Name: Neneve Thalion
Alter:
200 (Menschen-)Jahre alt, für eine Elfe ist dies jedoch kein Alter. Da sie mit 60 Jahren ihre Verwandlung abgelegt hat, sieht sie jedoch (in Menschenjahren gerechnet) wie 18 aus (s. Rasse).
Dennoch gibt sie gerne mit ihrer "Erfahrung" an - vor allem berichtet sie gerne von erfolgreichen Kämpfen.
Im Vergleich mit Menschen wäre sie ungefähr 25 Jahre alt.
Anmerkung: Die Elfen zählen ihre Jahre in Sommern.
Geschlecht:
Weiblich
Rasse:
Ein Beobachter würde Neneve wohl als Elfe abstempeln, doch was ist eine Elfe eigentlich? Muss eine Elfe gleich denen sein, die man gemeinhin kennt?
Elfen gleichen vom Aussehen her stark den Menschen, doch sind sie meist ein wenig schmächtiger und besitzen merkwürdig spitze Ohren, die nicht selten mit Ohrringen geschmückt sind. Sie können sowohl männlich, als auch weiblich sein und lieben die Natur. Im Normalfall besitzen sie einen tierischen Begleiter und kümmern sich den lieben Tag lang um verletzte Tiere, kranke Pflanzen etc.
Sie wirken oftmals sehr zart, manchmal gar durchsichtig.
Sie werden in sogenannten „Blättern“ geboren, vorstellbar wie Eier, in denen sie eingepackt sind. Bis sie daraus „schlüpfen“ werden sie von ihren Eltern weggenommen und behütet von den königlichen Ammen versorgt. Danach kommen sie für gewöhnlich zurück zu ihren Eltern, es gibt aber auch Fälle, in denen diese sie verstoßen und sie zurück zu den Ammen gelangen.
Man könnte sagen, sie sind unsterblich. Aber das ist eigentlich eine große Lüge. Elfen können sterben, zwar nicht durch ihr Alter, aber ganz simpel durch ein Schwerthieb. Mit Erreichen ihrer Volljährigkeit (mit fast 60 Jahren) wird ihnen die Erinnerung an ihre Kindheit genommen und sie können teilweise ein komplett anderes Aussehen annehmen. Ab diesem Zeitpunkt verändern sie sich nicht mehr.
Elfen haben gefiederte Flügel mit denen sie fliegen können.
Besonders bei abergläubischen Wesen gilt eine Elfenfeder als Schutzbringer oder Medaillon.
Einzelne Federn können nachwachsen, aber dies dauert sehr lange.
Noch ein paar Infos zur Rangordnung bei den Elfen: An oberster Stelle steht die Königin, zurzeit Zumina. Einen König gibt es nicht - ist auch so in den Ahnenschriften (eine Art Gesetz) festgelegt. Danach kommen ihre obersten Berater, sowie einige wenige Kriegselfen, die es zu besonderem Ruhm geschafft haben. Erstere dienen der Königin - wie ihr Name bereits verrät - als engste Vertraute und beraten sie bei schwierigen Entscheidung. Direkt darunter befinden sich die persönlichen Wächter der Königin, die ebenfalls bei weniger prisanten Entschlüssen hinzugezogen werden können. Ihre persönlichen Krieger, die sogenannten Königsboten, unterstehen ihnen direkt und bekommen von ihnen Aufträge.
(Weit) unter ihnen stehen die "normalen" Wächter und Soldaten. Danach kommen die Auszubildenen.
Die Waldelfen, die also mit den königlichen Angelegenheiten nichts zu tun haben, werden als "allgemeine Bevölkerung" bezeichnet, haben politisch gesehen keine Rechte, doch genießen ein freies Leben in der Natur.
Klasse:
Früher war sie eine Waldläuferin, doch inzwischen ist sie eine Königsbote (sie bevorzugt einfach Kriegerin), die im Dienste der Elfenkönigin Zumina und ihrem Berater Aimsir steht.
Herkunft:
Neneve ist eine Elfe und wie jede Elfe wurde sie in einem Wald geboren. Ihre Eltern waren ebenfalls Elfen, haben sie nach ihrem „Schlüpfen“ nicht mehr angenommen, da sie sich inzwischen getrennt hatten, sodass Neneve nichts von sich weiß.
Aber der allwissende Erzähler natürlich: Nenveve kommt aus dem idyllischen Flecken Monaria, einer Region, die besonders durch ihre Wasserfälle, unberührten Wälder und ausgedehnten Wiesen bekannt ist. Durchreisende bezeichnen sie als ein Gebiet, in dem es die unglaublichsten Tier- und Pflanzenarten gibt.
Die Herkunft, die sie angibt, ist die königliche (Elfen-)stadt Bamaria, in der sie auch bei den Ammen gelebt hat.
Waffen:
- Einen wunderschönen, gewundenen Bogen aus Ebenholz mit einem einzelnen, giftgrünen Blatt. Gewunden wie die Äste einer Korkenzieherhaselnuss. Dazugehörige Pfeile in einem dunkelgrünen Köcher.
- Ein Schwert mit schwarzem, schlichten Griff, dessen Klinge jedoch blumenartige Verzierungen aufweist
- Einen kurzen Dolch, ebenfalls mit schwarzem, schlichten Griff
Begleiter:Tiere sind wohl die einzigen Wesen auf der Welt, die Neneve wirklich schätzt und denen sie vertraut. Sie besitzt drei, die alle mit ihr sprechen können, jedoch lieber ihre Körpersprache benutzen:
Nr. 1.: Vargas
Neneves längster und ältester Begleiter. Vargas ist, nun ja, ein Hirsch, aber kein gewöhnlicher. Er besitzt Hörner aus Blumen und ein weißes Fell. Er ist ein sehr vorsichtiges Tier. Neneve ist die einzige, die auf ihm reiten darf. Auch wenn er nicht danach aussieht, ist er sehr stark, aber auch genauso eitel. Wenn er irgendwo ein Spiegelbild seiner selbst entdeckt, wird es schwer werden, ihn von dort wegzubringen. Vielleicht ist das der Grund, dass er noch keine tierische Begleiterin gefunden hat…
Alter: ca. 10 Jahre alt
Rasse: Blumenhirsch
Fähigkeiten:
- Blumenkraft: Wenn er mit seinem Kopf den Boden berührt, kann er dort Pflanzen wachsen lassen. D.h. im Kampf etc. kann er von dort kurzzeitig Ranken wachsen lassen, die den Feind dann a) festhalten b) zerquetschen.
- Er ist unglaublich schnell. Schneller als ein Lufthauch, wenn es nötig ist.
Herkunft: Ursprünglich stammt er wie Neneve aus Monaria. Da er aber ein Wanderer ist, zog er von dort als ausgewachsener Hirsch fort und traf Neneve auf einer ihrer Streifzüge im Wald nahe Bamaria.
Nr. 2: Lovia
Lovia ist gerade einmal handgroß, aber das hindert sie nicht daran, ziemlich frech und vorlaut sein zu können. Trotzdem ist sie eine „süße Maus“, besitzt Drachenflügelchen und wunderschöne Augen. Sie ist recht aufgeschlossen, abenteuerlustig und neugierig. Vor ihr kann niemand lange Geheimnisse haben und aufgrund ihrer herzlichen Art muss man sie ins Herz schließen. Ihr größte Schwäche: Essen. Für Essen würde sie wohl alles steh’n und lieg’n lassen…
Alter: 2 Monate alt, nicht ausgewachsen
Rasse: Schlangenmäuschen
Fähigkeiten:
- Durch ihre geringe Größe kommt sie in jeden verschlossenen Raum und kann so als Geheimwaffe dienen. Außerdem hat sie erstaunlich gute Ohren und ist die perfekte Spionin (eine Fähigkeit, die Neneve auch regelmäßig beansprucht)
- Fliegen
Herkunft: Lovia ist in der königlichen Küche geboren und aufgewachsen. Ihre Eltern sind durch einen Rattenfänger gestorben. Ihre vielen Geschwister haben sich im ganzen Land verteilt. Sie selbst wurde durch Neneve vor einem Besen der wütenden Köchin gerettet und lebt nun seither an ihrer Seite.
Nr. 3 : Aiana
Aiana ist eine junge Wölfin im zarten Alter von 8 Monaten (auch noch nicht ausgewachsen). Sie ist sehr schüchtern und ängstlich, fürchtet sich vor allem vor Gewitter und hat graues Fell. Ihre einzige Bezugsperson ist Neneve, die sie als ihre Mutter ansieht und sie auch häufig so nennt. Wenn Neneve jedoch in Gefahr ist, zeigt sich, dass Aiana tief in ihrem Herzen sehr mutig ist.
Sie besitzt ein graues Fell, das flauschig und ein bisschen zottig ist - sie mag es so am liebsten.
Vor allem ihre dunkelbraunen Augen ziehen den Beobachter sofort in ihren Bann.
Fähigkeiten:
- Aiana ist sehr flink, ausdauernd und schnell. Vermutlich kommt dies von ihrem Streunerleben.
- Sie besitzt wohl die leisesten Sohlen auf der Welt.
- Aiana trägt ein seltsames Amulett am Hals mit einem violetten Ametrin: Verleiht ihr die Macht, sich unsichtbar zu machen
Herkunft: Aiana hat seit dem Tod ihrer Mutter auf der Straße gelebt. Dort wurde sie von Neneve gefunden und langsam aufgepäppelt. Sie war völlig abgemagert und schwach, doch nun ist sie wieder gesund.
Fähigkeiten:
Neneves Fähigkeiten sind sehr unterschiedlich. Zum einen kann sie wie jede Elfe kleine Wunden bei Tieren und Pflanzen heilen, kann Pflanzen aus dem Boden wachsen lassen und das Vertrauen von Tieren gewinnen.
Daneben gibt es jedoch auch noch ihre kriegerischen Fähigkeiten:
Sie hat gelernt, mit Bogen zu schießen und mit Schwertern zu kämpfen. Da das Schwert jedoch ihre Hauptwaffe ist, kann sie mit dem Bogen nur "durchschnittlich" gut umgehen. Dafür fehlt ihr auch ein wenig die Geduld und Ruhe. Das Schwert beherrscht sie jedoch, als wäre es mit ihr geboren worden. Durch ihre auftauchende Selbstüberschätzung kann es allerdings auch hier zu ... Schwierigkeiten kommen.
Sie ist recht flink und schnell und kann sich sehr leise im Unterholz bewegen. Sie kennt die Wälder wie kein anderer. Sie weiß sich gut auf’s Verstecken und Anpirschen und ist eine gnadenlose Gegnerin. Mit ihren Flügeln kann Neneve auch längere Strecken fliegen und sich im Kampf in die Luft erheben um Nahkampfwaffen auszuweichen. Für Fernkampfwaffen ist sie dann jedoch anfälliger.
Aussehen:
Neneve hat lange, braune Locken und dunkelgrüne Augen. Sie ist von schlanker Gestalt und auch nicht recht groß (verglichen mit einem Menschen ca. 1.65m). Ihre Haut ist bronze bis bräunlich. Sie trägt meist zwei rote Streifen auf den Wangen (gleicht einer Kriegsbemalung). Wofür diese genau stehen, verrät sie nicht. Auch sonst trägt sie in ihrer Freizeit gerne bunte Kleidung, die sie vom Wald hervorheben. Wie jede Elfe liebt sie Schmuck und schöne Dinge. Neneves Flügel ähneln denen von Turmfalken, sind aber - logischerweise - deutlich größer, ca. eine 1 1/2 Armläng und hautfarben. Sie sind jedoch nicht so groß, dass sie Neneve beim Laufen/Rennen etc. behindern würden. Wenn sie nicht genutzt werden sind sie jedoch farblos und fast durchsichtig. Sie setzten direkt bei den Schulterblättern an. Es ist aber nicht so, dass sie die Flügel irgendwie "einziehen" kann, sie sind immer zu sehen.
Persönlichkeit:
Oh… Es gibt wohl kaum jemand, der Neneve nicht als einen schwierigen Charakter bezeichnen würde. Sie ist sehr abweisend gegenüber fremden und auch recht vorlaut. Die Rangordnung der Elfen macht ich schwer zu schaffen, wodurch sie meist nicht gut gelaunt ist. Teamarbeit ist mit ihr ebenfalls schwierig, da sie der Auffassung ist, es gelinge nur, wenn sie es selbst macht. Sie ist aufmüpfig und hat immer eine spitze Bemerkung auf den Lippen. Sie vergibt so gut wie nie und eine zweite Chance bekommt sowieso niemand von ihr. Sowieso ist sie recht rachsüchtig. Überhaupt ist sie recht schnell eingeschnappt und ziemlich jähzornig.
Ihre Arroganz und Eitelkeit ist nicht von der Hand zu weisen, wodurch sie sich mehr Feinde als Freunde hat.
Hätte sie jedoch Freunde und Vertraute, würde sie für sie so ziemlich alles tun. Vielleicht sogar sterben. Sie besitzt eine gehörige Menge Humor, der jedoch nur bei ihren Tieren zum Vorschein kommt. Überhaupt redet sie mit ihnen ganz anders als mit „Menschenartigen“: Sanft, liebevoll und beinahe begütigend.
Auch wenn sie es niemals zugeben würde, ist sie doch sehr romantisch veranlagt.
Geschichte:
Von ihrer Kindheit weiß sie so gut wie nichts mehr. Sie scheint jedoch nicht allzu schlecht gewesen zu sein – auch ohne Eltern. Sie kann sich nur noch an einen Namen erinnern: Jutah. Wer oder was das ist, weiß sie jedoch nicht mehr - ein weiteres Geheimnis, das es wert ist, gelüftet zu werden...
Wie kam sie eigentlich dazu, Kriegerin zu werden?
Das entscheidende Erlebnis war der Tod ihres Freundes, eines Elfen namens Hondu. Er war ihre große Liebe und wurde bei einem Hinterhalt mit einem Pfeil getötet, als er dafür Neneves Leben rettet. Eigentlich war es völlig belanglos: Beide hatten bei einem Spaziergang Wilderer getroffen, diese gestellt und zum Umkehren gezwungen. Doch einer der beiden wollte sich wohl damit nicht zufrieden geben und verschoss einen Pfeil mit seiner Armbrust...
Auf Fragen bezüglich Hondu reagiert sie äußerst aggressiv. Sie sucht seit diesem Ereignis ruhelos nach seinen Mördern um sie zu vernichten. Und wenn sie vernichten sagt, meint sie es auch genau so. Zu diesem Zweck schloss sie sich den königlichen Kriegern an, die ihr regelmäßig Aufgaben übertragen. Meist hängen diese mit der Auslöschung bestimmter Feindesgruppen zusammen, da Neneve hierbei keine Skrupel kennt. Im Moment jedoch ist ihr letzter Auftrag ausgeführt und bis der nächste kommt, kann es einige Sonnenaufgänge dauern ( 1 Tag = 1 Sonnenaufgang). Daher macht sie sich nun auf die Suche nach Hondus Mördern. Seither vertraut sie niemandem mehr in ihrer Umgebung, um nicht noch einmal einen solchen Verlust ertragen zu müssen. Vielleicht haben auch die vielen einsamen Stunden am Lagerfeuer oder das Suchen nach den Tätern ohne Begleitung sie ein wenig mürrisch und aufbrausend machen lassen.
Anmerkung: Als Erinnerung an Hondu trägt sie zwei Armringe aus weiß/blauen und rot/grünen Perlen. Letzteres trug Hondu als Zeichen der Verbundenheit.