Gedanken

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    • Hallo.
      Ich bin neu hier.
      Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich anfangen soll.
      Ich denke allerdings, dass ich die Geschichte Kapitelweise versuchen werde zu posten.

      Eigentlich möchte ich gerne den Leuten mal ermöglichen etwas zu lesen, was sie vielleicht (hoffentlich) fesselt, zum Lachen bringt und vielleicht auch zum Nachdenken.
      Die Geschichte ist noch lange lange nicht fertig und wird vermutlich mehrere Bänder umfassen. (Naja in meinem Kopf ist sie ja schon fertig...)
      Generell würde ich die Story auf ab 18 beschränken, wobei ich auch Bücher mit derlei Szenen schon mit 16 gelesen habe und auch keinen Schaden davon getragen habe.
      Es wäre noch anzumerken, dass ich keinerlei Verbindung zum Hauptcharakter oder irgendwelchen anderen Figuren meiner Geschichte habe. Alles reine Fiktion.

      Ich hoffe, dass es euch gefällt und natürlich auf Feedback.
      Achso und falls ich einige Fehler mache, bitte ich dies zu entschuldigen. Ich war im Deutschunterricht nie die hellste Leuchte.

      Liebe Grüße,
      Lamuria.

      Edit: gelöscht weil wegen Bockmist...

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von Lamuria ()

    • @Lamuria Hallo und willkommen hier! Gleich am Anfang zwei Tipps: Du solltest dich im Vorstellungsbereich einmal vorstellen, damit man dich kurz kennenlernt, dann wird auch bestimmt jemand deine Sachen kommentieren. Zweitens postet du hier eine ziemliche Wall of Text gleich am Anfang - da wird sich kaum jemand durchschlagen, wenn man noch nichtmal weiß, ob es sich "lohnt". Poste in kleinen Häppchen, die es einem leicht machen, es mal zwischendurch zu lesen und Anregungen zu geben :)
      Ich an deiner Stelle würde den zweiten Beitrag komplett löschen und den ersten deutlich (!) verkürzen, um Leser anzulocken. Guck doch mal in die anderen Threads rein, welche Längen die anderen für einen Post wählen :)


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.
    • @Phi Hallo auch und vielen Dank.
      Vielleicht hast du Recht.
      Ich hatte es mir nicht in der Vorschau angesehen. Ist schon ne krasse Menge Text.

      Allerdings muss ich dazu sagen, dass der Anfang - für meine Belange - ziemlich langweilig ist und auch erst das Genre besser Sinn ergibt, wenn man im zweiten Kapitel angelangt ist.

      In der Textdatei sah das alles nicht so viel aus. xD
      Ich habe zwar schon in die anderen Threads geschaut, nur finde ich persönlich, dass so unsinnige Cliffhanger entstehen, wenn ich immer wieder mitten in Gesprächen abbreche, weil der Post zu lang ist.

      Ich denke ich warte erstmal ab was so an weiteren Reaktionen kommt und entscheide dann wie ich die weiteren Kapitel poste. Vielleicht muss ich an meiner Stammdatei arbeiten damit ich die gekürzten Abschnitte sinnvoll posten kann.

      Danke dir jedenfalls für die guten Ratschläge. Ich werde mich direkt mal vorstellen gehen.
    • Spoiler anzeigen

      Lamuria schrieb:

      Eigentlich bin ich nur ein ganz normales Mädchen.

      Gefühle sind wie zartes, grünes Gras, welches plötzlich im Winter unter einer dichten Schneedecke so unerwartet erstickt, dass es taub und leblos wird. Irgendwann spürt man nichts.
      Doch wenn gelegentlich Menschen kein Komma unbewusst auf den gefrorenen Gräsern laufen, zerbrechen diese zarten Grashälmchen so hilflos wie eine dünne Eisschicht, die durch eine plötzliche Last einbricht, dass sie sich nicht mehr wieder erholen können.
      Sie sterben.
      Gefühle, die verschwinden.
      Erst mit der Zeit, wenn die Sonne kein Komma nach einer viel zu langen Dauer wieder zum Vorschein kommt, um zunächst die betäubende Kälte zu schmelzen und schließlich kein Komma die Wärme des Frühlings, neue Gräschen zum Erblühen bringt, erst dann vergisst man die schmerzlich Verlorenen.
      Unersetzlich.
      So ist es mit Gefühlen.
      Nur schlecht, dass der Frühling auf sich warten lässt.

      Normalität. Dieses Wort kann man nicht auf Menschen beziehen.
      Für Menschen gibt es keine Norm. Jeder ist auf seine Weise einzigartig, wobei der eine mehr, der andere weniger ergründbar ist.
      Warum ich euch hier eine Geschichte erzählen möchte?

      Nun, wenn man sich selbst fragt, ob man komplett wahnsinnig geworden ist, und seine eigenen Handlungen nicht mehr versteht, will man sie doch wenigstens verarbeiten und versuchen nachzuvollziehen, was in einem selbst vorgeht.
      Was hat mich dazu gebracht zu sein, wie ich bin?
      Was will ich eigentlich sein?
      Naja, was willst du sein?
      Jeder hat da seinen Wunsch, einen Leitfaden, an den er versucht sich zu klammern und nicht daran abzurutschen, um das Gegenteil zu erreichen.

      Doch irgendwie ist kaum einer glücklich.
      Das liegt daran, dass es einfach nicht klappt, sich an diesen Faden zu hängen, wenn man versucht, sein eigenes Gewicht und das der Dinge, die man auf dem Weg noch mitschleppt, zu tragen.
      Dazu ist er meist zu dünn und zerreißt einfach vor unseren Augen.
      Wie auch immer. Ich allerdings finde es faszinierend, dem Lauf meines Lebens zu folgen. Vor allem stehen immer viele wichtige Entscheidungen an, und die gilt es zu durchdenken und letztendlich zu treffen.


      Ich habe mir erstmal das Vorwort genommen, weil es für mich wie gesagt zu viel auf einmal ist. Das würde auch mit Korrigieren zu lange dauern :D

      Aber es ist erfreulicherweise fast nichts zum Korrigieren da. Hier und da ein Komma zu viel oder zu wenig, wenige Flüchtigkeitsfehler. Finde ich super. Auch vom Lesefluss her ist es toll, ich werde gleich mit reingezogen und das, obwohl man ja eigentlich nichts erfährt - weder über die Protagonistin noch über die Geschichte an sich.
      Also Respekt, dass du trotzdem schon Spannung aufbauen kannst. Daumen hoch :thumbsup:


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.
    • Spoiler anzeigen

      Lamuria schrieb:

      »Kennst du das, wenn man morgens kaputter aufwacht als man eingeschlafen ist, von Träumen an die man sich nicht mal mehr erinnern kann?«, fragte ich meine beste Freundin Linda, während wir auf dem Schulweg angehalten waren, um uns ein wenig zu unterhalten.
      >»Was meinst du?« Sie schüttelte mit einer geschmeidigen Kopfbewegung in meine Richtung ihre Locken.
      »Ach, es ist nur… ich weiß nicht, warum ich immer noch müder aufwache, als ich eingeschlafen bin.«, antwortete ich.
      »Na! Ich will nicht wissen, was DU träumst!«
      >Hmm. Ich wusste, jetzt würde wieder irgendein Spruch kommen.>Ich kannte sie schon zu lange, um etwas anderes zu vermuten. Meiner Erfahrung nach_musste sie jede Chance ergreifen, über peinliche Einzelheiten zu spekulieren, die sich ihr ergab. In jeder Hinsicht. Immer.
      >»Ha! Wahrscheinlich du und Klos, wie ihr übereinander herfallt!«
      »Oh mein Gott!«_Ich verdrehte die Augen. »Wäre ja schön wenn’s so wäre, nur schade, dass ich mich nicht daran erinnern kann.«
      Nun war sie an der Reihe die Augen zu verdrehen.
      »Du hast Probleme...«, antwortete sie.
      »Wieso denn?«, wollte ich wissen.
      >Bei ihr fühlte ich mich manchmal richtig unverstanden. Oftmals hatte sie nämlich überhaupt keine Lust, meinen kleinen Problemchen zu lauschen. Da sie meine beste Freundin war, tat es manchmal ganz schön weh, wenn ich, mit meiner eigenen Gefühlswelt, von ihr kaum beachtet, oder komplett ignoriert wurde.
      >Als sie etwa zehn Sekunden nicht antwortete, meinte ich nur schroff:_»Na dann eben nicht.«
      »Bla, bla, bla...« Dann verstummte sie wieder.

      Dieses Verhalten machte mir klar, dass sie irgendetwas belasten musste.
      Und zwar etwas, das noch nicht so lange her sein konnte, denn sonst hätte sie nicht eben noch den angeblichen Inhalt meiner Träume verspottet.
      »Sag schnell!«, forderte ich, »Der Unterricht fängt gleich an.«
      »Nachher...«
      Sie sagte es mit einem Hauch Traurigkeit in ihrer Stimme.
      Das war das Einzige, was ich zu hören bekam.

      Heute war es besonders schön auf unserem Schulhof. Es war zwar schon Herbst, aber immer noch so warm, dass man ohne Jacke herumlaufen konnte, ohne sich zu erkälten.
      Naja, eigentlich mag ich Herbstwetter überhaupt nicht.>Morgens zu kalt, mittags zu warm, und abends schon wieder zu kalt.
      Doch heute war es wirklich schön draußen und ich fragte mich, ob es bis Schulschluss weiterhin so warm bleiben würde.>Der Himmel war in einem klaren Blau getränkt, welches mit seinen kleinen weißen Wölkchen, die sich wie kuschelige Wattepuschel aufbauschten, sehr warm und beruhigend wirkte.
      Mein Blick senkte sich, bis er auf der erhabenen Krone einer Eiche liegen blieb, deren prachtvoll gefärbte Blätter durch die leichten Windstöße herumwirbelten, bis sich schließlich einige von ihnen lösten um sachte auf den weichen, von Ästen und Laub bedeckten Gräsern zu landen. (Habe den Kern des Satzes nicht verstanden. Er ist mir eindeutig zu lang!)


      »Lass uns gehen.«, sagte Linda.
      Also standen wir, ohne weiteren Wortwechsel auf_und gingen geradewegs ins Schulgebäude.>Ein kalter Luftzug schob mich von hinten an und ein kühler Schatten legte sich über meinen Körper, als ich, außer Reichweite der Fenster, zum Klassenraum ging.
      >Linda erzeugte immer sehr seltsame, quietschende Geräusche, wenn sie mit den Gummisohlen ihrer Turnschuhe, die ebenso lebensunlustig aussahen, wie sie selbst, über den Fußboden schlenderte. Ich konnte sie einfach nicht dazu überreden, mal ordentliche Stiefel im Herbst zu tragen. Sogar im dicksten Winter traf man sie, natürlich, in hässlichen abgetretenen Latschen an.
      >Dieses „alte-Turnschuhe-Geräusch“ war bald allerdings kaum noch hörbar, denn eine riesige Gruppe Fünftklässler zog tobend und kreischend an uns vorbei.
      »Die haben sicher Ausfall...«, murmelte ich im Versuch, unsere Konversation wieder zum Laufen zu bringen.
      »Ja.«, meinte Linda nur emotionslos.
      >Man sah ihr immer noch an, dass sie etwas bedrückte.>Eigentlich wollte ich gar nicht wissen, was mit ihr los war.
      >»Ich bin soooo müde...«, murmelte ich weiter, um sie abzulenken.
      »Hm...«, meinte sie nur.

      Es wurde eine sehr anstrengende Englischstunde mit unserem, völlig verwirrten und absolut langweiligen Englischlehrer, Herr Deber. Obwohl ich mich total unterfordert fühlte, kam ich in Englisch immer nur knapp an einer Drei vorbei.
      >Als mein Blick über die Klasse schweifte, bemerkte ich zuerst gar nicht, dass Damian auch da war.>Er schwänzte oft den Unterricht und war dann stundenlang unauffindbar, also wäre es nicht besonders verwunderlich, wenn er auch heute abwesend gewesen wäre.
      Doch er war da. Er starrte an mir vorbei.>Wahrscheinlich war er genauso gelangweilt, wie jede andere in diesem Raum befindliche Person.>Damian, auch bekannt als „Klos“, oder „Kloske“, wie sie ihn ärgerten, war der Junge, in den ich seit einem Jahr verliebt war.>Damals, als er die elfte Klasse wiederholen musste, kam er zu uns.
      >Eigentlich ist er nichts Besonderes. Rein äußerlich zumindest.>Mittelbraune Haare, etwas dunkler als meine eigenen vielleicht, leicht gebräunte Haut, einen leicht trainierten Körper, der sich hinter einer Mischung aus engen Jeans und Lederjacke verbarg.
      Nach meinen Vermutungen hatte er, was Klamotten betrifft, eigentlich weder einen festen Stil, noch besaß er die Lust sich in Modevarianz zu testen. (was ist mittelbraun?)

      >Er besaß schmale, jedoch sehr ausdrucksstarke, feste Lippen.>Besonders schön fand ich seine Augen, die in ein leichtes, warmes, eher schon graues, gelbliches Grün getaucht waren, welches zur Pupille hin in dunkles Gelb mündete. Sie erinnerten mich an eine frisch blühende Frühlingswiese mit Löwenzahn, die auf einem bewölkten Plätzchen wächst.
      Seine Augen beruhigten mich immer.>Warum das so war, bleibt mir allerdings selbst ein Rätsel. (wie kommt sie auf fest? Schon geküsst?)


      Also saß ich nun, auf die rosafarbene Armbanduhr von Linda starrend, an Klos denkend, auf diesem unbequemen Stuhl bis es endlich klingelte.>Nun würde ich mich mit Linda beschäftigen müssen.>Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie etwas Weltbewegendes auf dem Herzen hatte, aber sie verhielt sich einfach auffällig lang depressiv.>Bestimmt wieder nur eine schlechte Note, die sie ihren Eltern nicht beichten wollte.>Da sie aber Unterschriften brauchte, sollte ich diese also immer für sie fälschen.>Dafür hatte ich Talent, wie ich finde.
      >Wir setzten uns auf den Boden vor dem Klassenraum.>Ich musste sie erst daran erinnern mir zu erzählen, was sie so sehr beschäftigte, so versunken war sie in ihren Gedanken.
      »Naja«, sagte sie. »Weißt du, ich hätte vor einer Woche meine Tage kriegen sollen...«
      Ich zog die Augenbrauen zusammen. »Nicht schon wieder...«
      »Ja, doch Anna, wenn du wüsstest, was ich mir für Sorgen mache.«

      Ich dachte kurz nach.>Zum Glück war es wirklich nichts Schlimmes.>Das einzige wovor ich bei ihr wirklich Angst hatte war, dass sie sich mit ihrem Freund zerstritten haben könnte.>Dimitri war ein hochgewachsener, schwarzhaariger Russe mit eisblauen Augen und einem übertriebenen Akzent, wie ich finde.>Aber es war eben wie es war.>Er würde wohl nie die deutsche Aussprache beherrschen.

      »Okay, wir machen das so...« Ich vergewisserte mich ihrer Aufmerksamkeit.>Nicht dass sie sich vielleicht wieder in geistiger Abwesenheit übte.>»...nach der Schule gehen wir in die Drogerie und holen uns so einen Test. Ich mach das auch für dich«, schlug ich vor, wobei ich ihr liebevoll zublinzelte.>Als Linda zu Boden schaute, tätschelte ich ihre Schulter.
      »Und was mach ich wenn...«>Sie schauderte.
      »Ach, es wird schon nichts sein. Das dachtest du doch schon so oft!«
      »Ja, aber dieses Mal hat es ja auch einen Grund. «

      Jetzt war ich gespannt.>»Was denn? Ihr benutzt doch Kondome, oder?«
      Ich wusste ja, das sie einen Freund hatte, aber sie hatten kein sehr intensives Sexleben, wenn man ihr glauben konnte.>Außerdem machte sie sich wegen jeder Kleinigkeit verrückt.
      >»Ja, aber wenn es doch eingerissen ist...« Sie verbildlichte ihre Sorge mithilfe ihrer Finger, indem sie auf den winzigen Abstand starrte, den sie zwischen ihrem Zeigefinder und dem Daumen gelassen hatte. »...so ein winziger Riss oder so.«
      Sie senkte verlegen den Kopf.
      >»Ach wird schon nicht. Hast du denn irgendeinen plausiblen Anlass das zu denken? Außerdem machst du doch deine doofe Diät und dabei ist es ganz normal, wenn sich etwas mit dem Körper verändert.«
      Langsam beruhigte sie sich wieder.

      »Okay, und du holst das blöde Ding wirklich für mich?«
      »Jaaa«, sagte ich gespielt genervt. »Komm schon.«
      Ich nahm sie am Arm und zog sie hinter mir her den Schulhof entlang.
      Eine Stunde noch...

      Sie wollte mir am nächsten Tag Bescheid sagen.>Es war ohnehin alles peinlich genug gewesen.>Ich hatte den Test zwar bezahlt und anschließend eingesteckt, zuvor hatte Linda allerdings, beim Vorbeigehen, die Hälfte des Inhaltes des gegenüberliegenden Regals umgeworfen. Kondome und Gleitgel.
      >Zum Glück kam dann ziemlich schnell eine nette Angestellte und half uns, ohne unnötige Kommentare, alles wieder einzusortieren.
      »Na, dann...«, murmelte ich zu mir selbst, während ich meine Klamotten auszog.
      »Ich bin gespannt.«
      Zu Hause waren noch viele Aufgaben zu erledigen, wie immer, denn meine Mutter kam erst spät wieder nach Hause.
      >Mein Vater wohnte schon lange nicht mehr bei uns.>Das Letzte, woran ich mich erinnere, ist, wie er an meinem sechsten Weihnachten nicht mehr da war und ich das Bild, welches ich für ihn gemalt hatte, meiner Oma geben sollte.>Später habe ich erfahren, dass er nach Amerika ausgewandert ist, um dort seinen Traum vom eigenen Unternehmen zu verwirklichen.
      >Ich bin ein Einzelkind.>Alles in allem hat es seine Vorteile, denn man braucht sich weder um Aufmerksamkeit, noch um irgendetwas Materielles zu streiten.>Außerdem hatte ich genügend Freunde.
      >Vor allem hatte ich Linda.>Sie war wie eine Schwester für mich, schon seit ich denken kann.>Meine Mutter war mit ihrem Vater in die Grundschule gegangen.>Sie hatten sich das ganze Leben lang nicht aus den Augen gelassen.>Das Schicksal wollte allerdings nicht, dass sie bis zum Ende zusammen blieben.>Gute Freunde waren sie trotzdem, so wie Linda und ich.

      Heute Nacht wollte ich ausschlafen.>Hoffentlich nicht wieder so einen anstrengenden Traum träumen, an den ich mich nicht einmal erinnern kann.>Ich musste die ganze Zeit an das denken, was Linda heute früh wegen meines Traumes gesagt hatte.
      >Klos und ich.>Allein der Gedanke war schon ein Witz.>Ein Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen.>Übereinander herfallen?>Ja, das hätte ich gerne. Das hätte ich wirklich gerne.>Nicht das ich hier falsch verstanden werde, denn mit siebzehn entwickelt Frau nämlich durchaus auch derartige Bedürfnisse.
      >Ich wünschte mir in diesem Moment so sehr, er würde sich annähernd so für mich interessieren, wie ich mich für ihn.>Es kribbelte in meinen Fingerspitzen.>Das passierte ab und an, wenn ich aufgeregt war.
      >Ich dachte über ihn nach.>Eigentlich hieß er ja Damian Klosberg.>Kein schöner Name, wie ich finde, aber es erschien mir nie wirklich wichtig. (ach, ich kenne schrecklichere Namen)


      Über Linda musste ich auch nachdenken.>Was wäre, wenn sie wirklich schwanger war?>So ein neues kleines Menschenleben ist so wertvoll.>Man kann es hüten und formen, es wachsen sehen und versuchen es zu einem guten Leben zu machen. Zumindest so lange, bis es sich dazu entscheidet, sein Leben selbst zu formen und sich weiterzuentwickeln.>Unabhängig werden.

      Würde sie es behalten?>Sicher nicht.>Ich kannte sie zu gut um derartiges zu vermuten.>Es wäre einfach zu abwegig, sich Linda als sorgende Mutter vorzustellen.>Sie konnte kleine Kinder auf den Tod nicht ausstehen und das meine ich wörtlich.>Ihrem kleinen Bruder ist sie öfters schon, mit mehr oder weniger gefährlichen Gegenständen in der Hand, die, über ihrem Kopf zum Schlag bereit geschwungen waren, durch die gesamte Wohnung hinterhergejagt.

      Und Damian.
      Diese wunderschönen Augen.
      Ich konnte nicht anders als mir vorzustellen, er würde mich mit einem süßen Lächeln ansehen, voller Liebe und Hingabe für mich.>Dieselbe Hingabe, die ich ihm entgegengebracht hätte, wenn er wenigstens eine Regung von positiven Gefühlen mir gegenüber entwickeln würde.>Ich musste es eben unterdrücken, ignorieren. Was blieb mir schließlich übrig?>Ich bin nicht der Mensch, der anderen um den Hals fällt und sie mit so belanglosen Dingen, wie Verliebtheit, belästigt.

      Damian war, soweit ich das beurteilen konnte, ein ruhiger Typ.>Er war ein Jahr älter als der Rest meiner Klasse, da er das elfte Schuljahr, wie bereits erwähnt, wiederholen musste.>Das machte ihn zu etwas Unerreichbarem für mich.
      >Er war zurückhaltend, stand in den Pausen bei den Schülern des höheren Jahrgangs, und sprach, außer zu einigen Gelegenheiten einige mehr oder weniger produktive Beiträge zum Unterricht leistend, zu keinem ein Wort...
      >Es sei denn man belästigte ihn und das sollte man erwiesener Maßen nicht tun. Einmal hat es unser Klassenclown, Maik Tuschek, versucht und bereut.
      Eigentlich hatte er sich mit Damian, wie mit jedem anderen aus der Klasse auch, wieder mal einen Spaß erlaubt.>Viel Gefuchtel mit Wertgegenständen aus der Schultasche des jeweiligen Opfers.>Da er selbst als größter Idiot der Schule bekannt war, versuchte er immer die Aufmerksamkeit auf andere zu lenken und ihnen Scham zu bereiten.>In diesem Fall Damian.

      Doch als Damian den Klassenraum betrat und voller Wut auf Maik zurannte, um ihm mit erhobener Faust einen Haken zu verpassen, konnte sich die ganze Klasse vor Entsetzen und gleichermaßen Belustigung kaum halten.
      Alles ging sehr schnell.
      Zuerst flog ein kleines Kästchen aus Metall auf den Boden, unweit von meinen Füßen, welches noch vor einer Sekunde in Maiks Hand hin und her gefuchtelt wurde.
      >Dann schlug Damian auf Maik's Gesicht ein, bis dieser zu Boden ging.>Plötzlich war Maik wieder im Vorteil und verpasste Damian einen Haken.>Insgesamt schien Maik jedoch die größeren Verluste davon getragen zu haben.>Die beiden hätten sich tot geprügelt, wenn nicht unser Deutsch- und Sportlehrer, Herr Maise, die beiden Jungen auseinander gerissen hätte.

      Maik, sich wilde Flüche von Damian zurufen lassend, blutete währenddessen stark aus dem Mundwinkel.>Doch als er mit seiner Zunge das heraus strömende Blut auffing, hielt Damian plötzlich inne.>Er war wie verstummt.
      Ich weiß nicht, ob es der Schock darüber war, einen Mitschüler wegen irgendeinem Gegenstand aus seiner Tasche derart heftig geschlagen zu haben.>Ein kleines Kästchen mit zwei kleinen Glaskugeln, waren alles was ich davon sah als er es kurz öffnete, wahrscheinlich um seinen Inhalt zu überprüfen, denn Damian verbarg es daraufhin unverzüglich unter seiner schwarzen Lederjacke.

      Wie auch immer.
      Der Ausgang der Geschichte war, dass sich Maik letztendlich bei Damian entschuldigte und, seltsamerweise, nie wieder auch nur den Ansatz eines Versuches startete, jemanden mit einem persönlichen Gegenstand_bloß zu stellen.>Gut für mich, denn ich selbst hatte noch nie einen von Maik's Streichen ertragen müssen und würde es nun wahrscheinlich auch nie.

      Mit letzten Gedanken an ein zartes, warmes Graugrün und eine Sommernacht, schlief ich ein.


      > Dort habe ich den Absatz entfernt.
      _ Bedeutet, dass dort vorher etwas war (Komma/Punkt) und nun ein Leerzeichen ist.
      gelbe Schrift bedeutet, dass sie überflüssig ist.



      Leider muss ich gestehen, dass mir der Text sehr gut gefiel. Du bringst gut die Gefühle rüber, gehst nicht zu weit ins Detail und bleibst konsequent. Ich dachte zuerst, bei deiner Erklärung zur Geschichte (ab 18 usw.), sie wäre nichts für mich und es würde zu sehr ausarten. Aber wenn es in diesem Maße, wie bisher, bleibt, dann bin ich mit Freuden ein Leser deiner Geschichte.
      Du bist erstaunlich textsicher! Ich versuchte krampfhaft, Fehler zu finden, aber bin kläglich gescheitert. Vermutlich habe ich sogar noch mehr Fehler in meiner Antwort drin, als du im gesammten Text.

      Ich mag es sehr, diese sich aufbauende Liebesgeschichte. Auch ich selbst bin sehr gefühlsbetont und emotional. JA LEUTE! ICH HABE AUCH GEFÜHLE! Auch wenn einige es nicht glauben wollen oder können.

      Nur eine kleine Kritik habe ich zu äußern, was aber eher an meiner geistig beschrenkten Auffassungsgabe liegt. Ich habe schlicht und ergreifend den Namen deiner Protagonistin vergessen. Linda und Damian waren mir sofort bekannt. Aber deine Protagonistin ist für mich namenlos geblieben. Am besten, du erwähnst ihren Namen etwas öfters im Text. Ab und an, wenn Linda sie anredet. Dann fühlt man sich bestimmt noch mehr integriert. :)
      Ich bin mir nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.

      -Albert Einstein-
      ___________________
      Helios III (Arbeitstitel)
    • @Zarkaras Jade
      Wow also ziemlich viel Info von deiner Seite. Wo soll ich anfangen? xD

      Erstmal danke für deine Einschätzung. Ich hoffe das dir die Geschichte auch weiterhin gefällt.
      Zweitens - ehm naja das wird noch eher so das es vielleicht ein bisschen ausartet. Es geht dann alles ziemlich schnell und wird auch sehr detailliert. Teilweise so detailliert das ich mich manchmal selbst schäme wenn ich das lese...
      Kann sein das ich das noch abändere. Ich bin mir nicht sicher ob ich das alles der Fantasie der Leser überlassen soll, aber andererseits ist es schon reizvoll sowas mal zu schreiben. (Ich hoffe du weißt was ich meine *räusper*)
      Also kann sein das du jetzt vielleicht denkst das sich die Lovestory langsam aufbaut, aber es wird dann doch ziemlich schnell körperlich.

      Das hat aber nen Grund.
      Die Geschichte ist nur so wie sie ist weil es vorher etwas gibt das es auslöst.
      Wären die Umstände normal dann wäre sicher alles langsamer von Statten gegangen.

      Dann die Sache mit dem Namen der Protagonistin.
      Da muss ich dich vor dir selbst in Schutz nehmen. Du bist weder geistig beschränkt noch sonst was. Der Name fällt lediglich erst im zweiten Kapitel. Es sei denn ich bin geistig nicht mehr auf der Höhe und habe vergessen was ich selbst geschrieben habe ;)


      Sooo dann zu deinen Berichtigungen.
      Also erstmal arbeite ich deine Anmerkungen ab.^^

      Mein Blick senkte sich, bis er auf der erhabenen Krone einer Eiche liegen blieb, deren prachtvoll gefärbte Blätter durch die leichten Windstöße herumwirbelten, bis sich schließlich einige von ihnen lösten um sachte auf den weichen, von Ästen und Laub bedeckten Gräsern zu landen. (Habe den Kern des Satzes nicht verstanden. Er ist mir eindeutig zu lang!)
      --- also das ist eigentlich nur eine Wahrnehmung. Szenerie. Sie beobachtet wie sich Blätter vom Baum lösen und zu Boden gleiten. Ich weiß nicht wie das so ist wie gesagt Ausdruck war nie meine Stärke, aber ich verstehe jedes Wort. Vielleicht warte ich da ab ob andere auch Probleme haben den Satz zu verstehen.

      Dann Mittelbraune Haare
      --- also naja Mittelbraun ist Frauen im Allgemeinen wohl eher bekannt als Männern. Das hab ich nicht bedacht. Ich lese das sehr häufig auf Haarfärbemitteln. Mittelbraun ist weder blond noch schwarz angehaucht. Genau wie das Braun von Rinden.

      feste Lippen (wie kommt sie auf fest? Schon geküsst?)
      --- haha also hier musste ich lachen. Natürlich noch nicht. Ich denke das liegt an der Selbstwahrnehmung, dass ich diesen Teil so geschrieben habe. Volle Lippen sind in der Regel nachgiebiger und weich, vor allem wenn sie durch die Lippenränder nicht zu scharf abgegrenzt werden, sondern einen weichen übergang zum Rest des Gesichtes bilden. Schmalere Lippen hingegen, sind von Natur aus meist fester, da erstens weniger Fläche ( und wie man weiß ist die Gesichtshaut nicht so weich wie die Lippenhaut) und zweitens werden schmalere Lippen oft härter durch die Lippenränder (das ist im Übrigen das wo Frauen den Lipliner auftragen) begrenzt sind.
      Ich hoffe das war soweit verständlich. Vielleicht ändere ich es auch ab und schreibe stattdessen schmale Lippen.

      Eigentlich hieß er ja Damian Klosberg.>Kein schöner Name, wie ich finde, aber es erschien mir nie wirklich wichtig. (ach, ich kenne schrecklichere Namen)
      --- naja das liegt wohl im Auge des Berachters xD

      Dann habe ich deine anderen Berichtigungen weitestgehend angenommen. Bis auf die Absätze, die du entfernt hast. Und das nur, weil ich empfinde, dass es im Auge wehtut, wenn er keinen Ruhepunkt im Lesen findet. Mir persönlich haben diese Absätze sehr geholfen. Auch bei der Strukturarbeit, daher belasse ich sie fürs erste. Kann sich aber noch ändern.

      So ich hoffe das war verständlich. Und vielen Dank nochmal für Alles. Ich hoffe die folgenden Szenen schrecken dich nicht allzu sehr ab.

      Liebe Grüße,

      Lamuria.
    • Hey @Lamuria

      Vorne weg muss ich erstmal sagen, dass man absolut nicht merkt, dass du Schwierigkeiten damit hast dich auszudrücken.
      Dein Stil ist sicher und vor allem leicht zu lesen ohne unbeholfen zu wirken :)
      Ist zumindest erstmal meine Einschätzung ^^

      Zur Länge der Posts:
      In der regel posten wir hier 3-4 Din A4 Seiten :)
      Aber du hast schon Recht, dass so oft unnötige Cliffhanger entstehen, beziehungsweise Sinnabschnitte getrennt werden.
      Ich für meinen teil bin hier eigentlich immer auf Arbeit, weswegen ich kurze Abschnitte bevorzuge, die ich schnell mal zwischendurch lesen kann ^^
      Aber wenn du dich entscheidest bei dieser Länge zu bleiben wäre mir schon geholfen, wenn du nur einen Abschnitt Postest, damit ich nach komme ^^

      Was allerdings ganz nett ist, dass du in kleinen Absätzen schreibst :)
      Ehrlich gesagt habe ich am Ende nur noch die Anfänge der Abschnitte überflogen und die gelesen, die mir relevant erschienen XD (-> Zeitmangel)
      Aber ich weiß jetzt immerhin grob worum es geht ^^

      Zur Geschichte:
      Ich frage mich jetzt schon, was Anna an dem Typen findet.
      Scheint wie in den Soaps zu sein, wo das Mädel aus blauäugiger Liebe heraus unter die falschen Leute gerät.
      Spielplatz, will sie zum Rauchen verführen, Schwänzen ... Fast schon ein bisschen Klischeebehaftet XD
      Aber ich sage immer: Die Klischees sind Klischees, weil sie scheinbar funktionieren XD Und wahrscheinlich hat es was mit diesem Damian auf sich, sonst würdest du ihn nicht so ausführlich erwähnen ^^
      ich bin jedenfalls neugierig, was jetzt noch kommt und wie sich das Ganze entwickelt.

      Lamuria schrieb:

      Mein Blick senkte sich, bis er auf der erhabenen Krone einer Eiche liegen blieb, deren prachtvoll gefärbte Blätter durch die leichten Windstöße herumwirbelten, bis sich schließlich einige von ihnen lösten um sachte auf den weichen, von Ästen und Laub bedeckten Gräsern zu landen. (Habe den Kern des Satzes nicht verstanden. Er ist mir eindeutig zu lang!)
      Typischer Fall von Mammutsatz.
      Ich kann ihm gut folgen (Habe ihn im Text speziell aber auch nicht gelesen, da ich ja nur überflogen hab)
      Ich denke, dass "Problem" ist, dass du recht einfach schreibst und einem auf einmal so einen Riesensatz um die Ohren haust XD
      Was mir an dem Satz gut gefällt ist, dass er sehr bildlich ist. Man sieht das Blatt vor seinem inneren Auge herunter schweben. So wie du den Satz geschrieben hast fällt mir auch keine wirklich variante ein, wo du den Punkt hinsetzen könntest :hmm: (Sofern du denn überhaupt einen setzen wollen würdest)
      lange Rede, kurzer Sinn: Mich stört er eigentlich nicht :P

      Lamuria schrieb:

      Eigentlich hieß er ja Damian Klosberg.>Kein schöner Name, wie ich finde, aber es erschien mir nie wirklich wichtig.
      Mich hat interessiert, wie ein Damian auf den Spitznamen Klos kommt XD
      Deshalb fand ich es ganz gut, dass du den Nachnamen erwähnt hast.
      Grundsätzlich verleihen Nachnamen den Charakteren auch mehr Tiefe. Aber ich habe leider nie welche, weil ich unglaublich schlecht in Namen geben bin ^^
      Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
      1. Mose 12
    • @Miri
      Erstmal vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst meine Geschichte zu lesen, obwohl du wegen deiner Arbeit so an Zeitmangel leidest. ^^
      Mich freut es sehr das es leicht zu lesen ist, was ich schreibe, denn ich hatte in der Vergangenheit wirklich Probleme damit gehabt verständliche Sätze auf die Reihe zu bekommen.

      Zu den Absätzen:
      Ich werde versuchen die Kapitel, zumindest dort, wo sie vom Sinn her nicht unterbrochen werden, einzeln zu posten.
      Ist vielleicht auch gar nicht so schlecht, denn so könnte ich jeden Tag einen Teil der Geschichte posten.

      Zu deiner Einschätzung von Damian:
      Ich musste echt schmunzeln... Du hast ja noch keine Ahnung ^^ und das ist ja auch gut so.
      Naja ich kann da eigentlich nur noch sagen... wart's einfach ab. Wird wahrscheinlich echt überraschend für viele werden.

      Dann zu dem Satz mit der Baumkrone...
      Da hoffe ich in der Tat euch nicht zu viel zuzumuten, wenn ich dann mal so einen Satz raushaue. Ich hab irgendwie ein fable dafür, bei Beschreibungen leicht mit meiner Satzlänge zu übertreiben. Ich habe im Laufe der Zeit aber gemerkt, dass so ein flüssigeres Bild im Kopf entsteht, als wenn ich versuche alles durch einzelne Sätze zu beschreiben. Aber du wirst schon sehen: In zukünftigen Kapiteln versuche ich die langen Sätze immer, wie es nur geht, kurz und bündig zu halten.

      Ja und ich muss ganz ehrlich sagen, bei der Wahl der Charakternamen mache ich mir gar nicht so viele Gedanken. Ich schreibe einfach genau das, was mir als erstes in den Sinn kommt, wenn ich kurz über den Charakter nachdenke. Aber vielleicht ist genau das auch gerade gut so...


      Abschließend möchte ich dir noch sagen, dass ich mich sehr darüber freue, dass du meine Geschichte - bis dahin - zumindest überflogen, wenn nicht gelesen hast und hoffe, dass das auch weiterhin so bleibt.
      So... jetzt mache ich mich aber daran, den nächsten Teil zu posten. Diesmal etwas kürzer.

      Liebe Grüße, Lam.
    • Lamuria schrieb:

      Aber du wirst schon sehen: In zukünftigen Kapiteln versuche ich die langen Sätze immer, wie es nur geht, kurz und bündig zu halten.
      Wie gesagt, mich stört es jetzt nicht so :)
      Ich schreibe selber manchmal auch so ... glaube ich zumindest xD
      Und wenn dein ganzer Text aus solchen Sätzen bestehen würde, wäre es was anderes XD
      Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
      1. Mose 12
    • So liebe Leute. Hier ist der erste Teil des dritten Kapitels.

      Dazu muss ich sagen, dass ich jetzt öfters einen Wechsel zwischen Traum und Wirklichkeit, sowie zwischen Personen vornehmen werde.
      Alles was Damian angeht, schreibe ich in Zukunft kusiv, alles aus der Traumwelt ist violett.
      Einfach der Übersichtlichkeit halber.

      Da ihr euch gewünscht habt, ich möge kürzere Posts machen, habe ich versucht innerhalb des Kapitels zu trennen, auf, wie empfohlen, etwa drei Seiten.

      Viel Spaß, auch wenn ich finde, das der Input wegen dem Kürzen jetzt echt relativ dürftig ist. ^^




      Edit: gelöscht weil wegen Bockmist...

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Lamuria ()

    • Ich versuche einfach mal, nach und nach aufzuholen^^
      Spoiler anzeigen

      Lamuria schrieb:

      »Kennst du das, wenn man morgens kaputter aufwacht als man eingeschlafen ist, von wegen Träumen, an die man sich nicht mal mehr erinnern kann?«, fragte ich meine beste Freundin Linda, während wir auf dem Schulweg angehalten waren hatten, um uns ein wenig zu unterhalten.

      »Was meinst du?« Sie schüttelte mit einer geschmeidigen Kopfbewegung in meine Richtung ihre Locken.
      »Ach, es ist nur… ich weiß nicht, warum ich immer noch müder aufwache kein Komma als ich eingeschlafen bin kein Punkt«, antwortete ich.
      »Na! Ich will nicht wissen, was DU träumst!«

      Ich wusste, jetzt würde wieder irgendein Spruch kommen.
      Ich kannte sie schon zu lange, um etwas anderes zu vermuten. Meiner Erfahrung nach musste sie jede Chance ergreifen, über peinliche Einzelheiten zu spekulieren, die sich ihr ergab. In jeder Hinsicht.

      »Ha! Wahrscheinlich du und Klos, wie ihr übereinander herfallt!«
      »Oh mein Gott!« Ich verdrehte die Augen. »Wäre ja schön, wenn’s so wäre, nur schade, dass ich mich nicht daran erinnern kann.«
      Nun war sie an der Reihe die Augen zu verdrehen.
      »Du hast Probleme kein Punkt«, antwortete sie.
      »Wieso denn?«, wollte ich wissen.

      Bei ihr fühlte ich mich manchmal richtig unverstanden. Oftmals hatte sie nämlich überhaupt keine Lust, meinen kleinen Problemchen zu lauschen. Da sie meine beste Freundin war, tat es manchmal ganz schön weh, wenn ich, mit meiner eigenen Gefühlswelt kein Komma von ihr kaum beachtet kein Komma oder komplett ignoriert wurde.

      Als sie etwa zehn Sekunden nicht antwortete, meinte ich nur schroff:Leerzeichen»Na dann eben nicht.«
      »Bla, bla, bla...« Dann verstummte sie wieder.

      Dieses Verhalten machte mir klar, dass sie irgendetwas belasten musste.
      Und zwar etwas, das noch nicht so lange her sein konnte, denn sonst hätte sie nicht eben noch den angeblichen Inhalt meiner Träume verspottet.
      »Sag schnell!«, forderte ich. »Der Unterricht fängt gleich an.«
      »Nachher.«
      Sie sagte es mit einem Hauch Traurigkeit in ihrer Stimme.
      Das war das Einzige, was ich zu hören bekam.

      Heute war es besonders schön auf unserem Schulhof. Es war zwar schon Herbst, aber immer noch so warm, dass man ohne Jacke herumlaufen konnte, ohne sich zu erkälten.
      Naja, eigentlich mag ich Herbstwetter überhaupt nicht.
      Morgens zu kalt, mittags zu warm, und abends schon wieder zu kalt.
      Doch heute war es wirklich schön draußen und ich fragte mich, ob es bis Schulschluss weiterhin so warm bleiben würde.
      Der Himmel war in einem klaren Blau getränkt, welches mit seinen kleinen weißen Wölkchen, die sich wie kuschelige Wattepuschel aufbauschten, sehr warm und beruhigend wirkte.
      Mein Blick senkte sich, bis er auf der erhabenen Krone einer Eiche liegen blieb, deren prachtvoll gefärbte Blätter durch die leichten Windstöße herumwirbelten, bis sich schließlich einige von ihnen lösten, um sachte auf den weichen, von Ästen und Laub bedeckten Gräsern zu landen.

      »Lass uns gehen kein Punkt«, sagte Linda.
      Also standen wir kein Komma ohne weiteren Wortwechsel auf kein Komma und gingen geradewegs ins Schulgebäude.
      Ein kalter Luftzug schob mich von hinten an und ein kühler Schatten legte sich über meinen Körper, als ich zum Klassenraum ging.

      Linda erzeugte immer sehr seltsame, quietschende Geräusche, wenn sie mit den Gummisohlen ihrer Turnschuhe, die ebenso lebensunlustig aussahen kein Komma wie sie selbst, über den Fußboden schlenderte. Ich konnte sie einfach nicht dazu überreden, mal ordentliche Stiefel im Herbst zu tragen. Sogar im dicksten Winter traf man sie, natürlich, in hässlichen abgetretenen Latschen an.

      Dieses „alte-Turnschuhe-Geräusch“ war bald allerdings kaum noch hörbar, denn eine riesige Gruppe Fünftklässler zog tobend und kreischend an uns vorbei.
      »Die haben sicher Ausfall…«, murmelte ich im Versuch, unsere Konversation wieder zum Laufen zu bringen.
      »Ja kein Punkt«, meinte Linda nur emotionslos.

      Man sah ihr immer noch an, dass sie etwas bedrückte.
      Eigentlich wollte ich gar nicht wissen, was mit ihr los war.

      »Ich bin soooo müde...«, murmelte ich weiter, um sie abzulenken.
      »Hm...«, meinte sie nur.

      Es wurde eine sehr anstrengende Englischstunde mit unserem kein Komma völlig verwirrten und absolut langweiligen Englischlehrer, Herr Deber. Obwohl ich mich total unterfordert fühlte, kam ich in Englisch immer nur knapp an einer Drei vorbei.

      Als mein Blick über die Klasse schweifte, bemerkte ich zuerst gar nicht, dass Damian auch da war.
      Er schwänzte oft den Unterricht und war dann stundenlang unauffindbar, also wäre es nicht besonders verwunderlich, wenn er auch heute abwesend gewesen wäre.

      Doch er war da. Er starrte an mir vorbei.
      Wahrscheinlich war er genauso gelangweilt kein Komma wie jede andere in diesem Raum befindliche Person.

      Damian, auch bekannt als „Klos“, oder „Kloske“, wie sie ihn ärgerten, war der Junge, in den ich seit einem Jahr verliebt war.
      Damals, als er die elfte Klasse wiederholen musste, kam er zu uns.

      Eigentlich ist er nichts Besonderes. Rein äußerlich zumindest.
      Mittelbraune Haare, etwas dunkler als meine eigenen vielleicht, leicht gebräunte Haut, einen leicht trainierten Körper, der sich hinter einer Mischung aus engen Jeans und Lederjacke verbarg.
      Nach meinen Vermutungen hatte er, was Klamotten betrifft, eigentlich weder einen festen Stil, noch besaß er die Lust sich in Modevarianz zu testen.

      Er besaß schmale, jedoch sehr ausdrucksstarke, feste Lippen.
      Besonders schön fand ich seine Augen, die in ein leichtes, warmes, eher schon graues, gelbliches Grün getaucht waren, welches zur Pupille hin in dunkles Gelb mündete. Sie erinnerten mich an eine frisch blühende Frühlingswiese mit Löwenzahn, die auf einem bewölkten Plätzchen wächst.
      Seine Augen beruhigten mich immer.
      Warum das so war, bleibt mir allerdings selbst ein Rätsel.

      Also saß ich nun, auf die rosafarbene Armbanduhr von Linda starrend, an Klos denkend, auf diesem unbequemen Stuhl bis es endlich klingelte.
      Nun würde ich mich mit Linda beschäftigen müssen.
      Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie etwas Weltbewegendes auf dem Herzen hatte, aber sie verhielt sich einfach auffällig lang depressiv.

      Bestimmt wieder nur eine schlechte Note, die sie ihren Eltern nicht beichten wollte.
      Da sie aber Unterschriften brauchte, sollte ich diese also immer für sie fälschen.
      Dafür hatte ich Talent, wie ich finde.

      Wir setzten uns auf den Boden vor dem Klassenraum.
      Ich musste sie erst daran erinnern, mir zu erzählen, was sie so sehr beschäftigte, so versunken war sie in ihren Gedanken.
      »Naja«, sagte sie. »Weißt du, ich hätte vor einer Woche meine Tage kriegen sollen…«
      Ich zog die Augenbrauen zusammen. »Nicht schon wieder…«
      »Ja, doch Anna, wenn du wüsstest, was ich mir für Sorgen mache.«

      Ich dachte kurz nach.
      Zum Glück war es wirklich nichts Schlimmes.
      Das einzige, wovor ich bei ihr wirklich Angst hatte, war, dass sie sich mit ihrem Freund zerstritten haben könnte.
      Dimitri war ein hochgewachsener, schwarzhaariger Russe mit eisblauen Augen und einem übertriebenen Akzent, wie ich finde.
      Aber es war eben, wie es war.
      Er würde wohl nie die deutsche Aussprache beherrschen.

      »Okay, wir machen das so...« Ich vergewisserte mich ihrer Aufmerksamkeit.
      Nicht, dass sie sich vielleicht wieder in geistiger Abwesenheit übte.
      »...nach der Schule gehen wir in die Drogerie und holen uns so einen Test. Ich mach das auch für dich kein Punkt «, schlug ich vor, wobei ich ihr liebevoll zublinzelte.
      Als Linda zu Boden schaute, tätschelte ich ihre Schulter.
      »Und was mach ich, wenn...«
      Sie schauderte.
      »Ach, es wird schon nichts sein. Das dachtest du doch schon so oft! «
      »Ja, aber dieses Mal hat es ja auch einen Grund. «

      Jetzt war ich gespannt.
      »Was denn? Ihr benutzt doch Kondome, oder? «
      Ich wusste ja, dass sie einen Freund hatte, aber sie hatten kein sehr intensives Sexleben, wenn man ihr glauben konnte.
      Außerdem machte sie sich wegen jeder Kleinigkeit verrückt.

      »Ja, aber wenn es doch eingerissen ist...« Sie verbildlichte ihre Sorge mithilfe ihrer Finger, indem sie auf den winzigen Abstand starrte, den sie zwischen ihrem Zeigefinger und dem Daumen gelassen hatte. »...so ein winziger Riss oder so.«
      Sie senkte verlegen den Kopf.

      »Ach, wird schon nicht. Hast du denn irgendeinen plausiblen Anlass, das zu denken? Außerdem machst du doch deine doofe Diät und dabei ist es ganz normal, wenn sich etwas mit dem Körper verändert. «
      Langsam beruhigte sie sich wieder.

      »Okay, und du holst das blöde Ding wirklich für mich?«
      »Jaaa kein Punkt«, sagte ich gespielt genervt. »Komm schon.«
      Ich nahm sie am Arm und zog sie hinter mir her den Schulhof entlang.
      Eine Stunde noch.

      Sie wollte mir am nächsten Tag Bescheid sagen.
      Es war ohnehin alles peinlich genug gewesen.
      Ich hatte den Test zwar bezahlt und anschließend eingesteckt, zuvor hatte Linda allerdings kein Komma beim Vorbeigehen kein Komma die Hälfte des Inhaltes des gegenüberliegenden Regals umgeworfen. Kondome und Gleitgel.

      Zum Glück kam dann ziemlich schnell eine nette Angestellte und half uns kein Komma ohne unnötige Kommentare, alles wieder einzusortieren.
      »Na, dann...«, murmelte ich zu mir selbst, während ich meine Klamotten auszog.
      »Ich bin gespannt. «
      Zu Hause waren noch viele Aufgaben zu erledigen, wie immer, denn meine Mutter kam erst spät wieder nach Hause.

      Mein Vater wohnte schon lange nicht mehr bei uns.
      Das Letzte, woran ich mich erinnere, ist, wie er an meinem sechsten Weihnachten nicht mehr da war und ich das Bild, welches ich für ihn gemalt hatte, meiner Oma geben sollte.

      Später habe ich erfahren, dass er nach Amerika ausgewandert ist, um dort seinen Traum vom eigenen Unternehmen zu verwirklichen.


      Ab hier
      Ich bin ein Einzelkind.
      Alles in allem hat es seine Vorteile, denn man braucht sich weder um Aufmerksamkeit, noch um irgendetwas Materielles zu streiten.
      Außerdem hatte ich genügend Freunde.

      Vor allem hatte ich Linda.
      Sie war wie eine Schwester für mich, schon seit ich denken kann.
      Meine Mutter war mit ihrem Vater in die Grundschule gegangen.
      Sie hatten sich das ganze Leben lang nicht aus den Augen gelassen.
      Das Schicksal wollte allerdings nicht, dass sie bis zum Ende zusammen blieben.
      Gute Freunde waren sie trotzdem, so wie Linda und ich.

      Heute Nacht wollte ich ausschlafen.
      Hoffentlich nicht wieder so einen anstrengenden Traum träumen, an den ich mich nicht einmal erinnern kann.
      Ich musste die ganze Zeit an das denken, was Linda heute früh wegen meines Traumes gesagt hatte.

      Klos und ich.
      Allein der Gedanke war schon ein Witz.
      Ein Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen.
      Übereinander herfallen?
      Ja, das hätte ich gerne. Das hätte ich wirklich gerne.
      Nicht das ich hier falsch verstanden werde, denn mit siebzehn entwickelt Frau nämlich durchaus auch derartige Bedürfnisse.

      Ich wünschte mir in diesem Moment so sehr, er würde sich annähernd so für mich interessieren, wie ich mich für ihn.
      Es kribbelte in meinen Fingerspitzen.
      Das passierte ab und an, wenn ich aufgeregt war.

      Ich dachte über ihn nach.
      Eigentlich hieß er ja Damian Klosberg.
      Kein schöner Name, wie ich finde, aber es erschien mir nie wirklich wichtig.
      bis ungefähr hier
      ist dein Schreibstil auf einmal komplett anders. Nur noch kurze, abgehackte, teils langweilige Sätze und viel zu viel zu viel unnötige Absätze. Danach bessert es sich zwar wieder ein bisschen, aber nur, weil ab und zu wieder "normale" Sätze ihren Weg in die Geschichte finden. Trotzdem nichts im Vergleich zum bisher Geschriebenen.


      Über Linda musste ich auch nachdenken.
      Was wäre, wenn sie wirklich schwanger war?
      So ein neues kleines Menschenleben ist so wertvoll.
      Man kann es hüten und formen, es wachsen sehen und versuchen es zu einem guten Leben zu machen. Zumindest so lange, bis es sich dazu entscheidet, sein Leben selbst zu formen und sich weiterzuentwickeln.
      Unabhängig werden.

      Würde sie es behalten?
      Sicher nicht.
      Ich kannte sie zu gut, um derartiges zu vermuten.
      Es wäre einfach zu abwegig, sich Linda als sorgende Mutter vorzustellen.
      Sie konnte kleine Kinder auf den Tod nicht ausstehen und das meine ich wörtlich.
      Ihrem kleinen Bruder ist sie öfters schon kein Komma mit mehr oder weniger gefährlichen Gegenständen in der Hand, die kein Komma über ihrem Kopf zum Schlag bereit geschwungen waren, durch die gesamte Wohnung hinterhergejagt.

      Und Damian.
      Diese wunderschönen Augen.
      Ich konnte nicht anders, als mir vorzustellen, er würde mich mit einem süßen Lächeln ansehen, voller Liebe und Hingabe für mich.
      Dieselbe Hingabe, die ich ihm entgegenbringen würde, wenn er wenigstens eine Regung von positiven Gefühlen mir gegenüber entwickeln würde.
      Ich musste es eben unterdrücken, ignorieren. Was blieb mir schließlich übrig?
      Ich bin nicht der Mensch, der anderen um den Hals fällt und sie mit so belanglosen Dingen kein Komma wie Verliebtheit kein Komma belästigt.

      Damian war, soweit ich das beurteilen konnte, ein ruhiger Typ.
      Er war ein Jahr älter als der Rest meiner Klasse, da er das elfte Schuljahr, wie bereits erwähnt streich das - das hat in einem "Selbstgespräch" nichts zu suchen, wiederholen musste.
      Das machte ihn zu etwas Unerreichbarem für mich.

      Er war zurückhaltend, stand in den Pausen bei den Schülern des höheren Jahrgangs, und sprach, außer zu einigen Gelegenheiten einige mehr oder weniger produktive Beiträge zum Unterricht leistend, zu keinem ein Wort... Der Satz ergibt so nicht wirklich Sinn. Vielleicht eher "[...]außer bei wenigen Gelegenheiten im Unterricht[...]".


      Es sei denn man belästigte ihn und das sollte man erwiesenermaßen nicht tun. Einmal hat es unser Klassenclown, Maik Tuschek, versucht und bereut.
      Eigentlich hatte er sich mit Damian, wie mit jedem anderen aus der Klasse auch, wieder mal einen Spaß erlaubt.
      Viel Gefuchtel mit Wertgegenständen aus der Schultasche des jeweiligen Opfers.
      Da er selbst als größter Idiot der Schule bekannt war, versuchte er immer die Aufmerksamkeit auf andere zu lenken und ihnen Scham zu bereiten.
      In diesem Fall Damian.

      Doch als Damian den Klassenraum betrat und voller Wut auf Maik zurannte, um ihm mit erhobener Faust einen Haken zu verpassen, konnte sich die ganze Klasse vor Entsetzen und gleichermaßen Belustigung kaum halten.
      Alles ging sehr schnell.
      Zuerst flog ein kleines Kästchen aus Metall auf den Boden, unweit von meinen Füßen, welches noch vor einer Sekunde in Maiks Hand hin und her gefuchtelt wurde.


      Dann schlug Damian auf Maik's Gesicht ein, bis dieser zu Boden ging.
      Plötzlich war Maik wieder im Vorteil und verpasste Damian einen Haken.
      Insgesamt schien Maik jedoch die größeren Verluste davon getragen zu haben.
      Die beiden hätten sich tot geprügelt, wenn nicht unser Deutsch- und Sportlehrer,
      Herr Maise, die beiden Jungen auseinander gerissen hätte.

      Maik, sich wilde Flüche von Damian zurufen lassend der wilde Flüche von Damien zugeschrien bekam, blutete währenddessen stark aus dem Mundwinkel.
      Doch als er mit seiner Zunge das heraus strömende Blut auffing, hielt Damian plötzlich inne.
      Er war wie verstummt.

      Ich weiß nicht, ob es der Schock darüber war, einen Mitschüler wegen irgendeinem Gegenstand aus seiner Tasche derart heftig geschlagen zu haben.
      Ein kleines Kästchen mit zwei kleinen Glaskugeln kein Komma waren alles, was ich davon sah, als er es kurz öffnete, wahrscheinlich um seinen Inhalt zu überprüfen, denn Damian verbarg es daraufhin unverzüglich unter seiner schwarzen Lederjacke.

      Wie auch immer.
      Der Ausgang der Geschichte war, dass sich Maik letztendlich bei Damian entschuldigte und, seltsamerweise, nie wieder auch nur den Ansatz eines Versuches startete, jemanden mit einem persönlichen Gegenstand kein Komma bloßkein Leerzeichenzukein Leerzeichenstellen.
      Gut für mich, denn ich selbst hatte noch nie einen von Maik's Streichen ertragen müssen und würde es nun wahrscheinlich auch nie.

      Mit letzten Gedanken an ein zartes, warmes Graugrün und eine Sommernacht kein Komma und kein Absatz schlief ich ein.


      Puh, so :D Es sind noch einige Kommafehler drin, aber das wird schon.
      Bei der wörtlichen Rede bitte folgendes beachten:
      "Blablabla kein Punkt", sagte er.
      Außerdem benutzt du gerne mal Partizipien, die ich persönlich immer als nicht sehr elegant empfinde. Vielleicht könntest du das hier öfters umformulieren?

      Aber bis auf die paar Schänheitskorrekturen, finde ich es bis jetzt gut. Man kann natürlich noch nicht wahnsinnig viel drüber sagen, aber das kommt ja noch.
      Was mich nur verwundert hat, diese seltsame Beziehung zwischen Anna und Linda. Beste Freundinnen ja, Interesse füreinander eher nein? Das kam mir komisch vor.

      Ich freu mich schon, wenn ich Zeit für den nächsten Teil finde und hoffe, bald aufholen zu können x)


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.
    • Hallo Phi.
      Vielen Dank für deine Korrektur und deine Einschätzung.
      Ich habe direkt alles übernommen und den Teil, ab dem es langweilig wurde - hoffentlich interessanter - umgeschrieben.

      Ich habe alles umgesetzt, vor allem die Ausdrucks- und Kommatafehler, denn da liegt wirklich meine Schwäche.
      Alles bis auf eines. Ich kann nicht verstehen warum ich in Dialogen nicht normal punktieren soll.
      Ich füge mal ein Foto aus einem meiner Bücher mit ein, damit du verstehst, was ich bisher so gelesen habe und wie da die Dialoge aufgebaut waren.

      Und kannst du mir die nicht eleganten Partizipien vielleicht genauer erklären? Wie gesagt ich war nie die hellste Leuchte im Deutschunterricht. ^^

      Zu deiner Anmerkung mit Linda und Anna. Es wird sich erst später herausstellen, warum das Freundschaftsverhältnis zwischen den beiden momentan so gedrückt ist. Sagen wir so. Als sie klein waren war alles super, momentan ist es anstrengend und sie sind mit ihren eigenen Problemen beschäftigt und später wird es immer schlimmer... Trotzdem zählt Anna sie als beste Freundin, immerhin haben sie ja ihre gesamte Kindheit miteinander verbracht.

      Soo. Ich hoffe, dass die Situation zwischen Anna und Linda nun besser verständich ist und du weiterhin so hilfreich meine Texte korrigierst.

      Nicht vergessen: Guck dir mal die Bilder an die ich anhänge...

      Liebe Grüße, Lam.
    • Hay Lam :)

      Ich hab das mit der Punktierung anfangs auch nicht kapiert.
      So wie ich das sehe ist den Dialogen in deinem textbeispiel kein "sagte er" oder sowas nachgestellt.
      Du musst es so betrachten. Der Punkt markiert ein Satzende.
      Wenn kein "Sagte er" folgt, dann ist der Satz tatsächlich zu ende.
      "Mir geht es gut."

      Wenn du aber etwas hinten dran hängst, dann gehört das doch noch mit zum Satz. Deswegen werden keine Punkte gesetzt.
      "Mir geht es gut", sagte er.

      Anders sieht es mit Fragezeichen und Ausrufezeichen aus. Die Kannst du immer setzen.
      Wer sich das ausgedacht hat, keine Ahnung, ich hab den Sinn von Rechtschreibreformen und so zeug eh nie verstanden XD

      Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich
      Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
      1. Mose 12
    • @Miri
      Aha okay? O.O
      Danke für die Erklärung.
      Naja das ist jetzt schon verständlich, aber finde ich persönlich irgendwie doof, denn so oder so, ist es ein Satz in einem Satz, der in sich beendet ist, bevor das ", sagte er" einsetzt. Und meiner Meinung nach setzt man einen Punkt, wenn ein Satz beendet ist.

      Komisch das Ganze. Jetzt hab ich irgendwie Schuldgefühle, weil ich in Kisa's Geschichte auch die fehlende Punktierung in den Dialogen korrigiert habe. Ich mach mal eben nen Edit für sie.

      Ist es eigentlich zwingend notwendig das ohne Punkte zu machen? Weil ich finde, dass es falsch aussieht und meinen persönlichen Lesefluss ziemlich stört, wenn ich die Punkte weglasse. Der Vergleich ist jetzt komisch aber das ist so als würde ich meine eigenen Sätze vergewaltigen, wenn ich ihnen die Punkte nehme... Verstehst du was ich meine?
    • @Lamuria
      Du musst bei der wörtlichen Rede unterscheiden. Ich will ja, dass du normal interpunktierst und nicht falsch :D (EDIT: Ja, es ist tatsächlich ein MUSS und kein KANN. Du musst es so machen, wenn du es nicht falsch machen willst)

      "Es ist alles okay." Er sagte es mit leichter Wut.
      "Es ist alles okay kein Punkt", sagte er wütend.
      "Es ist alles okay", sagte er wütend, "bis auf deine gemeine Antwort!"

      Du musst also unterscheiden, ob du nach der wörtlichen Rede noch beschreibst, wie es gesagt/gesprochen/... wird (--> ohne Punkt) oder ob danach einfach nichts mehr kommt und ein neuer Satz angefangen wird (--> Punkt). Das letzte Beispiel wäre noch ein Einschub, wenn die wörtliche Rede mitten im Satz unterbrochen und danach fortgeführt wird.

      Partizipien sind das hier:
      Sie sprach, die Mundwinkel lachend, mit süßer Stimme.
      Sie sprach mit süßer Stimme, während ihre Mundwinkel lachten.
      Ihre Arme, beim Gehen leicht schlendernd, waren braun gebrannt.
      Ihre braun gebrannten Arme schlenderten leicht beim Gehen.

      Ich persönlich finde die Partizip-Version immer unschön, weil man das im normalen Alltagsgebrauch nicht verwendet. Deswegen würde ich das lieber mit einem Nebensatz oder anders im Satz verwurschelt auflösen. Aber das ist reine Geschmacksfrage, das kannst du also im Gegensatz zu den Punkten völlig frei entscheiden :D


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.
    • @Phi
      Krass.
      Ist schon interessant was es alles so für Regeln gibt. Hätte ich nie für möglich gehalten.

      Wenn es wirklich sein MUSS ^^ dann werde ich das natürlich berichtigen.
      Das wird aber wirklich dauern, bis ich meine 104 Seiten durchgekaut habe und alles - auch wirklich richtig - korrigiert habe...
      Das ist ja fast ne Lebensaufgabe bei den vielen Dialogen! xD

      Dann danke, dass du mir Partizipien erklärt hast.
      Ich werde den Text mal überfliegen und gucken ob ich was verbessern kann, versprechen kann ich aber nichts, weil ich dazu tendiere - wie ich gerade dank dir festgestellt habe - von Natur aus Partizipien beim Schreiben zu verwenden. ;)

      Und nochmals vielen lieben Dank. Es ist echt nicht selbstverständlich, dass einer so viel Zeit investiert um jemandem bei seinen Deutschproblemen zu helfen.

      LG, Lam.
    • Hey Lam :)

      Spoiler anzeigen

      Lamuria schrieb:

      Ich weiß nicht, Medea.
      Das ist nichts gegen deine Geschichte, bloß gegen den Namen.
      Kennst du das Buch von Christa Wolf? Die Prota hieß auch Medea und es war eines jener schlechten Deutschbücher, über die ich mich stundenlang aufregen könnte XD
      Faust war so viel besser als der DDR-Verschnitt inkl. Vergewaltigungsdrama -.-

      Lamuria schrieb:

      »Alles in Ordnung (Komma) meine Kleine?«

      Lamuria schrieb:

      »Tu ich aber nicht (Komma) Mama.«
      Wie Phi mal sagte, wenn du in der wörtlichen rede jemanden direkt ansprichst, gehört ein Komma davor :)
      Aber sie kann das vielleicht besser erklären :hmm:

      Wie auch immer :)
      Ich mag deine Geschichte immer noch. sie liest sich leicht und recht angenehm.
      Das Verhältnis von Mutter zu Tochter gefällt mir sehr gut :thumbsup:
      Weiter kann ich nicht viel sagen, es ist ja noch nicht so viel passiert ^^
      Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
      1. Mose 12