Self-Publishing (Ideensammlung)

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    • Cory Thain schrieb:

      Wenn ich meine Meinung mitteilen will, tu ich das schon sehr viel genauer als nur "Oh, doll!"
      Dann ist doch alles gut.
      Jedweder Kommentar, den ich zu einem Text abgebe, ist kein Eingriff in die Gestaltungsfreiheit des Autors. Ich bin weder willens noch in der Lage, dem Autor irgendwas vorzuschreiben.
    • Was ich mich naiv frage.
      Wenn ich meine Geschichte fertig gestellt habe und diese bei einem freien Lektor gegengelesen wurde. Dann gestalte ich ein Cover und suche mir eine Druckerei, die mir 100 Exemplare für 3 Euro das Stück druckt. So funktioniert, dass mit dem SP doch?
      Wie finde ich dann aber Leser/Käufer? Ist das nicht eher das größte Problem beim Self-Publishing?
      Beim E-Publishing wird doch gerade in Fantasy-Bereich raubkopiert ohne Ende. Oder?
      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sensenbach ()

    • Ich habe ja eigentlich gesagt, dass ich mich die Woche zurück halte mit meinen Kommentaren. Aber dieses Thema lässt mich nicht in Ruhe :huh:

      Erstmal finde ich es gut, dass das Thema überhaupt aufgegriffen wird. Ihr habt das alles super aufgelistet und man kann für sich deshalb gut entscheiden, ob das was für einen ist...

      Meine Meinung dazu ist schlicht: für mich keine Option. Und das hat auch einen ziemlich festen Grund und zwar der Punkt Geld. Ich, als Ottonormalverbraucher, habe leider nicht das nötige Kleingeld, um ein zukünftiges Buch selber zu publizieren. (sein wir mal ehrlich, die wenigsten, die den Wunsch an ein eigenes Buch haben, sind vermögend genug um das zu schaffen)... Hier irgendwo kam der tolle Spruch: Wer hat, der kann. Und das ist auch so. Und ehrlich gesagt, schreckt mich ein Gedanke auch noch ab. Bekomme ich genügend Gewinn um die Ausgaben zu decken und mir auch noch was in die Tasche stecken kann?
      Ich möchte diese Variante nicht schlecht reden und ich finde es auch gut, dass es so etwas gibt. Eine Möglichkeit, auch ohne einen "richtigen Verlag" sein Buch an den Mann zu bringen.

      Da schon viel zum Thema gesagt wurde, belasse ich das dabei und greife mal @Sensenbach s Frage auf.
      Ich kann mir das nur so vorstellen, dass du dir selber Gedanken um Werbung etc. machen kannst, sicher gibt es bestimmt auch Dienstleister, die sich damit befassen... Ich habe auch mal gehört, dass man in die Buchläden gehen kann und seine Werke dort vorstellen kann. Ich denke, das funktioniert aber eher bei den kleinen Stadtbücherein oder? ?(
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Sensenbach schrieb:

      Was ich mich naiv frage.
      Wenn ich meine Geschichte fertig gestellt habe und diese bei einem
      freien Lektor gegengelesen wurde. Dann gestalte ich ein Cover und suche
      mir eine Druckerei, die mir 100 Exemplare für 3 Euro das Stück druckt.
      So funktioniert, dass mit dem SP doch?
      Wie finde ich dann aber Leser/Käufer? Ist das nicht eher das größte Problem beim Self-Publishing?
      Beim E-Publishing wird doch gerade in Fantasy-Bereich raubkopiert ohne Ende. Oder?
      Die Frage ist völlig normal. Es kursieren so viele Infos rund ums SP im Netz, dass man sich wirklich erstmal einen Grobüberblick verschaffen muss.

      Wenn man sozusagen ein komplettes Selfpublishing macht, dann läuft das so, wie du sagst.
      Du musst vor dem Druckenlassen noch entscheiden, ob du die Bücher völlig allein verkaufen willst (über deine Internetseite oder am einem Marktstand) und ergo keine ISBN brauchst, dann musst du nur mal rechecherieren, ob die Deutsche Nationalbibliothek trotzdem ihre Pflichtexemplare haben will. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, ob es irgendwelche Stellen gibt, denen du den Verkaufspreis melden musst, immerhin gilt in Dtl. die Buchpreisbindung.
      Wenn du im Buchhandel (on- oder offline) eine Chance haben willst, brauchst du eine ISBN (wo man die herkriegt, ist zu ergoogeln).
      Und dann muss du den Vetrieb organisieren. Dafür gibt es Vertriebsdienstleister (da ich das so nicht mache, kann ich wieder nur auf google und SP-Gruppen verwiesen). Oder du nimmst selbst mit den Händlern Kontakt auf (amazon, Thalia etc. sowie der Buchladen vor Ort) - Amazon hat da z. B. mehr oder weniger standardisierte Verfahren. Achtung! Bei der Buchpreisgestaltung die Händler-Spannen nicht vergessen! Auch wichtig: Es gibt Listen bestellbarer Bücher von Großhändlern, die die Buchläden vor Ort nutzen, wenn ein Kunde kommt und nachfragt!
      Je nachdem, was du da nutzt, kommt die (steuer-)rechtlich einwandfreie Abwicklung (z.B. Wie sehen Rechnungen aus? Wie entrichte ich die Umsatzsteuer? Gewährleistung etc.) des Vertriebes dazu.
      All das kann man so machen. Vorteil: Durch das "Auflage-Drucken" kannst du den Verkaufspreis etwas günstiger halten. Nachteile: Wo die Bücher lagern? Hoher kaufmännischer Aufwand.

      Genau hier liegt meiner Meinung nach der größte Vorteil, wenn man auf Print-on-Demand-Dienstleister wie BoD oder tredition zurückgreift (es gibt auch andere Nicht-Abzocker / ob es auch [seriöse] Auflage-druckende Dienstleister gibt, weiß ich). Denn hier läuft das so:
      Du kümmerst dich um den Text, um den Buchsatz und das Cover (ganz oder soweit, dass du den oft auf den Plattformen angebotenen Cover-Generator nutzen kannst), lädtst diese Druckdaten hoch und den (fast ganzen) Rest macht der Dienstleister. Er stellt die ISBN zur Verfügung, kümmert sich ums Listing bei den großen Händlern und im VlB (Verzeichnis lieferbarer Bücher), liefert die Bücher aus, kümmert sich um die Abrechnung (du musst nur ermitteln, ob du Umsatzsteuer-pflichtig bist oder nicht) und zahlt dir in regelmäßigen Abständen deine Marge aus … Genau in die Verträge schauen! Meist werden z. B. auch die Pflichtexemplare verschickt.
      Nachteil: Da on-demand gedruckt wird, sind die Verkaufspreise oft ein bisschen höher und vom Gewinn (Preis - Druck&Materialkosten - Handelsspanne), den das Buch erzielt, behält sich der Dienstleister etwas ein. Deshalb sind diese Dienstleister auch durchaus daran interessiert, dass die Bücher verkauft werden, obwohl sie vorab eine Gebühr verlangen (BoD classic ca 20 Euro; tredition ca. 150 Euro).

      Man kann bei den meisten dieser Dienstleister auch Zusatz-Pakete buchen, wie Lektorat, Korrektorat, Werbe-Zusatz-Pakete etc. In jedem einzelen Fall sollte man prüfen, ob man dieses Geld ausgeben will. (Hier schlagen Abzocker gern zu, indem sie viel Geld für wenig gute Leistung haben wollen.)

      Apropos Werbung: Es gibt natürlich auch Dienstleister, deren Spezialgebiet Werbung & Public Relations für Autoren ist. Das muss man sich dann aber echt leisten können, für den völligen Anfänger ist das eher nichts (obwohl der es am ehesten brauchen könnte).



      LadyK schrieb:

      (sein wir mal ehrlich, die wenigsten, die den Wunsch an ein eigenes Buch haben, sind vermögend genug um das zu schaffen)...
      Das stimmt so nicht. Es gibt massenhaft SP-Bücher da draußen - so viele "Vermögende" gibt es in Deutschland gar nicht. Und man findet immer wieder Bücher von Leuten, die (an ihrer Vita erkennbar) defintiv nicht in Geld schwimmen. Im Extremfall (also wenn du alles alleine stemmen kannst), kostet dich das Veröffentlichenn bei BoD z.B. gerade mal 20 Euro, bei tredition 150 Euro.
      Aber du hast natürlich insofern recht, dass es mit Blick auf den Verkaufserfolg nicht verkehrt ist, sich das Cover vom Profi machen zu lassen (ab 60 Euro bis hoch zu "Oh! Teuer!"). Wer es nicht kann und richtig machen will, engagiert einen Setzer (Preise kenne ich nicht). Sehr empfehlenswert ist immer ein Korrektorat (ab 1 Euro je Normseite - je nach Korrektor und Ausgangsqualität des Textes). Und auch ein Lektorat sollte drin sein (ab 3 Euro pro Normseite, meist aber eher etwas mehr // Das ist vermutlich der teuerste Part an der ganzen Sache *); wer das absolut nicht stemmen kann, sollte wenigstens kompetente Betaleser um Hilfe bitten.
      (* neben den Druckkosten, wenn man Auflage druckt. Aber das muss man ja nicht, siehe oben. // Die Preise sind ganz grobe Richtlinien vom "freien Markt" und nach oben offen.)

      Wie gesagt: Man kann all diese Kosten minimieren, wenn man dafür in Kauf nimmt, dass das Buch als laienhaft erkannt wird (weil man es eben doch selbst nicht so gut hinkriegt) und sich deshalb schlechter verkauft.
      Spoiler anzeigen
      (Ich persönlich schätze es sehr, wenn man Büchern nicht anmerkt, dass an Lektorat und Korrektorat gespart wurde. Siehe die Diskussion oben über die überduchschnittlich häufig schlechte Qualität von SP-Büchern. Bei Satz und Cover bin ich nicht direkt mäklig, aber wenn es da schlecht aussieht, beeinflusst das natürlich den Erst- und den Gesamteindruck.)


      Und wie auch schon mal erwähnt: So ein Projekt macht man nicht in drei Wochen, da ist Zeit, ein bisschen zu sparen oder sich eventuell Geld zu leihen (aus meiner Sicht eine riskante Option, aber es gibt sie). Auch Ratenzahlungen kann man bei freien Lektoren, Korrektoren und Grafikern anfragen. Und - wie gesagt - als SPler ist man normalerweise an keinen Termin gebunden, man kann sich als0 auch an den aktuellen finanziellen Umständen bei seiner Arbeit ausrichten.
      Jedweder Kommentar, den ich zu einem Text abgebe, ist kein Eingriff in die Gestaltungsfreiheit des Autors. Ich bin weder willens noch in der Lage, dem Autor irgendwas vorzuschreiben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von jon () aus folgendem Grund: Tippfehler behoben

    • Ich habe ja schon einmal irgendwo geschrieben, dass SP für mich nicht in Frage kommt. Die Gründe dafür habe ich auch in meinem Blog dargelegt.
      Aber vielleicht nochmal zusammengefasst.
      Eins noch vorweg: Ich habe jetzt hier mal bewusst alle „DKZV’s“ sowie andere schwarze Schafe und so krams rausgelassen und mich auf die, für mich wichtigen Fakten beschränkt. Auch gehe ich nicht auf die Frage ein, wie SP den Buchmarkt so beeinflusst - das würde nämlich ein Referat werden XD^^

      1.) Das erste, was mich bei SP abschreckt, ist der Zeitaufwand. Ich bin voll berufstätig und auch gerne mal im Ausland unterwegs. Ich habe einfach keine Zeit neben meinem Job, mich noch um Marketing und Vertrieb zu kümmern. Ich möchte meine geringe Freizeit eigentlich mit Schreiben verbringen, denn das macht mir ja Spaß...
      Ja, ich weiß, dass man je nachdem, wie man daran geht, ja andere bezahlen kann, die sich um gewisse Dinge kümmern. Aber es kostet halt auch wieder Geld...
      Was mich zum 2ten Punkt führt.

      2.) Kosten
      Klar kann man sagen, dass es da auch günstige Varianten gibt. Bei Tredition und BoD gibt es da, je nach Paket, ne einmalige Zahlung von 150€, bzw. bis zu 250€, was ehrlich gesagt nicht viel ist. (Anmerkung: Die Infos kommen von der Homepage. Ihr kennt mich, normalerweise durchforste ich erst alle AGB’s und den Vertrag, bevor ich ein Urteil fälle, aber das war jetzt hier nicht möglich. Also wie gesagt, das sind die HP infos.)
      Hinzukommt, dass ich für mich selbst entschieden habe, mein Buch niemals unlektoriert auf den Markt zu werfen. Ich meine, klar ... Ich selber kann das x-Mal querlesen und ich weiß, dass es hier auch im Forum Leute gibt, die mich da unterstützen würden, aber ich meine mir einzubilden, dass ein professionelles Korrektorat und Lektorat da noch einmal anders drauf guckt. Das sind Profis, die haben täglich Texte vor sich und lesen Dinge anders. Vor allem ist man als Autor ja oft Textblind.. (Also mir geht das oft so..)

      Wenn ich also mal mit 3€ pro Seite rechne (weiß nicht, ob das so hinkommt, hängt ja auch vom Aufwand ab, aber nur mal sooo grob!) Dann komme ich bei ca. 900 Seiten auf 2.700€ nur für das Lektorat....
      So, und hier haben wir dann ein Sümmchen erreicht, wo ich sage – Nope! Und hinzukommt ja noch das Coverdesign (weil ich zu blöd für sowas bin) etc.

      Das alles liegt aber an meinem eigenen Qualitäts Anspruch. Weil, da steht am Ende auf dem Buch mein Name drauf, also solls bitte auch die Leser nicht verzweifeln lassen, weil sie im Textfluss durch Dinge gestört werden, die mir nicht aufgefallen sind. Nennt mich Perfektionist - ist mir egal, aber ich will nicht, dass jemand mein Buch in den Händen hält, bevor nicht ich +1 Experte (Lektor, oder so) davon überzeugt sind, dass das so passt. Denn gerade DwM ist an Komplexität kaum zu überbieten....


      BoD:
      Ich habe mal den Book on Demand Rechner angeworfen als Beispiel für mein DwM Buch.
      Habe zwar oben schon festgestellt, dass ich mir ein Lektorat finanziell aus eigener Tasche nicht leisten kann, aber Rechenbeispiele kosten ja nichts.^^

      Also bei BoD ist es so, dass man auf der Homepage online berechnen kann, was das ganze kosten wird, bzw. wo der Buchpreis am Ende liegt. Probiert es selbst aus: Hier der Link. (bod.de/autoren/buch-veroeffentlichen/preiskalkulation.html)

      Aber ich stoße direkt auf das erste Problem :D . Maximale Seitenanzahl ist 700. Tjoa und ich liege ca. bei 900 Buchseiten! – Mist! :D.

      Nehmen wir mal an, ich könnte 200 Seiten kürzen (unwahrscheinlich), denn das würde bedeuten, dass ich 200 Seiten „Mist“ geschrieben habe, oder um es anders zu formulieren – 200 Seiten die nicht relevant für den roten Faden sind. Und das glaube ich nicht – also ich hoffe, dass ich das nicht getan habe XD..^^ Dann ergäbe sich für mich folgendes Bild.



      Erstmal ist zu sagen, dass mir der vorgeschlagene Endpreis von 20,99 gefällt. (Wir erinnern uns: Novum sagte irgendwas von 36€ – Ich weiß auch, dass der Verlag ein schlechter Referenzwert ist, lasst mich...^^). Und JA ich schaue zuerst auf den Endpreis, weil mir die Marge mal scheiß egal ist, denn die kriege ich ohnehin nicht, wenn das Buch überteuert ist und von niemandem gekauft wird. Bin schließlich Jungautor und keiner kennt mich!

      An und für sich, also gar nicht so schlecht. Löst aber mein Problem mit den 900Seiten nicht. Klar könnte ich jetzt drüber nachdenken die 900 Seiten in 2 Bände zu packen, wobei ich davon überzeugt bin, dass die Spannungskurven drunter leiden würden. Außerdem müsste ich unglaublich viel umstellen, den Plot anpassen und Charaktere anders einbinden, was am Ende ein Lektorat noch notwendiger machen wird, als ohnehin schon. *seufz*^^


      Ich denke, es ist so, dass man sich überlegen muss welcher Weg der beste ist, für das aktuelle Projekt. Und ich komme hier wieder zu dem Schluss, dass für DwM Selfpublishing einfach nicht in Frage kommt. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, eines meiner Randprojekte über SP zu veröffentlichen. Zum Beispiel HIS Rules. (Ja, und Skadi haut mich gleich wieder, weil ich da nicht weiterschreibe)^^. Aber hier werden es in etwa 350 Seiten, das ist stemmbar und auf Grund der Kürze des Buches und der geringeren Komplexität vermutlich auch ohne Lektorat möglich – Keine Ahnung, ist auch nur ne Vermutung, denn das Projekt ist ja noch am Anfang.^^

      Ich glaube einfach, dass umfangreiche Werke ihr Zuhause nicht im SP haben. Aber das ist nur meine Meinung. Denn wie gesagt, ich sehe DwM hier eher bei den großen Publikumsverlagen richtig aufgehoben. Ob mir das gelingt steht auf nem völlig anderem Blatt, aber Piper prüft das Werk ja gerade. Durchaus möglich, dass sie es ablehnen und ich dann nocheinmal 3 Jahre dran arbeite, bevor ich den nächsten Versuch wage, wer weiß das schon? Nur ich, für mich kann sagen, dass für mein Herzblutprojekt SP keine Option ist, was ja aber nicht heißt, dass es nicht für viele andere doch ein gangbarer Weg sein kann.

      So far, Cheers
      Rael

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Kein Problem, mein Beitrag soll ja auch kein Überreden zu SP sein, Rael. Deine Gründe sind stichhaltig. Ich sage ja: SP nicht nicht für jeden Autor etwas. Und, wie an deinen Beispielen zu sehen, auch nicht für jedes Buch.

      PS: Was den Aufwand angeht: Es kann dir auch beim Verlag passieren, dass deren Lektor mit dir noch kräftig an dem Buch schrauben will. Und die Länge: Auch da könnte durchaus die Ansage kommen "Gern, aber nicht 900 Seiten." (Ich hab grade mal so ein Ziegelstein-Buch in die Hand genommen, das wegen seiner Unhandlichkeit eigentlich nicht mehr ordentlich lesbar ist. Und dann reingeschaut: 614 Seiten. Deines wäre ein halb mal dicker. Das ist als Print dem Leser eigentlich kaum nicht zumutbar. Als E-Book schon.)
      Jedweder Kommentar, den ich zu einem Text abgebe, ist kein Eingriff in die Gestaltungsfreiheit des Autors. Ich bin weder willens noch in der Lage, dem Autor irgendwas vorzuschreiben.
    • jon schrieb:

      (Ich hab grade mal so ein Ziegelstein-Buch in die Hand genommen, das wegen seiner Unhandlichkeit eigentlich nicht mehr ordentlich lesbar ist. Und dann reingeschaut: 614 Seiten. Deines wäre ein halb mal dicker. Das ist als Print dem Leser eigentlich kaum nicht zumutbar. Als E-Book schon.)
      Hast du völlig recht mit. Es wird halt irgendwann auch unhandlich.
      Ich habe hier Kristen Britains Reiter "Trilogie" liegen, veröffentlicht von Heyne. Der schwarze Thron hat 910 Seiten inkl. Epilog und Danksagung. Ist noch im Rahmen, weil die Seiten unglaublich dünn sind. Aber ich verstehe, was du meinst.
      Theoretisch gesehen ist es möglich, aber ja... sollte der Fall eintreten, dass ich überhaupt Diskussionen führen darf - wird es diese Diskussionen auch geben.^^- und keine Sau weiß, wie das endet^^.

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!: