Der Geheimbund der Jäger I - Die Tochter der Götter

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    • @Jennagon Ich hatte das mit dem joggen auch schon im Kopf, aber noch keine passende Szene wo ich es einbauen konnte, aber das kommt noch.
      @Alopex Lagopus Überdenkst du deine Meinung von Nyras Vater noch mal? Jip, die Götter schwirren da alle irgendwie herum!
      @Dinteyra Heute kannst du mich einholen, weil ich nichts posten werde (brauche auch mal ne Pause ;) ) ich habe versucht Nyra dem ganzen Götter Kram gegenüber skeptisch dastehen zu lassen, aber offensichtlich ist mir das nicht gut genug gelungen ;(

      LG
      Kisa
    • @Kisa: Jup, jetzt hab ich dich eingeholt. :D
      Und es gefällt mir bis jetzt wirklich gut (von Kleinigkeiten abgesehen), von deinen Geschichten finde ich sie bisher eigentlich am besten. Die Informationen über die Götter sind sehr interessant (ich kenn mich da gar nicht aus, du könntest mir also das Blaue vom Himmel lügen).
      Was Nyras Leichtgläubigkeit (okay, das Wort passt nicht ganz) angeht: Ich glaube, es war nur der erste Moment, in dem sie etwas skeptischer hätte sein können. Wenn sie es später akzeptiert ist es ja in Ordnung, aber ich finde sie hat es sehr schnell ohne wirkliche Beweise geglaubt.
      Blubb, blubb, blubb ... ich bin ein Fisch.
    • @Dinteyra Ja, das mit der "Leichtgläubigkeit" werde ich, wenn ich die ganze Geschichte noch einmal überarbeite versuchen etwas deutlicher zu machen, danke für die Anmerkung. Wenn du bei den Göttern irgendwelche Fragen hast, dann stell sie bitte!! Ich beantworte sie dir gerne.
      PS: Ich finde auch dass diese Geschichte meine beste ist. Ich liebe die griechische Mythologie und befasse mich damit auch schon lange und deswegen musste ich einfach eine Geschichte daraus machen, als ich die passende Idee dazu hatte.



      Jede Mannschaft bekam einen Ball und der dritte wurde direkt auf die Mittellinie zwischen den beiden Teams geworfen und der Schnellere bekam dann auch noch den zweiten Ball.
      Aidens Mannschaft hatte beide Bälle, während Savina nur einen Ball hatte, den sie strategisch gut platzierte und es damit fast schaffte Aiden mit dem ersten Wurf aus dem Spiel zu nehmen. Allerdings war das andere Team ebenfalls nicht dumm. Sie warfen ihre Bälle auch taktisch klug und schafften es einen unserer Mannschaftskameraden aus dem Spiel zu nehmen.
      Ich bekam es zwar hin den Ball einige Zeit von Persephone fern zu halten, aber letztendlich wurde sie doch getroffen, aber immerhin musste sie nicht als erste das Spielfeld verlassen.
      So ging es hin und her, dass auf jeder Seite immer mehr Leute ausschieden. Ich hielt mich zwar sehr gut, aber irgendwann war auch meine Zeit gekommen und ich wurde von einem Ball getroffen, womit ich das Feld verlassen musste. Am Ende waren nur noch Aiden und Savina in den Spielhälften und mussten sich nun gegenseitig ins Aus katapultieren.
      Gefühlt schafften es die beiden länger im Spiel zubleiben, als alle anderen, aber letztendlich gelang es Savina Aiden mit einem Trick hereinzulegen und ihm damit den Ball mitten vor die Brust zu donnern, sodass auch er aus dem Spiel ausschied, womit unsere Mannschaft gewonnen hatte.
      Persephone rannte über das Spielfeld und sprang Savina förmlich in die Arme, die völlig überfordert zu sein schien mit so viel Freude. „Danke dass du für uns gewonnen hast. Jetzt muss ich nicht mehr diese verdammten zwei Runden laufen!“, jubelte meine beste Freundin überglücklich und rannte schneller, als sie es während der kompletten Sportstunde getan hatte, in die Umkleidekabine.
      „Die kann ja doch rennen“, bemerkte Aiden, der sich neben Savina und mich gestellt hatte, gehässig.
      Der Kerl war vielleichte eine Knallscharge!
      „Ach, halt doch den Mund!“, fuhr ich ihn an. Ich mochte es einfach nicht, wenn man schlecht über jemanden sprach, den man überhaupt nicht kannte. Ich wusste, dass ich meiner Philosophie auch nicht immer folgte, aber ich bemühte mich und sprach nicht in Anwesenheit von Freunden schlecht über eine jeweilige Person.
      „Das war jetzt wirklich daneben, Aiden“, mischte sich auch Savina ein, was sie mir sofort noch sympathischer machte, als ich sie ohnehin schon fand.
      „Was denn?“
      Ich seufzte und war mir mal wieder sicher, dass wirklich alle Jungs gleich waren, egal wie alt sie auch sein mochten. Ich verdrehte die Augen und wollte mich schon auf den Weg in unsere Umkleidekabine machen, als Aiden mich aufhielt.
      „Halt! Warte doch mal, Nyra!“
      Ich drehte mich genervt zu ihm um. „Was ist denn?“, fragte ich ihn vielleicht etwas patzig, aber ich hatte wirklich keine Lust mich mit ihm zu unterhalten.
      „Du erinnerst dich doch noch, was Artemis gestern Abend gesagt hat, oder?“

      Schade! War wohl doch kein Traum. Ich hatte so fest gehofft, dass ich den Abend gestern nur geträumt hatte!
      „Was genau meinst du denn? Die hat nämlich eine ganze Menge geredet“, gab ich zurück und blickte den grauäugigen Jungen vor mir wartend an.
      „Sie hat gesagt, dass ich dich einweisen soll. Das werden wir heute Nachmittag mit den anderen zusammen bei unserem Training auch machen.“
      Ich schüttelte den Kopf. „Das geht aber nicht. Ich habe schon etwas vor“, widersprach ich.
      „Das musst du verschieben. Diese Sache ist wesentlich wichtiger als alles andere“, bemerkte er und in seiner Stimme schwang ein Ton mit, der klar machte, dass jeder Widerspruch zwecklos war.
      „Geht nicht!“
      „Muss es aber“, mischte sich jetzt eine weitere, tiefere Stimme ein, die Herrn Arestos gehörte. „Mit dem Kampftraining kann man nie früh genug anfangen. Von diesem Training hängt euer Überleben ab.“

      Ah! Dann gehört der sadistische Sportlehrer also auch zu diesem Verein! Na, klasse.
      „Ich kann aber nicht!“
      „Du bewegst deinen Arsch, nach dem Unterricht wieder hier her. Aiden wird dich abholen und zum Trainingsort fahren. Keine Widerrede, Nyra Kanakaredes!“, fuhr Arestos mich aufbrausend an und rauschte dann ohne weitere Worte aus der Sporthalle.
      „Ich habe aber schon etwas vor“, wiederholte ich meine Worte, bemerkte aber schnell, dass sie bei Aiden nicht zogen.
      „Tu einfach was man dir sagt, dann wirst du überleben. Alles andere erkläre ich dir später!“, wandte sich Aiden an mich und verschwand dann ebenfalls aus der Sporthalle und ließ mich alleine zurück.
    • Kisa schrieb:

      Aidens Mannschaft hatte beide Bälle, während Savina nur einen Ball hatte, den sie strategisch gut platzierte und es damit fast schaffte Aiden mit dem ersten Wurf aus dem Spiel zu nehmen.
      beide bedeutet, es gibt nur zwei

      Kisa schrieb:

      Der Kerl war vielleichte eine Knallscharge!
      was auch immer das ist ?(

      Okay, der Sportleherer gehört auch dazu. Kein Wunder, dass er seine Schüler im Unterricht so hart rannimmt, er ist ganz anderes gewohnt. Und nein, ich überdenke meine Meinung nicht noch mal, weil mir momentan keine weiteren Geschwister von Artemis einfallen ... gehört Hermes noch zu dem Verein? Ist denke ich mal ihr Halbbruder, der könnte es also auch sein :D

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Kapitel 10
      Ein überraschendes Wiedersehen

      Ich war wütend. Richtig wütend. Als ich mich in der Umkleide umzog, wütete ich vor mich hin und verfluchte Aiden. Persephone blickte mich die ganze Zeit irritiert an, weil sie nicht nachvollziehen konnte, warum ich so sauer auf ihn war. Aber das musste und durfte sie auch niemals erfahren.
      „Nun, komm schon. Wir haben Mathe. Kýrios Demestos ist nicht sonderlich nachsichtig mit uns, wenn wir zu spät zum Unterricht kommen. Daran ändert die Tatsache, dass wir eben Sport hatten rein gar nichts, also beeil dich ein bisschen. Ich habe keine Lust Ärger zu bekommen und mich im Büro von Direktorin Artisa wieder zu finden.“
      „Ist ja schon gut“, brummelte ich meine Freundin an, schnappte mir meine Sporttasche und eilte hinter ihr her.
      Der Mathematikunterricht verlief wie erwartete. Nach dem Sportunterricht konnte sich so gut wie keiner mehr auf die Zahlen, Formeln und Gleichungen konzentrieren. Auch mir fiel es schwer bei der Sache zu bleiben, weil ich gedanklich immer noch damit beschäftigt war, Aiden auseinander zu nehmen. Der Kerl ging mir wirklich auf die Nerven und ich wurde ihn einfach nicht los! Er lief mir immer wieder über den Weg, egal wo ich war.
      Als die Mathestunde endlich zu Ende war, war nicht nur ich erleichtert, sondern auch alle anderen. Allen voran Herr Demestos. Er schien diese Stunde nach dem Sportunterricht auch zu hassen, weil keiner von uns es schaffte, sich an seinem Unterricht zu beteiligen.
      Nachdem ich mich von Persephone verabschiedet hatte, die insgeheim darauf gewartet hatte, dass ich wieder von Alex abgeholt wurde, musste leider enttäuscht werden. Ich spielte mit dem Gedanken einfach nach Hause zu gehen und mich vor dem Kampftraining zu drücken. Schlicht und einfach, weil ich nichts mit diesem mysteriösen Geheimbund zu tun haben wollte. Aber mein Gewissen überwog, also machte ich mich auf den Weg in die Sporthalle, wo Aiden mich abholen sollte.
      Aiden ließ noch einige Zeit auf sich warten, währenddessen griff ich zu meinem Smartphone und schickte Alex eine Sms.

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      Du hast nie etwas davon erwähnt, dass ich mit Aiden zu irgend so einem bescheuerten Training muss!
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      Die Antwort von Alex kam innerhalb weniger Sekunden.
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      Kann ich hellsehen? NEIN! Woher sollte ich denn wissen, dass er damit heute schon anfängt?
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      Ich kniff die Augen zusammen als ich seine Nachricht lass. Schob er mir jetzt gerade die Schuld in die Schuhe? Das konnte er mal vollkommen knicken!
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      Keine Ahnung! Aber das bedeutetet, dass du dich mit Percy alleine im Garten amüsieren darfst. Ich komme hier nämlich nicht weg, also lass dir etwas Vernünftiges für meine Mutter einfallen!
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      Sollte Alex sich doch eine Ausrede einfallen lassen, wenn er mich schon Aiden überlässt, konnte er auch schuften um sich was einfallen zu lassen, was mir keine Probleme bereitet.
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      Großartig! Irgendwelche Ideen, was ich deine Mutter sagen soll? Mit Percy werde ich schon fertig. Pass auf dass du keine sichtbaren blauen Flecken davon trägst. Die könnten schwer zu erklären sein.
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      Sichtbare blaue Flecken? Erwartete er dass ich mit Verletzungen nach Hause kam? Auf keinen Fall. Wenn ich auch nur eine Druckstelle habe, mache ich Aiden fertig!
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      Sag einfach, dass ich mit Persephone zusammen für die Schule an einem Projekt arbeite. Das ist eine glaubhafte Ausrede und sie wird sich nicht beschweren.
      Wenn ich blaue Flecken habe und dann Probleme mit meiner Mutter bekomme, kannst du Aiden mit einem Spachtel vom Fußboden abkratzen!

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      Ich blickte für einen Moment von meinem Handydisplay auf, um zu schauen, ob Aiden in der Zwischenzeit gekommen war und ich ihn einfach nur nicht bemerkt hatte, aber er ließ sich immer noch nicht sehen. Langsam verlor ich echt die Geduld. Ich wollte doch einfach nur nach Hause und mit Percy und Alex an diesem dämlichen Kräutergarten arbeiten!
      Aber stattdessen saß ich in einer stickigen Sporthalle fest und wartete auf einen Typen, den ich zwar irgendwie heiß fand, aber auch nicht wirklich ausstehen konnte. Manchmal hatte man in seinem wirklich nichts anderes als Pech und mich schien dieses mal wieder zu verfolgen!
      Mein Leben hatte sich definitiv verändert und aus meiner Sicht nicht unbedingt zum Besseren!

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      Sehr anschaulich!
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      Ich schnaubte nur über seine knappe Antwort. Machte mich aber schnell daran noch eine weitere Nachricht zu tippen, als ich hörte wie die Türen der Sporthalle aufgingen und sich dann wieder schlossen. Aiden erschien im Türrahmen und winkte mir, womit er mir signalisierte, dass ich ihm folgen sollte.

      Keine Begrüßung? Der wird mir echt immer unsympathischer! Mistkerl!
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      :P Ich habe jetzt Training mit der Quasselstrippe Aiden. Kannst du P. fragen, ob er mein Lieblingsessen zum Abendessen machen kann? Nach diesem Tag brauche ich wirklich etwas Aufbauendes und da hilft Essen immer am besten.
      Bis später! :)

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      Ich steckte mein Smartphone in meine Schultasche, schulterte sie und machte mich daran Aiden nachzueilen. Als er in seinen alten, blauen Jeep stieg, versuchte ich auf der Beifahrerseite einzusteigen, aber seine Tür klemmte. Erst nachdem ich an dem blöden Türgriff gezogen hatte und Aiden von Innen dagegen getreten hatte, ließ sich die Beifahrertür öffnen.
      Ich kletterte schnell ins Wageninnere und ließ mich in den sitz sind. Ich machte es mir bequem und versuchte mich auf der Fahrt zu entspannen. Doch sobald Aiden los fuhr, klappte das Handschuhfach auf und knallte mir direkt auf die Kniescheibe!
      „Verflucht!“, zischte ich auf, während ich mir mein schmerzendes Knie rieb.
      Aiden saß einfach stumm neben mir und blickte auf die Straße.

      Dieser Vollidiot!
      Ich musste schon zu geben, dass der Wagen erste Sahne war, auch wenn man mal von ein paar Macken absah. Ich träumte insgeheim davon, dass meine Mutter mir auch so ein Auto zugestehen würde, sobald ich meinen Führerschein hatte und endlich selbst fahren durfte. Außerdem würde ich ihr dann auch noch die Last abnehmen, mich ständig von A nach B zu kutschieren. Manchmal fragte ich mich, ob sie das nicht unheimlich nerven musste.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kisa () aus folgendem Grund: Korrektur mit neuer, kleiner Szene

    • Kisa schrieb:

      Sollte Alex sich doch eine Ausrede einfallen lassen, wenn er mich schon Aiden überlässt, konnte er auch schuften_ um sich was einfallen zu lassen, was mir keine Probleme bereitet.


      Kisa schrieb:

      Keine Ahnung! Aber das bedeutetet, dass du dich mit P. alleine im Garten amüsieren darfst. Ich komme hier nämlich nicht weg, also lass dir ne vernünftige Ausrede für S. einfallen!
      Für S? WEnn Nyra ihre Mutter meint, dann würde ich das in dem Fall ausschreiben. Denn sie würde ihre Mutter, denke ich, weder abkürzen, noch beim Vornamen nennen, oder? :hmm:



      Kisa schrieb:

      Großartig! Irgendwelche Ideen, was ich deine Mutter sagen soll? Mit P. werde ich schon fertig. Pass auf dass du keine sichtbaren blauen Flecken davon trägst. Die könnten schwer zu erklären sein.
      Hier mit Alex´ Vater das Gleiche. Es hebt außerdem die Dazugehörigkeit der unterschiedlichen Elternteile etwas hervor ^^



      Kisa schrieb:

      Aber stattdessen saß ich in einer stickigen Sporthalle fest und wartete auf einen Typen, den ich zwar irgendwie heiß fand, aber auch nicht wirklich ausstehen konnte.
      Oh GOSH, bitte beschreib das anders :rofl: Das zieht die ganze wirklich tolle Szene, an der es nichts zu meckern gibt, in den Schmutz.
      Das ist wieder so Optik bezogen und ein Klischeebild der Hass/Liebe. Es lässt Nyra schrecklich oberflächlich wirken. "Ist egal, ob er charakterlich ein EKEL-Arschloch-Vollpfosten ist, aber er schaut gut aus ... yummie!" - "den ich irgendwie interessant, der mich zwar neugierig machte, iwie sowas klingt viel seriöser und würde zu Nyras doch eher "reiferen" Charakter besser passen. Und niemand sagt: "Heiß" - Das ist wie KNORKE :rofl:


      Kisa schrieb:

      zum besseren!
      Wie Fuchsi schon mal sagte, manche Wörter werden durch "zum" "beim" zum Nomen.



      Kisa schrieb:

      wirklich etwas aufbauendes
      Selbe durch "etwas", so lange es allein steht.



      Kisa schrieb:

      Ich musste schon zu geben, dass der Wagen erste Sahne war.
      zugeben
      Warum fahren die alle dicke Karren?
      Entferne dich mal von diesem Schubladendenken. Kerl macht nix her mit Schrottlaube ... Ich fände es viel sympathischer, wenn nicht alle so ein augenscheinlich perfektes Leben hätten. Warum darf Aiden keinen uralten Käfer (im Ausland immer noch unheimlich beliebt) fahren, der Roststellen hat und quietscht beim Bremsen?! Der Auspuff könnte auf der Rückbank liegen, weil er abgefallen war und dadurch das Auto klingt wie ein Flugzeug im Anflug... iwie sowas.
      Ich finde, so etwas zaubert ein Lächeln beim Leser, wenn er im Hinterkopf hat. Aiden: super Schwertkämpfer, großer, starker Kerl, heiß, Schulschwarm ... aber Ranzkarre.

      Abgesehen von den zwei Punkten, ist der Text lustig und man freut sich schon auf Nyras Training. ^^
      Ob Aiden wirklich so erbarmungslos sein wird, wie es Alex angekündigt hat?!
      Mal schauen :stick:
    • Kisa schrieb:

      Ich bekam es zwar hin den Ball einige Zeit von Persephone fern zu halten, aber letztendlich wurde sie doch getroffen, aber immerhin musste sie nicht als erste das Spielfeld verlassen.
      Wiederholung

      Kisa schrieb:

      So ging es hin und her, dass auf jeder Seite immer mehr Leute ausschieden.
      Finde ich ungeschickt ausgedrückt. Dir fällt bestimmt eine bessere Formulierung ein.

      Jetzt soll sie also auch noch Training machen, ohne dass sie genau weiß, was vor sich geht. :aikido:
      Wird Zeit, dass ihr mal jemand alles erklärt. :)
      Blubb, blubb, blubb ... ich bin ein Fisch.
    • Jen hat das meiste ja schon gefunden, dennoch:

      Kisa schrieb:

      Ich komme hier nämlich nicht weg, also lass dir ne vernünftige Ausrede für S. einfallen!
      _______________________________________________________________________________________________________

      Sollte Alex sich doch eine Ausrede einfallen lassen, wenn er mich schon Aiden überlässt, konnte er auch schuften um sich was einfallen zu lassen, was mir keine Probleme bereitet.
      Wiederholung
      Davon abgesehen ... kürzt man Namen im Chat ab? 8| Also mum okay, aber S. ?

      Kisa schrieb:

      Aber stattdessen saß ich in einer stickigen Sporthalle fest und wartete auf einen Typen, den ich zwar irgendwie heiß fand, aber auch nicht wirklich ausstehen konnte.
      hat Jen schon gesagt, aber ich muss es noch mal anders sagen:
      Aiden wird ihr von Begegnung zu Begegnung unsympatischer und sie ist nur dabei, sich über ihn zu ärgern und dann enkt sie daran, dass er heiß ist? Nein, das funktioniert so nicht ganz. Aus eigener Erfahrung kenne ich solche Mädels in der Schule, die sahen meinetwegen gut aus, aber ich hätte sie nie als heiß bezeichnet, denn das schließt ein, dass man sie als anziehend empfindet und das kann ich nicht behaupten, denn die besagten Mädels waren echt fürchterliche Zicken und einfach nur unaustehlich. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das andersherum funktioniert ?(

      Ich hab das Gefühl, du hast so ein paar Lieblingsklischees, die du gerne immer wieder verwenest. Wobei ich das mit dem Wagen jetzt nicht so schlimm finde, wer weiß, ob Aiden beim Geheimbund was verdient oer ob seine Eltern wohlhabend sind. Wenn letzteres nicht der Fall ist, wäre es auf jeden Fall etwas zu auffällig einen dicken Schlitten zu fahren. Es ist immer noch ein Geheimbund ;)

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


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    • @Jennagon Das mit Aidens Wagen ändere ich im letzten Teil noch mal und habe es in diesem schon etwas umgeschrieben. Es bleibt bei dem Jeep, aber es ist schon ein älteres Model, welches auch seine Macken hat... zufrieden? Hab das mit dem Auto von Aiden jetzt auch im anderen Teil umgeschrieben, hoffe, dass du da jetzt nichts mehr zu meckern hast :D

      Ich fürchte mal, dass ihr noch etwas auf die Kampfszene bzw. das Training warten müsst, denn dazu kommt es leider erst im nächsten Teil, aber ich hoffe mal, dass dieser Teil nicht langweilig geworden ist und ihr ihn dennoch mit Freude lesen werdet! :D


      Aiden steuerte seinen Wagen aus der Innenstadt von Lávrio und chauffierte mich an einen abgelegenen Ort, den ich noch nie gesehen hatte, nicht einmal auf einer Stadtkarte war mir der kleine See aufgefallen, der sich nicht allzu weit vom Stadtkern entfernt befand.
      „Hier draußen soll das Training stattfinden?“, stellte ich Aiden meine erste Frage, die auch gleichzeitig unser gesamtes Gespräch, während der Fahrt, darstellte.
      „Ja, soll es“, gab Aiden knapp zurück, als er den alten, rumpelnden Jeep neben einer kleinen Baumgruppe abstellte und anschließend den Wagen verließ.
      Ich stieg ebenfalls aus und folgte Aiden, der geradewegs auf den See zuging, wo sich schon eine kleine Gruppe von Teenagern zusammengefunden hatte, die alle schwarz gekleidet waren und sich aufwärmten. Allerdings fand ich es immer noch viel zu warm, vor allem in schwarzen Klamotten, wenn über einem die pralle Sonne brutzelte.
      „Trainieren wir mit denen?“, fragte ich Aiden und konnte meine Neugierde jetzt doch nicht mehr verbergen, als ich mit der ausgestreckten Hand auf die anderen zeigte.
      Als Antwort nickte Aiden nur wieder und blieb stumm.

      Wo liegt eigentlich sein Problem? Ist es so schwer mit mir in einen Dialog zu treten? Oder ist er chronisch wortkarg? Das würde wenigstens alles erklären!
      „Aiden!“, schrie eine weibliche Stimme zur Begrüßung. „Nyra!“
      Irgendwie kam mir die Stimme bekannt vor, aber ich konnte sie auf die Schnelle nicht wirklich zuordnen, doch als ich das Mädchen zu der Stimme erkannte, war ich mehr als nur ein bisschen überrascht.
      „Savina?“, fragte ich ungläubig, als ich die Blondine erkannte, die auf uns zugestürmt kam und mir ihre Arme um den Hals schlang, als wären wir alte Freunde. Dabei hatte ich sie heute gerade erst kennengelernt, aber offensichtlich schweißte der Sportunterricht zusammen.
      „Es ist so schön, dass du endlich hier bist! Wir haben schon alle so lange auf dich gewartet“, eröffnete sie mir, während sie ihren Arm um meine Schulter schlang. Sie blieb an meiner Seite, als wir zusammen mit Aiden zu der Gruppe traten, die mich alle argwöhnisch musterten.
      „Okay“, erwiderte ich gedehnt und wusste nicht wirklich, was ich darauf antworten sollte. Innerlich war ich immer noch damit beschäftigt sie hier vorzufinden, wo ich absolut nicht mit ihr gerechnet hatte, aber eigentlich freute ich mich darüber. Immerhin eine nette und bekannte Person zu sehen.
      „Das ist echt aufregend, oder nicht?“, wandte sich die Blondine fragend an ihren besten Freund, der nur ein Grunzen von sich gab, während er mich mit Savina stehen ließ und zu einem anderen Typen ging, der mich ebenso argwöhnisch anstarrte wie alle anderen.
      Ich wandte mich Savina zu und war überglücklich hier jemanden schon zu kennen, der mich nicht so offensichtlich mit seinen Blicken durchbohrte. Ich wollte gerade meine Frage an sie richten, als mich die Worte des Typen zusammenzucken ließ, der sich mit Aiden unterhielt und scheinbar nicht sonderlich freundlich gesinnt war. Jedenfalls nicht mir gegenüber.
      „Sie soll diejenige sein, auf die wir so lange gewartet haben und auf welche die Götter ihre ganzen Hoffnungen setzten? Ist das dein Ernst, Aiden?“, ätzte der Typ, wobei er wild mit den Händen in der Luft - in meine Richtung - gestikulierte.
      Aiden zuckte nur lässig mit den Schultern. „Wenn man Artemis glauben schenken mag, dann ja.“

      Ein wahrer Charmeur.
      „Artemis?“, fragte der Typ erneut, wobei er sich mit seinen Händen durch die kurzen, roten Haare fuhr. „Sie ... sie ... ich weiß nicht mal, was ich dazu sagen soll?“
      „Vielleicht solltest du dann den Mund halten, Lyceus. Das könnte helfen, damit ich dir nicht die Zähne einschlage“, fauchte Savina den rothaarigen Kerl ungehalten an.
      Der Junge, der anscheinend Lyceus hieß, fuhr wütend zu uns herum und starrte Savina mit zusammen gekniffenen Augen an, die hellblau auffunkelten. „Kümmere dich um deinen eigenen Kram!“
      „Mach ich doch!“, erwiderte sie lässig. „Es geht mich immer etwas an, wenn einer der Jäger an den Göttern und deren Entscheidungen zweifelt. Außerdem habe ich etwas dagegen, wenn du Artemis beleidigst.“
      Lyceus funkelte Savina an und wandte sich dann ab, als Arestos die Wiese neben dem See betrat und unsere komplette Aufmerksamkeit auf sich zog.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kisa () aus folgendem Grund: Korrektur

    • Okay, jetzt will ich aber wissen, was genau hier vorgeht. Jemand sollte sich mal die Mühe machen, Nyra alles zu erklären. An ihrer Stelle würde ich so langsam ausrasten. X(
      Und scheinbar gibt es noch andere, die trainieren müssen. Ob die alle zum ersten Mal da sind, oder ob sie das schon kennen?
      Bin gespannt, was jetzt passiert. :thumbup:

      Spoiler anzeigen

      Kisa schrieb:

      Ich stieg ebenfalls aus und folgte Aiden, der geradewegs auf den See zuging, wo sich schon eine kleine Gruppe von Teenager zusammengefunden hatte, die alle schwarz gekleidet waren und sich aufwärmten.
      Teenagern

      Kisa schrieb:

      Irgendwie kam mir die Stimme bekannt vor, aber ich konnte sie auf die Schnelle nicht wirklich zuordnen, doch als ich das Mädchen zu der Stimme erkannte, war ich mehr als nur ein bisschen überrascht.
      Die Kombination von aber und doch hintereinander finde ich hier nicht ganz so gelungen. Zumindest würde ich einen Punkt vor "doch" einfügen.
      Blubb, blubb, blubb ... ich bin ein Fisch.
    • Kisa schrieb:

      Irgendwie kam mir die Stimme bekannt vor, aber ich konnte sie auf die Schnelle nicht wirklich zuordnen, doch als ich das Mädchen zu der Stimme erkannte, war ich mehr als nur ein bisschen überrascht.
      „Savina?“, fragte ich ungläubig, als ich die Blondine erkannte, die auf uns zugestürmt kam und mir ihre Arme um den Hals schlang, als wären wir alte Freunde.
      wiederholung

      Kisa schrieb:

      Innerlich war ich immer noch damit beschäftigt sie hier vorzufinden,
      Schon klar, aber nicht präzise formuliert ^^ Eigentlich meinst du, dass Nyra mit dem Gedanken beschäftigt ist. Der Satz "Ich bin damit beschäftigt, Soundso, an diesemjenen Ort vorzufinden" klingt nämlich irgendwie falsch x)

      Ja, als Halbgöttin ist Nyra unter denen schon was Besonderes, jeenfalls vermute ich mal, dass die anderen nicht unbedingt alle Halbgötter sind. Aber dass sie auch noch eine ganz besondere Hoffnungsträgerin für die Götter ist - wer hätte das gedacht? ;)
      Sie wird sich damit abfinden müssen und die anderen ebenso :D Ich enke, da ist viel Neid bei Lyceus ^^

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Heute morgen geht es mit einem neuen Teil weit. Jetzt kommen wir auch endlich zu dem Kampftraining, was ihr alle unbedingt lesen wolltet, aber ich hoffe mal, dass ihr von der Szene nicht enttäuscht seit. Ich musste sie so schreiben um den Rest der Geschichte hinzubekommen, aber ihr braucht euch keine Sorgen machen, da kommen noch andere Training und Kampfszenen die es in sich haben :D



      Kapitel 11
      Kampftraining


      „Warum unterrichtet der eigentlich auch unser Kampftraining?“, fragte ich Savina leise, als wir uns zu Arestos umdrehten und seinen Worten lauschten.
      „Weil er uns auf Trab bringt und genau weiß, was von uns abverlangt wird“, erklärte Aiden an Stelle von Savina von der ich eigentlich die Antwort auf meine Frage erwartet hatte.
      „Ich habe nicht dich gefragt, Fünkchen“, erwiderte ich spitz und spielte damit auf die eher abfällig gemeinten Kosenamen von Artemis an, den sie Aiden verpasst hatte.
      Dieser kniff die Augen zusammen und musterte mich mit finsterem Blick. Er konnte sich scheinbar auch noch an die Worte der Göttin erinnern und sie gefielen ihm absolut nicht.
      „Halt den Mund, Nyra! Du bist hier um zu kämpfen und nicht um zu reden“, herrschte Arestos mich mit wütender Stimme an. Ihm gefiel es offensichtlich nicht, dass ich ihm nicht meine volle Aufmerksamkeit geschenkt hatte, sonderlich lieber Aiden ärgerte. Das machte um ehrlich zu sein, wesentlich mehr Spaß, als mir vorzustellen, mit Waffen zu kämpfen und Monster zu massakrieren.
      „Zu Befehl, Sir“, erwiderte ich und salutierte, was mir von dem einen oder anderen ein verhaltenes Kichern einbrachte, denn der überrumpelte Blick von Arestos war unbezahlbar, wenn man mich fragte.
      Nach dem sich unser Lehrer wieder gefangen hatte, blickte er mich finster an, machte eine knappe Handbewegung, sodass ich mich wieder in die Reihen der anderen stellte. Als ich seinem stummen Befehl gefolgt war, fuhr er mit seinem Vortrag über das Geschehen der heutigen Stunde fort.
      Als er uns in Paare aufteilte, damit wir die Bewegungsabläufe übten, die er uns eben vorgeführt hatte, als er uns erklärte an welchen Kreaturen der Unterwelt sie am meisten Schaden anrichteten und wie man sie am besten anbringen konnte.
      Savina und Aiden wurden einander zugewiesen, während Lyceus sich mit einem Mädchen zusammen tun musste, die mir jetzt schon Leid tat, weil es den Anschein machte, dass der Kerl nicht sonderlich fiel von Kämpferinnen hielt. Auch alle anderen wurden ihren jeweiligen Partnern zugeteilt, bis nur noch ich übrig blieb.
      „Du hast mein Mitgefühl“, raunte Savina mir noch schnell zu, bevor sie Aiden folgte, der sich schon eine Stelle gesucht hatte, an der er zusammen mit Savina die Kampftechniken üben konnte.
      Ich blickte ihr verwirrt nach und verstand nicht wirklich, was sie damit gerade gemeint hatte, als auch schon eine schwere Hand auf meine Schulter fiel und mich wieder umdrehte, sodass ich direkt in die meeresblauen Augen von Arestos schaute.
      „Dir wird die Freude zuteil, mir zu zeigen, was du kannst, Nyra“, erklärte er mir sachlich und sah mich herausfordernd an. Er wollte sehen wie ich mich gegenüber einem erfahrenen Kämpfer schlug, was mir nicht wirklich gefiel, weil ich in meinem ganzen Leben noch nie eine Waffe in der Hand gehalten hatte. Warum auch?!Jetzt würde es definitiv ein Problem werden, weil er mich wahrscheinlich in den Boden stampfen und ich als absolute Versagerin dastehen würde. Ich hasste die Vorstellung jetzt schon!
      Ich schluckte schwer und griff nach dem dargebotenen Schwert, welches Arestos mir hinhielt, damit ich mich in einem kleinen Übungskampf gegen ihn behaupten konnte. Oder es zumindest versuchen konnte.
      Arestos stellte sich kampfbereit hin, während ich ebenfalls eine Position einnahm, in der ich immerhin versuchte das Schwert richtig und vielleicht etwas drohend zu halten, damit ich wenigstens so aussah, als hätte ich eine Ahnung davon, was ich hier tat.
      Wir standen uns nun so eine kleine Weile gegenüber, während die anderen um uns herum in ihren Übungskämpfen vertieft waren, zögerte ich und wusste nicht wie ich beginnen sollte. Es schien fast so, als wenn Arestos es leid wäre auf meinen Angriff zu warten, also schlug er zuerst zu und ich musste mich extrem anstrengen, um die Schwerthiebe zu parieren, was ich auch mehr schlecht als recht hinbekam.
      „Du verhältst dich so, als hättest du noch nie ein Schwert in der Hand gehabt“, rügte mich Arestos und versuchte mich damit wütend zu machen. Wahrscheinlich wollte er, dass ich meiner Wut freien Lauf ließ und nicht weiter über die Bewegungen nachdachte, die ich machen sollte, sondern einfach reagierte.
      „Habe ich ja auch noch nie“, gab ich ehrlich zu, womit ich meinen Lehrer völlig aus dem Takt brachte. Er hielt unvermittelt in seiner Bewegung innen und starrte mich fast geschockt an.
      „Was?“
      „Ich hatte noch nie ein Schwert in der Hand“, wiederholte ich meine Worte und zuckte zusammen, als Arestos tief Luft holte und so aussah, als wenn er mich in der nächsten Sekunde anbrüllen würde.

      Oh je! Das wird schlimm!
      „Das darf doch wohl nicht wahr sein!“, brüllte Arestos so laut, dass die anderen ihr Training unterbrachen und uns beide überrascht anstarrten. Anscheinend hatten sie ihren Lehrer noch nie so wütend erlebt.
      „Was ist los?“, kam Savina an meine Seite geeilt und blickte fragend zwischen Arestos und mir hin und her.
      „Nichts“, erwiderte ich schnell, weil ich nicht wollte, dass sie erfuhr, dass ich keine Ahnung davon hatte wie man kämpfte. Außerdem stand ich nicht sonderlich auf Demütigungen.
      Aiden trat neben Savina und mich. Er blickte ebenso fragend in die Runde, wie alle anderen, die unsere Unterhaltung immer noch ihre volle Aufmerksamkeit schenkten. „Alles okay?“, wandte er sich fragend an mich, was mich fast aus den Socken haute.

      Warum interessierte es ihn wie es mir ging? Im Normalfall ging ihm das doch auch am Arsch vorbei! Der Kerl ist wirklich widersprüchlich!
      „Warum hast du sie hier angeschleppt? Sie kann nicht einmal mit dem Schwert umgehen. Geschweige denn das sie schon jemals eins in der Hand gehalten hat!“
      Aiden blickte erst mich an, wobei ich innerlich schon zusammen zuckte, weil ich seinen herablassenden Blick nicht sehen wollte, doch erstaunlicherweise war davon nichts zu erkennen. Dann wandte er seine Augen wieder unserem Trainier zu. „Ich habe das getan, was mir aufgetragen wurde“, erwiderte er schlicht und hielt dem temperamentvollen Blick von Arestos stand.
      „Wer hat dir aufgetragen sie hier her zu bringen?“, verlangte der wutschnaubende Mann zu erfahren, während er sein eigenes Schwert, mit dem funkelnden roten Edelstein in der Mitte, mit Schwung in den Sandboden warf, wo das kalte Metall der Schwertspitze stecken blieb.
      Aiden zuckte mit keiner Wimper, als Arestos auf ihn zu gestürmt kam und so aussah, als wenn er ihm eine runterhauen wollte.

      Wie kann ein so aufbrausender Mann Kinder unterrichten?
      „Artemis“
      „Aha.“
      Ein leises Raunen ging durch die kleine Ansammlung von Leuten an diesem idyllischen See, der auf keinen Karten verzeichnet war. Ich vermutete einfach mal, dass es nicht alltäglich war, dass sich die Götter höchstpersönlich einmischten, wenn es um die Rekrutierung von neuen Jägern ging.
      „Das Training ist beendet! Verschwindet von hier!“, herrschte Arestos uns alle wütend an, während er einen finsteren Blick auf mich abschoss, dann rauschte er davon und ließ unsere Gruppe einfach so stehen.
      Ich blickte mich um und schaute den anderen in die überraschten Gesichter. „Macht er das öfter?“, wandte ich mich an alle.
      „Nein“, antwortete Savina neben mir und musterte mich von oben bis unten, dann guckte sie Aiden besorgt an. „Alles in Ordnung mit dir?“
      „Ja, schon gut“, bemerkte er achselzuckend.
      „Ich würde mal sagen, dass wir verschwinden sollten“, meldete sich Lyceus zu Wort, wandte sich ab und verschwand einfach so.
      Wir anderen schauten uns um und einer nach dem anderen ging zu seinem Auto und fuhr ebenfalls davon. Ich sah Aiden an. Er hatte mich hergefahren, also konnte er mich auch wieder nach Hause bringen. Immerhin wusste er ja eh schon wo ich wohnte, da er ja Alex kannte.
      „Soll ich dich auch noch mit nehmen, Vina?“, wandte sich Aiden fragend an seine beste Freundin, die mit dem Kopf schüttelte.
      „Nee, danke. Ich bin mit meinem Motorrad hier und bin wahrscheinlich schneller zu Hause als du“, gab sie lachend zurück und schlenderte zu ihrem roten Motorrad, schwang sich darauf und drehte den Hahn komplett auf. Schneller als ich schauen konnte, war sie hinter einem kleinen Hügel verschwunden.
      „Na los, steig schon ein. Ich bring dich nach Hause“, wandte sich Aiden an mich, ging zu seinem klapprigen Jeep hinüber und startete den stotternden Motor. Ich sprang, nach einem weiteren Duell mit der Beifahrertür, auf den Sitz neben Aiden, der schon losbrauste, bevor ich die Autotür überhaupt hinter mir geschlossen hatte.
    • Kisa schrieb:

      Als er uns in Paare aufteilte, damit wir die Bewegungsabläufe übten, die er uns eben vorgeführt hatte, als er uns erklärte an welchen Kreaturen der Unterwelt sie am meisten Schaden anrichteten und wie man sie am besten anbringen konnte.
      Wiederholung
      und? Der Satz endet vollkommen offen, da er nur Nebensätze hat. Nach dem "konnte" am Ene müsste es eigentlich noch weitergehen, im Hauptsatz enden, aber nichts ddergleichen passiert - würde den Satz auch viel zu lang machen. Nimm einfach das zweite "als" weg und schreib "erklärte er uns, an welchen Kreaturen ..." dann hast du den Hauptsatz und ein Ende.

      Kisa schrieb:

      Warum auch?!_Jetzt würde es definitiv ein Problem werden, weil er mich wahrscheinlich in den Boden stampfen und ich als absolute Versagerin dastehen würde.
      +Leerzeichen

      Kisa schrieb:

      Er hielt unvermittelt in seiner Bewegung innen und starrte mich fast geschockt an.
      inne

      Mich beschleicht da so ein Verdacht :D Arestos ... eine Kämpfernatur, verlangt seinen Schülern alles ab, leicht jähzornig ... ob das wohl Ares, der Gott des Krieges ist? :D Anscheinend herrscht da nicht viel Kommunikation bei den Göttern ^^ Sieht so ein wenig aus, als macht jeer, was er will und die anderen ärgern sich darüber, weil sie nicht informiert wurden.
      Und enttäuscht bin ich nicht, ist och gut, wenn einbe Erwartung auch mal gebrochen wird ;)

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Hallöchen,
      ich melde mich auch mal wieder :)



      Kisa schrieb:

      „Weil er uns auf Trab bringt und genau weiß, was von uns abverlangt wird“, erklärte Aiden an Stelle von Savina von der ich eigentlich die Antwort auf meine Frage erwartet hatte.
      -> Ich bin mir nicht sicher, aber ich hätte ein Komma hinter "Savina" gesetzt :)




      Kisa schrieb:

      Geschweige denn das sie schon jemals eins in der Hand gehalten hat!“
      -> Hier hätte ich geschrieben: Geschweige denn, dass sie schon jemals eins in der Hand gehalten hat!“

      Ich finde diesen Teil sehr gelungen. Dein Schreibstil ist sehr schön. Gedanken und Gefühle sind vorhanden, genau so wie die Beschreibungen.
      Sehr unkonstruktiv der Kommentar, ich weiß :D
      Aber ich weiß nicht, was ich noch dazu sagen soll :D

      LG
      "Aus Asche wird Feuer geschlagen, Aus Schatten geht Licht hervor, Heil wird geborstenes Schwert Und König, der die Krone verlor."
      -Aus Herr der Ringe- Die Rückkehr des Königs

      Lucy: "Wo warst du denn? Warum hast du uns nicht geholfen?"
      Aslan: "Nichts geschieht zweimal auf die selbe Weise, Liebes."

      Lucy: "Wenn ich früher gekommen wäre, würden die, die gestorben sind, noch am Leben sein?"
      Aslan:" Wir erfahren niemals, was passiert wäre, aber was passieren wird, das ist etwas ganz anderes."
    • Kisa schrieb:

      Ihm gefiel es offensichtlich nicht, dass ich ihm nicht meine volle Aufmerksamkeit geschenkt hatte, sonderlich lieber Aiden ärgerte.
      Macht irgenwie Sinn, dass ihm das nicht gefällt, oder? Es macht so viel Sinn, dass es ein bisschen überflüssig zu erwähnen ist.

      Kisa schrieb:

      Ein leises Raunen ging durch die kleine Ansammlung von Leuten an diesem idyllischen See, der auf keinen Karten verzeichnet war.
      Woher weiß sie, dass er auf keiner Karte verzeichnet ist? Hat ihr das jemand gesagt?

      Irgendwie fand ich den Teil nicht ganz so überzeugend. Ich glaube, es lag an Arestos Verhalten. Und dann dieser plötzliche Trainingsabbruch. Die ganze Situation kamm mir (verzeih mir die Wortwahl) künstlich aufgebauscht vor. Es kommt jetzt darauf an, welchen Grund es dafür gab und was jetzt passiert. Vielleicht kannst du mich ja noch überzeugen. Bin gespannt, was jetzt passiert. Und ich weiß immer noch nicht, was diese Jäger eigentlich machen. :stick:
      Blubb, blubb, blubb ... ich bin ein Fisch.
    • @Dinteyra Danke das du ehrlich deine Meinung gesagt hast. :) Die Jäger jagen Wesen aus der Unterwelt. Beispiel dafür war auch schon in Kapitel 3 wo sie den Zyklopen getötet haben, oder die Szene mit dem Empuso im Pantheon. Da kommen später aber noch mehr Szenen n denen Nyra dann eine wichtige Rolle spielt. Vielleicht hilft dir das nächste Kapitel den gekünstelten Eindruck wieder wett zu machen, denn jetzt kommen die griechischen Götter mit ins Spiel!


      Dieses Kapitel lässt euch einen kleinen Einblick in die Sicht der Götter bekommen. Davon mal abgesehen, dass auch zwei neue Götter eine Rolle in der Geschichte bekommen, ist hier auch ein Perspektivwechsel drin und ich hoffe, dass der euch nicht ganz so sehr stört, aber ich habe das, wie auch in anderen Geschichten wieder in Kapiteln abgetrennt, sodass ihr eigentlich keine Probleme damit haben dürftet! :D


      Kapitel 12
      Krieg, Sonne, Jagd


      Der Berg Olymp war in tiefstes schwarz der Nacht versunken und wurde von den hellen strahlen der Sterne am Firmament erleuchtet. Im großen Saal, der zwölf Götter waren heiße Diskussionen ausgebrochen. In denen sich die Gottheiten über die Schrecken austauschten und auf eine erbauliche Lösung der Probleme hofften. Sie diskutierten lange, doch letztendlich konnten sie selbst kaum etwas an der Tatsache ändern, dass aus dem Tartarus immer mehr Kreaturen krochen und sich auf die Menschheit stürzten.
      Doch drei der Götter hielten sich eher im Hintergrund der allgemeinen Debatten, weil sie uneingeschränktes Vertrauen in die Jäger setzten. Schließlich waren die jungen Halbblüter und Gesegneten sich ihrer Aufgabe voll auf bewusst. Diese würden alles daran setzten die Menschen vor den Monstern der Unterwelt zu beschützen.
      Die drei Olympia saßen auch nicht auf ihren angestammten Plätzen, sondern standen an dem Rand des Pantheon und schauten auf die Erde hinunter und erblickten das Geschehen.
      „Sie gehört zu ihnen“, bemerkte Artemis zufrieden, als sie Nyra erblickte, wie sie etwas unbeholfen ein Schwert in der Hand hielt und sich noch mit scharfen Worten gegen Aiden wehrte, der sie kaum zu bemerken schien.
      „Dein Feuerspucker ist recht ungehobelt, wie mir scheint“, bemerkte Apollo, während er seiner Zwillingsschwester den Arm um die Schulter legte und sie an sich drückte. Eine der wenigen Zuneigungen, welche die göttliche Jägerin akzeptierte.
      Sie schnaubte widerwillig. „Er ist nicht mein Feuerspucker. Ich bin der Überzeugung, dass meine Jägerinnen es auch ganz alleine ohne die Jungs schaffen würden!“
      „Dann wären sie verdammt schnell Hackfleisch“, mischte sich die grobe, tiefe Stimme des Kriegsgottes Ares in die Neckerei der Zwillinge ein.
      Artemis kniff ihre funkelnden smaragdgrünen Augen wütend zusammen, als sie einen Blick auf den in schwarz gekleideten Gott warf, der mit seinem Schwert an der Hüfte und seiner ledernden Kriegsrüstung immer kampfbereit war.
      Apollo schüttelte den Kopf, wobei seine rotbraunen Haare wild umher flogen, als er den Blick seiner Schwester erkannte, welchen sie auf den Gott des Krieges abfeuerte. „Du solltest niemals ihre Kriegerinnen beleidigen“, riet Apollo, dem männlichen Gott, der sich nicht weiter von den Zwillingen ablenken ließ, sondern weiterhin auf die Erde hinunter starrte, wo das Orakel von Delphi einen sehenden Teppich ausgelegt hatte, sodass die Götter ihre gewünschten Objekte betrachten konnten.
      „Ich kann es einfach immer noch nicht glauben, dass sie keine Ahnung hatte, wie man ein Schwert hält“, bemerkte Ares mit unverhohlener Wut in der Stimme.
      „Warum sollte sie denn auch?“, fragte Artemis den Kriegsgott und zuckte lässig mit den Schultern, während sie ihrem getreuen Wolfshund über den Kopf streichelte, während dieser brav zwischen den Zwillingen auf dem Boden saß und ihrem Gespräch lauschte. „Heutzutage werden Kriege nur noch mit Schusswaffen oder Atomwaffen ausgefochten und nicht mehr mit Schwertern, Pfeilen oder Dolchen wie es früher war. Ich dachte, daran hättest du dich mittlerweile gewöhnt, Ares.“
      „Das ist mir auch bewusst, dennoch war jedes andere Mitglied des Geheimbundes schon einmal in die Verlegenheit gekommen ein Schwert zu führen“, erwiderte dieser.
      „Einen Degen in Aidens Fall würde ich nun wirklich nicht als Schwert bezeichnen“, spottete die jungfräuliche Göttin.
      Ares warf ihr einen Blick aus meeresblauen Augen zu, der nur als missbilligend betrachtet werden konnte.
      „Nicht streiten Kinder!“, warf Apollo dazwischen und fing sich dafür vor Wut funkelnde Blicke von beiden Göttern ein. „Es ist doch nur wichtig, dass sie letztendlich in ihre Rolle finden wird und dabei braucht sie Aiden, Schwester“, wandte sich der Sonnengott an seine Zwillingsschwester und streichelte dem Wolfshund, zu seinen Füßen, beruhigend über das Fell.
      „Sie braucht niemand anderen dafür als sich selbst!“, widersprach Artemis und schaute ihren Bruder aufgebracht an, dass dieser voraussetzte, dass eine ihrer Jägerinnen die Hilfe eines Mannes brauchen könnte, machte sie unheimlich wütend.
      „Ich wage noch zu bezweifeln, dass Nyra es schaffen wird den Standard der anderen Jäger zu erreichen oder ihn gar zu übertreffen, wie wir es alle von ihr erwarten. Bei den Chancen, die ich bis jetzt sehe, ist sie innerhalb der ersten zwei Wochen tot und ihr könnt euch eine neue Auserwählte suchen, die uns vor den neu erwachten Kräften der Titanen schützt. Ich für meinen Teile, bin davon überzeugt, dass Zeus eine schlechte Entscheidung getroffen hat, als er ausgerechnet sie zur Auserwählten machte.“
      „Nyra wird in ihre Rolle finden“, bemerkte Artemis und war sich dabei sehr sicher, dass Nyra ihre wahre Bestimmung schon noch finden würde. „Außerdem solltest du nicht an unserem Vater zweifeln, Ares!“, wies die Göttin den Kriegsgott zurecht.
      „Das will ich für sie hoffen, sonst wird sie es mit mir zu tun bekommen. Wir brauchen keine weitere Götterdämmerung!“, zischte Ares aufgebracht und blickte wieder auf den sehenden Teppich des Orakels von Delphi.
      Ihm behagte es nicht, dass Nyra eine so große unbekannte in diesem noch kommenden Krieg sein wird. Er brauchte Kämpfer. Kriegerinnen, die sich in die Schlacht begaben und siegreich daraus hervortraten und keine weiteren Gefahren, die er nicht einkalkulieren konnte.
      Es schien so, als wenn sie noch mehr Training haben musste als alle anderen. Vielleicht war es sogar von Nöten, wenn er das Training höchstpersönlich überwachte, um sie besser einschätzen zu können, damit er sich für den Ernstfall rüsten konnte. Er würde sie auf alle Fälle im Auge behalten.




      Glossar:

      Apollo:
      Gott der prophetischen Weissagungen, der Künste (insbesondere der Musik) und wird oft als Schutzheiliger der Medizin angesehen. Er ist der Sohn des Zeus und der Zwillingsbruder von Artemis. Zusammen mit Poseidon erschuf er die Mauern von Troja und wurde der Schutzpatron des Orakels von Delphi, nachdem er den Drachen Python erschlagen hatte.

      Ares:
      Er wird auch als der Gott des Krieges bezeichnet. Er ist der Sohn von Zeus und Hera. Gelegentlich kommt es vor, dass er sich in einen seiner Krieger verwandelt und sich dann, während der eigentliche Kämpfer in der Schlacht ist, sich zu der Frau bettet. Ares hatte viele Liebschaften und das nicht nur unter den Göttern, sondern auch unter den Sterblichen. Auch wenn er in der griechischen Mythologie nicht sonderlich geschätzt wurde, galt er bei den Römern, als Mars, als eine der wichtigsten Gottheiten und hatte auch dort die Position des Kriegsgottes inne.

      Orakel von Delphi:
      Das Orakel wird von dem Gott Apollo beschützt und ist sowohl für die Menschen, als auch für die Götter ein Gefäß mit denen sie in die Zukunft und die Vergangenheit sehen können. Das Orakel existiert schon seit Anbeginn der Zeit und stirbt erst, wenn ein neues Orakel auserkoren ist.

      Tartarus:
      Kann man auch mit Hölle übersetzten. Dorthin verschwinden finsteren Kreaturen, die von den Jägern oder den Göttern selbst getötet werden. Außerdem sind im Tartarus auch die Titanen, die Urahnen der griechischen Götter, eingesperrt.

      Titanen:
      Das Göttergeschlecht, welches aus der Vereinigung von Himmel (Uranos) und der Erde (Gaia) entsprungen ist. Die wichtigsten Titanen sind Kronos und Rhea; ihre Kinder waren die olympischen Götter, welche die Titanen ablösten. Ihr Sohn Zeus entriss Kronos die Weltherrschaft. Zu den nachkommen der Titanen gehörte unter anderem auch die Okeaniden, die über Meere, Seen und Flüsse herrschte, die Mondgöttin Selene und Eos, die Göttin der Morgenröte, sowie Atlas, der die Welt auf seinen Schultern trägt und oft selbst als Titan dargestellt wird.

      Zeus:
      Er herrscht über den Olymp und die Lüfte. Er ist der erstgeborene Sohn des Kronos und der Rhea. In der römischen Mythologie ist er als Jupiter gekannt und wird als Wettergott verehrt, der für Donner, Blitz, Regen und Sturm verantwortlich ist. Er ist mit der Göttin Hera verheiratet und hat die Söhne Herkules und Perseus gezeugt, genauso wie er viele weitere Kinder zeugte zu denen auch einige der anderen griechischen Götter gehörten, die zu den hohen zwölf Göttern des Olymps zählten (Athene, Ares, Aphrodite, Hephaistos, Apollo, Artimis, Dionysos, Hermes und Persephone). Zudem hat er seinen eigenen Vater (Kronos) entmachtet und in den Tartarus (griechisches Gegenstück zur Hölle) geschickt und ewigen Qualen ausgesetzt.
    • Kapitel 13
      Probleme kommen, wenn man sie nicht gebrauchen kann

      Die Fahrt mit Aiden zu mir nach Hause war alles andere als angenehm für mich, aber was sollte ich machen? Ich konnte ja schlecht aussteigen, während wir mit 70km/h über die Straße bretterten.
      Ich wollte es nach Möglichkeit vermeiden mit Aiden zusammen und alleine dabei zu sein. Mir gefiel es nicht ihm so nahe zu sein, außerdem wusste ich einfach nicht, was ich von ihm halten sollte. Er war mir bis jetzt gegenüber immer sehr reserviert gewesen oder sogar feindselig.
      „Soll ich dir den Weg sagen, wie du mich nach Hause fahren kannst?“, wandte ich mich fragend an den schweigsamen Jungen neben mir, damit nicht so eine unerträgliche Stille herrschte. Doch er erwiderte nichts, sondern schaute einfach nur stur geradeaus auf die Straße. Offensichtlich kannte er den Weg und war nicht gewillt mit mir zu sprechen.
      Ich seufzte, kreuzte die Arme vor der Brust und starrte gelangweilt aus dem Fenster auf die vorbeifliegende Landschaft.
      Letztendlich legten wir die gesamte Strecke schweigend zurück und als er mit seinem Wagen bei mir Zuhause vor fuhr, hastete meine Mutter schon auf uns zu und hatte tiefe Sorgenfalten auf der Stirn.
      „Da bist du ja endlich, Nyra! Ich habe mir schon Sorgen um dich gemacht! Wo hast du denn so lange gesteckt?“, wollte sie von mir wissen, während sie mich in eine feste Umarmung zog, sobald ich das Auto von Aiden verlassen hatte.

      Hatte Alex ihr etwa nicht Bescheid gesagt? Oder sich erst einmal eine passende Ausrede einfallen lassen, warum ich nicht da war? Musste ich denn immer alles alleine machen?!
      „Ich hatte früher Schluss und wollte noch ein wenig in der Stadt bummeln und habe dann die Zeit ein wenig aus den Augen verloren und mich dann auch noch verlaufen“, erklärte ich und hoffte, dass sie mir meine Lüge abkaufen würde, denn sonst stand ich vor einem ziemlich großen Problem.
      Meine Mutter löste ihre Umarmung, legte mir ihre Hände ums Gesicht und schaute mich besorgt an. „Ist dir irgendetwas passiert? Das du so spät kommst, ist nicht schlimm. Alex und Percy haben schon alles erledigt und wir beide haben uns mal wieder hervorragend um die harte Arbeit herumgedrückt“, bemerkte sie mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, wobei ich ihr immer noch ansehen konnte, dass sie sich Sorgen um mich machte.
      Ich erwiderte ihr Lächeln und löste sanft ihre Hände von meinem Gesicht. „Das stimmt“, bestätigte ich. „Mir geht es gut und mir ist auch nichts geschehen. Glücklicherweise hatte mich Aiden aufgegriffen, während ich orientierungslos durch die Straßen gelaufen bin und nicht mehr nach Hause finden konnte“, entgegnete ich und zog Aiden gleich mit in meine Lüge. Ich hoffte, dass er mir nicht in den Rücken fallen würde, aber davon ging ich eigentlich nicht aus, weil Alex schon so übertrieben reagiert hatte, konnte ich mir gut vorstellen, dass er noch heftiger reagieren würde, wenn die Gefahr bestand, dass die Normalsterblichen von den wahren Sagen um die griechischen Götter und Monster erfuhren.
    • Kisa schrieb:

      Ihm behagte es nicht, dass Nyra eine so große unbekannte in diesem noch kommenden Krieg sein wird
      Unbekannte, würde

      Zeus hat entschieden und Ares ist nicht einverstanden, so so. Ich hab mich jedenfalls Kekse gefreut, dass ich schon vor diesem Part rauf gekommen bin, dass Ares die Ausbildung übernimmt :D

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


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