Splitter

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    • Da ich gerade in der Stimmung bin, heute gleich noch die zweite Geschichte.

      Das Artefakt des Todes:
      Hier muss ich ehrlich sagen, bin ich zwiegespalten. Von der Idee her ist sie [die Geschichte] gut, aber es wirkt mehr wie zwei auf einmal, wo sich der Sinn nicht erschließet, warum das eine so wichtig für das andere ist. Verstehe mich nicht falsch, der Zusammenhang ist durchaus deutlich, aber ich habe am Ende nur ein riesiges Fragezeichen auf dem Kopf. Gewollt, sicher, aber ich bin uneins, ob es der Geschichte so guttut. Wenn man mich jetzt versteht. Vielleicht wolltest du auch zu viel auf einmal. Es wirkt überladen auf mich.
      Verstärkt wird der Eindruck durch das hochtrabende Geschwafel [Ritual] am Ende. Ach, ich weiß nicht. Zwiespalt eben.
      Dass mit dem Schwert hat sich mir auch nicht ganz erschlossen, aber ich habe vielleicht gerade ein zu großes Brett vorm Kopf, warum das von Bedeutung sein soll.
      Fragen und Spekulationen sind gut, aber hier dreht sich alles nur.

      Spoiler anzeigen

      "Seid gegrüsst, ihr Verblendeten! Willkommen bei "Looking Glass".
      Ich besitze selbst keinen Namen, aber ihr könnt mich Nothing nennen. Ich arbeite, nein, ich habe für eine Organisation gearbeitet, die weltweit, (kein Komma) jenseits von Regierungen operierte und es noch immer tut. Die Organisation nennt sich übrigens "Der Wall". Ein sehr einfallsloser Name, wie ich finde.
      Wie dem auch sei. Amelia, du Schönheit, dich fand ich, als du 15 Jahre alt warst. In Australien flohst du vor Wilderen und wurdest sogar tödlich verwundet. Wäre ich nicht dort gewesen, hätten dich diese Bastarde getötet und nie hätte jemand deine Vollkommenheit sehen können. Die Medien hätten dich als eine Laune der Natur, als mutierten Bären abgetan. Dabei bist du so viel mehr.
      Samu, dich traf ich öfters in meinem Leben. Schon in meiner Anfangszeit, als ich noch ein treues Mitglied von "Der Wall" war, sah ich dich. Damals warst du ein kleiner Junge aus Afrika und du konntest uns entkommen. Später, als ich meine Pläne zu entwickeln begann, traf ich dich in London, aber du erkanntest mich und warst wieder weg. Dann(,) als du 35 warst, kamst du ausgerechnet zu mir und sagtest, dass du es Leid bist wegzulaufen und ich legte dir meine Hand auf die Schulter und sagte, dass es schon bald so weit sei, sich der Welt zu offenbaren.
      Lyria, oder sollte ich besser sagen: die, der der (versuche solche Dinge wie doppelte oder gar wie hier dreifache Artikel zu meiden; mir möchte aber gerade beim besten Willen keine bessere Formulierung einfallen) Sonne am nächsten ist, ich verneige mich vor eurer (ist es eine Anrede, dann: Eurer) Stärke. "Der Wall" hatte euch (Euch) bereits gefangen, eingesperrt in einen Käfig, der euresgleichen nicht würdig war. Ich bin zu tiefst erfreut, dass mein Letzter (letzter) Akt bei "Der Wall" geglückt ist. Als einzige (Einzige) von vielen, die sie gefangen haben, konntet ihr (Ihr) entkommen, aber natürlich nur, weil ich euch (Euch) geholfen habe. Ihr wart die Letzte der vier, die ich wollte.
      Wir dürfen aber nicht Henry vergessen. Dich fand ich in einer Gasse in Deutschland. Du hattest nichts außer deinen (deinem) Namen. Warst ein Obdachloser und hast dich von Abfall ernährt. "Der Wall" war noch nicht hinter dir her. Sie wussten nicht einmal, dass du existierst. Denn deine Macht ist so unscheinbar und doch ist sie so mächtig. Du warst es, der mir die Augen öffnete und mir zeigte, dass die Welt erneuert werden muss und dafür bin ich dir zu ewigen Dank verpflichtet.
      Ihr Vier werdet zu den Vorreitern einer neuen Zivilisation werden. Ihr Vier werdet die neuen Reiter der Apokalypse sein. Ihr Vier werdet den Menschen die Augen öffnen und ihnen zeigen, dass sie nicht auf der obersten Stufe der Evolution stehen. Das ist das Ziel von "Looking Glass".
      "Der Wall" wird jedoch versuchen uns aufzuhalten und vermutlich, falls er es nicht schon tut, wird die Organisation uns abhören, uns verfolgen und versuchen unseren Plan zu vereiteln. Doch wir sind bald schon sicher, denn sie können uns schon bald nicht mehr erreichen, da wir in deine Welt gehen, oh große Sonne Lyria.", danach (Komma weg, groß weiter) war nur noch rauschen zu hören.
      "Wir waren zu spät, Sir!
      Es war allein mein Verschulden, da ich zu spät den Befehl zum Zugriff gegeben habe!", sprach der große muskelbepackte Mann in der roten Uniform, die an Militärbekleidung erinnerte.
      Sein Vorgesetzter, der mit dem Rücken zu ihm stand und aus dem großen Fenster starrte, wirkte fast schon so zierlich und klein wie ein 13 Jähriger (entweder: 13jähriger oder besser: dreizehnjähriger) Junge. (Übrigens sind Dreizehnjährige gar nicht mehr so klein, aber das nur am Rande. Möchte eigentlich nur ausdrücken, dass hier die Vorstellungen auseinander gehen.) Er deutete dem Offizier an seine Seite zu kommen und nach draußen zu sehen. Was man dort sah, war eine Armee, eine Privatarmee, und jeder von ihnen (ihnen passt hier nicht, du bezieht dich immer noch auf die Armee; besser: jeder der Soldaten/Männer/was immer es sind) trug eine rote Uniform mit einer Art Mauer auf der Brust, dies war "Der Wall". Alle dort draußen taten etwas, ob es nun scheinbar zielloses marschieren war, Schießübungen auf unmenschlich kleine, schnelle, extrem gepanzerte Ziele, Mechaniker, die die gepanzerten Fahrzeuge reparierten , oder ein junger Mann, der quer über das riesige Areal rannte, um irgendetwas abzuholen; alle taten etwas. (Sieh dir den Satz nochmal an. Er ist an sich schon richtig, aber ein kleines, viel zu kompliziertes Monsterchen. :) )
      Der kleine Vorgesetzte drehte sich zum dem großen Offizier, funkelte ihn böse an und brüllte ihn an,(Doppelpunkt) "Offizier Ferris, wissen sie (Sie), wie lange wir diesen Mann und seine Organisation schon verfolgen?", noch (Komma weg, groß weiter) bevor Offizier Ferris etwas sagen konnte sprach sein Vorgesetzter weiter, (mach ruhig hier einen einfachen Punkt) "Wir verfolgen ihn schon seit Jahrzehnten und anstatt dass sie zugreifen, lassen sie ihn einfach entkommen, nur um an mehr Informationen zu kommen? Mein Vater hätte es vielleicht so gehandhabt, aber ich bin nicht mein Vater!"
      "Dies wird nicht noch einmal geschehen, Misses Wall!", rief Offizier Ferris schnell, um nicht weiter von seinem Vorgesetzten angebrüllt zu werden. Seit Mister Wall im Kampf gefallen war, hatte der nächste und letzte Wall in der Erbfolge das sagen (Sagen). Dass es ausgerechnet seine Tochter sein musste, die nun den obersten Posten in der Organisation zur Bekämpfung magischer Aktivitäten, "Der Wall", sein musste, passte ihm gar nicht. Noch dazu mochte er keine schreienden, hohen Stimmen, da sie ihm in seinen Ohren schmerzten; und er hatte verdammt gute Ohren.
      "Sie haben Recht!", sprach sie, "nie (groß) wieder werden sie (Sie) versagen! Doch wie jeder Versager haben sie (Sie) das Recht dazu, zu kämpfen und ihre (Ihre) Schmach wieder gut_zu_machen. Nehmen sie ihre (Sie Ihre) Waffe und töten sie mich!"
      Offizier Ferris sah tief in Misses Walls blutroten Augen, die ihn böse anstarrten. Nach einer unendlich dauernden Anzahl an Sekunden kniete er sich schlieslich (schließlich) nieder und zeigte ihr seinen Nacken, (Punkt) "Sie wissen, ich hasse es, eine Frau als Vorgesetzte zu haben. Jedoch respektiere ich, genau so wie mein Vater und Großvater vor mir, die roten Augen der Familie, die sich seit der Gründung der Organisation, (Komma weg) Wall nennt. Ich gebe meinen Namen Ferris, meinen Titel des Offiziers und mein Leben in eure (Eure) Hände und werde als Nichts durch eure (Eure) Waffe zu Grunde gehen."
      Nach einer weiteren endlos langen Zeit des Zögerns und Nachdenkens seufzte sie schlieslich (schließlich) und sprach die Worte, die ihr Vater ihr fast schon eingeprügelt hatte, (Doppelpunkt) "Ihr seid ein ehrenvoller Mann und dem Namen Wall treu ergeben und deshalb gebe ich euch (Euch) den Namen, den euer (Euer) Großvater von meinen Vorfahren erhielt und an seinen Sohn, euren (Euren) Vater, weitergab, wieder und ebenso erhaltet ihr euren (Ihr Euren) Titel, den ihr (Ihr) selbst errungen habt, aufs neue (Neue)!"
      Ein Hieb mit einem Schwert schlug dem Offizier Ferris den Kopf vom Leibe, der wenige Sekunden später mit einem leisen poltern (Poltern) auf dem Boden aufschlug und zu den Füssen (Füßen von Wall liegen_blieb. "Damit ihr (Ihr) jemand sein könnt, der einen Namen trägt, den er verdient, wenn ihr (Ihr) vor Gottes Haus tretet und um Einlass bittet! Euren Rang tragt mit Ehre in den tot so das eure (Tod, Komma, sodass Eure) Ahnen euch (Euch) erkennen mögen, wenn ihr (Ihr) eintretet in das Totenreich!" das (Das) Schwert, mit dem sie ihn geköpft hatte, war das zerbrochene Schwert ihres Vaters gewesen, jenes (Punkt, groß weiter) Schwert hatte sie neu geschmiedet, auf dass es ihr gehorchen würde, und sie sah nun, dass es dies tat.
      Der Leichnahm von Ferris wurde später mit allen ehren (Ehren) neben den Gräbern seines Vaters und Großvaters begraben und so wie bei den Gräbern seiner Vorfahren stand auch auf seinem Grab "Starb als treuer Mann des Walls!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kitsune ()

    • Danke @Kitsune

      Kitsune schrieb:

      Da ich gerade in der Stimmung bin, heute gleich noch die zweite Geschichte.

      Das Artefakt des Todes:
      Hier muss ich ehrlich sagen, bin ich zwiegespalten. Von der Idee her ist sie [die Geschichte] gut, aber es wirkt mehr wie zwei auf einmal, wo sich der Sinn nicht erschließet, warum das eine so wichtig für das andere ist. Verstehe mich nicht falsch, der Zusammenhang ist durchaus deutlich, aber ich habe am Ende nur ein riesiges Fragezeichen auf dem Kopf. Gewollt, sicher, aber ich bin uneins, ob es der Geschichte so guttut. Wenn man mich jetzt versteht. Vielleicht wolltest du auch zu viel auf einmal. Es wirkt überladen auf mich.
      Verstärkt wird der Eindruck durch das hochtrabende Geschwafel [Ritual] am Ende. Ach, ich weiß nicht. Zwiespalt eben.
      Dass mit dem Schwert hat sich mir auch nicht ganz erschlossen, aber ich habe vielleicht gerade ein zu großes Brett vorm Kopf, warum das von Bedeutung sein soll.
      Fragen und Spekulationen sind gut, aber hier dreht sich alles nur.

      Vielleicht wollte ich wirklich zuviel... keine Ahnung :D
      Ich persönlich finde es halt cool wenn man was überhaupt nicht versteht und das ganze später klarer wird
      Das Ritual soll so hochtrabend sein... soll leicht mittelalterlich klingen

      und für die Korrektur
    • Zwei auf einmal heute.

      Die Bestie aus Fleisch und Stahl:
      Die Geschichte gefällt mir wieder um einiges besser. Sie wirkt klarer, arbeitet auf ein Ziel hin und nicht auf gefühlte zehn. :D
      Der Titel verrät einiges, aber wird erst am Ende noch einmal wirklich deutlich, auch wenn etwas plump, was nicht negativ gemeint ist.
      Es bleiben hier natürlich auch Fragen offen, aber das ist gut und in Ordnung bei Kurzgeschichten. Hier häufen sie sich aber nicht so extrem wie in der zweiten Geschichte. Gehirn überfordern schön und gut, aber in Maßen. :)

      Ich gebe dir noch einmal den Rat, für deine Splitter, die du in Zukunft verfasst: Schau dir Kommaregeln an. Schau, was Haupt- und Nebensatz ist und wie Kommata gliedern und welche Wörter oder Wortgruppen immer von einem Komma begleitet werden (oder nicht). Phi hat irgendwo in den Tiefen der Schreibwerkstatt (glaube ich) ein schönes Thema dazu verfasst.
      Ich weiß, so etwas prägt sich nicht von heute auf morgen ein, aber es hilft vielleicht, etwas mehr Gefühl dafür zu bekommen und mit der Zeit weniger Fehlerchen zu machen.

      Spoiler anzeigen
      Nun war John schon einige Jahre in dieser neuen Welt und mehr oder weniger hatte er so ziemlich alles überlebt. Eine dieser riesigen Kreaturen hätte ihm vor kurzen (kurzem) beinahe seinen linken Arm abgebissen, noch dazu war dieses Monster nicht einmal ein Auftrag (gewesen; es ist ja Vergangenheit bzw. vorbei, oder?), weshalb er dafür nichts erhalten würde.

      Früher schon, noch vor der Katastrophe, war er ein Kopfgeldjäger gewesen, hatte Menschen umgebracht, weil irgendjemand auf der Welt dachte, dass der Tod dieser Person ein paar Tausend lumpige alte Geldscheine wert waren. Jetzt waren diese Scheine einfach nur noch Papier und dazu auch noch ein wertloses (vielleicht besser: wertlos), da es sich nicht einmal wirklich dazu eignete, sich den Arsch beim Scheißen auszuwischen.

      Er dachte daran, wie das alles begonnen hatte, während er am Boden lag.

      Nachdem dieses eine Monster auftauchte, das aussah wie ein Echsen-Bären-Mensch-irgendwas, war das Chaos ausgebrochen und es dauerte nicht lange, bis überall auf der ganzen Welt genau das Selbe (dasselbe) geschah. Es tauchten mehr dieser Kreaturen auf und die Menschen wurden von ihnen getötet. Die meisten, die damals starben, waren Familien, die immer schon nach dem Gesetz lebten, Unschuldige. Im großen und ganzen (Großen und Ganzen) wird die Welt heute nur noch von irgendwelchen Kriminellen bewohnt, die nicht gezögert hatten, alles und jeden zu erschießen und wenn es nur für ein Stück Brot war.

      Er dachte darüber nach, was mit jenen geschah, die gebissen wurden. Sie verwandelten sich in jene Kreaturen. Die Verwandlung war sehr schmerzvoll und man konnte unter keinen Umständen das Bewusstsein verlieren. Wenn man nicht schnell handelte, verlor das Opfer die Kontrolle über sich selbst und konnte sich selbst nicht mehr töten.

      Nach ein paar Jahren waren plötzlich, alleine in Nordamerika, hunderte von Kultisten, Fanatiker und Prediger aufgetaucht. Viele wurden getötet. Einmal hatte er einen dieser Typen gesehen, wie er auf einen Pfahl gebunden wurde und dort hatte man ihn dann hängen lassen. Er redete pausenlos davon, dass er den Frieden bringen, die Welt von den Monstern erlösen würde, wenn man seinem Glauben an den Gott der Magie folgen würde, er (Punkt, groß weiter) starb Gott sei Dank nach zwei Tagen, noch einen Tag und John hätte jeden dort umgebracht und sei es nur darum gewesen, da sie dem Irren nicht das Maul zugeklebt hatten.
      Ein paar von den Spinnern hatten Glück und blieben in einer Stadt, wo man sie tolerierte. Die wenigsten waren umhergezogen und versuchten in anderen Dörfern, Städten oder auf dem Land Leute für sich zu gewinnen. Zurzeit gab es anscheinend nur einen davon. Gerüchten zufolge war er im Süden unterwegs und hatte ganze Städte unter seine Kontrolle gebracht, aber vermutlich waren das nur Fehlinformationen oder der Typ hatte Waffen in Hülle und Fülle. Zu gerne wäre er einmal dorthin gegangen.

      Die Schmerzen wurden größer und seine Knochen begannen zu brechen.

      Seine 70 langen Jahre des Lebens waren echt beschissen hoch zehn. Es hatte nicht viel gegeben außer den Tod. Obwohl, da war etwas, es war Liebe. Er hatte einst geliebt. Als er noch zur Schule ging, mit 17 Jahren war da dieses eine Mädchen. Er kannte noch nicht einmal ihren Namen, aber das war egal, denn für ihn war sie ein Engel. Für ihn war das auch ihr Name, ja, er würde sie ab jetzt Angel nennen. Das war ein schöner Name.

      Er nahm seine Pistole und hielt sie an seine Schläfe.

      Der Kopfgeldjäger stellte sich vor, dass er den Mut gehabt hätte, sie anzusprechen. Sie hätten zusammen ins Kino gehen können. Irgendwann hätte er ihr dann ein Haus gebaut. Er hätte zwei Kinder mit ihr gehabt. Einen Sohn, der seinen Namen trug, und eine Tochter, die er Hope nennen würde. So wie die Hoffnung, das[color {red]s[/color] irgendwann diese verdammte Welt wieder so werden würde wie früher.

      Man hörte einen Knall, der noch weit zu hören war. So weit, dass eine kleine Gruppe von Menschen diesen Knall hörte (besser: vernahm; oder ähnliches, einfach zur Meidung der Dopplung) . Die kleine Gruppe lauschte in die Dunkelheit und wagten nicht etwas zu sagen. Eine kurze Zeit später ertönte ein unmenschlicher Schrei.

      Dort wo der Kopfgeldjäger gelegen hatte, war nur noch viel Blut und graues Haar, nein es war Fell zu sehen. Sein Körper war tot und doch war er es nicht. Er war nun eine Bestie, ein graues Monster, das mehr tot als lebendig schien. Er wollte nichts lieber als zu jagen und der nächste Ort, an dem es etwas zu jagen gab, war ein kleines Lagerfeuer. An diesem Feuer war eine kleine Gruppe aus fünf Personen und nur eine von ihnen würde überleben. So [color=blue [/color]würde das einäugige Biest, dessen halber Schädel aus Stahl bestand, länger die Angst schmecken können, die der Gejagte zweifellos ausströmen würde.




      Die Irre mit den Schatten:
      Die Geschichte gefällt mir bis jetzt am besten. Sie ist einfach, aber dennoch geheimnisvoll, sie ist ein wenig gespenstisch und Alex tut einem am Ende leid. Man fragt sich, was es mit den Schatten wirklich auf sich hat und warum sie "untersucht" wird, außer die Tatsache, das man wissen will, wie gefährlich sie ist. Gefährlich für wen?
      Auch den Bogen, den du schlägst, gefällt mir. Am Ende sind wir wieder am Anfang. Oder so. 8D
      Uh, so was mag ich. Schreiberisch sehr einfach, aber passend. Hier kommt es gut ohne ausschweifende Beschreibungen aus. Mehr davon.

      Hier gebe ich dir für die Zukunft mit: Wörtliche Rede anschauen. Und: Höfliche Anrede.
      Schau dir auch ruhig Geschichten von anderen an, um zu sehen, wie es gehandhabt wird. :) Oder blätter in deinem Lieblingsbuch.
      Ach ja, was ich dich auch fragen wollte: Wo bzw. womit schreibst du? Direkt hier im Forum oder nutzt du ein Programm? Wenn Ersteres: Schwenke auf Schreibprogramm mit Rechtschreibprüfung um. Viele der kleinen Fehler, die du machst, könnten so reduziert werden bzw. sogar ganz verschwinden. Kommas zaubert es dir nicht automatisch her, aber wenn du ein gutes Programm hast, das auch auf Zeichensetzung und/oder Grammatik achtet, nutze das mit. Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, inwieweit Word und Co. das handhaben.

      Spoiler anzeigen
      "Ich bin es! Ich bin es nicht! Ich bin es! Ich bin es nicht! Ich bin es! Ich bin es nicht!", murmelte die 14 jährige (14jährige oder besser noch: vierzehnjährige) Alexandra vor sich hin, während sie unablässig ihren Schatten anstarrte.
      "Was bist du oder was bist du nicht, Alex? Ich darf dich doch so nennen oder?", fragte der Mann, der mit blauen Jeans und einem weisen (weißen; es sei denn, das Hemd ist weise ... so wie ein alter, weiser Zauberer ... oh je, nicht dass es ein verzaubertes Hemd ist D: ... gut, ich höre ja schon auf) Hemd bekleidet war.
      "Alex nennen mich nur meine Freunde und davon hab ich keine. Ich bin verrückt oder bin ich es nicht?", fragte das Mädchen mit dem lockigen braunen Haar.
      Der Mann sah das Mädchen (besser: es) kurz schief an und wich der Frage aus, (Punkt) "Weißt du, wo wir hier sind?", das (Punkt, groß weiter) Mädchen schüttelte mit dem Kopf, (Punkt) "Gut! Mein Name ist Manfred, ich bin 59 Jahre alt und komme aus Berlin.", er (Punkt, groß) streckte der kleinen (Kleinen) die Hand entgegen.
      Alexandra sah die Hand und sagte in der_selben kraftlosen Tonlage wie bisher, (Doppelpunkt) "Nur weil sie (Sie) mir ihren (Ihren) Namen, ihr (Ihr) Alter und ihren (Ihren) Wohnort sagen, schüttle ich ihnen (Ihnen) nicht die Hand."
      "Aber das tut man doch so in unserem Kulturkreis.", der (Punkt, groß) ältere Herr beugte sich etwas nach vorne, (Punkt) "Man stellt sich einander vor und schüttelt sich dabei die Hand oder haben dir deine Eltern das nie beigebracht?"
      "Meine Eltern haben mich zu ihnen (Ihnen) gebracht, da sie mich nicht wollten. Sie wollten keine irre Tochter und sie kommen mich auch nicht besuchen. Wissen sie (Sie), was ich habe? Wissen sie (Sie), was ich sehe? Wissen sie (Sie), was ich getan habe?", sprach sie und wurde dabei immer lauter.
      Der Mann im weisen (weißen) Hemd hatte kurz ein lächeln (Lächeln) auf seinem Gesicht, (Punkt) "Weist (Weißt) du, ich habe mir eine Akte über dich angesehen und darin steht, wo du herkommst, in welchem Jahr du wahrscheinlich geboren wurdest, wie alt du bist, welcher Religion du angehörst und noch vieles mehr. Weißt du, diese Akte wurde von jemandenm angelegt, der dich wahrscheinlich nie richtig gesehen hat. Er hat vermutlich nicht einmal ein Wort mit dir gesprochen. Deshalb interessiert mich diese Akte nicht, sondern das Mädchen vor mir, das interessiert mich."
      "Wieso sollte ich interessant sein? Ich bin ein Mädchen aus einem kleinen Dorf im Norden Deutschlands, bin 14 Jahre alt, römisch-katholisch und sehe Dinge, Schatten, die nicht real sein können, also muss ich wohl verrückt sein.", wieder (Punkt, Satzanfang) war es dieser emotionslose Ton, in der (in dem) sie sprach.
      Manfred lehnte sich wieder zurück und verschränkte die Arme, (Punkt) "Wenn das hier eine Anstalt wäre, dann würdest du nur halb so interessant sein. Wenn du einen Anfall hast, würden sie dich ruhig stellen. Sie würden versuchen deine psychische Störung zu vermindern, aber sie würden scheitern und du würdest auf Ewigkeit mit deiner mutmaßlichen Krankheit in einen Raum eingesperrt werden wie ein wildes Tier. Wir wollen dich nicht heilen. Wir provozieren deine Anfälle, um zu erfahren, wie gefährlich du bist. Hab aber keine Angst, sobald du es kontrollieren kannst, kommst du hier wieder raus."
      Alexandra hatte plötzlich Angst und mit zittriger Stimme stellte sie die frage (Frage), die ihr auf der Zunge lag, (Doppelpunkt) "Wo bin ich hier?"
      "Sieh dich um, denn allzu lange wirst du nicht mehr mit diesen Augen sehen können!", mit (Punkt, Satzanfang) diesen Worten erhob sich Manfred und ging zur einzigen Tür hinaus, die es gab.
      Alexandra sah sich um, auf jeder Seite des weisen (weißen) Raumes war ein grelles Licht und etwas, das eigentlich nicht möglich war. Auf allen vier Wänden war ein blasser Schatten, ihr Schatten. Dann gingen die Lichter aus und die Schatten umhüllten sie.
      Alexandra hatte Angst und sie hätte geweint, wenn sie noch Tränen gehabt hätte, und sie hätte geschrien, wenn sie noch eine Stimme gehabt hätte, aber jetzt wimmerte sie nur die Worte, die ihr zeigten, dass sie noch sie selbst war, (Doppelpunkt) "Ich bin es! Ich bin es nicht! Ich bin es! Ich bin es nicht!"
    • Danke @Kitsune !

      Kitsune schrieb:

      Zwei auf einmal heute.

      Die Bestie aus Fleisch und Stahl:
      Die Geschichte gefällt mir wieder um einiges besser. Sie wirkt klarer, arbeitet auf ein Ziel hin und nicht auf gefühlte zehn. :D
      Der Titel verrät einiges, aber wird erst am Ende noch einmal wirklich deutlich, auch wenn etwas plump, was nicht negativ gemeint ist.
      Es bleiben hier natürlich auch Fragen offen, aber das ist gut und in Ordnung bei Kurzgeschichten. Hier häufen sie sich aber nicht so extrem wie in der zweiten Geschichte. Gehirn überfordern schön und gut, aber in Maßen. :)

      Ich gebe dir noch einmal den Rat, für deine Splitter, die du in Zukunft verfasst: Schau dir Kommaregeln an. Schau, was Haupt- und Nebensatz ist und wie Kommata gliedern und welche Wörter oder Wortgruppen immer von einem Komma begleitet werden (oder nicht). Phi hat irgendwo in den Tiefen der Schreibwerkstatt (glaube ich) ein schönes Thema dazu verfasst.
      Ich weiß, so etwas prägt sich nicht von heute auf morgen ein, aber es hilft vielleicht, etwas mehr Gefühl dafür zu bekommen und mit der Zeit weniger Fehlerchen zu machen.

      Ich werd mir das Komma Thema mal raussuchen


      Kitsune schrieb:

      Die Irre mit den Schatten:

      Die Geschichte gefällt mir bis jetzt am besten. Sie ist einfach, aber dennoch geheimnisvoll, sie ist ein wenig gespenstisch und Alex tut einem am Ende leid. Man fragt sich, was es mit den Schatten wirklich auf sich hat und warum sie "untersucht" wird, außer die Tatsache, das man wissen will, wie gefährlich sie ist. Gefährlich für wen?
      Auch den Bogen, den du schlägst, gefällt mir. Am Ende sind wir wieder am Anfang. Oder so. 8D
      Uh, so was mag ich. Schreiberisch sehr einfach, aber passend. Hier kommt es gut ohne ausschweifende Beschreibungen aus. Mehr davon.

      Hier gebe ich dir für die Zukunft mit: Wörtliche Rede anschauen. Und: Höfliche Anrede.
      Schau dir auch ruhig Geschichten von anderen an, um zu sehen, wie es gehandhabt wird. :) Oder blätter in deinem Lieblingsbuch.
      Ach ja, was ich dich auch fragen wollte: Wo bzw. womit schreibst du? Direkt hier im Forum oder nutzt du ein Programm? Wenn Ersteres: Schwenke auf Schreibprogramm mit Rechtschreibprüfung um. Viele der kleinen Fehler, die du machst, könnten so reduziert werden bzw. sogar ganz verschwinden. Kommas zaubert es dir nicht automatisch her, aber wenn du ein gutes Programm hast, das auch auf Zeichensetzung und/oder Grammatik achtet, nutze das mit. Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, inwieweit Word und Co. das handhaben.

      Ich schreib manchmal am Handy... auf einer ganz anderen Seite, weils hier irgendwie nicht richtig geht... das ganze kopier ich dann in Open Office rein, bessere die Fehler aus und lass das ganze jetzt nochmal durch nen Grammatikprüfer laufen... auch wenn der sicher nicht alles kann... Den Grammatikprüfer benutz ich aber erst in den späteren Geschichten
    • Die Geschwister:

      Muss mich hier Asni anschließen. Die zwei Namen sind im Verlauf von keiner weiteren Bedeutung. Sie werden nicht erklärt, sie spielen keine Rolle für den Ausgang oder finden sonstwie noch einmal Erwähnung.
      Auch sonst finde ich die Geschichte wieder weniger gelungen. Du springst ab der Mitte ganz schön, du hetzt, ohne dass es die Sache aber spannend macht.
      Das Gefühl kommt auch daher, dass deine spärlichen Beschreibungen hier hinderlich sind. Zudem sind gerade gegen Ende Logiklücken drin. Oder besser gesagt: Hä? Das Ende ist alles andere als gelungen und undurchsichtig - und es ergibt keinen Sinn.
      Schade, weil die Grundidee okay ist, wenn ich auch langsam ein Grundmuster in deinen Geschichten erkenne, was sie leider zum einen vorhersehbar macht, zum anderen fangen sie an, sich zu stark zu ähneln.
      Aber vielleicht bewegst du dich auch mal über den Tellerrand in den anderen, also warte ich vorerst noch ab. :)


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      Nothing schrieb:


      Die Pharaonen hatten die drei Geschwister einst Götter genannt.
      Es war Arach, die den Namen Hathor erhielt. Sie war die Göttin der Liebe und der Schönheit.
      Derio (im weiteren Verlauf schreibst du ihn anders?) war Anubis, der Gott der Toten. Er nahm diese Position sehr ernst und war bei jeder Einbalsamierung eines Pharaos dabei, als Beobachter.
      Lyria war Sachmet, man gab ihr die Schuld an zahlreichen Seuchen und anderen Krankheiten, aber auch als eine Göttin der Heilung wurde sie verehrt.
      "Therio, sag unserer kleinen Schwester bitte, dass sie uns nicht mit ihrem Gerede über die Weltenerschaffung stören soll!", sagte Arach sichtlich genervt.
      Lyria antwortete mit einem leicht schnippischen Ton,( : ) "Du weißt genau, dass ich laut denke(,) und wenn du mich dauernd unterbrechen musst, dauert es nochmal einhundertLeerzeichen... Wie lange sind wir jetzt schon in dieser Pyramide?"
      Arach fuhr Lyria weiter an,( : ) "Hat unsere kleine (Kleine) etwa das Zählen verlernt?"
      Bevor Lyria etwas darauf antworten konnte und das ganze wieder zum Eskalieren brachte, schritt Therio ein, ( : ) "Haltet den Mund! Beide!", er (Komma weg, Satzanfang) zeigte auf Arach die gerade etwas sagen wollte. "Mich interessiert euer dämlicher Streit schon seit, (Komma weg) keine Ahnung wie lange schon nicht mehr. Wir brauchen diese andere Welt und die einzige (Einzige), die sie erschaffen kann, ist Lyria. Wenn du es nicht schaffst, sind wir tot."
      Lyria ballte ihre Hände zu Fäusten und zerstörte somit die kleine wabernde Kugel, die vor ihr herum_flog,(.) "Bruder, was ist dort draußen? Das verschweigst du uns schon seit wir hier sind."
      "Wovor hast du Angst, kleiner Bruder?", flüsterte Arach die Frage.
      Therio lief eine Träne über sein Gesicht.
      Seine Macht erlaubte ihm, an zwei verschiedenen Orten zur selben Zeit zu sein. Einmal körperlich und einmal geistig und das, was sein Geist sah, machte ihm Angst und das sagte er auch,(.) "Ich habe Angst vor diesen beiden Armeen, die mit blutverschmierten Schwertern aus den anderen Pyramiden kommen.", mehr (Komma weg, Satzanfang) Tränen liefen ihm über die Wangen und tropften auf den steinigen Boden. "Ich habe Angst davor, dass wir die nächsten sein werden. Ich habe Angst davor, dass sie euch vor mir töten könnten und ich habe Angst davor, dass ihr sehen werdet, wie ich für euch sterbend zu Boden sinken werde (streich das und mach aus sinken - sinke)!", er (Komma weg, Satzanfang) brach zusammen und fiel auf die Knie und er weinte einen See aus Tränen.
      Die beiden Schwestern warfen sich kurz einen schockierten Blick zu und eilten zu ihrem Bruder, um ihnm beizustehen. Da Lyria bereits stand, war sie um ein paar Sekunden schneller bei Therio und umarmte ihn.
      Sie drückte ihn so fest sie nur konnte und sagte,( : ) "Niemand wird sterben. Du wirst schon sehen. Ich werde die Welt erschaffen und dann werden wir dort hinkommen und bis in alle Ewigkeit friedlich zusammen sein; ich, du und meine geliebte Schwester."
      Arach war ebenfalls bereits bei Therio und lächelte Lyria liebevoll an.
      Therio sah den Anführer, jedenfalls sah er so aus als wäre er der Anführer der kleineren Armee in den roten Gewändern. Er rief etwas und zeigte auf die Pyramide, in der die Geschwister waren und in die gerade eine kleine Gruppe der Armee mit den weisen (weißen) Gewändern eindrangen. Kurz danach lief der Mann alleine los.
      "Nein, kleine Schwester. Du wirst es nicht mehr schaffen. Einige Leute der Armee in den weisen (weißen) Mänteln sind gerade in die Pyramide eingedrungen. Geht zurück, ich werde für euch sterben. Vielleicht kannst du so dich und Arach retten. Obwohl ich bereits mehr als zweitausend Jahre lebe und den Tod immer wieder vor Augen hatte, will ich noch nicht sterben, aber ich werde.", er (Komma weg, Satzanfang) löste sich aus den Umklammerungen seiner Schwestern, ging aus der Kammer heraus und verschwand. (logische Dopplung; es ist klar, wenn er aus der Kammer geht, dass er verschwindet ... entscheide dich für eines)
      Die Schwestern wussten, dass sie ihren Bruder nie wieder sehen würden.
      Lyria stand mit Tränen in den Augen auf und erzeugt wieder die wabernde Kugel, zerstörte sie aber im nächsten Augenblick wieder. "Ich kann es nicht. Ich konnte es die letzten einhundert Jahre nicht und ich werde es auch in den nächsten Minuten nicht können!"
      Arach schrie sie verzweifelt an,( : ) "Du musst! Ich will hier nicht sterben! hörst (Hörst) du? Hörst du?"
      Plötzlich erschien direkt vor den beiden ein Portal und es schritt ein Mann in eigenartigen schwarzen Kleidern schritt heraus. Sein Gesicht war von einer Maske bedeckt, die die Umgebung aus allen Möglichen Richtungen zu zeigen schien. (Hier hab ich Schwierigkeiten, mir das vorzustellen. Ist die Maske verspiegelt? Oder wie oder was? Geh ruhig mit einer Bemerkung noch ins Detail.) In seiner rechten Hand hielt er einen schwarzen, eckigen Haken (was ist ein eckiger Haken?) und an seiner rechten Hüfte war ein blutrotes Schwert zu sehen. Kurz nachdem der Mann heraus_getreten war, schloss sich das Portal wieder. Die beiden Schwestern sahen sich erstaunt und verängstigt zugleich an. Woher kam dieser eigenartig gekleidete Mann und wer außer Lyria hatte die Macht, ein Portal zu öffnen. (?) Es blieb jedoch keine Zeit, um Fragen zu stellen, denn aus dem Gang, der in die Kammer führte, waren Schritte zu hören, die immer lauter wurden.
      Aus dem Gang stürmten fünf Männer in weis (Weiß) auf den Mann in schwarz (Schwarz) zu, dieser (mach lieber einen neuen Satz daraus) streckte nur seine Hand aus, in der er den eckigen Haken hielt aus. Es waren fünf laute, ohrenbetäubende Geräusche, die die Schwestern dazu zwangen, sich die Ohren zuzuhalten. Was sie sahen, war erstaunlich, alle fünf Männer lagen tot am Boden, ;) - oder du machst einen neuen Satz) dieser Haken musste der mächtigste magische Gegenstand sein, der existierte. Der Mann zog mit einer schnellen Bewegung eine kleine Schatulle aus dem Haken und steckte eine andere hinein. (Moment ... Was? Hier fehlt mir auch die Vorstellungskraft. Das erscheint mir auch logisch nicht möglich, wenn ich mir einen Haken vorstelle und dann eine Schatulle, von der ich die Maße nur bedingt und nach Erfahrung schätzen kann.) Danach kamen wieder diese unerträglich lauten Geräusche und die nächsten fünf Männer in weis (Weiß) lagen am Boden, sie alle bluteten aus der Mitte ihrer Stirn. Er warf den magischen Gegenstand achtlos zu Boden und zog das Schwert.
      Lyria sah Arach ratlos an, doch diese konnte auch nicht viel mehr, als verwirrt über das Schauspiel zu sein, was sich vor ihren Augen abspielte.
      Dann hörte man Kampfgeräusche (von wo?) und der Mann mit der Maske ging langsam darauf zu, bis er verschwand. Kurz darauf verstummten die Geräusche und ein bärtiger Mann in weis (Weiß) trat in die Kammer. An seinem Gürtel hatte er Therios Kopf und seinen Streitkolben, außerdem hingen noch fünf weitere Köpfe daran. Es war furchtbar.
      Die beiden Schwestern hatten Todesangst und kauerten sich verängstigt und weinend in eine Ecke.
      Der Mann sah sie und kam auf sie zu und mit einem Schwerthieb verletzte er ihre (wessen?) Schwester im Gesicht. Der schmerzerfüllte Schrei war so schrecklich, dass sie (wer?) nicht hin_sehen konnte. Auf einen weiteren Schwerthieb folgte ein weiterer Schrei und noch einer und noch einer und noch einer und noch einer. Bis sie verstummte. Für Lyra war die Stille ein Geschenk, denn die Schreie ihrer Schwester waren eine Qual für sie. Sie sah, dass dieser Mann immer noch auf Arach einschlug. Doch sie konnte nicht ihr, egal wie sehr sie es auch versuchte, ihr keinen Blick zu zuwerfen. die (Die) Angst vor dem, was sie sehen würde, war zu groß.
      Dann hörte der Mann auf und sprach,( : ) "Bevor du stirbst, wird das verdammte magische WeibLeerzeichen...", weiter kam er nicht mehr, denn ein rotes Schwert hatte seinen Schädel gespalten. Der leblose Körper sank zu Boden und Lyria sah einen großen Mann in blutroten Kleidern und ebenso blutroten Augen, der ihr die Hand reichte,(.) "Du bist in Sicherheit, die Verräter meiner Armee sind tot! Diese Namenlosen werden euch nichts mehr tun können. Zu deiner Sicherheit werden wir dich aber in Ketten legen!"
      "Noch nicht! Lyria, du musst die Magie einer anderen Person nutzen, um ein Portal in eine andere Welt zu öffnen. Nur so kannst du Arach retten.", der (Komma weg, Satzanfang) Mann mit dem Gesicht, das die Umwelt zeigte, schritt aus der Dunkelheit in die Kammer. (Hä?)
    • @Kitsune

      Hab das ganze nochmal etwas überarbeitet... mit Logiklücken meinst du bestimmt unter anderem die Szene oder?:

      Dann hörte man Kampfgeräusche, aus dem Gang in den Therio gegangen war und der Mann mit der Maske ging langsam darauf zu, bis er verschwand. Kurz darauf verstummten die Geräusche und ein bärtiger Mann in Weiß trat in die Kammer. An seinem Gürtel hatte er Therios Kopf und seinen Streitkolben, außerdem hingen noch fünf weitere Köpfe daran. Es war furchtbar.

      Wenn ja dann kommt das daher das die ganze Geschichte nur aus der Sicht von Lyria, Arach und ein bisschen von Therio spielt... Was da in dem Gang geschieht sieht man also nicht


      Kitsune schrieb:

      Die Geschwister:

      Muss mich hier Asni anschließen. Die zwei Namen sind im Verlauf von keiner weiteren Bedeutung. Sie werden nicht erklärt, sie spielen keine Rolle für den Ausgang oder finden sonstwie noch einmal Erwähnung.
      Auch sonst finde ich die Geschichte wieder weniger gelungen. Du springst ab der Mitte ganz schön, du hetzt, ohne dass es die Sache aber spannend macht.
      Das Gefühl kommt auch daher, dass deine spärlichen Beschreibungen hier hinderlich sind. Zudem sind gerade gegen Ende Logiklücken drin. Oder besser gesagt: Hä? Das Ende ist alles andere als gelungen und undurchsichtig - und es ergibt keinen Sinn.
      Schade, weil die Grundidee okay ist, wenn ich auch langsam ein Grundmuster in deinen Geschichten erkenne, was sie leider zum einen vorhersehbar macht, zum anderen fangen sie an, sich zu stark zu ähneln.
      Aber vielleicht bewegst du dich auch mal über den Tellerrand in den anderen, also warte ich vorerst noch ab. :)

      Ich könnte die Namen ja nochmal ändern, aber da sie ja eigentlich sowieso komplett egal sind, also die Namen, ist das eigentlich nicht ganz so schlimm... Die Götter sind nur Menschen und ihnen wurden halt von den Ägyptern andere Namen gegeben... das ist aber nicht relevant ist doch egal :D

      Auch hab ich jetzt dazu geschrieben das die Maske verspiegelt ist und das der Haken eine Pistole ist ^^


      Ich danke dir für die Kritik und fürs ausbessern
    • Nothing schrieb:


      Wenn ja dann kommt das daher das die ganze Geschichte nur aus der Sicht von Lyria, Arach und ein bisschen von Therio spielt... Was da in dem Gang geschieht sieht man also nicht
      Das ist mir klar und darum ging es mir auch nicht. Aber es wird nicht deutlich, woher die Geräusche kommen. Denn selbst das dürfte auch den Geschwistern bewusst werden.

      Ich meinte aber andere Dinge mit Logiklücke. Das Ende ist zu konfus und es wird nicht deutlich, was du jetzt eigentlich damit bezweckt hast.

      Die überarbeitete Version schaue ich mir bei Gelegenheit nochmal an.

      Nothing schrieb:

      Ich könnte die Namen ja nochmal ändern, aber da sie ja eigentlich sowieso komplett egal sind, also die Namen, ist das eigentlich nicht ganz so schlimm... Die Götter sind nur Menschen und ihnen wurden halt von den Ägyptern andere Namen gegeben... das ist aber nicht relevant ist doch egal
      Es geht nicht darum, die Namen zu ändern. Du sagst doch selbst, dass die Zweitnamen völlig irrelevant sind. Gerade in einer Kurzgeschichte, gerade wenn sie so kurz sind wie deine, sollte ich mir doppelt überlegen, was ich als Detail hinzufüge oder nicht. Denn sonst strecke ich nur unnötig einen Text (blähe ihn am Ende nur auf) und der Leser fragt sich am Ende, was das am Anfang eigentlich sollte, hätte man seinen Kopf ja nicht mit vollpflanzen brauchen - jetzt mal bewusst überspitzt gesprochen. Verstehst du, was ich sagen möchte?
      Wenn du die Namen unbedingt als Erwähnung drin haben möchtest, mach im Text deutlich, woher diese Namen kommen und was es genauer mit den Geschwistern auf sich hat. Denn das fehlt deiner Geschichte. Etwas mehr Essenz und weniger Fragezeichen. Du musst nicht alles klein durchkauen, aber hier fehlt einfach zu viel, um überhaupt - ja, am Ende mitzufühlen.


      Zur nächsten Geschichte:

      Spoiler anzeigen

      Nothing schrieb:


      Der Weg, um ein Wall zu werden

      Ihr Vater hatte sie nie gewollt. Er wollte einen Sohn, einen Mann. Doch sie musste ihre Mutter töten, als sie auf die Welt kam. Sie hatte seine Liebe zerstört und das ließ er sie auch spüren. Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute musste sie es ertragen.
      Sie musste den Kampf mit allen erdenklichen Waffen erlernen, ganz besonders den Schwertkampf und falls sie entwaffnet wurde, musste sie mit den Fäusten weiterkämpfen. Es verging kein Tag, an dem sie nicht mit blutigen Händen in ihr Bett fiel und weinte. Nicht selten wurde sie für ihr versagen, für die blutigen Hände und das Weinen geschlagen.
      Nachdem sie alleine Frühstücken (frühstücken) gewesen war, hatte sie bei ihrem Vater Privatunterricht. Er brachte ihr viel über die Geschichte ihrer Ahnen bei, aber auch Mathematik, Lesen, Schreiben und eine Vielzahl unterschiedlicher Sprachen von Englisch über Russisch bis hinLeerzeichenzu Japanisch. Ihr Vater war als Lehrer ein völlig anderer Mensch, vermutlich, weil sie schnell lernte. Irgendwann zitterten ihre Hände jedoch so stark, dass sie kaum noch in der Lage war, einen Stift zu halten, da es zu sehr schmerzte. Ihr Vater war zu ihr gekommen und sie machte sich darauf gefasst, geschlagen zu werden. Jedoch geschah das nicht, er legte ihr nur seine Hand auf die Schulter und sagte ihr, dass sie den Schmerz ignorieren soll, denn falls sie jemals einem echten Gegner gegenüberstehen würde, wären Schmerzen ihr sicherer tot (Tod).
      Sie dachte, dass nach diesen Worten das Training leichter werden würde und ihr Vater freundlicher sein würde. Sie hatte sich gründlich getäuscht. Das Kampftraining war härter und strenger als jemals zuvor. Fehltritte ihrerseits führten zu gebrochenen Nasen, ausgekugelten Gelenken und es gab sogar die ein oder andere gebrochene Rippe.
      Sie hasste ihren Vater. Sie hasste ihn für alles. Sie hasste ihn, weil er ihr Leben ruinierte. Sie hasste ihn, weil er ihr Schmerzen zufügte. In jeden Schwerthieb, in jeden Faustschlag, mit dem sie immer und immer wieder daneben schlug, steckte sie diesen Hass. Und doch hasste sie ihn nicht.
      Jedes mal am Vormittag war da dieser andere Vater. Einen, der sie beim Lernen unterstütze und ihr tausendmal dasselbe erklärte, wenn es sein musste. Er war gutmütig, zuvorkommend, ruhig, er war für sie da, er war der Vater, den sie immer wollte. Sie genoss diese Zeit, die sie mit ihrem Vater beim Lernen verbringen konnte.
      Im Alter von vierzehn kam ihr Vater zum Frühstück, was er sonst nie tat. (So wie der Satz jetzt formuliert ist, ist der Vater vierzehn, als er zum Essen kommt. Bezug ist demnach fehlerhaft.) Er fragte sie, so als ob es bei ihnen das normalste der Welt wäre, ob sie ein Omelett haben wolle.
      Leicht verdutzt hatte sie mit einem, Ja, (Kommas weg) geantwortet.
      Er hatte ihr gedeutet ihm in die Küche zu folgen, dort wollte er, dass sie ihm hilft. (Du springst hier in der Zeitform.) Sie hatte zum ersten mal (Mal) in ihrem Leben Spaß und sie sah ihren Vater das erste mal (Mal) herzhaft lachen. Das Ergebnis ihrer beiden Kochkünste war jedoch nicht so lustig und trotzdem mussten sie über ihre bestimmt ungenießbaren und verkohlt aussehende Omeletts schmunzeln.
      Ihr Vater packte sie am Arm und zerrte sie nach draußen, wo er sie in das Auto setzte und losfuhr. (Hier bin ich raus ... Das ist ein Sprung, der nicht mit dem davor zusammenpasst. Mittlerweile weiß ich, warum: Du springst wieder im Tempus und der Übergang ist nicht sauber.)
      Auf die Frage, wo er hinwollte (wohin er wollte, antwortete er nicht.
      Als sie ankamen, zeigte er auf ein kleines Restaurant und stieg aus. Er nahm ihre Hand und gemeinsam traten sie in das Restaurant ein. Von innen sah es nicht gerade so aus, als ob jemand mit viel Geld hier freiwillig Essen (essen) würde, aber ihr Vater hatte schon oft gesagt, [/color] dass die Äußerlichkeiten nie von Belang waren. Genau wie bei manchen magischen Wesen, die von außen betrachtet, wie Monster aus einem Horrorfilm aussahen, aber es ganz und gar nicht waren.
      Sie setzten sich an den letzten Tisch, der in einer kleinen Ecke versteckt zu sein schien und warteten darauf, dass ein Kellner kommen würde. Nach einer halben Ewigkeit kam ein alter dicker Mann um die Ecke und er sah ihren Vater leicht erstaunt an.
      Ihr Vater und der Mann, der Josef hieß, unterhielten sich über die Zeit vor rund fünfzehn Jahren.
      Ihr Vater hatte hier vor zwanzig Jahren, genau an diesem Tisch ihre Mutter kennengelernt. Vor fünfzehn Jahren waren sie das letzte Mal hier gewesen. Damals war ihre Mutter mit ihr schwanger gewesen. Josef erwähnte kurz, dass ihr Vater nur seine blutroten Augen an ihr (sie) vererbt hatte. Das Aussehen hatte sie durch und durch von ihrer Mutter.
      Irgendwann ging Josef dann in die Küche und kam mit zwei sehr großen Tellern Omeletts wieder. Es schmeckte köstlich und sie aßen alles auf. Nun, ihr Vater hatte ein Drittel ihres Essens verspeist, da es für sie zu viel war.
      Dies war der letzte Tag, an dem sie ihren Vater gesehen hatte. Man erzählte ihr, dass er im Kampf gefallen war. Jedoch hatte diesen Kampf niemand gesehen. Es war nur das Blut, zu viel Blut, das darauf hinwies, dass Sir Reimund Wall in einem erbitterten Kampf gegen einen mächtigen Gegner gefallen sein muss.
      An diesem Tag brach für sie eine Welt zusammen. Sie schloss sich in ihrer Zimmer ein, aß und trank nur noch wenig und wurde über die Monate immer dünner. Schließlich wurde sie krank. Sie hatte hohes Fieber und die Ärzte, die kamen, sagten, dass sie nicht mehr lange Leben (leben) würde.
      Doch sie war aus der Familie Wall und ihr Vater hatte ihr gelehrt zu kämpfen und Gott weiß das tat sie und sie siegte. Innerhalb von drei Monaten war sie wieder bei vollen Kräften und sie war bereit, den Mörder ihres Vaters zu finden und ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Sie würde denjenigen Qualen erleiden lassen, wie sie noch niemand auf dieser Welt erleiden musste. Doch davor musste sie noch mehr trainieren.

      Er hatte viele schlechte Seiten, aber auch gute und beide würde sie nie vergessen. Das schwor sich die fünfzehnjährige Runa Wall am Tag, an dem der körperlose Sarg ihres Vaters beerdigt wurde.


      Was ich hier sehr angenehm fand, waren die wenigen Fehler. Hast du hier bereits Korrekturen durchlaufen lassen?
      Ansonsten sagt mir auch diese Geschichte nicht ganz zu. Inhaltlich greifst du eine Figur aus einer früheren Geschichte wieder auf, was mir gefällt. Allerdings kommt mir das Verhältnis zwischen Vater und Tochter - nicht seltsam vor, aber irgendwie fehlt mir etwas, um den Anfang mit dem Rest zu verlinken. Bin vielleicht nur ich. Ich brauch Wochenende ...

      Hinzu kommt, dass du dich hier ganz schön in der Zeitform verhaspelst.
      Ansonsten weiß ich gerade nicht mehr, was ich noch zu sagen wollte. D:
    • So, weiter gelesen.

      Des Paters Verrat:
      Tja, was soll ich sagen. Mir gefallen die Verbindungen, die du inzwischen zwischen den einzelnen Splittern zusammenfügst. Figuren, Organisationen, etc. tauchen wieder auf und langsam ergibt sich ein kleines Gesamtbild.
      Die Geschichte an sich: Ja, okay. Schreiberisch deine gewohnte Einfachheit, aber mir fehlt an manchen Stellen ein klein wenig mehr Detail, aber das liegt vielleicht auch an mir. Bei kurzen Erzählungen drücke ich immer ein Auge zu, wenn mehr gesagt als gezeigt wird. Wobei etwas mehr zeigen statt zu sagen bei dir sicher noch etwas mehr Pepp reinbringen könnte, aber auch das ist wohl Geschmackssache.
      Inhaltlich gefällt mir wie gesagt, dass du wieder einen Bogen schlägst, wenn man das so sagen kann. Und sonst: Gewohnt düster (ich mag düster), ein wenig brutal gegen Ende (ich hab 'nen stabilen Magen) und mit weiteren Fragezeichen, aber wesentlich weniger als bei andere Splittern. So ist das in Ordnung. Und vielleicht … Ja, vielleicht lösen sich ja auch noch ein paar Fragezeichen auf, die ich bei anderen Splittern bemängelt habe. Da werde ich wohl jetzt vorrangig ein wenig meine Klappe halten. :D

      Spoiler anzeigen

      Nothing schrieb:


      "Pater, darf ich eintreten?", ein (kein Komma, Satzanfang) schlanker Mann betrat die kleine ehemalige Bar.
      Der dicke, kahlköpfige Mann antwortete ohne zu ihm zu sehen,( : ) "Ich bin nur ein Kind der Mutter, so wie auch ihr. Es gibt also keinen Grund, mich um Einlass zu bitten und ich habe keinen Grund, euch den Einlass zu verwehren."
      "Habt dank, Pater!", schnell (Ich sage zu diesem Fehler nichts mehr, langsam solltest du den selbst erkennen, wenn du korrigierst. Ich streiche ihn ab jetzt nur noch rot an.) ging er über die raunzenden (Kann eine Bodendiele raunzen?) Bodendielen und hatte bei jedem Schritt Angst davor, dass er einbrechen könnte,(.) "Ich habe bedenken, Pater! Es ist nur ein Gefühl, aber ich denke(,) wir sollten nicht nach Norden ziehen. Es ist, als ob uns etwas sehr Böses dort erwarten würdet."
      Der Pater sah zu dem etwa 25 Jahre jungen Mann hinüber,(.) "Deine Bindung zur großen Mutter ist wahrlich stark. Sag mir, was ist das höchste Ziel, das wir für die Menschheit anstreben?"
      Der junge Mann sah den Pater kurz fragend an,(.) "Der Frieden?"
      Der Pater schüttelte den Kopf,(.) "Gib eine Antwort und stell keine Fragen. Hör der Mutter zu! Hör was sie dir zu sagen hat!", er blickte kurz zu dem Dolch. (Hö? Wo kommt der denn auf einmal her?)
      Der junge Mann, mit dem langen braunen Haar, das zu einem Pferdeschwanz gebunden war, sah auf den Dolch, der zu glühen begann, und spürte plötzlich etwas,(.) (Was? Was spürt er. Gehe ruhig etwas ins Detail, damit wirst du keinen überfordern. ^^) "Die Mutter will alle Menschen der Welt zur Erlösung führen! Sie sagt aber auchLeerzeichen..."
      "Dass die Gefahr von Norden nach Süden kommt. (kein Punkt)", vollendete der kahlköpfige Pater den Satz. "Sie ist keine Gefahr für uns einfache Menschen. Nein, es (Bezug zu?) stellt eine Gefahr für die große Mutter dar. Geh hinaus und sage den Schäfchen dort draußen, was dir die große Mutter mitteilte."
      Der Mann mit dem Pferdeschwanz sagte mit Ehrfurcht in der Stimme,( : ) "Das ist eure heilige Aufgabe, Pater! Ich kann dies nicht tun, denn es wäre sicher nicht im Sinne der Mutter."
      "Die Mutter hat zu dir gesprochen und nur du kannst somit ihre Worte wiedergeben. Nimm den Dolch und tritt hinaus und sprich aus, was gesagt werden muss. Das ist nun deine Bestimmung!"
      Der junge Mann ging zum Dolch, nahm ihn und trat aus der Bar heraus. Die Menschenmenge war gerade damit beschäftigt, Zelte abzubauen und Lebensmittel (Sei hier ruhig auch etwas genauer. Lebensmittel ist ein riesiger Überbegriff ...) in Kisten zu packen. Nur bei einem Gebäude, das einst eine Arztpraxis gewesen sein musste, wurde nichts weggeräumt. Dort waren die schwangeren Frauen untergebracht, eingesperrt traf es wohl eher. Das Gebäude war mit Wachen umstellt, die den Befehl hatten, jeden zu erschießen, der dem Gebäude zu nahe kam.
      "Hört mir zu!", rief er und hielt dabei den Dolch in die Höhe, der dabei zu leuchten begann, worauf sich alle, außer die Wachen der Frauen, zu ihm drehten,(.) "Die große Mutter hat zu mir gesprochen! Sie sagte, dass sich von Norden etwas gefährliches (Gefährliches) nähert und wir deshalb nicht nach Norden reisen sollen. Ich sage im Namen der großen Mutter, dass wir weiter nach Süden reisen werden!"
      "Verräter!", sprach plötzlich eine tiefe, brummige Stimme hinter ihm,(.) "Er kam als Freund, als Kind der großen Mutter zu mir und als Verräter schlug er mich nieder. Er hat Verrat an der großen Mutter begangen und er hat Verrat an mir begangen. Er hat den Dolch, der meine Mutter getötet hat, gestohlen. Was für eine Strafe erwartet ihn?"
      Der junge Mann mit dem Pferdeschwanz drehte sich erschrocken um und ließ den Dolch fallen,(.) "Pater, ich bin der großen Mutter treu ergeben. Ich habe nur das getan, was ihr von mir verlangt habt!"
      Die Menschenmenge rief wie aus einem Mund immer wieder,( : ) "Tot! Tot! Tot! (Tod! Tod! Tod!)"
      Der Pater ging auf den jungen Mann zu, packte seinen Kopf und drückte mit den Daumen in seine Augen(,) und während der junge Mann schrie, sagte er leise,( : ) "Niemand wird den Plan der Mutter zur Erlösung der Menschen aufhalten können. Niemand wird mich aufhalten können."
      Mit einem schmatzen (Schmatzen) zerdrückte er seine Augen! (Punkt ...) Er nahm mit einer Hand seinen Pferdeschwanz und mit der anderen hielt er ihn am Nacken fest und zog so lange daran, bis er samt Kopfhaut einen Haarbüschel in der Hand hielt, den er gleich wieder fallen ließ, um ihn danach am Hinterkopf zu packen und ihn immer wieder gegen die Außenwand der Bar schlug, bis er aufhörte zu schreien. Er ließ ihn zu Boden fallen und trat dann auf seinen Kopf, der seinem Gewicht mit einem krachen (Krachen; wobei ich mir nicht sicher bin, ob das hier das richtige Wort für ist ...) nachgab. Blut und Hirn hatte verteilte sich, (Komma weg) bei dieser Hinrichtung, (Komma weg) überall auf dem Pater verteilt.
      Er hob den Dolch vom Boden auf und drehte sich zur Menschenmenge,(.) "Seht ihr, meine Schäfchen? So wird die große Mutter mit Feinden und Verrätern umgehen. Ihr müsst keine Angst haben vor dieser Gefahr, die zweifelsohne kommen mag. Denn ich bin euer Beschützer und mein Wort ist das der heiligen Mutter! Schon bald wird der Norden der heiligen Mutter gehören und dann werden wir einen Weg in den Westen suchen und finden. Die Welt muss von der großen Mutter erfüllt werden und wir alle müssen ihren Willen verkünden!", im (In) Gedanken sagte er,( : ) "Ihr alle werdet meinem Willen folgen!"



      Die Jagd beginnt:
      Hm, ja, auch hier schlägst du wieder einen Haken, am Ende sogar noch einen weiteren. Ich bin gespannt, was mich in den restlichen noch erwartet.
      Deine Idee sind wirklich gut. Wirklich. Was mir bei dir schreiberisch noch auffällt, dass du seeeehr viel "und" verwendest. Das ist auch eine Angewohnheit von mir, allerdings versuche ich, die Satzverbindung wenn dann nur einmal pro Satz anzuwenden – und wenn möglich, sogar irgendwie gehäuft in Rudeln zu vermeiden. Das funktioniert natürlich nicht immer und nicht immer fällt das negativ auf, manchmal ist es sogar als Stilmittel ganz gut, ab und an ist es auch einfach eine Frage des Geschmacks.
      Inhaltlich sind wir also wieder bei der Bestie. Die – sehr aktiv ist, wenn ich das sagen darf. Aliens, ja? Hm, irgendwie traue ich dem Braten nicht so recht.
      Das Leben der Dame, das leider wie jene ihre Mitüberlebenden kein gutes Ende nimmt, verschwimmt hier angenehm mit der "Gegenwart". Ich hätte mir beim Übergang vielleicht nur noch einen etwas weicheren Verlauf gewünscht. Weiß gerade nicht, wie ich das sagen soll. Ich bin zu abrupt im Hier und Jetzt. Das wäre an sich sogar gar nicht schlecht als Wachrüttler, aber irgendwie kam ich einen Moment wieder raus. Vielleicht fällt mir bei Gelegenheit eine Lösung dafür ein. Oder du findest selbst eine. :)

      Spoiler anzeigen

      Nothing schrieb:


      Sie konnte sich heute noch daran erinnern, dass sie mit 17 Jahren die heißeste Braut auf der ganzen Schule war(,) und es waren einige dabei, die extrem schön waren. Sie hätte damals jeden haben können, (;) sie hatte eigentlich fast jeden gehabt. Heute war sie über 70 Jahre alt (Siebzig) und war bestimmt nicht mehr die allerschönste (Allerschönste). Sie konnte sich jedoch nicht beklagen, erstens war sie in ihren Augen immer noch schön und zweitens interessierte das jetzt keinen mehr.
      Ein gutes Leben hatte sie ebenfalls. Nach der Schule hatte sie noch lange engen Kontakt mit einigen Ihrer (ihrer) Schulfreunde.
      Sie fand auch schnell einen Job als Kellnerin in einem Kaffee. Einst (Dort? Weil sonst der Bezug zum ersten Satz irgendwie verworren ist.) hatte sie ihren zukünftigen Mann Joel kennengelernt. Einen Spanier, der ein unglaubliches Charisma besaß, unglaublich schön, unglaublich lustig und unglaublich (Die vielen unglaublich gehen gerade noch so als Stilmittel durch, aber … ich weiß nicht. ._.) liebenswert war.
      Jetzt war beides zerstört, zerstört von Aliens, hässlichen Aliens, die Menschen in ihresgleichen verwandelt haben.
      Wäre nicht dieser Schuss gewesen, der ihren Ehemann getötet hatte, wäre sie heute nicht hier.
      Hier an einem Lagerfeuer mitten in Nordamerika mit vier weiteren Überlebenden, die sie kurz nach der Katastrophe gefunden hatten. Es waren vermutlich die letzten guten Menschen, die es nicht verdient hatten, was mit ihnen geschehen war.
      Maxwell wurde der Kopf mit einem einzigen Schnappen abgebissen. Eine Klaue durchbohrte Lucys Brust und dann wurde sie ein paar Meter hoch in die Luft geschleudert. Diese graue Bestie war kurz danach wieder verschwunden. Sie, Joshua und Nicole waren vor Angst wie gelähmt, um sie herum wurde es so still, dass man den Atem der Bestie hören konnte. Dieses Monster ging um sie herum.
      Alle zielten mit ihren Gewehren in die Dunkelheit, die Waffen hatten sie in Waffengeschäften, nun, geliehen.
      Dann wurde Nicole am Kopf gepackt und schreiend in die Dunkelheit gezogen, wo sie kurz darauf verstummte. Nur noch Joshua und sie waren übrig. Sie standen so, dass sie das Feuer im Rücken hatten, da sie hofften, dass es dadurch nicht von dort kommen würde.
      Sie zielte in die Dunkelheit und spürte plötzlich einen warmen, feuchten Atem in ihrem Nacken, der aber noch ehe sie sich hätte umdrehen können wieder weg war.
      Die Frau drehte sich um und sah Joshuas Körper, wirklich nur noch seinen Oberkörper, denn Arme, Beine und Kopf waren nirgends zu sehen.
      Dann funkelte sie ein weises (weißes) Auge an und sie schoss! Es funkte und die Bestie trat langsam aus der Dunkelheit.
      Der Kopf der Bestie war zur Hälfte aus Metall, das lange Maul triefte vor Blut, der eher menschliche Körper war mit grauem Fell überzogen sowie auch die Arme und Beine waren mit grauem Fell überzogen, teilweise gab es Stellen die schuppig aussahen, (;) die linke Hand war wie eine Klaue einer Urzeitechse geformt und die Rechte war wieder aus Metall, die Füße waren langgezogene Tatzen mit messerscharfen Klauen. (Ich würde dir hier raten, den Satz in mehrere aufzuteilen. Der Satz ist unnötig lang. Im Prinzip kannst du ab dem Semikolon gut noch zwei Sätze draus machen.)
      Sie schoss noch einmal. Einen Augenblick später war der Lauf ihres Gewehrs verbogen und die graue Bestie mit den weisen (weißen) Augen (die Info braucht es nicht noch einmal, weil ich kaum denke, dass in den wenigen Zeilen der Leser vergessen hat, wie die Augen farblich aussehen. Trau deinen Lesern ruhig zu, so weit mitzudenken. :D) brüllte sie an und sie rannte so schnell sie nur konnte weg. Die Bestie schien sie nicht zu verfolgen, aber sie rannte dennoch weiter, voller Angst davor, was dieses Tier mit ihr machen würde, wenn sie stehen bliebe.
      Was die ergraute Frau nicht wusste, war, dass sie nach Süden lief. Direkt in die Arme eines noch viel größeren Monsters.

      Die Jagd hatte begonnen.
    • Ich schreib hier mal mit blau... das zitieren funktioniert nicht so wie ich will :D

      Kitsune schrieb:

      Nothing schrieb:

      Wenn ja dann kommt das daher das die ganze Geschichte nur aus der Sicht von Lyria, Arach und ein bisschen von Therio spielt... Was da in dem Gang geschieht sieht man also nicht
      Das ist mir klar und darum ging es mir auch nicht. Aber es wird nicht deutlich, woher die Geräusche kommen. Denn selbst das dürfte auch den Geschwistern bewusst werden.

      Ich meinte aber andere Dinge mit Logiklücke. Das Ende ist zu konfus und es wird nicht deutlich, was du jetzt eigentlich damit bezweckt hast.

      Die überarbeitete Version schaue ich mir bei Gelegenheit nochmal an.

      Nothing schrieb:

      Ich könnte die Namen ja nochmal ändern, aber da sie ja eigentlich sowieso komplett egal sind, also die Namen, ist das eigentlich nicht ganz so schlimm... Die Götter sind nur Menschen und ihnen wurden halt von den Ägyptern andere Namen gegeben... das ist aber nicht relevant ist doch egal
      Es geht nicht darum, die Namen zu ändern. Du sagst doch selbst, dass die Zweitnamen völlig irrelevant sind. Gerade in einer Kurzgeschichte, gerade wenn sie so kurz sind wie deine, sollte ich mir doppelt überlegen, was ich als Detail hinzufüge oder nicht. Denn sonst strecke ich nur unnötig einen Text (blähe ihn am Ende nur auf) und der Leser fragt sich am Ende, was das am Anfang eigentlich sollte, hätte man seinen Kopf ja nicht mit vollpflanzen brauchen - jetzt mal bewusst überspitzt gesprochen. Verstehst du, was ich sagen möchte?

      Wenn du die Namen unbedingt als Erwähnung drin haben möchtest, mach im Text deutlich, woher diese Namen kommen und was es genauer mit den Geschwistern auf sich hat. Denn das fehlt deiner Geschichte. Etwas mehr Essenz und weniger Fragezeichen. Du musst nicht alles klein durchkauen, aber hier fehlt einfach zu viel, um überhaupt - ja, am Ende mitzufühlen.



      Ich hätte mir eigentlich gedacht... das ich zumindest bei Therio erklärt habe woher der Name Anubis kommt




      Zur nächsten Geschichte:

      Was ich hier sehr angenehm fand, waren die wenigen Fehler. Hast du hier bereits Korrekturen durchlaufen lassen?
      Ansonsten sagt mir auch diese Geschichte nicht ganz zu. Inhaltlich greifst du eine Figur aus einer früheren Geschichte wieder auf, was mir gefällt. Allerdings kommt mir das Verhältnis zwischen Vater und Tochter - nicht seltsam vor, aber irgendwie fehlt mir etwas, um den Anfang mit dem Rest zu verlinken. Bin vielleicht nur ich. Ich brauch Wochenende ...

      Hinzu kommt, dass du dich hier ganz schön in der Zeitform verhaspelst.
      Ansonsten weiß ich gerade nicht mehr, was ich noch zu sagen wollte. D:


      Ja, hab hier die Fehlerkorrektur verwendet
      Ich werd mich an das Kapitel später nochmal dransetzen und die Zeitform ausbessern und ich danke dir für die Fehlerkorrektur





      Kitsune schrieb:

      So, weiter gelesen.

      Des Paters Verrat:
      Tja, was soll ich sagen. Mir gefallen die Verbindungen, die du inzwischen zwischen den einzelnen Splittern zusammenfügst. Figuren, Organisationen, etc. tauchen wieder auf und langsam ergibt sich ein kleines Gesamtbild.
      Die Geschichte an sich: Ja, okay. Schreiberisch deine gewohnte Einfachheit, aber mir fehlt an manchen Stellen ein klein wenig mehr Detail, aber das liegt vielleicht auch an mir. Bei kurzen Erzählungen drücke ich immer ein Auge zu, wenn mehr gesagt als gezeigt wird. Wobei etwas mehr zeigen statt zu sagen bei dir sicher noch etwas mehr Pepp reinbringen könnte, aber auch das ist wohl Geschmackssache.
      Inhaltlich gefällt mir wie gesagt, dass du wieder einen Bogen schlägst, wenn man das so sagen kann. Und sonst: Gewohnt düster (ich mag düster), ein wenig brutal gegen Ende (ich hab 'nen stabilen Magen) und mit weiteren Fragezeichen, aber wesentlich weniger als bei andere Splittern. So ist das in Ordnung. Und vielleicht … Ja, vielleicht lösen sich ja auch noch ein paar Fragezeichen auf, die ich bei anderen Splittern bemängelt habe. Da werde ich wohl jetzt vorrangig ein wenig meine Klappe halten. :D



      Ich mag es trotzdem wen du die Fragezeichen bemängelst... hilft mir das ich nichts wichtiges übersehe :D



      Die Jagd beginnt:
      Hm, ja, auch hier schlägst du wieder einen Haken, am Ende sogar noch einen weiteren. Ich bin gespannt, was mich in den restlichen noch erwartet.
      Deine Idee sind wirklich gut. Wirklich. Was mir bei dir schreiberisch noch auffällt, dass du seeeehr viel "und" verwendest. Das ist auch eine Angewohnheit von mir, allerdings versuche ich, die Satzverbindung wenn dann nur einmal pro Satz anzuwenden – und wenn möglich, sogar irgendwie gehäuft in Rudeln zu vermeiden. Das funktioniert natürlich nicht immer und nicht immer fällt das negativ auf, manchmal ist es sogar als Stilmittel ganz gut, ab und an ist es auch einfach eine Frage des Geschmacks.
      Inhaltlich sind wir also wieder bei der Bestie. Die – sehr aktiv ist, wenn ich das sagen darf. Aliens, ja? Hm, irgendwie traue ich dem Braten nicht so recht.
      Das Leben der Dame, das leider wie jene ihre Mitüberlebenden kein gutes Ende nimmt, verschwimmt hier angenehm mit der "Gegenwart". Ich hätte mir beim Übergang vielleicht nur noch einen etwas weicheren Verlauf gewünscht. Weiß gerade nicht, wie ich das sagen soll. Ich bin zu abrupt im Hier und Jetzt. Das wäre an sich sogar gar nicht schlecht als Wachrüttler, aber irgendwie kam ich einen Moment wieder raus. Vielleicht fällt mir bei Gelegenheit eine Lösung dafür ein. Oder du findest selbst eine. :)

      Ich denk mal drüber nach was ich da anders machen könnte..

      Ich danke dir wieder für die Korrektur
    • Nothing schrieb:


      Ich hätte mir eigentlich gedacht... das ich zumindest bei Therio erklärt habe woher der Name Anubis kommt
      Ich hab's jetzt nicht mehr so genau im Kopf, müsste ich mir nochmal anschauen. Wenn's so ist, dann hab ich nichts gesagt. ^^


      So, neuer Tag, neue Geschichte.

      Der Schamane:
      Vorweg: Ich kann nur immer wieder sagen, dass ich deine Ideen mag. Sie sind stellenweise originell und du baust immer mehr Verbindungen auf.
      Aber leider hapert es noch ein wenig an der Umsetzung. Beschreibe ein wenig mehr. Scheue dich nicht, ein, zwei Details hinzuzufügen. Gerade wenn sie wichtig zum Verständnis sind.
      Was mir dieses Mal wieder auffiel: Du schreibst oft "x Jahre alt" und "vor soundsoviel Jahren". Gerade ersteres fällt aufgrund der fehlenden Varianz immer wieder auf. Ist sicher picken von Kleinigkeiten, aber vielleicht findest du stilvollere Lösungen. Du musst das Alter ja nicht grundlegend weglassen, wenn es eine Rolle spielt, wie hier, weil Samu eben noch sehr jung ist. :)
      Inhaltlich sonst gut und interessant. Bin gespannt. Hab ja erst einmal noch zwei Splitter vor mir. ^^

      Spoiler anzeigen

      Nothing schrieb:


      Samu war ein Kind Afrikas und eines geheimen Volkes, das in Südafrika an einem Ort des Voodoo lebten. Trotz der Nähe zur ausströmenden Energie war es selten, dass einer seines Volkes das Voodoo benutzten konnte. In hundert Jahren, so hatte man es ihm gesagt, gab es vielleicht drei, die Kräfte besaßen, und der älteste von ihnen war der Schamane des Dorfes.
      Der achtjährige (groß) wurde schon seit er fünf Jahre alt war vom alten Schamanen Iba ausgebildet. Es war nicht normal, dass einem fünf Jahre alten Kind etwas so wichtiges (groß) beigebracht wurde, dies war eine Ausnahme (Logisch, dass es eine ist, wenn es sonst nicht normal ist ...). Zustande gekommen durch eine Reihe betrüblicher Ereignisse.
      Vor gut 15 Jahren war der Nachfolger des jetzigen Schamanen gestorben(neuer Satz), er wurde von einem Elefanten zu Tode getrampelt, da er seine Voodoo Kräfte der Stärke überschätzt hatte. Davor noch verstarb der jüngere Bruder des Schamanen eines natürlichen Todes. Schamane Iba war bereits sehr alt, es war ein Wunder, dass er noch lebte und es war gut so, denn ansonsten hätte das Volk einen Außenstehenden bitten müssen und dies barg gewisse Risiken. So kam es dazu, dass der kleine schwarze Junge bereits ein fast vollständig ausgebildeter Schamane war, es fehlte nur noch die Zeremonie.
      Er bekam vom Schamanen Iba einen von ihm geschnitzten Schamanenstab überreicht(neuer Satz), dieser würde Macht erhalten, sobald die Zeremonie beendet ist.(Tempus)
      Der kleine Samu musste den heiligen Berg, einen kleinen Hügel inmitten des Dorfes, hinaufsteigen. Was nicht allzu schwierig aussah, war eine Herausforderung für Menschen, die das Voodoo beherrschten. (Wieso, weshalb, warum?) Es war ein wahrer Sturm, der den Jungen fast umwarf, er konnte keinen Schritt gehen, er würde versagen. Zu schwach waren seine kleinen Beine. Er bekam Angst. Sein Versagen würde bedeuten, dass womöglich sein Dorf unterging. Ein anderer Schamane würde kommen, aber es war nicht sicher, ob dieser der Macht würdig war und ob er nicht gehen würde, um anderen von diesem Ort zu erzählen. (Was wäre so schlimm daran?) Er brach auf die Knie, weinte und ließ den Stab fallen. In diesem Moment hörte auch der Sturm auf. Der Schamanenstab war wie auch zuvor ein wertloses Stück Holz, nicht ein Funken des Voodoo war in ihm.
      Iba saß auf dem Boden und sah traurig aus. Das ganze Volk trauerte und es war alleine die Schuld dieses Kindes. Es war seine Schuld und deshalb verschwand er.
      Ein Jahr war vergangen seit Samu aus Angst zu versagen geflohen war(neuer Satz), er war in einem ihm Fremden Land gewesen, es nannte sich London, dort gab es Lichter, die die Nacht zum Tag werden ließen und laute Tiere, in denen Menschen waren. Dieses Land war eigenartig. Das Leben dort schien verrückt zu sein. Die großen weisen (...) Menschen gaben den Menschen mit den Obstkörben grüne, eckige Blätter. Generell wurde viel mit Blättern ertauscht, auch die eigenartigen Gewänder, die sie trugen.
      Nun war Samu bereit, die Prüfung noch einmal zu versuchen (Wieso das jetzt? Was hat sich verändert?) und tatsächlich hatte Schamane Iba geahnt, dass der Junge wiederkommen würde, aber es wäre die letzte Chance, ein Schamane zu werden.
      Er bekam erneut den Schamanenstab und musste den Sturm des Voodoo erneut bezwingen. Die vorherigen Schamanen waren alle Erwachsen gewesen und besaßen oft eine erhöhte Muskelkraft, die sie zweifelsohne für die Bewältigung des Sturms benutzt hatten. So tat auch er es, er verschwand und tauchte auf der Mitte des Berges wieder auf und hielt den Stab nach oben und der Voodoosturm wurde in den hölzernen Stab gesogen. Nun war er ein Schamane. (Ehm ... Hä? Wieso verschwindet er und weshalb geht das so plötzlich und überhaupt - mehr Details!)
      Jedoch hatte es nun keinen Sinn mehr, denn sein Volk würde nicht länger als Hüter dieses Ortes existieren, denn eine Armee hatte ihn verfolgt, seit er vor einem Jahr nach England gegangen war.
      Diese Armee in ihren blutroten Kleidern fielen in das Dorf ein und nahmen jeden gefangen. Samu sah einen Mann, der wahrscheinlich der Anführer war (neuer Satz), er zeigte (???) und sprach mit einenm anderen großen bulligen Mann.
      Samu erstarrte fast, als die blutroten Augen des Anführers der Gruppe ihn erblickten und er etwas rief, dass er nicht verstand.
      Ein Mann ging zu ihm, aber noch bevor er ihn erreichte, verschwand Samu.
    • Kitsune schrieb:

      Nothing schrieb:

      Ich hätte mir eigentlich gedacht... das ich zumindest bei Therio erklärt habe woher der Name Anubis kommt
      Ich hab's jetzt nicht mehr so genau im Kopf, müsste ich mir nochmal anschauen. Wenn's so ist, dann hab ich nichts gesagt. ^^


      So, neuer Tag, neue Geschichte.

      Der Schamane:
      Vorweg: Ich kann nur immer wieder sagen, dass ich deine Ideen mag. Sie sind stellenweise originell und du baust immer mehr Verbindungen auf.
      Aber leider hapert es noch ein wenig an der Umsetzung. Beschreibe ein wenig mehr. Scheue dich nicht, ein, zwei Details hinzuzufügen. Gerade wenn sie wichtig zum Verständnis sind.
      Was mir dieses Mal wieder auffiel: Du schreibst oft "x Jahre alt" und "vor soundsoviel Jahren". Gerade ersteres fällt aufgrund der fehlenden Varianz immer wieder auf. Ist sicher picken von Kleinigkeiten, aber vielleicht findest du stilvollere Lösungen. Du musst das Alter ja nicht grundlegend weglassen, wenn es eine Rolle spielt, wie hier, weil Samu eben noch sehr jung ist. :)
      Inhaltlich sonst gut und interessant. Bin gespannt. Hab ja erst einmal noch zwei Splitter vor mir. ^^ D
      Ich sag mal wieder vielen Dank

      Das mit den X Jahre alt lass ich in Zukunft eh weg... nervt mich irgendwie selbt ein wenig :D
    • Die Geschichte beginnt:
      Uh, das ist doch mal wieder eine Geschichte ganz nach meinem Geschmack. Stilistisch sind mir hier nicht ganz so viele Ungereimtheiten aufgefallen. Auch inhaltlich sind die Sprünge viel weicher als ich das bei deinen anderen Splittern empfunden habe. Die Geschichte hier kann soweit ruhig so bleiben, nur minimale Änderungen. Finde ich.

      Das ist also der Anfang von allem. Interessant. Dolch und Maske spielten ja schon vorher tragende Rollen. Besonders der Dolch.
      Jetzt stellt sich ja die Frage: Wer hat denn Ihn erschaffen?

      Spoiler anzeigen

      Nothing schrieb:


      "Was bin ich?" Unwissenheit lag in der Stimme.
      "Du bist ein Mensch ." Erklang (Punkt weg, Komma hinter Gänsefüßchen, klein, da Begleitsatz) es aus dem Nichts.
      "Ein Mensch? Was ist ein Mensch?", fragte der Mensch.
      "Das musst du uns zeigen. (weg)", sprach die Stimme im Kopf des Menschen.
      "Warum muss ich es euch zeigen?", fragte der Mensch verwirrt.
      "Weil du der Erste bist."
      "Warum bin ich der Erste?"
      "Weil wir dich als erstes erschaffen haben."
      "Warum habt ihr mich erschaffen?"
      "Weil die Erde ansonsten nicht lange hier sein wird. Jetzt tritt hinaus, denn dieser Ort ist nicht der deine!"
      Einen Augenblick später fand sich der Mensch in einer Welt wieder, die ihm fremd war, eigentlich war ihm alles fremd. Nur die Worte kannte er. Woher wusste er allerdings nicht.
      Einige Tage vergingen und er hatte gelernt zu sprechen, doch er fühlte sich alleine. (Hier habe ich Logikprobleme. Er hat doch bereits vorher gesprochen? Und selbst wenn, woher und wie lernt er es denn?)
      Monate vergingen und der einzige Mensch hatte sich eine Höhle gesucht, in der er Leben konnte. Außerdem hatte er verschiedene Büsche mit Beeren ausgegraben und in die Nähe seiner Höhle eingepflanzt.
      Jahrzehnte vergingen und der Erste erschuf sich selbst Götter, an die er glauben konnte. Welten, in denen er nicht alleine war. Menschen, mit denen er sprechen konnte. Es waren viele, mit denen er sprach und keiner von ihnen war real.
      Alles, ob es nun jagen war, Beeren pflücken, Fallen aufstellen, das Essen über dem Feuer braten, sich waschen oder neue Dinge zu erfinden, ließ er von verschiedenen Personen machen.
      Ein Jahrtausend verging und er hatte eine Stadt gebaut. Für jeden seiner tausend, (Komma kann weg) in ihm lebenden Freunde und mit ihnen hatte er sie erschaffen.
      Und dann waren sie hier, ganz plötzlich. Tausend Menschen, sie lebten in seiner Stadt, arbeiteten und huldigten den Göttern, die er erschaffen hatte.
      Die Jahre zogen ins Land und seine Stadt wuchs und die Menschen fingen an, Opfer für die Götter und ihmn darzubringen. Menschenopfer.
      Auf den Tempeln, die die anderen Menschen erbauten, brachten sie andere, ihnen untergestellte, sogenannte Sklaven, um sie dann in einer blutigen Zeremonie zu köpfen. Sie waren grausam und er war nicht besser, denn er war ihr König und er duldete diese Grausamkeiten.
      Zehntausend Jahre vergingen und es entstanden Völker und weitere Städte und jede von ihnen erbaute einen Opfertempel.
      Der Erste wollte nicht mehr in dieser Welt leben. Er war dieser grauenvolle Welt überdrüssig. Er hasste die Menschen. Er hasste jene, die ihn erschaffen hatten. Wieso musste er so lange Leben (klein)? Wieso konnte er nicht sterben? Viel zu viele Fragen schwirrten in seinem Kopf herum! Zu wenige Antworten hatte er im Laufe seines ewigen Lebens erhalten. Warum starb er nicht? Warum nur? Ein Mensch sollte nicht dazu verdammt sein, ewig zu Leben (klein)!
      "Den Tod sehne ich mir herbei! Wo mag er nur für mich versteckt sein? Wie kann ich ihn nur erreichen? Jedes Wesen auf der Welt hat ein Ende, doch mir bleibt es verwehrt! Wieso nur? Warum schenkt man mir das Leben und nimmt es Kindern, die noch nichts gesehen haben? Warum gibt man mir tausende Erinnerungen, an die ich mich nicht erinnern kann. (?) Zu langes Leben ist Wahnsinn! Nicht mehr und nicht weniger! Nur den Tod sehne ich mir herbei!"
      Dann fiel es ihm ein. Der Ort, an dem er erschaffen wurde. Dorthin musste er. An jenen Ort, an dem er erwacht war.
      Die anderen Menschen hatten dort einen kleinen Tempel errichtet. Als er ihn betrat, wurde ihm kalt. Er sah seinen eigenen Atem als weißen Nebel vor seinem Gesicht schweben.
      Der Erste ging in einen Raum, der viel zu groß für den Tempel war. In diesem Raum schwebten zwei Gegenstände. Das eine war eine Art Maske und das andere ein Dolch.
      Die Maske zeigte war schwarz, so wie die Umgebung. Als er näher kam, sah er ein Gesicht in der Maske. Es war seines.
      "Die Maske der Spiegel wird beenden, was begonnen hat! Der Dolch des Willens wird kontrollieren, was geschehen wird!", er wusste nicht warum, aber die Worte kamen aus seinem Mund. Er nahm den Dolch, (.) "Und der Wille von mir, König Gilgamesch, ist der Tod!", und (Er) rammte ihn sich in sein strahlendes Herz, das geformt war aus Chaos und Magie.



      Liebe und Hass:
      Huh, warte. Lyria ist die Irre mit den Schatten? Huh. Es löst sich mehr und mehr. Gefällt.
      Auch an diesem Splitter hab ich wenig zu bekriteln. Sowohl inhaltlich als auch schreiberisch. Das Einzige, was ich etwas zu bemängeln habe, ist die Tatsache, dass Lyria sich am Ende zu schnell für die andere Möglichkeit entschieden hat. Da baut sich ein Jahrhunderte (?) langer Hass auf und dann kommt ein Mann, bietet einen Neuanfang und schwups denkt sie: "Klar, Schnucki, bin ich bei!"? xD' Ich verstehe, dass du ihr die Erinnerung an ihre Geschwister als Grund gibst und der ist an sich auch in Ordnung, aber - ja, das ging dann doch zu flott irgendwie für mich.

      Spoiler anzeigen

      Nothing schrieb:


      Arach wurde einst als Göttin der Schönheit verehrt, doch dann kam dieser Mann und zerstörte alles, was sie war. Ihr Gesicht hing in Fetzen herab. Hässlichkeit zierte sie nun und damit sollte sie Leben (klein)(neuer Satz), schon der Gedanke an dieses Wort bereitete ihr Übelkeit.
      Ihre Schwester hatte sie in diese Welt geschickt, weil sie zu schwach war, sie sterben zu lassen.
      Dabei war Lyria Schuld an alldem. Ein wenig früher und sie hätte keine Abscheulichkeit werden müssen. Therion, ihr geliebter Bruder, hätte vielleicht noch gelebt.
      Lyria, diesen Namen würde sie nie vergessen. Arach würde sie leiden lassen. Sie würde ihrer Schwester das Gesicht herunter reisen (herunterreißen) und jeden einzelnen Schrei ihrer Schmerzen genießen.


      Lyria war verwirrt. Bittere Tränen flossen an ihrem Gesicht hinab und tropften an ihrem Kinn auf den kalten Steinboden. Es waren Tränen der Traurigkeit und des Hasses. Trauer, da ihr Bruder tot war. Hass, (kein Komma) auf den, der ihn getötet hatte und darauf, dass dieser Mann ihre Schwester so zugerichtet hatte.
      Sie sah zu ihrer Schwester hinüber und musste sich übergeben. Der säuerliche Geschmack vermischte sich in ihrem Mund mit dem salzigen (Salz) ihrer Tränen. Es schmeckte grauenvoll und hätte sie noch einmal auf das entstellte Gesicht ihrer Schwester gesehen, so hätte sie sich wieder übergeben müssen. Sie streckte ihre Hand nach Arach und fühlte ihre Magie, einen Augenblick später war sie verschwunden.


      Arach war an einem Ort, wo es nur Schatten gab. Sie fühlte, wie dieser sie durchdrang, teilweise eins mit ihr wurde, nur um sie dann wieder zu meiden.
      Diese Dunkelheit erfüllte sie immer öfter und länger und die Gefühle Angst, Zorn, Wut und Hass wurden immer stärker. (Du kannst ruhig ein wenig ausführen, wie sie sich äußern. Aber das nur als Tipp.)
      Was würde mit ihr geschehen, wenn dieser Schatten sie zur Gänze umhüllen würde und sie sich ihm hingeben würde (hingab)?
      Das Gefühl, das entstand, wenn sie der Schatten erfüllte, war einzigartig schön und erschreckend zugleich. Sie fühlte sich stärker und mächtiger.


      Solange sie denken konnte, war sie noch nie allein gewesen. Immer waren ihr Bruder und ihre Schwester bei ihr.
      Jetzt saß sie in einem Raum mit vier kalten, grauen Wänden und einer ebenso kalten, grauen Stahltür. Ihre Hände waren zu Fäusten geballt und gefesselt worden, damit sie ihre Magie nicht anwenden konnte.
      Dreimal am Tag wurde ihr Essen gebracht, das sie, (Komma weg) wie ein Tier mit dem Mund zu sich nehmen musste. Zu gefährlich war sie für die Menschen in den roten Gewändern. Es war erniedrigend und sie schwor sich selbst, für ihre Schwester Arach alle Menschen auf der Welt zu vernichten.


      Arach gab den Kampf gegen ihre negativen Gefühle auf und wurde endgültig vom Schatten eingehüllt. Nach einer Ewigkeit der Stille hörte sie nun wieder.
      Ein junger Mann, der schwer atmete. Er lag im Sterben und litt höllische Schmerzen. Arach sah die Gefühle, so als wären sie greifbar. Nein, sie waren es. Sie umklammerte den Schmerz und riss ihn von dem jungen Mann weg. Etwas erstrahlte, doch kurz darauf war das Licht wieder verschwunden und sie versank wieder in die Dunkelheit.


      Der Lebenswille hatte Lyria verlassen, nur noch das Gefühl des Hasses auf die Menschheit und die Liebe zu ihrer Schwester, die in irgendeiner Welt auf sie warten musste, waren ihr noch geblieben.
      Die Hoffnung, jemals wieder Tageslicht zu erblicken, war ihr schon vor Jahrhunderten verloren gegangen und doch machte sich plötzlich dieser Gedanke in ihrem Kopf breit, dass sie schon bald wieder in Freiheit sein würde.
      Sie schüttelte den Kopf, da es nicht möglich war. Von hier konnte sie niemals einfach so verschwinden. Dann wurde ihr klar, woher der Gedanke an die Freiheit kam. Es war wieder dieser Knall, denn dieser Mann mit der Maske, (weg) vor so langer Zeit, (weg) mit dem schwarzen Haken erschaffen hatte. Nur war er dieses Mal leiser, dumpfer, weiter weg, aber er kam näher.
      Dann war er hier, der Mann mit der Maske, die die Umgebung zeigte. Er ging zu ihr und zerstörte ihre Fesseln.
      Sie wollte aufstehen, um den Rest der Menschen, die dort draußen waren, zu töten, doch ihre Beine trugen sie nicht. Der Mann legte ihr eine Hand auf die Schulter und kniete sich zu ihr nieder, (.) "Entweder Ihr kämpft hier und gebt Euer Leben für einen sinnlosen Kampf. Oder Ihr erschafft ein Portal, geht mit mir hindurch und erbaut eine neue Welt, in der alle frei sein können."
      Sie dachte nach und entschied sich für letzteres, denn das hätten Therion und Arach gewollt.


      So, nun bin ich durch. Alle bisherigen Splitter gelesen. Ich kann nur noch einmal sagen: Die Verbindungen, die sich inzwischen ergeben, sind toll. Solltest du jemals mehr daraus machen wollen, als bloße Splitter und "flüchtige" Szenen (sprich mehr Beschreibungen, mehr Tiefe, etc.), und eine große, zusammenhängende Handlung weiter verweben magst: Ich wär dabei. Deine Ideen sind gut!
      So bleibt mir jetzt nur, mich zurückzulehnen und zu schauen, was da in Zukunft kommen mag.
    • Splitter 10
      Manfred und Alexandra

      "Was bist du?", fragte Manfred das kleine Mädchen, das zu Boden starrte und mit dem Oberkörper nach vor und zurück wippte.
      "Ich bin ... Ich bin ... Ich hin ..."
      "Alexandra, was bist du?" Diesmal lag mehr Kraft in seiner Stimme.
      "Ich bin ....", stotterte sie.
      "Alex, was bist du?" Er sprang aus seinem Stuhl und schlug mit seinen Fäusten auf den Tisch. Ein Fehler und es war vorbei. Nie hatte das Mädchen ihm erlaubt, sie Alex zu nennen. Wegen dieser Tatsache war der nächste Test gescheitert und ihre Reaktion war rein logisch.
      Alexandra blickte Manfred in die Augen und mit fester Stimme sagte sie: "Nur meine Freunde nennen mich Alex und ich habe keine Freunde!"
      Manfred seufzte und setzte sich wieder auf den Stuhl. "Es tut mir leid, Alexandra! Ich werde dir jetzt verschiedene Fragen stellen und du wirst sie beantworten."
      "Nein, bitte nicht!" Alexandra ergriff plötzlich ein Gefühl der Panik, aber sie konnte nicht sagen, woher es kam.
      "Doch!" Ein Grinsen huschte über sein Gesicht "Was ist in der Schule passiert?"
      Das Mädchen fiel wieder in ihre eintönige Sprechweise. "Ich habe sie getötet."
      "Wenn hast du getötet?" Langsam ging ihm diese Fragerei auf die Nerven, immerhin hatte er sie schon hundertmal dasselbe gefragt und dieses dumme Kind ließ sich einfach nicht brechen.
      "Die Kinder, die Lehrer, die Zuschauer, die Passanten", plötzlich änderte sich ihre Stimme, wurde aggressiver, dunkler, "die Menschen in den umliegenden Gebäuden, das Dorf, die Stadt, das Land, den Kontinent, die Erde, alles wird sterben!"
      Manfred sprang aus seinem Stuhl und wich zwei Schritte zurück. "Haben wir dich also herausbekommen? Haben wir es tatsächlich geschafft? Ja, sag mir ..." Plötzlich wurde seine Kehle zugeschnürt. Er griff sich an den Hals, doch da war nichts, keine Hand, kein Seil, einfach nichts. "Wer bist du?" Dann war es vorbei, sein lebloser Körper fiel zu Boden.
      Sofort kamen zwei Männer herein. Die beiden waren maskiert und hatten Pistolen bei sich, der Kleinere der Beiden schoss und Alex wurde ohnmächtig.

      Sie öffnete die Augen und sofort fing ihr ganzer Körper an zu schmerzen. Sie fasste sich an den Kopf und fragte sich selbst: "Wo bin ich?"
      Alex drehte ihren Kopf nach links und rechts und sah nur graue Wände und vor ihr saß ein Mann.
      "Ah, du bis erwacht! Weißt du, wo du hier bist?", fragte er und das Mädchen schüttelte den Kopf.
      Er grinste. "Gut! Mein Name ist Manfred und ich interessiere mich für dich. Weißt du, ich habe hier einige Notizen über dich. Sie wurden von jemanden gemacht, der wahrscheinlich nie mit dir gesprochen hat. Er hat sich nicht für dich interessiert, Alexandra."
      "Was?" Dieser Mann, dieser Name kam ihr bekannt vor und das Gespräch ebenfalls. Was war hier los? "Wer sind Sie?"
      Seine Miene verdüsterte sich. "Da ist wohl etwas schiefgegangen. Na ja, egal. Du bist bei der Organisation "Withe Angel". Sie schloss sich einst aus Männern und Frauen zusammen, die gegen "Der Wall", eine andere Organisation, kämpften. "Der Wall" wollte Menschen und solche wie uns trennen und unsere Organisation wollte solche Menschen, wie mich und dich, auslöschen. Die Zeiten haben sich aber geändert. Ich trat an die Spitze von "Withe Angel", um ehrlich zu sein, für mich wäre es unmöglich gewesen. Es war ein Zufall, aber zurück zum eigentlichen Thema.
      Ich änderte die Ziele der Organisation dahin, dass sie solche wie uns einfangen, trainieren und schließlich auf die Menschen loslassen. Die Spitze der Nahrungskette bilden in Zukunft wir und nicht der Homo sapiens." Zwei Männer traten in den würfelförmigen Raum ein. Sie sahen genau so aus, wie der Mann, der vor ihr saß, nur das einer kleiner war.
      Manfred setzte wieder sein Grinsen auf. "Einst gab es einen Wissenschaftler, einen Physiker, er hat eine Katze in eine Schachtel getan und diese mit Giftgas gefüllt. Er sagte, dass die Katze jetzt tot und lebendig ist, ein Paradoxon, das nicht möglich ist, aber wenn keine Katze in diesem Karton war, sondern ein Mensch und der Karton mit Magie vollgepumpt wurde? Was, wenn dieser Mensch dadurch alles sein könnte? Was, wenn dieser Mensch tot und lebendig ist und was wäre, wenn dieser Mensch jeder sein kann?"
      Alex saß auf ihrem Stuhl und erst jetzt merkte sie, dass sie gefesselt war. Panisch zerrte sie an den Fesseln. Der kleinere Manfred kam auf sie zu, in seiner Hand eine Spritze mit einer Flüssigkeit darin. "Nein! Bitte, hört auf! Hört auf! Hört auf!" Dann wurde ihr die Spritze in den Arm gestochen und injiziert.
      "Ein Mensch, der jeder sein kann, der alles sein kann, ein solcher Mensch bin ich, Manfred Schrödinger!" Lachend ging er zur Tür hinaus und der kleinere Manfred begleitete ihn.
      Der Manfred, der jetzt noch übriggeblieben war, setzte sich auf den Stuhl. "Welches Jahr haben wir heute?" Er nahm einen Stift aus seiner Hosentasche und fing an, etwas in sein Notizbuch zu schreiben, das vor ihm auf dem Tisch lag.
      Das Mädchen fiel wieder in ihre emotionslose Tonlage. "Heute ist der 30. April 1945. Heute starb mein Vater."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Nothing ()

    • Kitsune schrieb:

      Die Geschichte beginnt:
      Uh, das ist doch mal wieder eine Geschichte ganz nach meinem Geschmack. Stilistisch sind mir hier nicht ganz so viele Ungereimtheiten aufgefallen. Auch inhaltlich sind die Sprünge viel weicher als ich das bei deinen anderen Splittern empfunden habe. Die Geschichte hier kann soweit ruhig so bleiben, nur minimale Änderungen. Finde ich.

      Das ist also der Anfang von allem. Interessant. Dolch und Maske spielten ja schon vorher tragende Rollen. Besonders der Dolch.
      Jetzt stellt sich ja die Frage: Wer hat denn Ihn erschaffen?

      Sag ich nicht ;P


      Kitsune schrieb:

      Liebe und Hass:
      Huh, warte. Lyria ist die Irre mit den Schatten? Huh. Es löst sich mehr und mehr. Gefällt.
      Auch an diesem Splitter hab ich wenig zu bekriteln. Sowohl inhaltlich als auch schreiberisch. Das Einzige, was ich etwas zu bemängeln habe, ist die Tatsache, dass Lyria sich am Ende zu schnell für die andere Möglichkeit entschieden hat. Da baut sich ein Jahrhunderte (?) langer Hass auf und dann kommt ein Mann, bietet einen Neuanfang und schwups denkt sie: "Klar, Schnucki, bin ich bei!"? xD' Ich verstehe, dass du ihr die Erinnerung an ihre Geschwister als Grund gibst und der ist an sich auch in Ordnung, aber - ja, das ging dann doch zu flott irgendwie für mich.
      Lyria und Alexandra sind die gleichen Personen? Lies nochmal... es gibt einen kleinen Unterschied bei dem Aufenthaltsort der Beiden ^^
      Hab das Ende nochmal etwas überarbeitet... ist aber immer noch nicht gut genug


      Kitsune schrieb:

      So, nun bin ich durch. Alle bisherigen Splitter gelesen. Ich kann nur noch einmal sagen: Die Verbindungen, die sich inzwischen ergeben, sind toll. Solltest du jemals mehr daraus machen wollen, als bloße Splitter und "flüchtige" Szenen (sprich mehr Beschreibungen, mehr Tiefe, etc.), und eine große, zusammenhängende Handlung weiter verweben magst: Ich wär dabei. Deine Ideen sind gut!

      So bleibt mir jetzt nur, mich zurückzulehnen und zu schauen, was da in Zukunft kommen mag.
      [/quote]
      Der nächste Splitter ist schon da :D

      Ich habe vor die Geschichte in dieser Form weiter zu schreiben...die Splitter sollen dabei immer mehr von der Handlung preisgeben


      Mir bleibt jetzt nur noch eins zu sagen: VIELEN VIELEN VIELEN VIELEN DANK füs lesen!!!!!!
      und fürs korregieren
    • Wegen Lyria bin ich selbst noch drauf gekommen, dass da was nicht hinhaut. X/ Manchmal sind meine Überlegungen schneller als meine Erinnerung.


      Edit(h):
      Spoiler anzeigen

      Nothing schrieb:


      "Was bist du?", fragte Manfred, (Hier kommt kein Komma hin, "das kleine Mädchen" gehört zum Hauptsatz.) das kleine Mädchen, das zu Boden starrte und mit dem Oberkörper nach vorne und hinten (vor und zurück) wippte.
      "Ich bin ... Ich bin ... Ich hin ..."
      "Alexandra, was bist du?" Diesmal lag mehr Kraft in seiner Stimme.
      "Ich bin ....", stotterte sie.
      "Alex, was bist du?" Er sprang aus seinem Stuhl und schlug mit seinen Fäusten auf den Tisch. Ein Fehler und es war vorbei. Nie, (weg) hatte das Mädchen ihm erlaubt, sie Alex zu nennen. Wegen dieser Tatsache war der nächste Test gescheitert und ihre Reaktion war rein logisch.
      Alexandra blickte Manfred in die Augen und mit fester Stimme sagte sie, (Doppelpunkt; hier gibt es keine Wahl ...) "Nur meine Freunde nennen mich Alex und ich habe keine Freunde!"
      Manfred seufzte und setzte sich wieder auf den Stuhl. "Es tut mir leid, Alexandra! Ich werde dir jetzt verschiedene Fragen stellen und du wirst sie beantworten."
      "Nein, bitte nicht!" Alexandra ergriff plötzlich ein Gefühl der Panik, aber sie konnte nicht sagen, wo es herkam (woher es kam).
      "Doch!", ein Grinsen huschte über sein Gesicht, (weg) "Was ist in der Schule passiert?" (Den Einschub kannst du so nur mit Kommas machen, wenn das Gesprochene unterbrochen ist. Die beiden Teile sind unabhängig voneinander.)
      Das Mädchen fiel wieder in ihre eintönige Sprechweise. "Ich habe sie getötet."
      "Wenn hast du getötet?" Langsam begann ihmn (aber: ging ihm ... auf die Nerven) diese Fragerei zu nerven, immerhin hatte er sie schon hundertmal dasselbe gefragt und dieses dumme Kind ließ sich einfach nicht brechen.
      "Die Kinder, die Lehrer, die Zuschauer, die Passanten", plötzlich änderte sich ihre Stimme, wurde aggressiver, dunkler, "Die (die; hier passt das, weil die Teile zusammengehören) Menschen in den umliegenden Gebäuden, das Dorf, die Stadt, das Land, den Kontinent, die Erde, alles wird sterben!"
      Manfred sprang aus seinem Stuhl und wich zwei Schritte zurück. "Haben wir dich also herausbekommen? Haben wir es tatsächlich geschafft? Ja, sag mir ..." Plötzlich wurde seine Kehle zugeschnürt. Er griff sich an den Hals, doch da war nichts, keine Hand, kein Seil, einfach nichts. "Wer bist du?" Dann war es vorbei, sein lebloser Körper fiel zu Boden.
      Sofort kamen zwei Männer herein. Die beiden waren maskiert und hatten Pistolen bei sich, der Kleinere der Beiden schoss und Alex wurde ohnmächtig.

      Sie öffnete die Augen und sofort fing ihr ganzer Körper an zu schmerzen. Sie fasste sich an den Kopf und fragte sich selbst: "Wo bin ich?"
      Alex drehte ihren Kopf nach links und rechts und sah nur graue Wände und vor ihr saß ein Mann.
      "Ah, du bis erwacht! Weißt du, wo du hier bist?", fragte er und das Mädchen schüttelte den Kopf.
      Er grinste. "Gut! Mein Name ist Manfred und ich interessiere mich für dich. Weißt du, ich habe hier einige Notizen über dich. Sie wurden von jemanden gemacht, der wahrscheinlich nie mit dir gesprochen hat. Er hat sich nicht für dich interessiert, Alexandra."
      "Was?" Dieser Mann, dieser Name kam ihr bekannt vor und das Gespräch ebenfalls. Was war hier los? "Wer sind sie (groß, da Anrede)?"
      Seine Miene verdüsterte sich, (.) "Da ist wohl etwas schief_gegangen. NaLeerzeichenja, egal. Du bist bei der Organisation "Witheangel" (im Englischen geht das so nicht; White Angel). Sie schloss sich einst aus Männern und Frauen zusammen, die gegen "Der Wall", eine andere Organisation, kämpften. "Der Wall" wollte Menschen und solche wie uns trennen und unsere Organisation wollte solche Menschen, wie mich und dich, auslöschen. Die Zeiten haben sich aber geändert. Ich trat an die Spitze von "Witheangel" (s.o.), um ehrlich zu sein, für mich wäre es unmöglich gewesen. Es war ein Zufall, aber zurück zum eigentlichen Thema.
      Ich änderte die Ziele der Organisation dahin, dass sie solche wie uns einfangen, trainieren und schließlich auf die Menschen loslassen. Die Spitze der Nahrungskette bilden in Zukunft wir und nicht der Homo sapiens." Zwei Männer traten in den würfelförmigen Raum ein. Sie sahen genau so aus, wie der Mann, der vor ihr saß, nur das einer kleiner war.
      Manfred setzte wieder sein Grinsen auf, (.) "Einst gab es einen Wissenschaftler, einen Physiker, er hat eine Katze in eine Schachtel getan und diese mit Giftgas gefüllt. Er sagte, dass die Katze jetzt tot und lebendig ist, ein Paradoxon, das nicht möglich ist. Was, (weg) aber, wenn keine Katze in diesem Karton war, sondern ein Mensch und der Karton mit Magie vollgepumpt wurde? Was, wenn dieser Mensch dadurch alles sein könnte? Was, wenn dieser Mensch tot und lebendig ist und was wäre, wenn dieser Mensch jeder sein kann?"
      Alex saß auf ihrenm Stuhl und erst jetzt hatte sie gemerkt (merkte sie), dass sie gefesselt war. Panisch zerrte sie an den Fesseln. Der kleinere Manfred kam auf sie zu, in seiner Hand war eine Spritze mit einer Flüssigkeit darin. "Nein! Bitte, hört auf! Hört auf! Hört auf!" Dann wurde ihr die Spritze in den Arm gestochen und injiziert.
      "Ein Mensch, der jeder sein kann, der alles sein kann, ein solcher Mensch bin ich, Manfred Schrödinger!" Lachend ging er zur Tür hinaus und der kleinere Manfred begleitete ihn.
      Der Mann, der jetzt noch übriggeblieben war, setzte sich auf den Stuhl. "Welches Jahr haben wir heute?" Er nahm einen Stift, (weg) aus seiner Hosentasche und fing an, etwas in sein Notizbuch zu schreiben, das vor ihm auf dem Tisch lag.
      Das Mädchen fiel wieder in ihre emotionslose Tonlage. "Heute ist der 30. April 1945. Heute starb mein Vater."


      Schreiberisch ist der Splitter auf dem guten Niveau der letzten, was mir gefällt. Fehlertechnisch machst du noch einige Wiederholungsfehler, aber ich erwarte auch nicht, dass die von heut auf morgen komplett weg sind.

      Inhaltlich sind wir wieder bei Alex. Die Einbindung von Schrödinger(s Katze) find ich interessant, auch wenn ich es erst noch einmal im Ruhe auf mich wirken lassen muss.
      Und warte, ist das Datum nicht der Tag, an dem Hitler Selbstmord beging? Huh ... Ich bleibe gespannt.

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    • Nach langer Zeit gibts hier wieder mal einen neuen Splitter, der die Charaktere von "Looking Glass" aufgreift. Viel Spaß beim lesen und ich würde mich wieder über Kritik freuen :D

      @Kitsune danke für deine Korrektur vom letzten Teil


      Splitter 11
      Die vier Reiter und Nothing

      Henry, der Mann mit den langen verfilzten Haaren ging schnellen Schrittes durch die scheinbar endlose Dunkelheit. Seine Verbündeten in diesem Krieg mussten sich hier langsam vorantasten. Er war schon so lange in der Dunkelheit gefangen das sie keine Gefahren mehr für ihn barg. Eigentlich sah er sogar weit mehr als andere.

      Als Kind hielt er Wahrsager für Hochstapler, Lügner die andere zum Narren hielten nur um Geld zu verdienen. Zugegeben, die meisten waren genau das.

      Eine Wette mit anderen Jungs hatte ihn damals in die Hütte einer Wahrsagerin, einer Hexe getrieben. Er sollte für fünf Minuten dort drinnen bleiben, natürlich dann, wenn die alte Schachtel gerade nicht da war.

      Was er dort erlebte tat er eine Zeit lang als Hirngespinst ab, aber ein paar Jahre danach wurde er eines besseren belehrt. Die Worte der Hexe wurden zur Wahrheit. Noch heute hallten sie durch seinen Kopf. „Ein weißer Engel der unendlich viel ist, in seiner Hand ein Messer, das getränkt ist mit magischem Feuer. Es wird deine Augen schmelzen und das Licht wird hell erstrahlen. Du wirst sehen, mehr sehen als wir alle zusammen. Das ist dein Schicksal, vierter Reiter.“

      Heute wusste er das der weiße Engel die Organisation „Withe Angel“ war und von einem Etwas geleitet oder kontrolliert wurde. Eigentlich hatte jeder Mensch eine eigene Aura. Es gab natürlich Ausnahmen, wie die Familie Wall, die eine blutrote Aura besaßen oder die alten, pharaonischen Götter die eine sandbraune hatten, aber in dieser Organisation gab es keine. Es war als wäre dort einfach nur Nichts.

      Dann sah er die weiße, nein hellrosa Aura seines Anführers, Nothing. Wie aus dem Nichts tauchten zwei weitere Farben auf, die gelbe Aura des Priesters und die andere war die graue Aura der Bestie, aber sie schien zu flackern, so als wäre sie nicht vollständig.



      Samu mochte Sibirien nicht, es war kalt, trostlos und sogar noch kälter als kalt, aber solange Lyria nicht auffindbar war musste er auf Amelia aufpassen. Obwohl das war nicht das richtige Wort, suchen wäre schon eher richtig. Lyria hätte einfach, mithilfe der feinen Kristalle aus gehärteter Magie, die Nothing auf dem ganzen Planeten verstreut hatte, ein Portal zur Bestie öffnen können. Da sie aber verschwand war der Schamane der Einzige der sich teleportieren konnte, aber er konnte maximal drei Personen mitnehmen oder eben eine 170 kg schwere Echsen-Bärin. Wobei er sich nicht ganz sicher war was dieses Mädchen genau darstellte.

      Seit fünf Jahren war er nun schon bei ihr. Am Morgen, dann wenn sie schlief war sie ein kleines Mädchen, gerade mal neun Jahre alt, das aus irgendeinem Grund nicht zu altern schien. Kurz bevor sie erwachte wurde sie zu einem monströsen Tier. Samu hatte sie schon oft beim Schlafen beobachtet und gesehen das ihr gesamter Rücken von Peitschenhieben vernarbt war, da sie im verwandelten Zustand verschwanden vermutete er das die Narben entstanden sind noch bevor sie zu diesem Tier wurde. Sie könnte aus einer Zeit stammen in der noch magische Wesen auf der Erde gewandelt sind. Damals könnte sie eines dieser Tiere gebissen haben und ihr Körper reagierte auf die Magie die dabei in sie strömte. Dann wäre sie aber mehr als 1500 Jahre alt. Zwar gab es einige Unsterbliche, aber keiner davon war ein Kind. Sie war ein einziges Rätsel und er würde alles geben um einmal mit ihr sprechen zu können.

      Plötzlich hörte er aus dem Gebüsch hinter ihm ein Rascheln und ein abgemagerter, knurrender Wolf sprang heraus, direkt auf ihn zu und er erkannte sofort das es zu spät war um diesen Angriff abzuwehren.



      Amelia hatte Hunger und sie witterte ihre Beute, genug Energie um sie zu sättigen. Mager, fast schon knochig war er, aber das störte sie nicht im geringsten. Sie würde auch dem Schwarzen, ihrem sogenannten Aufpasser etwas bringen, auch wenn dieser nie wirklich froh über das magere, zähe Fleisch war, aber er wusste das er es essen musste um zu überleben. Er war ein kluger Mann, nicht so wie manch anderer Reiter.

      Vor einigen Jahrzehnten hatte sie mithilfe von Lyria den magische veränderten Virus in ihrem Körper auf die Menschheit übertragen und einen Großteil in ihresgleichen verwandelt. Zugegeben kleinere, schwächere Versionen von ihr. Vor ein paar Wochen jedoch hatte sie ein eigenartiges Gefühl in der Brust gespürt, ein Schmerz denn sie nicht erklären konnte. Es war als würde sich eine Klaue in ihr Herz bohren und ihr einen Teil davon entreißen und tatsächlich fühlte sie sich seit diesem Vorfall schwächer.

      Noch hatte sie aber genug Stärke um einen Wolf mühelos zu erlegen. Sie lauerte und beobachtete Samu dabei wie er Wasser holen ging. Wie immer trug er seinen Stock auf dem Rücken gebunden bei sich, was er von diesem Ding hielt hatte sie bis heute noch nicht herausgefunden. Jedenfalls war er wie immer ziemlich unvorsichtig und beachtete nicht seine Deckung, perfekt für den Wolf der diesen Moment nutzte und mit einem Satz seine Deckung verließ, ausgezeichnet. Sie war schneller und stand innerhalb eines Augenblicks in der Sprungbahn des Wolfes. Ihre Klaue bohrte sich durch die Brust des Tieres und das warme, klebrige Blut floss an ihr herab. Sie riss dem Tier das Herz aus der Brust und fraß es auf, danach machte sie sich daran etwas Fleisch mit ihren Klauen zu entfernen um es dem Schamanen zu geben.

      „Ich wollte dich gerade suchen gehen, Kleine. Wir werden gerufen. Anscheinend nimmt dieser Krieg schon bald ein Ende und eine neue, bessere Welt für uns alle wird geformt werden.“, sagte Samu.

      Amelia drehte sich zu ihm und ging an seine Seite und fühlte wie er seine Hand auf ihre Schulter legte und im nächsten Augenblick waren sie in Mittelamerika.



      Nothing stand vor einem steinernen Altar, auf diesem war eine Karte der Welt ausgebreitet. Sein Plan schritt gut voran und er war mehr als zufrieden. Schon bald würden drei große Armeen aufeinanderprallen und er war guter Dinge als Sieger hervorzugehen. In Südamerika war der Pater der den Dolch besitzt. Irgendwo im Atlantik musste Runa Wall mit dem roten Heer auf der schwimmenden Festung sein. Seine Armee waren die Chimären die auf der ganzen Welt verteilt sind und nur darauf warteten nach Mittelamerika zu kommen.

      Obwohl Miss Wall vor einiger Zeit gegen ihn gekämpfte hatte und dabei mehr als nur den Kampf verloren hatte, war sie immer noch davon überzeugt Looking Glass aufhalten zu können. Der Pater war ein grausamer Mann, der von einer Fremden Macht geleitet wurde und alles dafür tun würde um sein eigenes Reich zu erschaffen. Zweifellos würde ein zusammentreffen von Runa und dem Pater blutig enden und das bedeutete das er nur abwarten musste bis sich die beiden selbst niedergemetzelt haben. Insgeheim hoffte er das der Wall stark genug wäre um den Fanatiker zu besiegen, dass würde einiges einfacher gestalten.

      Ihm machte aber etwas Sorgen, sein Blick fiel auf Nordamerika. Von dort hatte er vor einiger Zeit Chaos gespürt. Eine Macht die weitaus gefährlicher war als reine Magie, wie er sie nutzte, denn sie entspringt dem Hass und dem Tod. Ein weiteres Problem war das Lyria verschwunden war. Sie war wütend das sie warten musste bis sie Ihre Rache am Wall nehmen konnte. Er hoffte das sie zur Rechten Zeit kommen würde, ansonsten würde sein Plan scheitern.

      Dann hörte er Schritte hinter sich und ihm gegenüber tauchte der erste und zweite Reiter auf, Amelia und Samu.

      Das magische Wesen musste sich auf der Stelle übergeben, was ein ziemlich ekelhafter Anblick war da sie vermutlich gerade gespeist hatte. Der Schamane ging ebenfalls auf die Knie, für ihn war es sehr schwer ein so großes Tier durch die Flüsse der Magie zu befördern.

      „Priester, wie schön das du noch nicht aufgefressen wurdest, aber musstest du unbedingt das stinkende Vieh mitnehmen?“, hallte es plötzlich aus der Dunkelheit, zweifellos gehörte die raue Stimme zu Henry.

      „Ich bin ein Schamane! Das Mädchen ist ein Reiter wie du, ich und Lyria, außerdem ist ihr Gestank angenehmer als deiner.“, verteidigte sich Samu.

      „Du vergleichst mich mit dieser Bestie?“ Henrys Blick wurde aggressiver.

      Amelia, deren Magen sich mittlerweile beruhigt hatte, knurrte den langhaarigen Reiter bedrohlich an.

      „Ich vergleiche nur deinen Geruch mit Ihren. Anscheinend hast du schon lange keine Seife mehr gesehen, Blindschlange.“, antwortete der Dunkelhäutige, der dem riesigen Tier eine Hand zur Beruhigung auf den Arm legte.

      „Es reicht, Freunde!“, erhob Nothing seine Stimme. „Ich respektiere Euch und das solltet Ihr auch untereinander tun, denn Respekt ist wichtig und alle Anwesenden sind vollwertige Mitglieder von „Looking Glass“ und damit auch Reiter der Apokalypse. Jeder hier hat Aufgaben, manche von diesen Zielen mögen nicht sehr wichtig sein, andere hingegen sind unabdingbar. Da wir nur wenige sind und nun auch noch eine wichtige Reiterin verschollen ist, wird unser Unterfangen sogar noch schwieriger sein und deshalb müssen wir zusammenhalten. Das solltet ihr nach Jahrzehnten unserer Zusammenarbeit bereits wissen.“ Nothing musste kurz seufzen und blickte dann auf die Weltkarte vor ihm.

      „Solang Lyria weg ist müssen wir unseren Plan anders in die Tat umsetzen. Großer Schamane Samu du wirst so viele Bestien wie möglich von Europa auf diesen Kontinent bringen, wenn du damit fertig bist, wirst du dasselbe mit den anderen Ländern machen. Henry, du wirst zusammen mit Amelia die Bestien aus Nordamerika einsammeln, wenn ihr damit fertig seid kommt ihr zu mir und niemand geht nach Südamerika, auf gar keinen Fall. Jetzt geht meine Reiter der Apokalypse.“

      Henry blickte kurz auf die Bestie, die ihn immer noch anknurrte. Warum musste ausgerechnet er mit diesem Monster einen Auftrag erledigen? Er musste es einfach so schnell wie möglich hinter sich bringen und vielleicht ergab sich dabei auch eine Möglichkeit herauszufinden warum die Aura des Tieres so seltsam flackerte.

      Samu musste anscheinend der kleinen Amelia für eine Zeitlang Lebewohl sagen, irgendwie war sie ihm ans Herz gewachsen, aber er würde sie bestimmt wiedersehen, wenn nicht jetzt, dann in einem anderen Leben.

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      Nothing schrieb:

      Die Zusammenkunft

      Henry, der Mann mit den langen(,) verfilzten Haaren, ging schnellen Schrittes durch die scheinbar endlose Dunkelheit. Seine Verbündeten in diesem Krieg mussten sich hier langsam vorantasten. Er war schon so lange in der Dunkelheit gefangen, dass sie keine Gefahren mehr für ihn barg. Eigentlich sah er sogar weit mehr als andere.
      Als Kind hielt er Wahrsager für Hochstapler, Lügner, die andere zum Narren hielten, nur um Geld zu verdienen. Zugegeben, die meisten waren genau das.
      Eine Wette mit anderen Jungs hatte ihn damals in die Hütte einer Wahrsagerin, einer Hexe getrieben. Er sollte für fünf Minuten dort drinnen bleiben, natürlich dann, wenn die alte Schachtel gerade nicht da war.
      Was er dort erlebte, tat er eine Zeit lang als Hirngespinst ab, aber ein paar Jahre danach wurde er eines besseren belehrt. Die Worte der Hexe wurden zur Wahrheit. Noch heute hallten sie durch seinen Kopf. „Ein weißer Engel, der unendlich viel ist, in seiner Hand ein Messer, das getränkt ist mit magischem Feuer. Es wird deine Augen schmelzen und das Licht wird hell erstrahlen. Du wirst sehen, mehr sehen als wir alle zusammen. Das ist dein Schicksal, vierter Reiter.“
      Heute wusste er, dass der weiße Engel die Organisation „Withe Angel“ war und von einem Etwas geleitet oder kontrolliert wurde. Eigentlich hatte jeder Mensch eine eigene Aura. Es gab natürlich Ausnahmen, wie die Familie Wall, die eine blutrote Aura besaßen, oder die alten, pharaonischen Götter, die eine sandbraune hatten, aber in dieser Organisation gab es keine. Es war, als wäre dort einfach nur Nichts.
      Dann sah er die weiße, nein hellrosa Aura seines Anführers, Nothing. Wie aus dem Nichts tauchten zwei weitere Farben auf, die gelbe Aura des Priesters und die andere war die graue Aura der Bestie, aber sie schien zu flackern, so als wäre sie nicht vollständig. [Der Satz wirkt etwas konfus, mach lieber zwei daraus, vor allem, weil ab "und die andere" die Struktur eine ganz andere ist, die nicht zum Vorherigen passt. Merk dir: Je mehr Kommas du in einem Satz brauchst, desto verwirrender wird es.]

      Samu mochte Sibirien nicht, es war kalt, trostlos und sogar noch kälter als kalt, aber solange Lyria nicht auffindbar war, musste er auf Amelia aufpassen. Obwohl, das war nicht das richtige Wort, suchen wäre schon eher richtig. Lyria hätte einfach, mithilfe der feinen Kristalle aus gehärteter Magie, die Nothing auf dem ganzen Planeten verstreut hatte, ein Portal zur Bestie öffnen können. Da sie aber verschwand (verschwunden war), war der Schamane der Einzige, der sich teleportieren konnte, aber er konnte maximal drei Personen mitnehmen oder eben eine 170 kg (ausschreiben; versuche allgemein keine Abkürzungen zu verwenden) schwere Echsen-Bärin. Wobei er sich nicht ganz sicher war, was dieses Mädchen genau darstellte.
      Seit fünf Jahren war er nun schon bei ihr. Am Morgen, dann wenn sie schlief, war sie ein kleines Mädchen, gerade mal neun Jahre alt, das aus irgendeinem Grund nicht zu altern schien. Kurz bevor sie erwachte, wurde sie zu einem monströsen Tier. Samu hatte sie schon oft beim Schlafen beobachtet und gesehen, dass ihr gesamter Rücken von Peitschenhieben vernarbt war, da (Punkt, neuer Satz) sie im verwandelten Zustand verschwanden, vermutete er, dass die Narben entstanden sind noch bevor sie zu diesem Tier wurde. [Der ganze Satz klingt wieder etwas umständlich, vielleicht kannst du daran noch etwas drehen. Lies ihn dir ruhig selbst einmal laut vor.] Sie könnte aus einer Zeit stammen, in der noch magische Wesen auf der Erde gewandelt sind (waren; pass bei der Zeit auf ^^, schau hier am besten noch einmal über den ganzen Text). Damals könnte sie eines dieser Tiere gebissen haben und ihr Körper reagierte auf die Magie, die dabei in sie strömte. Dann wäre sie aber mehr als 1500 Jahre alt. Zwar gab es einige Unsterbliche, aber keiner davon war ein Kind. Sie war ein einziges Rätsel und er würde alles geben um einmal mit ihr sprechen zu können.
      Plötzlich hörte er aus dem Gebüsch hinter ihm ein Rascheln und ein abgemagerter, knurrender Wolf sprang heraus, direkt auf ihn zu und er erkannte sofort, dass es zu spät war, um diesen Angriff abzuwehren.

      Amelia hatte Hunger und sie witterte ihre Beute, genug Energie, um sie zu sättigen. Mager, fast schon knochig war er, aber das störte sie nicht im geringsten (Geringsten). Sie würde auch dem Schwarzen, ihrem sogenannten Aufpasser(,) etwas bringen, auch wenn dieser nie wirklich froh über das magere, zähe Fleisch war, aber er wusste, dass er es essen musste, um zu überleben. Er war ein kluger Mann, nicht so wie manch anderer Reiter.
      Vor einigen Jahrzehnten hatte sie mithilfe von Lyria den magische veränderten Virus in ihrem Körper auf die Menschheit übertragen und einen Großteil in ihresgleichen verwandelt. Zugegeben kleinere, schwächere Versionen von ihr. Vor ein paar Wochen jedoch hatte sie ein eigenartiges Gefühl in der Brust gespürt, einen Schmerz, denn sie nicht erklären konnte. Es war, als würde sich eine Klaue in ihr Herz bohren und ihr einen Teil davon entreißen und tatsächlich fühlte sie sich seit diesem Vorfall schwächer.
      Noch hatte sie aber genug Stärke, um einen Wolf mühelos zu erlegen. Sie lauerte und beobachtete Samu dabei, wie er Wasser holen ging. Wie immer trug er seinen Stock auf dem Rücken gebunden bei sich, was er von diesem Ding hielt, hatte sie bis heute noch nicht herausgefunden. Jedenfalls war er wie immer ziemlich unvorsichtig und beachtete nicht seine Deckung, perfekt für den Wolf, der diesen Moment nutzte und mit einem Satz seine Deckung verließ, ausgezeichnet. Sie war schneller und stand innerhalb eines Augenblicks in der Sprungbahn des Wolfes. Ihre Klaue bohrte sich durch die Brust des Tieres und das warme, klebrige Blut floss an ihr herab. Sie riss dem Tier das Herz aus der Brust und fraß es auf, danach machte sie sich daran, etwas Fleisch mit ihren Klauen zu entfernen, um es dem Schamanen zu geben.
      „Ich wollte dich gerade suchen gehen, Kleine. Wir werden gerufen. Anscheinend nimmt dieser Krieg schon bald ein Ende und eine neue, bessere Welt für uns alle wird geformt werden.“, sagte Samu.
      Amelia drehte sich zu ihm und ging an seine Seite und fühlte wie er seine Hand auf ihre Schulter legte und im nächsten Augenblick waren sie in Mittelamerika.

      Nothing stand vor einem steinernen Altar, auf diesem war eine Karte der Welt ausgebreitet. Sein Plan schritt gut voran und er war mehr als zufrieden. Schon bald würden drei große Armeen aufeinanderprallen und er war guter Dinge, als Sieger hervorzugehen. In Südamerika war der Pater, der den Dolch besitzt (besaß). Irgendwo im Atlantik musste Runa Wall mit dem roten Heer auf der schwimmenden Festung sein. Seine Armee waren die Chimären, die auf der ganzen Welt verteilt sind (waren) und nur darauf warteten, nach Mittelamerika zu kommen.
      Obwohl Miss Wall vor einiger Zeit gegen ihn gekämpfte hatte und dabei mehr als nur den Kampf verloren hatte, war sie immer noch davon überzeugt, Looking Glass aufhalten zu können. Der Pater war ein grausamer Mann, der von einer Fremden Macht geleitet wurde und alles dafür tun würde, um sein eigenes Reich zu erschaffen.
      Zweifellos würde ein zusammentreffen (Zusammentreffen) von Runa und dem Pater blutig enden und das bedeutete, dass er nur abwarten musste, bis sich die beiden selbst niedergemetzelt haben (Zeit). Insgeheim hoffte er, dass der Wall stark genug wäre, um den Fanatiker zu besiegen, dass würde einiges einfacher gestalten.
      Ihm machte aber etwas Sorgen, sein Blick fiel auf Nordamerika. Von dort hatte er vor einiger Zeit Chaos gespürt. Eine Macht, die weitaus gefährlicher war als reine Magie, wie er sie nutzte, denn sie entspringt (Zeit) dem Hass und dem Tod. Ein weiteres Problem war, dass Lyria verschwunden war. Sie war wütend, dass sie warten musste, bis sie Ihre (ihre) Rache am Wall nehmen konnte. Er hoffte, dass sie zur Rechten (rechten) Zeit kommen würde, ansonsten würde sein Plan scheitern.
      Dann hörte er Schritte hinter sich und ihm gegenüber tauchte der erste und zweite Reiter auf, Amelia und Samu.
      Das magische Wesen musste sich auf der Stelle übergeben, was ein ziemlich ekelhafter Anblick war, da sie vermutlich gerade gespeist hatte. Der Schamane ging ebenfalls auf die Knie, für ihn war es sehr schwer, ein so großes Tier durch die Flüsse der Magie zu befördern.
      „Priester, wie schön, dass du noch nicht aufgefressen wurdest, aber musstest du unbedingt das stinkende Vieh mitnehmen?“, hallte es plötzlich aus der Dunkelheit, zweifellos gehörte die raue Stimme zu Henry.
      „Ich bin ein Schamane! Das Mädchen ist ein Reiter wie du, ich und Lyria, außerdem ist ihr Gestank angenehmer als deiner.“, verteidigte sich Samu.
      „Du vergleichst mich mit dieser Bestie?“ Henrys Blick wurde aggressiver.
      Amelia, deren Magen sich mittlerweile beruhigt hatte, knurrte den langhaarigen Reiter bedrohlich an.
      „Ich vergleiche nur deinen Geruch mit Ihren (ihrem). Anscheinend hast du schon lange keine Seife mehr gesehen, Blindschlange.“, antwortete der Dunkelhäutige, der dem riesigen Tier eine Hand zur Beruhigung auf den Arm legte.
      „Es reicht, Freunde!“, erhob Nothing seine Stimme. „Ich respektiere Euch (euch) und das solltet Ihr (ihr) auch untereinander tun, denn Respekt ist wichtig und alle Anwesenden sind vollwertige Mitglieder von „Looking Glass“ und damit auch Reiter der Apokalypse. Jeder hier hat Aufgaben, manche von diesen Zielen mögen nicht sehr wichtig sein, andere hingegen sind unabdingbar. Da wir nur wenige sind und nun auch noch eine wichtige Reiterin verschollen ist, wird unser Unterfangen sogar noch schwieriger sein und deshalb müssen wir zusammenhalten. Das solltet ihr nach Jahrzehnten unserer Zusammenarbeit bereits wissen.“ Nothing musste kurz seufzen und blickte dann auf die Weltkarte vor ihm.
      „Solang Lyria weg ist, müssen wir unseren Plan anders in die Tat umsetzen. Großer Schamane Samu, du wirst so viele Bestien wie möglich von Europa auf diesen Kontinent bringen, wenn du damit fertig bist, wirst du dasselbe mit den anderen Ländern machen. Henry, du wirst zusammen mit Amelia die Bestien aus Nordamerika einsammeln, wenn ihr damit fertig seid, kommt ihr zu mir, und niemand geht nach Südamerika, auf gar keinen Fall. Jetzt geht meine Reiter der Apokalypse.“
      Henry blickte kurz auf die Bestie, die ihn immer noch anknurrte. Warum musste ausgerechnet er mit diesem Monster einen Auftrag erledigen? Er musste es einfach so schnell wie möglich hinter sich bringen und vielleicht ergab sich dabei auch eine Möglichkeit herauszufinden, warum die Aura des Tieres so seltsam flackerte.
      Samu musste anscheinend der kleinen Amelia für eine Zeitlang Lebewohl sagen, irgendwie war sie ihm ans Herz gewachsen, aber er würde sie bestimmt wiedersehen, wenn nicht jetzt, dann in einem anderen Leben.



      Yay, es ging weiter. Du baust also auf die Apokalyptischen Reiter auf. Interessant.
      Ich muss zwar gestehen, dass es mir schwer fiel, wieder richtig reinzufinden und alles zuzuordnen, aber das liegt wohl vorrangig an mir. Etwas verwirrend ist es dennoch, auch wenn du langsam die losen Fäden zusammenfügst.
      In diesem Teil hast du ziemlich viele Kommafehler wieder, die sich grundlegend aber wiederholen. Was mir schlimmer dieses Mal auffiel, waren die verschachtelten Sätze oder sagen wir Sätze, die unnötig kompliziert waren und ich so für den Text länger brauchte, weil ich ab und an einen Satz zweimal lesen musste.
      Weiterhin solltest du dir den Text noch einmal hinsichtlich des Tempus anschauen, da bist du einige Male ziemlich durcheinander gekommen.
      Ansonsten: Bis zum nächsten Mal. ^^
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      Da ich irgendwie ziemlich unzufrieden mit einigen Teilen aus dieser Geschichte bin hab ich mich dazu entschlossen in den nächsten Wochen vieles davon neu zu schreiben oder ganz aus der Geschichte zu streichen... hoffe das stört niemanden



      Splitter 12
      Lyria und Nothing



      Die Frau stolperte durch die schier endlose Halle. Sie suchte Nothing, nur er könnte ihr helfen. Zwar wusste sie nun, dass er sie verraten hatte, aber das war ihr geringstes Problem. Etwas fraß sich durch ihren Körper. Tausende kleine Insekten ernährten sich von ihrem Fleisch. Wenn Nothing ihr nicht helfen konnte, dann würde sie sterben, aber sie war bereit dafür. Sie hatte ihre Schwester gefunden; auch wenn sie jetzt nicht mehr so war wie damals, gab es keinen Zweifel. Sie fühlte es. Sie war in dieser dunklen Welt.
      Irgendwo hier musste er sein, in der Mitte von allem. Im Reich des ewigen Nichts, das Reich der Maske, das Reich des Einen, der Tempel des Gilgamesh.
      Ihre Zähne lagen an der rechten Seite bereits frei, es gab Stellen auf ihrem Körper, an denen der blanke Knochen zu sehen war und so ziemlich jede Stellen an ihr wies bereits Verletzungen auf. Sie sah nur noch auf ihrem rechten Auge und dort nur noch verschwommen, ihre Zunge war blutig und nur noch ein Stummel, ihre Ohren waren bereits halb zerfressen.
      Dass sie noch lebte, hatte sie nur ihrer Unsterblichkeit zu verdanken. Sie litt fürchterliche Schmerzen und bald würde ihr Herz aufgeben. Wo war Nothing? Wo war die Mitte dieses dunklen Raumes?
      Sie stolperte und fiel zu Boden. Ein grauenhaftes Gefühl durchzog sie. Sie fasste sich an die Füße, da war nur noch Knochen und dann wurde alles dunkler. Ihre Augen waren verspeist worden und schließlich verlor sie das Bewusstsein.

      Plötzlich war da Licht, grelles, weißes, warmes Licht. Ihr Schmerz war weg. War das der Himmel? War dies hier das Paradies? Eine dumpfe, weit entfernte Stimme erklang: „Ich muss mich bei Euch entschuldigen, Lyria. Ich verschwieg Euch das Schicksal Eurer Schwester. Ihr Weg ins Chaos war vorherbestimmt. So wie auch der unsere.“
      Die Stimme wurde klarer und war eindeutig die von Nothing. „Du befindest dich in reiner Magie. Sie durchflutet deinen gesamten Körper und wäscht ihn rein vom Chaos. Das Problem dabei ist, dass es dich vernichten wird. Aus diesem Grund werde ich dir meine Maske aufsetzten.Du wirst dabei die Zukunft sehen können. Falls du mich erkennst, sag bitte Samu, Amelia und Runa Wall nicht, wer ich bin.“
      Lyria sah nur leichte Umrisse eines Gesichtes, dann die Rückseite der Maske und als nächstes erblickte sie tausende von leuchtenden Linien. Drei von ihnen waren dicker, so als wären sie wichtig. Etwas sagte ihr, dass sie diese berühren sollte und sie tat es. Es war, als würde sich alles in eine Richtung drehen, während sie stehenblieb. Bunte Linien zogen an ihr vorbei, es war wunderschön, aber es wurden weniger. So plötzlich wie sich die Welt Richtung Süden gedreht hatte, hielt sie an. Sie war in Südamerika und vor ihr war ein kahlköpfiger, dicker Mann der einer älteren Frau einen Dolch an die Kehle hielt. Ihm gegenüber standen zwei weitere Männer, einer davon war Samu und der andere trug ein Gewehr bei sich und sein halber Schädel bestand aus Metall.
      Sie berührte die zweite Linie und wieder drehte sich die Erde, diesmal nach Nordamerika. Dort waren tausende Männer und alle waren sie nur einer. Hinter Ihnen war ein kleines Mädchen, das in einer Art Sänfte transportiert wurde. Der Armee gegenüber standen Amelia, Henry und eine unglaubliche Anzahl an Bestien.
      Die dritte Linie brachte sie nach Mittelamerika zurück. Dort sah sie eine Frau mit vernarbtem Gesicht, Runa Wall und ihr gegenüber stand Nothing, der im Begriff war, seine Maske abzunehmen.
      Plötzlich wurde sie zurückgerissen und fuhr wieder zurück in ihren Körper. Sie sah gerade noch, wie Nothing seine Maske wieder aufsetzte. „Das Chaos ist nun aus Eurem Körper gewichen. Ich bitte Euch, Lyria. Bringt Henry in den Süden. Er soll Samu unterstützen. Der Kampf im Norden soll der Eure sein.“

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Nothing ()

    • Unverhofft folgt ein neuer Abschnitt. Schön, dass es weitergeht.
      Nebenbei: Mach dir keine Gedanken, dass dir im Laufe der Zeit nicht mehr alles gefällt und du unzufrieden bist. Das ist normal und in gewisser Weise auch ein Entwicklungsprozess. Sei dir allerdings bewusst, was du wie bearbeiten willst und wie alles weitergehen soll - die roten Fäden müssen am Ende irgendwie zusammenpassen, um keine Verwirrung zu stiften.
      Ich würde dir sogar raten, mit der großen Bearbeitung zu warten, bis du alles geschrieben hast, sprich der Erstentwurf komplett ist.

      Ich brauchte wieder etwas, um hineinzukommen. Bei einigen Namen hatte ich sofort ein Bild im Kopf, bei anderen musste ich tief in meinem Hirn kramen. Das sähe anders aus, wenn ich noch einmal alles am Stück lesen würde, auch wenn mir nach wie vor paar innere Beschreibungen fehlen (Gefühlslage, Innenleben, blabla - persönlicher Geschmack). So wirken ein paar Sachen immer noch sehr nüchtern.
      Allerdings gefiel mir deine Beschreibung am Anfang. Das ließ sich so flüssig lesen, dass ich mich ein wenig drin verloren habe.

      Da bin ich gespannt, wie du das noch weiterführst. Würde mich freuen, wenn du überhaupt weiterschreibst. Und deine Bearbeitung würde mich am Ende ebenfalls interessieren. Betonung auf "am Ende". ;]

      Der einzige Dank für die Kürze des Textes geht dahingehend, dass ich eine komplette Korrektur machen konnte, bevor ich losmuss.
      Spoiler anzeigen

      Nothing schrieb:

      Sie suchte Nothing, nur er könnte ihr helfen.

      Nothing schrieb:

      Zwar wusste sie nun, dass er sie verraten hatte, aber das war ihr geringstes Problem.

      Nothing schrieb:

      Sie hatte ihre Schwester gefunden, auch wenn sie jetzt nicht mehr so war wie damals, gab es keinen Zweifel.
      Das sind zwei Sätze, die ich so als einen nicht stehenlassen kann. Wenn es einer sein soll, dann nimm ein Semikolon: "Sie hatte ihre Schwester gefunden; ..."

      Nothing schrieb:

      Ihre Zähne lagen an der rechten Seite bereits frei, es gab Stellen auf ihrem Körper, an denen der blanke Knochen zu sehen war und so ziemlich jede Stellen an ihr wies bereits Verletzungen auf.

      Nothing schrieb:

      Dass sie noch lebte, hatte sie nur ihrer Unsterblichkeit zu verdanken.

      Nothing schrieb:

      Sie stolperte und fiel zu Boden. Ein grauenhaftes Gefühl durchzog sie. Sie fasste sich an die Füße, da war nur noch Knochen und dann wurde alles dunkler. Ihre Augen waren verspeist worden und schließlich verlor sie das Bewusstsein.
      Hier geriet ich ein wenig ins Straucheln. So ganz kann ich nicht nachvollziehen, was jetzt wirklich passiert. Auf der einen Seite ist es okay, dass du einen etwas im Dunkeln tappen lässt, weil Lyria wahrscheinlich selbst nicht so recht versteht, wie es passiert. Oder ich bin blöd und habe wieder zu viele Dinge vergessen.
      Was für ein grauenhaftes Gefühl? Wie fühlt es sich denn an? Denn für jeden ist grauenhaft etwas anderes. Und wie wurden ihre Augen verspeist? Erschließt sich mir gerade nicht wirklich.

      Nothing schrieb:

      Plötzlich war da Licht, grelles, weißes, warmes Licht.

      Nothing schrieb:

      War das der Himmel? War dies hier das Paradies?
      Zeitsprung.

      Nothing schrieb:

      Eine dumpfe, weit entfernte Stimme erklang: „Ich muss mich bei Euch entschuldigen, Lyria.
      Das leidige Thema wörtliche Rede und wie der Begleitsatz funktioniert. ^^'

      Nothing schrieb:

      Ihr Weg ins Chaos war vorherbestimmt. So wie auch der unsere.“

      Nothing schrieb:

      Die Stimme wurde klarer und war eindeutig die von Nothing.

      Nothing schrieb:

      Das Problem dabei ist, dass es dich vernichten wird.

      Nothing schrieb:

      Falls du mich erkennst, sag Samu, Amelia und Runa Wall nicht(,) wer ich bin.“

      Nothing schrieb:

      Drei von ihnen waren dicker, so als wären sie wichtig.

      Nothing schrieb:

      Etwas sagte ihr, dass sie diese berühren sollte und sie tat es.

      Nothing schrieb:

      Es war, als würde sich alles in eine Richtung drehen, während sie stehenblieb.

      Nothing schrieb:

      Sie war in Südamerika und vor ihr war ein kahlköpfiger, dicker Mann der einer älteren Frau einen Dolch an die Kehle hielt.
      Woher weiß sie, dass sie in Südamerika ist? Was ändert sich alles? Ändert sich um sie herum überhaupt etwas?
      Du könntest aus beiden Szenen so viel mehr herausholen. So wirkt es noch etwas blass und ja hektisch, was es ja auch ruhig sein kann, aber nicht auf Kosten eines verwirrten Lesers, der nichts kapiert.

      Nothing schrieb:

      Dort sah sie eine Frau mit vernarbtem Gesicht; dies war Runa Wall und ihr gegenüber stand Nothing, der im Begriff war, seine Maske abzunehmen.
      Wieder zwei nicht harmonierende Sätze in einem.

      Nothing schrieb:

      Sie sah gerade noch, wie Nothing seine Maske wieder aufsetzte.
    • Splitter 13
      Der Pater

      Tausende von Menschen hatten zusammen eine Karawane gebildet und zogen gen Norden. Die Leute kamen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Schichten, vom Schicksal erschlagene in Armut lebende, über dem guten, ehrbaren Mittelständler, bis hin zu den einst verblendeten Kriminellen, die nie den Geist der Mutter in sich trugen. Hier aber, unter des Paters schützenden Armen, unter dem anbahnenden Blick der heiligen Mutter waren sie alle gleich. Diese Gleichheit musste der Pater vor der Missgunst und dem kleinen Geist einiger Gläubiger sowie Ungläubiger schützen und vor allem vor den lauernden Bestien, die seit einigen Wochen nahezu verschwunden waren. Wahrscheinlich hatte der Marsch des Katzenmannes bereits begonnen.
      Der Pater marschierte mit einigen Soldaten, neben den langsam fahrenden Geländewagen, in denen alte und kranke Menschen, sowie Frauen und Kinder waren. Unter seinem Mantel lag der heilige Dolch verborgen, die strahlende Klinge die ihm die Wahrheit gezeigt hatte und ihn zu dem gemacht hatte, was er heute ist. Ein Führer, der die verlorenen Seelen in die Irre leitete, um das zu bekommen, was er wollte. Die Mutter, seine heilige Mutter würde schon sehr bald wieder an seiner Seite sein und die Zeit selbst bis in alle Ewigkeit überdauern.
      Er ließ seinen Blick in die Ferne streifen, schon bald würde er den Reitern begegnen. Welche würden es diesmal sein? Der Neger und der mit den langen Haaren oder doch die ägyptische Göttin und das Bestienmädchen? So oder so, er würde versagen. Wie auch schon in den unzähligen Welten davor.
      Seine Gedanken wurden von einem lauten Schrei unterbrochen. Er drehte sich in die Richtung, aus der er ihn vernommen hatte und sah, dass eines der Fahrzeuge angehalten hatte. Was ging dort vor sich? Der Pater eilte zu dem Wagen. Er erblickte zwei Personen die allem Anschein nach im Streit lagen.
      „Steig wieder in dein Fahrzeug! Der Pater kann nur starke Männer in seiner Armee gebrauchen und keine Frauen, vor allem keine Niger!“, schrie der ziemlich heruntergekommen wirkende, nach Alkohol stinkende Mann.
      „Du kannst mich mal!“, spie ihm die, am Boden liegende Frau entgegen und spuckte Blut auf seine Schuhe.
      Der Mann zückte daraufhin eine kleine Pistole und richtete sie mit dem Lauf direkt auf Ihren Kopf. „Du beschissenes schwarzes Weib!“
      Der Pater musste nun schnell handeln. Er hatte das Gefühl, das diese Frau stark genug sein könnte, um sich nicht vom Chaos übermannen zu lassen. Falls er recht behielt, hatte er nach tausend mal tausend Welten endlich eine würdige Verbündete gefunden. Eine Hülle die eine seiner Schwestern aus dem Nichts zurückholen könnte.
      Der stämmige Kahlkopf hechtete nach vorne und ergriff, in dem Moment als der Abzug betätigt wurde, die Hand des Mannes und drückte so fest zu das alle Knochen darin zerbarsten. „Du armseliger Geist sprichst von Kraft und besitzt selbst nicht einen Funken davon. Körperlich mag diese Frau vielleicht nicht so kräftig sein wie meine Soldaten und dennoch äußert sie den Wunsch sich meiner Armee anzuschließen. Das macht sie stärker und mutiger als du es jemals sein würdest. Du hast mir gezeigt das der Schutz der heiligen Mutter dir nicht zusteht und deshalb werde ich dir dein Leben lassen, aber ob die Dame es ebenso denkt kann ich nicht sagen.“
      Der Pater drehte sich zur am Boden liegenden Frau und sah, dass die Kugel sie in die Brust getroffen hatte. Irrelevant, denn sterben musste sie so oder so. Er beugte sich zu ihr hinab, ignorierte ihr flehen nach Hilfe und holte den Dolch hervor. Noch bevor sie hätte reagieren können rammte er ihn in ihre Brust.
      „Der Faden des Chaos wird dich nun einweben. Er wird dich zerstören, alles von dir auslöschen. Nichts wird von dir übrigbleiben. Das ist Chaos. Zerstörerisch. Tödlich. Mächtig. Mächtiger als die Magie. Jedoch kannst du dich dem Chaos entziehen. Halte am Leben fest. Klammere dich daran und das Chaos wird sich mit der Magie verbinden, dann bist du vollkommen.“ Der Pater zog den Dolch aus Ihrer Brust und erhob sich. „Wenn du überlebst komm als meine Schwester wieder. Ich hoffe es wird so kommen und endlich werden wir siegen."

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