(Neufassung) Lion Heart - Ruf der Seelen

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    • (Neufassung) Lion Heart - Ruf der Seelen

      Ja, ein neues Thema, naja wenn man bedenkt, dass die Geschichte schon etwas älter ist, ist es eigentlich nicht mehr wirklich eine neue Geschichte.
      Ich wurde von einigen von euch gefragt, ob ich an dieser Geschichte weiter schrieben würde. ( @Kyelia @Janorian @Miri @Schreibfeder ) Da mir aber min USB-Stick abgeschmiert ist und dabei die komplette Story gelöscht wurde ( @Jennagon ja leider auch der zweite Teil mit Tony in der Hauptrolle ;( ) habe ich mir überlegt die ganze Geschichte noch einmal zu schreiben. nicht nur weil sie euch zu gefallen scheint, sondern auch weil sie mir persönlich sehr am Herzen liegt und da für diese Geschichte eigentlich auch mehrere Teile geplant waren (acht um genau zu sein, aber über mehr als zwei einhalb bin ich nie hinweg gekommen -- Schreibblockkade ---)

      Naja, wie auch immer hier kommt auf alle Fälle der erste Teil. Ich muss dazu sagen, dass ihr ab besten alles vergesst, was ihr in der ursprünglichen Version gelesen habt, wenn er sie nicht gelesen habt, umso besser, denn schon der Anfang ist schon völlig anders. Also viel Vergnügen wünsche ich euch. Wie immer freue ich mich wenn ihr meine Geschichte durchliest und wenn ihr Kommentare abgibt, dabei ist es völlig egal, ob sie positiv oder negativ sind. ich möchte gerne ehrliche Meinungen hören, weil mri diese Geschichte echt wichtig ist. Also dann, viel Spaß :D



      Das verführerische Kleid

      Es warmerkwürdig sich selber in einem wunderschönen Abendkleid zu sehen, wenn maneigentlich nur an Militäruniformen oder schlichte, nichts sagende schwarzeKleidung gewöhnt war.
      Für Witanie war es zudem noch sehrungewöhnlich ihren Körper in etwas zusehen, das ihre weiblichen Rundungenhervor hob und nicht unter viel zu großen Kleidungsstücken verbarg. Denn darauflegte es Jonathan Lookchild im Allgemeinen an, dass jeder seiner Soldatenvergaß, dass sie eine Frau war. Allerdings waren seine Bemühungen nichtwirklich von Erfolg gekrönt, denn Kane ließ keine Sekunde verstreichen denanderen Rekruten deutlich zu machen, dass sie, Witanie, etwas Besonderes warund auch so behandelt werden sollte.
      Außerdem gab es da auch noch Tony undDyan, die sich Witanie gegenüber wie Brüder verhielten und nicht zuließen, dassihr etwas geschah, was Jonathan Lookchild regelmäßig zur Weißglut trieb.
      Lookchild war ein hervorragenderWissenschaftler. Eine wahre Koryphäe auf dem Gebiet der Genforschung undEntwicklung von Waffen, wozu auch die biologischen Waffen gehörten. DieseGenforschungen setzte er ein, um das amerikanische Militär voranzutreiben umden wörtlichen Supersoldaten zu erschaffen. Mit seinen Experimenten, die er alspatriotisch bezeichnete und alle anderen als menschenverachtend, führte er imVerborgenen durch. Zumindest vor der breiten Öffentlichkeit. Die hohen Tiereder amerikanischen Regierung wussten durchaus von seinen Experimenten undMachenschaften, die er an Menschen durchführte, aber sie tolerierten es,solange sie die Ergebnisse bekamen, die sie sich von der Forschung vonLookchild erhofften und den daraus zu schlagenden militärischen Vorteilgegenüber anderen Ländern.
      Man fragt sich jetzt sicherlich wiediese Experimente aussahen. Tja, die Genforschung, die Jonathan betreibt, bezogsich darauf, dass er die menschliche DNS mit der eines Tieres, einesRaubtieres, kreuzte.
      Genau dashat Lookchild mit Witanie, Kane, Dyan und Tony getan, aber auch noch mit vielenanderen.
      Die meisten seiner Experimente warenauf eine Art und Weise geglückt, auch wenn sie nicht immer so verliefen, wieder Wissenschaftler es sich vorgestellt hatte, wofür Witanie das beste Beispielwar.
      Witanie war sein erster Proband gewesenan dem er experimentieren konnte, ohne das ihr Vater, eins der hohen Tiere derRegierung, etwas dagegen tat. Schlimmer noch, ihr Vater, Vizeadmiral RichardHeart, hatte seine einzige Tochter, sein einziges Kind nach dem Tod seinerFrau, als Witanie fünf war, an den Genforscher übergeben. So musste er sichnicht mit der Last eines Kindes herumschlagen, das er niemals haben wollte. Sogelang es Jonathan sein erstes Subjekt für seine Forschungen zu bekommen undseine Überlegungen in die Tat umzusetzen.
      So geschah es, dass Witanies DNS mitder einer Löwin gekreuzt wurde. Allerdings nicht so erfolgreich, wie Jonathanes sich vorgestellt hatte.
      Technisch gesehen sollte sie sich immerund überall in die Gestalt einer Löwin verwandeln können, doch Witanie konnteihren Körper nicht wandeln wann sie es wollte. Sie hatte große Schwierigkeitensich darauf zu konzentrieren, deshalb verbuchte Lookchild diesen Versuch untereinem totalen Fehlschlag. Also suchte er sich neue Objekte für seineForschungen und tat dabei die drei Jungen auf, die heute für Witanie wie Brüderwaren.



      Witanie befand sich in dem winzigenBadezimmer, welches sich an ihr Quartier anschloss. Da sie unter den Rekrutendie einzige Frau war, hatte Jonathan ihr das Zugeständnis eines eigenenBadezimmers gemacht, aber auch erst als seine Probanden zahlreicher wurden undüber Kane, Tony und Dyan hinausreichten.
      Die anderen mussten sich das Badezimmerteilen. Zwanzig Kerle und zwei Badezimmer waren einfach nur eklig. Deswegen warWitanie dem Wissenschaftler einmal in ihrem Leben dankbar, auch wenn sie sonstnichts als blanken Hass für ihn empfand, aufgrund der Dinge, die er ihr und denanderen über die Jahre hinweg angetan hatte.
      Witanie betrachtete sich imBadezimmerspiegel unter dem wenig schmeichelhaften Neonlicht, welches ihre Hautnoch blasser und fahler aussehen ließ, als sie in Wirklichkeit war.
      Auch wenn sie sich eigentlich schminkensollte, um Lookchild zu gefallen, verweigerte sie genau dies aus dem einfachenGrund, dass sie immer genau das Gegenteil von dem tat, was er wollte. Das warbei ihr mit der veränderten DNS mit eingeflossen. Der pure Trotz undWiderspruch gegenüber dem Mann, der sie über die Jahre hinweg gefoltert hatte.Also zahlte sie es ihm mit schlichtem Ungehorsam heim.
      Natürlich war sich Witanie desUmstandes bewusst, dass sie ihn damit nur noch wütender machte. Aber genau daswar der Punkt den sie erreichen wollte. Wenn Jonatahn Lookchild vor Wutschäumte, machte er Fehler und davon nicht gerade wenig.
      So war es Witanie und auch ihren dreiständigen Begleitern gelungen zu fliehen, aber Jonathan hatte sie immer wiedereingefangen und nur noch schlimmer bestraft und gefoltert.
      Irgendwann war er dann auf die Ideegekommen ihnen GPS-Chips einzupflanzen, damit er sie nicht mehr so leicht ausden Augen verlieren konnte. Genau dieses winzige Detail machte den heutigenAbend so kompliziert.
      Denn heute Abend sollte Witanie DoktorLookchild auf eine Gala in den Hollywood Hills begleiten, also spielte sie dasansehnliche Anhängsel und zugleich wurde sie als wissenschaftlicher Erfolgvorgeführt. Auf dieser Gala tummelten sich nicht nur reiche Geschäftsleute undalte Geldsäcke, die ihr Geld noch mehr vermehren wollte, indem sie in dieWissenschaft investierten, sondern auch hochrangige Tiere des Militärs und denFührungsebenen der Regierung würden anwesend sein.
      Als Anhängsel musste Witanie gutaussehen und dafür wurde sie nun in ein veilchenblaues Abendkleid gezwängt,dass ihre weiblichen Kurven mehr als nur ein bisschen hervorhob. Neben derLänge des Abendkleides, des tiefen Dekolletés und des mörderischen Schlitzes,der ihr weit bis auf den Oberschenkel reichte und mehr Bein enthüllte, als siebereit war den gierenden Blicken alter Männer preiszugeben.
      Witanie betrachtete sich in dergläsernen Tür der Dusche, die ihr als Ganzkörperspiegel diente. Sie drehte sichleicht hin und her, um sich den schwingenden Rock ihres Kleides genauanzusehen.
      „Komm endlich aus diesem beschissenenBadezimmer raus, Wi!“, herrschte Kane sie durch die dünne Sperrholztür an. Dabeikonnte sie das ungeduldige Knurren in seiner tiefen Stimme nur allzu deutlichhören. Diesen Laut hatte er seiner veränderten Gen-Struktur zu verdanken undder Zusammenfügung von seiner menschlichen und seiner tierischen Seite. Kanewar genauso nervös wie sie, was den heutigen Abend und ihren geschmiedeten Plananging.
      „Du solltest vielleicht etwas nettersein, Kane. Dann würde sie auch raus kommen“, bemerkte Tony besserwisserischund fing sich für diesen Kommentar gegenüber seinem älteren Bruder und direktemVorgesetzten einen leichten Schlag auf den Hinterkopf ein. „Hey!“
      „Komm schon raus, Wi. Keiner von unswird dich auslachen oder beißen“, mischte sich Dyan in die Zankerei der beidenanderen ein.
      „Kane vielleicht doch“, murmelte Tonynicht leise genug, dass der angesprochene es nicht hören konnte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kisa () aus folgendem Grund: Korrektur

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      Kisa schrieb:

      Allerdings waren seine Bemühungen nicht wirklich von Erfolg gekrönt, denn Kane ließ keine Sekunde verstreichen den anderen Rekruten deutlich zu machen, dass sie, Witanie, etwas besonderes war und auch so behandelt werden sollte.
      groß

      Kisa schrieb:

      Die hohen Tiere der amerikanischen Regierung wussten durchaus von seinen Experimenten und Machenschaften, die er an Menschen durchführte (Komma) aber sie tolerierten es, solange sie die Ergebnisse bekamen, die (sie) sich von der Forschung von Lookchild erhofften und den daraus zu schlagenden militärischen Vorteil gegenüber anderen Ländern.

      Kisa schrieb:

      Technisch gesehen sollte sie sich immer und überall in die Gestalt einer Löwin verwandeln können, doch Witanie konnte ihren Körper nicht wanden wann sie es wollte.
      verändern?

      Kisa schrieb:

      Deswegen war Witanie dem Wissenschaftler einmal in ihrem leben dankbar, auch wenn sie sonst nichts als blanken hass für ihn empfand (Komma?) aufgrund der Dinge, die er ihr und den anderen über die Jahre hinweg angetan hatte.
      beides groß

      Kisa schrieb:

      Witanie betrachtete sich im Badezimmerspiegel unter dem wenig schmeichelhaften Neonlicht, welches ihre haut noch blasser und fahler aussehen ließ, als sie in Wirklichkeit war.
      groß

      Kisa schrieb:

      Auch wenn sie sich eigentlich schminken sollte (komma) um Lookchild zu gefallen, verweigerte sie genau dies aus dem einfachen Grund, dass sie immer genau das Gegenteil von dem tat, was er wollte.

      Kisa schrieb:

      Als Anhängsel musste Witanie gut aussehen und dafür wurde sie nun in ein veilchenblaues Abendkleid gezwängt, dass ihre weiblichen Kurven mehr als nur ein bisschen hervorgehoben wurden.
      hervorhob

      Kisa schrieb:

      Neben der Länge des Abendkleides, des tiefen Dekolletés_und des mörderischen Schlitzes, der ihr weit bis auf den Oberschenkel reichte und mehr Bein enthüllte, als sie bereit war den gierenden Blicken alter Männer preiszugeben.
      Leerzeichen

      Kisa schrieb:

      „Komm endlich aus diesem beschossenen Badezimmer raus, Wi!“, herrschte Kane sie durch die dünne Sperrholztür an.
      beschissenen

      Kisa schrieb:

      Dabei konnte sie das ungeduldige Knurren in seiner tiefen stimme nur allzu deutlich hören.
      groß

      Kisa schrieb:

      „Du solltest vielleicht etwas netter sein, Kane. Dann würde sie auch raus kommen“, bemerkte Tony besserwisserisch und fing sich für diesen Kommentar gegenüber seinem älteren Bruder und direkten vorgesetzten einen leichten Schlag auf den Hinterkopf ein. „Hey!“
      direktem Vorgesetzten

      Kisa schrieb:

      „Komm schon raus, Wi. Keiner von uns wird dich auslachen oder beißen“, mischt sich Dyan in die Zankerei der beiden anderen ein.
      mischte

      Kisa schrieb:

      Irgendwann war er dann af die Idee gekommen uns_GPS-Chips einzupflanzen, damit er uns nicht mehr so leicht aus den Augen verlieren konnte. Genau dieses winzige Detail machte den heutigen Abend so kompliziert.
      auf; ihnen; Leerzeichen; sie


      Ich bin ganz ehrlich noch nicht sicher, was ich davon halten soll, nun alles noch einmal neu lesen zu müssen. Zumal der Anfang doch sehr ähnlich der alten Version klingt. Aber gut, ich fand die erste Version schon gut und will mich davon nicht abbringen lassen. Ich werde also erstmal dran bleiben. Schließlich freue ich mich schon, dass du die Geschichte wieder aufgenommen hast. ^^
      Ich muss aber sagen, dass mir dein Schreibstil hier fast schon besser gefällt. Ich hoffe, du kannst ihn die Geschichte über beibehalten. ;)

      Etwas ist mir noch aufgefallen.

      Kisa schrieb:

      Allerdings waren seine Bemühungen nicht wirklich von Erfolg gekrönt, denn Kane ließ keine Sekunde verstreichen den anderen Rekruten deutlich zu machen, dass sie, Witanie, etwas besonderes war und auch so behandelt werden sollte.
      Du schreibst hier, dass Witanie nicht gerade ein Erfolg war, da sie sich nicht verwandeln kann, wann immer sie es will.

      Kisa schrieb:

      Denn heute Abend sollte Witanie Doktor Lookchild auf eine Gala in den Hollywood Hills begleiten, also spielte sie das ansehnliche Anhängsel und zugleich wurde sie als wissenschaftlicher Erfolg vorgeführt.
      Hier aber soll sie als wissenschaftlicher Erfolg vorgeführt werden. Das beißt sich etwas, da Witanie ja augenscheinlich nicht DER Erfolg war, denn sich Lookchild erhofft hat. Es wäre ja im Grunde ziemlich blöd ein nicht hundert prozentig gelungenes Experiment vorzuführen. Ken Entwickler würde seinem Chef schließlich ein halbfertiges Gerät zeigen und sagen: Das hat zwar massenhaft Mängel, aber im nächsten Model wird es besser. Ich bin mir sicher, er würde seinem Chef gleich das funktionierende Gerät zeigen. Sprich: Kane als gelungenes Experiment wäre meiner Meinung nach besser geeignet.

      Ansonsten habe ich nichts gefunden. ;)

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen
    • Erst einmal freue ich mich, dass du trotz deiner Bedenken noch einmal in die Geschichte hinein liest und dir die ganze Mühe mit der Korrektur gemacht hast. Darüber freue ich mich, auch über das Lob des verbesserten Schreibstils. Ja, dieser Abschnitt war dem ersten aus dem Original sehr ähnlich. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass mir der Anfang von der alten Version so gut im Gedächtnis geblieben ist und mir eigentlich auch sehr gutgefallen hat, aber innerhalb des erstens Kapitels wird noch einiges auf dich bzw. die anderen zukommen, was vorher noch nicht drin war.

      Kyelia schrieb:

      Hier aber soll sie als wissenschaftlicher Erfolg vorgeführt werden. Das beißt sich etwas, da Witanie ja augenscheinlich nicht DER Erfolg war, denn sich Lookchild erhofft hat. Es wäre ja im Grunde ziemlich blöd ein nicht hundert prozentig gelungenes Experiment vorzuführen. Ken Entwickler würde seinem Chef schließlich ein halbfertiges Gerät zeigen und sagen: Das hat zwar massenhaft Mängel, aber im nächsten Model wird es besser. Ich bin mir sicher, er würde seinem Chef gleich das funktionierende Gerät zeigen. Sprich: Kane als gelungenes Experiment wäre meiner Meinung nach besser geeignet.
      So was deine Anmerkung angeht, würde ich bei jeder anderen Geschichte sagen, dass du vollkommen recht hast und das das ein riesiger Fehler ist, aber nicht in dieser.
      Aus dem einfachen Grund, dass niemand abgesehen von Lookchild seinen Proband weiß, dass Witanie hinsichtlich der Verwandlung ein Fehlschlag war und die anderen nicht. Da sie aber eine Frau ist und der Rest der Rekruten alles nur Männer und Jonathan auf eine Gala geht und sich Forschungsgelder von den anwesenden Männern erhofft, fand ich es sehr logisch das er Witanie mitnimmt. Schließlich lockern Männer immer eher Geld wenn es um schöne Frauen geht und wenn man überlegen würde wie Witanie in diesem Fall aussieht und man eigentlich so gut wie alles erkennen kann .... naja, ich spiele in diesem Fall sehr viel mit den natürlichen Instinkten, bzw. dem Triebgesteuerten Denken sowohl von Männern als auch von Frauen. Vielleicht ein wenig klischeehaft und nicht unbedingt leicht zu durchschauen warum ich das so mache, aber in solchen Sachen einfach nachfragen, dann nehme ich mir die Zeit das zu erklären.
      Ich hoffe meine Erläuterung hat dir mein Handeln etwas besser verständlich gemacht. Schließlich ist es so, dass niemand von den Geldgebern weiß, dass Witanie ein Fehlschlag war, das erfährt der Leser zwar, aber die Figuren in der Geschichte ahnen nichts davon.

      LG
      Kisa
    • Schreiben kannst du gut, obwohl ich mich jetzt schon an die alte Version gewöhnt hatte. ^^
      Du hast aber einige Tipp/Rechtschreibfehler drinnen. Nicht viele, aber man bemerkt sie.
      zB "af die Idee gekommen unsGPS-Chips"

      Und ein Satz ist dir total aus den Fingern geglitten:
      "Mit seinen Experimenten, die er als patriotisch bezeichnete und alle anderen als menschenverachtend, führte er im Verborgenen durch."

      Es liest sich aber gut, obwohl du das, was du vorher in drei Kapitel geschrieben hast, jetzt in einen Kapitel reingepackt hast. Ich bin neugierig, wie du die Geschichte jetzt weitergeschrieben hast. :)
    • Und schon geht´s weiter :D



      Kane knurrte ungehalten und es hörte sich so an, als wenn hinter der Badezimmertür Schläge ausgeteilt wurden, die nicht nur Kane und Tony betrafen, sondern auch Dyan, den Knurrlauten nach zu urteilen.
      „Hört auf euch zu schlagen, Jungs, sonst komme ich garantiert nicht raus!“
      Wäre bei diesem Aufzug wahrscheinlich auch besser so, denn Kane wird mit Sicherheit ausrasten, wenn er mich so sieht. Dieses Kleid ist einfach nur mörderisch.
      „Schon gut, Kleines. Wir benehmen uns. Nun komm schon raus. Wir wollen dich endlich in diesem verflixten Kleid sehen.“
      „Okay. Ich komme ja schon“, murrte Witanie hielt die Luft an, als sie die Badezimmertür öffnete und kniff sogar die Augen zusammen, damit sie die entsetzten Gesichter der Drei nicht sehen musste.
      „Wow! Du siehst richtig heiß aus!“, bemerkte Tony und musterte ihren in Seide gehüllten Körper mit weit hervortretenden Augen und offen stehendem Mund.
      „Hör auf zu glotzen, Tony! Dir läuft der Sabber schon aus dem Mund“, wies Dyan den Panther – Gestaltwandler zurecht, wobei auch er einen anerkennenden Blick auf Witanie warf. „Du siehst hervorragend aus, Wi“, gab der Tigerwandler lächelnd zurück.
      „Danke schön“, murmelte sie mit einem verlegenen Lächeln auf den Lippen, wobei sie betreten auf ihre in High-Heels gekleideten Füße sah, denn die Schweigsamkeit von Kane machte sie nur noch nervöser, als sie ohnehin schon war. Aus dem Augenwinkel konnte sie sehen wie sich seine Nasenflügel weiteten und seine Nase bei ihrem Geruch, der durch ein leichtes Parfüm verstärkt wurde, zuckte.
      Was trägst du da, Kleines?
      Ein Kleid?! Witanie runzelte unwillkürlich die Stirn als sie Kanes barsche, mentale Stimme in ihrem Kopf hörte. Irgendwie hatte sie das Gefühl, das er wütend war. Denn seine Stimme war auch in ihrem Kopf mehr ein Knurren, als das er sie wörtlich artikuliert hatte.
      Das sehe ich, mauelte Kane, wobei sich jetzt auch seine Stirn in Falten legte. Zieh es aus!
      Was? Witanie schaute ihn mit vor Verblüffung weit aufgerissenen Augen an. Für einen Moment schon sie förmlich unter Schock zu stehen aufgrund seiner Forderung. Auf keinen Fall! Vergiss es!
      Nein, warte, so habe ich das nicht gemeint, ruderte Kane zurück, kniff die Augen zusammen, weil seine Bitte als Forderung vorgebracht worden war und dann auch noch so zweideutig klang, wie es sich in seinem Kopf definitiv nicht angehört hatte. Ich meinte, du sollst ein anderes Kleid anziehen. So kannst du nicht auf diese Gala gehen, wo dich alte Männer anstarren.
      Tja, dass ist aber der Sinn bei der ganzen Sache. Sie sollen mich anstarren und bewundern. Aus einem anderen Grund würde Lookchild mich nicht mitnehmen. Außerdem habe ich gar kein anderes Kleid!
      Stimmt schon, aber ... , begann Kane zu protestieren, als sich Dyan und Tony in das mentale Gespräch der beiden Löwenwandler einmischten.
      „Kane, du könntest ihr ruhig ein Kompliment machen“, bemerkte Tony und stieß den angesprochenen mit dem Ellenbogen in die Rippen und riss ihn somit aus seinen Gedanken, wie er die gaffenden, alten Säcke umbringen konnte, die betrachteten, was ihm gehörte. Ihm allein.
      „Ja, könnte ich“, gab Kane brummig zurück. Du siehst phänomenal aus, Kleines, wandte er sich gedanklich an Witanie. „Oder ich könnte es lassen!“
      Kane mochte anscheinend mal wieder nicht zugeben, wie sehr er auf Witanie fixiert war. Das ging schon über das normale Verhalten eines Bruders hinaus. Dabei wussten sowohl Tony als auch Dyan, dass der Löwenwandler mehr als nur brüderliche Gefühle für Witanie hegte. Selbst Witanie hatte in den vergangenen Jahren gemerkt, dass Kane mehr für sie empfand, es allerdings nicht wirklich zugeben mochte oder konnte.
      Danke, wandte sich Witanie an Kane in den sie sich schon in jungen Jahren verliebt hatte. Wobei es damals mit Bruderliebe angefangen hatte und sich über Fixierung und Verliebtheit weiterentwickelt hatte. Diese Gefühle haben sich auch in ihr Erwachsenenleben geschlichen und waren geblieben, ohne das sie diese loswerden konnte. Allerdings unbemerkt von Kane, denn sie hatte niemals zugelassen, dass er etwas von diesen Empfindungen mitbekam, solange er sich über seine eigenen nicht sicher war.
      Trotzdem waren ihre Gefühle nicht unentdeckt geblieben. Denn Dyan und Tony waren nicht so sehr mit ihren eigenen Empfindungen beschäftigt, sodass ihnen diese von Witanie durchaus aufgefallen waren, sich aber dennoch in Schweigen hüllten.
      „Weißt du noch wie dein Auftrag für heute Abend lautet?“, wandte sich Kane fragend an Witanie, wobei er seine Augen nur mit Mühe von ihrem Kleid losreißen konnte.
      „Netter Themenwechsel“, bemerkte Tony lachend. „Gar nicht auffällig, Alter.“
      Kane verpasste ihm einen leichten Schlag auf den Hinterkopf. „Nenn mich nicht Alter, Alter!“
      „Aber...“, protestierte Tony, wurde aber von Dyan in seinen Ausführungen unterbrochen.
      „Mund halten!“, befahl Dyan und wandte seinen stechenden Blick auf Witanie.
      „Ja, ich weiß noch wie mein Auftrag lautet. Ist ja nicht so, als wenn wir das nicht schon hundert Mal durchgekaut hätten.“
      Tony setzte an und holte Luft, bevor er ein Kommentar loslasse konnte, fuhr Witanie ihm in die Parade.
      „Das Wortspiel war nicht beabsichtigt“, wandte sie sich an den Pantherwandler und nahm ihm damit den Wind aus den Segeln.
      „Och menno...“, grummelte dieser vor sich hin, verschränkte die gebräunten, muskulösen Arme vor der Brust und lehnte sich an den Rahmen der Tür, welche Witanies Behausung von dem kalten Flur in den unterirdischen Laboratorien trennte, welche die Subjekte der Genforschung von Jonathan Lookchild als ihr Zuhause betrachteten.
      „Wenn du den Plan kennst, dann kannst du ihn mir sicherlich auch noch einmal erklären, Kleines.“
      Witanie seufzte auf, holte tief Luft und begann dann über ihren Plan zu flanieren, welchen sie vier im Geheimen ausgeheckt hatten, um Lookchild endlich das Handwerk zu legen. Die menschenverachtenden Experimente sollten an die Öffentlichkeit kommen, damit der Wissenschaftler hinter Gitter kam und diese Grausamkeiten keinen anderen Menschen mehr widerfahren konnten, die zufällig in seine Fänge gelangten.
      „Also, ich soll mit Lookchild auf die Gala gehen. Ihn denken lassen, dass ich nur als sein hübsches, dummes Anhängsel da bin. Während er sich mit den anderen Wissenschaftlern unterhält und sich mit seinen patriotischen Taten brüstet, werde ich mich mit General Strom treffen und ihn um seine Unterstützung bitten, während ich ihm im Gegenzug unsere militärischen Fähigkeiten zur Verfügung stelle.“
      „Sehr gut“, nickte Kane zustimmend.
      Witanie hatte alles wichtige beachtete und würde, wenn alles gut lief, nicht auffliegen. So konnte sie sich am Ende der Gala davon schleichen und fliehen, was Kane zusammen mit Tony und Dyan, während der Abwesenheit des Doktors auch tun würden. Denn das Privatgrundstück von Lookchild würde dann nur noch nachlässig überwacht werden. Sie würden fliehen und sich an einem geheimen Ort treffen und von dort aus gemeinsam fliehen. Nachdem sie den Peilsender und GPS-Chips aus ihren Körpern geschnitten hatten.
      Nach Dyans Berechnungen hatte sie für diese blutige Angelegenheit keine zehn Minuten Zeit. Das müsste reichen, hoffte Kane zumindest.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kisa () aus folgendem Grund: Korrektur

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      Darf ich ach mal Rechtschreibfehler anmerken? ^^
      Du siehst richt heiß aus!“
      -> "richtig"?
      fenomenal
      -> phänomenal...oder gibt es hier wieder 'ne neue Rechtschreibreform?
      Tony,, wurde
      -> Komma zuviel
      nicht so, al wenn
      -> "als"?
      rahmen der Tür
      -> Rahmen
      müsste eichen
      -> "reichen"?


      Tut mir Leid, aber es scheint langsam so, als wenn du die Geschichte nicht probelesen würdest, bevor du sie hier hochläds. Meinen Respekt aber dafür, das du scheinbar solche, komplexe Texte einfach abtippen kannst.
      Ich habe noch nicht alle Fehler rausgesucht, die mir aufgefallen sind. Ich finde, dass dies auch deine Aufgabe ist.
    • Schreibfeder schrieb:

      Meinen Respekt aber dafür, das du scheinbar solche, komplexe Texte einfach abtippen kannst.
      Wenn ich fragen darf, was genau meinst du mit "komplexen Texten?"
      Bei der Korrektur hast du recht. Da die Geschichte direkt aus meinem Kopf kommt, überlese ich einiges wenn ich die Abschnitte noch einmal durch lese. Ich muss mich echt dazu anhalten das genauer zu lesen :whistling:

      LG
      Kisa
    • Schreibfeder schrieb:

      Du hast übrigens unsere Verbesserungsvorschläge nicht in den ersten Teil aufgenommen und reineditiert. Gibt es dafür einen Grund?
      Ja, ich bin noch nicht dazu gekommen, werde es aber noch machen keine Sorge. Weil ich viel um die Ohren habe, kann das bei mir manchmal etwas dauern, bis ich es verbessert habe, aber wenn ich es gemacht habe, dann schreibe ich das am Anfang des nächsten Posts auch. Keine Sorge. :)

      LG
      Kisa
    • Spoiler anzeigen

      Kisa schrieb:

      „Okay. Ich komme ja schon“, murrte Witanie hielt die Luft an, als sie die Badezimmertür öffnete und kniff sogar die Augen zusammen, damit sie die entsetzten Gesichter der Drei nicht sehen musste, die wahrscheinlich fürchterlich entsetzt aussahen.
      Das würde ich weglassen, sonst ist es doppelt ;)

      Kisa schrieb:

      „Wow! Du siehst richt heiß aus!“, bemerkte Tony und musterte ihren in Seide gehüllten Körper mit weit hervortretenden Augen und offen stehendem Mund.
      richtig

      Kisa schrieb:

      Nein, warte, so habe ich das nicht gemeint, ruderte Kane zurück, kniff die Augen zusammen, weil seine Bitte als Forderung aus seinem Mund gekommen war und dann auch noch so zweideutig klang, wie es sich in seinem Kopf definitiv nicht angehört hatte.
      Sie kam aus dem Mund? Aber er hat sie doch nur gedacht, oder verstehe ich da jetzt etwas falsch?

      Kisa schrieb:

      „Kane, du könntest ihr ruhig ein Kompliment machen“, bemerkte Tony und stieß den angesprochenen mit dem Ellenbogen in die Rippen und riss ihn somit aus seinen Gedanken, wie er die gaffenden, alten Säcke umbringen konnte, die betrachteten, was ihm gehörte. Ihm allein.
      groß

      Kisa schrieb:

      Allerdings unbemerkt von kane, denn sie hatte niemals zugelassen, dass er etwas von diesen Empfindungen mitbekam, solange er sich über seine eigenen nicht sicher war.
      groß

      Kisa schrieb:

      Denn Dyan und Tony waren nicht so sehr mit ihren eigenen Empfindungen beschäftigt, sodass ihnen diese von Witanie durchaus aufgefallen waren, sich aber dennoch in schweigen hüllten.
      groß

      Kisa schrieb:

      „Aber...“, protestierte Tony,, wurde aber von Dyan in seinen Ausführungen unterbrochen.
      Ein Komma weg ^^

      Kisa schrieb:

      „Mund halten!“, befahl Dyan und wandte seinen stechenden blick auf Witanie.
      groß

      Kisa schrieb:

      „Ja, ich weiß noch wie mein Auftrag lautet. Ist ja nicht so, al wenn wir das nicht schon hundert Mal durchgekaut haben.“
      als; hätten

      Kisa schrieb:

      und lehnte sich an den rahmen der Tür, welche Witanies Behausung von dem kalten Flur in den unterirdischen Laboratorien trennte, welche die Subjekte der Genforschung von Jonathan Lookchild als ihr Zuhause betrachteten.
      groß

      Kisa schrieb:

      Witanie seufzte auf, holte tief Luft und begann dann über ihren Plan zu flanieren, welchen sie vier im geheimen ausgeheckt hatten, um Lookchild endlich das Handwerk zu legen.
      groß

      Kisa schrieb:

      „Also, ich soll mit Lookchild auf die Gala gehen. Ihn denken lassen, dass ich nur als sein hübsches, dummes Anhängsel da bin. Während er sich mit den anderen Wissenschaftlern unterhält und sich mit seinen patriotischen taten brüstet, werde ich mich mit General Strom treffen und ihn um seine Unterstützung bitten, währen dich ihm im Gegenzug unsere militärischen Fähigkeiten zur Verfügung stelle.“
      groß; während ich

      Kisa schrieb:

      So konnte sie sich am Ende der Gala davon schleichen und fliehen, was Kane zusammen mit Tony und Dyan (Komma) während der Abwesenheit des Doktors auch tun würde.
      würden

      Kisa schrieb:

      Das müsste eichen, hoffte Kane zumindest.
      reichen

      Kisa schrieb:

      „Ja, könnte ich“, gab Kane brummig zurück. Du siehst fenomenal aus, Kleines, wandte er sich gedanklich an Witanie. „Oder ich könnte es lassen!“
      phänomenal


      Ich fand auch diesen Teil wieder sehr schön. ;) Ich hoffe ja, dass Witanies Plan auch in dieser Version aufgeht. Meist ist es ja so, dass die Pläne eher nach Hinten losgehen, wenn sie im Vorfeld schon einmal detailliert geschildert wurden. Ich hoffe zumindest für die Vier, dass alles so klappt, wie sie sich das vorstellen. :)
      Und mache dir keine Gedanken um die Fehler. Die können immer passieren, weil man selbst ganz anders über seine Texte liest, als andere, wodurch kleinere Tippfehler überhaupt nicht ins Auge fallen. Und es ist auch absolut nicht schlimm, wenn die Korrekturen etwas dauern. Wir haben schließlich jeder auch noch ein Privatleben und sitzen nicht den ganzen Tag am Rechner, um jeden kleinen Witz sofort zu beseitigen. ^^

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen
    • Nach einer einwöchigen Pause aufgrund des mangelnden WLAN Empfangs geht es jetzt endlich weiter....
      Ich hoffe euch gefällt dieser neue Teil und ich hoffe mal für mich, dass ich da nicht so viele Fehler reingehauen habe, wenn dann bezieht es sich wahrscheinlich eher auf Tippfehler, weil ich schneller Tippe, als das meine Tastatur die Buchstaben setzen kann, aber wie auch immer. ich wünsche euch jetzt viel Spaß mit meinem neuen Teil ....



      „Wenn du dieses Gespräch dann auch noch unauffällig mit dem General führen kannst, wäre es noch besser. Es minimiert die Wahrscheinlichkeit, dass du von Lookchild enttarnt wirst, wie du unsere Flucht vorbereitest“, bemerkte Dyan schlicht.
      „Das war für mich selbstverständlich“, gab Witanie zurück. „Schließlich bin ich nicht so nachlässig wie Tony.“
      „Hey! Woher sollte ich denn bitte wissen, dass diese hübsche Frau in Kolumbien eine Spionin von Lookchild war? Ich konnte doch nicht ahnen, dass sie nur da war um uns wieder einzufangen und zu Lookchild zurückzubringen?“
      „Indem du dein Gehirn benutzt“, riet ihm Kane, wobei er ihn mit finsterem Blick bedachte, aufgrund der vermasselten Flucht vor knapp einem Jahr.
      „Auch du hast einen logisch denkenden Verstand aus deinen Genen bekommen. Ich würde vorschlagen, dass du ihn gelegentlich auch gebrauchst“, schlug Dyan hilfreich vor.
      „Okay. Ihr habt genug auf mir herumgehackt. Konzentrieren wir uns wieder auf Wi. Sie muss schließlich in die Höhle des Löwen“, erinnerte er die beiden anderen Männer und musste sich zusammenreißen, um die beiden nicht zu erwürgen. „Hast du eine Waffe dabei?“, wandte er sich fragend an Witanie.
      „Ja“, stimmte sie nickend zu, wobei ihr ihre langen lockigen Haare schmeichelnd um das Gesicht fielen und sie dadurch noch jünger aussehen ließ, als sie ohnehin schon war.
      Tony betrachtete sie von oben bis unten und ließ seine jadegrünen Augen dabei musternd über ihrem kaum verhüllten Körper wandern. „Wo denn?“, fragte er unvermittelt, ohne wirklich über seine Worte nachzudenken.
      „Tony!“, erschallte es dreistimmig. Die anderen riefen ihn zur Ordnung, wobei er die angespannte Situation eigentlich nur auflockern wollte, in dem er sich versicherte das sich Witanie auch alleine verteidigen konnte. Allerdings waren seine letzten Worte aus seinem Mund gekommen, ohne das er sie noch daran hindern konnte. Sie waren eigentlich nicht für die Ohren der anderen gedacht gewesen.
      „Was denn?“, wandte er sich fragend an die anderen und hatte dabei abwehrend die Hände erhoben. „Das war eine vollkommen berechtigte Frage. Ich meine... schaut sie euch doch mal an!“ Tony wies mit der ausgestreckten Hand auf Witanies eng anliegendes Kleid. „Wo soll sie da denn bitte eine Waffe unterbringen?“
      „Hm...“, machte Dyan und musterte sie seinerseits. „Kein schlechtes Argument“, gestand er dem Pantherwandler zu.
      „Hört auf!“, stieß Witanie mit rot glühenden Wagen hervor. Ihr waren diese Gespräche so unangenehm.
      „Lasst sie in Ruhe! Sie muss sich konzentrieren“, wies Kane die anderen beiden Wandler zurecht. Dann drehte er sich zu Witanie um, nahm sie in den Arm und küsste sie auf die Stirn. Du schaffst das schon! Lass dich von ihnen nicht verunsichern! Du wirst einsame spitze sein, Kleines!
      Kane machte ihr Mut, alleine dadurch, dass er bei ihr war. Mittlerweile hatte sie keine Angst mehr vor dieser wichtigen Aufgabe. Sie würde das schaffen.



      Tony wurde unsanft aus dem Türrahmen von Witanies Zimmer gestoßen, sodass ein in einer schwarzen Uniform gekleideter Soldat die Tür ausfüllte.
      „Mitkommen!“, befahl er rüde an Witanie gewandt, wobei er die knurrenden Laute der anwesenden Männer ignorierte und seine kalten, gefühllosen Augen auf Witanie ruhen ließ.
      Diese nickte widerstrebend, legte Kane beruhigend eine Hand auf die breite, muskulöse Brust, um ihn von einer unüberlegten Handlung abzuhalten.
      Schon gut. Ich gehe mit ihm und erfülle meinen Auftrag. Wir sehen uns später.
      Sei vorsichtig, Kleines. Im Zweifelsfall schießt du und stellst anschließend Fragen. Ich will nicht, dass dir etwas geschieht.
      Wird es nicht! Damit verschwand Witanie aus dem Raum und folgte dem übellaunigen Soldaten, der sie viel zu genau betrachtete. Er brachte sie zu Jonathan Lookchild, der in einem überteuerten Smoking in seinem Büro oberhalb der Laboratorien in seinem Privathaus stand und auf Witanie ungeduldig wartete.
      „Da bist du ja endlich“, bemerkte er mit scharfer Stimme, die Eis hätte schneiden könnte, als er ihren Körper eingehend und wohlwollend musterte und dann zufrieden nickte, als sie seinen Anforderungen genügte.
      „Ja, schließlich hatte ich ja keine große Wahl, oder?“, wandte sie sich mit bitteren Worten an den Wissenschaftler.
      „Nein, in der Tat, die hattest du nicht und wirst du auch nicht haben.“ Jonathan kam mit festen und fast schon drohenden Schritten auf sie zu, hielt aber dennoch einen gewissen Abstand, was auch besser so war, denn anderenfalls wäre er schon vor Jahren gestorben.
      Bleib ruhig und drehe jetzt nicht durch. Du darfst ihn nicht wütend machen, sonst wird er noch misstrauisch und lässt dich auf der Gala nicht aus den Augen.
      Witanie biss sich auf die Lippen, um nicht ein unpassendes Kommentar abzugeben.
      „Ich erwarte heute Abend, dass du dich vorbildlich verhältst. Anderenfalls weißt du ja was auf die anderen zukommen wird.“
      Der Soldat, der die rechte Hand von Lookchild war, lächelte dreckig und zückte seine Waffe und fingerte damit spielerisch herum. „Die Kugel tragen schon ihre Namen. Das ist dir doch bewusst, oder Kätzchen?“, wandte er sich an Witanie und schaute sie von oben bis unten mit einem widerlichen Lächeln auf den Lippen an dem man seine perversen Gedanken förmlich ablesen konnte.
      Ich bringe den Kerl um, knurrte Kane in Witanies Kopf. Dabei war sich die Brünette zweifellos sicher, dass das keine leere Drohung war, sondern ein Versprechen, welches Kane ohne zu zögern in die Tat umsetzten würde, wenn er die Gelegenheit dafür bekam.
      Lass dich von Lookchild nicht aus der Ruhe bringen, Wi, hallte Dyans ruhige Stimme durch ihren aufgewühlten Verstand. Uns wird nichts passieren, versicherte er ihr.
      Wir passen auch auf das Kane sich nicht in Lebensgefahr bringt, bemerkte Tony mit sanfter Stimme, wobei die Sanftheit in diesem Moment trügerisch war. Tony würde Kane wahrscheinlich dabei helfen den Soldaten zu eliminieren.
      Auch wenn Tony der Spaßvogel und Trottel ihrer kleinen Familie war, war er dennoch derjenige, der am heftigsten reagierte, wenn Frauen unrecht getan und sie misshandelt wurden. Er war der Beschützer der Frauen, allerdings mussten wahrscheinlich viele vor ihm gerettet werden, denn er hatte die perfekten Attribute eines Frauenschwarms.
      „Ich weiß, was passieren wird, also könnt ihr euch, eure Drohungen sparen. Ich werde nichts unternehmen, was ihr nicht wollt“, gab Witanie zurück um den Wissenschaftler zu beruhigen und sich selber nicht alle Chancen auf eine Flucht zu vermasseln.
      „Gut“, stimmte Jonathan nickend zu und machte eine auffordernde Geste in Richtung der Bürotür, die auf einen Flur führte und letztendlich zur Haustür vor der schon eine schwarze Limousine auf sie wartete, führte.
      Schließlich war diese Gala-Veranstaltung keine Seltenheit. Witanie musste den Genforscher schon öfter begleiten, sodass sie diese Feierlichkeiten dazu nutzen konnte, um sich mit dem General auszutauschen und neue Pläne für die Flucht zu schmieden, wenn die vorherigen Versuche gescheitert waren. Außerdem besparen sie immer wieder Möglichkeiten und Taktiken wie sie Lookchild das Handwerk legen konnten.
      „Ich traue ihr nicht“, bemerkte der Soldat, der das reinste Ekelpacket war, aber leider war er die rechte Hand von Jonathan und genoss uneingeschränktes Vertrauen.
      Keiner hatte jemals verstanden, wie es dieser Soldat geschafft hatte, dieses Vertrauen zu bekommen. Denn selbst Witanie und Kane, die Lookchild schon seit ihrem vierten beziehungsweise sechsten Lebensjahr kannten, hatten noch niemanden gesehen den Jonathan so viel uneingeschränktes Vertrauen gab. Im Normalfall hatte niemand dieses Vertrauen verdient, wenn man es aus den kalten Augen des Wissenschaftlers betrachtete.
      „Tja, dass ist nicht mein Problem“, bemerkte Witanie und versuchte sich ihre Nervosität nicht anmerken zulassen. Allerdings fiel ihr das sehr schwer, zumal sich in ihrem Kopf drei männliche Stimmen stritten und damit ihre eigene innere Stimme übertönten.
      „Doch, es ist dein Problem, Kätzchen“, raunte der Soldat ihr ins Ohr, wobei er ihr schneller als sie gedacht hatte sehr nahe gekommen war. Viel zu nahe.
      Wenn er dich anfasst, leidet er und zwar Höllenqualen, zischte Kane so wütend, dass Witanie erstaunt war, das ihr Schädel noch nicht explodiert war.
      „James“, warnte Jonathan den Soldaten. Dieser zog sich widerwillig, aber ohne murren zurück. „Sie wird nichts unternehmen, schließlich habe ich noch die drei anderen. Ohne sie wird Witanie nicht versuchen zu fliehen. Sie will schließlich nicht noch mehr geliebte Menschen verlieren, nicht wahr?“
      „Nein, Sir, will ich nicht“, gab Witanie störrisch zu und schwieg, während Lookchild das Haus verließ und James sie förmlich aus dem Haus stieß, damit sie sich zu dem Doktor in die Limousine setzte und er sie zur Gala in den Hollywood Hills chauffieren konnte.
      Wir haben das Grundstück verlassen, teilte Witanie den drei anderen Wandlern mit, die sich mittlerweile wieder beruhigt hatten.
      Gut. Sei vorsichtig, wandte sich Dyan an sie und mahnte sie erneut zur Vorsicht.
      Komm heil wieder, kam es von Tony.
      Ich werde vorsichtig sein. Macht euch keine Sorgen um mich. Ich schaffe das schon, versicherte sie den Männern und hoffte, dass Kane auch noch etwas sagen würde, aber als er schwieg, schaute sie bekümmert und traurig aus dem Seitenfenster der Limousine und betrachtete die vorbeifliegende Landschaft.
      Kleines, sei vorsichtig. Ich will dich nicht verlieren. Aber ich bin absolut sicher, dass du das schaffen wirst, dennoch musst du auf der Hut sein. Du solltest es nicht riskieren deinen Vater auf den Plan zu rufen.
      Als Kanes Worte in ihren Verstand drangen, zuckte sie leicht zusammen bei der Nennung ihres Vaters. Dieser Mann war ein Monster, ebenso wie Jonathan Lookchild nur eben auf andere Art und Weise.
      Sie biss sich auf die Lippen, schloss die Augen für einen Moment, holte tief Luft und machte sich dann für den heutigen Abend bereit. Die große Aufgabe, die auf ihren Schultern lastete. Sie würde das schaffen. Kane vertraute ihr und dieses Vertrauen wollte sie um nicht in der Welt verlieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kisa () aus folgendem Grund: Korrektur

    • Ich bin sehr zufrieden mit den Teil und nutzte meine Chance, der Erste heute morgen zu sein, der die Geschichte kommentiert und liste auch mal alle Fehler auf, die mir auffielen (außer Kommasetzung, weil ich mir da auch nie hundertprozent sicher bin)
      Spoiler anzeigen

      Kisa schrieb:

      Ich konnte doch nicht ahnen das sie nur da war um uns wieder einzufangen und zu Lookchild zurückzubringen?“
      ahnen, dass

      Kisa schrieb:

      war eine vollkommen berechtigte frage
      *Frage

      Kisa schrieb:

      Schon gut. Ich gehe mit ihm und erfülle meinen Auftrag. Wir sehen uns später.
      Sei vorsichtig, Kleines. Im Zweifelsfall schießt du und stellst anschließend Fragen. Ich will nicht, dass dir etwas geschieht.
      Wird es nicht!
      Dieser Teil war doch sicherlich "Gedankensprache", oder? Dann fehlt das kursive.

      Kisa schrieb:

      bemerkte er mit scharfer stimme
      *Stimme

      Kisa schrieb:

      Dabei war sich die Brünettezweifellos siche
      Zusammenhängendes Wort, das dürfte beim hochladen passiert sein. Passier mir auch öfters.

      Kisa schrieb:

      Uns wird nichts passieren, versicherte er ihr.
      Der "versicherte er ihr"-Teil nicht in kursiv.

      Kisa schrieb:

      Sanftheit in diesem Momenttrügerisch war
      Noch ein formatierungs-hochlade-Fehler

      Kisa schrieb:

      und Trottel ihrer kleinenFamilie war
      ...und noch einer.

      Kisa schrieb:

      auffordernde Geste i Richtung der Bürotür,
      Da fehlt ein Buchstabe.

      Kisa schrieb:

      verstanden, ie es dieser Soldat geschafft hatte,
      ...und hier auch.

      Kisa schrieb:

      Kopf drei männliche stimmen stritten
      *Stimmen

      Kisa schrieb:

      Macht euch keine sorgen um mich.
      *Sorgen
    • Außer ein wenig Groß- und Kleinschreibung ist mir nichts aufgefallen. ^^
      Ein wirklich schöner Teil. Und diesmal kommen auch die einzelnen Charaktere deiner Figuren ein wenig mehr zur Geltung. Zumindest mehr als in der alten Variante in der Tony und Dyan doch sehr ähnlich waren. Gefällt mir jedenfalls sehr gut und ich hoffe der Plan verläuft ohne große Probleme. ^^

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen
    • @Kyelia Meinst du mit "Plan" den von den Vier Wandler oder meinen was die Planung der Geschichte anbelangt, denn da gibt es Momentan absolut keine Schwierigkeiten. :D Was die Charaktere angeht, ist mir dieses Mal auch wesentlich leichter gefallen Tony und Dyan darzustellen, weil ich halt schon ganz genau wusste, wie sie rüber kommen sollten, daher, danke ich dir für das Lob. Es motiviert mich weiter zu machen :D
      Tja, ich habe auch heute wieder einen neuen Teil, der allerdings nicht ganz so lang ist, wie der von gestern, aber ich hoffe, dass er euch mindestens genauso gut gefallen wird

      Der Auftritt



      Die Limousine parkte vor einem riesigen Haus in den Hollywood Hills. Bevor Witanie das Auto verlassen hatte, hörte sie auch schon die immer vorhandene klassische Musik, die aus den offenen Türen drang und im extremen Kontrast zu den grimmig dreinblickenden Sicherheitspersonal, welches ohne Zweifel vom Secret Service stammten, stand.
      Galanter als er war, bot Jonathan seinen Arm dar, um ihr aus dem Wagen zu helfen und sie anschließend ins Innere der Villa zu geleiten.
      Auch wenn Witanie in dem Herrenhaus und den unterirdischen Laboratorien groß geworden war, kannte sie den Prunk, den einige reiche Leute in ihren Häusern zur Schau stellten. Allerdings war Lookchilds Haus kein Vergleich zu dieser Villa, in der sie sich jetzt befand.
      Was keiner wirklich zuvor gewusst hatte, war dass der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika eine Villa in den Hollywood Hills besaß in der nun diese Feierlichkeit stattfand. Demnach wurde das Anwesen wesentlich strenger vom Sicherheitspersonal bewacht, als sie vermutet hatte. Es wimmelte regelrecht von Agenten des Secret Service.
      Das dürfte um einiges schwieriger werden als gedacht, murmelte ihre innere Stimme und dabei hatte sie ihre Gedanken gar nicht wirklich bewusst an die anderen ausgesendet, aber dennoch bekamen sie mit, was sie dachte.
      Was ist los, Kleines?, erklang die besorgte Stimme von Kane fragend in ihrem Kopf.
      Hier sind verdammt viele Agenten vom Secret Service. Wir sind in dem verfluchten Haus des Präsidenten.
      Welches Präsidenten?, fragte Tony neugierig, wobei Witanie seine gerunzelte Stirn förmlich vor sich sehen konnte
      Der Präsident der Schlümpfe, erwiderte Kane sarkastisch. Natürlich der Präsident der Vereinigten Staaten, du Depp, knurrte Kane gereizt den Panther an.
      Oh! Tony.
      Ja, grummelte Witanie vor sich hin, während sie sich darin übte den Eingangsbereich der Villa genau in Augenschein zu nehmen und Lookchilds ungeduldigen Blick zu ignorieren. Sie versuchte sich nicht anmerken zulassen, dass sie in Gedanken mit den anderen kommunizierte. Davon hatte der brillante Wissenschaftler nämlich noch nichts mitbekommen. Es war ein Geheimnis, welches die Wandler vor dem Genforscher schon seit Jahren geheim hielten, weil es ihre stärkste und beste Waffe gegen Jonathan Lookchild war.
      Wenn wirklich so viele Agenten da sind, dann musst du höllisch vorsichtig sein und darfst dir nichts anmerken lassen, Wi, drang Dyans Stimme in ihren Verstand vor, als sie von James am Arm gepackt und zu Lookchild geschleift wurde, damit sie endlich in den Ballsaal gehen und anfangen konnten ihre Kontakte zu knüpfen, damit sie noch mehr Geld für die Genforschung von Lookchild sichern, damit er seine Experimente weiter fortführen konnte.
      Ich weiß, aber das bereitet mir noch mehr Bauchschmerzen, erwiderte Witanie und biss sich auf die Unterlippe und musste sich dazu zwingen James keine zu verpassen, weil er sie wieder angefasst hatte. Sie hasste es, wenn sie von diesem Scheusal berührt wurde. Kane hätte ihm schon längst die Finger gebrochen, sofern er denn da gewesen wäre.
      Kleines? Kanes Stimme klang nun noch besorgter als zu Beginn der Unterhaltung.
      Kane.
      Kane stieß ein Knurren aus, welches sich nicht nur auf der mentalen Ebene äußerte, sondern anscheinend auch auf der physischen Ebene, denn Tony und Dyan zogen sich aus Witanies Verstand zurück, sodass die beiden Löwenwandler alleine waren und sich ungestört unterhalten konnten.
      Wovor hast du Angst, Kleines?, wollte er von ihr wissen.
      Ich glaube, mein Dad ist hier. Ich habe eben am Eingang einen von seinen besten Männern gesehen. Samson ist immer dort wo mein Vater ist. Er ist sozusagen sein Bodyguard, wobei ich immer noch nicht weiß, wofür er den überhaupt benötigt.
      Witanie betrat an Lookchilds Seite den Ballsaal, in dem sich schon unzählige Leute tummelten, die festliche Kleidung trugen und strafe Uniformen an deren Revers eine Vielzahl von Orden hingen, die im strahlenden Licht funkelten.
      Die anwesenden Damen, die vorrangig als Begleiterinnen der Geschäftsmänner hier waren, trugen alle lange elegante Kleider, die in den verschiedenen Farben und Schnitten den Saal erhellten. Zudem gab es keine Frau, die nicht mit teurem Schmuck behangen war, wenn man einmal von Witanie selbst, absah.
      Die Geschäftsmänner waren alle in dunklen Anzügen oder Smokings gekleidet, die wahrscheinlich treurer waren, als ein gebrauchter Kleinwagen.
      Neben diesen Leuten kam sich Witanie noch kleiner und unbedeutender vor, als sie es auf solchen Veranstaltungen immer tat.
      Mist! Das heißt, dass es definitiv Probleme geben wird. Du musst dich von deinem Vater und seinen Männern fernhalten, sonst kannst du die Flucht vergessen. Wir werden uns jetzt daran machen hier weg zukommen, damit wir schneller bei dir sind und eine Konfrontation mit deinem Vater vermeiden können, aber du musst so schnell wie möglich mit dem General sprechen. Wir brauchen seine Unterstützung.
      Ich weiß. Ich werde mich beeilen. Seit vorsichtig ich will keinen von euch verlieren. Witanie ließ ihren Blick über die Menge an reichen Leuten schweifen und hoffte dabei auf den General zu stoßen.
      Wirst du nicht, versicherte Kane ihr. Sobald wir in der Nähe sind, melden wir uns bei dir.
      Okay, stimmte Witanie zu und entließ Kane somit aus dem Gespräch, sodass sie sich auf die Suche nach General Strom machen konnte.
      Lookchild war schon in ein Gespräch mit einem anderen Wissenschaftler vertieft, welcher ihr bekannt vorkam, aber sie war sich nicht sicher, ob sie ihn richtig einordnen konnte.
      Als sie sich ein Stück von der Gruppe entfernte, fing sie den wütenden und warnenden Blick von James auf, der seine rechte Hand auf dem Waffenholster an seiner Hüfte liegen hatte und mit dem Zeigefinger auf die darin steckende Waffe tippte. Es sollte als Warnung und Erinnerung für sie dienen nicht aus der Reihe zu tanzen, sonst würden einer der drei Männer, die ihr am wichtigsten waren draufgehen, für ihren Ungehorsam.
      Sie warf ihm einen kurzen Blick zu und schlenderte dann durch den Saal, versuchte den gaffenden Blicken der älteren Generation auszuweichen, die sich alle auf ihren gut definierten Körper zu konzentrieren schienen.
      Sie schnappte sich ein Häppchen, die von Kellnerinnen durch den Raum getragen wurden. Während sie kaute, entdeckte sie den General in ein Gespräch vertieft, und wie er seinen Arm um die schmale Taille seiner Frau gelegt hatte, die den Gesprächspartner ihres Mannes freundlich anlächelte.
      Witanie kannte die beiden nun schon einige Jahre und hatte bei ein paar dieser Veranstaltungen auch schon mit der Frau des Generals gesprochen und mochte sie auf Anhieb.
      Um ehrlich zu sein, beneidete sie dieses Ehepaar maßlos. Nicht nur aufgrund ihrer Freiheit, sondern weil sie einfach sehr innig aussahen. Sie spiegelten ihre Vorstellung eines perfekten Paares wider. So etwas wünschte sich Witanie auch und zwar zusammen mit Kane.
      Allerdings wagte sie zu bezweifeln, dass es jemals dazu kommen würde, dass Kane seine Gefühle für sie zugab und sie so beginnen konnten eine Beziehung auszubauen. Aber für den Moment musste sie sich damit zufrieden geben, was sie hatte. Wenn sie Glück hatte, würde sich Kanes Einstellung zu seinen Gefühlen und zu ihr ändern, wenn sie erst in Freiheit leben konnten und nicht mehr befürchten mussten unter Qualen zu leiden, sollte Jonathan Lookchild hinter ihre Gefühle für einander kommen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kisa () aus folgendem Grund: Korrektur

    • Spoiler anzeigen


      Kisa schrieb:

      Bevor Witanie das Auto verlassen hatte, hörte sie auch schon die immer vorhandene klassische Musik, die aus den offenen Türen drang und im extremen Kontrast zu den grimmig dreinblickenden sicherheitspersonal, welches ohne Zweifel vom Secret Service stammten, stand.
      groß

      Kisa schrieb:

      Was keine wirklich zuvor gewusst hatte, war dass der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika eine Villa in den Hollywood Hills besaß in der nun diese Feierlichkeit stattfand.
      keiner

      Kisa schrieb:

      Demnach wurde das anwesen wesentlich strenger vom sicherheitspersonal bewacht, als sie vermutet hatte.
      groß

      Kisa schrieb:

      Ja, grummelte Witanie vor sich hin, während sie sich darin übte den Eingangsbereich der Villa genau in Augenschein zu nehmen und Lookchilds ungeduldigen blick u ignorieren.
      Blick zu

      Kisa schrieb:

      Wenn wirklich so viele Agenten da sind, dann musst du höllisch vorsichtig sein und darfst dir nichts anmerken lassen, Wi, drang Dyans stimme in ihren Verstand vor, als sie von James am Arm gepackt wurde und zu Lookchild geschleift wurde, damit sie endlich in den Ballsaal gehen konnten und anfangen konnten ihre Kontakte zu knüpfen, damit sie noch mehr Geld für die Genforschung von Lookchild sichern, damit er seine Experimente weiter fortführen konnte.
      groß

      Kisa schrieb:

      Kleines? Kanes stimme klang nun noch besorgter als zu Beginn der Unterhaltung.
      groß

      Kisa schrieb:

      Kane stieß ein Knurren aus, welches sich nicht nur auf der mentalen ebene äußerte, sondern anscheinend auch auf der physischen Ebene, denn Tony und Dyan zogen sich aus Witanies Verstand zurück, sodass die beiden Löwenwandler alleine waren und sich ungestört unterhalten konnten.
      groß

      Kisa schrieb:

      Ich glaube, mein Da ist hier. Ich habe eben am Eingang einen von seinen besten Männern gesehen.
      Dad

      Kisa schrieb:

      Zudem gab es keine Frau, die nicht mit teurem schmuck behangen war, wenn man einmal von Witanie selbst, absah.
      groß

      Kisa schrieb:

      Ich weiß. Ich werde mich beeilen. Seit vorsichtig ich will keinen von euch verlieren.
      weg

      Kisa schrieb:

      Okay, stimmte Witanie zu und entließ Kane somit aus dem Gespräch, sodass sie sich auf die Suche nach General Strom machen konnte.
      hieß der nicht Storm?

      Kisa schrieb:

      Lookchild war schon in ein Gespräch mit einem anderen Wissenschaftler vertieft, welcher ihr bekannt vorkam, aber sie war sich nicht_sicher, ob si eihn richtig einordnen konnte.
      Leerzeichen; sie ihn

      Kisa schrieb:

      Als sie sich ein Stück von der Gruppe entfernte, fing sie den wütenden und warnenden Blick von James auf, der seine rechte hand auf dem Waffenholster an seiner hüfte liegen hatte und mit dem Zeigefinger auf die darin steckende Waffe tippte.
      groß

      Kisa schrieb:

      Es sollte als Warnung und Erinnerung für sie dienen nicht aus der Reihe zu tanzen, sonst würden einer der drei Männer, die ihr am wichtigsten waren draufgehen, für ihren ungehorsam.
      groß

      Kisa schrieb:

      So etwas wünschte sch Witanie auch und zwar zusammen mit Kane.
      sich

      Kisa schrieb:

      Allerdings wagte sie zu bezweifeln, dass es jemals dazu kommen würde, dass kane seine Gefühle für sie zugab und sie so beginnen konnten eine Beziehung auszubauen.
      groß

      Mit Plan meinte ich den der vier Wandler ^^
      Es freut mich immer mehr hier weiter zu lesen, da jeder Charakter nun viel lebendiger wirkt. ^^ Und die Szenen sind nun auch viel schöner ausgeschrieben. Es macht Spaß und der neue Teil hat mir einfach nur super gefallen. Etwas anderes kann ich nicht sagen.
      Mach so weiter :thumbsup:

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen
    • Hi, ich finde die Geschichte immer noch interessant. Nette lösung, die du dir für die Logiklücken im Vorteil ausgedacht hast.
      Aber general Gold ist nicht mehr da? Ich fand den Namen klangvoller als General Storm.
      Heute hattest du aber ernsthafte Probleme mit der Groß und Kleinschreibung, stimmst?
      Ich lese immer noch sehr genau mit. Merkt man hoffentlich an der Verbesserungsliste. ^^
      Spoiler anzeigen

      Kisa schrieb:

      dreinblickenden sicherheitspersonal, welches ohne Zweifel vom Secret Service stammten, stand.
      Der Satz ist irgendwie anstrengend zu lesen. Und Sicherheitspersonal wird groß geschrieben.

      Kisa schrieb:

      Was keine wirklich zuvor gewusst hatte,
      *keiner meinst du, oder?

      Kisa schrieb:

      Demnach wurde das anwesen wesentlich strenger vom sicherheitspersonal bewacht, als sie vermutet hatte.
      *Anwesen *Sicherheitspersonal

      Kisa schrieb:

      Was ist los, Kleines?, erklang die besorgte
      "Was ist los, Kleines" in kursiv. ;)

      Kisa schrieb:

      ungeduldigen blick u ignorieren
      ...

      Kisa schrieb:

      drang Dyans stimme in ihren
      *Stimme

      Kisa schrieb:

      Kanes stimme klang nun noch
      *Stimme

      Kisa schrieb:

      nur auf der mentalen ebene äußerte,
      *Ebene

      Kisa schrieb:

      Ich glaube, mein Da ist hier.
      *Dad

      Kisa schrieb:

      die nicht mit teurem schmuck behangen war
      Eine Frau, die "Schmuck" kleinschreibt? Wie geht denn das. :D

      Kisa schrieb:

      Seit vorsichtig“ ich will keinen von euch verlieren.
      Warum Satzzeichen?

      Kisa schrieb:

      sich nichtsicher, ob si eihn richtig
      ...

      Kisa schrieb:

      der seine rechte hand auf dem Waffenholster an seiner hüfte liegen
      *Hand, *Hüfte

      Ich korrigiere immer nur die groben Fehler, aber ich finde wirklich, das du den Text etwas gründlicher probelesen könntest. Das mit dem "Dad" und den Buchstabenchaos ist vermeidbar.

      EDIT: Oh, ich hab zu lange gebraucht, Kyelia war schneller. Ich lasse es trotzdem stehen.
    • @Kyelia @Schreibfeder
      Ich danke euch beiden für das fleißige korrigieren und das Lob (von Kyelia). Ich freue mich darüber dass ich euch beide als Leser auf alle Fälle weiterhin behalten kann und das euch meine neue Fassung besser gefällt als die erste, wenn ich ehrlich bin, geht es mir auch so. :D Ich werde mich bemühen, den nächsten Teil (morgen) gründlicher zu lesen, damit ihr beiden nicht so viel Zeit auf die Korrektur verwenden müsst ;)

      LG
      Kisa
    • So jetzt geht´s weiter.
      Mal schauen ob euch die Spannung gefällt :D


      Witanie hatte noch einen Moment gewartet, bevor sie sich dem General und seiner Frau näherte.
      Als Natalie ihren Blick auffing, breitete sich ein strahlendes Lächeln auf ihrem schönen und leicht gealterten Gesicht aus. „Witanie, wie schön Sie zu sehen“, begrüßte Natalie sie herzlich.
      „Die Ehre ist ganz meinerseits“, entgegnete Witanie höflich und erwiderte das Lächeln, während sie sich zu der kleinen Gruppe gesellte und dem Gespräch lauschte. Sie brachte sich auch selber in das Gespräch ein, bis sie die Chance ergreifen konnte den General zum Tanz aufzufordern, damit sie ungehindert reden konnten.
      „Ich weiß, es zu schätzen, dass du dich mit mir auf die Tanzfläche wagst, aber dieser Tanz ist eine Ablenkung, nicht wahr?, wandte sich General Strom an Witanie und blickte sie mit tiefen, alten Augen an, die mehr gesehen hatten, als sie erblicken sollten. Es reichte für mehr Geschichten als ein Mensch jemals erleben sollte.
      „Ja, in der Tat. Allerdings ist unser obligatorischer Tanz, der Höhepunkt dieser Veranstaltungen, wenn ich ehrlich bin“, gab Witanie offen zu, während sie von dem General durch den Raum und über die Tanzfläche gewirbelt wurde.
      „Ist es schlimmer geworden“
      „Ja, gestern ist einer von uns gestorben, weil er nicht die gewünschten Resultate erbracht hatte und er die Beherrschung verloren hatte. James hat dem Rekruten eine Kugel in den Kopf gejagt.“
      „Das kann nicht so weiter gehen. Er verliert immer mehr die Beherrschung und wir können dadurch nicht mehr berechnen, wie er reagieren wird. Ihr müsst so schnell wie möglich fliehen, wenn das geschafft ist, setzen wir uns an die Überlegungen, wie wir weitere Experimente verhindern können.“
      „Kein Problem“, erwiderte Witanie. „Während wir hier sprechen, haben sich die anderen auf den Weg gemacht, um von dem Gelände zu fliehen.“
      „Dann habt ihr soweit alles gut geplant. Aber es gibt dich bestimmt noch einen Hacken, sonst würde dich Kane nicht in Gefahr bringen, indem er ihm erlaubt dich mitzunehmen?“
      „Ja, das stimmt allerdings. Kane würde mich nicht alleine hier herkommen lassen, wo ich von allen Seiten von Soldaten umgeben bin. Ich bin auch hier, um ihnen unsere Dienste anzubieten. Wenn wir in Freiheit leben, wollen wir unsere Fähigkeiten immer noch nutzen, um unserem Land zu dienen. Also bin ich heute hier, um Ihnen unsere militärischen Fertigkeiten zur Verfügung zustellen.“
      „Ich denke, dass ihre Fähigkeiten in jedem anderen Bereich auch vollkommen fehl am Platz wären. Also ja, ich bin geneigt dieses Angebot anzunehmen. Allerdings muss ich dafür einige Formalitäten klären, die auch zu eurer Sicherheit getroffen werde müssen, damit niemand euch so leicht aufspüren kann.“
      „Selbstverständlich“, nickte Witanie verstehend, während sie ihren Blick auf den General fokussierte und den Schatten, welchen James hinter ihr bildete, ignorierte.
      „Gut, ich werde mich innerhalb der nächsten Tage über die sichere Leitung melden, die Dyan mir beim letzten Mal mitgeteilt hat und du musst jetzt extrem vorsichtig sein, weil dein Vater gerade den Raum betreten hat“, erklärte ihr General Strom und löste sich von Witanie, damit sie nicht weiter zusammen gesehen wurden, denn Richard Heart, der sadistischste Admiral, den die NAVY zu bieten hat, kennt seine Tochter und deren Kampfgeist, wenn es um ihre Freiheit geht um einiges besser als Jonathan Lookchild. Deswegen machte er auch nie den Fehler sie zu unterschätzen, wie James und Lookchild es gelegentlich taten, bis Witanie ihnen wieder einmal das Gegenteil bewies.
      Witanie stand wie erstarrt auf der Tanzfläche und beobachtete ihren Vater, wie er am Rand der tanzenden Menge entlang ging und sich mit anderen wichtigen Männern unterhielt, während Witanie wie ein Rh im Scheinwerferlicht dastand und sich keinen Millimeter bewege, um von ihrem verhassten Vater entdeckt zu werden.
      Wi? Was ist los?, drang Dyans Stimme in ihren angsterfüllten Verstand.
      Kane, murmelte Witanie mit ihrer mentalen Stimme, wobei sie Dyan komplett ignorierte. Sie war vollkommen in ihrer Panik gefangen, die sich sofort in ihrem Körper ausgebreitet hatte, als ihr Vater den Ballsaal betreten hatte.
      Ich bin hier, Kleines. Dir kann nichts passieren.
      Er ist hier, flüsterte ihre ängstliche Stimme.
      Kane fluchte innerlich über die panische angst von Witanie. Er hatte mit ihr seit Jahren daran gearbeitet die angst angesichts ihres Vaters, wenn man ihn denn so nennen konnte, zu bekämpfen. Wie es schien hatten diese Anstrengungen noch keine wirkliche Wirkung erzielt.
      Bleib ruhig! Du darfst dir deine Angst von ihm nicht anmerken lassen, sonst sitzt dir gleich Lookchild oder sein Schoßhündchen im Nacken. Verhalt dich unauffällig. Normal, riet Kane ihr, wobei er gleichzeitig versuchte sie zu beruhigen, damit sie in dem überfüllten Ballsaal keine Panikattacke bekam, wie es sonst schon des Öfteren vorgekommen war, wenn ihr Vater in den Laboratorien zu Besuch gewesen war.
      Normal? Ich weiß nicht wie man sich normal verhält, erwiderte Witanie und sprach damit das aus, was sie alle schon wussten. Sie war nicht normal. Witanie wusste noch nicht einmal was normal war, geschweige denn wie man sich verhielt, wenn man als normal durchgehen wollte.
      Stimmt auch wieder. Versuch da einfach weg zukommen ohne aufsehen zu erregen, Kleines. Wir sind bald bei dir.
      Anstatt zu antworten, nickte Witanie zustimmend und machte sich daran den reichlich geschmückten Saal zu verlassen. Allerdings hatte sie sich doch nicht so unauffällig bewegt, wie sie es gedacht hatte, denn Witanie wurde grob am Arm gepackt und aus dem Raum gezerrt.
      Angst stieg in ihr auf und machte ihren Körper ganz starr. Sie befürchtete, dass sie von ihrem Vater gepackt worden war und alleine mit ihm in einen abgelegenen Raum gebracht wurde. Das entsprach ihren schlimmsten Alpträumen, wenn sie sich dann auch noch mit seiner sadistischen Ader auseinandersetzen musste, war ihr Höllentraum komplett.
      Kleines?, fragte Kane verwirrt.
      Was ist los?, wollte Dyan besorgt wissen.
      Witanie!, rief Tony innerlich aus, als sie auf keine der anderen Fragen reagierte.
      Scheiße, fluchte Kane aufgebracht und begann zu knurren.
      Wir sind fast da, informierte Dyan Witanie, wobei er immer noch keine Antwort von ihr bekommen hatte.
      Witanie war unterdessen alleine mit der Person, welche sie am Arm gepackt hatte und aus dem Ballsaal gezehrt hatte. Sie wurde in den verlassenen Raum gestoßen. Witanie fuhr herum und sah sich Auge in Auge mit James. Angesichts der rechten Hand von Lookchild beruhigte sie sich wieder ein wenig da sie nicht mit ihrem Vater konfrontiert wurde.
      „Was willst du?“, wandte sie sich fragend na den Soldaten, der ihr den einzigen Fluchtweg aus dem Raum versperrte.
      „Du bist nervös“, stellte er fest, ohne auf ihre Frage zu antworten.
      „Warum auch nicht? Schließlich werde ich von allen beobachtet, allen voran von dir. Also noch einmal, was willst du von mir?“
      „Ich will wissen, was du planst, Kätzchen“, erwiderte er, wobei er einen Schritt weite rauf sie zu kam und Witanie damit in die enge trieb.
      „Planen? Was soll ich denn deiner Meinung nach planen?“, fragte Witanie James und stellte sich dabei dumm.
      James wurde immer nervtötender und aufdringlicher. Er wusste in letzter Zeit immer viel zu schnell von ihren Vorhaben Bescheid. Witanie beschlich schon ärger das Gefühl, dass irgendetwas mit diesem speziellen Soldaten nicht stimmte, aber sie hatte noch nicht herausfinden können, was es genau war, was sie so beunruhigte.
      „Ich weiß nicht genau was ihr plant, aber ich weiß, dass ihr es tut und um genau das zu verhindern, bin ich da und na ja, sagen wir mal ein alter Bekannter von dir.“
      „Ein alter Bekannter? Von mir?“, Verwirrt blickte sie ihn an. In ihr keimte eine böse Vorahnung aufdie ihr Herz zu Eis gefrieren ließen, als sich hinter James eine große, breit gebaute Gestalt in den Raum schob. Durch die dunklen Schatten in dem leeren Zimmer konnte Witanie das Gesicht der Person nicht erkennen, aber sie war sich sicher, dass sie auch so wusste wer da nun mit ihr und James in einem Raum befand.
      „Oh!“, brachte sie nur hervor, als die Gestalt in das spärliche Licht trat, welches durch die Fenster in den Saal gelangte. Das Licht der Sterne erhellte das Antlitz der Person und enthüllte die vertrauten und verhassten Gesichtszüge von Richard Heart, ihrem Vater.
      NEIN. Nein. Nein. Nicht er! Nicht jetzt!
      Kleines?
      Er ist hier, Kane, wisperte Witanies mentale stimme in Kanes Kopf.
      Bleib ruhig, versuchte er sie wieder auf den Boden zu holen.
      Kann ich nicht, wehrte sie vollkommen pansch ab und machte dicht. In ihren Verstand drang nichts mehr vor, wenn man von ihren panischen Gedanken absah.
      Wir sind in wenigen Minuten bei dir, Baby. Halt durch, verklang Kanes stimme am Rande ihrer Panik und teilte ihr mit, dass sie nicht mehr alleine war. Nie mehr.

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