Eisige Hände

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    • Arathorn schrieb:

      Pack den Kommentar zum Kommentar das nächste mal einfach in einen Spoiler, dann hast du keinen Doppelpost und man muss auch nicht so lange scrollen, wenn man nur den eigentlichen Text lesen will
      Ja, hätte ich selbst drauf kommen können ^^


      Arathorn schrieb:

      (wie enttäuschend )
      Hey, ich hab gesagt, ich brauche den Vater noch xD

      Arathorn schrieb:

      unrealistischer Kampf,
      Die Kampfszene ist noch einmal komplett überarbeitet worden. Es ist jetzt anders - gaaaaaanz anders. Da hast du dann auch deinen Toten XD

      Das einzige, was ich nicht verbessert habe, ist das mit dem Speer.
      Habe nämlich das mit dem Speer noch einmal nachgeschaut, da ich den immer als Wurfwaffe (heißt das echt so?) und als eine Art Schwert angesehen habe. Laut wikipedia:

      Wikipedia schrieb:

      Der Speer (auch Wurfspieß) ist eine zu den Stangenwaffen zählende Wurf- und Stichwaffe, die aufgrund ihrer Konstruktion besonders gut zum Werfen geeignet ist.
      Daher finde ich, kann man auch im Text sowohl von „werfen“, als auch von „stoßen“ schreiben. Wobei ich vielleicht das Stoßen in ein Stechen umändern würde… Habe ich irgendwo stoßen geschrieben? Denn dann ändere ich das gleich mal xD

      Ansonsten bin ich wie gesagt auf deine Kritik lückenlos eingegangen xD

      Arathorn schrieb:

      Besser geschrieben
      Yey xD Zum Schluss noch ein bisschen was positives.

      Lg Nyneve

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    • Die neue Kampfszene gefällt mir deutlich besser :thumbup: Hab ich nix dran zu meckern

      Dann zu dem Speer: Ich habe nicht gesagt, dass man einen Speer nicht werfen ODER stoßen kann, aber wenn man ihn geworfen hat, kann man logischerweise nicht mehr zustoßen und wenn man zustößt, hat man einen STOSS vollzogen und keinen WURF - das mischst du hier durcheinander :P
      Du sagst, dass sie ihm den Speer in den Rücken rammt und nennst das im nächsten Satz einen guten Wurf ... das passt dann nicht ganz ^^
      Generell benutzen kann man ihn natürlich für beides

      :hi1:
    • Arathorn schrieb:

      Dann zu dem Speer: Ich habe nicht gesagt, dass man einen Speer nicht werfen ODER stoßen kann, aber wenn man ihn geworfen hat, kann man logischerweise nicht mehr zustoßen und wenn man zustößt, hat man einen STOSS vollzogen und keinen WURF - das mischst du hier durcheinander
      Du sagst, dass sie ihm den Speer in den Rücken rammt und nennst das im nächsten Satz einen guten Wurf ... das passt dann nicht ganz
      Generell benutzen kann man ihn natürlich für beides
      aaaaaaaaaahhhh :dash:
      Ich hätte vllt doch erst mein Gehirn anschalten sollen, als ich das korrigiert hab.
      Sry, jetzt ist mir klar, was du meintest... Wo ist hier das Loch im Boden? :sack:

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nyneve ()

    • So, jaaaaaa ich gebe zu, es sind wieder zwei Posts. Aber das Problem, das sich beim Reineditieren ergibt, ist, dass der neue Teil dann sehr schnell übersehen wird, da es ja nicht als "neuer" Post angesehen wird. Nächstes Mal versuche ich einfach, in den letzten Kommentar zu den Korrekturen direkt den neuen Teil reinzubringen. Nur dieses Mal habe ich eig nicht nur mit Kommentaren von nur einer Person gerechnet


      Als Aikana wieder aus den Tiefen ihres Unterbewusstseins auftauchte, war es, als würden die Stimmen um sie herum immer lauter, bis sie in ihren Ohren dröhnten. Sie versuchte, die Augen aufzuschlagen, doch es kostete so viel Kraft, dass sie davon Abstand nahm. Stimmen bekannter Menschen drangen dennoch an ihr Ohr.
      >>Was soll das heißen? Seid Ihr nun der Heiler oder nicht?!<< Dies war eindeutig die Stimme ihres Vaters - und sie klang sehr erbost.
      >>Ich kann ihr nicht helfen, es tut mir leid.<< Aikana vernahm Schritte, die sich leise entfernten, dann ein unterdrücktes Schluchzen.
      >>Pa? Pa?<<, Aikanas Stimme war nur ein Flüstern. Sie konnte sich selbst kaum vorstellen, dass er es hörte. Doch dann griff eine fremde Hand nach ihrer eigenen.
      >>Alles wird gut<<, murmelte er, doch es klang mehr, als wolle er sich selbst davon überzeugen.
      Sie schluckte, ihr Hals war trocken und jedes Einatmen schmerzte.
      >>Wasser.<< Doch bevor ihr Vater ihr einen Krug reiche konnte, fiel sie erneut in eine Traumwelt.

      >>Hörst du mich?<< Aikana zuckte zusammen und sah sich um. Sie befand sich auf einer Waldlichtung, die Bäume trugen saftige Blätter, doch ihre Schatten zogen sich über den gesamten Boden. Es war dunkel, sodass Aikana kaum etwas sah.
      >>Wer ist da? Wo bin ich?<< Ihre Hand zitterte, als sie sich durch die Haare fuhr.
      >>Das wirst du bald wissen.<< Aikana erschrak, da die Stimme von allen Seiten des Waldes zugleich zu kommen schien.
      >>Du solltest wahrlich Angst haben, ich komme wieder und wieder, bis du meine Besuche nicht mehr zählen kannst.<< Eine eisige Hand legte sich um ihren Hals und drückte zu. Aikana wollte sich zur Seite werfen, riss die Arme nach vorne um den vermeintlichen Angreifer wegzustumpen, doch sie war wie angewurzelt, ihre Beine gehorchten ihr nicht mehr. Sie spürte, wie Panik in ihr hochstieg und sie zu erdrücken drohte.
      >>Ich werde dich lehren, was Angst und Schmerz ist, wie es mir einst gelehrt wurde.<<
      >>Lass mich... lass mich gehen!<<, schrie sie verzweifelt. Ein unheilvolles Lachen echote durch den Wald, als der Griff um ihren Hals sich lockerte und sie hastig nach Luft schnappte.
      >>Wir sehen uns wieder, kleine Aikana.<<
      Dann verschwammen die Farben um sie herum und sie wurde erneut in einen flirrende Sog gezogen.

      Welun hatte wie seine Frau diese Nacht kaum geschlafen, sondern neben dem Krankenbett gesessen und versucht, mit den Göttern zu reden und sie zu besänftigen. Er war, im Gegensatz zu Gylia, der Meinung, dass die Götter höhere Ziele hatten und man sie nur durch Opfergaben und Gebete zur Einsicht bringen konnte.
      Seine Frau hingegen war sogleich dem Heiler hinterhergeeilt, als dieser das Haus zu verlassen drohte.
      >>Ich kann nichts für sie tun<<, erklärte dieser nur immer wieder, >>und außerdem muss ich zu anderen Kranken, Verletzten, denen ich noch helfen kann.<< Und dann war er gegangen, hatte die beiden in dem Haus zurückgelassen, das vor Angst und Sorge schier zu erdrücken drohte.

      Aikana war an diesem Tag nicht mehr aufgewacht, stattdessen hatte sie immer wieder seltsame Laute von sich gegeben. Gylia sah ihre Tochter besorgt an, als diese sich erneut im Schlaf zur Seite warf. Zu gerne hätten sie und Welun gewusst, was in dem Mädchen vor sich ging. Spürte sie die Schmerzen? Oder hatte ihre Seele sich bereits auf den Weg zu den Göttern gemacht? Lohnte es sich noch, zu beten und zu hoffen?

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      Nyneve schrieb:

      Als Aikana wieder aus den Tiefen ihres Unterbewusstseins auftauchte, war es, als würden die Stimmen um sie herum immer lauter werden, bis sie in ihren Ohren dröhnten. Sie versuchte, die Augen aufzuschlagen, doch es kostete so viel Kraft, dass sie davon Abstand nahm. Stimmen bekannter Menschen drangen dennoch an ihr Ohr.
      >>Was soll das heißen? Seid Ihr nun der Heiler oder nicht?!<< Dies war eindeutig die Stimme ihres Vaters - und sie klang sehr erbost.
      >>Ich kann nichts tun, es tut mir leid.<< Aikana vernahm Schritte, die sich leise entfernten, dann ein leises, unterdrücktes Schluchzen.
      >>Pa? Pa?<<, Aikanas Stimme war nur ein Flüstern. Sie konnte sich selbst kaum vorstellen, dass er es hören konnte. Doch dann griff eine fremde Hand nach ihrer eigenen.
      >>Alles wird gut<<, murmelte er, doch es klang mehr, als wolle er sich selbst davon überzeugen.
      Sie schluckte, ihr Hals war trocken und jedes Einatmen schmerzte.
      >>Wasser.<< Das war das Einzige, was sie noch hervorbringen konnte, ehe sie erneut in einen unruhigen Schlaf fiel. (das klingt sehr klischeehaft)


      >>Hörst du mich?<< Aikana zuckte zusammen und sah sich um. Sie befand sich auf einer Waldlichtung, die Bäume trugen saftige Blätter, doch ihre Schatten zogen sich über den gesamten Boden. Es war recht dunkel, sodass Aikana kaum etwas sah.
      >>Wer ist da? Wo bin ich?<< Ihre Hand zitterte, als sie sich durch die Haare fuhr.
      >>Das wirst du bald wissen.<< Aikana erschrak, da die Stimme von allen Seiten des Waldes zugleich zu kommen schien.
      >>Du solltest wahrlich Angst haben, ich komme wieder. Und wieder, bis du es (man weiß, was gemeint ist, aber das Wort "es" passt vom Bezug her nicht an diese Stelle) nicht mehr zählen kannst.<< Eine eisige Hand legte sich um ihren Hals und drückte zu, fest zu. Aikana wollte sich zur Seite rollen, riss die Arme nach vorne [Komma] um dem Druck zu entfliehen, doch sie war wie angewurzelt, als würden (zu viel "würden" im Text liest sich nicht gut - hier kannst du einfach schreiben: "..., ihre Beine gehorchten ihr nicht mehr") ihre Beine ihr nicht mehr gehorchen. Sie spürte, wie Panik in ihr hochstieg und sie zu erdrücken drohte.
      >>Ich werde dir (dich) lehren, was Angst und Schmerz ist, wie es mir eines Tages gelehrt wurde ("wie ich es eines Tages gelehrt wurde" :hmm: vielleicht liege ich da auch falsch, schau am besten auf duden.de nach, wie das funktioniert).<<
      >>Lass mich... lass mich gehen!<<, schrie sie verzweifelt. Ein unheilvolles Lachen echote durch den Wald [Komma] als der Griff sich um ihren Hals lockerte (der Griff um ihren Hals sich lockerte) und sie hastig nach Luft schnappte.
      >>Wir sehen uns wieder, kleine Aikana.<<
      Dann verschwammen die Farben um sie herum wieder und sie wurde erneut in einen flirrende Sog der Dunkelheit gezogen. (zum einen fehlt ein n bei flirrenden, zum anderen klingt das komisch und auch widersprüchlich: flirrend <-> Dunkelheit)


      Welun hatte wie seine Frau diese Nacht kaum geschlafen, sondern neben dem Krankenbett gesessen und versucht, mit den Göttern zu reden und sie zu besänftigen. Er war, im Gegensatz zu Gylia, der Meinung, dass die Götter höhere Ziele hatten und man sie nur durch Opfergaben und Gebete zur Einsicht bringen konnte.
      Seine Frau hingegen war sogleich dem Heiler hinterherkein Leerzeichengeeilt, als dieser das Haus zu verlassen drohte.
      >>Ich kann nichts für sie tun<<, erklärte dieser nur immer wieder, << (murhcslaf dnis eid)und außerdem muss ich zu anderen Kranken, Verletzten, denen ich noch helfen kann.<< Und dann war er gegangen, hatte die beiden in dem Haus zurückgelassen, das [sie] vor Angst und Sorge schier zu erdrücken drohte.

      Aikana war an diesem Tag nicht mehr aufgewacht, stattdessen hatte sie immer wieder seltsame Laute von sich gegeben. Gylia sah ihre Tochter besorgt an, als diese sich erneut im Schlaf zur Seite rollen ließ (rollte/warf). Zu gerne hätten sie und Welun gewusst, was in dem Mädchen vor sich ging. Spürte sie die Schmerzen? Oder hatte ihre Seele sich bereits auf den Weg zu den Göttern gemacht? Lohnte es sich tatsächlich noch, zu beten und zu hoffen?


      So, die Geschichte wird interessanter :thumbup:
      Diese Szene, in der sie träumt (?), in einem Wald zu sein, liest sich zwar etwas klischeehaft, aber wenn du was Gutes draus machst, ist dagegen nichts einzuwenden.

      :hi1:
    • Arathorn schrieb:

      So, die Geschichte wird interessanter
      Diese Szene, in der sie träumt (?), in einem Wald zu sein, liest sich zwar etwas klischeehaft, aber wenn du was Gutes draus machst, ist dagegen nichts einzuwenden.

      Danke ^^ Keine Sorge, es wird jetzt nicht eine Geschichte à la Gut vs. Böse werden.


      Schreibfeder schrieb:

      Also ich bin jetzt auch eingestiegen. Dein Schreibstil gefällt mir sehr gut, eventuell solltest du aber verstärkt auf Wortwiederholungen achten. Die fallen zwischendurch auf, treten aber wirklich nur vereinzelt auf.
      Ja, ich werde versuchen, dass zu vermeiden. Ich hoffe, in den letzten Texten ist das jetzt nicht vermehrt aufgetaucht. Ansonsten werde ich das gleich nochmal lesen.
      So, da ich jetzt schon eine ganze Weile nichts mehr gepostet habe, kommt heute mal ein längerer Teil. Tatatataaaaaaaaaaaaaa...





      Kapitel drei: Erste Schatten

      >>Aikana! Komm schon, ich weiß, dass du mich hören kannst.<< Die junge Nordfrau schrak auf und sah sich unsicher um. Sie wusste selbst, dass sie das alles nur träumte, aber dies beruhigte sie nur wenig.
      >>So schreckhaft? Ich dachte, du würdest mich inzwischen wiedererkennen!<< Wieder diese Stimme, die es verstand, Aikana Angst zu machen.
      >>Was willst du von mir? Hau ab! Verschwinde, lass mich in Ruhe!<<, schrie sie nun panisch, als sie plötzlich in einem grellen Kreis stand. Außerhalb davon war es jedoch stockdunkel. Aikana atmete tief ein und aus. Es gab nichts, weshalb sie sich fürchten musste.
      >Das ist alles ein Traum, nur ein Gespinst aus meinem eigenen, wirren Hirn<, redete sie sich ein.
      >>Ich jage dir doch nicht etwa Angst ein, oder? Das wäre nämlich ziemlich ... ungünstig für dich, schließlich wirst du meine Anwesenheit noch eine geraume Zeit genießen dürfen.<< Die Stimme klang hämisch, aber Aikana verlor ein wenig ihre Angst. Der Fremde schien genauso menschlich zu sein wie sie selbst.
      >>Was willst du von mir? Wo bin ich? Und wer bist du?<<, fragte Aikana. Ihr kam es inzwischen wie eine Jagd vor, sie war sich nur noch nicht ganz sicher, wer der Jäger und wer der Gejagte war.
      Die Stimme lachte erneut unangenehm, doch hallte sie: >>Ich gebe zu, dass es nur gerecht ist, dir meinen Namen zu nennen... Andernfalls hast du ja gar nichts, an das du dich erinnern kannst, kleine Aikana<<
      >>Was soll das heißen?<<, fuhr Aikana dazwischen.
      >>Du kannst mich Vogu nennen.<< Sie runzelte die Stirn.
      >>Vogu? Wie der Donnergott? Ist das ... dein echter Name?<<, fragte sie dann doch. Natürlich wusste sie, dass dies nicht der Fall war, aber offensichtlich kannte Vogu sie. Und dann war es doch möglich, dass sie ihn auch kannte. Wenn ihr schon nicht seine Stimme bekannt war, dann würde er vielleicht etwas Unbedachtes sagen, was sie stutzig machen würde. Die Chance war gering, aber sie schien ohnehin nicht bald aufzuwachen.
      Nachdem das inzwischen nervtötende Gelächter verstummt war, breitete sich eine unangenehme Stille aus. Beinahe sehnte sich Aikana nach dem Lachen zurück.
      >>Hallo? Vogu? Was soll das?<<, flüsterte sie dann. In dieser Dunkelheit hielt sie es für unangebracht, in normaler Lautstärke zu sprechen. Dann wurde sie in einen Strudel aus bekannten Gesichtern gesogen, bis sie die Augen fester zusammenkniff und alles um sie herum schwarz wurde.



      Mit einem ruckartigen, tiefen Einsaugen von Luft riss Aikana die Augen auf und sah sich um.
      >>Pa? Ma? Was zum...<<, Aikana unterbrach sich selbst mit einem unterdrückten Schrei. Reflexartig betastete sie die schmerzende Stelle in der Bauchgegend.
      Mit einem erfreuten Aufschrei wandte sich ihre Mutter zu Aikana um und fühlte deren Stirn.
      >>Den Göttern sei Dank<<, murmelte sie dann. Ein Schnarchen hielt die beiden Nordfrauen jedoch von einem Gespräch ab. Beide drehten sich zu dem Verursacher um. Sie mussten lachen. Aikanas Vater war auf einem viel zu kleinen Hocker zusammengesunken und schlief friedlich.
      >>Endlich. Ich habe ihm gesagt, dass er sich zwischendurch einmal hinlegen soll. Aber dieser Sturkopf...<<, schimpfte Gylia.
      >>Ma!<<, unterbrach Aikana sie. Das Mädchen hatte versucht, sich aufzurichten, und war glorreich gescheitert. Nun hing sie halb aus dem Bett und stöhnte unter Schmerzen.
      >>Ich habe eigentlich ihn gemeint<<, rügte Gylia nun ihre Tochter, während sie dieser mühsam wieder auf das stroherne Nachtlager half. Gylia hatte zusätzliche Stofflaken darüber ausgebreitet, um es Aikana so bequem wie möglich zu machen.
      >>Ich glaube, ich werde...<<, murmelte sie noch, dann wurde ihr erneut schwarz vor Augen.


      >>Kuckuck! Da bin ich wieder<<, riss die Stimme sie erneut aus ihren Träumen. Gerade hatte sie sich an einen hübschen, warmen Morgen gewünscht, an dem sie auf weichem Moos gesessen und den Geräuschen der Natur gelauscht hatte.
      >>Was willst du?<<, fragte Aikana resigniert. Vielleicht half es etwas, wenn dieser ominöse Vogu dachte, er würde ihr keine Angst mehr einjagen, auch wenn das leichter gesagt, als getan war.
      >>Dir Gesellschaft leisten<<, erwiderte die Stimme reichlich spät.
      >>Ich glaube, darauf kann ich verzichten<<, fauchte sie ihm entgegen, um sich selbst Mut zu machen. >>Du bist ja sogar zu feige, um eine Gestalt anzunehmen. Stattdessen versteckst du dich!<<
      Die Stimme lachte. >>Na? Ist die kleine Aikana über Nacht erwachsen geworden?<< Doch dann manifestierte sich eine schemenhafte Gestalt kaum zwei Fuß vor ihr, sodass Aikana erste Gesichtszüge erkennen konnte. Sie stutze.
      >>Was soll das? Das ist Golan Tieteborn! Du hast kein Recht, ihn mit in den Dreck zu ziehen!<<, schrie sie und wollte sich auf ihn stürzen. Doch als sie ihn beinahe erreicht hatte, wirbelte das Bild wie Schnee im Sturm umher und löste sich dann auf.
      >>Feigling!<<, rief Aikana ihm nach.
      >>Bis nächstes Mal.<<


      Gylia hatte Welun davon überzeugen können, das Haus einmal zu verlassen und den Kopf mit anderen Dingen zu beschäftigen.
      >>Hast du etwas von dem Bären gehört oder gesehen?<<, fragte er Golan, der ihm gerade entgegenlief. Der Ortsvorsteher sah ihn einen Moment verblüfft an.
      >>Welun, was hast du denn hier draußen verloren? Du predigst doch immer, dass ein Ruck durch unser Dorf gehen muss und wir Männer uns auch endlich mit einer liebevollen Vaterrolle arrangieren sollten? Wäre es daher nicht besser bei Aikana zu bleiben und ihr beizustehen?<< Seine Stimme triefte fast vor Spott. Welun knirschte vernehmlich mit den Zähnen und verbiss sich eine Antwort. Er hatte den Wichtigtuer von einem Bürgermeisters noch nie leiden können. Doch er verstand es, die besorgten Seelen in seinem Dorf zu beruhigen und gab auch sonst immer und überall den Ton an. Sein Vater war nur ein armer Imker gewesen, der im Winter nicht selten vor dem Hungertod stand. Der Sohn, Golan, hatte das Geschäft mit kaum einem Dutzend Bienenstöcken ausgebaut und führte nun auch noch eine Taverne mit dem protzigen Namen "Goldkorn", in der sich regelmäßig der Ortsvorstand traf.
      >>Sie wird es wohl verkraften, wenn sie nur von Gylia umsorgt wird. Außerdem bezweifle ich, dass sie das in ihren Fieberträumen mitbekommt, wenn ich mir mein Sitzfleisch wundscheuere.<< Welun hätte sich am liebsten die Haare gerauft. Er wollte doch mit allen Mitteln verhindern, Golan auch noch zu provozieren. Probleme mit anderen Dorfbewohnern konnte er jetzt wirklich nicht gebrauchen.
      >>Morgen gibt es eine außerplanmäßige Versammlung in meinem Haus deine Tochter betreffend<<, fuhr dieser jedoch unbeeindruckt fort.
      >>Was zur Hölle soll das heißen? Meine Tochter betreffend, wollt ihr sie auf die Schlachtbank führen? Gerade du solltest dankbar sein, schließlich hat sie deinen Hintern vor allen anderen gerettet!<< Welun spürte, wie sein Gesicht sich vor Wut zu erhitzen begann und er rot anlief. Er hatte zurzeit wirklich drängendere Probleme, als sich mit dem Rat auseinander zu setzen.
      >>Nun, zuerst einmal sollte sie wieder gesund werden. Scheint ja, als wäre sie ein tapferes, zähes Kerlchen. Sie wird das schon schaffen, mach dir keine Sorgen<<, murmelte Golan in seiner typischen, leicht näselnden Stimme. Welun unterdrückte ein Schnauben. Sollte sich dieses eingebildete Rentier doch um sich selbst kümmern und sein geheucheltes Mitleid für sich behalten.
      >>Ja. Sie wird das schaffen<<, blaffte der besorgte Vater kurz angebunden zurück. Dann wollte er sich umdrehen, um zum Strand zu gehen und zu sehen, ob die Eisschicht auf dem Meer der verlassenen Seelen, wie dieser Abschnitt des nordischen Ozeans meist genannt wurde, bereits dünn genug war, um sie aufbrechen zu können.
      Doch dieses Vorhaben wurde von Golan zerstört. Er war offensichtlich nicht gewillt, Welun so einfach gehen zu lassen.
      >>Hör mal, ich will dich ja nicht unnötig beunruhigen, aber... nun...<<, stammelte Golan. Welun hob eine Augenbraue und sah ihn irritiert an. Dieses Reden um den heißen Brei sah ihm mal wieder ähnlich.
      >>Nun?<<, fragte Welun, bemüht um einen neutralen Ton, der seine blank liegenden Nerven verschleiern sollte.
      >>Es gibt ein paar Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Vorstands. Es geht um Aikana.<< Welun zögerte einen Moment. Was genau wollte Golan damit sagen?
      >>Ich glaube nicht, dass es Probleme mit der Ausbildung geben wird. Sie ist zielstrebig und ehrgeizig. Oder liegt es daran, dass sie weiblich ist und keinen Vater hat, der einen neuen Brunnen spenden kann?!<< Welun musste sich dazu zwingen, seinen Gegenüber nicht anzubrüllen.
      >>Welun, du weißt doch, dass ich immer hinter dir stehen werde. Aber der Vorstand ist nicht einstimmig mit einer Ehrung deiner Tochter einverstanden. Warum hat sie den Bären gerettet? Ohne sie hätte dieses Untier seinen letzten Atemzug bereits getan. Aber so... Der Vorstand ist unsicher. Was, wenn Aikana erneut zögern wird?<<
      Welun ließ die zu Fäusten geballten Hände mit einem unangenehmen Krachen aufeinander schlagen.
      >>Ich glaube, diese Diskussion führt zu nichts. Sag das deinen Freunden vom Vorstand! Und wenn du schon dabei bist, dann richte ihnen auch gleich einen Gruß von mir aus. Sie können sich gerne selbst davon überzeugen, was diese ... diese Bestie meiner Tochter angetan hat. Ich bin gespannt, ob sie einen solchen Blödsinn dann weiterhin verbreiten werden.<< Wutentbrannt starrte der Nordmann seinen Gesprächspartner an.
      >>Welun, beruhige dich. Ich bin mir sicher, dass du und Aikana, sobald es ihr besser geht, genügend Zeit bekommt, eure Sicht der Dinge zu präsentieren. Es wird sich alles klären, bestimmt<<, versuchte Golan ihn zu beruhigen.
      >>Der Vorstand ist genauso rückständig wie alle hier. Sie ist eine Frau, sie wird niemals eine Mokshaja werden, so ist es doch, oder?<< Der Vater baute sich drohend vor dem Bürgermeister auf, der ihm gerade einmal bis zur Schulter reichte.
      >>Nun, du kannst nicht abstreiten, dass die Frauen bereits rein physisch nicht zu den gleichen Dingen im Stande sind wie wir Männer<<, erklärte Golan im Brustton der Überzeugung.
      >>Das war aber an diesem dummen Abend ganz anders!<<, mischte sich Gylia ein. Sie war unbemerkt herangetreten >>Ansonsten wärt Ihr nun nicht hier und könntet Volksreden halten! Das solltet Ihr Euch für die Versammlung aufheben!<<
      Dann griff sie nach Weluns Arm und zog ihn mit sich zurück zum Haus. Erleichtert gab dieser ihr nach und behielt seine weiteren Worte lieber für sich.

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    • Inhaltlich gut, es ist immer noch geheimnisvoll. Allerdings störten mich zwei Dinge. Zum einen: Warum sagt dein Wikingermädchen, der Traumtyp solle Gestalt annehmen? Das ist bisweilen das Letzte, an das ich in der Sekunde denken würde, aber das ist schon noch okay. Jeder Mensch hat eigene Prioritäten und reagiert unter Streß anders.

      Was mir viel mehr störte, war, dass ich keine Ahnung hatte, aus welcher Sicht genau du den zweiten Abschnitt schreibst. Du wechslest (so wirkt es) zwischen Golan und Werun hin und her. Da fehlt echt die Durchgängigkeit, das Beibehalten eines gleichbleibenen Stils.

      Die Athmosphäre, sowohl im Dorf, als auch aus der Sicht der Wikinger, hast du aber gut getroffen. Deine Geschichte wirkt durchweg lebendig. Mach weiter so. ^^
    • Spoiler anzeigen

      Nyneve schrieb:

      Kapitel drei: Erste Schatten

      >> Aikana! Komm schon, ich weiß, dass du mich hören kannst.<< Die junge Wikingerin schrak auf und sah sich unsicher um. Kurz schweiften ihre Gedanken zurück zu dem Ort, an dem sie sich zuvor befunden hatte - oder zumindest ihr Geist (das müsste sie denken, wenn sie gerade wach ist. In diesem Moment träumt sie doch und befindet sich daher nicht wirklich/körperlich in der Welt, die sie gerade sieht? ?( ) . Sie wusste selbst, dass sie das Alles (klein - sieht durch des "das" davor wie eine Substantivierung aus, ist aber keine) nur träumte, aber dies beruhigte sie nur wenig.
      >>Ah, da bist du ja.<< Wieder diese Stimme, die es verstand, Aikana Angst zu machen.
      >>Was willst du von mir? Hau ab! Verschwinde, lass mich in Ruhe!<<, schrie sie nun panisch, als sie plötzlich in einem grellen Kreis stand. Um sie herum blieb es stockdunkel (sie steht doch in einem grellen Kreis? :huh: ). Aikana atmete tief ein und aus. Es gab nichts, weshalb sie sich fürchten musste.
      >Das ist alles ein Traum, nur ein Gespinst aus meinem eigenen, wirren Hirn<, redete sie sich ein.
      >>Ich jage dir doch nicht etwa Angst ein, oder? Das wäre nämlich ziemlich ... ungünstig für dich, schließlich wirst du meine Anwesenheit noch eine geraume Zeit lang genießen dürfen.<< Die Stimme klang hämisch, aber Aikana verlor ein wenig ihre Angst. Der Fremde schien genauso menschlich zu sein wie sie selbst.
      >>Was willst du von mir? Und wer bist du?<<, fragte Aikana. Ihr kam es inzwischen wie eine Jagd vor, sie war sich nur noch nicht ganz sicher, wer der Jäger und wer der Gejagte war.
      Die Stimme lachte erneut unangenehm, doch dann hallte sie: >>Ich gebe zu, dass es nur gerecht ist, dir meinen Namen zu nennen, schließlich wirst du ihn und mich in nächster Zeit häufiger hören...<<
      >>Was soll das heißen?<<, fuhr Aikana dazwischen.
      >>Du kannst mich Vogu nennen.<< Sie runzelte die Stirn.
      >>Vogu? Ist das ... dein echter Name?<<, fragte sie dann doch. Natürlich wusste sie, dass dies nicht der Fall war, aber offensichtlich kannte Vogu sie. Und dann war es doch möglich, dass sie ihn auch kannte. Wenn ihr schon nicht seine Stimme bekannt war, dann würde er vielleicht etwas Unbedachtes sagen, was sie stutzig machen würde. Die Chance war gering, aber es schien nicht der Fall zu sein, dass sie so schnell aufwachen würde (das könnte man deutlich kürzer schreiben).
      Nachdem das inzwischen nervtötende Gelächter verstummt war, breitete sich eine unangenehme Stille aus. Beinahe sehnte sich Aikana nach dem Lachen zurück.
      >>Hallo? Vogu? Was soll das?<<, flüsterte sie dann. In dieser Dunkelheit schien sie es für unangebracht (erschien es ihr/hielt sie es für - du hast sowieso viele "schien"s drin in diesem Teil), in normaler Lautstärke zu sprechen. Doch dann (diese Wortkombination kommt ebenfalls viel zu oft vor) wurde sie in einen Strudel aus bekannten Gesichtern gesogen, bis sie die Augen fester zusammenkniff und alles schwarz um sie herum (um sie herum schwarz) wurde.


      Mit einem ruckartigen, tiefen Einsaugen von Luft riss Aikana die Augen auf und sah sich um.
      >>Pa? Ma? Was zum...<<, Aikana unterbrach sich selbst mit einem unterdrückten Schrei. Automatisch (reflexartig/instinktiv - automatisch klingt nicht nach einem Menschen) betastete [sie] die schmerzende Stelle in der Bauchgegend.
      Mit einem erfreuten Aufschrei wand (wandte) sich ihre Mutter zu ihr um und fühlte ihre Stirn.
      >>Den Göttern sei Dank<<, murmelte sie dann. Ein Schnarchen hielt die beiden Wikingerinnen jedoch von einem Gespräch ab. Beide drehten sich zu dem Verursacher um, sie mussten lachen (einen Hauptsatz durch ein Komma abzutrennen, lässt den Lesefluss stolpern -> Punkt oder umstellen). Aikanas Vater war auf einem viel zu kleinen Hocker zusammengesunken und schien friedlich zu schlafen (schlief friedlich).
      >>Endlich. Ich habe ihn (ihm) gesagt, dass er sich zwischendurch einmal hinlegen soll. Aber dieser Sturkopf<<, schimpfte Gylia.
      >>Ma!<<, unterbrach sie Aikana (Aikana sie). Sie hatte sich versucht aufzurichten (aufzurichten versucht/versucht, sich aufzurichten, ...) und war glorreich gescheitert. Nun hing sie halb aus dem Bett und stöhnte unter Schmerzen.
      >>Ich habe eigentlich ihn mit dem Sturkopf gemeint<<, rügte sie nun ihre Tochter, während sie ihr mühsam wieder auf das strohgedeckte (ein Dach wird gedeckt, ein Nachtlager eher selten) Nachtlager half. Gylia hatte zusätzlich weitere Stofflaken darüber ausgebreitet, um es Aikana so bequem wie nur irgend möglich zu machen.
      >>Ich glaube, ich werde...<<, murmelte sie noch, dann wurde ihr erneut schwarz vor Augen.

      >>Kuckuck! Da bin ich wieder<< (spricht die Stimme mit einem KLeinkind?), riss die Stimme sie wieder aus ihren Träumen. Gerade hatte sie sich an einen hübschen, warmen Morgen gewünscht, an dem sie auf weichem Moos gesessen und den natürlichen Geräuschen (Geräuschen der Natur) gelauscht hatte.
      >>Was willst du?<<, fragte Aikana resigniert. Vielleicht half es etwas, wenn dieser ominöse Vogu dachte, er würde ihr keine Angst mehr einjagen. Doch (zu viele Sätze beginnen mit Doch, Doch dann, etc) leicht war dies (kommt zu oft vor) mit Sicherheit nicht.
      >>Dir Gesellschaft leisten <<, erwiderte die Stimme reichlich spät.
      >>Ich glaube, darauf kann ich verzichten<<, fauchte sie ihm entgegen [Komma] um sich selbst Mut zu machen. >>Du bist ja sogar zu feige, um eine Gestalt anzunehmen. Stattdessen versteckst du dich!<<
      Die Stimme lachte. >>Na? Ist die kleine Aikana über Nacht erwachsen geworden?<< Doch dann materialisierte (materialisieren klingt so SF-mäßig :hmm:) sich eine schämenhafte (schEmenhafte - kommt von Schemen, nicht schämen/Scham) Gestalt kaum zwei Fuß vor ihr. Langsam manifestierte sie sich (erst materialisiert sie sich und dann manifestiert sie sich auch noch? Erstens redundant, zweitens solltest du, da es nicht zu deiner sonstigen Sprache passt, über eine Umformulierung nachdenken), sodass Aikana erste Gesichtszüge erkennen konnte. Sie stutze.
      >>Was soll das? Das ist Golan Titeborn! (der Name klingt englisch, das passt evtl nicht so ganz) Du hast kein Recht, ihn mit in den Dreck zu ziehen!<<, schrie sie und wollte sich auf ihn stürzen. Doch als sie ihn beinahe erreicht hatte, wirbelte das Bild wie Schnee im Sturm umher und löste sich dann auf.
      >>Feigling!<<, rief Aikana ihm nach.

      Gylia hatte schließlich Welun davon überzeugen können, das Haus einmal zu verlassen und den Kopf mit anderen Dingen zu beschäftigen.
      >>Hast du etwas von dem Bären gehört oder gesehen?<<, fragte er nun Golan. Der Ortsvorsteher sah ihn einen Moment verblüfft an.
      >>Welun, was hast du denn hier draußen verloren? Solltest du nicht besser bei ihr bleiben und ihr beistehen?<< Dieser knirschte vernehmlich mit den Zähnen und verbiss sich eine Antwort. Er hatte diesen Wichtigtuer eines (von einem) Bürgermeisters noch nie wirklich leiden können. Doch er verstand es, die besorgten Seelen in seinem Dorf zu beruhigen und sprach auch sonst immer und überall das Wort (welches Wort spricht er die ganze Zeit?). Sein Vater war nur ein armer Imker gewesen, der im Winter nicht selten vor dem Hungertod stand. Sein Sohn, Golan, (hat Golan einen Sohn, der genauso heißt wie er, oder ist der ORtsvorsteher selbst gemeint? In dem Fall müsstest du "Der Sohn" schreiben, damit die BEzüge passen) hatte das Geschäft mit kaum ein dutzend (einem Dutzend) Bienenstöcken ausgebaut und führte nun die Taverne "Silberner Pfeilfisch" (klingt irgendwie nach Skyrim ^^), in der sich regelmäßig der Ortsvorstand traf.
      >>Sie wird es wohl verkraften, wenn sie nur von Gylia umsorgt wird. Außerdem bezweifle ich, dass sie das in ihren Fieberträumen mitbekommt, wenn ich mir neben ihr mein Sitzfleisch wundscheuere.<< Welun würde sich am liebsten die Haare raufen (hätte ... gerauft). Er wollte doch mit allen Mitteln verhindern, dass Golan noch einen Streit anfing. Probleme mit anderen Dorfbewohnern war (waren - Probleme ist Plural) wohl die letzte Sache, die sich der Wikinger wünschte.
      >>Morgen gibt es eine außerplanmäßige Versammlung in meinem Haus [Komma] deine Tochter betreffend<<, fuhr dieser jedoch unbeeindruckt fort.
      >>Was zur Hölle soll das heißen? Deiner (Meine) Tochter betreffend, wollt ihr sie auf die Schlachtbank führen? Ausgerechnet (Gerade) du solltest dankbar sein, schließlich hat sie deinen Hintern ja vor allen anderen gerettet!<< Welun spürte, wie sein Gesicht sich vor Wut zu erhitzen begann und er rot anlief.
      >>Nun, zuerst einmal sollte sie wieder gesund werden. Scheint ja, als wäre sie ein tapferes, zähes Kerlchen. Sie wird das schon schaffen, mach dir keine Sorgen<<, murmelte Golan in seiner typischen, leicht näselnden Stimme. Welun unterdrückte ein Schnauben, der Wikinger kochte vor Wut. Sollte sich dieses eingebildete Rentier doch um sich selbst kümmern und sein geheucheltes Mitleid für sich behalten.
      >>Ja. Sie wird das schaffen<<, blaffte er kurz angebunden zurück. Dann wollte er sich umdrehen [Komma] um zum Strand zu gehen. Dort wollte er sehen, ob die Eisschicht auf dem Meer der verlassenen Seelen, wie dieser Abschnitt des nordischen Ozeans meist genannt wurde, bereits dünn genug war, um sie aufbrechen zu können.
      Es war manchmal sogar möglich, dass die Wellen beim Aufschäumen gefroren. Dies sah vor allem bei Sonnenuntergang wunderschön aus. Dann brachen sich einzelne, rötliche Strahlen darin und wurden nach allen Seiten reflektiert. Dies sah für ein ungeübtes Auge so aus, als würden das Wasser von innen heraus leuchten. Vielleicht stammte daher ja der Name dieses Meerabschnitts davon. Als würden die einzelnen Seelen morgens und abends nach den Lebenden greifen, um mit ihnen den Platz zu tauschen und so in die Freiheit zu gelangen. (dieser Abschnitt passt nicht an diese Stelle - wenn er wütend auf Golan ist, denkt er mit Sicherheit nicht dran, wie schön die Wellen strahlen, und philosophiert auch nicht über den Namen irgendeines Meeres)

      Doch dieses Vorhaben wurde erneut (hat er es schon einmal zerstört?) von Golan zerstört. Denn (warum baust du viele Sätze so schief auf? Das Wort könnte man einfach rauslassen und es würde viel besser klingen) er war offensichtlich nicht gewillt, Welun so einfach gehen zu lassen.
      >>Hör mal, ich will sich (dich) ja nicht unnötig beunruhigen, aber... [Leerzeichen]nun...<<, stammelte Golan. Welun hob eine Augenbraue und sah ihn irritiert an. Dieses Reden um den heißen Brei sah ihm mal wieder ähnlich.
      >>Nun?<<, fragte Welun, bemüht um einen neutralen Ton, der seine blank liegenden Nerven verschleiern sollte.
      >>Es gibt ein paar Meinungsunterschiede (verschiedenheiten) innerhalb des Vorstands. Es geht um Aikana.<< Welun zögerte einen Moment. Was genau wollte Golan damit sagen?
      >>Ich glaube nicht, dass es da Probleme mit der Ausbildung geben wird. Sie ist zielstrebig und ehrgeizig. Oder liegt es daran, dass sie weiblich ist und keinen Vater hat, der einen neuen Brunnen spenden kann?!<< Welun musste sich dazu zwingen, seinen Gegenüber nicht anzubrüllen.
      >>Welun, du weißt doch, dass ich immer hinter dir stehen werde. Aber der Vorstand ist nicht einstimmig mit einer Ehrung deiner Tochter einverstanden. Warum hat sie den Bären gerettet? Ohne sie hätte dieses Untier seinen letzten Atemzug bereits getan. Aber so... Der Vorstand ist unsicher. Was, wenn Aikana erneut zögern wird?<<, offerierte Golan ihm das Problem.
      Welun ließ die zu Fäusten geballten Hände mit einem unangenehmen Krachen aufeinander schlagen.
      >>Ich glaube, diese Diskussion führt zu nichts. Sag das deinen Freunden vom Vorstand! Und wenn du schon dabei bist, dann richte ihnen auch gleich einen Gruß von mir aus.<< Wutentbrannt starrte der Wikinger seinen Gesprächspartner an.
      >>Welun, beruhige dich doch bitte. Ich bin mir sicher, dass du und Aikana, falls es ihr den (denn, am besten aber gleich streichen und das "falls" durch ein "sobald" ersetzen) besser geht, genügend Zeit bekommt, um eure Sicht der Dinge zu präsentieren. Es wird sich alles klären, bestimmt doch<<, versuchte Golan ihn zu beruhigen.
      >>Der Vorstand ist genauso konservativ (ich denke nicht, dass ein ungebildeter Wikinger Wörter wie dieses verwendet) wie alle hier. Sie ist eine Frau, sie wird niemals eine Mokshaja werden, so ist es doch, oder?<< Der Vater baute sich drohend vor dem Bürgermeister, der ihm gerade einmal bis zur Schulter reichte, auf (würde ich vor den Nebensatz ziehen).
      >>Nun, du kannst nicht abstreiten, dass die Frauen bereits rein physisch nicht zu den gleichen Dingen im Stande sind wie wir Männer<<, erklärte Golan im Brustton der Überzeugung.
      >>Das schien aber an diesem unseligen Abend noch ganz anders!<<, mischte sich auf diese Weise Gylia (wo kommt die her? Ich dachte, sie passt auf Aikana auf?) mit in das Gespräch ein. >>Oder ständet Ihr sonst vor uns und würdet Volksreden schwingen? Vielleicht solltet Ihr dies ja für die Versammlung aufheben?!<<
      Dann griff sie nach Weluns Arm und zog ihn mit sich zu der wohl bekannten (warum formulierst du das so?) Haustür weiter.


      Erstmal: Schön, dass du mit dem nächsten Teil gewartet hast, bis ich aus dem Urlaub zurückkomme :thumbup:
      Zum Text: Stilistisch baut er im Vergleich zu den vorigen Teilen wieder ab, lediglich die Kommasetzung ist fast fehlerfrei. Du verwendest viel zu viele "doch"s, "nun"s, "dies"s etc an den falschen Stellen, hast vor allem anfangs störende Wiederholungen drin, baust Sätze komisch auf (vor allem "Doch dann" ist kein schöner Satzanfang) und die Dialoge klingen gestellt/unnatürlich - sprich dir die direkt geredeten Sätze beim Schreiben laut vor und überleg dir dabei, ob du sie während einer Konversation wirklich so sagen würdest. Bei vielen würdest du, denke ich, auf ein "Nein" kommen.

      Nyneve schrieb:

      >>Das schien aber an diesem unseligen Abend noch ganz anders!<<, mischte sich auf diese Weise Gylia mit in das Gespräch ein. >>Oder ständet Ihr sonst vor uns und würdet Volksreden schwingen? Vielleicht solltet Ihr dies ja für die Versammlung aufheben?!<<
      Das hier zum Beispiel würde zumindest ich nie so sagen - vielleicht redest du ja etwas anders :whistling: Aber es muss auch zu den Personen passen, und das tut es in meinen Augen nicht

      Die Aufteilung der Szenen mit den Fieberträumen, die nicht zu lang sind, und dem Streitgespräch finde ich an sich gut, nur bringst du in den Traumsequenzen die beängstigende, surrealistische Stimmung nicht mehr so gut rüber wie im letzten Teil, was auch daran liegt, wie die körperlose Stimme spricht. Warum Golan in dem Traum auftaucht, ist übrigens eine interessante Frage :thumbup:

      :hi1:
    • Ich hab gesehen, dass du die vorherigen Teile auch nochmal ein bisschen überarbeitet hast, deswegen setzte ich den ersten Spoiler für die Teile vor den letzten Beiden.
      Spoiler anzeigen

      Nyneve schrieb:

      Die wollene Mütze ins Gesicht gezogen, dann machte sie sich auf in den Wald, ihren hölzernen Speer und eine Ledertasche mit allerhand nützlichen Hilfsmitteln,
      Es ist ja nun nicht mehr ihr Speer, sondern der ihres Vaters.

      Nyneve schrieb:

      Es war mit schmalen Holzbalken (Holzbrettern) vergittert, sodass sich keine Tiere von Essen oder der Wärme dort ebenfalls einnisten konnten.
      Das lila Markierte verstehe ich nicht ganz, der passt nicht so richtig. :hmm:

      Nyneve schrieb:

      Bei näherem Anschleichen konnte sie auch Gylia, ihre Mutter, sehen, wie sie mit einer flickenübersäten Schürze vor dem kleinen Steinofen hantierte.
      Ich dachte die kochen auf einer Feuerstelle? Jetzt ist es ja doch auf einmal ein Ofen.

      Nyneve schrieb:

      Gylia wand sich wieder der Feuerstelle zu.
      AHA! XD Klar mit Feuerstelle kann auch ein Ofen gemeint sein, allerdings stelle ich mir da eher ein offenes Feuer oder so vor.

      Nyneve schrieb:

      Du wirst uns doch jetzt ständig auf den Taschen (in den Ohren) liegen, um Neues von ihm zu erfahren.

      Nyneve schrieb:

      Ich habe dir doch gesagt, dass du…<<, unterband Welun eine Antwort.
      Ich mag das Wort überhaupt nicht auch wenn es an sich richtig ist. :/

      Nyneve schrieb:

      Und du musst selbst zugeben, dass dein Vater (selbst) stark wie ein ausgewachsener Bär ist.

      Nyneve schrieb:

      Das wenige Licht aus anderen Fenstern reichte kaum zwei Füße weit.
      Bei der Maßeinheit Fuß gibt es keine Mehrzahl, man sagt ja auch nicht 3 Metere oder so. :P

      Ich muss zugeben es ist ca. ne Woche her, dass ich mir die Sachen markiert habe und ne Antwort schreiben wollte, aber irgendwie hab ichs voll vergessen. Deswegen wusste ich jetzt nicht mehr 100%tig was ich mir dabei dachte, aber an sich müssten das so meine Gedanken gewesen sein. :whistling: :D

      So und nun noch zu den letzten Beiden Teilen... Dabei bin ich jetzt nicht auf alles eingegangen, da ich mit Arathorn im Großen und Ganzen übereinstimme.
      Spoiler anzeigen

      Nyneve schrieb:

      Aikana erschrak, da die Stimme von allen Seiten des Waldss (Waldes) zugleich (zu) kommen zu schien.

      Nyneve schrieb:

      >>Du solltest wahrlich Angst haben, ich komme wieder. Und wieder (Dass du hier einen neuen Satz anfängst, finde ich, stört den Lesefluss etwas, da es ja eher eine Aufzählung ist.), bis du meine Besuche nicht mehr zählen kannst.<< Eine eisige Hand legte sich um ihren Hals und drückte zu. Aikana wollte sich zur Seite rollen (Wie rollt man sich zu Seite wenn man steht?), riss die Arme nach vorne um dem Druck zu entfliehen (hier verstehe ich leider den Sinn wieder nicht ganz), doch sie war wie angewurzelt, ihre Beine gehorchten ihr nicht mehr. Sie spürte, wie Panik in ihr hochstieg und sie zu erdrücken drohte.
      >>Ich werde dich lehren, was Angst und Schmerz ist, wie es mir eines Tages (Eines Tages klingt für mich eher nach etwas, was in der Zukunft geschieht.) (einst) gelehrt wurde.<<

      Nyneve schrieb:

      >>Du kannst mich Vogu nennen.<<
      Ich weiß nicht warum aber ich liebe diesen Namen absolut. :thumbsup:

      Nyneve schrieb:

      Automatisch betastete sie die schmerzende Stelle in der Bauchgegend.

      Nyneve schrieb:

      >>Endlich. Ich habe ihn (ihm) gesagt, dass er sich zwischendurch einmal hinlegen soll. Aber dieser Sturkopf (...)<<, schimpfte Gylia.
      Ich mag es nicht so sehr wenn Sätze so abgehackt enden. Um zu verdeutlichen, dass sie den Satz nicht beenden kann finde ich die drei Punkte immer recht schön.

      Nyneve schrieb:

      Gylia hatte schließlich Welun davon überzeugen können, das Haus einmal zu verlassen und den Kopf mit anderen Dingen zu beschäftigen. [?]
      >>Hast du etwas von dem Bären gehört oder gesehen?<<, fragte er nun Golan. Der Ortsvorsteher sah ihn einen Moment verblüfft an.
      Ja verblüfft war ich bei der Szene auch. XD Du schreibst nur kurz, dass Welun raus gegangen ist und plötzlich überrumpelst du mich damit, dass da Golan bei ihm ist. Durch das "nun" klingt es zumindest so als wäre Golan schon bei ihm und "nun" erst spricht Welun zu ihm.

      Nyneve schrieb:

      >>Welun, was hast du denn hier draußen verloren? Solltest du nicht besser bei ihr bleiben und ihr beistehen?<< Dieser knirschte vernehmlich mit den Zähnen und verbiss sich eine Antwort. Er hatte diesen Wichtigtuer eines Bürgermeisters noch nie wirklich leiden können. Doch er verstand es, die besorgten Seelen in seinem Dorf zu beruhigen und sprach auch sonst immer und überall das Wort.
      Also erstmal was das "Wort sprechen" angeht. Ich verstehe was du damit meinst. Es hat hier so in etwa den Sinn von "das Wort ergreifen"/ für andere zu sprechen, oder?

      Nyneve schrieb:

      Welun würde sich am liebsten die Haare raufen. Er wollte doch mit allen Mitteln verhindern, dass Golan noch einen Streit anfing. Probleme mit anderen Dorfbewohnern war wohl die letzte Sache, die sich der Wikinger wünschte.
      Das wiederum verstehe ich nicht so ganz. Vorher erschien es mir eher so als versteht sich Golan darin die Leute zu beruhigen, warum sollte er dann jetzt einen Streit beginnen? Ich glaub ich du meinst damit, dass er mit seinem Verhalten gegenüber Welun ihn zu einem Streit provozieren will, allerdings, finde ich, kommt das hier nicht so rüber.

      Nyneve schrieb:

      >>Kuckuck! Da bin ich wieder<<
      Den Satz mag @Arathorn ja nicht so, weil es klingt als würde die Stimme mit einem kleinen Mädchen reden. Ich finde es allerdings gerade deswegen passend. Aikana kämpft ja offensichtlich damit reif zu wirken und als -ich möcht fast sagen - erwachsen anerkannt zu werden und da kommt dann plötzlich diese Stimme daher und spricht mit ihr wie mit einem Kind. Das Ganze lässt die Stimme also noch bösartiger wirken. :thumbup:



      Schreibfeder schrieb:

      Warum sagt dein Wikingermädchen, der Traumtyp solle Gestalt annehmen? Das ist bisweilen das Letzte, an das ich in der Sekunde denken würde, aber das ist schon noch okay. Jeder Mensch hat eigene Prioritäten und reagiert unter Streß anders.
      Das ist so richtig das Fable-Prinzip. (Man taucht plötzlich in einer Welt auf in der es nur einen Weg gibt, eine Frau die darauf steht und sonst ringsherum nichts. Und was macht der Prota? Fragt "Wer bist du?", anstatt sich erstmal zu wundern wo er auf einmal ist und wie zum Geier er da hinkommt! XDDD )
      Naja egal, auf jeden Fall finde ich Aikanas Reaktion hier gut. Wenn ich mir vorstelle, dass da plötzlich eine bedrohliche Stimme ist, die von überallher zu kommen scheint, wöllte ich auch erstmal das ich den Ursprung der Gefahr ausmachen könnte indem diese eine Gestalt bekommt.

      Leider muss ich Arathorn auch dahin gehend Recht geben, dass dieser Teil schreibtechnisch nicht so gut ist wie die anderen.
      Was die Spannung jedoch nicht im Geringsten mindert. Vor allem habe ich jetzt schon ein Faible für die "böse" Stimme. Ich mag ja so Bösewichte die irgendwie mystisch und geheimnisvoll daher kommen. :thumbsup: Ich freu mich schon drauf wies weiter geht. ;)
      Der Schlüssel zu einer fremden Welt ist das Lesen...
      ...die Tür zu ihr ist das Buch...
      ...das Land dahinter sind die Wörter...
      ...und der Weg dahin sind meine Gedanken und meine unendliche Phantasie.
    • Schreibfeder schrieb:

      1.Inhaltlich gut, es ist immer noch geheimnisvoll. Allerdings störten mich zwei Dinge. Zum einen: Warum sagt dein Wikingermädchen, der Traumtyp solle Gestalt annehmen? Das ist bisweilen das Letzte, an das ich in der Sekunde denken würde, aber das ist schon noch okay. Jeder Mensch hat eigene Prioritäten und reagiert unter Streß anders.

      2.Was mir viel mehr störte, war, dass ich keine Ahnung hatte, aus welcher Sicht genau du den zweiten Abschnitt schreibst. Du wechselst (so wirkt es) zwischen Golan und Werun hin und her. Da fehlt echt die Durchgängigkeit, das Beibehalten eines gleichbleibenen Stils.

      Die Athmosphäre, sowohl im Dorf, als auch aus der Sicht der Wikinger, hast du aber gut getroffen. Deine Geschichte wirkt durchweg lebendig. Mach weiter so.
      1. Also ich muss gestehen, dass mich auch mehr interessieren würde, wer da grad nervt und nicht, wo ich bin. Schließlich ist das ja nur ein Traum.
      Dann ist es leichter, sich mit jemandem zu streiten, der vor einem steht, als einfach nur eine Stimme zu hören. Ich merke das auch immer an mir selbst: Am Telefon würde ich NIE einen Streit anfangen, weil ich einfach die Person nicht sehen kann. Oftmals erkennt man da ja Gesichtsregungen, -ausdrücke etc., die einen darin bestätigen, einen wunden Punkt getroffen zu haben oder zeigen, dass man jetzt besser die Klappe halten sollte.

      2. Da habe ich eine Frage. Du sagst ja schon, dass dir da die Durchgängigkeit fehlt.
      Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, was genau du damit meinst. Willst du damit sagen, dass die Schreibweise sich zwischen den Reden ändert, sodass man einmal glaubt, das denke Golan bzw. Welun? Weil wenn dies der Fall ist, dann sehe ich das ehrlich gesagt nicht so. Liegt vermutlich an mir, aber ich habe da eigentlich nicht das Gefühl, dass es sich da iwie unterscheidet :hmm:
      Aber den Abschnitt habe ich ohnehin noch ein wenig verändert (sowohl in den wörtlichen Reden, als auch zwischendrin), doch nicht allzu sehr. Es wäre echt hilfreich, wenn du da noch mal schreiben könntest, was genau dir da nicht gefällt. Wie gesagt, ich sehe da jetzt keinen Stilsprung. Eigentlich sollte es aus der Erzählperspektive sein, in der aber Welun der Hauptchara ist.


      Arathorn schrieb:

      Zum Text: Stilistisch baut er im Vergleich zu den vorigen Teilen wieder ab, lediglich die Kommasetzung ist fast fehlerfrei. Du verwendest viel zu viele "doch"s, "nun"s, "dies"s etc an den falschen Stellen, hast vor allem anfangs störende Wiederholungen drin, baust Sätze komisch auf (vor allem "Doch dann" ist kein schöner Satzanfang) und die Dialoge klingen gestellt/unnatürlich - sprich dir die direkt geredeten Sätze beim Schreiben laut vor und überleg dir dabei, ob du sie während einer Konversation wirklich so sagen würdest. Bei vielen würdest du, denke ich, auf ein "Nein" kommen.
      Also ich habe die Anzahl der "doch"s, "nun"s und "dies"s jetzt nochmal dezimiert. Ich weiß echt nicht, wieso ich die in dieser Geschichte dauernd einbaue, normalerweise mache ich das eigentlich nicht ;(
      Die wörtliche Rede habe ich mir jetzt auch noch ein paar Mal durchgelesen. Vor allem die des Traumtypen habe ich jetzt noch ein bisschen umgestellt. Die anderen habe ich teilweise gekürzt bzw. umgestellt. Ich hoffe, so ist es ein bisschen besser. Oftmals hatte ich aber echt das Problem, dass ich offenbar so schräg rede :dash:

      Arathorn schrieb:

      Die Aufteilung der Szenen mit den Fieberträumen, die nicht zu lang sind, und dem Streitgespräch finde ich an sich gut, nur bringst du in den Traumsequenzen die beängstigende, surrealistische Stimmung nicht mehr so gut rüber wie im letzten Teil, was auch daran liegt, wie die körperlose Stimme spricht. Warum Golan in dem Traum auftaucht, ist übrigens eine interessante Frage
      Wie eben gesagt, habe ich das hier auch noch ein bisschen umgeändert. Ich hoffe, der Typ kommt jetzt ein bisschen gruseliger rüber xD

      Eine Sache, die ich jetzt nicht von deinen Korrekturen geändert habe, ist dieses "kuckuck". Wie @'NekoMimiAlice' bereits erwähnt hat, habe ich das eig extra eingebaut. Denn Aikana ist doch ein Charakter, der gerne als Erwachsener anerkannt wäre, und doch immer wieder als Kind betrachtet wird. Da "Vogu" das weiß - das mit dem in-Gedanken-eintauchen wird noch später ein bisschen ausführlicher beschrieben -, ist es dann natürlich eine weitere Möglichkeit, sie in die Enge zu treiben.


      NekoMimi Alice schrieb:

      Was die Spannung jedoch nicht im Geringsten mindert. Vor allem habe ich jetzt schon ein Faible für die "böse" Stimme. Ich mag ja so Bösewichte die irgendwie mystisch und geheimnisvoll daher kommen. Ich freu mich schon drauf wies weiter geht.
      Ich mag den auch am liebsten xD Wie gesagt, ist das jetzt keine Geschichte, in der es "den Bösen" und "den Guten" gibt.
      Also wird er noch näher vorkommen, wenn auch nciht mehr unbedingt als Traumgeist xD

      Ich hoffe, dass ihr trotz des schwächeren Teils noch dranbleibt.
      LG Nyneve

      Glem mig
      Og la' vær' at fiks' et smadret glas
      Min hånd ville stadig mærke revnerne

      Se frem, vi ka' hurtigt ende rundt i ring
      Ærligt, var vi kun bundet sammen af drømmene
    • @Nyneve: Jetzt ist es eindeutiger aus welcher Sicht du schreibst. Korrektur diesbezüglich sehr gelungen. ^^

      Inhaltlich gefällt es mir gut. Sehr detailreich und auch von den mnschlichen Reaktionen her sehr wirklichkeitsecht. Du beschreibst sehr malersich die Szenen und man merkt, dass du ein gutes Bild vor Augen hast, wenn du die Geschichte schreibst. Mach weiter so!
    • Spoiler anzeigen

      @Schreibfeder schön, dass es dir so besser gefällt ^^

      Ein Lied, das ich beim Schreiben gehört habe:
      Lg Nyneve



      >>Was ist denn?<<, wollte Welun wissen, nachdem sie zusammen betont langsam und ruhig einige Fuß weit gegangen waren.
      >>Aikana.<< Bei dem Namen seiner Tochter zuckte Welun zusammen und sah sie besorgt an.
      >>Was...was ist mit ihr?<< Er konnte kaum sprechen, so groß war der Kloß in seinem Hals.
      >>Sie spricht im Schlaf. Sie ruft nach dir, immer und immer wieder. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Ihr Fieber steigt, ihr Zustand verschlechtert sich wieder.<< Gylia wirkte niedergeschlagen und tiefe Sorgenfalten hatten sich inzwischen um ihre Mundwinkel gebildet. Sie schien in den letzten Tagen stark gealtert zu sein. Selbst ihre sonst so strahlenden Augen hatten ihren Glanz verloren und wirkten stumpf. Welun zwang sich dazu, sie nicht nach weiteren Müdigkeitserscheinungen zu prüfen.
      >>Ich werde nach ihr sehen. Vielleicht erkennt sie ja meine Stimme<<, erwiderte er dann fest. Es war eindeutig, dass Gylia keine Kraft und Hoffnung mehr hatte. Wie auch? War sie es nicht gewesen, die zwei Tage und Nächte bei ihrer kranken Tochter verbracht hatte? Auch wenn die Zeitspanne kurz war, reichte sie doch aus, an den Nerven zu zehren.
      Während er sie in den Arm nahm und eine ihrer roten Strähnen aus seinem Gesicht strich, wanderten seine Gedanken zurück zu Golan. Dieser aufgeblasene Schafskopf hatte doch keine Ahnung. Der eigene Sohn schien bereits als Erwachsener geboren worden zu sein und hatte nie Probleme gemacht - zumindest hatte er sich mit diesen nicht an den Vater gewandt. Sollte er sich doch den Mist in seine eigenen Bienenkästen stopfen!
      >>Was ist, wenn sie das nicht überlebt? Sie hat doch noch ihr ganzes Leben vor sich. Heirat, Kinder, eigener Haushalt. Das können die Götter ihr doch nicht verwehren!<< Gylia schniefte und drückte ihren Kopf an seine Schulter. >>Ich halte das nicht mehr aus, Welun. Ich schaffe es einfach nicht mehr. Was, wenn sie nicht mehr wach wird?<< Der Nordmann schluckte. Ja, das war die entscheidende Frage. Und die Antwort lag bei den Göttern.
      >>Ich weiß es nicht<<, murmelte er über ihrem Ohr.


      >>Aikana?<< Täuschte sie sich oder schwang echte Sorge darin? Mühsam öffnete sie die Augen und drehte langsam den Kopf in die Richtung, in der sie die Stimme vermutete.
      >>Ja?<< Es kostete sie Überwindung, nicht wieder die Augen zu schließen. Dann sah sie sich um. Sie lag auf dem Boden, weiches Moos kitzelte ihre Ohren. Schließlich gab sie dem Drang nach und kniff die Augen zusammen.
      Sie wartete vergeblich auf eine Antwort. Stattdessen hob etwas ihren Kopf leicht an und legte ihn hoch. Für einen Augenblick blinzelte sie und bedachte den Schatten über ihr mit einem kurzen Blick.
      >>Vogu?<< Ihre Stimme war schwach, wie ihr ganzer Körper.
      Er seufzte, erwiderte dann: >>Jargo.<< Aikana zog eine Augenbraue nach oben, was sie zu einem Aufstöhnen zwang.
      >>Jargo? Ist das dein Name?<< Anstatt einer Antwort gab er ein zustimmendes Murmeln von sich.
      >>Sag mal, in euer kleines Dorf kommen doch bestimmt nicht viele Fremde, oder?<< Die Frage kam so überraschend, dass Aikana die Augen öffnete, um Jargo anzusehen.
      >>Hier in Hjalstedt? Nein, nicht oft. Wir...<< Ein Hustenanfall unterbrach sie.
      >>Beschränken wir uns auf einfache Ja- oder Neinfragen. Also sind dir auch keine Fremden in letzter Zeit aufgefallen?<<, fragte er in einer weiterhin herablassenden, aber zumindest nicht mehr furchteinflößenden Stimme.
      >>Nein, natürlich nicht. Aber wieso...<<
      >>Halt! Simple Fragen, einfache Antworten. Ist das Meer noch gefroren?<< Aikana war über den plötzlichen Themenwechsel irritiert.
      >>Ja. Es...<< Dieses Mal unterbrach sie sich selbst.
      >>Also sind auch keine fremden Langschiffe in der Nähe von Hjalstedt gesichtet worden.<< Es klang mehr wie eine Feststellung als nach einer Frage. Diese Annahme wurde bestätigt, als er fortfuhr: >>Und keiner der Dorfbewohner, deiner Nachbarn, hat sich in letzter Zeit seltsam verhalten? Keine plötzlichen Stimmungsschwankungen oder andere Gewohnheiten?<< Aikana schüttelte vorsichtig den Kopf. Dann verzog sie erneut das Gesicht. Eine warme Hand legte sich auf ihre Stirn und befühlte diese.
      >>Du hast Fieber<<, stellte Jargo fest. Aikana verdrehte die Augen. Das hätte sie ihm auch vorher sagen können. Oder hatte er geglaubt, er wäre der Grund für ihre aufkommende Hitze? Bei dem Gedanken musste Aikana sich ein Grinsen verkneifen. Das klang wieder typisch nach Mann.
      >>Du musst dich schonen. Ich lasse dich wohl besser alleine.<< Die Gestalt verschwamm bereits wieder, als die Nordfrau nach dem Arm griff und ihn festhielt.
      >>Nein, bleib hier. Nichts ist so schlimm wie diese vermaledeite Einsamkeit.<<
      >>Vielen Dank für das Kompliment<<, spottete Jargo, aber er blieb. Erst jetzt konnte sie ihn genauer betrachten, da er sich nicht mehr als Schatten darstellte. Falls dies seine wahre Gestalt war, sah er gar nicht so übel aus.
      Als Aikana an die ersten Zusammentreffen mit ihm dachte, musste sie lächeln. Obwohl sie das Zeitgefühl völlig verloren hatte, schien es schon eine ganze Weile her zu sein. Wieso schlief sie überhaupt so lange? Und wenn sie zwischendurch doch einmal wach geworden war, wieso konnte sie sich daran nicht mehr erinnern?
      Dann betrachtete sie Jargo erneut. Um ehrlich zu sein, sah er nicht so aus wie die Menschen, denen sie bisher begegnet war. In ihrer Heimat war es üblich, dass die Männer lange Haare und Bärte besaßen, auf die sie mächtig stolz waren. Doch Jargos Gesicht zierten nur fingernägellange Stoppeln, die recht gepflegt wirkten. Auch sein dunkles, volles Haar war vorne sehr kurz geschnitten und im hinteren Teil zu einem strengen, kleinen Dutt im Nacken gebunden. Sie legte ihren Kopf ein wenig schräg, als ihre Blicke von seinen Haaren weiterwanderten. Offensichtlich war er gerade mit etwas anderem außerhalb ihres Traums beschäftigt. Aikana war das in diesem Moment recht, schließlich konnte sie ihn so besser betrachten.
      Um seinen Mund herum befand sich ebenfalls kein Ansatz eines richtigen Barts, sodass seine Lippen voll zur Geltung kamen. Sie musste grinsen, als sie feststellte, dass sie noch nie so viel Zeit für eine Beobachtung gehabt hatte. Ihre Blicke glitten weiter über die Nase bis hin zu der Stirn.
      Am liebsten hätte sie sein Gesicht noch näher nach Anzeichen von Sommersprossen untersucht, doch sie nahm davon Abstand. Vermutlich würde sie ohnehin keine finden. Er wirkte nicht wie ein Nordmann aus ihrem Dorf.
      Seine Augen waren wirklich interessant. Diese lagen tiefer in den Höhlen als bei den meisten und waren dunkelbraun, fast schwarz. Aikana stutze. Waren sie nicht vorhin beinahe hellbraun gewesen?
      Die Brauen hingegen ähnelten eher denen ihres Vaters. Doch obwohl sie genauso breit waren, wirkten seine gepflegter und die Härchen standen nicht nach allen Seiten ab.
      Das Gesamtbild strahlte gleichermaßen Melancholie wie auch Skepsis aus. Als er zu grinsen begann, wurde Aikana krebsrot.
      >>Na? Was gefunden?<<, neckte er sie. Sie wäre in diesem Moment gerne im Boden versunken.


      >>Ma'Laka? Pa'Laka? Was ... macht ihr hier?<<, fragte Aikana, als sie die Augen geöffnet hatte und sich wie ein Welpe blinzelnd umsah. Gerade war sie noch an einem ganz anderen Ort gewesen. Sie rappelte sich auf und sah zu ihren Eltern. Welun sprang von seinem Sitz auf und hechtete zu ihr.
      >>Danke, Götter<<, flüsterte er und küsste leicht seinen Zeigefinger.
      >>Wie geht es dir?<<, fragte seine Frau und legte ihr fürsorglich die Hand auf die Stirn.
      >>Dein Fieber ist fast abgeklungen<<, stellte sie dann erleichtert fest. Aikana lächelte in sich hinein. Sie hatte eine kleine Vermutung, wer dazu einen gehörigen Teil beigetragen hatte.

      Welun war heilfroh, seine Tochter wieder in den Armen halten zu können. Während sie hier um ihr Leben gekämpft hatte, musste er sich mit den Schafsköpfen im Rat ärgern. Sie waren nicht erfreut darüber, dass ausgerechnet er, der doch nie für die Ausbildung weiblicher Dorfbewohner gewesen war, dies nun plötzlich für sein eigenes Kind forderte.
      >>Ich muss mich dem Wunsch der Mehrheit beugen, Welun, so ist es hier nun einmal<<, hatte auch Golan immer wieder gesagt. Welun brodelte innerlich. Dieser eingebildete, starrsinnige Esel hatte nur überlebt, weil Aikana sich dem Bären in den Weg gestellt hatte.
      Daher war er froh, dass die Sitzung des Rats in weite Ferne verschoben worden war. Man glaubte, dass es zurzeit wichtigere Dinge gab. Überleben zum Beispiel.




      Spoiler anzeigen

      Ihr werdet euch jetzt mit Sicherheit wundern, wieso der Traumtyp (Jargo alias Vogu) plötzlich so nett ist. Das wird aber im nächsten Post genauer erklärt.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 22 mal editiert, zuletzt von Nyneve ()

    • Korrektur folgt später, wenn ich am PC bin

      Die "Anderen" kommen eigentlich nur in Westeros vor :hmm:
      im Sinne von "der eine <-> der andere" kannst du es meines Wissens immer klein schreiben, nur wenn es um etwas Anderes im Sinne von Fremdartiges geht, muss es manchmal großgeschrieben werden, oder wenn du "Der Andere" als eine Art Namen benutzt

      :hi1:
    • Spoiler anzeigen

      Nyneve schrieb:

      Probleme mit anderen Dorfbewohnern waren wohl die letzte Sache, die sich der Wikinger wünschte.
      Ich weiß @Arathorn hat gesagt, dass es hier waren heißen muss weil Probleme ja im Plural steht, aber um ehrlich zu sein bin ich mir da nicht so sicher. Ich hab das jetzt mehrmals gelesen und irgendwie klingt es mit waren komisch. Meines Empfindens nach bezieht sich das war hier auf die Sache und die ist ja Singular, deswegen glaube ich irgendwie müsste es hier wirklich war heißen. :hmm:

      Nyneve schrieb:

      Sie ist eine Frau, sie wird niemals eine Mokshaja werden, so ist es doch, oder?
      Was das eine angeht, es hat mich hier vollkommen überrascht, dass eine Frau keine Mokshaja werden kann. Du machst den Titel der Mokshaja die ganze Geschichte über, durch das eine zu einem weiblichen Titel weswegen ich nicht mal im Ansatz daran gedacht hätte, dass er nur Männern vorbehalten ist. Ich weiß nicht ob das so als Überraschungsmoment für den Leser geplant war, aber ich hätte es besser gefunden wenn das von Anfang an geklärt wäre. Dann hätte ich mich besser in ihre Motivation, diesen Titel zu erhalten, hineinversetzten können.

      Nyneve schrieb:

      Das war aber an diesem fatalen Abend ganz anders!
      :rofl: Dieses Wort, oh Gott dieses Wort! Ich weiß nicht warum aber bei solchen Sätzen stelle ich mir immer so einen auf komisch gemachten, heroischen Bösewicht vor. :whistling:

      Nyneve schrieb:

      Während er sie in den Arm nahm und eines ihrer roten Haare aus seinem Gesicht strich,
      Du meinst wohl eher eine ihrer roten Strähnen. Jemandem ein einzelnes rotes Haar aus dem Gesicht zu streichen, vor allem wenn man Draußen ist, scheint mir etwas unsinnig.

      Nyneve schrieb:

      Am liebsten hätte sie sein Gesicht noch näher nach Anzeichen von Sonnensprossen untersucht, doch sie nahm davon Abstand.
      Ich glaube du meinst hier eher die Sommersprossen. Zumindest kenne ich sie nur als solche.


      Nyneve schrieb:

      Ihr werdet euch jetzt mit Sicherheit wundern, wieso der Traumtyp (Jargo alias Vogu) plötzlich so nett ist. Das wird aber im nächsten Post genauer erklärt.
      Ja toll jetzt hast du mich. Jetzt hoffe ich zwar die ganze Zeit einerseits das er ein Bösewicht bleibt, aber gleichzeitig hoffe ich auch darauf das sich was zwischen den beiden entwickelt. :dash: :rofl: Ja ich gebs zu, ich mag so Beziehungen zwischen Gut und Böse. :whistling:

      Was die Beschreibungen angeht, so kann ich nur hoffen, dass du sie nicht raus nimmst. Ich fand sie nicht zu viel und auch gut geschrieben, sodass ich sie flüssig lesen konnte.
      Für mich wird deine Geschichte grad voll spannend und ich kanns kaum erwarten wies weitergeht. :thumbsup:
      Der Schlüssel zu einer fremden Welt ist das Lesen...
      ...die Tür zu ihr ist das Buch...
      ...das Land dahinter sind die Wörter...
      ...und der Weg dahin sind meine Gedanken und meine unendliche Phantasie.
    • Da bin ich ja froh, dass dir die Beschreibung so gut gefallen hat. Eigentlich war es nämlich gar nicht geplant, die wegzustreichen. Aber nachdem dann 80% meiner Freunde, denen ich davon erzählt habe, das gleich abgelehnt haben, war ich mir nicht mehr so sicher.
      Schön, dass es auch noch Leute gibt, die es ebenfalls mögen :love: :thumbsup:

      NekoMimi Alice schrieb:

      Ich weiß @Arathorn hat gesagt, dass es hier waren heißen muss weil Probleme ja im Plural steht, aber um ehrlich zu sein bin ich mir da nicht so sicher. Ich hab das jetzt mehrmals gelesen und irgendwie klingt es mit waren komisch. Meines Empfindens nach bezieht sich das war hier auf die Sache und die ist ja Singular, deswegen glaube ich irgendwie müsste es hier wirklich war heißen.
      Ja, da schaue ich definitiv noch einmal nach. Vllt gibt es ja iwo ieine Erklärung dafür, die nur keiner kennt.... *typisch Deutsch*

      NekoMimi Alice schrieb:

      Was das eine angeht, es hat mich hier vollkommen überrascht, dass eine Frau keine Mokshaja werden kann. Du machst den Titel der Mokshaja die ganze Geschichte über, durch das eine zu einem weiblichen Titel weswegen ich nicht mal im Ansatz daran gedacht hätte, dass er nur Männern vorbehalten ist. Ich weiß nicht ob das so als Überraschungsmoment für den Leser geplant war, aber ich hätte es besser gefunden wenn das von Anfang an geklärt wäre. Dann hätte ich mich besser in ihre Motivation, diesen Titel zu erhalten, hineinversetzten können.
      Das war auch eher ein spontaner Gedanke, den Titel nur Männern zuzuschieben. Da werde ich vermutlich im 1. Teil das noch kurz hinzufügen. xD

      _______________________________________
      Freut mich zumindest, dass dir der Teil so gut gefällt. Ich hatte befürchtet, dass es etwas schnell geht bzw. der plötzliche Stimmungsumsprung von Jargo/Vogu nicht gut aufgenommen wird. Aber wenigstens dir scheint's ja schon zu gefallen. *freu*
      xD
      Lg Nyneve

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    • @Schreibfeder Ich glaube, der Fehler ist behoben. Beim Kopieren vom Handy hab ich den iwie verschluckt und mich aber nur noch an die wörtliche Rede erinnert. Vielen Dank für deinen Hinweis. Ich hoffe, so ist der Übergang jetzt deutlich besser xD

      Lg Nyneve

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    • Nyneve schrieb:

      Ich hatte befürchtet, dass es etwas schnell geht bzw. der plötzliche Stimmungsumsprung von Jargo/Vogu nicht gut aufgenommen wird.
      So Sachen verwirren mich schon erstmal beim lesen, aber ich bin so jemand der dann gern erstmal auf eine Erklärung wartet und sehen will was aus diesen zwiespaltigen Gefühlen gemacht wird. Außerdem mag ich keine stumpf wirkenden Bösewichter, die einfach nur plomp böse sind und das wars, sondern ich mag es wenn die Kerle etwas mehr Tiefgang zeigen. Wenn ein Charakter erst "böse" handelt und dann auf einmal eine freundliche Ader zeigt, und wenn es nur darum geht den Prota mit dieser Falschheit zu quälen, dann gibt das m.M.n. dem ganzen mehr charakter. :D
      Und Spannung macht es in dem Sinne weil ich mir jetzt die ganze Zeit denke: Warum ist er plötzlich freundlich zu ihr? Was hat er vor? Warum nennt er sich auf einmal anders? Ist das nun sein richtiger Name? (Ich mag Vogu übrigens immernoch mehr XD ) Fragen über Fragen... ;)
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    • Spoiler anzeigen

      Nyneve schrieb:

      >>Was ist denn?<<, wollte Welun wissen, nachdem sie zusammen betont langsam und ruhig einige Fuß weit gegangen waren.
      >>Aikana.<< Bei dem Namen seiner Tochter zuckte Welun zusammen und sah sie besorgt an.
      >>Was...was ist mit ihr?<< Er konnte kaum klar sprechen, so groß war der Kloß in seinem Hals.
      >>Sie spricht im Schlaf. Sie ruft nach dir, immer und immer wieder. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Ihr Fieber steigt, ihr Zustand verschlechtert sich wieder.<< Gylia wirkte niedergeschlagen und tiefe Sorgenfalten hatten sich inzwischen um ihre Mundwinkel gebildet. Sie schien in den letzten Tagen stark gealtert zu sein. Selbst ihre sonst so strahlenden Augen schienen ihren Glanz verloren zu haben und wirkten stumpf. Welun zwang sich dazu, sie nicht weiter zu prüfen (wen prüfen? die Augen?).
      >>Ich werde nach ihr sehen. Vielleicht erkennt sie ja meine Stimme<<, erwiderte er dann fest. Er wusste, dass er stark sein musste. (das klingt nicht besonders männlich :D ) Es war eindeutig, dass Gylia keine Kraft und Hoffnung mehr hatte. Wie auch? Waren sie es nicht gewesen, die Tag und Nacht bei ihrer kranken Tochter verbracht hatten? (mir war gar nicht klar, dass sie schon so lange im Koma liegt :huh: vielleicht liegts nur an der Zeit, die zwischen dem Lesen der einzelnen Posts vergeht) Während er sie in den Arm nahm und eine ihrer roten Strähnen aus seinem Gesicht strich, wanderten seine Gedanken zurück zu Golan. Dieser aufgeblasene Schafskopf hatte doch keine Ahnung. Sein eigener Sohn schien bereits als Erwachsener geboren worden zu sein und hatte nie Probleme gemacht - zumindest hatte er sich mit diesen nicht an seinen Vater gewandt. Sollte er sich doch seinen Mist in seine Bienenkästen stopfen!
      >>Was ist [Komma] wenn sie das nicht überlebt? Sie hat doch noch ihr ganzes Leben vor sich. Heirat, Kinder, eigener Haushalt. Das können die Götter ihr doch nicht verwehren!<< Gylia schniefte und drückte ihren Kopf enger an seine Schulter.
      [Kein Absatz]>>Ich halte das nicht mehr aus, Welun. Ich schaffe es einfach nicht mehr. Was, wenn sie nicht mehr wach wird?<< Der Wikinger schluckte auf. Ja, das war wohl die entscheidende Frage. Und die Antwort wussten wohl nur die Götter.
      >>Ich weiß es nicht<<, murmelte er über ihrem Ohr.


      >>Aikana?<< Täuschte sie sich oder schwang echte Sorge darin? Mühsam öffnete sie die Augen und drehte langsam den Kopf in die Richtung, aus (in) der sie die Stimme vermutete.
      >>Ja?<< Es kostete sie Überwindung, nicht wieder die Augen zu schließen. Dann sah sie sich um. Sie lag auf dem Boden, weiches Moos kitzelte ihre Ohren. Schließlich gab sie dem Drang nach und kniff die Augen zusammen.
      Sie wartete vergeblich auf eine Antwort. Stattdessen hob etwas ihren Kopf leicht an und legte ihn hoch. Für einen Augenblick blinzelte sie und bedachte den Schatten über ihr mit einem kurzen Blick.
      >>Vogu?<< Ihre Stimme war schwach [Komma] wie ihr ganzer Körper.
      Er seufzte, erwiderte dann: >>Jargo.<< Aikana zog eine Augenbraue nach oben, was sie zu einem Aufstöhnen zwang.
      >>Jargo? Ist das dein Name?<< anstatt (groß) einer Antwort gab er nur ein zustimmendes Murmeln von sich.
      >>Sag mal, in euer kleines Dorf kommen doch bestimmt nicht viele Fremde, oder?<< Die Frage kam so überraschend, dass Aikana die Augen öffnete [Komma] um Jargo anzusehen.
      >>Hier in Hjalstedt? Nein, nicht oft. Wir...<< Ein Hustenanfall unterbrach sie jedoch vorzeitig.
      >>Beschränken wir und (uns) auf einfache Jakein Leerzeichen- oder Neinfragen. Also sind dir auch keine Fremden in letzter Zeit aufgefallen?<<, fragte er in einer vollkommen anderen Stimme (diese Stimme ließe sich auch mit einem einzigen Adjektiv präziser,knapper und unumständlicher beschreiben) weiter. Sie klang zwar immer noch herablassend, aber wenigstens nicht mehr furchteinflößend.
      >>Nein, natürlich nicht. Aber wieso...<<
      >>Halt! Simple Fragen, einfache Antworten. Ist das Meer noch gefroren?<< Aikana war über den plötzlichen Themenwechsel irritiert.
      >>Ja. Es...<<, dieses (Komma weg und groß weiter) Mal unterbrach sie sich selbst.
      >>Also sind auch keine fremden Langschiffe in der Nähe von Hjalstedt gesichtet worden.<< Es klang mehr wie eine Feststellung, (kein Komma) als nach eine (wie eine/nach einer) Frage. Diese Annahme wurde noch bestätigt, als er fortfuhr: >>Und keiner der Dorfbewohner, deiner Nachbarn, hat sich in letzter Zeit seltsam verhalten? Keine plötzlichen Stimmungsschwankungen oder andere Gewohnheiten?<< Aikana schüttelte vorsichtig den Kopf. Dann verzog sie erneut schmerzverzerrt das Gesicht. Eine warme Hand legte sich auf ihre Stirn und befühlte diese.
      >>Du hast Fieber<<, stellte Jargo fest. Aikana verdrehte die Augen. Das hätte sie ihm auch schon vorher sagen können. Oder hatte er geglaubt, er wäre der Grund für ihre aufkommende Hitze? Bei dem Gedanken musste Aikana sich ein Grinsen verkneifen. Dies (Das) klang ja wieder typisch nach Mann.
      >>Du musst dich schonen. Ich lasse dich wohl besser alleine.<< Die Gestalt verschwamm bereist (bereits) wieder, als die Wikingerin nach dem Arm griff und ihn festhielt.
      >>Nein, bleib hier. Nichts ist so schlimm wie diese vermaledeite Einsamkeit.<<
      >>Vielen Dank für das Kompliment<<, spottete Jargo, aber er blieb. Erst jetzt konnte sie ihn genauer betrachten, da er nicht wieder nur (umständlich) ein Schatten war. Falls dies seine wahre Gestalt war, sah er gar nicht so übel aus.
      Als Aikana an die ersten Zusammentreffen mit ihm dachte, musste sie lächeln. Obwohl sie das Zeitgefühl völlig verloren hatte, schien es schon eine ganze Weile her zu sein. Wieso schlief sie überhaupt so lange? Und wenn sie zwischendurch doch einmal wach geworden war, wieso konnte sie sich daran nicht mehr erinnern?

      Nyneve schrieb:

      Dann betrachtete sie Jargo erneut. Um ehrlich zu sein, sah er nicht so aus, (Jargo sah nicht so aus ... [falls du es nicht so machst, muss jedenfalls das Komma hinter "aus" weg]) wie die Menschen, denen sie bisher begegnet war. In ihrer Heimat war es üblich, dass die Männer lange Haare und Bärte besaßen, auf die sie mächtig stolz waren. Doch Jargos Gesicht zierten nur fingerbreite ( :huh: wenn die Stoppeln so breit wie ein Finger sind, passen aber nicht viele in sein Gesicht) Stoppeln, die zugegebenermaßen sehr gepflegt wirkten. Auch sein dunkles, volles Haar war vorne kurz geschnitten und im hinteren Teil zu einem strengen, kleinen Dutt im Nacken gebunden. (Vokuhila :fie: ) Sie legte ihren Kopf ein wenig schräg, als ihre Blicke von seinen Haaren weiterwanderten. Offensichtlich war er gerade mit etwas anderem, außerhalb ihres Traums (entweder kein Komma oder vor UND hinter den markierten Teil eins) beschäftigt. Dies (hör auf, alle Sätze mit "dies" anzufangen :nono: ) war Aikana in diesem Moment recht, schließlich konnte sie ihn so besser betrachten.
      Um seinen Mund herum befand sich ebenfalls kein Ansatz eines richtigen Barts, sodass seine Lippen voll zur Geltung kamen, wobei Aikana auffiel (ich habe prinzipiell nichts gegen die Beschreibung seines Aussehens, aber Einschübe wie dieser machen sie unglaublich langweilig und langwierig zu lesen), dass seine Unterlippe größer war als die obere (das ist doch nichts Ungewöhnliches, oder?). Sie musste grinsen, als sie feststellte, dass sie noch nie so viel Zeit für eine Beobachtung gehabt hatte. Ihre Blicke glitten weiter über die Nase bis hin zu der Stirn.
      Am liebsten hätte sie sein Gesicht noch näher nach Anzeichen von Sommersprossen untersucht, doch sie nahm davon Abstand. Vermutlich würde sie ohnehin keine finden. ( :huh: )

      Doch
      seine Augen waren wirklich interessant. Diese lagen tiefer in den Höhlen als bei den meisten und waren dunkelbraun, fast schwarz. Aikana stutze, waren (Punkt und groß weiter) sie nicht vorhin beinahe hellbraun gewesen?
      Die Brauen hingegen ähnelten eher denen ihres Vaters. Doch obwohl sie genauso breit waren, wirkten seine gepflegter und die Härchen standen nicht nach allen Seiten ab.
      Das Gesamtbild strahlte gleichermaßen Melancholie wie auch Skepsis aus. Als er zu grinsen begann, wurde Aikana krebsrot.
      >>Na? Was gefunden?<<, neckte er sie. Sie wäre in diesem Moment gerne im Boden versunken.

      Nyneve schrieb:

      >>Ma'Laka? Pa'Laka? Was ... macht ihr hier?<<, fragte Aikana, als sie die Augen geöffnet hatte und sich wie ein Welpe blinzelnd umsah. Gerade war sie noch an einem ganz anderen Ort gewesen. Aber dann ( :tired: ) rappelte sie sich auf und sah zu ihren Eltern. Welun sprang von seinem Sitz auf und hechtete auf ihr Bett zu.
      >>Danke, Götter<<, flüsterte er dabei und küsste leicht seinen Zeigefinger.
      >>Wie geht es dir?<<, fragte seine Frau währenddessen und legte ihr fürsorglich die Hand auf die Stirn.
      >>Dein Fieber ist fast abgeklungen<<, stellte sie dann erleichtert fest. Aikana lächelte in sich hinein. Sie hatte da eine kleine Vermutung, wer dabei (dazu) einen gehörigen Teil beigetragen hatte.

      Welun war heilfroh, seine Tochter wieder in den Armen halten zu können. Während sie hier um ihr Leben gekämpft hatte, musste er sich mit den Schafsköpfen im Rat ärgern. Sie waren nicht erfreut darüber, dass ausgerechnet er, der doch nie für die Ausbildung weiblicher Dorfbewohner gewesen war, dies nun plötzlich für sein eigenes Kind forderte.
      >>Ich muss mich dem Wunsch der Mehrheit beugen, Welun, so ist es hier nun einmal<<, hatte auch Golan immer wieder nur gesagt. Welun brodelte innerlich. Dieser eingebildete, starrsinnige Esel hatte schließlich nur überlebt, da ("weil" würde hier besser passen) Aikana sich dem Bär (Bären) in den Weg gestellt hatte.
      So war er am Ende nicht weiter überrascht, dass man dieses Thema auf später verschob und zur Tagesordnung überging. (Hat er jetzt plötzlich eine Zeitreise inklusive Teleportation hinter sich gebracht? Grade war er noch bei Aikana, jetzt liest es sich so, als wäre er in einer Ratssitzung, auch wenn das vielleicht nur eine Erinnerung sein soll. Zudem glaube ich nicht, dass es in einem Wikingerkaff mitten im Winter eine Tagesordnung gibt. Was wollen die groß besprechen außer der Sache mit dem Bären?) Schließlich (das Wort kommt in diesem Part viel zu oft vor und könnte eigentlich jedes Mal gestrichen werden) war noch nicht geklärt, wie man mit dem Bären weiter verfahren sollte.

      Der Teil ist am Anfang besser geschrieben als am Schluss, die Handlung bleibt interessant und erklärt sich nicht gerade von selber; ich weiß immer noch nicht, was dieser Vogu/Jargo(das klingt übrigens nach einer Echse oder so :whistling: ) will. Gegen lange Beschreibungen an sich ist nichts einzuwenden, also lass sie drin, aber die hier ist teilweise nicht besonders gut geschrieben, sondern durch überflüssige Wörter und Phrasen in die Länge gezogen :sack:
      zu dem Satz mit der Plural/Singular-Sache aus dem vorigen Teil:

      Nyneve schrieb:

      Probleme mit anderen Dorfbewohnern waren wohl die letzte Sache, die sich der Wikinger wünschte.
      "Probleme" ist doch hier das Subjekt, oder liege ich da jetzt völlig daneben? Da dieses Subjekt im Plural steht, muss das Verb daran angeglichen werden -> "waren"
      Wenn du es im Singular haben willst, musst du es komplizierter machen: "Die letzte Sache, die sich der Wikinger wünschte, war, Probleme mit anderen Dorfbewohnern zu bekommen/haben/wasauchimmern." Da wäre dann die Sache das Subjekt

      :hi1: