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  • Der Tod in Fantasywelten

    Rika - - Fantasy Allgemein

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    Zitat von Ralath: „Solange der Leser nicht damit rechnet, dass der Charakter eine Chance hat, wieder zurückzukehren, ist jeder Tod erst einmal endgültig und hat das Potenzial auf diesen emotionalen Hieb. “ Das ein gut inszenierter Tod zunächst einmal einen generellen emotionalen Impact besitzt, bezweifle ich ja nicht und natürlich hast du recht, wenn du sagst, dass man zunächst immer von einer Endgültigkeit ausgehen muss/sollte. Die Frage ist aber nun, ob dieses Gefühl über das Ende der Geschich…

  • Zitat von Asni: „Gilt das auch für "Der Herr der Ringe"? Ich bin mir da jetzt nicht mehr so sicher, aber gibt es von Tolkien so viele weitere Erzählungen, was danach passiert? “ Ich bin mir nicht ganz sicher, meine aber, dass die Zeit nach dem Ende von "Herr der Ringe" ausschließlich als kurze Zusammenfassung existiert. Tolkien hatte ja die Arbeiten an einem Nachfolger begonnen, konnte das Werk jedoch nicht mehr vollenden. Wie auch bei "Hobbit"->"Herr der Ringe" sollte es jedoch keine Fortführun…

  • Gerade bei solchen Punkten solltest du vielleicht einfach mal deine eigenen Lesegewohnheiten hinterfragen. Im Film gibt es die Unterteilung "Surprise-Suspense-Mystery", die sich in abgewandelter Form auch auf die Literatur anwenden lässt. "Surprise" als, wie der Name schon sagt, unverhoffter Überraschungseffekt wie bspw. ein Unfall oder Mord mit dem du den Leser überfällst, was dann wiederum in "Mystery" übergehen kann. Hier wirfst du Fragen auf, die den Leser beschäftigen und auf die er nur ein…

  • Sequels zu abgeschlossenen Romanen oder Reihen scheitern oftmals an mangelnder Originalität und Kreativität, aber auch nicht selten (oder vielleicht gerade) an der Erwartungshaltung der Leser. Die Fortsetzung will natürlich immer das richtig machen, was den Vorgänger so ausgezeichnet hat. Was die Leser liebten, muss also unbedingt weiter erhalten bleiben. Man lechzt nach den gleichen positiven Gefühlen, der gleichen Spannung, sprich dem gleichen Erlebnis, welches einen schon zuvor gepackt und ni…

  • @Xarrot : Zunächst mal, ich selbst kenne mich null damit aus. Da mich deine Frage aber nicht mehr losgelassen hat und meine eigene Recherche ziemlich erfolglos verlaufen ist (sieht man mal davon ab, dass ich nun Unmengen an Halbwissen über traditionelle mongolische Kleidung besitze ^^), hatte ich vor einiger Zeit mal das National Museum of Mongolia kontaktiert. Und heute morgen habe ich dann endlich meine, nicht mehr für möglich gehaltene, Antwort bekommen. Es handelt sich hierbei um einen Loovu…

  • Zitat von Rael: „Naja... Ich finde man kann einen Charakter im voraus noch so gut planen und durchdenken, er wird trotzdem ausbrechen. Das liegt daran, dass wir ihn beim Schreiben auch erst besser kennenlernen dann. Wir gehen ja nicht vorher alle möglichen Szenen oder Szenarien durch und stecken die fest. Man unterschätzt halt manchmal auch, wie sehr andere Chars oder Szenen den Prota beeinflussen können. “ Und knapp einen Monat später kann ich dir nur noch beipflichten. Just gestern Abend durft…

  • @Cory Thain Ich denke, wir drehen uns hier mittlerweile ein wenig im Kreis. Wir haben unsere Sicht der Dinge dargelegt und sind beide zur gleichen Schlussfolgerung gekommen. Es liegt, wie richtig angemerkt, nun an @Kathamaus was sie mit diesen Informationen anstellt. LG Rika

  • @Cory Thain Natürlich funktioniert das echte Leben anders, aber das ist ja nicht der Maßstab im Genre Fantasy. Die auktoriale Erzählform ist auch mitnichten die spannungszerstörende Spoilermaschine, als die du sie jetzt darstellen möchtest. Es kommt auch hier immer darauf an, wie man eine Information verpackt und was genau man dem Leser verraten möchte. Das mit der Erzählform die emotionale Bindung zum Protagonisten verschwindet, sehe ich ebenfalls nicht, denn dessen Gedanken und Gefühle bleiben…

  • Dein Freund hat in einem Punkt nicht ganz Unrecht. Erzählst du eine Geschichte aus der personalen Perspektive, befinde ich mich als Leser also praktisch im Kopf der Heldin, wirst du dir natürlich nicht so viele Freiheiten, wie bei einer auktorialen Erzählform, nehmen können. Das liegt einfach daran, dass du als allwissende Erzählerin viel mehr Informationen vermitteln kannst, also auch Dinge siehst, die der Heldin verborgen bleiben. Zudem kannst du bestimmte Vorgänge auch völlig nüchtern betrach…

  • Ich höre ja immer wieder, dass Charaktere ein Eigenleben entwickeln und ihren Autoren entgleiten. Diese Erfahrung konnte ich bislang noch nicht machen. Möglicherweise liegt es ja daran, dass ich von vorneherein weiß, wie meine Protas ticken. Ich kenne ihre inneren Standpunkte, ihre Stärken und Schwächen, weiß wie sie in bestimmten Situationen reagieren werden und behalte somit alle Fäden in der Hand. Ob das nun gut oder schlecht ist, ob es einer Story zum Vorteil oder Nachteil gereicht, kann ich…

  • Schlüsselszenen

    Rika - - Schreibwerkstatt [Hilfe, Tipps & Tricks]

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    Direkt vorweg: Ich gehe streng chronologisch vor. Das hat im Wesentlichen zwei Gründe. 1. Erzählerische Freiheit: Ich habe mittlerweile etliche sogenannte Schlüsselszenen für meine einzelnen Hauptcharaktere im Kopf. Diese liegen, zeitlich zum jetzigen Stand der Geschichte gesehen, zum Teil in weiter Ferne, andere wiederum jedoch in greifbarer Nähe. Da ich aber (dennoch) keine echte Plotterin bin und storytechnisch nicht selten spontan andere Wege einschlage, sehe ich davon ab bestimmten Textstel…

  • Das kann funktionieren @LirayLegend . Wenn ein solch banaler Tod Sinn ergibt und gut geschrieben ist, kann er durchaus einen gewissen Schockeffekt auslösen. Ich denke aber gerade in so einem Fall ist es eine Wanderung auf einem sehr schmalen Grat. Denn stirbt der Hauptcharakter, der schon einen weiten Weg zurückgelegt und etliche Gefahren überstanden hat, völlig unerwartet, weil er sich im Suff einen Genickbruch zuzieht, dann mag das natürlich einen gewissen (tragischen) Realismus verströmen, do…

  • Warum fasziniert euch Fantasy?

    Rika - - Fantasy Allgemein

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    Ich würde jetzt gar nicht mal so sehr die persönliche Freiheit der Charaktere in den Vordergrund stellen. Als Autorin bin ich, bei aller Bescheidenheit, Gott, da grenzt mich kein Genre ein. Ich kann meine Protas auch im Rahmen einer Romanze oder eines Thrillers Dinge erleben lassen, die man sich sonst nicht erträumen könnte. Die einzige, wirkliche Grenze, die mir diese Genre setzen ist der Realismus. Ich kann in einem Beziehungsdrama nicht plötzlich einen Untoten aus der Erde steigen oder ein Uf…

  • Fantasy-Sprachen

    Rika - - Schreibwerkstatt [Hilfe, Tipps & Tricks]

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    @Xarrot Namensgebung mache ich eigentlich mehr von Setting oder der herrschenden Kultur, denn einer (Fantasy-)Sprache abhängig. Ich verstehe aber schon, worauf du hinaus willst. Wie oft habe ich schon gelesen, dass eine "Farwena-Leasanya" durch "Heilbronn" stolpert und mit "Heinz" und "Klaus" einen Trinken geht (Namen austauschbar). Vieles klingt da oft, wie du sagst, schlicht nicht stimmig. Streng genommen ist es ja aber auch wieder nur das berühmte Spiel mit den Klischees: Assoziiert man doch,…

  • Ein schreckliches Schreinachtsfest

    Rika - - Sonstige Fantasy

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    Sehr unterhaltsame (Anti-)Weihnachtsgeschichte! Die skurrilen, bisweilen brutalen, aber dennoch liebenswürdigen, Bewohner des Waldes und ihre seltsamen bis absurden Gebräuche - wunderbar stimmige Welt, die du da aufgebaut und mit der richtigen Prise Humor gewürzt hast. Und lese ich da etwa auch noch eine leichte Konsum- und Gesellschaftskritik raus? Achja, was mir noch aufgefallen wäre: Zitat von Xarrot: „Was allerdings die hutzelige Hexe mit ihrem Buckel so in ihrer Höhle im alten Hügelgrab so …

  • Fantasy-Sprachen

    Rika - - Schreibwerkstatt [Hilfe, Tipps & Tricks]

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    Zitat von Asni: „Wenn es dagegen vor allem darum geht, die Fremdartigkeit eines Fantasy-Volkes dadurch darzustellen, dass man ihm eine andere Sprache gibt, die besonders wie-auch-immer klingt, dann reicht meiner Meinung nach auch die Beschreibung der Wirkung auf einen oder mehrere Charaktere in unserer Sprache. “ Trifft es für mich auf den Punkt. Eine eigene Sprache mag in auditiven und audiovisuellen Medien gut funktionieren, in einem Buch empfinde ich es hingegen als störend. Klar, einzelne Wö…

  • Das Schicksal [Arbeitstitel]

    Rika - - High Fantasy

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    Hey @Princess of Light und @Ippon tut mir Leid, irgendwie ist es völlig an mir vorbeigegangen, dass ihr die Erzählung fortgesetzt habt. Ist zwar jetzt schon einige Zeit vergangen, in der ich selbst u.a. etwas länger abstinent war, aber ich möchte dann trotzdem noch meinen Senf dazugeben. Möglicherweise liest es ja noch jemand von euch beiden. Am Anfang habt ihr gleich mal zwei Wiederholungen drin: Das Adjektiv "erdig" kommt in sehr kurzem Abstand doppelt vor. Ebenso habt ihr zwischen "in [...] d…

  • Schöpferzorn

    Rika - - High Fantasy

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    Zitat von PeryRhodan: „Zum einen machen diese ellenlangen Nachsätze das Lesen etwas schwierig. Meine Lektorin hat bei meinen eigenen Texten diese rigoros gelöscht oder in eigene Sätze verwandelt. Zum anderen solltest und kannst du viel mehr den Namen der Person nennen, welche gerade spricht. Wie gesagt, manchmal muss man zu den vorherigen Sätzen zurückgehen, um zu wissen, wer was sagt. So etwas stört den Lesefluß. Man will ja alles hintereinder lesen. “ Jetzt, so direkt mit der Nase voran, reing…

  • Schöpferzorn

    Rika - - High Fantasy

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    @Xarrot Nachdem du ja bisher soviel Blue ertragen musstest, freut es mich doch direkt mal, dass Pat dir da mehr zusagt Und ja, ich war gerade bei ihm gezwungen etwas treibender zu erzählen, da ich eine längere Zeitspanne zu überbrücken hatte und dies nicht auf zwei oder mehrere Kapitel aufsplitten wollte. Irgendwann muss man ja mal "aus den Puschen kommen" @PeryRhodan Freut mich sehr, dass dir das bislang Gelesene gefällt. Hoffe, der Rest sagt dir auch zu Bzgl. deines Kritikpunktes: Hast du denn…

  • Schöpferzorn

    Rika - - High Fantasy

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    Hinter einer kleinen Anhöhe sah Pat plötzlich einige seltsame Gestalten auftauchen, die sich in seine Richtung auf die Straße zubewegten. Allem Anschein nach vier Erwachsene und ein kleines Kind. Als sie näher kamen, konnte er erkennen, dass zwei von ihnen Schwerter an ihren Gürteln trugen. Um welches Gesindel auch immer es sich hierbei handelte, Pat holte seinen Bogen und den Köcher mit den Pfeilen aus einem der Weinfässer hervor und hängte sich letzteren um. Die beiden Bewaffneten steuerten nu…