Euer Schriftsteller-Modus (Wie schreibt ihr?)

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    • Ich bin ja tatsächlich (meistens) in der Lage das Kunstwerk zu vollbringen, einfach selbst zu mir zu sagen "jetzt schreibst du mal wieder was" und dann schreib ich. Oftmals nicht besonders viel aber immerhin etwas. Währenddessen läuft immer gnadenlos Musik, allerdings musste ich einsehen, dass ich unmöglich eine entspannte Szene schreiben kann, wenn mir gleichzeitig Humbaba von Al Namrood ins Ohr grunzt und röchelt. :dwarf: Deshalb variiert der Faktor immer ein wenig.
      Essen, Tee o.ä. hab ich auch so gut wie immer neben dran stehen. Einfach, damit ich beim Überlegen mal ein wenig auf etwas herumknabbern kann.
      Die Inspiration kommt dann meistens, indem ich lang genug nachdenke. Manchmal ist lang genug dann wirklich ziemlich lang (öfters auch mal so lange, dass ich nach 10min wieder das Programm schließe und doch was anderes mache, um einfach nochmal eine Nacht drüber zu schlafen), manchmal ist lang genug aber auch recht kurz. Für gewöhnlich brauch ich vor allem beim Einstieg etwas länger, bevor der Text dann flutscht.
      Allerdings kann ich mir definitiv nicht einfach so meine Sorgen &Probleme von der Seele oder so schreiben, wie man es immer mal wieder hört. Wenn ich schlechte Laune hab, oder mich etwas bedrückt bin ich so kreativ wie eine matschige Kartoffel. :doofy: Ganz abgesehen davon, dass ich dann überhaupt gar keinen Bock auf meine eigenen Geschichten hab. Da brauch ich dann entweder doch wieder Humbaba und seine guturalen Laute, oder meinen Kumpel zum voll schwafeln :ninja:
      "Vem har trampat mina svampar ner?!"
    • Ich schreibe gern im Stillen, meist am Laptop, aber viele Eckpunkte von Geschichten tippe ich auch zunächst unterwegs in mein Smartphone, ehe ich zu Hause etwas Handfestes daraus mache.
      Ähnlich wie @Xarrot kann ich mir auch schlicht sagen: "Ok, jetzt schreib ich mal wieder was." Dann brauche ich nur noch einen Aufhänger und freie Gedanken, also keine dringenden Angelegenheiten. Obwohl... heute habe ich während des Unterrichts ein ganzes Gedicht verfasst... geht also auch.
      Musik würde mich vollends ablenken, lärmende Mitmenschen auch, Fernseher kann ich meist ausblenden. Lichtverhältnisse sind eher unwichtig, aber nachts ist die Zeit länger. Essen und Trinken brauche ich nicht, diese Bedürfnisse werden schlicht verdrängt. Meistens zwingt mich dann ein anderes Bedürfnis vom Laptop weg..., obgleich ich auch schon mal auf dem Klo weiter geschrieben habe. Tja, wo einen die Muse halt beehrt.
      Wortgefechte

      Jetzt kam er sich schmutzig vor.
    • Ich schreibe oft, wenn ich Zeit habe. Aber wenn ich Zeit habe, ist die Lust meist nicht vorhanden 8|

      Daher schreibe ich eher abends. Und dann gilt bei mir:
      -Licht!... Da ich immer im Büro arbeite, bin ich es gewohnt von oben und von vorne die geballte Ladung Helligkeit zu bekommen ;)
      -Musik. Da bin ich völlig flexibel. Wenn mir was gefällt, dann mache ich das an. Meistens ist es Orchestermusik
      -keine störenden Faktoren. Handy weg, Fernseher aus, Tür zu und die Informationen an meine Familie, dass ich mich jetzt einschließe :thumbup:
      -frische Luft. Sprich, zehn Minuten überall Fenster auf und lüften.
      -ein heißes Getränk. :kaffee:

      Wenn das berühmte Brett vorm Kopf ist, gehe ich spazieren :thumbsup:
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Ja wie ist mein SchriftstellerModus.
      Meistens sitze ich abends alleine im Bett, wenn mein Lebensgefährte bei seinem Sport ist, lasse eine Serie bei Netflix laufen, trinke einen leckeren Kakao und schaue mich als erstes ein bisschen im Forum um. Wenn ich so lese wie viele hier schon was geschrieben haben, bekomme ich lust auch weiter zu schreiben. Ich schnappe mir dann meinen kleines Tablet mit Tastatur, öffne mein Word Dokument und schreibe drauf los. Nebenbei schaue ich immer noch ne Serie auf Netflix.
    • @Kathamaus

      Kathamaus schrieb:

      Meistens sitze ich abends alleine im Bett, wenn mein Lebensgefährte bei seinem Sport ist, lasse eine Serie bei Netflix laufen, trinke einen leckeren Kakao und schaue mich als erstes ein bisschen im Forum um.
      Japp, das kenn ich auch.

      Zuerst kurz ins Forum, dann schreiben. :thumbup: Und nach drei Stunden merken, dass Mitternacht längst vorrüber ist und du immer noch im Forum hängst, weil du dich entweder festgelesen oder im Chat vertrödelt hast. Und dass du keine einzige Silbe geschrieben hast. Wiedermal...
      ||
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • Also ich mach das fast nach Plan. Ich plotte jeden Tag 30 Minuten und an einem Tag der Woche nehme ich das Stück an dem ich dran bin und schreibe es ausführlich auf. Das sind dann meist die zwei Din A4 Seiten die ich dann auch hier poste.

      Momentan läuft das mit den Semesterferien so:
      Aufwachen, wach werden, Forum ne stunde abklappern, halbe stunde Plotten (während ich Frühstücke).
      Ende. Mein "Modus" sieht dann wie folgt aus.
      Plotten: Schreibtisch freimachen. Musik an(rein melodische Soundtracks oder so. Wichtig ist, das kein Gesang vor kommt... da lass ich mich immer mitreißen). Collegeblock auslegen. Über die letzte halbe Seite drüber fliegen (+ Anmerkungen, von denen ich mir immer tausende an den Rand schreibe). Und dann, gib ihm.

      Also altmodisch mit Stift und Papier.
      (Das richtige Schreiben aber, also wie es dann später stehen soll, passiert auf dem PC [komplett ohne Musik])

      Will aber auch mal ausprobieren wie es ist Abends zu schreiben im Bett oder so. Viellecht sprudeln dann die Ideen besser. Nur 1. kann ich mich momentan nicht beschweren was Ideen angeht *Daumen drück das es so bleibt* und 2. Hab ich meist dann schon anderes zu tun und würde es glaub ich nach hinten schieben.

      PS. Was mir grad noch einfält. Wenn ich Abends Zeit habe, dann korrigier ich meist, was so an Fehern aufgefallen ist.
    • Ideen hole ich mir beim Einschlafen, beim Dösen (mit Musik), oder beim Autofahren (auch mit Musik natürlich). Da habe ich dann quasi Filmsequenzen im Kopf. Die schreibe ich mir auf.

      Beim Schreiben selbst:
      Grundvorraussetzung -> Die Muse muss da sein, sonst wird das nix.

      Ist die Muse da, dann die Musik an, die mich in die Welt der jeweiligen Geschichte führt (jede meine Geschichten hat eine eigene Playlist) und los. Je nach Stimmung dazu einen Kaffee (wenn ich ein ruhiges Energielevel habe) oder Bier (wenn ich ein hohes Energielevel habe). Und manchmal liegt auch Nervennahrung da (entweder Schokolade -bevorzugt Kinderriegel, Schokobons oder weiße Crisp ^^ -, oder Studentenfutter/Pistazien/Cashewkerne). Uhrzeit spielt dabei keine Rolle.

      Auf dem Tisch jede Menge Zettelwirtschaft für schnelle Notizen oder mit Notizen, oder gar Zeichnungen und Skizzen. Am PC zig tausend Fenster (u.a. das Forum wenns beim Schreiben hakt, Google für Recherche, Bilder um beim Beschreiben von Orten/Gebäuden/Personen präziser sein zu können, Ordner mit Dokumenten meiner Geschichte, der Musikplayer, sämtliche Dokumente der Geschichte in denen Notizen, Inhalte, Chronologie, oder sonstige wichtige Dinge der Geschichte drin stehen und natürlich die Geschichte selbst)
      The tiger and the lion may be more powerful...
      ... but the Wolf does not perform in the circus.
    • Hach beneide ich euch um eure Fähigkeiten XD

      Ich hab das Gefühl, seit ich arbeite, stumpfe ich was Idee und Kreativität angeht immer mehr ab und bis jetzt noch keinen Weg gefunden mir die zu bewahren. Stattdessen gehen mir Dinge durch den Kopf: "Okay, die Mail muss ich noch bearbeiten, morgen lerne ich das noch für die Schule und übermorgen das, Wäsche waschen wäre eigentlich auch mal wieder dran ... und Achja, Frau Sowieso muss ich dringed noch zurückrufen ...)
      Natürlich hab ich tolle Musik und dazu auch Sequenzen im Kopf, aber die gehen halt nur sehr kurz und was soll ich mit einem Plot, der gedacht 3 Min und geschrieben ne halbe Seite lang ist? XD

      Im Moment fehlt mir auch die Zeit die kleinen Ideen (die mir selten mal kommen) weiterauszubauen.

      Und dazu kommt, dass ich so langsam weg vom Fantasybereich gehe.
      Ich lese fast kaum noch Fantasy, wenn dann urban-Fantasy, aber ansonsten lese ich eigentlich lieber Romane aus der Echt-Welt.
      Ob der zu Zeiten des amerikanischen Bürgerkriegs oder in der Gegenwart spielt, oder ob es ein Thriller oder einfach eine Erzählung ist, ist mir dabei völlig egal.
      Und ich muss zugeben, dass mich das im Schreiben auch sehr einschränkt.
      (Ich schreibe auch fast keine Fantasy mehr (wenn ich denn mal schreibe) und ohne Fantasy fallen eine Menge Möglichkeiten weg, aber Fantasy reizt mich einfach nicht mehr ... :hmm: )

      Vielleicht brauche ich einfach ein wenig Zeit, um mich einzufinden :D
      Weil Lust zum Schreiben hab ich jede Menge ^^
      (Vielleicht will sich ja jemand mit mir zusmmen tun, der jede menge Ideen, aber keinen Elan hat? XD)

      Also aktuell kann ich euch nicht wirklich weiterhelfen XD
      Ich hab keinen Schriftstellermodus im Moment XD
      Dreck auf Toast!
    • Hallo @Miri,
      Spoiler anzeigen

      ich weiß nicht, aber irgendwie hat deine Antwort so einen traurigen Grundton. :huh:

      Alles, was du geschrieben hast, kann ich voll nachvollziehen. Das passiert wohl jedem mal irgendwann, dass sich die Interessen wandeln und das, was früher so viel Spaß gemacht hat, erscheint einem plötzlich völlig banal. Ich hab es selbst auch durch, als ich plötzlich feststellen musste, dass Fotografieren nicht mehr das Einzige war, was mein Denken und Trachten fesseln konnte (außerhalb des tristen Alltages selbstverständlich).

      Miri schrieb:

      Vielleicht brauche ich einfach ein wenig Zeit, um mich einzufinden
      Na dann nimm sie dir ^^ . Solange es eben dauert.
      Und was spricht gegen kurze Kurzgeschichten. Ich bin zum Beispiel ein Riesenfan von sowas, und die können manchmal mehr einschlagen als ein 30-seitiges Werk. :rofl:
      Schreib, was dir einfällt. Egal, ob kurz oder lang. Es muss ja keine Fantasy sein, wir haben doch so viele Themen im Forum. Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn du uns weiter ab und zu bei deinen kleinen Teegesellschaften zuhören lässt. :D
      Und wenn du nicht schreiben kannst, dann komm wenigstens weiter vorbei und lass uns über deine tollen Kommis lachen.

      Betrachte das, was du im Moment erlebst, vielleicht als eine Art schöpferische Pause und warte geduldig, bis dich die Muse küsst :* (oder mit dem Hammer der guten Ideen bearbeitet).
      Und wenn sie es tut, dann sei bereit. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dann alles andere, was nicht unmittelbar (über)lebenswichtig ist, kategorisch zur Seite geschoben wird, um Zeit und Platz zum Schreiben zu haben. Und dann flutscht es auch wieder. ^^

      Mit dir zusammen was zu schreiben, hört sich echt verlockend an. Aber ich kann dein Angebot leider nicht annehmen, weil in meinem Kopf noch so viel von meiner eigenen Geschichte ist, was noch aufgeschrieben werden muss.

      (Du darfst ruhig lachen, wenn ich mich wie ein Therapeut anhöre. Ich versprech, ich lache mit!)


      Edit: Noch eine Ergänzung zu Post 19:
      Da ich von all meinen Charakteren Bilder habe (im Netz gesucht nach den Vorstellungen in meinem Kopf) hab ich meist am oberen Bildschirmrand alle die von den Chars geöffnet, die in der gegenwärtig bearbeiteten Szene vorkommen (ich kann nicht mehr "Szene" schreiben, ohne zu grinsen). Klingt sicher voll bescheuert, hilft mir aber. ^^
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • Ich brauche vor allem eine Idee und am besten auch ein Ziel. Einfach so um des Schreibens Willen zu schreiben, geht zwar auch, ist aber meistens nicht so effektiv. Musik ist manchmal gut, häufiger jedoch Stille, weshalb ich lieber abends und nachts oder sehr früh morgens schreibe, wenn alles noch träumt und schläft.
      Kaffee oder Tee ist auch nicht schlecht, würde aber alleine nicht genügen, um mich in den Schreibmodus zu versetzen.

      Bestimmt gibt's noch mehr, was mir hilft oder mich hindert, aber gerade weiß ich es nicht :pardon:

      "Fantasie ist ein Fitnessrad für den Geist. Es mag dich nirgendwohin bringen, aber es baut die Muskeln auf, die es können. Ich kann mich natürlich täuschen." - Terry Pratchett
    • Uni -> öde Vorlesung -> muss mich vom Einschlafen abhalten -> Kaffee leer -> will so tun, als würde ich mir Notizen machen -> hole Papier und Stift heraus -> 'Ahhh, wenn sie bei den Zentauren um eine Audienz bitten, könnten sie ja auch Arell wiedertreffen und dann...' --> zwei Stunden optimal genutzt :thumbsup: