Der Oger Magus

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    • Lieber @bigbadwolf
      Ich freue mich, der Oger ist wieder da. Deine Erzählweise ist sehr sicher, die neuen Abschnitte gefallen mir sehr gut.

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      bigbadwolf schrieb:

      „Dort Menschen. Sind das die Bauern?“, fragte Verk und deutete nach Süden.
      Hinter einer der baufälligen Hütten war etwa ein halbes Dutzend hervorgetreten und näherte sich nun rasch
      Vorschlag: ... war eben ein halbes Dutzend Männer hervorgetreten ...
      Bin gespannt was passiert, wenn sie den Oger sehen!

      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz
    • Hey @bigbadwolf,
      Freut mich ja wirklich, dass es hier jetzt ein wenig weiter geht ^^
      Deine zwei kurzen Kapitel haben mich auch direkt wieder zurück in deine Welt gebracht. Dein Schreibstil hat sich glücklicherweise nicht verändert und ich konnte direkt wieder freudig einsteigen...
      Also warte nicht zu lange, ich will weiterlesen!! :D

      LG Lehaidin
      "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
      - Gandalf -


    • Hallo BBW (mir fällt grad auf, dass man ein B auch durch Brother ersetzen kann :D ),

      ich finde, du hast die Situation der Landwirtschaft um Luskan zu dramatisch dargestellt.

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      Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege: Soweit ich mich erinnere, gab es zur Zeit Arklem Greeths durchaus eine funktionierende Landwirtschaft um Luskan. Und die Zauberpest, in der die Geschichte ja spielt, ist kurz nach Greeths Fall. Erst als die Hochkapitäne die alleinige Herrschaft über Luskan haben, werden die umliegenden Gebiete vernachlässigt. Die Bäuerin im 2. Niewinter Buch stell das so oder so ähnlich dar. Als Drizzt mit Dahlia nach Luskan reitet, sind die Bauern mindestens so schlecht dran wie du es hier andeutest. Aber Drizzt und Dahlia kommen ca. 100 Jahre später als deine Helden nach Luskan.


      LG LLW

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    • littlelovelywolf schrieb:

      Hallo BBW (mir fällt grad auf, dass man ein B auch durch Brother ersetzen kann ),

      ich finde, du hast die Situation der Landwirtschaft um Luskan zu dramatisch dargestellt.

      Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege: Soweit ich mich erinnere, gab es zur Zeit Arklem Greeths durchaus eine funktionierende Landwirtschaft um Luskan. Und die Zauberpest, in der die Geschichte ja spielt, ist kurz nach Greeths Fall. Erst als die Hochkapitäne die alleinige Herrschaft über Luskan haben, werden die umliegenden Gebiete vernachlässigt. Die Bäuerin im 2. Niewinter Buch stellt das so oder so ähnlich dar. Als Drizzt mit Dahlia nach Luskan reitet, sind die Bauern mindestens so schlecht dran wie du es hier andeutest. Aber Drizzt und Dahlia kommen ca. 100 Jahre später als deine Helden nach Luskan.
      Ich habe ja die Ursache noch gar nicht benannt. ^^ Übrigens solltest du vielleicht manches von diesem Post in einen Spoiler packen, damit sich keiner versehentlich das Lesevergnügen verdirbt, der die Drizzt-Bücher noch lesen will.
      Also an sich hast du schon Recht, der Teil scheint in deinem Gedächtnis noch präsenter zu sein als in meinem. Die Vernachlässigung unter "Führung" der Hochkapitäne stellt für mich EINEN Zeitabschnitt dar, aber wer sagt, dass vorher immer alles glatt lief mit der Bewirtschaftung der Felder außerhalb Luskans? Die Stadt ist ja für ihre Gesetzlosen und ihre Rauheit bekannt.
      Vorschlag: Warte erstmal die nächsten Teile ab und wenn es für dich immer noch unstimmig ist, darfst du es gern erneut kritisieren. ^^
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    • Ich bin immer noch gespannt wies weiter geht, deshalb möchte ich mal was (hoffentlich) Anregendes in den Raum werfen:

      Ich finde, die Lyrics von "April Rain" der Band "Delain" passen zur Cinabelles Lebenslauf. Im Grunde auch zu Verk, wobei er im ersten Teil schon über den Punkt drüber ist.

      (Und "Here come the vultures" von derselben Gruppe, passt nicht nur zum Luderplatz bei uns im Landkreis.)

      Ich hoffe ich hab mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt, mit meinen Anregungen. Aber du weißt ja, von wem's kommt.

      LG LLW
    • @littlelovelywolf Ich weiß, Schwester. :sack:
      Ich werde mal reinhören, vielleicht kann ich mich dann mal wieder mit genügend Muse an das Skript setzen. Die Wortgefechte haben mich total in Beschlag genommen...

      Und damit dieser Thread keine Aasgeier anzieht, stelle ich... ähm... spätestens... hm... Donnerstag den nächsten Teil rein. (Ich bin nämlich auch gespannt, wie es weitergeht. Hab ne Menge vergessen...)
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      Ein kurzer Teil, um überhaupt wieder Fahrt aufzunehmen. Wie immer sind Anmerkungen usw. gern gesehen.


      Die Tore zur Stadt der Segel blieben verschlossen und die Wachen fuhren damit fort, die drei Reisenden zu ignorieren.
      „Hervorragend!“, regte sich Bjanka auf. „Und wo kriegen wir jetzt etwas zu Essen her?!“, schmetterte sie zur Mauer hinauf.
      „Das hat keinen Sinn, lass es“, sagte Cinna düster. „Sie hängen zu sehr an ihrem Sold, um die Befehle ihres Kommandanten zu missachten. Lasst uns… wir sollten…“
      Ratlos standen sie vor ihrem fest eingeplanten Zwischenziel, welches ihnen nun dank einer Räuberbande verwehrt wurde. Dies war zumindest die knappe Begründung eines Wachpostens, warum man sie nicht einlassen durfte. Bjankas und Cinnas Blick trafen sich in Bjaniks Gesicht, welches nachdenklich, jedoch nicht verärgert wirkte. Der Gnom wand seinen schwarzen Kinnbart um einen Finger, während er sich mit der anderen Hand über seinem metallenen Stirnreif am kahlen Kopf kratzte. Allein sein intensives, konzentriertes Starren mochte beinahe ausreichen, um ein Dimensionstor hervorzurufen.
      „Kennst du Magie, die uns Zutritt verschafft?“, hoffte Cinna.
      Die Mittagssonne blendete die einstige Aurilitin, doch sie verachtete ihre Strahlen nicht mehr so sehr, wie es ihr anerzogen worden war. Reils Tod und was darauf gefolgt war, hatte fast ihre gesamte bisherige Existenz in Frage gestellt. Eine blasse Erinnerung an die Gesichter ihrer Eltern und an ihre frühe Kindheit kam auf, doch sie wurde rasch von der Zeit bei den Auriliten verdrängt. Welchen Wert hat diese Erinnerung noch?, fragte sie sich. Allein der blauäugige Untote mochte sie verstehen. Cinna wusste nicht viel über den Gott der Treue, den Patron der Paladine, aber seine Gefolgschaft hatte sicher ein schlechteres Verhältnis zu Geschöpfen der negativen Energie als die Anhänger Aurils. Was mag seine verrottende Gestalt zählen, wenn er im Herzen ein Anhänger seines Gottes geblieben ist? Was gelten seine geleisteten Dienste nun noch? Ob die Götter sich überhaupt für unseren Glauben interessieren?
      „Cinna?“, rief Bjanka anscheinend zum wiederholten Mal.
      „Hm, was?“
      „Wir gehen“, antwortete Bjanik ruhig. „Wir… wir sind hier nicht erwünscht“, stellte er fest und wandte sich mit versteinerter Miene ab.
      Cinna sah verunsichert zu Bjanka, welche ratlos mit den Schultern zuckte. Dann glitt ihr Blick weiter, über die unbestellten Felder, zu den vereinzelten schäbigen Bauernhütten, zurück zu Verk und Iason –
      „Hey, ich glaube, die haben Gesellschaft!“, bemerkte auch Bjanka.
      Bjaniks Schritte hatten sich bereits beschleunigt und die beiden Frauen hatten Mühe, dem energisch davonstapfenden Gnom zu folgen. Es mochte unbedeutend sein, aber Cinna musste sich eingestehen, dass Bjaniks plötzliche Härte sie beunruhigte.
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    • littlelovelywolf schrieb:

      Welche Erinnerung meinst du? Die an Cinnabelles Eltern oder die Zeit bei den Auriliten? Bei mir kommt das nicht klar an und ich finde, dass hat großen Einfluss wie man die nächsten Sätze auslegt.
      Das ist tatsächlich Absicht. Es kann für beides gelten und stellt ihre tiefe Unsicherheit dar. Durch die lange Pause in diesem Thread vergisst man leicht: Cinnabelle hat vor kurzer Zeit ihren Bruder beerdigt.
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    • „Wir nicht gefährlich!“, rief Verk den Bewaffneten mit einer abwehrenden Geste zu.
      Fünf Männer und eine Frau kamen vorsichtig und mit erhobenen Waffen auf wenige Schritte heran. Sie sahen aus, als lägen sowohl ihre letzte ruhige Nacht als auch ihre letzte sättigende Mahlzeit sehr lange zurück. Ihrer Bekleidung nach mochten es einfache Bauern sein, doch ihr aggressives Gebaren deutete auf einen katastrophalen Wandel ihres bisherigen Lebens hin. Iason bemerkte den alarmierten Blick in ihren Augen, als sie die Trage mit der Leiche des Paladins entdeckten.
      „Was wollt ihr von uns?“, fragte der Untote und achtete darauf, seinen Körper komplett zu verhüllen.
      „Gebt… gebt uns alles, was hier habt und… und dann verschwindet von hier, sonst…!“, drohte die Frau zögerlich und fuchtelte unbeholfen mit einem spitzen Metallteil, das von einem Pflug stammen mochte.
      Iason bemerkte aus dem Augenwinkel, dass Verk die Frau wie hypnotisiert anstarrte.
      „Du Magierin?“, fragte der Oger unvermittelt und beugte sich etwas zu ihr herunter.
      Sofort wich die Gruppe zurück und Iason erkannte den Mut der Verzweiflung in jedem Einzelnen von ihnen. Jede weitere Bewegung konnte einen Angriff provozieren und er war sicher, dass die Gruppe selbst in Überzahl nicht die geringste Chance hatte. Einen Augenblick fragte er sich, ob Torm den Tod dieser zum Wegelagern gezwungenen Bauern begrüßen würde und seine Hand glitt erneut in die Manteltasche mit dem kleinen, warmen Stein. Er erinnerte sich an den Anblick des Lichs, kurz nachdem er von ihm wiedererweckt worden war und fasste einen Entschluss.
      Iason nahm die Kapuze ab.
      Immerhin zwei Männer begannen zu zittern und ergriffen die Flucht, während die vier übrigen Bauern zwar heftig erschraken, jedoch nicht zurückwichen. Vermutlich waren ihr Hunger und ihre Verzweiflung größer als die Furcht.
      Ein Sirren ertönte und einen Augenblick später wurde die Frau von drei magischen Geschossen getroffen. Begleitet vom schmerzerfüllten Wimmern der Frau sahen sich die vier Angreifer nach dem Ursprung des Zaubers um. Iason hätte nie gedacht, dass er die Erscheinung des quirligen Gnoms jemals als bedrohlich empfinden würde, aber Bjaniks Miene kündigte sein gesamtes Zauberarsenal an. Mit einem letzten verzweifelten Blick eilten die vier davon, wobei zwei der Männer die verletzte Frau stützten.
      „Wieso dachtest du, sie sei eine Magierin?“, fragte Iason, während sie die Fliehenden beobachteten. Ihm fiel auf, dass die Bauern nicht zu jener Hütte flohen, aus welcher sie gekommen waren.
      „Da ist wieder Magie“, entgegnete Verk und deutete in die Luft vor sich. Zögernd streckte er seine Hand aus –
      „Verk! Nicht!“, rief Bjanik plötzlich und der Oger zuckte zurück.
      „Du kannst Farben jetzt auch sehen?“, fragte er überrascht und starrte wieder in die scheinbar leere Luft.
      „Nein, aber ich kenne dich ein bisschen“, entgegnete der Gnom mit einem gezwungenen Lachen.
      „Alles in Ordnung?“, wollte Bjanka wissen.
      „Wir in Ordnung“, sagte Verk und wandte sich nun der Gnomin zu. „Ihr schon wieder zurück seid?“
      „Sie haben uns abgewiesen“, bestätigte Cinna Iasons Verdacht. „Die Wachen halten uns für plündernde Banditen… ich nehme an, wir haben gerade ihre Bekanntschaft gemacht.“
      „Nein. Das waren nur verzweifelte Bauersleute“, widersprach Iason, während er Tyrions Körper auf der Trage zurechtrückte. Als er wieder aufsah, hatte sich Bjanik auf die steinige Straße gesetzt und starrte ins Leere.
      Bjanka war die Erste, die verstand und fasste seine Schulter.
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    • Ha. Es geht weiter, ich freue mich und bin natürlich dabei. Gefällt mir gut, der neue Abschnitt.

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      bigbadwolf schrieb:

      Vermutlich war ihr Hunger und ihre Verzweiflung größer als die Furcht.
      Müsste es hier heissen: "Vermutlich waren ihr Hunger und ihre ...

      bigbadwolf schrieb:

      Bjanka war die Erste, die verstand und fasste seine Schulter.
      Ich hab jetzt noch nicht verstanden. Das ist aber in Ordnung so, oder hab ich es verpeilt?
      Irgend etwas hat Bjanik begriffen und ist deprimiert.

      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

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    • @Sensenbach Schön, dass du wieder sofort dabei bist. Ich finde mich gerade wieder rein und hab nebenbei ja noch die Wortgefechte und seit Kurzem den Oberbösewicht-Thread mit Tom zusammen. Mal gucken, wie es so läuft.
      Fehler ist korrigiert.

      Sensenbach schrieb:

      Ich hab jetzt noch nicht verstanden. Das ist aber in Ordnung so, oder hab ich es verpeilt?
      Irgend etwas hat Bjanik begriffen und ist deprimiert.
      Also theoretisch kann man bereits drauf kommen, aber ja: Es wird noch aufgeklärt. Tipp: Es hat mit Luskan und den Wegelagerern zu tun.
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    • Jippie, es geht weiter ^^ :party:
      Zwei super Kapitel, die mir jetzt auf den ersten Blick auch ziemlich fehlerfrei vorkommen...(Sind ja auch eher kürzer) :alien: Meine einzige Anmerkung wäre eben jene gewesen, die @Sensenbach mir freundlicherweise bereits vorweg genommen hatte: Was genau versteht Bjanka??? ?( Aber naja, ein Cliffhanger ist es auf jeden Fall und ich hab schon echt Bock, weiter zu lesen... Also hopp, hopp. DU weißt, was du zu tun hast :D

      LG Lehaidin
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      Ab jetzt in einer größeren Schriftgröße. Es geht weiter mit ein wenig Hintergrundwissen... und natürlich der Erklärung.


      Die Insel Lantan war seit jeher die Heimat vieler Gnome Faerûns. Eine fruchtbare Bevölkerung, welche sich dem beschränktem Raum und den teils unwiederbringlichen Ressourcen einer abgelegenen Insel gegenübersieht, hat im Grunde zwei Möglichkeiten. Entweder entscheidet sie sich dafür, die drohende Knappheit durch eine kriegerische Auseinandersetzung und eine Reduzierung der Bevölkerung vorerst abzuwenden oder es ist eine intelligente Bevölkerung. In diesem Fall finden die Inselbewohner Möglichkeiten, um den Verbrauch von Ressourcen, das Wachsen der Bevölkerung, den Umgang miteinander und ganz allgemein das Leben an sich in die richtigen Bahnen zu lenken. Die große Mehrheit der lantanesischen Gnome steht in ihrem Glauben Gond dem Wunderbringer nahe, dem Gott der Handwerker und Erfinder. Im Gegensatz zu den Gläubigen Oghmas, des Bewahrers des Wissens, hält Gond seine Anhänger jedoch dazu an Nützliches zu erschaffen. Insofern sind die Bewohner Lantans seit jeher bestrebt, ihr Inselleben mit Hilfe von Findigkeit, Wissenschaft und praktischer Magie zu verbessern; und zwar zum Wohle aller Inselbewohner.
      Nardib, Bjaniks Lehrmeister, hatte einen Gutteil seines Lebens auf dem Kontinent verbracht. Im Laufe seiner Lehre hatte er Bjanik viele wundersame Geschichten erzählt, sowohl über die Kreaturen des Kontinents als auch über ihr teils absonderliches, destruktives Verhalten.
      Noch nie war Bjanik derart wütend und gleichzeitig bedrückt gewesen wie jetzt. Wie konnte Szarmon einen derartigen Hass auf Luskan entwickeln, dass er bereit war den gesamten Norden mit einer untoten Armee zu verheeren?, ging es ihm durch den kahlen Kopf. Warum weisen sie einfache, hungrige Reisende ab? Warum tut Luskan nichts gegen die Überfälle auf seine Versorger?
      „Ist denn nicht genügend Platz und Würde für alle da?“, fragte Bjanik in die Runde und schloss kurz die Augen. Der sanfte Druck auf seiner Schulter beruhigte ihn etwas. Als er die Augen wieder öffnete und in die Runde sah, fand er nur Unverständnis in den Augen seiner neuen Gefährten. Die blauen Punkte in Iasons eingefallenem Gesicht funkelten. Doch Bjanik wusste, dass Bjanka ihn verstand, obwohl sich ihr Leben auf Lantan so sehr von dem seinen unterschieden hatte.
      „Du hast das Richtige getan, auch wenn sie eine Unschuldige war“, gab Bjanka ihm schließlich Kraft.
      Die blauen Lichtpunkte flackerten, als Iason das Wort ergriff.
      „Sie mögen keine Schuld an ihrer aussichtslosen Lage haben, doch dies berechtigt sie nicht dazu, andere zu überfallen.“
      Bjanik spürte, dass seine Gefährten die Wahrheit sprachen, doch dies konnte die Gewissheit nicht verdrängen, dass er einen Menschen verletzt hatte, der es in seinen Augen nicht verdiente.
      „Wenn sie angegriffen, sie wären jetzt sicher mehr verletzt“, warf Verk ein.
      Dieser Oger war doch immer für eine Überraschung gut. Bjanik nickte nachdrücklich, erhob sich von der Straße und klopfte sich den gröbsten Dreck von der Robe.
      „Wir haben immer noch keine neuen Vorräte“, wechselte Bjanka das Thema.
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    • Tom Stark schrieb:

      Das Da da sollte wirklich weg, ist ein echtere Stolperer.


      Achja, Lanthan, das Ingenieursparadies. Da kommt mein Bumm-hähähä-Gnom auch her. Ich glaube noch progressiver wird nur in Langsattel bei den Harple geforscht
      Danke für die Korrektur.
      Langsattel, oh ja. Hierzu hatte ich auch schon manche Ideen. Ich finde es halt schwierig, Elemente aus bereits bestehenden Geschichten zu integrieren oder gar weiterzuspinnen. Abe Familie Harpell hat natürlich ihren ganz speziellen Reiz. :D
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