Lypons Ruf [Arbeitstitel]

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    • Lypons Ruf [Arbeitstitel]

      H3y. Ich weiß, dass ich es lassen wollte. Aber da ich nun beim Anthologie-Projelt mitmache, fühle ich mich dazu gezwungen, mich endlich wieder mit meinem nicht vorhandenen Ego auseinander zu setzen. Ich muss wieder in das Schreiben hinein finden, es war bisher die einzige Tätigkeit, die mich wirklich erfüllt hat. Deshalb beginne ich meine eventuelle Rückkehr mit dieser mehrteiligen Kurzgeschichte. Es wird nichts großartiges sein, hab ja auch ewig nicht mehr sowas gemacht. Aber... als "Aufwärmübung" dürfte es genügen :D nun. Ich hoffe, trotz der etwas mangelhaften Qualität kann dieses Schriftstück genossen werden. Nun einmal zum Plot: Regulus Grimm ist ein rebellischer, adeliger Bengel, der sein bequemes Leben als Sohn eines mächtigen Herzogs fristet. Doch eines schicksalhaften Tages kommt es zu einer furchtbaren Tragödie, die sein Leben von Grund auf verändert... eine Tragödie, für die er verantwortlich gemacht und gejagt wird.

      1. Teil: Der Flüsterer

      Der Flüsterer fand mich in meinen Träumen. Jenseits der wachen Welt, in einem Zustand des grenzenlosen, fantastischen Umhertreibens in farbprächtigen Bildern und Formen, Spiegel der Realität, manifestierte er sich. Ein Wesen, wenn es denn die Eigenschaften von etwas lebendigem besaß, von unbekannter Art und Herkunft, ganz und gar unbegreiflich für einen wachen Geist, jedoch nicht für einen Träumer wie mich, einen zur damaligen Zeit 12 Sommer alten Knaben, der vom Ernst der Welt noch nicht sehr viel verstehen wollte, jedoch baldig dem erdrückenden, grausamen Gewicht dieser unterliegen würde.
      Regulus. Ich bin hier.
      Das waren die ersten Worte, die er an mich richtete.
      Er. Sie. Es.
      Ich konnte diese Stimme keinem Geschlecht zuordnen. Ebenso wenig, wie ich sein äußeres in irgendeiner Weise mit etwas vergleichen konnte. Sein amorphes Erscheinungsbild schien keine feste Form zu besitzen, ebenso wenig wie eine Farbe. Er war nichts und doch überall, verschwommen mit den hyperrealen Farben der Traumwelt um mich herum, die nach seinem erscheinen ebenfalls in eine schweigende Unordnung gewichen waren.
      Komm, Kind, komm zu mir. Komm in mich…
      Sein Griff, sein ganzes Sein, hüllte mich vollständig ein. Ich fühlte eine tiefe Geborgenheit in den vielen Armen des Flüsterers, eine nahezu mütterliche Wärme. Ein Verlangen durchströmte meinen Traumkörper. Ich wollte los lassen. Eins mit dem Kosmos werden, der Energie, dem pulsierenden Strom, der mich in eine Existenz weit außerhalb des Vorhangs tragen würde, der Traum und Realität trennte. Aber… etwas in mir leistete Wiederstand. Ein Anflug von Klarheit regte sich in mir. Die Farben um mich herum begannen zu zittern, als eine ungeheure Vibration mich aus dem Trancezustand herauszog. Ich wachte auf.
      Komm zu mir. Komm zu mir, Regulus. Ich hin hier. Ich bin ganz nah… bei dir...
      Nein. Ich muss gehen.
      Nein. Bleib. Komm zu mir. Komm zu mir, Kind.

      Ein Schluchzen, langgezogen und von überwältigender Trauer, vielleicht sogar Wut getränkt, durchdrang den Traum. Ein Schluchzen aus der wachen Welt, die das splitternde Reich zu zerteilen drohte. Ich stellte unmerklich fest, wie mein Herz bei diesem fernen Laut zu schlagen begann.
      Bleib, Kind. Bleib! Du darfst nich aufwachen! Du darfst nicht erwachen.
      „Ich bin nicht dein Besitz!“, kreischte die Stimme einer jungen Frau. Ros. Es war meine ältere Schwester, die da schrie. Sofort wurde mir die Lage bewusst, in der sie sich befand. Eine noch großartigere Klarheit durchflutete meinen benebelten Geist und schwemmte den Flüsterer, zusammen mit allen Erinnerungen, die mein Gehirn von ihm gespeichert haben könnte, hinfort in gähnende Abgründe. Ich, Regulus van Vegrimm, jüngster Sohn des Herzog Régnier IV von Pâleun, dem 1. Herzogtum des Parlandinorischen Kaiserreiches, schlug die Augen auf. Und ich war sofort in bester Stimmung, meinem verachtenswerten Vater in seinen Allerwertesten zu treten.


      2. Teil: Der Sohn
      Ich zog die schweren, grünen Vorhänge meines Himmelbettes zurück und schwang meine Beine unter der viel zu dicken Wolldecke hervor, die in vergangenen Zeiten meinem jüngeren Ich wie eine große, braune Nacktschnecke vorgekommen war, die ihren schleimigen Leib über mich wälzte, als wäre ich ein köstlicher Leckerbissen aus den Gemüsegärten. Grelles Tageslicht blendete mich, wie jeden Morgen, da meine Gemächer natürlich auf der Ostseite unseres Anwesens liegen mussten, ein Umstand, der besonders an heißen Sommertagen für viel Unmut und schlechte Laune sorgte, wenn ich dort drinnen meine elenden Pianostunden mit dem alten Kauz von Reinhardt, meinem Onkel, abhalten musste.
      Aber glücklicherweise war jener Tag ein Januarmorgen, also konnte ich mich über die Temperaturverhältnisse nicht wirklich beklagen. Sogar Eiszapfen baumelten an dem Balkon des leerstehenden Zimmers über meinem. Aber so schön der Anblick der sich sonnenden, glitzernden Speere des Winters auch war, konnte es meine Stimmung nicht aufhellen.
      „Wieso glaubst du mir nicht? Wieso tust du nicht ein einziges Mal, nur ein einziges mal das, was ich dir sage?!“, donnerte die Stimme von Régnier van Vegrimm aus dem Erdgeschoss der Residenz, dem hallen nach zu urteilen kam es aus der Eingangshalle.
      „Arschloch“, murmelte ich genervt in meinen blauen Morgenmantel aus feinster, kitschiger Seide, während ich in die flauschigen Pantoffeln zu meinen Füßen schlüpfte. Eigentlich war das nicht nötig, da jeder Zentimeter dieses Hauses mit einem äußerst hässlichen Teppichboden ausgekleidet war. Kalte Füße bekam man nur selten. Aber ich trug diese Schuhe manchmal sogar bei meinen Spazkergängen, es war eine Gewohnheit, die ich niemals abgelegt hatte. Ich war nun sogar sehr stolz darauf, da mein Vater offensichtlich an meiner einfachen Kleidungsart überhaupt keinen Gefallen fand. Er konnte mich noch so oft schlagen, das war es mir Wert.
      Ich machte mir nicht die Mühe, meine wilde, kohlschwarze Haarmähne zu richten – vermutlich sah ich einem Staubwedel erstaunlich ähnlich - und stieß mit einem lässigen Schwung die Flügeltür auf, woraufhin ein lautes Scheppern ertönte.
      „Tut mir leid, oh nein, nicht schon wieder!“, rief eines der Dienstmädchen aus, die scheinbar gerade ein Silbertablett mit einem Teeserviert darauf hatte fallen
      Ich kannte ihren Namen nicht, aber ihr Gesicht, jung, zart und grünäugig, mit tiefen Ringen unter den Augen, gegraben durch nächtelanges Schuften im Heizkeller, kam mir durchaus bekannt vor. Sie hatte in den letzten Wochen eine rekordverdächtige Anzahl an Gegenständen zertrümmert. Mein Vater war darüber mehr als erbost gewesen, aber die Strafe für dieses Verhalten war noch recht milde ausgefallen, einen Monat lang die Ställe reinigen, in denen Régnier seine Sammlung von thanischen Prachtrössern aus der Zucht der Elenia hielt.
      Er hatte noch gewitzelt, dass bereits genug Möbelstücke in der letzten Zeit gelitten haben.
      Ja, er betrachtete seine Bediensteten als Möbelstücke, extrem charmant, wie der Rest dieses gottverdammten Standes.
      „Warte, ich helfe dir“, brummte ich halbherzig. Ich streckte meinen linken Arm aus und wirkte damit einen einfachen Reparaturzauber, der die Scherben des zerbrochenen Porzellans wieder in sich zusammenfügte. Ich war kein Magier, nur der größte Trampel auf Erden. Es war der einzige Zauber, den ich beherrschte… ich hatte ihn mir selbst beigebracht, als ich einmal versehentlich die Büste eines Vorfahren zerdeppert hatte, da ich fast jeden Morgen gegen ihren steinernen Sockel stieß.
      „Danke, junger Herr, aber das wäre nicht nötig…“
      „Halte mich nicht weiter auf, ok?“, unterbrach ich das Hausmädchen grob. Ohne mich noch einmal nach ihr umzudrehen, hastete ich nach links den Gang entlang weiter.
      Gesindel konnte man nicht erklären, wieso man als Adliger so bereitwillig seine Hilfe anbot. Ich hatte es schon mehrfach versucht, aber sie waren einfach zu eingeschüchtert von meiner Position, also gab ich es irgendwann auf. Im Gegensatz zu meiner Schwester Rosalia war ich jemand, der schnell an etwas sein Interesse verlor und Bemühungen schnell aufgab, wenn ich keinen Sinn mehr in ihnen sah.
      Erneut feuerten Tochter und Vater aus dem Erdgeschoss mit Beschimpfungen, Beschuldigungen und Drohungen aufeinander. Türen, hässliche Ölgemälde, pompöse Möbel aller Art und Größe und elektrisch betriebene Kronleuchter rauschten durch mein gerade aus gerichtetes Sichtfeld, die gelegentlichen guten-Morgens der Beschäftigten Knechte ignorierte ich wie üblich. Der Teppich mochte meine Schritte ein wenig dämpfen, dennoch stampfte ich - ob versehentlich oder aus meiner düsteren in mir kochenden Laune heraus, ist mir nicht mehr ganz klar - so fest auf den Boden, dass dieser zu beben begann, als wäre er ein ängstlicher Köter, der die Heimkehr seines ihn quälenden Herrchens erwartete.
      Ich bog um eine Ecke nach rechts und stieß dabei fluchend mit dem Zeh gegen einen mir sehr bekannt vorkommenden Sockel, auf dem das plastische Abbild des grimmigen, für mich bedeutungslosen Vorfahren stand. Manchmal kam es mir so vor, als würde diese verärgerte Mine mit den engstehenden Augenbrauen und den schmalen Lippen erzürnt über meine ständigen Zusammenstöße sein. Ich hätte diesen abstoßenden Klotz umgestoßen, wenn der Gesichtsausdruck des bärtigen Herren dem meinen nicht so sehr geähnelt hätte. Wer weiß, vielleicht hatte er auch die ein oder anderen Probleme mit seiner Verwandtschaft gehab.
      Ich verstehe dich, diese Familie ist furchtbar, nicht wahr?
      Dennoch musste ich einen Moment innehalten, um den Schmerz in meinem kleinen Zeh zu verdauen. Es war immer dieser Zeh. Immer der, die größten Schmerzen in mir weckte und die lautesten Aufschreie in meiner kehle aufkommen ließ. Ich war in meiner kindlichen Naivität der festen Überzeugung, dass die geschickte Kombinierung zwischen Zeh, genug Schwung und einer in Reichweite liegenden Tischkannte etc. dem weiblichen Leid der Gebärung mehr als ebenbürtig war.
      Ich fragte mich manchmal, ob mein Fuß vielleicht insgeheim für jegliche schweren Gegenstände schwärmte. Und immer, wenn er ein stattliches, ansehnliches Objekt fand, musste er ihm sofort einen Kuss aufdrücken, nur um gleich danach, wenn der Abschied kam, vom Schmerz der Trennung übermannt zu werden.
      „Ooh…“
      Das grummeln einer Person, die so klang, als hätte sie gerade erst den Tagesanbruch wahrgenommen, kam aus dem Gang mir gegenüber. An das Treppengeländer gelehnt stand mein Zwillingsbruder Remus. Das schwarze Schaf der Familie hielt sich benommen vom Schlaf die für sein Alter viel zu großen Handflächen vors Gesicht. Rechts von mir befand sich ein großes Sprossenfenster mit Oberlicht, welches die Sonne optimal in blassen Strahlen auf Remus fallen ließ. Bis auf die geringere Körperfülle – damals war ich recht mollig, gab ja auch genug Futter – und die Augenschluchten, die genau so gut Tore in die finstere Anderswelt - der Heimat der titanischen Ungeheuer, den Schreckgespenstern der Kinder, die ich damals nur für absurde Hirngespinste gehalten hatte – hätten sein können, glich der Junge mir aufs Mark. Er hatte die gleichen, welligen Haare in der Farbe von Kohle, wenn diese auch gepflegter als die meinen wirkten, die gleichen braunen Augen, die selbe hohe Stirn… das waren aber glücklicherweise auch schon alle Gemeinsamkeiten.
      „Du bist schon wach, Remus?“, fragte ich verbissener, als ich es eigentlich wollte. Ich hoffte insgeheim, dass er das auf meinen noch immer pochenden Zeh zurückführen würde, aber die Hoffnung war überschattet von dem Wissen über meines Bruders hohe Intelligenz. Er hatte einen Menschen schon durchschaut, bevor dieser anfing seine Stimme zum Formen von Worten einzusetzen. Es war, als könne er Gedanken lesen. Vielleicht war er auch hellsichtig, wer konnte das schon wissen, mit ihm setzte sich niemand wirklich auseinander, auch nicht ich. Er war einfach so… abnormal.
      „…sie streiten.“
      „Was?“
      „Sie streiten wieder… Regulus, willst du dich etwa… auch mit Vater streiten?“ Remus schlang die knochigen Arme um seinen Körper, als würde er frösteln. „Remus mag das nicht. Es tut weh. Und ist laut…“
      Natürlich hatte er das auch mitbekommen… sein Gehör war das eines Luchses. Es gab nichts, was man von ihm verbergen konnte, nicht einmal, wenn man zurückgezogen in einer Ecke flüsterte. „Nun, ich werde nicht tatenlos daneben stehen, ich bin ja nicht du.“, knurrte ich ihn nun doch ein wenig verstimmt an. Als ob es mich kümmerte, welche Lautstärke für ihn angenehm war und welche nicht.
      Remus sah die breiten Stufen zu meiner linken hinunter, wich meinem eisigen Blick aus, wie er jedem Blick auswich. Meine ohnehin schon schlechte Stimmung wurde dadurch enorm angefacht. Aber ich hielt mich zurück. An Remus wollte ich meine Energie nicht vergeuden… ich brauchte meine Reserven noch für Régnier.
      „Vielleicht sollten wir… sie einfach lassen…“, murmelte mein Zwilling vor sich hin und zupfte sich an seinen Haaren. Nicht aus Nervosität, jedenfalls glaubte ich das, denn ich habe ihn noch nie mit einem anderen Ausdruck in dem bleichen Gesicht gesehen, er zeigte so gut wie keine Emotionen.
      Ein Undurchsichtiger, für den alles Transparent ist.
      „Hör mal, dir scheint das ja egal zu sein“, begann ich und trat einen Schritt auf Remus zu, der sofort zurückwich, „aber… ich werde mir das nicht weiter ansehen. Seit drei verdammten Wochen quält es Ros, diese Forderung, diese ungeheure Forderung unseres Vaters. Es zerfrisst sie, Remus. Dieses Trollhirn will es nicht begreifen, jedenfalls nicht solange, bis es ihm begreiflich gemacht wird!“
      „Es ist Remus nicht egal… Du wirst laut, Regulus…“
      „Dann halt dir die Ohren zu, verdammt. Es interessiert mich einen feuchten Klumpen Pferdedreck, was deine Ohren davon halten. Ich gehe jetzt da runter und reiße diesem aufgeblasenen Scheißkerl seinen Arsch auf, wenn das nötig ist.“
      Remus schüttelte den Kopf. „Er will nur helfen.“, sagte er.
      Da musste ich wirklich Lachen. Mein Vater und helfen? Die einzige Hilfe, die dieser Mann anbot, galt immer sich selbst. Als Mutter vor 6 Jahren verschwand, hatte er sich monatelang auf Reisen begeben, um den Schmerz über den Verlust seiner Frau zu verkraften. Und wer war hier geblieben, um seine Kinder bei der Überwindung ihrer unendlichen Trauer zu helfen? Niemand, ganz genau. Niemand. Außer Rosalia, und die war damals gerade mal 13 Jahre alt gewesen. Und nun stand mein dummer Bruder hier und behauptete, dass der große Herzog von Pâleon nur helfen wollte.
      Da verpasste ich ihm eine Ohrfeige. Ich musste es einfach tun. Sein Geschwafel hatte mit diesem letzten Satz einen Pegel der Unerträglichkeit erreicht, den ich unbedingt zu senken hatte. Ohne ihn eines weiteren Blickes zu würdigen trampelte ich die knarrenden Stufen hinunter in Richtung Eingangshalle.

      Heute bereue ich mein Handeln an diesem Morgen. Aber die Vergangenheit liegt nun einmal jenseits meiner Kontrolle…
      es ist seltsam. Von all den Ereignissen, die an diesem Tag in mein Leben schnitten, wie die klauen eines fremden, bluthungrigen Ungeheuers (welch Ironie…) ist diese Begegnung das, an welches ich mich an deutlichsten erinnern kann. So viele ungesagte Worte, unausgesprochene Gefühle. Ich hätte Remus gerne noch einmal gesehen.
      Denn es war das letzte Treffen zwischen uns beiden.


      FORTSETZUNG FOLGT






      Nun, viel passiert ja noch nicht. Ich stelle immer gerne erst einmal meine Charaktere vor :whistling: lasst die Kritik hageln! Ich habe mich bereits großartig selbst kritisiert, mal sehen, wies bei euch ankommt :saint:

      :hi1:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tnodm0309 ()

    • Ich finde, das beginnt interessant. Viel passiert nicht, aber mich interessiert schon, was aus Regulus und Remus (was für Namen!) wird. ;)

      Tnodm0309 schrieb:

      jedoch baldig dem erdrückenden, grausamen Gewicht dieser unterlegen würde.
      "Ernst" groß (vor dem Zitat) und "unterliegen" statt "unterlegen". Der Satz ist auch sehr lang. Passt zu dem poetischen Stil und ich finde ihn noch verständlich, aber drei Zeilen bei der Schriftgröße fallen schon auf. ;)

      Tnodm0309 schrieb:

      Ein schluchzen, langgezogen und von überwältigender Trauer, vielleicht sogar Wut getränkt, durchdrang den Traum.
      "Schluchzen" groß

      Tnodm0309 schrieb:

      Überwindung ihrer**** unendlichen Trauer zu helfen?
      Da würde ich eher drei Punkte ... einfügen, um die Pause anzuzeigen.
      Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
      -Mutter Teresa
    • Hey, Josh! ENDLICH bin ich dazu gekommen, deinen Text zu lesen :love:
      Großartig, wir immer! Du kannst so gut beschreiben und hast ein Händchen für Wortwahl.
      Teilweise hatte ich das Gefühl, ein echtes Buch zu lesen. Deswegen ist meine Kritik uach auf höchstem niveau. Im Grunde, suche ich nur nach etwas zum Kritisieren xD

      Die Schrift finde ich übrigens super! Sie trägt wahrscheinlich dazu bei, dass man mehr das Gefühl hat, ein Buch zu lesen, anstatt einen Beitrag im Forum. Sehr angenehm.

      Tnodm0309 schrieb:

      Ein Wesen, wenn es denn die Eigenschaften von etwas lebendigem befand, von unbekannter Art und Herkunft, ganz und gar unbegreiflich für einen wachen Geist, jedoch nicht für einen Träumer wie mich, einen zur damaligen Zeit 12 Sommer alten Knaben, der vom Ernst der Welt noch nicht sehr viel verstehen wollte, jedoch baldig dem erdrückenden, grausamen Gewicht dieser unterliegen würde.
      "...von etwas lebendigem befand,..." ist das richtig? befand? Ist das Wort falsch, oder kenn ich nur die BEdeutung im Satz nicht?
      Dieser Satz ist übrigens sehr lang. Du könntest ihn etwas kürzen und 2 oder sogar 3 Sätze draus machen. Allerdings hast du manche längere Abschnitte im Text. Du kannst es auch so lassen, wenn du zB sagst, dass ist einfach ein Stil.

      Tnodm0309 schrieb:

      Ich zog die schweren, grünen Vorhänge meines Himmelbettes zurück und schwang meine Beine unter der viel zu dicken Wolldecke hervor, die in vergangenen Zeiten meinem jüngeren Ich wie eine große, braune Nacktschnecke vorgekommen war, die ihren schleimigen Leib über mich wälzte, als wäre ich ein köstlicher Leckerbissen aus den Gemüsegärten.
      Hier ein Beispiel, von einem Teil der mir extrem gut gefallen hat. Diese Beschreibungen! Eine Decke mit einer Nackschneke zu vergleichen? Genial! Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen xD

      Tnodm0309 schrieb:

      bei meinen Spazkergängen,
      Meinst du Spaziergänge?

      Tnodm0309 schrieb:

      Aber ihr Gesicht, jung, grünäugig und mit tiefen Augenringen, in das zarte Gesicht durch nächtelanges Schuften im Heizkeller gegraben, kam mir sehr bekannt vor.
      Dieser Satz war sehr schwer zu lesen und hat mich völlig rausgehauen. Vielleicht eher so:?

      Aber ihr Gesicht, jung, zart, mit durch nächtelanges Schuften im Heizkeller gegrabenen, tiefen Ringen unter den grünen Augen, kam mir sehr bekannt vor.

      Immer noch schön verschachtelt, aber ohne Wiederholungen und etwas einfacher zu lesen. (Ist natürlich nur ein Vorschlag :D)

      Tnodm0309 schrieb:

      einen einfachen Reperaturzauber,
      Bin mir gerade unsicher :hmm: Wäre es nicht Reparaturzauber?

      Tnodm0309 schrieb:

      Ich fragte mich manchmal, ob mein Fuß vielleicht insgeheim für jegliche schweren Gegenstände schwärmte. Und immer, wenn er ein stattliches, ansehnliches Objekt fand, musste er ihm sofort einen Kuss aufdrücken, nur um gleich danach, wenn der Abschied kam, vom Schmerz der Trennung übermannt zu werden.
      Oh ja! Dass kenn ich! :rofl: Super beschrieben!

      So. :D
      Ich hoffe, es kommt bald der nächste Teil :love: Jetzt, wo ich endlich wieder zeit zum lesen habe, möchte ich mehr xD
      Und wunder dich nicht zu viel, dass du hier wenig Kommentare bekommen hast :) Die meisten haben wohl Sorge, dass du es wieder abbrichst.

      Ich kann aber allen raten, den Text zu lesen. Er ist wirklich gut geschrieben. Man merkt richtig, wie viel Mühe du dir damit gemacht hast.
      Du schaffst es übrigens imm wieder, schnell und effektiv Spannung aufzubauen. :love:
      bitte bitte, schreib hier weiter! <3


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • Hallo :)

      Da bereits Korrekturen verfasst wurden, muss ich dies nicht nochmals aufnehmen.

      Ich finde die hier publizierten Teile grandios. Es geschieht zwar nicht viel, doch was passierte ist sehr aussagekräftig. Deine Beschreibungen sind famos!

      Es lassen sich jetzt schon verschiedene Beziehungen der Charaktere erahnen und herauslesen.

      Ich hab zwar noch keinen Text (ausser diesen) von dir gelesen, bin aber total überzogen von deiner Schreibkunst.

      Ich freu mich wirklich auf die nächsten Teile.

      LG Iskossa
    • FLASHBACK-TIME!!! Oh. Hehe. Aber zuerst muss ich mich natürlich bei @Aztiluth und @Iskossa bedanken. Danke, dass ihr euch die mühe gemacht habt meinen Text zu lesen. Ich muss zugeben, ich hatte nicht erwartet, dass nach einer so ruppigen Unterbrechung meiner Tätigkeit (und Enttäuschung meiner wenigen Leser) noch Irgendjemand sich mit meinem Geschreibsel befasen wird. DANKE :love:
      Die Fehlerchen, die Az gefunden hat, werden natürlich so schnell wie möglich verbessert. Auch danke dafür, Prophetin :evil:

      Nun. Kommen wir zurück zur Geschichte. In den letzten beiden Kapiteln bekam man einen wagen Eindruck von den Charakteren... bevor wir jedoch hier weiter machen, hat unser Erzähler noch etwas zu sagen. (Wems noch nicht aufgefallen ist... der erzähler ist eine um Jahrzehnte ältere Version von Regulus.) Nun. Es mag nicht viel passieren, aber ich hoffe trotzdem, dass euch auch dieser Abschnitt gefällt. Cuuuuu...

      **********

      3. Teil: Der Grundstein
      Bevor ich meine Auseinandersetzung mit ihm im Detail erläutere, sollte ich vorher noch ein wenig über diesen Mann erzählen, den ich so sehr verabscheute. Es ist besser, jetzt mit den meisten, vielleicht nicht ganz so relevanten Fakten über den Herzog herauszurücken, als später den Fluss der Geschichte mit deplatzierten und gänzlich unnötigen Unterbrechungen zu belasten…
      Nun. Möge unsere kleine Nachhilfestunde in Geschichte beginnen:
      Es ist tatsächlich eine interessante Frage, die ich bis heute selbst nicht in ihrer Gänze beantworten konnte: Wer war der Große Régnier IV? Ein Mann der Güte? Keines Wegs. Ein herzloses Monster? Auch nicht.
      Es ist wirklich schwer zu sagen… denn obgleich ich ihn so sehr hasste, er war im Grunde seines Herzens kein verdorbener Mensch, wie es im fauligen aller Stände üblich war… eine Tatsache, die ich in meiner blinden Wut auf ihn vollkommen verdrängt hatte, jedoch später auf schmerzliche Weise zurück an die Oberfläche meines Geistes getrieben wurde. Er war eine gute Seele, die zu den falschen Mitteln griff… Dazu jedoch später mehr, viel später.
      Ich denke, ich sollte einfach mit dem anfangen, was man selbst über ihn in Erfahrung bringen könnte, wenn man der hohen Kunst des Lesens mächtig war und die nötige Muße besaß, i einer nahen Bibliothek ein Exemplar von Georgius Lavies – Geschichte der goldenen Reiche auszuleihen. Es mag ein ordentlicher Wälzer sein, jedoch findet man nach einem kurzen Blick ins Inhaltsverzeichnis schnell den Namen des 1. Neuen Herzogtums Pâleun und dessen jetzigem Regenten.
      Geboren wurde er am 3. Tag des Oktobers 83 n. Ab. Für diejenigen unter euch, die mit dieser Zeitrechnung nichts anzufangen Wissen – denn diese wurde bereits vor einigen Jahren durch eine aktuellere ersetzt - im Kaiserreich Parlandinor ist man stets weltlich und nicht geistlich gerichtet. Es wird vorgezogen, die Zeitrechnung nicht nach einem mythologischen Ereignis zu richten, wie es sonst in vielen Kulturen – beispielweise im Haratistischen Glauben, die größte unserer bekannten Weltreligionen - üblich ist. Ein bedeutsames, historisches Ereignis ist hier der Angelpunkt. In diesem Fall die Schließung des Abgrunds, eines titanischen Seegrabens, der sich über mehrere tausend Meilen an der Nordküste vor der Nebelfall-Bucht befand. Die Anderswelt hatte hier etwa ein halbes Jahrzehnt vor der Pfortenschließung ihre gewaltigsten Abscheulichkeiten entfesselt, Leviathane, so lang wie drei Galeeren, mit Schlünden, denen die Finsternis innewohnte, aus der sie geboren wurden.
      Aber ich schweife von der eigentlichen Thematik ab. Nun, 83 Jahre nach der Bannung dieses Schreckens wurde also mein Vater geboren. Natürlich schon damals in einen Adelsstand, jedoch war er kein Vegrimm. Er war nicht Irgendjemand, nein, er war kaiserlichen Blutes und trug mit mehr oder weniger Stolz den Namen Tereur hinter seinen dutzend Vornahmen (das ist kein Witz… leider, denn ich habe sie alle vererbt bekommen, Dokumentunterschriften sind ein wahrer Albtraum…) Er hätte sogar einen Anspruch auf den Thron gehabt. Aber diesen Anspruch hatte er 97 n. Ab. aufgegeben, nachdem er schon mit 15 Jahren begriffen hatte, welch monströse Fratze das Haus Tereur zu Haupte Trug. Ganz besonders seine Mutter, welche nach dem Tod ihres Gatten den Thron bestieg, veranlasste ihn zum gehen. Den Grund dafür sowie den Namen dieser Frau möchte ich hier nicht erwähnen, so haben diese diabolischen Schatten aus meines Vaters Vergangenheit später noch eine tragendere Rolle.
      Erwähnen muss ich aber, dass es er war, der die Herrschaft der Blutregentin stüzte. Ja, es war dieser von mir so verhasste Mann, der den Putsch gegen den Terror des Parlaments in die Wege geleitet hatte.
      Natürlich wurde viel geredet, Gerüchte wurden in den schmutzigen Mündern des einfachen Pöbels gestrickt, so soll dieser Hochstapler doch nur gegen die Kaiserin vorgegangen sein, um das Vertrauen der Hochadelshäuser zu gewinnen, um selbst als Nachfolger den Thron besteigen zu können.
      Tatsächlich hatte Régnier niemals Interesse daran gehabt… und dafür, so schwer es ist das ehrlich zuzugeben, verdient er meinen allergrößten Respekt… denn Macht ist bekanntlich ein mit Maßlosigkeit trächtiger Geist, das verlockende Sakramentum des rationalen Denkens.
      Und selbst, wenn er es gewollt hätte, wäre ihm dies durch das Mistrauen der Bevölkerung ohnehin verwehrt worden. So kam es, dass er zwar nicht zum Kaiser gekrönt wurde, für seine Taten aber das Amt des Herzogs verliehen bekam und außerdem mit dem Ehrentitel des Paladin ausgezeichnet wurde.
      Nun. Viel gibt es nun nicht mehr zu sagen. Er heiratete zweimal, die erste Ehe ging schnell zu Bruch, die zweite jedoch war ein Treffer ins Schwarze. Rose von Vegrimm sollte nicht nur die Frau sein, die das getrocknete Blut von seinem Gewissen wusch, sondern sie sollte auch die liebende Mutter seiner Kinder werden, Rosalia, Remus und mir, Regulus.
      Über meine Mutter gibt es nicht viel zu sagen. Sie war damals 27 Jahre alt gewesen, war eine gesunde und lebensfreudige Dame, deren Liebe zu ihrem Gatten nur noch von der Liebe zu ihren Kindern übertroffen wurde. Es war eine glückliche Zeit, eine Zeit, in der Vater eine Freude ausstrahlte, die beinahe greifbar war.
      Und dann verschwand Rose eines Tages, ohne den geringsten Hinweis auf ihren Verbleib. Sie ging aus unserem Leben, als wäre sie nur eine Kerze in einem dunklen Arbeitszimmer gewesen, die irgendjemand einfach ausgepustet hatte.
      Und ab diesem Tag begann Vater sich zu verändern… die übliche Geschichte. Er begann viel trinken, bestrafte Kinder und bedienstete gleichermaßen hart, als wären sie sein persönliches Eigentum, und verschwand manchmal für mehrere Tage, manchmal auch Wochen, und niemand konnte sagen wohin. Und wenn er zurück kehrte, seinen schweren Umhang an die Dienstmädchen zum waschen weiter reichte und die schlammigen Stiefel achtlos in eine Ecke warf, ließ er sich Stumm auf seinen Stuhl im Speisesaal sinken und sprach für die nächsten vier Stunden kein Wort. Mit jedem seiner Ausflüge sah er zerlumpter und auf rätselhafte weise älter aus.
      Zu dieser Zeit hatte ich bereits meine tiefe Abneigung gegen ihn entwickelt und ignorierte seinen Pein auf totalitärem Weg. Ich sah nur einen Mann, der den Verlust seiner Frau nicht ertragen konnte. Einen Mann, der seine Kinder nicht mehr erkannte, ja, die Massen der aufgestauten Trauer und Wut an ihnen ausließ. Ich sah nur ein jämmerliches, in Selbstmitleid ertrinkendes Monster in Menschengestalt.
      Haha… Diese Geschichte ist wirklich voller Ironie. Ich hätte mir damals in meinen dunkelsten Träumen – jedenfalls in normalen Träumen – nicht ausmahlen können, dass ich selbst zu eben so einem werden sollte. Einem Monster in Menschengestalt… und was für ein Monster ich wurde…

      :hi1:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tnodm0309 ()

    • Hallo :)

      Vorweg die zwei Anmerkungen:

      Spoiler anzeigen


      Tnodm0309 schrieb:

      nötige Muße besaß, i einer nahen Bibliothek ein Exemplar von
      nötige Muße besaß, in einer...

      Tnodm0309 schrieb:

      nicht ausmahlen können,
      nicht ausmalen können





      Ich finde die Art und Weise, wie du den Leser an der Hand führst absolut spitze. Ich stell mir vor, als wäre der Protagonist vor mir und erzählt mir das direkt ins Gesicht.

      Einziger Wermutstropfen ist die Schriftgröße (über die Schriftart lässt sich streiten). Wäre es dir evtl möglich die Schriftgröße des Textes ein wenig zu vergrößern? Falls nicht ist das auch ok, es würde es lediglich einfacher zu lesen machen. :D

      Ich bin gespannt wie es weitergeht.

      LG Iskossa
    • Du schreibst wunderbar, deine Beschreibungen gefallen mir einfach super. Sie sind so kreativ, dein Charakter wirkt bisher so authentisch und überzeugend... Es ist kaum etwas passiert, aber was bisher geschrieben und angedeutet wurde, lässt hoffen.
      Es ist schwer zu beschreiben... Du hast auf jeden Fall einen ganz eigenen Stil, sehr erfrischend und spaßig zu lesen.
      Bin gespannt wie es weitergeht! ;)
    • Hallo @Tnodm0309,

      mir gefällt die Art, wie du die Charaktere vorstellst und charakterisierst. Regulus und Remus sind auch echt coole Namen. Ich finde es schade, dass Remus (anscheinend) nicht mehr auftreten wird. Ich fand ihn sofort interessant und sympathisch. Regulus dagegen scheint auch ein bisschen nach seinem Vater zu kommen. Aber vielleicht täuscht mich das. Jedenfalls finde ich super, dass er trotz des relativ kurzen Textes ziemlich komplex rüberkommt. Einerseits hilfbereit, andererseits aber auch ziemlich arrogant und reizbar.

      Spoiler anzeigen

      Tnodm0309 schrieb:

      Gesindel konnte man nicht erklären, wieso man als Adliger so bereitwillig seine Hilfe anbot.
      Ich würde hier noch einen Artikel einfügen: "Dem Gesindel konnte..."

      Tnodm0309 schrieb:

      Ich bog um eine Ecke nach rechts und stieß dabei fluchend mit dem Zeh gegen einen mir sehr bekannt vorkommenden Sockel
      Ich weiß, was du meinst und finde das auch nicht unbedingt unlogisch, aber ich kann es mir nur schwer vorstellen. Vor meinem geistigen Auge sehe ich einen etwa brusthohen Steinsockel, auf dem eine Büste thront. Der Sockel steht also direkt hinter einer Ecke in einem weiten Flur. Irgendwie krieg ich das in meinem Kopf nicht so richtig hin, dass er da immer wieder mit dem Zeh dagegen stößt. :pardon:

      Tnodm0309 schrieb:

      Immer der, die größten Schmerzen in mir weckte
      Müsste da nicht noch ein "der" hinters Komma? "Immer der, der die größten..."

      Tnodm0309 schrieb:

      und die lautesten Aufschreie in meiner kKehle aufkommen ließ.

      Tnodm0309 schrieb:

      dass die geschickte Kombinierung zwischen Zeh
      Hier würde für mich "Kombination von" passender klingen. Aber ist vielleicht Geschmackssache.

      Tnodm0309 schrieb:

      Von all den Ereignissen, die an diesem Tag in mein Leben schnitten, (kein Komma?) wie die kKauen eines fremden, bluthungrigen Ungeheuers (welch Ironie…) ist diese Begegnung das, an welches ich mich an deutlichsten erinnern kann.
      evtl. ist "welches" richtig, aber ich finde, dass es komisch klingt. "das, an was ich..." finde ich runder.



      So, das waren die Anmerkungen zu ersten Teil. Die zum Zweiten editiere ich dann noch hier rein.

      Grüße und weiter so!
      Asni
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Ein Fehler hab ich noch gefunden? ^^ Da ist ein "l" zuviel?

      Tnodm0309 schrieb:

      aus Menschen und anderen Nicht-Ellfen bestand

      Zur Geschichte:
      Es ist so toll, dass du wieder schreibst! Immer, wenn ich deine Texte lese, zweifle ich, ob du du echt noch so jung bist.
      Dein Stil ist so gut und ausgereift. Du gehst perfekt mit Wörtern um und schaffst es sehr bildlich und verständlich zu schreiben.

      Deine welt hat schon wieder so viel Tiefe! Es sind viele neue begriffe da, du flechtest die Geschichte der Welt mit ein, erzählst das Leben des Vaters und kommst sogar noch auf fremde Länder zu sprechen. Es ist so viel Info im Text (und so vieles verschiedenes), dass man davon direkt erschlagen werden konnte. Dank deinem lockeren stil nimmt das aber alles gut auf.

      Wie immer, bin gespannt wie es genau weitergeht :love:


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!