Projekt Alpha (I): (leider noch keinen Titel gefunden)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Projekt Alpha (I): (leider noch keinen Titel gefunden)

      Hallo, ich wollte mal direkt eine meiner Geschichten hier posten. Sie gehört zu einer ganzen Reihe, den Projekten Alpha, nicht zusammen hängender, Genre-übergreifender Kurzgeschichten ohne Titel. Also: viel Spaß^^

      Die Legende erzählt immer von diesen großen Helden, die ein großes Schicksal erwartet. Irgendwelche Zauberkräfte, Reichtum und natürlich gutaussehende Frauen. Doch was ist mit denen die nicht so … „heldisch“ sind? Mit Normalos die Tag ein, Tag aus auf dem Feld arbeiten und von der Hand in den Mund leben. Oder mit den Geschwistern dieses Helden? Sie müssen sich um Haus und Familie kümmern, während einer von ihnen loszieht, um irgendwelche Abenteuer zu erleben und sie in Lebensgefahr zu bringen. Solche "Helden" sind einfach egoistisch. Warum ich so denke? Das erzähle ich euch gerne.

      Wir, also meine Eltern, mein Großvater, und meine vier Geschwister, leben am Rand der Stadt Durkal, welche an der Grenze zwischen dem nördlichen Brachland und dem westlichen Königreich liegt. Dementsprechend oft sehen wir Plünderer aus dem Norden, die versuchen, über die Grenze zu schleichen. Zum Glück gibt es die „göttlichen Ritter“. Dies sind Ritter mit enormer Zauberkraft -angeblich von den Göttern höchstpersönlich auserwählt- die das westliche Königreich beschützen sollen. Hier auf dem Land munkelt sich, dass diese „Ritter“ sich die Zauberkraft und den dazugehörigen Titel erkauft haben, aber das wurde nie bewiesen. Eins war aber klar, sie machten ihren Job gut, denn seit die göttlichen Ritter die Grenzen im Norden und Süden hielten, hatte es keiner geschafft das westliche Königreich einzunehmen. Jeder Junge träumt davon, eines Tages selbst zu so einem göttlichen Ritter zu werden, meist wegen der Abenteuer. Doch es ist bisher nie vorgekommen, dass einer aus den Randstädten erwählt wurde. Umso überraschender war es, als eines Tages ein alter, kauziger Mann auf unserem Hof erschien, begleitet von gleich 3 dieser Ritter.

      Mein ältester Bruder, Tom, lässt sofort alles stehen und liegen und stürmte auf die Truppe zu. Sein Kniefall vor dem Alten hätte nicht tiefer gehen können. Mein Vater gesellt sich dazu, ich stehe noch mit dem Pflug in der Hand auf dem Feld. Er bittet die Truppe ins Haus, es ist also wichtig. Schnell werfe ich den Pflug hin und renne zur Haustür. Kaum angekommen merke ich, dass ich nicht der einzige bin, der lauschen will. Meine Geschwister knien alle vor der Holztür und drücken die Ohren daran platt. Kurzerhand beschließe ich über das Scheunendach in die Schlafkammer zu klettern und von dort dann auf den Flur zu schleichen. Schnell laufe ich zur Scheune. Ich klettere auf den Heuboden und von dort durch das einzige Fenster aufs Dach. Der Abstand vom Dach zum Fenster der Schlafkammer beträgt ungefähr fünf Armlängen. Ich nehme allen Mut zusammen und springe.

      Einen kurzen Moment bereue ich meine Entscheidung, doch dann lande ich fast geräuschlos auf der steinernen Fensterbank. Wie hatte ich das hinbekommen? Egal, ich musst mich beeilen, wenn ich noch lauschen wollt. Leise schleiche ich über den Holzfußboden, weiche den Dielen aus, von denen ich weiß, dass sie quietschen. Die Tür ist nur angelehnt und ich kann ganz deutlich Vaters Stimme hören: „Sie wollen mir doch nicht sagen, dass mein Sohn von den Göttern auserwählt wurde?“ In seiner Stimme höre ich deutliche Verblüffung. Die Stimme, die antwortet, ist kratzig, schwach, aber trotzdem gut verständlich: „Ja, Herr Steinholdt, die Götter haben mir ihren Sohn gezeigt, und dass sein Schicksal bei den göttlichen Rittern liegt.“ War ja klar, wenn er jede freie Minute damit verbringt mit Papas altem Schwert auf wehrlose Bäume einzudreschen oder zu beten. Ein bisschen neidisch bin ich, klar, aber halt nur ein wenig. Papa lässt sich Zeit, immerhin ist Tom der kräftigste seiner drei Söhne und kann dementsprechend gut auf dem Hof helfen. Ich kann mir gut vorstellen wie Tom gerade Vater anschaut, mit Augen so groß wie Teller. „Alles klar, ich stimme zu das mein ältester Sohn den göttlichen Rittern beitreten darf", sagt er mit einem Seufzen. Tom gibt einen Freudenschrei von sich, der dem eines Mädchen in nichts nachsteht und stürmt die Treppen hinauf. Der Rest der Unterhaltung geht im Fußstampfen auf den Holztreppen unter. Schnell flüchte ich unter eins der Betten, ich will nicht das Tom sieht das ich gelauscht habe. Er kommt ins Zimmer gestürmt und packt seine paar Habseligkeiten ein. Dann stürmt er wieder die Treppe hinunter, dem Lärm nach mindesten 2 Stufen auf einmal nehmend.

      Das war das letzte Mal, dass ich meinen großen Bruder gesehen habe. Mein Vater war natürlich sehr stolz, doch da jetzt ein Mann weniger anpacken kann auf der Farm, müssen die anderen umso mehr mithelfen. Zu Anfang kam noch fast jeder Woche ein Brief, in dem Tom von seiner Ausbildung erzählt, doch mit der Zeit wurden es immer weniger. Schließlich machte sich Mutter so schlimme Sorgen als mehrere Monate kein Brief kam, dass es sie ans Bett fesselte. An diesem Zeitpunkt sind wir jetzt. Meine beiden Schwestern sind verheiratet und weggezogen, ich bin der älteste Sohn und neben meinem Vater der einzigen, der noch auf dem Feld arbeiten kann. Mittlerweile sind 10 Jahre ins Land gegangen, das westliche Königreich hat sich gen Süden ausgebreitet und der Schutz hier oben an der Grenze ist immer unzuverlässiger geworden. Immer öfter kommen die Plünderer aus dem Norden und brennen Höfe und Felder nieder, rauben Menschen aus und nehmen Kinder mit. Zum Schutz der Stadt gibt es nur noch die Grenzwache und die waren zu korrupt um die Plünderer aufzuhalten. Sämtliche Gesuche nach Schutz wurden von den Beratern des Königs abgeschmettert, alle Ritter wurden im Süden gebraucht. Und so sitzen wir quasi auf dem Präsentierteller für die Plünderer.

      Eines Nachts, es ist kalt und windig, weckt mich das Geheul eines Wolfes, das über die Felder weht. Das sonderbare ist, dass es von Süden zu kommen scheint, nicht von Norden. Ich quäle mich aus dem Bett und öffne die Fensterläden. Im Süden brennen die Felder in einem kalten Blau. Die Flammen, so nah am Haus, scheinen kalt - nicht normal, wie Feuer es eigentlich tut. Und trotzdem breitet es sich genauso schnell aus wie normales Feuer. Ich renne zu meinen Eltern, laut schreiend: „Die Felder brennen! Es sind blaue Flammen! Sie verbrennen die Ernte!“ Ohne anzuklopfen, reiße ich die Tür zum Schlafzimmer meiner Eltern auf und mein Gesicht wird kreidebleich. Vor mir entfaltet sich eine Szene, wie sie grausamer nicht sein könnte. Mein Vater, seine Augen brennen mit blauem Feuer, ist über Mutter gebeugt und würgt sie. Hinter ihm an der Wand hängt mein kleiner Bruder, Ferrel, mit einem großen Holzspeer im Bauch. Ich breche zusammen, im Türrahmen. Die Hände meines Vaters sind schwarz, sein Gesichtsausdruck in einem Ausdruck puren Wahnsinns verzerrt. Ich greife zum nächstbesten Gegenstand, einer eisernen Bettpfanne, und schlag siemeinem Vater mit voller Wucht auf den Hinterkopf. Ein leises Knacken ist zu vernehmen, dann bricht er zusammen. Plötzlich scheint die Welt still zu stehen, alles verstummt.

      Was war passiert? Warum ist das passiert? Was war das für Feuer? Und warum hat mein Vater meine Mutter erwürgt und meinen kleinen Bruder so brutal ermordet? Meine Beine zittern und ich breche neben dem Bett meiner Eltern zusammen. Auf einmal sehe ich ein Licht. Es scheint aus dem Flur zu kommen. Hatten die Flammen endlich den Hof erreicht? Würde ich hier mit meiner Familie verbrennen ohne Chance auf Überleben? Mit letzter Kraft stemme ich mich auf die Beine und laufe zur Tür. Noch bevor ich dort ankomme, überkommt mich eine eisige Kälte. Mein Atem scheint schon in meiner Lunge zu gefrieren und mein Blut fließt immer langsamer. In Sekundenschnelle ist mein Körper steif gefroren und ich merke wie die Kälte mich einlädt, doch einfach einzuschlafen. Wäre es so schlimm? Es ist sicher deutlich schmerzhafter, durch die Flammen zu verbrennen oder noch schlimmer: Was ist, wenn jemand sieht, was auf dem Hof passiert ist und dass ich noch am Leben bin? Niemand wird mir glauben, dass mein Vater all das angerichtet hat und ich ihn dann allein überwältigen konnte. Doch mein Gedankengang wird unterbrochen, von einer Gestalt im Türrahmen.

      Es ist ein gespenstisch weißer Ritter. Seine Rüstung sieht aus wie Schnee und seine Augen wie Eis. Von ihm geht auch das Leuchten und die Kälte aus, so gnadenlos als ob sie aus der Unterwelt direkt kommen. Doch in diesem Moment ist es mir egal. Mein Überlebenswille ist entfacht, beim Anblick dieser Gestalt. Das muss ein göttlicher Ritter sein, denke ich. Er ist gekommen um die Flammen zu löschen und mich zu retten. Mein ganzer Körper fühlt sich schon ganz taub an, als ob er nicht mir gehört. Der Ritter schaut mich interessiert an und streckt dann ganz langsam – als ob die Kälte selbst ihn bremsen würde- seine Hand. Den Zeigefinger der blassblauen Hand auf mich gerichtet zischt er: „Null“. Das letzte, was ich merke, ist, wie mein Verstand zersplittert wie eine Eisfigur, die man auf den Boden schmettert.

      Freue mich über Tipps und Bewertungen :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von TheShadowpfote ()

    • *Korrekturstift zück*

      TheShadowpfote schrieb:

      Die Legende erzählt immer von diesen großen Helden, die ein großes Schicksal erwartet. Irgendwelche Zauberkräfte, Reichtum und natürlich gutaussehende Frauen. Doch was ist mit denen die nicht so (Leerzeichen vor Auslassungspunkten)… „heldisch“ sind? Mit Normalos die Tag ein, Tag aus auf dem Feld arbeiten und von der Hand im Mund leben. Oder mit den Geschwistern dieses Helden? Sie müssen sich um Haus und Familie kümmern (Komma) während einer von ihnen loszieht (Komma) um irgendwelche Abenteuer zu erleben und sie in Lebensgefahr zu bringen. Solche Leute sind einfach egoistisch. Warum ich so denke? Das erzähle ich euch gerne.

      Wir, also meine Eltern, Großvater, und meine 4 Geschwister, leben am Rand der Stadt Durkal und die liegt an der Grenze zwischen dem nördlichen Brachland und dem westlichen Königreich. Dementsprechend oft sehen wir Plünderer aus dem Norden (Komma)die versuchen (Komma) über die Grenze zu schleichen. Zum Glück gibt es die „göttlichen Ritter“. Dies sind Ritter mit enormer Zauberkraft, angeblich von den Göttern höchstpersönlich auserwählt ( bietet sich an, in Gedankenstriche zu setzen, weil dies ein Einschub ist) , die das westliche Königreich beschützen sollen. Hier auf dem Land munkelt man sich das diese „Ritter“ sich die Zauberkraft und den dazugehörigen Titel erkauft haben, aber das wurde nie bewiesen. Eins war aber klar, sie machten ihren Job gut, denn seit die göttlichen Ritter die Grenzen im Norden und Süden hielten, hatte es keiner geschafft das westliche Königreich einzunehmen. Jeder Junge träumte (träumt) davon, eines Tages selbst zu so einem göttlichen Ritter zu werden, meist wegen der Abenteuer. Doch es war(ist) bisher nie vorgekommen das einer aus den Randstädten erwählt wurde. Umso überraschender war es, als eines Tages ein alter, kauziger Mann auf unserem Hof erschien, begleitet von gleich 3 dieser Ritter.

      Mein ältester Bruder, Tom, lies (lässt)) sofort alles stehen und liegen und stürmte auf die Truppe zu. Sein Kniefall vor dem Alten hätte nicht tiefer gehen können. Mein Vater gesellt sich dazu, ich steh (stehe) noch mit dem Pflug in der Hand auf dem Feld. Er bittet die Truppe ins Haus, es ist also wichtig. Schnell werfe ich den Pflug hin und renne zur Haustür. Kaum angekommen merke ich, das ich nicht der einzige bin, der lauschen will. Meine Geschwister knien alle vor der Holztür und drücken die Ohren daran wund. Kurzerhand beschließe ich über das Scheunendach in die Schlafkammer zu klettern und von dort dann auf den Flur zu schleichen. Schnell laufe ich zur Scheune und klettere auf den Heuboden. Von dort durch das einzige Fenster aufs Dach. Der Abstand vom Dach zum Fenster der Schlafkammer beträgt ungefähr fünf Armlängen. Ich nehme allen Mut zusammen und spring (springe).

      Einen kurzen Moment bereue ich meine Entscheidung, doch dann lande ich fast geräuschlos auf der steinernen Fensterbank. Wie hatte (habe) ich das hinbekommen? Egal, ich musste mich beeilen, wenn ich noch lauschen wollte (will). Leise schleiche ich über den Holzfußboden, weiche den Dielen aus (Komma) von denen ich weiß das sie quietschen. Die Tür ist nur angelehnt und ich kann ganz deutlich Vaters Stimme hören: „Sie wollen mir doch nicht sagen (Komma) das(dass) mein Sohn von den Göttern auserwählt wurde?“ In seiner Stimme höre ich deutliche Verblüffung. Die Stimme (Komma) die antwortet ist kratzig, schwach, aber trotzdem gut verständlich: „Ja, Herr Steinholdt, die Götter haben mir ihren Sohn gezeigt, und dass sein Schicksal bei den göttlichen Rittern liegt.“ War ja klar, wenn er jede freie Minute damit verbringt mit Papas altem Schwert auf wehrlose Bäume einzudreschen oder zu beten. Ein bisschen neidisch bin ich, klar, aber halt nur ein wenig. Papa lässt sich Zeit, immerhin war Tom der kräftigste seiner 3 Söhne, und konnte dementsprechend gut auf dem Hof helfen. Ich kann mir gut vorstellen wie Tom gerade Vater anschaut, mit Augen so groß wie Teller. „Alles klar, ich stimme zu das mein ältester Sohn den göttlichen Rittern beitreten darf,“ (die beiden Zeichen gehören vertauscht) sagt er mit einem Seufzen. Tom gibt einen Freudenschrei von sich, der dem eines Mädchen in nichts nachsteht und stürmt die Treppen hinauf. Der Rest der Unterhaltung geht im Fußstampfen unter. Schnell flüchte ich unter eins der Betten, ich will nicht das Tom sieht das ich gelauscht habe. Er kommt ins Zimmer gestürmt und packt seine paar Habseligkeiten ein. Dann stürmt er wieder die Treppe hinunter, dem Lärm nach mindesten 2 Stufen auf einmal nehmend.
      Das war nur eine grobe Korrektur von mir, aber ich bin sicher, dass es in den weiteren Teilen noch weiter geht. Blau ist Grammatik oder Zeit und Rot ist Zeichensetzung. Ist jetzt nicht so viel (da hab ich schon anderes hier gesehen), aber doch schon zu viel für eine detaillierte Korrektur. Ist auch nicht tragisch, die Kommaregeln lernt man mit der Zeit, wenn man einfach weiterschreibt. Ich denke, die Sachen wie "das" und "ließ" sind so Flüchtigkeitsfehler.
      Die Zeit ist nicht immer ganz klar, da musst du etwas aufpassen. Wenn du in der Gegenwart schreibst, wirst du nie die abgeschlossene Vergangenheit in deinem Text benutzen.

      Dann eine Formsache bei wörtlichen Reden: Wenn der sprecher wechselt, dann fang bitte eine neue Zeile an. Wenn das so ein Block ist, verliert der Leser schnell den Überblick und das Lesen wird anstrengend.

      Zum Stil:

      TheShadowpfote schrieb:

      Mein ältester Bruder, Tom, lies sofort alles stehen und liegen und stürmte auf die Truppe zu. Sein Kniefall vor dem Alten hätte nicht tiefer gehen können. Mein Vater gesellt sich dazu, ich steh noch mit dem Pflug in der Hand auf dem Feld. Er bittet die Truppe ins Haus, es ist also wichtig.
      Du siehst, ich habe hier Satzanfänge markiert. Du hast hier viermal hintereinander mit einem Hauptwort angefangen, dadurch liest sich die Textpassage etwas ruckelig. Du hast es schon ganz gut im Gefühl, das nicht immer zu machen, du wechselt viel mit den Satzanfängen, das ist nur an manchen stellen nur. Ich markiere diesen Absatz nur, um dich drauf aufmerksam zu machen, dass - wenn du zu oft mit der gleichen Art Wort (gilt auch für Adjektive) anfängst, kommt da schnell was monotones in den Text - einfach etwas mehr drauf achten.

      Ein größeres Problem sehe ich in dem Aspekt, wie du die Geschichte zeigst. Am Anfang gibt es viel Information, sachlich für den Leser portioniert.

      TheShadowpfote schrieb:

      Dementsprechend oft sehen wir Plünderer aus dem Norden die versuchen über die Grenze zu schleichen. Zum Glück gibt es die „göttlichen Ritter“. Dies sind Ritter mit enormer Zauberkraft, angeblich von den Göttern höchstpersönlich auserwählt, die das westliche Königreich beschützen sollen. Hier auf dem Land munkelt man sich das diese „Ritter“ sich die Zauberkraft und den dazugehörigen Titel erkauft haben, aber das wurde nie bewiesen. Eins war aber klar, sie machten ihren Job gut, denn seit die göttlichen Ritter die Grenzen im Norden und Süden hielten, hatte es keiner geschafft das westliche Königreich einzunehmen. Jeder Junge träumte davon, eines Tages selbst zu so einem göttlichen Ritter zu werden, meist wegen der Abenteuer.
      Dies hier zum Beispiel. Du gibst dem Leser einen ganzen Abschnitt einfach nur info, über deine Welt, damit er das nachfolgende schön versteht. So hat man das für Inhaltsangaben schön in der Schule gelernt. Beim kreativen Schreiben wird aber andersrum ein Schuh draus, denn es greift eine Regel, die sich "Show, don´t tell" nennt. Leser von Geschichten wollen nicht mit Infos vollgeschüttet werden, nein, sie wollen diese erleben. Lass die Ritter also einfach auftauchen und wirf dem Leser zusammen mit dem Prota einfach in eine Situation hinein und gib die Informationen subtil, also durch ein Gespräch, durch bestimmte Andeutungen, Gedanken des Protas - und wichtig - nie zu viel auf einmal. Ansonsten baust du wenig spannung auf.

      Das hört sich vermutlich jetzt nach wahnsinnig viel Kritik an, aber mir fällt einfach viel auf ^^' Ein Anfänger bist du denke ich nicht (da gibt es Leute, die machen viele unnötige Rechtschreibfehler und fangen jeden Satz mit einem Hauptwort an - vorzugsweise auch noch mehrmal dasselbe hintereinander), aber du bist auch noch kein Meister. Dir fehlt die Übung und mehr Gespür für den Aufbau einer Geschichte. Mein Ratschlag ist also, schreib,lies, schreib noch mehr, lese noch mehr und dann noch mal doppelt so viel. Das kommt alles mit der Zeit.



      Ich geb dir nochmal einen Link zu einem schon etwas verstaubten Thread. Aber vielleicht findest du hier noch ein paar Tipps, die dir helfen, hab das alles mal zusammengefasst ^^ Klick mich!

      Also bleibt dran und lass dich bitte nicht von mir entmutigen :fox:

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Erstmal vielen dank an @Alopex Lagopus das du dir die Zeit genommen hast, meine Geschichte so auseinander zu pflücken. Genau so eine Kritik habe ich mir erhofft, sauber aufgelistet und begründet. Danke.

      Grammatik und Rechtschreibung waren noch nie meine Stärke, bis zu dem Punkt das meine Rechtschreib und Grammatikkontrolle bei Word mir den Stinkefinger zeigt xD, aber ich versuche darauf zu achten.

      Aber eins würde ich gerne noch wissen: Hat dir die Geschichte, trotz ihrer Makel, gefallen? :)
    • TheShadowpfote schrieb:

      Erstmal vielen dank an @Alopex Lagopus das du dir die Zeit genommen hast, meine Geschichte so auseinander zu pflücken. Genau so eine Kritik habe ich mir erhofft, sauber aufgelistet und begründet. Danke.
      Bitte, freut mich, wenn ich helen konnte. Hatte das Gefühl, ich bin etwas hart mit dir ins Gericht gegangen ^^

      TheShadowpfote schrieb:

      Grammatik und Rechtschreibung waren noch nie meine Stärke, bis zu dem Punkt das meine Rechtschreib und Grammatikkontrolle bei Word mir den Stinkefinger zeigt xD, aber ich versuche darauf zu achten.
      Das kommt einfach durch die Übung. Wie gesagt, einfach weitermachen. Nur momentan ist es noch ein wenig zu anstrengend, dir alles rauszupicken x)

      TheShadowpfote schrieb:

      Aber eins würde ich gerne noch wissen: Hat dir die Geschichte, trotz ihrer Makel, gefallen?
      Stimmt, zum Inhalt kam ich leider nicht mehr, saß lange an den Kommi und musste dann zur Uni, dann hole ich das jetzt nach:

      Den Ansatz, eine Geschichte nicht aus der Perspektive des Helden zu schreiben, sondern von einem Freund bzw h. Verwandten, fand ich interessant, halte ich generell aber für schwierig.
      Was jetzt den Verlauf angeht, muss ich ganz ehrlich sagen, du springst mir noch zu schnell. Generell hast du alles sehr schnell beschrieben. Es gibt Ritter, das Land hungert, überall wird geplündert, das ist beinahe ja schon standard. Der Bruder soll ausgebildet werde und wird mitgenommen und dann plötzlich dreht der Vater durch und tötet die Mutter und den kleinen Bruder? ?( es bleibt alles sehr offen und vage. Man weiß nicht, wieso der Vater plötzlich durchdreht, vermutlich nehmen die Ritter Leute mit und töten dann deren Familien, damit die schön bei denen bleiben und nichts haben, wohin sie zurückkehren können. Aber das war´s auch schon. Mir erschließt sich die Logik hinter der Geschichte nicht oder deren Aussage. Spannung und Emotionen kommen auch nicht wirklich rüber, aber das liegt hauptsächlich weniger am Inhalt, als mehr daran, dass du viel zu schnell durch die Geschichte für meinen Geschmack gegangen bist.

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Auf die Geschwindigkeit bezogen: Es wird ein zweites Kapitel geben :P
      Zur Erklärung: Bei meinem Projekt Alpha handelt es sich um Geschichtenstränge die ich im Kopf habe und schnell aufs Papier bringen will, damit sie nicht verloren gehen. Wenn ich dann merke das die gut geworden sind, kann ich dann an ihnen weiter schreiben. Und dies ist halt eines dieser Projekt Alphas.

      Großen Danke nochmal @Alopex Lagopus :)
    • Spoiler anzeigen

      rot = Rechtschreib-/Grammatikfehler

      blau = Kommafehler

      grün = Verbesserungsvorschläge

      TheShadowpfote schrieb:

      Mit Normalos die Tag ein, Tag aus auf dem Feld arbeiten und von der Hand im Mund leben.
      in den Mund

      TheShadowpfote schrieb:

      Solche Leute sind einfach egoistisch.
      So, wie es hier steht, liegt es nahe, das auf die Familie zu beziehen. Für mich klingt es, als wäre die Familie egoistisch und nicht der Held, was ja aber keinen Sinn macht.

      TheShadowpfote schrieb:

      Wir, also meine Eltern, mein Großvater, und meine vier Geschwister, leben am Rand der Stadt Durkal, welcher an der Grenze zwischen dem nördlichen Brachland und dem westlichen Königreich liegt.
      kleine Zahlwörter (ich glaube mindestens bis zwölf) solltest du immer ausschreiben

      TheShadowpfote schrieb:

      Hier auf dem Land munkelt man sich(,) dass diese „Ritter“ sich die Zauberkraft und den dazugehörigen Titel erkauft haben, aber das wurde nie bewiesen.
      "munkelt man" oder "erzählt man sich" --> zusammen geht es nicht.

      TheShadowpfote schrieb:

      Doch es ist bisher nie vorgekommen(,) dass einer aus den Randstädten erwählt wurde.

      TheShadowpfote schrieb:

      Kaum angekommen merke ich, dass ich nicht der einzige bin, der lauschen will.

      TheShadowpfote schrieb:

      Meine Geschwister knien alle vor der Holztür und drücken die Ohren daran wund.
      Ich verstehe das Bild, aber die Beschreibung irritiert mich.

      TheShadowpfote schrieb:

      Schnell laufe ich zur Scheune.Ich klettere auf den Heuboden und von dort durch das einzige Fenster aufs Dach.
      So ist es nicht ganz so abgehakt. Es gibt mehr Richtung und der Bewegung wird flüssiger.

      TheShadowpfote schrieb:

      Egal, ich muss mich beeilen, wenn ich noch lauschen will.
      Zeitform beachten.

      TheShadowpfote schrieb:

      Leise schleiche ich über den Holzfußboden, weiche den Dielen aus, von denen ich weiß(,) dass sie quietschen.

      TheShadowpfote schrieb:

      Papa lässt sich Zeit, immerhin ist Tom der kräftigste seiner 3 Söhne (,) und kann dementsprechend gut auf dem Hof helfen.
      Vor "und" kein Komma, außer bei Einschüben - hier ist es kein Einschub, weil der zweite Teil des Satzes (nach dem "und") zum Einschub gehört.

      Zeitform beachten.

      TheShadowpfote schrieb:

      Der Rest der Unterhaltung geht im Stampfen der verschiedenen Füße unter.

      TheShadowpfote schrieb:

      Schnell flüchte ich unter eins der Betten, ich will nicht das Tom sieht(,) dass ich gelauscht habe.

      TheShadowpfote schrieb:

      Das war das letzte Mal, dass ich meinen großen Bruder gesehen habe. Mein Vater war natürlich sehr stolz, doch da jetzt ein Mann weniger anpacken kann auf der Farm, müssen die anderen umso mehr mithelfen.
      Hier hast du meines Erachtens einen Logikfehler, denn etwas später sagst du, dass nur noch der Vater und der Erzähler selbst da sind. Anhand dieses Satzes klingt es nach mehr Leuten.

      TheShadowpfote schrieb:

      Zu Anfang kam noch fast jeder Woche ein Brief, in dem Tom von seiner Ausbildung erzählt, doch mit der Zeit wurden es immer weniger. Schließlich machte sich meine Mutter so schlimme Sorgen als mehrere Monate kein Brief kam, dass es sie ans Bett fesselte.
      Hier würde ich die Sätze anders zusammensetzen, weil sie so besser nachzuvollziehen sind und den Lesefluß nicht so sehr aufhalten.

      TheShadowpfote schrieb:

      Meine beiden Schwestern sind verheiratet und weggezogen, ich bin der älteste Sohn und neben meinem Vater der einzige(,) der noch auf dem Feld arbeiten kann.
      oder: Ich bin der älteste Sohn und mein Vater und ich sind die einzigen, dienoch auf dem Feld arbeiten können.

      TheShadowpfote schrieb:

      Zum Schutz der Stadt gibt es nur noch die Grenzwache (,) und die waren zu korrupt um die Plünderer aufzuhalten.
      Kein Komma vor "und"

      TheShadowpfote schrieb:

      Und so sitzen wir quasi auf dem Präsentierteller für die Plünderer.
      Zeitform beachten.

      TheShadowpfote schrieb:

      Das sonderbare ist, dass es von Süden zu kommen scheint, nicht von Norden.
      Irgendwann wird das dass das das ermorden, weil das das das dass nicht beachtet!
      Im Ernst: diesen Fehler machst du sehr häufig.
      Es gibt eine einfache Regel - wenn du jener, welcher, dieser o.ä. einsetzen kannst, dann "das", geht das nicht, dann "dass". Dazu kommt, dass es vor jedem "dass" ein Komma geben muss.

      TheShadowpfote schrieb:

      Im Süden brennen die Felder in einem kalten Blau. Die Flammen, so nah am Haus, scheinen kalt(Leerzeichen fehlt)- nicht normal(,) wie Feuer es eigentlich tut.

      TheShadowpfote schrieb:

      Ohne anzuklopfen(,) reiße ich die Tür zum Schlafzimmer meiner Eltern auf und mein Gesicht wird kreidebleich.

      TheShadowpfote schrieb:

      Vor mir entfaltet sich eine Szene, wie sie grausamer nicht sein könnte.

      TheShadowpfote schrieb:

      Ich greife zum nächst()besten Gegenstand, einer eisernen Bettpfanne, und schlage sie meinem Vater mit voller Wucht auf den Hinterkopf.
      nächstbesten (?)

      TheShadowpfote schrieb:

      Ein leises Knacken ist zu vernehmen(,) und dann bricht er zusammen.
      Kein Komma vor "und". An dieser Stelle könntest du aber auch das "und" weglassen, was ich stilistisch besser fände.

      TheShadowpfote schrieb:

      Hatten die Flammen endlich den Hof erreicht? Würde ich hier mit meiner Familie verbrennen ohne Chance auf Überleben?
      Perspektive beachten.

      TheShadowpfote schrieb:

      Was wäre so schlimm? Es wäre deutlich schmerzhafter durch die Flammen zu verbrennen, oder sogar, wenn jemand sieht was auf dem Hof passiert ist und er noch am Leben war. Sie würden ihm nicht glauben, dass sein Vater das alles angerichtet hat, nur um dann von mir überwältigt worden zu sein. Doch mein Gedankengang wird unterbrochen, von einer Gestalt im Türrahmen.
      Entschuldige, aber dieser Abschnitt ist wirklich etwas konfus. Du springst nicht nur in den Zeiten, sondern auch in der Perspektive. Ich musste wirklich lange überlegen und viermal langsam lesen, bis ich wusste, was du meinst. Ich hoffe, ich habe es richtig verstanden. Hier mein Vorschlag dazu:

      Wäre
      es so schlimm? Es ist sicher deutlich schmerzhafter, durch die Flammen zu verbrennen oder noch schlimmer: Was ist, wenn jemand sieht, was auf dem Hof passiert ist und dass ich noch am Leben bin? Niemand wird mir glauben, dass mein Vater all das angerichtet hat und ich ihn dann allein überwältigen konnte.


      TheShadowpfote schrieb:

      Es ist ein gespentisch weißer Ritter.
      "gespenstig" geht laut Duden auch, man stolpert aber beim Lesen drüber.

      TheShadowpfote schrieb:

      Von ihm gehen auch das Leuchten und die Kälte aus, so gnadenlos als ob sie aus der Unterwelt direkt kommen.
      Zeitform beachten.

      TheShadowpfote schrieb:

      Doch in diesem Moment ist es mir egal. Mein Überlebenswille ist entfacht, beim Anblick dieser Gestalt. Das muss ein göttlicher Ritter sein, denke ich.

      Zeitform beachten.

      TheShadowpfote schrieb:

      Der Ritter schaut mich interessiert an(,) und streckt dann ganz langsam – als ob die Kälte selbst ihn bremsen würde- seine Hand.
      Kein Komma vor "und".

      TheShadowpfote schrieb:

      Das letzte(,) was ich merke(,) ist(,) wie mein Verstand zersplittert wie eine Eisfigur, die man auf den Boden schmettert.


      So lieber Schattenpfote

      Nach diesem relativ langen Spoiler (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) kommt nun meine Aussage zu deinem Text.
      Grundsätzlich finde ich die Idee deines Textes gut, einmal aus der anderen Perspektive zu erzählen. Ich stimme aber @Alopex Lagopus zu, dass es irgendwann schwierig wird, das durchzuziehen. Du merkst ja jetzt schon, dass dir die Perspektive manchmal entgleitet.
      Stilistisch mag ich deine Art zu schreiben schon einmal ganz gerne, ich kann zumindest gut mitlesen und habe Bilder vor Augen. Das ist gut, auch wenn du mitunter wirklich etwas schnell bist. Ich war am Ende regelrecht atemlos.
      Leider gibt es wirklich noch recht viele Fehler, den den Lesefluss stören, aber genau deswegen bist du ja hier :)

      Nun noch zwei Dinge:
      1. Wenn du im Präsens schreibst - was ich grundsätzlich nicht schlecht finde - achte darauf, dass du das Präsens beibehältst.
      2. In der wörtlichen Rede sprichst du die "göttlichen Ritter" mit "Sie" und "Ihren" an. Das mag Geschmackssache sein, aber ich denke, hier würde "Ihr" und "Euer" besser in den Kontext passen.

      Nun aber: Bleib dran! Deine Geschichte hat Potential und es würde mich interessieren, wie du das mit der Perspektive des Verwandten weiter entwickelst.

      Liebe Grüße
      Shaylee
      Ich bin ein Spiegel deiner Seele!
      Was also siehst du, wenn du mich anschaust?
    • So, jetzt ist der Text auch nochmal überarbeitet worden, danke nochmal an @Alopex Lagopus und @Shaylee für ihre Verbesserungen :)

      Habt ihr schon mal das Gefühl gehabt, ihr seid nicht ganz… normal? Das mag sich jetzt so erstmal anhören wie der Start zu jeder durchschnittlichen Fantasygeschichte anhören, aber sie stimmt. Jeder hatte bestimmt schon einmal in seinem Leben das Gefühl das man irgendwie einzigartig ist. Jeder der das noch nicht hatte: Genießt es!

      Viele verlieren dieses Gefühl sehr schnell, weil es nicht Normativ ist, also dem Mainstream entspricht. Doch bei manchen manifestiert sich dieses Gefühl, lässt sie nie wieder los. Es ist, als ob sie in allem nicht nur das offensichtliche sehen, sondern auch das was es noch sein könnte. Manch einer würde sagen das solche Leute ihr drittes Auge geöffnet haben oder so, ich beschreibe es lieber als ein Gefühl, damit lässt es sich leichter beschreiben. Stellen sie sich vor, sie sind auf dem Konzert ihrer Lieblingsband, mitten in der Menge. Zugegeben, nicht jeder mag große Menschenmassen, aber sie schaffen das. So, und jetzt stimmt die Band ihren größten Hit an und wie automatisch fangen alle um sie herum an mit zu singen, und sie lassen sich einfach mitreißen. An dieses Gefühl der Einheit, Gleichheit oder auch Verbundenheit werden sie wahrscheinlich nie wieder vergessen, weil es einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Und so ist es auch mit dem Gefühl von dem ich eben geredet habe.

      Dass das was wir sehen, doch auch noch so viel mehr sein könnte. Noch ein Beispiel, man kann ja nie genug nehmen bei solch einem Thema, wenn sie auf der Straße eine Taube sehen, also wirklich bemerken, dann denken sie entweder „dreckiges Tier“, „armer missverstandener Vogel“ oder es ist ihnen schlichtweg egal. So, die Person die von diesem Gefühl ergriffen ist, sieht im ersten Augenblick die Taube, danach vielleicht ein Drachen – also mit Flügeln und Feueratem- oder vllt. auch etwas ganz Anderes. Und das passiert ihnen ständig. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen mehr gesetzt und sie sehen in allem immer mehr als andere.

      So, und jetzt komm ich um die Ecke und behaupte, dass das, was diese Menschen dort sehen, real werden kann. Bamm, Mind=blown, ich weiß. So ging es mir am Anfang auch. Aber mittlerweile habe ich, danke einem sehr guten Freund, selbst erleben dürfen, wie aus einem Windheulen in der Nacht ein Rudel Wölfe geworden ist, in meinem Vorgarten. Mitten in Deutschland. Natürlich war dieser Moment schnell vorbei an dem ich, wegen der extremen Anstrengung die der Vorgang der „Manifestation“ braucht, zusammengebrochen bin. Die Wölfe waren weg, keiner hat sie gesehen außer mir und eben genanntem Freund.

      So, zu ihm, dann mir und dann machen wir aus diesem Chaos eine ganz besondere Fantasygeschichte. Sein Name ist Freddy, mehr nicht. Ungefähr so alt wie ich, hat die Manifestation gelernt als er 14 war, also ist er schon 7 Jahre dabei. Er arbeitet in einem Wanderzirkus und verdient da sein Geld. Als Nebenjob ist er immer auf der Suche nach Menschen, die dieses Gefühl haben und zeigt ihnen ihre Möglichkeiten. Er hat mir erzählt das, je länger jemand mit diesem Gefühl lebt, desto aufnahmegewillter ist er. So, also er hilft ihnen dabei ihre „Kraft“ unter Kontrolle zu bringen und zieht dann weiter. Was sie dann damit machen, ist ihm egal, Hauptsache keinen Unsinn. Jetzt zu mir: Ich heiße Chris und bin jetzt 21. Mich begleitet dieses Gefühl schon mindestens 24 Jahre… ja eig. erinnern kann ich mich nur an ungefähr 15 davon. Ich habe es immer im Stillen genossen oder aufs Papier gebracht. Aber als er mir davon erzählt hat, war selbst ich stutzig, verständlicherweise.

      Mal wieder eine meiner Ideen die mich nicht loslässt und es kitzelt mich sie weiter zu schreiben. Was haltet ihr von dem Anfang? Soll ich weiter schreiben? :P
    • Ich war mir den ganzen Text hindurch nicht sicher, ob das der Anfang einer Geschichte ist oder die Einleitung, wie du auf die Idee gekommen bist. Der ganze Text ist voll von Umgangs- und Alltagssprache, sodass man da leicht verwirrt sein kann.
      Allgemein habe ich das Gefühl, dass du dir keine sonderliche Mühe gegeben hast. Hast du den Text überhaupt ein zweites Mal nach dem Schreiben durchgelesen? Da fehlen Wörter, manche sind doppelt, Sätze ergeben keinen Sinn... von der Kommasetzung und den tausend Füllwörtern fang ich gar nicht erst an ^^

      Hier im Einzelnen:
      Spoiler anzeigen

      TheShadowpfote schrieb:

      Habt ihr schon mal das Gefühl gehabt, ihr seid nicht ganz… normal? Das mag sich jetzt so erstmal anhören wie der Start zu jeder durchschnittlichen Fantasygeschichte anhören, aber sie es stimmt. Jeder hatte bestimmt schon einmal in seinem Leben das Gefühl Komma dass man irgendwie einzigartig ist einzigartig zu sein. Jeder Komma der das noch nicht hatte: Genießt es!

      Viele verlieren dieses Gefühl sehr schnell, weil es nicht normativ ist, also dem Mainstream entspricht. Doch bei manchen manifestiert sich dieses Gefühl, lässt sie nie wieder los. Es ist, als ob sie in allem nicht nur das Offensichtliche sehen, sondern auch das Komma was es noch sein könnte. Manch einer würde sagen Komma dass solche Leute ihr drittes Auge geöffnet haben oder so, ich beschreibe es lieber als ein Gefühl, damit lässt es sich leichter beschreiben. Stellen Sie wieso auf einmal höfliche Anrede? Bis jetzt warst du beim "du". sich vor, Sie sind auf dem Konzert ihrer Lieblingsband, mitten in der Menge. Zugegeben, nicht jeder mag große Menschenmassen, aber Sie schaffen das. So, und Jetzt stimmt die Band ihren größten Hit an und wie automatisch fangen alle um Sie herum an mitkein Leerzeichenzukein Leerzeichensingen, und Sie lassen sich einfach mitreißen. An Dieses Gefühl der Einheit, Gleichheit oder auch Verbundenheit sagt alles das Gleiche aus werden sie wahrscheinlich nie wieder vergessen, weil es einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Und so ist es auch mit dem Gefühl Komma von dem ich eben geredet habe.

      Dass das Komma was wir sehen, doch auch noch so viel mehr sein könnte. Noch ein Beispiel, man kann ja nie genug nehmen bei solch einem Thema, wenn sie auf der Straße eine Taube sehen, also wirklich bemerken, dann denken sie entweder „dreckiges Tier“, „armer missverstandener Vogel“ oder es ist ihnen schlichtweg egal. So, Die Person Komma die von diesem Gefühl ergriffen ist, sieht im ersten Augenblick die Taube, danach vielleicht ein Drachen also mit Flügeln und Feueratem- oder vielleicht auch etwas ganz Anderes. Und das passiert Ihnen ständig. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen mehr gesetzt und Sie sehen in allem immer mehr als andere.

      So, Und jetzt komme ich um die Ecke und behaupte, dass das, was diese Menschen dort sehen, real werden kann. Bamm, Mind=blown, ich weiß Absolute Umgangssprache. So ging es mir am Anfang auch. Aber mittlerweile habe ich, danke einem sehr guten Freund, selbst erleben dürfen, wie aus einem Windheulen in der Nacht ein Rudel Wölfe in meinem Vorgarten geworden ist, in meinem Vorgarten. Mitten in Deutschland. Natürlich war dieser Moment schnell vorbei Komma bei dem ich kein Komma wegen der extremen Anstrengung Komma die der Vorgang der „Manifestation“ braucht, zusammengebrochen bin. Die Wölfe waren weg, keiner außer mir und eben genanntem Freund hat sie gesehen außer mir und eben genanntem Freund.

      So, Zuerst zu ihm, dann zu mir und dann machen wir aus diesem Chaos eine ganz besondere Fantasygeschichte. Sein Name ist Freddy, mehr nicht. Ungefähr so alt wie ich, hat die Manifestation gelernt Komma als er vierzehn war, also ist er schon sieben Jahre dabei. Er arbeitet in einem Wanderzirkus und verdient dort sein Geld. Als Nebenjob ist er immer auf der Suche nach Menschen, die dieses Gefühl haben und zeigt ihnen ihre Möglichkeiten. Er hat mir erzählt Komma dass, je länger jemand mit diesem Gefühl lebt, desto aufnahmegewillter er ist. So, also Er hilft ihnen dabei Komma ihre „Kraft“ unter Kontrolle zu bringen und zieht dann weiter. Was sie dann damit machen, ist ihm egal, hauptsache keinen Unsinn. Jetzt zu mir: Ich heiße Chris und bin jetzt einundzwanzig. Mich begleitet dieses Gefühl schon mindestens vierundzwanzig What? 21 Jahre alt und seit 24 Jahren hat er das Gefühl? Jahre… ja eig. Erinnern kann ich mich nur an ungefähr fünfzehn davon. Ich habe es immer im Stillen genossen oder aufs Papier gebracht. Aber als er mir davon erzählt hat, war selbst ich stutzig, verständlicherweise.


      Jaaa... wie du siehst habe ich einiges zu meckern. Manches davon sind nur Vorschläge, wie es für mich besser klingt, vieles geht aber so wie von dir geschrieben gar nicht.
      Ich glaube, den kompletten Text hättest du auf zwei Abschnitte kürzen können, ohne dass dabei Informationen verloren gehen. Du redest viel außenrum, ohne wirklich auf den Punkt zu kommen. Zwar habe ich eine leise Vorstellung, was du mit diesem "Gefühl" (das Wort kommt übrigens viel zu oft im Text vor) meinst, aber richtig gut erklärt finde ich es nicht. Liegt aber vielleicht auch an deiner ausschweifenden Art.

      Die Idee finde ich gut und spannend. Du musst aber noch viel an deinen Texten arbeiten. Sie ordentlicher durchlesen vor dem Posten, dich nicht in tausend Füllwörtern und Umgangssprache verlieren.
      Ich glaube, anstatt dem ganzen Vorgeplänkel wäre es besser, den Leser einfach direkt in so eine Situation reinzuwerfen. Als Prolog z.B. die Szene zeigen, in der Chris das erste Mal etwas manifestiert hat. Dan wüsste man viel besser, um was es geht, ohne dabei drölf Beispiele und zehn Absätze zu brauchen. Ist aber nur ein Vorschlag.


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.
    • Hallo, @TheShadowpfote ! :alien:

      Ich habe mir mal beide Kurzgeschichten durchgelesen. Leider hatte ich bei beiden so meine Probleme, dem Inhalt zu folgen.

      Zu ersten Geschichte: Also dass es nicht aus der vermeintlichen Helden-Perspektive geschrieben ist, finde ich persönlich nicht sonderlich ungewöhnlich. Denn du entscheidest ja, wer die Hauptperson ist. Nicht immer, oder sehr selten sogar, ist die Hauptperson auch gleich von Anfang an der Held. Es spricht auch nichts dagegen, dass deine Hauptperson, in diesem Falle ein normaler junger Mann, später zum wahren Helden wird. Selbst wenn er die komplette Geschichte über nur ein normaler Bürger bleibt, ohne magische Begabung und herausragendem Talent, ist er dennoch die richtige Hauptfigur für dein Werk.
      Meine Hauptpersonen, Samuel und Hal, sind auch nicht die hellsten Köpfe und mutigsten Personen, sind mir aber gerade wegen ihrer Normalität wichtig.
      Auch bei meiner allerersten Geschichte ist nicht der Ich-Erzähler Hans der Held, sondern seine Freundin Magdalena.

      Also, in deiner Kurzgeschichte geht es grob zusammengefasst darum, dass Tom, der vermutlich auch nicht sonderlich herausragend ist, zu einem Helden werden darf.
      Wie es weitergeht, steht noch in den Sternen. Tom zumindest bleibt, wie es sich für einen Helden gehört, vorerst abwesend der Familie.
      Als dann aber dieses blaue Feuer aufloderte, scheint der Bruder plötzlich total nebensächlich zu sein.
      Da du explizit erwähnt hast, dass das Feuer blau ist, gehe ich davon aus, dass dein Protagonist bereits damit konfrontiert wurde. Denn für gewöhnlich brennt natürliches Holzfeuer nur am direkten Ansatz bläulich. Also muss das Feuer schon mal magisch sein.
      Als dann der Vater ebenfalls flammende Augen hatte, fragte ich mich, wieso das so ist. Denn der Vater stand nur über Tom mit außergewöhnlichen Dingen in Verbindung. Über die göttlichen Ritter, um genau zu sein.
      Vermutlich hat der Vater damals, vor 10 Jahren, einen Pakt geschlossen. Und jetzt muss er die Rechnung dafür zahlen, indem er seine Familie ermordet.
      Bei dem Auftauchen des Unbekannten, hegte ich die Vermutung, dass es Tom ist. Entweder Tom, oder ein anderer göttlicher Ritter. Zumal er dann noch die Zahl "Null" verkündet. Was darauf schließen lässt, dass er eine Art Richter ist. Der "Sensenmann" vielleicht? :hmm:

      Du meintest, es würde noch ein zweites Kapitel folgen. Vielleicht klärt sich dort Einiges.

      Deine zweite Geschichte: Ich verstehe es grob, worum es gehen soll. Aber ich stelle mir die Umsetzung schwer vor. Außerdem sind dort viele Handlungsstränge möglich und vielleicht auch nötig. Die Story wird schwer nachzuvollziehen sein, in meinen Augen. Es muss ja auch spannend sein und nicht einfach nur eine Aufzählung von fantastischen Einbildungen deiner Charaktere. Soll es da um Drogen gehen? Oder wirklich pure Fantasie?

      Nun zu deiner Frage am Ende, ob du die Geschichte schreiben sollst.

      Ich enpfehle dir, sie nicht zu schreiben, falls du dich nicht in der Lage fühlst, sie verständlich und spannend herüberzubringen. Falls du meinst, du willst die Geschichte/n aufschreiben, um sie später vergessen zu können, weil du dann weißt, dass sie niedergeschrieben wurden, aber es dir nichts ausmacht, wenn jemand anders die Geschichten weiterführt, empfehle ich dir meinen Thread in der Schreibwerkstadt. Sammelsurium für Jedermann.
      Dort kannst du deine Kurzgeschichten/Ideen reinstellen (in angenehmer Form) und sie allen Nutzern zur Verfügung stellen. Natürlich darfst auch du selbst sie irgendwann schreiben, denn es ist für Jedermann und Jederfrau.

      LG: Jade
      Ich bin mir nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.

      -Albert Einstein-
      ___________________
      Helios III (Arbeitstitel)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zarkaras Jade ()

    • @Zarkaras Jade Also, dafür das du meinst den Inhalt der Geschichten, besonders auf die Erste bezogen, nicht folgen zu können, hast du schon fast den Nagel auf den Kopf getroffen, wie es weiter gehen wird - aber auch nur fast ;)

      Zu der Zweiten muss ich recht geben, das es wahrscheinlich bei dieser nie mehr sein wird als dieser Gedankenblitz. Ich werde deshalb deinen Vorschlag in Betracht ziehen, danke :)