Dungeon Destiny

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    • Dungeon Destiny

      Einen wunderschönen guten Irgendwas. Ich habe keine Ahnung, was ich hier gerade mache. Und ich meine das genau so XD .
      Also ich hatte letztens eine Idee für eine Geschichte, aber es war nur eine Idee. Sonst mache ich das nie, aber jetzt will ich einfach mal spontan drauf los schreiben und mal sehen, was dabei heraus kommt. Ein grobes Konzept ist vorhanden, aber Details müssen sich erst ergeben. Ich hoffe ich versaus nicht ^^' .
      Äh also ich fang jetzt an. Bald sollte ein erster Entwurf kommen.

      Ach ja, soll ich euch kurz erklären, was mein grobes Konzept ist oder ist ne Überraschung ganz gut?
      It's easier to ask for excuse than for permission! - TheBackyardScientist
    • Wie gesagt, das ist alles recht spontan entstanden. Ich habe ein wenig Angst davor, wohin das führen könnte. Am ende verfranse ich mich in komplexen Storys die keinen Sinn ergeben... AArgh!

      Freitag Nachmittag. Die letzte Stunde vor dem langen Wochenende. Physik beim langweiligsten Lehrer der Schule. Die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel durch die herabgelassenen Jalousien des Klassenzimmers und ließ Staubflocken wie herumschwebende Funken aufglühen. Kein Schüler hörte mehr wirklich zu – jeder kritzelte in seinem Heft, schaute heimlich aufs Handy oder flüsterte mit dem Nachbarn.
      Auch Serath saß in Gedanken versunken, den Kopf auf dem Arm abstützend, am Tisch in der letzten Reihe.
      Der Lehrer hätte genauso gut jeden anderen auswählen können, aber natürlich lag seine Aufmerksamkeit nur bei Serath.
      „...Formel wendet man an dieser Stelle an, Mr. Grimoir?“, fragte er mit vorwurfsvollem Blick.
      Plötzlich erwachten alle aus ihrem Halbschlaf und achteten genau auf das, was die Antwort sein würde. Der Junge strich sich die Haare aus dem Gesicht und richtete seinen Blick auf die Tafel.
      „Mal wieder in Gedanken versunken, was?“, triezte ihn sein Sitznachbar.
      „Nein. Ich weiß das.“ Selbstbewusst sah Serath dem Lehrer in die Augen und lieferte die richtige Antwort: „Die Formel für die Radialkraft, nicht die Gravitationskraft.“
      Einen Moment lang sagte niemand etwas.
      „Sie liegen richtig. Wie immer, Mr. Grimoir. Also schön, führen wir dies weiter aus...“
      Serath lächelte.
      Und schon hörte wieder niemand zu.
      Beim Verlassen des Raumes wurde er wie immer angerempelt. Man trat ihm auf die Hacken und stieß ihn beim Vorbeigehen fast um. Er beschwerte sich inzwischen gar nicht mehr darüber. Auch die spöttischen Zurufe auf dem Gang ignorierte er. Nach vier Jahren gewöhnt man sich an sowas, dachte er beim Verlassen des Schulgebäudes. Kaum war er durch die riesige Tür getreten, konnte er seine Mutter in der Masse aus Schülern erkennen, die sich alle auf den Weg nach hause machten. Wie denn auch nicht – die Frau trug eine riesige Hornbrille und hatte viel zu große, abstehende Zähne am Oberkiefer. Dazu trug sie einen roten Rollkragenpullover unter einer braunen Stoffweste ohne Ärmel. Ein armes Haargummi versuchte Ordnung in ihr wirres, krauses Haar zu bringen. So stand sie auf und ab hüpfend auf dem Schulhof und winkte Serath zu.
      Als wenn das nicht schon genug wäre, rief sie schließlich: „Huhu, Schätzchen, hier rüber!“
      Traurig schüttelte er den Kopf und sah zu Boden. Ach, Mutter.
      Sie war der Grund für das Verhalten der anderen Schüler, Lehrer und Nachbarn. Sie war der Grund für Seraths Leben, in allen Hinsichten. Sie hatte ihn zur Welt gebracht, großgezogen, ihm die Bedeutung von Leben und Tod erklärt, als sein Vater starb, ihm gezeigt, wie ein Umzugskoffer zu packen ist, ihn vom Land in diese Großstadt gebracht: Tynged Town.
      Serath hasste diesen Ort. Er war so anders im Vergleich zum Land. Es gab so viele Menschen und so wenige Wälder und Wiesen. Als Kind hatte Serath immer im Freien gespielt und so getan, als würde er Geister jagen. Heute tat er kaum etwas anderes, als nach dem Lernen einen Ball mit voller Wucht gegen die Wand zu schleudern. Dabei schwelgte er in Erinnerungen an die Zeit vor dem Umzug.
      Aber sie konnten nicht zurück, nicht, nachdem sein Vater gestorben war. Denn der neue Arbeitsplatz seiner Mutter – eine psychiatrische Heilanstalt für Patienten mit aggressiver Veranlagung – lag hier am Stadtrand. Es war eine Qual, jeden Tag die Scherze über seine Familie über sich ergehen zu lassen. Die Klassiker waren:
      „War dein Vater eigentlich auch ein Irrer, dass er deine Mutter geheiratet hat?“
      „Geh nach hause. Mach es dir in deiner Gummizelle gemütlich!“
      oder
      „Man kann also doch als Minderjähriger in den Irrenknast kommen!“
      Aber sie war seine Mutter. Und er liebte sie, genau so, wie sie war.
      Serath erreichte sie und nahm sie ohne zu zögern in den Arm. Das tat er hauptsächlich, um einem Begrüßungs-Küsschen zu entgehen.
      „Hallöchen mein Schatz!“, sagte sie nachdem sie sich von einander gelöst hatten. „Wie war die Schule? Hast du Spaß mit deinen neuen Freunden gehabt?“
      „Natürlich“, log Serath, „Wir haben nur zum Spaß mitten im Unterricht heimlich Fotos von unseren Lehrern gemacht.“
      Sie gab ihm einen Klaps auf die Schulter. „Das machst du nie wieder, verstanden?“ Sie lächelte und sah ihn über die Brille hinweg an. „Die Bilder musst du mir unbedingt zeigen“, flüsterte sie ihm zu, „Ich kann es kaum erwarten, Mr. Tayback beim Sportunterricht zu sehen!“ Sie lachte.
      „Mutter!“ Er stieß sie mit gespielt angewidertem Gesichtsausdruck von sich und stimmte in ihr Gelächter ein.
      „Jetzt komm zum Auto. Ich musste es etwas weiter weg parken, du glaubst ja nicht, was hier an Verkehr los ist!“
      Seine Mutter ging voran und suchte nach der richtigen Straße, dabei begann sie auf ihn einzureden, worüber auch immer. Serath versank unterdessen wieder in Gedanken. Sie will vermutlich später einkaufen gehen, wie jeden Freitag Nachmittag, dachte er und sah sich um. Gerade als er irgendwas Zustimmendes sagen wollte, sah er sie.
      Das Mädchen, genau wie er sechzehn Jahre alt, stand in einer Gasse zwischen zwei Gebäuden. Sie stützte sich mit einem Arm an die kalte Wand, mit dem anderen hatte sie ihren Bauch umschlossen. Ihr Gesicht wirkte schmerzverzerrt. Ihr weißes Hemd war an der Stelle, die sie hielt blutdurchtränkt.
      Woher er wusste, dass sie wie er sechzehn war?Weil ich sie kenne.Sie hat damals mit mir... Ein Bild blitzte vor seinen Augen auf, in dem er einen Stock haltend über eine Wiese rannte ...geister gejagt.Erst verstand er nicht, wieso er sich gerade jetzt daran erinnerte. Doch als er das Bild erneut vor Augen sah, war etwas hinzugekommen. Das Mädchen aus der Gasse stand als kleines Kind hinter ihm. Mit einem Holzlöffel gegen die Geister gewappnet rief sie ihm etwas zu. Ja. Das war eindeutig sie. Er erkannte ihre schwarzen Haare, die älter gewordenen Gesichtszüge und als sie den Blick hob ihre Augen.
      Er flüsterte ihren Namen. „Sariel“
      „Was?“ Seine Mutter drehte sich verwirrt um.
      „Sariel!“, rief Serath und wollte über die breite Straße rennen, als ein Lastwagen direkt vor ihm vorbeifuhr. Wäre er einen Moment früher losgerannt, hätte ihn der Wagen mit voller Wucht erwischt. So betrachtete er nur das an ihm vorbeischnellende hupende Fahrzeug.
      Als es weg war, konnte er vor Aufregung kaum atmen.
      Was war mit Sariel passiert? Ging es ihr gut?
      Er konzentrierte sich auf die Gasse und zwang sich zur Ruhe.
      Aber er verstand es nicht.
      Sie war weg.
      Die Gasse war vollkommen leer. Keine Sariel, kein Blut, nichts.
      „Was ist denn, Serath?“, fragte seine Mutter. „Warum hast du den Namen dieses Mädchens gerufen?“
      Er sah verwirrt zu Boden. „Ich... Ich weiß es nicht...“ Seine Gedanken überschlugen sich, teilweise drangen Wortfetzen aus seinem Mund. „Sariel ich... sehe sie... und... Blut...“ Besorgt legte ihm seine Mutter den Handrücken an die Stirn. „Mein Gott, hast du etwa Fieber?“, fragte sie un kniff die Augen zusammen. Für einen Moment wusste Serath nicht, wie er darauf reagieren sollte.

      Schlagartig war er wieder voll bei Bewusstsein. „Es... Es ist okay“, beteuerte er. „Sprechen wir nicht weiter darüber, in Ordnung?“
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Glimpsel ()

    • Hi Glimpsel,

      zunächst einmal Hut ab, dass du dich traust, hier deinen Entwurf vorzustellen. Ich weiß, dass das immer mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend verbunden ist.
      Ich habe mich hier in diesem Forum bislang nicht besonders aktiv eingebracht, was das Geben von Feedback betrifft. Keine Ahnung, ob ich das jetzt also richtig mache ... irgendwie hatte ich aber gerade Lust, dir zu antworten...

      Also, der Anfang deiner Geschichte gefällt mir ganz gut. Ich konnte mich schnell in die Situation in der Klasse hineinversetzen. Vielleicht, weil das ein für jedermann bekanntes Bild ist, das du da beschreibst....

      Den Mittelteil fand ich dann etwas holprig. Die Mutter kann ich mir nicht gut vorstellen. Bei "Hornbrille" und "großer Oberkiefer" springt meine Fantasie irgendwie noch nicht richtig an. Ich will wissen, ob sie dick oder dünn ist, sieht sie jung oder alt aus, vielleicht trägt sie eine Hochsteckfrisur oder hat kurze Haare....blabla

      Ganz okay finde ich den Teil in dem du beschreibst, dass Serath umziehen musste und er sich in der Stadt nicht wohlfühlt.

      Probleme hatte ich bei dem Teil, wo du den Arbeitsplatz der Mutter beschreibst. Ich bin über die Formulierung "Irrenanstalt für Menschen mit aggressiver Veranlagung" gestolpert. Kann man das nicht irgendwie anders nennen? Ist es für den weiteren Verlauf wichtig, zu erwähnen, dass es sich ausschließlich um Menschen mit aggressivem Verhalten handelt? Sonst könnte man ja vielleicht auch einfach "Klinik für psychisch Kranke" oder "Psychiatrie" schreiben.

      Dann der Teil, wo Sariel in`s Spiel kommt.Hast du meiner Meinung nach gut beschrieben. ich sehe es vor mir....

      Glimpsel schrieb:

      Das Mädchen, genau wie er sechzehn Jahre alt, stand in einer Gasse zwischen zwei Gebäuden. Sie stützte sich mit einem Arm an die kalte Wand, mit dem anderen hatte sie ihren Bauch umschlossen. Ihr Gesicht wirkte schmerzverzerrt. Ihr weißes Hemd war an der Stelle die sie hielt blutdurchtränkt.

      Der Rückblick, in dem er sich an sie erinnert gefällt mir irgendwie nicht so gut... zum Teil sind die Formulierungen etwas umständlich und warum zum Teufel hat sie einen Holzlöffel in der Hand???

      Der Schluss hat mir wieder gut gefallen. Wie er beinahe vor das Auto rennt und so weiter...

      Sicher könnte ich jetzt noch tausend Anmerkungen machen...hier und da sind Rechtschreibfehler drin ... und den einen oder anderen Satz hätte ich sicher anders formuliert. Auch den Dialog mit der Mutter finde ich irgendwie ein wenig krampfig. (weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll) Ich denke aber, du wolltest wahrscheinlich erstmal eine grobe Einschätzung haben, oder?

      Du schreibst, dass du im Moment erst eine wage Idee im Kopf hast und Angst hast, dich zu verrennen. Das Gefühl kenne ich. Aber fängt es nicht immer so an? Frage ist halt, ob du jetzt schon mit deiner Geschichte "rauskommen" willst. Aus meiner Erfahrung ist es oft so, dass ich schreibe und schreibe....Ideen entwickeln sich weiter....dann verwirfst du wieder etwas und musst teilweise ganze Textpassagen wieder rausnehmen... Aber so wächst das Ganze.

      Ich fände es in jedem Fall interessant, zu erfahren, wie es weitergeht!

      Also, ich hoffe, dir geholfen zu haben...Viele Grüße,

      Rainbow
    • Spoiler anzeigen

      Glimpsel schrieb:

      Beim Verlassen des Raumes wurde er wie immer angerempelt.

      Glimpsel schrieb:

      dachte er beim Verlassen des Schulgebäudes
      Verlassen muss nach "beim" groß geschrieben werden.

      Glimpsel schrieb:

      Kaum war er durch die riesige Tür getreten, konnte er seine Mutter in der Masse aus Schülern erkennen, die sich alle auf den Weg nach hause machten.
      klein - aber das war sicher nur dem schnellen Schreiben geschuldet ;)

      Glimpsel schrieb:

      Gerade als er irgendwas Zustimmendes sagen wollte, sah er sie.
      muss hier auch groß sein

      Glimpsel schrieb:

      Ihr weißes Hemd war an der Stelle(,) die sie hielt blutdurchtränkt.
      Hier fehlt ein Komma


      Hallo Glimpsel

      Also, erst einmal, Hut ab - finde ich gut, dass du den Mut hast, einfach anzufangen und dich an deinem groben Entwurf entlang zu arbeiten. Tatsächlich arbeite ich ähnlich, also kann ich zustimmen, dass du vieles sicherlich mehrmals überarbeiten musst und es dann schwierig wird, den Überblick zu behalten.
      Dabei hilft mir immer, am Ende jeder Szene kurz (Stichpunkte) aufzuschreiben, wer mitwirkt und was passiert. Dann habe ich das auf den ersten Blick und kann schauen, wo ich eventuell dann was verändern oder hinzufügen muss, wenn ich noch eine Szene bearbeite oder einfüge.

      Nun aber zu deinem Text - den finde ich wieder einmal ziemlich gut. Ich kann mir die Situation in der Klasse richtig gut vorstellen, ich muss auch sagen, dass mich die Szene mit der Mutter weniger stört - in diesem Alter sind Gespräche zwischen Mutter und Sohn selten locker, sondern immer etwas hölzern, also finde ich eigentlich, dass du die Stimmung gut eingefangen hast. Allerdings stimme ich Rainbow zu, dass du bei der Beschreibung der Mutter noch etwas ausholen kannst. Ich weiß durchaus, was du sagen willst, aber im Kopf habe ich eher die Wahrsagelehrerin aus Harry Potter :D
      Auch bei der "Irrenanstalt" muss ich Rainbow recht geben. In wörtlicher Rede würde ich die Formulierung für einen Jugendlichen okay finden - die sind selten politisch korrekt ;) - aber so im Fließtext stolpert man eher darüber.

      Dann habe ich im Text noch ein paar Sachen gefunden, die mich ein wenig ratlos zurücklassen - ich füg mal die Zitate ein und schreib meine Frage drunter :)

      Glimpsel schrieb:

      Heute saß er nur im Haus und warf einen Ball gegen die Wand – sonst konnte er hier nichts tun.
      Macht man das als Sechzehnjähriger noch? Anhand dieses Satzes habe ich mir ein jüngeres Kind vorgestellt und war etwas überrascht, dass er sechzehn ist. Könnte er nicht, keine Ahnung, Gitarre spielen, ein Buch lesen oder irgendwas?

      Glimpsel schrieb:

      „Mutter!“ Er stieß sie angewidert von sich und stimmte in ihr Gelächter ein
      Ist das angewidert nicht etwas heftig? Ich verstehe die Situation, ich weiß genau, was du darstellen willst, aber dieses angewidert ist mir in Zusammenhang mit der Mutter etwas zu stark. Ginge etwas wie: "Gespielt angewidert schüttelte er sich und stimmte..." oder irgendetwas anderes. So richtig weiß ich auch nicht.

      Glimpsel schrieb:

      Er sah verwirrt zu Boden. „Ich... Ich weiß es nicht... Sprechen wir nicht weiter darüber, in Ordnung?
      Hier würde ich mir etwas mehr Verwirrung wünschen. Der Umschwung zu "Sprechen wir nicht weiter darüber, in Ordnung?" ist mir zu schnell. Vielleicht könntest du ihn in einem Einschub noch ein wenig zögern lassen, an sich zweifeln oder so etwas.

      So, das war es an dieser Stelle. Ich möchte nochmal sagen, dass mir der Text wirklich gut gefällt. Du hast eine tolle Art zu schreiben, sehr melodisch und fließend. Auch inhaltlich habe ich bis hierhin noch nichts zu meckern, der Anfang ist vielversprechend. :)
      lg Shaylee
      Ich bin ein Spiegel deiner Seele!
      Was also siehst du, wenn du mich anschaust?
    • So - bearbeitet, verbessert und korrigiert. Ich bedanke mich für die guten Anregungen ^^

      @Shaylee Zu der Sache mit der Lehrerin aus Harry Potter - Tatsächlich war sie das Vorbild fürs Aussehen der Mutter, weshalb ich erstmal lachen musste, als du es erwähntest XD
      Ich habe ihrer Beschreibung dennoch einige Details hinzugefügt, damit sie noch lebendiger wirkt

      @Rainbow das mit dem Rückblick ist tatsächlich etwas schwierig gewesen. Damit hatte ich auch die meisten Schwierigkeiten, denke ich. Aber deine Frage zum Löffel hat mir einen Ansatz gegeben, von dem aus ich die Szene überarbeiten konnte, also danke dafür ^^
      It's easier to ask for excuse than for permission! - TheBackyardScientist
    • Also mir gefällt der Anfang auch sehr gut (habe nur die überarbeitete Version gesehen). Hier und da sind Komma- und Rechtschreibfehler, aber es hält sich in Grenzen.
      Deine Beschreibungen finde ich lebendig und kurbeln bei mir das Kopfkino an.
      Den Rückblick finde ich gut gemacht, man bekommt einen kurzen Erinnerungsfetzen und hat danach ein paar Fragezeichen überm Kopf, so wie es sein soll.
      Bin gespannt, was es damit auf sich hat.


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.
    • @Glimpsel Ich habe einfach mal in deine Geschichte reingelesen und erst danach bemerkt, dass hier ja schon zwei Monate lang nichts passiert ist ^^' Wollte dennoch eben kurz Feedback dalassen, jetzt, wo ich den Text schon gelesen hab ^^

      Du beschreibst wirklich schön und abwechslungsreich. Der Stil ist - wie Phi es auch angemerkt hat - überaus lebendig, sodass sich der Text wirklich gut lesen lässt. Du erschaffst direkt dieses Mittendrin-feeling und ich als Leser bekomme sehr schnell ein gutes Bild von der Szene: intelligenter, im Unterricht unterforderter Schüler, hat eine etwas schrullige Mutter und wird deshalb gleich zur Zielscheibe - ich mag das Setting. Mit dem Flashback bringst du dann bereits sehr schnell Fahrt in die Geschichte. Da ist irgendwo eine Erinnerung an jemanden und sowas wie eine dunkle Ahnung/Vorahnung mit der Verletzung des Mädchens. Dadurch merkt man sofort, dass dieses Geister mit Holzlöffel jagen in der Vergangenheit nicht nur eine einfache Spielerei war.

      Ich abonniere den Thread einfach mal, falls hier noch was kommt :fox:

      LG, Alopex

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Hallo @Glimpsel

      ich habe auch mit deiner Geschichte begonnen, und ich finde es sehr schade, dass du nicht weitergeschrieben hast bisher. Es ist ein interessanter Einstieg, der neugierig macht auf das, was da noch kommt. Man kann mit Serath gut mitfühlen, du hast das Mobbing in der Schule gut beschreiben können.
      Auch das Verhältnis zur Mutter ist nachvollziehbar. Ein Dilemma für einen Sechzehnjährigen, dass sie ihn abholt und so wenig attraktiv ist und dann noch so einen Job hat. Aber er liebt sie halt.

      Glimpsel schrieb:

      Aber sie war seine Mutter. Und er liebte sie, genau so, wie sie war.
      Sehr schön formuliert. Da kann man nix hinzufügen. Gefällt mir sehr gut.
      Ich mach's wie Alo und setze den Abo-Haken. Vielleicht kommst du ja doch irgendwann mal wieder ins Forum und bringst einen neuen Teil mit. Dann werd ich wieder hier sein. :thumbup:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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