Die Schatten von Lohmar - Prolog

  • Vorwort


    Willkommen zu meinem ersten Versuch in Richtung Schreiben! Ich habe einige Zeit gebraucht, mir eine einigermaßen glaubhafte Welt zusammenzubasteln und habe den Charakteren Gesichter verschafft, sowie eine Menge Hintergrundgeschichte erarbeitet, die wohl nie wirklich in ihrer Gesamtheit auftauchen wird, mich jedoch sehr in ihren Bann gezogen hat. Es sist unglaublich, was die Fantasie mit einem macht, besonders mit mir, der noch vor 8 Stunden keinen Plan hatte, um was sich die Geschichte überhaupt drehen soll. Kritiken sind sehr erwünscht, und noch sind Änderungern sehr gut möglich! Die Geschichte ist auch in einer PDF verfügbar:
    http://goo.gl/DYQCXY


    Viel Spaß,

    Jonas




    Die Schatten von Lohmar



    Prolog


    Sobald die Schatten Kielsgaards mit der Sonne schwächer wurden und die Dunkelheit sie verdrängte, erwachte die wahre Seite der Stadt. Habenichtse und trunkene Raufbolde dominierten das Bild, wo tagsüber Handwerker und Händler ihr Tagwerk betrieben. Die
    wahren Kriminellen sind jedoch die Adeligen, die sich des Nachts in ihren Häusern verstecken,
    dachte Enran. Er schaute auf die Uhr des Turms vor ihm. Es blieb nicht viel Zeit. Er lief durch die schmalen Gassen der Stadt, schnellen und sicheren Schrittes, stehts wachsam seine Umgebung begutachtend. Einige Gestalten die an ihm vorbei zogen schauten ihn an – keiner von ihnen wagte es jedoch nach eingehender Betrachtung ihn auch nur anzusprechen. Seine Klamotten, einfach geschnitten, robust und doch beweglich, bestanden größtenteils aus Leder, mit Außnahme der unbeweglichen Körperteile. Seine Brust, beide Schienbeine und sein
    Rücken waren durch biegsames Metall geschützt, welches zu Zwecken der Tarnung mit Schwarz bemalt war. Seine Kapuze tief im Gesicht, war der größte Teil seines Gesichts verborgen. Zwei Dolche an seinem Gürtel waren gut unter der Kleidung versteckt, jederzeit griffbereit und messerscharf. Seine Freunde, die er heute zu später Stunde traf, scherzten oft über sein persönliches Bedrüfnis zwei statt nur einem Dolch mit sich zu tragen. Wenn sie nur wüssten, dass ich tatsächlich noch einen Dolch in meinen
    Schuhen versteckt habe.
    Er hatte sich stets sicherer gefühlt, zu wissen, dass er im schlimmsten Fall noch eine andere Waffe hatte, mit der er sich verteidigen konnte. Erneut wanderte sein Blick zur Uhr. Er war spät dran. Sein Schritt wurde noch schneller. Diese “Freunde” waren nicht von der Sorte, die gerne wartet. An der nächsten Straßenecke bog er ab und hatte das Tor zum inneren Teil der Stadt vor sich. Die einfachen Bürger hatten hier keinen Zutritt – um eingelassen zu werden musste man nicht nur entsprechend betucht sein, sondern auch einen Ausweis abgeben, der einen als Adeligen, Bürger höheren Standes oder als Arbeiter, der im Dienste der Vorherigen stand, auswies. Dieses System war vor ein paar Jahren von König Darator Telper
    eingeführt worden, begründet hatte er diese Entscheidung jedoch nie. Dennoch, ingeheim wussten alle um die Wahrheit – er konnte die
    Armen einfach nicht leiden. König Darator Telper, der Dritte seines Namens, hatte vor einigen Jahren den Thron durch Intrigen erklommen und war seit geraumer Zeit schon nicht gewillt, zu sterben. Die Jahre zogen dahin, der König wurde sichtlich älter und hatte die 86 Jahre bereits überschritten, war jedoch nicht einmal nah dran sich endlich zur Ruhe zu legen, zum Leid der Armen und zum Wohle der Reichen, die ihn sogar als Held feierten und ihm einen eigenen Feiertag, seinen Geburtstag, widmeten. “Eine Sache hat der schlaue König jedoch nicht bedacht”, murmelte Enran vor sich hin, “die Wachen, welche die Ausweise kontrollieren, leben auch im äußeren Ring der Stadt. Ein wenig mit den Münzen klimpern und schon hat man ihre Aufmerksamkeit.” Als sich Enran dem Tor nährte, bekam er seltsame Blicke von den Wachen.
    Vor vor ihm stand eine Kutsche der Adelshäuser, eskortiert von einigen Wachen in schweren Rüstungen. “Halt!”, ertönte eine
    Stimme, “Weist euch aus, Bürger!”. Enran suchte nach dem Besitzer der Stimme, fand ihn sehr schnell. Er drehte den Kopf in
    Richtung des Wachmanns, zog die Kapuze vom Kopf und die Geldbörse aus der Tasche. Der Mann kannte ihn bereits und beobachtete ihn nun mit großen Augen. Ohne ein weiteres Wort zu sagen, gab er dem Wachmann ein paar Goldstücke. Dieser fing an wie blöd zu grinsen und ließ ihn passieren. Dummköpfe. Sie riskieren ihr Leben für ein paar Münzen Gold...andererseits, dachte Enran, bin ich drauf und dran, das Selbe zu tun. König Darator war keinesfalls für seine Gnade oder Friedfertigkeit bekannt, vermutlich rollten täglich mehr Köpfe als Kinder geboren wurden. Es ist mir Einerlei, dachte Enran, solange ich einen Weg in den inneren Ring habe. Seine “Freunde” waren ein reiner Zweckverbund, den er nun wie verabredet vor dem Gasthaus “Die Peitsche” fand. Der Name war dem Gasthaus vom König selbst verliehen worden, er fand ihn ausgesprochen amüsant. Die Gruppe aus drei, ebenfalls in schwarze Klamotten gekleideten, Personen, wandte sich Enran zu. “Guten Abend”, sagte der Größte der drei, “was hat solange

    gebraucht?”. Enran zog die Mundwinkel leicht nach oben, das Lächeln reichte jedoch nicht bis zu den Augen. “Familienangelegenheiten”, meinte er. “Meine Tochter hat einen kleinen Aufstand veranstaltet.” Der Mann mit dem Großschwert, von allen Fuller genannt, zog die Augenbrauchen hoch. Es war offensichtlich, dass Enran log. Dies waren nicht die Menschen, denen man private Informationen gab. Es ging ums Geld, nichts weiter. Auf das “Auf gehts!” von Fuller hin, machten
    sie sich in Bewegung. “Gehen wir den Plan nochmal durch”, meinte der Glatzkopf. “Ich würde gerne jegliche Komplikationen
    vermeiden.” Der Plan war simpel. Es gab ein Haus. Es gab eine Menge Schmuck und Gold, sowie jede Menge geheimer Dokumente. All das war ein Vermögen wert. Der Haken? Das Haus war eines der am bestbewachten Häuser der Stadt, das des Botschafters des Nachbarlandes Anixar. Enran brauchte das Geld, die letzten Münzen die er besaß hatte er soeben einer grinsenden Gestalt gegeben, die ihn dafür passieren ließ. Einige schweigsame Minuten später kam das Haus in Sicht.
    Schon von Weitem erkannte man die Wachen auf dem Dach. Enran und seine drei Helfer versteckten sich nun in den Schatten während sie vorrückten. Der Glatzkopf, ein begnadeter Bogenschütze und Frauenheld, zog einen Pfeil und spannte ihn ein. Sein Atem wurde
    regelmäßiger und langsamer. Die Nach war ruhig und dunkel, unmöglich hätten die Wachen sie in den Schatten entdecken können.
    Eine Wache nach der Anderen fiel den beißenden Pfeilen zum Opfer. Vier Schüsse, Vier Tote. Der Letzte hätte beinahe laut
    aufgeschrien, als er seinen Kameraden am Boden liegen sah. Gerade rechtzeitig setzte der geübte Schütze zu Schuss an, und brachte die Wache zum schweigen. Die Truppe setzte sich wieder in Bewegung. Nun war es Zeit, den Garten zu durchqueren, am Besten ohne Fallen auszulösen oder unnötige Aufmerksamkeit zu erregten. Dies war Enrans Spezialgebiet. Er wusste wie man Fallen umging und
    entschärfte, denn der Bau ebendieser Gegenstände war bis vor Kurzem noch sein täglich Brot gewesen, jedoch war bei einem seiner Kunden etwas schief gelaufen, was diesen nicht nur erschreckte sondern auch gleich mit einem lähmenden Gift außer Gefecht setzte. Von diesem Zeitpunkt an war es Enran ausgesprochen schwer gefallen, neue Kunden zu finden, egal wie sehr er versuchte zu erklären, dass es kein Fehler seinerseits war, sondern der Kunde wohl seine Anweisungen nicht befolgt hatte. Nun war dies jeodch Vergangenheit. Außerdem, dachte er, ist dieses Geschäft sowieso um einiges lukrativer. Im Nu war der Garten durchschitten, und sie begannen die Fassade zu erklimmen. Enran stieg durch eine Öffnung in der Wand ein; die meisten Häuser der Stadt hatten keine Verkleidungen für eben diese, das warme Klima in Lohmar erlaubte es den Besitzern dieser prächtigen Häuser, sie sehr offen zu gestalten, ohne Angst zu haben, zu erfrieren. Der Raum war dunkel, keine Kerze brannte. Der Mondschein
    von draußen war zu schwach um etwas zu erkennen. Enran holte eine Lampe aus dem Beutel, den Fuller mitgebracht hatte, und schlich sich, sich umschauend weiter in das Zimmer hinein. Prächtige Kleider hingen in einem Schrank und das Bett war aus sehr teuer aussehendem Holz; dies war jedoch nichts im Vergleich zu dem, was sie suchten. Während er die Schubladen der Schränke und des Schreibtisches öffnete, kletterten die Anderen hinter ihm durch das Fenster. Der Große, dessen Namen er vergessen hatte, gab sich alle Mühe leise zu sein, war jedoch sehr ungeschickt. Gerade als er das Bein über das Fensterbrett schwang, blieb er hängen und viel mit lauten Krachen auf den Boden. In der unteren Ebene ertönten Schritte. “Niemand dürfte hier sein, alle Adeligen sind heute zum Hofe des Königs geladen!”, flüsterte Fuller. Der Große rappelte sich auf und bekam böse Blicke. Sollte tatsächlich jemand hier sein, hatte er den ganzen Plan ruiniert und sie sollten sich schleunigst in Bewegung setzten und fliehen. “Shhh!”, macht Enran und lauschte. Jetzt war er sicher. Schritte kamen die steinernen Treppenstufen hoch, und erhörte die Stimme eines Mannes der fluchte, jedoch schien er verärgert über etwas Anderes. Wärend die diebische Truppe schon beinahe alle das Zimmer durch das Fenster verlassen hatten, kamen die Schritte näher. Enran jedoch, konnte nicht einfach gehen. Sein letztes Geld steckte in diesem Unterfangen. Fuller, der gerade außerhalb des Fensters bekann hinunter zu klettern, murmelte leise: “Komm du Dummkopf, oder willst du,
    dass sie uns kriegen?”. Die Schritte waren jetzt sehr, sehr nah, jedoch schien es Enran egal zu sein - stur wie ein Esel durchsuchte er die Schublade nach irgendetwas wertvollem, fand jedoch nur Blätter über Blätter. Gerade als er einen Stapel nahm um ihn sich anzusehen, öffnete sich die Tür und ein Mann starrte ihn an.

    Verdammt.




    Fortsetzung
    folgt!

    7 Mal editiert, zuletzt von Thilijan () aus folgendem Grund: Umsetzung von Tipps; Korrektur

  • Sei mir gegrüsst, Frischling, und erstmal herzlich willkommen. Erlaube mir zuallererst den Hinweis, dass es sich für Neuuser gehört, sich im Empfangssaal vorzustellen ;) nur nicht zu schüchtern.


    Zum Geschäft:


    a) Formatierung. Ist so, wie du sie jetzt hast (also den Text zentriert) sehr unangenehm und unübersichtlich zu lesen. Es ist meist recht umständlich, Texte hier rein zu kopieren, das ist mir bewusst, aber nimm dir doch die zehn Minuten, schiebe Zeilen zusammen, setzte Absätze (!) etc.. das Ganze kommt gleich viel schöner rüber :)


    b) Grammatik/Orthographie. Grundsätzlich in Ordnung, Fehlerfrei ist nie möglich. Ich liste dir mal die Schreibfehler auf, die ich gefunden habe:

    Zitat

    Er schritt durch die schmalen Gassen der Stadt, schnellen und sicheren Schrittes,


    ->Wortwiederholung.

    Zitat

    Diese “Freunde” waren nicht von der Sorte, die gerne wartet.


    ->Komma fehlt.

    Zitat

    Bürger höheren Standes oder als Arbeiter, der im Dienste der Vorherigen stand,


    ->Komma fehlt.

    Zitat

    begründet hatte er diese Entscheidung jedoch nie. Insgeheim jedoch, wussten alle um die Gründe


    ->Zweimal Wortwiederholung, ein Komma zu viel.

    Zitat

    hatte vor einigen Jahren den Thron durch Intriegen Intrigen erklommen


    Zitat

    "Eine Sache hat der schlaue König jedoch nicht bedacht", murmelte Enran vor sich hin, "die Wachen, welche die Ausweise kontrollieren, leben auch im äußerenRing der Stadt."


    -> Enran murmelt, ergo spricht er, also müssen da Anfangs- und Schlusszeichen hin.

    Zitat

    Als sich Enran dem Tor nährte, vor ihm die Kutsche eines der Adelshäuser, eskortiert von einem Dutzend Stadtwachen mit Speeren und schweren Rüstungen, bekam er seltsame Blicke von den Wachen.


    ->Komma fehlt.
    Ausserdem: Dies ist ein sehr langer Satz, der mehrere Teile beinhaltet: Enran nähert sich dem Tor, da ist ne eskortierte Kutsche, dutzende Soldaten mit Waffen und Rüstungen, die Wachen gucken komisch. Ich war beim Lesen völlig irritiert, und konnte erst nach drei Versuchen weitermachen, sodass der Lesefluss böse gestoppt wurde.

    Zitat

    König Darator war keinesfalls für seine Gnade oder Friedfertigkeit bekannt, vermutlichrollten täglich mehr Köpfe, als Kinder geboren wurden. Es ist mir Einerlei, solange ich einen Weg in den inneren Ring habe.


    -> Komma fehlt.
    Ausserdem: Du wechselst in diesen beiden Sätzen nicht nur die Zeitform ("der König war nicht für seine Gnade bekannt" / "Es ist mir einerlei"), sondern auch die Perspektive (vom Erzähler zu Enrans Gedanken). Auch das ist sehr unschön.

    Zitat

    Das Haus war eines der am best bewachten Häuser der Stadt,


    Entweder eines am besten bewachten oder eines der bestbewachten Häuser.

    Zitat

    Enran brauchte das Geld, die letzten Münzen, die er besaß, hatte er soeben einer grinsenden Gestalt gegeben, die ihn dafür passieren ließ.


    ->Kommas fehlen.

    Zitat

    Enran und seine Drei drei Helfer
    versteckten sich nun in den Schatten, während sie vorrückten.


    ->"drei" kleingeschrieben, Komma fehlt.

    Zitat

    4 Vier Schüsse, 4 vier Tote.


    ->Zahlen bis zwölf werden immer ausgeschrieben.

    Zitat

    Der Letzte hätte beinahe laut aufgeschrien, als er seinen Kameraden am Boden liegen sah, einen Pfeil in der Brust steckend, hatte jedoch im letzten Moment einen Pfeil aus dem schon aufgerissenen Mund herausragen.


    ->Komma fehlt, Kameraden im Akkusativ.
    Ausserdem: Der Rest des Satzes ist ein.. Chaos. Ich weiss zwar, worauf du hinaus willst, aber es ist etwas unelegant beschrieben. Mach lieber kürzere Sätze, oder aber, wenn du Ketten/Schachtelsätze bevorzugst, schreibe einfacher, keine grammatikalischen Kunststücke wie "einen Pfeil in der Brust steckend", was zwar nicht falsch ist an sich, aber umständlich. Verstehst du, was ich meine?

    Zitat

    Er wusste wie man Fallen umging und entschärfte, denn der Bau ebendieser Gegenstände war bis vor Kurzem noch sein täglich Brot gewesen, jedoch war bei einem seiner Kunden etwas schief gelaufen, was diesen nicht nur erschreckte, sondern auch gleich mit einem lähmenden Gift ausser Gefecht setzte.


    -> e vergessen, Komma fehlt.
    Ausserdem: Genau dasselbe wie oben. Versuch, den Satz aus Sicht von jemanden zu lesen, der nicht die geringste Ahnung von deiner Welt hat, geschweige denn deinen Gedanken. Was für dich wunderbar Sinn macht, kann für den Leser total unverständlich sein.

    Zitat

    Enran hohlte holte eine Lampe aus dem Beutel, den Fuller mitgebracht hatte, und schlich sich, sich umschauend, weiter in das Zimmer hinein.


    ->Tippfehler, Wortwiederholung (lass das erste "sich" ganz weg), Komma fehlt.

    Zitat

    Gerade als er das bein Bein über das Fensterbrett schwang


    ->"Bein" gross.

    Zitat

    Schritte kamen die steinernen Treppenstufen hoch und er hörte die Stimme eines Mannes, der fluchte, jedoch schien er verärgert über etwas
    Anderes.


    ->Komma fehlt.

    Zitat

    Nichtsdestotrotz kamen die Schritte näher und näher, die Truppe war schon fast aus dem Zimmer ausgestiegen.


    Ehm.. das ist stilistisch einfach unschön. Du willst Spannung aufbauen, zerstörst diese aber gleich wieder mit einem plötzlichen Blick/Perspektivenwechsel. Hier musst du noch etwas feilen.

    Zitat

    sturr stur wie ein Esel


    ->Tipfehler


    c) Schreibstil. Ist so bisschen mein grösster Knackpunkt. Im Prinzip nochmals genau dasselbe wie eben- oft bin ich bei Schachtelsätzen gestolpert, weil du sie zu kompliziert gestaltet hast. Im Grossen und Ganzen schreibst du nicht schlecht, hast auf jeden Fall ordentlich Potenzial, doch solche Stolperfallen nehmen einem viel Freude am Lesen.
    - Wenn Schachtelsätze, dann bitte simple grammatische Mittel verwenden (keine ungewohnten Verben oder abenteuerlichen Fälle einsetzen- der Leser wird schon genügend Schwierigkeiten haben, sich den Satz richtig zusammen zu reimen, da müssen nicht auch noch altertümliche Worte Steine in den Weg legen.
    - Lege dich auf eine Sichtweise fest (erzählender Dritter oder Ich-Perspektive). Falls du sie wechselst (zum Beispiel wenn der Prota denkt), sorg dafür, dass es klar ist für den Leser, also Anführungs-/Schlusszeichen, Absätze oder kursive Schrift.

    -d) Story.

    Hübscher Anfang, allerdings noch nicht genug, um sich ernsthaft Gedanken über das Kommende machen zu können. Dein Prota scheint mir ein recht sturer Bock zu sein, ich bin noch nicht ganz sicher, was ich von ihm halten soll...
    Die politische Geschichte ist nicht schlecht, der ekelhaft snobistische Adel, die korrupten Wächter, gefällt mir alles sehr gut. Ich bin gespannt, was du uns da noch so auftischst.


    Ein Tipp noch: Mach dir Gedanken darüber, wo du mit deiner Leserschaft hin willst. Und dann beschreibe den Weg dahin. Ich weiss nicht, wie weit du diesbezüglich schon geplant hast- aber halte dir ein Ziel vor Augen, andernfalls läufst du in Gefahr, die Geschichte hin und her schwappen zu lassen, und das spürt man als Leser gewaltig.


    So. Falls noch Unklarheiten herrschen- stehe zur Verfügung. Ich hoffe, ich konnte irgendwie weiterhelfen :)


    Liebe Grüsse ^^


    "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."


    - Twelve


    Einmal editiert, zuletzt von Klimbim ()

  • Vielen Dank für die Antwort, das alles wäre mir nicht sofort aufgefallen. An einigen Stellen hätte ich mir wohl etwas mehr Zeit lassen sollen! Ich werde mich an eine Überarbeitung machen und diese gleich hochladen!


    Das mit der Formatierung ist mir aufgefallen, nur wusste ich nicht wie ich es beheben kann (dafür war die angehängte PDF gedacht!)
    Außerdem wirst du in dem Dokument sehen, dass einige Stellen die du bemängelt hast dort in Kursiv geschrieben sind, was auf Gedankenrede hindeutet. Diese ist ja dann meistens im Präsens. Beispiel: "Er nährte sich dem Tor, welches stark bewacht wurde. Oh, wie soll ich da nur durchkommen..." Wenn das unklar war, tut es mir Leid. Die Schriftart wurde hier nicht übernommen (Original wurde in OpenOffice getippt).


    Vielen Dank!
    Jonas

    2 Mal editiert, zuletzt von Thilijan ()

  • In dem Text, den du gepostet hast, fehlen diese kursiven Stellen. Wenn du den Text einfach nur einkopierst, wird die kursive Schrift nicht mitkopiert, sondern muss im Nachhinein noch einmal kursiv gesetzt werden.
    Die Formatierung des Texts ist so furchtbar- editiere diesen Beitrag lieber nochmal, sonst werden nicht viele Leute deine Geschichte lesen wollen.
    Nun zur Geschichte selbst:
    Du beschreibst hier sehr viele Details. Details sind generell auch nicht schlecht, wenn es nicht zu viele werden. Gerade zu Beginn einer Geschichte will der Leser eigentlich in erster Linie unterhalten werden, und da zählt die Handlung mehr als die Details. Du beschreibst den Adel, was deine Figur trägt, wie dieser König sich auf den Thron geputscht hat usw., bevor auch nur irgendetwas passiert ist, sich irgendeine Handlung entfaltet hat. Der Beginn einer Geschichte ist aber gerade der Punkt, an dem du am langfristigsten denken solltest. Wie wecke ich das Interesse der Leute an meiner Geschichte? Wie wecke ich Erwartungen, wie erfülle oder erfülle ich diese nicht? Wenn du am Anfang aber ein halbes Hundert Details aus deiner Welt in ein paar Zeilen steckst, kippt der Leser einfach um und denkt sich "Mensch, die Geschichte ist zwar schön detailliert, aber irgendwie erzählt der mir ja garnichts. Wo bleibt da die Geschichte?"
    Details sind gut, aber nur dann, wenn sie deine Geschichte authentisch und interessant machen. Verteil die Details, binde sie in die Handlung ein, wenn es sein muss bis hin zur letzten Seite!
    Versteh das jetzt auch nicht falsch- das ist für den Anfang nicht schlecht, was du geschrieben hast. Dir fehlt glaube ich einfach noch etwas Erfahrung. Du bist auf einem guten Weg. Schreiben ist pure Übung, hinterfragen, wegwerfen und wieder aufnehmen. Schreib weiter, hör dir die Kommentare dazu an, hinterfrage sehr kritisch was du selbst geschrieben hast, und von Seite zu Seite wirst du besser. Man ließt einfach, dass du dir Gedanken gemacht hast, und das ist das aller wichtigste, damit hast du beinahe alles, was du zum Schreiben brauchst.


    EDIT: In der Zeit, in der ich das geschrieben habe, hast du deinen Text schon editiert. Okay, sieht jetzt schonmal deutlich besser aus :D

    Magie hat etwas einzigartiges: Sie berührt alle Sinne. Sie ist wie ein Geruch, der sich nicht wirklich wahrnehmen lässt, wie Sand, der durch Fingerrillen rinnt. Sie ist ein Geschmack auf der Zunge, der sich nicht benennen lässt, und wie ein Lied, dessen Melodie einem nicht im Kopf bleiben will.
    So lernte Aer die flüchtigste aller Künste kennen: Das Weben von Zaubern, das Formen der Magie.


    Die Schatten der Magie

  • @Myrtana222, vielen Dank für deine Kritik! Ja, die Formatierung habe ich jetzt etwas abgeändert, so sollte es deutlich einfacher zu lesen sein! Das mit den Details ist mir schon aufgefallen...ich glaube es liegt daran, dass ich mir einfach schon soviele Gedanken über die Welt gemacht habe, über Logik, das auch alles stimmt und Sinn macht. Da habe ich ganz einfach nicht bemerkt wie viel ich davon auf zwei Seiten erzählt habe. Eigentlich wollte ich immer mal wieder einzelne Informationen einfließen lassen, aber beim Schreiben tendiere ich immer dazu, viel zu viel die Welt zu erklären (ihr müsst wissen, ich bin Tolkien Fan, der gute Herr plappert auch ohne Punkt und Komma, da wird jedes noch so kleine Detail erklärt, dafür ist die Welt auch sehr stimmig, die Geschichte bleibt aber oft sogar ein wenig nebensächlich. Die Welt steht ihm im Vordergrund, die ganze Reise der Gemeinschaft scheint mir eher eine Führung durch die Welt zu sein.)

  • Das liegt daran, dass Tolkien eben eines unglaublich gut konnte- Details in seine Handlung einzubauen. Natürlich ließt man gerade am Anfang auch sehr viel über die Hobbits und erfährt eine Fülle an Details. Jedoch hat der auch zu einer Zeit geschrieben, als der normale Leser auch noch massiv geduldiger war ;).
    Wie gesagt, ich glaube, irgendwann hat das jeder von uns hier genau so gemacht, je mehr Details desto besser, hier noch ein paar Beschreibungen, dort noch etwas Hintergrund, usw. Das passiert mir selber auch, und das nicht mal selten.

    Magie hat etwas einzigartiges: Sie berührt alle Sinne. Sie ist wie ein Geruch, der sich nicht wirklich wahrnehmen lässt, wie Sand, der durch Fingerrillen rinnt. Sie ist ein Geschmack auf der Zunge, der sich nicht benennen lässt, und wie ein Lied, dessen Melodie einem nicht im Kopf bleiben will.
    So lernte Aer die flüchtigste aller Künste kennen: Das Weben von Zaubern, das Formen der Magie.


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