Self-Publishing (Ideensammlung)

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    • Ich muss gestehen, dass ich überhaupt gar keine Lust auf einen Steuerberater habe. Noch jemand, der den ohnehin eigentlich schon kaum noch vorhandenen Gewinn schmälert X(

      Soweit ich nun weiß ist es so: In jedem Fall braucht man zunächst eine Steuernummer. Die kann man recht simpel beim Finanzamt beantragen, aber beim Antrag muss man angeben, ob man die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen möchte. Das beudetet, dass man unter 17300 Euro Umsatz im Jahr hat und die Regelung in Anspruch nimmt. Was passiert, wenn man unerwarteter Weise dann plötzlich drüber kommt... kein Peil^^
      Wenn man die Regelung nicht in Anspruch nimmt, ist man Umsatzsteuer pflichtig. Dann muss man jeden Monat eine Umsatz-Steuer-Voranmeldung abgeben und die Umsatzsteuer dirket überweisen.
      Theoretisch muss der Händler dann aber auch in der Abrechnung die Umsatzsteuer angeben. Bei vielen Anbietern kann man wohl angeben, ob man Umsatzsteuerpflichtig ist oder nicht, aber Amazon interessiert das nicht. Ich weiß nicht mal, ob man eine brauchbare Abrechnung bekommt... Insgesamt ist wohl sowieso so, dass man bei Amazon, da der Sitz in Luxemburg ist, sowieso keine Umsatzsteuer abführen muss, weil die schon in Luxemburg gezahlt wird. Davon wusste das Finanzamt aber scheinbar nichts... :D
      Im Moment habe ich noch keinen Peil, wie ich das also Regeln soll.

      Unabhängig von der Umsatzsteuer muss man natürlich dann auch jedes Jahr eine Einkommensteuererklärung abgeben. Soweit ich weiß, ist das dann der Punkt, wo man seine Ausgaben geltend machen kann oder?

      Soweit bin ich bisher gekommen und das meiste davon, hat mir so das Finanzamt erzählt ;)

      VG

      Aleon
    • @Aleon Ich würde dich bitten, dein teilweise falsches Halbwissen über ein doch recht wichtiges Thema nicht an den Mann zu bringen, sonst lassen sich andere davon verwirren und machen es (auch?) falsch.
      Die Grenze zur Umsatzsteuerpflicht ist z.B. 17.500€ Umsatz. Kommt man unerwartet doch drüber, wirkt sich das erst im Folgejahr durch Umsatzsteuerpflicht aus. Die Voranmeldung kann auch vierteljährlich oder jährlich abgegeben werden, je nach Höhe der Umsatzsteuer im Vorjahr.
      Amazon hat in seinen Honorarrechnungen keine USt ausgewiesen, da sie den Sitz in Luxemburg haben und somit die Umsatzsteuer nicht du schuldest, sondern Amazon. Nennt man innergemeinschaftliche Lieferung.
      In der Einkommensteuer musst du die Anlage S sowie je nach Umsatz auch die Anlage EÜR ausfüllen. Ist im Prinzip Einnahmen minus Ausgaben.
      Aber auch hier gibt es viele Dinge zu beachten - einen Laptop für 500€ beispielsweise darfst du nicht einfach voll abziehen, sondern musst ihn nach Paragraph 6 Absatz 2 EStG über mehrere Jahre abschreiben. Auch ein Arbeitszimmer unterliegt strengen steuerlichen Vorschriften. Ohne Fachwissen wirst du auch die Hälfte der Kosten aus Unwissenheit nicht ansetzen, das garantiere ich dir.


      Und, wie gesagt,als Selfpublisher sieht das u.U. nochmal ganz anders aus, da muss man wirklich aufpassen.

      Natürlich will man Gewinn machen und natürlich muss man Geld für einen Steuerberater zahlen - im Gegenzug hast du aber alles sauber erledigt und kannst dir sicher sein, alle steuerlichen Vorteile genutzt zu haben.

      P.S.: Falls jemand konkrete Fragen hat oder Holfe benötigt, kann er mich gerne per PN anschreiben. Ob ich antworte, hängt natürlich von der Forenaktivität des Users und meiner Sympathie ihm gegenüber ab :P
      P.P.S.: Achja, falls sich jemand wundert, weil es an ihm vorbeigegangen ist, ich bin Steuerfachangestellte :)


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.
    • Phi schrieb:

      @Aleon Ich würde dich bitten, dein teilweise falsches Halbwissen über ein doch recht wichtiges Thema nicht an den Mann zu bringen, sonst lassen sich andere davon verwirren und machen es (auch?) falsch.
      Phi, ich bin froh, dass du dich quasi als "Expertin" auf dem Gebiet einbringst und uns Unwissenden ein Stück näher daran bringst, diesen Steuerirrsinn zu begreifen.

      Ich weiß nicht, ob ich deinen Kriterien entspreche, aber vielleicht würde ich beizeiten nochmal auf dein Angebot zurückkommen :)

      Da ich @Aleon gezielt nach seinen Erfahrungen gefragt habe, wollen wir mal nicht so streng mit ihm sein, was das "In-Umlauf-Bringen" von "Halbwissen" betrifft. Ich schätze, er hat nach bestem Wissen und Gewissen geantwortet ... und mal ehrlich...wenn man sich nicht zufällig beruflich damit auseinadersetzt, fällt es einem für gewöhnlich ziemlich schwer, da durchzusteigen.

      Umso besser, dass wir DICH haben!!! Also, danke für deine Insiderinformationen... und danke @Aleon, dass du versucht hast, mich an deinem Wissen teilhaben zu lassen :)
    • Ja Aleon, zum Thema Literaturagenturen, das ist leider nicht so einfach. Das habe ich auch schon versucht, hatte einen sehr netten Agenten, der mir geholfen hat, seitenlange Exposés mit Charakterisierungen, Kurz- und Lang-Inhaltsangaben, Zielgruppen, vergleichbaren Werken, Leseprobe etc. zu verfassen und es gab sogar zwei Verlage, die das Gesamtmanuskript angefordert haben. Die fanden die Idee mit der Buchreihe toll. Aber das Manuskript (500-600 Normseiten pro Buch) war ihnen trotzdem immer noch zu lang! Vermutlich war das nicht das einzige Problem, ich habe jetzt schon seit Weihnachten nichts mehr gehört.
      Ich versuche es vielleicht nochmal woanders, aber viel Hoffnung habe ich nicht. Noch weiter runterkürzen kann ich das Manuskript nicht und ich kann es auch nicht in noch mehr Teile zerschlagen, das würde nicht passen. Deswegen überlege ich, es selbst zu publizieren und zwar vermutlich so wie du über KPD Select, weil ich mir erhoffe, dass ich über die Verleih-Option vielleicht einen gewissen Leserkreis bekommen kann.
      Was die Steuer betrifft, vermutlich läuft das so: hast du keine anderen Einnahmen, dann sind 800 € im Monat steuerfrei, vielleicht ist es inzwischen auch mehr. Hast du aber noch einen Brotjob wie ich, dann wird dein Extra-Einkommen vermutlich dazuaddiert, du kommst evtl. in eine höhere Steuerklasse und darfst Steuern nachbezahlen. Es sei denn, du kannst Kosten geltend machen (Cover, Werbung, Papier, Briefmarken etc.), die du vor dem Versteuern von deinen Einnahmen abziehst. Also immer schön Quittungen sammeln.
      Wie heisst dein Buch? Das würde ich mir gerne mal angucken
    • Kirisha schrieb:

      Was die Steuer betrifft, vermutlich läuft das so: hast du keine anderen Einnahmen, dann sind 800 € im Monat steuerfrei, vielleicht ist es inzwischen auch mehr. Hast du aber noch einen Brotjob wie ich, dann wird dein Extra-Einkommen vermutlich dazuaddiert, du kommst evtl. in eine höhere Steuerklasse und darfst Steuern nachbezahlen. Es sei denn, du kannst Kosten geltend machen (Cover, Werbung, Papier, Briefmarken etc.), die du vor dem Versteuern von deinen Einnahmen abziehst. Also immer schön Quittungen sammeln.
      Es gibt keine monatliche Freigrenze. Es gibt einen jährlichen Grundfreibetrag von 8.652 € (für das Jahr 2016). Das befreit einen aber nicht von der Abgabe einer Steuererklärung, es wird nur nicht versteuert. Woher du die 800€ hast, ist mir schleierhaft - sowas gab es nie.

      Die Gewinne werden zwar zu den anderen Einkünften dazuaddiert, ja. Die Steuerklasse ändert sich dadurch aber nie. Die ändert sich z.B. bei Heirat. In Deutschland haben wir ein progressives Steuersystem, das heißt je höher dein zu besteuerndes Einkommen umso höher der Steuersatz, der von 14% - 45% geht (wahrscheinlich hast du das mit Steuerklasse gemeint?).

      Quittungen sammeln auch schön und gut, aber beachtet bitte, dass ihr nicht Jahre in Folge einen Verlust angebt. Dann wird das Finanzamt davon ausgehen, dass es sich um sogenannte Liebhaberei handelt, ihr also keinen zweiten Beruf sondern nur ein teures Hobby habt. Das hat zur Folge, dass all eure vorjährigen Verluste, die natürlich eure Steuerlast gedrückt haben, rückwirkend nicht mehr anerkannt werden und ihr die Steuern mit Zinsen zurückzahlen müsst.

      Was mir noch eingefallen ist: Wenn euch ein Steuerberater zu teuer ist, dann sucht euch einen Lohnsteuerhilfeverein. Die sind wesentlich günstiger, haben aber auch wesentlich weniger drauf, aber besser als euer zusammengetragenes Halbwissen ist es trotzdem.

      Und ja, ich weiß, dass das herabwertend und eingebildet klingt. Mir geht aber nicht in den Kopf, wie man bei einem so wichtigen Thema, bei dem man so viele Fehler machen kann, blauäuig ein paar "ich denke es geht so" und "vermutlich ist das so" zusammenträgt und damit dann seine Steuererklärung erstellen will.


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.
    • Phi schrieb:

      Es gibt keine monatliche Freigrenze. Es gibt einen jährlichen Grundfreibetrag von 8.652 € (für das Jahr 2016). Das befreit einen aber nicht von der Abgabe einer Steuererklärung, es wird nur nicht versteuert. Woher du die 800€ hast, ist mir schleierhaft - sowas gab es nie.

      Die Gewinne werden zwar zu den anderen Einkünften dazuaddiert, ja. Die Steuerklasse ändert sich dadurch aber nie. Die ändert sich z.B. bei Heirat. In Deutschland haben wir ein progressives Steuersystem, das heißt je höher dein zu besteuerndes Einkommen umso höher der Steuersatz, der von 14% - 45% geht (wahrscheinlich hast du das mit Steuerklasse gemeint?).

      Asche auf mein Haupt. So kommt das, wenn man sich ungenau ausdrückt.
      Unser Steuerberater (mein Mann ist selbständig) hat mir gesagt, ein regelmässiges Einkommen von 800 € im Monat sei steuerfrei. Wenn du das x 12 rechnest, ergibt das ja ungefähr deinen Grundfreibetrag (auch wenn mein Betrag dann etwas höher ist als deiner - da muss ich wohl nochmal nachhaken).
      Und: ich meinte natürlich nicht die Steuerklasse, du hast Recht, die ändert sich nur durch Heirat o.ä. Ich meinte den Steuersatz.
      Ich habe bislang noch nie freiberufliches Einkommen angegeben, deshalb sind meine Ausführungen reine Theorie. Im Finanzamt sitzen ja die reinsten Haie, danke für die Warnung vor den Verlustbesteuerungen!
    • @Kirisha Das Buch heißt Elanthir: Aufstieg eines Gottes I



      Wenn ich die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehme, muss ich keine Voranmeldung abgeben, das ist so richtig oder? Nur dann für das gesamte Jahr eine Einkommensteuererklärung und wenn das ganze wiedererwartend über 17500 Euro geht passiert mir nichts schlimmeres, alsdass ich im nächsten Jahr dann Umsatzsteuer zahlen muss?
      Klingt soweit doch eigentlich recht entspannt, oder?

      VG

      Aleon
    • @Aleon Ich werde hier nicht euren steuerlichen Berater spielen. Die Leute, die hier schreiben, kenne ich nichtmal. Für meine liebsten Leute Forum würde ich mir ein Bein ausreissen und jeden Tag Stunden in ihr Steuerzeug stecken. Für jemanden, dessen Nickname ich mir nichtmal merken kann? Ne du.


      Klar klingt das entspannt, wie du es erzählst. Ist aber halt nur 10% der zu beachtenden Sachen. Als ob du einem Fahren beibringen willst und der ist der Meinung, auf die Autobahn zu können, weil er weiß, welches Pedal das Gas ist.

      Eine Umsatzsteuererklärung musst du z.B. natürlich trotzdem abgeben.

      Mein Schlusswort zu der ganzen Sache und BITTE nehmt es ernst: Das ist kein Zuckerschlecken. Hört auf mit euren Habweisheiten, bei denen sich mir die Fußnägel hochrollen. Ihr werdet entweder Geld verschenken oder Steuerbetrug begehen, weil ihr die Sachen nicht richtig ansetzt.
      Sucht euch um Gottes Willen mindestens einen Lohnsteuerhilfeverein. Dürfte um die 200€ - 300€ Kosten für ein ganzes Jahr.

      Ich wiederhole mein Angebot gerne für die, die ich kenne und mag und die nicht erst seit vorgestern im Forum sind: schreibt mir eine PN und ich helfe euch.

      Aber IM GOTTES NAMEN hört auf hier so einen Schwachsinn zu schreiben, der zu 70% falsch ist.
      Steuerthema für die Öffentlichkeit beendet.


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.
    • Hi Aleon,
      dein Cover gefällt mir, hast du professionell hingekriegt.
      Generell kann man bei Fantasy immer ein Cover mit mysthischen Zeichen und Farben wählen. Mir schwebt allerdings eher so ein Mädchen in einem verwunschenen Wald vor. Allerdings müsste ich dasselbe Mädchen dann auf allen 3 Teilen bringen und wie ich das basteln soll, weiss ich noch nicht.
    • @Aleon, @Kirisha

      Hallo ihr Zwei,

      ich habe gerade etwas Neues herausgefunden, das vielleicht auch für euch interessant sein könnte.
      Also, da mein E-Book von Amazon für eine Werbeaktion ausgewählt wurde und ab nächste Woche vergünstigt angeboten wird, habe ich mich eben daran gemacht, noch ein paar Dinge zu aktualisieren.
      Als ich auf "Absenden" ging, öffnete sich ein Fenster und es wurde mir angeboten, dass Amazon mein E-Book nun auch in gedruckter Version herausbringen könnte. Ich bräuchte nur dem Pfad zu folgen....das tat ich dann und es wurde alles super erklärt (sogar in Deutsch-haha).
      Alles, was man braucht, ist eine druckfertige Version (pdf, word, html) und das fertige Cover. Beides kann direkt hochgeladen werden und es gibt eine Vorschau auf das zu erwartende Ergebnis. Wenn man noch kein Cover hat, kann man die Option des Covercreators von Amazon nutzen.
      Dann muss man sich für ein Format entscheiden, Papierstärke usw. bestimmen...
      Es stand dort, dass die Druckkosten direkt mit den Tantiemen verrechnet werden. Leider konnte ich mich an dem Pfad nicht weiter langhangeln, weil ich mit meinem aktuell veröffentlichten Buch ja noch an einen Verlag gebunden bin. Ich war deshalb etwas vorsichtig und kann euch deshalb noch nicht sagen, was das Ganze hier kosten würde. Ich bin aber überzeugt davon, dass es günstiger wird, als bei den meisten anderen Anbietern.
      @Aleon, da du dein E-Book auch bei Amazon veröffentlicht hast, kann du doch mal danach schauen, wenn du magst. Wie gesagt, ich bin auf Details bearbeiten gegangen, habe ein paar kleinere Veränderungen vorgenommen und als ich auf "veröffentlichen" geklickt hatte, öffnete sich schon das Feenster. Das ist definitiv neu, denn ich habe schon öfter Korrekturen vorgenommen, doch wurde mir bislang nie ein solches Angebot unterbreitet.
      In den nächsten Wochen werde ich meinen zweiten Band als E-Book hochladen...dann bin ich etwas experimentierfreudiger, weil ich hier noch keine Bindung an einen Verlag habe.

      Viele Grüße,
      Rainbow
    • @Rainbow

      Danke für den Tipp, mein Taschenbuch ist aber schon über Amazon erhältlich :)

      Das war im übrigen ein ziemliches Stück Arbeit, weil ich den Bucheinband selbst gemacht habe und das Tool noch nicht wirklich ausgereift ist.
      Am Ende musste ich den Cover-Creater nehmen und meinen Einband als Hintergrundbild hochladen und alles andere von dem Creater dann ignorieren. Das hat dann funktioniert und sieht auch ganz gut aus ;)

      Je nachdem, was du für einen Verlag hast, würde ich aber an deiner Stelle versuchen, wieder bei ihm unterzukommen für den zweiten Band.
      Im Gegensatz zum eBook läuft das Taschenbuch so überhaupt gar nicht. Einfach weil es recht teuer ist und ich keine Ressourcen habe, um groß Werbung zu machen.

      VG

      Aleon

      Oh da fällt mir noch ein: Mein Buch wurde auch für das Indie Lesefestival ausgewählt, von dem du da sprichst :D
    • @Aleon

      Das heißt, du hast das Buch bereits über Create Space veröffentlicht? Ich finde gerade deinen Kommentar nicht wieder,...irgendwo hattest du geschrieben, dass die Druckkosten für dein Buch so wahnsinnig hoch gewesen seien...das war aber glaube ich ein Angebot von einer anderen Druckerei, oder?

      Welche Konditionen hast du denn bei Amazon, wenn ich das fragen darf? Ich meine, zu welchem Verkaufspreis bieten die das Buch an und was kostet hier der Druck? Was für Tantiemen kann man denn hier erzielen? Beim E-Book sind es ja bis zu 70 %. Ich konnte das heute leider nicht in Erfahrung bringen...

      Ich sehe nur bei anderen Create-Space-Autoren, dass sie ihre Bücher mit mehr Seiten für weitaus weniger Geld anbieten können. Ich denke, das ist das reizvolle. Mein zweiter Band hat 400 Seiten und würde im Verkauf über meinen Verlag 15,95€ kosten. Das ist einfach zu viel! Andere Autoren verlangen gerade mal 11,95 €. Außerdem bezahle ich den Verlag mit einer Summe von 150€ dafür, das Ganze ins Druckformat zu bringen...Werbung machen die auch nicht. Insofern kann man es dann genauso gut selber machen....
    • Nope. Ich habe es nur übder KDP veröffentlicht. Das Buch hat 816 Seiten und der Druck kostet mich 10,39 (Den genauen Preis pro Seite weiß ich nicht mehr, da bietet Amazon aber Listen zu an, die man irgendwie findet, wenn man das Buch erstellt.... ?( ).
      Vom Listenpreis abzüglich Mwst. bekommt man selbst 60 %. Davon muss man die Druckkosten tragen.
      Mein Buch ist für 25 Euro zu haben (wiegt immerhin auch 1,5kg). Davon sehe 3,60 - Einkommenssteuer.
      Mindestens müsste ich es für 17,32 verkaufen, um kein Minus zu machen.
    • @Aleon
      Mh, klingt irgendwie desillusionierend :S
      Wobei, 10,39 € für den Druck finde ich bei dem Unfang eigentlich noch nicht mal zu viel. Die Frage ist, warum muss es für 25,00 € angeboten werden? Kann man den Verkaufspreis selber bestimmen? Wenn ich dich richtig verstehe, legt man mit dem Verkaufspreis quasi den eigenen "Gewinn" fest. Ich schätze, der Einzige, der sich hier wirklich bereichert ist wahrscheinlich Amazon, oder? Danke erst mal für die Info...ich werde mir das bei Gelegenheit nochmal ansehen...
    • Ich muss es nicht für 25 Euronen verkaufen. Ich möchte nur gerne :D

      Amazon legt einen Mindestpreis fest, den man nehmen muss, damit alle Kosten gedeckt sind. Bei meinem Buch sind das 17,32. Ich könnte also auch für 20 Euro oder so verkaufen. Aber dann würde ich nur noch nen Euro oder so verdienen...
      Und ich denke mir, dass es für 25 vermutlich genauso wenige kaufen, wie für 20^^

      Die Rechnung, mit der den Preis berechnen kannst ist recht simpel:

      Dein Gewinn = (Listenpreis - Mehrwertsteuer)x0,6 - Druckkosten.
    • Hallo zusammen,

      nur mal aus reiner Neugierde: Hat jemand Erfahrung mit Bookrix Self Publishing?

      Die werben ja mit keinerlei Kosten und jederzeit kündbarem Autorenvertrag.
      Veröffentlichung als eBook in 60 Stores (u.a. Amazon, Thalia), 70% Anteil am Nettoerlös.

      Klingt für mich alles bislang ganz gut, aber normalerweise sollte es da doch einen Haken geben, oder?

      LG
      Rika
    • Rika schrieb:

      nur mal aus reiner Neugierde: Hat jemand Erfahrung mit Bookrix Self Publishing?
      Hi Rika,

      habe erst gerade deinen Kommentar gelesen. Leider habe ich im Moment nicht genug Zeit, dir ausführlich zu antworten. Ich habe mir nur kurz die Homepage von Bookrix angesehen, den Muster-Autorenvertrag und die Kalkulation des Buchpreises. Ich werde mich noch einmal in in einer ruhigen Minute damit auseinandersetzen...denn es klingt zu Beginn verlockend. Sicher zu velockend.
      Mich wundert, dass bei der Kalkulation nicht nach der Seitenzahl gefragt wird....die Druckkosten sind ja quasi mitentscheidend, wenn es darum geht, den Buchpreis bzw. letztlich den Gewinn zu ermitteln.
      Im Autorenvertrag ist mir aufgefallen, dass du das Recht verlierst, jederzeit Änderungen an deinem Buch vorzunehmen. Du musst quasi jedes Mal, wenn du nachträglich Korrekturen vornehmen möchtest, den gesamten Vertrag kündigen...wenn ich das auf die Schnelle richtig verstanden habe. Das klingt für mich ein bisschen strange.

      Aber wie gesagt...ich gucke es mir noch mal an....

      Viele Grüße,
      Rainbow

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rainbow () aus folgendem Grund: Fehlerteufel

    • Danke für die Erwähnung @Skadi :)
      Und @Rainbow bzw. @Rika Bitte geht nicht zu Bookrix. :fie: Ich habe nur furchtbare Erfahrungen mit dieser Plattform gemacht und leide teilweise immer noch darunter. (Bookrix schafft es nicht, die Verbreitung von Büchern, die ich dort vor Jahren mal hochgeladen habe, zu unterbinden, trotz Verpflichtung, dass sie diese aus dem Handel nehmen müssen, sobald ich den Vertrag mit ihnen gekündigt habe.) Aber mach dir am besten wirklich selbst ein Bild mit meinem Erfahrungbericht.
      Durch Umwege sieht man mehr von der Welt.
    • @Polarfuchs: habe deinen Erfahrungsbericht eben gelesen. Das klingt wirklich nicht gut! Ich hatte bislang überhaupt keine Ahnung, was sich hinter Bookrix verbirgt. Bis zu @Rika `s Anfrage hatte ich mich damit in keinster Weise beschäftigt, um ehrlich zu sein. Ich dachte, das sei in erster Linie wieder nur einer dieser Self-Publishing-Verlage, bei denen man kostengünstig sein Buch drucken lassen kann...Es steckt aber ja noch viel mehr dahinter...Danke auf jeden Fall für deinen Rat. Es zeigt sich, es ist gut, sich auszutauschen :)

      Viele Grüße,
      Rainbow