Der Geheimbund der Jäger I - Die Tochter der Götter

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • #Kapitel 19

      Kisa schrieb:

      Allerdings muss ich deinem Vater zu gute halten, dass er einen kleinen Trick anwendete, mit dem es nur so aussah, als wenn wir beide Tod wären, damit Hera Ruhe gab.“
      tot

      Kisa schrieb:

      Seitdem habe ich nicht noch einmal auf meine Zeit mit ihm zurückgeblickt“, erklärte meine Mutter den Schluss der Geschichte, wobei sie erst mich mit einem festen Blick bedachte und anschließend diesen durchdringenden Augenaufschlag auf Percy richtete, damit er ihren letzten Worte auch wirklich Aufmerksamkeit schenkte und die Bedeutung ihrer Worte auch verstanden hatte.
      wieerholung

      Kisa schrieb:

      „Ja, natürlich“, bestätigte meine Mutter ihre Worte noch einmal und vergas dabei völlig, dass sich Ares auch noch mit im Raum befand.
      vergaß, das hat nichts mit vergasen zu tun

      #Kapitel 20

      Kisa schrieb:

      Dieses Gitter wurde eigenes von Hephaistos, dem Gott der Schmiedekunst und Gemahl der Aphrodite erschaffen
      eigens

      Kisa schrieb:

      Er schlich sich an die dicken Gitterstäbe heran, öffnete die kleine Viole und träufelte einige wenige Tropfen des Hephaistions auf die Bindungsstellen des Metalls.
      Phiole

      Stimmt, ein Heiratsantrag muss nicht immer übertrieben romantisch sein. Hier hat er mich ziemlich überrascht. Ist irgendwie nach meinem Empfinden so gar nicht der richtige Zeitpunkt, schließlich sin alle Gemüter noch etwas erzürnt un durcheinander, und so ein Heiratsantrag ist ja auch eine Form von Stress (weswegen ja gerne ruhige Momente bevorzugt werden), der das Fass zum Überlaufen bringen könnte. Ich wäre jeenfalls überfordert damit, mich mit einer lang zurückhängenden Streifrage mit dem Ex auseinander zu setzen und mich dann gleichzeitig darauf einstellen zu sollen, mich dann im Heiratsversprechen zu binden. Naja, vielleicht können andere das ja.

      Die Titanen werden also jetzt erst befreit? Irgenddwie hab ich aus den letzten Parts jetzt so herausgelesen, dass die Erhebung der Titanen bereits ansteht und Nyra auf en Kampf vorbereitet werden müsse. Wenn die Götter das schon so genau wissen, wieso passen sie dann nicht besser auf? Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht ?(

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shaekspeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • @Alopex Lagopus Wenn ich ehrlich bin, sind wir mit der Geschichte schon bei ca. 170 Seiten und die Titanen kommen jetzt ins spiel weil ich die anderen Umstände erst einmal klären und verständlich machen musste. Der Rest geht jetzt wahrscheinlich ziemlich schnell, bis es zum großen Kampf kommt, mal sehen wie das passt, aber ich bin ehrlich ich wollte die Titanen eigentlich erst auf eine andere Art und Weise einführen, aber dann kam mir diese Idee, die mir persönlich wesentlich besser gefallen hat und deswegen sitzt diese Szene auch so weit hinten. Die Götter wissen schon von dem bevorstehenden Ausbruch der Titanen durch das Orakel von Delphi, da kommt auch noch eine entsprechende Szene.

      LG
      Kisa
    • @Kisa Da hast du mich falsch verstanden. Das jetzt erst bezog sich nicht darauf, dass das zu spät in der Geschichte ist, im Gegenteil, der Moment ist sehr passend.
      Was ich meinte war Folgendes:
      Es war ja schon angedeutet, dass da ein Kampf gegen die Titanen bevorsteht. Von daher habe ich angenommen, dass das Unglück längst geschehen ist, und die Titanen längst frei sind. Dass die jetzt erst ausbrechen verundert mich. Ebenso verwundert es mich: Wenn die Götter das längst wissen, wieso tun die nichts, wie zum Beispiel aufpassen, dass die nicht ausbrechen?
      Das sind halt die Fragen. Wenn die Antworten noch kommen, ist ja alles gut, ich war an der stelle nur verwirrt, weil ich andere Informationen aus den Vorangehenden Texten zog.

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shaekspeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • @Alopex Lagopus
      Okay, gut. Dann schau ich mal ob sich deine Verwunderung mit dem neuen Teil wieder legt. :)

      PS: Ich habe in den letzten Teil bei der Bearbeitung noch Wachen hinzugefügt. also wundert euch nicht, wenn jetzt von Wachen die Rede ist. :)



      Kapitel 21
      Wie konnte das nur geschehen?


      Im Olymp herrschte großes Durcheinander. Es hatte nicht allzu lange gedauert, bis den Göttern bewusst wurde, dass die Versiegelung des Tartarus geöffnet worden war, ohne dass einer von Ihnen daran beteiligt war. Was an sich schon unmöglich sein sollte. Denn auch die stillen Wachen, die alles und jeden von diesem Gefängnis fern halten sollten, hatten nichts gegen den Eindringling ausgerichtet.
      „Wie konnte das nur passieren?“, fragte Athene, die Göttin der Weisheit in den Raum hinein, wo alle olympischen Gottheiten auf ihren Sitzen saßen und Kriegsrat hielten.
      „Das weiß keiner“, teilte ihr Artemis mit und versuchte die aufgeregte Stimmung etwas zu beruhigen, aber dadurch das sie auch keine Antwort auf die Frage ihrer Schwester kannte, wurden die wild, diskutierenden Stimmen immer lauter. Was den Wolfshund zu ihren Füßen nervös winseln ließ, als er seinen großen Kopf an ihr Bein drückte. Sie streichelte ihm beruhigend durch das Fell, während sie dem Gesprächsverlauf verfolgte.
      „Wie konnte dein Metall überhaupt zerstört werden?“, wandte sich Athene anklagend an Hephaistos, der auf seinem Sitz saß und vor sich hinbrütete, weil er auch keine Antwort auf die Frage seiner Schwester wusste. Ihm war kein Mittel bekannt, welches seine Arbeit zerstören könnte.
      „Ich weiß es nicht, aber du kannst dir sicher sein, Schwester, dass ich es herausfinden werde“, donnerte Hephaistos Stimme von den Säulen des Parthenons wieder.
      „Hervorragend“, murrte Athene, die sich von ihrer Familie Antworten erhofft hatte und keine weiteren Fragen.
      „Hast du schon einmal in betracht gezogen, dass es dein Versäumnis war uns darüber zu informieren, dass es ein Mittel gibt mit dem man das stärkste Metall zerstören kann, was es gibt?“, wandte sich Dionysos fragend an die Göttin der Weisheit, die normalerweise über alle Forschungen der Menschen im Bilde war und allwissend erschien.
      Athene kniff ihre grauen Augen zusammen und fixierte den Weingott. „Ich kann auch nicht überall zur selben Zeit sein, auch wenn ich eine Göttin bin. Ich bin im Gegensatz zu dir, Bruder, viel beschäftigt“, herrschte sie ihn an.
      „Viel beschäftigt? Du träumst wahrscheinlich wieder von irgendwelchen Bauwerken, die gerade irgendwo auf der Welt erbaut werden“, ätzte Dionysos zurück.
      „Was war das?“, fauchte Athene ihren Bruder aufgebracht an, wobei sie aus ihrem Sitz gesprungen war.
      „Beruhigt euch wieder!“, mischte sich Apollo ein und versuchte die aufgeheizten Gemüter seiner Geschwister wieder abzukühlen.
      „Beruhig dich doch selber“, fuhr Aphrodite ihren sonnigen Bruder an, der die Liebesgöttin mit gerunzelter Miene betrachtete.
      „Mann, bist du gereizt“, brummelte Apollo, während er seinen Blick zwischen Aphrodite und Hephaistos hin und her wandern ließ. Er stellte leise Vermutungen an, dass die Göttin der Liebe auf Liebesentzug war, seitdem ihr Mann mit der drohenden Katastrophe beschäftigt war und seine Aufmerksamkeit nicht mehr nur ihr schenken konnte.
      „Ich bin nicht gereizt!“
      „Oh, doch, Schwester! Bist du“, bemerkte Ares, der von dem ganzen Drama doch eher genervt war, als alles andere. Er verstand den Ernst der Lage durchaus, aber das Affentheater, welches seine Geschwister veranstalteten, war doch nur schwachsinnig. Er selber wusste schon wie er reagieren würde, wenn er einem Titan über dem Weg lief. Er würde sie wieder zurück in den Tartarus schicken.
      „Ach, halt doch den Mund!“, knurrte Aphrodite und klang dabei sehr undamenhaft, was komplett gegen ihr Naturell war.
      „Ruhe!“, herrschte Hera alle Anwesenden an. Sie bekam mittlerweile Kopfschmerzen von den ständigen Streitereien der Nachkommen ihres Gatten. Es waren alles solche Hitzköpfe. „Wir müssen uns Gedanken um eine vernünftige Lösung machen, bevor die Titanen ihre alte Stärke zurück erlangen und uns stürzen können, denn sie werden auf alle Fälle auf Rache aus sein.“
      „Das musst du ja am besten wissen“, bemerkte Hades trocken, während er seiner Schwester einen wissenden Blick zuwarf. Er fläzte sich auf seinem Sitz und hatte seine Unterarme vor der Brust verschränkt, während er missmutig drein schaute und dabei seine dunkelbraunen Augen immer wieder verdrehte.
      Jeder der Götter wusste, um die Eifersucht und Rachsucht der Gemahlin des Zeus´. Die meisten von ihnen hatten selbst schon Bekanntschaft mit den Racheaktionen gemacht und sie wussten ebenfalls, dass Hera ihr Temperament von ihrer Mutter Rhea, der Titanin, geerbt hatte.
      Hera schoss einen zornigen Blick auf ihren Bruder ab, der nur lässig mit den Schultern zuckte.
      Die anderen Götter waren unterdessen in ihre wilden Vermutungen und Anschuldigungen verstrickt, zumindest bis sie die wütende Stimme ihres Vaters zum verstummen brachte.
      „Ich will Antworten und keine Ausreden hören“, hallte die Stimme des Göttervaters, Zeus´, durch den Parthenon.
      Alle blickten sich fragend an, denn keiner wusste, wie sie auf die Situation reagieren sollten, dass ihnen die Titanen entwischt waren und wahrscheinlich eine neue Götterdämmerung bevorstand, bei der sie alle ihr Leben verlieren würden.
      „Also, ich würde vorschlagen, dass wir sie umbringen, oder in den Tartarus zurück befördern“, bemerkte Ares, während er Hephaistos einen abschätzigen Blick zuwarf. „Sofern du ein neues Gitter, das sie besser gefangen hält, erschaffen kannst.“
      „Kann ich“, entgegnete der Schmied mit finsterer Miene.
      „Man könnte auch mit den Jägern zusammenarbeiten und mit ihrer Hilfe dafür sorgen, dass unsere Ahnen, nie wieder ausbrechen können“, mischte sich Poseidon nun zum ersten Mal wirklich in das Gespräch ein.
      „Keine schlechte Idee, allerdings wollten wir doch vermeiden das Außenstehende wissen, dass die Titanen frei herumlaufen“, gab Hermes zu bedenken.
      „Ich glaube kaum, dass sich das vermeiden lässt“, erwiderte Poseidon schlicht, während er seinen Bruder anblickte. „Du hast es schon einmal geschafft unseren Vater in den Tartarus zu befördern. Es obliegt dir zu entscheiden, wie wir vorgehen“, wandte sich Poseidon an Zeus.
      „Diese Entscheidung würde ich ohnehin alleine treffen“, gab Zeus herrschaftsvoll zurück, wobei er seinen Bruder mit einer hochgezogenen Augenbraue musterte.
      Artemis räusperte sich, während sie ihren Wolfshund hinter dem Ohr krauelte. „Ist es wirklich nötig die Jäger mit einzubeziehen? Es besteht immerhin die Möglichkeit, dass viele von ihnen bei dem Versuch, die Titanen aufzuhalten, sterben werden.“
      „Wir werden sie brauchen. Außerdem ist es ohne Belang, ob die Sterblichen ihr Leben lassen, um unser Überleben zu sichern. Wir haben die Entscheidungsgewalt über das Geschehen der Menschheit, da sind diese wenigen Sterblichen unbedeutet gegen“, erwiderte Zeus gnadenlos und wischte dabei Artemis sanften Protest vom Tisch.
      Während Zeus seinen Plan den anderen Göttern mitteilte, blickten sich Artemis, Apollo und Ares an. Ihnen gefiel es nicht, dass die Jäger so einfach geopfert wurden, auch wenn sie natürlich überleben wollten, sollten doch nicht diese Kinder sterben, die gegen Titanen ohnehin nichts ausrichten konnten.
      „Wir werden wie folgt vorgehen...“



      Glossar:


      Aphrodite:
      Göttin der Liebe, die Schönheit und Fruchtbarkeit spendet. Sie ist die Tochter von Hera und Zeus, allerdings gibt es die Legende von Homer, laut der Aphrodite durch die abgeschnittenen Genitalien von Uranus (die Kronos ins Meer warf) im Meer geboren wurde und den Fluten entsprungen ist, wodurch sie in einer Muschel an den Strand gespült wurde. Aphrodite ist die Gemahlin und die Schwester des Hephaistos und war ihm nicht immer treu ergeben. Sie hatte Liebschaften sowohl mit Göttern, als auch mit Sterblichen, woraus unter anderem der Gründer Roms, Äneas, entstammte. Außerdem half Aphrodite den Männern, die in sterbliche Frauen verliebt waren, diese für sich zu gewinnen, wie beispielsweise Paris und Helena von Troja.

      Athene:
      Ist der Legende nach aus dem Kopf von Zeus hervorgetreten und damit unter keinen normalen umständen geboren. Sie ist die Göttin der Kriegskunst, die auf kluge weise Krieg führte und nicht einfach drauflos schlug, wie Ares. Außerdem ist sie auch die Göttin der Weisheit, Kunst und des Handwerks. Sie ist die Schutzgottheit von Athen und wurde auch in vielen anderen Städten hoch verehrt. Die Herkunft ihres Beinamens Pallas ist ungeklärt.

      Hades:
      Er ist der Sohn von Kronos und Rhea, somit der Bruder von Poseidon und Zeus, sowie von Hera und Demeter. Er ist mit der Tochter der Demeter, Persephone, die er entführt hat, verheiratet. Zudem ist Hades der Herrscher über das Reich der Unterwelt und wird als Totengott verehrt.

      Hephaistos:
      Er ist der Gatte der Aphrodite.Außerdem der Gott des Feuers, der Schmiedekunst und des Handwerks. Er ist der Sohn von Zeus und Hera, die ihn nach der Geburt, aufgrund seiner Verkrüppelung vom Olymp ins Meer warf, wo er von der Meeresgöttin Thetis gerettet wurde. Außerdem hat Hephaistos der Legende nach den Schädel von Zeus mit einem Beil gespalten, damit Athene daraus hervortreten konnte. In der römischen Mythologie wird er Vulcanus genannt.

      Hermes:
      Er ist er Götterbote, zählt aber auch als Gott der Hirten und ihrer Herden, der Reisenden, der Kaufleute und Diebe, sowie der Jugend, Furchtbarkeit und der Beredsamkeit. Außerdem wird er als kluger Erfinder gesehen. Er ist der Sohn des Zeus und der Nymphe Maia. Hermes hatte viele Liebschaften, sowohl unter den Sterblichen als auch unter den Göttern. Häufig wird er mit dem Caduceus abgebildet. Dieser Stab wird von zwei Schlange umschlugen und hat am oberen Ende zwei Flügel. Dieser Stab soll angeblich Zauberkräfte besitzen.

      Poseidon:
      Gott des Meeres wird auch als der Sturmbringer bezeichnet. Er ist ein Kind des Kronos und der Rhea (die Titanen, welche die griechischen Götter zur Welt brachten). Er schuf aus dem Schaum des Meeres die Pferde. Außerdem ist er der Bruder von Zeus und Hades. Als die Macht der Götter aufgeteilt wurde, wurde im das Meer, beziehungsweise das Wasser, als sein Entscheidungsbereich zugewiesen. In den alten Legenden gilt er als sehr temperamentvoll und rachsüchtig.
    • :gutenmorgen: ich hoffe ihr habt alle gut geschlafen und stürzt euch jetzt voller Begeisterung in die nächste Geschichte, oder wie bei mi in den nächsten Teil von Nyras Leben. Denn in diesem Abschnitt geht es wieder zurück zu Nyras Alltagsleben, die bis jetzt noch nichts vom Ausbruch der Titanen weiß. Es wird wieder ein etwas ruhigeres Kapitel, nach dem ganzen Familiendrama und dem Ausbruch müssen auch mal etwas ruhigere Zeiten einkehren. Ich wünsche euch viel Spaß beim weiter lesen! :newspaper:



      Kapitel 22
      Der Geschichtsausflug


      Tja, Percy und meine Mutter waren ab dem heutigen Nachmittag verlobt, was sie auch feierten, während Ares wütend in den Olymp abgerauscht war, mussten Alex und ich arbeiten.
      Der Abend im Parthenon verlief wie gewöhnlich, stressig, aber auch irgendwie lustig. Kalliope war gut gelaunt, weil sie innerhalb der letzten Tage sich mehrmals mit einem Date getroffen hatte, was anscheinend auch etwas Dauerhaftes werden konnte. Immerhin bestand die Möglichkeit. Ich freute mich für meine Freundin und war selber etwas geknickt, das alle um mich herum einen Freund, Verlobten, Mann oder ähnliches besaßen, während ich alleine dastand. Ich war neidisch, gönnte den Anderen ihr Liebesglück aber durchaus.
      Der nächste Morgen war Zuhause viel zu fröhlich, wenn man mich fragte. Ich kam müde in die Küche gestampft, wo meine Mutter mit ihrer üblichen Tasse Kaffee saß und bis über beide Ohren grinste, während sie Percy beobachtete, wie er für Alex und mich Frühstück machte und das geradezu schwungvoll auf den Tisch stellte. Unsere Pfannkuchen waren nicht nur lecker, sondern hatten aus noch ein Ahornsirup-Herz aufgemalt bekommen. Percy musste seine Liebe anscheinend zum Ausdruck bringen, wodurch seine Kochkunst unglaublich und seine Dekoration kitschig wurde.
      An diesem Morgen brachte mich Alex zur Schule, weil ich meine Mutter schlicht und einfach nicht von Percy loseisen konnte und Alex irgendwann Mitleid mit mir hatte. Er setzte mich an der Schule ab, bevor er zur Universität fuhr.
      „Ich hole dich später hier wieder ab. Sag mir einfach Bescheid, wann ihr wieder hier seid“, wandte er sich an mich, während er sich zu mir herüberbeugte, als er den Wagen parkte, sodass ich aussteigen konnte, um zu der kleinen Ansammlung von Schülern zu gehen, die schon darauf warteten, dass der Ausflug endlich beginnen konnte.
      „Klar, mach ich“, bestätigte ich, während ich ihm zulächelte und mich bei ihm bedankte. „Bis später!“
      Ich schlang mir meine Umhängetasche quer über die Schulter und marschierte mit einem Lächeln zu der kleinen Gruppe hinüber, wo ich schnell Persephone ausmachte, die dem wegfahrenden Wagen von Alex sehnsüchtig hinterher schaute. Ihre veilchenblauen Augen hatten wieder so einen Glanz, den ich schon versuchte zu ignorieren, seitdem sie das erste Mal mit Alex zusammengetroffen war.

      Ich muss wirklich irgendwas gegen ihre Verliebtheit in Alex unternehmen. Das konnte man sich ja nicht mit ansehen. Vielleicht sollte ich Alex doch mal nach einer Freundin fragen? Natürlich nur, damit Persephone aufhörte von ihm zu schwärmen! Purer Eigennutz.
      „Da bist du ja endlich!“, rief sie mir entgegen und wedelte wild mit der Hand in der Luft, als ich auf sie zukam.
      Bei ihren Worten lächelte ich zum ersten Mal, seitdem ich herausgefunden hatte, wer mein Vater war und dass mich meine Mutter Jahre lang angelogen hatte. Persephone hatte einfach eine umwerfende Art, jemanden aufzuheitern, ohne das wirklich zu wissen.
      „Jip, da bin ich. Schon zur Stelle, wenn du rufst, oh Herrscherin der Unterwelt“, neckte ich sie und schlang lachend meine Arme um sie, während sie mir einen finsteren Blick zuwarf und mir dann spielerisch auf die Schulter schlug.
      Bis kyría Delphi auftauchte, unterhielten Persephone und ich uns, wobei sie das Gespräch hauptsächlich um Alex drehte. Ich musste mich wirklich zusammenreißen, die Augen nicht zu verdrehen, aber nach den letzten zwei Tagen der Aufregung, war ich wirklich froh von Persephone abgelenkt zu werden.
    • So, damit habe ich hier auch wieder aufgeholt. :D
      Seit meinem letzten Post ist ja so einiges passiert. 8o Aber durch deinen schönen Schreibstil fiel es mir nicht sonderlich schwer, die Teile wieder aufzuholen. Die Entwicklung der Geschichte gefällt mir recht gut und ich kann mich nicht beschweren. Der letzte Teil jetzt ist wieder etwas ruhiger und ich finde, dass tut der Story richtig gut. ^^
      Ich hoffe, ich komme nun wieder öfters zum Lesen.

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!
    • So, dann geht es auch hier endlich weiter!



      Nach einiger Zeit trudelte dann auch kyría Delphi ein, die uns in einen Schulbus verfrachtete und uns anschließend zu dem Tempelruinen des Poseidon brachte, die sich in der Nähe des Touristenstädtchens Cape Sounio befindet.
      Die Tempelruine lag auf einer Landzunge, die von allen Seiten vom Wasser umgeben war, wie es sich für den Tempel des Meeresgottes Poseidon gehörte.
      Persephone und ich teilten uns eine Sitzbank im Bus und plauderten weiter. Ich erzählte ihr von dem Familiendrama, welches sich bei uns Zuhause abgespielt hatte, wobei ich natürlich die Sache mit Ares außen vor ließ. Schließlich wusste sie nichts von der wahren Existenz der Götter und es war für sie mit Sicherheit auch gesünder, wenn sie es nie erfuhr.
      Der Schulbus fuhr eine Küstenstraße entlang, die für meine Augen nicht wirklich viel befahren aussah. Aus meiner Sicht glich diese Straße auch eher einem unbefestigten Pfad, als einer wirklichen Straße.
      Sobald der Bus auf einen sandigen Parkplatz vor den Tempelruinen zum Stehen kam, ging das Gedrängel los, wer als erster aus dem Businneren entkommen konnte, hatte gewonnen. So fühlte es sich zumindest an, wenn man mich fragte.
      Als ich endlich aus dem Bus aussteigen konnte, wurde ich von der Hitzewelle, der warmen Luft, die sich während der Busfahrt draußen aufgebaut hatte, fast erschlagen. Ich war heilfroh, dass ich mich für mein weißes Top und die dazupassenden kakifarbenen Stoffshorts, die mir zur Mitte des Oberschenkels reichten, entschieden hatte. Allerdings bereute ich es mittlerweile meine Sandalen angezogen zu haben, weil sich schon eine Halbe Sandkiste in meinen Schuhen gesammelt hatte und dabei war ich nur aus dem Bus ausgestiegen. Und so wie es aussah, würde die Sandkiste in meinen Schuhen noch größer werden, denn die Tempelruine, die wir uns gleich ansehen sollten, lag in mitten der Sandzunge. Daher ließ es sich nicht vermeiden, dass sich noch mehr Sand durch die offenen Stellen meiner Schuhe in das Innere vordrangen.
      Ich schüttelte meine Füße und hoffte, dass zumindest ein Teil des Sandes aus meinen Schuhen dabei herauskam. Während ich dies tat, guckte ich mich auf dem Parkplatz um und dabei fielen mir zwei weitere Schulbusse auf, welche voll beladen waren mit anderen Schülern, die sich mittlerweile auch aus dem stickigen Inneren der Busse herausquälten. Ich schaute mir die anderen Schüler neugierig an und konnte es nicht lassen, laut aufzuseufzen und die Augen zu verdrehen, als ich Aiden erkannte, als er aus dem hinteren Bus stieg. „Was macht der denn schon wieder hier?“
      Persephone lächelte, als sie neben mich trat. „Das sind die beiden anderen Geschichtskurse von kyría Delphi. Aiden und Savina gehören beide zu einem der höheren Geschichtskurse und sollen ebenfalls an unserem Ausflug teilnehmen. Habe ich dir das gestern nicht geschrieben?“, fragte mich Persephone, wobei sie mich stirnrunzelnd anblickte.
      „Nein, sonst wäre ich Zuhause geblieben“, erwiderte ich pikiert.
      „Hey! Bleib mal ganz ruhig. Du hättest den Unterricht nicht einfach schwänzen dürfen. Du bist jetzt hier, also komm klar damit, dass die beiden hier sind. Allerdings würde mich interessieren, was da eigentlich zwischen dir und Aiden abläuft?“
      „Tja, dass wüsste ich auch gerne. Ich kann von mir behaupten, dass ich mir absolut sicher bin, dass ich Aiden nicht ausstehen kann“, gab ich zurück, während ich meine Arme vor der Brust verschränkte und missmutig dem restlichen Tempelbesuch entgegen sah.
      Persephone redete auf mich ein, dass ich die beiden,einfach ignorieren sollte und mich schlicht auf den Tempel und dessen Geschichte konzentrieren sollte.
      Ich seufzte. Schließlich war ich mir des Umstandes bewusst, dass es nicht so einfach werden würde, die beiden Jäger nicht zu beachten, denn immerhin winkte Savina mir mit einem breiten Lächeln auf den Lippen zu und ich empfand es einfach als unhöfflich, dieses nicht zu erwidern. Also winkte ich zurück und wandte mich dann vollständig Persephone zu, die mittlerweile dazu übergegangen war von dieser Fernsehserie zu schwärmen, die ich schon auswendig herunter beten konnte. Während wir kyría Delphi über den Sand folgten, um in das Innere des Tempels zu gelangen.
    • Hi Leute,
      also mein USB-Stick hat mal eben meine komplette Geschichte gelöscht (warum auch immer) ich muss mal schauen ob ich die Datei wiederherstellen kann. aber es wird auf jeden Fall etwas dauern bis ihr wieder was zu lesen bekommt, da auch der neue Teil, den ich morgen online stellen wollte, gelöscht wurde. Ich hoffe, dass ich noch etwas retten kann, oder bis morgen ein bisschen was neu geschrieben bekommen habe. Drückt mir die Daumen.... Gott ich könnte heulen!!!!

      LG
      Kisa
    • also, ihr könnt diese Geschichte erst einmal führ beendet ansehen.
      Da ich alle Dateien, die ich hier online gestellt habe noch einmal abtippen werde, werde ich sie auch gleich noch verändern und anpassen. Sodass ich dann wahrscheinlich (ähnlich wie @Alopex Lagopus) den ganzen Kram in einer neuen Story erneut posten werde! Nur damit ihr bescheid wisst. Also wundert euch nicht, wenn ich eventuell länger nichts von mir hört weil ich wahrscheinlich mit tippen beschäftigt sein werde!

      LG
      Kis
    • Sehr schade, hoffentlich kannst du die Daten irgendwie wiederherstellen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, wenn man etwas, das bereits ausformuliert wurde, neu schreiben muss. Damals ist bei uns der Strom ausgefallen, nachdem ich gerade das spannenste Kapitel der ganzen Geschichte geschrieben hatte und ich hatte nicht gespeichert. Die Geschichte wurde nie beendet, danach war einfach die Motivation weg.
      Ich hoffe, dass du deine Daten retten kannst oder die Motivation findest, die Geschichte erneut weiter zu schreiben.

      Kisa schrieb:

      Da ich alle Dateien, die ich hier online gestellt habe noch einmal abtippen werde, werde ich sie auch gleich noch verändern und anpassen.
      Abtippen brauchst du sie ja gar nicht, kopieren reicht völlig. Es sollte also recht schnell gehen. ;)
      LG Dinteyra
      "Run like hell, because you always need to. Laugh at everything, because it's always funny ...
      Never be cruel and never be cowardly, and if you ever are, always make amends ..."

      -The Doctor
    • Ja, ich werde versuchen weiter zu schreiben.
      Mein Laptop hat (warum auch immer wirklich alles gelöscht und ich kann es nicht mehr herstellen. @Jennagon Ich habe auch da gesucht wo du gesagt hast, ist nichts mehr da! ;( Da ich aber noch das glück hatte das ich hier im Forum bei dieser Story alles bis auf ein Kapitel gepostet habe, ist das nicht ganz so schlimm mit dem neu schreiben, aber ich muss halt alles was ich erst einmal von hier kopiert und dann ausgedruckt habe neu abtippen, weil mein Laptop auf dem ich immer schreibe, die Datei nicht lesen kann (warum auch immer)

      LG
      Kisa