Der Oger Magus

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    • bigbadwolf schrieb:

      Ich hoffe, es sind nicht bereits zu viele Charaktere für dich, um den Überblick zu behalten. (?) Das war ja einer der Kritikpunkte der Award-Jury.
      Uff ... Da ich das ganze nicht am Stück gelesen habe, ist mein erster Impuls nein.
      Ich finde aber auch, dass du es eigentlich ganz geschickt gelöst hast, weil du den Chars immer mindestens ein Kapitel Zeit gibst.
      Du zeichnest klare Bilder von ihnen, sodass ich mir zutraue sie später auch noch zuordnen zu können :hmm:
      Ich fände es kritischer, wenn die halt alle schon in den ersten zwei Teilen vorgekommen wären.
      "Bilden Sie einen Satz mit "Braut".
      "Er braut Bier."

    • Hallo BBW,
      ich freu mich, dass es weitergeht. Die drei Teile gefallen mir sehr gut. Alle tragen eine gewisse Spannung in sich (Orkin im Zwergenland, Bjankas magische Verbindung zu Bjanik, Iasons Sicht auf seine Existenz) und ich habe mich bei jedem Teil gefragt, wie es mit den Figuren wohl weitergehen wird. Und bei Bjanka bleibt natürlich spannend wie genau sich ihre magische Strafe/Verbindung zu Bjanik äußert. Den Schreibstil haben die anderen schon gelobt :-). Ich finde du bleibst dir bzw. dem Stil dieser deiner Geschichte treu.

      Noch zwei Nettigkeiten:

      bigbadwolf schrieb:

      Naja und Rechtschreibung ist eben Autodidaktik, Übungssache und Korrekturlesen. Ich hab aber schon immer einen Fable für Rechtschreibung.
      Ja du hast eindeutig ein Faible für Rechtschreibung. :D

      bigbadwolf schrieb:

      ach, wahrscheinlich ist er bloß ganz er selbst und hat es vergessen.
      Das ist der liebenswürdigste Kommentar über den liebenwürdigen Bjanik, den du bisher geschrieben hast. ^^

      bigbadwolf schrieb:

      Nervt eigentlich die sprachlich unbeholfene Art die ich Verk verpasse? Oder fällt es nicht ins Gewicht?
      Verks Art zu sprechen, passt exakt zu dem Oger. :thumbsup: (Oder wie man hier in der Gegend sagt: Das passt wie e' Arsch auf'n Nachttopp.) Mach das bitte nicht anders.

      LG LLW
    • littlelovelywolf schrieb:

      Ja du hast eindeutig ein Faible für Rechtschreibung.
      :patsch:

      littlelovelywolf schrieb:

      Das ist der liebenswürdigste Kommentar über den liebenwürdigen Bjanik, den du bisher geschrieben hast.
      So isser halt...

      littlelovelywolf schrieb:

      Alle tragen eine gewisse Spannung in sich (Orkin im Zwergenland, Bjankas magische Verbindung zu Bjanik, Iasons Sicht auf seine Existenz) und ich habe mich bei jedem Teil gefragt, wie es mit den Figuren wohl weitergehen wird. Und bei Bjanka bleibt natürlich spannend wie genau sich ihre magische Strafe/Verbindung zu Bjanik äußert.
      Ja, das stimmt. Cinna kennt ja aktuell auch keine Zukunft. Einzig und allein Verk ist "unbeschwert". Noch... :oops: :D
      Die magische Verbindung zu Bjanik durchzieht letztlich das Buch von der ersten Seite an, manche noch folgenden Inhalte werden sogar früher stattgefunden haben. Ich hoffe, es wird am Ende nicht zu viel, aber die Ideen stehen.
      Wortgefechte - Ein Schwert und sein Held

      Ob du es glaubst oder nicht, ich habe bereits zu viele Antworten von diesem Bogen bekommen!
    • Hi @bigbadwolf

      Endlich, bin auch ich bis zum letzten Teil gekommen...hat zwar was gedauert nur (ca 1.5 Monate xD)

      Also...ich finde du schreibst wirklich gut. Du vermittelst Emotionen, Gefühle und das Dasein der Welt wirklich gut. Und wie ich dir schon mal gesagt habe, bin ich ja eigentlich kein so grosser Oger Fan aber du hast mich meine Meinung wirklich nochmals überdenken lassen. :D

      Ich mag die Geschichte wirklich sehr und auch dass es ein eintauchen in diese High Fantasy Welt mitsamt ihrer Wesen ist.

      Liebe Grüsse

      Fly
      "Ein Schloss ohne Gruft, das wäre wie, wie ein Einhorn ohne Horn!"

      Eigenes von Fly
      Schatten unter London
    • 97dragonfly schrieb:

      Hi @bigbadwolf

      Endlich, bin auch ich bis zum letzten Teil gekommen...hat zwar was gedauert nur (ca 1.5 Monate xD)

      Also...ich finde du schreibst wirklich gut. Du vermittelst Emotionen, Gefühle und das Dasein der Welt wirklich gut. Und wie ich dir schon mal gesagt habe, bin ich ja eigentlich kein so grosser Oger Fan aber du hast mich meine Meinung wirklich nochmals überdenken lassen.

      Ich mag die Geschichte wirklich sehr und auch dass es ein eintauchen in diese High Fantasy Welt mitsamt ihrer Wesen ist.

      Liebe Grüsse
      Danke sehr. Die Welt ist halt nicht von mir, aber ich denke, ich finde mich gut in ihr zurecht. High Fantasy liegt mir insgesamt besser, wobei ich meine Wortgefechte ja im Bereich Low Fantasy angesiedelt habe, weil es da etwas... sagen wir "bodenständiger" zugeht.
      Ein Oger ist halt auch nur ein weißes Blatt. Und kantige Figuren machen eben mehr her, wenn man sie zwischen ihre stigmatisierten Kollegen sät. :D
      Wortgefechte - Ein Schwert und sein Held

      Ob du es glaubst oder nicht, ich habe bereits zu viele Antworten von diesem Bogen bekommen!
    • Hi :)

      Ich hab es mal wieder geschafft hier vorbeizuschneien :D
      Bin jetzt schon beim Dritten Teil! :rofl:

      Ich hab jedenfalls definitiv nichts zu meckern.
      Ich mag deinen Stil, der ist so ganz anders als beim Schwert ^^
      Gerade der Teil mit Eltoora hat mir echt gut gefallen.
      Die Beschreibungen waren nicht zu ausladend, aber sehr bildhaft.

      bigbadwolf schrieb:

      Es blieb aufgeschlagen auf der steinigen Straße liegen.
      Und aus irgendeinem Grund fühlt sich der letzte Satz wie ein mieser Cliffhanger an :hmm:
      "Bilden Sie einen Satz mit "Braut".
      "Er braut Bier."

    • 5. Juni

      Da Tikla schon aus Prinzip kaum ein Wort der Zwergensprache verstand, konnte sie dem hitzigen Gespräch der beiden Fährmänner fast nichts entnehmen. Lediglich die Begriffe »Garumn« und »Nesmé« erkannte sie. Zweifellos stritten sich auch diese beiden Zwerge über den Friedensvertrag von Garumns Schlucht, das wohl befremdlichste Stück Papier Faerûns.
      Während Tikla versuchte, den wirren Silben der Zwerge mehr Informationen zu entnehmen, betrachtete sie ihre Tochter, welche sich auf das unter dem starken Zug der Fährmänner schwankende Floß gesetzt hatte und mit ihren zarten Füßen Muster auf den Surbrin zauberte. Die Orkin musste bei diesem Anblick lächeln, doch zugleich überkam sie große Furcht, was wohl aus ihr und ihrer Tochter werden mochte, sobald sie diese sicheren Stämme verließen. Pah!, dachte sie. Wie kann man in der Nähe von Zwergen sicher sein?! Doch schon jetzt spürte sie, wie sehr diese Gedanken in den letzten Stunden an Kraft und Überzeugung verloren hatten. Der Vertrag hatte tatsächlich vieles verändert, er hatte ihrem Volk eine Heimat unter der Sonne geschenkt, hatte die Zeitalter des Blutvergießens beendet und den Orks ein neues Leben ermöglicht. So schön dies alles im ersten Moment klang, drängte sich Tikla doch sofort das Bildnis ihres Ehemannes auf: volltrunken, verbittert, seelisch vernarbt. Das einzige Holz, welches seine Axt je schlagen sollte, ist ein feindlicher Schild; das einzige Feld, welches er je bestellen sollte, das Schlachtfeld. Ein vom Frieden gezeichneter Krieger, das ist er… und doch…
      „Er hatte kein Recht dazu“, sagte sie zu sich selbst.
      Mit einem hässlichen, schabenden Geräusch rutschte das Floß über das flach ansteigende Flussufer. Oa musste sich flach auf den Rücken legen, um nicht von der Fähre herunterzurutschen. Das lautstarke Fluchen des schwarzbärtigen Zwergs bestätigte Tiklas Gefühl, dass die Anlandung auch etwas weniger Schwung vertragen hätte. Tatsächlich hatten einige der zwergischen Kraftausdrücke bemerkenswerte Ähnlichkeit mit den Verwünschungen auf Daraktan.
      Während der andere Zwerg unter dem Gefluche immer kleiner wurde, half die Orkin ihrer Tochter von der Fähre.
      „Wartet!“, rief der Schwarzbart plötzlich auf Daraktan und Tikla wandte sich erschrocken um, während sie Oa instinktiv hinter sich zog. Der Zwerg sah sie ob ihrer furchtsamen Reaktion überrascht an, zuckte aber dann mit den Schultern.
      „Ihr nach Nesmé geht?“, fragte er. „Nesmé noch gefährlich für Orks allein.“
      „Wir gehen nach Süden, immer nach Süden“, antwortete Tikla. „Ist dort dieser Ort, Nesmé?“
      Der Zwerg brauchte eine Weile, um die Worte der Orkin einigermaßen zu verstehen.
      „Ja“, bestätigte er schließlich. „Ihr… ihr nicht in Nesmé geht… und ihr nicht in Moor geht. Gefährlich für euch zwei.“
      Die Orkin brachte ob des geradezu sorgenvollen Blickes des Zwergs nur ein steifes Nicken zustande und hob dankend zum Abschied die Hand. Die Welt ist verrückt geworden, dachte sie ehrlich, während sie Oa vorantrieb. Sie konnte nur hoffen, dass der Süden noch normal war.
      „Wohin gehen wir, Mutter?“, fragte Oa vorsichtig.
      „Nach Süden, Schatz. Nach Süden.“
      Hoffentlich war der Süden noch normal. Was auch immer das bedeuten mochte.
      Wortgefechte - Ein Schwert und sein Held

      Ob du es glaubst oder nicht, ich habe bereits zu viele Antworten von diesem Bogen bekommen!
    • Neu

      @bigbadwolf
      Durchsage: Bigbadwolf bitte in die Schreibabteilung kommen. Hier liegt eine unvollständiges Manuskript und es ist windig! Und das Fenster ist auf!

      Tanzlied der Orkmusikanten

      Feuer flackert an die Wände
      Orkse hebt zum Tanz die Hände

      Das saure Bier wirft blasen schon.
      Madriges Fleisch des Kriegers lohn.

      In kalten Höhlen wächst die Brut.
      Dem Elbenkönig schrumpft der Mut.

      In Fels und Grotte groß an Zahl.
      Des Menschen Schicksal sind wir Qual.

      Dumpf hallen Trommeln durch die Berge.
      Freut euch Orkse bald gibt‘s Zwerge!

      Mit stumpfer Axt auf Helm und Glieder.
      Tote Elben singen keine Lieder.

      Spoiler anzeigen

      bigbadwolf schrieb:

      Das einzige Holz, welches seine Axt je schlagen sollte, ist ein feindlicher Schild; das einzige Feld, welches er je bestellen sollte, das Schlachtfeld. Ein vom Frieden gezeichneter Krieger, das ist er… und doch…
      Sehr schöner Abschnitt.

      bigbadwolf schrieb:

      „Wir gehen nach Süden, immer nach Süden“, antwortete Tikla. „Ist dort dieser Ort, Nesmé?“
      Warum sie wohl unbedingt nach Süden will? Mit Tikla und ihrem Kind hast du Orkse geschaffen, mit denen man mitfiebert. Ich wünschen den Beiden alles Gute!
      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz