Elfenstern Die Zauberfeen Teil 1

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    • Elfenstern Die Zauberfeen Teil 1

      Hey ihr.

      Ich hoffe ich bin in diesem Genre richtig mit meiner Geschichte, aber laut der Beschreibung hört es sich so an. Bin nicht so vertraut mit den verschiedenen Genres im Breich Fantasy.

      Ich hab lange gebraucht bis ich die richtige Geschichte für mich gefunden habe. Ich hab immer wieder Geschichten angefangen, aber kaum welche zu Ende gebracht. Ich wollte auch nichts schreiben, was es schon überall sonst zu lesen gab. Nach und nach kamen mir dann Ideen und ich fing an zu schreiben. Vorher hatte ich gerade eine Geschichte beendet, weil ich auf Bookrix gebeten wurde weiter zu schreiben. Während ich schrieb hab ich dann gemerkt, dass es einige Parralelen zu dieser anderen Geschichte gab und hatte die Idee diese beiden Geschichten miteinander zu verbinden.

      In meiner Geschichte dreht es sich um Zauberfeen. Mianna soll an eine Schule in der Menschenwelt. 8 Erwählte ab 18 Jahren aus den größten Städten (oder die in dem Jahr 18 werden) kommen jedes Jahr in diese Schule und dieses Jahr war Mianna dabei. Eigentlich möchte sie erst gar nicht in diese Schule sondern bei ihren Eltern bleiben. Doch dann lernt sie im magischen Zug den ruhigen und zurückhaltenden Leinar kennen. Sie findet ihn faszierend. In der Schule ist dann erst mal Unterricht. Leinar und Mianna lernen sich besser kennen und finden Freunde. Doch schon bald schwebt eine Gefahr über sie und Leinar und Mianna stecken mitten drin.

      Die Geschichte hat insgesamt drei Teile mit jeweils ca. 260 Seiten. Mal mehr mal weniger. Aber ich wollte euch hier die ersten drei Kapitel mal zeigen. Vielleicht gefällt euch die Geschichte ja...

      Es ist mehr so ne Mädchengeschichte denk ich. ;)

      Kapitel 1 Neue Wege

      Neue Brücken, über Flüsse, voller dummer Arroganz,
      Neue Brücken über Täler tiefster Intoleranz,
      Neue Brücken, neue Wege aufneinander zuzugehen,
      Ganz behutsam, voller Achtung, miteinander umzugehen.
      Pur - Neue Brücken

      Mein Name ist Mianna und ich habe Angst. Heute ist mein 18. Geburtstag und zusammen mt 7 weiteren jungen Leuten sollen wir in einer WG in die Welt der Menschen ziehen. Wie soll ich dort klar kommen? Ich kenne nur meine Welt voller Magie und Wunder und ausser in der Uni für Zauberfeen, die es dort gibt und in den WGs dürfen wir dort nicht zaubern. Alles andere wäre zu auffällig.
      Eigentlich hatte ich gehofft bleiben zu können. Aus einem Jahrgang voller 18 - jährigen (egal ob sie heute Geburtstag haben oder im Laufe des Jahres) werden von ca. 200 Schülern nur 8 ausgewählt für diesen besonderen Lebensweg. Wieso bin also gerade ich ausgewählt worden? Wie soll mein Leben in der Menschenwelt aussehen, wenn wir kaum Magie verwenden dürfen? Ich weiß noch nicht mal
      was wir in der Menschenwelt sollen. Das wird uns erst da drüben erklärt.
      Sogar meinen Namen wollen sie ändern. Aus Mianna soll Mia werden. Mia! Anna oder Maya wurde ich ja schon öfter genannt, aber Mia?
      Ich war die Erste, die den Raum betrat, in dem ich die anderen treffen sollte. Ich wartete also auf sie. Wir sollten uns schon mal etwas kennen lernen bevor es morgen losging.
      Als die Anderen endlich kamen, bemerkte ich, dass ich zwei von ihnen zumindest flüchtig kannte. Eins war ein Mädchen mit braunem langen Haar. Sie wirkte ziemlich unscheinbar für eine Zauberfee.
      Außerdem war da noch ein Junge mit pechschwarzen Haaren und schlanker Gestalt, den ich ein paar mal gesehen hatte. Er wirkte nicht unbedingt wie ein Model, aber irgendwie war er schön. Sein Gesicht war ziemlich kantig, er war dünn, aber auch etwas muskulös und seine dunklen Augen funkelten aufgeregt. Er trug einen engen gelben Pullover und schwarze Jeans. Offenbar hatte er sich schon was von der Kleidung ausgesucht, die wir mitnehmen konnten. Doch er war immer noch barfuß. Wir Zauberfeen liebten es ohne Schuhe und Strümpfe zu gehen.
      Gleich nach unserer "Erwählung" konnten wir uns Kleidung für die Menschenwelt aussuchen. Da gerade in der ganzen Menschenwelt Sommer war (was es seit über 100 Jahren nicht mehr gegeben hat), hab ich mich für ein hellblaues Sommerkleid entschieden.
      Das Mädchen was ich vom Sehen kannte kam auch gleich auf mich zu.
      "Hi, ich heiße Sophann, aber in der Menschenwelt werde ich wohl Sophie heißen. Ich bin schon so aufgeregt was mich da draußen erwartet. Ich hab schon so viele Gerüchte darüber gehört. Ich hatte schon immer gehofft eines Tages dahin zu können und jetzt ist der Traum wahr geworden. Bist du auch so aufgeregt?"
      Offenbar war Sophann eine Labertasche, aber weil sie eine so absolute Begeisterung ausstrahlte, musste ich trotzdem grinsen.
      "Es geht, ich wollte eigentlich immer hier bleiben und ich bin nicht so begeistert fort zu müssen.", gestand ich. "Ich bin übrigens Mianna, in Zukunft wohl Mia."
      "Also Mia!", nickte Sophann. "Wir sollten uns besser so früh wie möglich an unsere neuen Namen gewöhnen. Und ich glaub, du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Da draußen wird es bestimmt ganz toll."
      Ich lachte. "Du scheinst dir ja ziemlich sicher zu sein."
      "Klar." Sie sagte das, als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt. "Ich träume wie gesagt schon seit meiner Kindheit davon auf die andere Seite zu gehen."
      Ich nickte und bemerkte, wie der schwarzhaarige Junge allein in einer Ecke stand und mich beobachtete.
      "Weißt du, wer das ist?", fragte ich Sophann und deutete auf den Jungen. An Sophie wollte ich mich noch nicht gewöhnen. Sophann klang so schön.
      "Ach, der...", winkte Sophann ab. "Das ist Leinar. Ich glaub ab Morgen wird er Neil heißen. Er war im Klassenraum neben mir, aber er ist ein wenig merkwürdig. Hängt ständig alleine rum und er hat keine Freunde. Er ist sehr still."
      "Hm.", machte ich nur. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass ein Junge wie er keine Freunde hatte. Jungen wie er hatten doch massenweise Freunde. Da stimmte was nicht. Das spürte ich. Plötzlich hatte ich schon ein Ziel in der Menschenwelt. Ich wollte ihn besser kennen lernen. Er faszinierte mich irgendwie.
      Außer Sophann lernte ich heute noch Niemanden besser kennen. Morgen im magischen Zug konnte sich das ja noch ändern. Vielleicht würde ich da ja sogar die Gelegenheit haben zum ersten mal mit Leinar zu reden. Falls er mir
      die Möglichkeit dazu gab.

      Kapitel 2 Der magische Zug

      Engel fliegen einsam,
      Du und ich gemeinsam,
      Engel fliegen einsam,
      Niemals mehr allein sein.
      Christina Stürmer - Engel fliegen einsam

      Die letzte Nacht in meinem eigenen Bett schlief ich wie ein Murmeltier. Mein Koffer war schon längst gepackt. Alles konnte ich nicht mitnehmen, aber den Großteil meiner Kleidung und ein paar Lieblingssachen von mir, sowie Fotos von meinen Eltern und mir. Ich würde meine Eltern wohl erst in ein paar Jahren wieder sehen. Nur die Erwählten durften die Menschenwelt betreten und wir selbst durften erst nach unserer Ausbildung wieder nach Hause und das auch nur unter bestimmten Voraussetzungen und ich wusste noch nicht welche das waren.
      Der Morgen brach ruhig an und ich stand früh auf, damit ich noch mal mit meinen Eltern frühstücken konnte. Luciana und Jonael waren stille Feen, die gerne Musik hörten. Meine Mutter sang sogar selbst und sie hatte die sanfteste
      und schönste Stimme auf der Welt. Meine Eltern waren beide blond und sie hatten beide blaue Augen. Das Gesicht meiner Mutter war sanft und zierlich während das meines Vaters nur beinahe hübsch war. Um wirklich schön zu sein war es zu rau, aber ich liebte sein Gesicht trotzdem. Beide trugen schlichte Kleider.
      Eigentlich war ich total anders als die beiden und woher ich meine roten Haare hatte, wusste ich auch nicht. Es konnte mir keiner sagen. Ich hatte nur die Mutter meines Vaters (Annbelle) gekannt und sie stand mir sehr nahe, aber rote Haare hatte sie nicht. Letzten Sommer ist sie von uns gegangen.
      Als ich runter kam saßen meine Eltern bereits am Tisch und ich hörte im Hintergrund leise Musik. Ich setzte mich zu ihnen. Unser Tisch war weiß und stand in einer weißen Küche, doch er war heute reicher bedeckt als sonst. Demnach war heute wohl in meiner Familie ein besonderer Tag.
      Ich goss mir Saft ein und bestrich Brot mit Käse. Meistens aßen wir schweigend. Wir redeten schon miteinander, aber nur an bestimmten Orten im Haus. Zum Beispiel in unseren Zimmern, aber normalerweise nicht in der Küche. Beim Essen lauschten wir der Musik. Heute schien allerdings eine Ausnahme zu sein.
      "Wie fühlst du dich, Mie? Bist du bereit?", eröffnete mein Vater das Gespräch.
      "Ich weiß nicht.", seufzte ich. "Ich wäre so gerne hier geblieben. Ich weiß immer noch nicht, warum ausgerechnet ich ausgewählt wurde."
      "Ich weiß nicht viel von der Welt da draußen.", gab mein Vater zu. "Aber ich hab gehört, dass Jeder aus einem bestimmten Grund ausgesucht wurde. Du auch!"
      Stirnrunzelnd sah ich meinen Vater an. Bildete ich es mir ein oder wusste er mehr darüber als er zugab? Ich hätte ihn so gern danach gefragt, aber ich traute mich nicht.
      "Hast du denn gestern schon Jemanden kennen gelernt?", fragte meine Mutter jetzt hoffnungsvoll.
      "Nur Sophann.", antwortete ich ihr. "Aber sie scheint nett zu sein."
      "Na das ist doch schon mal etwas." Meine Mutter schien zufrieden zu sein.
      "Ja." Den Rest des Frühstücks verbrachten wir wie gewohnt schweigend. Viel zu früh kam der Zeitpunkt, an dem ich mich von meiner Mutter verabschieden musste. Sie würde nicht zum Bahnhof mitkommen. Mein Vater räumte schon mal mein Gepäck in den Wagen.
      "Pass auf dich auf, Liebes.", bat sie mich. "Bestimmt ist es
      da draußen gar nicht so schlimm wie du jetzt denkst. Du wirst Freunde finden und die Chance auf ein neues Leben haben. Und was immer du hören wirst, ich hoffe du weißt, dass wir dich lieben."
      Ein zweites Mal an diesem Morgen runzelte ich die Stirn. Was meinte sie mit dieser letzten Andeutung?
      "Das weiß ich doch.", versicherte ich ihr. "Ich liebe euch auch."
      Dann umarmten wir uns ganz fest und dann ließ ich sie allein zurück. Ich sah mich nicht noch mal zu ihr um.
      Als wir beim Bahnhof von Raubit ankamen, parkte mein Vater das Auto auf den vollen Parkplatz in die allerletzte Lücke. Wir waren spät dran.
      Mein Vater räumte das Gepäck wieder aus dem Auto und reichte es mir.
      "Du wirst mir schrecklich fehlen, meine Kleine.", sagte er und umarmte mich fest.
      "Ihr mir auch, aber ich werde euch so oft es geht schreiben.", versprach ich.
      Mein Vater sah mich mit einem Blick an, den ich nicht deuten konnte. "Hoffentlich."
      "Auf jeden Fall.", beteuerte ich und ging dann in Richtung
      Zug. Der Zug kam nur einmal im Jahr, wenn die Erwählten abgeholt wurden. Auch die Autos benutzten wir selten, eigentlich nie. Flugzeuge gab es bei uns auch nicht und so war es verkehrsmäßig ziemlich ruhig bei uns. Nur hin und wieder flogen Hexen am Himmel.
      Der Zug würde noch weitere Erwählte in 5 weiteren Städten abholen. In jeder Stadt gab es eine Schule und Raubit war die Hauptsstadt. Aus den anderen Städten (Zaall, Tindemu, Landford, Bibasty und Simheg) würden auch jeweils 8 Erwählte mitkommen, aber die Auswahl war meist kleiner. Jede Stadt hatte im Zug ihren eigenen Wagon.
      Der magische Zug war kein gewöhnlicher Zug, natürlich nicht. Er war überzogen mit feinen Feenstaub, der wie viele kleine Sterne aussah. Die Wagons sollten so groß sein, dass jeweils 8 Betten reinpassten. Er konnte nicht nur auf Schienen fahren, sondern einfach überall und auch fliegen und sich unsichtbar machen. Wenn der Zug irgendwo hielt kamen oft viele Schaulustige um, den Zug wenigstens einmal in ihrem Leben zu sehen. Manchmal auch von weit her aus den Dörfern.
      Ich kämpfte mich durch die Menge und stand schließlich direkt vor dem Zug. Ein wenig weiter in der Menge entdeckte ich Leinar. Obwohl so viele Leute um ihn rum standen, wirkte
      er irgendwie allein und verloren. Niemand sollte so in einer Menge wirken.
      Plötzlich kam Sophann aus der Menge und auf mich zu. Sie trug nur einen Rucksack bei sich und ich hatte schon gedacht, ich hätte wenig Gepäck dabei mit meiner riesigen Reisetasche.
      "Hey, du bist ja schon da!", rief Sophann erfreut.
      "Schon?", fragte ich sie verwirrt. "Ich dachte ich sei spät dran."
      "Ach nein.", winkte sie ab. "Der Zug fährt doch erst in 15 Minuten ab. Wir sollten gleich schon mal einsteigen.", erklärte Sophann mir.
      "Ok." Wenn das so war... Fünf Minuten später durften wir dann wirklich rein. Sophann und ich gingen zuerst und die Anderen folgten uns. Wir hatten den Wagon ziemlich in der Mitte mit dem "R" für Raubit drauf.
      Zunächst wirkte alles wie in einem normalen Zug, aber sobald wir die Tür zu unserem Wagon aufstoßen, staunten wir nicht schlecht. Das Innere war eingerichtet wie ein Wohnzimmer. Der Raum war riesig und ich fragte mich, wo der ganze Platz herkam. Von außen hatte es so unscheinbar gewirkt.
      Acht Sofa passten in den Raum, ein Tisch, ein Kamin und
      ein Fernseher. Jedes Sofa war mit Namen versehen. Mich hatte man zwischen Sophann und Leinar einquartiert. Dass ich die ganze Fahrt über neben Leinar sitzen sollte, machte mich nervös. Man hatte uns erzählt, wir würden insgesamt drei Tage fahren. Unseren Wagon würden wir kaum verlassen, denn selbst die Toiletten grenzten daran. Nun denn, das könnte interessant werden. Ich war gespannt, wie sie uns Nachts Betten herbei zaubern wollten, oder sollten wir etwa auf dem Sofa schlafen?


      Kapitel 3 Angenehme Fahrt!

      Wird es um mich dunkel
      Wird es in mir still
      Seh ich ein Licht leuchten in der Ferne
      Höre ich den Nachtzug
      Der mich holen will
      Dann folge ich dem Zug der Sterne
      Starlight Express - Starlight Express

      Der Zug setzte sich endlich in Bewegung. Er war schnell. So schnell, als würde man in Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn fahren. Jedenfalls stellte ich es mir so vor, denn ich hatte mal einen Bericht über die Autobahnen der Menschenwelt gesehen. Wir selbst hatten ja keine Autobahnen. Wir hatten ja nicht mal richtige Straßen, nur Feldwege. Wir fuhren sowieso fast nur Geländewagen. Aber wir fuhren allgemein auch recht wenig Autos. Eigentlich nur an ganz besonderen Tagen wie diesen hier.
      Aus dem Lautsprecher an der Decke erklang plötzlich eine Frauenstimme. "Liebe zugestiegene Gäste aus Raubit. Um Sie schon mal auf mögliche Bahfahrten in der Menschenwelt
      vorzubereiten, gibt es auch in unserem Zug eine ähnliche Ansage wie dort.
      Wir heißen Sie herzlich Willkommen in unserem Zug. Die nächste Haltestelle ist Zaall. Wir werden die Stadt vorraussichtlich heute Nacht gegen ein Uhr erreichen. Unsere gesamte Fahrt wird 3 Tage und 45 Minuten dauern. Nutzen Sie die Zeit schon mal, um sich kennen zu lernen. Hierzu können Sie gerne unsere vorbereiteten Fragen, die gleich auf dem Fernsehbildschirm erscheinen werden, nutzen. Dort werden ebenfalls Berichte über die Menschenwelt auftauchen um Sie schon mal vorzubereiten. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Reise. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit."
      Ich starrte auf die Fragen, die soeben am Bildschirm erschienen waren. Es war eine Auflistung. Zuerst las ich die Fragen.
      Die Fragen lauteten:
      • Wie lautet ihr Menschenname?
      • Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung in Ihrer Freizeit?
      • Welche Musik hören Sie gerne?
      • Was für magische Talente haben Sie?
      • Welches magische Tier mögen Sie am liebsten?
      • Wie würden Sie sich in 6 Wörtern beschreiben?
      Am Ende stand auf dem Bildschirm die Anweisung:
      Schreiben Sie die Antworten auf eine Karte und versehen Sie diese mit ihrem Namen. Dann sprechen Sie mit Jemanden darüber, mit dem sie bisher noch nicht gesprochen haben.
      Da war sie! Meine Chance mit Leinar zu sprechen. War ich aufgeregt. Als ich meine Antworten endlich hatte, wollte ich mich Leinar zuwenden, aber der war schon zu Robin rüber gegangen. Enttäuscht wandte ich mich Emma zu. Sie hatte seidiges, langes blondes Haar, dass sie in Wellen über den Rücken trug. Sie trug ein eng geschnittenes rosefarbendes Sommerkleid. Sie wirkte etwas kindlich, aber auch schön. Sie nickte mir zu und ich ging zu ihr herüber.
      "Also, wollen wir anfangen?", erkundigte sich Emma bei mir, sobald ich mich gesetzt hatte.
      "Klar.", nickte ich.
      "Eigentlich find ich diese Fragen ja ziemlich blöd, aber wir können ja trotzdem damit anfangen.", bemerkte sie.
      "Ja, von mir aus.", nickte ich.
      "Also. Was für magische Talente hast du?", fragte Emma
      mich zuerst.
      "Ich kann Dinge schöner und glänzender aussehen lassen, ich kann magische Wärme erzeugen und ich kann Gefühle positiv beeinflussen.", erzählte ich stolz.
      Emma bedachte mich mit einem merkwürdigen Blick. "Das ist aber nichts nützliches, oder? Ich meine wie willst du in einem Kampf damit Jemanden besiegen?"
      "Na ja...", fing ich an, musste mich aber unterbrechen, weil ich darüber nie nachgedacht hatte. Nach einigem Überlegen versuchte ich diese Erklärung. "Ich könnte doch ihre Gefühle so positiv beeinflussen, dass sie mich in Ruhe lassen und Wärme hilft doch immer."
      Emma wirkte nicht sehr überzeugt von meinen Einfall.
      "Wieso, was kannst du denn?", fragte ich dann zurück.
      "Magischen Kampfsport.", antwortete sie mir. Ich staunte nicht schlecht. Sie wirkte nicht so, als wäre sie eine Kämpfernatur.
      Sie erzählte weiter: "Man muss eine gewisse magische Veranlagerung dazu haben, aber wenn du willst kann ich dir demnächst mal ein paar Tricks beibringen. Wenn du das mit deiner Gefühlsbeeinflussung in Einklang bringen könntest, wäre es doch perfekt."
      "Hört sich gut an. Ja vielleicht."
      Abgeneigt davon war ich jedenfalls nicht. Es könnte wirklich nützlich sein.
      "Ok. Ich bin dran.", fuhr ich das Spiel fort. "Was hast du früher am liebsten gemacht?"
      Unbehaglich rutschte Emma auf ihrem Platz hin und her. "Es gab da Jemanden zu Hause, mit dem ich gerne meine Zeit verbrachte. Mein bester Freund sozusagen. Wir machten die verrücktesten Sachen. Wir gingen zum Beispiel zusammen im See schwimmen und liefen durch den dunklen Wald."
      Einerseits leuchteten ihre Augen, wenn sie von ihm sprach, andererseits wirkten sie auch traurig.
      "Tut mir Leid, dass du Jemanden zurück lassen musstest. Das muss schwer gewesen sein. Wie hieß er?"
      "Ja, es war nicht leicht.", stimmte Emma mir zu. "Er hieß Kenian und ich hoffe, ich werde ihn eines Tages wieder sehen."
      "Bestimmt.", versuchte ich sie aufheitern. Ich wusste selbst, dass das ewig dauern würde.
      "Hast du auch so Jemanden?", fragte sie mich nun.
      "Äh, nein. Ehrlich gesagt hatte ich bisher nicht so viel mit Jungs zu tun. Ich hatte nur ein paar gute Freundinnen.", erzählte ich verlegen.
      "Aber jetzt interessiert du dich für Jemanden?", erriet sie irgendwie.
      "Ja schon...", gab ich vage zu.
      "Wer ist denn der Glückliche?" Jetzt wirkte sie neugierig. Als ich zögerte, versuchte sie mich zu überreden es ihr zu verraten. "Ach kom schon, ich erzähl es auch nicht weiter."
      Ich zögerte immer noch. Es würde nur Emma hören können. Unsere Gespräche waren so verzaubert, dass keiner uns belauschen konnte und wir die Anderen auch nicht hören konnten. Aber ich kannte Emma kaum. Andererseits ging es hier um das gegenseitige Kennen lernen und sie hatte mir auch von ihrem besten Freund erzählt.
      "Also gut, es ist Leinar.", gab ich schließlich zu.
      "Oh!", machte Emma.
      "Was oh?", fragte ich beunruhigt.
      "Na ja, ich hab gehört er soll sehr still sein und wenig lachen. Das wird bestimmt nicht leicht, ihn zu erobern."
      "Ich hab auch nicht wirklich vor ihn zu erobern. Ich möchte ihn nur erst mal kennen lernen." Langsam bereute, ich es ihr erzählt zu haben.
      Aber Gott sei Dank ließ sie das Thema fallen. "Na dann viel Glück."
      Sie klang nicht sehr überzeugt davon, dass ich das haben
      würde.
      "Danke.", sagte ich trotzdem.
      "Also, was ist deine Lieblingsfreizeitbeschäftigung?", fragte Emma mich nun.
      "Ich fürchte, die ist wesentlich weniger interessant, als deine. Ich konnte durch meine Gabe schon immer gut mit Blumen umgehen und bin eine richtige Leseratte. Meine Lieblingsgeschichte ist Der Lebenssee und die goldene Fee."
      "Ja, lesen tu ich auch viel und die Geschichte vom Lebenssee kenne ich natürlich. Es soll ja eine Legende sein." Emma grinste ein wenig.
      "Stimmt, ich interessiere mich total für Legenden."
      "Ok. Die nächste Frage: ....", bestimmte Emma. "Was ist dein magisches Lielbingstier?"
      "Das kann ich ganz klar mit Einhorn beantworten. Ich war schon immer von Einhörnen fasziniert. Von ihrer Reinheit und Schönheit. Eigentlich wollte ich immer schon ein Einhorn als Haustier haben, aber die Tiere sind extrem selten und artengeschützt."
      "Gute Wahl.", lobte Emma mich.
      "Und was ist mit dir?", fragte ich.
      "Ich hab eigentlich zwei. Eins ist fiktiv. Ich war schon immer fasziniert von Harry Potters Schneeule Hedwig.",
      schwärmte Emma verträumt.
      Harry Potter war im letzten Schuljahr Pflichtlektüre gewesen. Wir hatten alle 7 Teile gelesen. Ich liebte diese Geschichte und hatte mir übers Menscheninternet sogar die DVDs davon bestellt die es mittlerweile wie die Bücher auch in unserer Sprache gab.
      "Die Schneeeule hab ich auch immer toll gefunden und Seidenschnabel auch. Was ist denn dein zweites Lieblingstier?"
      "Ich fand Drachen schon immer faszinierend. Deshalb fand ich Norbert aus Harry Potter auch immer ganz toll. Die ganz kleinen mag ich aber ganz besonders. Die sind so süß."
      "Ja, Drachen sind recht interessant."
      Ich war nie so richtig ein Fan von Drachen, konnte Emma aber durchaus verstehen.
      "Was für Musik hörst du gerne?", fragte ich als nächstes.
      "Ich glaub nicht, dass sie dir was sagt. Es ist Rockmusik aus der Menschenwelt. Ich höre sie mir oft im Internet an. Und deine?"
      "Mit Menschenmusik kenn ich mich tatsächlich nicht aus.", gestand ich. "Ich höre lieber klassische irische Elfenmmusik."
      "Und wie würdest du dich in 6 Wörtern beschreiben?", fragte Emma nun weiter.
      Ich antwortete: "Aufgeweckt, einsam, gefühlvoll, hilfsbereit, liebevoll und neugierig."
      Emma dachte kurz darüber nach. Dann fragte sie. "Und wieso einsam?"
      "Ich hatte zwar nen paar Freundinnen, aber keine die mir nahe standen. Nur meine Eltern standen mir wirklich nah."
      "Hört sich eher traurig an.", fand Emma.
      "Ja stimmt. Wie würdest du dich denn beschreiben?"
      "Ich bin chaotisch, liebevoll, manchmal etwas launisch, total interessant, sehr offen und leicht verführerisch.", antwortete sie ziemlich von sich überzeugt.
      "Und leicht eingebildet.", fügte ich lachend hinzu.
      "Ja, ein bisschen vielleicht." Wir unterhielten uns noch eine Weile weiter. Unser Gespräch dauerte am längsten von allen Gesprächen im Raum. Die Anderen gingen langsam schlafen. (Die Sofas hatten sich wirklich in Betten verwandelt, nur unsers noch nicht). Langsam wurden wir aber auch müde und so gingen wir auch schlafen.



      Liebe Grüße Lilian
    • eine Interessante Idee.
      Allerdings habe ich mal eine allgemeine Anmerkung. Zahlen, Geburtstage, Anzahlen von Schülern, Größen etc. sehen in einer Geschichte immer besser aus, wenn sie nicht als Zahl dastehen, sondern ausgeschrieben sind. Bsp: zweihundert Schüler....
      Ich denke aus deiner Idee kann man viel machen. Man muss nur schauen, dass man das auch gut umsetzten kann. Außerdem ist es für die Leser meistens einfacher, wenn du ein Kapitel nach dem anderen reinstellst. Dann hast du A.) mehr Beiträge und B.) wir als Leser können uns besser mit einem Teil auseinander setzten. Dann sind meistens auch die Korrekturen ausgeweiteter und nicht nur wischi-waschi, weil wir keine Zeit mehr haben. außerdem, wenn du wörtliche Rede hast und sie mit einem Punkt beendest, dann musst du da nicht noch hinzufügen ", sagte..." Wenn du das schreiben willst, dann muss der Punkt weg!!!!!! Das ist ganz wichtig. Es ist eine Formalität die dir jeder hier ankreiden wird.
      allerdings finde ich die Idee von den Liedzeilen am Anfang eines jeden Kapitels echt gut! :thumbsup:

      LG
      Kisa
    • Das mit den Zahlen ist klar. In den anderen Teilen hab ich das auch schon ausgeschrieben, aber bei Bookrix ist es etwas schwer das ständig alles immer zu ändern, weil sich das ständig am Seitenende verschiebt, sodass es dann am Seitenende nicht so gut zu lesen ist und dann müsste ich alles ert immer mitverschieben. Und das ist aus Bookrix rauskopiert.

      Mit den Kapiteln könntest du recht haben. Da muss ich mich hier wohl erst mal dran gewöhnen das nicht alles in einen Beitrag zu kopieren.

      Es ging mir auch gar nicht so wirklich um die Rechtschreibung und Gramattik und so was. Mir ist klar, dass da vermutlich auch nach dem Korrigieren immer noch Fehler drin sind. Besonders mit Kommaregeln hab ich es nicht so. Mir gings eher um die Idee und den Inhalt selbst.

      Ist das mit dem Punkt ne neue Regel? Ich hab das bei sagte usw. schon immer so gemacht und noch nie gehört, dass es anders gemacht wird. Aber ehrlich gesagt kenne ich mich mit der neuen Rechtschreibung gar nicht aus. Also ich mein das mit bei sagte usw. Dann müsste ich das ja überall ändern. - Uff. Ist mir noch nie aufgefallen, ehrlich gesagt.

      Aber danke für deine Meinung. Ich diskutiere gerne über meine Geschichten und hatte auch schon eine Leserunde zum zweiten Teil. Die fand ich ziemlich genial, weil ich so gehört hab, was andere über meine Figuren und meine Ideen dachten und das find ich immer sehr interessant. Schön, dass dir das mit den Zitaten gefällt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lilian ()

    • Lilian schrieb:

      Ist das mit dem Punkt ne neue Regel? Ich hab das bei sagte usw. schon immer so gemacht und noch nie gehört, dass es anders gemacht wird. Aber ehrlich gesagt kenne ich mich mit der neuen Rechtschreibung gar nicht aus. Also ich mein das mit bei sagte usw. Dann müsste ich das ja überall ändern. - Uff. Ist mir noch nie aufgefallen, ehrlich gesagt.
      Schlag mal irgendein Buch auf, was bei dir im Regal steht und schaut dir das da an, dann wird es dir auch auffallen, dass man das so schreibt. Klar, wenn du das alles umändern musst, ist das mega viel Arbeit, aber das wird dir jeder, der an dieser Geschichte ließt ankreiden. und da wollte ich dich gleich mal im ersten Post drauf aufmerksam machen, damit du es in den nächsten besser machen kannst.

      Eine perfekte Rechtschreibung und Grammatik erwartet hie recht keiner. Jeder von uns hat Fehler drin und wenn es die Macken mit den überlagen Sätzen ist, oder das man so gut wie keine Kommas setzt. Aber hier kann man echt viel dazu lernen, wenn man auf die Bemerkungen der Leser eingeht. Dann merkt man sich viele Sache, die man dann in neuen Geschichten nicht mehrmacht, weil sie einem so zusagen, abtrainiert werden :D

      Wie schon in meinem ersten Kommentar gesagt, ich werde zwischendrin immer mal wieder reinschauen und meinen Senf dazu geben :D
    • Da ich unbedingt bald meine 1000 erreichen will werd ich dir die Kapitel einzeln durcharbeiten :D ich kann so auch leichter Rückmeldung geben. Für die Zukunft würde ich dir aber auch einzelne Kapitel empfehlen und dann den Lesern bissi Zeit lassen, sie anzugucken.
      Zahlen lass ich mal, ausschreiben, wie @Kisa sagte :)
      Spoiler anzeigen
      Mein Name ist Mianna und ich habe Angst. Heute ist mein 18. Geburtstag und zusammen mt 7 weiteren jungen Leuten sollen wir in einer WG in die Welt der Menschen ziehen. Wie soll ich dort klar kommen? Ich kenne nur meine Welt voller Magie und Wunder und ausser in der Uni für Zauberfeen, die es dort gibt, und in den WGs dürfen wir dort nicht zaubern. Alles andere wäre zu auffällig.
      Eigentlich hatte ich gehofft, bleiben zu können. Aus einem Jahrgang voller 18 - jährigen (egal, ob sie heute Geburtstag haben oder im Laufe des Jahres) werden von ca. etwa 200 Schülern nur 8 ausgewählt für diesen besonderen Lebensweg. Wieso bin also gerade ich ausgewählt worden? Wie soll mein Leben in der Menschenwelt aussehen, wenn wir kaum Magie verwenden dürfen? Ich weiß noch nicht mal,
      was wir in der Menschenwelt sollen. Das wird uns erst da drüben erklärt.
      Sogar meinen Namen wollen sie ändern. Aus Mianna soll Mia werden. Mia! Anna oder Maya wurde ich ja schon öfter genannt, aber Mia?
      Ich war die Erste, die den Raum betrat, in dem ich die anderen treffen sollte. Ich wartete also auf sie. Wir sollten uns schon mal etwas kennen lernen bevor es morgen losging.
      Als die Anderen endlich kamen, bemerkte ich, dass ich zwei von ihnen zumindest flüchtig kannte. Eins war ein Mädchen mit braunem langen Haar. Sie wirkte ziemlich unscheinbar für eine Zauberfee.
      Außerdem war da noch ein Junge mit pechschwarzen Haaren und schlanker Gestalt, den ich ein paar mal gesehen hatte. Er wirkte nicht unbedingt wie ein Model, aber irgendwie war er schön. Sein Gesicht war ziemlich kantig, er war dünn, aber auch etwas muskulös und seine dunklen Augen funkelten aufgeregt. Er trug einen engen gelben Pullover und schwarze Jeans. Offenbar hatte er sich schon was von der Kleidung ausgesucht, die wir mitnehmen konnten. Doch er war immer noch barfuß. Wir Zauberfeen liebten es, ohne Schuhe und Strümpfe zu gehen.
      Gleich nach unserer "Erwählung" konnten wir uns Kleidung für die Menschenwelt aussuchen. Da gerade in der ganzen Menschenwelt Sommer war (was es seit über 100 Jahren nicht mehr gegeben hat), hab ich mich für ein hellblaues Sommerkleid entschieden.
      Das Mädchen, was das ich vom Sehen kannte, kam auch gleich auf mich zu.
      "Hi, ich heiße Sophann, aber in der Menschenwelt werde ich wohl Sophie heißen. Ich bin schon so aufgeregt, was mich da draußen erwartet. Ich hab schon so viele Gerüchte darüber gehört. Ich hatte schon immer gehofft, eines Tages dahin zu können, und jetzt ist der Traum wahr geworden. Bist du auch so aufgeregt?"
      Offenbar war Sophann eine Labertasche, aber weil sie eine so absolute Begeisterung ausstrahlte, musste ich trotzdem grinsen.
      "Es geht, ich wollte eigentlich immer hier bleiben und ich bin nicht so begeistert, fort zu müssen. (kein Punkt)", gestand ich. "Ich bin übrigens Mianna, in Zukunft wohl Mia."
      "Also Mia! (kein Ausrufezeichen)", nickte Sophann. "Wir sollten uns besser so früh wie möglich an unsere neuen Namen gewöhnen. Und ich glaub, du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Da draußen wird es bestimmt ganz toll."
      Ich lachte. "Du scheinst dir ja ziemlich sicher zu sein."
      "Klar." Sie sagte das, als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt. "Ich träume wie gesagt schon seit meiner Kindheit davon, auf die andere Seite zu gehen."
      Ich nickte und bemerkte, wie der schwarzhaarige Junge allein in einer Ecke stand und mich beobachtete.
      "Weißt du, wer das ist?", fragte ich Sophann und deutete auf den Jungen. An Sophie wollte ich mich noch nicht gewöhnen. Sophann klang so schön.
      "Ach, der...", winkte Sophann ab. "Das ist Leinar. Ich glaub, ab Morgen wird er Neil heißen. Er war im Klassenraum neben mir, aber er ist ein wenig merkwürdig. Hängt ständig alleine rum und er hat keine Freunde. Er ist sehr still."
      "Hm. (kein Punkt)", machte ich nur. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass ein Junge wie er keine Freunde hatte. Jungen wie er hatten doch massenweise Freunde. Da stimmte was nicht. Das spürte ich. Plötzlich hatte ich schon ein Ziel in der Menschenwelt. Ich wollte ihn besser kennen lernen. Er faszinierte mich irgendwie.
      Außer Sophann lernte ich heute noch Niemanden niemanden besser kennen. Morgen im magischen Zug konnte sich das ja noch ändern. Vielleicht würde ich da ja sogar die Gelegenheit haben, zum ersten mal mit Leinar zu reden. Falls er mir die Möglichkeit dazu gab.


      Lilian schrieb:

      Es ging mir auch gar nicht so wirklich um die Rechtschreibung und Gramattik und so was. Mir ist klar, dass da vermutlich auch nach dem Korrigieren immer noch Fehler drin sind. Besonders mit Kommaregeln hab ich es nicht so. Mir gings eher um die Idee und den Inhalt selbst.
      Mein Tipp: Achte trotzdem darauf. So viele Fehler hast du ja schliesslich nicht ^^ glaub mir, ein Text kann unleserlich werden, wenn zu viele Grammatikfehler drin sind, darum ist es sehr empfehlenswert, ein, zweimal drüberzulesen.

      Lilian schrieb:

      Ist das mit dem Punkt ne neue Regel? Ich hab das bei sagte usw. schon immer so gemacht und noch nie gehört, dass es anders gemacht wird.
      Neu? Ne. Gemeint ist das, was ich orange korrigiert habe. Ausnahme ist, soviel ich weiss, das Fragezeichen (haut mich jemand wenn ich unrecht habe), das sieht immer falsch aus.

      Ansonsten rein fehlermässig in Ordnung ^^ so viele Kommafehler hat es nicht, hin und wieder eine Wortwiederholung (blau). Für sowas kann ich empfehlen, den Text ein paar Stunden liegen zu lassen und dann nochmals zu lesen, dann fällt es eher auf.

      Zur Geschichte: Auch wenn die Idee nett ist, fehlt mir noch irgendwas. Dieser *Ding"-Moment, ein Element, dass deine Story zu was Besonderem macht und von anderen abhebt. So, wie es bisher aussieht, entwickelt es sich zu einer Teenie-Geschichte, wie man sie so kennt. Da das Kapitel nicht allzu lange ist, werde ich mein Urteil darüber nachher fällen :)

      LG Klim :crazypilot:

      "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."

      - Twelve
    • @ Kisa:

      ok, danke für den Tipp mit dem Punkt. Hätte ich sonst im Leben nicht gemerkt, weil ich das so einfach nicht kannte.

      @Klimbim:

      Ja ich hab auch schon ein paar mal drüber gelesen und korrigiert. Glaub mir, vorher waren viel mehr Fehler drin.

      Na ja, eigentlich ist es genau das nicht bzw. soll es nicht sein. Eine ganz normale Teenie-Romanze. Sicher geht es viel um dieses Thema, aber ich find schon, dass es anders ist als das Übliche. Ich steh halt sehr auf Romantisches und bau das auch mit in meine Geschichte ein. Ist halt Geschmackssache. Aber nach den ersten drei Kapiteln kann man hier vermutlich auch noch nicht so viel sagen, denk ich.
      Aber danke für deine Überarbeitung mit den Fehlern. Das war wirklich hilfreich.

      Dann bin ich gespannt nach deinem Abschlussurteil.

      LG Lilian
    • Und Kapitel zwei :)
      Spoiler anzeigen
      Die letzte Nacht in meinem eigenen Bett schlief ich wie ein Murmeltier. Mein Koffer war schon längst gepackt. Alles konnte ich nicht mitnehmen, aber den Großteil meiner Kleidung und ein paar Lieblingssachen von mir, sowie Fotos von meinen Eltern und mir. Ich würde meine Eltern wohl erst in ein paar Jahren wieder sehen. Nur die Erwählten durften die Menschenwelt betreten und wir selbst durften erst nach unserer Ausbildung wieder nach Hause und das auch nur unter bestimmten Voraussetzungen und ich wusste noch nicht, welche das waren.
      Der Morgen brach ruhig an und ich stand früh auf, damit ich noch mal mit meinen Eltern frühstücken konnte. Luciana und Jonael waren stille Feen, die gerne Musik hörten. Meine Mutter sang sogar selbst und sie hatte die sanfteste und schönste Stimme auf der Welt. Meine Eltern waren beide blond und sie hatten beide blaue Augen. Das Gesicht meiner Mutter war sanft und zierlich während das meines Vaters nur beinahe hübsch war. Um wirklich schön zu sein war es zu rau, aber ich liebte sein Gesicht es trotzdem. Beide trugen schlichte Kleider.
      Eigentlich war ich total anders als die beiden und woher ich meine roten Haare hatte, wusste ich auch nicht. Es konnte mir keiner sagen. Ich hatte nur die Mutter meines Vaters (Annbelle) gekannt und sie stand mir sehr nahe, aber rote Haare hatte sie nicht. Letzten Sommer ist sie von uns gegangen.
      Als ich runter kam saßen meine Eltern bereits am Tisch und ich hörte im Hintergrund leise Musik. Ich setzte mich zu ihnen. Unser Tisch war weiß und stand in einer weißen Küche, doch er war heute reicher bedeckt als sonst. Demnach war heute wohl in meiner Familie ein besonderer Tag.
      Ich goss mir Saft ein und bestrich Brot mit Käse. Meistens aßen wir schweigend. Wir redeten schon miteinander, aber nur an bestimmten Orten im Haus. Zum Beispiel in unseren Zimmern, aber normalerweise nicht in der Küche. Beim Essen lauschten wir der Musik. Heute schien allerdings eine Ausnahme zu sein.
      "Wie fühlst du dich, Mie? Bist du bereit?", eröffnete mein Vater das Gespräch.
      "Ich weiß nicht. (kein Punkt)", seufzte ich. "Ich wäre so gerne hier geblieben. Ich weiß immer noch nicht, warum ausgerechnet ich ausgewählt wurde."
      "Ich weiß nicht viel von der Welt da draußen. (kein Punkt)", gab mein Vater zu. "Aber ich hab gehört, dass Jeder jeder aus einem bestimmten Grund ausgesucht wurde. Du auch!"
      Stirnrunzelnd sah ich meinen Vater an. Bildete ich es mir ein oder wusste er mehr darüber, als er zugab? Ich hätte ihn so gern danach gefragt, aber ich traute mich nicht.
      "Hast du denn gestern schon Jemanden jemanden kennen gelernt kennengelernt ?", fragte meine Mutter jetzt hoffnungsvoll.
      "Nur Sophann. (kein Punkt)", antwortete ich ihr. "Aber sie scheint nett zu sein."
      "Na das ist doch schon mal etwas." Meine Mutter schien zufrieden zu sein.
      "Ja." Den Rest des Frühstücks verbrachten wir wie gewohnt schweigend. Viel zu früh kam der Zeitpunkt, an dem ich mich von meiner Mutter verabschieden musste. Sie würde nicht zum Bahnhof mitkommen. Mein Vater räumte schon mal mein Gepäck in den Wagen.
      "Pass auf dich auf, Liebes.(kein Punkt)", bat sie mich. "Bestimmt ist es da draußen gar nicht so schlimm, wie du jetzt denkst. Du wirst Freunde finden und die Chance auf ein neues Leben haben. Und was immer du hören wirst, ich hoffe du weißt, dass wir dich lieben."
      Ein zweites Mal an diesem Morgen runzelte ich die Stirn. Was meinte sie mit dieser letzten Andeutung?
      "Das weiß ich doch.(kein Punkt)", versicherte ich ihr. "Ich liebe euch auch."
      Dann umarmten wir uns ganz fest und dann ließ ich sie allein zurück. Ich sah mich nicht noch mal zu ihr um.
      Als wir beim Bahnhof von Raubit ankamen, parkte mein Vater das Auto auf den vollen Parkplatz in die allerletzte Lücke. Wir waren spät dran.
      Mein Vater räumte das Gepäck wieder aus dem Auto und reichte es mir.
      "Du wirst mir schrecklich fehlen, meine Kleine. (kein Punkt)", sagte er und umarmte mich fest.
      "Ihr mir auch, aber ich werde euch so oft es geht schreiben. (kein Punkt)", versprach ich.
      Mein Vater sah mich mit einem Blick an, den ich nicht deuten konnte. "Hoffentlich."
      "Auf jeden Fall.(kein Punkt)", beteuerte ich und ging dann in Richtung Zug. Der Zug kam nur einmal im Jahr, wenn die Erwählten abgeholt wurden. Auch die Autos benutzten wir selten, eigentlich nie. Flugzeuge gab es bei uns auch nicht und so war es verkehrsmäßig ziemlich ruhig bei uns. Nur hin und wieder flogen Hexen am Himmel.
      Der Zug würde noch weitere Erwählte in 5 weiteren Städten abholen. In jeder Stadt gab es eine Schule und Raubit war die Hauptsstadt. Aus den anderen Städten (Zaall, Tindemu, Landford, Bibasty und Simheg) würden auch jeweils 8 Erwählte mitkommen, aber die Auswahl war meist kleiner. Jede Stadt hatte im Zug ihren eigenen Wagon.
      Der magische Zug war kein gewöhnlicher Zug, natürlich nicht. Er war überzogen mit feinen Feenstaub, der wie viele kleine Sterne aussah. Die Wagons sollten so groß sein, dass jeweils 8 Betten reinpassten. Er konnte nicht nur auf Schienen fahren, sondern einfach überall und auch fliegen und sich unsichtbar machen. Wenn der Zug irgendwo hielt, kamen oft viele Schaulustige um, den Zug wenigstens einmal in ihrem Leben zu sehen. Manchmal auch von weit her aus den Dörfern.
      Ich kämpfte mich durch die Menge und stand schließlich direkt vor dem Zug. Ein wenig weiter in der Menge entdeckte ich Leinar. Obwohl so viele Leute um ihn rum standen, wirkte er irgendwie allein und verloren. Niemand sollte so in einer Menge wirken.
      Plötzlich kam Sophann aus der Menge und auf mich zu. Sie trug nur einen Rucksack bei sich und ich hatte schon gedacht, ich hätte wenig Gepäck dabei mit meiner riesigen Reisetasche.
      "Hey, du bist ja schon da!", rief Sophann erfreut.
      "Schon?", fragte ich sie verwirrt. "Ich dachte ich sei spät dran."
      "Ach nein.", winkte sie ab. "Der Zug fährt doch erst in 15 Minuten ab. Wir sollten gleich schon mal einsteigen. (kein Punkt)", erklärte Sophann mir.
      "Ok." Wenn das so war... Fünf Minuten später durften wir dann wirklich rein. Sophann und ich gingen zuerst und die Anderen anderen folgten uns. Wir hatten den Wagon ziemlich in der Mitte mit dem "R" für Raubit drauf.
      Zunächst wirkte alles wie in einem normalen Zug, aber sobald wir die Tür zu unserem Wagon aufstoßen aufstießen, staunten wir nicht schlecht. Das Innere war eingerichtet wie ein Wohnzimmer. Der Raum war riesig und ich fragte mich, wo der ganze Platz herkam. Von außen hatte es so unscheinbar gewirkt.
      Acht Sofa passten in den Raum, ein Tisch, ein Kamin und
      ein Fernseher. Jedes Sofa war mit Namen versehen. Mich hatte man zwischen Sophann und Leinar einquartiert. Dass ich die ganze Fahrt über neben Leinar sitzen sollte, machte mich nervös. Man hatte uns erzählt, wir würden insgesamt drei Tage fahren. Unseren Wagon würden wir kaum verlassen, denn selbst die Toiletten grenzten daran. Nun denn, das könnte interessant werden. Ich war gespannt, wie sie uns Nachts Betten herbei zaubern wollten, oder sollten wir etwa auf dem Sofa schlafen?

      Sodele. Weiter gehts. Du gehst es gemächlich an, was ich eigentlich ganz nett finde. Mias Familie wirkt etwas blass und kantenlos, auch wenn ich die Tatsache, dass sie beim Essen nicht reden, sehr ... schön finde, um dem Ganzen eine Form zu geben. Ich hab auch das Gefühl, dass sie Angst vor ihrem Vater hat. Schriftstellerisch ist so was super :D

      Mich stört, dass sich alles nur um diese drei Teenager dreht. Zufälligerweise sitzt sie genau zwischen Sophann und Leinar, zufälligerweise hat sie die ganze Zeit über nur mit ihnen zu tun. Die Umgebung, die ganzen anderen Personen, rutschen in den Hintergrund und werden von vornherein stimm- und gesichtslose Statisten.
      Beschreibe die Welt! Ihre Bewohner. Die anderen Auserwählten. Das Auto. Die Strassen, die Häuser, die Kleidung der Feen, ihre Frisuren, die Bahngleise... gib deiner Welt Farbe. So sehe ich drei Schatten durch den Nebel gehen, in dem sich wirklich alles befinden könnte.

      "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."

      - Twelve
    • Du gehst es gemächlich an, was ich eigentlich ganz nett finde.
      das ist schön.
      Mias Familie wirkt etwas blass und kantenlos, auch wenn ich die Tatsache, dass sie beim Essen nicht reden, sehr ... schön finde, um dem Ganzen eine Form zu geben. Ich hab auch das Gefühl, dass sie Angst vor ihrem Vater hat. Schriftstellerisch ist so was super
      Hm, echt? Du hast das Gefühl, dass sie Angst vor ihrem Vater hat? Seltsam, aber auch interessant. Ja, sie soll auch erst etwas blass wirken, später kommt noch mehr zu ihrer Familie. Oft kommen mir die Ideen halt auch ganz spontan beim Schreiben.

      Mich stört, dass sich alles nur um diese drei Teenager dreht. Zufälligerweise sitzt sie genau zwischen Sophann und Leinar, zufälligerweise hat sie die ganze Zeit über nur mit ihnen zu tun. Die Umgebung, die ganzen anderen Personen, rutschen in den Hintergrund und werden von vornherein stimm- und gesichtslose Statisten.


      na ja ich denke das ist Geschmackssache. Ich fand, dass es ganz gut zur Familie passte. Wenn so was übertrieben wird mag ich das auch nicht so. Aber wenn es passt find ich das ganz süß.



      Beschreibe die Welt! Ihre Bewohner. Die anderen Auserwählten. Das Auto. Die Strassen, die Häuser, die Kleidung der Feen, ihre Frisuren, die Bahngleise... gib deiner Welt Farbe. So sehe ich drei Schatten durch den Nebel gehen, in dem sich wirklich alles befinden könnte.


      das kommt alles noch. Und alles wollte ich auch gar nicht so genau beschrieben. Wie zum Beispiel die Bahngleise oder so. Aber später wird auf jeden Fall noch mehr zu den Sitten und allem erzählt und auch zu den Kleidungsstilen usw. Das ist ja gerade mal der Anfang. Ich hab halt das deutlicher beschrieben, was mir wichtig war.

      Aber großen Dank. An deine Meinung. Wie du meine Geschichte auseinandernimmst und kommentierst, das find ich ganz klasse. Und auch dass du noch mal markierst, was nicht so richtig ist im Text. Wobei ich manchmal Wortwiederholungen auch nicht ganz verkehrt find. Manchmal passt es halt einfach. Aber immer ist das natürlich blöd, das stimmt. Aber ein bisschen hab ich jetzt auch dank dir in meiner Datei in Word noch wieder korrigiert. Also vielen Dank dafür.
    • Und Kapitel 3

      Spoiler anzeigen
      Der Zug setzte sich endlich in Bewegung. Er war schnell. So schnell, als würde man in Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn fahren. Jedenfalls stellte ich es mir so vor, denn ich hatte mal einen Bericht über die Autobahnen der Menschenwelt gesehen. Wir selbst hatten ja keine Autobahnen. Wir hatten ja nicht mal richtige Straßen, nur Feldwege. Wir fuhren sowieso fast nur Geländewagen. Aber wir fuhren allgemein auch recht wenig Autos. Eigentlich nur an ganz besonderen Tagen wie diesen hier.
      Aus dem Lautsprecher an der Decke erklang plötzlich eine Frauenstimme. "Liebe zugestiegene Gäste aus Raubit. Um Sie schon mal auf mögliche Bahfahrten in der Menschenwelt vorzubereiten, gibt es auch in unserem Zug eine ähnliche Ansage wie dort. Wir heißen Sie herzlich Willkommen willkommen in unserem Zug. Die nächste Haltestelle ist Zaall. Wir werden die Stadt vorraussichtlich heute Nacht gegen ein Uhr erreichen. Unsere gesamte Fahrt wird 3 Tage und 45 Minuten dauern. Nutzen Sie die Zeit schon mal, um sich kennen zu lernen. Hierzu können Sie gerne unsere vorbereiteten Fragen, die gleich auf dem Fernsehbildschirm erscheinen werden, nutzen. Dort werden ebenfalls Berichte über die Menschenwelt auftauchen, um Sie schon mal vorzubereiten. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Reise. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit."
      Ich starrte auf die Fragen, die soeben am Bildschirm erschienen waren. Es war eine Auflistung. Zuerst las ich die Fragen.
      Die Fragen lauteten:
      • Wie lautet ihr Menschenname?
      • Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung in Ihrer Freizeit?
      • Welche Musik hören Sie gerne?
      • Was für magische Talente haben Sie?
      • Welches magische Tier mögen Sie am liebsten?
      • Wie würden Sie sich in 6 Wörtern beschreiben?
      Am Ende stand auf dem Bildschirm die Anweisung:
      Schreiben Sie die Antworten auf eine Karte und versehen Sie diese mit ihrem Namen. Dann sprechen Sie mit Jemanden darüber, mit dem sie bisher noch nicht gesprochen haben.
      Da war sie! Meine Chance, mit Leinar zu sprechen. War ich aufgeregt! Als ich meine Antworten endlich hatte, wollte ich mich Leinar zuwenden, aber der war schon zu Robin rüber gegangen. Enttäuscht wandte ich mich Emma zu. Sie hatte seidiges, langes blondes Haar, dass sie in Wellen über den Rücken trug. Sie trug ein eng geschnittenes, rosefarbendes roséfarbenes Sommerkleid. Sie wirkte etwas kindlich, aber auch schön. Sie nickte mir zu und ich ging zu ihr herüber.
      "Also, wollen wir anfangen?", erkundigte sich Emma bei mir, sobald ich mich gesetzt hatte.
      "Klar. (kein Punkt)", nickte ich.
      "Eigentlich find ich diese Fragen ja ziemlich blöd, aber wir können ja trotzdem damit anfangen.(kein Punkt)", bemerkte sie.
      "Ja, von mir aus. (kein Punkt)", nickte ich.
      "Also. Was für magische Talente hast du?", fragte Emma mich zuerst.
      "Ich kann Dinge schöner und glänzender aussehen lassen, ich kann magische Wärme erzeugen und ich kann Gefühle positiv beeinflussen. (kein Punkt)", erzählte ich stolz.
      Emma bedachte mich mit einem merkwürdigen Blick. "Das ist aber nichts nützliches, oder? Ich meine, wie willst du in einem Kampf damit Jemanden jemanden besiegen?"
      "Na ja...", fing ich an, musste mich aber unterbrechen, weil ich darüber nie nachgedacht hatte. Nach einigem Überlegen versuchte ich diese Erklärung: "Ich könnte doch ihre Gefühle so positiv beeinflussen, dass sie mich in Ruhe lassen und Wärme hilft doch immer."
      Emma wirkte nicht sehr überzeugt von meinen Einfall.
      "Wieso, was kannst du denn?", fragte ich dann zurück.
      "Magischen Kampfsport. (kein Punkt)", antwortete sie mir. Ich staunte nicht schlecht. Sie wirkte nicht so, als wäre sie eine Kämpfernatur.
      Sie erzählte weiter: "Man muss eine gewisse magische Veranlagerung Veranlagung dazu haben, aber wenn du willst, kann ich dir demnächst mal ein paar Tricks beibringen. Wenn du das mit deiner Gefühlsbeeinflussung in Einklang bringen könntest, wäre es doch perfekt."
      "Hört sich gut an. Ja vielleicht."
      Abgeneigt davon war ich jedenfalls nicht. Es könnte wirklich nützlich sein.
      "Ok. Ich bin dran. (kein Punkt)", fuhr ich das Spiel fort. "Was hast du früher am liebsten gemacht?"
      Unbehaglich rutschte Emma auf ihrem Platz hin und her. "Es gab da Jemanden jemanden zu Hause, mit dem ich gerne meine Zeit verbrachte. Mein bester Freund sozusagen. Wir machten die verrücktesten Sachen. Wir gingen zum Beispiel zusammen im See schwimmen und liefen durch den dunklen Wald."
      Einerseits leuchteten ihre Augen, wenn sie von ihm sprach, andererseits wirkten sie auch traurig.
      "Tut mir Leid, dass du Jemanden jemanden zurück lassen zurücklassen musstest. Das muss schwer gewesen sein. Wie hieß er?"
      "Ja, es war nicht leicht.(kein Punkt)", stimmte Emma mir zu. "Er hieß Kenian und ich hoffe, ich werde ihn eines Tages wieder sehen wiedersehen."
      "Bestimmt.(kein Punkt)", versuchte ich sie aufheitern. Ich wusste selbst, dass das ewig dauern würde.
      "Hast du auch so Jemanden jemanden?", fragte sie mich nun.
      "Äh, nein. Ehrlich gesagt hatte ich bisher nicht so viel mit Jungs zu tun. Ich hatte nur ein paar gute Freundinnen. (kein Punkt)", erzählte ich verlegen.
      "Aber jetzt interessiert du dich für Jemanden?", erriet sie irgendwie.
      "Ja schon...", gab ich vage zu.
      "Wer ist denn der Glückliche?" Jetzt wirkte sie neugierig. Als ich zögerte, versuchte sie, mich zu überreden, es ihr zu verraten. "Ach kom komm schon, ich erzähl es auch nicht weiter."
      Ich zögerte immer noch. Es würde nur Emma hören können. Unsere Gespräche waren so verzaubert, dass keiner uns belauschen konnte und wir die Anderen anderen auch nicht hören konnten. Aber ich kannte Emma kaum. Andererseits ging es hier um das gegenseitige Kennen lernen kennenlernen und sie hatte mir auch von ihrem besten Freund erzählt.
      "Also gut, es ist Leinar. (kein Punkt)", gab ich schließlich zu.
      "Oh!", machte Emma.
      "Was oh?", fragte ich beunruhigt.
      "Na ja, ich hab gehört er soll sehr still sein und wenig lachen. Das wird bestimmt nicht leicht, ihn zu erobern."
      "Ich hab auch nicht wirklich vor ihn zu erobern. Ich möchte ihn nur erst mal kennen lernen kennenlernen." Langsam bereute, ich es ihr erzählt zu haben.
      Aber Gott sei Dank ließ sie das Thema fallen. "Na, dann viel Glück."
      Sie klang nicht sehr überzeugt davon, dass ich das haben würde.
      "Danke.(kein Punkt)", sagte ich trotzdem.
      "Also, was ist deine Lieblingsfreizeitbeschäftigung?", fragte Emma mich nun.
      "Ich fürchte, die ist wesentlich weniger interessant, als deine. Ich konnte durch meine Gabe schon immer gut mit Blumen umgehen und bin eine richtige Leseratte. Meine Lieblingsgeschichte ist Der Lebenssee und die goldene Fee."
      "Ja, lesen tu ich auch viel und die Geschichte vom Lebenssee kenne ich natürlich. Es soll ja eine Legende sein." Emma grinste ein wenig.
      "Stimmt, ich interessiere mich total für Legenden."
      "Ok. Die nächste Frage: ....", bestimmte Emma. "Was ist dein magisches Lielbingstier Lieblingstier?"
      "Das kann ich ganz klar mit Einhorn beantworten. Ich war schon immer von Einhörnen fasziniert. Von ihrer Reinheit und Schönheit. Eigentlich wollte ich immer schon ein Einhorn als Haustier haben, aber die Tiere sind extrem selten und artengeschützt."
      "Gute Wahl.(kein Punkt)", lobte Emma mich.
      "Und was ist mit dir?", fragte ich.
      "Ich hab eigentlich zwei. Eins ist fiktiv. Ich war schon immer fasziniert von Harry Potters Schneeule Hedwig.(kein Punkt)",schwärmte Emma verträumt.
      Harry Potter war im letzten Schuljahr Pflichtlektüre gewesen. Wir hatten alle 7 Teile gelesen. Ich liebte diese Geschichte und hatte mir übers Menscheninternet sogar die DVDs davon bestellt, die es mittlerweile wie die Bücher auch in unserer Sprache gab.
      "Die Schneeeule hab ich auch immer toll gefunden und Seidenschnabel auch. Was ist denn dein zweites Lieblingstier?"
      "Ich fand Drachen schon immer faszinierend. Deshalb fand ich Norbert aus Harry Potter auch immer ganz toll. Die ganz kleinen mag ich aber ganz besonders. Die sind so süß."
      "Ja, Drachen sind recht interessant."
      Ich war nie so richtig ein Fan von Drachen, konnte Emma aber durchaus verstehen.
      "Was für Musik hörst du gerne?", fragte ich als nächstes.
      "Ich glaub nicht, dass sie dir was sagt. Es ist Rockmusik aus der Menschenwelt. Ich höre sie mir oft im Internet an. Und deine?"
      "Mit Menschenmusik kenn ich mich tatsächlich nicht aus. (kein Punkt)", gestand ich. "Ich höre lieber klassische irische Elfenmmusik."
      "Und wie würdest du dich in 6 Wörtern beschreiben?", fragte Emma nun weiter.
      Ich antwortete: "Aufgeweckt, einsam, gefühlvoll, hilfsbereit, liebevoll und neugierig."
      Emma dachte kurz darüber nach. Dann fragte sie. "Und wieso einsam?"
      "Ich hatte zwar nen ein paar Freundinnen, aber keine, die mir nahe standen. Nur meine Eltern standen mir wirklich nah."
      "Hört sich eher traurig an. (kein Punkt)", fand Emma.
      "Ja stimmt. Wie würdest du dich denn beschreiben?"
      "Ich bin chaotisch, liebevoll, manchmal etwas launisch, total interessant, sehr offen und leicht verführerisch.", antwortete sie, ziemlich von sich überzeugt.
      "Und leicht eingebildet. (kein Punkt)", fügte ich lachend hinzu.
      "Ja, ein bisschen vielleicht." Wir unterhielten uns noch eine Weile weiter. Unser Gespräch dauerte am längsten von allen Gesprächen im Raum. Die Anderen anderen gingen langsam schlafen. (Die Sofas hatten sich wirklich in Betten verwandelt, nur unsers noch nicht). Langsam wurden wir aber auch müde und so gingen wir auch schlafen.


      Sodele. Meiner Meinung nach ist das mit der Wortwiederholung das, woran du noch am meisten zu arbeiten hast :)

      Lilian schrieb:

      Ja ich hab auch schon ein paar mal drüber gelesen und korrigiert. Glaub mir, vorher waren viel mehr Fehler drin.
      Scheint ja wirklich was genützt zu haben. Die verbliebenen Fehler sind meistens Tippfehler, leicht zu überlesen oder Buchstabenverdreher - das passiert jedem :)

      Lilian schrieb:

      Na ja, eigentlich ist es genau das nicht bzw. soll es nicht sein. Eine ganz normale Teenie-Romanze. Sicher geht es viel um dieses Thema, aber ich find schon, dass es anders ist als das Übliche. Ich steh halt sehr auf Romantisches und bau das auch mit in meine Geschichte ein. Ist halt Geschmackssache. Aber nach den ersten drei Kapiteln kann man hier vermutlich auch noch nicht so viel sagen, denk ich.
      Wird noch werden ^^ Wahrscheinlich bin ich nicht der Typ für "Liebe auf den Ersten Blick"-Geschichten. Da habe ich auch bei Erwachsenenromanen meine Probleme mit, da ich selber ziemlich anderes Erfahren habe. Und eben, noch ist nicht viel passiert bis auf diese unerklärliche Faszination, bei der sich Mia selber nicht ganz sicher ist. Man wird sehen.

      Lilian schrieb:

      Hm, echt? Du hast das Gefühl, dass sie Angst vor ihrem Vater hat? Seltsam, aber auch interessant. Ja, sie soll auch erst etwas blass wirken, später kommt noch mehr zu ihrer Familie. Oft kommen mir die Ideen halt auch ganz spontan beim Schreiben.
      Ja... sie traut sich plötzlich nicht mehr, nach mehr zu fragen beim Frühstückstisch. Vielleicht nicht Angst, aber ... Respekt, Schüchternheit. Ihr Band zu ihrer Mutter wirkt jedenfalls stärker und Freundschaftlicher, auch da sie sich vor allem von ihr verabschieden will.
      ^^ und das mit den Ideen kenne ich :P

      Lilian schrieb:

      das kommt alles noch. Und alles wollte ich auch gar nicht so genau beschrieben. Wie zum Beispiel die Bahngleise oder so. Aber später wird auf jeden Fall noch mehr zu den Sitten und allem erzählt und auch zu den Kleidungsstilen usw. Das ist ja gerade mal der Anfang. Ich hab halt das deutlicher beschrieben, was mir wichtig war.
      Super :D ja, Gleise sind übertrieben, klar, war nur, dass du weisst, worauf ich hinaus will. Solche kleine Details sind es, die einer Welt ihren Charme geben. Sie hin und wieder einzustreuen kann viel mehr bewirken als lange Texte, die wie ein Geschichtsbuch klingen. Einfach kurz diese eine Frau mit der aufgetürmten Schneckenfrisur beschreiben, die Mia auf dem Bahnsteig anrempelt, so als Beispiel. Schon weiss ich etwas über die Mode und die Zeit, die in sie investiert wird und zu welchem Anlass. In einem Satz. Damit kann man sehr gezielt arbeiten und es sorgt dafür, dass der Leser aufmerksam dran bleibt :)

      Nun, ich freue mich, wenn ich helfen konnte - wie immer, es steht dir frei, es zu ignorieren ^^ hast ja selber gesagt, wo du deiner Meinung nach richtig liegst und ich falsch; schlussendlich ist der Autor König, nicht wahr? ;)

      Liebe Grüsse
      Klim :crazypilot:

      "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."

      - Twelve
    • Ja... sie traut sich plötzlich nicht mehr, nach mehr zu fragen beim Frühstückstisch. Vielleicht nicht Angst, aber ... Respekt, Schüchternheit. Ihr Band zu ihrer Mutter wirkt jedenfalls stärker und Freundschaftlicher, auch da sie sich vor allem von ihr verabschieden will.
      und das mit den Ideen kenne ich
      ja, aber ich glaub das liegt eigentlich eher an ihrer Mutter. Komisch. Andere haben das schon ganz anders gesehen, aber wohl erst später. ;)


      Super ja, Gleise sind übertrieben, klar, war nur, dass du weisst, worauf ich hinaus will.
      wie gesagt so was kommt auf jeden Fall auch noch.

      ja das stimmt, wohl letztendlich liegt es an mir. Zum Beispiel diese Wortwiederholung bei Leinar und mit den Freunden, dass Jemand wie er doch massenweise hat, ich find da ist die Wortwiederholung gut, da es noch mal das unterstreicht was gemeint ist. Aber sonst hab ich eigentlich soweit korrigiert oder verändert was du angestrichen hast.

      Mögt ihr Kapitel 4 auch lesen? Soll ich es posten?
    • Ja kein Problem. Deswegen frage ich ja erst vorher, aber ich kann es ja schon mal posten.

      Allerdings hab ich das jetzt nicht noch mal überlesen. Also werden vermutlich weiterhin Fehler drin sein....

      Kapitel 4 Dunkle Nacht

      Hier bin ich, suche dich
      Jeder Tag ohne dich ist ohne Hoffnung
      Doch mit dir wird's endlich hell in mir
      Du bist das Licht in meinem Leben
      Du allein gibst mir Kraft zum leben
      Und die Welt ist wunderschön, wenn wir zusammen sind.

      Starlight Exrpess - Du Allein


      In der Nacht wachte ich davon auf, dass der Zug anhielt. Anscheinend hatten wir jetzt Zaall erreicht. Der Feenstaub, der sonst den Zug wie ein leichter Sternennebel umgab war erloschen. Stattdessen schien das Mondlicht in den Raum und das Feuer im Kamin in der Ecke knisterte und strahlte ebenfalls warmes Licht in den Raum hinein.
      Ich setzte mich leise auf und stellte fest, dass Leinar im Bett neben mir ebenfalls wach sein musste. Sein Bett war leer. Ich stand auf und suchte den Raum nach ihm ab. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass er jetzt auf dem Flur war. Schließlich entdeckte ich ihn am hintersten Panoramafenster. Er saß auf der Fensterbank und starrte nachdenklich ins
      Mondlicht.
      Ich ging zögernd zu ihm, er bemerkte mich und sah mich an. Seine dunklen Augen leuchteten im Mondlicht. War das bei allen Feen so? Ich war bei Nacht sonst immer in meinem Zimmer gewesen.
      "Darf ich...?", fragte ich vorsichtig und leise und zeigte auf den Platz neben ihm.
      "Ja.", antwortete er und diese zwei schlichten Buchstaben berieten mir eine Gänsehaut. Seine Stimme war einfach...
      Wow! Anders kann ich es nicht beschreiben. Irgendwie tief und rau, aber auch so sanft, dass ich mir sofort wünschte, ich könnte sie immer hören.
      Ich setzte mich neben ihn und eine Weile schwiegen wir. Doch ich wollte mehr von ihm wissen, also fragte ich ihn:
      "Ich hab gehört, du sollst eher zurückhaltend und still sein. Das kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen. "
      Ich wusste nicht, woher ich den Mut dazu nahm, aber in der Nacht, wenn ich sein Gesicht nicht so deutlich sah, fiel es mir wohl leichter zuzugeben, was mich bewegte.
      "Es wird viel über mich erzählt, aber dieses Gerücht ist sogar wahr.", bestätigte er. "Die Zauberfeen kommen und gehen, aber bleiben tun sie nicht. Dann halte ich mich doch lieber gleich von ihnen fern und erzähle ihnen so wenig wie
      möglich von mir."
      Das klang traurig. Dann fiel mir etwas auf. "Du hast Jemanden verloren, der dir viel bedeutete. Ein Mädchen, dass du gern hattest, vielleicht?"
      Bei dem Gedanken verspürte ich leicht irrationale Eifersucht. Das war doch bescheuert. Ich kannte ihn kaum, aber wenn ich Recht hatte, hatte ich vermutlich auch keine Chance ihn besser kennen zu lernen.
      Doch er schüttelte nur den Kopf. "Meine Mutter."
      "Wie denn das?" Das wunderte mich doch. War sie gestorben? Das konnte doch der einzige Grund sein.
      "Ab und zu brauchen sie Lehrer für die Menschenwelt, weil mit der Zeit immer mehr Schüler kommen. Meine Mutter war eine von denen, die sie holten, als ich sieben Jahre alt war.", erzählte er.
      "Dann wolltest du in die Menschenwelt?", riet ich
      "Ich hab sogar das Ergebnis beeinflusst, damit ich auf jeden Fall erwählt werde.", gab er zu.
      "Wie das?", fragte ich neugierig. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das gehen sollte.
      "Wir werden nicht durch Zufall ausgewählt.", erzählte er. "Meist sind wir Kinder von wichtigen Personen oder wir haben besondere Fähigkeiten. Wenn man das weiß, kann man
      die Auswertung gut manipulieren."
      "Dann muss ich hier falsch sein. Ich hab weder das eine noch das andere.", stellte ich fest.
      Seltsamerweise klang ich etwas enttäuscht. Dabei wollte ich doch nie in die Menschenwelt. Wieso war es mir plötzlich wichtig doch zu gehen?
      Er zuckte nur mit den Achseln. "Vielleicht hast du ein großes Geheimnis, was du selbst nicht kennst."
      Ich runzelte die Stirn. "Und was soll das sein?"
      "Weiß ich auch nicht.", antwortete er. "Aber das wirst du bestimmt noch heraus finden."
      Mir fiel wieder ein, wie ich meinen Eltern beim Abschied versprochen hatte zu schreiben und dass sie skeptisch gewirkt hatten deswegen. Hatte mein Geheimnis mit meinen Eltern zu tun?
      "Dafür, dass du so still sein sollst, hast du mir aber ziemlich viel von dir erzählt.", stellte ich fest.
      Zum ersten Mal sah er mir direkt in die Augen und schenkte mir sogar ein kleines Lächeln. "Bei dir fällt es mir auch irgendwie leicht. Ich weiß selbst nicht wieso. Irgendwie hab ich das Gefühl, ich könnte dir alles erzählen und dir trotzdem vertrauen. So was hab ich bisher noch nie bei Jemanden gespürt."
      Mein Herz machte ungefähr zehn ziemlich wilde Purzelbäume. War er mir deswegen aus dem Weg gegangen? Weil er Angst gehabt hatte sich mir zu öffnen?
      "Vielleicht sollten wir solche Gespräche öfter führen. Dann bekommst du mehr Übung.", schlug ich hoffnungsvoll vor.
      "Ja vielleicht....", antwortete er unbestimmt.
      Dann setzte sich der Zug wieder in Bewegung. Ich weiß nicht, wie lange wir uns unterhalten hatten. Vielleicht ca. 45 Minuten. Sobald der Feenstaub vor den Fenstern wieder einsetzte wurden Leinar und ich sofort müde und legten uns fast automatisch in unsere Betten. Das Zeug schien wie eine Droge zu sein, vermutete ich.
      Auf jeden Fall hatten wir jetzt wohl neue Fahrgäste. Ich konnte mir vage vorstellen, wieso wir ausgerechnet Zaall in der Nacht erreicht hatten. Ich hatte mal gehört, dass Zaall einer der Städte war, die die Nacht zum Tag machten. Sie lebten im Dunklen und schliefen im Hellen. Für die Bewohner von Zaall war es jetzt vermutlich ca. 14 Uhr Nachmittags.
      Mit diesen Gedanken im Kopf schlief ich ein und wachte am nächsten Morgen traumlos auf.
    • Hey Lilian

      Spoiler anzeigen


      Lilian schrieb:

      Du hast Jemanden verloren, der dir viel bedeutete.
      klein

      Lilian schrieb:

      Zum ersten Mal sah er mir direkt in die Augen und schenkte mir sogar ein kleines Lächeln. "Bei dir fällt es mir auch irgendwie leicht. Ich weiß selbst nicht wieso. Irgendwie hab ich das Gefühl, ich könnte dir alles erzählen und dir trotzdem vertrauen. So was hab ich bisher noch nie bei Jemanden gespürt."
      niemanden

      Lilian schrieb:

      Ich setzte mich leise auf und stellte fest, dass Leinar im Bett neben mir ebenfalls wach sein musste. Sein Bett war leer. Ich stand auf und suchte den Raum nach ihm ab. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass er jetzt auf dem Flur war. Schließlich entdeckte ich ihn am hintersten Panoramafenster. Er saß auf der Fensterbank und starrte nachdenklich ins
      Mondlicht.

      Hier kein Absatz mitten im Satz

      Lilian schrieb:

      "Ja.", antwortete er und diese zwei schlichten Buchstaben berieten mir eine Gänsehaut.
      bereiteten

      Lilian schrieb:

      "Es wird viel über mich erzählt, aber dieses Gerücht ist sogar wahr.", bestätigte er. "Die Zauberfeen kommen und gehen, aber bleiben tun sie nicht. Dann halte ich mich doch lieber gleich von ihnen fern und erzähle ihnen so wenig wie
      möglich von mir."

      hier ist wieder ein Absatz mitten im Satz

      Lilian schrieb:

      "Wir werden nicht durch Zufall ausgewählt.", erzählte er. "Meist sind wir Kinder von wichtigen Personen oder wir haben besondere Fähigkeiten. Wenn man das weiß, kann man
      die Auswertung gut manipulieren."

      das Gleiche hier.


      Dann habe ich mich auch mal durch deinen großen ersten Post geschlagen. Und ich muss sagen, was ich bisher lesen durfte gefällt mir recht gut, auch wenn ich jetzt nicht sagen kann, dass es was total Neues ist. Das ist aber nicht unbedingt etwas Negatives. Bei der Fülle an Geschichten und Büchern, die es mittlerweile gibt, ist es auch schwer, etwas vollkommen neues zu erschaffen. Deine Feen finde ich aber schon mal nicht schlecht und deine Story bietet - meiner Meinung nach - großes Potential. :thumbup:

      Zu den Punkten innerhalb der Wörtlichen Rede mit Folgesatz sage ich jetzt mal nichts. Ich schätze, das wurde schon oft genug gesagt. ^^
      Ansonsten kann ich nur sagen, dass mir dein Schreibstil ganz gut gefällt. Du wiederholst zwar häufig einzelne Wörter und auch Wortgruppen, aber es war nicht im Übermaß vorhanden und nicht so, dass es mich gestört hätte. ^^ Allgemein ließ sich alles sehr flüssig lesen und ich hatte jetzt auch keine Probleme dem Geschehen zu folgen.

      Ich werde einfach mal dran bleiben und sehen wie es weiter geht. :thumbsup:

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!
    • Lilian schrieb:

      Kapitel 4 Dunkle Nacht

      Hier bin ich, suche dich
      Jeder Tag ohne dich ist ohne Hoffnung
      Doch mit dir wird's endlich hell in mir
      Du bist das Licht in meinem Leben
      Du allein gibst mir Kraft zum leben
      Und die Welt ist wunderschön, wenn wir zusammen sind.

      Starlight Exrpess - Du Allein

      In der Nacht wachte ich davon auf, dass der Zug anhielt. Anscheinend hatten wir jetzt Zaall erreicht. Der Feenstaub, der sonst den Zug_(Komma) wie ein leichter Sternennebel umgab_(Komma) war erloschen. Stattdessen schien das Mondlicht in den Raum und das Feuer im Kamin in der Ecke knisterte und(hier würde ich ein Komma setzten, um die Wiederholung zu vermeiden) strahlte ebenfalls warmes Licht in den Raum hinein.
      Ich setzte mich leise auf und stellte fest, dass Leinar im Bett neben mir ebenfalls wach sein musste. Sein Bett war leer. Ich stand auf und suchte den Raum nach ihm ab. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass er jetzt auf dem Flur war. Schließlich entdeckte ich ihn am hintersten Panoramafenster. Er saß auf der Fensterbank und starrte nachdenklich ins(Absatz überflüssig)
      Mondlicht.
      Ich ging zögernd zu ihm, er bemerkte mich und sah mich an. Seine dunklen Augen leuchteten im Mondlicht. War das bei allen Feen so? Ich war bei Nacht sonst immer in meinem Zimmer gewesen.
      "Darf ich(Leerzeichen)...?", fragte ich vorsichtig und leise(könntest du auch streichen) und zeigte auf den Platz neben ihm.
      "Ja.", antwortete er und diese zwei schlichten Buchstaben berieten("bereiteten", würde ich mal sagen) mir eine Gänsehaut. Seine Stimme war einfach(Leerzeichen)...
      Wow! Anders kann ich es nicht beschreiben. Irgendwie tief und rau, aber auch so sanft, dass ich mir sofort wünschte, ich könnte sie immer hören.
      Ich setzte mich neben ihn und eine Weile schwiegen wir. Doch ich wollte mehr von ihm wissen, also fragte ich ihn:
      "Ich hab gehört, du sollst eher zurückhaltend und still sein. Das kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen. "
      Ich wusste nicht, woher ich den Mut dazu nahm_("hernahm", fehlt!, aber in der Nacht, wenn ich sein Gesicht nicht so deutlich sah, fiel es mir wohl leichter zuzugeben, was mich bewegte.
      "Es wird viel über mich erzählt, aber dieses Gerücht ist sogar wahr.", bestätigte er. "Die Zauberfeen kommen und gehen, aber bleiben tun sie nicht(Mein Vorschlag: ... aber sie bleiben nicht). Dann halte ich mich doch lieber gleich von ihnen fern und erzähle ihnen so wenig wie(Absatz überflüssig)
      möglich von mir."
      Das klang traurig. Dann fiel mir etwas auf. "Du hast Jemanden verloren, der dir viel bedeutete. Ein Mädchen, dass du gern hattest, vielleicht?"(Mein Vorschlag: "Hast du vielleicht jemanden verloren, der dir viel bedeutet hat? Ein Mädchen?" Der Satz klingt nämlich etwas komisch, so wie er da steht)
      Bei dem Gedanken verspürte ich leicht (leichte) irrationale Eifersucht. Das war doch bescheuert. Ich kannte ihn kaum, aber wenn ich Recht hatte, hatte ich vermutlich auch keine Chance ihn besser kennen zu lernen.
      Doch er schüttelte nur den Kopf. "Meine Mutter."
      "Wie denn das?" Das wunderte mich doch. War sie gestorben? Das konnte doch der einzige Grund sein.
      "Ab und zu brauchen sie Lehrer für die Menschenwelt, weil mit der Zeit immer mehr Schüler kommen. Meine Mutter war eine von denen, die sie holten, als ich sieben Jahre alt war.", erzählte er.
      "Dann wolltest du in die Menschenwelt?", riet ich (Also, wenn das eine Frage sein soll, dann solltest du ....", fragte ich.... schreiben und sonst, wenn Mia das wirklich ratet, das Fragezeichen streichen!!!)
      "Ich hab sogar das Ergebnis beeinflusst, damit ich auf jeden Fall erwählt werde.", gab er zu.
      "Wie das?", fragte ich neugierig. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das gehen sollte.
      "Wir werden nicht durch Zufall ausgewählt.", erzählte er. "Meist sind wir Kinder von wichtigen Personen oder wir haben besondere Fähigkeiten. Wenn man das weiß, kann man(Überflüssiger Absatz)
      die Auswertung gut manipulieren."
      "Dann muss ich hier falsch sein. Ich hab weder das eine noch das andere.", stellte ich fest.
      Seltsamerweise klang ich etwas enttäuscht. Dabei wollte ich doch nie in die Menschenwelt. Wieso war es mir plötzlich wichtig doch zu gehen?
      Er zuckte nur mit den Achseln. "Vielleicht hast du ein großes Geheimnis, was du selbst nicht kennst."
      Ich runzelte die Stirn. "Und was soll das sein?"
      "Weiß ich auch nicht.", antwortete er. "Aber das wirst du bestimmt noch heraus finden."
      Mir fiel wieder ein, wie ich meinen Eltern beim Abschied versprochen hatte zu schreiben und dass sie skeptisch gewirkt hatten deswegen. Hatte mein Geheimnis mit meinen Eltern zu tun?
      "Dafür, dass du so still sein sollst, hast du mir aber ziemlich viel von dir erzählt.", stellte ich fest.
      Zum ersten Mal sah er mir direkt in die Augen und schenkte mir sogar ein kleines Lächeln. "Bei dir fällt es mir auch irgendwie leicht. Ich weiß selbst nicht wieso. Irgendwie hab ich das Gefühl, ich könnte dir alles erzählen und dir trotzdem vertrauen. So was hab ich bisher noch nie bei Jemanden gespürt."
      Mein Herz machte ungefähr zehn ziemlich wilde Purzelbäume. War er mir deswegen aus dem Weg gegangen? Weil er Angst gehabt hatte sich mir zu öffnen?
      "Vielleicht sollten wir solche Gespräche öfter führen. Dann bekommst du mehr Übung.", schlug ich hoffnungsvoll vor.
      "Ja vielleicht....", antwortete er unbestimmt.
      Dann setzte sich der Zug wieder in Bewegung. Ich weiß nicht, wie lange wir uns unterhalten hatten. Vielleicht ca. 45 Minuten.(aus schrieben!!) Sobald der Feenstaub vor den Fenstern wieder einsetzte_(Komma) wurden Leinar und ich sofort müde und legten uns fast automatisch in unsere Betten. Das Zeug schien wie eine Droge zu sein, vermutete ich.
      Auf jeden Fall hatten wir jetzt wohl neue Fahrgäste. Ich konnte mir vage vorstellen, wieso wir ausgerechnet Zaall in der Nacht erreicht hatten. Ich hatte mal gehört, dass Zaall einer der Städte war, die die Nacht zum Tag machten. Sie lebten im Dunklen und schliefen im Hellen. Für die Bewohner von Zaall war es jetzt vermutlich ca. 14 Uhr Nachmittags.
      Mit diesen Gedanken im Kopf schlief ich ein und wachte am nächsten Morgen traumlos auf.
      Also ich muss mal sagen, dass ich persönlich finde, dass Mia sehr naiv rüber kommt und mir das Teenie-Klischee dann doch etwas zu durchschaubar wird! Rechtschreibfehler sind da ja gar nicht so viele drin, was auch nicht schlimm wäre, aber so ein paar Sachen habe ich dir dann doch angestrichen. Ich hoffe du nimmst mir meine Kritik nicht übel, aber das ein oder andere stört beim lesen wirklich, wie das mit der wörtlichen Rede!
      Ansonsten finde ich das Kapitel nicht schlecht, aber es ist sehr durch schaubar, was mich persönlich etwas stört, aber gut. Außerdem habe ich als Leserin noch keinen wirklichen Draht zu Mia, oder eine der anderen Figuren.
    • @Kyelia
      schön, dass es dir im Großen und ganzen gefällt. Na ja ich kenne nicht so viele Geschichten wo Feenwesen in die Menschenwelt gehen. Wobei es sicherlich einige gibt. Umgekehrt ist es mir aber geläufiger. Kenne auch nicht alle Geschichten.
      Ja, das mit den Wiederholungen muss ich noch mal überarbeiten glaub ich. Ich glaub das war schon immer mein Problem.
      Schön, dass dir meine Feen gefallen.
      Danke für das Lob mit dem Schreibstil.

      @Kisa:
      danke. Ich werde deine Markierungen dann morgen mal durchgehen. Heute ist es zu spät dafür.
      Schade, dass dir Mia und den anderen nicht so gefällt. Bisher ist sie bei meinen Testlesern ziemlich gut angekommen. Aber gut, nicht jeder kann jeden Charakter mögen und vielleicht ist ein bisschen negative Kritik auch nicht verkehrt. So kann ich sehen was ich besser machen kann. Wobei ich deswegen natürlich nicht meine ganzen Charaktere ändern werde verständlicherweise. So was ist halt auch immer Geschmackssache wie bei allem.
    • Sodele ^^ Da Kisa und Kyelia schon fleissig korrigiert haben, kann ich mich auf Story und Erzählung konzentrieren :thumbsup:

      Ich denke, ich würde Mia nicht als naiv bezeichnen ... ach, wie soll ich das erklären...
      Also: Ich als Leser lese deine Story und überlege mir folgendes:
      - Wo ist das (ggf. schmutzige) Geheimnis und wer/was hütet es?
      - Wer ist der/die Person, in den/die sich der Protagonist verliebt?
      - Wer stirbt?
      - Und so weiter
      Von der Geschichte erwarte ich, dass sie mich schließlich überrascht - ich will, dass ich falsch liege, oder dass ich zumindest während dem Verlauf ein paar Mal in Unsicherheit gewiegt werde oder von etwas anderem überzeugt.
      Bei dir sehe ich da etwas die Gefahr, dass du zu viele Hinweise auf die Eltern gibst, Mia spürt quasi bei allem, wenn da etwas nicht stimmt ... immerhin sind es ihre Eltern, denen sie schließlich vertraut und alles, aber sie ist viel zu misstrausch - denke ich.
      Das mit dem sich-verlieben in Leinar geht mir auch etwas zu schnell. Faszination für eine Person ist das eine. Bei dem alleinigen Hören seiner Stimme quasi in Ohnmacht fallen etwas anderes.
      Bin vielleicht wieder nur ich und Teenager-Romanzen ^^ meiner Erfahrung nach halten solche Beziehungen 3 Wochen, wenns hoch kommt, und das kann ich nicht wirklich ernst nehmen. Ich sähe es lieber, wenn sich echte Freundschaft entwickeln würde. Darum funktioniert Harry Potter so gut, weisst du? Klar heiraten Ron und Hermine am Schluss, aber das dauert sieben Bücher, bis sie endlich beide Gefühle entwickelt haben und sie auch zugeben können, Ron hat zwischendurch ne andere Freundin, Hermine geht mit anderen Jungs aus ... Sie halten zusammen, nicht weil sie verknallt sind seit sieben Jahren, sondern durch echte Freundschaft. Liebe kann sich aus so was entwickeln, ja, aber auch wenn sie es nicht tut ändert es nichts am Ganzen :)
      Das ist das, was viele Teenager-Romanzen falsch machen: Alles basiert auf einem flatternden Gefühl im Bauch. Und darum bleibt es auch immer so flach und für mich unbefriedigend.

      Sprich, Mia ist nicht naiv, sie kriegt nur einfach alles hingeworfen - Hinweise, Liebe, Freunde, und sie bemerkt natürlich sofort alles. Das ist auch ein Grund, warum es gut ist, mehr Details zur Welt einzuwerfen: Falsche Spuren zu legen, zu zeigen, dass Mia immer so aufmerksam ist und nicht nur genau die Dinge bemerkt, die wichtig sind für die Geschichte.

      Ich hoffe du weisst, wie ich das meine ^^

      Ich weiss nicht was du planst, aber das ist die Richtung, die das alles zu nehmen scheint. Vielleicht auch nicht - dann hättest du mich schön an der Nase rumgeführt :thumbup: Jedenfalls denke ich, unvorhersehbares und Überraschungen würden deine Geschichte ziemlich aufpeppen. Potenzial hat sie auf jeden Fall :)

      "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."

      - Twelve
    • hm, ich glaub das ist Geschmackssache. Harry Potter mag ich auch, aber ich liebe Liebesgeschichten und mir gefällt es nicht, wenn zu viel dazwischen funkt. Ich bin eigentlich auch nicht so der Liebe auf den ersten Blick Typ, aber ich mag es auch nicht, wenn die Charaktere erst am Ende der Geschichte zusammen kommen. Ich möchte sehen wie sich die Liebe entwickelt während sie zusammen sind. Teilweise dachte ich auch vielleicht geht das etwas schnell mit den beiden, aber den ersten drei Testlesern hat das gefallen. Zumindest haben sie nichts gegenteiliges gesagt. Ja, vielleicht ist der Anfang wirklich wie in fast jeder anderen Story. Das könnte stimmen. Aber die Geschichte geht ja auch noch weiter und ich bin gespannt was du dann zur Etwicklung der Geschichte sagen wirst. Mir ist klar, dass das meiste an Geschichten einfach Geschmackssache ist und entweder man trifft den Geschmack einer Person oder nicht und ich hab germerkt, dass der Trend eher in die Richtung Liebesgeschichten geht, die keine wirklichen sind oder Charaktere, die recht gefühllos sind um es harmlos zu sagen und mit möglichst vielen Steinen im Weg. Manchmal wird mir das zu viel und oft genug nervt mich das und deswegen wollte ich genau das nicht für meine Geschichte.

      @Kisa

      also das meiste hab ich angenommen was du gesagt hast, aber über manchen bin ich auch gestolpert. Zum Beispiel über dieses „Du hast Jemanden verloren …“ – Satz. Wenn ich das als Frage stelle, kommt es nicht so rüber wie ich wollte. Denn es sollte eine Feststellung sein. Ich denke es klingt wegen diesem „Vielleicht“ komisch, oder? Klingt es besser, wenn ich es so schreibe?`
      Du hast Jemanden verloren, der dir viel bedeutete. Vielleicht ein Mädchen, dass du gern hattest?
      Weil die Bedeutung des Satzes sollte schon bleiben …
      Die Sätze sind jetzt nur verschoben, weil ich das bei Bookrix so machen musste, damit sie gut lesbar sind. In meiner Worddatei sind sie normal zusammenhängend.
      Noch mal zu den markieten Punkten: Sind das jetzt die Stellen, wo ich den Punkt weglassen muss? Das verwirrt mich gerade etwas.
      Aber danke für deine Korrektur. Das ist sehr hilfreich. Beim 5. Kapitel versuche ich mal vorab zu korrigieren und es aus Word rauszukopieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lilian ()

    • So ich kann nicht dafür garantieren, dass dieses Kapitel jetzt komplett fehlerfrei ist, aber ihr könnt ja mal drüber gucken.

      Kapitel 5 Ein weiteres Spiel


      - Grüble nicht über das nach, was du nicht ändern kannst.
      Es wird deinen Schmerz nur verschlimmern. -
      Christopher Paolini Eragon3 Die Weisheit des Feuers


      Als ich erwachte waren die meisten Betten wieder in Sofa umgewandelt worden. Das Bett von Leinar allerdings noch nicht. Er lag friedlich schlafend dort. Er sah süß aus dabei so süß und friedlich aus, ohne sein sonst so nachdenkliches Gesicht. Als hätte er gesprürt, dass er beobachtet wurde, wachte er auf und setzte sich ruckartig auf. Seine schwarzen Haare standen in alle Richtungen ab, aber das stand ihm ausgezeichnet. Er sah zu mir und schenkte mir ein leichtes Lächeln, wohl zur Erinnerung daran, dass er letzte Nacht nicht vergessen hatte. Irgendetwas hatte sich gestern am Panoramafenster zwischen uns verändert, was mich freute. Also lächelte ich zurück.
      Dann entdeckte Sophann neben mir, dass ich auf war. Sie saß schon auf ihrem Sofa. Damit war der vertraute Augenblick zwischen mir und Leinar vorbei. Er stand ohne ein weiteres Wort auf und ging ins Bad, wo wir alle unser Gepäck deponiert hatten. Sein Bett verwandelte sich vor meinen Augen in die Couch zurück. Ich konnte mich immer noch nicht ganz an den Anblick gewöhnen.
      "Hey du Schlafmütze", begrüßte Sophann mich und ich wandte mich ihr zu. Sie wirkte etwas hibbelig. "Das war ein Tag, oder? Ich hab mich ja gestern mit Lily unterhalten. Kannst du dir vorstellen, dass sie Wolken schweben lassen kann? Ist das nicht unglaublich?"
      "Sophann!", schalt ich sie. "Sollte das Gespräch nicht unter euch bleiben? Deswegen sind sie doch schließlich verzaubert." Dennoch versuchte ich mir vorzustellen wie Lilys Gabe funktionieren sollte.
      Sophann seufzte übertrieben. "Du solltest dich wirklich langsam an Sophie gewöhnen. Je eher desto besser. Ok, ich erzähl ja schon gar nichts mehr." Sophann zog eine Schnute, aber wirklich beleidigt wirkte sie nicht.
      Grinsend ging ich ins Bad. Es gab keine Absperrung für Jungen und Mädchen. Leinar war da, aber er hatte sich schon umgezogen. Statt einem blauen Schlafanzug trug er jetzt eine enge schwarze Jeans und ein enges weißes Langarmshirt, was ihm ausgesprochen gut stand. Auf Schuhe verzichetete er allerdings immer noch. Das ließ mich lächeln.
      Da er noch im Bad war, beschloss ich erst mal Zähne zu putzen. Ich kramte also in meinem Koffer nach meinem Zahnputzzeug, während er mir mit seiner sexy Stimme "Guten Morgen" wünschte.
      Auch ich begrüßte ihn mit "Guten Morgen", kramte aber weiterhin in meinen Sachen. Als ich endlich alles hatte und mich zu ihm gesellte, merkte ich wie er mich anstarrte.
      "Ist was?", fragte ich ihn verwirrt.
      "Deine Haare sehen ziemlich interessant aus" Er grinste schelmisch.
      Ich wagte einen Blick in den Spiegel und bereute es sofort. Mein rotes Haar lag ziemlich wild um meinen Kopf. Es war lang, dick und meistens nicht zu bändigen. So schlimm hatte es allerdings noch nie ausgesehen.
      "Oh verdammt! Ein Kamm wäre wohl besser gewesen.", fluchte ich. Ich stellte mein Zahnputzzeug beim Waschbecken ab und wollte noch mal zu meinem Koffer, doch Leinar hielt mich davon ab, indem er sanft meine Hand nahm.
      "Nein, ich mag deine Haare so."
      "Ja klar." Ich rollte mit den Augen und wollte trotzdem zu meinem Koffer, doch er berührte schnell meine Haare und ich bemerkte, dass irgendetwas mit ihnen passierte. Als ich anschließend in den Spiegel sah, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Irgendwie hatte er durch seine Berührung mein Haar gestylt und glänzender gemacht. Es lag jetzt sanft um meine Schultern und passte zum ersten Mal perfekt zu meinem Gesicht. Verwirrt sah ich ihn an: "Wie hast du das gemacht?"
      „Es ist eine Gabe von mir. Ich kann Haare perfekt stylen. Ich muss sie nur berühren und mir vorstellen, wie ich sie haben möchte. Aber bisher hab ich das nur bei mir gemacht.“
      Deswegen sah er immer so perfekt aus. Dann erinnerte ich mich an meine Marnieren und bedankte mich bei ihm.
      "Gern geschehen" Er lächelte sein unglaubliches Lächeln. Dann stellte er sein Zahnputzzeug zur Seite und sagte: "Ich denke, ich sollte dich jetzt besser allein lassen, damit du dich anziehen kannst."
      "Ok", war das einzige, was ich sagen konnte. Dann verließ er das Bad. Ich starrte ihm hinterher. Er war gar nicht so still wie alle sagten. Kopfschüttelnd putzte ich meine Zähne und zog mir ein rötliches Sommerkleid mit leichtem Ausschnitt an.
      Jeder hatte hier sein eigenes Waschbecken und meins war neben Leinars und Sophanns. Sie waren mit Namen versehen. Die Wände des Bades waren blau und die Waschbecken selbst weiß. Sogar Duschen gab es.
      Ich verließ das Bad, als ich fertig war, und setzte mich wieder auf mein Sofa. Das Frühstück wartete ...
      Es gab jede Menge Auswahl, aber ich entschied mich für ein ganz normales Toast mit Erdbeermarmelade und ein Glas frisch gepressten Orangensaft. Während des Frühstücks erklang wieder die Stimme aus dem Lautsprecher.
      "Guten Morgen, liebe Fahrgäste und Herzlich willkommen, liebe dazu gestiegene Fahrgäste aus Zaall. Die Fahrt verlief bisher plangemäß. In zwei Stunden erreichen wir die nächste Stadt Tindemu und heute Abend gegen 18 Uhr dann Landford. Auf den Bildschirmen erhalten Sie Anweisungen für das heutige Kennen-Lern-Spiel für den Nachmittag. Danach zeigen wir den ersten Bericht über die Menschenwelt. Das Team vom magischen Zug wünscht Ihnen weiterhin eine angenehme Reise."
      Die Stimme verstummte wieder und auf dem Bildschirm erschien die Anweisung. Wir sollten diesmal in Zweierteams Bewohner aus anderen Städten kennenlernen. Wir sollten selbst Fragen vorbereiten und sie uns dann auf Kärtchen notieren. Darunter standen die Teams.

      Neal und Mia = Ariella und Antonia aus Zaall
      Sophie und Lily = Rena und Julian aus Tindemu
      Emma und Robin = Jonas und Finn aus Landford
      Justin und Sören = Sanna und Marleen aus Zaall

      Oha! Ich würde mit Leinar zusammen arbeiten und wir sollten die Mädels Ariella und Antonia kennenlernen. Dazu werden wir in den Wagen der Mädchen gehen. Leinar mit drei Mädels? Nun denn ...
      Als Emma las, dass ich mit Leinar zusammen arbeiten würde, zwinkerte sie mir verschwörerisch zu. Sie konnte ja nicht ahnen, dass ich bereits Kontakt zu ihm geknüpft hatte.
      Von Justin und Sören hatte ich bisher ziemlich wenig mitbekommen. Sie waren Brüder und blieben die meiste Zeit für sich.
      Es war schon irgendwie seltsam. Bei den Meisten benutzte ich wirklich die Menschennamen, nur bei Leinar und Sophann nicht. Ihre anderen Namen kannte ich einfach zu gut. Die anderen hatte ich nur einmal gelesen und blieben nicht so hängen wie ihre Menschennamen.
      Die Sendung im Fernsehen handelte vom 2. Weltkrieg. Ich hatte die grausame Geschichte schon einmal gehört.
      Sophann setzte sich zu Lily aufs Sofa und Leinar kam zu mir.
      "Bist du nervös wegen dem bevorstehenden Treffen mit den Mädels aus Zaall?", fragte ich ihn.
      "Eigentlich nicht.", antwortete er. "Ich kenne sie schon."
      "Was?", fragte ich vollkommen überrascht. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet.
      "Na ja, zumindest eine von ihnen. Ariella. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das ist. In unserer Welt hieß sie Arie. Aber sie muss es einfach sein.", erklärte er.
      Ich schluckte fest. Ob er ihr sehr nahe stand?
      "Wo hast du sie kennen gelernt?", fragte ich ihn.
      "Meine Mutter war damals noch da. Ihre war Mum war mit meiner befreundet. Arie kam immer mit ihr zu Besuch, auch später noch. Doch zuletzt hab ich Ariella vor etwa drei Jahren gesehen. Sie hat noch eine Schwester, aber sie war nie mit dabei. Ich nehme an, dass sie diese Antonia ist."
      Er beobachtete mich aufmerksam. Vielleicht wollte er sehen, wie ich auf diese Nachricht reagierte.
      "Stand sie dir nah?", fragte ihn nun und hoffte, dass er nicht merkte wie wichtig mir seine Antwort darauf war.
      "Nein, nicht wirklich. Sie kam nur alle zwei Jahre. Soweit ich mich erinnern kann, hatte sie einen Freund in Zaall."
      "Aber du freust dich sie wieder zu sehen, oder?", fragte ich weiter. Ich konnte einfach nicht damit aufhören.
      "Ja schon ....", gab er zu. "Aber mehr auch nicht. Ich glaube, ich kenne dich jetzt schon besser als sie."
      Das beruhigte mich etwas. Er schien zu merken, dass er mir wichtig geworden war und vielleicht war ich ihm ja auch ein wenig wichtig geworden.
      "Wollen wir jetzt mit den Fragen anfangen?", schlug er vor.
      "Ist das denn überhaupt nötig?", erkundigte ich mich.
      "Ja." Er klang sehr bestimmt.
      "Ok, dann überlegen wir uns welche.", stimmte ich zu.
    • Lilian schrieb:

      Kapitel 5 Ein weiteres Spiel

      - Grüble nicht über das nach, was du nicht ändern kannst.
      Es wird deinen Schmerz nur verschlimmern. -
      Christopher Paolini Eragon_(Leerzeichen)3 Die Weisheit des Feuers

      Als ich erwachte_(Komma) waren die meisten Betten wieder in Sofa umgewandelt worden. Das Bett von Leinar allerdings noch nicht. Er lag friedlich schlafend dort(darauf -- finde ich sprachlich besser formuliert ;) ). Er sah süß aus (weg damit, das ist sonst doppelt gemoppelt) dabei so süß und friedlich aus, ohne sein sonst so nachdenkliches Gesicht. Als hätte er gesprürt, dass er beobachtet wurde, wachte er auf und setzte sich ruckartig auf.(Mein Vorschlag: Als hätte er gespürt, dass er beobachtet wurde, wachte er ruckartig auf und saß kerzengrade im Bett) Seine schwarzen Haare standen in alle Richtungen ab, aber das stand ihm ausgezeichnet. Er sah zu mir und schenkte mir ein leichtes Lächeln, wohl zur Erinnerung daran, dass er letzte Nacht nicht vergessen hatte. Irgendetwas hatte sich gestern am Panoramafenster zwischen uns verändert, was mich freute. Also lächelte ich zurück.(Hier kann ich mich Klimbim´s Meinung anschließen, dieses Verliebt sein, geht zwischen den beiden VIEL zu schnell. Das könnte sich wesentlich langsamer aufbauen lassen, so würden deine Kapitel auch etwas länger bzw. ausführlicher werden, wie Klim auch schon meinte)
      Dann entdeckte Sophann neben mir, dass ich auf war. Sie saß schon auf ihrem Sofa. Damit war der vertraute Augenblick zwischen mir und Leinar vorbei. Er stand ohne ein weiteres Wort auf und ging ins Bad, wo wir alle unser Gepäck deponiert hatten. Sein Bett verwandelte sich vor meinen Augen in die Couch zurück. Ich konnte mich immer noch nicht ganz an den Anblick gewöhnen.
      "Hey_(Komma) du Schlafmütze", begrüßte Sophann mich und ich wandte mich ihr zu. Sie wirkte etwas hibbelig. "Das war ein Tag, oder? Ich hab mich ja gestern mit Lily unterhalten. Kannst du dir vorstellen, dass sie Wolken schweben lassen kann? Ist das nicht unglaublich?"
      "Sophann!", schalt ich sie. "Sollte das Gespräch nicht unter euch bleiben? Deswegen sind sie doch schließlich verzaubert." Dennoch versuchte ich mir vorzustellen wie Lilys Gabe funktionieren sollte.
      Sophann seufzte übertrieben. "Du solltest dich wirklich langsam an Sophie gewöhnen. Je eher desto besser. Ok (Okay), ich erzähl ja schon gar nichts mehr." Sophann zog eine Schnute, aber wirklich beleidigt wirkte sie nicht.
      Grinsend ging ich ins Bad. Es gab keine Absperrung für Jungen und Mädchen. Leinar war da, aber er hatte sich schon umgezogen. Statt einem blauen Schlafanzug trug er jetzt eine enge schwarze Jeans und ein enges weißes Langarmshirt, was ihm ausgesprochen gut stand. Auf Schuhe verzichetete er allerdings immer noch. Das ließ mich lächeln.
      Da er noch im Bad war, beschloss ich erst mal Zähne zu putzen. Ich kramte also (finde ich persönlich überflüssig) in meinem Koffer nach meinem Zahnputzzeug, während er mir mit seiner sexy Stimme "Guten Morgen" wünschte.
      Auch ich begrüßte ihn mit "Guten Morgen", kramte aber weiterhin in meinen Sachen. Als ich endlich alles hatte und mich zu ihm gesellte, merkte ich wie er mich anstarrte.
      "Ist was?", fragte ich ihn verwirrt.
      "Deine Haare sehen ziemlich interessant aus(Punkt)" Er grinste schelmisch.
      Ich wagte einen Blick in den Spiegel und bereute es sofort. Mein rotes Haar lag ziemlich wild um meinen Kopf. Es war lang, dick und meistens nicht zu bändigen. So schlimm hatte es allerdings noch nie ausgesehen.
      "Oh verdammt! Ein Kamm wäre wohl besser gewesen.",(Weg mit dem Punkt) fluchte ich. Ich stellte mein Zahnputzzeug beim Waschbecken ab und wollte noch mal zu meinem Koffer, doch Leinar hielt mich davon ab, indem er sanft meine Hand nahm.
      "Nein, ich mag deine Haare so."
      "Ja klar." Ich rollte mit den Augen und wollte trotzdem zu meinem Koffer (Gepäck --so vermeidest du die Wiederholung), doch er berührte schnell meine Haare und ich bemerkte, dass irgendetwas mit ihnen passierte. Als ich anschließend in den Spiegel sah, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Irgendwie hatte er durch seine Berührung mein Haar gestylt und glänzender gemacht. Es lag jetzt sanft um meine Schultern und passte zum ersten Mal perfekt zu meinem Gesicht. Verwirrt sah(blickte/guckte/schaute -- such dir etwas davon aus, dann kannst du die rasche Wiederholung des Wortes vermieden) ich ihn an: "Wie hast du das gemacht?"
      „Es ist eine Gabe von mir. Ich kann Haare perfekt stylen. Ich muss sie nur berühren und mir vorstellen, wie ich sie haben möchte. Aber bisher hab ich das nur bei mir gemacht.“
      Deswegen sah er immer so perfekt aus. Dann erinnerte ich mich an meine Marnieren und bedankte mich bei ihm.
      "Gern geschehen(Punkt)" Er lächelte sein unglaubliches Lächeln. Dann stellte er sein Zahnputzzeug zur Seite und sagte: "Ich denke, ich sollte dich jetzt besser allein lassen, damit du dich anziehen kannst."
      "Ok(selbe wie oben, schreib das doch bitte ganz aus. Das sieht im Fließtext etwas schöner aus!)", war das einzige, was ich sagen konnte. Dann verließ er das Bad. Ich starrte ihm hinterher. Er war gar nicht so still wie alle sagten. Kopfschüttelnd putzte ich meine Zähne und zog mir ein rötliches Sommerkleid mit leichtem Ausschnitt an.
      Jeder hatte hier sein eigenes Waschbecken und meins(meines) war neben Leinars und Sophanns. (Welch ein Zufall. Das sind so vorhersehbare Sache, die deiner Hauptfigur das Leben etwas zu leicht machen. Klar, dass das nur ne Nebensächlichkeit ist, aber solche Dinge lassen die Geschichte irgendwie zu einfach rüber kommen. Der Leser (also ich) sitz dann da und denkt sich.... aber sicher doch! Klar, die hat vielleicht nen Glück, im Wahren Leben hat man dann das Waschbecken neben denjenigen den man am wenigsten leiden kann. Das sind Feinheiten, die die auch berücksichtigen solltest)Sie waren mit Namen versehen. Die Wände des Bades waren blau und die Waschbecken selbst weiß. Sogar Duschen gab es.
      Ich verließ das Bad, als ich fertig war,(aus meiner Sicht wieder überflüssig, weil sich das der Leser schon denken kann) und setzte mich wieder auf mein Sofa. Das Frühstück wartete ...
      Es gab jede Menge Auswahl, aber ich entschied mich für ein ganz normales (normalen)Toast mit Erdbeermarmelade und ein Glas frisch gepressten Orangensaft. Während des Frühstücks erklang wieder die Stimme aus dem Lautsprecher.
      "Guten Morgen, liebe Fahrgäste und Herzlich willkommen, liebe dazu gestiegene Fahrgäste aus Zaall. Die Fahrt verlief bisher plangemäß. In zwei Stunden erreichen wir die nächste Stadt Tindemu und heute Abend gegen 18 Uhr(ausschreiben) dann Landford. Auf den Bildschirmen erhalten Sie Anweisungen für das heutige Kennen-Lern-Spiel für den Nachmittag. Danach zeigen wir den ersten Bericht über die Menschenwelt. Das Team vom magischen Zug wünscht Ihnen weiterhin eine angenehme Reise."
      Die Stimme verstummte wieder und auf dem Bildschirm erschien die Anweisung. Wir sollten diesmal in Zweierteams Bewohner aus anderen Städten kennenlernen. Wir sollten selbst Fragen vorbereiten und sie uns dann auf Kärtchen notieren. Darunter standen die Teams.

      Neal und Mia = Ariella und Antonia aus Zaall
      Sophie und Lily = Rena und Julian aus Tindemu
      Emma und Robin = Jonas und Finn aus Landford
      Justin und Sören = Sanna und Marleen aus Zaall
      Oha! Ich würde mit Leinar zusammen arbeiten(Wieder so ein ZUFALL) und wir sollten die Mädels Ariella und Antonia kennenlernen. Dazu werden wir in den Wagen der Mädchen gehen. Leinar mit drei Mädels? Nun denn ...
      Als Emma las, dass ich mit Leinar zusammen arbeiten würde, zwinkerte sie mir verschwörerisch zu. Sie konnte ja nicht ahnen, dass ich bereits Kontakt zu ihm geknüpft hatte.
      Von Justin und Sören hatte ich bisher ziemlich wenig mitbekommen. Sie waren Brüder und blieben die meiste Zeit für sich.
      Es war schon irgendwie seltsam. Bei den Meisten benutzte ich wirklich die Menschennamen, nur bei Leinar und Sophann nicht. Ihre anderen Namen kannte ich einfach zu gut. Die anderen hatte ich nur einmal gelesen und blieben nicht so hängen wie ihre Menschennamen. (Daraus würde ich persönlich zwei Sätze machen)
      Die Sendung im Fernsehen handelte vom 2. Weltkrieg. Ich hatte die grausame Geschichte schon einmal gehört.
      Sophann setzte sich zu Lily aufs Sofa und Leinar kam zu mir.
      "Bist du nervös wegen dem bevorstehenden Treffen mit den Mädels aus Zaall?", fragte ich ihn.
      "Eigentlich nicht.(Weg mit dem PUNKT)", antwortete er. "Ich kenne sie schon."
      "Was?", fragte ich vollkommen überrascht. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet.
      "Na ja, zumindest eine von ihnen. Ariella. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das ist. In unserer Welt hieß sie Arie. Aber sie muss es einfach sein.(WEG MIT DEM PUNKT)", erklärte er.
      Ich schluckte fest. Ob er ihr sehr nahe stand?
      "Wo hast du sie kennen gelernt?", fragte ich ihn.
      "Meine Mutter war damals noch da. Ihre war Mum war mit meiner befreundet.(Mein Vorschlag: Ihre Mutter war mit meiner befreundet) Arie kam immer mit ihr zu Besuch, auch später noch. Doch zuletzt hab ich Ariella vor etwa drei Jahren gesehen. Sie hat noch eine Schwester, aber sie war nie mit dabei. Ich nehme an, dass sie diese Antonia ist."
      Er beobachtete mich aufmerksam. Vielleicht wollte er sehen, wie ich auf diese Nachricht reagierte.
      "Stand sie dir nah?", fragte ihn nun und hoffte, dass er nicht merkte_(Komma) wie wichtig mir seine Antwort darauf war.
      "Nein, nicht wirklich. Sie kam nur alle zwei Jahre. Soweit ich mich erinnern kann, hatte sie einen Freund in Zaall."
      "Aber du freust dich sie wieder zu sehen, oder?", fragte ich weiter. Ich konnte einfach nicht damit aufhören.
      "Ja schon ....", gab er zu. "Aber mehr auch nicht. Ich glaube, ich kenne dich jetzt schon besser als sie."
      Das beruhigte mich etwas. Er schien zu merken, dass er mir wichtig geworden war und vielleicht war ich ihm ja auch ein wenig wichtig geworden.
      "Wollen wir jetzt mit den Fragen anfangen?", schlug er vor.
      "Ist das denn überhaupt nötig?", erkundigte ich mich.
      "Ja." Er klang sehr bestimmt.
      "Ok(Komplett ausschreiben), dann überlegen wir uns welche.", stimmte ich zu.
      Ich hoffe das du mir die Markierungen nicht übel nimmst. Einige Sachen sind halt nur Vorschläge, bei denen du selber überlegen musst, ob du sie änderst oder nicht. Ansonsten hat mir der Teil ganz gut gefallen, aber mich würde mal interessieren wie groß dieser Zug eigentlich ist?! Bin aber dennoch mal gespannt wie deine Geschichte weiter geht :D

      LG
      Kisa
    • @Kisa:

      ne nehm dir das nicht übel, hab ja gesagt, dass ich nicht garantieren kann, dass es jetzt fehlerfrei ist und Anregungen sind ja immer nützlich. Klar muss ich dann sehen, was ich dann daraus mache, aber das meiste änder ich dann ja auch noch mal.

      Hm, ehrlich gesagt hab ich mir darüber noch gar nicht so die Gedanken drüber gemacht wie groß der Zug ist. Vielleicht sind die Wagons etwa so groß wie normale Wagons. Ich denke ich werde den Teil jetzt mit eurer Hilfe vor allem stilistisch noch mal überarbeiten und dann les ich mir das noch mal durch und gucke was ich noch so genauer beschreiben kann oder so.

      Aber schön, dass dir der Teil sonst ganz gut gefallen hat.

      So hab das jetzt auch durchgearbeitet. Also das mit den Waschbecken und so lass ich so, weil es für die Geschichte von Bedeung hat, aber da kommt die Erklärung dazu erst später, wenn sie in der Schule ist. Ausserdem find ich manchmal sind Zufälle auch gar nicht schlecht und manchmal gibts die ja auch wirklich. Vielleicht nicht so, aber na ja. Na ja wie gesagt, das mit der schnellen Liebe ist Geschmackssache. KP ob ich da noch mal ein paar Kapitel hinzu füge. Eigentlich wollte ich es so lassen. Und manche Leser mögen so was ja auch durchaus.

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