Mephis Fragen

  • hey Mephistoria


    ich war zunächst etwas verwirrt, da ich zuerst nur den letzen Teil deiner Geschichte gesehen hatte und ja doch recht viele unterschiedliche Figuren darin vorkommen xD


    Ich wollte dir erst einmal sagen, dass mir dein Schreibstil sehr gut gefällt. Die Worte gehen mir extrem gut über die Zunge kurz um er ist sehr flüssig zu lesen, da ich die ersten deiner Einträge nur überflogen habe kann ich dazu nur wenig sagen.


    In deinem neuesten Teil, den ich ja zuerst gelesen habe bin ich über ein paar kleine Rechtschreibfehler gestolpert.


    Ansonsten finde ich den Text sehr gelungen!

  • Also… man merkt definitiv dass du eine interessante Geschichte zu erzählen hast und selbstbewusst schreibst, aber ich finde du könntest die Umsetzung noch stark verbessern. Ich hab versucht den Text so zu lesen als ob ich die Charaktere und deren Hintergründe kennen würde, da es ja nur ein Textfragment ist aber es ist sehr schwierig zu verstehen. Außerdem vermisse ich emotionale Reaktionen. Es liest sich im Moment leider wie ein Schach Spiel. „Bauer auf B12“ , „Springer auf C4“ usw… deine Figuren –tun- Sachen. Denken und fühlen aber kaum.


    Das hier zum Beispiel:


    „Ich starrte die beiden an und hoffte, dass mein Onkel sich nicht darauf einließ.“


    Belaß es nicht dabei. Schmück es aus. Lass den Leser die Unsicherheit und Sorge des Protagonisten spüren.


    „Ich drehte den Kopf und blickte über meine Schulter zu der halb verfallenen Treppe auf welcher mein Onkel stand. Sein starrer Blick ruhe auf Aree und seine Lippen teilten sich als ob er kurz davor wäre diese abstoßende Forderung mit einer Antwort zu würdigen.“


    Oder auch, da es Vampire sind:


    „Ich drehte den Kopf und blickte über meine Schulter zu der halb verfallenen Treppe auf welcher mein Onkel stand. „Ließ meine Gedanken! Ließ meine Gedanken!“ betete ich stumm. Er durfte seine Forderung auf keinen Fall erfüllen oder wir wären alle verdammt!“


    Das hier ist auch wieder so eine Zeile wo ich denke dass du jede Menge Potenzial einfach verschenkst. Arek bekommt hier eine negative Reaktion darauf dass er mit einem anderen Mann zusammen ist. (Oder empfindet den Ausstauch zumindest so). Das könnte eine unheimlich schöne emotionale Scene sein die Bände über den Charakter und dessen Hintergründe offen legt wenn du nur über die bloßen gesprochenen Worte hinausgehst.


    Wenn es meine Story wäre würde ich anstatt:


    „Du liebst deinen Cousin?“, fragte Gabriel.„Ja, das tue ich! Ein Problem damit, Gabriel! Ein Problem damit, dass ein Drago, der Sohn des großen Alessandro schwul ist?“, knurrte Arek vorwurfsvoll.


    Eher so was schreiben:


    „Du liebst deinen Cousin?“ Ich fühle wie mein Finger sich enger um den Hörer schlossen als wäre das Plastik der Hals einen alten verhassten Widersachers. Da war es wieder… diese überraschte, fast erschrockene Tonlage die meine… unsere Liebe an den Rand der Normalität zu drücken versuchte. Die unser Glück und unsere Zukunft zu einer Entartung erklärte und jede Unterstützung für mich zu einem Akt der Toleranz und Wohltätigkeit. Er und alle anderen die ihr Wort an mich richteten würden nicht länger mit Dankbarkeit überschüttet werden für dieses armselige Minimum an Toleranz und Verständnis.

    „Ja.“ Sprach ich. Ruhig und zum ersten Mal im Leben furchtlos. Ich hatte es so unendlich satt mich zu rechtfertigen. Der Sohn des großen Alessandro war schwul und Gabriel war es nicht. Zwei Wahrheiten im Universum die auf der goldenen Wage in meinem Kopf endlich dasselbe wogen.“


    Das werden manche vermutlich als Klichee sehen aber ich denke du könntest die Scene in der Kirche vielleicht entwirren wenn du einen weg findest den Plot so zu organisieren das der Kampf und die Geburt von Arees Kind in verschiedenen Räumen passieren zwischen denen die Geschichte springt.


    Dann Kämpft auf einer Seite der Protagonist gegen den Entführer um sein Leben in einer dramatischen Aktion Scene während nebenan ein Freund oder ein Heiler versucht das Leben einer hoch schwangeren Frau und deren Kind zu retten. Dann kann der Kampf enden und vielleicht gerade Sieges-Stimmung aufkommen wenn die Tür zum Nebenraum quietschend auf geht. Idealerweise am Ende eines Kapitels um die Spannung zu schüren.



    „Wichtig klingende Zitate unter Signaturen sind blöd.“
    -Feron

  • Hallo, Feron


    Das ist die Komplette Szene. Es ist nur ein Flashbäck und ein Flashback kann ich nicht sehr weit ausbauen.
    Aber ich verstehe was du meinst.

    Ich werde es versuchen.

  • Hallo, ich habe mal wieder eine Szene für euch. sie ist schon in kapitel 23 Adam und seine Zellengenossen.

    Folgende Situation:
    Adam Nossini, Dauphin der Französischen Vampire und mein Protagonist, ist aufgrund eines Angriffs auf den Sohn des Königs Roi Soleil ins französische Vampirische Staatsgefängniss gesteckt worden.
    ER sitzt dort unter Falscher Identität ein, damit niemand ihn als Neffen des Königs erkennt und umbringt oder als Geisel nimmt um seine Freilassung zu fordern.

    Adam wird hier in der Szene zu seiner Zelle gebracht.
    Achtung: Es enthält den Auftritt eines Nazis.

    Fragen:


    hat man einen guten Überblick über die Cahracktäre?

    ist die Beschreibung der Zelle zu genau und zu lang?

    übertreibe ich es mit Bachbluts nationalsozialistischen Äußerungen?
    Verherrliche ich in Irgendeinem Punkt das Naziregime?

    Sind Adams gefühle und die reaktionen die daraus entstehen Nachzuvollziehen.

    Sind es zu viele Informationen?





    Szene: Adam kommt bei seiner Zelle an und sitzt das erste Mal in seiner Zelle


    Wir gingen durch vier lange Gänge mit Zellen und dann eine Treppe hoch. Ich sah auf die Schilder neben den Zellen.

    560 stand auf einem der Schilder.

    Wir waren hier richtig. Gleich würde ich meine Zellengenossen kennenlernen.

    Claude lachte und ich sah auf.

    Alphonse hing an einen der Metallringe, die überall an der Decke angebracht waren und durch eine Schiene bewegt werden konnten.

    Er schrie auf Deutsch : „Jetzt Höre auf und lasse Naomi los, Theodor!“

    „War das Deutsch?“, fragte einer der Wärter.

    „Ja oder für dich besser oui.“, meinte ich in halb deutsch und halb französisch.

    „Was ist los Alphonse?“, fragte Claude.

    Sein Kamerad lies den Ring los und landete auf dem Boden. Er zog seinen Degen.

    „Zwing mich nicht rein zu kommen!“, schrie er wieder auf Deutsch.

    „Was ist los Alphonse?“, fragte Claude noch einmal, „Was sagst du ständig“

    „Tut mir leid, aber Theodor Bachblut also Gefangener 567-3 weigert sich auf französisch zu hören. Er versteht einen zwar genau, aber er reagiert nur auf seine Muttersprache. Das bringt die anderen Wärter hier zum verzweifeln. Jetzt hat er seine Zellengenossen offenbar unter Gift gestellt und Wärterin Naomi Duckles, als Geisel genommen. Er verlangt in eine Einzellzelle verlegt zu werden. Das mit der Aussage: ‚Ich zitiere: Ich will nicht mehr mit Kriegsverbrechern, Itakern und einer Foschfresse, hier drin versauern.“

    Ich seufzte. Oh weh, er würde sich nicht über einen weiteren Franzosen, der im Krieg war und auch noch fliesend Deutsch sprach, freuen.


    „Verdammter Boche, merde!“, knurrte Alphonse und trat mit dem Degen auf die Tür zu.

    „Claude wärst du so nett, die Tür zu öffnen?“

    Claude lächelte und sah zu mir. „Bleiben sie bitte zurück. Theodor greift gerne mal an!“

    Ich nickte und ging ein wenig weg von der Tür.

    Die beiden waren echt darauf bedacht mich zu beschützen. Sie mussten sehr gut ausgebildet sein.

    Claude ging zur Tür und hob seinen Arm an das Scanfeld an der Tür.

    Sie glänzte so Silbern, dass es reines Silber sein musste. Jedenfalls roch es danach. Lorenzo hatte mir beigebracht den schwachen Geruch von Metallen zu erkennen und einzuordnen.

    Claudes Arm leuchtete und die Tür gab ein „Klick“ von sich. Das Lämpchen über der Tür leuchtet grün auf.

    Jetzt hörten wir eine aufgebrachte Stimme aus der Zelle dringen.

    „Du nennst mich nie wieder Froschfresse, Bachblut! Ich breche dir beide Arme. Mal sehen wie du dann noch den Gruß deines größenwahnsinnigen Herrchens ausführen willst, du Schoßhund! Gehe zurück nach Bochie!“, schrie Adamars Stimme.

    Ich kannte ihn, das wusste ich. Aber woher? Warum hatte ich seine Stimme gleich erkannt?

    „Ich warne dich, Dubois!“

    „Es heißt Marquis Dubios!“, schrie Adamar zurück und dann kam gepolter und eine Frau schrie.

    „Naomi!“, rief Alphonse und Claude zog die Tür auf.



    Ich konnte nur einen Mann sehen, der eine farbige Frau mit schwarzen Haaren festhielt. Die Frau trug einen schwarze Uniform und sah uns verzweifelt an. In ihrer Brust steckte ein schwarzer Holzpflock mit goldenen Streifen am Griff. An ihren Gürtel hing noch ein Zweiter und ein Messer, das mit einer Schutzhülle umgeben war. Auf dem Griff war ein Scanfeld.

    Sie trug Schulterklappen mit zwei Sonnen auf der Uniformjacke.

    Der Vampir, der sie festhielt, war gänzlich anders gekleidet. Er hatte schulterlange zurückgegelte blonde Haare und strahlend weiße Augen. Sein Gesicht war bleich und die Fänge standen aus seinem Mund heraus.

    Er trug einen der roten Anzüge mit den silbernen Streifen, den auch ich bekommen hatte. Nur hatte er sich das Hakenkreuz an die Schulter geheftet. Genau dort, wo es auch damals getragen wurde.

    „Theodor Bachblut! Lassen sie Naomi los! Das ist meine letzte Warnung!“, schrie ihn Alphonse an.

    Doch der Vampir lächelte nur.

    Er sah mich ganz genau an.

    „Wir kriegen wohl einen weiteren Genossen.“, sagte Bachblut kalt. Seine Stimme war dunkel und hatte einen autoritäre Färbung, wie als sei er Befehle geben gewöhnt. Aber es hatte mehr was von einem Soldaten, als von einem dominanten Charakter.

    „Ja, Bachblut! Der letzte Platz der Zelle soll belegt werden. Lasse die Frau jetzt los?“, meinte Alphonse auf deutsch.

    Er trat mit dem Degen in Richtung des Unruhestifters in die Zelle.

    Ich konnte jetzt weiter in die Zelle sehen und sah einen schwarzhaarigen Mann sich aus einem zerbrochenen Stuhl hoch rappeln.

    Zwei andere relativ junge Männer standen mit Klopapier umwickelten Augen mit dem Bauch an der Wand und hatten die Hände erhoben. Sie standen da wie damals Angeklagte vorm Erschießungskommando. Der Eine hatte rostbraunes Haar und er trug ein Top in den Farben der Gefängniskleidung und zwischen den Schulterblättern war der Stiefel Italiens tätowiert. Der andere war jünger und stand mit zitternden Beinen da. Er trug die gleiche Kleidung wie ich und hatte lange Haare, die Spitzen rot gefärbt und der Rest war schwarz.

    Sie bluteten beide an der rechten Halsseite.

    Der Mann, der sich gerade hoch rappelte, sah zu mir und in dem Moment erkannte ich Adamar Dubois. Der mysteriöse Mann aus dem Wald, der mir als kleiner Junge half, mein Pferd nachhause zu schaffen.

    Er starrte mich an.

    „Kann das sein?“, murmelte er.

    Claude trat nun an Alphonse Seite und verdeckte mir die Sicht. Er zog seinen Degen.

    „Du hast es mit ausgebildeten Elitesoldaten zu tun, Bachblut! Gib auf!“, sagte er.

    Ich hatte das komische Gefühl, dass er sich mit Absicht so hin gestellt hatte, das Adamar mich nicht mehr sah.

    „Niemals! Diese Buschfrau hat die Unsterblichkeit doch gar nicht verdient. Keiner von Euch hat das. Unsterblichkeit gehört den Deutschen.“

    „Jetzt fängt das wieder an!“, seufzte Adamar.

    „Wir sind Vampire. Vampir sein steht nicht nur einer Nationalität zu, Theodor!“, fauchte er seinen Zellengenossen an.

    Alphonse lies ein Knurren hören und begann Bachblut auf Französisch zu beschimpfen.

    „Was hat er denn gesagt? Was Dich so aufbringt, Freund?“, fragte Claude.

    „Lerne Deutsch!“, fauchte Alphonse ihn an und trat auf Bachblut zu.

    Dieser wich zurück und kam bei einer Tür an.

    Er fuhr seine Krallen aus und hielt sie Naomi an die Kehle.

    „Keinen Schritt weiter oder sie ist tot.“

    Alphonse knurrte lauter und dann zischte der Degen durch die Luft.

    Ich konnte nichts sehen und hörte nur den Deutschen schreien und sah dann wie Naomi zum Ausgang rannte.

    Sie fiel Claude in die Arme und schluchzte.

    „Hay, es ist vorbei!“, murmelte er.

    Ich nahm dies nur am Rande wahr und sah zu wie Alphonse Bachblut, der am Boden vor ihm kniete und sich den linken Arm hielt, wütend ansah.

    Aus dem Arm lief Blut.



    Alphonse wischte seinen Degen ab und steckte ihn zurück in die Scheide.

    „Du hast dich nicht zu rühren, Nazi!“, knurrte er auf deutsch zu Bachblut und ging zu den beiden Italienern.

    Bachblut spuckte auf den Boden.

    „Froschfresse!“, knurrte er leise.

    Alphonse ignorierte die Beleidigung und griff den jüngeren Italiener mit der schwarzen langen Haarmähne am Kopf.

    Dieser zuckte zusammen.

    „Nein bitte….“

    „Ganz ruhig! Es ist alles in Ordnung, Frederico!“, murmelte Alphonse nun wieder auf französisch und versenkte seine Fänge im Hals des Mannes. Er saugte das Gift von Bachblut offenbar aus.

    Claude bat einer der Wärter Naomi zu halten und trat zu Adamar.

    Er griff ihn an den Schultern, knallte ihn gegen die Wand und sagte etwas auf Chinesisch zu ihm.

    Wahrscheinlich verklickerte er ihm, dass er mich nicht auffliegen lassen sollte.

    Aber woher wusste Claude, das ich ihn kannte?

    Adamar sah mich an und grinste.

    Sein Blick war äußerst amüsiert.

    „Der kleine Mann mit dem Fohlen. Er sieht seinem Vater aber gar nicht ähnlich, nicht wahr?“, meinte Adamar grinsend. Alle Anwesenden, außer Bachblut und Alphonse, die mit Schmerz und Aussaugen beschäftigt waren, sahen ihn verwirrt an.

    Ich lachte und meinte: „Der kleine Mann, hat das Monster gesehen und es seinem „Pflegevater“ nicht gesagt.“

    Adamar starrte mich an.

    Er sah so erschrocken aus, dass ich mich doch sehr wunderte. Hatte er damals etwa nichts mitbekommen. Es war durch ganz Frankreich gegangen, dass ich der Sohn des Marquis de Nuit war, während mein Vater König der Vampire Frankreichs gewesen war. Hatte er sich nach der Revolution aus dem Staub gemacht?

    „Sag nur du kennst diesen Kerl, zweiter Francois Dubois?“, fragte Frederico.

    Adamar kicherte.

    „Du sollst mich doch nicht vor Bachblut so nennen, picollo errori!“

    „ Und du sollst mich nicht kleiner Fehler nennen, Zweiter Dubois!“, knurrte der junge Italiener ihn an.

    Ich lachte. Francois Dubois war ein französischer Maler gewesen.

    Da Adamar auch Maler war, passt das ganz gut.

    „Ist schon gut, Federico! Ich kenne Vladimir de Sang von früher.“

    „Wenn ein Vampir Früher sagt, dann ist das meistens sehr lange her.“, meinte der Junge grinsend und kam auf mich zu. Alphonse war mit seinem Landsmann beschäftigt und Federico hatte offenbar wieder die volle Kontrolle über seinen Körper.

    „buona giornata, meine Name ist Federico Marpelli und sie?“, fragte er auf Italienisch.

    Ich stellte fest, dass er nicht älter als 24 oder 28 sein musste.

    Er konnte auch noch nicht lange verwandelt sein, da sein Geruch sehr schwach war.

    „Bonjour, ich bin Vladimir de Sang“, meinte ich und wechselte dann auf Italienisch, „Marpelli sagt mir was. Ich habe erfahren, dass dein Vater Lektor ist?“

    Federico sah mich erstaunt an. Dann senkte er den Blick und ballte die Fäuste.

    „Sie … sie haben ihn umgebracht!“, knurrte er und Tränen liefen seine Wangen herunter.

    „Ich bin gestern hier in Paris gelandet. Ich habe den Chef meines Vaters mit dem Auto von Vino nach Florenz einbiegen sehen. Mein Vater wurde am Morgen gestern durch eine Bombe zerfe … getötet. Ich habe es durchs Fernsehen erfahren. Georgio Santos, der Chef soll als Geisel von den Rittern der Dunkelheit fest gehalten worden sein. Ich wollte wissen was mit Padre passiert ist. Aber der Kerl hat nicht angehalten. Also bin ich ihm gefolgt. Ich bin sehr schnell. Papa sagte, dass es an seinem Blut liegt.

    Er ist zum Flughafen. Ich hab mit ihm um 10 den Flieger nach Paris genommen. In Frankreich hat er sich mit einem zweiten Mann getroffen. Die sahen sich unglaublich ähnlich. Er hat ihn Stephane genannt. Es ging um einen Sonnenuntergang.“

    „Scheiße!“, stieß ich aus.

    „Was ist los?“, fragte Federico mich verwirrt.

    „Operation Sonnenuntergang. Stephane steckt da mit drin.“

    Ich drehte mich zu Claude um.

    „Ich muss seine Majestät sprechen!“

    Der Major sah mich Verständnis los an.

    „Das geht nicht, Monsieur de Sang!“, sagte er und betonte meinen Decknamen.

    „Bitte!“, meinte ich und sah ihn flehend an.

    „Wir werde sehen!“, meinte Alphonse und klopfte dem anderen Italiener auf die Schulter.

    „Das ist Ricardo Capello! Federico hat sich ja schon vorgestellt und der, der sich nicht benehmen kann ist Theodor Bachblut, ein Nazi!“ Alphonse sagte das Wort Nazi so genüsslich, als würde er ein Stück Schokolade sich auf der Zunge zergehen lassen.

    „Bonjour Monsieur.“ sagte Capello und nahm einen Block von einem Regal, dass hinter einem der zwei Hochbetten war. Er kritzelte mit einem Bleistift darauf herum und zeigte mir dann die Wörter.

    „Willkommen in der Zelle, Neuer. Wie soll ich dich nennen?“

    Ich lächelte. Der hielt wohl diese Omerta wirklich konsequent durch.

    „Nenne mich Vladimir!“, meinte ich und stellte mich noch mal vor.

    Bachblut knurrte mich nur an. Adamar legte seinen Arm auf meine Schulter und lächelte.

    Ich weiß, wer du bist, Adrian. Du hast mit meinem Enkel Karl Adam zusammen gelebt. Interessanter Schachzug, sich als Mitglied der de Sangs auszugeben. Ich kenne Laurent noch aus seiner Jugend. Ihm wird das nicht gefallen!“, hörte ich Adamars Stimme in meinem Kopf.

    Ich grinste ihn nur an.

    „Okay, das ist Vladimir de Sang, euer Zellenmitbewohner. Behandelt ihn ja mit Respekt. Und Bachblut, wehe du fängst Streit mit dem Neuen an. Wir werden mit dem Direktor über deine Strafe beraten. Die wird nicht mild ausfallen. Bedrohung und Geiselnahme einer Wärterin, steht unter dem Gesetzt des Königs unter Todesstrafe!“, sagte Claude und ging aus der Zelle.

    Alphonse ging zu Bachblut, legte sich über die Hand und strich über seine Armwunde.

    „Es soll uns Franzosen, ja nicht nachgesagt werden, wir würden die Ausländer in unserem Land nicht gut behandeln. Nicht wahr, Deutscher?“

    Die Wunde heilte.

    Er lachte und ging zur Zellentür.

    „Ich kriege dich noch Froschfresse! Rache ist noch süßer, wenn das Opfer eine Franzose is!“, schrie Bachblut ihm hinter her.

    „Belle nur, Schoßhund!“, kam dazu von Alphonse und er ging zu mir.

    Ich sah ihn neugierig an.

    Er deutete unauffällig auf die Wand hinter dem Hochbett, wo Ricardo Capello seinen Block geholt hatte. Ich erkannt ein winziges Loch in der Wand.

    Wir sind immer noch da!“, meinte er in meinem Kopf.

    Ich nickte und er lächelte.

    „Halt die Ohren steif de Sang!“, sagte er dann laut. Alphonse ging zu Claude und die beiden verabschiedeten sich und die Zellentür wurde geschlossen.



    Ich sah mich in der Zelle um. Zwei Doppelbetten stand an der Linken und an der rechten Wand. Gegenüber der Tür stand ein Einzelbett unter dem Fenster. Daneben rechts und Links, zwischen Einzelbett und den Doppelbetten,jeweils ein Schränke mit einem Regal. Diese waren recht klein.

    Unter dem Einzelbett fand sich eine Truhe. Neben dem linken Bett war eine Tür. Es war die Tür wo Bachblut davor gestanden hatte. Mich beschlich das Gefühl. Dass sie zu dem Guckloch, da an der Wand gehörte.

    Ich drehte mich um und entdeckte nochmal zwei dieser Schränke mit Regal neben der offizellen Zellentür. Neben dem rechten Schrank stand eine Trennwand und daneben ein Waschbecken. Unter dem Wachbecken waren zwei Eimer.

    Neben dem linken Schrank stand ein Fernseher und eine Spielekonsole mit fünf Controllern.

    Neben dem Fernseher war eine Kühlbox und ein weiteres Regal in dem zwei Wasserflaschen standen. An dem Regal waren Schilder mit Namen. In dem Feld wo die zwei Falschen standen, stand Bachblut. Ich sah mir die Wasserflaschen genauer an. Natürlich waren sie von der Marke „Röhnsprudel“. War ja klar, dass Bachblut jegliche Nahrung aus meiner Heimat verweigerte.

    Bestand er auch auf deutsches Blut als Nahrung? Was angesichts den Verbrechen der Nazis ziemlich pietätlos wäre.

    „Das ist unser Essensfach.“, erklärte Adamar mir. Er ging zu dem zerbrochenen Stuhl und hob ihn die Bruchstücke auf und räumte sie zur Zellentür.

    Da bemerkte ich die Beiden Kameras über der Zellentür. Wir wurden also überwacht.

    „Du bekommst das Fach ganz unten.“, meinte Adamar zu mir.

    Ich nickte und musterte die breite der Zelle. Dann ging ich zum Einzelbett und zählte die normalen Schritte biss zur Tür. Ich musste mich nicht am Tisch vorbei quetschen.

    7 Schritte, also sieben Meter, war die Zelle lang. Dann tat ich das selbe von einem der Hochbetten zum anderen.

    Hier waren es 5 Schritte.

    Das war sehr eng. Zu Eng! Viel zu Eng!

    Meine Hände begannen zu zittern und meine Nackenhaare stellten sich auf.

    Ich blickte zur Tür und irgendwo schlug eine Tür zu. Dieses Geräusch lies plötzlich Gitterstäbe vor mir auftauchen und Fackeln leuchteten auf.

    Mein Körper zitterte so heftig, dass ich keinen Konrtolle mehr hatte.

    Mein Kopf fing an zu brummen.

    Ich ging in die Knie und hielt mir den Kopf.

    „Bastard! Bastard!“, ertönten Stimmen.

    Ich schrie: „Nein, haut ab! Pére!“

    Ich streckte die Arme aus und schlug panisch um mich.

    Klein, ganz klein, zu klein!

    Das Brummen wurde stärker.

    Eine Hand legte sich auf meine Schulter und ich wurde gerüttelt.

    „Vladimir!“, rief es laut.

    Was sollte das. Wer sollte Vladimir sein?

    Ich schlug weiter um mich und knurrte.

    Dann umschlangen mich Arme und jemand flüsterte; „Adrian! Du bist hier in Sicherheit. Die Jakobiner gibt es nicht mehr. Du bist nicht in der Conciergerie.“

    Doch ich wehrte mich gegen seinen Griff. Gitter erschienen vor mir die immer näher kamen. Ich drückte meine Beine nach vorne um das Gitter aufzuhalten. Doch meine Beine knickten immer weiter weg.

    „Nein!“, schrie ich und drückte weiter dagegen.

    „Hay, Vladimir! Euer Hochwohlgeborener Chevaliere de Sang!“

    Keuchend blinzelte ich und sah Adamar vor mir knien. Er hielt mich in den Armen.

    „Alles gut? Bist du wieder zurück im 21. Jahrhundert?“

    Ich nickte und löste mich von ihm.

    „Hochwohlgeborener?!“, fragte Federico erstaunt.

    Er kam zu mir und hielt mir eine Taplette hin.

    „Das hilft! Klaustrophobie oder?“

    Ich nickte und nahm die Pille. Ich musterte sie.

    Ich konnte keinem von ihnen trauen. Was ist wenn das mich vergiftete.

    Ich gab die Tablette zurück.

    „Nein, aber Danke für deine Hilfsbereitschaft. Ich kriege das so hin.“

    „Wie du meinst!“, meinte Federico, „Also, Echt Hochwohlgeborener? Warum?“

    „Ja Hochwohlgeborener. Ich bin ein Sohn von Phillippe de Sang, Sohn seine Durchlaucht Marquis Grande de Sang.“

    „Achso, kenne ich nicht. Also bist du Adelig?“

    „Si, bin ich.“

    Adamar grinste und musste sich das Lachen verkneifen.

    Es war schon absurd einen Dauphin zu fragen ob er adelig war. Wahrscheinlich musste Adamar deswegen lachen. Er war der Einzige, der wusste wer ich war.

    „Jaja, ihr habt einen Spross einer der ehrbarsten Familien Frankreichs hier vor euch.“

    Er grinste breit und fing sich langsam wieder.

    „Das du die Tablette abgelehnt hast, Vladimir, ist auch besser so. Federico kriegt die von Capello und der hat die durch seine „Kontakte“. Die italienische Vampirmafia scheint hier drin viel Einfluss zu haben.“

    „Echt?“ fragte ich Adamar interessiert.

    „Ja, es gibt einige Häftlinge der Omicidios hier und auch einige Santos.“, erklärte Adamar und bot mir einen Stuhl an.

    „Setz dich, Vladimir.“

    Ich nickte und setzte mich. Meine Beine zitterten immer noch.

    Capello saß auf dem Bett und kritzelte auf seinen Block.

    Bachblut hatte sich auf das Einzelbett gelegt und ignorierte uns alle völlig. Er lag mit dem Rücken zu uns und schrieb in ein Buch.

    Federico nahm auf dem Stuhl neben mir platz und sah mich neugierig an.

    Adamar schaut sich im Raum um.

    „Das da ist das Bett „Italia“. So nennen wir es. Da schlafen Federico und Ricardo drin. Wei du siehst hat unser Boche das einzelbett für sich beansprucht. Bei mir ist noch frei.“, meinte er und deute auf das linke Bett. „Willst du oben oder Unten?“

    Ich zuckte mit den Schultern und musterte die Betten.

    Es waren gläserne Kasten und auf dem Deckeln waren Kissen angebracht und eine Decke lag dort.

    Die Kasten waren Kühltruhen aus Glas. Wahrscheinlich damit man uns im Schlaf auch beobachten konnte.

    Ich warf einen Blick auf die Kameras bei der Zellentür.

    Die gab es 1912 nicht.

    „Hay, Vladimir?“, rief Adamar.

    „Ich will unten schlafen.“, meinte ich abwesend.

    Ich wurde die ganze Zeit beobachtet, sowohl Digital als auch von dem Loch aus, von Cloude oder Alphonse.

    Das war irgendwie unangenehm. Ich war es ja nicht mehr so gewohnt ständig unter Bewachung zu stehen, da ich keine Leibwache seit 104 Jahren gehabt hatte.

    Missmutig sah auf meine Hände und fühlte das Foto von Jasper und mir in meinem Ärmel.

    Ging es ihm gut? Wo war er?

    Ich hoffte sehr, dass Juliano ihn fand bevor ihm was passierte.

    Einmal editiert, zuletzt von Mephistoria ()

  • Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
    (Ricarda Huch)



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  • Hat man einen guten Überblick über die Cahracktäre?


    Ich habe die vorrangegangenen Kapitel nicht gelesen aber von dem Text der mir vor liegt kann ich kaum schließen wie viele Leute da überhaupt miteinander reden, oder wo sie sich im Raum befinden sollen. Meistens ist nicht mal klar wer was sagt, weil es nicht beschrieben wird. Ich finde auch die Sprachbarrieren extrem verwirrend.


    Ist die Beschreibung der Zelle zu genau und zu lang?


    Nicht zwingend zu lang aber zu langweilig. Der Zustand der Zelle oder was der Protagonist davon hält lässt sich kaum erschließen. Hätte da „Raum“ gestanden und nicht „Zelle“ dann hätte ich genauso gut an ein billiges Hotelzimmer denken können.


    Übertreibe ich es mit Bachbluts nationalsozialistischen Äußerungen?


    Übertrieben finde ich es nicht aber aufgesetzt. Der Typ liest sich wie der Schurke in Kinderserie der halt einfach grundlos böse ist und nicht wie ein Mensch der er sich raus nimmt andere wie Dreck zu behandeln weil er sich selber überzeugt hat zu einer überlegenen Nation zu gehören die das darf.


    Verherrliche ich in Irgendeinem Punkt das Naziregime?


    Finde ich persönlich nicht, aber du stellst diese problematische Ideologie extrem simpel da was –eventuell- auf lange Sicht dazu führen könnte das deine Geschichte Faschismus verharmlost, das lässt sich aber derzeit schlecht beurteilen.


    Sind Adams gefühle und die reaktionen die daraus entstehen Nachzuvollziehen.


    Nein. Tut mir leid. Wenn die Charaktere nicht aussprechen würden was sie fühlen hätte ich als Leser keine Ahnung.


    Sind es zu viele Informationen?


    Meiner Meinung nach sind es zu wenige wichtige Informationen in viel zu viel Text.



    Ich bin ein bisschen eifersüchtig auf deine Produktivität. Du scheibst sehr viel auch wenn der Text an sich heftige Schwächen hat. Ich kann wie immer ohne große Mühe erkennen dass dir deine Story wichtig ist und will dich fast nicht kritisieren um deine Motivation nicht zu zerstören, aber meiner Meinung nach solltest du wirklich noch üben und nachbessern. Du hast Talent und sicher eine epische Story im Kopf aber es kommt einfach noch nicht so richtig rüber.


    Ich würde dir empfehlen dir ein paar klassische Kurzgeschichten von berühmten Autoren raus zu suchen und sie aufmerksam zu lesen. Kurzgeschichten sind naturgemäß gute Beispiele dafür wie man Handlungen auf den Punkt bringt und viele Details mit wenigen Worten vermitteln kann, ohne die Aufmerksamkeit des Lesers zu verlieren, weil eben jedes Wort kostbar ist und gut überlegt sein muss.


    Über den Text an sich…


    Ich bin kein Freund davon wenn Leute am Ende von Sätzen den Namen der Person anhängen mit der sie reden. „Jetzt Höre auf und lasse Naomi los, Theodor!“ Das machen Menschen einfach in einer normalen Konversation nicht. Ich hätte auch gerne kurze Beschreibungen wie die Stimmen klingen. Das kann man zur Not mit Wörtern wie „blaffte“ oder „…knurrte er“ machen. Einfach irgendetwas das hilft her zu leiten wer gerade spricht.


    Wenn in einer meiner Geschichten Nazis vorkämen, würde ich darauf achten das niemand sich selber als designierten Schurken der Geschichte sieht, auch Rassisten nicht. Du könntest zum Beispiel schreiben das er kein Problem damit hat einem dunkelhäutigen Zellengenossen eins mit nem Stock über zu ziehen „weil die dickere Haut haben als wir“ oder ein vorangegangenes Versagen auf „den niedrigen I.Q. dieser Leute“ schieben. Es kommt mir einfach glaubhafter vor wenn irgendeine Rechtfertigung dabei ist, mit der sich dieser Typ sein Weltbild aufbaut.


    Du könntest auch beim Beschreiben ruhig mehr Adjektive benutzen oder Details die von einer Sache auf eine andere schließen lassen. Wenn eine Wand schimmelig ist oder in den Zwischenräume der Bodenfliesen Algen wachsen, dann weiß ich dass der Raum feucht ist und du hättest das elegant und interessant vermittelt.

    „Wichtig klingende Zitate unter Signaturen sind blöd.“
    -Feron

  • hallo,

    Kan es nerfen wenn sich zwei Charaktere imer wieder Streiten?


    Charaktere


    Ich

    Alessandro Drago, Fürst der italienischen Vampire und Hauptperson.



    Gabriel Fagio

    Er ist Franzose und ein Marktgraf. Er stammt aus der französischen Revolution und hat 1980 in Florenz eine Frau gefunden und mit ihr den Halbvampir Jasper Fagio gezeugt. Er ist als Oartner der Mafia an die Mafiafamilie Cossa gekommen und hat für sie Jasper gezeugt. Doch als er seinen Sohn behalten wollte, entführt die Cossafamilie seine Verlobte und eignet sich Jasper einfach an.


    Gabriel hat seinen Sohn vor dem Roman nie gesehen.


    Lio Cossa

    Er war der Bruder des Dons Rayn und hat nach seinem Tod die Führung über die Familie übernommen. Jasper hat ihn als seinen Onkel kennengelernt, da ihm vorgemacht wurde er sei Rayns Sohn.

    Lio hat Jasper in großen Teilen großgezogen und hat sich viel später in ihn verliebt.


    Der Streit


    streit zwei




    Es sind noch mindestens 2 weitere Auseinandersetzung geplant und ich hab eben die Sorge , dass es nerft.

    • Offizieller Beitrag

    hallo,

    Kan es nerfen wenn sich zwei Charaktere imer wieder Streiten?

    Klar kann es nerVen, wenn man es falsch aufzieht.
    Aber es gibt ja mehrere Geschichten in denen es teils Running-Gags sind, das zwei Personen immer wieder aneinander geraten. Meist hat das aber dann eine komödiantische Note, zumindest soweit ich mich daran erinnern kann :hmm:


    Ich glaube aber, wenn es sich im Sande verläuft, es immer um das Gleiche geht, keine neuen Argumente dazu kommen und letztendlcih die gleiche Szene nur mit anderen Worten und an verschiedenen Orten ist, kann das ermüdend wirken, ja.

  • @Mephistoria

    Habe mir erlaubt mal drei deiner Dialoge zu lesen....

    Ähmmm, ehrlich gesagt Checke ich nicht wirklich wer da mit wem und warum und um was es überhaupt geht.

    Gabriels Stimme riss mich aus meinen Gedanken: "Du sagst mir alles, klar! Welche Schule hat er besucht. Was mag er. Warum hat Rayn ihn missbraucht? Habt ihr ihm von Josephin erzählt. Woher glaubt er stammt der Name Fagio?"

    Lio haute sich die Hand auf die Stirn.

    Nehme mal an hier sind drei Personen anwesend, oder? Gabriel, mich, Lio. Wen spricht er an? Wer ist "mich"

    "Gabriel, mein Bruder bestand darauf, dass Jasper nichts über dich erfährt. Wir haben ihm erzählt Fagio wäre Josephines Name gewesen."

    Gabriel griff Lio am Kragen und hob ihn knurrend hoch.

    Wer antwortet? Vermute mal Lio, kann aber auch "mich" sein.

    Giovanni versuchte Gabriel zu beruhigen indem er ihm zu redete.

    "Was habt ihr mit Josy gemacht? Sage mir wer sie getötet hat."

    Lio knurrte und griff nach Gabriels Fingern.

    "Lasst mich los Marquis! Sofort."

    Ups, eine weitere Person? oder ist Giovanni eine Abkürzung für Lio? Wer weiß das?

    Josy gleich Josephine gleich Fagio ? Warum?

    Und Gabriel ist nicht mehr Gabriel sondern Marquis, aha.

    Lio grinste.

    "Das wirst du nicht erfahren. Ich werde alles dafür, tun Jasper irgendwann Adam zu entreißen. Und du kannst dich gerne weiter von Rachegedanken antreiben lassen, die du nicht ausführen kannst, da du nicht weißt, wer deine Verlobte auf dem Gewissen hat. Jetzt lasse mich los, oder ich breche dir die Finger.", drohte der Don Gabriel.

    Aha, der Lio ist ein Don?


    Giovanni legte Gabriel die Hand auf die Schulter.

    "Rache ist der Falsche weg. Deine Frau hätte gewollt, dass du glücklich bist und nicht nach Vergeltung strebst. Dein Sohn braucht dich. Lio ist zu mächtig als Don einer Mafia. Du bist zwar kein Italiener. Aber als Bürger dieses Landes sage ich dir, dass die Mafia niemals einen Mord vergisst. Jasper ist durch seine Vergangenheit schon genug gefährdet. Was meinst du, was Lios Leute mit ihm machen, wenn sein Vater ihren Don umbringt."

    Gabriel seufzte und lies dann Lio mit wütendem Blick los.

    Wer spricht??? Keine Ahnung.

    Lio über sich selbst? "Lio ist zu mächtig...." äh, nö.

    Wer dann? Ah "mich"?

    Oder ist Giovanni doch nicht Lio? Und damit eine weitere Person Anwesend?

    Dieses Wirrwarr ist in allen Dialogen zu finden. Es ist schwer zu lesen, wenn ich mich bei jedem Satz fragen muss: Wer ist anwesend und wer spricht gerade zu wem und agiert gerade mit ...

    Und zu deinen Fragen. Das ganze kommt mir nicht rüber, wie ein Streitgespräch.

  • Mephistoria

    Wie ich versucht habe dir klar darzulegen, im Dialog muss der Leser immer wissen wer mit wem spricht und agiert.

    Habe gerade den Einstieg von Chaos Rising gelesen.

    Die Flammen von Narak - Akt I: Die Kinder der Knochenspinne

    Sieh dir mal seine Dialoge an. Zu jedem Zeitpunkt ist hier klar wer, warum mit wem redet und handelt. Vielleicht hilft dir das.

    Und nicht vergessen, immer am Ball bleiben. Aufgeben ist keine Option.

  • Hey Mephistoria :)


    Eigentlich hatte ich mir ja mal geschworen auf deine Hilferufe nichts mehr zu schreiben, aber ich will es noch einmal versuchen:



    So. Ich hoffe, dass dir das etwas weiterhilft, auch wenn ich nicht glaube, dass du meinen Kommentar ernsthaft zur Kenntnis nimmst. Und wenn doch, sei so gut und antworte nicht nur mit einem Dreizeiler, sonst kann keine vernünftige Unterhaltung zustande kommen :pflaster:


    LG

  • Kan es nerfen wenn sich zwei Charaktere imer wieder Streiten?

    Du meinst: Kann es nerven, wenn sich zwei Charaktere immer wieder streiten? (4 Fehler in einem Satz)


    Ich habe mir mal deinen "Streit" durchgelesen.

    Das würde ich nicht als "Streit" bezeichnen. Es ist ein Dialog, der dazu dient, den Plot vorwärts zu treiben, indem in einem Gespräch Informationen ausgetauscht werden.

    Wie andere schon anmerkten, ist der Dialog schwer nachzuvollziehen, weil man nicht richtig merkt, wer was sagt. ich würde hinzufügen: Die Unterhaltung klingt außerdem ziemlich unnatürlich und würde in der Realität nie so geführt werden.


    Der Sohn des Sprechers ist als Baby entführt worden und er hat ihn noch nie gesehen. Die Mutter des Kindes ist tot.

    Die Frage, die mir da (wenn ich der Vater wäre) käme, wäre folgende: Ist das Kind, von dem wir reden, überhaupt mein Kind? Woran könnte ich das denn erkennen? Ich weiß ja gar nicht, wie es aussieht?

    Zweite Frage (angenommen, es ist mit Sicherheit sein Kind): Wie kann ich das Kind retten?

    Nur diese zwei Fragen würden mich an erster Stelle interessieren.


    Wann es sprechen gelernt hat - herrje! Das interessiert in dieser Lage wohl keinen! Danach fragt man, wenn man das Kind wieder wohlbehalten in die Arme schließt! Nicht vorher.

    Ich habe ihm dann das Sprechen beigebracht. Aber aufgrund der Entfernung, bin ich nur zwei Mal im Monat zu ihm nach China geflogen

    Er hat einen Säugling zweimal im Monat besucht und ihm so das Sprechen beigebracht.

    Klingt sehr schräg.

    Wie bitte? In der übrigen Zeit hat niemand mit ihm gesprochen? Schweigen um ihn herum? War er allein im Raum? (Man bringt dem Kind nicht sprechen bei, das Kind lauscht es sich ab von dem, was es um sich herum hört. Selbst ein Kind, das misshandelt wird, würde das tun).

    "Aua, war sein Erster Laut. Und gekicher als ich ihn kitzelte. Sein erstes Richtiges Wort war Hilfe.", meinte der Mafioso.

    Gabriel starrte ihn an.

    "Du hast ….ihr seid Monster. Einen Säugling zu misshandeln…"

    Lio warf die Hände in die Luft und schaute Gabriel wütend an.

    "Ich bin kein Monster. Er fing während der Experimente von Lee an zu sprechen. Ich habe ihm dann das Sprechen beigebracht. Aber aufgrund der Entfernung, bin ich nur zwei Mal im Monat zu ihm nach China geflogen. Die Schlitzaugen haben ihm weh getan und alles mögliche mit ihm gemacht. Er hat sich über meine Besuche immer gefreut. Ich und Rayn würden einem Baby nie weh tun. Jasper kann erst mit 5 Jahren zu uns nach Italien. Ich habe Rayn davon abgehalten ihn schon in so jungen Jahren zu schlagen. Hat zwar nur ein Jahr angehalten aber immerhin ist er so erst mit sechs in Kontakt mit körperlicher Gewalt gekommen."

    Ist der Mafioso ein Sadist, ist er ein Verrückter, oder ist das einfach eine Geschichte ohne Sinn?

    Das Kind wurde zuerst von Chinesen für Experimente benutzt und danach von Mafiosi körperlich misshandelt.

    Wieso? Wer macht sowas? Wieso erst Chinesen und dann Italiener?

    Diese Erzählung weckt keine Neugier, weil sie unlogisch klingt. Wenn man nicht verstehen kann, warum Leute irgendwas tun, will man so einen Text nicht lesen.

    Du müsstest also erklären, wer das Kind geraubt hat und warum, warum es nicht bei den Chinesen blieb, was die Mafiosi von ihm wollten, warum es immer noch gefangen ist, also dahinter steckt eine Unmenge von notwendigen Erläuterungen, ohne die der Text unverständlich bleibt.


    Diese ganzen Erklärungen sind aber momentan nicht einmal zielführend, denn der Text endet ja mit dem Satz, lasst uns das Kind retten.

    Aha! Endlich mal eine Logik. Aber warum handelte das Gespräch vorher dann nicht davon, dass der Vater darum bettelt, sein Kind befreien/retten zu dürfen? Erst dann wäre es logisch und nachvollziehbar gewesen. Dann wäre es auch spannend gewesen. Ein Vater will sein Kind retten - gutes Thema. Das Kind wurde misshandelt: Ist auch ein gutes Thema, aber bevor man das thematisiert, sollte man das Kind erstmal retten. Sonst vergeudet man Zeit, in der das Kind weiter leidet.

    Meine Geschichten: * Meermädchen * Kriegerkönigin *

  • Hallo,


    Es ist nicht unlogisch. Aber du hast vielleicht recht. Es is wichtiger Jasper zu retten. Kann ich den Streit vielleicht auf die Autofahrt zu Jasper verlegen?


    Das Betteln ist schon passiert.


    Die Frage, die mir da (wenn ich der Vater wäre) käme, wäre folgende: Ist das Kind, von dem wir reden, überhaupt mein Kind? Woran könnte ich das denn erkennen? Ich weiß ja gar nicht, wie es aussieht?

    Gabriel, der Vater, hat seinen Sohn gesucht und ihn gefunden in einem Restaurant. Er war sich nicht sicher. Und hat Jasper in Kapitel 14 zu einem befreundeten Genetiker geschleppt und einen Vaterschaftstest gemacht. Er weiss also Sicher, dass Jasper sein Sohn ist. Bevor das Ergebnis kam, ist Jasper sich was zu essen hohlen gegangen und wurde dabei entführt.


    Diese Szene hier stammt aus Kapitel 26.


    Zweite Frage (angenommen, es ist mit Sicherheit sein Kind): Wie kann ich das Kind retten?

    Nur diese zwei Fragen würden mich an erster Stelle interessieren

    Diese Frage stellt er sich ja aber sie brauchen Lio dazu. Jaspers Entführer ist einer von Lios Männern, der sich abgestossen hat von der Familie und einfach eine eigene Mafiafamillie aufgemacht hat. Diese hat Jasper entführt. Er war vorher frei.


    Wenn er die ganze Zeit nur Chinesisch hört muss er doch Italienisch bei gebracht kriegen?


    Und Gabriel will Jasper retten. Nur hat er keine Ahnung wo er sein könnte. Für ihn ist Italien ein halbwegs fremder Ort. Er hat nur 1976 - 1980 (Jaspers Geburt) dort gelebt und das nur in Florenz. Er ist Franzose.

    Lio ist der einzige der weiß wo Jasper ist.


    Die haben einen Deal und Gabriel hat Angst, das Lio sofort verschwindet wenn Jasper gerettet ist. Er 36 Jahre auf seinen Sohn gewartet und will halt wissen wie sein Leben war. Also nutzt er die Situation Lio hier als Verbündeten zu haben aus und stellt fragen, während sie warten müssen.


    Eventuell is es Besser das auf die Fahrt zum Zielort zu verlegen. Ich glaube das mache ich.




    Wie bitte? In der übrigen Zeit hat niemand mit ihm gesprochen? Schweigen um ihn herum? War er allein im Raum? (Man bringt dem Kind nicht sprechen bei, das Kind lauscht es sich ab von dem, was es um sich herum hört. Selbst ein Kind, das misshandelt wird, würde das tun).

    Was ist mit zwei verschiedenen Sprachen? Er hört ja von den Chinesen nur Chinesisch und Lio bringt ihm Italienisch bei. Er ist bei den Chinesen nur ein Experiment und wird oft betäubt. Die klonen ihn.

    Ist der Mafioso ein Sadist, ist er ein Verrückter, oder ist das einfach eine Geschichte ohne Sinn?

    Das Kind wurde zuerst von Chinesen für Experimente benutzt und danach von Mafiosi körperlich misshandelt.

    Wieso? Wer macht sowas? Wieso erst Chinesen und dann Italiener?

    Du hast vollkommen Recht. Sowohl Lio als auch sein Vorgänger, der Jasper Gabriel entrissen hat sind Sadisten.



    Diese ganzen Erklärungen sind aber momentan nicht einmal zielführend, denn der Text endet ja mit dem Satz, lasst uns das Kind retten.

    Die Szene ist da nicht zu ende. Nur der Streit. Danke dass du dich dem angenomnen hast Kirisha