Fischer

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    • Ganz schön düster und dreckig! Du bringst die Stimmung deines Szenarios gut rüber!
      Was ich gern fragen würde - warum verwendet man in einer Postapokalyptischen Welt noch Motoren auf Booten? An Treibstoff dürfte kaum noch etwas zu finden sein und Segel würden keinen benötigen. Und warum haben sie neben dem unzuverlässigem Motor nicht noch ein paar Ruder an Bord? Sicher, damit ist man langsam, aber so unendlich weit kommt man mit einem kleinen Boot ja nicht raus und dann würden sie nicht sitzen bleiben. Und wenn die Ungeheuer fast alle Fischbestände der Welt aufgrefressen haben, warum dann angeln? Und warum starben die Monster bei solcher Nahrungsknappheit nicht aus?
      Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
      -Mutter Teresa
    • Eine sehr schöne - wie nennt man das am besten? - Momentaufnahme. Ich konnte mich sehr gut in das Boot und in die Charaktere einfinden, die Beziehungen untereinander sehr schön in den Dialog mit eingeflochten.

      Ich mag auch den Einstieg. Wenn ich überlege wie ich wohl in eine solche Szene eingestiegen wäre - "Im Arsch, oder?" wäre mir dabei nicht in den Sinn gekommen. Aber es passt, bringt einen sofort in die richtige Stimmung.

      Es gibt insgesamt nur 2 Stellen, die mich beim lesen aus der Szene geworfen haben:

      Tnodm0309 schrieb:

      "Scheiße, Scheiße!", stöhnte Maria leise, versteckte ihr schönes Gesicht hinter den roten, glatten Haaren und sank auf einem Stapel Hummerfallen zusammen.
      Hier erfahren wir zum ersten mal, dass Maria existiert. Die meiste Zeit verbringen wir mit Erics Gedanken, also ihrem Vater. Das klingt nicht wie die Beschreibung eines Vaters seiner 12 Jährigen Tochter. Gerade da du die restliche Geschichte hauptsächlich den Vater/Beschützer-instinkt von Eric ihr gegenüber hervor stichst, würde ich hier eine andere Wortwahl verwenden.

      Tnodm0309 schrieb:

      Was nicht einfach war, denn Fred war ein wahrer Riese von einem Meter neunzig, den seine zerschlissene Weste nur mühelos halten konnte.
      Direkt danach dieser Satz. Der absolut einzige Satz überhaupt in dem ich ein bisschen das Gefühl hatte der Stil wechselt kurzzeitig zum "Erzähl Onkel" - wenn du weißt was ich meine.

      Alles weitere hat mir sehr viel Spaß gemacht zu lesen. :)
      Ein Dolch in der Nacht ist wertvoller als hundert Schwerter am Morgen.
    • @Windweber du wirst nicht glauben, wo Menschen überall Treibstoff auftreiben können ^^ in diesem Fall befindet sich die Kolonie auf einem von der Army verlassenem Stützpunkt... und militärische Stützpunkte verfügen über mehr als genug Treibstoff... die Apokalypse ist ja noch nicht sooo lange her ^^ zum Boot: tatsächlich hab ich mich das auch gefragt :rofl: die einzige Lösung, die mir logisch erschien, war, dass sich die Menschen krampfhaft versuchen an den letzten Rest moderner Technik zu klammern, den sie noch haben... das sie keine Ruder besitzen könnte etwas mit dem Ehrgefühl und dem Starrsinn einiger führender Köpfe zu tun haben :hmm: zu den Monstern: sie fressen sich gegenseitig auf. Tatsächlich müssen sie nicht sehr viel fressen.. nur etwa einmal im Monat einen Artgenossen und sie sind satt ^^ sie bewegen sich ja auch nicht viel... und haben einen recht langsamen Stoffwechsel :hi1: so ungefähr hatte ich mir das vorgestellt ^^ ich hoffe, ich konnte dir helfen!
      I hate everyone equally.
      :hi1:
    • Hi Josh,

      für gewöhnlich hasse ich es, irgendwelche Wartezeiten in Arztpraxen mit dem Handy zu verkürzen. Gerade eben hatte ich die Wahl zwischen einer Frauenzeitschrift, in der ich erfahren hätte, wie ich in einer Woche drei Kilo abnehmen kann ... und deiner Geschichte :)

      Rate mal, für was ich mich entschieden habe? (Wer will auch schon drei Kilo abnehmen? Ist doch völlig sinnlos!)

      Also, zunächst einmal finde ich Storys, die auf dem Meer spielen an sich schon irgendwie bedrohlich. Liegt wahrscheinlich daran, dass mir diese Wassermengen und die darunter befindlichen Abgründe nicht geheuer sind. Eben musste ich direkt an diesen Film denken: "Open Water II". Vielleicht kennts du ihn-Da ist ne Gruppe Jugendlicher, die mit dem Boot aufs offene Meer rausfahren und dann so bescheuert sind, ins Wasser zu springen, ohne an die Leiter zu denken...Deshalb geht dann einer nach dem anderen hopps...natürlich auf unschöne Weise... :) Ist sogar nach einer wahren Begebenheit, wenn ich mich recht erinnere.

      Naja, das ist bei deiner Geschichte eindeutig nicht der Fall ...Lange Rede kurzer Sinn: ich fand sie gut. Das Ende ging mir allerdings ein bisschen schnell. Hätte man vielleicht noch ein wenig "ausschmücken" können....

      Viele Grüße,
      Rainbow
    • Die Geschichte war wirklich toll. Du kannst unfassbar gut Kurzgeschichten schreiben.
      Ich konnte mich sehr gut in die Charas versetzen und hoffte die ganze Zeit auf ein Happy End... wusste aber schon dass es nicht kommen wird. Wobei, irgendwie schon. Die Bestie hatte lecker Mensch :hmm:
      Wie du nach und nach die Figuren immer weiterbeschreibst mochte ich auch sehr. So hat man gegen ende ein sehr gutes Bild vor Augen.


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • Ich hatte schon länger vor, etwas von dir zu lesen und bin froh, dass ich das jetzt endlich getan habe. Denn - ich bin positiv überrascht.
      Inhaltlich ist diese kleine Momentaufnahme gelungen. Es passiert zwar nicht viel, aber das reicht vollkommen, um eine Grundstimmung aufzubauen. Selbst das abrupte Ende mag für mich passen. Ich habe zwar das Gefühl, dass ich mir noch etwas mehr gewünscht hätte, das ist aber kein Manko deiner Geschichte, eher im Gegenteil, das zeigt, wie investiert ich in jene war. Für einen Prolog könnte ich mir das hier wirklich gut vorstellen. Behalte die Idee auf jeden Fall im Hinterkopf. :)

      Paar grundlegende Sachen zur Form noch. Erschrecke nicht, ich hab den ganzen Text zitiert. Die meisten Sachen sind Wiederholungsfehlerchen. Solltest du so etwas bei einem möglichen nächsten Mal nicht mehr wünschen, dann sag mir das bitte. ^^ Viel zu berichtigen gab es nicht - sieh das als das Positive, was es ist.

      Spoiler anzeigen

      Tnodm0309 schrieb:

      "Im Arsch, oder?"
      Als Jacob wieder an Deck kam, war Eric aufgestanden, um ihn nach dem Ergebnis seiner Prüfung des Motors zu fragen. Erwartungsvoll sah er in das Gesicht des kahlköpfigen, jungen Schwarzen, der nur eine Olivgrüne Shorts an sich trug.
      Jacob schüttelte langsam den Kopf und presste dabei fast unmerklich die Lippen aufeinander, während sein Blick sich gen Boden senkte.
      Erics Herz sackte ihm in die Knie.
      "Nicht dein Ernst!", heulte Fred hinter Eric auf und man hörte ihn zornig mit dem Fuß auf das Deck stampfen.
      "Scheiße, Scheiße!", stöhnte das Mädchen zu Erics Rechten leise, versteckte ihr schönes Gesicht hinter den roten, glatten Haaren und sank auf einem Stapel Hummerfallen zusammen.
      Hummerfallen. Eric hatte gar nicht bemerkt, dass es auf dem Boot überhaupt Hummerfallen [welche] gab. Wahrscheinlich hatte er sie ausgeblendet, schließlich gab es nirgendwo mehr ein Schalentier mit dem Namen Hummer.
      Er legte eine Hand auf ihre Schulter, um sie zu trösten, als sie langsam zu schluchzen begann.
      "Es wird alles wieder gut, Maria.[kein Punkt]", beruhigte Eric seine Tochter.
      "WIEDER GUT?! [Wenn du anschließend schreibst, dass er brüllt, verzichte einfach auf die Großbuchstaben]", brüllte Fred und Eric hörte ihn auf sich zu stampfen.
      "Wieder gut?", wiederholte er und hielt dicht hinter Eric inne,[Punkt] "Nichts wird wieder gut. Der verdammte Motor ist im Arsch und wir sitzen mitten über den verdammten Untiefen des Meeres fest! Du weißt, was[Leerzeichen]..."
      "Hey, bitte, er hat 'ne kleine Tochter.[kein Punkt]", unterbrach Jacob den tobenden, fünfzigjährigen [würde ich persönlich weglassen, ist allerdings kein Fehler und sicherlich auch persönlicher Geschmack/Vorliebe] Mann, der sich den letzten Rest seiner ergrauten Haare auszureißen drohte.
      "Na und?! Sie weiß sehr gut selbst, warum das Meer so gefährlich ist.[kein Punkt]", knurrte Fred zurück. "Ich sag nur die Wahrheit."
      Plötzlich spürte Eric einen Ruck, als Fred an Maria zu zerren begann. Erschrocken sprang er auf und stieß ihn von sich fort.
      "FINGER WEG VON MEINER TOCHTER! [selbe wie oben]", brüllte er, schob das Mädchen hinter sich und baute sich vor Fred auf. Was für ihn nicht einfach war, denn Fred war ein wahrer Riese von einem Meter neunzig, den seine zerschlissene Weste nur mühelos halten konnte. Sein massiger Umriss hob sich gegen den in rot getauchten Himmel der sich senkenden Nacht ab und zitterte vor Wut und Zorn zugleich.
      Er riss seinen linken Arm empor und zeigte hinter sich auf die schier endlose Weite des offenen Meeres.
      "Sie soll es sehen! Sie soll ihr verschissenes [beschissenes?] Grab sehen!"
      Maria heulte nun laut auf und klammerte sich an ihren Vater.
      Eric drehte sich um und streichelte langsam ihre Haare. Sein Herz klopfte wild vor Wut, doch er ließ es sich nicht anmerken.
      "Hör nicht auf das, was er sagt. Es wird uns schon nichts[Leerzeichen]..."
      "Lüg nicht!", blaffte sie ihn an und Eric wich vor Schreck zurück, als sein Kind ihn von sich stieß. "Ich bin jetzt zwölf, ich weiß genau, was mit uns passieren wird! Sally hat es mir erzählt, Carrie hat es mir erzählt und auch Mama!"
      Eric ballte die Fäuste hinter seinem Rücken.
      Wieso müssen immer alle plappern?
      "Sogar deine Tochter hat mehr Einsicht als du, Eric.[kein Punkt]", triumphierte Fred.
      "Für dich immer noch Captain Eric.[kein Punkt]", ermahnte er Fred ohne sich um zu drehen [umzudrehen].
      „Ein lausiger Captain, der seine Tochter mit auf lebensgefährliche Reisen nimmt!“
      Erics Blut begann zu wallen und er wirbelte erneut zu Fred herum.
      Dieser alte Kauz wusste ganz genau, wieso er Maria auf die Fischertouren mitnahm. Damit sie auch mal etwas anderes als die Mauern um die Kolonie sah, die einem praktisch die ganze Sicht auf die Welt nahmen. Manche der Menschen dort hatten diese Mauern noch niemals verlassen… und [Punkt 1: Leerzeichen vor den Punkten; Punkt 2: Ich würde nur einen Punkt setzen und dann normal groß anfangen] Fred selbst hatte vor zwei Jahren genug davon gehabt und sich freiwillig für den Fischerdienst gemeldet.
      "Hört auf mit der Scheiße." [Hier kann der Absatz ruhig weg.] Jacob trat nun zwischen die Beiden [beiden] und hob beschwichtigend die Arme. [Auch hier kann der Absatz weg, wenn immer noch dieselbe Person redet.] "Wir müssen uns jetzt erst mal beruhigen. Streiten hilft uns auch nicht weiter."
      "Nein, er hat recht, Jacob[Leerzeichen]... und [Und] ich habe das zu verantworten." Schweren Herzens gab Eric sich geschlagen. Natürlich hatte Fred Recht, es half weder etwas, das vor sich her zu schieben, noch es vor Maria beschönigen zu wollen. Eric biss schmerzhaft die Zähne aufeinander.
      Sie waren Fischer, keine Jäger und Bestientöter schon gar nicht. Es war ihre Aufgabe, mit den kleineren Booten aus den alten Häfen der Vorzeit nach Draußen [draußen] zu fahren und die letzten, noch irgendwo herumschwimmenden Fische zu fangen, damit die Kolonie mit Nahrung versorgt wurde, denn die Jäger starben meistens oder erlegten nicht genügend Beute. Aber dafür mussten sie durch die Untiefen fahren, den ehemaligen Cedrosgraben. Fischer machten eigentlich immer einen großen Bogen drum herum, aber Eric hatte dies nie getan. Sie gelangten einfach schneller zum Golf von Kalifornien, wenn sie den Cedrosgraben [Vorschlag: nur Graben] direkt überquerten. Aber sie durften nie zu Lange [lange] dort verharren... sonst [Leerzeichen, besser noch Komma statt der Punkte, dann klein weiter; Sonst] würden sie aufmerksam werden.
      Nun war aber der Motor ihres Bootes ausgefallen. Mitten auf der Heimreise, welche sie wie immer über die Untiefen angetreten hatten.
      "Ach, erzähl mal was neues!", rief Fred aus.
      Jacob, sichtlich betreten, legte seinem Captain eine Hand auf die Schulter. [Absatz weg, so wird etwas besser ersichtlich, wer spricht, ist aber nur ein Vorschlag.] "Gib dir bitte nicht die Schuld daran, du kannst nichts dafür."
      Eric schüttelte den Kopf und schob die dunkle, tätowierte Hand von seiner rechten Schulter. [Hier ebenso.] "Doch. Ich habe immer gesagt, der Weg über die Untiefen sei kürzer." Er ließ den Kopf hängen. "Aber das wir hier mal festsitzen würden, habe ich nicht mit ein geplant [eingeplant]."
      "Papa, was sollen wir jetzt tun?", fragte Maria, die sich nun ein wenig beruhigt hatte, aber immer noch zitterte. Ihre Stimme klang heiser vom vielen Weinen.
      Es schmerzte. Es schmerzte so sehr in Erics Herzen, dass er es sich am liebsten aus der Brust gerissen hätte. Zuhause warteten sie doch alle, seine Frau Lila, sein neugeborener Sohn Horace, sein bester Freund Jeff und auch der ganze Rest der Nevada-Kolonie. All die Menschen dort verließen sich auf sie. Auf ihn, Captain Eric, den Präsidenten der Fischerflotte. Was würden sie alle tun, wenn er nicht mehr zurück kehrte [zurückkehrte]? Wenn er Lila ihre Tochter und Horace seine große Schwester nahm?
      Er sah in die stechenden, traurigen Augen von Jacob. Nicht einmal das achtzehnte Lebensjahr hatte er vollendet.
      Und Fred... selbst [Leerzeichen; Selbst] er hatte eine Familie, die er liebte. Auch, wenn er ein Arsch sein konnte.
      Erics blick [Blick] schweifte verzweifelnd suchend umher.
      Rechts Wasser. Links Wasser. Vorne Wasser, hinten Wasser[LZ]...
      ...
      die [Die; lass die Punkte ganz weg] ganze Erde war voll mit Wasser.
      Seit der Katstrophe vor 24 Jahren gab es nur noch wenige Stücke Land, die nicht vom Meer verschlungen waren. Und noch weniger, die von Menschen bevölkert wurden.
      Vom Meer konnte man sich nichts außer dem Tod erhoffen. Und es war nicht die Menschheit, welche die Natur kontrolliert hatte. Das hatte sie auf schmerzliche Weise erfahren.
      Schließlich gab Eric es auf. Es gab hier draußen nichts, das sie retten konnte.
      "Ich weiß es nicht." Er konnte seine Tränen nicht mehr zurück halten [zurückhalten]. "Ich weiß es wirklich nicht!"
      Seine Knie gaben nach, er sackte in sich zusammen und schloss Maria in seine Arme.
      "Heul doch, du bist schuld!"
      "Halt endlich dein verdammtes Maul, Fred!", schrie Jacob den Alten an.
      Es kam keine Antwort zurück.
      "Danke.[kein Punkt]", seufzte Jacob und setzte sich zu den beiden weinenden Gestalten am Boden.
      "Oh scheiße."
      "Fred, was ist denn noch?"
      "Oh mein Gott!" Es polterte, als ob Fred hingefallen wäre. "ERIC!"
      Jacob stand auf und stapfte auf den tatsächlich auf dem Rücken liegenden Mann zu.
      "Hältst du jetzt endlich[LZ]...", doch mitten im Satz holte er plötzlich tief Luft.
      Eric öffnete die Augen und hörte schlagartig auf zu schluchzten [schluchzen].
      BRUUUHM[LZ]...
      Langsam stand er auf und drehte sich um, was nicht mehr so leicht war, denn gegen das Boot schlugen nun plötzlich sehr hohe Wellen und brachten es zum schaukeln [Schaukeln].
      BRUUUHM[LZ]...
      "Eric[LZ]...", flüsterte Jacob kaum hörbar gegen dass [das] laute, dröhnende Geräusch, welches die Hummerfallen klappern ließ, sich auf der Wasseroberfläche ausdehnte und sich tief in den Geist der Menschen zu bohren schien.
      "Papa, was ist das[LZ]...?"
      Langsam tappte Eric auf die Reling zu, der Schiffsboden unter seinen Füßen knarrte bedrohlich. Seine Hand wanderte langsam zu der M9 an seinem Gürtel. Obwohl er genau wusste, dass eine Waffe, die für den Einsatz gegen Plünderer ausgelegt war, hier nichts mehr nützen würde.
      BRUUUHM[LZ]...
      Er beugte sich über die Reling, die Pistole in der Hand[LZ]... und ließ diese fallen. Jegliche Farbe wich aus seinem Gesicht, als sein Blut bei dem Anblick aufhören wollte zu zirkulieren.
      Ein riesiger Schatten war unter dem Boot aufgetaucht. So groß, dass es darin wie ein Korken in einem Weinfass wirkte.
      Ein bläuliches Leuchten ging von einigen, unregelmäßigen Stellen des Schattens aus und erhellte das wogende Wasser.
      Es war eine von ihnen. Eine Seebestie!
      Sie waren die Manifestation des Zornes, den die Natur gegen den Menschen hegte. Darin waren sich alle einig. Aus den Tiefen der Ozeane waren sie gekommen, nachdem sie durch den rapiden Anstieg des Meeresspiegels keine jagenden Pottwale und Kalmare mehr fressen konnten. Sie hatten fast alle Fischbestände der Welt aufgefressen und machten nun gegenseitig Jagd aufeinander[LZ]... oder auf Menschen. [Nebenbei, du kannst für eine gedankliche Pause auch einen Gedankenstrich nehmen. Er heißt nicht umsonst so. ^^ Das sieht besser aus als ständige Auslassungspunkte.]
      Wenn ein Schiff erst einmal ins Visier einer solchen Kreatur gekommen war, dann half nicht einmal mehr beten. Und das wusste Eric. Genau so, [kein Komma] wie der Rest der Besatzung.
      Und langsam aber sicher bahnte sich ein Gedanke durch die Köpfe der Menschen, der so stark und entsetzlich war, dass man ihn fast berühren konnte.
      Wir sterben.
      Eric hörte nicht einmal mehr das Schreien seiner Tochter
      Er sah hilflos zu, vor Angst gelähmt, wie um sie herum gelbliche Stacheln aus dem Wasser auftauchten. Stacheln, die dreimal so lang waren wie das Boot. Sie wurden länger. Und länger. Und länger[LZ]...
      Nein. Das Boot wurde nur in die Tiefe gezogen.
      Und in den letzten Momenten seines Lebens erkannte Eric, dass dies keine Stacheln waren.
      Es waren Zähne.
      Und der Schatten nur das aufgesperrte Maul einer hungrigen Bestie.


      Alles in allem hast du eine saubere Rechtschreibung und Grammatik, was mich beeindruckt und mir gefällt. Auch deine Wortwahl ist auf den Punkt, ebenso wie deine Beschreibungen, ohne dass du dabei viel ausschmückst.

      Die hauptsächlichen Fehler, die du noch machst, sind die fehlenden Leerzeichen vor den Auslassungspunkten (dreifache Punkte) und dass du in der wörtlichen Rede einen Punkt setzt, wo keiner hingehört. Bei einem nachgestellten Begleitsatz führt es nämlich in dem Sinne weiter. Einzig bei Ausrufen (!), Aufforderungen (!) und Fragen (?) stehen die Satzzeichen. Das sind aber Feinheiten.
      Hier und da sind noch einige Wörter, die zusammengeschrieben gehören.

      Ja, wie gesagt, mir hat die Geschichte wirklich gefallen. Stellenweise hat mich die Atmosphäre an Water World erinnert, vor allem als du schriebst, dass sich das Wasser vor allem größtenteils die Landmasse zu eigen gemacht hat. Du schreibst wunderbar flüssig, das wollte ich dir als abschließendes Wort noch dalassen. :)
    • Nyaaaw, Kaiserin @Kitsune :fox: wurde auf einen meiner Texte aufmerksam und es gefällt ihr :love: *freudensprung* ich freue mich immer, wenn ich den Menschen etwas geben kann, das ihnen gefällt ^^ bei deiner sehr umfangreichen Kritik kannst du ruhig bleiben. Ich bin schließlich noch jung und mache viele, kleine Fehler, die erkannt werden müssen :3 ich hoffe, in Zukunft kann ich noch mit weiteren Texten begeistern :)
      I hate everyone equally.
      :hi1: