The poison of the Werewolf

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    • The poison of the Werewolf

      Zerfurchte Balken hielten die alte Kirche noch zusammen. Dicke Staubschichten belegten den Boden, doch an einigen Stellen hatten riesige Pranken den Staub aufgewirbelt und Abdrücke hinterlassen. Zwei junge Männer Mitte zwanzig, traten vorsichtig von einem Fuss auf den anderen und gaben darauf acht keine Geräusche von sich zu geben. Der eine hatte schulterlanges blondes Haar. Meerblaue Augen stachen aus dem feinen Gesicht hervor und suchten die Gegend ab. Der andere hatte schwarzes kurzgeschnittenes Haar, seine Augen wie flüssiges Bernstein. Beide trugen schwarze Ledermäntel und in beiden Händen Kanonen. Der schwarzhaarige bückte sich, um die Spuren genauer in Augenschein zu nehmen. Zwischen den einzelnen Abdrücken zog sich eine rote fleckige Spur hindurch. Ohne zu zögern streckte er den Arm danach aus und streifte mit dem Finger darüber. Es war noch feucht und blieb an seinen Fingern kleben. „Blut.“, murmelte er und richtete sich wieder auf. Das Blut strich er an seiner schwarzen Hose ab. Weit hinten war ein kratzen, auf den alten Holzdielen, zu hören. Die beiden Männer sahen sich schweigend an. Mit einem nicken bedeutete der blonde seinem Kumpanen, von der linken Seite zu kommen und schritt lauernd weiter.
      Eine knurrende Drohung erklang aus dem Dunkeln. Das Vieh wusste also dass sie hier waren. Immer weiter gingen sie durch die zerfallene Kirche und blieben schliesslich drei Meter vor dem vermuteten versteck stehen und richteten ihre Waffen auf die dunkle Ecke. Weit oben leuchtete ein grelles grünes Augenpaar auf und riesige scharfe Reisszähne glitzerten in dem fahlen Mondlicht, das durch ein zerbrochenes Rosenfenster hereinbrach.
      Steine rieselten auf den Boden die von der Wand abgebröckelt waren. „Hey, du stinkender Hund. Wenn du da runter kommst sind wir vielleicht etwas netter zu dir.“, grinste der schwarzhaarige. „Raven, was zum Teufel machst du da?“, fragte der Blondschopf mit scharfer Stimme. „Ich rede mit ihm, Esaias. Vielleicht ist er ja ein braver Hund.“ „Du hast sie ja wohl nicht mehr alle. Das ist ein Werwolf. Aber wenn du glück hast, kannst du ihm vielleicht noch Sitz und Platz beibringen.“ Die Augen verdrehend wandte sich Esaias wieder dem Augenpaar zu. Brüllend riss der Werwolf das Maul auf. „Oh Gott, du hast grässlichen Mundgeruch, man.“, scherzte Raven weiter. Kraftvoll stiess sich die Bestie von der Wand ab, griff jedoch keinen der beiden an, sondern zog die Flucht, zwischen den beiden hindurch, vor. „Verdammt! Los hinterher. Wir dürfen ihn nicht entwischen lassen.“, rief Esaias und stürmte zwischen den Bänken hindurch. Der schwarzhaarige folgte ihm auf dem Fuss und Feuerte im gehen einen Schuss ab. Jedoch ohne erfolg, ein kurzes schimmern des tiefschwarzen Fells war das letzte was sie noch sahen. Dann war der Werwolf verschwunden. Fluchend federte sich der blonde vom Boden ab und breitete im Sprung weisse Schwingen aus die ihn höher hinauf trugen. Hastig blickte er sich um, doch keine Spur von dem Biest weit und breit. „Scheisse, er ist weg Raven.“ Enttäuscht kehrte Esaias zu seinem Partner zurück. Ohne weiteren Wortwechsel marschierten sie zu einem rotschwarzen Mustang der hinter der Kirche parkte und bretterten über die verlassenen Strassen.

      Schwer schnaubend und leise knurrend blickten die geschlitzten grünen Augen umher. Dann vernahm das Tier das Geräusch von einem wegfahrenden Wagen. Erleichtert verkroch sich der Werwolf in ein altes Haus und verwandelte sich dort zusammengerollt und unter schmerzen in den Menschen zurück, der er einst war. Eine Woche noch und er würde für immer eine Bestie bleiben, soviel war dem jungen Mann klar. Doch niemand konnte ihn jetzt noch retten. Wie denn auch. Gegen den Biss eines Werwolfs konnte doch niemand etwas unternehmen. Und was zum Teufel wollten diese schwarzgekleideten Mistkerle bloss von ihm. Sie hätten ihn schon einige Male Töten können, doch haben sie es nicht getan, aus welchen Gründen auch immer. Zitternd schlief er schliesslich, mit all diesen Fragen im Kopf, in der dunklen Ecke ein.

      Laut hallten die Schritte der schweren Kampfstiefel durch den spärlich beleuchteten Gang. Vor der Automatischen Türe die in das Büro der Einheit führte, blieben die beiden muskulösen Männer stehen und traten ein, sobald sich die Glastüre zur Seite geschoben hatte. Drinnen waren nur Dishala, die Leiterin der Mission, Chrom und Skyler. Sie war wunderschön, mit langem gewelltem rotbraunem Haar, blassem, feingeschnittenem Gesicht mit zwei Lippenpiercings und leuchtenden amethystfarbenen Augen. Ein leichtes lilaweissfarbenes Kleid zierte ihren schlanken Körper. Chorm hatte leicht gewelltes dunkelbraunes Haar und seine ebenholzfarbenen Augen blickten direkt in die seiner Auftraggeberin. Skyler der mit verschränkten Armen dort stand hatte halblanges, verstrubeltes, hellbraunes Haar. Marineblaue Augen musterten die beiden Neuankömmlinge. „Na, wie es aussieht hatten unsere Freunde auch keinen erfolg.“, grinste er und wandte sich wieder der Frau zu. Die einzige Hexe der Abteilung. „Dishala, der Köter ist uns entwischt. Konntest du herausfinden wer er ist?“, berichtete Esaias. „Hey, stell dich gefälligst hinten an Blondchen. Ich bin gerade mit ihr am reden.“, schnauzte der dunkelbraunhaarige und liess seine Vampirzähne aufblitzen. „Halt den Mund, Chrom. Du würdest dich lieber daran machen, herauszufinden wo man diese biolumineszierenden Pilze findet.“, zischte die Hexe. Chrom verzog bitterlich den Mund, warf den beiden Todesengeln einen bösen blick zu und stahl sich mit seinem Partner, in die hinterste Ecke zu seinem Computer. Raven grinste belustigt. „Also, es handelt sich hier um Benjamin Jacoby. Er ist einer von uns, aus der menschlichen Abteilung und soll anscheinend einer der Besten sein. Er ist vor drei Wochen spurlos verschwunden. Nun hat sich ja herausgestellt warum. Wir haben exakt eine Woche Zeit, um dieses Missgeschick zu lösen und ihn zurückzuverwandeln. Ganz können wir die Vergiftung nicht Zerstören aber immerhin wird er seinen Körper unter Kontrolle haben. Er wird sich dann auch immer wieder zurückverwandeln können und seinen Menschlichen verstand behalten. Ich will diesen Kerl in meiner Abteilung haben. Koste es was es wolle.“, erklärte die Junge Frau und liess ihren blick immer wieder zwischen Raven und Esaias schweifen, während sie mit den Fingern an ihrem Lippenpiercing herumspielte. „Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es dir egal ob jemand von uns bei dieser Mission drauf geht oder nicht.“, schlussfolgerte Raven, immer noch sein verstohlenes grinsen auf den Lippen. „Ach Jungs, so war das doch nicht gemeint.“ Dishala liess ihr unschuldiges, bezauberndes lächeln herüberfliegen. „Natürlich. Aber ich denke, bei Chrom machst du doch da bestimmt eine Ausnahme.“, flüsterte Esaias vorgebeugt. Sein Gesicht war nahe bei ihrem, doch sie gedachte nicht vor ihm zurückzuweichen und hauchte: „Aber sicher.“ Der dunkelhaarige Vampir hatte alles genau beobachtet, und biss verärgert die Zähne zusammen. Egal was sie da gerade tuschelten, es machte ihn rasend. Eine Hand legte sich auf seine Schulter und Skyler’s stimme drang an sein Ohr: „Beruhige dich Bruder, du weisst das sie dass mit Absicht tun, also beachte sie nicht.“ „Ich hasse diesen verdammten Todesengel“, knurrte Chrom. „Ach, wer tut das nicht, ausser seinesgleichen und Dishala.“
      „Lunasia und Shiara sind gerade aufgebrochen um das schwarze Einhorn zu suchen. Ich hoffe sie haben mehr Erfolg mit einfangen als ihr beide. Dieses Vieh ist dazu noch absolut Selten und wir haben nur wenige Anhaltspunkte wo es sich befindet.“, erklärte Dishala und setzte sich dabei Elegant in ihren Bürostuhl.
      Wer nicht liest, der verpasst die besten Kopfkinofilme des Lebens.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Shattenmond ()

    • Erstmal würde ich dich gerne um zwei Sachen bitten:
      1. Mach bitte mehr Absätze, denn es ist ziemlich schwer einen riesigen Textblock zu lesen.
      2.Achte bitte mehr auf deine Rechtschreibung und die Zeichensetzung. Mir sind da ziemlich viele Fehler aufgefallen.

      So: Jetzt zu der Kritik. Zu der Story kann ich leider noch nicht viel sagen, aber dennoch gefällt mir dein Schreibstil. Was mir aber aufgefallen ist, sind einige Wortwiederholungen.
      Blut.“, murmelte er und richtete sich wieder auf. Das Blut strich er an seiner schwarzen Hose ab.

      Die Augen verdrehend wandte sich Esaias wieder dem Augenpaar zu.

      Ich habe momentan noch keine Ahnung, was mich in dieser Geschichte erwartet und was hierauf folgen mag, aber da lasse ich mich gerne überraschen.

      Tut mir Leid, wenn das jetzt alles ein bisschen zu viel war. :pinch:
      When the world says, "Give up", hope whispers "Try it one more time."

      -Unknown-
    • Ersteinmal das Grobe:

      Spoiler anzeigen
      Der eine hatte schulterlanges blondes Haar. Meerblaue Augen stachen aus dem feinen Gesicht hervor und suchten die Gegend ab.

      Da würde mMn ein komma besser passen als ein Punkt.

      Der andere hatte schwarzes kurzgeschnittenes Haar, seine Augen wie flüssiges Bernstein.

      flüssiger Bernstein

      Weit hinten war ein kratzen, auf den alten Holzdielen, zu hören.

      Kratzen und die Kommas kommen glaube ich weg, bin da aber auch nicht die erste Ansprechpartnerin :whistling:

      Es war noch feucht und blieb an seinen Fingern kleben. „Blut.“, murmelte er und richtete sich wieder auf.

      Vor wörtlicher Rede würde ich generell einen Absatz machen, um es dem Leser zu erleichtern. Auch wenn der Sprecher wechselt.

      Mit einem nicken bedeutete der blonde seinem Kumpanen, von der linken Seite zu kommen und schritt lauernd weiter.
      Nicken groß. Du hast viele Nomen klein geschrieben, schau am Besten nochmal drüber

      Immer weiter gingen sie durch die zerfallene Kirche und blieben schliesslich schließlichdrei Meter vor dem vermuteten versteckVersteck groß stehen und richteten ihre Waffen auf die dunkle Ecke. Weit ich glaube, du magst das Wörtchen "weit". hier kannst du auch "hoch" nehmen. oben leuchtete ein grelles, grünes Augenpaar auf und riesige, scharfe Reisszähne glitzerten in dem fahlen Mondlicht, das durch ein zerbrochenes Rosenfenster hereinbrach.


      Kraftvoll stiess sich die Bestie von der Wand ab, griff jedoch keinen der beiden an, sondern zog die Flucht, zwischen den beiden hindurch, vor.

      stieß; Beiden - außerdem hast du das zwei Mal verwendet. beim zweiten kannst du auch "Männer" nehmen.

      Der schwarzhaarige folgte ihm auf dem Fuss und Feuerte im gehen einen Schuss ab

      Der Schwarzhaarige

      Jedoch ohne erfolg, ein kurzes schimmern des tiefschwarzen Fells war das letzte was sie noch sahen.

      Schimmern auch groß

      Dann vernahm das Tier das Geräusch von einem wegfahrenden Wagen.

      Ein Werwolf ist doch genau genommen kein Tier, oder? :hmm: "Wesen" passt da, glaube ich; besser, aber musst du wissen.

      Sie war wunderschön, mit langem gewelltem rotbraunem Haar, blassem, feingeschnittenem Gesicht mit zwei Lippenpiercings und leuchtenden amethystfarbenen Augen.

      Da war ich mir zuerst nicht sicher, wen du meinst. Skylar, Dishala oder chrome ?(

      schnauzte der dunkelbraunhaarige und liess seine Vampirzähne aufblitzen.

      der Dunkelhaarige, ließ

      Ganz können wir die Vergiftung nicht Zerstören aber immerhin wird er seinen Körper unter Kontrolle haben.

      zerstören 8ausnahmsweise) klein ;)

      Ansonsten hast du es ein Wenig mit der groß/klein Schreibung, ichhabe dir jetzt nicht alle Wörter rausgeholt, aber oft wiederholen sich die Fehler ;)


      Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht erschlagen, aber das war das, was ich gefunden habe ^^
      Generell finde ich deine Geschichte gut gelungen, du hast am Anfang Spannung und Action eingebaut und später die Situation noch weiter erklärt.
      Ansonsten lässt sich nicht viel mehr sagen, dafür ist es noch zu wenig, aber ich werde dran bleiben :thumbsup:
      Spring - und lass dir auf dem Weg nach unten Flügel wachsen ~R.B

      Sometimes you have to be your own hero.
    • @ Princess of Light
      Dnake für die hinweise ^^
      Ich hab mir das ganze noch nicht richtig durchgelesen wollte einfach mal einen text von mir hier reinstellen um zu sehen ob es gefällt (werde aber natürlich bei gelegenheit auch diese Geschichte weiter schreiben.)
      Aber ich werd mir die zwei stellen merken und das ganze umformulieren ;)

      @ Ondine
      Uiuiui das ist ganz schön viel das du da gesehen hast ^^'
      Aber ich bin froh über viel und gute kritik danke vielmals.
      Wegen den doppel s. Da ich aus der Schweiz komme habe ich auch meine Tastatur auch Schweiz eingestellt ;)
      Ich kann euer komisches doppel s also gar nicht machen, Sorry ^^ . Das wird also in allen texten von mir auftauchen und hoffentlich nicht all zu störend sein.
      Wer nicht liest, der verpasst die besten Kopfkinofilme des Lebens.
    • @Shattenmond:
      Ich kann meinen Vorednerinnen nur beipflichten: Ein paar mehr Absätze wären schön, insbesondere ein Zeilenumbruch, wenn der Sprecher wechselt, das wird sonst verwirrend. Zudem hast du noch etwas an deiner Groß- und Kleinschreibung zu feilen, aber das kommt mit weiterer Übung ;)

      Das Setting ist spannend. Scheint eine Geschichte mit Fantasywesen in einer modernen Welt zu werden (vielleicht passt die Geschichte dann besser in Urban Fantasy?). Eine Organisaion bestehend aus Fabelwesen, die zum Ziel haben, andere aufzuspüren und aufzunehmen, das ist bisher mein Eindruck. Ein bisschen verwirren taten mich die Namen, da ich die Nachnamen der Protagonisten zuerst nicht mit ihren Vornamen zusammenbrachte. Es ist gut, die beim ersten Mal in einem Rutsch zu nennen. Mach weiter so, das Setting verspricht eine spannende Story :thumbsup:

      PS: Bitte gib deiner Geschichte noch einen Arbeitstitel *auf die Forenregeln § 2.1 deut* Ist ja nichts in Stein gemeißelt und du kannst den Titel jederzeit mit bearbeiten des ersten Posts verändern ;)

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • @Alopex Lagopus (Ich hab leider noch nicht herausgefunden wie man hier den namen verlinkt :pinch: )

      Ich werd den Text schnellst möglich noch einmal bearbeiten, hab momentan nicht so viel zeit wegen Arbeit, leider.

      Vielen dank für die restliche konstruktive kritik :)
      Hab mir jetzt mal nen Titel ausgedacht, vieleicht passt er schlussentlich ja ;)
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    • Hm....ich habe die Geschichte noch nicht gelesen, aber mir fiel ein Fehler im Titel auf: in einem englischen Titel muss es Werewolf heißen, so ist es ein englisch/deutsch Mix ;) .
      Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.
      Albert Camus (1913-1960), frz. Erzähler u. Dramatiker