Der Geheimbund II - Die Macht der Götter

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    • Dinteyra schrieb:

      Aber ich sollte ihm hier wohl besser keine Tipps geben .
      Dass du aus Aidens Sicht schreibst, ist eine gute Idee, hoffentlich machst du das öfter mal.Natürlich vorausgesetzt, Aiden stirbt nicht im nächsten Teil.
      Aiden wird noch seine Rolle zu spielen haben und keine Sorge es wird weitere Teile aus seiner Sicht geben.
      Tja, was den Schatten anbelangt, der wird auch noch ein paar mal auftauchen ;)

      xoxo
      Kisa
    • Spoiler anzeigen


      Kisa schrieb:

      Mittlerweile war der Unterricht zum Glück zu Ende und Aiden hoffte darauf Nyra noch zu erwischen, bevor sie (sich) zusammen mit Alex auf den Weg in die Innenstadt machte, um anschließend arbeiten zu gehen.

      Kisa schrieb:

      Außerdem wäre das auch ein Moment (Komma) wo er nicht damit rechnen müsste (Komma) dass Ares ihn hören konnte. Der Götter (Gott) wäre sicherlich nicht sonderlich davon begeistert zu erfahren, dass sein Diener, Anhänger, Spion… als was man ihn auch immer bezeichnen mochte, Interesse an seiner Tochter hatte.

      Kisa schrieb:

      Geschweige denn (Komma) das(s) sie Fragen stellte (Komma) wo dieser Mann überhaupt herkam, oder woher Aiden in(ihn) kannte.

      Kisa schrieb:

      „Mhm…“, machte er nur, weil er selbst nicht wirklich wusste (Komma) ob mit ihm alles in Ordnung war, wie er sich leider eingestehen musste.

      Kisa schrieb:

      . Auch so eine merkwürdige Angewohnheit, aber das lag mehr an Savinas freundlicher Art und der vielen Jahre (Komma) die sie sich jetzt schon kannten.

      Kisa schrieb:

      Aiden warf seiner besten Freundin einen kurzen Blick zu, denn(den) sie nur mit einem rollen(Rollen) der Augen erwiderte.

      Kisa schrieb:

      Sie kann es verkraften. Und damit meine ich alles, auch die Gefühle (Komma) die du für sie hast“,

      Kisa schrieb:

      Er wusste selbst, dass sie sich sehr gut alleine verteidigen konnte und in seinen Augen brauchte sie ohnehin niemanden (Komma) der sie beschütze, da die Kreaturen der Unterwelt so ruhig waren wie noch nie.

      Kisa schrieb:

      Deswegen war es in seinen Augen momentan auch einfach überflüssig (Komma) dass er Ares Befehl nachkam und Nyra beschützte, aber dennoch wollte er sich nicht mit dem sterblichen Gott anlegen, denn Ares war auch als Mensch noch furchteinflößend genug.
      in seinen Augen (siehe Zitat zuvor) hast du in dem Abschnitt schon einmal verwendet. Ich würde es an der Stelle streichen.

      Kisa schrieb:

      in diesem Moment und verfluchte sich dafür, bei dieser Hitze in schwarz gekleidet zu sein, aber so konnte man immerhin besser mit den Schatten der Häuserfassaden verschmelzen und wurde somit auch nicht von neugierigen Passanten gesehen.
      Ich weiß nicht. Aber ich, als Grieche würde jemanden in komplett schwarzer Kleidung, der da von Gasse zu Gasse läuft, auffälliger finden, als jemand, der sich einfach normal gekleidet, vielleicht mit Kamera um den hals oder mit Handy in der Hand, als Tourist ausgibt. ;)

      Kisa schrieb:

      Die anderen Jäger waren nicht ansatzweise so gut ausgebildet wie Aiden, obwohl sie alle ein und dasselbe Training durchgemacht hatten, war dieser Junge doch derjenige gewesen, der durch die Kampfkraft und Geschicklichkeit hervorgestochen war und eben das war auch der ausschlaggebende Grund gewesen, warum er zum persönlichen Diener des Ares geworden war. Und nun, wo der Kriegsgott weg war vom Fenster rissen sich die anderen Götter darum diesen Sterblichen für sich zu gewinnen.
      Dabei würden sie sehr schnell merken, dass dieser Junge ein Nichts war im Vergleich mit ihm.
      Vielleicht findest du noch eine andere Formulierung für den Abschnitt? Hier ist viel mit war/waren :hmm:

      Kisa schrieb:

      Aber er wusste jetzt schon (Komma) das(s) er daran spaß(Spaß) haben würde, diesen Jungen zu zerstören, sowohl psychisch als auch physisch.


      Bis auf die Sache mit dem in schwarz gekleidete Schatten, ist mir an dem Teil nichts aufgefallen, was es sich zu kritisieren lohnt. ^^
      Aiden grübelt also, wie er Nyra seine Gefühle beibringen soll und wird dabei von einem merkwürdigen Typen beobachtet. Klingt interessant und bringt Spannung in die Geschichte. Schön geschrieben! ^^
      Auch gespannt bin ich darauf, was wohl der Auftrag sein soll und was Aiden Nyra nicht sagen wollte. :)

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!
    • Wie es sich mein Kyelchen gewünscht hat, bekommt sie heute einen neuen Teil zu lesen auf den sie sich freuen kann.
      @Kyelia ich hoffe mal, dass er dir gefällt. Mir persönlich hat es tierischen Spaß gemacht dieses Kapitel genauso wie das darauffolgende zu schreiben. ich hoffe mal, dass man es beim lesen merkt und wünsche euch nun viel Vergnügen....


      Kapitel 7. Der neue Barkeeper I

      Alex hatte mich auch an diesem Nachmittag von der Schule abgeholt, wie er es schon von Anfang getan hatte. Anderenfalls würde ich wahrscheinlich auch dauernd zu spät zur Arbeit kommen.
      Momentan manövrierte er uns mal wieder in rasender Geschwindigkeit durch die Straßen der Innenstadt und bog mit etwas zu viel Schwung für meinen Geschmack auf den hinteren Parkplatz des Parthenons. Der Angestelltenparkplatz war winzig. Da mussten allerdings auch höchstens vier Autos Platz haben. Der Parkplatz für Gäste befand sich vor dem Laden und war natürlich um einiges größer.
      Gedanklich war ich die komplette Fahrt mehr damit beschäftigt an das Gespräch aus der Mittagspause zu denken, als mir dieses Mal wirklich sorgen darüber zu machen, dass Alex einen Unfall baute und meine Mutter mich am Ende des Tages im Krankenhaus besuchen müsste. Meine Gedanken kreisten immer wieder darum, dass mein Vater bei Aiden zu Hause wohnte. Ich konnte es mir um ehrlich zu sein nicht mal vorstellen, dass Ares in einem stink normalen Bett schlief. Da prallten für mich zwei Welten aufeinander, wenn ich ehrlich zu mir selbst war. Und das er dann auch noch bei Aiden Zuhause sein sollte, kam mir noch skurriler vor, als wenn er bei uns schlafen würde. Allerdings wäre da dann auch wieder einmal das Drama vorprogrammiert. Vielleicht war es dann doch ganz gut das Ares bei Aiden schlief, wobei…. Irgendwie auch nicht. Ich musste ehrlich mit mir selbst sein, ich wusste einfach nicht, was ich mit meinem Vater anfangen oder für ihn empfinden sollte. Die meiste Zeit erschien er mir nicht mal als reale Person. Wer hatte denn bitte sehr auch schon einen Gott als Vater? Das klingt immer noch absolut abgedreht und als wenn ich in die geschlossene Abteilung einer Nervenklinik gehören würde.
      Vielleicht sollte ich bei Aiden Zuhause vorbei schauen und mir mal ansehen, was mein Vater machte, überlegte ich und wusste eigentlich dass ich es nicht wirklich wollte. Aber irgendwie trieb mich mein Pflichtgefühl dazu es zu tun. Schließlich kümmerte man sich um seine Eltern wenn es den schlecht ging und überließ dies nicht irgendjemand anderen, so wie es momentan den Anschein hatte. Denn eigentlich sollte ich Aiden diese Aufgabe nicht aufbürden…
      Plötzlich schob sich eine Hand vor mein Gesicht und schnipste mehrmals hintereinander. „Hallooo! Jemand zuhause?“, fragte Alex und riss mich damit sehr unsanft aus meinen Überlegungen.
      „Äh… was?“
      „Ich wollte wissen ob du noch da bist oder doch mit offenen Augen eingeschlafen bist“, erwiderte Alex ohne sich dabei einen sarkastischen Unterton zu verkneifen.
      Ich kniff die Augen ein wenig zusammen und funkelte ihn finster an. „Ja, ich bin wach, keine Sorge!“, entgegnete ich etwas ungehalten.
      Alex verkniff sich so gerade eben ein Lachen und stieg aus dem Wagen aus, der mittlerweile längst eingeparkt auf dem Angestelltenparkplatz stand. Mit finsterer Miene tat ich es ihm nach und schmiss die Beifahrertür mit einem lauten Knall wieder zu.
      „Hey! Mein Auto ist kein verdammter Panzer!“, wies er mich zurecht. „Man kann die Tür auch ganz normal zu machen.“
      „Ja, kann man, aber ich nicht“, erwiderte ich spitz und machte mich dann auf den Weg in das Klubrestaurant, wobei ich an der Hintertür dann doch auf Alex warten musste, weil er im Gegensatz zu mir einen Schlüssel hatte.
      Fragt mich nicht warum, aber Alex war so etwas wie der Manager des Klubs. Denn der eigentliche Besitzer Dio, war nicht immer anwesend und selbst dann meist mehr betrunken, als nüchtern. Deswegen hatte er Alex alles Weitere übertragen was sich mit Papierkram zu tun hatte. Zudem arbeitete Alex im Allgemeinen auch hinter der Bar und betätigte sich als Barkeeper. Während ich mehr oder weniger die Bestellungen servierte und nur gelegentlich wenn wirklich viel los war, oder Alex nicht aus dem Büro kommen konnte, hinter der Theke kampierte.
      Abgesehen von Dio und Alex hatte niemand einen Schlüssel für den Laden, was in meinem Fall wahrscheinlich sogar ganz gut war, weil ich manchmal die Angewohnheit hatte Schlüssel zu verlegen. Und da Alex mich sowieso immer von der Schule abholte, brauchte ich dann ja auch keinen.
      Sobald Alex die Tür aufgeschlossen hatte, verschwand er in seine eigenen Büro, während ich in den Hauptraum des Klubs marschierte und meine Schultasche hinter der Theke drapierte und mich schon einmal daran machte, die Gläser fertig hinzustellen, Servierten aufzufüllen und andere Kleinigkeiten vorzubereiten.
      Während ich damit beschäftigt war, trudelten auch noch Thoris, Persephones älterer Bruder und Kalliope ein. Thoris betätigte sich gelegentlich bei uns im Klub als DJ, während Kalliope, ebenso wie Alex eine Studentin war, und mehr oder weniger als Empfangsdame arbeitete. Sie begrüßte die Gäste und wies ihnen ihre Tische zu, und übernahm es sich um die Reservierungen zu kümmern.
      „Hallo Süße!“, begrüßte mich die Blondine und strahlte mich freundlich an, wie sie es immer tat. Einen fröhlicheren Menschen als Kalliope habe ich noch nie gesehen, wenn ich ehrlich sein soll.
      „Hi“, erwiderte ich und schenkte ihr meinerseits ebenfalls ein strahlendes Lächeln.
      „Wie war der erste Schultag?“, wollte sie wissen, während sie hinter die Bar kam und ihre Handtasche unter dem Tresen ablegte, direkt neben meiner Schultasche.
      „Ganz okay, schätze ich mal. Ich hätte lieber weiterhin Ferien gehabt“, gab ich zurück.
      „Logisch, wer hätte das nicht“, erwiderte sie grinsend.
      Nickend kann ich ihr da nur zustimmen.
      „Hilfst du mir gleich, wenn du fertig bist? Irgendwie haben wir heute wieder Unmengen an Reservierungen“, bemerkte sie seufzend.
      „Klar. Ich mach das hier eben nur noch fertig. Alex kann sich ja selber um die Getränke kümmern. Die Kisten schleppe ich nämlich nicht!“
      „Richtig so. Soll der starke Mann das mal machen“, erwiderte Kalliope kichernd und machte sich auf den Weg durch den Raum zu ihrem Empfangspult, was direkt bei der Eingangstür stand und holte das riesige Gästebuch in dem sie die Reservierungen vermerkte und setzte sich an einen Tisch, schlug das Buch auf und machte sich daran, die Kärtchen zu fertigen auf den die Namen für die Reservierungen standen.
      Nachdem ich alles hinter der Bar soweit vorbereitet hatte setzte ich mich zu Kalliope und gemeinsam werkelten wir vor uns hin, während sie mir wieder einmal von ihren neuen Schuhen vorschwärmte die ein halbes Vermögen gekostete hatten, aber so unglaublich heiß waren.
      „Das du dein Gehalt auch immer in Schuhe umsetzten musst“, lächelte ich vor mich hin.
      Kalliope grinste verschmitzt. „Jeder Frau muss doch mindestens ein Laster haben“, erwiderte sie mit Unschuldsmiene, die mich keine Sekunde täuschen konnte.
      „Klar. Und ich bin Cleopatra“, gab ich laut lachend zurück, als plötzlich die Hintertür aufschwang und eine breitschultrige Gestalt im Türrahmen erschien.
      Aufgeschreckt von dem Knallen der Tür, fuhren wir beide herum und starrten den Typen, der herein kam, irritiert an.
      „Wir haben noch geschlossen“, wandte sich Kalliope an ihn, während sie von ihrem Stuhl aufstand und auf den Mann zuging.
      Ich blieb meinerseits am Tisch sitzen. Denn bei dem Knall der Tür hatte ich instinktiv an meine Hüfte gegriffen, wo sich mein Dolch befand, den ich seit dem Kampf am Strand immer mit mir herum trug. Einfach zur Sicherheit, denn man konnte ja nie wissen, wo eins von den Wesen auftauchte, die fest davon überzeugt waren sie müssten einen töten.
      Rein aus Instinkt hatte ich eben jenen Dolch gezogen und merkte wie das Blut in meinen Adern rauschte und mein Puls schlug wie verrückt. Ich musste in diesem Moment erst einmal versuchen meine Instinkte die sofort auf Kampf geschaltet hatten, wieder hinunter zu fahren, was alles andere als einfach war.
      Unterdessen hatte ich von meinem Platz aus Gelegenheit den Neuankömmling in aller Ruhe zu mustern, während Kalliope sich mit ihm unterhielt.
      Der Kerl hatte eine große und breite Statur. Die von einem schwarzen enganliegendem Shirt auch noch betont wurde. Zudem trug er eine Shorts, die ebenso schwarz war wie sein T-Shirt. Seine blondbraunen Haare würden ihm in die Stirn fallen, wenn er sie nicht modisch hochgegelt hätte und so eine Art von dieser komischen Wuschel-Frisur hatte, die eher danach aussah, als wäre er gerade aus dem Bett gekommen und hätte dafür keine halbe Stunde vor dem Badezimmerspiegel verbracht.
      Wenn man mich fragen würde, ohne dass ich den Kerl jetzt näher kennen würde, würde ich sagen, dass er wie der typische Bad-Boy aussieht. Eigentlich fehlt nur noch die klischeehafte Lederjacke.
      „Hey, Nyra, hat Alex dir irgendwas davon gesagt dass wir einen neuen Barkeeper haben?“, rief Kalliope mir fragend zu.
      „Nee“, erwiderte ich nur und schüttelte den Kopf. „Da musst du Alex schon selbst fragen.“
      Neuer Barkeeper? Der Kerl? Na das dürfte interessant werden.
      „ALEX! Beweg deinen knackigen Arsch hier her“, kreischte Kalliope so laut, dass es fast schon an ein Wunder grenzen würde, wenn Alex das nicht gehört hätte.
      Wahrscheinlich hat man das jetzt auch draußen auf der Straße gehört. Sehr zurückhaltend Kalliope, wirklich! Erste Sahne!
      Ich musste mir ein Lachen verkneifen, als ich den irritierten Blick von dem neuen Barkeeper sah, der Kalliope anstarrte, als hätte sie nicht mehr alle Tassen im Schrank. Diese wiederum lächelte ihn zuckersüß an, dass ich alleine vom zuschauen schon Zahnschmerzen bekam.
      „Was ist denn? Verfluchte Scheiße! Ich muss diese dämlich Abrechnung fertig haben, sonst könnt ihr euch euer Gehalt in den Arsch schieben“, knurrte Alex wütend, als er aus dem Gang kam, der versteckt hinter der Bar lag, wo sich sein Büro und auch das von Dio befanden.
      „Hast du einen neuen Barkeeper eingestellt?“, wandte sich Kalliope fragend an Alex, als dieser sie erreicht hatte und mit einem finsteren Blick bedachte.
      „Ähm… ja“, antwortete er etwas gedehnt auf die Frage und betrachtete den Typen, der vor Kalliope stand und Alex seinerseits von oben bis unten musterte.
      Wenn ich mir den Gesichtsausdruck anguckte, hat Alex absolut keine Ahnung wer der Kerl ist. Dann das kann ja heiter werden!
      „Wie war dein Name doch gleich“, wandte sich Alex fragend an ihn, während er ihm zur Begrüßung die Hand entgegenstreckte.
      „Vako Allikades“, erwiderte dieser mit höflichen Lächeln.
      „Okay, dann komm mal mit. Wir klären eben erst einmal die ganzen Einzelheiten und dann zeige ich dir alles was du wissen musst“, erwiderte Alex und machte eine Handbewegung, die Vako aufforderte ihm in die Hinterräume zu folgen.
    • Eigentlich wollte ich bloß schnell lesen und den "gefällt mir"-'Button drücken, aber jetzt schreib ich doch was, weil der Teil so schön geschrieben war und so viele Sachen passiert sind. Es passieren jetzt wirklich ganz andere Dinge, als im ersten Teil, dadurch bleibt es für mich schön spannend.
      Die Handlung jetzt in das Clubrestaurant zu versetzen, ist eine gute Entscheidung, bald haben wir Nyras Leben komplett: Zu Hause, Schule, ihr Vater, ihr Job ... :thumbup:
      Die nächste Frage setze ich mal in einen Spoiler, es geht nämlich um einen Vergleich zur ersten Version.

      Spoiler anzeigen
      War Vako nicht der Praktikant aus der Schule aus dem ersten Teil? Wenn ja, so ist es gut, dass er jetzt schon auftaucht, er scheint ja eine größere Rolle zu spielen. Auch, dass er bei Dio arbeitet passt gut.


      Ein paar kleine Korrekturen:

      Spoiler anzeigen

      Kisa schrieb:

      Zudem trug er eine Shorts, die ebenso schwarz war wie sein T-Shirt.
      Soweit ich weiß, schreibt man hier in der Mehrzahl: Zudem trug er Shorts, die ebenso schwarz waren, wie sein T-Shirt. (Bin mir aber nicht ganz sicher, meine aber, das so schon gelesen zu haben.)

      Kisa schrieb:

      Ich musste in diesem Moment erst einmal versuchen meine Instinkte die sofort auf Kampf geschaltet hatten, wieder hinunter zu fahren, was alles andere als einfach war.
      Komma hinter "versuchen". Aber interessant zu wissen, dass Nyra so eine Art Kampfinstikt hat. Das passt ja zur Tochter des Kriegsgottes.

      Kisa schrieb:

      Wenn man mich fragen würde, ohne dass ich den Kerl jetzt näher kennen würde, würde ich sagen, dass er wie der typische Bad-Boy aussieht. Eigentlich fehlt nur noch die klischeehafte Lederjacke.
      Hier ist irgendwie ein Bruch in der Zeit. Den Rest des Textes schreibst du ja in der Vergangenheitsform. Ich weiß, warum du hier in die Gegenwartsform wechselst, jedoch hat es mich etwas aus dem Takt gebracht.

      Kisa schrieb:

      Dann das kann ja heiter werden!
      Dann kann das ja heiter werden!
      (Seh ich auch so ;) )
      "Run like hell, because you always need to. Laugh at everything, because it's always funny ...
      Never be cruel and never be cowardly, and if you ever are, always make amends ..."

      -The Doctor
    • Ein super Teil. Diesmal bekommt Vako also so einen Auftritt. Gefällt mir deutlich besser und wirkt auch geheimnisvoller. ^^ Der Kerl in Schwarz und Vako in Schwarz, ob es da wohl einen Zusammenhang gibt? :D
      Sehr interessant geschrieben! Damit hast du mir wirklich den Tag gerettet, wenn ich auch so fertig gestern war, dass ich nicht mehr zum Lesen kam. :)

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!
    • @Dinteyra ich beantworte deine Frage dann auch mal im Spoiler :D
      Spoiler anzeigen

      Dinteyra schrieb:

      War Vako nicht der Praktikant aus der Schule aus dem ersten Teil? Wenn ja, so ist es gut, dass er jetzt schon auftaucht, er scheint ja eine größere Rolle zu spielen. Auch, dass er bei Dio arbeitet passt gut.
      Ja, in der ersten Version war Vako der Geschichtsstudent, allerdings hatte ich in da auch schon als Barkeeper der Geschichte hinzugefügt, aber um einiges unspektakulärer als nun. Ist aber ja egal. ;) Ja, Vako wird noch eine interessante Rolle einnehmen und für Unruhe in der kleinen Clique sorgen, dass kann ich dir jetzt schon einmal versprechen. :D

      Kyelia schrieb:

      Sehr interessant geschrieben! Damit hast du mir wirklich den Tag gerettet, wenn ich auch so fertig gestern war, dass ich nicht mehr zum Lesen kam.
      Freut mich dass ich es geschafft habe deinen Tag zuretten. Dass du es erst heute gelesen hast, ist dabei aber auch nicht schlimm. :) Ich freue mich wenn es dir gefällt und hoffe, dass das nächste Kapitel ebenso viel anklang bei euch findet wie dieses. Denn beide zu schreiben hat unglaublich viel Spaß gemacht :D ich weiß Eigenlob stinkt, aber auf diese beiden Kapitel bin in richtig stolz :D Vor allem wenn man sie mit der ursprünglichen Version vergleicht, liegen dazwischen Welten

      Ich danke euch beiden für eure lieben und hilfreichen Kommentare. Das motiviert mich immer weiter zu schreiben, wenn ich sehe, dass ihr am lesen so viel Spaß habt, wie ich am schreiben :)

      xoxo
      Kisa
    • Weil es euch so gut gefallen hat und ich heute irgendwie happy bin, bekommt ihr auch gleich noch das nächste Kapitel zum lesen :)



      Kapitel 8. Der neue Barkeeper II

      Während ich Alex und Vako nachsah, kam Kalliope wieder zu mir an den Tisch und ließ sich auf ihren Platz fallen. „Der war heiß, oder?“, wandte sie sich fragend an mich.
      „Naja, wenn du auf den Bad-Boy-Typ stehst, dann würde ich ja sagen“, gab ich schulterzuckend zurück und machte mich wieder daran die Kärtchen zu falten.
      „Nicht dein Typ?“, fragte Kalliope ihrerseits mit einem Schmunzeln auf den rotangemalten Lippen.
      „Nicht wirklich“, erwiderte ich schlicht.
      Als sich ein breites Grinsen auf Kalliopes Gesicht ausbreitete, blickte ich sie misstrauisch an.
      „Was?“
      „Du stehst mehr auf graue Augen und einen durchtrainierten Body.“
      „Aha. Und wen meinst du damit?“, wandte ich mich fragend an sie, wobei ich natürlich ganz genau wusste, wen sie dabei meinte.
      „Aiden, deinen Schwertkämpfer“, erwiderte sie lachend.
      Ich kniff die Augen zusammen. „Labber nicht so einen Quatsch!“, erwiderte ich aufgebracht und warf meinen Kugelschreiber nach ihr, was sie nur noch mehr zum Lachen brachte.
      „Hey! Hört auf mit dem scheiß und arbeitete gefälligst. In einer viertel Stunde machen wir den Laden auf und die Tische sind noch nicht fertig“, fauchte uns Alex wütend an und gestikulierte wildbeutend auf die Tische, an denen noch das Besteck, die Kerzen und Blumen fehlten.
      Kalliope und ich blickten uns an, verdrehten die Augen, machten uns dann an die Arbeit den Rest zu erledigen, während Alex dabei war dem neuen Barkeeper alles hinter der Theke zu erklären.
      Während ich meiner Arbeit nachkam, ließ ich Alex und Vako aber keine Sekunde lang aus den Augen. Ich beobachtete sie aus dem Augenwinkel. Irgendwie erschien mir der Kerl komisch. Außerdem irritierte es mich, dass Dio den Typen anscheinend einfach so eingestellt hatte, ohne dies mit Alex abzustimmen. Das passierte eigentlich nicht. Normalerweise kümmerte sich Alex darum neues Personal zu besorgen, was Dio dann anschließend eigentlich nur noch ab nicken musste.
      „Ladies, seid ihr fertig?“, rief Alex fragend an Kalliope und mich gewandt.
      Wir beide wechselten noch einen kurzen Blick und schauten noch einmal durch den Barraum und befanden beide, dass wir nichts vergessen hatten und fertig waren. „Jip“, erwiderte ich nur und kam hinter die Theke, schnappte mir meine Schürze und band mir diese um die Hüften. Anschließend wandte ich mich dem neuen zu und stellte mich erst einmal vor. „Hi, ich bin Nyra“, sagte ich, lächelte ihn freundlich an und schluckte mein Misstrauen hinunter. Das hatte hier auf der Arbeit nichts zu suchen. Über den Kerl konnte ich mir auch später noch Gedanken machen.
      „Vako“, erwiderte der Neue freundlich und reichte mir ebenfalls die Hand, die ich ihm entgegen gestreckt hatte.
      Unterdessen hatte Alex Kalliope den Schlüssel für die Eingangstür hinübergeworfen und sie die Türen aufgeschlossen.
      Wir machten den Laden immer schon um fünf auf, aber die meisten Gäste kamen erst eine Stunde später. Klingt komisch, aber sonst würde ich meine Stundenzahl ohnehin nicht vollbekommen. Zudem war es eigentlich auch immer cool, die erste Stunde noch nicht so viel zu tun zu haben, sodass man sich nach so einer langen Pause auch erst einmal wieder daran gewöhnen konnte hinter dem Tresen zu stehen.
      Kalliope kam hinter den Tresen und brachte Alex den Schlüssel wieder und grinste mich dabei frech an.
      „Was ist?“, wollte ich von ihr wissen und konnte mir den misstrauischen Blick einfach nicht verkneifen.
      „Rate mal wer da ist“, forderte sie mich auf zu raten und wackelte dabei anzüglich mit den Augenbrauen.
      „Woher soll ich das denn wissen? Sehe ich aus wie ein Orakel?“
      Aber ich kann es mir schon denken, wenn du mich so ansiehst.
      „Nein, deswegen solltest du raten“, erwiderte Kalliope lachend.
      „Keine Ahnung“, entgegnete ich und schüttelte mit dem Kopf.
      „Aiden, dein Schwertkämpfer mit wunderschönen grauen Augen“, neckte sie mich.
      Ich kniff die Augen zusammen und warf meinen Notizblock nach ihr, dem sie geschickt auswich und nur noch lauter lachte. Genauso wie sie es vorhin schon getan hatte.
      „Aiden?“, fragte Vako und schaute irritiert zwischen uns beiden hin und her.
      „Er ist Nyras Freund“, gab Kalliope erklärend zurück.
      „Ist er nicht“, wiegelte ich ab.
      „Was denn nun?“, fragte Vako noch einmal nach und schien noch verwirrter zu sein als zu Beginn des Gesprächs.
      Alex seufzte neben mir. „Aiden ist ein Kumpel von mir und geht bei Nyra auf die Schule und Kalliope ist davon überzeugt, dass meine kleine Schwester in Aiden verknallt ist“, erklärte Alex und tat dabei so, als wenn er sich mit einem kompletten Kindergarten herumschlagen müsste und nicht mit Jugendlichen die wunderbar auf sich selbst aufpassen konnten.
      „Aha“, machte Vako nur.
      „Vergiss die beiden einfach und konzentrier dich auf deine Arbeit“, wies Alex ihn an und wandte sich dann Kalliope zu. „Und du, verschwindest nach vorne!“
      Kalliope grinste ihn an und hob die Hand an die Stirn. „Aye, Aye, Capitan!“, rief sie und verschwand dann kichern nach vorne, während Alex seufzte als wenn er die ganze Welt auf seinen Schultern tragen würde.
      „Willst du auch noch irgendwas los werden?“, fauchte er mich an.
      „Jip. Lass dich von uns nicht so leicht auf die Palme bringen. Dann hören wir nämlich niemals auf, weil es einfach zu viel Spaß macht dich zu ärgern, Brüderchen.“
      Alex funkelte mich wütend an. „Halt die Klappe und mach dich an die Arbeit!“
      „Yes, Sir!“, rief ich salutierend und machte mich lachend vom Acker, bevor Alex vollkommen ausflippen konnte.
      „Ich komme mir manchmal vor als wenn ich im Kindergarten wäre“, schimpft Alex vor sich hin, seufzt ergeben und wendete sich dann den ersten eintrudelnden Gästen zu, die sich an die Bar setzen und ihre gewünschten Getränke bestellen.
    • Bis Kapitel 5.

      Ich finde den Anfang besser als den letzten, auch dass Ares bei Aiden wohnt ist besser. Dadurch ist der Anfang nicht so lang und ich habe das Gefühl wir kommen schneller in die Story rein.
      Man merkt, dass die menschen sich anders benehmen. Dieses Mal besser eingebaut (wissen ja schon warum) Insofern gut gemacht !! :) Nur warum es bei Persephone und den anderen net so ist, das ist noch interrssant zu erfahren. Bisher ist ja nicht viel passiert, aber gerade die Mathestunde empfand ich als zu lang, da würde ihc kürzen.

      Kisa schrieb:

      Versteht mich nicht falsch, die Sachen standen ihr, aber etwas passte eigentlich nicht zu Savina und entsprach auch nicht ihrem eigentlichen naturell, wenn ihr mich fragt.
      Dieser Satz passt nicht so. Also vom Stil her meine ich. Du sprichst hier die Leser direkt an.

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Kalliope ärgert Nyra also fleißig und Aiden gammelt vor der Tür. :rofl:
      Wkn schöner Teil. Obwohl nicht viel passiert ist, war er dennoch sehr unterhaltsam :D
      Ich an Alex' Stelle würde wohl genauso pissig reagieren (auch, wenn da vermutlich die aktuelle Lage mit reinspielt). Ist schon verständlich bei so viel Sticheleien und Respektlosigkeiten. :P

      Also mir gefällt der Teil. Ein paar Sachen waren drin, aber irgendwie streikt mein Handy gerade. Ich werde das heute Nachmittag noch editieren. :)

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!
    • So up to date :thumbsup:

      Das Kapitel aus Aidens Sicht fand ich klasse, vor allem, weil du am Ende die Spannungskurve so anhebst. Da gibts du den Lesern vorab infos, die die Chars noch nicht haben und nun darf man munter rätseln. Sowas liebe ich :) (wobei ich kanns mir denken^^ :grinstare: )
      Aber es gibt hier auch einen starken Bruch im Erzählstil. Du schreibst aus der Ich perspektive, wenn Nyra im Fokus ist. Bei Aiden war es Erzählperspektive. Ich finde du solltest eine Sache durchziehen.
      Ich finde, dass die andere Perspektive die Story auflockert, daher würde ich es nicht in der "ICH" schreiben. Aber darüber hatten wir ja schonmal diskutiert. Auch durchbrichst du in der ICH öfters mal die 4te Wand. Gewollt? (siehe beispiel unten)

      Kisa schrieb:

      Fragt mich nicht warum, aber Alex war so etwas wie der Manager des Klubs.

      Ansonsten habe ich nichts zu beanstanden. Die Story nimmt weit schneller Fahrt auf als in Variante eins wirkt dabei aber nicht gehetzt. Supi! :thumbsup:

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Danke für kommentieren @Rael. Die breaks der Perspektive sind beide gewollt
      Aus der ich Perspektive habe ich die erste Geschichte auch schon geschrieben und es dieses Mal auch wieder gemacht damit es einheitlicher bleibt.
      Das bei dem Kapitel mit aiden war gewollt damit man als Leser merkt das aus einer anderen Perspektive bzw. Sicht geschrieben wird

      Hoffe mal das ich es dieses Wochenende noch gebacken bekomme noch weiter zu schreiben damit ihr auch weiter lese könnt. Ich bemühe mich auch unnötige Wiederholungen zu vermeiden wie es in den letzten Kapitel immer wieder angesprochen wurde. Mal sehen ob ich es schaffe im nächsten Kapitel wieder etwas Spannung aufbauen zu können. Wenn ich Glück habe bekomme ich heute noch einen Geistesblitz und weiß wie ich das anstellen soll und aufschreiben kann was sich in meinem Kopf zusammen gebraut hat

      Xoxo
      Kisa
    • Kapitel 9. Der neue Barkeeper III

      Sobald die ersten Gäste in den Klub stürmten hatten ich genug zu tun, um keine Zeit mehr dazu zu haben, Alex auf die Palme zu bringen. Ich wuselte von einem Tisch zum nächsten, nahm Bestellungen auf, richtete diese an Alex und Vako aus und brachte die Getränkewünsche anschließend an die entsprechenden Tische.
      Das lief den ganzen Abend so. Demnach hatte ich verdammt viel zu tun und kaum Zeit mir dessen bewusst zu werden, dass Aiden sich einmal mehr direkt an der Bar platziert hatte und mich im Auge behielt. Sobald ich mir dessen bewusst wurde, war meine Souveränität, die ich normalerweise als Kellnerin an den Tag legte, vollkommen dahin. Ich bin nahm mich wie ein kleiner Tollpatsch und ließ prompt ein Tablett mit Cocktails fallen. Dabei spritzte ich die Gäste voll, die sich an dem Tisch befanden, zum ich die Bestellung bringen sollte. Außerdem ergossen sich die farbenfrohen und klebrigen Flüssigkeiten auf den Parkettboden.
      Ganz klasse gemacht! Das macht ein Druck. Ich hoffe nur, dass Dio das nicht mitbekommen hat, rügte ich mich selbst und betete darum, dass mein Chef nicht da war oder zu betrunken war, um wirklich mitbekommen zu haben, dass ich gerade eine Sauerei angerichtete hatte. Dafür würde es nämlich ärger geben und die zu Bruch gegangenen Gläser würden mir vom Gehalt abgezogen werden.
      Einfach klasse, lobte ich mich noch einmal und entschuldigte mich im selben Atemzug bei den Gästen und eilte hinter die Bar um mir einen Lappen zu holen, mit dem ich die Sauerei beseitigen konnte.
      „Was ist los?“, wollte Alex von mir wissen, als ich die Schweinerei beseitigt hatte und hinter den Tresen kam um neue Drinks für die Gäste zu holen.
      „Nichts“, wiegelte ich kurz angebunden ab. Ich konnte ihm ja schlecht unter die Nase reiben, dass es mich aus dem Konzept brachte, wenn mich Aiden den ganzen Abend anstarrte. Es machte mich schlicht nervös, aber das war ein Detail das ich meinem Bruder nicht unbedingt auf die Nase binden musste. Das würde ohnehin nur zu Folge haben, dass er es an Aiden weiter sagte und ihn dann aus dem Klub schmiss, oder mir kündigte. Je nachdem was günstiger für ihn war.
      Die neu gemixten Getränke brachte ich hinüber zu den Gästen und versuchte mich an meinem üblichen strahlenden Lächeln, was mehr oder weniger misslang, weil man mir ansehen konnte, dass es nicht von Herzen kam, sondern nur aufgezwungen war. Dementsprechend bekam ich natürlich auch kein Trinkgeld, was eher an den zerbrochenen Gläsern lag, als an meinem Lächeln.
      Seufzend machte ich mich wieder auf zur Bar und versuchte dabei Aiden so gut wie möglich zu ignorieren, was alles andere als einfach war, da ich mir viel zu sehr bewusst war, dass er zwei Plätze weiter saß und mich die ganze Zeit beobachtete.



      Aiden wusste, dass er Nyra nervös machte, alleine dadurch dass er sie nur beobachtete und nicht aus den Augen ließ. Doch was sollte er in diesem Moment auch anderes machen? Sich die wildzuckenden Körper auf der Tanzfläche anschauen, die eher nach spastischen Störungen aussahen, als nach wirklichen Tanzbewegungen, die dem Rhythmus des Liedes folgten, welches aus den Lautsprechern schallte.
      „Hör auf Nyra die ganze Zeit anzustarren. Du machst sie nervös“, zischte Alex ihm zu, der auf der anderen Seite des Bartresens stand und die Gläser abtrocknete, die er soeben sauber gemacht hatte.
      Aiden drehte sich zu seinem Kumpel um. „Was soll ich denn bitte anderes machen?“, erwiderte er schulterzuckend.
      „Dein Bier trinken? Tanzen? Meine wegen flirte mit irgendwem, nur hör auf sie nervös zu machen, sonst geht noch mehr zu Bruch und das kann sie sich momentan nicht leisten“, erwiderte Alex.
      „Tanzen?“, widerholte Aiden seinen Vorschlag und schaute seinen Kumpel dabei irritiert mit hochgezogener Augenbraue an.
      „Warum nicht?“
      „Kannst du dich noch an das letzte Mal erinnern?“, entgegnete Aiden auf die Frage seines Freundes und wartete einen Moment während dieser sich versuchte an den letzten Abend zu erinnern, an dem er Aiden hatte tanzen sehen. „Eben.“
      „Es war ein Vorschlag, den du nicht in die Tat umsetzen musst, wenn du nicht willst. Mach irgendwas nur hör auf Nyra verrückt zu machen.“
      Aiden zuckte nur die Schultern auf die bitte von Alex. „Ich befolge nur meine Befehle. Du kannst dich ja beschweren“, erwiderte Aiden schlicht und trank einen weiteren Schluck aus seinem Bierglas.
      „Ares?“, wollte Alex wissen.
      „Gib es jemand anderen dessen Befehle ich ohne zu Fragen befolgen würde?“, entgegnete Aiden schlicht und gab Alex damit eigentlich auch schon die Antwort auf seine Frage, ohne diese wirklich auszusprechen.
      „Sag ihr bloß nicht, dass du die Befehle ihres Vaters befolgst und sie überwachst. Das wird ihr absolut nicht gefallen und sie wird dich zur Schenke machen“, warnte Alex seinen Freund vor dem Temperament seiner kleinen Schwester.
      „Lass uns das Thema wechseln. Ich habe echt keine Lust mir über das Vater-Tochter-Drama Gedanken zu machen. Das können die beiden wunderbar ohne mich ausdiskutieren. Nach Möglichkeit, wenn zwischen uns eine komplette Stadt liegt“, bemerkte Aiden schlicht und wandte seinen Blick aus grauen Augen dem Neuzugang des Klubrestaurants zu, der sich gerade daran versuchte die Cocktails nach den Wünschen der Gäste zusammen zu mixen. „Verrat mir doch mal lieber wer der Hampelmann da sein soll“, wandte Aiden sich erneut an Alex und machte eine wage Handbewegung in die Richtung von Vako, der es nun endlich geschafft hatte den Drink zusammen zu stellen und ihn der grinsenden und flirtenden Blondine überreichte, die sich so weit vorbeugte, dass Vako einen hervorragenden Ausblick genießen konnte.
      „Unser neuer Barkeeper“, gab Alex knapp zurück.
      Aiden verdrehte die Augen. „Das sehe ich selber. Ich will wissen wer der Kerl ist, der mit meiner Schutzbefohlenen zusammen arbeitet.“
      „Deiner Was?“
      Aiden kniff seine Augen zusammen. „Sag mir einfach wer der Typ ist“, verlangte er brüsk.
      „Er ist mein neuer Barkeeper, Vako Allikades“, erklärte Alex seinem Freund. „Bevor du fragst; nein, ich habe ihn nicht eingestellt. Das hat Dio alleine gemacht, ohne es mit mir abzusprechen. Er stand heute Nachmittag auf einmal mitten im Klub. Ich bin genauso wenig begeistert wie du, aber was soll ich machen? Dio ist der Chef, auch wenn es mir nicht gefällt.“
      „Hast du ihn wenigstens überprüft?“
      „Innerhalb der dreißig Sekunden die ich heute dafür Zeit hatte? Nein, natürlich nicht. Wie denn auch, wenn er mir den ganzen Tag am Arsch klebt.“
      Aiden betrachtete Vako mit zusammengekniffenen Augen und wusste nicht so recht was er von dem Kerl halten sollte. Dem Aussehen nach zu urteilen, kam er wie der typische Bad-Boy rüber, wie seine Mutter es ausgedrückt hätte. „Mach dir darum keine Sorgen. Ich kümmere mich um den Kerl.“
      „Ich hoffe mal nicht, dass du dich mit dem Kerl prügeln willst, oder? Denn um ehrlich zu sein, habe ich heute nicht genug Nerven dafür mich auch noch mit der Polizei herumzuschlagen.“
      „Keine Sorge, die wird nicht benötigt werden. Ich behalte ihn einfach mal im Auge, oder setzet Savina darauf an.“
      „Wenn du meinst. Mach was du willst“, seufzte Alex. „Nur halt meine Schwester daraus, wenn es Ärger geben sollte. Sie hat schon genug um die Ohren. Da muss sie sich nicht auch noch Gedanken um Vako machen und was er im Schilde führt. Sie hat genug an der Vergangenheit zu knabbern.“
      Aiden wandte seinen Blick von Vako ab und musterte seinen Freund eingehend. „Was meinst du damit?“
      Alex schüttelte den Kopf. „Das werde ich dir nicht sagen. Wenn sie herausfindet, dass du es wüsstest würde sie uns beide umbringen und wir wissen ja mittlerweile dass sie dazu in der Lage ist. Also halte ich die Klappe. Wenn du es genauer wissen willst, dann frag sie selbst oder warte darauf besser, dass sie es von sich aus anspricht. Wäre wahrscheinlich auch etwas gesünder für dich, wenn du mich fragst.“
      „aber…“
      „Vergiss es. Ich sag dazu nicht mehr“, wiegelte Alex den Protest von Aiden ab und wandte sich dem anderen Ende der Bar zu an dem sich mittlerweile eine Traube aus Menschen gebildet hatte, die von der Tanzfläche hergekommen waren um sich ein bisschen zu stärken nach dem ganzen herum Gezappel.
      Aiden dachte noch über die Worte und Andeutungen von Alex nach, während er seinen Blick einmal mehr durch den Klub schweifen ließ und dabei versuchte Nyra in der Menge zu finden. Mit einem raschen Blick stellte er fest, dass sie sich gerade am Mischpult von Thoris befand und ihm eine Cola gebracht hatte.
      Während er seine Augen weiter durch den Barraum gleiten ließ, bemerkte er zwei Frauen auf der Tanzfläche, die sich im Gegensatz zu den wild herumzappelnden Menschen, mit einer Geschmeidigkeit und Eleganz bewegten, die angeboren zu sein schien. In ihm machte sich ein ungutes Gefühl breit. Ein Kribbeln, das ihn schon seit einer langen Zeit nicht mehr befallen hatte. Mit zusammengekniffenen Augen musterte er die beiden Frauen durchdringend.
      „Na, endlich!“, murmelte er leise vor sich hin, wobei sich ein kleines Lächeln auf seinen Lippen ausbreitete, als er sich von seinem Barhocker erhob und zielstrebig auf die Tanzfläche zuging.
    • Ich habe ein bissl Probleme mit deinen Stil, aber vor allem mit der Rechtschreibung. Du hast hier Fehler gemacht, die ich nicht von dir kenne. Benutzt du ein neues Korrekturprogramm?

      Spoiler anzeigen

      Kisa schrieb:

      Sobald die ersten Gäste in den Klub stürmten hatten ich genug zu tun, um keine Zeit mehr dazu zu haben, Alex auf die Palme zu bringen.
      Der ganze Satz ist sperrig. Ich hatte genug zu tun, um keine Zeit zu haben... Das ist irgendwie doppelt gemoppelt.

      Kisa schrieb:

      Demnach hatte ich verdammt viel zu tun und kaum Zeit mir dessen bewusst zu werden, dass Aiden sich einmal mehr direkt an der Bar platziert hatte und mich im Auge behielt. Sobald ich mir dessen bewusst wurde, war meine Souveränität, die ich normalerweise als Kellnerin an den Tag legte, vollkommen dahin.
      Rot Wiederholung auf Satz 1. Lila direkte Wiederholung.

      Kisa schrieb:

      Ich bin nahm mich wie ein kleiner Tollpatsch und ließ prompt ein Tablett mit Cocktails fallen.
      benahm? ^^

      Kisa schrieb:

      Ganz klasse gemacht! Das macht ein Druck. Ich hoffe nur, dass Dio das nicht mitbekommen hat,
      Eindruck?

      Kisa schrieb:

      „Dein Bier trinken? Tanzen? Meine wegen flirte mit irgendwem, nur hör auf sie nervös zu machen, sonst geht noch mehr zu Bruch und das kann sie sich momentan nicht leisten“, erwiderte Alex.
      Meinetwegen?

      Kisa schrieb:

      Aiden zuckte nur die Schultern auf die bitte von Alex.
      groß

      Kisa schrieb:

      Das wird ihr absolut nicht gefallen und sie wird dich zur Schenke machen“
      Ist in meinem Kopfkino zwar lustig, aber ich glaube du meinst Schnecke :)?

      Kisa schrieb:

      aber…“
      groß


      Die Spannungskurven gelingen dir weit besser als in Variante 1 :thumbsup: Gerade das Ende macht Lust auf mehr. Und ich weiß ja noch, was mit den beiden Frauen war. Also zumindest, wenn du vor hast die gleiche Szene zu nutzen *hihi*.
      Das Beziehungschaos fand ich auch ok. War im Text eingebunden und kam fließend rüber. Den Begriff bad boy würde ich allerdings nicht benutzen, ist aber Geschmackssache. Dass Vako hier nur nebenbei erwähnt wird ist hinsichtlich des Fokus des Parts auch völlig ok. Also supi, und weiter so^^

      Lg
      Rael

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Hallo Kisa,

      inhaltlich finde ich den Teil völlig okay, aber stilistisch hast du hier einige Probleme. Kann es sein, dass du dir beim Schreiben im Moment einfach zu viele Gedanken machst? Besonders der erste Teil aus Nyras Sicht wirkte sehr verkrampft mit vielen Wiederholungen. Der mit Aiden war besser.
      Ich hab dir mal rausgesucht, wo ich Fehler und anderes entdeckt habe. Aber an deiner Stelle würde ich den ersten Abschnitt komplett neu schreiben.

      Spoiler anzeigen

      Kisa schrieb:

      Sobald die ersten Gäste in den Klub stürmten hatten ich genug zu tun, um keine Zeit mehr dazu zu haben, Alex auf die Palme zu bringen.
      hatte
      Um auf das zurückzukommen, was Kisa gesagt hat: Ja, der Satz ist recht sperrig. Wie wäre es so: "Sobald die ersten Gäste in den Klub stürmten, hatte ich keine Zeit mehr, Alex auf die Palme zu bringen." Dass sie viel zu tun hat, kann der Leser sich dann schon denken.

      Kisa schrieb:

      Das lief den ganzen Abend so. Demnach hatte ich verdammt viel zu tun und kaum Zeit mir dessen bewusst zu werden, dass Aiden sich einmal mehr direkt an der Bar platziert hatte und mich im Auge behielt.
      Das ist eigentlich klar.

      Kisa schrieb:

      Dabei spritzte ich die Gäste voll, die sich an dem Tisch befanden, zum ich die Bestellung bringen sollte.
      zu dem
      Außerdem sind das viele Nebensätze. Wie wäre es so: "Dabei spritzte ich die Gäste am Tisch voll, zu dem ich ..."

      Kisa schrieb:

      Ich hoffe nur, dass Dio das nicht mitbekommen hat, rügte ich mich selbst und betete darum, dass mein Chef nicht da war oder zu betrunken war, um wirklich mitbekommen zu haben, dass ich gerade eine Sauerei angerichtete hatte.
      dafür
      da das schon wieder so viele Nebensätze sind schlage ich vor: "um die/meine Sauerei mitbekommen zu haben."

      Kisa schrieb:

      Dafür würde es nämlich ärger geben und die zu Bruch gegangenen Gläser würden mir vom Gehalt abgezogen werden.
      groß

      Kisa schrieb:

      Einfach klasse, lobte ich mich noch einmal und entschuldigte mich im selben Atemzug bei den Gästen und eilte hinter die Bar um mir einen Lappen zu holen, mit dem ich die Sauerei beseitigen konnte.
      Wofür sie den holt, ist glasklar.

      Kisa schrieb:

      Ich konnte ihm ja schlecht unter die Nase reiben, dass es mich aus dem Konzept brachte, wenn mich Aiden den ganzen Abend anstarrte. Es machte mich schlicht nervös, aber das war ein Detail das ich meinem Bruder nicht unbedingt auf die Nase binden musste.
      Du schreibst hier in zwei Sätzen genau das gleiche.

      Kisa schrieb:

      Dementsprechend bekam ich natürlich auch kein Trinkgeld, was eher an den zerbrochenen Gläsern lag, als an meinem Lächeln.
      Ist das wichtig?

      Kisa schrieb:

      Seufzend machte ich mich wieder auf zur Bar und versuchte dabei Aiden so gut wie möglich zu ignorieren, was alles andere als einfach war, da ich mir viel zu sehr bewusst war, dass er zwei Plätze weiter saß und mich die ganze Zeit beobachtete.
      So langsam wissen wir wirklich, dass er da sitzt und sie das weiß.

      Kisa schrieb:

      Meine wegen flirte mit irgendwem,
      Meinetwegen

      Kisa schrieb:

      Aiden zuckte nur die Schultern auf die bitte von Alex.
      Bitte

      Kisa schrieb:

      Gib es jemand anderen dessen Befehle ich ohne zu Fragen befolgen würde?“, entgegnete Aiden schlicht und gab Alex damit eigentlich auch schon die Antwort auf seine Frage, ohne diese wirklich auszusprechen.
      Gibt
      Das würde ich hier gar nicht mehr schreiben

      Kisa schrieb:

      nach den Wünschen der Gäste zusammen zu mixen. „Verrat mir doch mal lieber wer der Hampelmann da sein soll“, wandte Aiden sich erneut an Alex und machte eine wage Handbewegung in die Richtung von Vako, der es nun endlich geschafft hatte den Drink zusammen zu stellen
      Wdh.
      schreib doch erst "zusammenzustellen" und dann "den Drink zu mixen"

      Kisa schrieb:

      Ich kümmere mich um den Kerl.“
      „Ich hoffe mal nicht, dass du dich mit dem Kerl prügeln willst, oder?
      mit ihm - sonst wiederholt es sich mit dem Satz davor.

      Kisa schrieb:

      „Keine Sorge, die wird nicht benötigt werden.
      werden

      Kisa schrieb:

      Ich behalte ihn einfach mal im Auge, oder setzet Savina darauf an.
      setze

      Kisa schrieb:

      Wenn du es genauer wissen willst, dann frag sie selbst oder warte darauf besser, dass sie es von sich aus anspricht.
      warte besser darauf

      Kisa schrieb:

      „Vergiss es. Ich sag dazu nicht mehr“, wiegelte Alex den Protest von Aiden ab
      nichts
      "Run like hell, because you always need to. Laugh at everything, because it's always funny ...
      Never be cruel and never be cowardly, and if you ever are, always make amends ..."

      -The Doctor
    • Dinteyra schrieb:

      inhaltlich finde ich den Teil völlig okay, aber stilistisch hast du hier einige Probleme. Kann es sein, dass du dir beim Schreiben im Moment einfach zu viele Gedanken machst? Besonders der erste Teil aus Nyras Sicht wirkte sehr verkrampft mit vielen Wiederholungen. Der mit Aiden war besser.
      Ich hab dir mal rausgesucht, wo ich Fehler und anderes entdeckt habe. Aber an deiner Stelle würde ich den ersten Abschnitt komplett neu schreiben.
      Ich gebe zu, dass ich ein bisschen Schwierigkeiten hatte wieder rein zu kommen um ehrlich zu sein. Deswegen gebe ich dir da vollkommen recht. ich werde da noch einmal rüber gehen, und ich bedanke mich auch bei dir dafür dass du dir so viel mühe mit den ganzen zitaten gemacht hast.
      Ich werde schauen, dass ich in der nächsten Zeit dazu komme das umzuschreiben :)

      xoxo
      Kisa
    • Hallo @Kisa,

      mach dir da keinen Stress, vielleicht schreibst du auch erst mal weiter, um wieder reinzukommen.
      Diese Schwierigkeiten kenne ich, wenn ich länger nicht geschrieben habe, sitze ich da und zerkaue jeden Satz. Und am Ende liest es sich einfach nicht mehr flüssig. Aber lass dir davon nicht den Spaß verderben.

      LG Dinteyra
      "Run like hell, because you always need to. Laugh at everything, because it's always funny ...
      Never be cruel and never be cowardly, and if you ever are, always make amends ..."

      -The Doctor
    • Kisa schrieb:

      ich werde da noch einmal rüber gehen, und ich bedanke mich auch bei dir dafür dass du dir so viel mühe mit den ganzen zitaten gemacht hast.
      Ich werde schauen, dass ich in der nächsten Zeit dazu komme das umzuschreiben
      Ich sehe das genauso wie @Dinteyra - Stress dich nicht. Inhaltlich ist der Teil wirklich gut. Und ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass dir die Spannungskurven um längen besser gelingen :) Es kommt jetzt nicht drauf an, ob du das heute oder iwann überarbeitest. Manchmal fallen einem mit etwas Abstand auch plötzlich ganz andere Satzstellungen und Formulierungen ein. Zumindest geht mir das oft so. Also wenn du nen Schreibfluss hast, dann lass dich nicht durchs korrigieren stoppen. Das kannste immer noch machen :)

      Hau rein, cheers
      Rael

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Rael schrieb:

      Ich sehe das genauso wie @Dinteyra - Stress dich nicht. Inhaltlich ist der Teil wirklich gut. Und ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass dir die Spannungskurven um längen besser gelingen Es kommt jetzt nicht drauf an, ob du das heute oder iwann überarbeitest. Manchmal fallen einem mit etwas Abstand auch plötzlich ganz andere Satzstellungen und Formulierungen ein. Zumindest geht mir das oft so. Also wenn du nen Schreibfluss hast, dann lass dich nicht durchs korrigieren stoppen. Das kannste immer noch machen
      Danke dir für das liebe Kommentar. :) Was meinen Schreibfluss angeht, der existiert aber momentan bin ich ziemlich erkältet und habe einen dicken Schädel, weswegen ich wahrscheinlich nicht zum Schreiben komme. Ich kann mich vor Kopfschmerzen schon kaum darauf konzentrieren irgendwas zu lesen geschweige denn zu schreiben :) Kann also noch ein bisschen dauern, bis ein neuer Teil kommt, sorry

      xoxo
      Kisa
    • Spoiler anzeigen

      Kisa schrieb:

      „Gib es jemand anderen dessen Befehle ich ohne zu Fragen befolgen würde?“,
      klein

      Kisa schrieb:

      Wenn sie herausfindet, dass du es wüsstest (Komma) würde sie uns beide umbringen und wir wissen ja mittlerweile dass sie dazu in der Lage ist.

      Kisa schrieb:

      „Innerhalb der dreißig Sekunden (Komma) die ich heute dafür Zeit hatte?

      Kisa schrieb:

      Wenn du es genauer wissen willst, dann frag sie selbst oder warte darauf besser, dass sie es von sich aus anspricht. Wäre wahrscheinlich auch etwas gesünder für dich, wenn du mich fragst.“



      Ich glaube Din und Rael haben schon alles gesagt. Der Stil ist dir in diesem Teil nicht so gelungen, dafür finde ich den Inhalt um so besser. ^^
      Es muss spannend sein, den ganzen Nachmittag und Abend in einer Bar zu sitzen und die Leute zu beobachten. Aber Aiden kann erzählen, was er will, er macht nicht den Eindruck, als wäre er genervt davon. :rofl: Ihm scheint es wirklich zu "gefallen" :grinstare:
      Ich bin gespannt, wie es im nächsten Teil weitergehen wird und was Aiden da entdeckt hat (wir wissen ja von nichts XD)

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!
    • Nach einer etwas längeren Pause bekommt ihr dann auch einmal von mir wieder etwas zu lesen. Ich hoffe mal, dass ich dieses Mal die Szene etwas besser beschrieben habe, als in der ursprünglichen Version. :)

      @Dinteyra @Rael @Kyelia Ich habe dann einmal eure Anmerkungen umgesetzt und heute morgen einmal dieses Kapitel umgeschrieben. Ich hoffe es ist mir besser gelungen als die erste Version. Wenn ihr noch Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge habt, dann lasst hören, ich bin immer offen dafür :D Ansonsten viel Spaß beim lesen ;)

      Kapitel 10: Der neue Barkeeper IV

      Ich wandte mich vom Mischpult und Thoris ab, um die Stufen vom Podest hinunter zu gehen und mich wieder an der Bar nützlich zu machen. Als ich meinen Blick über den vollen Klub schweifen ließ, in welchem eine ausgelassene Stimmung herrschte. Wild herumzappelnde Menschen, die augenscheinlich viel Spaß dabei hatten, sich die Seele aus dem Leib zu tanzen.
      Mit einem Lächeln auf den Lippen wandte ich mich ab, als ich plötzlich sah, wie sich Aiden mit einem freudigen Funkeln in den Augen von seinem Stammplatz an der Bar erhob und sich einen Weg durch die Menge der Gäste bahnte.
      Ich blieb stehen und guckte ihm mit irritierter Miene dabei zu und versuchte herauszufinden, was seine Aufmerksamkeit so sehr gefesselt hatte, dass es ihn dazu veranlassen konnte seinen Platz zu verlassen. Denn normalerweise konnte absolut nichts ihn dazu bringen, eben jenes zu tun.
      Ich ließ meinen Blick einmal mehr durch den Raum und über die tanzende Menge wandern, als ich zwei Frauen mitten auf der Tanzfläche erblickte, die sich eng aneinander drängten und sich lasziv im Rhythmus der laut dröhnenden Musik bewegten. Sie schwangen in verführerischen Kreisen ihre Hüften und verlockten die anderen es ihnen gleich zu tun.
      Echt jetzt? Das ist doch nicht sein ernst? So Schwanzgesteuert kann der Knallkopf doch gar nicht sein, dass er darauf anspringt, oder?, fragte ich mich innerlich selbst, als ich mich mit schüttelnden Kopf zur Bar durchkämpfte und mein Tablett mit etwas mehr Schwung als nötig auf die Theke knallte.
      „Was ist dir denn über die Leber gelaufen?“, wandte sich Vako fragend an mich und schaute dabei irritiert drein, während er damit beschäftigt war einige Drinks zusammen zu mixen und diese auf mein leeres Tablett zu stellen, damit ich sie an den nächsten Tisch mit Gästen ausliefern konnte.
      „Nichts“, wiegelte ich ab, wobei ich meinen Blick weiterhin auf Aiden gerichtete hielt, der sich nun schon bis zur Tanzfläche durchgedrängt hatte. Mit zusammengekniffenen Augen beobachtete ich, was Aiden als nächstes tat.
      Dieser schlängelte sich mit schnellen Bewegungen durch die tanzende Meute und blieb vor den beiden Blondinen stehen, die zu ihm aufsahen und ihn mit verführerischen Blicken bedachten. Sie lächelten ihn an und klimperten mit den Wimpern.
      Man konnte ihnen richtig gehend ansehen, dass sie mit ihrem Fang für den heutigen Abend mehr als nur zufrieden waren. Augenscheinlich hatten die beiden Frauen es darauf angelegt irgendeinen dummen zu finden, der ihnen die Getränke ausgab und im besten Fall auch noch mit ihnen nach Hause kommen würde, um…
      An der Stelle unterbrach ich meine eigenen Gedanken dann doch lieber, als mir vorzustellen, was Aiden mit den beiden Schnepfen machen könnte. Das war mir dann doch zu viel Fantasy, um ehrlich zu sein.
      „Was macht Aiden da?“, wandte sich Alex an mich, der sich mit dem Unterarm auf die Theke gelehnt hatte und seinen Freund mit misstrauischen Blick bedachte.
      Ich zuckte nur mit den Schultern. „Wenn du mich fragst, wird er gerade von den beiden Tussis abgeschleppt“, gab ich spitz zurück und schnappte mir mein vollbeladenes Tablett und manövrierte mich durch die Gästeschar, um die Bestellungen an ihren Bestimmungsort auszuliefern.
      „Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass er sich von den beiden abschleppen lassen wird“, bemerkte Alex, als ich wieder zurück zur Bar kehrte und mein Tablett einmal mehr an diesem Abend auf die Theke stellte.
      „Und warum nicht? Schließlich arbeitet er ja nicht.“
      „Das ist Ansichtssache, wenn du mich fragst“, murmelte Alex vor sich hin und wandte seine Aufmerksamkeit einer weiteren Bestellung zu.
      Ich blickte mit irritierter Miene zurück zur Tanzfläche auf der Aiden begonnen hatte, sich mit den beiden Blondinen im Takt der Musik zu bewegen, was reichlich bescheuert aussah, wenn man mich fragte. Denn der beste Tänzer war Aiden bei weitem nicht. Außerdem kam er den beiden meiner Meinung nach viel zu nahe.
      „Wie meinst du das?“, wandte ich mich fragend an Alex, während ich mich mit dem Rücken an den Tresen lehnte, die Arme vor der Brust verschränkte und dem Herumgezappel von Aiden mit zusammengekniffenen Augen betrachtete.
      „Naja, Aiden ist sicherlich nicht nur aus Langeweile hier. Da wird er bestimmt was Besseres zu tun haben, als seine Abende in einer Bar zu verbringen in der er nichts anderes macht als am Tresen zu sitzen und den ganzen Abend über nicht mehr als zwei Biere zu trinken, meinst du nicht auch?“, entgegnete Alex und warf mir einen Blick zu, der mich fragte, ob ich das wirklich glaubte.
      „Warum sollte er sonst hier sein?“
      „Oh, man!“, stieß Alex aus und schüttelte nur den Kopf.
      „Was denn?“, wollte ich von ihm wissen und blickte ihn fragend an.
      „Bist du wirklich so blöd oder tust du nur so?“, mischte sich jetzt auch Vako mit ins Gespräch und lehnte sich mit der Hüfte an den Tresen und verschränkte seine muskulösen Arme vor der Brust und musterte mich abschätzend.
      „Wie bitte?“ Ich betrachtete Vako mit hochgezogenen Augenbrauen und musterte ihn meinerseits herablassend. Das hatte er mich doch gerade nicht wirklich gefragt, oder?
      „Ach, ich bitte dich. Mal ehrlich, der Typ sitzt den ganzen Abend an der Bar. Er behält dich die komplette Zeit in den Augen und setzt sofort einen finsteren Blick auf, wenn dich irgendein Typ anquatscht. Was glaubst du wohl was der hier macht?“
      „Einen Trinken?“, erwiderte ich fragend.
      „Mit Sicherheit nicht“, entgegnete Vako und schüttelte nur den Kopf. „Anscheinend bist du wirklich so dumm.“
      „Hey! Ich bin nicht dumm, aber Aiden interessiert sich kein Stück für mich. Das hat er noch nie, warum sollte er damit jetzt anfangen?“
      „Irgendeinen Auslöser wird es wohl gegeben haben, denn aus Langeweile ist er mit Sicherheit nicht hier. Dafür könnte er sich schönere Plätze suchen“, bemerkte Vako schulterzuckend.
      Mit gerunzelter Stirn blickte ich unseren neuen Barkeeper an. „Auslöser?“, murmelte ich fragend vor mich hin. „Was sollte es da für einen Auslöser geben dass er mich mit anderen Augen sieht?“, fragte ich niemand bestimmtes, während ich mich wieder zur Tanzfläche umdrehte und Aiden dabei zusah, wie er verdammt eng mit einer der beiden Blondinen tanzte. Ich biss die Zähne zusammen und die aufsteigende Eifersucht zu unterdrücken. Woher kam die denn? Warum war ich eifersüchtig? Ich will doch gar nichts von Aiden. Warum habe ich dann diese Gefühle?
      „Der Strand“, wandte sich Alex an mich und hörte dabei auf die Gläser abzutrocknen, die er eben noch in den Händen hielt und schaute mich an. „Als Auslöser kann eigentlich nur das in Frage kommen.“
      „Meinst du?“, erwiderte ich zweifelnd.
      „Wovon sprecht ihr?“, mischte sich Vako ein und guckte fragend zwischen uns beiden hin und her. Doch wir beide ignorierten ihn und waren definitiv nicht gewillt ihm vom Strand zu erzählen. Er würde uns ohnehin nicht glauben, wenn wir ihm die Wahrheit erzählten und uns wahrscheinlich in die Geschlossene einweisen lassen.
      „Ja, einen anderen Grund wüsste ich nicht. Wenn wir mal davon absehen, dass er die Befehle deines Vaters befolgt“, erwiderte Alex und ignorierte Vako dabei genauso wie ich es tat.
      „Aber Dad ist eigentlich nicht mehr in der Position Befehle zu erteilen“, bemerkte ich.
      Alex schaute mich mit einem zweifelnden Blick an. „Bist du sicher?“
      „Nein“, raunte ich und wandte meine Aufmerksamkeit wieder Aiden zu, welcher der einen Blondine etwas ins Ohr flüsterte und dabei eine kleine Bewegung mit dem Kopf in Richtung des Ausgangs machte. Anscheinend wollte er mit ihnen verschwinden.
      „Das sieht aus, als wenn der heute Abend noch Spaß haben würde“, bemerkte Vako und blickte den dreien grinsend hinterher und wandte sich dann wieder seiner Arbeit zu.
      Alex betrachtete mich seinerseits vorsichtig. „Mach nichts Dummes. Ich habe keine Lust mich heute Abend noch mit der Polizei auseinander zu setzen“, warnte er mich, als er meinen finsteren Blick sah, den ich Aiden hinterher warf.
      Ich biss meine Zähne zusammen und versuchte meine Gefühle, die sich in Eifersucht und Wut widerspiegelten, zu unterdrücken und wusste dabei, dass das vergebene Liebesmühe war. Denn mittlerweile hatte ich meine Hände schon zu Fäusten geballt, meine Schürze, die ich um die Hüften geschlungen hatte, abgemacht und drängte mich durch die Gästeschar zum Ausgang durch. „Jetzt reicht es“, stieß ich hervor, als ich mit finsterem Blick am Empfangstresen von Kalliope vorbei rauschte und nebenbei noch wahrnahm, wie mir Kalliope einen wissenden Blick zu warf und sich ein Grinsen nicht verkneifen konnte, als ich aus den Türen herausstürmte, um Aiden zu folgen.