Mephis Fragen

  • Wie findet ihr den Plott im Gesammten 1

    1. langweilig (1) 100%
    2. spannend (0) 0%
    3. zu kompliziert (0) 0%
    4. zu viele Ereignisse (0) 0%
    5. unzusammenhängend (0) 0%
    6. Lustig (0) 0%
    7. Schrott (0) 0%

    Hallo Liebes Forum


    Um zu prüfen ob meine Handlung euch anspricht, habe ich hier mal den Kompletten Plottplan von Mitternachtsleben Mondherkunft zusammengestellt.


    Ich Möchte wissen ob er spannend klingt. Zu diesem Zweg erstelle ich eine kleine Umfrage für euch.





    Die Plottplanung fast fertig.pdf

  • Hallo,


    ist die Einführung dieses Charackters ( dem Dauphin Louis ) zu protzig? Erkennt man, dass er arrogant ist?




    Ich folge dem Prinzen durch den Gang, zur Treppe und dann nach unten. In der Eingangshalle von Schloss Aree erwartet uns Félix.
    „Guten Abend, Adam!“, begrüßte er mich.
    Ich erwiderte den Gruß und nun wandte sich der Graf von Phlipphe an Lestat.
    „Dúc de Éternel, ich freue mich Euch, nach dem Dienst in der Armee, wieder zu sehen, Euer Durchlaucht.“
    Der Herzog der früheren Hauptstadt des Königreiches lächelt den Grafen an.
    „Die Freude ist ganz meinerseits, Eure Hoheit.“, antwortet Lestat seinem Pflegebruder.
    Lestat stand als Herzog höher als Félix.
    „Frére! Bruder!“, rief eine Stimme plötzlich.
    Ich drehte mich um und ein schwarzer Kurzhaarschnitt rauscht an mir vorbei.
    Ich blicke nun irritiert wieder zu Lestat und muss kurz blinzeln. Vor mir steht ein genaues Abbild von Lestat, nur mit einem einzigen Unterschied. Die Kopie hat kurze schwarze Haare, anstatt einen Langen Pferdeschwanz.
    Das muss dann, wohl Julien de Nuit, Lestats Zwilling sein.
    „Es ist ja ewig her, an die Hundert Jahre, Xaviere! ...Oh excuse!“, ruft Julien aus und geht in die Knie.
    „vive le Dauphin“, kommt über seine Lippen.
    Ich seufze und mir ist das äußerst peinlich.
    Lestat klopft seinem Bruder auf die Schulter.
    „Der Bastard in unserer Familie mag es nicht, mit Kronprinz angeredet zu werden.“, teilt er Julien mit.
    „Sehr freundlich, lieber Cousin“, brumme ich dazu nur und lasse meinen Blick nun über die Halle schweifen.
    Ich wusste zwar, dass mit Bastard nicht das Schimpfwort, sondern der Stand eines königlichen Nachkommens gemeint war, der nicht im Ehebett gezeugt worden war.
    Trotzdem tat ich so, als ob ich beleidigt wäre, nur um Lestat zu amüsieren.
    Es klappte und der Herzog grinste mich breit an., als er meinen Schmollmund sah.
    Meine gespielte schlechte Laune wurde allerdings gleich danach in echte ziemlich miese Laune verwandelt, da Trompeten ertönten, die nur eins heißen konnten.
    Der erste Dauphin war eingetroffen.


    Das Schlossportal ging auf, mehre Floretttiere kamen herein geströmt und bildeten einen Weg vom Portal zum Bankettsaal der an der rechten Wand neben dem Thronsaal lag.
    Die Mitglieder der königlichen Garde zogen ihre Floretts aus den Scheiden und strichen die Klingen einmal über den rechten Arm.
    Dann wurde die Floretts, wie bei mir am Flughafen erhoben und bildeten ein Dach über dem „Gang“ zum Bankettsaal.
    Der einzige und auch entscheidende Unterschied zu meiner Begrüßung war das Blut, wessen von den Stichwaffen tropfte.
    Ich schluckte und wappnete mich für einen eventuellen Streit.
    „Versuche dich heute mit Anschuldigen und dem Kontern gegen seine Kommentare zurück zu halten. Louis ist durch die Napoleoner nun noch mächtiger geworden.“, meinte Lestat und legte mir eine Hand beruhigend auf die Schulter.
    „Wenn Julianos Sohn sich auch zurückhält!“, knurre ich verbissen.


    „Vive le Grand Dauphin! Vive le sang du roi!“, riefen die Floretttiere.
    Es bedeutete: „ Lang lebe der große Dauphin! Lang lebe das Blut des Königs!“.
    Im gegensatz zu mir wurde Luis auch mit Euer Majestät angesprochen. Ich nur mit Hoheit.
    Er lies keine gelegenheit aus mir zu demonstrieren, dass er über mir stand. Dass ich nur die zweite Wahl auf dem Thron war.
    Ich hasste ihn.
    „Bonjour Frankreich!“, ertönte Louis Stimme.
    Er kam nun durch das Schlossportal und wurde von gleich vier Leibwachen flankiert.
    Mein Cousin trug blonde Haare und die braunen Augen seiner Mutter. Der Sohn des Königs trug einen blauen Justkorb und eine ebenso blaue Hose, mit mehren Bourbonischen Lilien darauf. Um seine Hüfte lag ein uralter diamanten Besetzter Gürtel, denn er im Tuilerien von Königin Marie Antoniette geschenkt bekam.
    Auf seiner Brust lag ein Anhänger in Gold, der die form eines Sonnenstrahls hatte. Er trug den Körper eines 18 Jährigen Jungen, so alt wie er im Tulieriensturm gewesen war.
    Ich wusste, dass er sich sehr mit dem jüngsten Sohn von Ludwig dem XVI. identifizierte, da er am selben Tag, jedoch nicht im selben Jahr, geboren war.
    Die Thronfolge wechselte erst 1825, zum Tod der Dauphine Aree und einziges Kind der Nacht von Juliano, auf ihn über.
    „rayon de solleil!“rief es aus allen Richtungen.
    Louis lächelte über diese Ansprache. Neben dem Majestät, konnte man ihn auch „Sang“, als Abgrenzung zu mir, nennen. Sang hieß Blut und bedeutet soviel wie, dass er im Gegensatz zu mir reinen Blutes war. Oder eben „rayon de solleil – Sonnenstrahl“.


    „Meine lieben Freunde, Untertanen, Diener und natürlich meine geschätzte Familie, wünsche ich ein aufrichtiges Willkommen. Wobei ich nicht über jedes Familienmitglied, der hier Anwesenden. glücklich bin.“, begrüßte uns der Dauphin.
    Sein Blick ruhte auf mir und ich ballte die Hände zur Fäusten und verbarg mein Knurren.
    Er hatte mich natürlich gemeint.
    „vive le Grand Dauphin!“, brüllten die im Raum anwesenden Diener.
    Louis lies sie mit erhobener Hand verstummen.
    „Ich bitte nun meine Familie an meine Seite zu treten und mit mir gemeinsam zum Famillienessen aufzubrechen. Zeigen wir dem Schloss, dass wir trotz der Differenzen der unserer Abstammung eine Familie sind.“, verkündete er.
    „Er führt sich auf, als stände er über allem.“, faucht Félix und ging zum Schlossportal.
    „So ist er nun mal. Der eingebildete Prinz am ganzen Hof will doch Eindruck machen. Für was anderes lebt er doch gar nicht.“, meinte Julian spitz und folgte seinem Pflegebruder.
    „ Uhh ich bin der Thronfolger und ihr seit alle unter mir. Oder besser Dreck, der an meinen Schuhen klebt.“, äffte Lestat lachend Luois nach, „Von wegen geschätzte Familie!“.


    Ich seufzte und wollte gerade meinen Cousins folgen als ein Gardist der Alexandrichen Garde zu mir kam und mir den Weg vertrat.
    „Ihr nicht, Dauphin! Es dürfen nur reine Mitglieder der königlichen Familie mit dem Dauphin zum Bankett ziehen.“, teilte mir der Gardist mit.
    „Wer hat das Befohlen!“, knurrte ich.
    „Der Sonnenstrahl, Eure Hoheit!“, antwortete der Vampir.
    Missmutig zog ich mich zurück und konnte nur zu schauen, wie meine Familie nun präsentiert wurde.

  • Damit geht die Szene weiter. sind es hier zu viele Personen auf einmal?




    Eine Harfe erklang und spielte die Symphonie der Danielle. Es war ein Musikstück das Aures Mutter galt.
    „Begrüßt mit mir die ewige Dauphine. Begrüßt mit mir Aure de Nuit, Tochter meines Onkels Alexandre de Nuit und Tochter Danielles. Sie trägt mein Schicksal. Denn auch ich bin der einzige noch lebende Nachkomme des Solleil. Aure ist die Tochter von König Solleil dem II. und Königin Lúne der I.. Sonne und Mond für immer in der Ehe vereint. Sie ist die Tochter unserer Ersten Königin. Hier ist eure ewige Kronprinzessin! Bonjour éternelle Dauphine!“, kündigte Louis seine Cousine an.
    Aure kam in einem atemberaubenden nachtschwarzen Kleid in den Saal. Das schwarze Kleid hatte einen gewaltigen Unterrock, der es, wie es damals üblich war, abstehen lies. Das ganze Kleid glitzerte Silbern im Licht. Es wirkte als trüge die Dauphine den Nachthimmel und auf ihrer Brust prunkte in Gold ein Mond. Auf ihrem Kopf saß eine der französischen Perrrücken.
    „vive le éternelle Dauphine!“, halte es zur Begrüßunfg Aures durch den Saal.
    Sie lächelte in die runde und stellte sich neben Louis.


    „Ich begrüße nun die leiblichen Nachkommen von Madam Juliette de Divani, Schwester unserer Königin. Sie ist die Frau meines Onkel Prinz Barde, dem Marquis von Bijour de Sang. Mein Onkel kümmerte sich trotz, dass sie nicht Blutsverwandt sind, wie ein Vater um sie.Als erstes der älteste Sohn, seine Durchlaucht Lestat de Nuit, Dúc de Éternel mit seinem zwei Minuten jüngeren Zwilling Julien de Nuit, Cómte von Bijour de Sang. Begrüßt seine Durchlaucht Lestat und seine Hoheit Julien!“, verkündete der Dauphin.
    Lestat und Julien betraten gemeinsam die Halle. Sie hatten sich umgezogen und trugen nun schwarze Justcourps mit blauen Cúlotten. Beide trugen ein Florett an der Hüfte.
    Dadürch dass, sie ebenfalls Perrücken aufhatten, konnte man nicht sagen, wer von den Beiden Lestat war.
    Auch Louis schien mit der Ähnlichkeit der eineiigen Zwillinge Probleme zu haben, denn als er einen von ihnen die Hand gab, nutzte er die Ansprache Durchlaucht und sein Gegenüber schüttelte den Kopf.
    „ Ich bin Julien. Lestat ist er hier.“, meinte der Graf und zog seinen Bruder an sich heran.
    „vive le grande Dauphin!“, begrüßte Lestat lachend Louis und verbeugte sich vor ihm.
    „Erkennt der Sohn des Königs nicht mal seine Verwandten. Ich glaube der Thronerbe brauch eine Brille.“, spöttelte Lestat los, als er sich wieder erhob.
    Louis knurrte und man sah ihm an, dass er sich eine Bemerkung verkniff.


    Der Kronprinz fuhr nun nach dieser peinlichen Unterbrechung fort: „ Nach den Zwillingen begrüße ich nun ihren Bruder seine Hoheit Nathaniel de Nuit, Cómte von Aigle, Leiblicher Sohn von Barde und Louise de Martinez. Auch begleitet ihn sein leiblicher Bruder, Leonardo Ferdinand de Nuit, Vicómte von Bijour de Sang.“.
    Mein Lieblingscousin neben Lestat trat als erster in die Halle. Der Vizegraf von Bardes Mark bemerkte mich sofort und lächelte. Leonardo trug einen dunkelblauen Anzug und nur sein Königlicher Ring zeigte, dass er ein Nuit war. Seine Haare waren kurz und braun. Er musste sich geweigert haben traditionell Aufzutreten. Leonardo hob sich nicht nur durch seinen italienischen Namen von der Familie ab, sondern versuchte auch das Königshaus mehr an das 21. Jahrhundert anzupassen. Das hatte ihm viele Feinde gemacht.
    „Euer Majestät!“, begrüßte er Louis ehe dieser seine Hand ausstrecken konnte.
    Louis schüttelte sie verwirrt und begrüstet dann Nathaniel.
    „Liebes Schloss, ich bedaure, dass man offenbar einen der wichtigsten Mitglieder vergessen hat. Er ist Teil unserer Familie und hat mehr Leid in der Revolution erfahren, als jeder einzelne von uns. Und doch wird er geringer geschätz als sein Titelzwilling. Der Grand Dauphin hat sich für die Feigheit entschieden. Als die Sanculottes den Tuileriensturm begangen, war er beim König. Doch er hat Ludwig nicht gegen den Boten der Nationalversammlung verteidigt. Nein, der Sohn unseres Königs hat zu gelassen, dass der beste Freund seines Vaters verhaftet wird. Er hätte die Revulution aufhalten können. Aber nein, er hat es nicht getan. Er tötet nach seiner Verwandlung einfach so zwei Österreicher, obwohl er Marie Antoniette mochte. Ich für meinen Teil setzte auf einen besseren Dauphin. Dieser Dauphin sollte hier stehen. Ich bitte nun Xaviere Juliano de Nuit zu uns zu kommen.“, donnerte Leonardo.
    Ich starrte meinen Freund und Cousin an.
    Ich an der Seite der königlichen Familie?
    Konnte ich das?
    Nach dem man so klar gesagt hatte, dass ich nicht erwünscht war.


    Langsam ging ich nach forne und blieb vor der Reihe florettiere stehen.
    „Vive le Dauphin!“, ertönte die Stimme des Generals und die florettier bildeten einen Durchgang.
    Ich zögerte.
    Doch wenn ich eines Tages bereit für den Thron sein wollte, dann musste ich es auch ertragen ein Prinz zu sein.
    Ich durchschritt die Florettiere und sah wie Aure die Hand nach mir ausstreckte.
    „ Traue dich, Xaviere! Du gehörst zu uns. Egal was deine Mutter war.“, sagte Aure und ich nahm ihre Hand.
    Aure zog mich zwischen sie und Louis. Julianos Sohn sah aus, als wollte er mir gleich an die Kehle gehen.
    „Schloss Aree, Liebe Untertanen, Diener und soldaten, Ich darf die Rückkehr unseres zweiten Thronerbens bekannt geben. Dies hier ist der einzige reine Nachkommen der Nuits, der nicht Zweitengrades von einem Bastard abstammt. Er ist ein Bastard ja, aber soll er ewig für die Tat seines Vaters, dem Grafen von Aigle de Provence Stanislas de Nuit, leiden? Er ist genauso der Neffe des Königs wie Aure, seine Nichte ist. Er ist genauso ein Prinz, wie ich und die Anderen. Heißt euren Dauphin willkommen. Heißt euren eventuellen König willkommen.“, schrie Leonardo mit solcher Kraft, das die Diener Jubelten.
    Dann griff Leonardo meinen Arm und hielt ihn hoch.
    „Bonjour Adam Nossini alias Xaviere Juliano de Nuit!“
    Ich starrte überrascht auf die Dienerschaft. Sie schrieen nach mir.
    „Vive le Adam!“, halte durch die Halle.
    Vivle le Xaviere!“, kam hinterher.
    Zum ersten Mal war ich nicht traurig oder Wütnend, dass ich so genannt wurde.
    Ein Grinsen breitet sich auf meinem Gesicht aus.
    Es war ein unglaubliches Gefühl, nach fast Hundert Jahren anerkannt zu werden.
    Die Nationalhymne erklang und Louis und Aure nahmen mich in ihre Mitte und führten mich zum Bankettsaal. Louis drückte fest meinen Arm, als habe er die Absicht mich zu verletzten.
    Seine Miene war wütend und er sah mich mit Hass an.
    Ich schluckte und war froh nicht allein mit ihm zu sein.
    Aures Hand griff fester zu.
    „Lass dich nicht von ihm ärgern.“, ertönte ihre stimme in meinem Kopf.
    „Ich werde mich nicht reizen lassen. Er wird es sowieso beim essen nicht wagen, da sein Vater da ist.“, antwortete ich telephatisch.
    „Juliano ist bestimmt begeistert, von dem was Leonardo hier abgezogen hat.“, schickte die Dauphine mir und ich lächelte sie nur an.
    Der Gedanke war nicht schlecht. Vielleicht hatte Juliano Leo sogar darum gebetten.

  • Welcher Prolog würde euch eher Ansprechen? 0

    1. Prolog 1 ( Der Angriff auf den Präsidenten) (0) 0%
    2. Prolog 2 ( Die Infaltion der Adrainosischen Rebuplik ( Griechenland)) (0) 0%

    Hallo Forum,


    ich habe auf anrattern eines anderen Users aus einem anderen Forum, meinen Prolog umgeschrieben und den ursprünglichen Prolog ins erste Kapitel eingearbeitet.


    Ich habe jetzt zwei Prolog zur Auswahl. Welchen findet ihr am besten?




    Prolog Nummer 1 ( Henrys Angriff auf den Präsidenten der BSA)
    Dieses Ereignisse wird bereits im Buch erwähnt.
    Kapitel 2 Part 8





    Prolog Nummer 2 Die Inflation Griechenlands










    Der ursprüngeliche Prolog wird dann in Aleenas Sicht am Anfang des 1. Kapitels zu finden sein.

  • Hi @Mephistoria


    Ich mag es wie der Prolog mit einem Traum beginnt, aber dieser hat sehr, sehr viel Dialog und kaum Gefühle, Gerüche oder andere Anhaltspunkte. Träume müssen etwas beim Charakter bewirken, ihn Dinge fühlen lassen und mir fehlt das hier enorm.
    Ach die Konversation klingt etwas steif, sehr viele Erklärungen und Dinge, die eigentlich offensichtlich sind ... Aber wenn du ihn etwas bearbeitest und ihm etwas mehr Dynamik schenkst, wäre er sicherlich um einiges spannender.


    Da es ein Traum ist, ist es ok, dass du uns direkt in eine Handlung katapultierst ...


    Ich persönlich mag den Prolog Nummer 2 viel lieber. Er hat weniger Durcheinander und Chaos und ist dementsprechend viel überschaubarer.


    Jedoch, wie von mir schon erwähnt, könnte die eine oder andere Überarbeitung nicht schaden.


    Liebe Grüsse
    Fly

  • Ich denke der Dialog hat ein großes Problem mit zu viel und falsch vermittelter Exposition. Charaktere sollten nie Informationen vermitteln die eine andere Figur schon hat, sonst liest es sich eben als würden sie alles nur für den Leser sagen.


    „Aber ich bin ein Teil von ihnen. Du hast es selbst gesagt. Ich bin Halb Vampir und Halb Mensch.“
    Zum Beispiel. Er weiß das. Es so direkt zu sagen kommt unnatürlich rüber und ist meiner Meinung nach auch nicht interessant zu lesen.


    Ich würde vielleicht: „Geh nicht! Ich habe Angst. Ich kann den Blutrauch nicht kontrollieren wenn du nicht hier bist.“ Schreiben. Oder irgendein anders vorgeschobenes Problem dass der Junge anführt um seinen Vater zum Mitkommen zu überreden.


    Der Leser weis dann zusammen mit der vorherigen Zeile: a) Der Avram ein Mensch ist… b) das er der Vater des Protagonisten ist und c) das der Junge trotzdem diverse vampirische Züge hat und d) das der Junge gerade schreckliche Angst hat ihn zu verlieren.


    Außerdem würde ich mich mehr bemühen die Umgebung zu beschreiben in der alles stattfindet. Die Tageszeit wäre hier zum Beispiel für das Worldbuilding super wichtig.

    „Wichtig klingende Zitate unter Signaturen sind blöd.“
    -Feron

  • Hallo,


    ich danke euch für die vielen Rückmeldungen und bin bereits an der überabrbeitung des zweiten prologes dran.


    Jetzt brauche ich noch einmal eure Hilfe.


    Ich habe gerade eine emotionale Szene geschrieben und bin mir nicht sicher ob der Monolog richtig passt.


    Hier ist sie:




    Ich gehe nun zu meinen Smartphone, wessen auf dem Tisch neben dem Bett lag.
    Ich sehe mehrere Anrufe von Giovanni de Sangichi.
    „Maurizio? Macht es ihnen etwas aus, wenn sie vor der Tür auf mich warten.“, wende ich mich an den Bischof.
    „ Nein, Signore! Kommen sie einfach raus, wenn sie fertig mit Telefonieren sind. Ich warte.“, antwortete Maurizio und ging aus dem Raum.
    Die Tür fiel ins Schloss und ich rufe Goivanni de Sangichi sofort an.
    „Bon Gorno!“, meldet sich der Bänker.
    „Giovanni, ihr könnt die Suche nach mir einstellen. Ein Mafiosi hatte mich entführt, aber ich konnte fliehen und befinde mich in Vino.“, teilte ich ihm mit.
    „Wir wissen, dass ihr entführt wurdet. Ein sehr mächtiger Vampir ist bei uns eingebrochen. Er hatte ein paar unserer Sicherheitsleute durch sein Gift unter Kontrolle. Das waren Vampire, ich frage mich wie das geht. Das funktioniert doch nur bei Halbvampiren, oder?“, fragte Giovanni.
    „Ich wurde betäubt und weiß nicht, wie er mich aus euren Gästezimmer heraus entführen konnte. Ich bin erst wieder hier aufgewacht.“, erklärte ich ihm.
    „Gut ich schicke meinen Bruder um euch abzuholen. Wo in Vino seit ihr...ähh wartet mal kurz Signore Drago.“, erwiderte der Florentinner und ich hörte es nur Rascheln.
    Ich wartete geduldig und dabei lies ich mir Lios ganze Aktion durch den Kopf gehen.
    Was hatte er für einen Grund sich mit Henry einzulassen?
    Hatte er gewusst, wo Aleena war?
    Er hatte zwar gesagt, dass er nichts mit den Rittern der Dunkelheit direkt zu tun hatte. Aber was hatte er dann davon mich für sie zu entführen? Okay, ich war mit Jasper befreundet und er hatte wissen wollen, wo der Junge war. Aber war das der Einzige Grund?
    „Allessandro?“, riss mich Giovanni de Sangichis Stimme aus der Grübelei.
    „Ja!“, meinte ich und hörte auch an meiner Kleidung herum zu zubeln.
    „Fernando wird dich abholen. Aber erst in einer Stunde. Es gab einen kleinen Systemausfall in unserer Bank. Den müssen wir erst beheben. Meinst du die Mafia greift dich nochmal an?“, fragte er.
    „Nein, Sie haben was sie wollten. Es war der Capo persönlich. Die Familie Cossa steckt dahinter.“ , erklärte ich.
    „Okay, kannst du dann warten? Mein Bruder könnte zu...“, fing der Floretinner an und Plötzlich tutete es auf einer anderen Leitung.
    „Kannst du mal warten. Es ruft mich gerade jemand an. Vielleicht ist es wichtig.“, unterbrach ich ihn hastig.
    „Okay, ich bleibe dran!“, erwiedert Goivanni verdutzt und ich hebe mein Smartphone vom Ohr und drücke mich in die andere Leitung.


    „Alessandro Drago, mit wem spreche ich?“, begrüßte ich den Anrufer.
    „Hier ist Georgio Santos, der Verleger des „Storia Storica“ Verlags.“, meldete sich eine männliche Stimme.
    „Worum geht es, Signore Santos? Ist etwas mit meinem Buch?“, fragte ich.
    „Nein, mit der „Schrecken Soleils“ ist alles okay. Aber Sie haben nächste woche einen Termin bezüglich der abschließenden Überarbeitung mit ihrem Lektor. Leider kann Signore Marpelli diesen Termin nicht wahrnehmen, da seine Tochter krank ist. Würde es ihnen etwas aus machen, wenn sie jetzt gleich kommen und sie da alles besprechen?“, teilte mir Santos mit.
    „Ich muss sowieso auf etwas warten. Ich brauche aber eine Halbe Stunde bis Florenz.“, meinte ich.
    „Okay, dann erwarte ich sie.“, verabschiedete sich Santos und fugte dann aber noch schnell hinzu: „Wir haben eine Krankheitswelle, also wundern sie sich nicht, wenn niemand an der Rezeption sitzt.“
    „Okay, biss gleich Signore!“, meinte ich zum Abschied und waretete biss Santos auflegte.
    Dann schaltete ich wieder zur anderen Leitung um.


    „Giovanni!“, rief ich.
    „Si Alessandro!“, meinte der Sangichi sofort.
    „Ich muss zum Verlag Storia Storica und mit meinem Lektor reden. Sage Fernando er kann mich in drei Stunden am Verlag abhohlen. Und....und..“, ich brach ab.
    Ich konnte ihn nicht bitten, Lorenzo anzurufen. Ich musste ihn selbst davon abhalten nach Minnight zu fliegen.
    „ Was ist los?“, fragte Goivanni.
    „Nichts!“, wich aus.
    „ Warum wurdest du entführt?“, fragte er weiter.
    „Keine Ahnung!“, log ich.
    Henry hatte Lio geschickt, damit ich Lorenzo aufhielt, weil ich ihn eingeweiht hatte und mein Bruder nun Nachforschungen anstellte. Wenn ich jetzt auch noch Goivanni von Aleenas Entführung erzählte, würden er das mit Sicherheit auch rauskriegen. Wer weiß, was die dann mit Aleena machten.
    Das Video kommt mir in den Sinn. Wird meine Tochter dann so ihre Unschuld verlieren?
    Ich konnte nicht zu lassen, dass ihr das angetan wird.
    „Alessandro! Sag es mir es wird niemand erfahren.“, unterbricht Goivanni meine Gedankengänge.
    „Ich kann nicht.“, sagte ich mit zitternder Stimme.
    Ich wusste das der Sangichi nihct locker lassen würde.
    „Wirst du erpresst?“, hakte er nach.
    „Nein!“, schrie ich ihn an.
    Er schwieg und dann fragte er: „ Was ist es dann? Jemand betreibt doch nicht grundlos so einen Aufwand um dich aus unserer Villa zu schaffen und nach Vino zu bringen.“
    Ich schluckte und spührte wie die Tränen mir in die Augen schossen. Was sollte ich ihm nur sagen?
    „ Hat es was mit der Sms zu tun? Du warst danach kreide bleich. Wer erpresst dich und womit?“, löcherte Giovanni weiter.
    Er sollte aufhören. Sie würden ihr was antun, wenn ich sagte. Ich trug die Verantwortung.
    „Bitte! Ich kann nicht!“, flehte ich ihn an.
    Er seufzte und war still.
    „Alessandro! Lass mich dir helfen. Gib mir nur die Richtung an. Steckt Henry van Canteriad dahinter? Haben sie dir was wegenommen. Oder Jemanden in ihrer Gewalt, der dir etwas bedeutet?“, fing er dann erneut an.
    „Schicke deinen Bruder einfach zum Verlag und dann wenn ich bei euch bin besprechen wir die Währung zu ende.“, meinte ich entschlossen und legte auf.
    Ich hielt die Tränen nicht zurück. Lies sie einfach über mein Gesicht laufen und zitterte.
    Meine Beine fühlten sich schwach an und ich lies mich auf Bett fallen.
    Meine Augen streiften den Fernseher und ich mir war als liege ich erneut gefesselt und geknebelt hier und sah erneut das schreckliche Video.
    Aleena, wo bist du?
    Wie geht es dir gerade?
    Was macht er mit dir?
    Ich musste sie finden, doch hatte ich keine Ahnung wo ich suchen sollte.
    Es ist aussichtslos. Aleena könnte über all auf der Welt gefangengehalten werden.
    Ich will mir gar nicht vorstellen, dass sie vielleicht wieder isoliert und in vollkommener Dunkelheit irgendwo sitzt, wie damals im Krieg. Das ist ihre größte Angst. Sie will das, was sie in den Bunker in Ostberlin erlebte nie wieder durchmachen. Sie hasst seit her Dunkelheit. Sie liebt das Licht über alles und kann selbst nicht ohne Nachtlampe einschlafen.
    Wenn Henry ihr, das antut, ist das Folter für Aleena.
    Dann werde ich ihn töten, sollte ich davon erfahren.
    Ich verkrampfte mich und ballte die Fäuste.
    „Ich werde dich finden, meine Kleine!“, gab ich leise ein Versprechen und stand dann vom Bett auf. Schnell wischte ich mir die Tränen vom Gesicht und verwendete dazu die Bettdecke.
    Mit meinem Handy in der Hand ging ich zur Tür und machte sie auf.

  • Ich hab bei dir immer das Gefühl mir einen Bestseller durch beschlagenes Glas an zu sehen. Die Story interessiert mich wahnsinnig und ich würde gerne mehr lesen aber es hapert im Augenblick noch an der Umsetzung. Es ist zwar kaum noch „Leser-Exposition“ im Dialog, aber nun kann man meiner unbedeutenden Meinung nach irgendwie der Handlung schlecht folgen. ?(


    Versuch vielleicht erstmals den Raum zu beschreiben, vor allem zu welcher Tageszeit das spielen soll und welche Personen überhaupt anwesend sind. Vielleicht mit ein paar mehr Adjektiven.


    Zum Beispiel: „…gehe gelassen zu meinen Smartphone…“


    Die wörtliche Rede muss auch nicht immer zwingend am Anfang des Satzes stehen.


    „Hier ist Georgio Santos, der Verleger des „Storia Storica“ Verlags.“, meldete sich eine männliche Stimme. Kann man auch:


    Eine (tiefe/alte/raue) männliche Stimme meldet sich. „„Hier ist Georgio Santos, der Verleger des „Storia Storica“ Verlags.“, schreiben. Das schafft Variation im Satzbau ohne dass dabei unklar wird wer redet.

    „Wichtig klingende Zitate unter Signaturen sind blöd.“
    -Feron

  • Hallo @Feron ,


    Dieses Buch befindet sich noch in der Schreibphase und ich habe auch einen Alphaleser, der mir zur Seite steht.


    Um dir mit dem Inhalt zu helfen gebe ich dir die Zusammenfassung des Kapitels, dass mit diesem hier zusammenhängt.




    Kapitel 3 eine Florentinische Nacht



    Personale Sicht und Protagonist der Erzählung: Ichform und Alessandro Drago



    Alessandro wacht auf und liest eines seiner selbstgeschriebenen Bücher, dass vom zweiten Weltkrieg handelt. Dann geht er nach unten und trifft dort Jasper. Er erhält einen Anruf von seinem Sohn Arek und erfährt, dass Aleena entführt wurde. Dass lässt ihn komplett zusammen brechen und er aktiviert sein Dämonische Erbe und öffnet kurz das Tor der Hölle. Seine Brüder können ihn beruhigen. Doch Alessandros Körper beherrscht der Dämonenteil in ihm und er hat eine geistige Begegnung mit seinem Ziehvater und Erschaffer Vladimir Drago, der Erste Vampir Europas. Vladimir löst die Besessenheit und Alessandro erklärt seinen Brüdern Lorenzo und Pietro was passiert ist. Beide versprechen ihn zu unterstützten und Alessandro bricht nach Florenz auf um dort die eine Geschäftstermin bezüglich der von ihm vorgeschlagenen Vampirwährung wahrzunehmen. Als er in Florenz ankommt geht er in den Stadtteil Sangrenz und trifft sich mit der Familie Sangichi. Mit Giovanni Sangichi bespricht er das Aussehen der neuen Währung und beauftragt die Blutbank der Sangichis Diese herzustellen. Dann erhält er einen SMS von den Rittern der Dunkelheit und entschuldigt sich bei Giovanni. Ihm wird angeboten die Nacht im Sangichi Anwesen zu verbringen, was er dankend annimmt. Als er in seinem Zimmer ist trinkt er Blut und bemerkt, dass dieses mit Silber versetzt wurde. Er bricht zusammen und wird bewusstlos.




    Historische Einflüsse: die Medici, Hexenverbrennung, Renaissance, Papsttum, Währungen, Judenverfolgung, zweiter Weltkrieg: Bombenangriff auf Würzburg von England, DDR und BRD,



    Das Kapitel fängt so an:



    Kapitel 7



    Alessandro und die Angst




    Ich öffnete mühsam meine Augen und petzte sie gleich wieder zu, da mich ein helles Licht blendete. Ich versuchte meine Arme zu bewegen und stellte entsetzt fest, dass sie über meinen Kopf an Etwas rundes kaltes lagen. Seile wanden sich um meine Handgelenke. Offenbar hatte mich jemand an eine waagerecht liegende Stange gefesselt.
    Ich fühlte unter mir ein weiches Polster, konnte aber nicht sagen, was es war.
    Vielleicht eine Decke, Matte oder Matratze?
    Langsam öffnete ich wieder meine Augen und diesmal war ich auf die Helligkeit vorbereitet und lies meine Augen offen, biss sie sich an das Licht gewöhnt hatten.
    Langsam kam ein Zimmer zum Vorschein. Es war nicht das Zimmer was Giovanni mir zugewiesen hatte.
    Wo zum Teufel war ich?
    Ich versuchte mich zu bewegen, doch mein Füße waren mit einem langen strammen Seil igrendwo dran gebunden. Das Seil war so stramm, ob wohl es mindestens zwei Meter Abstand zum Gegenstand, an dem es hing hatte, dass ich meine Beine nicht bewegen konnte. Ich hob meinen Kopf, um meine Lage zu betrachten.
    Ich lag auf einem Bett.
    Mein Körper war nackt und meine Füße hatte man mit einem Seil an den Streben zwischen den beiden unteren Bettpfosten gebunden. Das eine Ende des Seiles war um meine Fußknöchel gewickelt und das andere Ende hatte man an dem Streben festgebunden.
    Ich versuchte meine Hände zu befreien, doch meine Fesseln, rieben nur meine Haut auf, desto mehr ich mich wehrte.
    War ich immer noch in Sangrenz? Befand ich mich in einem Zimmer der Sangichivilla?


    Ich begann mich umzusehen und entdeckte einen Flachbildfernseher, der direkt gegenüber des Bettes war. Ein Tisch stand in der Ecke und der Stuhl dazu stand links neben dem Fernseher. Das Zimmer war groß und die alten Möbel waren verstaubt. Die Bilder an den Wänden waren Landschaftsmalerreihen. Goldene Kerzenleuchter, die aber Elektronisch waren, befanden sich an den Wänden. Eine große weiße moderne Deckenlampe, strahlte von der Decke auf mich herab. Sie war das helle Licht gewesen, was mich geblendet hatte.
    Plötzlich stieg mir Vampirgeruch in die Nase. Wenn einer meiner Rasse mich hier her gebracht und gefesselt hatte, war es vielleicht ein Ritter der Dunkelheit.
    Plötzlich strömten alle Ereignisse der letzten Stunden auf mich ein. Natürlich die SMS. Sie wollten mir zeigen, was mit Aleena geschah, wenn ich Lorenzo nicht aufhielt.
    Ich senkte meinen Blick von der Lampe ins Zimmer zurück und sah einen in schwarz gekleideten Mann hinter dem Stuhl stehen.
    Er trug eine schwarz Sturmhaube, so dass ich sein Gesicht nicht sehen konnte. Auch bedeckte sein schwarzer Pullover und seine graue Jeans jedes bisschen Haut.
    Obwohl ich natürlich nicht sagen könnte, ob ich Frau oder Mann vor mir hatte, war ich mir doch sicher, dass es ein Mann war. Es fehlte die Ausbuchtung auf der Brust, so dass es sich um eine weibliche Person gehandelt haben könnte.
    Ich starrte die Person an und war mir fast sicher, dass sie hinter dem Silber steckte.
    Ich wollte fragen, was der Vampir von mir wollte.
    Doch jetzt erst nahm ich das klebrige Etwas auf meinem Mund war.
    Dieser Mistkerl hatte mich geknebelt.
    Aus lauter Frust so hilflos zu sein, was ich als Urvampir ja gar nicht mochte, schrie ich gegen den Knebel. Mein Entführer, oder was auch immer er mit mir angestellt hatte, kam nun zum Bett.
    Angst verspürte ich keines Wegs.
    Es konnte nur ein Ritter der Dunkelheit sein und Henry würde niemals einen seiner Männer, mich oder einen anderen Drago töten lassen. Dies war ihm allein vorbehalten.
    Ich sah wütend in diese hellblauen Augen.
    „Ihr seit wach! Das ging ziemlich schnell, ich bin erst vor 10 Minuten mit den Fesseln fertig geworden.“, meinte der Unbekannte grinsend, strich mit der Hand, die in einem schwarzen Handschuhe steckte, über meine Brust und fuhr dann fort: „Ich nehme an ihr habt ihre SMS bekommen? Ich bekomme viele Florin für diese Aktion, aber ich gehöre, nicht zu denen, die ihre Tochter haben.“.
    Seine Stimme klang verzerrt und etwas metallisch. Mir wurde bewusst, dass er einen Stimmverzehrer, in der Maske hatte, als ich anstatt den Mund eine kleines Gitter in dem Schlitz der Maske erkannte.
    „Mmmm!“, stieß ich aus und wollte fragen, warum er es dann tat, wenn er kein Ritter der Dunkelheit war.
    Offenbahr las er meine Gedanken, denn er antwortete sofort.
    „Ich kriege eine Information von euch. Ich soll nichts anderes Tun als euch wehrlos zu machen, eine Video abzuspielen und euch eine Nachricht zu überbringen. Die Information die ich will, kann ich mir aber auf jede erdenkliche Weise hohlen, die mir vorschwebt.“, meinte der Vampir.
    Ich nickte verstehend und musterte ihn genau.
    Seine Hand wanderte nun zu meinem Schritt. Sie umfasste mein Glied und ein Schauer erfasste meinen Körper. War er schwul?
    Der Stimmverzehrer hatte nur eines zu bedeuten, ich musste ihn kennen.
    Meine Augen suchten jeden Zentimeter seiner Kleidung ab.
    Er begann seine finger an meinem Schaft auf und ab zu reiben.
    Ich versuchte mich aus der Fesselung zu befreien, aber es brachte nichts. Anscheinend hatte ich nicht meine gesamte Kraft. Denn normalerweise würden mich Seile nicht aufhalten können.
    Ich protestierte in den Knebel und wollte, dass er aufhörte.
    Es war ekelhaft und ich hatte keine Lust, dass er mich zwang zu kommen.
    Gerade als es anfing richtig zu kribbeln, hörte er auf, lies mein Glied los und sein Augen blitzten Amüsiert.


    Er trat nun von dem Bett weg und ging zu einer schwarzen Sporttasche, in der er nun herumwühlte.
    Dann zog er eine DVD aus der Tasche und legte sie in den DVD-Rekorder des Fernsehers.
    Ich schluckte und fragte mich, was er mir zeigen sollte.
    Ich rief mir die SMS zurück ins Gedächtnis.
    'Wenn er in der Maschine sitzt, werden wir das Durchführen, was unser Kontaktmann ihnen zeigt. Versagen bedeutet schlechtes für Miss Drago.'
    Der Vampir musste, besagter Kontaktmann sein. Was würde er mir zeigen?
    Der Bildschirm flammte auf und ein mittelalterlicher Kerker kam zum Vorschein.
    An den Wänden waren Wörter, die von Schmerz und Qual handelten geschrieben. Es war aber kein Italienisch sondern Rumänisch.
    Wo war dieser Raum? Er kam mir schrecklich bekannt vor.
    Die Kamera summte ran und ich erkannte, dass das Bild nicht von der Dunkelheit in dem Kerker so schwarz war, sondern, dass es ein schwarz-weiß Film war.
    Das Bild des Fernsehers wurde mit dem Gesicht einer Frau ausgefüllt. Sie hatte einige Schnitte im Gesicht und sah Ängstlich in die Kamera. Dann schwenkte die Kamera auf Abstand und ein großer Mann in einem Umhang trat ins Bild. Er streckte die Hand aus und die Schnur einer Peitsche fiel zu Boden.
    Das musste aus 1945 sein, wo es noch keinen Farb und Tonfilm gab. Aber irgendwie passte die Szene nicht in diese Zeit.
    Ich kannte den Kerker. Allein ein Bild hinter dem Mädchen, sagte mir wo dieser sich befand.
    Es war Vladeno Drago, Vladimirs Vater.
    Der Mann auf dem Bildschirm, lies nun die Kapuze fallen und sah auf das Portrait an der Wand.
    Dann drehte er sich zu einem rothaarigen Jungen um. Dieser war an einen Pfahl gefesselt.
    Ich erkannte meinen Bruder Lorenzo von der Seite her.
    Was zum Teufel machte er mit diesen Kindern?
    Als ich den Jungen genauer betrachtete, viel es mir plötzlich ein. Die grünen Augen und das rote Haar, waren einfach zu flach um seine Haarmähne zu sein.
    Diese Szene war gestellt und mit alten Mitteln aufgenommen.
    Es war alles Gefälscht.
    Auch Lorenzo war nicht der echte Lorenzo. Durch das schwarz weiß, hatte ich es nicht bemerkt. Aber jetzt war es mir aufgefallen. Der vermeintliche Lorenzo war viel zu klein und hatte die Haare ein Stück länger als mein Bruder.
    Sie hatten diese Szene einfach nach gestellt.
    Doch ich wusste, dass es dieses Ereignis gegeben hatte. Aber es war lange vor der Erfindung des Films passiert.
    Henry musste alles so aus seiner Erinnerung übernommen haben.


    Vladimir hatte 1777 mit uns, bevor wir Frankreich erreichten, halt in Transsylvanien gemacht. Dort hatte er Sangue Dentale, das Schloss seiner Familie, kaufen wollen. Doch es war bereits im Besitz von Arakam van Cântărețiad, Avrams Vater, gewesen. Vladimir hatte das Schloss zurückerobert und Arakam umgebracht, aus Rache für den Tod seiner Mutter.
    Fast 23 Jahre später kehrten, wir nach der Eroberung von Versailles durch die Nuits, nach Sangue Dentale zurück.
    Dort fanden wir Arakams Enkel, Elena und Henry, die Kinder Avrams.
    Lorenzo hatte beide gefoltert, um Avram aus seinem Versteck zu locken nach dem 18000 Avram in Versailles Vladimir tötete und selbst dabei um kam.
    Lorenzo hatte, die Kinder sehr lange in dem Kerker gefangengehalten.
    Doch dann waren ihre Kräfte erwacht und Henry und seine Schwester hatten sich befreien können.
    Ich hasste Henry dafür, dass er diese Erinnerung wieder hochholte. Ich war gescheitert, meinen Bruder zu überreden, die Kinder nicht zu foltern.
    Er wusste wahrscheinlich um diese Schuld und nahm mir es Übel, dass er wegen meinem Scheitern Schmerz ertragen hatte.
    Ich sah gebannt auf das Video und konnte meinen Blick nicht abwenden, als der Mann, der Lorenzos Rolle spielte, das Mädchen auspeitschte.
    Das schwarze Blut sickerte aus den Wunden hervor und ich wandte mich angewidert ab.
    Der mir fremde Vampir trat auf mich zu, stellte sich neben mich und griff mit beiden Händen meinen Kopf. Er zwang mich nun auf den Bildschirm zu sehen.
    Ich schloss die Augen, und weigerte mich, dieser Grausamkeit Aufmerksamkeit zu schenken. Denn Das Blut war echt. An der Folter war rein gar nichts gestellt.
    Ich musste nicht hinsehen um zu wissen, was der falsche Lorenzo dem Mädchen an tun würde.
    Ich roch den Geruch des Vampirs plötzlich sehr stark und erschreckte leicht, als er mir ins Ohr flüsterte.
    „Mach die Augen auf, oder du wirst deine kleine Aleena nicht sehen können.“
    Er lachte als ich zitterte und langsam die Augen auf machte.
    Auf dem Bildschirm, vergewaltigte der Vampir jetzt das Mädchen und sie schrie, was ich nur an ihrem aufgerissenen Mund sehen konnte, da es keinen Ton gab.
    Als ich dann bemerkte, dass mein Entführer, immerhin hatte er mich in einen anderen Raum verschleppt, wer weiß ob ich immer noch in Sangrenz war, mir ein Bild vor die Nase hielt.
    Ich sah meinen kleinen Engel gefesselt und geknebelt vor einer Holzwand liegen, sie schlief offenbar.
    Dann drehte der Kerl, dass Foto um und ich sah einen dunkelhaarigen Mann, auf Aleena liegen. Ihre Arme, waren wie die meinen in diesem Moment an die Oberseite des Bettes gefesselt. Ihr gesamte Fesselung entsprach der Lage in der ich mich befand.
    „Er hat sie nur geküsst aber mehr nicht. Noch nicht! Wenn du kooperierst wird auch nicht mehr geschehen. Meine Informationen stammen von dem Mann, den du hier siehst. Es handelt sich um Lance de Leon. Mir wurde gesagt, dass ihr ihn kennt.“, meinte der Vampir.


    Wie könnte ich den Sohn der Bonapartes vergessen. Lance war einer der wenigen Jakobiner gewesen, die aktive gegen die Bourbonen und die Nuits gekämpft hatten. Er hatte es mit Henry gemeinsam beinah zu einer Vampirevulotion gebracht. Er war nur Ziehsohn von Napoleon dem III. Gewesen und in Wirklichkeit der Sohn einer Nutte.
    Ich hatte auch von ihm als De Sades Anhänger und Verehrer gehört. Lorenzo hatte mir bestätigt, dass er heute ein BDSMler war.
    Dieser Franzose sollte nun meine Aleena vergewaltigen.
    Dass konnte ich nicht zu lassen.
    Ich nickte meinem Peiniger zu und musste mich zurückhalten, um ihn nicht böse anzuschauen.
    „Was heißt das?“, fragte er.
    Ich rollte die Augen und versuchte zu sprechen.
    Als mir dies nicht gelang, dachte ich die Worte:
    Ich werde euch eure Information, die ihr wollte, geben und meinen Bruder aufhalten. Lorenzo wird nicht nach Minnight fliegen.
    Der Vampir grinste triumphierend und griff nach dem Klebeband.
    „Wenn ihr schreit, werde ich euch pfählen und so viele Schmerzen bereiten, dass ihr euch wünscht Vladimir hätte euch nie gewandelt.“, drohte er.
    Ich nahm die Drohung einfach hin und sammelte meine Kräfte. Das D-Gen erwachte n mir zum Leben und ich stellte eine Verbindung zu meiner Verwandlungslinie her. Alle meine Zöglinge würden mich nun hören.
    Irgendjemand von ihnen würde mich sicher finden.
    Der Vampir riss das Klebeband von meinem Mund herunter und hielt mir mein Smartphone hin.
    „Rufe deinen Bruder an.“, knurrte er.
    „Kinder des geflügelten Mondes, findet euren Vater der Ewigkeit!“, schcikte ich in die Welt hinaus. Der Vampir brach zusammen und hielt sich die Ohren zu.
    War er etwa ein A-Vampir? War er mein Zögling?
    „Du Mistkerl! Du verdammtes Schwein!“, schrie er mich an und zitterte an ganzen Körper.
    Durch Stimmversteller klang es sehr hoch und kratzig.
    Dann griff er ein Messer, das an seinem Gürtel steckte und legte es mir an die Kehle.
    „Mein Blut ist stärker als deines! Mein vater war amerikaner. Mein Vater gab es noch vor eurem Vladimir. Sagt mir wo er ist!“, schrie der Vampir.
    „Wo wer ist?“, fragte ich.
    „Der Junge den ich auf ewig lieben werde.“, antwortete der Vampir und ich sah, wie sich seine Augen unter der Maske mit Tränen füllten.
    Er wischte sich Diese rasch mit seinem Handschuhen ab und dabei rutschte sein schwarzer Handschuhe an der rechten Hand nach oben und ich sah eine Stück eines Kreises und ein seltsames Dreieck. Unter dem Dreieck lag ein C.
    „ Wen sucht ihr?“, fragte ich und mich beschlich ein verdacht, wenn ich vor mir hatte.
    „Fagio. Den Freund Nossinis.“ , antwortete der Vampir.
    „Jasper?“, hakte ich nach.
    Er nickte und schluckte heftig, denn er hatte sichtlich mühe seine Gefühle unter Kontrolle zu bringen.
    Plötzlich schreckte er auf und spitzte die Ohren.
    Ich lauschte ebenfalls und nahm von unten Stimmen wahr.
    Bevor ich schreien konnte, hatte mir mein Peiniger bereits seine Hände auf den Mund gelegt.
    Wie ein Irrer versuchte ich mich aus den Seilen zu befreien und sie rissen tatsächlich.
    Rasend schnell wich der Vampir an die Wand zurück und ging zum Fenster.
    „Es war schön, in diese Stadt zurückzukehren. Lebt wohl Alessandro. Ich finde Jasper auch ohne euch. Ich bin nicht der Einzige, der ihn sucht. Wenn Gabriel ihn findet, wird Jaspers Welt zusammenbrechen.“, wandte sich der Vampir an mich.
    „Lio Cossa! Wartet!“, rief ich, doch der Vampir sprang aus dem Fenster.
    Ich hechtete los und erreichte das Fenster nicht rechtzeitig.
    Als ich nach unten sah, war nichts mehr vom Capo dei Capi der Cossas zu sehen.


    Die Tür brach auf und ein Mann stürmte herein. Es war ein Italiener, denn ich nicht kannte.
    Er trug lange braune Haare und trug einen langen Umhang in schwarz.
    In seiner Hand lag eine Dolch.
    „Ich habe euren Ruf gehört, Padre.“, meinte der Vampir und trat zu mir.
    Ich sah an mir herunter und spürte etwas in meinen Rücken stecken.
    „Wer seid ihr?“, fragte ich.
    „Maurizio Capachi, Ihr habt mich im Massaker von Salvatore verwandelt und ich bin einer eurer ältesten Kinder. Einst Mönch im Kloster von Vino und Bruder von Mirco Capachi.“ , erklärte mein Zögling.
    Ich erinnerte mich. Er war der Bruder des Schneiders gewesen, denn ich 1741 verwandelte und der dann ins Kloster ging und Rayn Cossas Räuber dort mit Blut versorgte.
    „Darf ich fragen wer euch das angetan hat. Hier!“, meinte Maurizio und hielt mir sein Messer hin. Ich nahm es und schnitt die Seile durch, die immer noch an meinen Handgelenken hingen. Auch befreite ich meine Füße. Lio hatte die Seile erst um meine Gelenke gewickelt und sie dann zusammengebunden, oder an das Bett gefesselt.
    „Wer war das?“, wiederhohlte Maurizio seine Frage.
    Ich gab ihm das Messer zurück und meinte: „Lio Cossa!“.
    Maurizio starrte mich an.
    „Das ganze salvatorische Reich Italiens sucht nach ihm.“, fuhr er verblüfft fort.
    Ich sah mich nun nach meiner Kleidung um und entdeckte sie in der Ecke neben dem Bett.
    Ich ging hin und fragte Maurizio: „Wo befinde ich mich?“.
    „In Vino in der Villa Vinogia am Bischofshügel. Sie gehört einen Jasper Cossa. Der lässt sich allerdings nicht hier blicken. Ich bin Bischof und Bürgermeister dieses Dorfes. Ich halte auch Mitternachtsmessen ab.“ , erklärte Maurizio.
    Jasper Cossa! Das war nicht Lios ernst?
    Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen.
    Maurizo blickte mich fragend an.
    „Ist nicht so wichtig. Ich muss zurück nach Sangrenz, dem Stadtteil von Florenz.“, tat ich ab und nahm meine Kleidung. Sie hatte keinerlei Schäden.
    Jetzt drehte ich mich zu dem Bischof um und er grinste verlegen, drehte sich aber brav um.
    Ich zog mich nun an und richtete mich etwas her.
    „ Ihr könnt wieder hinsehen.“, gebe ich Maurizio die Erlaubnis sich wieder umzudrehen.
    Der Bischof grinst und ich seufzte.
    Hatte er Etwa? Wenn ja, war es auch Egal.
    Er würde nie etwas sagen.



    Wenn dich das ganze Werk Interessiert dann kannst du hier den Anfang lesen.
    Kapitel 1 mit Aleena werde ich rausnehmen.


    Mitternachtsleben I - Mondblut

  • Hallo mache mir ein wenig sorgen wegen eines Dialoges:



    Hier stelle ich einige neue Charackter vor, das ist vorwiegend James und Bastian. Ist mir das Gelungen?


    Wirken die Dialoge echt?


    Nimmt die Auseinandersetzung mit dem Soldaten, der auf James los geht zu viel raum ein?


    Wirkt Juliano königlich und wütend?


    Mit raschen Schritten durchquerte ich den Gang, stieg die Treppe herunter und lief aufs Schlossportal zu.
    „Vive le Dauphin!“, ertönte es aus dem Mund von einem Floretttier und alle von der anwesenden Dienerschaft verbeugten sich. Vor mir standen nun Louis, Aure und alle leiblichen Söhne Bardes: Lestat, Julian, Leonardo und Nathaniel. Auch waren die Adoptivsöhne anwesend.
    Cédric und Félix war ich ja bereits begegnet. Aber nun standen auch Bastian, Amarin und James vor mir.
    James kam auf mich zu und klopfte mir auf die Schulter.
    „Willkommen Fremder!“, meinte er und seine Mundwinkel zogen sich weit nach Oben und seine Augen glitzerten vor Spott.
    „Hallo Engländer!“, zog ich ihn ebenfalls auf.
    James boxte mir in die Schulter.
    „Ich bin kein Engländer. Ich gehöre hier her, nach Frankreich. Ihr seit meine Famillie und nicht die Firemoons.“ , empörte sich James.
    „Mal von Kronprinz zu Kronprinz: Ich muss mit dir über deine Halbschwester reden.“, meinte ich.
    „Aleena? Was ist mir ihr? Hat Mutter wiedermal ihre Finger im Spiel?“, fragte James und fügte dann mit Schmollmund hinzu: „Ich bin kein Thronerbe des Kingdom of british V'empires.“
    „Du wärst es aber, wenn du dich nicht gegen deine Mutter und für Barde entschieden hättest.“, konterte ich und ich schaue auf, als ich Hufschläge höre.
    Zwei Kutschen kommen durch das Tor des Schlosses und halten im Hof.
    „Wir reden bei Versailles.“, sagte ich James und ging auf eine der Kutschen zu.
    „Der König!“, rief es plötzlich und ich drehte mich um.


    Juliano stand im Schlossportal. Er sah furchtbar aus. Seine Augen waren geschwollen und er strahlte Erschöpfung aus.
    Hatte der Soleil geweint?
    Was war passiert, nach dem ich ihn verließ?
    „Amarin, James, Cédric, Bastien und Adam! Ihr nehmt die zweite Kutsche und fahrt voraus. Die anderen kommen mit mir in der anderen Kutsche nach Siant Denis. Ich werde Alexandres Knochen nicht im Stich lassen und auch nicht zu lassen, dass die Knochen der Bourbonen vernichtet werden. Dies bin ich Loui dem XVI. schuldig.“, verkündete Roi Soleil III.
    „Aber Onkel!“, rief Cédric besorgt, „ Die Napoleoner warten doch nur darauf, dass du dich ihnen zeigst.“.
    „Ich werde mich nicht verkriechen, wie die meisten Monarchen. Besonders dann nicht, wenn es um meine Familie geht, egal ob Lebend oder Tod.“ , knurrte Juliano und seine Augen funkelten wütend.
    „Vater, ich halte es auch für keine gute Idee da hin zu gehen. Was ist mit den Menschen?“, gab Louis sein Statement ab. Der Grand Dauphin trat gerade an der Seite seiner Mutter auf den Hof.
    „Du hast dich da nicht einzumischen, Louis! Ich warne dich, ich kann dich auch einsperren lassen.“, fauchte Juliano.
    So wütend erlebte man meinen Onkel selten.
    „Vater ich.... ich meine doch nur, dass der Präsident es komisch finden würde, dass du dich so für ein paar Knochen einsetzt. Er darf unsere Verwandtschaft zu den Nuits nicht raus finden. Wir müssen für ihn und die übrige Bevölkerung der Republik die Divanis bleiben.“, fuhr Louis fort.
    „Du hast recht! Aber kein Mensch wird mich sehen. Ich vernichte die Napleoner und hohle meinen Bruder daraus. Wir treffen uns bei Versailles Sohn.“, antwortete Juliano und sieht Amarin an.
    „Fahrt! Die anderen kommen nach. Louis wird mit der dritten Kusche und Alice nach Versailles aufbrechen. Aure wird ihn begleiten. Die anderen kommen mit mir und Barde nach Siant Denis.“, erklärt Onkel Juliano und Amarin fast mich am Arm und zieht mich zur Kutsche.
    „Onkel! Ihr könnt nicht! Bitte!“, rief ich.
    Juliano blickte mich entschlossen an.
    „Der Thron ist in Sicherheit Adam. Aber ich werde mich nicht töten lassen. Auch wenn de Leon dort ist. Ich habe Napoleon getötet und ich werde diesen Bonaparte auch töten.“, ertönte die Stimme des Königs in meinem Kopf.
    Amarin stieg in die Kutsche und ich nickte Julaino zu. Um ihm zu zeigen, dass ich seine telepathische Botschaft verstanden hatte.
    „Los Dauphin!“, knurrte James und stieß mich in den Rücken.
    Ich knurrte aufgebracht und stieg in die Kutsche.



    James kam hinter mir herein und setzte sich auf die rechte Bank. Er griff meinen Ellenbogen und zog mich neben sich.
    „ Die beiden schwarzen Schafe der Familie sollten neben einander sitzen.“, quittierte er sein Vorhaben.
    „James, manchmal bist du nicht zu ertragen.“, sagte ich gerade heraus und beobachtete Cedric und Bastian, wie sie sich neben Amarin setzten.
    „Oh, dass kommt nun mal, wenn man 20 Jahre gefangen gehalten wird.“, antwortete der Prinz.
    „ Warum hast du dich dann damals dafür Entschieden hier zu bleiben. Du könntest jetzt in London sitzen und als Kronprinz der V'empirischen Krone deine Eggs essen.“, fragte Bastian.
    „Ach kleiner Schneidersohn, ich habe mich in Paris verliebt. Ich bin mit neun Jahren, 1766, entführt worden und war 23 Jahre Kriegsgeisel eures Onkels, Julianos Vorgänger. 1789 nach dem Sturm auf die Bastille und dem Tod Alexandres „ Soleil II.“ bin ich von Barde freigelassen worden. Ich sage euch eines: La Lúne geht mit Kriegsgefangenen nicht sehr sanft um. Besonders, wenn diese Engländer sind. Hätte mich Barde nicht biss ich volljährig bin zu sich genommen, hatte ich die folgende Gefangenschaft wahrscheinlich nicht überlebt.“, erklärte James aufgebracht.
    „Okay, Entschuldige! Wir sind ja froh, dass du Teil der Familie geworden bist. Aber warum wolltest du noch mal nicht zurück. Wie du weißt war ich damals noch nicht bei euch. Barde verwandelte mich erst in der Julirevultion.“, fragte Amarin. Er war der Jüngste der Adoptivsöhne Bardes.
    In der Julirevolution war der Bürgerkönig abgesetzt worden und die Revolution hatte sich praktisch wiederholt und die Restauration der Monarchie zerbrochen.
    James schwieg und starrte auf seine Beine, die in einer grauen Cúlotte steckten.
    „Er kann seiner Mutter nicht verzeihen, dass sie ihm am letzten Abend in England nicht gesagt hat, wer sein Vater ist. Sie hat ihn für einen Waffenstillstand als Pfand Alexandre gegeben und nach dem Waffenstillstand nicht zurück gefordert.“, erklärte ich.
    Ich erntete verwirrte Blicke meiner Cousins.
    „Ich weiß es auch nur aus Erzählungen. Ich kam erst mit meiner Verwandlung im Spiegelsaal endgültig zu den Nuits, jedenfalls einige Monate.“, fügte ich hinzu.
    „Anja ist und wird nie wieder meine Mutter sein. Ich werde keinen Anspruch auf mein Erbe erheben. Das habe ich mit Aleena Drago gemeinsam. Wir hassen beide Anja Firemoon, the Queen of Kingdom of british V'empire.“, die letzten Worte hatte er auf englisch gesagt, aber wir konnten ihn alle verstehen.
    „Ihr beide habt viel gemeinsam. Ein Elternteil, dass sich nicht für euch interessiert oder bereits Tod ist, und einen Platz bei uns, aus dem ihr die Liebe und die Zuneigung zieht, die ihr eigentlich von euren Leiblichen Eltern bekommen müsstet.“, stellte bastian fest.


    James schwieg und sah aus dem Fenster. Wir führen an dem Ludwigspark vorbei.
    Ich betrachtete Bastian. Er hatte Jaspers grüne Augen und sein blondes Struppelhaar. Aber seine Nase war klein und er war auch etwas großer Gebaut als mein Sub.
    Aber die Ähnlichkeit konnte ich einfach nicht leugnen. Warum sahen sie sich so ähnlich?
    Stammte Bastian vielleicht aus Jasper Familie?
    „Und du Bastian? Du bist doch auch noch Familie außerhalb der Nuits?“, fragte ich ihn um es herauszufinden.
    „ Mein leiblicher Vater ist in der Schlacht von Sergen verwundet worden und dann bei der Befreiung von Blutburg, dem ersten Vampir-KZT, gestorben.“, erklärte mir mein Cousin.
    „Wie hieß dein Vater und leben noch mehr Mitglieder deiner menschlichen Familie?“, fuhr ich fort.
    „Mein Vater war Gaston Fagio. Ich habe noch einen seit 1887 verschollenen Onkel.“, antwortete Bastian.
    „Fafa Fagio!“, schrie ich und starrte Bastian an.
    „ Ja, Fagio! Warum?“, fragte Bastian und sah mich verwundert an.
    „Mein Partner heißt Jasper Fagio. Ich lebe seit fünfzehn Jahren mit ihm zusammen und befreite ihn damals aus der Hand einer Mafiafamilie. Wir wissen nur, dass der Capo dei Capi der Familie nicht sein Vater war und dass er als Säugling wohl von seinen Eltern an den Capo weitergegeben wurde.“, erklärte ich meinem Cousin meine Reaktion.
    „Dein Partner? Hat unser homosexueller Prinz endlich eine feste Beziehung?“, säuselte James und legte den Arm um mich.
    „Da hat die Frauenwelt aber einen wahren Diamanten verloren.“
    Ich schubse James Arm bei Seite und fauche: „ Lass das, James!“.
    „Erzähl mir von deinem Onkel?“, wende ich mich an Bastian.
    „Tja ich weiß nicht viel über ihn. Am Tag meiner Verwandlung war er da und ansonsten habe ich in nur bei der Beerdigung von seiner Frau Madam de Morin 1857 gesehen. Er heißt Gabriel.“, erwiderte Bastian.
    „ Gabriel? Ich werde mal schauen was ich über ihn herausfinde.“, murmelte ich mehr zu mir Selbst als zu Bastian.
    „Frag doch Onkel Juliano? Er hat Gaston und Bastian verwandelt. Stimmts?“, meinte Amarin.
    „Nein, Gaston, mein Vater wurde von dir verwandelt, Adam.“, stellte Bastian richtig.
    „ Was.. wann? Daran kann ich mich nicht erinnern.“, fauchte ich.
    „Kommt sicher noch!“, sprach James und sah aus dem Fenster.
    Ich sah das Volk hinter Absperrungen an der Straße stehen, während wir den Sonnenpfad, eine neu angelegte Straße, die von Pariser Stadtteil Sang zum Stadt, welche nach dem Schloss von Ludwig dem XIV. benannt wurde, nach Versailles entlang fuhren.
    Einige hielten Schilder mit „vive la nation“ hoch.
    „Verdammt! Warum machen die das? Sie haben es doch gut. Sie wissen vom Schwur Soleils. Wir sind nicht die Bourbonen.“, regte sich Bastien auf.
    „Vielleicht werden sie systematisch aufgehetzt. Die Napoleoner könnten dahinter stecken.“, meinte James.
    „ Wie wäre es, wenn wir die Dragos um Unterstützung bitten.“, schlägt Cédric vor.
    „ Ja und zulassen das Marquis de Sang zurückkehrt? Die französische Vampir-BDSM-Szene würde ausflippen und die Dondesade erst recht.“, gab James zu bedenken.
    „Dann unser Partnerland Deutschland?“, überlegt Cédric laut.
    „Heinrich hat genug in seinem eigenen Reich zu tun. Er wird uns nicht helfen. Es liegt an uns, dass Volk von der Wichtigkeit der Monarchie zu überzeugen.“, entgegnete James auf Cédrics Vorschlag. Mein Cousin erwiderte darauf nichts und Stille kehrte in die Kutsche ein.
    Ich beobachtete die Landschaft und nach einer Weile erreichten wir unser Ziel.


    Versailles lag vor uns. Doch die Kutsche fuhr weiter an der Maier entlang und kam zu einer riesigen Wiese unweit des Schlosses.
    Dort standen rund 60 Florettiere und boten uns einen Ehrenempfang.
    Die Kutschentür wurde von einem Diener geöffnet und ich stieg als Erster aus.
    „vive le Dauphin!“, ertönte es von den Florettieren.
    Ich hasste das.
    „Wildkommen, Sohn Stanislas de Nuits, auf Serge de Sang, dem Schlachtfeld des zweiten Weltkriegs.“, ertönte Marquis Dubois Stimme.
    „Euch auch ein Bonjour, Marquis!“, antwortete ich die Ettikette Einhaltend, obwohl ich große Lust hatte Dubios den hier gefallenen Soldaten hinzuzufügen.
    Der Marquis trat vor und verbeugte sich vor mir.
    „Es tut mir Leid, was ich Euch und den Lequas antat.“, sagte er.
    „Ist das Euer Gewissen, oder ist dies Eurem Anstand den Toten, die hier gleich begraben werden, gegenüber, zu verschulden. Ihr meint dies nicht Ehrlich. Wir werden nie Frieden haben. Ich werde euch die Tat die er begangen habt, nie verzeihen.“, antworte ich ihm und gehe an ihm vorbei zu den beiden Leichenwagen, die auf dem Feld nahe eines riesigen Mossbewachsenen Bodenplatte standen.
    „Cómte de Flore, James Firemoon de Niut, ist hier. Möge er die Schmach der Dunkelheit aushalten, die ihm von den tausenden seiner Englischen Brüder in dieser Schlacht entgegengebracht wurde.“, verkündete Dubios.
    Ich drehte mich um und sah, wie James aus der kutsche stieg und sein Florett zog.
    „vive le Soleil! God save the immortel King Soleil!“, rief James und einige Florettiere schnaubten erschrocken auf.
    Es wurde ganz Still.
    „Euer Majestät..“, fing der Marquis an. Aber er wurde unterbrochen. Ein Florettier löste sich aus den Reihen seiner Kameraden und trat mit rotem Kopf auf James zu. Er hatte die Hand an sein Florett gelegt.
    „Ihr wagt es unseren König mit diesem schändlichen Worten zu beschmutzten. Ihr seit nichts weiter als ein Feind! Ihr gehört zum dem Volk, dass unser Land angriff. Dass ohne Rücksicht unschuldige Männer abschlachtete. Das dieses Schloss wollte. Ihr gehört zu dem Volk, dass meinen sohn tötete. Er liegt dort!“, schrie der Soldat und deutete auf den Platz hinter den beiden Leichenwagen. Ein riesiges Feld mit Kreuzen, die die Gräber der im Krieg gefallenen Soldaten darstellte. Es waren aber die Gräber des zweiten Weltkriegs. Vor den Vampirnazis hatte es bereits King Fred James Firemoon versucht über Serge de Sang Versailles zu stürmen.
    „Ihr und eure Landsmänner habt ihn getötet. Es ist eine Schmach, dass der Roi Euch weiterhin duldet.“, schrie der aufgebrachte Soldat.
    Er zog sein Florett.
    „Verschwindet, Prinz James Firemoon!“
    „Soldat! Zügelt euch!“, griff der General ein. Doch es war zu spät.
    Der Vampir schnellte vor und verpasste James einen Schnitt an der Backe.
    „Es reicht, Monsieur!“, knurrte James und zog sein Florett, „Ich habe niemanden getötet. Ich kann nicht für die Tat und den Angriff, die der Gatte meiner Mutter beging zur Rechenschaft gezogen werden. Ich habe England entsagt. Ich habe den Kingdom of british V'empire entsagt! Aber deswegen, verleugne ich noch lange nicht meine Nationalität und Herkunft!“
    Der Soldat wollte gerade einen weiteren Streich führen, da sprang Cédric aus der Kutsche, machte einen Salto und landete vor James. Er trug sein Florett bereits in der Hand und knurrte. Seine Augen waren weiß, denn er hatte sich verwandelt.
    „ Wagt ihr es noch einmal, eine Mitglied der Nuits anzugreifen, werde ich persönlich für eure Hinrichtung sorgen.“, schrie Cédric.

  • Hey Meph,
    Du solltest ein wenig präziser werden, warum du dir Sorgen um den Dialog machst.
    Was stört dich daran? Wozu willst du Hinweise?
    Ich glaube kaum dass sich jemand diesen Textberg einfach durchliest, ohne zu wissen, was überhaupt dein Problem ist ;)

    "Deine Augen zeigen nur Lügen! Nur sein Geschenk wird die Wahrheit offenbaren!"

    - Mileon Kheleron Onmor Akhol Ravareen, Knochenwandler der Kinder der Knochenspinne


    "Ich bin die letzte lebende Vertreterin meiner Familie. Dafür habe ich gesorgt!"

    - Yersinia Aurelia Empera Akhol Ravareen, Königin der Pestilenz der Kinder der Knochenspinne



    Die Flammen von Narak
    Chaotische Kurzgeschichten

  • In einem Text von kaum mehr als 2000 Worten, wimmelt es nur so von Personen und Namen.
    Würde es nicht Sinn machen, zu ergründen oder festzulegen, was in der jeweiligen Szene dem Leser erzählt werden soll?
    Wenn sich dieses "Kapitel" in einem Satz zusammenfassen ließe, würde sich zeigen, ob wirklich alle Figuren auftauchen MÜSSEN, obwohl sie teilweise überhaupt keinen Satz sprechen, geschweige denn an der Handlung teilnehmen. Sie sind einfach da, weil ...?
    Zwischendurch erzählen sich die Figuren noch mit Jahreszahlen von ihrer Vergangenheit, die sie aber im Grunde schon kennen müssten. Das führt wieder zu dem Punkt: Muss der Leser das an dieser Stelle wissen? Bringen diese Informationen die Geschichte voran?
    Das Problem für mich ist, dass das ganze Drumherum so umständlich und schwierig geschrieben ist. Das Gleiche gilt für die Dialoge. Es gibt Ansätze, bei denen sich ein Lesefluss einstellen möchte, der aber mit dem nächsten Satz schon wieder versenkt wird. Vieles klingt gestelzt und ist an der Grenze, lächerlich zu wirken.
    Ich bleibe bei meiner Meinung, dass bei der Textgestaltung weiterhin Defizite in den Grundlagen vorherrschen.

  • Jaspers Selsbtmordversuch.


    Überraschend Geschrieben?


    Ist es realistisch, wie Jasper reagiert? Überrascht es euch?


    Vorher:




    „Ich hohle Signore Drago!“, meinte Paolo und ich hörte wie sich jemand entfernte.
    Ich spürte ein stechendes Ziehen in meiner Brust und es wurde immer schlimmer.
    Ich atmete tief ein und aus und desto mehr ich atmete, desto heftiger tat es weh.
    Ich bekam Angst vor diesem Gefühl und krallte mich an meinen Stoffhund fest.
    Ich brachte Hilfe. Ich brachte meinen Liebsten.
    „Adam! Adam! Hilfe!“, schrie ich aus purer Verzweiflung über den Schmerz in meiner Brust und weinte heftig.
    Ich schrie nach meinem Dom.
    „Jasper, Adam ist nicht hier. Wir können ihn nicht herzaubern!“, meinte Rosso und ich hörte aus seiner Stimme heraus, wie besorgt er war.
    „Lass es aufhören!“, flehte ich.
    „Es wird nur aufhören, wenn du an den Ort des Schreckens zurückkehrst und endlich offen darüber sprichst!“, meinte Rosso.
    Ich zurück nach Cittacrimpiro!
    Ich in die Villa zurückkehren.
    „NEIN! NEIN! Ich habe Angst davor!“, wimmerte ich.
    „ Ich will das nicht mehr!“
    Die Matratze sank nach unten. Rosso hatte sich wahrscheinlich zu mir setzt. Er streichelte meinen Rücken.
    „Du schaffst es, Jasper! Diese Erinnerung hast du auch überlebt! Du bekommst das hin! Wenn du an den Ort zurückkehrst und alles auf dich einstürmt, kannst du es verarbeiten und abschließen. Es wird dich dann nie wieder quälen.“, meinte der Therapeut.
    Er log. Es würde nie Aufhören. Rayn würde mich immer verfolgen.
    Es konnte nur eine Möglichkeit geben, dem ganzen endlich zu entkommen.
    Ich hoffte Adam konnte mir verzeihen.
    „ Jasper! Glaube mir! Wenn du in die Villa zurückkehrst hört alles auf!“, redete Rosso auf mich ein.
    Ich schwieg.
    Es würde nur aufhören, wenn es nicht mehr weiter ging.
    Ich sammelte all meine Kraft und legte Entschlossenheit in meine Stimme.
    „Gib mir ein Messer!“, sagte ich zu Rosso.
    Ich hörte wie er erschrocken auf keuchte.
    „Gib mir ein Messer!“ , schrie ich und drehte mich um.
    Der Vampir sah mich geschockt an.
    „ Nein!“, sagte er nach einer Weile entschlossen.
    „ Gib mir ein Messer!“, schrie ich so laut ich konnte.
    Rosso reagierte nicht und schüttelte dann den Kopf.
    Ich schlug mit den Fäusten auf ihn ein.
    Es gab nur noch einen Gedanken: sterben!


    „Gib mir was womit ich mich umbringen kann!“, rief ich und würde immer wütender.
    Rosso brachte sich aus meiner Reichweite und stand jetzt an der Türe.
    Aber er würde nicht gehen. Er würde mich aufhalten.
    „Bitte! Es muss vorbei sein!“, flehte ich.
    „ Jasper! Das ist nicht die Lösung für deinen Schmerz!“, versuchte Rosso mir klar zu machen, doch ich nahm seine Worte nicht ernst.
    Jetzt drehte ich mich um und starrte auf mein Kissen.
    Mir kam eine Idee.
    Was wenn ich es macht wie Luca mir gezeigt hatte.
    Ich legte mein Gesicht auf das Kissen und drückte mich mit aller Kraft in den Stoff.
    „Jasper!“, rief Rosso entsetzt.
    „Aus dem Weg!“, brüllte eine Stimme und ich wurde plötzlich an den Schultern gepackt und hoch gerissen.
    „ Das verstehst du unter Ansprechbar, Paolo!“, brüllte Lorenzo durch den Raum.
    „Graf, er wollte...“, stammelte Rosso.
    „ Ich habe genug gesehen, um zu wissen was er vorhatte!“, schrie Lorenzo.


    Ich weinte und schluchzte. Lorenzo hob mich auf seinen Schoß und drückte meinen Kopf an seine Brust. Meine Hände umklammerten immer noch Struppino.
    „Schschscht! Ganz Ruhig! Es ist alles gut, Jasper!“, flüsterte Lorenzo mir ins Ohr und streichelte meinen Rücken mit der rechten Hand und seine linker Arm drückte mich fest an seinen Körper.
    Es sagte niemand etwas und nur mein Weinen war zu hören.
    „Graf! Ich fände es wichtig, wenn Jasper zurück zur Villa geht! Dann kann er das was er durchmachte verarbeiten und er wird nicht mehr so leiden.“, meinte Rosso.
    „Ich werde darüber nachdenken. Ich hatte das sowieso schon vor. Er hatte auch eingewilligt.“, meinte Lorenzo.
    Nicht zurück! Nicht zurück zu Rayn!
    „NEIN!“, schrie ich und wehrte mich gegen Lorenzos Griff. Doch der Urvampir schlang seine arme um mich und hielt mich so fest, dass ich mich nicht wehren konnte.
    „Schscht! Das ist nur damit du nicht um dich schlägst und mich verletzt!“, redete er sanft auf mich ein.
    Doch mein Herz raste und ich hatte Angst. Angst, dass er mich fest hielt, damit ich nicht weg konnte. Angst, dass er mich fesseln würde. Ich hatte fürchtete mich vor Schmerzen. Er würde mir weh tun.
    „ Es ist denke ich besser, wenn wir gehen, Signore Drago!“, meinte Paolo.
    „Ja, geht am besten. Beide! Mache du dir keine Vorwürfe, Paolo! Es war richtig ihn aus Eigenschutz zu fesseln.“, meinte Lorenzo und ich hörte wie die Tür zu ging.
    Ich war mit Lorenzo allein.
    Er war ein Vampir! Er war ein Sadist. Er würde mir wehtun.
    Ich begann mich wieder gegen ihn zu wehren, aber er hatte seinen Griff nicht gelockert.
    Ich strampelte mir den Beinen.
    „ Ganze ruhig! Ich würde dir nie, niemals etwas antun. Es gibt keinen Grund Angst zu haben, Jasper!“, flüsterte Lorenzo in mein Ohr und begann dann irgendeine Melodie zu singen.
    Ich wehrte mich noch eine Weile und begann dann ruhiger zu werden. Er hielt mich die ganze Zeit fest. Er hatte eine Menge Geduld. Nicht einmal seufzte er, sondern summte unablässig dieses Lied.
    Das Lied beruhigte. Es beruhigte mich sehr.

  • Zitat von Mephistoria

    Jaspers Selsbtmordversuch.

    Ich sehe da keinen Selbstmordversuch. Eher Selbstmordgedanken ?(



    Zitat von Mephistoria

    Überraschend Geschrieben?

    Was stellst du dir unter dieser Frage vor? Ob es überraschend ist, dass er sich das Leben nehmen will? Wenn ja, dann Nein.



    Zitat von Mephistoria

    Er log. Es würde nie Aufhören. Rayn würde mich immer verfolgen.
    Es konnte nur eine Möglichkeit geben, dem ganzen endlich zu entkommen.
    Ich hoffte Adam konnte mir verzeihen.

    Damit wurden die Selbstmordgedanken so stark angekündigt, dass es mich nicht überraschte.



    Zitat von Mephistoria

    Ist es realistisch, wie Jasper reagiert? Überrascht es euch?

    Ich bin mit dem Charakter ect nicht vertraut. Wenn er ein eher willensstarker Mensch ist, der als Moralapostel hilfsbereit durch die Welt zieht, könnte es überraschen vielleicht, das gerade er darauf kommt, weil man es ihm nicht zutraut.
    Aber ansonsten ist es eher nicht realistisch, wie Jasper reagiert.


    Wenn du alle Hoffnung aufgegeben hast und den Wunsch hast, dass dein Leid endlich vorbei ist, dann schreit man nicht Laut jemanden ins Gesicht, dass man ein Messer will. Oder irgendwas anderes, das einen umbringt. Die Gedanken kreisen dann nur darum, wie man es am schnellsten oder effektivsten macht, wenn man kein aufsehen erregen will. Zuerst wird das naheliegenste gewählt. Zum Beispiel tatsächlich ein Messer, das man irgendwo hat liegen sehen. Dann kreisen deine Gedanken nur zb an dieses Objekt, oder den Umstand, der den tot herbeiführt und du kannst dich auf nichts anderes konzentrieren.
    Kannst du wie scheinbar Jasper nichts greifen oder machen, dann kommen die verrückten Ideen. Ob man nicht einfach sich die Zunge zerbeißt um zu verbluten. Oder sie herunterschluckt um zu ersticken. Aber wie gesagt, das sind eher die Gedanken wenn man ohne Aufsehen einfach verschwinden will.
    Achja, und je nachdem wie intensiv die Gedanken einen treffen, blendet man die Familie, Freunde und alle anderen dabei aus. Der Gedanke " hoffentlich versteht Person x das" oder "bitte vergebt mir." sind da eher unüblich, bis gar nicht möglich. Weil es einem vollkommen egal wird, was andere denken. Aber naja. Es gibt da sicherlich auch ausnahmen. Menschen die es direkt und lange zb planen, gehen sicherlich ganz anders an die Sache ran und so :x


    hoffe das kann dir irgendwie weiterhelfen.


    lg Kramurx

  • Ich sehe da keinen Selbstmordversuch. Eher Selbstmordgedanken

    Echt nicht? Sollte ich den Selbstmord verusch durch ritzten ersetzten. Passt das dann besser?



    Was stellst du dir unter dieser Frage vor? Ob es überraschend ist, dass er sich das Leben nehmen will? Wenn ja, dann Nein.

    Es ist klar nicht überraschend. bei Jasper erwartet man so einen Ausbruch.
    Ich meinte ob es eine gewissen Schockmoment hervorruft.



    Damit wurden die Selbstmordgedanken so stark angekündigt, dass es mich nicht überraschte.

    Wie könnte ich das ändern?



    Ich bin mit dem Charakter ect nicht vertraut. Wenn er ein eher willensstarker Mensch ist, der als Moralapostel hilfsbereit durch die Welt zieht, könnte es überraschen vielleicht, das gerade er darauf kommt, weil man es ihm nicht zutraut.
    Aber ansonsten ist es eher nicht realistisch, wie Jasper reagiert.


    Jasper ist instabil. Er hatt sehr viel durchgemacht. Das ist sein 9 Selbstmordversuch. Vier als er noch in der Gefangenschaft war. und drei nach dem er gerettet wurde. Er will einfach nicht mehr und sieht keinen Ausweg, seinen Erinnerungen zu entkommen.
    Das war der Antrieb dazu. Jasper muss Fallen um sich dann wieder aufrichten zu können. Er soll eine Charackterentwicklung durch machen.


    Er ist depressiv.


    Danke für deine Hilfe.


    Mehr zu Jasper hier: Jasper Fagio, Halbvampir, Misshandelt und Bottom Geht das?

  • Guten Morgen @Mephistoria,


    Zitat von Mephistoria

    Echt nicht? Sollte ich den Selbstmord verusch durch ritzten ersetzten. Passt das dann besser?

    Schwierig für mich jetzt zu beurteilen ob körperlicher Schmerz ihm helfen könnte ?( Sich nur zu ritzen wäre an der Stelle etwas schwach, für die doch recht intensive Szene und Stimmung die du da wohl verfolgst zu erschaffen.
    Ich kann mir vorstellen, dass er sich zb einen Dolch in die Hand rammt um auf andere Gedanken zu kommen oder schlicht sich eine Ohrfeige nach der anderen verpasst, weil er an keine Waffe kommt.


    Zitat von Mephistoria

    Ich meinte ob es eine gewissen Schockmoment hervorruft.

    Bei mir zumindest nicht. Natürlich können andere es anders sehen.
    Ich erforsche meine Gefühle und stelle bei der Szene eher Mitleid für Jasper fest, als Schock.



    Zitat von Mephistoria

    Wie könnte ich das ändern?

    Meiner Meinug nach indem man vielleicht es wie eine Art Twist im Plot macht? Ich versuche es mal mit einem Beispiel, wie ich mir das vorstellen würde spontan


    Ich spürte ein stechendes Ziehen in meiner Brust und es wurde immer schlimmer.
    Jeder neue Atemzug tat weh.
    Um die Angst ein wenig zu bändigen krallten ich meine Hände wie von selbst in den Stoffhund an meiner Seite.
    „Adam! Adam! Hilfe!“, schrie ich. Ich wollte meinen Liebsten, Jetzt!
    Unablässig schrie ich weiter nach meinem Dom.
    „Jasper, Adam ist nicht hier. Wir können ihn nicht herzaubern“, meinte
    Rosso. Ich hörte aus seiner Stimme heraus, wie besorgt er war.
    „Wie kann es aufhören?“
    „Es wird nur aufhören, wenn du an den Ort des Schreckens zurückkehrst und endlich offen darüber sprichst!“, meinte Rosso.
    Ich zurück nach Cittacrimpiro!
    Ich in die Villa zurückkehren.
    „NEIN!“, wimmerte ich, " Ich werde nicht dortihn zurückkehren, es muss einen anderen Weg geben!“
    Die Matratze sank nach unten. Rosso hatte sich wahrscheinlich zu mir gesetzt. Er streichelte meinen Rücken.
    „Wenn du an den Ort zurückkehrst und alles auf dich einstürmt, kannst du es verarbeiten und abschließen. Es wird dich dann
    nie wieder quälen.“, meinte der Therapeut. Ich wollte ihm glauben. Ich wollte hoffen.
    "Ich will es ja verarbeiten, ich will ja damit abschließen und die Qualen enden lassen, aber nicht so!"
    „ Die Villa ist deine einzige Hoffnung auf Heilung“, redete Rosso auf mich ein.
    Ich schwieg. Das Wort Heilung hatte einen verführerischen Klang. Konnte es Heilung für mich geben? Neue Hoffnung keimte in mir auf.
    „Ein Messer“, dachte ich laut.Rosso blickte mich ungläubig an.
    Es gab nur eine Heilung auf der Welt. Und das war der Tod.
    Ich suchte den Raum nach einem geeigneten Objekt ab. Griff sofort nach dem spitzen Brieföffner.
    Rosso versuchte mich aufzuhalten und begann ein Rangen mit mir um die Waffe in meiner Hand.
    „Bitte! Es muss vorbei sein!“, flehte ich, dass er es einfach zuließ.
    „ Jasper! Das ist nicht die Lösung für deinen Schmerz!“, versuchte Rosso
    mir klar zu machen, doch seine Worte trafen auf tauben Ohren.
    Rosso gelang es mir den Brieföffner abzunehmen, er glaubte wohl wirklich fest an seiner eigenen Lösung. Doch ich würde einen anderen Weg finden, mir das Leben zu nehmen.
    „Jasper!“, rief Rosso und wollte mich aus meiner Gedankenwelt reißen. Weg von dem Selbstmordversuch.Er hatte Recht. Ich verpasste mir selbst eine Ohrfeige nach der anderen, der körperliche Schmerz sollte mich betäuben.
    Plötzlich stand Lorenzo im Raum. Wir hatten ihn bis eben nicht bemerkt.
    „Graf...“, begann Rosso.
    „Du brauchst nichts zu erklären“, schrie Lorenzo.


    manches wird wahrscheinlich gar nicht passen. Und es ist jetzt auch nur spontan hingeklatscht xD es dient auch nur als Beispiel wie gesagt.
    Ich bin aber überzeugt, dass man es so abändern könnte, dass es nicht klar wird, dass er wahrscheinlich gleich nur an Selbstmord denken kann. Indem man ihm noch hoffnungsvolle Gefühle gibt. Indem er noch an Heilung kommt und dann aber spontan abdriftet zu meinem Beispiel, dass nur sein tot die Heilung bringt.



    lg Kramurx

  • Deine Lösung finde ich gut.


    Ich werde sie etwas anders umsetzten aber es ist echt gut.


    Danke.


    Was den Fläshback vorher angeht so, versuche ich gerade Jaspers Angst zu beschreiben. Mir gehen aber die Adjektive aus.
    hast du ne Idee wie man Angst noch beschreiben Kann.


    Aslo ich habe jetzt folgende Szene verbessert:


    und ist er Anfang des Fläschbäcks zu viel Show?


    MEHR Show:




    Gewalt Szene mit dem versuch mehr Angst heraus zu kitzeln