Soldaten der abtrünnigen Provinz

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    • @Rael: Ja, da fehlt noch ein Satz bei der Diskussion mit Ordenshell. Es ist wahr, dass er auch Reiter hätte ausschicken können (das deutet auch Ordenshell an), jedoch gibt es viele Türen im Königreich, die sich nur für Grafen öffnen. Nicht für einen unwichtigen Soldaten, einer unbedeutenen, kleinen, streitlustigen Grafschaft, ganz gleich welche gesiegelten Papiere er vorzuweisen hat.
    • Hallo @Schreibfeder
      ich hab jetzt auch noch den letzten Teil deiner Geschichte gelesen. Obwohl ich zeitweise doch Schwierigkeiten hatte, der Handlung zu folgen und die Namen auseinanderzuhalten (lag wohl daran, dass ich immer in Absätzen mit etwas Zeit dazwischen gelesen habe), hat sie mir doch sehr gefallen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Beschreibungen sind dir gut gelungen und schaffen es, mir Bilder in den Kopf zu zeichnen, sind nicht zu ausführlich und doch trotzdem verständlich. Und die Charaktere sind samt und sonders gut gezeichnet. Besonders all die Leute von Tannenberg. Der Graf ist edel und ritterlich, wie man es von einer Person seines Standes erwartet. Nur mit Lydia mag ich nicht so richtig warmwerden. ^^
      Naja, da dein letzter Post hier fast auf den Tag genau zwei Jahre her ist, nehm ich mal an, dass du nicht weitergeschrieben hast. Und da du sonst keine weitere Geschichte im Forum hast, warte ich jetzt einfach mal geduldig weiter auf die Fortsetzung der Todgeweihten. ^^
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • Hallo @Tariq schön das dir meine Geschichte gefallen hat. Tatsächlich habe ich noch zwei Kapitel in der Hinterhand, die ich aber noch nie hier hochgeladen hab. Und noch in der späteren Geschichte habe ich so einige kurze Abschnitte.

      Ich habe es aber nie geschafft diese so zu vervollständigen, dass ich sie hier hochladen könnte.
      Inhaltlich war die Geschichte so weit, dass sie halbwegs abgeschlossen ist, darum hielt ich eine Unterbrechung für vertretbar.

      Aber es ist mittelfristig schon geplant diese Geschichte weiterzuspinnen. Es dauert nur etwas. :)
    • @Schreibfeder also, dann will ich hier auch mal einen Zwischenkommentar einlegen, auch wenn ich noch nicht mit der Geschichte durch bin :D
      Dafür muss ich aber sagen, ist sie bereits jetzt eine meiner Lieblinge hier im Forum. Das ist zum einen deinem Schreibstil zu verdanken: Wenn du den Erzähler von Tanneberg berichten lässt, bin ich sofort drin. Es liest sich flüssig und wirklich wie eine Erzählung und auch sonst wirkt alles stimmig.
      Hier und da gibt es natürlich noch ein paar Schwachstellen, wie zum Beispiel den Übergriff des Söldners auf die Tochter des Bauern mit dem anschließenden Kampf. Da liest sich die Auseinandersetzung in einigen Punkten noch etwas schwer:
      Spoiler anzeigen

      Schreibfeder schrieb:

      Sofort zuckte sein Stiefel vor und trat dem Söldner brutal ins Gesicht.
      Das ist wohl geschmackssache, aber "zuckten" klingt irgendwie zu sanft, wenn du verstehst was ich meine. Eine kurze, leichte Klinge zuckt heran, ein Stiefel kommt wohl eher wuchtig geflogen oder geschossen und bricht dabei ein paar Nasen. :dead:

      Schreibfeder schrieb:

      Doch bevor er die Klinge komplett aus der Scheide gezogen hatte, war der Greis auch schon herumgewirbelt.
      Da verwirrst du das Kopfkino ein wenig. Zuvor standen sich die beiden ja noch gegenüber und einanderzugewandt. Dass sich der alte Will abwendet, hast du, glaube ich, nirgens angemerkt. Man fragt sich deshalb, zu was er dann herumwirbeln soll? Da würde ich vielleicht einfach noch einen Satz vorangehen lassen, in dem steht, wie der alte Will sich umdreht und dann herumwirbelt usw.

      Schreibfeder schrieb:

      Der alte Will schnappte sich den Waffenarm des Söldners, drehte sich in seinen Körper rein und hebelte ihn zu Boden. Sofort setzte er sein Knie auf dessen Brustkorb und hob die Faust.
      Ich kann mir ungefähr vorstellen, was damit gemeint ist, aber auch nur schwer. Als Alternative könntest du beschreiben, wie er dem Söldner aus der Drehung seine Schulter gegen die Brust rammt und ihn damit umwirft.


      Tatsächlich ist das aber die einzige Szene, die mir negativ aufgefallen ist. Vor allem das Leben auf Tanneberg hast du so detailreich geschildert, dass ich grade Lust bekomme, ebenfalls dort zu wohnen. Normalerweise sind viele Deatils ja eher hinderlich und stören die Handlung einer Geschichte. Aber du bringst sie einem auf eine interessante Art und Weise näher, dass man gerne mehr liest :D So entsteht ein richtig authentisches Bild einer mittelalterlichen Burg! Dank dir weiß ich endlich, wie man diesen den Unterrock aus dickem Stoff nennt oder die Ausrüstung der Pferde. Gerne mehr von diesen Wörtern, die passen nämlich auch ganz wunderbar zum Rest der Geschichte! :thumbsup:
      Wo ich außerdem gerade bei Wörtern und Bezeichnungen bin: Die Namen sind herrlich und gefallen mir richtig gut! Ich bin ja sowieso der Meinung, dass Namen deutlich mehr an einer Geschichte ausmachen, als bloße kosmetische Ergänzungen. Vor allem Namen mit Bedeutung (und die haben sie bei dir ja eindeutig) tragen viel zur Atmosphäre bei.

      Also alles in allem, ich les hier definitv weiter! :)
      "Vem har trampat mina svampar ner?!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Xarrot ()

    • Hi @Xarrot, ich freue mich, dass es dir gefällt. :)

      Ja, was dir aufgefallen ist, ist auch absolut korrekt. Es freut mich ebenfalls, das dir die "ausgesuchte Wortwahl" aufgefallen ist. Du wirst nur wenige Lehnswörter in diesen Text finden. Absichtlich. ^^ Ich finde einfach, es macht es so stimmungsvoller. :)

      Das was dir zwischendurch so störrend aufstößt, ist schlichtweg eine Änderung des Stils. Ich verwende da einen Beobachter-Erzählstil, der nicht personengebunden ist und keinen Zugriff zu den Gedanken und Gefühlen hat. Vielleicht merkt man da auch, dass mir diese Erzählform nicht ganz so liegt. Aber ich wollte mit möglichst vielen Erzählformen experimentieren.
      Immerhin weiß ich nun, dass der personengebundene Erzählstil mit Gedanken und Gefühle ODER die Ich-Perspektive für mich am besten ist. Ersteres mehr als letzteres. Aber geht beides klar.

      Deine Anmerkungen zur Schlägerei sind gut. Ich werde mir mal was dazu überlegen.
      Aber das sind nur wenige Worte, dann passt es wieder besser. Aber schön, dass einen anderen "Schlägerei-Schreiber" dazu etwas auffallen könnte. ^^
    • @Schreibfeder Jetzt bin ich ebenfalls durch mit dem, was du bisher geschrieben hast und es weiß sehr gut zu gefallen :D
      Markwill ist ein fein ausgearbeiteter Charakter und auch ganz besonders der Zwist zwischen Rosenstolz (hat der Name eigentlich etwas mit der gleichnamigen Band zu tun? :hmm: ) und Tannenberg wurde anschaulich herausgearbeitet. Allgemein diese ganze Thematik rund um die Grafschaften dort am Rand der Berge gefällt mir. Es wirkt fast schon etwas hinterwäldlerisch und in seine eigene Welt versunken, mit den Fehden und Geschichten, bis plötzlich die weiße Garde des Königs auftaucht und den Rivalen dazwischenfährt. Das Gebiet um Rosenstolz und Tannenberg hast du ja sehr Detailreich dargestellt, wohingegen die Welt drumherum sich bisher nur im wabernden Nebel abzeichnet. Das gibt Spannung und macht die Sache geheimnissvoller, was da für seltsame Intrigien beim König von statten gehen.
      An einer Sache hab ich allerdings noch ein wenig zu mäkeln und das wäre, wie Lydia hinter die eigentliche Identität des alten Wills kommt. Es wirkt etwas übertrieben, wenn sie da so ganz in bester Sherlock-Manier ihre Schlüsse zieht. Vielleicht könnte Markwill da ja auch ein wenig "nachhelfen", damit es authentischer erscheint? Vielleicht verplappert sich der Gute ja mal oder die kluge Lydia durchschaut ihn nur zum Teil und entlockt ihm den Rest durch penedrantes Nachbohren? :whistling:
      Aber eventuell seh das ja auch nur ich so, das ist ja jetzt alles ziemlich Geschmackssache. Sonst ist das eine, wie ich finde sehr solide Geschichte, mit angenehmen Stil, Charakteren und einer spannenden Handlung. Gibt es denn schon Aussichten, wann es ungefähr weiter geht? :D
      "Vem har trampat mina svampar ner?!"
    • Es gibt eine Band namens Rosenstolz? Ups. Aber hat damit nichts zu tun. ^^ Ich hatte beim schreiben nur das Bild eines "Märchenschloss" vor Augen, mit strahlend weißen Mauern, Rosenhecken und Frauen in weiten Kleidern (und so). Außerdem eine Familie, die unglaublich stolz bis hin zur Arroganz ist.
      Daher also der Name. :)

      Beim Teil mit Lydia gehe ich noch einmal rüber. Ansonsten muss ich nur noch einen Schwung zum nächsten Teil der Geschichte den ich noch auf Stick habe shlagen.
      Wann es weiter geht? Momentan klebe ich an meiner Zeitreisegeschichte, wo ich die Überarbeitung des alten Teils nahezu abgeschlossen habe. Jetzt kommt nur noch die Übersicht, ob ich es irgendwo überkorrigiert habe. Dann fange ich die Woche noch an Stück für Stück die neue Variante hochzuladen.
      Es wird aber noch etwas dauern, bis ich auch hier neue Teile hochlade. Noch ein paar Wochen sicherlich. Auf jeden all schreibe ich so weit, bis der nächste (inhaltlihe) Erzählbogen gespannt ist, den ich bereits vorrätig habe.