Elfenstern Die Zauberfeen Teil 1

    • @Jennagon:

      Na ja, also ich denke manches kann man sich auch selbst denken.

      Und ich find bei Fantasy muss nicht immer alles realistisch sein. Ich mag das gerade, weil man da auch mal was anderes machen kann, von der Realtität abweichen kann. Und da muss auch nicht immer alles wörtlich genommen werden.

      Vielleicht ist manches noch ausbesserungsfähig. Das hab ich auch schon gemerkt. Aber manchmal muss man auf manches auch erst gestoßen werden.

      Allerdings fand ich war das mit den dunklen leuchtenden Augen mal was anders und es ist wie gesagt Fantasy. Da ist einfach alles möglich.

      Und ich meine wirklich Feldwege. Früher waren die Feldwege auch nicht geteert und in meiner Geschichte ist das da eben wie früher.

      Und wegen den Autos usw. Na ja. Es ist Fantasy. Ichglaub sogar ein wenig hab ich schon dazu gechrieben.

      Ich seh schon, das ist einfach Geschmackssache. Wie schon vorher erwähnt hatte ich drei Testleser und denen hat das sehr gefallen. Und ich find manchmal sind haargenaue Beschreibungen auch eher störend. Dann wird es manchmal zu ausschweifend und das wesentliche Thema geht verloren.

      Und bei mir kommt das meiste sehr spontan. Das seh ich anders. Es muss nicht gleich alles ganz ausgereift sein und gleich alles ausgereift und genauestens durchdacht werden. Und ausserdem hab ich manches extra vage gelassen, weil ich am Anfang selbst noch nicht so genau wusste worauf die Geschichte hinaus läuft. Später bearbeiten kann man einzelne Dinge immer noch.
    • @Lilian

      Ganz ehrlich. du kannst unsere Vorschläge annehmen oder es lassen, aber du kannst nicht immer alles darauf schieben das es Fantasy ist. Wenn man eine Geschichte beginnt zu schreiben, sollte man schon ansatzweise wissen wo man am Ende hin will. außerdem sollte man die Geschichte so schreiben, dass auch wirklich jeder Depp versteht was gerade passiert( von einigen Fachwörtern mal ausgenommen). Und dieses "das kann man sich ja denken" ist etwas was in einer Story nicht stehen sollte. Wenn du da einen professionellen Lektor vor dir sitzen hast der dir das anstreicht, würde wahrscheinlich die Hälfte der Geschichte angekreidet werden, weil es zu wenig beschrieben ist, oder wegen Sachen die nicht genug ausformuliert worden sind und der Lektor lässt sich mit der Ausrede "das ist ja Fantasy" oder "das kann man sich schon denken" nicht abspeisen, weil der Autor zu Faul ist den ganzen Kram zu überarbeiten.
      Klar macht das Arbeit, aber wenn dir deine Geschichte wichtig ist dann machst du das. Ich muss meine Geschichte noch einmal komplett abtippen, weil mein PC abgestürzt ist und alles gelöscht wurde. Das sind 215 Seiten, das macht auch mega viel Arbeit! Also setzt dich auf deinen Hintern und lass die faulen ausreden!
    • ich seh schon ich glaub dieses Forum ist einfach nichts für mich. Ich kann Kritik durchaus annehmen oder verstehen, aber ehrlich gesagt find ich das manchmal einfach auch nicht so sinnvoll alles haarklein wirklich in Frage zu stellen. Es ist meine Geschichte und ich werde mir schon was dabei gedacht haben.

      Versteht mich nicht falsch. Manches war echt hilfreich und ich war froh, dass ich manche Tipps gekriegt hab, aber ich denke ich werd dennoch hier nicht weiter machen.

      Ich weiß, dass ein Lektor vermutlich noch viel auszubessern hat. Aber dennoch liegt es immer im Auge des Betrachters. Ich steh nicht so auf schwere Lektüre die zu weit ausschweifen und alles haargenau beschreiben. Und ich denke da gibt es auch noch genug andere Menschen auf dieser Welt.

      Aber trotzdem danke für eure Meinungen. Ich werd meine Geschichte auf jeden Fall noch mal überarbeiten und einige Sachen noch ändern, die ihr angemerkt hat. Das hier soll jetzt auch kein feiger Rückzug sein oder so. Ich seh nur vieles etwas anders und will mich auch ehrlich gesagt nicht haarklein mit allem auseinander setzten. Na ja egal. Ist halt einfach nichts für mich hier.
    • Lilian schrieb:

      Und ich find bei Fantasy muss nicht immer alles realistisch sein. Ich mag das gerade, weil man da auch mal was anderes machen kann, von der Realtität abweichen kann. Und da muss auch nicht immer alles wörtlich genommen werden.
      Fantasy ist nie realistisch. Du schreibst von Feen und magischen Zügen, natürlich ist das nicht realistisch.

      Es geht um einen Realismus in sich. Das Gesamtkonstrukt muss in sich realistisch sein, in der Realität, die du erschaffst. Sprich, du legst die Regeln fest (Feen fahren Auto, Zug fährt einmal im Jahr, Feen fahren ins Menschenreich etc.), aber du musst diesen Regeln auch treu bleiben. Klar kommen dir spontane Ideen, aber sie wirken oft zusammengewürfelt. Du solltest keine Ideen in deine Geschichte tun, weil sie gut klingt, sondern, weil sie zum Rest passt. Ansonsten gibt es ein riesiges Kuddelmuddel.


      Lilian schrieb:

      Ich seh schon, das ist einfach Geschmackssache. Wie schon vorher erwähnt hatte ich drei Testleser und denen hat das sehr gefallen. Und ich find manchmal sind haargenaue Beschreibungen auch eher störend. Dann wird es manchmal zu ausschweifend und das wesentliche Thema geht verloren.
      Geschmackssache ... teilweise, ja. Das mit den Regeln und der Realität von eben nicht. Das gilt, ob du Fantasy, Sci-Fi, Thriller oder Jugendbücher schreibst. Ein Chaos ist ein Chaos. Ich habe die Kommentare deiner Testleser gesehen und die sind nicht sehr ausführlich oder für einen Autoren hilfreich. Einfach zu sagen "es ist toll!" ist keine richtige Kritik.

      Was wir versuchen, ist, dir zu helfen. Wir sehen Potential, wir sehen die Dinge, wo es hapert. Du siehst, wie viele Geschichten hier geschrieben werden, wir alle schreiben selber auch und kriegen Rückmeldungen dafür wie du. Und ich liebe dieses Forum genau deswegen: Die Rückmeldungen sind gut, ehrlich, gehaltvoll, wirklich hilfreich. Nicht einfach ein "Toll!", sondern "Es gefällt mir, besonders [Positive Punkte einfügen], allerdings könntest du [negative Punkte] besser machen." Ich weiss, was an meinem Text gut ist, und woran ich arbeiten muss. Ich lerne Dinge, die ich mir kaum selber beibringen kann, weil ich es anders sehe, andere Meinung habe, anders lese. Aber sie haben meistens Recht.

      Lilian schrieb:

      Und bei mir kommt das meiste sehr spontan. Das seh ich anders. Es muss nicht gleich alles ganz ausgereift sein und gleich alles ausgereift und genauestens durchdacht werden. Und ausserdem hab ich manches extra vage gelassen, weil ich am Anfang selbst noch nicht so genau wusste worauf die Geschichte hinaus läuft. Später bearbeiten kann man einzelne Dinge immer noch.
      Ich sage dir eins: Du brauchst immer eine rote Linie.
      Es fängt mit einer vagen Idee an, ok. Meine Geschichte(n) haben auch nur mit der Idee der Protagonisten angefangen und mit einem vagen Gedanken der Umgebung, in der sie leben. Ich hab einfach mal angefangen zu schreiben, habe inzwischen gut 30.000 Wörter und eine ziemlich klare Idee, wie alles zusammenhängt, wo alles hinführen soll.
      Diese ersten 30.000 Wörter werden jetzt dann überarbeitet. Ich habs neulich gelesen und einige Dinge bemerkt, die ich ändern muss, damit es noch Sinn macht. Ich habe also die Regeln festgelegt und gemerkt, dass das bereits Geschriebene diesbezüglich nicht immer stimmt. Details, und die, die es lesen, werden es auch kaum merken, weil sie das Ende nicht kennen :spiteful: aber es ist da. Ich versuche, streng mit mir zu sein, so streng, wie wir zu dir und deiner Geschichte sind. Weil ich weiss, dass ohne einen sehr, sehr kritischen Blick aufs Ganze die Geschichte zu einem üblen, kaum lesbaren Wirrwarr verkommt, besonders, da bei mir so viele Handlungsstränge verstrickt sind. Ich muss aufpassen.
      Ich glaube, dir würde ein etwas kritischerer Gesichtspunkt guttun. Lies den Text mal als Leser, nicht als Autorin. Konzentrier dich auf die Bilder und Gefühle, die deine Worte in dir hervorrufen, und versuch, zu vergessen, was du beim Schreiben gedacht hast. Immer wieder. Und auch wenn es drei Lesern gefallen hat, hier hast du Leser, die auch Dinge bemängeln. Versuch, es nicht als Geschmackssache abzutun. Schreiben ist Technik, künstlerische Technik, und viel, sehr viel, ist klar vorgegeben. Manche haben ein Gefühl dafür, andere müssen mehr herumfeilen. Das ist völlig normal und ok.
      Ich finde es schade, wenn ich eine gute Geschichte nicht mehr lesen mag, weil ich mit der Protagonistin nicht mitfühlen kann und das Gesamtkonstrukt zu vage und spontan wirkt. Wir versuchen wirklich, zu helfen.
      Vorschlag: Probier doch einfach mal, eines deiner Kapitel nach unseren Ratschlägen umzuschreiben. Nur eines, als Übung. Etwas mehr Beschreibung der Umgebung, etwas mehr die Darstellung der Gefühlswelt von Mia, etwas mehr Tragekonstruktion und Regeln. Du hast ja eigentlich den roten Faden schon, die Geschichte ist ja fertig. Versuchs doch mal mit Technik, überleg dir genau, was Mia wann wie fühlt, was sie sieht und denkt, und wie du all das in die Köpfe der Leser kriegst. Ich wäre sehr gespannt, was und wie sich das verändert und wie die Rückmeldungen der anderen aussähen :)

      "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."

      - Twelve
    • Lilian schrieb:

      ich seh schon ich glaub dieses Forum ist einfach nichts für mich. Ich kann Kritik durchaus annehmen oder verstehen, aber ehrlich gesagt find ich das manchmal einfach auch nicht so sinnvoll alles haarklein wirklich in Frage zu stellen. Es ist meine Geschichte und ich werde mir schon was dabei gedacht haben.
      Lass dich davon nicht unterkriegen. Meiner Meinung nach sollte man ALLES ständig haarklein in Frage stellen. Der Moment, wo du damit aufhörst, wirst du still stehen und nicht mehr weiterentwickeln. Egal, in welchem Lebensbereich.
      Du hast dir was gedacht, ja, aber kommt das auch bei den Lesern an? Darum geht es ja. Wir sagen dir, wie deine Geschichte rüberkommt, und das scheint nicht das zu sein, was du dir vorgestellt hast. Das ist die Kunst beim Schreiben, und das kann man lernen. Unser Problem ist, dass du fast jede Kritik als "Geschmackssache" abtust. Wir setzen uns hin und schreiben sehr lange, sehr ausführliche Antworten über das, was wir denken. Es ist viel Zeit und Energie, die wir da hinein investieren, allein für eine Korrektur geht schnell mal eben eine halbe Stunde drauf. Es ist auch für uns frustrierend, wenn es dann heisst "Danke, aber ihr lest es falsch und es ist Geschmackssache und somit nicht wirklich wichtig". Da können wir es gleich ganz lassen, denn Kommentare wie "Ui super" sind schon laut Forenregeln gar nicht erlaubt.
      Lass dich nicht unterkriegen, sondern versuch, zu wachsen, und nimm meinen Vorschlag von meinem letzten Post ernst :) ich glaube wirklich, dass sich da einiges ändern könnte.

      "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."

      - Twelve
    • @Lilian
      Wir bzw. Ich habe mein Kommentar nicht böse gemeint. Es ist einfach nur frustrierend, wie @Klimbim schon gesagt hat. Wenn man sich hinsetzt, eine Stunde an einem Post von dir sitzt und sich Gedanken macht, wie was zusammenhäng und wie man da vielleicht noch etwas mehr Gefühl hinein bekommt, damit der Leser auch das versteht, was du rüberbringen willst, wenn es von deiner Seite an einer stelle hapert( das ist nicht schlimm. auch die viele Korrektur nicht. Da solltest du mal meine ersten Post sehen. Da haben die anderen mich in Grund und Boden gestampft, aber man lernt daraus und merkt es sich vor allem für neue Geschichten, sodass es nicht noch einmal solche harte Kritik gibt)
      Außerdem würde es mich schon interessieren wie deine Geschichte weiter geht, weil sie schon interessant geschrieben ist und mich das Ende letztendlich auch interessiert. Weil die Geschichte definitiv Potenzial hat und auch deine Ideen vom Feenstaub etc. gut sind. Nur gelegentlich hapert es eben an der Umsetzung deiner Gedankengänge, dass diese in der Geschichte nicht so beim Leser ankommen, wie du es dir wahrscheinlich gedacht hast!
      Wir wollen dir in aller erster Linie dabei helfen deine Geschichten zu verfeinern (das machen wir nicht nru bei dir, sondern auch bei allen anderen, die ihre Geschichten hier online stellen). Wir wollen dir viele verschiedene Meinungen bieten, damit du deine Geschichte auch aus anderen Blickwinkeln siehst und dir darüber noch einmal Gedanken machst. Es ist nicht böse gemeint, auch wenn es manchmal so rüber kommt, wir wollen lediglich helfen!!!!