Wikkas Rückkehr

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    • Wikkas Rückkehr

      Es gibt manchmal Tage, an denen man sich wünscht, nie aufgestanden zu sein. Wo alles was man anfasst daneben geht. Solch einen Tag erlebte Johny gerade. Es hatte am Morgen beim Frühstück angefangen, wo er sich beim Einschenken des Kaffees verbrühte. Und das Pech an seinen Fingern zog sich durch den ganzen Tag. Die Tipps des Informanten, denen er nachgegangen war, hatten sich als falsch heraus gestellt. Sein PC im Büro streikte wie so oft und selbst Glendas Kaffeemaschine, auf die immer Verlass war, gab den Geist auf. Dieser Tag neigte sich dem Ende. Mathew und Timothy hatten ihn in ihr Stammpub eingeladen und nicht locker gelassen, bis er zusagte. Wenn es nach ihm gegangen wäre, läge er jetzt bequem auf dem Sofa bei sich zu Hause. Aber er kannte seinen Freund Timothy zu genau, der ließ nicht locker, hatte er sich erst einmal etwas in den Kopf gesetzt.
      Doch Johnys Laune hatte sich auf einen Schlag gebessert. Ab dem Zeitpunkt, als er durch die Türe getreten und diese Frau entdeckt hatte. Sie saß auf einem Barhocker am Tresen mit dem Rücken zu ihm. Sie trug einen Ärmellosen schwarzen Rolli, der ihre Konturen deutlich abzeichnete. Obwohl Sie nicht zu erkennen gab, ob Sie bemerkt hatte, dass die Tür sich geöffnet hatte, erregte Sie sein Augenmerk. Johny wusste nicht, woran es lag. Er schüttelte den Kopf über seine Gedanken und ging zur Bar. Vielleicht war es auch ihre Reglosigkeit. Er schüttelte innerlich wieder den Kopf über sein eigenes Verhalten. Es lag nicht in seiner Natur wildfremde Frauen anzusprechen, besonders nach seinen letzten Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht…. Noch dazu wenn Sie überaus deutlich zeigten, dass Sie die Aufmerksamkeit nicht wollten. Und diese hier zeigte es nur zu deutlich. Ihre mandelförmig geschnittenen Augen hatten sich zu Schlitzen verengt. Das Grün ihrer Pupillen wirkte dunkler. Er konnte goldene Funken darin sehen. Schwarze Wimpern um schatteten die Augen. Sie hatte ein schmal geschnittenes Gesicht mit ausgeprägten Wangenknochen. Ihr Kinn ließ auf viel Eigensinn schließen. Die Nasespitzewar etwas nach oben gebogen. Eine scharfe Falte stand zwischen ihren zusammengezogenen Augenbrauen. Er ertappte sich bei dem Gedanken, diese Falten mit seinen Fingern zu glätten. Was war nur los mit ihm? Von dieser Frau ging etwas aus, was ihn faszinierte, anzog, festhielt. Seine innere Stimme riet ihm am Ball zu bleiben, nicht locker zu lassen. Er hatte das sichere Gefühl, das, wenn er es nicht tat und Sie gehen ließ, dass er dann eine einmalige Gelegenheit verpasst hatte. Eine Gelegenheit, die niemals wiederkehren würde. Und da er gelernt hatte, auf sein Bauchgefühl zu hören, folgte er weiter seinem Instinkt. Er schenkte ihr ein verschmitztes Lächeln. Er ging zu ihr hin und tippte ihr auf die Schulter. Sie drehte sich um und Johny sagte: „Kommen Sie, einen Drink, mehr will ich nicht. Danach lasse ich Sie in Ruhe. Vorausgesetzt, Sie wollen es dann immer noch.“ Er hielt die Luft an. Achtete auf ihre noch so kleine Reaktion, ihr Mienenspiel und wurde ein weiteres Mal von ihr überrascht. Sie gab ihre steife Haltung auf. Die Falte zwischen ihren Augenbrauen verschwand. Ihre Lippen verzogen sich zu einem leichten Lächeln. „Okay, ein Drink, aber mehr nicht.“ Johny jagten ein Schauer über den Rücken. Er hatte einen Sieg errungen, wenn auch nur einen kleinen. Ihr Lächeln verstärkte sich, ehe es wieder ganz verschwand. „Einen Drink!“ Es hatte etwas Merkwürdiges, so, wie Sie es sagte. „Ich nehme einen Scotch auf Eis.“, sagte sie zu Kenneth, dem Besitzer der Bar. „Ich nehme dasselbe.“ Zu ihr gewandt stellte er noch einmal die Frage: „Also, welche Region in Deutschland?“ „Sie lassen wohl nicht locker?“ Aus ihrer Stimme war schwer heraus zu hören, ob Sie noch immer ärgerlich auf ihn war. „Nein, das bringt mein Beruf so mit sich.“ Kenneth schob die Drinks zu ihnen rüber. Sie nahm einen kleinen Schluck. Er beobachtete sie fasziniert dabei. Alles an ihr strahlte eine Sinnlichkeit aus, die ihn sprachlos machte. Und sie schien sich dessen nicht einmal bewusst zu sein, was ihn noch mehr anzog. „Neuhof, dass liegt in Hessen.“ Ihre katzengrünen Augen richteten sich wieder auf ihn.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ahsoka ()

    • Hey Ahsoka :)

      Ahsoka schrieb:

      Es hatte am Morgen beim Frühstück angefangen (Komma) wo er sich beim Einschenken des Kaffees verbrühte.

      Ahsoka schrieb:

      Die Tipps des Informanten, dem er nachgegangen war, hatten sich als falsch heraus gestellt.
      denen (du beziehst dich hier auf die Tipps nicht auf den Informanten)

      Ahsoka schrieb:

      Aber er kannte seinen Freund Timothy zu genau, (Punkt?) der ließ nicht locker, hatte er sich erst einmal etwas in den Kopf gesetzt.

      Ahsoka schrieb:

      Ihre mandelförmig geschnittenen Augen hatten sich zu Schlitzen verengt. Das Grün ihrer Pupillen wirkte dunkler. Er konnte goldene Funken darin sehen.
      Du hast gesaschriebe, dass sie mit dem rücken zu ihm sitzt. Wie kann er ihr da ins Gesicht sehen? Auch um goldene Sprenkel in der Iris zu sehen, müsste er ihr ziemlich nah sein.

      Ahsoka schrieb:

      Ihr Kinn ließ auf viel Eigensinn schließen.
      Dennoch ist dir die Beschreibung der Frau gut gelungen :) Der Satz da oben gefällt mir am besten :)

      Ahsoka schrieb:

      Und da er gelernt hatte, auf sein Bauchgefühl zu hören, folgte er weiter seinem Instinkt. Er schenkte ihr ein verschmitztes Lächeln.
      „Kommen Sie, einen Drink, mehr will ich nicht. Danach lasse ich Sie in Ruhe. Vorausgesetzt, Sie wollen es dann immer noch.“
      Hier machst du einen Sprung.
      Eben stand er noch in der Tür und betrachtet sie und auf einmal sind sie schon mitten im Gespräch. Hat mich beim Lesen etwas aus dem Konzept gebracht.

      Ahsoka schrieb:

      „Ich nehme einen Scotch auf Eis.“, sagte sie zu Kenneth.
      Who the Fuck XD
      Der taucht einfach so oft und man ist voll verwirrt. Vielleicht solltest die hier ein: sagte sie zu Kenneth, dem Barkeeper oder so draus machen, damit man es auf Anhieb kapiert ^^

      Ich muss sagen, dass mir dein Einstieg hier ganz gut gefällt :D
      Mir kommt es vor, als hättest du dich Schreibstechnisch verbessert und dich auch stilistisch etwas gefestigt :D
      Gefällt mir ziemlich gut ^^
      Was ich zu nörgeln hatte steht ja bereits oben ^^
      Weiter so! :D
      Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
      1. Mose 12
    • Johny fiel es schwer, sich auf ihre Worte zu konzentrieren. Mit Sicherheit lag es an der Art, wie sie ihn mit halb geschlossenen Lidern ansah. Ihre langen schwarzen Wimpern umschatteten ihre grünen Katzenaugen, die ihn keinen Moment losließen. Diese auffallende Farbe war beunruhigend und anziehend zugleich. Erst langsam wurde ihm bewusst, dass sie auf seine Reaktion wartete.Sie hatte die rechte Augenbraue leicht nach oben gezogen. „Neuhof, in Hessen?“ Was Besseres fällt dir wohl nicht ein, fragte er sich selbst. Diese Frau brachte ihn völlig aus dem Gleichgewicht. „Ja.“ Sie wandte für einen Moment den Blick ab und er konnte wieder atmen. „In der Nähe von Frankfurt?“ Sie schenkte ihm einen dieser atemberaubenden Momente, wo ihre Augen lächelten. Sie war schön. Nein, sie war mehr. Magisch traf es eher. Eine Bewegung in seinen Augenwinkeln ließ ihn den Kopf drehen. Er konnte ein Aufstöhnen nicht unterdrücken. Timothy kam auf ihn zu mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Dieser Gesichtsausdruck verhieß nichts Gutes. Er wollte ihn noch mit einer Handbewegung abwehren, aber es war bereits zu spät. „Johny, mein Schwerenöter! Willst du mir nicht deine Begleitung vorstellen?“ Johny sah, wie „seine Begleitung“ zusammen zuckte. Toll gemacht, Timothy! Ihre Haltung wurde abermals starr undabweisend. Johny seufzte tief. Von einem Moment auf den Anderen war seine Vorarbeit hinüber. Ihre Hand ergriff das Glas und sie lehrte es in einem Zug.„Die Zeit ist um!“ In ihren Augen stoben wieder goldene Funken. Sie war wütend, fragte sich nur auf wen? Sein Instinkt ließ ihn blitzschnell handeln. Sie stellte das Glas zurück auf den Tresen, gleichzeitig fing Johny ihre Hand ab.Für einen kurzen Augenblick berührten sich ihre Fingerspitzen, ehe sie die Hand wegzog. Johny hatte scharf den Atem eingezogen. Seine Finger kribbelten wie nach einem elektrischen Schlag. Sie war ebenso überrascht wie er. Für einen Sekundenbruchteil konnte Johny die Frau hinter dieser eisigen Maske erkennen. Verletzt, voller Zweifel. Doch der Moment verging viel zu schnell, um mehr zuerkennen. Ihr Blick wurde eisig. „Ich werde jetzt gehen!“ Es hörte sich ganz nach einer Drohung an. Alles Gold war aus ihren Augen verschwunden, stattdessen erkannte er nur noch silbriges Grün. Stimmungsaugen! „Sorry, wenn ich euch gestört habe.“ Timothys aufrichtig zerknirschte Stimme erklang in Johnys Rücken. „Ich wollte eh gehen!“ Fieberhaft versuchte er einen Weg aus der Situation zu finden, doch ihm fiel nichts auf Anhieb ein. „Sehen wir uns wieder?“ Sie hatte sich bereits zur Tür gewandt. Das dunkelrote Haar geriet in Bewegung, als sie den Kopf zu ihm drehte. „Vielleicht!“ Johny überkam einseltsames Gefühl nah an Panik. Würde er Sie je wiedersehen? Er unternahm den letzten Versuch. „Wie heißen Sie?“ Abermals war sie in der Bewegung erstarrt.Die Hand bereits auf der Türklinke. Johny konnte ihren inneren Kampf spüren. „Julia!“ Ehe Johny den Namen aussprechen konnte, war sie durch die Tür.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ahsoka ()

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      Ahsoka schrieb:

      Es gibt manchmal Tage, an denen man sich wünscht, nie aufgestanden zu sein. Wo alles was man anfasst daneben geht.
      Vielleicht lieber "an denen". Dieses "wo" ist sehr umganssprachlich.

      Ahsoka schrieb:

      Es hatte am Morgen beim Frühstück angefangen, wo er sich beim Einschenken des Kaffees verbrühte.
      Siehe oben

      Ahsoka schrieb:

      Die NasespitzeLEERZEICHENwar etwas nach oben gebogen.

      Ahsoka schrieb:

      Seine innere Stimme riet ihm am Ball zu bleiben, nicht locker zu lassen
      Hier hab ich mich kurz gewundert. Wieso am Ball bleiben? Er hat es doch noch gar nicht versucht.

      Ahsoka schrieb:

      Er hatte das sichere Gefühl, dasS,

      Ahsoka schrieb:

      „Also, welche Region in Deutschland?“
      Das klingt, als hätte er sie vorher schon nach ihrem Wohnort gefragt, hat er aber nicht. Wenn mich jemand aus heiterem Himmel fragen würde "Also, welche Region in Deutschland?" wäre ich sehr verwirrt, was er von mir wissen will.

      Ahsoka schrieb:

      Mit Sicherheit lag es an der Art, wie sie ihn mit halb geschlossenen LidernLEERZEICHENansah.
      Das ist nur das erste von SEHR vielen zusammengeschriebenen Wörtern. Bitte geh deinen Text nochmal durch und achte auf die Leerzeichen.

      Ahsoka schrieb:

      Erst langsam wurde ihm bewusst KOMMA dass sie auf seine Reaktion wartete.

      Ahsoka schrieb:

      Sie schenkte LEERZEICHEN ihm eins dieser atemberaubenden Momente, wo ihre Augen lächelten.

      Ahsoka schrieb:

      Ihre Hand ergriff das Glas und sie lehrte es in einem Zug.
      *leerte


      An sich kann das eine spannende Geschichte werden, aber ich glaube, du denkst zu wenig daran, dass wir Leser nur das wissen, was du schreibst. Manchmal sind Gedankensprünge drin oder Personen tauchen auf, die vorher nicht da waren und uns auch nicht vorgestellt werden. Das ist etwas vewirrend.
      An manchen Stellen habe ich mich gefragt, ob ich den eigentlichen Startpost verpasst habe (z.B. wird auch gar nicht gesagt, als was Johny überhaupt arbeitet... Spion oder so?)

      Und, wie Miri bereits gesagt hat: Sie sitzt mit dem Rücken zu ihm, wieso kann er dann ihre Augen sehen?

      Ansonsten ist das schon sehr gut und weckt wie gesagt das Interesse an einer bestimmt spannenden Geschichte.


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.
    • Hey Ahsoka :)

      Deine Geschichte gefällt mir wirklich immer besser :)
      bin gespannt was es mit Julia auf sich hat und wo sie sich das Nächste Mal begegnen und was Julia widerfahren ist, dass sie so eine Mauer um sich errichtet.

      Anmerkung: Es fehlen einige Leerzeichen. Aktivier beim Text einfügen den BB-Code (kleines Quadrat oben links im Antwortkasten, das dann Schwarz wird :) )

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      Ahsoka schrieb:

      Erst langsam wurde ihm bewusst (Komma) dass sie auf seine Reaktion wartete.

      Ahsoka schrieb:

      schenkteihm eins dieser atemberaubenden Momente, wo ihre Augen lächelten.
      einen, DAS Moment ist physikalisch ;)

      Ahsoka schrieb:

      Nein, Sie war mehr.
      klein

      Ahsoka schrieb:

      Stimmungsaugen!
      Die Idee gefällt mir :D
      Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
      1. Mose 12
    • Mit einem herzhaften Gähnen streckte er seine Arme und Beine. Mit geschlossenen Augen blieb er auf seinem Bett liegen. Die Erinnerungen an seinen Traum waren noch frisch und er musste darüber grinsen. Er hatte schon lange nicht mehr so gut geschlafen. Und dieser Grund hatte einen Namen. Julia! Ihr fein geschnittenes Gesicht mit hohen Wangenknochen umrahmt von wilden roten Locken, leicht schräg stehenden Augen entstand aus dem Nichts. Das leicht vorgereckte Kinn, die schmale Nase, ihr lächelnder Mund. Sie lächelte ihn auf eine Art an, dass ein aufregendes Kribbeln durch seinen Körper lief. Diese Frau war etwas Besonderes. Es war nicht viel, was er von ihr erfahren hatte. Ihren Vornamen, dass sie aus Deutschland kam, aus einer Stadt namens Neuhof. Dass sie hier in London war, um etwas zu erledigen. Und damit war er am Ende seiner Infos. Sein Ärger auf Timothy und sein Verhalten kam wieder hoch. Wie wäre das Gespräch mit Julia weiter verlaufen, hatte sich Timothy nicht eingeklinkt? Was hätte er noch erfahren? Wäre sie wirklich nach dem einen Drink gegangen oder wäre Sie seinetwegen geblieben? Seufzend öffnete Johny, nun endgültig wach, die Augen. Es hatte keinen Zweck, sich diese Fragen zu stellen, dass wusste Johny aus Erfahrung. Er gab sich einen Ruck und stand auf. Eine halbe Stunde später war er auf dem Weg zum Frühstücksraum. Der „Raum“ war eher ein großer Saal im linken Flügel des Anwesens.
      Shadow hatte es vor zwei Jahren als neuen Hauptsitz der Black Magics erworben. Hier war Platz für alle Mitglieder, Johny und seine gesamte Familie mit eingeschlossen. Seine Wohnung bestand aus einem Wohn- und Schlafzimmer das mit einer Zwischentür verbunden war. Er hatte die Zimmer nach seinem Geschmack eingerichtet. Sicherlich gab es Vor- und Nachteile bei dieser Art des Wohnens. Aber Johny hatte es nie gereut hier eingezogen zu sein. In der langen Galerie von der immer wieder Zimmer abzweigten hingen die Porträts der ehemaligen Hausbesitzer. Anhand der Kleidung der einzelnen Epochen zogen die Jahrhunderte an ihm vorbei. Die Galerie endete vor den halb geöffneten Doppeltüren. Von drin hörte Johny Timothys ansteckendes Lachen. „Das hättet Ihr sehen müssen!“ Erneut stieg Wut in Johny hoch. Konnte sein Freund nicht den Mund halten? Mit beiden Händen schob er die Flügeltüren noch weiter auf. „Guten Morgen! Was hätten Sie sehen müssen? Timothy?“ Mit Genugtuung sah Johny das zusammen zucken des Halbelben. Doch dieser fing sich viel zu schnell. „Johny, alte Schlafmütze! Bist du endlich aus dem Bett gekommen? Ich hab mich schon gefragt, ob ich dich holen soll!“ Er lachte ihm entgegen und kam auf Ihn zu. Während einer herzlichen Umarmung zischte Johny ihm ins Ohr. „Was hast du Ihnen erzählt?“ „Nur so viel mein Freund, wie Sie wissen sollten! „Für einen kurzen Augenblich war das Lachen aus den Augen des Elben verschwunden. Tim spielte damit auf seine Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht in der Vergangenheit an. Johny hatte wirklich nur Pech gehabt in dieser Beziehung. Zwei Jahre war es her, dass Jane… entschlossen verdrängte er die schmerzliche Erinnerung. „Johny, mein Schatz! Hast du gut geschlafen?“ Seine Mutter Sheila Connolly umarmte ihn herzlich. Seine Mutter war Ende Vierzig und man sah es ihr nicht an. Sie trug das lange Haar zusammen gebunden. Eine taillierte Bluse saß wie angegossen und zeigte ihre gute Figur. Ihre blauen Augen strahlten. „Morgen Mam! Was hat er dir erzählt?“ Mit dem Kopf nickte er in die Richtung von Tim. „Was soll er mir erzählt haben?“ Sie hielt seinem fragenden Blick nur für Augenblicke stand. „Oh Johny! Ich bin ja so froh!“ Überschwänglich gab Sie ihm erneut einen Kuss. „Er schaute sprachlos in das vor Freude leuchtende Gesicht seiner Mutter. Oh Timothy wir haben nachher ein Hühnchen mit einander zu rupfen. „Er hat erzählt, dass Ihr viel Spaß hattet, gestern Abend.“ Er warf dem Halbelben einen vernichtenden Blick zu. Dieser zuckte amüsiert mit den Achseln. In der Zwischenzeit waren fast alle im Saal auf Sie aufmerksam geworden. Innerlich stöhnte Johny auf. Hatte Timothy Ihnen allen es erzählt? Nein oder vielleicht doch? Es war Zeit, das Gesprächsthema zu wechseln. Johny sah sich im Saal um und fand auch das Gesicht was er suchte. „John? Entschuldige, Mam, ich muss was mit John bereden. Er gab seiner Mutter einen flüchtigen Kuss und steuerte auf seinen Onkel zu. Der saß mit seinem Vater und einigen anderen Mitgliedern der Magics zusammen. Alle sahen hoch. Und dann sah Johny dasselbe grinsen in Johns Gesicht. „Du nicht auch!“ Johny schüttelte den Kopf. „Sorry, aber Timothy ist eine Plaudertasche, wie es im Buch steht. Er kann sowas unmöglich für sich behalten.“ „Ich hab dich nicht umsonst gefragt, ob du es dir gut überlegt hast mit einem Elben befreundet zu sein.“ Grinste seinVater Bill. Aufmunternd klopfte er auf die Schulter seines Sohnes. „Und jetzt“, er legte seinem Sohn den Arm um die Schulter. Sie waren beide gleich groß. „Lass dir nicht alles aus der Nase ziehen! Dafür sind wir viel zu neugierig. Wer ist Sie?“ „Tja“ Johny rieb sich den Nacken.“Es ist nicht viel, was ich über Sie weiß.“ Alle Anwesenden hingen an seinen Lippen. Er verfluchte Timothy in die tiefsten Höllen. „Aber du triffst Sie wieder?“ Fragte seine Mutter mit flehendem Blick. „Das weiß ich nicht!“ „Was soll das heißen? Timothy hat erzählt, ihr seid euch näher gekommen?“ Johny verdrehte die Augen gen Himmel. Was für eine Übertreibung! „Es stimmt, ich hab Gestern jemanden kennen gelernt. Aber eigentlich wollte Sie das gar nicht.“ „Sie wollte nicht?“ Seine Mutter schüttelte leicht den Kopf. Für seine Mutter war es ein Unding, dass jemand ihn nicht wollte. „Na ja, Sie wollte eigentlich nur in Ruhe gelassen werden.“ „Und dann?“ „Ich hab Sie angesprochen!“ Ein aufatmen ging durch die Reihen. Jetzt verstand Johny die Welt nicht mehr. Er hatte sich die Reaktion seiner Eltern ganz anders vorgestellt. Besonders nach dem letzten Fiasko mit Jane. Anscheinend sah man ihm die Verwirrtheit an. „Johny, wir hatten Angst um dich. Nach der Sache mit Jane hast du dich sehr verändert. Du bist ernster und stiller geworden. Du hast dich von allem zurückgezogen und dich in die Arbeit gestürzt. Johny, es war nicht deine Schuld, sondern es war Janes freie Entscheidung.“ Die Augen seines Onkels waren ernst auf ihn gerichtet. „Das ist das erste Mal, wo man wieder den alten Johny erkennt. Und das ist alles andere wert. Wie ist Sie?“ Johny war so erleichtert, dass es ihm schwer viel stehen zu bleiben. „Sie ist Außergewöhnlich.Alles an Ihr! Die Art, wie Sie einen anschaut. Ihre Augen!“ Johny konnte gar nicht aufhören von Ihr zu schwärmen. „Wie hast du Sie überzeugt, wenn Sie nichts von Dir wollte?“ Fragte May gespannt. „Ich hab Ihr versprochen, Sie in Ruhe zu lassen, wenn ich ihr zumindest einen Drink spendieren kann. Darauf ist Sie eingegangen!“ „Und? Johny, mach es doch nicht so spannend. Wie heißt Sie, wo kommt Sie her? Was macht Sie beruflich? Wie alt ist Sie?“ Sender, einer von Tims Freunden rollte theatralisch die Augen. „Das ist ja das Problem!“ Dabei warf er Tim einen vernichtenden Blick zu. Alle Augen richteten sich jetzt auf Timothy. Abwehrend hob er die Hände. „Wie hätte ich, denn wissen sollen, das Sie weder was von Johny noch von mir will? Das ist mir bisher noch nie passiert!“„Ah, diese Sache hast du also weg gelassen? Und wie sieht es mit der Tatsache, dass du Sie vertrieben hast?“ Einige der Anwesenden begannen zu hüsteln, um ihr Lachen zu überspielen. Timothy war allgemein als unwiderstehlich bekannt und er prahlte, wo er konnte mit dieser Tatsache. „Ich war gerade dabei, mit ihr ins Gespräch zu kommen, als Tim seinen Elbencharme spielen ließ. Und damit war alles vorbei! Minuten später war Sie weg.“ „Schaut mich nicht so an. Das war nicht meine Schuld!“ „Was weißt du von Ihr?“ Fragte John.„Sie heißt Julia kommt aus Deutschland, aus einer Stadt namens Neuhof.“ Er wartete auf Johns Reaktion. „Dort war ich noch nie. Sorry, keine Ahnung, wo diese Stadt liegt.“ „Sie sagte in Hessen. Das war’s, mehr Infos hab ich nicht.“ Die Umstehenden schwiegen. „Das ist mager, Johny. Mit den wenigen Informationen findest du Sie nicht. Nicht in einer Stadt wie London.“ Johny gab seinem Onkel mit einem Nicken recht. „Die einzige Möglichkeit, die ich sehe ist heut Abend noch einmal ins Pub zu gehen, um zu sehen, ob Sie auch da ist.“ „Wäre eine Möglichkeit, John, allerdings glaub ich kaum, das Sie nach Timothys Auftritt dort noch mal auftaucht.“ Und Johny sollte Recht behalten.
    • Heyho :)

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      Ahsoka schrieb:

      Wie wäre das Gespräch mit Julia weiter verlaufen, hatte sich Timothy nicht eingeklinkt?
      hätte

      Ahsoka schrieb:

      Wäre sie wirklich nach dem einen Drink gegangen oder wäre Sie seinetwegen geblieben?
      klein

      Ahsoka schrieb:

      Seufzend öffnete Johny, nun endgültig wach, die Augen. Es hatte keinen Zweck, sich diese Fragen zu stellen, dass wusste Johny aus Erfahrung. Er gab sich einen Ruck und stand auf. Eine halbe Stunde später war er auf dem Weg zum Frühstücksraum.
      Hier würde ich von Jony Jony er er zu Jony er jony er übergehen :) Dann ist etwas mehr "Abwechslung" im Text ^^

      Ahsoka schrieb:

      Aber Johny hatte es nie gereut hier eingezogen zu sein.
      bereut ... obwohl gereut auch passen würde, aber bereut ist gängiger ^^

      Ahsoka schrieb:

      „Was weißt du von Ihr?“(Komma, danach klein) Fragte John. (Leerzeichen) „Sie heißt Julia kommt aus
      Den Namen finde ich ein wenig ungünstig gewählt. Ist Johny nicht die Kurzform von John?
      War beim Lesen zwischenzeitlich irrietiert wer jetzt wer ist XD Auch wenn du den einen nur John und den anderen nur Johny nennst (Das ist jetzt aber schon Korinthenkackerei also mach dir keinen Kopf ^^ )

      Achja und es wäre cool, wenn du ein paar Absätze in den Text einbauen würdest. Das hast du bei den anderen teilen zwar auch nicht gemacht, aber da war es nicht so schlimm, weil die Parts recht kurz waren. Der hier ist recht lang und der Leser wird von einer Wand erschlagen. Das macht es a) schwierig den Leser zum Lesen zu animieren und b) schwierig den Sinn des Textes zu folgen.
      hier mein Vorschlag (inkl. ein paar Kleinigkeiten :) :(

      Ahsoka schrieb:

      Mit einem herzhaften Gähnen streckte er seine Arme und Beine. Mit geschlossenen Augen blieb er auf seinem Bett liegen. Die Erinnerungen an seinen Traum waren noch frisch und er musste darüber grinsen. Er hatte schon lange nicht mehr so gut geschlafen. Und dieser Grund hatte einen Namen. Julia! Ihr fein geschnittenes Gesicht mit hohen Wangenknochen umrahmt von wilden roten Locken, leicht schräg stehenden Augen entstand aus dem Nichts. Das leicht vorgereckte Kinn, die schmale Nase, ihr lächelnder Mund. Sie lächelte ihn auf eine Art an, dass ein aufregendes Kribbeln durch seinen Körper lief. Diese Frau war etwas Besonderes. Es war nicht viel, was er von ihr erfahren hatte. Ihren Vornamen, dass sie aus Deutschland kam, aus einer Stadt namens Neuhof. Dass sie hier in London war, um etwas zu erledigen. Und damit war er am Ende seiner Infos. Sein Ärger auf Timothy und sein Verhalten kam wieder hoch. Wie wäre das Gespräch mit Julia weiter verlaufen, hatte sich Timothy nicht eingeklinkt? Was hätte er noch erfahren? Wäre sie wirklich nach dem einen Drink gegangen oder wäre Sie seinetwegen geblieben? [Absatz] Seufzend öffnete Johny, nun endgültig wach, die Augen. Es hatte keinen Zweck, sich diese Fragen zu stellen, dass wusste Johny aus Erfahrung. Er gab sich einen Ruck und stand auf. [Absatz] Eine halbe Stunde später war er auf dem Weg zum Frühstücksraum. Der „Raum“ war eher ein großer Saal im linken Flügel des Anwesens.
      Shadow hatte es vor zwei Jahren als neuen Hauptsitz der Black Magics erworben. Hier war Platz für alle Mitglieder, Johny und seine gesamte Familie mit eingeschlossen. Seine Wohnung bestand aus einem Wohn- und Schlafzimmer das mit einer Zwischentür verbunden war. Er hatte die Zimmer nach seinem Geschmack eingerichtet. Sicherlich gab es Vor- und Nachteile bei dieser Art des Wohnens. Aber Johny hatte es nie gereut hier eingezogen zu sein. [Absatz] In der langen Galerie von der immer wieder Zimmer abzweigten hingen die Porträts der ehemaligen Hausbesitzer. Anhand der Kleidung der einzelnen Epochen zogen die Jahrhunderte an ihm vorbei. Die Galerie endete vor den halb geöffneten Doppeltüren. Von drin hörte Johny Timothys ansteckendes Lachen. [Absatz] „Das hättet Ihr sehen müssen!“ [Absatz] Erneut stieg Wut in Johny hoch. Konnte sein Freund nicht den Mund halten? Mit beiden Händen schob er die Flügeltüren noch weiter auf. [Absatz] „Guten Morgen! Was hätten Sie sehen müssen? Timothy?“ Mit Genugtuung sah Johny das zusammen zucken des Halbelben. Doch dieser fing sich viel zu schnell. „Johny, alte Schlafmütze! Bist du endlich aus dem Bett gekommen? Ich hab mich schon gefragt, ob ich dich holen soll!“ Er lachte ihm entgegen und kam auf Ihn zu. Während einer herzlichen Umarmung zischte Johny ihm ins Ohr. (Doppelpunkt) „Was hast du Ihnen erzählt?“ [Absatz] „Nur so viel mein Freund, wie Sie wissen sollten! (Gänsefüßchen) [Absatz] „Für einen kurzen Augenblich (blick) war das Lachen aus den Augen des Elben verschwunden. Tim spielte damit auf seine Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht in der Vergangenheit an. Johny hatte wirklich nur Pech gehabt in dieser Beziehung. Zwei Jahre war es her, dass Jane… entschlossen verdrängte er die schmerzliche Erinnerung. [Absatz] „Johny, mein Schatz! Hast du gut geschlafen?“ Seine Mutter (Komma) Sheila (Komma) Connolly umarmte ihn herzlich. Seine Mutter war Ende Vierzig und man sah es ihr nicht an. Sie trug das lange Haar zusammen gebunden. Eine taillierte Bluse saß wie angegossen und zeigte ihre gute Figur. Ihre blauen Augen strahlten. [Absatz] „Morgen Mam! Was hat er dir erzählt?“ Mit dem Kopf nickte er in die Richtung von Tim. [Absatz] „Was soll er mir erzählt haben?“ Sie hielt seinem fragenden Blick nur für Augenblicke stand. „Oh Johny! Ich bin ja so froh!“ Überschwänglich gab Sie ihm erneut einen Kuss. „(Gänsefüßchen weg?) Er schaute sprachlos in das vor Freude leuchtende Gesicht seiner Mutter. Oh Timothy wir haben nachher ein Hühnchen mit einander zu rupfen. (Wenn er das denkt würde ich das kursiv setzen ^^ ) [Absatz] „Er hat erzählt, dass Ihr viel Spaß hattet, gestern Abend.“ [Absatz] Er warf dem Halbelben einen vernichtenden Blick zu. Dieser zuckte amüsiert mit den Achseln. In der Zwischenzeit waren fast alle im Saal auf Sie aufmerksam geworden. Innerlich stöhnte Johny auf. Hatte Timothy Ihnen (klein) allen es erzählt? Nein (Komma oder ... ) oder vielleicht doch? Es war Zeit, das Gesprächsthema zu wechseln. Johny sah sich im Saal um und fand auch das Gesicht was er suchte. [Absatz] „John? Entschuldige, Mam, ich muss was mit John bereden. (Gänsefüßchen) Er gab seiner Mutter einen flüchtigen Kuss und steuerte auf seinen Onkel zu. Der saß mit seinem Vater und einigen anderen Mitgliedern der Magics zusammen. Alle sahen hoch. Und dann sah Johny dasselbe grinsen in Johns Gesicht. [Absatz] „Du nicht auch!“ Johny schüttelte den Kopf. [Absatz] „Sorry, aber Timothy ist eine Plaudertasche, wie es im Buch steht. Er kann sowas unmöglich für sich behalten.“ [Absatz] „Ich hab dich nicht umsonst gefragt, ob du es dir gut überlegt hast mit einem Elben befreundet zu sein.“ Grinste sein(Leerzeichen)Vater Bill. Aufmunternd klopfte er auf die Schulter seines Sohnes. [Absatz] „Und jetzt“, er legte seinem Sohn den Arm um die Schulter. Sie waren beide gleich groß (Den teil würde ich vielleicht in klammer setzen oder mit einem Gedankenstrich trennen, denn der nächste Satz sollte die weitere Rede beinhalten um den Leser nicht zu verwirren ...). „Lass dir nicht alles aus der Nase ziehen! Dafür sind wir viel zu neugierig. Wer ist Sie?“ [Absatz] „Tja“ Johny rieb sich den Nacken.“Es ist nicht viel, was ich über Sie weiß.“ Alle Anwesenden hingen an seinen Lippen. Er verfluchte Timothy in die tiefsten Höllen. [Absatz] „Aber du triffst Sie wieder?“ (Komma danach klein weiter) Fragte seine Mutter mit flehendem Blick. [Absatz] „Das weiß ich nicht!“ [Absatz] „Was soll das heißen? Timothy hat erzählt, ihr seid euch näher gekommen?“ Johny verdrehte die Augen gen Himmel. Was für eine Übertreibung! [Absatz] „Es stimmt, ich hab Gestern (klein) jemanden kennen gelernt. Aber eigentlich wollte Sie (klein) das gar nicht.“ [Absatz] „Sie wollte nicht?“ Seine Mutter schüttelte leicht den Kopf. Für seine Mutter war es ein Unding, dass jemand ihn nicht wollte. [Absatz] „Na ja, Sie (klein) wollte eigentlich nur in Ruhe gelassen werden.“ [Absatz] „Und dann?“ [Absatz] „Ich hab Sie angesprochen!“ Ein aufatmen ging durch die Reihen. Jetzt verstand Johny die Welt nicht mehr. Er hatte sich die Reaktion seiner Eltern ganz anders vorgestellt. Besonders nach dem letzten Fiasko mit Jane. Anscheinend sah man ihm die Verwirrtheit an. [Absatz] „Johny, wir hatten Angst um dich. Nach der Sache mit Jane hast du dich sehr verändert. Du bist ernster und stiller geworden. Du hast dich von allem zurückgezogen und dich in die Arbeit gestürzt. Johny, es war nicht deine Schuld, sondern es war Janes freie Entscheidung.“ Die Augen seines Onkels waren ernst auf ihn gerichtet. „Das ist das erste Mal, wo man wieder den alten Johny erkennt. Und das ist alles andere wert. Wie ist Sie (klein)?“ [Absatz] Johny war so erleichtert, dass es ihm schwer viel stehen zu bleiben. „Sie ist Außergewöhnlich.(Leerzeichen)Alles an Ihr! Die Art, wie Sie einen anschaut. Ihre Augen!“ Johny konnte gar nicht aufhören von Ihr zu schwärmen. [Absatz] „Wie hast du Sie überzeugt, wenn Sie nichts von Dir wollte?“ (Komma danach klein weiter) Fragte May gespannt. [Absatz] „Ich hab Ihr versprochen, Sie in Ruhe zu lassen, wenn ich ihr zumindest einen Drink spendieren kann. Darauf ist Sie eingegangen!“ [Absatz] „Und? Johny, mach es doch nicht so spannend. Wie heißt Sie, wo kommt Sie her? Was macht Sie beruflich? Wie alt ist Sie?“ Sender, einer von Tims Freunden rollte theatralisch die Augen. [Absatz] „Das ist ja das Problem!“ Dabei warf er Tim einen vernichtenden Blick zu. Alle Augen richteten sich jetzt auf Timothy. Abwehrend hob er die Hände. [Absatz] „Wie hätte ich, denn wissen sollen, das Sie (klein) weder was von Johny noch von mir will? Das ist mir bisher noch nie passiert!“ [Absatz] „Ah, diese Sache hast du also weg gelassen? Und wie sieht es mit der Tatsache, dass du Sie vertrieben hast?“ Einige der Anwesenden begannen zu hüsteln, um ihr Lachen zu überspielen. Timothy war allgemein als unwiderstehlich bekannt und er prahlte, wo er konnte mit dieser Tatsache. [Absatz] „Ich war gerade dabei, mit ihr ins Gespräch zu kommen, als Tim seinen Elbencharme spielen ließ. Und damit war alles vorbei! Minuten später war Sie (klein) weg.“ [Absatz] „Schaut mich nicht so an. Das war nicht meine Schuld!“ [Absatz] „Was weißt du von Ihr?“ (Komma danach klein weiter) Fragte John. [Absatz]„Sie heißt Julia kommt aus Deutschland, aus einer Stadt namens Neuhof.“ Er wartete auf Johns Reaktion. [Absatz]„Dort war ich noch nie. Sorry, keine Ahnung, wo diese Stadt liegt.“ [Absatz] „Sie sagte in Hessen. Das war’s, mehr Infos hab ich nicht.“ Die Umstehenden schwiegen. [Absatz] „Das ist mager, Johny. Mit den wenigen Informationen findest du Sie (Klein) nicht. Nicht in einer Stadt wie London.“ [Absatz] Johny gab seinem Onkel mit einem Nicken recht. „Die einzige Möglichkeit, die ich sehe ist heut Abend noch einmal ins Pub zu gehen, um zu sehen, ob Sie auch da ist.“ (hier würde ich erwähnen, dass John das sagt) [Absatz] „Wäre eine Möglichkeit, John, allerdings glaub ich kaum, das Sie nach Timothys Auftritt dort noch mal auftaucht.“ [Absatz] Und Johny sollte Recht behalten.
      Sie schreibt nur bei förmlichen Anreden groß :)


      Ansonsten wieder gut aufgebaut :)
      Du streust neue Details ein, zum Beispiel dass es sich bei John um einen Elben handelt :D
      Das ist eine interessante Wendung :D
      Auch die Gespräche wirken nicht erzwungen ^^
      Im Gegensatz zu deinen Fanfictions echt super!

      LG Miri
      Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
      1. Mose 12
    • Hallo Miri. Wieder mal danke für deine Tipps!!! :D

      Die Namen werde ich allgemein nicht ändern. Doch nun zu John Sinclair: Er ist der Onkel von Johny, also der Bruder seiner Mutter.

      Wenn du mal recherchierst, findest du jede Menge über diesen Namen. Er war früher sehr berühmt, doch heute nur noch wenig bekannt. Ich habe diesen Namen auch zuliebe meiner Mutter gewählt, da sie früher mal ein großer Fan von diesen John-Sinclair-Geschichten war.
      :thumbup: :thumbup: :thumbup:

      LG, Ahsoka
    • Kurze Einführung in die Geschichte Wikkas Rückkehr.


      Halli Hallo

      Bitte nicht wundern Leute, ich übernehme mal kurz die Einführung, damit ihr die Hintergründe zur Geschichte versteht.

      Jonny Conolly ist eine der Hauptpersonen dieser Geschichte. Er ist der Neffe von John Sinclair, dem Geisterjäger John Sinclair. Seine Eltern sind Sheila und Bill Connolly.

      Zum Geisterjäger John Sinclair ist zu sagen, dies ist ein sogenannter Groschenroman der seit mehr als zwanzig Jahren erscheint und von Jarson Dark immer noch erfolgreich geschrieben wird.

      Seit meiner Kindheit spielt diese Geschichte eine große Rolle. Mehr als einmal schlüpfte ich in meinen Träumen in die sehr fantasievoll angelegten Figuren wie Asmodina, Jane Collins oder eben Wikka. Allerdings waren viele der Geschichtenverläufe nicht nach meinem Geschmack. Zum Beispiel starb Wikka einer meiner Lieblingsfiguren der Serie. Damit konnte ich mich nicht anfreunden und so dachte ich mir diese Geschichte aus. Wer die Romane kennt und sie aktuell verfolgt, wird vergeblich nach Übereinstimmungen suchen. Diese Geschichte ist frei erfunden allerdings sind die Charaktere wie John Sinclair und die anderen Figuren übernommen. Deswegen schreib ich es ja auch Fan Fiction Bereich.


      Da ich mich leider aus Zeitgründen nicht persönlich um das Reinstellen kümmern kann, und meine Tochter begeistert von der Geschichte war, besonders von der Idee sie ins Forum zu stellen, hab ich sie ihr zu Überarbeitung überlassen. Die Geschichte stammt aus meiner Feder und Ahsoka überarbeitet sie nach ihren eigenen Vorstellungen.



      Kurzzusammenfassung der Story:

      Julia ist auf der Suche nach Antworten. Antworten auf so viele Fragen. Doch ihre Suche in London scheint umsonst zu sein. Seltsame Vorfälle häufen sich Begegnungen die irgendwie seltsam sind…

      Und dann ist da noch dieser Typ der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Johny!! Sie weiß, es ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt, doch dieser Mann zieht sie magisch an. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Julia ahnt nicht, dass bald ihre ganze Welt Kopf stehen wird, denn sie besitzt Kräfte, Kräfte von denen auch die dunkle Seite weiß.
      Mehr von mir gibt es an diesen Stellen im Form. Gefangen im High Fantasy. . Im Dark Fantasy Schatten der Nacht oder Gefallen Ein spannender Krimi wartet im No Fantasy :Bis zum letzten Schrei. Viel Spass :D
    • Die Liste der Namen war bis auf einen geschrumpft. Das Papier, schon sehr zerknittert, strich Julia mit ihrer Handfläche glatt. Eine Möglichkeit! Und wenn dieser Inspektor Sinclair nichts über Mc Paints Verbleib wusste, musste sie abermals bei null anfangen. Wut, Ohnmacht und Ärger ließen sie das glatt gestrichene Blatt abermals zerknüllen. Dabei war sie ihrem Ziel scheinbar schon so nah gewesen. Die Anhaltspunkte hatten sich als Fehlinformationen heraus gestellt. Und Mc Paintsehemalige Komplizen war entweder tot oder spurlos verschwunden. Das konnte kein Zufall sein. Inspektor John Sinclair stand in keinem Telefonbuch und auch per Internet war sie nicht fündig geworden. Blieb nur noch im Hauptsitz des Scotland Yards nach zu fragen. Sie trank den letzten Schluck ihres Kaffees. Die Tische des kleinen Stehcafés waren um diese frühe Zeit voll besetzt. Durch eine breite Fensterfront konnte Sie auf die gegenüberliegende Straßenseite schauen. Dort prangte vor dem Eingang eines mehrstöckigen Gebäudes ein Schild. „Scotland Yard“ war darauf zu lesen. Sie bezahlte an der Kasse. Draußen empfing sie ein eisiger Wind zusammen mit einem feinen Nieselregen. Typisches Londoner Wetter! Sie zog den Reißverschluss ihrer Lederjacke bis zum Anschlag hoch. Wenn es weiter so kalt blieb, würde sie sich neu einkleiden müssen. Der Londoner Sommer war mehr als gewöhnungsbedürftig. Angenehme Wärme empfing sie nach dem Erklimmen der Außenstufen im Foyer des Gebäudes. Der Informationsschalter war mit Uniformierten besetzt. „Guten Morgen. Ich suche einen Inspektor Sinclair!“ Die Reaktion des Uniformierten war eine kinoreife Leistung. Die Augen weiteten sich hinter der Brille, sein Mund stand leicht offen. Von Erstaunen über Überraschung zeichnete sich zum Schluss Skepsis ab. „John Sinclair? Sie sind sicher?“ Was war denn das für eine Frage? „Gibt es hier im Haus einen Inspektor dieses Namens?“ Ihrer Stimme war der Ärger anzuhören. „Ja sicher, aber…. Ich meine…. Um welche Sache dreht es sich den Miss… äh...“ Er sah sie fragend an. „Bergmann, Julia Bergmann. Die Angelegenheit tut hier nichts zur Sache. Wie komm ich zu seinem Büro?“ „Zweiter Stock, dritte Tür. Oberinspektor Sinclair steht an der Tür. Und trotzdem muss ich sie noch einmal fragen. Wissen sie, Miss, dieser Sinclair kümmert sich nur um…“ Er beugte sich zu ihr. „Um die speziellen Fälle! Ich will ja nichts sagen…“ „Dann tun sie es auch nicht!“ Der Mann zuckte leicht zusammen unter ihrem scharfen Blick. „Vielen Dank!“ Ehe der Uniformierte erneut davon anfangen konnte, steuerte Sie auf die Fahrstühle im hinteren Bereich des Foyers zu. „Spezielle Fälle!“ Ärgerlich schüttelte sie den Kopf. Ihr war es reichlich egal was das für Fälle waren, sie wollte nur ihre Fragen stellen, mehr nicht. Im Aufzug spielte leise Musik, ehe die Türen mit einem Pling aufgingen. Der Flur führte in beide Richtungen. Zu beiden Seiten zweigten weitere Flure ab. Abermals ärgerte sich Julia wegen der ungenauen Beschreibung des Uniformierten. „Dritte Tür, der ist gut. Dritte Tür von wo?“Sie begann genervt die kleinen Schilder neben den Türen zu lesen. Bei der sechsten Tür gabSie es auf. In diesem Moment hörte sie schnelle Schritte auf dem Gang. Das Klacken von Absätzen, eine Frau. Im nächsten Momentbog jemand um die Ecke des Flurs. Sie war groß, blond. Das lange Haar war zu einer komplizierten Hochsteckfrisur geschlungen. Sie trug eine Brille, eine tailliert geschnittene Bluse und einen farblich passenden Rock. Unter den Arm geklemmt trug sie zwei dicke Aktenordner. Ihre Blicke begegneten sich und die Frau erstarrte in der Bewegung. Die Augen wurden groß und starr. „Nein!“ Flüsterte Sie heißer. „Das kann nicht sein… bitte…“ Sie war so blass das Julia Angst bekam die Frau würde gleich zusammen brechen. „Miss, geht es ihnen nicht gut?“ Sie machte einen Schritt auf die Frau zu. „Nein…bitte…“ Mit geschlossenen Augen lehnte Sie an der Wand. Julia schüttelte den Kopf. Erst dieser Uniformierte jetzt diese Frau. Der Morgen wurde immer seltsamer anstatt besser. „Miss, ich tue ihnen nichts. Ich such nur ein Büro. Vielleicht können Sie mir helfen?“ Nach einigen Sekunden öffnete die Frau die Augen. Ihr Blick war wachsam aber nicht mehr so ängstlich wie zuvor. „Wo, wo wollen Sie denn hin? Diese Ähnlichkeit…“ Sie sah Julia auf eine Art an, die Ihr nicht gefiel. „Oberinspektor John Sinclair! Wissen Sie, wo sein Büro ist?“ Wieder weiteten sich ihre Augen. „Sie wollen zu John?“ „Ja, können Sie mir zeigen wie ich dort hinkomme?“ „Sicher, schließlich arbeite ich für ihn!“ Diese Mal war es Julia die überrascht schaute.
    • Hier geht´s weiter! Bitte schön:

      „Hier ist es!“ Noch immer hörte sich die Stimme der Frau sehr unsicher an. Sie war blass und ihr Gang war schwankend. Julia musterte sie von der Seite besorgt. Aus der Nähe betrachtet wirkte sie älter. Man sah diegrauen Ansätze ihrer Haare. Julia schätzte sie auf Anfang Vierzig. Die Glastür auf die sie deutete trug den Schriftzug in der Mitte. “Spezialabteilung Sinclair“ stand dort in dick gedruckter Buchstaben. Nicht zu übersehen, allerdings an einem ganz anderen Stelle, wie der Uniformierte gesagt hatte. Sie fluchte lautlos. Vielleicht war das die Absicht des Mannes gewesen. Denkbar war es nach dem Verhalten des Uniformierten zu urteilen. Die Frau öffnete mit ihrer Hilfe die Tür. Sie standen in einem Vorraum, von dem wiederum drei Türen abzweigten. Sie konnte hinter der einen offenstehenden Tür einen Schreibtisch erkennen. Die anderen beiden Türen waren geschlossen. Ein Schreibtisch stand in der Mitte des Vorraums, anscheinend der Arbeitsplatz der Blondine. „Es geht schon, danke.“ Sie lächelte Julia dankbar an allerdings erreichte das Lächeln nicht ihre Augen. Sie wich ihrem fragenden Blick aus. Etwas stimmte nicht an dem Verhalten der Frau. „Einen Moment bitte. Nehmen Sie doch Platz. Ich melde Sie an.“ Sie legte auf dem Schreibtisch die Aktenordner ab, ging zu der rechten Tür und klopfte. Eine Männerstimme antwortete von innen. Die Frau verschwand drinnen und schloss die Tür hinter sich. Julia schaute sich nach den Sitzgelegenheiten im Vorraum um. Drei Stühle standen dem Schreibtisch gegenüber. Sie sahen nicht sehr bequem aus. Statt sich zu setzen betrachtete sie lieber die Bilder des Büros. Von ihrem Vater hatte sie die Leidenschaft für Bilder geerbt. Oft hatte er sie mitgenommen zu Ausstellungen und Auktionen. Die Bilder zeigten allesamt Landschaften. Sie waren nach einer interessanten Technik gemalt. Die Farben schienen von innen heraus zu strahlen. Fast so als würden sie ein Eigenleben führen… Deine Nerven sind überspannt. Ihr Blick glitt zur Tür, hinter der die Sekretärin verschwunden war. Würde sie hier ihre Antwort finden? Wenn nicht blieb ihr nur noch die Möglichkeit, in Deutschland die Spurensuche von neuem zu beginnen. Ihr graute es vor dem Gedanken. In ihrem Rücken erklang ein Geräusch und sie drehte sich um.

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    • Johny hörte das Klopfen und das Klicken, als die Türe sich nach innen schloss. Bleich lehnte sich Glenda, seine Tante, mit dem Rücken ander Tür. John hielt inne mit seiner Erklärung zum aktuellen Fall. Mit wenigen Schritten umrundete er den Schreibtisch und dann war er bei seiner Frau. Sie hatte die Augen geschlossen und den Kopf an das Türblatt gelehnt. „Glenda, was ist passiert?“ Seine Sorge spiegelte sich in der Stimme wieder. „Es ist nichts, John. Es war nur der Schreck, jetzt geht schon wieder.“ „Sorry, Tantchen, aber du siehst nicht gerade so aus. Was ist passiert?“ „Was hat dich erschreckt?“Sukko, Johnys und Johns chinesischer Partner sah ebenso besorgt aus. „John, ich weiß, es ist dumm von mir. Aber für einen Augenblick habe ich wirklich geglaubt, sie stände vor mir. Oh John..“ Das Schluchzen überdeckte die nächsten gestammelten Worte. So aufgelöst hatte Johny seine Tante noch nie erlebt. „Von wem redest du, mein Schatz?“ John drückte sie an sich und strich ihr beruhigend den Rücken. „Wikka!“ Für einen Augenblick schien alles still zu stehen. Alle Anwesenden zur Salzsäule erstarrt. Es dauerte mehrere Minuten, ehe jemand etwas sagte. „Glenda, Wikka ist…“ „Ich weiß!“ Sie rang verzweifelt die Hände. Ich weiß, dass sie tot ist. Sukko, ich war dabei! Aber diese Frau, diese Ähnlichkeit…“Benommen schüttelte Glenda den Kopf. Man konnte sehen, dass sie noch immer um Fassung kämpfte. „Okay!“ John drückte seine Handflächen nach unten, um sich selbst zu beruhigen. „Am besten erzählst du uns alles von vorn.“ „Ich hab die Akten geholt, die du haben wolltest, John, und dann stand ich plötzlich vor ihr. John, ich dachte im ersten Moment, ein Geist stehe vor mir. Sie hat so viel Ähnlichkeit.“ „Was ist dann passiert?“, drängte Sukko weiter. „Sie hat mich gefragt, ob es mir gut geht.“ „Das hört sich nicht nach Wikka an.“, schmunzelte Johny und erntete einen vernichtenden Blick von allen anwesenden Männern. „Und wo ist sie jetzt?“, fragte sein Vater. Bill Conolly war ein hoch gewachsener Mann Anfang Fünfzig. Dafür sah er noch gut aus. Braungebrannt und durchtrainiert, was hauptsächlich an seinem Hobby lag. Wikka! Johny kannte nur zu gut diesen Namen. Wie eine Bedrohung schwebte dieser Name über seiner Kindheit. Diese Frau hatte viele Dinge getan, die ihn und seine Familie mehr als einmal in Lebensgefahr gebracht hatte. Durch ihre außergewöhnlichen Hexenkräfte, die sie besaß, war Sie extrem gefährlich, noch dazu war Sie mit Asmodis dem Herrn der Finsternis liiert. Mehr als einmal hatten sich die beiden zusammen getan, um John Sinclair, ihren Erzfeind, auszuschalten und dazu war ihnen jedes Mittel recht. „Sie ist hier!“ „Hier?“ Sukkos Stimme klang ungläubig. „Sie hat mich nach deinem Büro gefragt. Ich hab sie mit hergebracht. Sie sitzt draußen im Vorraum.“ John wechselte einen eindeutigen Blick mit Sukko und Ihm. „Hat sie gesagt, was Sie von mir will?“ Glenda zuckte mit den Schultern. „Na dann!“ John griff in den Ausschnitt seines Hemds. Johny wusste, dass er das Kreuz frei legte, damit er es auf der Haut spürte, sollte es sich erwärmen. Dies war ein sicheres Zeichen auf schwarzmagische Aktivitäten oder auch magische Kräfte. „Schauen wir uns Wikkas Doppelgängerin einmal genauer an! Sukko?“ Er nickte dem Chinesen zu. Dieser griff zum Halfter und löste die Berretta. „John!“ Noch einmal hielt Glenda ihren Mann zurück. „Sei bitte vorsichtig.“ „Das bin ich doch immer!“ Er gab ihreinen letzten schnellen Kuss, ehe sie zur Seite trat und den Weg zur Tür freigab. „Sie hat mir ihren Namen genannt. Julia, Julia Bergmann.“ Julia? Bergmann das ist ein deutscher Name?“ Ohne länger darüber nachzudenken drängte sich Johny an seinem Onkel vorbei. „Johny, was…?“ Weiter kam John Sinclair nicht, denn sein Neffe war bereits durch die Tür.

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      Ahsoka schrieb:

      „Hier ist es!“ Noch immer hörte sich die Stimme der Frau_sehr unsicher an. Sie war blass und ihr Gang war schwankend. Julia musterte Sie_von der Seite besorgt. Aus der Nähe betrachtet wirkte Sie älter. Man sah die_grauen Ansätze ihrer Haare. Julia schätzte Sie auf Anfang Vierzig. Die Glastür(Komma)auf die Sie deutete trug den Schriftzug in der Mitte._“ Spezialabteilung_Sinclair“ stand dort in dick gedruckter (gedruckten) Buchstaben. Nicht zu übersehen,_allerdings an einem (einer) ganz anderen Stelle (Komma) wie der Uniformierte gesagt hatte. Sie_fluchte lautlos. Vielleicht war das die Absicht des Mannes gewesen. Denkbar war_es nach dem Verhalten des Uniformierten zu_urteilen. Die Frau öffnete mit ihrer Hilfe die Tür. Sie standen in einem_Vorraum, von dem wiederum drei Türen abzweigten. Sie konnte hinter der einen_offenstehenden (einer offenstehenden Tür) Tür einen Schreibtisch erkennen. Die anderen beiden Türen waren_geschlossen. Ein Schreibtisch stand in der Mitte des Vorraums (Komma) anscheinend der_Arbeitsplatz der Blondine. „Es geht schon, danke.“ Sie lächelte Julia dankbar an(Komma)allerdings erreichte das Lächeln nicht ihre Augen. Sie wich ihrem fragenden_Blick aus. (Wer wich hier wessen fragendem Blick aus?) Etwas stimmte nicht an dem Verhalten der Frau. „Einen Moment bitte._Nehmen Sie doch Platz. Ich melde Sie an.“ Sie legte auf dem Schreibtisch die_Aktenordner ab, ging zu der rechten Tür und klopfte. Eine Männerstimme_antwortete von innen. Die Frau verschwand drinnen und schloss die Tür hinter_sich. Julia schaute sich nach den Sitzgelegenheiten im Vorraum um. Drei Stühle_standen dem Schreibtisch gegenüber. Sie sahen nicht sehr bequem aus. Statt sich zu setzen betrachtete Sie lieber die_Bilder des Büros. Von ihrem Vater hatte Sie (klein) die Leidenschaft für Bilder geerbt._Oft hatte er Sie (klein) mitgenommen zu Ausstellungen und Auktionen. Die Bilder zeigten_allesamt Landschaften. Sie waren nach einer interessanten Technik gemalt. Die_Farben schienen von innen heraus zu strahlen. Fast so als würden Sie ein_Eigenleben führen… Deine Nerven sind überspannt (Gedanken würde ich kursiv setzen). Ihr Blick glitt zur Tür (Komma) hinter_der die Sekretärin verschwunden war. Würde Sie hier ihre Antwort finden? Wenn_nicht blieb ihr nur noch die Möglichkeit in Deutschland die Spurensuche von_neuem zu beginnen. Ihr graute vor dem Gedanken. In ihrem Rücken erklang ein_Geräusch und Sie drehte sich um.
      blau: erklärt sich von selbst
      _ : fehlende Leerzeichen (Die ergeben sich übrigens nicht, wenn du für dem Einfügen den BB-Code aktivierst (kleines Quadrat oben links im Antwortkasten anklicken))
      grün: Stellen, an denen ein Name besser wäre, damit man weiß, wer gemeint ist
      wie: erklärt sich von selbst


      So das war's von meiner Seite aus :)
      Ich hatte ein bisschen Schwierigkeiten wieder in die Geschichte reinzufinden, nach der langen Pause und muss glaube ich nochmal ein paar der letzten Parts lesen ...
      Ansonsten habe ich allerdings nichts einzuwenden.
      ich mag die Länge der Posts. Die sind für meinen Geschmack genau richtig :D
      Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
      1. Mose 12
    • Auch im zweiten Teil fehlen wieder einige Leerzeichen. ich habe sie jetzt nicht nochmal rausgesucht :)

      Aber es wird langsam spannend ^^ Wikka war also "die Böse" und Julia sieht ihr zum Verwechseln ähnlich UND Johny ist hoffnungslos verknallt in sie ^^
      Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weiter geht!
      Lass mich diesmal nicht so lange warten, wie das letzte Mal :D
      Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
      1. Mose 12
    • Sie stand mit dem Rücken zu ihm vor Glendas Schreibtisch. Das dunkelrote Haar hatte sie seitlich nach hinten gebunden. Sie trug wieder die Lederkluft, Jacke und Hose dieses Mal mit Schaftstiefeln kombiniert. Jemand in seinem Rücken sog scharf die Luft ein. Er tippte auf John, oder war es Sukko? „Julia?“ Johny war auf ihre Reaktion gespannt. Ein warmes Kribbeln durchströmte ihn. Sie drehte ruckartig den Kopf. Hatte sie bereits seine Stimme erkannt? Er las Überraschung in ihren Augen. „Du?“ „Ich!“ Johny grinste sie breit an. Jetzt wusste er wieder, was ihn an dieser Frau faszinierte. Einfach alles an ihr wirkte anziehend auf ihn. Ihre Haare, ihre außergewöhnlichen Augen, die Art wie sie die Stirn runzelte. „Du siehst, ich bin hartnäckig!“ Um ihre Mundwinkel zuckte es verdächtig. Wie bring ich diese Frau nur zum Lachen? Doch der kurze Moment verflog genauso schnell, wie er gekommen war. Ihr Gesicht wurde ernst. „Aber du bist nicht John Sinclair?“ Johny schüttelte den Kopf. „Nein, der bin ich ganz sicher nicht, John?“ Das Gesicht seines Onkels war eine erstarrte Maske. Er fixierte Julia auf eine Weise die Johny, nur zu gut kannte. Es war der Moment, bevor John handelte. Um Weiteres zu verhindern, verstellte er John den Weg. „Geh zur Seite!“ Die Worte kamen gepresst und heißer. „John? Was hast du vor?“ Sukko hatte seine Waffe aus dem Halfter gezogen. „Sukko, nicht! Das ist Julia! Erinnert ihr euch, ich hab von ihr erzählt.“ Johny hoffte auf eine Reaktion, doch die Gesichter blieben weiterhin versteinert. „Geh aus dem Weg, Johny!“ Spielten jetzt alle verrückt? Sein Vater fixierte Julia ebenfalls. Entnervt schüttelte Johny den Kopf. Er hätte das ganze sowohl, Julia wie auch den anderen erspart. Aber wenn hier keiner auf ihn hören wollte? Also blamiert euch! „Julia, darf ich dir vorstellen? Das ist John Sinclair, sein Partner Sukko und mein Vater Bill Conolly!“ Er selbst trat zur Seite. Alle drei Männer kamen jetzt mit ernsten Mienen auf Julia zu. „Keine Sorge, bleib einfach ganz ruhig stehen.“, raunte er Julia zu. Johny sah, wie sich ihre Körperhaltung versteifte. „Was..?“ Ihr Stirnrunzeln verstärkte sich weiter, als John in seinen Halsausschnitt griff und ein silbernes Kreuz an einer Kette heraus zog. Die Edelsteine an allen vier Enden funkelten. „Keine Bewegung!“ Johns Stimme war rau vor Anspannung. Johny wusste, sein Onkel wartete auf die Erwärmung des Kreuzes in seiner Hand. Das tat es immer bei schwarzer Magie. Für Johny war die Situation peinlich. Julia hatte eine Augenbraue gehoben und schaute stirnrunzelnd auf das Kreuz, was ihr John entgegen streckte. Zwei Schritt von ihr, blieb er mit ausgestrecktem Arm stehen und das für endlose Minuten. Nichts geschah. Als John den Arm sinken, ließ in der er das Kreuz hielt, atmeten alle tief aus. Mit einem Anflug von Ärger in der Stimme, machte sich Johny Luft. „Ich habe es euch doch gleich gesagt. Julia, entschuldige bitte!“ Er schenkte ihr ein schiefes Grinsen, was sie nicht erwiderte. Für sie musste das alles sehr abgedreht wirken. Sein Onkel steckte das Kreuz zurück in den Halsausschnitt und Sukko sicherte seine Waffe. Dennoch entging Johny nicht sein wachsamer Blick, der immer noch auf Julia ruhte. Glenda ging wieder zu ihrem Schreibtisch und setzte sich dahinter. Sein Vater, der sich im Hintergrund gehalten hatte, entspannte sich sichtlich. Sein Onkel räusperte sich um Julias Aufmerksamkeit zu gewinnen. „Sie müssen entschuldigen, Miss Bergmann. Aber das Ganze war nötig um sicher zu gehen. Ich bin Superintendent John Sinclair!“ Er streckte Julia die Hand entgegen. Etwas überrascht schaute sie auf die Hand, ehe Sie einschlug. „Julia Bergmann. Mister Sinclair!“ „Wie kann ich ihnen helfen?“ Johns entspannte Haltung übertrug sich jetzt auch auf Sukko. Das lag daran, vermutete Johny, dass sich das Kreuz noch immer nicht erwärmte. Man hätte es sonst John angemerkt. „Es geht um jemanden, den ich suche.“ Sie schaute in die Runde. „Keine Sorge, Miss Bergmann, das hier ist mein Partner,Bill und seinen Sohn Inspektor Conolly kennen Sie ja bereits.“ „Inspektor?“ Sie war wirklich überrascht. „Ich habe doch gesagt Hartnäckigkeit gehört zu meinem Beruf.“ Wieder das kurze Zucken um ihre Mundwinkel, dann war sie wieder verschwunden. „Um wen genau handelt es sich?“ Für einen Moment zuckte ihre Miene, danach hatte sie sich wieder im Griff. „Sagt Ihnen der Name Jack McPaint etwas?“ Dieses Mal waren alle sprachlos, Johny eingeschlossen. McPaint war ihnen allen ein Begriff. Als Handlanger der dunklen Seite erledigte er die Drecksarbeit für die Unterwelt. Meist als Unfall getarnt, damit man ihm nichts nachweißen konnte. Sie waren ihm schon lange auf den Fersen, doch bisher hatte er immer ein Hintertürchen gefunden, durch das er entwischen konnte. Seit mehr als zwei Monaten war er untergetaucht. Sein Onkel warangespannt. „Woher kennen Sie McPaint?“ „Das tut hier nichts zur Sache. Es ist eine Privatangelegenheit!“ Ihr Gesichtsausdruck war nicht zu deuten. „Wissen sie, wo ich ihn finden kann?“ Das konnte doch nicht wahr sein? Was wollte Julia von diesem… Mann? Weshalb war es ihr so wichtig? „Julia, dieser Mann ist gefährlich! Er ist ein Killer!“ Vielleicht gelang es ihm so, zu ihr durch zu dringen. Doch der harte Blick, der ihn traf, gelehrte ihn eines Besseren. „Halten Sie sich raus! Es geht Sie nichts an!“ Sie waren wieder beim unpersönlichen Sie, registrierte Johny enttäuscht. Die junge Frau wirkte unnahbar und dennoch… „Nun wissen Sie, wo ich ihn finden kann?“ Johny wusste schon, bevor John zu sprechen begann, was sein Onkel sagen würde. Er kannte seinen Onkel und Vorgesetzen gut genug. „Nein! Und selbst wenn ich seinen Aufenthaltsort wüsste, würde ich es ihnen nicht sagen, Miss Bergmann. Selbst die Daten von Straftätern sind rechtlich geschützt.“ Ihre Kinnmuskulatur zuckte. Sie hatte ihre Hände zu Fäusten geballt. Johny sah die Wut in ihren Augen blitzen. Doch urplötzlich ging eine Wandlung mit ihr vor. „Dann entschuldigen Sie bitte…“ Ihre Schultern sackten nach unten und sie wirkte müde. „Julia?“ Wieder war es sein Bauchgefühl, nach dem er handelte. Er fasste nach ihrem Arm. Johny wartete, bis sie ihn ansah. „Julia, bitte. Wir können dir helfen, aber nur, wenn du uns mehr Infos gibst. Was hast du mit McPaint zu tun?“ Ihr Blick war gequält, voller Schmerz, so verletzt, dass es ihm selber weh tat. Sie kämpfte mit ihren Gefühlen, rang innerlich mit sich. Johny wartete, bis sie ihre Entscheidung getroffen hatte. „Julia?“ „Vielleicht ist es an der Zeit, mir helfen zu lassen. Allein komm ich nicht weiter.“ Es klang müde und resigniert, so dass Johny den Impuls unterdrücken musste, sie in seine Arme zu ziehen.
    • Sie war es müde, ständig gegen geschlossene Türen an zu rennen. Sie war am Ende ihrer Kräfte. Seit mehr als einem halben Jahr folgte Sie McPaints Spuren. Sie war es leid. Dieser Mensch brachte es immer fertig, seinen Strafen zu entgehen. Mehr als einem Polizeibericht war dies zu entnehmen. Fasste man ihn, ließ man ihn kurze Zeit später wieder laufen, meist weil die Beweise nicht ausreichten. Anfängliche Zeugen zogen ihre Aussage zurück, Beweise verschwanden aus den Archiven. Sie hatte von mehreren dieser Fälle gehört. Sinclair war ihre letzte Anlaufstelle, ihre letzte Chance!
      Ihr graute vor dem Gedanken nach Deutschland zurückzukehren und den Fall von vorne aufzurollen. Dafür war die Ausgangsposition für die Ermittlungen zu schmerzhaft. Es musste eine andere Möglichkeit geben und vielleicht bot sie sich gerade jetzt. „Miss Bergmann. Mein Neffe hat Recht! Wir können ihnen nur helfen, wenn Sie uns mehr Informationen geben. Woher kennen Sie McPaint?“ Vor ihren Augen entstand das grinsende Gesicht auf dem Foto, was sie in dem Umschlag in ihrer Lederjacke trug. Die vertrauten Gefühle stiegen in ihr hoch. Wut, Hass, Hilflosigkeit! Sie ballte die Fäuste. „Er hat mir alles genommen...“ Ihre Stimme hörte sich fremd an. Heißer vor Emotionen. Für einen Moment war es still in dem Raum. „Ich denke, wir sollten in meinem Büro weiter reden. Glenda, machst du uns Kaffee?“ Julia fühlte sich müde. Sie folgte Sinclair. Das Büro war hell und lichtdurchflutet. An der breiten Fensterfront stand ein Schreibtisch und drei Stühle. Der Blonde Mann deutete mit einer Hand darauf. „Setzen Sie sich bitte.“ „Wenn Sie nichts dagegen haben, würde ich lieber stehen.“ Er nickte ernst. Julia ging zum Fenster. Von hier aus, hatte man einen wunderbaren Blick auf die Tower Bridge und die Themse. Doch Julia sah es nicht. Ihre ganzen Gedanken waren auf die kalte Novembernacht konzentriert, an der sich ihr Leben schlagartig verändert hatte. „Sie müssen entschuldigen… Es ist das erste Mal, dass ich darüber spreche.“ Ihre Kehle war wie zugeschnürt. „Lassen Sie sich Zeit, Miss Bergmann.“ Sie hörte, wie jemand den Raum betrat. Leise klirrten die Kaffeetassen. Mit geschlossenen Augen, den Männern den Rücken zugedreht, fing sie leise an zu reden. „Der13. November 2010, an diesem Tag ist es passiert….“ Im Geiste sah sie alles vor sich. „Meine Mutter hatte an diesem Tag Geburtstag. Schon Tage vorher gab es für sie nur das eine Thema.“ Sie sah ihre Mutter in der Küche erzählen, was sie noch alles zu besorgen hatte. „Die ganze Familie war eingeladen, Freunde, Bekannte. Sie hat sich so darauf gefreut…“ Scharf sog sie die Luft ein bei dem aufkommenden Schmerz, denn Sie empfand bei dem Gedanken, dass sie ihre Mutter nie wiedersehen würde. Ihre Arme hatte sie vor der Brust verschränkt. „Ich musste an dem Tag arbeiten.Die Straßen waren verstopft, noch dazu hatte es angefangen zu schneien.“ Julia sah die Windschutzscheibe ihres Fiats vor sich. Die Wischblätter, die mit den frisch gefallenen Schneeflocken kämpften. Im Radio dudelte der neuste Titel von Lady Gaga. Sie stellte die Lautstärke zurück um anzurufen. „Ich hab sie von unterwegs angerufen, um ihr zu sagen, dass es später wird. Sie hat gelacht und gesagt, dass es nicht schlimm ist. Das sie mich liebt und immer auf mich warten würde, egal wie lange. Das waren ihre letzten Worte….“ Julia konnte die Tränen nicht mehr zurück halten. Sie lehnte die Wange an die kalte Scheibe des Fensters. Jemand kam schnell näher und strich ihr tröstend über den Rücken. „Es tut mir leid!“ Mit Tränenverschleierten Blick schaute Julia auf. Glenda die blonde Sekretarin stand hinter ihr. Es war tröstend ihre Hand im Rücken zu fühlen. „Danke..“, wisperte Julia. Sie sprach erst weiter als sie sich wieder gefasst hatte. „Zehn Minuten später, war ich da. Von weitem sah ich schon die Rauchschwaden. Ein Feuerwehrzug versperrte die Straße. Ich bin ausgestiegen und daran vorbei gelaufen. Und dann… hab ich es gesehen.“ In Julias Kopf spielte sich noch einmal die ganze grauenhafte Szene ab. Das Zischen der Flammen, Knacken von Holz, das Poltern als der Dachstuhl einstürzte… Sie wollte hinein doch die Feuerwehrmänner, hielten sie zurück. Flammen schlugen aus den Fenstern. Selbst in dem Abstand konnte sie die Hitze fühlen. Ihre eigenen verzweifelten Schreie übertönten das Feuer. Julia schluchzte. Hände zogen sie weg von der Scheibe in eine schützende Umarmung. Julia ließ es zu.
    • „Hier trinken Sie das.“ Ihr wurde ein Glas in die Hand gedrückt. Sie roch Alkohol darin, dennoch stürzte sie es in einem Zug hinunter. Das Zeug brannte in ihrer Kehle, wärmte sie aber von innen und augenblicklich ging es ihr besser. Dann wischte sie die Tränen aus ihren nassen Augen. „Sorry.“ „Das ist schon in Ordnung. Miss Bergmann oder darf ich Sie Julia nennen?“ Sie nickte. „Julia, was ist passiert?“ Sie sah kurz hoch. Man hatte sie auf einen Stuhl gesetzt. John Sinclair saß auf einer Ecke seines Schreibtischs und sah sie besorgt an. „Dem Gutachten der Feuerwehr zufolge ist eine Gasleitung Leck gewesen. Das Gas hat sich im Haus verteilt und ist entzündet worden. Später gab es weitere Explosionen im Haus.“ Sie nippte noch einmal an dem fast leeren Glas. „Und was hat das mit McPaint zu tun?“ Sie sah hoch zu dem Chinesen, der gesprochen hatte. Seine Miene war distanzierter als die der Anderen. Er glaubt mir nicht! Sie richtete sich steif auf. „McPaint hat die Gasleitungen präpariert!“ „Woher wollen Sie das wissen? Wissen Sie es oder glauben Sie es nur?“ „Sukko!“ Sinclairs Tonfall war eindeutig. „John, was ist wenn sie sich das Ganze nur ausgedacht hat. Wikka war schon immer eine hervorragende Schauspielerin.“ Sinclair hatte sich aufgerichtet. „Sukko,Wikka ist Tod!“ Das Gesicht des Chinesen versteinerte. „Das weiß ich, aber was ist mit ihrer Ähnlichkeit? John, das kann kein Zufall sein!“ Julia konnte fühlen, wie sich etwas im Raum zusammen braute. Ihre Nackenhaare begannen zu kribbeln. Sie streifte die Decke ab, die ihr Glenda um die Schultern gelegt hatte. Sie stand langsam auf. „Wir werden das zu gegebener Zeit näher untersuchen, Sukko. Doch jetzt beruhige dich.“ Der Chinese schloss die Augen. Nach einigen Augenblicken öffnete er sie wieder. „Du hast Recht.“ Derweil suchte Julia Johnys Blick. Der junge Mann hatte alles beobachtet. „Alles in Ordnung?“, fragte er sie leise. Sie zuckte zur Antwort mit den Schultern. Was war schon in Ordnung? „Julia, weswegen sind Sie der Meinung das McPaint seine Finger im Spiel hatte? Warum hat die Polizei nicht gegen ihn ermittelt?“ Julia schluckte hart. Sie strich sich die Haare zurück, um sich wieder zu fangen. Jetzt kamen sie zu dem Teil der Julia, am schwerstenfiel zu erzählen. Die Erinnerungen waren noch zu frisch. „Nach den Ereignissen ging es mir nicht so gut.“ „Das ist mehr als verständlich.“ Sie schluckte eine Bemerkung hinunter, die ihr auf der Zunge lag. „Später, als es mir besser ging, fielen mir immer mehr Ungereimtheiten auf.Die Polizei ging den Dingen nicht nach. Sie vertrösteten mich, taten es als Einbildung ab! Nach drei Monaten bekam ich dann die schriftliche Benachrichtigung, dass der Fall abgeschlossen wäre.“ Sie hörte Johny leise fluchen. „Danach nahm ich selbst die Sache in die Hand! Ich gab ein zweites Gutachten in Auftrag, was mir bestätigte, dass die Gasleitung Stunden zuvor manipuliert worden war.Nachbarn von meinen Eltern haben ein fremdes Auto vor unserem Haus gesehen. Eines mit gelb schwarzem Nummernschild.“ „Englisches Kennzeichen!“, folgerte Johny.Julia nickte. „Unsere Nachbarn waren schon immer sehr aufmerksam. Eine hat das Kennzeichen notiert.“ Johny pfiff anerkennend durch die Zähne. „Volltreffer!“ Johny sah ihre Wut im Blick. „Und es gibt noch mehr Augenzeugen, die McPaint anhand eines Fotos identifizierten als er in einem nahe gelegenen Baumarkt Werkzeug gekauft hat. Und, und, und... Die Spur setzt sich fort, bis zu seiner Überfahrt mit der Fähre nach Dover. Danach verliert sich seine Spur hier in London.“ Julia? Wie lange sich sie ihm schon auf der Fährte?“ Der ebenfalls blonde Mann trat jetzt näher. Er besaß große Ähnlichkeit mit Johny. Abgesehen von den braunen Augen und der Kinnpartie. Eindeutig JohnysVater. In seinen Augen stand ein fragender Ausdruck. „Ein halbes Jahr!“ „John, da stimmt was nicht! McPaint macht nicht solche Fehler. Das weißt du ebenso gut wie ich. Es muss was anderes dahinter stecken.“ Die beiden Männer sahen sich an. „John das ist die Gelegenheit McPaint zu überführen. Bisher ist es immer an dem Mangel an Beweisen gescheitert. Jetzt haben wir mehr als genug, um ihn hinter Gitter bringen zu können… Das ist die Chance!“ John Sinclairs Blick glitt von einem zum anderen. „Johny, es ist nicht unser Zuständigkeitsbereich.. Na gut! Wir machen Folgendes. Julia, wir werden ihnen helfen. Sie übergeben uns ihr Beweismaterial. Wir werden den Fall neu aufrollen. Sollte sich ihr Verdacht bestätigen, werden wir alles tun, dass McPaint seine Strafe bekommt.“ Julias Herz begann wild zu klopfen. „Im Gegenzug dazu muss ich Sie bitten, in London zu bleiben und keine weiteren Versuche zu unternehmen, McPaint zu finden. Dieser Mann ist äußerst gefährlich. Haben Sie mich verstanden?“ Alles in Ihr stäubte sich gegen diese Auflage. Was war, wenn McPaint ihr über den Weg lief? Sollte sie tatenlos zusehen, wie er wieder von der Bildfläche verschwand? „Julia, wo wohnen Sie?“ „In Soho, ich hab dort ein Zimmer gemietet.“ Glenda wechselte einen Blick mit John. „Wenn Bill Recht hat und McPaint absichtlich die Fährte gelegt hat, weiß er auch, wo sie untergekommen ist. Ergo schwebt sie in Gefahr.“ Es war beinahe lustig zu sehen wie die Männer um Sie herum verblüfft schauten. „Julia, wir haben viele leer stehende Zimmer auf dem Gut. John hätte keine langen Wege mit seinen Rückfragen und Sie wären auf jeden Fall sicher.“ „Und du wärst immer auf dem neusten Stand der Ermittlungen!“, fügte Johny grinsend hinzu. „Ich weiß nicht...“ „Glenda, ist dir klar, was passieren wird wenn wir Julia dorthin bringen?“, fragte Johnys Vater. „Ja, aber stell dir doch mal vor, wenn sie Castello oder Dexter in die Arme läuft? Was dann?“ Julia kannte weder den einen noch den anderen Namen. Ihr Kopf schwirrte von den Ereignissen. Außerdem war ihr der Alkohol zu Kopf gestiegen. „Julia? Alles Okay?“ Johny half ihr beim Aufstehen. „Glenda hat Recht! Es ist die beste Möglichkeit für alle Beteiligten. Julia, ist das in Ordnung? Es wäre nur für die Dauer der Ermittlungen?“ Nickend gab sie ihr Einverständnis. „Johny, du holst mit ihr die Sachen und werden im Hauptquartier Vorarbeit leisten.“ „Na dann viel Spaß!“, sagte Johny beim Hinausgehen lachend.


      SO!!! Erstmal Pause! Ihr müsst ja hinterherkommen! :P :D :D

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    • Ahsoka schrieb:

      Ihr wurde etwas in die Hand gedrückt. Sie roch den Alkohol darin. Sie stürzte es in einem Zug hinunter. Es brannte in ihrer Kehle und wärmte von innen. Es ging ihr wirklich besser. Sie wischte sich über die nassen Augen.
      Hier hast du eine Reihe kurzer abgehakter Sätze. Das klingt ein bisschen wie ein Schulaufsatz :hmm:
      Was ist mit:
      Ihr wurde ein Glas in die Hand gedrückt. Sie roch Alkohol darin, dennoch stürzte sie es in einem Zug hinunter. Das Zeug brannte in ihrer kehle, wärmte sie aber von innen und augenblicklich ging es ihr besser. Dann wischte sie die Tränen aus ihren nassen Augen.

      Oder so ähnlich. Ich will dir nix aufzwingen :)

      Ahsoka schrieb:

      Nach einigen Augenblicken öffnete er ,ie wieder.


      So das war's jetzt auch von meiner Seite aus XD

      Wo ich übrigens jetzt so viel Text am Stück gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass du keine Absätze verwendest, was das Lesen anstrengend macht. Einen neuen Leser könnte die Wand aus Text evtl. abschrecken.
      Tipp: Für jede wörtliche Rede kannst du eine neue Zeile beginnen. So wirkt der Text nicht nur strukturierter, sondern man kann dem Gespräch auch viel leichter folgen :)

      Was die Story angeht gefällt es mir immer noch sehr gut! :D
      Allerdings ist Julias Vermutung doch sehr dürftig und ich kann Sukkos Bedenken nachvollziehen :hmm:
      Ich bin gespannt zu erfahren, was die anderen so rausfinden und ob Julia mit Wikka noch mehr gemeinsam hat, als das Aussehen ...

      PS: Die Leerzeichen sind jetzt wieder drin :thumbsup:
      Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
      1. Mose 12