Gefallen...

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    • „Was habe ich getan?“ Es klang wie ein Schrei, ein Aufschrei voller Schmerz und Pein. Die Stille in der weitläufigen Höhle nahm den Ton auf und verklang ohne Echo. Mit einem Aufschluchzen brach er zusammen. Er wusste, sein Bereuen würde nichts ändern. Was er getan hatte, konnte er nicht ungeschehen machen, so sehr es ihn auch schmerzte.
      Verrat, er hatte Verrat begangen, an allem woran er immer geglaubt hatte. Verrat, an seiner Überzeugung.
      Was hatte ihn so weit getrieben? Warum war er nicht stark genug gewesen, zu wiederstehen? Er, der immer an die Lehren geglaubt hatte. Sie in all ihren Facetten akzeptierte, sie einhielt und diejenigen verfolgte und strafte, die dagegen verstießen. Jetzt war er selbst das Opfer der Lehren geworden. Nun stand er hier in der Finsternis der Höhle und wartete auf ihr kommen. Er wusste was ihn erwartete, umso mehr schmerzte sein Fall.

      Er war jetzt einer der Gefallenen, ausgestoßen aus der Gemeinschaft der Gotteskrieger. Elonodis spürte ihr Nahen. Noch vor einiger Zeit hätte ihre Nähe ein anderes Gefühl in ihm ausgelöst. Freude, Euphorie, die an Ekstase erinnerte und in einem Gefühl tiefer Verbundenheit endete. Früher hätte ihr Anblick ihn mit Frieden erfüllt jetzt aber empfand er nichts als Angst, Grauen und unendliche Scham. Ein Gefühlschaos, das er zuletzt als Mensch empfunden hatte. Das war viele Jahrhunderte her. Seine Erinnerungen an diese Zeit, als Mensch war mit den Jahren verblasst...

      Mit jeder Sekunde nahm seine Angst zu, die ohne dass etwas geschah, verstrich. Diese unheimliche Stille zerrte an seinen Nerven und baute eine unerträgliche Spannung in ihm auf. Er wusste, sie beobachteten ihn aus dem Schatten der Höhle und warteten nur auf eine Reaktion.
      Wie oft hatte er selbst an ihrer Stelle gestanden, mit Verachtung im Blick. Er konnte die Stille keinen Moment länger ertragen. Mit einem Aufschrei zeigte er seine ganze engelshaft Schönheit. Die Schwingen weit ausgebreitet, nackt und muskulös wie er geschaffen war, stand er aufrecht. Den Kopf nach hinten gelegt, die Augen geschlossen, schrie er seinen Schmerz und die Pein ihnen entgegen. Er spürte ihre innere Aufruhr, waren sie doch alle miteinander verbunden.

      „Zeigt euch!“ Sein Ruf schallte als mehrstimmiges Echo von den Felswänden wieder und endete in seinem Aufschrei, als sein rechter Flügel brach. Der Schmerz zwang ihn zu Boden. Bloßgestellt vor allen anderen, von seiner Pein überwältigt rang er nach Atem. Er hatte gewusst, was passieren würde, oft genug war er Zeuge und Vollstrecker solcher Bestraffungen gewesen. Und dennoch war es etwas anderes sie am eigenen Leib zu erfahren.
      Er fühlte ihr Kommen. Hörte das Rauschen ihrer mächtigen Schwingen. Jetzt, da er bereits am Boden war, würde es für sie ein Leichtes sein. Er besaß nicht mehr die Kraft, den Kopf zu heben und ihren anklagenden Blicken zu begegnen.

      „Gefallen!“ Die Stimmen der versammelten Engel erhoben sich in der dunklen Höhle zu einem Chor. Der mächtige Klang ließ ihn erzittern.
      „Du hast gegen die Lehren verstoßen, an die wir alle gebunden sind. Und somit alles verraten woran wir glauben. Darum lösen wir den Bund mit dir, der uns alle verbindet.“ Ihre letzten Worte gingen in seinem Aufschrei unter, als der zweite Flügel brach. Dunkle Schwärze löschte sein Bewusstsein aus.

      Langsam kam er zu sich. Er lag auf der Seite, die Knie an den Körper gezogen. Etwas Kaltes traf sein Gesicht und perlte daran herunter. Ein Wassertropfen…
      Mit einem Stöhnen setzten die Erinnerungen wieder ein. Sein Atem ging pfeifend. Jede Bewegung schmerzte, immerhin war er am Leben.
      Wenn man das Leben nennen konnte, als Mensch. Verwundbar, entblößt, gefallen…




      Diese Geschichte ist in einer Museumsnacht beim Liveschreiben entstanden. :D Wir waren bei einer Ausstellung von Salvator Dali und haben seine Bilder als Thema genutzt für unsere Geschichten, Gedichte oder einfach nur Gedanken. Es waren viele Besucher in der Ausstellung die uns als lebendes Kunstobjekt bei der Arbeit zuschauen konnten. Hätte nie gedacht das so etwas entsteht. Also gebt euren Senf dazu. :D Würde mich über jeden Komentar freuen. Bin mit dieser Geschichte zu einer öffentlichen Lesung eingeladen!!! :thumbsup:
      Mehr aus meiner Feder: Gefangen im High Fantasy Bereich.

      Der Tag an dem alles begann
      findet ihr im Urban Fantasy Bereich auf fleißige Leser. ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Sabrina ()

    • sein bereuen

      Bereuen

      spürte ihr nahen

      Nahen

      ganze engelsgleiche Schönheit

      Da es sich um einen Engel handelt finde ich engelsgleich nicht passend ... viellecith engelhaft?

      Ansonsten ein guter, wenngleich nicht unbedingt ungewöhnlicher, Anfang. Es würde mich jedenfalls interessieren, wie die Geschichte weiter geht.
      - Große Männer werden im Feuer geschmiedet. Das Privileg der Kleineren ist es, das Feuer zu entfachen. -

      - nur ein Irrer steigt in das Raumschiff eines Verrückten -
    • Sabrina schrieb:

      Warum war er nicht stark genug gewesen, zu wiederstehen?

      widerstehen

      Sabrina schrieb:

      Ausgestoßen aus der Gemeinschaft, der Gotteskrieger

      .., ausgestoßen und kein Komma mehr

      Sabrina schrieb:

      Elonodis, spürte ihr Nahen.

      kein Komma in dem Satz

      Sabrina schrieb:

      Noch vor einiger Zeit, hätte ihre Nähe ein anderes Gefühl in ihm ausgelöst.

      kein Komma

      Sabrina schrieb:

      Freude, Euphorie, die an Ektase erinnerte

      Ekstase

      Sabrina schrieb:

      Früher hätte ihr Anblick, ihn mit Frieden erfüllt

      Kein Komma

      Sabrina schrieb:

      Ein Gefühlschaos das er zuletzt als Mensch empfunden hatte

      ...Gefühlschaos, das....

      Sabrina schrieb:

      Er wusste sie beobachteten ihn, aus dem Schatten der Höhle

      Er wusste, sie...und dann kein Komma mehr.

      Sabrina schrieb:

      zeigte er seine ganze engelshafte Schönheit.

      engelhaft

      Sabrina schrieb:

      schrie er seinen Schmerz und die Pein, ihnen entgegen.

      schrie er ihnen seinen Schmerz und die Pein entgegen. (Ganz recht, kein Komma ;) )

      Sabrina schrieb:

      Bloßgestellt vor allen anderen von seiner Pein überwältigt

      ...anderen, von...

      Sabrina schrieb:

      Er hatte gewusst was passieren würde

      ...gewusst, was...

      Sabrina schrieb:

      Er fühlte ihr kommen

      groß

      Sabrina schrieb:

      würde es für sie ein leichtes sein.

      groß

      Sabrina schrieb:

      Er besaß nicht mehr die Kraft den Kopf zu

      ...Kraft, den Kopf...

      Sabrina schrieb:

      Die Stimmen der versammelten Engel erhoben sich in der dunklen Höhle zu einem vielstimmigen Chor. Der Klang ihrer mächtigen Stimmen ließen ihn erzittern.

      Im ersten Satz würde ich vielstimmig rausnehmen, den zweiten umwandeln in : Der mächtige Klang ließ ihn erzittern.

      Stimmungsvolle Geschichte, Sabrina :thumbsup: .
      Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.
      Albert Camus (1913-1960), frz. Erzähler u. Dramatiker
    • Danke für eure Hilfe @melli und @Kelamith.
      Habe eure Vorschläge zur Verbesserung umgesetzt. Gebe euch Feedbck ob es bei der Lesung gefallen hat.
      Stelle hier noch den Link rein von dem Bild was mich zu dieser kurzen Geschichte inspirierte. :D
      Nein, Kelamith es wird keine Fortsetzung geben. Ich habe schon zu viele Baustellen (Geschichten) die auf ihre Ende warten...
      Außerdem find ich das offene Ende besser da es jedem Leser selbst überlassen bleibt was weiter mit Elonodis passiert. :D
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    • Das ist eine dieser Gänsehaut-Geschichten. Dark Fantasy trifft es wirklich gut.
      Ich habe die Schreie des Engels beinahe wirklich gehört und konnte zerberstende flügel spüren
      (okay das hört sich jetzt wahnsinnig an, war abe so 8o)
      Du kannst wirklich stolz sein auf diese Geschichte
      Spring - und lass dir auf dem Weg nach unten Flügel wachsen ~R.B

      Sometimes you have to be your own hero.
    • Ondine das ist schön das dir die Geschichte so gefällt. Gänsehaut hatte ich auch beim schreiben. Konnte mich kaum von dem Bild trennen.
      Werd noch einen Link hier mit rein stellen wo das Bild zur Geschichte zu sehen ist.

      Also danke noch mal an alle Leser.artvalue.com/auctionresult--da…e-komodie-100-1231161.htm
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sabrina ()

    • Habe am Sonntag meine Lesung mit der Geschichte gehabt. Ist sehr gut gelaufen ohne Versprecher und Stottern.
      Den Zuhörern hat es gefallen. :D Gefallen... gefallen, lacht! Passt auch...
      Die Geschichte steht jetzt Online zu lesen, nicht nur hier im Forum sondern auch auf der Museums Seite wo wir gelesen haben.
      Ich danke allen Lesern und dank euch für die Mühe und euer Feedback. :love:
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    • Hallo @Sabrina

      ich bin gerdade dabei, mich durch deine Geschichten zu arbeiten, da ich ein Fan von Kurzgeschichten bin.
      Gefällt mir alles sehr gut, was ich hier lese! Man wird sofort mal ins Geschehen geschmissen, muss ein paar Sekunden rudern, um sich zu orientieren (wer ist der Prota, wo ist er, was macht er, was ist überhaupt passiert).
      Aber sobald man drin ist, geht's Schlag auf Schlag. Jeder Satz lässt einen gerade bei dieser Geschichte die große innere Not spüren, die Zerrissenheit und Reue. Toll gemacht.
      Ich werd auf jeden Fall weiterlesen bei dir. :thumbsup:
      LG Tariq
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


      :cookie:

      ___________________
    • Hey @Sabrina
      Ich bin auch über deine Kurzgeschichte gestolpert und das Thema des gefallenen Engels ist zwar jetzt keines, das man noch nicht kennt, aber eines, in das man viel hineininterpretieren kann, wie ich finde, und wo man auch viel daraus machen kann.
      Zwar frage ich mich, wer diese Engel sind, dass sie so einfach den Bund mit ihm lösen können. Sind sie so mächtig oder gar die Obersten der Engel? Gotteskrieger- könnte in meinen Augen vieles bedeuten ^^ Ist aber nur meine Meinung.

      Aber ich habe die Geschichte gerne gelesen, und ich glaube, wenn du weiterschreiben würdest, würde es für diesen gefallenen Engel ziemlich schwer werden, sich in der Welt der Menschen, zurecht zu finden. So ganz ohne Flügel.

      Könnte mir auch vorstellen, dass man da gut eine längere Geschichte draus machen kann. Zum Beispiel, was ist passiert, dass er verstoßen wird und sein Dasein als Engel ihm entzogen wird?

      Zusammenfassend: Eine schöne Geschichte! :)

      Liebe Grüße
      Blue
      Chaos sagt, Halvars dunkle Seite sei harmlos gegen mich...
















    • Liebe Grüße, Sabrina!

      bevor ich zu ein paar grammatikalischen Anmerkungen komme: Der Text ist kurz und doch sehr spannend und emotional-intensiv geschrieben. Das hast du sehr gut hinbekommen :)
      Einerseits ist es schade, dass es nicht weitergeht, weil das viel Potential hat, wie ich finde. Andererseits sorgt es so bei mir dafür, dass ich über mögliche Fortsetzungen nachdenken muss. Ist ein Aufhänger auf jeden Fall und eine gute Kurzgeschichte!

      Sabrina schrieb:

      Verrat, er hatte Verrat begangen, an allem woran er immer geglaubt hatte.
      Mir würde besser gefallen: "Verrat. Er hatte Verrat begangen. An allem, woran er immer geglaubt hatte." Wobei ein Komma auf jeden Fall fehlt :)
      Generell finde ich solche Ellipsen immer spannungserzeugend - ist aber wohl Geschmackssache :)

      Sabrina schrieb:

      Er, der immer an die Lehren geglaubt hatte. Sie in all ihren Facetten akzeptierte, sie einhielt und diejenigen verfolgte und strafte, die dagegen verstießen.
      Hier würde ich die Sätze dennoch mit Komma verbinden :huh: Müsste der Rest nach dem Punkt nicht auch in der Vergangenheitsform weitergehen, wie zuvor, z.B. "Sie in all ihren Facetten akzeptiert hatte" oder ist das so gewollt? Dann würde es mich wundern, wieso er geglaubt hatte, aber sie akzeptierte, wenn du verstehst :D

      Sabrina schrieb:

      Er wusste was ihn erwartete, umso mehr schmerzte sein Fall.
      "Er wusste, was ihn erwartete, ..."

      Sabrina schrieb:

      Früher hätte ihr Anblick ihn mit Frieden erfüllt jetzt aber empfand er nichts als Angst, Grauen und unendliche Scham.
      "... erfüllt, jetzt ..." :)

      Sabrina schrieb:

      Seine Erinnerungen an diese Zeit, als Mensch war mit den Jahren verblasst...
      "... als Mensch, ..."

      Sabrina schrieb:

      Mit einem Aufschrei zeigte er seine ganze engelshaft Schönheit.
      "engelshafte"

      Sabrina schrieb:

      Er hatte gewusst, was passieren würde, oft genug war er Zeuge und Vollstrecker solcher Bestraffungen gewesen.
      Lieber ein Bindestrich: "... was passieren würde - oft genug ..." Oder ein Punkt :)

      Jetzt aber genug der Korrektur!

      Wie erwähnt, finde ich es sehr interessant und finde, man könnte eine gute Geschichte daraus machen :)
      Wenn ich etwas inhaltlich verbessern würde, eigentlich nur den Übergang zwischen dem Verlust seines Bewusstseins und dem Erwachen. Das könnte man empathischer und langsamer gestalten, damit der Leser fühlt, wie benommen und schwach der Protagonist ist. (So würde ich denken)

      Vielleicht begeistert dich der Anfang ja irgendwann doch mal für eine Fortsetzung ;)
      Fantasy is like endless freedom! Open your mind and create epics!

      ~Meine Geschichte: Aydron (Band I)~
    • Ich danke dir @Celytha für dein Feedback und die Verbesserungsvorschläge. Diese Kurzgeschichte ist zu einem Bild entstanden von Salvatore Dali. Ich habe in nächster Zeit nicht vor daran weiter zu schreiben.
      Aber schön das der Text in deinen Gedanken weiter Kreise zieht, wie es weiter gehen könnte. :D Das kommt mir sehr vertraut vor!
      So genau so habe ich mit dem schreiben vor vielen, vielen Jahren angefangen.
      Also las dein Kopfkino eingeschaltet und las dich inspirieren...
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    • Hallo @Sabrina,
      Habe mir mal deine Kurzgeschichte durchgelesen. Also ich finde ja die entstehungsart ja schonmal echt interessant. Da bekommt man fast Lust, aber mal. Ein Bild aus einem Museum oder einem berühmten Künstler zu nehmen und auch mal eine Geschichte dazu zu schreiben. Wirklich interessant.
      Die Geschichte hat mir an sich gut gefallen. Gut klar es ist irgendwie kein außergewöhnlicher Anfang bzw. So wird es ja an mehreren Stellen beschrieben, also in Büchern. Aber auch hier finde ich deinen schreibstil wirklich gut und ich lese deine Sachen gerne. Du bringst die Stimmung und die Gefühle des gefallenen Engel gut rüber und man kann mit ihm mitfühlen. Seinen Schmerz hast du gut rüber gebracht. Mich hätte vielleicht nur noch interessiert, was genau er getan hat, warum.ihm diese Strafe nun zur Teil wird. Klar er hat gegen die lehren gehandelt, aber wie genau? Vielleicht würde auch ein kleiner Hinweis reichen, der trotzdem die Spannung hält aber dem Leser auch noch ein Stück weit mehr Infos geben würde.
      Ansonsten wirklich gut. Mir gefallen deine Texte sehr gut.

      LG Sora
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)

      "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
      "Was für ein dummes Lamm."
      "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
      Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"
    • Sabrina schrieb:

      Bin mit dieser Geschichte zu einer öffentlichen Lesung eingeladen!!!
      Cool! Wie war's? Wie kam deine Geschichte an? Ist zwar schon 4 oder 5 Jahre her, aber trotzdem ^^

      Sabrina schrieb:

      Diese Geschichte ist in einer Museumsnacht beim Liveschreiben entstanden.
      Das finde ich spannend. Mir schwebt schon länger die Idee im Kopf herum, mal zu versuchen, die Entstehung einer Geschichte von der ersten Idee bis zum fertigen "Produkt" zu dokumentieren. Das könnte vielleicht für die Geschichte an sich interessant sein, aber auch gerade für junge Schreiberlinge.
      Eine Frage noch dazu: Wie konnten euch die Besucher beobachten? Bzw. wie konnten sie euer "Schaffen" mitverfolgen? Ich stelle mir das naiv so vor, dass ihr vor eurem Laptop / Papier sitzt und vor euch hinschreibt. Das fände ich ziemlich langweilig. xD Oder aber, dass der Laptopbildschirm auch via Beamer an eine Wand projeziert wurde. Das wäre dann vielleicht spannender... aus meiner Sicht allerdings mit einem sehr, sehr großen und zweifelndem Vielleicht ^^

      Nun zur Geschichte selbst:
      Der Name des Charakteres taucht erst relativ spät auf. Am Anfang dachte ich, die Geschichte würde einfach um einen namenlosen Er gehen, aber dann gibst du ihm doch einen Namen. Da frage ich mich, ob das Absicht ist. Den Namen verwendest du auch nur ein einziges Mal.
      Die Idee, dass Menschen zu "Engelskriegern" werden und dann wieder "fallen" können, finde ich nicht schlecht. Allerdings bleibt mir in der Geschichte der Grund für das Fallen zu unklar. Keine Ahnung, ob du jemals vorhast, die Geschichte zu überarbeiten, aber falls, dann würde ich da noch etwas mehr Vorgeschichte reinpacken.
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Hallo @Asni
      Schön das du auf Gefallen gestoßen bist und dir die Geschichte gefällt. Zu deiner Frage sie ist gut angekommen. Sowohl in der Autorenrunde in der Schreibwerksstatt wie auch bei der Lessung in der Bibliothek und im Museum. :thumbsup:

      Zum Schreiben liegst du bei beiden Vorstellungen richtig. Es war eine Ausstellung die hier zwei Mal im Jahr statt findet. Lange Nacht der Museen. Da haben Bibliotheken, Kunstgallerien, Aulen mit Ausstellungen, alte Kirchen von 18 Uhr bis 24 Uhr geöffnet. Und es finden unter anderem auch freies Schreiben statt. Das ist das was wir da gemacht haben. Wir gehen in eine Kunstausstellung suchen uns eine Skulptur oder ein Bild aus. Etwas was uns inspiriert und dann geht es los. Stuhl bei, Block auf den Schoß Stift in die Hand und auf gehts. Egal wie lang es dauert. Wir sind dann in dem Sinne auch Objekte dieser Ausstellung. :thumbup: Manche haben doof geschaut was wir da machen, andere haben gelacht. Andere haben Fragen gestellt und waren der Sache gegenüber positiv eingestellt. Ein Typ von der Veranstaltung ist mit einer Videokamera durch die Ausstellung gelaufen und hat uns auch gefilmt. Über die Schulter geschaut beim enstehen der Geschichten. Das Video wurde dann an die Wand geworfen für die Besucher und war auch auf der Webseite zu sehen.

      Ich weiß ich muss Gefallen auch mal wieder überarbeiten. Ist schon lange her das ich das geschrieben und hier ins Forum gestellt habe.
      Mehr aus meiner Feder: Gefangen im High Fantasy Bereich.

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