A House of Dynamite. Handelt von einem nuklearen Angriff auf die USA. Vom Pazifik aus wird eine Atomrakete abgefeuert, seegestützt, ohne dass klar wird, wer hinter dieser Aktion steckt. Dem Präsidenten bleibt nur wenig Zeit zu reagieren. Soll er, ohne den verantwortlichen Staat zu kennen, gegen die üblichen Verdächtigen losschlagen, Russland, China, Nordkorea? Und somit einen globalen Atomkrieg riskieren? Oder den Schlag einfach einstecken und später den Schuldigen ermitteln?
Immerhin geht es um die Auslöschung Chicagos.
Es gibt kein Happy End. Auch wird nicht gezeigt, wie sich der Präsident letztendlich entscheidet.
Das spiegelt sehr gut die Unsicherheit wieder, in der wir uns ja wirklich befinden. Etwa 12000 Atomsprengköpfe sind weltweit einsatzbereit. Mehr als 30 U-Boote sind zu jeder Zeit unterwegs, die imstande sind, nuklear bestückte ballistische Raketen abzufeuern.
Auch wenn der Film vielleicht nicht jede Einzelheit korrekt wiedergibt, ist er doch realistischer als unsere üblichen Beruhigungspillennachrichtensendungen.