Der Geheimbund der Jäger I - Die Tochter der Götter

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    • @Alopex Lagopus: Eigentlich wäre es ja extrem langweilig wenn Nyra und Alex sich die ganze Zeit über streiten würden und sehr vorhersehbar ist das auch. Drücken wir uns mal so aus, dass wird keine typische Beziehung zwischen "Geschwister", aber dennoch hoffe ich dass es dir gefallen wird :)

      LG
      Kisa
    • Hey Kisa,

      bisher gefällt mir deine neue Geschichte ganze gut, obgleich auch noch nicht viel passiert ist. Die Idee ist recht gut, was ich erst gar nicht gedacht habe, weil ich wegen Antigone etwas die Lust an der griechischen Sagen- und Götterwelt verloren habe. X/
      Nyra gefällt mir als Name sehr gut und auch ihr etwas verträumter Charakter ist nicht schlecht gewählt, zwar nichts vollkommen Neues, aber authentisch beschrieben. :thumbup:
      Allgemein hast du sehr bildhaft geschrieben und mein Kopfkino lief flüssig mit, und für den Moment habe ich auch nichts zu meckern. :P
      Ich bin mal gespannt, wo die Geschichte hinführen wird. ;)

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen

      Der, der das Licht stahl
      Síchestja - Das Erbe einer Vergangenheit
    • Kyelia: Das mit Antigone kann ich verdammt gut verstehen (habe ich in der Schule auch gehabt) aber ganz ehrlich diese "schrägen" Verbindungen gibt es ja bei den Göttern auch, aber die wirst du in meiner Geschichte nicht vorfinden, weil es eh keinen wirklich interessiert, wer mit wem und wieso?! <X
      Ich freue mich wenn dir die Geschichte gefällt und wenn du weiter liest umso besser, aber du musst dich nicht dazu genötigt fühlen, wenn dir die Story nicht gefällt, gut dann habe ich eben Pech gehabt ;(, aber es ist schön, dass du auch nach dem ersten reinlesen nochmal einen Versuch gestartet hast und weiter gelesen hast. :)

      LG
      Kisa

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kisa ()

    • Noch einmal frohe Ostern! Ich komme mit Geschenken in Form eines neuen Postes und dazu bekommt ihr dann auch noch eine von meinen Skizzen, die hoffentlich gut erkennbar sind und nicht ganz so grottig! Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen! :newspaper:



      Ich trottete die Treppen hinunter und kam damit Alexander zuvor, der hinter mir herkam. Als ich in der Empfangshalle stand, blickte ich mich verwirrt um, weil ich noch keine Ahnung hatte, wo eigentlich die Küche oder das Esszimmer war.
      Alex ging kopfschüttelnd an mir vorbei. Es schien ihm wirklich nicht zu gefallen, dass ich hier war. Außerdem war ich mir sicher, dass er mich für beschränkt hielt, weil ich mich in seiner Gegenwart gelegentlich etwas unkoordiniert gab. Aber ich konnte nichts daran ändern. Schließlich musste ich mich noch an die neue Situation und das neue Haus gewöhnen, dass konnte schon eine Weile dauern. Dabei war es auch nicht sonderlich hilfreich, dass er mich bis jetzt immer von oben herab behandelt hatte, wenn er denn mit mir sprach.
      Ich folgte ihm einfach und hielt dabei klugerweise den Mund, weil ich mir nicht sicher war, dass meine Worte höflich waren und wahrscheinlich würde es nur zu einem Streit führen, den meine Mutter nicht gut heißen würde.
      Von der Empfangshalle gingen wir durch die Tür, welche der Treppe direkt gegenüber lag und gelangten ins große Esszimmer. Es beinhaltete einen Tisch, der mit Sicherheit für acht Personen Platz bot. Das Zimmer war in stilvollem Beigefarben gestrichen und daher sehr hell gehalten, was durch die Fensterfront, welche aufs Meer hinaus zeigte, nur noch verstärkt wurde. Außerdem konnte man durch eine große Glastür in einen grün schimmernden Garten gehen, der erstaunlicherweise nicht verbrannt aussah, sondern sehr gepflegt, dabei war es so heiß, dass eigentlich alle Pflanzen eingehen mussten.
      „Setz dich, Nyra“, forderte meine Mutter mich auf, während sie selbst an der rechten Seite des Tisches platznahm, sodass sie aus den Fenstern nach draußen in den schönen Garten schauen konnte. Währenddessen setzte sich Alexander meiner Mutter gegenüber. Percy war derweil damit beschäftigt das Essen aufzutragen und jedem von uns eine köstliche Mahlzeit auf einem Teller zu servieren und setzte sich dann an die Stirnseite des Tisches.
      Ich setzte mich neben meiner Mutter, die mich zufrieden anlächelte und sogleich ein angeregtes Gespräch mit Alex anfing, indem sie ihn über seinen Job in der Bar ausfragte.
      „Was genau machst du denn in der Bar?“, wollte meine Mutter neugierig von Alex wissen, der gerade dabei war, sich eine Gabel voller Nudeln mit Soße in den Mund zu stopfen.
      Er schluckte sein Essen hinunter, bevor er sich freundlich an meine Mutter wendete: „ Eigentlich ist es mehr eine Mischung aus einem Restaurant und einem Klub, als eine Bar, aber ich arbeite dort als Barkeeper. Allerdings kommt es gelegentlich vor, dass ich dem eigentlichen Besitzer unter die Arme greife und als Manager fungiere“, erklärte er langatmig.
      Percy strahlte förmlich vor Stolz auf seinen Sohn, was auch durchaus gerechtfertigt war, wenn man mich fragte. Immerhin war es beeindruckend, dass er gelegentlich den Laden führte, obwohl er kaum älter war als ich. Erstaunlich!
      Die Augen meiner Mutter hatten zu leuchten begonnen, als Alex von seinem Job erzählte. Mit genau diesem Leuchten wandte sie sich an mich und sah mich erwartungsvoll an. Ihr Blick richtete sich dann aber wieder schnell auf Alex, um ihre nächste Frage zustellen. „Hast du dich darum gekümmert deinen Chef wegen eines Jobs für Nyra zu fragen?“

      Hm … hat sie denn keine Probleme damit, dass ich wahrscheinlich in einem Nachtklub arbeite, oder geht sie davon aus, dass ich sowieso nur im Restaurantbereich arbeiten darf?
      Alex warf mir einen finsteren Blick zu. Ihm gefiel es offensichtlich nicht, dass ich bei ihm arbeiten sollte. Er wollte mit Sicherheit seine Freiheit haben und nicht auch noch auf der Arbeit mit einem Teenager konfrontiert werden, den er schon den ganzen Tag in seinem Zuhause ertragen musste. „Ich habe ihn gefragt und er hat auch eine Stelle für sie“, bestätigte er die Frage meiner Mutter und verkündete damit eine Hiobsbotschaft.
      „Oh!“, freute sich meine Mutter und klatschte aufgeregt in die Hände, während Percy von seinem Essen aufblickte und den versammelten Leuten am Tisch ein warmes, glückliches Lächeln zuwarf. Er schien sichtlich erfreut darüber zu sein, dass das Zusammenleben bis jetzt so leicht funktionierte und damit auch die größten Sorgen der beiden Erwachsenen ausräumte, dass Alex und ich uns nicht verstehen würde. Allerdings befanden wir uns gerade Mal ein paar wenige Stunden in der Nähe des anderen. Ich traute dem Frieden noch nicht so recht im Gegensatz zu meiner Mutter und Percy.

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    • Mal wieder aus purer Langeweile kommt ein neuer Teil, der hoffentlich etwas Spannung in die Geschichte bringt! :)




      Kapitel 3
      Die Ankunft
      Es war mitten in der Nacht, als die schwarzgekleideten Gestalten durch die engen Gassen von Lávrio liefen und nach den finsteren Geschöpfen der Unterwelt Ausschau hielten, die sich auch in dieser Nacht wieder an die Öffentlichkeit geschlichen hatten, um den Menschen zu Schaden denen sie begegneten.
      Die Gruppe der Jäger hatte sich aufgeteilt, sodass sie in kleinen zweier Gruppen die Straßen durchkämmten, um das Wesen einzukreisen, welches sie verfolgten. Es war eine Kreatur längst vergangener Zeit. Die meisten Menschen hätten gedacht, dass diese Monster nur in den alten griechischen Legenden existierten, aber dieser Bund der Jäger wusste, dass die Wesen echt waren und jederzeit wieder zum Vorschein kommen konnten.
      Langsam begannen sie den hungrigen Zyklopen einzukreisen, der sich auf dem Marktplatz von Lávrio aufhielt und aus dem kleinen Springbrunnen Wasser trank, während sein Blick immer wieder umher irrte auf der Suche nach Nahrung.
      Man fragt sich jetzt, was Zyklopen essen. Die Frage ist leicht zu beantworten: Alles. Aber mit Vorliebe Menschenfleisch. Auch wenn die Zyklopen an sich friedliche Wesen sein sollen, zumindest wenn man sich ihre Herkunft ansieht. Sie entstammen einer Verbindung des griechischen Gottes Zeus und einer Nymphe.
      Die Jäger drängten den Zyklopen auf dem Platz zusammen, hielten sich dabei aber immer noch fern, sodass sie nicht in seine Reichweite kamen, damit sie nicht Gefahrliefen selbst zur Nahrung zu werden. Sie standen alle mit gezogenen Titanwaffen da und warteten, bis der Zyklop realisierte, dass er in der Falle saß und nirgendwo mehr hin konnte.
      Als der große, graue Klops sich umdrehte und in Panik geriet, sobald er die Jäger, die gefürchteten Mörder der griechischen Mythologie, erkannte, brach er in wildes Brüllen aus, was schon fast wie ein Heulen klang. Dann rannte er auf die Jäger zu, die alle gleichzeitig reagierten und ihre Schusswaffen abfeuerten.
      Normalerweise jagten die Jäger eher mit altertümlichen Waffen, wie Schwertern, Dolche, Messer und Pfeilen, aber gelegentlich waren Schusswaffen mit spezieller Munition angebrachter um sich selbst nicht noch mehr in Gefahr zu bringen, als sie es sowieso schon jede Nacht taten.
      Das Monster gab ein grausames Wehklagen von sich, bevor es zusammensackte und auf dem Steinboden des Marktplatzes zu Staub zerfiel.
      Die meisten der Jäger jubelten leise über ihre vollbrachte Tat, während eines der zweier Teams an die Seite trat und ihren Kameraden eher verhalten beim Jubeln zusah. Sie blickten einander an und flüsterten dann leise.
      „Ist dir schon aufgefallen, dass es Tag täglich immer mehr Wesen werden, die aus der Unterwelt heraufkommen?“, wandte sich das Mädchen fragend an ihren besten Freund.
      „Ja, ich habe es bemerkt, wahrscheinlich liegt es an ihr. Sie ist seid heute Mittag hier. Allerdings hatte ich sie mir anders vorgestellt, wenn ich ehrlich bin“, wandte er sich an seine Freundin, die ihn mit großen blauen Augen ansah.
      „Du hast sie schon gesehen?“
      „Ja, aber es war reiner Zufall. Dennoch kann ich nicht verstehen, warum die Götter so ein Aufsehen um sie machen. Sie kam mir eher unbedeutend vor“, erwiderte er schulterzuckend.
      „Sei nicht immer so selbstgefällig. Die Götter werden sich schon etwas dabei denken, wenn sie so wertvoll ist, wird irgendetwas an ihr besonders genug sein, dass sie zu uns gehören soll“, erinnerte sie ihn daran, die Götter niemals in Zweifel zu ziehen. „Wahrscheinlich wird sich ihre Besonderheit erst offenbaren, wenn sie dazu bereit ist diese Welt anzunehmen und sich auf ihr neues Leben eingestellt hat. Ich gehe mit dir jede Wette ein, dass sie uns alle überraschen wird!“
      „Wenn du meinst, aber ich bin davon noch nicht überzeugt!“
      „Lass ihr etwas Zeit, dass wird schon noch kommen, du Miesepeter“, neckte das Mädchen ihren besten Freund und gesellte sich dann zu den anderen Jägern, welche die erfolgreiche Jagt feierten.
      Der Junge schaute seiner Freundin hinterher und wusste nicht, ob er an ihrem Verstand und ihrem Vertrauen in die Götter zweifeln sollte, oder ob er wirklich nur zu ungeduldig und abgespannt war von den vielen Jagten in der letzten Zeit. Früher waren es gerade mal zwei die Woche gewesen. Heute konnten sie fast keine Nacht in Ruhe durch die Stadt streifen ohne nicht auf ein Wesen der Unterwelt zu stoßen, welches die Menschen in Gefahr brachte.
      Dieses Mädchen mit den merkwürdigen Augen sollte sich lieber schnell an ihr neues Leben gewöhnen, denn die Jäger konnten eine neue Jägerin gut gebrauchen, vor allem wenn sie wirklich so wichtig und bedeutend war wie sie alle vermuteten.



      Glossar:

      Geheimbund der Jäger:
      Eine Gemeinschaft die schon so lange existierte wie es die griechischen Götter gab. In den Geheimbund konnten sowohl normale Menschen aufgenommen werden, die in der Gunst eines Gottes standen und deren Körperkraft verstärkt wurde, durch die Gewährung der Gunst. Außerdem sind Halbgötter automatisch mit ihrer Geburt Teil des Geheimbundes. Die Menschen werden Jäger genannt und haben die göttliche Aufgabe, die Normalsterblichen vor den Wesen der griechischen Mythologie zu schützen und die Monster wieder in den Tartarus zu befördern.

      Tartarus:
      Kann man auch mit Hölle übersetzten. Dorthin verschwinden finsteren Kreaturen, die von den Jägern oder den Göttern selbst getötet werden. Außerdem sind im Tartarus auch die Titanen, die Urahnen der griechischen Götter, eingesperrt.

      Zyklop:
      Riesen mit nur einem Auge auf der Stirn. Sie sind Söhne des Uranos und der Gaia (Titanen). Außerdem werden sie oft in den Schmieden des Hephaistos als Schmiede untergebracht, wo sie die blitze des Zeus erschaffen und den Dreizack des Poseidon fertigten.

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    • Viel Text, viele Formsachen. Ich mecker ja nicht gerne, aber ich muss drauf hinweisen.

      Spoiler anzeigen

      #24

      Erstmal kurz zum Bild: Wenn das das Untergeschoss sein soll, passt es in meiner Vorstellung nicht so ganz unter das Obergeschoss so von Form und Größe. Allein wenn die runden Räume übereinandder stehen, ist das Haus seltsam verformt. Das passt nicht wirklich.

      Kisa schrieb:

      Außerdem war ich mir sicher, dass er mich für beschränkt hielt, weil ich mich in seiner Gegenwart immer etwas unkoordiniert gab.
      wirklich? Kam mir bisher nicht so vor - eher etwas distanziert und prüfend, was Alex denn für eine Art Mensch ist. Außerdem ist immer noch ein wenig dick aufgetragen für die kurzen Momente der zwei bisher ;)


      Kisa schrieb:

      Es beinhaltete einen Tisch, der mit Sicherheit acht Personen umfassen konnte.
      Da musste ich etwas grinsen, weil das tut ein Tisch wohl eher nicht. Du meinst "der Platz für 8 Personen bot"


      Kisa schrieb:

      Das Zimmer war in stilvollem beigefarben gestrichen und daher sehr hell gehalten, was durch die Fensterfront, welche aufs Meer hinaus zeigte, nur noch verstärkt wurde.
      groß


      Kisa schrieb:

      Außerdem konnte man durch eine große Glastür in einen grün schimmernden Garten gehen, der erstaunlicher weise nicht verbrannt aussah, sondern sehr gepflegt, dabei war es so heiß, dass eigentlich alle Pflanzen eingehen mussten.
      zusammen


      Kisa schrieb:

      Percy war derweil damit beschäftigt das Essen auf zutragen und jedem von uns eine köstliche Mahlzeit auf einem Teller zu servieren und setzte sich dann an die Stirnseite des Tisches.
      zusammen


      Kisa schrieb:

      Ich tat wie mir befohlen und setzte mich neben meiner Mutter, die mich zufrieden anlächelte und sogleich ein angeregtes Gespräch mit Alex anfing, indem sie ihn über seinen Job in der Bar ausfragte.
      klingt irgendwie unpassend, als ob sie eine Dienerin wär, oder so. Da ich das Verhältnis zwischen Nyra und ihrer Mutter noch nicht wirklich durchschaue, finde ich es derzeit noch nicht passend


      Kisa schrieb:

      Hm… hat sie denn keine Probleme damit, dass ich wahrscheinlich in einem Nachtklub arbeite, oder geht sie davon aus, dass ich sowieso nur im Restaurantbereich arbeiten darf?
      Leerzeichen vor den auslaasungpunkten


      Kisa schrieb:

      Ihm gefiel es offensichtlich nicht, dass ich bei ihm arbeiten musste.
      wohl eher sollte. Der Chef hat ja anscheinend noch nicht zugesagt. Und wieso soll Nyra mit 16 schon arbeiten gehen? Ist das nicht etwas früh? Hat sie die Schule schon fertig?

      #25


      Kisa schrieb:

      Als der große, graue Klops sich umdrehte und in Panik geriet, als er die Jäger, die gefürchteten Mörder der griechischen Mythologie, erkannte, brach er in wildes Brüllen aus, was schon fast wie ein Heulen klang.
      wiederholung


      Kisa schrieb:

      Die meisten der Jäger jubelten, während eines der zweier Teams an die Seite trat und ihren Kameraden eher verhalten beim Jubeln zusah. Sie blickten einander an und flüsterten dann leise.
      öhm ... ziehen die mit dem Gejubel nicht Aufmerksamkeit auf sich? Sehr geheim bleiben die dann nicht mehr lange.


      Kisa schrieb:

      Der Junge schaute seiner Freundin hinter her und wusste nicht, ob er an ihrem Verstand und ihrem Vertrauen in die Götter zweifeln sollte, oder ob er wirklich nur zu ungeduldig und abgespannt war von den vielen Jagten in der letzten Zeit.
      zusammen


      Okay, wer da in der letzten Szene mit "sie" gemeint ist, kann ich mir ja irgendwo schon denken ;) Der Zyklopenpart macht neugierig, aber meiner Meinung nach verschenkst du etwas Spannungspotential, indem du sehr sehr schnell aufdeckst, was genau Sache ist. Im ersten Absatz gibst du schon alle Informationen.
      Was die ganze Heile-Welt-Sache-wir-sind-alle-eine-tolle-Famile angeht sehe ich es ähnlich wie Nyra. Alex scheint sie aus irgendeinem Grund nicht zu mögen. Ob er die Jäger kennt und es ihm sauer aufstößt, dass Nyra anscheinend so wichtig ist, oder einfach, dass plötzlich noch jemand da ist, der die Aufmerksamkeit seiner "Eltern" beansprucht. Obwohl .... seine Mutter ist vor zwei Wochen verstorben, was? Wahrscheinlich liegt´s eher daran.

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Bei dem Grundriss des Hauses muss ich mich Alo anschließen, das ist mir auch aufgefallen. Wenn du die beiden Papiere mal übereinander legst, müsste dir das aber auch selbst auffallen, dass das Haus 'etwas' verschoben ist. In meiner Vorstellung sieht es jetzt aus, wie eines von Hundertwassers Konstrukten - sowohl von Außen als auch von Innen. :whistling: Aber ich denke nicht, dass das deine Absicht war. :D
      Ansonsten finde ich den Teil aber gut und kann mich nicht beschweren. :thumbup: Ich würde auch gern beim Essen zum Fenster hinausschauen und das Meer, sowie einen grünen Garten bestaunen können. :love: Wobei ich der Meinung bin, dass Stella und Percy sich noch etwas zu wohl in der friedlichen Idylle fühlen..zumindest scheint mir das fröhliche Familien-Bild, was hier vermittelt wird, etwas trügerisch. :D

      Bei dem letzten Teil muss ich sagen, dass er in mir nicht wirklich Spannung geweckt hat :/ Dafür sind mir etwas zu viele Informationen drin, die die Spannung unterbrechen. Als Informationsquell, wer die Jäger sind und welcher Aufgabe sie nachkommen, war der Teil aber wirklich gut und hat mir auch gefallen. ^^ Von wem die beiden da reden kann ich mir schon irgendwie denken, und auch wer der Junge sein könnte :hmm:
      Dann warte ich einfach mal ab, wie es weiter gehen wird. ^^

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen

      Der, der das Licht stahl
      Síchestja - Das Erbe einer Vergangenheit
    • @Alopex Lagopus @Kyelia Was meine Zeichnung des Hauses betrifft habt ihr beide leider recht ;( da ich nicht so eine gute Künstlerin bin, ist das leider das Problem gewesen, aber ich wollte euch zumindest zeigen, wie die einzelnen Etagen aussehen von wegen räumliche Vorstellung. allerdings muss ich noch hinzufügen (was im Text glaube ich nicht so deutlich geworden ist) das die Treppe nicht Schnur geradeaus nach oben geht, sondern eher an eine Wendeltreppe erinnern sollte. Kann sein das das mein Fehler war, weil ich das nicht deutlich genug gemacht habe. sorry! :/

      Was den Geheimbund angeht. Er sollte vielleicht ein wenig spannend wirken, aber hauptsächlich wollte ich einmal einen Einblick geben worum es in der Geschichte überhaupt gehen soll. Später wenn der Geheimbund dann wirklich Hauptthema der Geschichte wird, kommt noch (aus meiner Sicht) eine relativ lustige Szene wie er überhaupt in die Geschichte etabliert wird.

      Soll heißen, ich kann eure Einwände verstehen und versuche, dass eine oder andere noch zu ändern, aber ich hoffe, dass ihr trotzdem weiter lesen werdet und ich freue mich darüber, dass ihr beiden so offen und ehrlich eure Meinung gesagt habt :thumbsup:

      LG
      Kisa
    • @Alopex Lagopus Also zu dem Thema der Arbeit von Nyra komme ich noch mal, wenn sie wirklich dort anfangen soll, allerdings muss man vor rausschieben, dass besondere Umstände herrschen was diesen Klub angeht. Nyra geht noch zur Schule und arbeitete da auch nicht bis spät in die Nacht hinein, aber wie schon gesagt, dass kommt noch und ich hoffe, dass wird alle deine Fragen in dem Pinkt klären.
      PS: Danke für die Korrektur :thumbsup:


      So, aber jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema: dem neuen Teil. Ich hoffe er gefällt euch. Ich hatte zu Anfang ja schon gesagt, dass diese Geschichte eine Teenie - Story ist, also gehört die Schule auch mit dazu.



      Kapitel 4
      Der erste Tag

      Heute war der erste wirkliche Tag in meinem neuen Leben in Griechenland. Mit lautem Gähnen trottete ich aus meinem Zimmer und schleppte mich, immer noch in meinen Schlafanzug gekleidet, ins Badezimmer. Ich öffnete gerade die Tür und bekam ein Bild zu sehen, was ich meinen Lebtag nicht mehr vergessen würde.
      „Heilige Scheiße!“, fluchte ich entsetzt und kniff die Augen zusammen, um das Bild aus meinem Kopf zu vertreiben. Ich meine Mal ehrlich, wer wollte seinen „Bruder“ schon halbnackt sehen? Ich hätte wirklich gut darauf verzichten können, Alex nur mit einem Handtuch bekleidet zu sehen. Dieses Bild hatte sich jetzt in mein Gedächtnis eingebrannt und würde wahrscheinlich nie wieder verschwinden.
      Alex wandte seinen Kopf mir zu, wobei er mich mit finsterer Miene bedachte. „Es ist besetzt!“
      „Ja, das sehe ich jetzt auch, du Schlaumeier! Kannst du nicht die Tür abschließen oder so? Denn auf deinen Anblick kann ich morgens echt verzichten“, fuhr ich ihn gereizt an und machte dabei eine Handbewegung, die seinen halbnackten Körper einschloss.
      Er zuckte lässig mit den Schultern, wandte sich seinem Spiegelbild wieder zu und begann sich die Zähne zu putzen.
      Seufzend schloss ich die Tür und begab mich wieder zurück in mein Zimmer um mich erst einmal anzuziehen und mein Glück dann erneut im Badezimmer zu versuchen. Wir mussten uns eindeutig etwas überlegen, damit ich so einen Anblick nicht jeden Morgen genießen musste. Ich meine, Alex sieht nicht schlecht aus, aber ich sollte ihn als „Bruder“ betrachten, was mir eindeutig schwer fiel, wenn ich ihn so sehen musste.
      Ich zog eine kurze Shorts und ein rotes Top an und machte mich dann auf einen neuen Versuch auf ins Badezimmer. Dieses Mal hatte ich Glück und machte mich dort schnell fertig. Ich hatte nämlich schon das klappern der Töpfe und Pfannen aus der Küche gehört, als ich über den Flur ins Badezimmer geschlichen war. Percy war anscheinend schon voll in seinem Element und zauberte uns ein herrliches Frühstück.
      Als wir alle gemeinsam im Esszimmer zum Frühstück saßen, offenbarte meine Mutter uns, dass sie heute Morgen einen Termin, bei einem neuen Verlag hatte. Dort wollte sie ihre neuen Bücher verlegen lassen. Offensichtlich löste sie sich wirklich von allem, was sie an ihr altes Leben erinnerte, aber ich hatte die starke Vermutung, dass es auch etwas damit zu tun hatte, das meine Mutter vor knapp einer Woche eine Nachricht von meinem Vater bekommen hatte und das nun alles hinter sich lassen wollte.
      „Das ist ja hervorragend“, wandte sich Percy freudestrahlend an meine Mutter und lächelte sie herzlich an, während er ihr eine weitere Tasse Kaffee einschenkte.
      Alex und ich kauten währenddessen auf unserem Toast herum.
      Meine Mutter blickte mich entschuldigend an. „Das bedeutet auch, dass ich dich nicht von der Schule abholen kann, wie ich es eigentlich wollte, Nyra“, erklärte sie mir mit unsicherer Stimme, wie ich auf ihre Worte reagieren würde.
      „Oh!“
      „Ja, es tut mir wirklich leid, aber ich konnte den Termin leider nicht auf eine etwas passendere Zeit legen, Süße“, entschuldigte sie sich erneut. „Aber vielleicht könnte dich einer von euch abholen?“, wandte sie sich jetzt fragend an die beiden Männer im Raum.
      Percy schüttelte entschuldigend den Kopf. „Ich würde es ja liebend gerne machen, aber ich muss heute Mittag im Restaurant arbeiten und werde an meinem ersten Tag mit Sicherheit nicht frei dafür bekommen, bedauere.“

      Super, das ging ja schon richtig gut los. Ich hasste Montage, wie die Pest!
      „Was ist mit dir, Alex?“, fragte meine Mutter den schweigsamen Zwanzigjährigen, der sich gerade eine weitere Tasse Kaffee einschenkte.
      Er hob den Kopf und schaute meine Mutter mit einem undurchdringlichen Blick an. „Ich habe leider auch keine Zeit, Stella.“
      „Oh!“
      Ich seufzte ergeben. „Macht nichts. Dann komme ich einfach zu Fuß nach Hause. Das ist doch kein Problem“, wandte ich mich an alle und blickte meine Mutter lächelnd an. „Dein Termin ist wichtiger.“
      „Ja, aber ich habe es dir doch versprochen“, erwiderte sie niedergeschlagen und biss sich auf die Unterlippe, weil sie ihr Versprechen nicht halten konnte. So etwas hasste sie wirklich, wenn sie mir etwas versprach und es dann nicht in die Tat umsetzten konnte.
      „Es ist nicht so schlimm, Mama“, versicherte ich ihr mit einem sanften Lächeln auf den Lippen.
      Seufzend musste sie sich dann auch geschlagen geben. „Na gut, aber dafür bringe ich dich heute Morgen zur Schule!“
      Ich nickte zustimmend und huschte wieder nach oben in mein Zimmer, nachdem ich mein Frühstück beendet hatte. Dort packte ich einige Blöcke und Kugelschreiber in eine Umhängetasche, die ich mitnahm zur Schule. Als ich wieder unten in der Empfangshalle ankam, hatte sich meine Mutter schon den Autoschlüssel gekrallt und wartete auf mich.
      Alex war währenddessen zusammen mit seinem Vater in der Küche. Sie räumten gemeinsam die Küche auf und machten den Abwasch.
      Meine Mutter und ich fuhren vor der Schule in Lávrio vor mit unserem schwarzen BMW.
      „Ich hoffe, du hast einen schönen ersten Tag, mein Schatz“, wandte sich meine Mutter vom Steuer des Wagens ab und mir zu, wobei sie mir ein glückliches Lächeln schenkte.
      Ich lächelte zurück, war allerdings nicht ganz so überzeugt wie sie. „Ja, dass hoffe ich auch.“
      Als ich die Wagentür öffnete, hielt meine Mutter mich noch kurz zurück. „Meldest du dich bei mir, wenn du Zuhause angekommen bist, damit ich mir keine Sorgen um dich machen muss?“, fragte sie mich besorgt.
      „Klar, kann ich machen“, stimmte ich zu, um sie zu beruhigen.
      „Gut“, nickte auch sie und hielt mich dann noch einmal auf, bevor ich den Wagen verlassen konnte. „Denkst du auch daran, dass du heute Nachmittag mit Alex in dem Restaurant gehst?“
      Ich seufzte. Eigentlich konnte ich mir was Besseres an meinem ersten Tag hier vorstellen, als am Abend zu arbeiten, aber mir blieb augenscheinlich nichts anderes übrig. „Ja, ich denk daran, Mama.“
      Sie nickte wieder und lächelte mich zufrieden an. „Gut, dann hab einen schönen Tag und wir sehen uns heute Nachmittag, wenn du zum Mittagessen nach Hause kommst“, verabschiedete sie sich von mir, während ich einen dritten Versuch startete aus dem Auto zu kommen und es dieses Mal auch wirklich schaffte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kisa () aus folgendem Grund: Korrektur

    • Kisa schrieb:

      „Ja, es tut mir wirklich leid, aber ich konnte den Termin leider nicht auf eine etwas passendere Zeit leben, Süße“, entschuldigte sie sich erneut.
      legen

      Ich hab ja irgendwie ein wenig das Gefühl, Stella und Percy schicken Nyra arbeiten, damit die beiden am Tag auch mal Zeit für sich haben x) Naja, ich werde es dann ja sehen.
      Bei dem Verlag habe ich mich dann gefragt: hat Nyras Mutter den Roman denn auf griechisch geschrieben? Ich meine, bisher schrieb sie ja für deutsche Verlage auf deutsch und das mit dem Auswandern nach Greichenland kam ja jetzt etwas spontan.

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Stella hat ja erst einmal ein Gespräch mit dem verlagsinhaber. Es War nicht die Rede davon das sie ein neues Buch fertig geschrieben hatte nur von einem Gespräch demnach ist es erstmal noch egal in welcher Sprache sie die Bücher schreibt aber wenn sie den Vertrag bekommt schreibt sie logischerweise auf griechisch.
    • Spoiler anzeigen

      Kisa schrieb:

      Er zuckte lässig mit den Schultern und wandte sich seinem Spiegelbild wieder zu und begann sich die Zähne zu putzen.
      Das erste 'und' ist eigentlich überflüssig. Stört etwas.

      Kisa schrieb:

      Meine Mutter und ich fuhren vor der Schule in Lávrio vor mit unserem schwarzen BMW.
      Irgendwie ist das mit dem schwarzen BMW hier so betont. Ist das Absicht?


      Die Geschichte gefällt mir immer noch gut. :) Diese Umzugs-Situation mit neuer Familie am Anfang ist natürlich klassisch, sie kommt in vielen Büchern vor, deshalb hoffe ich dass du etwas Gutes daraus machst. Es wäre nicht schlecht, wenn du mich jetzt überraschen könntest. Bin sehr gespannt.
      Blubb, blubb, blubb ... ich bin ein Fisch.
    • @Dinteyra Das der BMW in dem letzten Teil so betont wird, wie du sagst, war eigentlich nicht meine Absicht 8|
      @Jennagon Deine Hilfe mit der Anrede hat mir sehr weiter geholfen, danke dafür nochmal! :D

      Jetzt geht´s weiter mit dem Aufregenden (wer´s glaubt) Schulalltag von Nyra, wobei ich gleich vorne weg schieben muss. ich konnte mir den einen oder anderen Seitenhieb einfach nicht verkneifen, nehmt mir das nicht übel wenn ihr die Bücher (Filme) gut findet. :whistling:


      Ich hatte meine Umhängetasche geschultert und ging nun auf das Schulgebäude zu. Dabei ignorierte ich erst einmal die musternden und neugierigen Blicke meiner Mitschüler. Sie hielten alle so viel Abstand zu mir, dass ich mir wie eine Aussätzige vorkam, außerdem hätte man bei ihrer Musterung meinen können, dass mir ein Horn aus der Stirn gewachsen wäre, genauso wie bei einem Einhorn. Es war wirklich beschissen innerhalb eines Halbjahres die Schule zu wechseln und dann auch noch in einem anderen Land, wo man wirklich absolut niemanden kannte. Ich hasste dieses miese Gefühl. Dennoch boxte ich mich da irgendwie durch und fand den Weg vom Schulhof ins Gebäude und dann ins Sekretariat, wo ich mich melden musste, damit ich meinen neuen Stundenplan bekam. Zudem musste ich ja auch noch wissen in welche Klasse ich kommen würde.
      Die Dame hinter dem Tresen redete ausnahmslos griechisch, was mir allerdings keine Schwierigkeiten bereitete. Schließlich war ich zweisprachig aufgezogen worden von meiner Mutter. „Ich bin neu hier und sollte mich bei Ihnen melden, damit ich meinen neuen Stundenplan und meine Klasse erfahre“, wandte ich mich höflich an die korpulente Frau, die mich mütterlich anlächelte.
      „Ich brauche deinen Namen, meine Liebe, damit ich schnell in den Unterlagen nachsehen kann.“
      „Oh, klar. Ich bin Nyra Kanakaredes“, erwiderte ich schnell und kam mir sofort dumm vor, weil ich ihr nicht gleich meinen Namen gesagt hatte, aber ich war halt noch nie in die Verlegenheit gekommen, mich an einer neuen Schule innerhalb eines Halbjahres einschreiben zu müssen.
      „Einen Moment, ich suche mal eben deine Akte“, wandte sich die Dame an mich, während sie sich zu einem kleinen Tisch umdrehte auf dem sich Akten nur so stapelten.

      Das konnte dauern.
      Die Empfangsdame brauchte einen Moment, bis sie eine beigefarbene Mappe hervor zauberte auf der mein Name stand. „Da ist sie ja. Mal sehen welchem Lehrer du zugeteilt wurdest“, murmelte sie eher vor sich hin, als dass sie die Worte an mich richtete. „Ah. Du bist in der Klasse von kyría Delphi.“
      „Aha.“ Damit kann ich ja jetzt auch unglaublich viel anfangen.
      „Ach die Klasse ist einfach toll“, versicherte mir die ältere Dame freundlich. „Die Klasse von kyría Delphi ist die Geschichtsklasse. Die Schüler sind alle sehr bewandert in Geschichte und den alten Mythen unseres Landes“, verriet sie mir mit einem Zwinkern, als sie mir noch einen Plan des Schulgeländes überreichte. „Die Räume sind alle mit Nummern gekennzeichnet. In der unteren Etage befinden sich alle Klassenräume unter Hundert. Im zweiten Geschoss alle bis zweihundert und in der obersten Etage sind alle Räume die über zweihundert liegen. Die Verwaltungsräume, also Lehrerzimmer und Schulleitung befinden sich hier unten“, erklärte sie mir schnell.
      Ich nickte verstehend und verließ das Sekretariat. Dabei blickte ich suchend über meinen Stundenplan, wobei ich neben den Fächern nach Raumnummern schaute.

      Okay, Geschichte. Offensichtlich durfte ich mich gleich mit meiner neuen Klassenlehrerin bekannt machen.
      Suchend lief ich durch das Gebäude und fand meinen Klassenraum schließlich in der zweiten Etage des Hauses. Ich ging in den Raum hinein, wobei ich die neugierigen Blicke der schon anwesenden Schüler ignorierte und mich an einen noch leeren Tisch setzte, der direkt neben den Fenstern war.
      Es dauerte nicht lange bis ein Klingeln ertönte und sich alle Schüler auf ihre Plätze setzten und die letzten Nachzügler noch in den Raum hinein strömten, dicht gefolgt von unserer Lehrerin, die ihre Tasche schnell auf ihrem Pult abstellte und sich dann an uns wandte: „Guten Morgen, ihr Lieben. Ich hoffe, dass ihr alle ein schönes verlängertes Wochenende hattet?“
      Zustimmendes Gemurmel erfüllte das Klassenzimmer, während sich der Blick aus braunen Augen von kyría Delphi mir wissend zuwandte. „Ein neues Gesicht“, sagte sie erfreut und bat mich mit einer schlichten Handbewegung nach vorne zu kommen und mich einmal kurz vorzustellen. Ich seufzte ergebene, hievte mich von meinem unbequemen Stuhl hoch und stellte mich vor die Klasse. Dort begann ich im fehlerfreien griechisch kurz die wichtigsten Sachen über meine Person zu erläutern, wobei meine Lehrerin mich erstaunt ansah, als sie meine Lückenlose Aussprache hörte im Zusammenhang mit meiner Herkunft.
      „Gut“, wandte sie sich an mich und machte eine Geste mit der Hand, dass ich mich wieder auf meinen Platz setzen konnte. Dann begann sie ihren Unterricht in dem sie mit uns über den Olymp und dessen Bewohner, die griechischen Götter, redete.
      Ich war in diesem Thema zwar keine Spezialistin, aber durch das Fernsehen und das eine oder andere Buch hatte ich schon etwas Erfahrung, wenn es um die griechische Mythologie ging.
      Nach dem Geschichtsunterricht suchte ich meine Sachen zusammen und machte mich auf den Weg zu meiner nächsten Stunde, wurde aber vor der Klassenzimmertür aufgehalten von einem Mädchen, dass in meinem Alter zu sein schien. Sie hatte ungefähr meine Größe und braune Haare. Aber das, was wirklich an ihr hervorstach, waren ihre veilchenblauen Augen, die strahlten, als sie auf meinen Blick trafen.
      „Hi, ich bin Persephone Kenides“, begrüßte sie mich lächelnd. „Da du neu bist, wollte ich dich fragen, ob ich dich herumführen soll und dir bei der Suche nach deinem nächsten Klassenraum helfen soll?“
      Ich erwiderte ihr Lächeln. „Klar, warum nicht“, gab ich zurück und runzelte die Stirn. „Hast du gerade gesagt, dass dein Name Persephone ist? Wie die Frau von Hades?“, fragte ich verwirrt noch einmal nach, weil ich mir sicher war, dass ich mich verhört hatte.
      Sie blickte betreten zu Boden. „Ja, du hast schon richtig gehört“, gab sie zurück und hob dann wieder ihren Kopf. „Wehe, du machst irgendwelche Witze darüber. Die kenne ich schon alle und finde sie nicht sonderlich amüsant“, warnte sie mich mit einem drohenden Finger vor meiner Nase mit dem sie während des Sprechens herumgefuchtelt hatte.
      Ich hob abwehrend die Hände vor meinen Körper. „Keine Sorge, auf die Idee wäre ich nie gekommen“, versicherte ich ihr und folgte ihr dann, als sie mir meinen Stundenplan aus der Hand riss und davon stolzierte. Ich huschte ihr hinterher, während ich meine Umhängetasche an die Seite drückte, damit sie mir nicht wieder von der Schulter rutschte. „Haben wir noch andere Fächer außer Geschichte zusammen?“, wollte ich von ihr wissen.
      Vielleicht bestand ja die Möglichkeit dass wir noch andere Kurse zusammen hatten und wir uns irgendwie anfreunden konnten. Dann musste ich in der späteren Mittagspause auch nicht verloren an einem leeren Tisch sitzen. Außerdem würde es eh mehr Spaß machen, wenn ich hier schnell neue Freunde finde und Persephone gefiel mir jetzt schon von ihrer Art her.
      Sie studierte schnell meinen Stundenplan und nickte dann. „Ja, wir haben Sport, Mathe, Biologie, Musik und Altgriechisch zusammen.“
      „Cool“, erwiderte ich lächelnd und zuckte dann erstaunt zusammen. „Warte. Hast du gerade Altgriechisch gesagt?“, fragte ich überrascht und riss ihr meinen Stundenplan aus der Hand, um noch einmal auf den Plan zu gucken.
      „Jip!“

      Oh Mann! Noch eine Sprache. Ich habe es schon gehasst, diese blöden Konjugationen auf Griechisch zu machen, aber jetzt auch noch in Altgriechisch? Ich glaube, ich kotz gleich!


      Glossar:

      Kyría:
      So ist im Griechischen die förmliche Anrede der Frau.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kisa () aus folgendem Grund: Korrektur

    • Kisa schrieb:

      Sie studierte schnell meinen Stundenplan und nickte dann. „Ja, wir haben Sport, Mathe, Biologie, Musik und Altgriechisch zusammen.“
      Sie studierte schnell meinen Stundenplan und nickte dann. „Ja, wir haben Sport, Mathe, Biologie, Musik und Altgriechisch zusammen.“
      das hast du zwei mal :D

      Persephone, Delphie ^^ Ich sehe, da sind schon die ersten Begriffe. Finde etwas merkwürdig, dass sich das Mädchen gleich mit Nachnamen vorstellt , naja, vielleicht ist das in Griechenland anders.
      An er Schule scheint viel wert auf Tradition gelegt zu werden. Mythologie undd Altgriechisch in den Fächern ist nicht gerade gewöhnlich. Ob die Jäger da wohl einen Einfluss drauf nehmen, weil es eben real ist? :rolleyes:

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • @Alopex Lagopus Wenn später noch weitere Namen von Lehrern dazu kommen, müsste es eigentlich bei jedem klingeln, der schon einmal etwas über die griechische Mythologie gelesen/gesehen hat. Ich habe mir da auch noch was schönes ausgedacht (natürlich alles mit Hintergedanken, aber dazu später mehr) :)
      Danke für die Korrektur, dass habe ich glatt übersehen beim posten. Mist!
    • Bin fast durch. ^^
      Den Anfang kannte ich bereits und finde gut, dass du ihn etwas angepasst hast :P
      Das mit der Anrede ist gern geschehen, aber denke dran, wenn du andere Länder und Sitten einbaust, dich damit vertraut zu machen ;)
      Vor allem empfehle ich, den Serien-Slang wegzulassen. Das wirkt auf langer Sicht nicht professionell, es sei denn es passt wirklich.
      Aber bisher hab ich dahingehend nichts gefunden und werde dich damit auch pisaken, wenn ich es finde :rofl:
      Spaß bei Seite ... bisher alles gut und die anderen haben schon fleißig korrigiert, daher hab ich NIX zu bemängeln. Bin mal gespannt, was der Jägerbund ist und wie Nyra dort involviert wird.

      :super:
    • Jennagon schrieb:

      den Serien-Slang
      Was meinst du damit genau. Würdest du mir bitte nen Beispiel geben, damit ich es erstmal vermeiden kann, solche Sachen zu schreiben, dann kannst du dir das korrigieren und darauf hinweisen auch sparen :) Schön das dir meine Änderungen positiv aufgefallen sind. :)

      LG
      Kisa
    • :morgen: Erst einmal danke schön für eure lieben Korrekturen. Ihr bekommt gleich wieder einen neuen Teil zu lesen, allerdings will ich noch kurz vorweg sagen, dass es mir Leid tut, wenn heute viele Fehler in diesem abschnitt sind, weil ich fürchterlich erkältet bin und mich nicht hundert pro Konzentrieren kann, dennoch möchte ich euch keinen Teil vorenthalten.



      Kapitel 5
      Der erste Besuch im Pantheon

      Die Unterrichtsstunden plätscherten nur so dahin und ich konnte dem Unterrichtsstoff erstaunlich gut folgen. Ich hatte mir Sorgen gemacht, dass ich zurück hängen würde, aber dem war zum Glück nicht so.
      Als es zur Mittagspause klingelte, schnappte sich Persephone meinen Arm und zog mich Richtung Cafeteria davon, damit wir noch einen Tisch bekamen und etwas von dem guten Essen, wie sie mir verkündete.
      Wir hatten uns schnell zwei Tabletts geholt und uns von den Cafeteriadamen das Essen auftun lassen. Anschließend suchten wir uns einen noch freien Tisch aus, von dem wir den kompletten Raum überblicken konnten.
      Die strahlend weiße Cafeteria, war aus meiner Sicht doch eher steril eingerichtete. Tische und Stühle aus Aluminium und schmucklose weiße Wände, die rein gar nichts Kreatives hatten. An meiner alten Schule war die Cafeteria mit selbst gezeichneten Bildern aus dem Kunstunterricht geschmückt worden.
      „Und wie fandest du deinen ersten Tag, bis jetzt so?“, wollte Persephone kauend von mir wissen, während sie sich schon wieder eine neue Gabel voll schaufelte und zum Mund führte.
      „Es war nicht ganz so, wie ich es erwartet habe“, gab ich offen und ehrlich zu, während ich in einen roten Apfel hinein biss und dabei die anderen Schüler begutachtete, die gerade in die Cafete hineinströmten.
      Kauend runzelte Persephone die Stirn und blickte mich fragend an. „Was hattest du denn erwartet, Nyra?“, wollte sie neugierig von mir wissen.
      Ich zuckte die Schultern. „Ich weiß auch nicht. Irgendwie hatte ich es mir anders vorgestellt“, gab ich zurück. „Schwieriger.“
      Persephone grinste mich an. „Ach, da musst du dir keine Sorgen machen, dass wird noch schwerer. Heute ist der erste Schultag nach dem verlängerten Wochenende, da gehen es die Lehrer immer etwas langsamer an, aber das wird sich Morgen ändern.“
      „Oh, na dann kann ich mich wohl auf etwas gefasst machen“, erwiderte ich lächelnd, während ich wieder zur Tür der Cafeteria schaute. Dort kam gerade eine ganze Gruppe Teenager herein, die alle schwarz trugen. Allerdings sahen sie nicht aus wie Gothics, oder so. Sie schienen die Elite der Schule zu sein, zumindest wurden sie von allen anderen angesehen. Fragend blickte ich meine neue Freundin an. „Wer ist das denn?“
      „Sie legen immer so einen Twilight – Auftritt hin“, erwiderte sie grinsend und beantwortete mir dann meine Frage. „Das sind die „coolen Kids“, wie sie von den meisten genannt werden. Eigentlich ist es nur eine zusammen gewürfelte Truppe von Sportskanonen, die immer sehr geheimnisvoll tun und oft gemeinsam herumhängen“, erklärte mir Persephone das merkwürdige Auftreten der kleinen Gruppe.
      „Twilight?“, fragte ich sie überrascht. „Bitte erzähl mir nicht, dass du dir diesen Film angesehen hast.“
      „Es sind vier Filme, wobei der vierte Teil in zwei Parts aufgeteilt wurde, ganz ähnlich wie der siebte Teil von Harry Potter“, erwiderte sie besserwisserisch.
      Mir klappte die Kinnlade herunter. „Das ist doch nicht dein Ernst, oder?“, fragte ich sie empört.

      Echt jetzt?
      „Doch das ist mein voller Ernst“, erwiderte das braunhaarige Mädchen, welches mich mit zusammengekniffenen Augen musterte. „Magst du den Film denn nicht?“
      „Der Film ist nicht ganz so mein Geschmack, aber die Bücher finde ich ganz okay“, gestand ich ihr und erwiderte ihr beruhigtes Lächeln.
      „Immerhin einer mit dem ich darüber reden kann“, seufzte sie zufrieden.
      So verstrich unsere Mittagspause, während wir über die Bücher von Twilight und über andere Filme redeten und dabei unser Mittagessen verspeisten. Ich warf zwischendurch immer mal wieder einen Blick auf den Tisch an den sich die geheimnisvolle Gruppe gesetzt hatte.
      Während ich unbemerkt von Persephone die kleine Truppe musterte, war ich mir ziemlich sicher, dass ich den einen von ihnen schon einmal irgendwo gesehen hatte, aber ich wusste nicht mehr wo...
      „Erde an Nyra! Lebst du noch?“, fragte Persephone mich, während sie mit ihrer Hand vor meinem Gesicht winkte, um meine Aufmerksamkeit wiederzuerlangen.
      „Bin da!“, erwiderte ich schnell und blickte sie entschuldigend an. „Tut mir leid, aber ich war gerade abgelenkt...“, gab ich kleinlaut zurück und wandte meinen Blick dann wieder der Gruppe zu. „Hm ... irgendwoher kenne ich ihn“, überlegte ich jetzt laut und war mir des Umstandes bewusst, dass meine neue Freundin mich gehört hatte und nun meiner Blickrichtung folgte.
      „Welchen von ihnen meinst du denn?“, fragte sie mich neugierig und musterte die kleine Truppe schwarzgekleideter Schüler.
      „Den da“, antwortete ich ihr und wies mit dem ausgestreckten Finger unauffällig auf den Jungen, welcher der Größte unter seinen Freunden war und dabei auch noch sehr schmächtig erschien.
      Als ich mich wieder Persephone zuwendete grinste sie breit. „Na, da hast du dir aber auch einen Schatz ausgesucht“, sagte sie und lächelte weiter geheimnisvoll, ohne dass ich verstand, was sie mit dieser Aussage genau meinte.
      „Ich verstehe nicht was du meinst.“
      „Natürlich nicht. Du kennst Aiden ja auch nicht. Dann kläre ich dich mal auf. Also Aiden Andros ist der absolute Schulschwarm, auch wenn er kein Schönling ist, wie einige andere Jungs. Trotz allem ist er immer noch ein wahres Sportass, wie ich vorhin schon erwähnt habe“, erklärte sie mit amüsierter Miene, als sie mir von Aiden erzählte, der wie ich merkte, der Typ war, welcher zusammen mit Alex am Flughafen gesprochen hatte und den ich wie eine dumme Kuh angestarrt hatte.
      „Sportass ... danach sieht er gar nicht aus“, murmelte ich leise vor mich hin und wandte meinen Blick wieder dem besagten Typen zu.
      Gut, er war groß, hatte schmale Schultern, aber vielleicht mag es ja doch stimmen, dass er sportlich war. Wenn ich mir seinen Rücken unter dem T-Shirt genauer ansah, konnte ich wirklich die einen oder anderen Muskeln sehen, die eigentlich zu gut ausgeprägt waren, als das es normal für einen Kerl aus der Mittelstufe sein sollte. Es sei denn, er sei Bodybuilder oder auf Anabolika.
      „Mag sein“, gab Persephone kauend zu. „Aber wenn du ihn im Sportunterricht siehst, wirst du ganz schnell deine Meinung ändern. Dann kannst du nämlich seine ganzen Muskeln bestaunen.“
      Ich nickte zustimmend. Konnte natürlich sein, dass sie so unauffällig waren, aber dennoch da waren. Gut definiert konnte ich sie unter dem Shirt jedenfalls erkennen. Dann war es auch kein Wunder, dass er der Schulschwarm war. Wahrscheinlich umgab er sich auch mit einer Unmenge an Mädchen, allerdings wunderte es mich, dass Alex sich mit jemandem aus meiner Schule abgab. Schließlich war er am Studieren und traf sich dann doch eher mit anderen Studenten, als mit Mittelstufen Schülern.

      Also woher kannten sich die beiden? Was verbindet die beiden wohl?
      Ich wollte gerade etwas auf Persephones Kommentar erwidern, als es klingelte und damit das Ende der Mittagspause eingeläutet wurde, sodass wir wieder zum Unterricht gehen mussten.
      „Na, komm“, wandte sich meine Freundin an mich. „Lass uns zu Biologie gehen. Es wird zwar langweilig werden, aber immerhin kommen wir dem Unterrichtsschluss dann etwas näher.“

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kisa () aus folgendem Grund: Korrektur

    • Kisa schrieb:

      Als es zur Mittagspause klingelte, schnappte sich Persephone meinen Arm und zog mich Richtung Cafeteria davon, damit wir noch einen Tisch bekamen und etwas von dem guten Essen, wie sie mir verkündete.
      Als es zur Mittagspause klingelte, schnappte sich Persephone meinen Arm und zog mich Richtung Cafeteria davon, damit wir noch einen Tisch bekamen und etwas von dem guten Essen, wie sie mir verkündete.
      doppelt ^^

      Kisa schrieb:

      Heute ist der erste Schultag nach den Halbjahresferien, da gehen es die Lehrer immer etwas langsamer an, aber das wird sich Morgen ändern.“
      Der erste Schultag nach den Halbjahresferien? Aber hat die Klassenlehrerin im vorherigen Teil nicht gefragt, wie das verlängerte Wochenende war? O.o Das erscheint mir etwas wirr?

      Oha, in einer neuen Schule in einem fremden Land. O.o Da kann sich Nyra wohl glücklich schätzen, dass sie so gut griechisch sprechen kann und dann auch gleich noch jemanden findet, mit der sie sich gut versteht. ;)
      Ich bekomme schon Angstzustände, wenn ich daran denke, in einem fremden Land alleine da zu stehen. :rolleyes:
      Dann hoffe ich mal, dass Nyras Schulzeit nicht ganz so stressig wird. :D

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen

      Der, der das Licht stahl
      Síchestja - Das Erbe einer Vergangenheit
    • Mit Serien - Slang meine ich alles, was man mit US- amerikanischen Serien verbindet. ^^
      "Mom" "Dad" "Was ist los, Babe/Baby?"






      Kisa schrieb:

      „Natürlich nicht. Du kennst Aiden ja auch nicht. Dann kläre ich dich mal auf. Also Aiden Andros ist der absolute Schulschwarm, auch wenn er kein Schönling ist, wie einige andere Jungs. Trotz allem ist er immer noch ein wahres Sportass, wie ich vorhin schon erwähnt habe“
      Hier ist ein schöne Beispiel. In Highschool-Filmen sind die Sportasse immer die Schulschwärme schlecht hin ... man bedenke den Quarterback :D
      Ich kann mich nicht daran erinnern, dass zu meiner Schulzeit das Sportass jemals ein Schulschwarm war (zudem, weil Sport ab dem Jugendalter getrennt wurde und wir die Jungs nie sahen. Ich war ein Sportass und das interessierte niemanden :rofl: außer, dass ich als Erste oder max. Dritte ausgewählt wurde, beim Mannschaftssport), ganz im Gegenteil, die TOP KERLE, die mitunter am beliebtesten waren, spielten in Bands (der stille Musiker) oder waren die, die so garnichts konnten und meist nur unangenehm aufgefallen waren (Bad Boys).
      Bei uns gab es auch kein Sheerleader - Syndrom, sondern die Mädels, die beliebt waren, waren die, die .... auch nix konnten, außer Modeklamotten trugen und sich geschminkt hatten (bzw. 4 von 4 Wochen im Sport ihre Periode hatten), als kämen sie gerade vom Karnevall oder die, von denen man glorreich abschreiben konnte. Die Realität sieht meines Erachtens einfach anders aus, als immer das, was einem Filme und Serien vermitteln.
      Vielleicht stehe ich damit auch alleine, weiß nicht, wie das heute ist, aber ich denke nicht, dass sich das groß verändert hat.
      Gerade wenn Aiden den "Jägern" angehören sollte, wäre Tarnung doch alles und er würde sich bedeckter halten und evtl. so tun, als könne er nichts, als den Sportkönig heraushängen zu lassen. Das ist aber nur Spekulation. :D
      Natürlich kannst du das jetzt so stehenlassen, ist nicht weiter tragisch, aber das sind eben Serienklischees, die man umgehen kann ;) .

      Der neue Teil ist ansonsten wirklich gut und macht Nyra mit der Schule vertraut.
      Ich hatte irgendwo eine Wiederholung von "hatte" gesehen, finde aber die Stelle gerade nicht, falls ich sie nochmal entdeckte, poste ich sie ^^
      Ansonsten ist das ein sehr kreativer Teil und das mit Twilight kann ich nur bejahen :D
      Filme MIST, Bücher ganz okay geschrieben.
      Zum weiteren Verlauf hab ich nix zu meckern, ließ sich super flüssig lesen und Kopfkino brummte.
      :super: