The key to my heart...

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    • The key to my heart...

      Hallo und Herzlich Willkommen zu meinem Drabble!

      Für alle, mein Drabbel wird nicht über einen Umfang von jeweils 100 Wörtern verfügen, sondern bei eher 150 - 200 Wörtern pro Kapitel liegen. Dieses Drabble wird das Genre Tragödie - beziehungsweise Schmerz und Trost - auffassen.

      Nun aber mal viel Spaß beim Lesen!
      Ich freue mich schon auf eure Rückmeldungen,

      Liebe Grüße
      Kohana



      The key to my heart...

      × You asked me why I take a mask over my face and I answered that you only have to turn around. Today everyone has a mask and nobody wants to show other their real face. × - Jasmin Hanke


      1. Kapitel:
      Ein feuchter Nieselschauer prasselte auf meinen schwarzen Regenschirm hinab und ein kalter Wind zerrte an meinem geöffneten Trenchcoat. Ich sah zu meinen Füßen das erdige Loch und die kleine Urne, welche in der Mitte Platz gefunden hatte. Wieder stiegen mir Tränen in die Augen, doch ich unterdrückte sie. Nicht noch einmal wollte ich über seinen Verlust weinen, ich wollte wieder stark sein, weitermachen, wo wir aufgehört hatten. Doch alle lieben Gedanken für die Zukunft waren wie weggefegt. In mir dominierte das Gefühl, alleine zu sein, niemanden mehr zu haben, an den man sich in größter Not lehnen konnte, der einen bedingungslos auffing, wenn man sich fallen ließ oder stolperte. Leise, nur für meine Ohren hörbar, entrann mir ein Schluchzen. Meine Schultern fingen schon an zu beben, als sich mir eine kräftige Hand auf diese legte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kohana ()

    • Hallo Kohana,
      zunächst einmal herzlich willkommen ^^ es wäre lieb, wenn du dich uns noch kurz im Empfangssaal vorstellst.

      Nun zu deinem Text.
      Ich bin wahrlich kein Experte was Drabbles angeht (genauer gesagt hatte ich bis eben noch nicht davon gehört), aber ist es nicht gerade der Witz daran, mit einer exakt festgelegten Anzahl an Wörtern auszukommen?


      Kohana schrieb:

      Ich sah zu meinen Fuß
      meinem oder Füßen

      Ansonsten ist es eigentlich ganz gut geschrieben.
      - Große Männer werden im Feuer geschmiedet. Das Privileg der Kleineren ist es, das Feuer zu entfachen. -

      - nur ein Irrer steigt in das Raumschiff eines Verrückten -
    • Kohana schrieb:


      Ich sah zu meinen Fuß das erdige Loch und die kleine Urne, welche (ich) in der Mitte (des) Platz(es)gefunden hatte

      Dein Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen. :thumbsup:
      Der Schluss ist offen und man ist neugierig, wem wohl diese Hand gehört. Bin gespannt, wie es weitergeht ^^
      Ewigkeit

      Stell dir eine Stahlkugel vor, die so gross ist wie die Erde. Und eine Fliege, die sich einmal in einer Million Jahren darauf niederlässt. Wenn die Stahlkugel durch die damit verbundene Reibung aufgelöst ist, dann … ja dann … hat die Ewigkeit noch nicht einmal begonnen!

      – David Lodge, 1993
    • Kohana schrieb:

      Doch alle lieben Gedanken für die Zukunft waren wie weggefegt. Dominierend war das Gefühl alleine zu sein
      Vielleicht lässt du dir hier ein anderes Wort für "war" einfallen, da es zweimal nacheinander auftaucht. Vielleicht "In mir breitete sich das Gefühl aus, allein zu sein" oder "In mir dominierte das Gefühl, allein zu sein" etc.

      @Lyn Ich denke es geht bei dem Urnensatz darum, dass die Urne ihren Platz gefunden hat, sich also dort befindet, und nicht darum, dass jemand sie irgendwo vorgefunden hat. Von daher finde ich den Satz abgesehen von "meinen Fuß" völlig in Ordnung.

      Ich merke gerade, dass ich nicht so viel mit Drabbles anfangen kann, bin doch eher der Typ für längere Texte.
      Nichtsdestotrotz ein nettes, offenes Ende.
      Durch Umwege sieht man mehr von der Welt.
    • @Polarfuchs Ah ja, stimmt, du hast recht. ^^
      Jetzt scheint es mir auch logisch, irgendwie hatte ich heute morgen Tomaten auf den Augen 8|
      Ewigkeit

      Stell dir eine Stahlkugel vor, die so gross ist wie die Erde. Und eine Fliege, die sich einmal in einer Million Jahren darauf niederlässt. Wenn die Stahlkugel durch die damit verbundene Reibung aufgelöst ist, dann … ja dann … hat die Ewigkeit noch nicht einmal begonnen!

      – David Lodge, 1993
    • Danke für eure lieben Worte und auch eure Verbesserungen!

      @ Kelamith:
      Selbstverständlich werde ich mich noch vorstellen, ich bin nur meistens ziemlich planlos, was so etwas angeht.



      2. Kapitel:
      Ich musste nicht aufblicken, um zu wissen, wer da gerade versuchte mir einen gewissen Halt zu vermitteln. Vielmehr wurde mein Schluchzen immer heftiger, bis ich die heißen Tränen meine Wange hinab spüren konnte und mein Blickfeld verschwamm. Behutsam wurde meine zerbrechliche Gestalt in eine warme Umarmung gezogen und meine Tränen versickerten in dem schwarzen Stoff eines teuren Hemdes. Während wir so dastanden, den Regen auf uns hinabrieseln ließen, zogen die Leute an uns vorbei, die uns ihr Beileid bekundigen wollten und einen winzigen Teil Erde in das Loch schmissen. Nur nebenbei nahm ich dies wahr, ebenso die Tatsache, dass er mir den Regenschirm entnommen hatte und ihn versuchte mit seiner linken Hand über uns beide zu halten. Zärtlich strich mir seine andere Hand unterdessen über den Rücken, während sein Kopf sich sanft an den meinen geschmiegt hatte. » Es ist alles meine Schuld «, brachte ich leise an der schützenden Brust hervor.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kohana ()

    • Deine kleinen Texte sind wirklich sehr gut geschrieben. Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Auch das Thema gefällt mir recht gut. Scheinbar geht es ja um eine Beerdigung und einen großen Verlust. ^^
      Die grundsätzliche Idee mit den Drabble sagt mir auch zu. Allerdings stolpere ich ein wenig über deine Aussage im ersten Post.

      Kohana schrieb:

      Für alle, mein Drabbel wird nicht über einen Umfang von jeweils 100 Wörtern verfügen, sondern bei eher 150 - 200 Wörtern pro Kapitel liegen. Dieses Drabble wird das Genre Tragödie - beziehungsweise Schmerz und Trost - auffassen.
      Da ich selbst einmal Drabbles geschrieben habe, finde ich es etwas schade, dass du die Wortzahl einfach erhöhst. Wie @Kelamith schon sagte, ist es ja der Witz, mit der Wortanzahl zurecht und mit dem Wenigen, was zur Verfügung steht, auszukommen. Ein klassisches Drabble besteht nun mal aus exakt 100 Worten und alles andere braucht man dann auch nicht mehr als Drabble bezeichnen. Zumindest macht es für mich keinen Sinn, es als solches auszupreisen.
      Vielleicht bin ich aber auch einfach nur altmodisch. :/

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen

      Der, der das Licht stahl
      Síchestja - Das Erbe einer Vergangenheit
    • Hallu Kohana ^^ schön, dass du hier bist. Mach dir net zu viele Gedanken wegen der Vorstellung - lies, was andere schrieben. Wir sind alle lieb ;)

      Spoiler anzeigen
      1. Kapitel:
      Ein feuchter Nieselschauer prasselte auf meinen schwarzen Regenschirm hinab und ein kalter Wind zerrte an meinem geöffneten Trenchcoat. Ich sah zu meinen Füßen das erdige Loch und die kleine Urne, welche in der Mitte Platz gefunden hatte. Wieder stiegen mir Tränen in die Augen, doch ich unterdrückte sie. Nicht noch einmal wollte ich über seinen Verlust weinen, ich wollte wieder stark sein, weitermachen_ wo wir aufgehört hatten. Doch alle lieben Gedanken für die Zukunft waren wie weggefegt. In mir dominierte das Gefühl_ alleine zu sein, niemanden mehr zu haben_ an den man sich in größter Not lehnen konnte, der einen bedingungslos auffing, wenn man sich fallen ließ oder stolperte. Leise, nur für meine Ohren hörbar, entrann mir ein Schluchzen. Meine Schultern fingen schon an zu beben, als sich mir eine kräftige Hand auf die Schultern (Wortwiederholung) legte.

      2. Kapitel:
      Ich musste nicht aufblicken, um zu wissen, wer da gerade versuchte_ mir einen gewissen Halt zu vermitteln. Vielmehr wurde mein Schluchzen immer heftiger, bis ich die heißen Tränen, (kein Komma) meine Wange hinab, (kein Komma) spüren konnte und mein Blickfeld verschwamm. Behutsam wurde meine zerbrechliche Gestalt in eine warme Umarmung gezogen und meine Tränen versickerten in dem schwarzen Stoff eines teuren Hemdes. Während wir so dastanden, den Regen auf uns hinabrieseln ließen,
      Sie hat doch einen Schirm? Hat sie den weggelegt?
      zogen die Leute an uns vorbei, die uns ihr Beileid bekundigen wollten und einen winzigen Teil Erde in das Loch schmissen. Nur nebensächlich nebenbei nahm ich dies wahr, ebenso die Tatsache, dass er mir den Regenschirm entnommen hatte und ihn versuchte mit seiner linken Hand über uns beide zu halten.
      Aha!
      Zärtlich strich mir seine andere Hand unterdessen über den Rücken, während sein Kopf sich sanft an den meinen geschmiedet geschmiegt hatte. » Es ist alles meine Schuld «, brachte ich leise an der schützenden Brust hervor.


      Sooo.. Interessanter Anfang, noch bin ich nicht ganz sicher, was ich von diesem Drabble-Prinzip halten soll. Achte auf die Wortwahl (grüne Korrektur) und Wortwiederholungen.

      Storymässig lässt sich noch nicht sehr viel sagen, aber ich werde dran bleiben :)

      "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."

      - Twelve