Thread zum allgemeinen Kreativ-Austausch

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    • Aztiluth schrieb:

      Gibts es denn auch dort eine ofizielle themen/Ideen liste?
      Gibt es die denn bei den anderen Challenges?
      Jedenfalls hab ich keine gesehen. Wenn, dann waren das die persönlichen Themenlisten der jeweiligen Zeichner.
      „Art, like morality, consists of drawing the line somewhere“
      - G.K. Chesterton

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    • Die sehe ich tatsächlich zum ersten Mal :hmm: (Als ob das was heißen würde xD)
      Ich kenne, wie gesagt, bisher nur die eigenen Themenlisten. Spontan würden mich die Schlagworte auch gar nicht ansprechen. Naja, außer "Long", da wüsste ich was... xD
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    • Ich wollte eigentlich damals schon was dazu sagen, habs aber dann vergessen xD Deswegen zieh ich das Gespräch mal hier rein.

      Aztiluth schrieb:

      Du nutzt den gleichen weißen Stift ich :panik:
      Ich hab sogar mehrere weiße Buntstifte. Insgesamt glaube ich 3 oder 4 ^^ Vorrangig benutze ich die zum Blenden oder Versiegeln.
      Obwohl ich die Grip-Serie von Faber Castell sonst schrecklich finde, mag ich den weißen Buntstift davon ganz gern. Im Gegensatz zu den Polychromos oder den Lumiance kriegt man die Spitze richtig spitz angespitzt (3 mal spitz) und der Abrieb ist auch okay, wenn man nicht gerade Opaqueweiße Flächen haben will.
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    • Ich ziehe das mal hier rein, weil ich nicht weiß ob du dir eine Diskussion darüber in deinem Thread recht ist, @LadyK ^^

      LadyK schrieb:

      1. GEFÜHLE


      Es ist ja bewiesen worden, dass verschiedene Farben bei Menschen unterschiedliche Gefühle hervorrufen können. Dabei ist es beispielsweise so, dass ein komplett rotes Blatt, Zorn erwecken kann. Grün soll beruhigen und Orange die Lebensfreude wieder erwecken. Ich finde, diese These lässt sich auch wunderbar auf den Maler selber projizieren... Wenn ich traurig bin, male ich anders als wenn ich glücklich bin. Ist so. :whistling:
      Interessant, ich gehe bei Kolorierungen viel pragmatischer ran. Ich habe meist ein oder zwei Bildlemente, von denen ich weiß, welche Farben sie bekommen sollen. Daran orientiere ich mich und suche mit ein stimmiges Farbschema raus, je nachdem, welche Stimmung bzw. Atmosphäre ich erreichen möchte. Meine emotionale Lage hat mich, soweit ich das selbst einschätzen kann, noch nie dabei beeinflusst :hmm:
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    • Skadi schrieb:

      Meine emotionale Lage hat mich, soweit ich das selbst einschätzen kann, noch nie dabei beeinflusst
      Ich habe mich schon öfter dabei erwischt, dass ich anders male, je nach Gefühlslage :) ... Was nicht bedeutet, dass es nur solche Bilder gibt. Auch ich plane und mache mir Gedanken, wie mein Zeugs aussehen soll :)
      Gerade wenn es Auftragsarbeiten sind ;)

      P.S eine Diskussion wäre mir da recht gewesen @Skadi ;) solange man sachlich bleibt, habe ich damit keine Probleme und es freut mich auch, wenn man über persönliche Erfahrungen berichten kann 8o
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Wahrscheinlich denke ich beim Zeichnen zu technisch oder emotionslos, um mich von Gefühlen beeinflussen zu lassen :hmm: Beziehungsweise verdrängt mein Kopf beim Zeichnen alles weitere, weil ich mich zu sehr konzentriere.
      Sich dabei von Gefühlen beeinflussen zu lassen, ist ja auch nichts schlechtes. Im Gegenteil ^^ Wobei es natürlich auch drauf ankommt, welche Motive man zeichnet und wie man auf seine Ideen kommt.
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    • Skadi schrieb:

      Wahrscheinlich denke ich beim Zeichnen zu technisch oder emotionslos, um mich von Gefühlen beeinflussen zu lassen Beziehungsweise verdrängt mein Kopf beim Zeichnen alles weitere, weil ich mich zu sehr konzentriere.
      Sich dabei von Gefühlen beeinflussen zu lassen, ist ja auch nichts schlechtes. Im Gegenteil Wobei es natürlich auch drauf ankommt, welche Motive man zeichnet und wie man auf seine Ideen kommt.
      Vielleicht hast du auch nie bewusst darauf geachtet :) bei mir ist es zum Beispiel so, das wenn es mir richtig schlecht geht (sei es körperlich oder emotional), gelingt mir einfach nichts... X/ da hilft auch Technik nicht... :whistling:
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    • Meine eigene Erfahrung ist eher, dass ich gar nicht erst zeichne, wenn es mir schlecht geht :hmm: Mein Kopf dreht sich dann um mein Problem und die Kreativität und der Einfallsreichtung bleiben stecken. In solchen Fällen habe ich nicht einmal die Motivation anzufangen.

      Aber Motivation ist ja generell so eine Sache. Ich hab manchmal Phasen, in denen ich wochenlang nichts zeichne, obwohl es mir gut geht ^^ Naja.
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    • Skadi schrieb:

      Wahrscheinlich denke ich beim Zeichnen zu technisch oder emotionslos, um mich von Gefühlen beeinflussen zu lassen Beziehungsweise verdrängt mein Kopf beim Zeichnen alles weitere, weil ich mich zu sehr konzentriere.
      Sich dabei von Gefühlen beeinflussen zu lassen, ist ja auch nichts schlechtes. Im Gegenteil Wobei es natürlich auch drauf ankommt, welche Motive man zeichnet und wie man auf seine Ideen kommt.
      Aber ich finde das schon viel zu spät. Wenn ich aus einer Emotion raus zeichne... dann merk ich das doch nicht erst während des malens (also bei mir)
      Sowohl Motiv und Farbe, stehen schon vorher fest und ich bin fest davon überzeugt, dass meine aktuelle Stimmung dazu beiträgt wie Motiv und Farbe nun mal ausgewählt werden.

      So, jetzt hab ich auch meinen Senf dazu gegeben^^
    • Mir geht es da wie Skadi, wenn ich zu emotional bin bekomme ich gar nichts zusammen, ein expressives Farbgemälde ist ganz klar nicht meine Richtung... vielleicht auch mit ein Grund weshalb ich bisher immer recht wenig mit Farben gemacht habe, ich will die auch eher logisch und sinnvoll einsetzen, habe mich aber gleichzeitig (meiner Meinung nach) noch nicht genug damit auseinander gesetzt. :D
    • Mh, ich weiß nicht. Erstmal habe ich eine gefühlte Ewigkeiten gebraucht, ehe ich die Grafik und die Aussage verstanden habe. Und was ist "Image Credits: a Disney artist I couldn't track down" für eine Quellenangabe? :rofl:
      Jedenfalls, je länger ich mich mit dieser Theorie auseinandersetze, desto. .. oberflächlicher(?), Nicht zu Ende gedacht(?), kommt sie mir vor. Mit der Kurve zur Expressive Ability gehe ich überwiegend mit. Vom Prinzip macht es Sinn, dass man mit fortschreitenden Fähigkeiten seine Ideen besser umsetzen kann. Wobei da auch wieder andere Faktoren mit reinspielen. Selbst wenn man die technischen Fähigkeiten hat, können einem manche Dinge davon abhalten, dieses Potenzial zu nutzen. Zum Beispiel der momentane Kreative Zustand. Irgendwie hängt das erste doch von zweiten ab, demnach weiß ich nicht, ob man beides so konkret getrennt voneinander werten kann.
      Mit dem Creativity-Graphen kann ich einzeln überhaupt nichts anfangen. Warum sollte meine Kreativität abnehmen nur weil ich technisch besser werde? Vielleicht kann mir das jemand erklären denn für mich ergibt das keinen Sinn ^^

      Meiner Meinung nach geben die meisten Künstler an einem bestimmten Punkt auf, weil sie einfach keine Lust oder Motivation mehr empfinden, bzw. ihnen das Herzblut fehlt, trotz allem weiter zu zeichnen. Dann war ihnen das Zeichnen halt nicht wichtig genug, trotzdem weiterzumachen. Das ist übrigens völlig wertungsfrei gemeint, bevorsich wieder jemand auf die sensiblen Füßchen getreten fühlt *g*

      Tl; dr: Mit der Theorie kann ich nichts anfangen und kann auch nicht behaupten, dass die Darstellung so auf mich zutreffen würde :hmm:
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    • Skadi schrieb:

      Mit dem Creativity-Graphen kann ich einzeln überhaupt nichts anfangen. Warum sollte meine Kreativität abnehmen nur weil ich technisch besser werde? Vielleicht kann mir das jemand erklären denn für mich ergibt das keinen Sinn
      Ich könnte mir vorstellen, dass hier "der innere Korrektor" aktiv wird. Wenn man keine Ahnung und keine Scheu davor hat, etwas zu zeichnen / malen / schreiben / ... dann macht man einfach mal und versucht seine Ideen umzusetzen. Meistens ist man dann hoch motiviert. Je mehr man kennt / weiß / kann ... desto eher sieht weiß man auch über die Grenzen der eigenen Fähigkeiten bescheid. Das könnte dazu führen, dass man schon während des kreativen Prozesses reflektiert und sagt: "Ey, das ist scheiße. Ich bin nicht gut genug, meine Idee angemessen umzusetzen." Dann sinkt vielleicht auch die Kreativität insgesamt, weil man eben frustriert ist.

      Ich hab mir den Graphen nur kurz angeguckt, muss aber sagen, dass der für mich keinen Sinn ergibt. Grundsätzlich ist nichts dagegen zu sagen, die beiden Achsen "Kreativität" und "technisches Wissen" nebeneinander zu stellen. Allerdings suggerieren die Linien eine Entwicklung, die so gar nicht vorhanden sein muss. Z.B. könnte jemand ja zu einem bestimmten Zeitpunkt ein hohes künstlerisches Wissen und nur eine geringe Motivation, etwas zu malen. Ein paar Jahre mal derjenige nichts, weil keine Motivation. Dann sieht er etwas, das ihn inspiriert und er legt los, hat aber in der Zwischenzeit sehr viele seiner Fertigkeiten verloren (oder auch nicht, dann müsste die Kurve zwischen den beiden Punkten senkrecht nach oben laufen).
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Asni schrieb:

      Das könnte dazu führen, dass man schon während des kreativen Prozesses reflektiert und sagt: "Ey, das ist scheiße. Ich bin nicht gut genug, meine Idee angemessen umzusetzen."

      Das hängt meines Verständnisses nach wiederum mit der Motivation zusammen. Ich weiß, dass ich etwas nicht umsetzen kann, versuche es aber dennoch, um meine Fähigkeiten zu erweitern, eben um später einmal müheloser an solche Ideen heran gehen zu können. :hmm: Zu einem Zeitpunkt muss man seine Komfortzone verlassen.
      Das heißt, wenn man die Motivation hat, seine Fähigkeiten in einem Gebiet zusteigern. Hängt wohl auch einfach stark vom jeweiligen Menschen ab und wie seht dieser sichvon Herausforderungen abschrecken lässt... denke ich xD
      Nichtsdestotrotz hast du damit Recht, dass Frustration ein Kreativitätskiller ist.

      Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr hängen die vielen einzelnen Faktoren zu sehr zusammen, bzw. von einander ab.

      Im Zusammenhang mit der Theorie kommt mir wieder diese eine Grafik in den Sinn. Darauf wurde sinngemäß dargestellt, wie sich die künstlerische Wahrnehmung zur Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten verhält:


      Fand ich auch interessant :hmm:
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    • Wie gesagt, die Kreativitätachse macht für mich auch keinen Sinn, als Motivationsachse würde ich die aber sehr gut nachvollziehen könnten, wenn man mit etwas (unbedarft) anfängt ist man oft tatsächlich oft erst mal besser als wenn man sich etwas genauer damit beschäftigt weil man dann auf so viele Dinge achtet bzw. achten will das man sich erst mal selbst im Weg ist. XD

      Wobei Kreativität und Motivation schon auch irgendwie zusammenhängen können, nur halt nicht zwingend müssen. :hmm:


      Das seeing vs drawing mag bei einigen Sinn machen, für mich habe ich das Gefühl das das Seeing bei mir überdimensional gut ausgeprägt ist, was verhindert das ich überhaupt irgendwo anfange weil ich immer gleich 100 Fehler sehe. XD
      Aber auch da ist die Zeit ja relativ und ich stecke da wohl leider immer noch im ersten Zyklus...
    • Auf mich trifft das seeing vs drawing auch nicht zu. Diese Phasen, wie sie die Grafik zeigt, habe ich nicht. Entweder mag ich eine konkrete Zeichnung oder ich mag sie aus Gründen eben nicht ^^ Bei der nächsten sieht das schon wieder ganz anders aus. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, in bestimmten Zeiträumen alles schlecht, bzw. alles gut zu finden. Oder dass ich jemals von mir behauptet hätte "Wow I'm getting so good!" ^^
      Wenn sich die Phasen wirklich immer wieder so abwechseln würden, würde man theoretisch in einem Kreislauf aus Zeichenhochs und -tiefs feststecken :hmm: Von himmelhochjauchzend zu todebetrübt und wieder zurück.
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    • @Skadi
      Solche Leute gibt es aber wirklich. Und vielleicht ist der Grafik-Ersteller "genao so einer". Wenn man für sich einen gewissen Rhythmus entdeckt hat, in dem die Dinge passieren, gerät man sehr leicht in die Falle, diesen Rhythmus auch auf andere übertragen zu wollen.

      Der Mensch als solches ist nämlich meist ziemlich egozentrisch in seiner Betrachtungsweise. Und das nicht nur bei solch diffizielen Aktivitätskurvengedöns.
      (Es fängt schon beim Wetter an: Wie oft hören wir, als erwachsene Menschen, solche tollen Tipps wie: "Man es ist kalt, zieh Dir ne Jacke an!" (Ich bin jetzt fast 50 und darf mir immer noch anhören, dass meine Kleiderwahl sowas von total falsch ist, es ist ja "kalt", ne... Was bitte ist an 10° kalt...? ICH friere nicht!))
      Aus aktuellem Anlass:

      Ich möchte bitte keine LIKEs mehr haben! ^^
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