Der Geheimbund II - Die Macht der Götter

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    • Hi,

      ich hab jetzt den veränderten Part noch mal gelesen und muss sagen, dass er dir wirklich viel besser gelungen ist, als beim ersten Mal.
      Der Teil danach fängt auch ganz groß an, in dem Moment jedoch, wo Nyra aus ihrer Vorstellung schnappt, war ich ganz schön verwirrt. Worauf willst du jetzt hinaus? Ich vertraue mal darauf, dass es gut ist und warte den nächsten Teil ab.

      LG Dinteyra

      PS: Einmal hast du geschrieben, dass Aiden wie schon im Clubrestaurant seine Waffe zieht. Hat er das denn da gemacht? Das hattest du doch umgeschrieben.
      "Run like hell, because you always need to. Laugh at everything, because it's always funny ...
      Never be cruel and never be cowardly, and if you ever are, always make amends ..."

      -The Doctor
    • Dinteyra schrieb:

      PS: Einmal hast du geschrieben, dass Aiden wie schon im Clubrestaurant seine Waffe zieht. Hat er das denn da gemacht? Das hattest du doch umgeschrieben.
      Ja,in der alten Version. ist mir gestern Abend auch aufgefallen. Das muss ich noch wieder um ändern, aber danke für den Hinweis :)

      Ich arbeite schon fleißig am nächsten Kapitel und denke,dass das wahrscheinlich Freitagabend kommt. Ist dann aus Aidens Sicht und ich hoffe, dass das dann ein paar Fragen von euch erklären wird und die ganze Situation wieder etwas entspannt. :)

      xoxo
      Kisa
    • Kapitel 12. Realität I
      Aiden wusste nicht wie weit er in diesem Moment bereit war zu gehen. Eigentlich war es ihm schon seit dem dämlichen herum gehopse im Parthenon zu viel gewesen. Dennoch war er mit den beiden Frauen zusammen nach draußen gegangen. Trotz des Wissens, dass Nyras Blicke ihm permanent im Klub gefolgt waren, hatte er nicht anders handeln können. Zumindest seiner Meinung nach. Dass sie ihn nicht aus den Augen ließ, hatte nicht zu seinem Plan gehört. Er hatte es eigentlich vermeiden wollen, dass sie von dieser Situation überhaupt etwas mitbekam, aber das konnte er nun vergessen. Aber um ehrlich zu sein, war ihm nichts Besseres eingefallen um die beiden Frauen aus dem vollen Klub zu bekommen. Schließlich hätte er schlecht im Klubrestaurant das Feuer eröffnen können. Dort wären zu viele Unschuldige gewesen und so ganz wäre das auch nicht mit der Geheimhaltung konform gelaufen, die er als Jäger unbedingt waren musste.
      Außerdem wollte er nicht von seinem Plan abweichen, auch wenn es ihm Nyras Wut einbringen würde. Er hatte eine Pflicht zu erfüllen und der würde er auch nachkommen.
      Deswegen befand er sich in diesem Moment an eine kalte Hauswand gedrängt und wurde von den beiden Blondinen gleichzeitig bedrängt. Die eine klebte wie eine Klette an seinem Hals und verpasste ihm gerade wahrscheinlich einen Knutschfleck und die andere kniete vor ihm und machte sich an seiner Hose zu schaffen.
      Er wusste dass die beiden Frauen auf ihre Art versuchten ihn zu verführen und dazu zu drängen mit ihnen zu schlafen. Doch um ehrlich zu sein ekelte ihn das gerade mehr an, als das es ihn scharf machte. Er musste seinen Würgereiz unterdrücken, der sich langsam aber sich seinen Weg in seine Kehle hinaufbahnte, als die beiden Frauen noch einen Gang zulegten.
      Innerlich fragte er sich an diesem Abend bestimmt zum hundertsten Mal wie er in so eine dämliche Situation gelangen konnte. Dieses Mal konnte er die Schuld nicht auf die Götter oder viel mehr Nyras Vater abschieben, wie er es bei den anderen bescheuerten Situation konnte. Dieses eine Mal hatte er sich selbst in die Scheiße geritten und musste nun sehen wie er da alleine wieder rauskam, denn mit Sicherheit würde Savina nicht wie aus dem nichts auftauchen und die beiden Schlampen zur Sau machen. Auch wenn er es immer wieder lustig fand, wenn seine zierliche beste Freundin ihm Frauen vom Hals hielt, konnte er damit im Augenblick nicht rechnen. Also blieb ihm nichts anderes übrig als zu drastischen Mitteln zu greifen.
      Während die beiden Frauen mehr oder weniger abgelenkt waren, griff Aiden langsam hinter seinen Rücken und schaffte es, ohne das die Frauen es mitbekamen, seine Waffe aus dem Hosenbund zu ziehen und sie zu entsichern. Er hielt sie an seiner Hüfte und richtete sie langsam auf die kniende Blondine und drückte ihr seine Sig Sauer neun Millimeter an die entblößte Schulter und drückte gnadenlos ab. Dabei schoss das silberne Titangeschoss durch den Lauf der Waffe und durchschlug mit hoher Geschwindigkeit und einem lauten Knall die Brust der Blondine, die aufgrund des Rückschlages nach hinten geschleudert wurde und mit einem dumpfen Laut auf den kalten harten Steinboden aufschlug. Sobald ihr Körper auf dem Boden aufkam, verwandelte sich der Leib des Wesens, welches sich im letzten Moment ihres Lebens zurück in ihre ursprüngliche Form verwandelte, zu Staub und wurde bei der nächsten Windbö in alle Himmelsrichtungen verteilt wurde.
      Die andere Blondine, die förmlich an seinem Hals geklebt hatte, schreckte bei dem lauten Geräusch zusammen und versuchte sich von ihm zu lösen. Doc Aiden reagierte blitzschnell und vergrub seine freie Hand in ihren langen Haaren. Mit viel Kraft umfasste er ihren Nacken, wirbelte sie herum und rammte sie frontal gegen die Steinmauer gegen die er eben selbst noch gedrängt worden war. Als sie bewusstlos zu Boden sackte, wie ein nasser Sack, richtete er seine Waffe ein weiteres Mal an diesem Abend auf das Wesen, welches sie sich verwandelt hatte, als sie das Bewusstsein verloren hatte, und drückte den Abzug. Das Projektil aus silbernen Titan drang durch ihren schlaffen Körper und verwandelte sie, ebenso wie ihre Kumpanin in kürzester Zeit in einen Haufen mythischen Staubs, der durch den leichten Windhauch in alle Richtung verstreut wurde.
      Aiden blickte sich einmal schnell um, um sicher zu gehen, dass niemand etwas von diesem kleinen Intermezzo mitbekommen hatte und steckte seine Waffe wieder in den Hosenbund. Er machte sich anschließend auf den Weg zurück zum Klubrestaurant um seiner anderen Aufgabe nachzukommen, die er direkt vom Kriegsgott übertragen bekommen hatte. Den Schutz der Halbgöttin, wie Ares es so schön formuliert hatte, anders gesagt, musste er über Nyra wachen, wie ein dämlicher Wachhund, der nichts anderes zu tun hatte als sie auf Schritt und Tritt zu beobachten.
      Als Aiden durch die leeren Gassen der Innenstadt von Lávrio zurück lief zum Parthenon, dachte er immer noch über die verfahrene Situation nach, die eintreten würde, wenn Nyra herausfinden würde, dass er für ihren Vater auf sie aufpasste. Wie er sie kannte, würde sie ihn wahrscheinlich am liebsten umbringen. Nichts hasste sie mehr als von ihrem Vater bevormundet zu werden.
      Sobald er vor den Türen zum Klub stand und durch das kleine Foyer ins Innere des Restaurants gelangte, vorbei an dem Empfangstresen hinter dem eigentlich Kalliope stehen sollte und die Gäste willkommen zu heißen, wurde ihm bewusst, dass er keine laute Musik mehr aus dem Barraum hörte. Als er den Schankraum betrat, wurde ihm erst wirklich bewusst, dass abgesehen von drei Stammgästen, die an der Theke hockten und Alex, der die letzten schmutzigen Gläser säuberte und polierte, niemand mehr anwesend war.
      „Wo ist sie?“, wandte sich Aiden fragend an Alex und lehnte sich mit der Hüfte an den Tresen, verschränkte die Arme auf der glänzenden Holzoberfläche der Bar und blickte seinen Freund mit fragend hochgezogener Augenbraue an.
      Alex hob seinen Blick von den Gläsern, die er soeben zur Seite gestellt hatte. „Wo sollte sie deiner Meinung nach denn sein?“, erwiderte er als Gegenfrage.
      „Hier?!“, gab Aiden zurück und merkte, wie in ihm leichte Panik aufstieg, als er sich einmal mehr im Barraum nach Nyra umsah und sie nicht entdecken konnte.
      „Hast du mal auf die Uhr gesehen? Es ist Mitternacht. Da ist sie nicht mehr hier. Das solltest du eigentlich wissen, so oft wie du sie bewachst, meinst du nicht auch?“, bemerkte Alex knapp und schaute seinen Freund fragend an, während er die polierten Gläser hinter sich in die Glasvitrine, die mit schummrigen Licht von hinten beleuchtete wurde, abstellte. „Stella würde sie hier nicht arbeiten lassen, wenn sie immer noch hier wäre“, murmelte Alex vor sich hin, während er die letzten Gläser einräumte und sich dann wieder umdrehte und einem panisch dreinblickenden Aiden ins Gesicht sah.
      Mist! Wenn Ares herausfindet, dass ich seine kleine Prinzessin aus den Augen verloren habe, bringt er mich um!, schoss es Aiden in diesem Moment durch den Kopf, als ihm bewusst wurde, dass Nyra längst Zuhause war.
      „Wie ist sie nach Hause gekommen?“, wollte er besorgt wissen und schaute Alex fragend entgegen.
      „Vako hat sie netterweise nach Hause gebracht, weil er anscheinend bei uns in der Nähe wohnt“, erklärte Alex schlicht. „Ich konnte hier nicht weg um sie nach Hause zu bringen, da hat er sich angeboten. Du brauchst dir also keine Sorgen machen, dass sie unterwegs von Zyklopen oder sonst irgendwas angefallen wird“, bemerkte Alex mit einem lässigen Schulterzucken und einem scharfen Unterton in der Stimme, der seinen Unmut über Aidens Verhalten deutlich zum Ausdruck brachte.
      Zyklopen? Wären es doch die, da hätte ich keine Angst, dass ihr irgendwas passieren würde. Die würde sie im Handumdrehen alleine erledigen. Die viel gefährlicheren Gorgonen habe ich ja auch schon beseitig. Dennoch sind noch Schatten unterwegs die ihr mit Sicherheit nicht freundlich gesinnt sind, alleine weil sie die Tochter des Kriegsgottes ist, bemerkte er innerlich mit sarkastischer Stimme, und würde Alex das am liebsten auch ins Gesicht knallen, doch leider waren sie nicht alleine, anderenfalls hätte er dies mit Sicherheit auch getan. Schlicht und ergreifend um seinen Frust an seinem Freund auszulassen, dass er soeben versagt hatte, was seinen Auftrag anging.
    • Spoiler anzeigen

      Kisa schrieb:

      Eigentlich war es ihm schon seit dem dämlichen herum gehopse im Parthenon zu viel gewesen.
      Herumgehopse

      Kisa schrieb:

      Dort wären zu viele Unschuldige gewesen und so ganz wäre das auch nicht mit der Geheimhaltung konform gelaufen, die er als Jäger unbedingt waren musste.
      wahren

      Kisa schrieb:

      Aiden wusste nicht wie weit er in diesem Moment bereit war zu gehen. Eigentlich war es ihm schon seit dem dämlichen herum gehopse im Parthenon zu viel gewesen. Dennoch war er mit den beiden Frauen zusammen nach draußen gegangen. Trotz des Wissens, dass Nyras Blicke ihm permanent im Klub gefolgt waren, hatte er nicht anders handeln können. Zumindest seiner Meinung nach. Dass sie ihn nicht aus den Augen ließ, hatte nicht zu seinem Plan gehört. Er hatte es eigentlich vermeiden wollen, dass sie von dieser Situation überhaupt etwas mitbekam, aber das konnte er nun vergessen. Aber um ehrlich zu sein, war ihm nichts Besseres eingefallen um die beiden Frauen aus dem vollen Klub zu bekommen. Schließlich hätte er schlecht im Klubrestaurant das Feuer eröffnen können. Dort wären zu viele Unschuldige gewesen und so ganz wäre das auch nicht mit der Geheimhaltung konform gelaufen, die er als Jäger unbedingt waren musste.
      Außerdem wollte er nicht von seinem Plan abweichen, auch wenn es ihm Nyras Wut einbringen würde. Er hatte eine Pflicht zu erfüllen und der würde er auch nachkommen.
      Ich weiß nicht, irgendwie klingt der komplette erste Absatz, als würde sich Aiden für sein Verhalten vom vorherigen Kapitel beim Leser rechtfertigen wollen. Als versucht er sich zu entschuldigen, dass er die Frauen auf diese Art nach draußen gelockt hat ... :hmm:

      Kisa schrieb:

      Er wusste (Komma) dass die beiden Frauen auf ihre Art versuchten (Komma) ihn zu verführen und dazu zu drängen mit ihnen zu schlafen. Doch um ehrlich zu sein (KOmma) ekelte ihn das gerade mehr an, als das es ihn scharf machte.

      Kisa schrieb:

      Er musste seinen Würgereiz unterdrücken, der sich langsam aber sich seinen Weg in seine Kehle hinaufbahnte, als die beiden Frauen noch einen Gang zulegten.
      sicher

      Kisa schrieb:

      Sobald ihr Körper auf dem Boden aufkam, verwandelte sich der Leib des Wesens, welches sich im letzten Moment ihres Lebens zurück in ihre ursprüngliche Form verwandelte, zu Staub und wurde bei der nächsten Windbö in alle Himmelsrichtungen verteilt wurde.
      Ja, in welche ursprüngliche Form denn? Liest man den Teil aus der Sicht derer, die die erste Fassung nicht gelesen haben, dann fehlt denen an dieser Stelle etwas.
      Du erwähnst zwar zum Ende des Teils hin, dass es sich um Gorgonen handelt. Aber ich finde, an der Stelle würde eine Beschreibung ganz gut passen. Wie sehen sie aus? Und vor allem, was sind es für welche?

      Kisa schrieb:

      Doc Aiden reagierte blitzschnell und vergrub seine freie Hand in ihren langen Haaren.
      Doch ... es sei denn, Aiden ist inzwischen Doctor :rofl:

      Kisa schrieb:

      Aiden blickte sich einmal schnell um, um sicher zu gehen, dass niemand etwas von diesem kleinen Intermezzo mitbekommen hatte und steckte seine Waffe wieder in den Hosenbund.
      Er hat in einer dunklen Gasse mit einer Handfeuerwaffe auf zwei Frauen geschossen. Es sind zwei laute Schüsse gefallen ... Irgendwie glaube ich nicht, dass das wirklich keiner mitbekommen hat. Zumal du auch noch betonst, dass die Schüsse laut waren. :D
      Was hier an der Stelle vielleicht gut passen würde, wäre, dass die Jäger vielleicht modifizierte Waffen besitzen. Also Wassen, die nicht die halbe Nachbarschaft wecken, sondern zum Image des GEHEIMbundes beitragen, und eher leise und unauffällig sind. ^^ Nur als Vorschlag.

      Kisa schrieb:

      Den Schutz der Halbgöttin, wie Ares es so schön formuliert hatte, (Ich würde an der Stelle einen Punkt machen und dann droß weiter. Bietet sich an.)anders gesagt, musste er über Nyra wachen, wie ein dämlicher Wachhund, der nichts anderes zu tun hatte (Komma) als sie auf Schritt und Tritt zu beobachten.
      Als würde Aiden es wirklich schwer fallen, Nyra den lieben lange Tag zu beobachten. :grinstare:

      Kisa schrieb:

      „Wie ist sie nach Hause gekommen?“, wollte er besorgt wissen und schaute Alex fragend entgegen.
      „Vako hat sie netterweise nach Hause gebracht, weil er anscheinend bei uns in der Nähe wohnt“, erklärte Alex schlicht. „Ich konnte hier nicht weg um sie nach Hause zu bringen, da hat er sich angeboten. Du brauchst dir also keine Sorgen machen, dass sie unterwegs von Zyklopen oder sonst irgendwas angefallen wird“, bemerkte Alex mit einem lässigen Schulterzucken
      Ich finde es etwas fahrlässig von Alex, dass er Nyra einfach mit Vako nach Hause fahren lässt, wo er den Kerl gerade mal ein paar Stunden kennt. :hmm:

      Kisa schrieb:

      Dennoch sind noch Schatten unterwegs (Komma) die ihr mit Sicherheit nicht freundlich gesinnt sind, alleine weil sie die Tochter des Kriegsgottes ist,

      Bis auf die Sachen, die ich dir oben angemerkt habe, ist mir in dem Teil nichts aufgefallen. Ich fand ihn auf jeden Fall besser und logischer als den letzten Teil. Bin voll und ganz zufrieden. :) Da hast du unsere Bedenken ja nochmal schön umschifft und gut umgesetzt. ^^
      Mal sehen, wie es nun weitergeht und ob Nyra überhaupt daheim ankommt. :rofl:

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen
    • Hi Kisa,
      ich fand den letzten Teil auch gut. Es war auf jeden Fall sinnvoll, dass man am Ende noch mal erfahren hat, dass es sich um Gorgonen handelte. Später solltest du dann irgendwann mal erklären, was Gorgonen sind und was sie so gefährlich macht. Sonst kommt einem Aiden hier unnötig grausam vor. Ich hab mich zum Beispiel gewundert, warum er den beiden nicht mal die Chance lässt, sich zu verziehen. Aber vielleicht ist es wie bei Buffy mit den Vampiren, die sind einfach böse.
      Was mich ein bisschen irritiert hat, war der Zeitsprung: Plötzlich ist es Miternacht. Mir war gar nicht bewusst, dass Aiden so lange fort war. Das lässt sich ja nur so erklären, dass er weit weg vom Parthenon war und dementsprechend lange für den Rückweg gebraucht hat - das hat man aber auf dem Hinweg nicht mitbekommen. Eine andere Erklärung wäre, dass es bereits recht spät war - das solltest du dann im Restaurant explizit erwähnen (Oder hab ich das bloß überlesen? Dann ignorier diesen Text hier bitte ;) ).
      Freu mich scjon auf die nächsten Teile.
      LG Dinteyra
      "Run like hell, because you always need to. Laugh at everything, because it's always funny ...
      Never be cruel and never be cowardly, and if you ever are, always make amends ..."

      -The Doctor
    • Dinteyra schrieb:

      ich fand den letzten Teil auch gut. Es war auf jeden Fall sinnvoll, dass man am Ende noch mal erfahren hat, dass es sich um Gorgonen handelte. Später solltest du dann irgendwann mal erklären, was Gorgonen sind und was sie so gefährlich macht. Sonst kommt einem Aiden hier unnötig grausam vor. Ich hab mich zum Beispiel gewundert, warum er den beiden nicht mal die Chance lässt, sich zu verziehen. Aber vielleicht ist es wie bei Buffy mit den Vampiren, die sind einfach böse.
      Das kommt noch, also die Erklärung. Die wird kommen wenn er Nyra gegenüber erklären muss, was in der Situation wirklich abgelaufen ist, aber wie gesagt, dass kommt noch und kann vielleicht auch noch drei bis vier kapitel dauern, aber ich werde darauf definitiv zurückkommen. :)

      Dinteyra schrieb:

      Was mich ein bisschen irritiert hat, war der Zeitsprung: Plötzlich ist es Miternacht. Mir war gar nicht bewusst, dass Aiden so lange fort war. Das lässt sich ja nur so erklären, dass er weit weg vom Parthenon war und dementsprechend lange für den Rückweg gebraucht hat - das hat man aber auf dem Hinweg nicht mitbekommen. Eine andere Erklärung wäre, dass es bereits recht spät war - das solltest du dann im Restaurant explizit erwähnen (Oder hab ich das bloß überlesen? Dann ignorier diesen Text hier bitte ).
      Also das Parthenon öffnetet gegen 20 Uhr und der ganze Kram der vorher schon passiert ist, mit dem Tanzen den Beobachten von Nyra und dem kleinen Intermezzo zwischen Vako, Alex und Aiden nimmt ja auch ein bisschen Zeit in Anspruch, deswegen sind auch recht schnell vier stunden vergangen, ohne das man das wirklich bemerkt hat.
      Du hast natürlich recht explizit habe ich nicht erwähnt wie viel hur es ist (muss auch ehrlich gestehen, dass ich es blöd finde, dass in den Text mit einzubauen.....) Aber vielleicht sollte ich an einer anderen Stelle schon einmal einen hinweis auf die Uhrzeit geben.... ich denk mal darüber nach wie ich es nachträglich noch einbauen kann :)

      xoxo
      Kisa
    • @Rael wie versprochen bekommst du/ihr heute etwas neues zu lesen. Ich weiß, dass es schon eine ganze Zeit her ist, seitdem ich zuletzt hier was rein gestellt habe, aber ich hatte da einen kleinen Hänger und wusste nicht so recht wie ich weiter schreiben sollte. Doch das hat sich ein bisschen gelegt und ich hoffe nun, dass es hier stetig weiter gehen wird :D


      Kapitel 13: Realität II
      „Mit Vako?“, stieß Aiden wütend und mit fragendem Unterton in der Stimme hervor, wobei er seinen Freund mit finsterer Miene musterte. „Du vertraust einem fremden Typen, über den du nichts weißt und den du kaum kennst, einfach so deine Schwester an? Weißt du eigentlich was da alles passieren kann?“ Aiden stand mit zusammengekniffenen Augen Alex gegenüber und versuchte seinem Freund begreiflich zu machen, wie gefährlich das für Nyra war, was Alex einfach so zugelassen hatte. Um seinen Worten noch mehr Nachdruck zu verleihen, fuchtelte er wild mit seinen Händen herum, um die Gefahr die für Nyra bestand zu verdeutlichen.
      „Natürlich weiß ich das“, brachte Alex nun auch wütend hervor, als er den Lappen auf den Tresen schleuderte mit dem er diesen eben noch sauber gewischt hatte. „Aber mir erschien es besser sie mit ihm gehen zu lassen, als sie alleine durch die Dunkelheit los laufen zu lassen. Außerdem kann sich meine Schwester bestens verteidigen, wie du sehr wohl weißt.“
      „Ja, aber nur wenn sie nicht vor Schock wie erstarrt ist“, fuhr Aiden Alex an und spürte wie sich in ihm immer mehr Sorge ausbreitete. Ein mehr als nur merkwürdiges Gefühl im Bezug auf Nyra, welches er vor einigen Wochen noch nicht gehabt hatte, wie er sich selbst eingestand. Das war erst entstanden, als er gesehen hatte, wie sie beinahe von dem Flammenschwert des Titanenherrschers in zwei Hälften gespalten worden wäre. Die Angst sie zu verlieren, schlich sich langsam aber sich in seinen Körper und würde ihm noch so einige Probleme bereiten, wie er selber sehr wohl wusste. Schlussendlich würde er aufgrund seiner Empfindungen die meisten mit ihrem Vater bekommen, wenn er es sich genau überlegte.
      Alex schüttelte energisch den Kopf, als er Aiden mit seinen Augen fixierte. „Außerdem glaube ich nicht, dass es so eine gute Idee gewesen wäre, dass du Nyra nach Hause gebracht hättest. Sie war verdammt sauer als sie wieder rein kam“, bemerkte Alex und musterte Aiden einmal mehr eingehend. „Sie wollte mir nicht verraten, was draußen passiert war, aber an ihrer Reaktion war ganz klar zu erkennen gewesen, dass du irgendeinen Mist verzapft hattest“, fuhr Alex Aiden an und blickte ihn dann herausfordernd an. „Also, was hast du angestellt, dass meine Schwester so aufgeregt hat?“, verlangte er zu erfahren und schaute Aiden immer eindringlicher an.
      Scheiße!, fluchte Aiden innerlich und blickte seinen Freund entsetzt an. Sie konnte unmöglich mitbekommen haben, was draußen passiert war. Das hätte ich doch bemerkt. Ich hätte sie bemerkt. Immer!
      „Aiden!“, stieß Alex drohend aus und wartete immer noch ungeduldig auf die Antwort, die er von seinem Freund gefordert hatte.
      „War sie wirklich draußen?“, fragte Aiden noch einmal nach, um sicher zu gehen, dass das Horrorbild, welches sich in seinem Kopf zusammen setzte nicht der Realität entstammte.
      „Ja“, zischte Alex wütend und mit zusammengekniffenen Augen, wobei er den verzweifelten fragenden Ton in Aidens Stimme vollkommen ignorierte. Er wollte in seinem Freund gerade den Bösen sehen, weil er seine kleine Schwester irgendwie verletzt hatte und das passte Alex absolut nicht.
      „Verdammte Scheiße“, fluchte Aiden laut und fuhr sich aufgebracht durch die dunklen Haare, während er sich mit seinen Armen von der Theke abstieß und nun im Schankraum auf und ab tigerte, während er fieberhaft überlegte, wie er es wieder bei Nyra gut machen konnte, was sie draußen gesehen hatte. Oder viel mehr wie er ihr erklären konnte, dass das Gorgonen waren und keine normalen Frauen. Egal, welche Erklärung er sich zurecht legte, er wusste so schon, dass sie ihm nicht so einfach Glauben schenken würde.
      Alex schloss die Augen für einen kleinen Moment und betete innerlich um Beherrschung, damit er seinem Freund nicht den Kopf abriss. „Bitte sag mir jetzt nicht, dass du mit den beiden dummen Schlampen herumgemacht hast und dass meine kleine Schwester dich dabei gesehen hat“, zischte Alex durch zusammengebissene Zähne an Aiden gewandt und richtete seine durchdringenden grünen Augen auf ihn.
      Dieser zuckte bei Alex´ Worten zusammen und verzog das Gesicht zu einer Grimasse, die deutlich machte, dass er eben genau das getan hatte, was ihm von Alex vorgeworfen worden war.
      Alex seufzte geschlagen. „Das ist jetzt nicht dein Ernst, Aiden!“
      „Doch“, stieß dieser aus und drehte sich mit funkensprühenden Augen zu Alex um. „Was hätte ich denn deiner Meinung nach machen soll? Hätte ich hier im Klub auf die beiden schießen sollen?“
      Alex blickte Aiden verwirrt an. „Wie meinst du das?“
      Aiden kniff einmal mehr in dieser Nacht seine Augen zusammen und musterte seinen Freund eingehend. „Dass das keine normalen Menschen waren, sondern zwei Gorgonen, die hier drin auf Beutezug waren“, erwiderte er erklärend und lehnte sich wieder an die Theke. „Sie haben mit ihren herumgewackel versucht die Männer anzulocken, sie mit nach Hause zu schleifen und dort auf bestialische Weise umzubringen.“
      „Ähm… so haben sie gar nicht ausgesehen“, stellte Alex mit unsicherer Stimme fest.
      Aiden verdrehte die Augen bei den Worten seines Freundes. „Natürlich nicht. In ihrer wahren Gestalt würden sie nicht einmal Würmer und Käfer anlocken.“
      Alex stieß ein kleines Lachen aus, als er die verkniffe Miene seines Freundes sah. „Ich bin mal gespannt wie du Nyra versuchst die Situation zu erklären“, bemerkte er freudestrahlend. „Wenn du das machst, sagst du mir dann bescheid? Ich hätte gerne Karten in der ersten Reihe, wenn Nyra ausrastet.“
      „Ja, ja“, grummelte Aiden vor sich hin, winkte ab und machte sich dann davon. Er hatte ein ungutes Gefühl in der Magengegend, das ihm riet sich so schnell wie möglich auf den Weg zu Nyras Haus zu machen, um sich zu versichern, dass sie dort auch heil angekommen war. Denn so wirklich traute er Vako nicht. Da half es auch nicht, dass Alex dies tat, er selbst hatte einfach im Gefühl, dass mit diesem Typen irgendwas nicht stimmte.
      Aiden verließ den Klub und machte sich auf den Weg zu seinem Auto, dass er, sobald er hinterm Steuer saß, mit rascher Geschwindigkeit über die kurvenreiche Küstenstraße lenkte. Schnell als eigentlich möglich befand er sich dann vor Nyras Haus, wo er gerade noch sehen konnte, wie sie aus dem Auto von Vako stieg und die Veranda bis zur Haustür hoch ging. Diese wurde in jenem Moment geöffnet und anders als zu erwarten war, kam nicht Stella, Nyras Mutter, durch die Tür sondern ihr Vater, Ares.
      Was zum Teufel macht der denn hier?, schoss es Aiden durch den Kopf, als er den ehemaligen Kriegsgott in der Eingangstür stehen sah. Anscheinend musste es Nyra genauso gehen, denn diese blieb auch einen Moment wie vom Schlag getroffen stehen und starrte ihren Vater irritiert an. Wie Aiden es von seinem Platz aus sehen konnte, lieferten sich die beiden einmal mehr ein scharfes Wortgefecht an dessen Ende Nyra ins Haus ging und Ares mit finsterer Miene die Veranda verließ und dabei bemerkte, dass seine Tochter nicht von ihm nach Hause gebracht worden war, sondern von einem für ihn vollkommen Fremden.
      Ares betrachtete das schwarze Auto mit düsterer Miene, doch bevor er sich denjenigen genauer anschauen konnte, der hinter dem Steuer saß, fuhr der Wagen auch schon wieder los und Ares blieb nichts anderes übrig, als diesem misstrauisch hinterher zu blicken. Während er dies tat, fiel ihm Aidens Auto auf, welches noch am Rande der Einfahrt stand und an dem Vako soeben vorbei gerauscht war.
      Ares fixierte Aiden in seinem Wagen mit wütender Miene und kam mit festen und schnellen Schritten auf ihn zu, umrundete die Motorhaube und riss die Wagentür auf und ließ sich anschließend auf den Beifahrersitz fallen. Der Kriegsgott drehte sich in seinem Sitz halb zu Aiden um und funkelte ihn an. „Warum hast du sie nicht nach Hause gebracht?“, verlangte er von Aiden zu erfahren.
    • Spoiler anzeigen


      Kisa schrieb:

      Um seinen Worten noch mehr Nachdruck zu verleihen, fuchtelte er wild mit seinen Händen herum, um die Gefahr (Komma) die für Nyra bestand (Komma) zu verdeutlichen.

      Kisa schrieb:

      Weißt du eigentlich (Komma) was da alles passieren kann?“

      Kisa schrieb:

      fuhr Aiden Alex an und spürte wie sich in ihm immer mehr Sorge ausbreitete. Ein mehr als nur merkwürdiges Gefühl im Bezug auf Nyra, welches er vor einigen Wochen noch nicht gehabt hatte, wie er sich selbst eingestand. Das war erst entstanden, als er gesehen hatte, wie sie beinahe von dem Flammenschwert des Titanenherrschers in zwei Hälften gespalten worden wäre. Die Angst sie zu verlieren, schlich sich langsam aber sich in seinen Körper und würde ihm noch so einige Probleme bereiten, wie er selber sehr wohl wusste.
      Das würde ich an der Stelle weglassen, weil es im Grunde die gleiche Bedeutung hat, wie das blau markierte ... es liest sich sonst etwas brüchig.

      Kisa schrieb:

      „Sie wollte mir nicht verraten, was draußen passiert war, aber an ihrer Reaktion war ganz klar zu erkennen gewesen, dass du irgendeinen Mist verzapft hattest“, fuhr Alex Aiden an und blickte ihn dann herausfordernd an. „Also, was hast du angestellt, dass meine Schwester so aufgeregt hat?“, verlangte er zu erfahren und schaute Aiden immer eindringlicher an.
      gleicher Aufbau.
      Vorschlag: sprach Alex sauer und beäugt ihn dann herausfordernd...<-- keine Ahnung . aber irgendwas, damit du von den vielen "an" wegkommst XD

      Kisa schrieb:

      gefordert hatte.
      „War sie wirklich draußen?“, fragte Aiden noch einmal nach, um sicher zu gehen, dass das Horrorbild, welches sich in seinem Kopf zusammen setzte nicht der Realität entstammte.
      zsm

      Kisa schrieb:

      Dieser zuckte bei Alex´ Worten zusammen und verzog das Gesicht zu einer Grimasse, die deutlich machte, dass er eben genau das getan hatte, was ihm von Alex vorgeworfen worden war.
      an der Stelle überflüssig, man weiß ja, auf was es bezogen ist.

      Kisa schrieb:

      „Sie haben mit ihren herumgewackel versucht die Männer anzulocken, sie mit nach Hause zu schleifen und dort auf bestialische Weise umzubringen.“
      groß

      Kisa schrieb:

      Schnell als eigentlich möglich befand er sich dann vor Nyras Haus, wo er gerade noch sehen konnte, wie sie aus dem Auto von Vako stieg und die Veranda bis zur Haustür hoch ging.
      Schneller
      nur fliegen ist schöner wah? Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass er da gleichzeitig mit Nyra und Vako aufkreuzt und dann nicht mal bemerkt wird, wenn er da vor der Einfahrt stehen bleibt ... :hmm:


      Es geht also auch hier mal weiter. Das freut mich. ^^
      Das Gespräch der beiden Kerle fand ich eigentlich ganz gut. Auch, wenn ich nicht verstehen kann, wie es besser sein kann, Nyra mit Vako loszuschicken, anstatt sie allein gehen zu lassen. Wenn sie sich doch angeblich so wunderbar selbst verteidigen kann. :D
      Und mir kommt der Stimmungsumschwung von Alex auch etwas zu plötzlich. Erst wirkt es, als wollte er Aiden am Hemdkragen über den Tresen zerren und dann amüsiert er sich darüber, wie wütend Nyra wohl reagiert, wenn Aiden von seinen Absichten erzählt. Da fehlt für mich irgendwie der Übergang :hmm:
      Ansonsten ein guter Teil. Vor allem bin ich erleichtert, dass Nyra sicher daheim angekommen ist und Vako sie nicht irgendwohin verschleppt hat :rofl:

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen