(Neufassung) Lion Heart - Ruf der Seelen

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    • @Kyelia
      So leicht mache ich es dir und auch meinen Charakteren nicht. Wie würde das denn rüber kommen. Das Leben ist hart und genau das sollen meine Figuren verdeutlichen (ja ja, die Experimente tun das schon zur genüge, ich weiß) allerdings muss ich zugeben das ich in diesem Punkt einfach auf Drama stehe. Aber lass dich überraschen vielleicht stirbt James ja doch noch (liegt immerhin im Bereich des möglichen, wenn er Kane in die Finger fällt) oder eine der anderen Figuren, die du nicht magst (Wer genau ist das?) krepiert kläglich :D

      LG
      Kisa
    • So meine Lieben jetzt geht es endlich weiter.
      Ein neuer Teil, der gleich einen Blick auf meine Karte rechtfertigt :D Lion Heart - Ruf der Seelen Karten
      Ich hoffe es gefällt euch und innerhalb der nächsten Tage bekommt ihr auch wieder mehr zu lesen, versprochen



      Das neue Zuhause


      Die vier Wandler gelangten auf den Militärstützpunkt und trafen dort auf den Kumpel von Kane, der ihnen bei der Vorbereitung der Flucht geholfen hatte. Während sie sich bereit machten und die Frachtmaschine, mit der sie fliegen sollten, fertig beladen war, informierte Kane die anderen darüber, dass Killian, sein Freund, dabei geholfen hatte ein Haus für sie zu kaufen. Daher hatte Killian maßgeblich zu ihrer sicheren Unterkunft beigetragen.
      „Dann ist unser Haus, ja doch nicht so sicher, wenn Killian darüber Bescheid weiß. Kannst du dafür garantieren, dass er uns nicht verraten wird, wenn Lookchild beginnt ihn zu foltern? Ist er sich des Risikos für sich und seine Familie bewusst?“, wandte sich Dyan skeptisch fragend an Kane, wobei er die Arme vor der Brust verschränkte und Kane mit seinen topasfarbenen Augen taktierte.
      „Ja, Killian ist sich dieses Umstandes bewusst und kann mit solchen Situationen umgehen. Er war mit mir zusammen in Israel und wurde dort vom Mosat verhört, genauso wie ich“, erklärte Kane und räumte damit alle weiteren Fragen der drei anderen Wandler aus.
      Denn jeder von ihnen hatte die Narben auf Kanes Rücken gesehen. Sie waren alles andere als schön und sie haben Kane für immer gezeichnet, aber er hatte gelernt mit ihnen zu leben. Tony, Dyan und Witanie hatten mit der Zeit akzeptiert und gelernt die Narben zu ignorieren und Kane keine genaueren Fragen über diese geheime Mission zu stellen.
      Damit kam das Gespräch zum erliegen, vor allem als kane begann sich mit einem Messer auf mittelalterliche und blutige Art den Peilsender und die GPS-Chip aus dem rechten Oberschenkel zu entfernen. Dabei bekam nicht nur kane eine weitere Narbe verpasst, sondern auch die anderen Wandler. Jeder der vier Wandler schnitt sich den Sender selbst mit einem Messer aus dem Oberschenkel, wobei Killian ihnen allen einen Druckverband anlegte, um die Blutung zu stoppen. Dabei bekam der Soldat ein warnendes Knurren von Kane zu hören, das jeden normalen Menschen, der nichts über sie wusste zu Tode geängstigt hätte, aber Killian nicht. Er ging ganz souverän mit der Situation um.
      Dennoch schwiegen sie weiterhin, selbst über die vielen Stunden des Fluges, bis der Pilot das Flugzeug mitten in einem Waldgebiet auf einer kleinen Lichtung mit viel Geschick landete. Killian kam zu den vieren zurück und drückte Witanie einen funkelnden, neuen Schlüssel in die Hand, der augenscheinlich der Schlüssel zu ihrem neuen Haus sein sollte.
      Die vier bedankten sich und machten sich dann in verwandelter Gestalt auf den Weg durch den Wald. Dabei trug Kane Witanie wieder auf seinem rücken und sie krallte sich erneut in seinem warmen Fell fest, damit sie während des Laufes nicht herunter fiel.
      Die Raubkatzen liefen durch den dicht bewachsenen Wald und sprangen über umgestürzte Baumstämme und überquerten dabei sogar einen Bach, der nicht einmal mehr als klein bezeichnet werden konnte. Neben den summen der Motoren des Flugzeugs, welches über ihre Köpfe davon flog, nahmen sie mit ihren feinen Ohren auch noch die anderen Tiere im Wald wahr, aber ebenso bemerkten sie das Rauschen eines Wasserfalls, der irgendwo in der Nähe sein musste.
      Während die vier durch den Wald streiften, begann es stark zu regnen. Der Himmel öffnete seine Schleusen und durchtränkte dabei komplett die Felle der drei Wandler.
      Wenn wir weiter laufen, bis wir das Haus erreichen, werden wir wie nasse Hunde riechen, meldete sich Tony bekümmert zu Wort, dabei konnte sich Witanie sein Naserümpfen förmlich vorstellen und musste sich ein kleines Lachen verkneifen, als sie es sich vorstellte.
      Ja, darauf kann ich auch gut und gerne verzichten, bemerkte Dyan und wandte seinen Tigerkopf zu Kane, der letztendlich die Entscheidung traf, dass die Wandler Unterschlupf in Höhlen finden sollten, die noch einige Wegminuten entfernt lagen.
      In den Höhlen werden wir heute Nacht schlafen und erst am Morgen weiter laufen. Wir sind so tief im Wald, dass uns kein Jäger aufspüren sollte, der zufällig vorbei kommt, wandte sich Kane bestimmend an die anderen und schlug den Weg zu den höhlen ein, die man aus der Ferne erkennen konnte.
    • Spoiler anzeigen


      Kisa schrieb:

      Damit kam das Gespräch zum erliegen, vor allem als kane begann sich mit einem Messer auf mittelalterliche und blutige Art den Peilsender und die GPS-Chip aus dem rechten Oberschenkel zu entfernen. Dabei bekam nicht nur kane eine weitere Narbe verpasst, sondern auch die anderen Wandler.
      groß

      Kisa schrieb:

      Die vier bedankten sich und machten sich dann in verwandelter Gestalt auf den Weg durch den Wald. Dabei trug Kane Witanie wieder auf seinem rücken und sie krallte sich erneut in seinem warmen Fell fest, damit sie während des Laufes nicht herunter fiel.
      groß

      Kisa schrieb:

      Wenn wir weiter laufen, bis wir das Haus erreichen, werden wir wie nasse Hunde riechen, meldete sich Tony bekümmert zu Wort, dabei konnte sich Witanie sein Naserümpfen förmlich vorstellen und musste sich ein kleines Lachen verkneifen, als sie es sich vorstellte.
      würde ich weglassen, da es schon mal erwähnt wird, dass sie sich das vorstellt. ^^

      Kisa schrieb:

      In den Höhlen werden wir heute Nacht schlafen und erst am Morgen weiter laufen. Wir sind so tief im Wald, dass uns kein Jäger aufspüren sollte, der zufällig vorbei kommt, wandte sich Kane bestimmend an die anderen und schlug den Weg zu den höhlen ein, die man aus der Ferne erkennen konnte.
      groß

      Sehr schön. Damit haben es die Vier endlich geschafft. Die Peilsender sind sie los, und Lookchild auch...(zumindest vorerst) Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Wobei ich das ja eigentlich schon weiß, aber ich bin neugierig, was du so verändert hast. ^^

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!
    • Naja, etwas grob. Normalerweise nimmt man für so etwas ein Skalpell und eine örtliche Betäubung. Sonst jagen dich die Schmerzen in den Wahnsinn, beziehungsweise kippst du plötzlich einfach um.
      Vor allen: Die sind nicht mitten im Krieg, sondern können sich vorbereiten. Eine örtliche Betäubung ist schnell gesetzt, die Mittel sind einfach zu bekommen und Skalpelle sind kein Geheimnis. Außerdem setzten die sich eh direkt dannach in ein Flugzeug, also warum es nicht sauber, hygienisch und chirugisch einwandfrei machen. Mit so einen Messer schneidest du dir auch ganz schnell etwas wichtiges kaputt. Gerade wenn der Schnitt so tief geht, dass sie einen Druckverband benötigen. Ganz zu schweigen von der Infektionsgefahr. Mit einer nicht-desinfizierten Klinge ins eigene Fleisch schneiden? Kritisch.
    • Kyelia schrieb:

      Die Peilsender sind sie los, und Lookchild auch...(zumindest vorerst)
      Ich bin ehrlich, das mit dem Peilsender rausschneiden hatte ich erst einmal wieder vollkommen vergessen und hatte es in der eigentlichen Szene nicht mit drin, aber durch dein letztes Kommentar ist es mir wieder eingefallen und ich habe den kleinen Abschnitt noch dazu gefügt, deswegen @Schreibfeder mag es vielleicht ein wenig grob rüberkommen, aber wenn man bedenkt, dass die vier schon in ihrer Kindheit zu Soldaten ausgebildet wurden und dabei auch gefoltert wurden, ist so ein kleiner Schnitt mit einem Messerchen gar nicht mehr so schlimm. Auch wenn es dir vielleicht nicht gefallen mag, aber ich lasse die Szene so wie sie jetzt ist (abgesehen von den Rechtschreibfehlern) :D

      LG
      Kisa
    • Tut mir Leid, das war gestern wohl etwas grob formuliert. Aber die Szene mit dem Messer ins eigene Fleisch ist aus medizinischer Sicht ...naja, ich weiß nicht...einfach...blöd.
      Aus einen einfachen Grund: Die Schmerzgrenze eines Menschen ist nicht so hoch. Das hält man schlichtweg nicht aus. Egal wie hart man ist. Das wäre ungefähr so, als wenn der sich freiwillig eine Kugel ins Bein jagt und anschließend Marathon läuft.

      Und gerade als Elite-Soldaten müssten sie medizinisch unterwiesen sein und die Gefahren kennen. (Schock, Blutvergiftung...) Les dir doch einfach die Wikipedia-Artikel dazu durch, damit du weiß was ich meine. ;)
    • @Schreibfeder ich finde es jetzt nicht so schlimm ... ich hab im Tatort auch schon gesehen, wie sich eine Frau einen Peilsender aus dem Arm geschnitten hat, weil sie keine andere Möglichkeit hatte ... klar war die danach fertig, aber es muss jetzt auch nicht zwangsläufig zu ner Blutvergiftung kommen ... Man könnte das Messer zwar wenigstens desinfizieren (mit Hitze oder Alkohol), aber naja ...
      Was die Möglichkeiten angeht sich mal eben Betäubungsmittel und so zu kaufen ... man muss bedenken, dass die dauernd unter der Beobachtung von Lookchild stehen. Ich denke es war schon schwer genug überhaupt Kontakt zu Kanes Freund aufzunehmen, da braucht man nicht noch dubiose Bestellungen bei Amazon XD
      Was die Schmerzgrenze angeht gebe ich dir Recht, aber ich glaube nicht, dass ein gestandener und gefolterter Soldat wegen sowas gleich aus den Latschen kippt. Außerdem ist das so schön ami-Soldaten-like XD So G.I.Joe-mäßig XD Und Kisa ist je bekanntermaßen von solchen Filmen (Ich auch XD)
      ... Allerdings hätten die 4 im nächsten Teil vielleicht ein müden Eindruck machen können oder über Schmerzen klagen können. Die müssen ja noch n gutes Stückchen zu Fuß durch den Wald ... :hmm:
      @Kisa Vielleicht hättest du den Grund, warum sie an den Höhlen halt machen nicht auf die Dunkelheit, sondern auf die Verletzungen schieben können :) Ich meine man rennt ja nicht stundenlang mit nem Loch im Oberschenkel durch die Gegend ^^
      Das wäre das Einzige was ich jetzt zu bemängeln hätte in dem Zusammenhang.
      Dreck auf Toast!
    • Tut mir Leid, wenn ich etwas heftig in meiner Wortwahl war, ich habe mich nur über was anders geärgert. Wird nicht wieder vorkommen.

      Naja, die sind auf einen Militärstützpunkt, die werden dort bestimmt irgendwo eine medizinische Station haben, wo man einbrechen könnte.

      Übrigens, so blöd es auch klingt, aber Arm ist etwas völlig anderes als Bein. Gerade der Oberschenkel kann soviel Blut aufnehmen, das du innerlich verblutest, ohne es zu merken. Okay, das muss nicht jeder wissen.

      Ich habe schon US-Filme geguckt, wo die dann einfach nach so einer "Ganz-harter-Kerl-Nummer" umgekippt sind und erst im Krankenhaus aufgewacht sind. Sogar bei Bruce Willis. ;)
    • Miri schrieb:

      @Kisa Vielleicht hättest du den Grund, warum sie an den Höhlen halt machen nicht auf die Dunkelheit, sondern auf die Verletzungen schieben können Ich meine man rennt ja nicht stundenlang mit nem Loch im Oberschenkel durch die Gegend
      Das wäre das Einzige was ich jetzt zu bemängeln hätte in dem Zusammenhang.
      Da hast du recht, Miri. Die Höhlen hätten dir vier wirklich aus dem anderen Grund aufsuchen können, aber auf die Schlaue Idee bin ich einfach nicht gekommen ... ja, auch ein kleines , dummes Genie übersieht mal was ;)
      @Schreibfeder was den erste Hilfe Kurs angeht, den habe ich schon gemacht, danke.
      Also ich lass die Szene so, werde den Grund warum sie zu den Höhlen gehen, aber abändern, da hat Miri durchaus recht. Ich finde es interessant und auch schön, dass meine Geschichte bei euch solche Diskussionen wachrufen. :D Dürft ihr in Zukunft gerne weiterhin so machen ;)

      LG
      Kisa
    • So hier geht es auch gleich weiter mit dem nächsten Abschnitt, der auch hoffentlich wieder gefallen wird :D




      Sobald sie dort angelangt waren, kümmerte Kane sich darum, dass sie in der Höhle ein kleines Lagerfeuer machen konnten. Dafür suchte er im Wald nach Feuerholz, wobei er weiterhin in seiner Löwengestalt blieb.
      Witanie war währenddessen in der Höhle zurückgeblieben und versuchte das schlottern ihrer Gliedmaßen unter Kontrolle zu bekommen, denn sie war mit dem durchnässten Abendkleid viel zu leicht bekleidet für eine Nacht mitten im Wald.
      Als letztendlich ein Feuer brannte und drei unschuldige Hasen ihr Leben lassen mussten, damit sie etwas zu essen hatten, legten sich Dyan und Tony in ihren verwandelten Gestalten in die Nähe des Lagerfeuers schlafen. Während Witanie versuchte in einen Schlaf abzugleiten und sich vom Feuer wärmen zulassen, aber das hielt sie nicht lange durch, sondern kuschelte sich zwischen die beiden Fellhaufen, die Tony und Dyan in ihren verwandelten Gestalten darstellten.
      Kane hatte sich am Eingang der Höhle postiert, damit er die anderen für den Fall eines Angriffes verteidigen konnte. Außerdem konnte er so genügend Abstand zwischen sich und Witanie bringen, die heute definitiv an ihre Grenzen gegangen war. Auch er war heute an seine emotionalen Grenzen angelangt, in dem er zugelassen hatte, dass sich Witanie überhaupt auf diese Gala begab. Er hatte innerhalb der ersten Stunden die sie von ihm und den anderen getrennt gewesen war, hatte er insgeheim Todesängste ausgestanden, die sie sich nicht einmal vorstellen konnte. Er hatte es immer gehasst, wenn sie sich auf solche Veranstaltungen gegangen war, aber wusste auch, dass sie der beste Weg gewesen war, um an den General heranzukommen. Allerdings hatte ihm dieses Wissen nicht weitergeholfen, als Richard auf Witanie losgegangen war. Eigentlich waren sie kurz zuvor noch eine Viertelstunde vom Haus entfernt gewesen, als Richard auf den Plan erschienen war, hatte er alle seine Kräfte aufgebracht, um sie noch rechtzeitig vor ihrem Vater zu erreichen. Er hatte alles daran gesetzt sie zu retten und zu schützen, was ihm in diesem Fall auch gelungen war. Aber seine größte Angst bestand darin nicht dazu sein, wenn sie ihn am dringendsten brauchte.
      Kane wandte seinen Löwenkopf von der umliegenden Landschaft ab und Witanie, die sich an Dyan und Tony kuschelte, zu. Ihm gefiel es nicht, dass sie bei ihnen Schutz und Wärme suchte und nicht bei ihm, aber er konnte nicht über seinen Schatten springen und sie zu sich rufen oder holen. Er wollte sich seine Gefühle nicht eingestehen und sich somit auch nicht angreifbar machen, aber er würde sie niemals im Stich lassen.
      Seine goldenen Augen ruhten weiterhin auf Witanie, die aus ihrem Schlaf hoch schreckte und am ganzen Körper zitterte. Sie schlang ihre nackten Arme um ihren Leib und musste sich erst einmal orientieren und sich wieder in Erinnerung rufen, dass sie jetzt mit den anderen in Freiheit lebte und sich für den Moment in einer dunklen und kalten Höhle befand. Ihre amethystfarbenen Augen wanderten durch die Finsternis und begegneten denen von Kane.
      „Kannst du auch nicht schlafen?“, fragte sie leise, wobei ihre stimme immer noch laut durch die Höhle hallte.
      Ja und du auch nicht, stellte Kane fest. Was beschäftigt dich so sehr, dass du nicht schlafen kannst, Kleines?
      Witanie raffte ihr Kleid zusammen, erhob sich und ließ sich neben Kane nieder und kuschelte sich in sein weiches Fell, wobei sie ihr Gesicht in seiner Mähne vergrub, um ihre Tränen vor seinen wissenden Augen zu verbergen. Ich habe Angst vor dem was aus mir werden wird. Ich erlebe den Abend immer wieder. James angriff. Die Schusswunde die ich ihm beigefügt habe. Mein Vater... Witanies Stimme wurde immerleise, bis es nur noch ein Wispern war, das in Kane die Beschützerinstinkte durchkommen ließ, die ihn dazu verleiteten Witanie mit seiner großen Pfote an sich zu ziehen und tröstend für sie da zu sein.
      Die beiden Löwenwandler lagen sich innig in den Armen und begannen beide so einzuschlafen, wobei Kane es sich nicht leistete unachtsam zu sein und immer noch auf die Umgebung zu richten.
    • Spoiler anzeigen


      Kisa schrieb:

      Witanie war währenddessen in der Höhle zurückgeblieben und versuchte das schlottern ihrer Gliedmaßen unter Kontrolle zu bekommen, denn sie war mit dem durchnässten Abendkleid viel zu leicht bekleidet für eine Nacht mitten im Wald.
      groß

      Kisa schrieb:

      Er hatte innerhalb der ersten Stunden (Komma) die sie von ihm und den anderen getrennt gewesen war, hatte er insgeheim Todesängste ausgestanden, die sie sich nicht einmal vorstellen konnte.

      Kisa schrieb:

      „Kannst du auch nicht schlafen?“, fragte sie leise, wobei ihre stimme immer noch laut durch die Höhle hallte.
      groß

      Kisa schrieb:

      James angriff. Die Schusswunde (Komma) die ich ihm beigefügt habe.
      groß

      Kisa schrieb:

      Witanies Stimme wurde immer_leise, bis es nur noch ein Wispern war, das in Kane die Beschützerinstinkte durchkommen ließ, die ihn dazu verleiteten Witanie mit seiner großen Pfote an sich zu ziehen und tröstend für sie da zu sein.
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      Sehr schön, dass du Miris Vorschlag noch annehmen wirst :thumbsup:
      Der Teil war jedenfalls sehr schön. Gefühlvoll. Mir hat er super gefallen und ich bin mal gespannt, wie es weiter geht.
      Witanie hätte auf dem Stützpunkt vielleicht auch noch neue Kleidung bekommen können. Kane, Tony und Dyan haben ja welche aus dem Versteck von Kanes Freund geholt. Kane hätte wenigstens dafür sorgen können, dass auch für Witanie etwas zurück gelegt wird. Dann müsste sie jetzt nicht in einem nassen Hauch von Nichts im Wald in einer Höhle hocken. xD

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!
    • Der nächste Morgen war für Witanie sowohl schön als auch überraschend, denn sie wachte immer noch in seinen Armen auf, auch wenn diese Arme aus denen eines Löwen bestanden.
      Witanie war von dem hellen Sonnenlicht geweckt worden, welches ihr direkt ins Gesicht schien. Sie bewegte sich leicht unter dem schweren Forderlauf von Kane, dessen Pfote direkt unterhalb ihrer Rippen lag. Die Krallen bohrten sich bei ihrer Bewegung leicht in ihre Seite, sodass sie durch ihr dünnes Abendkleid bis unter ihre cremeweiße Haut vordrangen.
      „Aua!“, stieß sie aus, als sich seine Krallen in ihre Haut bohrten. Sie zuckte zusammen, wodurch die Krallen nur noch tiefer eindrangen.
      Kane wachte von ihrem Schmerzensschrei auf, ebenso wie Dyan und Tony, welche die beiden Löwenwandler mit ungläubigen und überraschten Mienen anblickten. Anscheinend hatten sie nicht damit gerechnet, aufzuwachen und die beiden in einander verschlungen vorzufinden. Wenn Witanie ehrlich war, hatte sie damit ebenso wenig gerecht wie Kane oderdie beiden anderen.
      Was ist los?, fragte Dyan an Witanie gewandt, daer sich als erster von diesem Überraschungsmoment erholt hatte.
      Witanie blickte auf ihre schmerzendeTaille hinunter und schaffte es so, dass sie den Raubkatzen schweigend mitteilte, warum sie geschrieen hatte.
      Als Kane bemerkte, dass er der Grund für ihre Schmerzen war, zuckte er zusammen und löste sich sofort von Witanie,damit ihm das nicht noch einmal passieren konnte. Schließlich hatte er sich geschworen sie niemals zu verletzten, sondern immer nur zu beschützen, wenn sie denn seiner Hilfe bedurfte.
      „Es ist nicht so schlimm“, versicherte Witanie ihm und versuchte so, die Kluft, die sich schlagartig zwischen ihr und Kane aufgetan hatte, sobald er ihre blutige Seite mit den Krallenspuren gesehen hatte, aufgetan hatte. „Es war mehr die Überraschung, as das es mir wirklich schmerzen zugefügt hatte.“
      Kane blickte auf seine Pfoten herunter, knurrte unwillig und schaute Tony und Dyan mit durchdringenden, goldenen Augenan. Dabei mied er Witanies Blick und konzentrierte sich ausschließlich auf Dyan und Tony. Wir brechen so schnell wie möglich auf, befahl Kane mit barscher und herrischer Stimme, die Witanie leicht zusammen zucken ließ. Schließlich hatte der Morgen so schön angefangen. Sie war in den Armen von Kane aufgewacht. Es hatte nicht perfekter sein können. In diesem Moment konnte sie sich problemlos vorstellen, wie es war jeden Morgen neben diesem außergewöhnlichen Mann aufzuwachen. Doch letztendlich musste sie es sich malwieder selber zerstören, in dem sie den Mund auf machte.
      Wir werden schnell alle unsere Spuren verwischen, damit uns niemand aufspüren kann, wandte sich Dyan geschäftsmäßig an Kane und wies Tony an, alle Spuren des Lagerfeuers zu bereinigen. Er selber machte sich auch an die Arbeit, während Witanie nur in der Gegend herum stand und sich selbstbemitleidete, weil sie Kane wieder von sich gestoßen hatte, ohne dass sie dies wirklich gewollt hatte.
      Wir sindso weit, teilte Tony Kane mit und wandte sich dann mit einem fragenden Blick an Witanie, um herauszufinden, ob sie bei ihm weiter reisen wollte, oder ob sie doch noch auf Kanes Rücken weiter reisen würde.
      Sie zuckte unschlüssig mit den Schultern und nickte dann zustimmend. Schließlich spürte sie das sich Kane gerade von ihr abkapselte. Er wollte für den Moment offensichtlich nichts mit ihr zu tun haben, genau deshalb entsprach sie seinem stummen Wunsch und kletterte auf Tonys Rücken.
      Sobald sie sich auf Tonys Rücken befand, begannen sich die verwandelten Raubkatzen in Bewegung zusetzten. Siestreiften weiterhin durch den Wald und legten so immer mehr Meilen zurück und drangen dabei weiter in den dichten Wald vor. Nach einiger Zeit erreichten sie eine Lichtung, die am fuße einer großen Klippe lag.
      Schöne Lichtung, bemerkte Witanie bewundernd.
      Vergiss die Lichtung und schau dir lieber die Klippe mit ihren steilen Hängen an, erwiderte Tony, während er seinen Lauf verlangsamte.
      Beeindruckend, kommentierte Dyan ehrfürchtig.
      Müssen wir darauf klettern, fragte Tony.
      Ja, stimmte Dyan nickend zu.
      Och nee! Ernsthaft? Ich will aber nicht darauf klettern. Langsam wird Wi schwer, jammerte Tony.
      Hey!, rief Witanie auf mentalem weg dazwischen.
      Haltet die Klappe und hört auf zu jammern, befahl Kane mürrisch und machte den Anfang. Er sprang mit einem gewaltigen Satz an die Felswand und begann sich dann hinauf zu hangeln. Die anderen folgten ihrem Anführer und erklommen die Wand.
      Schwer atmend, kamen die vier Wandleroben an, wobei Kane elegant über den Rand der Klippe sprang und sanft auf seinen Pfoten landete. Während Tony auf dem Boiden zusammenbrach und nach Luft schnappte. Dyan dagegen war nur ein wenig außer Atem.
      Ich denke, wir sollten mal wieder eine neue Trainingseinheit im Klettern einlegen. Ihr seht fertig aus, kommentierte Kane, als er sah, wie fertig die beiden anderen Raubkatzen von dieser einfachen Felswand waren.
      Nein, nein, dass wird nicht nötig sein, wiegelte Tony Kanes Idee ab, weil sieihn absolut nicht reizte diese Klettertour unter Zeitdruck und Kanes Kommentaren zu wiederholen.
      Seit wann gibst du hier die Befehle?, wandte sich Kane mit barscher Stimme fragend an Tony, der bei seinen Worten immer kleiner zu werden schien, als er Kanes aufgebrachten Blick ausgesetzt war.
      Äh... gibt es darauf eine Antwort beider er mich nicht schlagen wird?, wollte Tony wissen, wobei er sich Hilfe suchend an Dyan und Witanie wandte.
      Nein!, kam es dreistimmig zurück und Tony kassierte einen hieb mit der Löwenpfote, bei der allerdings keine Krallen zusehen waren.
      Aua!, brüllte Tony mental, aber dennoch brachte auch der schwarze Panther mit seinen jadegrünen Augen ein Brüllen zustande, welche einen Schmerzensschrei gleich kam.
      Genug ausgeruht! Weiter geht´s, wir haben noch zwei Meilen Wald vor uns, bevor wir endlich unser neues Heim zu Gesicht bekommen, wandte sich Kane an die anderen und man konnte seine Sehnsucht nach einem Zuhause förmlich aus seiner Stimme entnehmen, was in Witanie ebenfalls den Wunsch nach einem dauerhaften Zuhause weckte.
      Sie liefen zusammen durch den dichten, grünen Wald und ließen mit diesem Lauf, nicht nur die Tiergeräusche und die Klippen zurück, sondern auch ihr altes Leben, welches sie in sterilen Laboren fristen mussten. Jetzt hatten sie ein Leben in Freiheit und in frischer, grüner Wildnis vor sich.
      Darüber konnte sich Witanie nur freuen,dass sie endlich das Gefühl eines normalen Lebens erfahrne durfte und dabei hoffte sie ihren Vater niemals wieder zusehen, aber trauriger Weise wusste sie nur allzu gut, dass er nicht so leicht aufgeben würde. Sie hatte ihn gedemütigt und um das auf sich beruhen zulassen, war er viel zu rachsüchtig.
      Dennoch sah sie ihrer Freiheit undihrem neuen Leben mit Freude und Aufregung entgegen, auch wenn sie sich noch nicht sicher war, was in dieser neuen Welt alles auf sie und die anderen warten würde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kisa () aus folgendem Grund: Korrektur der Leerzeichen

    • Ah da haben sie schon wieder die Klippe erreicht :D
      Das ist cool ^^
      Tony darf zusammen brechen, der trägt ja Witanie ^^
      Am Anfang das war schade, dass Kane ihr ausversehen weh getan hat, aber ich hätte auch gerufen ...

      PS: Die Leerzeichen

      PPS: hier in der Umkleide hat einer penetrant Deo versprüht x/

      ... musste las los werden... das erklärt die Quali meines Beitrages xD
      Dreck auf Toast!
    • Schöner Teil. Wie immer. Die Beschreibungen sind wieder super und ich kann Witanies Gedanken durchaus nachvollziehen. Ihr Lebenlang war sie eigentlich nur unter der Fuchtel Lookchilds und im Labor (Schlachtfeldern??) und nun hat sie Ruhe und kann ihr Leben endlich einmal genießen. Es muss sehr befreiend für sie sein.
      Ein paar Fehler habe ich gefunden, aber leider bin ich mit dem Handy online und da ist das einfach nur eine Qual xD
      Eventuell sucht dir die paar Dinger noch jemand anderes raus. ;)

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!
    • @Miri @Kyelia
      Was die Leerzeichen betrifft.
      Ich habe mir jetzt schon angewöhnt mit den unsichtbaren Zeichen im Word-Dokument zu schreiben, damit mir das mit den Leerzeichen nicht dauernd passiert und in dem Dokument sind auch keine Wörter zusammen geschrieben die hier zusammengehängt wurden, dass hat also eindeutig mit dem hochladen zu tun. ich werde in den nächsten Teilen noch einmal verschärft darauf achten. :D
      Wegen den Korrekturen würde ich mich freuen, wenn das noch einer macht, bin aber auch nicht böse, denn übers Handy ist das in der Tat eine Qual. Aber ihr müsst euch generell nicht dazu rechtfertigen wenn keine Korrekturen kommen. Aber wenn doch welche im Kommentar erscheinen, freue ich mich natürlich weil ich mich dann auch immer ran setzte und den Kram korrigiere. Deswegen werde ich morgen früh auch die bisherigen korrigierten Teile online stellen, damit neue Leser nicht über meine Wort Stümpereien stolpern ;)

      LG
      Kisa
    • So, ich habe dann mal alle Abschnitte bis zum vierten Kapitel in korrigierter Version online gestellt und hoffe, dass ich nichts übersehen habe :D
      Aber jetzt folgt erst einmal ein neuer Teil, viel Spaß dabei :D



      Das Haus der Wandler

      Die vier hatten nach dem schweren Aufstieg die Meilen bis zu ihrem Zuhause in Rekordzeit zurückgelegt. Denn in jedem der Köpfe war die Idee und Vorstellung eines neuen Zuhauses ohne jemandender sie ständig manipuliert und drangsalierte einfach himmlisch. Genau deshalb warensie alle schneller gerannt, als sie es geglaubt hätten.
      Jetzt standen die vier Wandler wiederin ihren menschlichen, angezogenen Gestalten – Killian hatte auch hier einige Kleidungsstücke in einem ausgehöhlten Baum versteckt – vor ihrem neuen Heim.
      Ein Häuschen, das von Außen ganz gewöhnlich war, wobei das eigentliche Grundstück von einem weiß angestrichenen Lattenzaun umrandet war. Durch das Gartentor gelangte man auf einen Kiesweg, der von schönen Blumenbeeten gesäumt wurden.
      “Wow! Ist das schön“, hauchte Witanie ehrfürchtig, als sie mit großen amethystfarbenen Augen an der Hausfassade emporblickte.
      „Du bist so ein Mädchen“, neckte Tony sie, wobei er neben sie trat und ihr einen Arm um die Schulter legte und sie ansich zog. „Er wusste, dass du so reagieren würdest, Wi“, raunte er ihr ins Ohr.
      „Wer?“, erwiderte sie flüsternd, während sie ihren Blick weiterhin auf das Haus gerichtet hielt.
      „Kane“, wisperte Tony ihr zu.
      Witanie riss ihren Kopf herum, wobei ihre Schulterlangen, braunen Haare wild um ihr Gesicht fielen und eseinrahmten. Sie schaute ihn mit großen Augen an, während Tony seinen Blick auf das Haus und seine beiden Brüder gerichtet hielt, die über den Kiesweg zur Veranda gingen und unter der Fußmatte nach einem Zweitschlüssel suchten, da Kane sich Witanie nicht nähern wollte, um sie nach dem Schlüssel zu fragen. Anscheinend hing ihm der kleine Vorfall am Morgen immer noch nach. Kane zauberte den Haustürschlüssel – Ersatzschlüssel – unter der Fußmatte hervor und öffnete damit die verschnörkelte, aus Eichenholz bestehende Haustür.
      „Kein sehr originelles Versteck“, bemerkte Dyan missbilligend, als er nach Kane den Flur des Hauses betrat.
      Witanie und Tony hatten mittlerweile zu den anderen beiden Wandlern aufgeschlossen. Witanie wusste nicht wirklich was sie vom Inneren des Hauses erwartet hatte, aber mit Sicherheit nicht, dass es komplett eingerichtet war und das auch noch geschmackvoll. Außerdem hatte sie nicht damit gerechnet, dass sie sich sofort wie Zuhause fühlen würde, weil das Häuschen einfach Wärme und Geborgenheit ausstrahlte und sie sofort für sich vereinnahmte.
      „Das ist einfach unglaublich“, bemerkte Witanie staunend und klammerte sich förmlich an Tonys starken Arm.
      „Ja, allerdings liegt das Haus sehrweit draußen.“
      „Das ist doch perfekt für unsere Zwecke“, entgegnete Kane an Tony gewandt, wobei er dem Panther einen missmutigen Blick zuwarf. Denn Kane hatte sich viel Mühe gegeben dieses perfekte Haus für sie auszusuchen. Dabei waren ihm seine Sicherheitskriterien genauso wichtig gewesen wie das Detail, dass Witanie dieses Haus gefiel. Darauf hatte er bestanden, als er Killian um seine Hilfe gebeten hatte. Deshalb machte es ihm auch etwas aus, dass Tony Witanie direkt auf diesen Makel hinwies.
      „Mich stört es nicht“, gab Witanie schulterzuckend zurück, während sie Kane einen beruhigenden Blick zuwarf. „Solange es einen relativ einfachen Weg in die Stadt gibt.“
      „Na ja, also eigentlich...“, stammelte Kane etwas unbeholfen vor sich hin.
      „Ja?“
      „Du musst immer noch durch den Wald laufen. Da kommst du mit einem Jeep nicht weit, Kleines“, gestand Kane ein und blickte sie entschuldigend an.
      „Wie wäre es denn, wenn sie diesen Feldweg da mit dem Jeep benutzen würde“, bemerkte Dyan und wies mit der ausgestreckten Hand aus dem Wohnzimmerfenster, welches den Blick auf einen relativ breiten Feldweg preis gab.
      „Oh!“
      „Was heißt hier ‚Oh’ “, bohrte Tony nach.
      „Ich habe den Weg nicht gesehen auf der Karte die Killian mir gezeigt hat, sonst wären wir dort entlang gekommen“, erwiderte Kane erklärend.
      „Wie kannst du den nicht gesehen haben, Kane? Der Feldweg ist so breit, dass da Selbst ein Eisbär bequem entlang trampeln kann“, gab Witanie zurück und blickte den Löwenwandler fragend an, der nur das Gesicht verzog und dann das Haus weiter erkundete.
    • Auch hier fehlen wieder einige Leerzeichen. :hmm:
      Aber weitaus weniger, als im letzten Teil. ;)
      Wirklich schön, wenn auch nicht viel passiert. Dass Kane den Weg nicht gesehen hat finde ich ehrlich urkomisch. Da ist er ein Spezialsoldat und sieht nicht mal einen Weg, der so breit ist, dass ein Jeep langfahren kann. XD
      Da hat er sich vor Wi ja nicht gerade ins rechte Licht gerückt. :rofl:

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!