HONEY BEE - Drehbuchfassung

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    • HONEY BEE - Drehbuchfassung

      Hallo Freunde der guten Unterhaltung!

      Ich bin diesem Forum frisch beigetreten und möchte euch nun mit diesem ersten Eintrag um Rat bitten!
      Das fühlt sich so nostalgisch und heimisch an, in einem Forum unterwegs zu sein - das letzte Mal ist schon so lange her :D Naja.
      Ich bin gespannt was es so mit sich bringen wird!

      Kurz zu meinem Vorhaben:
      Ich arbeite an einer kurzen Animation, in der folgende Handlung Platz haben soll.
      Da ich einen sehr experimentellen und spontanen Stil habe, möchte ich euch die Bilder in meinem Kopf nahe legen und euch daraufhin fragen, was für ein Gefühl ihr dabei vermittelt bekommt. Mich würde interessieren, wie weit das Thema trotz abstrakter Wiedergabe noch verständlich ist oder nicht.

      Legen wir los!
      (N steht im Folgenden für die Protagonistin.) Zur Vorstellung ist noch wichtig, dass es sich in schwarz/weiss abspielen wird - Hintergründe sind nur angedeutet oder garnicht vorhanden. Meistens werden Sachen ausschnittweise gezeigt (d.h. Comic-/Panelartig und im Detail, Close-ups)

      CHPT I


      Schwarzes Bild, N spielt "french solitaire"... Wir sehen das Spielfeld in dramatischer Perspektive (irreal, Sicht von unten) und ihre Hand, wie sie Kugel um Kugel herumbewegt.

      Dabei gelangen immer mehr Kugeln ins „Aus“ (Äußerste Bahn des Spielfelds).

      Parallelmontage: Das Bild wechselt immer mal wieder für paar Sekunden zu Menschenhaufen, die an sich herumspielen (in abstrakter Form und meist nur Ausschnitte).. Wir hören stumpfes Gelächter, Freudenseufzen, etc.. und sehen abweisende Gesichtsausdrücke/-Details; die Menschen scheinen wie in Trance zu sein.

      Von Mal zu Mal bemerken wir immer mehr Details an N's Hand (Bsp: schimmernde Schuppen. Form: kurzes Aufleuchten, lange Fingernägel). Auch Teile ihres Ärmels sind noch im Bild und eine lange Kette, die sie um den Hals trägt. Eine der Kugeln aus dem French-Solitaire fällt aus dem Spielfeld und wir verlassen die Szenerie.

      CHPT II
      Die Kugel aus Szene I wird hier in einen Spielball umformatiert.. Wir sehen ein Mädchen, das diesem hinterher in eine Gasse folgt. In der Gasse angekommen bleibt sie stehen und sieht: Ein sich liebendes Paar; dabei stehen sie nah beieinander und das an sich harmlose Küssen wird kurz (teilweise) in ein krankes Beißen/Schlingen gewechselt... Das Paar entdeckt das Kind (Froschperspektive, Sicht des Kindes) und lächelt (sie schauen herab) bzw fahren fort. Das Kind scheint erschrocken und wir sehen, wie die Frau dem Mädchen ihre Kette übergibt: An ihr ist eine organisch geformte Honigwabe dran, die nur noch wenige Tropfen Honig beinhaltet. Dabei "psssht" sie ihr zu und zwinkert und wir sehen (close-up) wie Jmd Honig an die Lippen des Kindes schmiert.
      -----CUT----- der Ball kommt zum stillstand und explodiert.

      -> die Kette schaukelt vor schwarzem Hintergrund hin und her.

      Das Mädchen liegt am Boden in einem dunklen Raum (Kinderzimmer, Spielzeuge, runde Formen auf dem Teppich) mit der Wabe neben ihr auf dem Boden liegend (Blick von oben, embryonale Lage, Wabe neben ihr). Langsam traut sie sich die letzten Tropfen an der Wabe mit ihrem Finger zu entnehmen und wir sehen wie das Bild in eine "Traumwelt" übergeht..
      Bsp: die Berührung der Wabe löst eine Welle im ganzen Bild aus (Überblendung) und wir sehen Blumen sich schlangenartig hochbewegen (auffalten). Die Sicht ist von Unten, die Pflanzen sehen gigantisch aus. Aus Ihren Blüten fließt Honig in Strömen und wir sehen, dass das Mädchen, welches in Mitten des Pflanzenkreises ist, sich in jedem "Honigstrom" spiegelt. Der Honigpegel steigt und das Bild wird in Honig eingehüllt. Wir sehen (Bild invertiert.. von schwarz/weiss zu weiss/schwarz) dass das Mädchen im Raum schwebt (im Honig schwimmt). Das Mädchen rollt sich zusammen (friedlich) und als "Kugel" fällt sie aus dem Bild.

      CHPT III

      Beim Fallen der Kugel, kommt diese einmal am Boden an und das Bild wechselt von weiss/schwarz wieder in das gewohnte schwarz/weiss über. Die Kugel bleibt nach 2maligem hoch und runter prallen stehen. Wir sehen wieder die Hand vom Anfang diese aufheben. Wir bleiben mit der "Kamera" unten und sehen (schwenk) diesmal nur die Füße der Person in die (z.b rechte) Richtung laufen. Der Boden unter Ihnen nimmt langsam (mit jedem weiteren Schritt) Gestalt an und wir sehen, dass es sich eigentlich um Menschen handelt, auf denen sie läuft. Der Boden verläuft immer weiter nach oben; wird zu einem Berg, und die Menschen werden immer eindeutiger. Wir hören dumpfes Seufzen (schmerz), welche verschwinden, wenn von oben Honig runterträufelt (Tropfen-weise). Wir sehen unsere Protagonistin ihren Thron einnehmen, welcher auf der Spitze des Menschenhaufens erbaut ist. (Dabei sehen wir sie von hinten (langer Umhang mit Kapuze) und erst als sie sich umdreht, und ihren Platz einnimmt, leuchtet die Waben-Kette vor ihrer Brust.. das Gesicht ist im Schatten der Kapuze). Der Thron besteht aus Spielzeugbestandteilen und um ihn rum sind weitere Spielzeuge (große Plüschfiguren, Bauklötze etc..).

      Kaum möchte sie fortfahren mit dem french solitaire, hören wir wie eine Tür aufgerissen wird.

      ..

      SO

      ps: Es gibt auch noch eine (wahrscheinlich für das Verständnis eine sehr aufschlussreiche...) Fortsetzung.. bestehend aus einem Dialog..
      Aber wie schon vorhin erwähnt, würde mich interessieren, ob man mit dem Geschehen oder den Bildern soweit überhaupt was anfangen kann.
      BITTE - seid offen :D und nennt alle Möglichen Interpretationsansätze, die euch einfallen und VIEL WICHTIGER: Wo ihr findet, dass der Zusammenhang zu unklar ist..
      Vielleicht sollte ich auch erwähnen, dass diese Bilder eigentlich zu einem Monolog gezeigt werden. Die Gefühlswelt und Gedanken der Person befinden sich auf einer gesprochenen Ebene.. die ich aber noch nicht formuliert habe und ichmich erstmal nur auf die Bildebene beschränken wollte.
      Achso. Und wer nicht weiss, worum es im french solitaire geht: Man hat ein rundes Spielfeld mit gaanz vielen Kugeln/Murmeln.. und bewegt diese soweit, bis nur noch eine über bleibt. Dabei muss mit einer Kugel eine andere "übersprungen" werden, damit diese dann ins Aus darf. :D

      Ich zähl auf euch und eure Meinungen!
      Habet alle eine angenehme Nacht bzw einen schönen Morgen :P

      eure
      MsIsley :)
    • Hallo erstmal! Hier ist es üblich, sich erstmal im Vorstellungsbereich vorzustellen, bevor man völlig aus dem Nichts Kritik an seinen Werken will :P stell dich doch bitte vor, dann teilen dir bestimmt auch einige ihre Gedanken mit :)


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.
    • MsIsley7 schrieb:

      Parallelmontage: Das Bild wechselt immer mal wieder für paar Sekunden zu Menschenhaufen, die an sich herumspielen (in abstrakter Form und meist nur Ausschnitte).. Wir hören stumpfes Gelächter, Freudenseufzen, etc.. und sehen abweisende Gesichtsausdrücke/-Details; die Menschen scheinen wie in Trance zu sein.
      Ab da wirds leider schon verwirrend. Bei einem Drebbuch kommt erst einmal der Schauplatz: Aufblende -Tag - Straße - irgendwo in Buchsdehude-Krebbelbach ect. ...
      Bei dem Menschhaufen weiß man nicht einmal, ob es Zuschauer sind oder sowas. Spielen die das Auf der Straße, in einem Park ... ???

      Das Chapter II ne Rückblende ist, ist relativ klar, wenn ich da recht habe ^^ , dennoch ist es schwierig zu sagen, ob die Darstellungen gut oder verständlich sind, wenn man den gesamten Hintergrund und die Begebenheiten nicht kennt. Ist das kleine Mädchen N?
      Du machst es da unheimlich geheimnisvoll, wo man aber eben nicht sagen kann, ob das Geheimnis Sinn macht, wenn man die Lösung nicht kennt. Hoffe du verstehst was ich meine :S

      Chapter III habe ich dann gar nicht mehr verstanden. Soll der Hönig für etwas anderes stehen? Und warum geht eine Tür auf, als sie das Spiel fortsetzen will? Wo hat das denn jetzt stattgefunden?
      Die Szenendarstellungen sind sehr hektisch und ich kann mir vorstellen, dass es schwierig ist so etwas nachzuerzählen, aber das machen wir hier jeden Tag. Unseren Film im Kopf darstellen. ^^

      Ich würde dir raten die Szenen mehr erzählerisch auszuarbeiten, vielleicht hast du auch Skizzen, mit denen du sie bereits untermauern kannst.
      Was soll das eigentlich für eine Animation werden? Im Animestill? Das hatte ich nämlich gleich iwie vor Augen. ^^

      Auch wenn man keine Hintergründe angibt/angeben will ... muss man sich überlegen:Wie viel gebe ich preis, was verberge ich, was soll der Leser glauben, was passiert?!
      Selbst wenn man etwas geheimnisvoll verpacken will, muss es doch irgendwie einen Sinn ergeben, zumindest den Leser ins Grübeln bringen. Denn wenn er nichts hat, mit was er etwas anfangen kann, verliert er unter Umständen schnell das Interesse. ^^°

      So, wie es bisher beschrieben ist, hab ich leider nur Fragezeichen über dem Kopf kreisen.
      Vielleicht nochmal in Ruhe drübergehen und etwas ausarbeiten :hmm:

      Liebe Grüße

      Jennagon
    • @Jennagon

      Erstmal viielen Dank für deine Antwort :) Das ist so ungefähr die Reaktion, die ich vermutet hatte xD
      Was glaubst du denn, wofür der Honig stehen könnte?

      Zu dem Stil: monochrom (schwarz weiss) und vom Gefühl her eigentlich mehr wie die sin city comics. Viel schwarzer Hintergrund und nur leichte Andeutungen. Der Raum in CHPT I und CHPT III soll der gleiche sein. Das ist eine sehr gute Anmerkung von dir ^^

      Was der Honig auslöst, sollte spätestens in der Rückblende (Traumsequenz) ja verständlicher werden dachte ich. Wie hast du diese aufgefasst?

      Ich denke ich stelle nacher mal das Gesprochene rein, vielleicht ist das dann ein ganz anderes "Erlebnis" mit Monolog xD (..obwohl der alleine auch wenig Sinn macht.)

      Aber vielen Dank für deine Zeit und deinen Rat auf jeden Fall :)

      MsIsley :)