Die Todgeweihten (Zeitreise)

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    • Rael schrieb:

      Verstehe ich nicht. Ist doch total egal wo dieser Fisch rumgegurkt ist.^^ Vielleicht hat er ein bischen gebraucht, bis er einen gemütlichen Platz gefunden hat
      Klar ist das im Prinzip egal, doch ein kleiner Satz etwa, dass es mehrere Gruppen von durchgekommenen Tieren jetzt auf der Erde gibt welche sich den Meeresströmungen folgend verteilt haben oder so in der Art würde dem detailverliebten Leser die Informationen geben, nach denen er sich sehnt. Wenn ich eine Geschichte über Saurier lese, und bekomme keine Informationen darüber, dann erscheint mir diese Geschichte eben flach. Und es sind ja genau diese Informationen, die JURASSIC PARK zum Beispiel so interessant machen. Oder auch die Heftromanserie DINOLAND, falls sie jemand gelesen hat, die sich ja dem gleichen Thema widmet...
    • El Lobo schrieb:

      Klar ist das im Prinzip egal, doch ein kleiner Satz etwa, dass es mehrere Gruppen von durchgekommenen Tieren jetzt auf der Erde gibt welche sich den Meeresströmungen folgend verteilt haben oder so in der Art würde dem detailverliebten Leser die Informationen geben, nach denen er sich sehnt.
      Hm da sind wir dann wohl unterschiedlicher Meinung. Ich finde solche Detailinformation, wie das Beispiel mit den Meereströmungen total überflüssig. Im Gegensatz zu dir, würde mich das sogar stören, wenn es sich mehrfach durchs Buch zieht.

      Tjoa so unterschiedlich können geschmäcker sein^^

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • @Rael: Deine Theorie Nummer zwei muss ich leider komplett wiederlegen. Immerhin läuft die Geschichte unter "Zeitreise & Sci-fi". ;)

      Außerdem muss du beachten, dass dort nicht jeder Soldat lügen kann. Würde keinen Sinn machen. Einige Informationen muss man als wahr akzeptieren.
      Ich denke, ich verrate nichts von der Geschichte, wenn ich sage, dass es ein Portal gibt. ^^


      Der Rest deiner Fragen (und auch die von @El Lobo) werden spätestens am Ende aufgelöst. Interessanterweise auch das mit den Quastenflossern. Die Szenen hab ich sogar schon fertig geschrieben. ^^
    • Schreibfeder schrieb:

      @Rael: Deine Theorie Nummer zwei muss ich leider komplett wiederlegen. Immerhin läuft die Geschichte unter "Zeitreise & Sci-fi".
      Das ist schon in Ordnung.^^
      Ich gehöre halt zu den Menschen, die immer versuchen eine Geschichte, oder auch einen Film, von anfang an zu durchblicken. Man könnte durchaus sagen, dass ich ein skeptischer Mensch bin. Aber ich liebe Überraschungen in Geschichten. Wenn also eine Story für mich vorhersehbar ist, und dann auch alles so eintritt, wie ich erwartet habe, langweile ich mich recht schnell.

      Ich wollte im Grunde nur meine Gedanken mit dir teilen. Weil ich weiss, dass das für einen Autor schonmal sehr interessant sein kann^^
      Das hindert mich aber auch nicht daran, dir noch theorie Nr. 3 um die Ohren zu klatschen, wenn die Zeit gekommen ist :P Egal wie verrückt die ist :D Bin da sehr kreativ, und es ist für mich auch eine persönliche Challenge, den Ausgang vorherzusagen^^

      Wie auch immer, du hast es geschafft, dass ich mir Gedanken um deine Story mache, das bedeutet, dass sie mich wirklich interessiert und auch stückweit fesselt :) Also musst du auch meine wirren Theorien jetzt einfach ertragen :P *fg*

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Ich denke, ich werde dich noch oft genug überraschen können. Ich bin ein sehr kreativer Mensch und baue gerne meine Ideen in eine Geschichte ein. Im nächsten Teil kommen noch ein paar Dinge, die bislang unbekannt sind.

      Normalerweise arbeite ich mit Stichpunkten, hier habe ich meine Arbeistweise ein wenig vernachlässigt, ansonsten wäre niemals mir so ein Fehler passiert, das ich einfach vergesse die "Reps" zu beschreiben. Wird nicht wieder vorkommen. ;)

      Da ich davon ausgehe, dass ihr den besagten Abschnitt auch sehr aufmerksam lesen werdet wenn ich ihn hochlade, muss er also auch perfekt sein. ^^
      Also wird es och ein paar Tage dauern.
      Ich werde dazu hier in einen Spoiler die Korrekturen reinpacken und gleichzeitig im eigentlichen Text einfügen, damit ihr nicht umständlich durch die Seiten blättern müsst.


      Ich merke, wie ihr euch Gedanken macht. Und ich versuche auch gar nicht absichtlich den Leser in die Irre zu führen. Nur bei den komplexen Hintergrund, in der ich die Welt erstellt habe, bleiben einige Fragen nicht aus.
      Es wäre sonst unglaubwürdig und das hasse ich.
    • Hiho Federchen,

      ich mag nicht drängeln, aber ich frage mich schon, wann es hier weiter geht. Zu viele ungeklärte Fragen in meinem Kopf suchen nach einer Antwort :P Und bekanntlich ist die Neugier einr Frau ja nicht in Worte zu fassen :)

      Bitte nicht aus Zwang, denn gut Ding will Weile haben, doch aus Neugier, frage ich dich, ob dein Projekt bald weitergeht ? :love:

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • @Rael: Natürlich geht es weiter. Jedoch kämpfte ich (wie du ja sicher gelesen hast) mit einer nervigen Grippe. Außerdem muss ich derzeit recht viel arbeiten. Kostet alles Zeit und Kraft.

      Aber selbstverständlich schreibe ich nebenher weiter. Es macht einfach einen unglaublichen Spaß. Allerdings hänge ich gerade ein wenig beim nächsten Kapitel. Interessanterweise geht mir das Ende der Geschichte gerade gut von der Hand.


      Naja, und ich schreibe auch noch an zwei anderen Geschichten. Ich bin gerade etwas mehr in Magie-Stimmung, denn in SciFi. ;)
    • @Schreibfeder
      Stress dich nicht :) Ich kenne das nur zu gut, wenn man zuviele Sachen auf einmal auf dem Tisch hat :)

      Das du an anderen, besonders magischen, Stories arbeitest klingt interessant. Ich bin jetzt einfach geduldig und warte auf deine Geschichten, bzw. updates :)
      Wollte dir eigentlich auch nur sagen, dass ich mich auf ein weiteres update freue :)

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Zuviele Sachen auf einmal auf den Tisch, trifft es ganz gut. Ich soll jetzt in der nächsten Woche die Adressdaten für die ganzen Weihnachstgrlückwünsche in der Firma raussuchen, sortieren, dem Sekretariat übergeben, dazu ein nettes Design entwickeln und am besten noch eine automatische Abfrage dazu erstellen.

      Und das ist nur eines der drei neuen Projekte, die ich auf den Tisch bekommen habe.


      Das da etwas meine Schreibarbeit drunter leidet, ist hoffentlich klar. Es mangelt mir jedoch nicht an Ideen. Jetzt am Wochenende könnte ich mich hingegen wieder richtig reinknien.
      Auf jeden Fall zu Weihnachten werden hier noch neue Teile kommen. ^^

      Freut mich übrigens, dass die Geschichte euch noch immer locken kann. Lyn war ja auch hier, wie ich gesehen habe. :)
    • Schreibfeder schrieb:

      Freut mich übrigens, dass die Geschichte euch noch immer locken kann. Lyn war ja auch hier, wie ich gesehen habe.

      Ja, wie ich bereits gesagt habe, die Geschichte regt mich zu wilden Theorien an, und das alleine zeigt, dass mich das ganze interessiert^^. Und jetzt mag ich natürlich auch wissen was nun Tacho ist und wie es weitergeht. *g*

      Also, so schnell wirst du uns nicht los :P

      Cheers, Rael :beer:

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Schreibfeder schrieb:

      Naja, und ich schreibe auch noch an zwei anderen Geschichten. Ich bin gerade etwas mehr in Magie-Stimmung, denn in SciFi.
      Kriegen wir die auch noch zu hören (oder besser lesen)? Ich bin nämlich neugierig, was sonst noch so deiner Feder entspringt ^^ ;)

      Schreibfeder schrieb:

      Aber selbstverständlich schreibe ich nebenher weiter. Es macht einfach einen unglaublichen Spaß. Allerdings hänge ich gerade ein wenig beim nächsten Kapitel. Interessanterweise geht mir das Ende der Geschichte gerade gut von der Hand.
      Daraus könnte man schliessen, dass das nächste Kapitel das Ende der Geschichte darstellt :P
      Das ist doch nicht etwa so??? =O
      Dann, dann, dann.... dann wäre ich ein ganz klein wenig enttäuscht ^^

      Und versteh mich jetzt bloss nicht falsch, denn mein eigentliches Anliegen war eine kleine Frage, die keinesfalls (oder vielleicht nur ein ganz kleines bisschen) aufdringlich wirken sollte: Wann bescherst du uns wieder mit einem neuen Teil? :saint:
      Ewigkeit

      Stell dir eine Stahlkugel vor, die so gross ist wie die Erde. Und eine Fliege, die sich einmal in einer Million Jahren darauf niederlässt. Wenn die Stahlkugel durch die damit verbundene Reibung aufgelöst ist, dann … ja dann … hat die Ewigkeit noch nicht einmal begonnen!

      – David Lodge, 1993
    • @Lyn: Ähm, nein. Bis zum Ende der Geschichte dauert es noch ein paar Kapitel. Es ist nur so, dass ich gerade am Ende schreibe, (ich schreibe die Geschichte nicht linear herunter, sondern die Abschnitte, die mir gerade am besten gefallen)

      Naja, ein paar meiner Geschichten sind nicht so richtig fürs Forum geeignet. Aus unterschiedlichen Gründen.

      Bin zwar die Woche nicht wirklich weitergekommen, aber noch vor Weihnachten lade ich hier die nächsten drei Abschnitte hoch. ;)
      Reicht dir das als Zeitangabe? ^^
    • Jaaa! Super, dann bin ja beruhigt (bezüglich des Endes) :P ^^
      Ich freu mich schon…
      Ewigkeit

      Stell dir eine Stahlkugel vor, die so gross ist wie die Erde. Und eine Fliege, die sich einmal in einer Million Jahren darauf niederlässt. Wenn die Stahlkugel durch die damit verbundene Reibung aufgelöst ist, dann … ja dann … hat die Ewigkeit noch nicht einmal begonnen!

      – David Lodge, 1993
    • @Lyn, @Rael , @Wysenfelder: Neuer Teil war schneller fertig als gedacht. Der "dritte Ausbildungstag" hat drei Abschnitte. Die hab ich zwar theoretisch schon fertig, aber die letzten beiden gefallen mir noch nicht und ich arbeite daran. Der "vierte Ausbildungstag" ist dafür schon perfekt, also werde ich die nächsten zwei Woche lang problemlos die neuen Teile hochladen können.

      _______

      - Die weiteren Ausbildungstage -

      Ich wachte überraschend ausgeruht am nächsten Tag auf. Zwar war ich müde und ausgelaugt, aber das war angesichts der Tatsache, dass ich erst spätabends ins Bett gekommen war, auch nicht überraschend. Ich sprühte zwar nicht unbedingt vor Tatendrang, aber ich war fest entschlossen, mehr über diese Basis herauszufinden. Zach hatte sicher Recht: Man erzählte hier kaum die Hälfte von dem, was wir eigentlich wissen sollten, auch wenn ich niemanden hier schlechte Absichten unterstellen wollte.
      Okay, fast niemanden: Ich hatte nicht vergessen, dass der Leutnant mir noch nicht einmal diese mageren Informationshappen gönnen wollte, die Lya mir gab. Und bei ihm sicherlich nicht aus medizinisch-psychologischen Gründen.
      Ich sprang unter die Dusche, dessen Ausstattung stark an das Schwimmbad bei mir zuhause erinnerte: Komplett gefliest in heruntergekommenen weißen, nichts sagenden Fliesen aus den 70ern. Sogar die Lüftungsabdeckungen an der Decke waren identisch.
      Das heiße Wasser weckte meine Lebensgeister nun vollkommen und ich entschloss mich dazu, etwas früher als gewohnt frühstücken zu gehen. Ich zog mich schnell an, huschte zügig in den Vorraum, schlüpfte in meine Stiefel und kletterte dann an den Metallsprossen nach oben. Auf irgendwelche mitleidige Blicke oder bemühte Unterhaltungen konnte ich gut verzichten. Rick machte schon Andeutungen dazu, denen ich mich lieber entzog.
      Als ich mich langsam den Vorratszelt näherte, hörte ich etwas, was ich nicht in einem Militärlager erwartet hätte: Kindergelächter.
      Einen Moment später konnte ich über mich selbst nur den Kopf schütteln. Rick hatte mir doch erzählt, dass Lya hier geboren wurde und den Familienflügel im Bunker erwähnt. Logischerweise musste es hier also auch Nachwuchs geben.
      Langsam betrat ich das rote Zelt und sah etwa zwanzig Kinder, die munter im Zelt hin und herlief und begeistert die exotischen Speisen verdrückten. Beaufsichtigt von einen Dutzend Erwachsenden, die mit Argusaugen darauf achteten, dass sich die Kinder benahmen, nicht mit den Essen spielten und auch nicht mit dem Besteck in der Hand durch die Gegend eilten. Darunter war auch der bärtige Soldat von der Nachtwache.
      Allerdings war ich mir nicht sicher, ob es um diese Uhrzeit auch gewöhnlichen Soldaten erlaubt war, sich hier aufzuhalten.
      „Darf man jetzt hier schon essen?“, fragte ich deshalb vorsichtig einen der mutmaßlichen Familienväter. Er war ungefähr von meiner Größe und seine Augen hatten einen warmen Glanz, wenn er unter seinem spärlichen, braunen Haar zu seinen Sprösslingen rüberblickte.
      „Ja, klar. Bedien dich jederzeit hier. Lass dich nicht stören“, antwortete dieser, ohne die Kinder aus den Augen zu lassen. „Wir essen nur etwas früher hier.“
      „Wegen dem Leutnant, richtig?“
      Er blinzelte überrascht und ich hatte nun seine volle Aufmerksamkeit. „War das so offensichtlich?“
      „Ich kenne zivilisiertes Benehmen und was der Leutnant hier abzieht ...“, antwortete ich.
      „Er macht den Kindern Angst“, sagte er mit gedämpfter Stimme zu mir. „Das laute Grölen verschreckt sie. Deshalb gehen wir immer etwas früher zum Essen und dann auf die Wiese zum Spielen. Die Kinder brauchen frische Luft und den Auslauf. Die letzten Tage ging es nur nicht, wegen den Flugsauriern.“
      „Flugsauriern?“, fragte ich und zog überrascht die Augenbrauen in die Höhe. Die hatte ich hier noch nie gesehen, obwohl ich zugeben musste, dass ich nur wenig auf die Umgebung geachtet hatte.
      „Die sind hier zwar nicht heimisch, aber da wir hier so große Flächen abgeholzt haben, kommen sie von den Bergen bis hierhin geflogen. Bei klarem Sonnenschein können die ziemlich weit sehen, da müssen wir schweinemäßig aufpassen. Die greifen auch immer mit der Sonne im Rücken an, die wissen genau, dass wir sie dann nicht kommen sehen. Heute ist bewölkt, da fliegen die nicht so weit, weil ihre Taktik nicht greift.“
      „Verstehe, ihr arbeitet mit Wachposten“, sagte ich verstehend.
      Er grinste mich an. „Ja, genau. Was meinst du? Kommst du gleich einfach mal mit?“
      „Warum nicht“, nahm ich sein Angebot an. „Schaden kann es ja nicht.“
      „Nein“, meinte er lachend und daraufhin trat der Bärtige vom Vorabend neugierig zu uns. „Hi, ich bin Tyr. Also, ... den Namen hab ich mir nicht selbst gegeben, das ist der Verdienst von Harke und den andern hier. Du warst Torn, richtig? Nimm es mir nicht übel, normalerweise spricht man auch nicht darüber, aber dein Vorgänger war ein richtiger Eigenbrötler. Er hatte nie viel mit uns oder gar den Kindern zu tun, dass kommt uns jetzt natürlich zugute, weil die Kinder nicht verstehen, was hier abgeht. Sie werden völlig vorurteilsfrei an dich heran treten, also bitte zerstöre das nicht.“
      „Alles klar.“ Ich verstand sofort was er meinte. „Aber eines möchte ich noch gerne wissen. Sie haben dich nicht zufällig Tyr genannt, weil du einen Vollbart trägst, oder?“
      „Doch“, sagte er seufzend zu mir und wandte sich an Harke. „Siehst du? Ich hab dir doch gesagt, dass das eine Schnapsidee ist.“
      „Das mag sein“, stimmte dieser zu und deutete auf ein junges Mädchen an einen der Tische. „Aber Kia spielt wieder mit dem Essen. Und Kia ist deine Tochter, nicht meine, da misch ich mich nicht ein.“
      Sofort drehte sich Tyr um und eilte zu dem Tisch. „Mensch, Kleine, das macht man doch nicht ...“, hörte ich ihn noch mit väterlicher Stimme sagen, bevor sich Harke wieder mir zuwendete. „Wenn dich die Kinder stören, dann setzte dich einfach hier am Rande an einen der Tische, da dürftest du deine Ruhe haben.“
      „Danke“, sagte ich höflich und ging mit hungrigen Magen zu der Salatbar, wo ich prompt zwei spielenden Kindern ausweichen musste.
      Ich freute mich irgendwie darauf, sie gleich am Wiesenrand zu beaufsichtigen. Es war endlich mal etwas anderes und vor allen etwas produktives und sinnvolles.
    • Spoiler anzeigen

      Schreibfeder schrieb:

      Auf irgendwelchen mitleidigen Blicke oder bemühten Unterhaltungen konnte ich gut verzichten.
      Auf irgendwelche mitleidige Blicke oder bemühte Unterhaltungen...

      Schreibfeder schrieb:

      Rick machte schon Andeutungen dazu, denen ich mich lieber entzog.
      Welche Andeutungen wozu?

      Schreibfeder schrieb:

      Als ich mich langsam den Vorratszelt näherte, hörte ich etwas, was ich nicht in einen Militärlager erwartet hätte: Kindergelächter.
      dem/einem

      Schreibfeder schrieb:

      Er war ungefähr in meiner Größe und seine Augen hatten einen warmen Glanz, wenn er unter seinem spärlichen, braunen Haar zu seinen Sprösslingen rüberblickte.
      Ich weiss nicht, aber würde da nicht "von meiner Grösse" besser passen?

      Schreibfeder schrieb:

      „Wegen den Leutnant, richtig?“
      dem

      Schreibfeder schrieb:

      Du warst Torn, richtig?
      Eigentlich schon richtig, aber ich denke "du bist Torn," wäre besser.

      Schreibfeder schrieb:

      Das dichte Blätterdach sorgte für ein dämmriges Licht und nur vereinzelnd drangen ein paar helle Sonnenstrahlen durch.
      müsste das nicht vereinzelt heissen?

      Schreibfeder schrieb:

      Der lachende Soldat auf den Baumstamm wurde plötzlich von drei Raptoren umgerissen.
      dem


      Juhu! Ein neuer Teil!
      Ich finde es schön, wie du jetzt immer mehr Elemente des Lagers in die Geschichte einbaust. Dass es Kinder gibt, wurde ja schon mal so ganz am Rande erwähnt, aber jetzt hat man trotzdem "den Beweis" dazu. ^^
      Auch die überarbeitete Version des Films finde ich gut gelungen.
      Bin jetzt gespannt, wie Torn den "Babysitter" spielt :D
      Ewigkeit

      Stell dir eine Stahlkugel vor, die so gross ist wie die Erde. Und eine Fliege, die sich einmal in einer Million Jahren darauf niederlässt. Wenn die Stahlkugel durch die damit verbundene Reibung aufgelöst ist, dann … ja dann … hat die Ewigkeit noch nicht einmal begonnen!

      – David Lodge, 1993
    • Yeah es geht weiter.

      Schreibfeder schrieb:

      Langsam betrat ich das rote Zelt und sah ein Rudel Kinder
      Ein Rudel kinder? Finde den Ausdruck merkwürdig^^

      Also geht torn jetzt auf die Kinder aufpassen :) Ich überlege grad was.
      Wenn du da Vater bist und du stirbst, dann kommt nen anderer in deinen Körper. Verstehen die Kinder dann, dass Papa nicht mehr Papa ist?
      Das ist ja hardcore..

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Ein wenig später gingen wir alle in Richtung Wiese. Ich trug wieder eines der klobigen Gewehre, obwohl ich damit immer noch nicht umgehen konnte. Die Kinder liefen ausgelassen voraus und kümmerten sich nicht um uns. Sie schienen ein völlig anderes Gefahrenbewusstsein zu haben, als wir Erwachsenen. Munter tobten sie durch das hohe Gras, völlig unbeeindruckt von den tödlichen Insekten und Tieren, die dort lauern könnten.
      Ich schätzte die meisten auf acht bis zehn Jahre. Ein paar waren auch jünger, aber keins älter. Allerdings musste ich meine erste Schätzung nach unten korrigieren. Es waren nur vierzehn Kinder, bei zehn Eltern. Wobei nicht alle Elternteile tatsächlich zusammengehörten. Die Hälfte schien tatsächlich alleinerziehend zu sein. Ich wollte die Tragödien, die sich hier abgespielt haben mussten, gar nicht im Detail kennen.
      Kia fing an, mit einem anderen Mädchen Fangen zu spielen. Ich wettete darauf, dass es die Tochter von Harke war. Zwei der Jungen schlossen sich ihnen lachend an und im Handumdrehen war das reinste Chaos vorhanden. Zum Glück war ich dafür nicht verantwortlich.
      Hinter uns erwachte das Lager langsam zum Leben, aber ich machte mir keine Sorgen. In diesem Flachland würde ich früh genug sehen, wenn der Unterricht anfing, solange ich das Zelt im Auge behielt.
      Die anderen Erwachsenen teilten sich auf, also tat ich es ihnen gleich. Ich ging in Richtung des Waldrandes. Ich wollte mir ohnehin mal die Palmenwälder ansehen. Bisher hatte ich da wenig Gelegenheit und wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst war, auch überhaupt kein Interesse dazu gehabt. Aber dies hatte sich nun geändert. Ich hielt dabei natürlich einen großzügigen Abstand zu den Fettblättern. Auch wenn ich die Tierwelt hier nicht kannte, war ich weder einfältig noch lebensmüde. Wenn ich ein Raubtier wäre, würde ich mich ganz genau dort auf der Lauer legen, wo diese blöden Zweibeiner ihre Nahrung holen würden. Und bloß, weil die Reps ein gutes Stück von hier entfernt ihre Nester hatten, hieß es nicht, dass es hier nicht unzählige weitere tödliche Gefahren gab.
      Je näher ich den Wald kam, desto lauter wurden die Geräusche von dutzenden Tierarten. Deutlich war das Gekreische von Dinosauriern herauszuhören, Insekten von unterschiedlichen Größen flogen herum und überall im Wald schien es zu knarren und zu rascheln. Eine giftgrüne Eidechse huschte an der geriffelten Rinde einer Palme hoch und aus dem Augenwinkel konnte ich eine Libelle sehen, die mindestens fünfzehn Zentimeter lang war.
      Das langte mir fürs Erste. Ich schüttelte mich und schlenderte wieder in Richtung Wiese. Die Kinder spielten nun eine Art Ausweich-Spiel, mit einem kleinen roten Ball. Ich würde jede Wette eingehen, dass sie damit auf das Soldatenleben vorbereitet werden sollten. Mit war sehr wohl aufgefallen, dass die Kinder alle gesund und kräftig aussahen, obwohl sie überwiegend unterirdisch lebten. Die Eltern schienen sich sehr viel Mühe zu geben.
      Ich warf einen langen und nachdenklichen Blick auf das Lager. Es war eigentlich gar nicht nötig, dass die Kinder den allergrößten Teil ihres Lebens in einen Bunker verbrachten. Das hätte man mühelos anderes lösen können, aber mir war der schwelende Konflikt zwischen den Eltern und dem Leutnant sehr wohl aufgefallen. Wundern tat es mich nicht. Wenn ich ein Kind hätte, würde ich den Teufel tun und auf Patrouille gehen. Da wäre ich für meine Familie da. Und wenn ich die hohen Opferzahlen einberechnete, die es hier gab, würde ich den Leutnant zum Teufel jagen, wenn er mir widersprechen würde.
      Kein Wunder, dass ich Tyr bei der Nachtwache gesehen hatte. Die war vermutlich ein sicherer und ruhiger Job, obgleich ich mir vorstellen konnte, dass solche Arbeitszeiten Gift für jede junge Familie war.
      Auf einmal bemerkte ich einen Schatten über mir. Ohne drüber nachzudenken duckte ich mich. Etwas Lautes rauschte über mich hinweg. Dann hörte ich plötzlich Tyr etwas rufen und hörte zwei laute Schüsse. Ganz offensichtlich hatte er mich beobachtet und irgendwas bemerkt.
      Mein Kopf zuckte sofort wieder hoch und ich konnte gerade noch sehen, wie ein großer Flugsaurier kreischend die Wiese wieder verließ. Ganz offensichtlich ohne Beute.
      Dennoch riefen die Eltern ihre Kinder zusammen. Der Ausflug war offensichtlich beendet. Und das galt auch für mich, denn im Lager konnte ich Anna und Lisa sehen, die sich mit Lya am Ausbildungszelt versammelten. Der Unterricht ging weiter.
    • Spoiler anzeigen

      Schreibfeder schrieb:

      Ich wettete, das war die Tochter von Harke.
      Der Satz klingt für mich nicht so schön. Ich würde es in "Ich wettete, dass es Harkes Tochter war."

      Schreibfeder schrieb:

      Zum Glück war ich dafür nicht verantwortlich.
      An dieser Stelle ist nicht klar, ob du mit "nicht dafür verantwortlich" die Kinder oder das Chaos meinst

      Schreibfeder schrieb:

      Deutlich war das Gekreische von Dinosauriern herauszuhören, Insekten von unterschiedlichen Größen flogen herum und überall im Wald schien es zu rascheln und zu huschen. Eine giftgrüne Eidechse huschte an der geriffelten Rinde einer Palme hoch und aus dem Augenwinkel konnte ich eine Libelle sehen, die mindestens fünfzehn Zentimeter lang war.
      unter "es huscht im Wald" kann ich mir nicht sehr viel vorstellen, weil es eine Bewegung ist und kein Geräusch. Wenn aber "ein Eidechse huscht" dann weiss man was gemeint ist. Ich würde das erste Huschen weglassen oder ein anderes Wort nehmen


      Dass die Kinder schon früh militärisch ausgebildet werden (wenn auch sehr spielerisch) dachte ich mir schon. Was mich jedoch auch noch interessieren würde, ist, ab welchem Alter sie dann "richtig" geschult werden.
      Bin schon mal gespannt, was Torn heute so alles lernt ^^
      Ewigkeit

      Stell dir eine Stahlkugel vor, die so gross ist wie die Erde. Und eine Fliege, die sich einmal in einer Million Jahren darauf niederlässt. Wenn die Stahlkugel durch die damit verbundene Reibung aufgelöst ist, dann … ja dann … hat die Ewigkeit noch nicht einmal begonnen!

      – David Lodge, 1993