Splitter

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    • Heyho Nothing,

      ich bin echt begeistert von deiner Geschichte. Die Verbindungen, die du knüpfst und deine Ideen sind einfach genial. Der Pater ist ja echt unfassbar brutal. Ich musste stellenweise sogar aufhören zu lesen weil ich so geschockt oder angeekelt war. Man sollte die Kapitel mit dem Pater besser nicht vor dem Essen lesen und schon gar nicht wenn man einen schlechten Magen hat. Ich spreche da leider aus Erfahrung, denn mir ist einmal der Appetit vergangen. D: Deine Geschichte ist definitiv nichts für schwache Nerven und schon gar nichts für zwischendurch da sie sehr verwirrend ist und man muss mitdenken um dir zu folgen. Das ist aber durchaus nichts schlechtes. Ich mag Geschichten, die verwirrend sind und einen bis auf weiteres im Dunkeln tappen lassen. Zudem ist sie auch noch spannend und fesselnd und voller interessanter Charaktere. Dein Schreibstil ist auch wirklich super.

      Ich habe übrigens noch ein paar Kleinigkeiten gefunden:

      Nothing schrieb:

      Die Geschichte beginnt

      "Was bin ich?" Unwissenheit lag in der Stimme.
      "Du bist ein Mensch", erklang es aus dem Nichts.
      "Was ist ein denn das?", fragte er.

      Nothing schrieb:

      Liebe und Hass

      Was würde mit ihr geschehen, wenn dieser Schatten sie zur Gänze umhüllen würde und sie sich ihm hngab?

      "Dies ist gehärtete Magie, benutzt sie um ein Portal zu erschaffen wenn Ihr bereit seid, aber lasst euch (das gehört groß geschrieben) nicht zu lange Zeit, denn schon bald wird "

      Nothing schrieb:

      Die Katze im Karton

      "Ich bin ... Ich bin ... Ich hin ..." (ich hin? o_O)

      Nothing schrieb:

      Die Zukunft

      Aus diesem Grund werde ich dir meine Maske aufsetzten.Du wirst dabei die Zukunft sehen können. (Da ist nur ein Zeichensetzungsfehler. Nach dem Punkt gehört ein Leerzeichen.)

      Ansonsten gefällt sie mir richtig gut. Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel und bin gespannt wie es weitergeht. ;3
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      ~Life is too bitter, so coffee, at least, should be sweet.~
    • Splitter 14
      Anselm

      Anselm musste stärker werden, viel stärker. Wenn sein Bruder zum Führer wird, würde er seine Kraft brauchen. Seine stählernen Muskeln waren zum zerreißen angespannt. Sein Körper war voller Adrenalin. Gleich würden Eliteeinheiten den Raum stürmen und versuchen ihn auszuschalten. Seine Augen waren geschlossen, nur seine Ohren waren in diesem Moment aktiv. Er lauschte den Schritten der Soldaten. Sie kamen näher und er versuchte zu erahnen von wo aus der Erste von ihnen den Raum betreten würde. Es gab vier Türen, jeweils eine an jeder Wand. Er hörte Schritte von links und hinter ihm, die anderen Seiten waren frei und boten somit Fluchtwege, aber das war keine Option.
      Nun war der Moment gekommen und er öffnete seine Augen. Er begann zu zählen.
      Fünf. Die Tür hinter ihm würde als erstes geöffnet werden und keine Sekunde später würden ihm die ersten Kugeln um die Ohren fliegen.
      Vier. Die zweite Tür würde aufgehen und falls er noch lebte würden auch sie schießen.
      Drei. Er würde von einigen Schüssen getroffen werden und das keiner tödlich wäre war so gut wie unmöglich.
      Zwei. Die Tür hinter ihm war sein Ziel. Er würde sie aufbrechen, noch ehe die Soldaten reagieren könnten wären sie Geschichte.
      Eins. Noch einmal durchatmen.
      Null. Es ging los.
      Blitzschnell drehte er sich um und riss die Tür mit einem Tritt aus der Angel und sah wie ein Soldat zu Boden gerissen wurde. Sein Ende war jedoch noch nicht gekommen. Der zweite Soldat dahinter hatte aber nicht so viel Glück. Anselm sprang über die Tür auf den Mann zu und seine Faust ging haarscharf an seinem Kopf vorbei. Jetzt waren es in diesem Gang nur noch zwei und einer der beiden hatte bereits gemerkt was los war und schoss. Anselm packte den zweiten Soldaten und warf sich mit ihm auf den Boden. So das er ihn als Schutzschild benutzen konnte. Glück für Anselm, das es mit dieser Munition keine Durchschüsse gab. Er packte die Waffe des Soldaten und stieß den Körper von sich und schoss sofort. Am Kopf des Dritten hatte sich ein roter Klecks gebildet und er sackte kurze Zeit danach zusammen. Anselm drehte sich noch einmal um und erschoss noch den Soldaten, der mittlerweile unter der Tür hervorgekommen war und gerade selbst schießen wollte.
      Alles war innerhalb von ein paar Sekunden geschehen und nun wurde die zweite Tür geöffnet. Anselm kam genau in diesem Moment mit einem der Gewehre der Soldaten aus dem Gang und schoss die restlichen Soldaten über den Haufen. Er warf die Waffe auf den Boden und ging ohne zu zögern in den zweiten Gang. Er war lang und leer und an dessen Ende war eine weitere Tür.
      Die blutroten Augen von Anselm überblickten ein gewaltiges Areal mit mehreren Gebäuden. Schlafplätze, Kantine und eine Vielzahl an Truppenübungsplätzen wie dieser hier.
      „Du bist wie immer der beste und schnellste, aber bei einem ernsten Kampf hättest du keine Chance mit dieser Leistung.“, spottete eine raue Stimme hinter ihm.
      Anselm erkannte die Stimme sofort und Verachtung machte sich in ihm breit. „Es war lediglich ein Übungskampf und ich wurde nicht einmal getroffen. Also wo ist euer Problem, Herr Vater?“
      „Der Wall schützt Menschen und magische Wesen. Eines davon als Schutzschild zu verwenden widerspricht unseren Idealen. Noch dazu hätte richtige Munition euch beide durchlöchert.“, antwortete sein Vater
      „Unter realen Bedingungen, aber das waren keine. Also warum sollte ich so tun als wären es welche?“, brüllte er
      „Du einfältiger Narr! Falsch trainierte Kampfsituationen führen zu Fehlern im realen Leben und diese bedeuten den Tod von vielen Männern. Verschwinde jetzt zur Ausbildungsstätte. So wie dein Bruder solltest du jetzt eigentlich dort sein.“ Mit etwas Nachdruck fügte der alte Herr noch ein „Das war ein Befehl!“ hinzu.
      Anselm wusste, dass er einem Befehl seines Vater niemals widersprechen durfte. Es hätte Konsequenzen nach sich gezogen die er nicht mal seinen ärgsten Feinden wünschen würde. So drehte er sich um, würdigte seinem Vater keines einzigen Blickes und ging. „Jawohl, Herr Vater!“
    • Splitter 15
      Henry
      Beim Anblick des aufziehenden Sturmes erinnerte sich Henry zurück an den Tag an dem er alles verloren hatte. Es war ein wunderschöner Tag, die Vögel zwitscherten, die Sonne strahlte vom Himmel herab und jeder schien glücklich zu sein. Für den Abend hatten sie Regen angesagt, der sich aber allen Anschein nach entschieden hatte an diesem einen Ort vorbeizuziehen. Vermutlich um ihm den Tag vollends zu versauen. Oder er wusste was geschehen würde und dachte sich deshalb das er ihm noch einen letzten sonnigen Sommerabend gönnen würde.
      Er war mit seinen Eltern im Park als plötzlich ein Tanklaster angerast kam, fünf Personen überfuhr, einen Baum streifte und zur Seite kippte. Der Laster lag direkt vor ihm und seine Eltern waren plötzlich neben ihm gewesen, dann war da nur noch Feuer.
      Irgendwann war er in einem Krankenhaus aufgewacht und hatte panisch versucht seine Augen zu öffnen. Er hatte sich an den Kopf gefasst und geschrien. Aus dem Krankenbett war er gefallen und hatte danach seinen Schädel immer wieder gegen den Fußboden gerammt, in der Hoffnung das diese schwarze Wand vor seinen Augen verschwinden würde. Irgendwann war dann eine Krankenschwester gekommen und hatte versucht ihn zu beruhigen und ihm gesagt das alles wieder gut werden würde. Er wusste das nichts, absolut gar nichts wieder gut werden würde und schlug ihr mit der Faust ins Gesicht. „Verschwindet! Verschwindet! Lasst mich in Ruhe!“, hatte er geschrien, während er wie wild um sich schlug und versuchte jemanden zu treffen.
      Ein paar Stunden später hatte er sich so weit beruhigt, das keine Krankenschwester mehr Angst haben musste, dieses Zimmer mit einer gebrochenen Nase zu verlassen. Ihm wurde gesagt das man ihm helfen würde. Man würde ihm beibringen mit einem verdammten Stock zu gehen. In einem Heim würde es ihm gut gehen, bis er eine neue Familie bekommen würde. Eine neue Familie? Nein, er wollte seine Alte zurück. Mama und Papa und sonst niemanden. Nichts und Niemanden. So einfach war das. Die Wahrheit war das es unendlich viel schwerer war.
      Einen Monat später kam er gegen seinen Willen in ein Heim und war dort zum blinden Opfer geworden. Er zog sich zurück und wurde aggressiv sobald ihn jemand ansprach. Er hatte all diese kleinen Wichser windelweich geprügelt und jetzt in der Gegenwart waren sie Tod, eine Bestie oder was er nicht hoffte noch am Leben. Eigentlich war es ihm egal was mit den Ärschen geschehen war, so wie auch der Rest der Menschheit.
      Nicht ganz, da gab es dieses Mädchen. Im Krankenhaus hatte man ihm gesagt das ein kleines Mädchen einen Rettungswagen gerufen hatte. Die Kleine war anscheinend jeden Tag in seinem Zimmer gewesen, hatte aber nie auch nur ein Wort mit ihm gewechselt. Wären seine Kräfte damals schon erwacht, dann hätte er sie vielleicht finden können, falls sie noch lebte.
      Es war Zeit wieder in die Gegenwart zurückzukehren und sich dem zu widmen was auf ihn zukam. Ein gewaltiger Knäuel aus Chaosfäden, in deren Mitte ein großer leerer Fleck war. Komisch, eigentlich war die gesamte Erde von einem dünnen Fadenteppich umgeben. Was hatte das zu bedeuten?Halb so schlimm. Er hatte immerhin eine Armee von Bestien hinter sich und vielleicht würde Lyria auch noch zu ihm stoßen. Immerhin waren Ihre goldgelben Fäden wieder aufgetaucht.