Skadi liest skadilöse Bücher

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    • Lynsay Sands – Ein Highlander zur rechten Zeit (Highlander 4)
      Kleine Anmerkung: Die Geschichte spielt eigentlich in den Grenzgebieten zu England. Wir haben es also gar nicht mit Highlandern zu tun, sondern mit Lowlandern *Klugscheiß*

      Die arme, arme Murine Carmichael hat eine schwere Zeit hinter sich. In den letzten paar Jahren ist beinahe ihre gesamte Familie umgekommen: Ihr Vater wurde von einer mysteriösen Krankheit dahingerafft, ihre Brüder fielen einem Überfall zum Opfer und ihre Mutter weilt auch nicht mehr unter den Lebenden. Nun muss Murine bei ihrem egoistischen Halbbruder leben, der nicht nur sein ganzes Geld, sondern auch Murines Mitgift und damit ihre Hoffnung auf eine Hochzeit verspielt hat. Als er sie eines Tages gegen ein paar Pferde eintauschen will, hat Murine genug. Sie flieht, mit nicht mehr bei sich, als sie am Leibe trägt. Begleitet wird sie einzig und allein von Henry: Ihrem Bullen, der ihr überall hin folgt und den sie als Reittier benutzt. Henry muss sich im Laufe der Handlung einer Identitätskrise stellen, da diverse Leute ihn immer wieder als Kuh betiteln. Allerdings beschwert sich Henry an keiner Stelle. Der Genderwahnsinn kommt schließlich erst in ein paar Jahrhunderten auf.
      Auf dem Weg begegnet Murine Dougall Buchanan und seinen Brüdern. Dougall ist derjenige, dem Murine im Tausch für seine Pferde angeboten wurde. Zwar hat er das Angebot entschieden abgelehnt, doch bei Murines Anblick wünscht er sich spontan, doch mal mit ihrer Kuh tauschen zu können. Wie sich herausstellt, kennen sich die beiden vom Hörensagen, denn Murine ist die beste Freundin von Dougalls kleiner Schwester Saidh. Na, das bricht das Eis doch sofort und die vier Herren der Schöpfung fühlen sich augenblicklich Murine verpflichtet. Sowieso ist ihr Halbbruder ja ein echter Arsch. Da sind sich alle einig! Murine, Dougall, die Brüder, Kuh Henry. Wie soll man da als potenter Mann nicht eingreifen können? Vorerst will man Murine auf die heimatliche Burg bringen, wo sie vor ihrem Halbbruder sicher ist. Dann mal auf! Auf die Plätze, fertig, los!
      Mit ihrem aufgeweckten Wesen nimmt Murine die vier Brüder sofort für sich ein. Besonders – natürlich – Dougall. Vorallem ihre rehbraunen Augen, die so tiefblau wie das Meer sind, verzaubern den sonst eher grummeligen High(Low)lander. Nur ihre spontanen Ohnmachtsanfälle sind mit der Zeit etwas beängstigend, doch zum Glück ist Dougall jederzeit in greifbarer Nähe, um das holde Fräulein rechtzeitig aufzufangen. Sogar dann, wenn Murine zum Pinkeln ins Gebüsch geht - was sie übrigens so oft tut, dass ich nicht weiß, ob ich mich über die Nähe zur Realität freuen oder mir doch schon Gedanken um ihre Blase machen sollte. Jedenfalls ein wahrer Held, unser Dougall. Allzeit bereit, immer bereit. Womöglich hat er aber auch einfach nur das Konzept der Privatsphäre noch nicht so recht verstanden. Dem werten Leser wird an dieser Stelle Platz für eigene Spekulationen gelassen.
      Zusammen mit seinen Brüdern kommt er zu dem Schluss, dass Murine erst dann vor ihrem Halbbruder sicher sein wird, sobald sie verheiratet ist. Und da die Männer bereits am Anfang des Romans überdeutlich klar gemacht haben, wie verachtenswert es ist, eine Frau als Gegenstand zu verschachern, machen Dougalls Brüder es besser und teilen Murine einfach in ihrer Abwesenheit unter sich auf. Schnick, Schnack, Schnuck! Stein besiegt Schere. Bevor aber Lizzard und Spock hinzukommen, stoppt Dougall den ganzen Irrsinn. Denn schließlich hat er beschlossen, dass sowieso er Murine heiraten will. Um darauf zu kommen, hat er nicht einmal vierundzwanzig Stunden gebraucht. Top, der Mann. Wenn das nicht wahre Liebe sein soll, dann weiß ich auch nicht.
      Trotzdem will Dougall sichergehen, dass es zwischen ihm und Murine auch wirklich passt. Denn prüfet, wer sich ewig bindet! Und wie sollte das wohl besser gehen, als durch einmal heftig Rumfummeln unterm Wasserfall? Testergebnis unseres Experten für Privatssphäre: Jo, das passt. Kein Daumen-, dafür Penishoch.
      Als die kleine Reisegruppe endlich auf Burg Buchanan einreitet, wie die Hobbits ins Auenland, wird es richtig emotional. Denn die Heirat zwischen Dougall und Murine wird beschlossen! Romantik! Gefühle! Einerseits möchte ich euch diese wundervolle Szene nicht vorenthalten, andererseits aber auch nicht eure Zeit stehlen. Daher habe ich das ganze für euch auf das wesentliche runter gekürzt. Haltet die Taschentücher bereit:

      Dougall: „Hallo großer Bruder, das hier ist Murine. Sie hat einen Pfeil im Rücken und ich werde sie heiraten.“
      Murine: „Okey Dokey.“
      Großer Bruder: „Okey Dokey.“
      Pfeil im Rücken: „Okey Dokey.“

      Wahnsinn, diese Gefühle.
      Darauf, dass Dougall ihre Hochzeit festlegt ohne sie überhaupt zu fragen, reagiert Murine mit so viel Emotionen wie ein Scheunentor. Jedenfalls bleibt erwähnter Pfeil im Rücken nicht das einzige Spannende an der Geschichte: Murines Halbbruder treibt in der Nähe sein Unwesen, es gibt mehrere Anschläge auf ihr Leben, Henry frisst Gras und dann fühlt sich Murine immer wieder von einer fremden Gestalt beobachtet. Schließlich spitzen sich die Ereignisse zu, sodass sich schlussendlich die Frage stellt: Kann eine Hochzeit Murine tatsächlich vor ihrem fiesen Halbbruder schützen...?
    • Hannah Howell – Verlies der Leidenschaft
      Oder „Geliebte Geisel“. Je nachdem, ob man nach der Buchvorder- oder -rückseite geht...
      Beziehungsweise wie ich das Buch nenne: Der wohl langweiligste Romantikschund, den die Welt je gesehen hat aka "Schlussfolgerungen für Dummies".

      Ainslee MacNairn könnte nicht unglücklicher sein: Ihr Vater ist der verhasste Anführer des schottischen Clans MacNairn. Vom König zum Gesetzeslosen verurteilt und in Fehde mit beinahe jedem anderen Clan, fehlt dem verruchten Schurken jedes Ehrgefühl. Gewalt und Verrat stehen an der Tagesordnung. Wer aufbegehrt, den erwartet der Tod. Besonders Aisnlee leidet unter ihrem Vater. Seit Achtzehn Jahren muss sie seine schlechte Behandlung ertragen. Ihre einzigen Verbündeten sind ihr Hund Ugly und ihr Freund Ronald, der sie aufgezogen hat und sie wie seine eigene Tochter liebt und zu beschützen versucht.
      Als Ainslee und ihr Ziehvater von einem gemeinsamen Ausritt zurückkehren, müssen sie feststellen, dass ihre heimatliche Burg in Flammen steht. Oh Schreck! So viel Drama gleich zum Anfang? Hier geht es rasant zu, meine Damen und Herren, rasant! Und als würde das nicht reichen, tauchen auf einmal Reiter auf, die unsere Heldin verfolgen und schließlich in einer Waldlichtung in die Enge treiben. Und Ronald wird verletzt! Phew! So viel Aufregung schon auf den ersten 20 Seiten. Da wird nicht lang gefackelt. Die Burg steht ja eh schon lichterloh in Flammen.
      Der Anführer der ominösen Reiter und Verfolger unserer armen Heldin ist Gabel von Amaville, ein schwarzhaariger Normanne, der auf Geheiß seines Königs gegen den tückischen MacNairn vorgehen soll. Gabel ist ein absoluter Meister in Sachen Taktik und Kriegsführung. Weil er Ainslee möglichst gewaltfrei gefangen nehmen will, verzichtet er auf Bewaffnung und schleicht sich stattdessen bis auf Unterwäsche und Stiefel ausgezogen, an sie heran. Natürlich! Und weil Schottland ja für seine extrem heißen Wintertage bekannt ist, zieht er sich bis zum nächsten Morgen auch nicht wieder an.
      Obwohl sich Ainslee wehrt, nimmt Gabel sie und ihre Begleitung gefangen und bringt sie in seine Burg, um später ein Lösegeld für sie einfordern zu können. Ainslee, die bisher nie großartig von der Männerwelt beachtet wurde, schlussfolgert sogleich: Der will sie doch verführen! Wie sie darauf kommt? Weder er, noch seine Männer haben sie vergewaltigt. Logisch, oder? Was soll Frau sonst vermuten, wenn ein Mann sich nicht wie der letzte Arsch benimmt? Jedenfalls darf sie das auf keinen Fall zulassen. Dabei findet sie Gabel eigentlich ganz schnieke. Gleich am dritten Tag macht sie sich daher Gedanken über eine mögliche Hochzeit, schlussfolgert (schon wieder) aber, dass sie eine denkbar unpassende Frau darstellt. Jop, da stimmt Gabel ihr uneingeschränkt zu und beschließt, die Finger von ihr zu lassen. Man ist sich einig. Die Grenzen wurden gezogen. Alles prima, Ballerina. Und weil für beide Konsequenz ganz ganz groß geschrieben wird, knutschen sie gleich nach ihrer Ankunft auf der Burg rum. Wenige Tage später treibt man es dann im Pferdestall. Ihr seht, unsere Helden verteidigen ihre guten Vorsätze mit unbändiger Standhaftigkeit. Vor allem Gabel beweist davon mehr als genug.
      Doch dann beginnt das Drama: eine potentielle Hochzeitskandidatin für Gabel trifft ein – ausgerechnet die Tochter eines Clans, zu dem Ainslees Familie eine tiefe Feindschaft hegt. Und da es grundsätzlich eine spitzen Idee ist, zwei bis auf die Knochen verhasste Parteien ohne Aufsicht unter einem Dach leben zu lassen, kommt es plötzlich zu Anschlägen auf Ainslees Leben. Ganz bestimmt muss es sich dabei um Unfälle handeln, schlussfolgert Gabel. Aha. Na dann.
      Gleichzeitig weigert sich Ainslees Vater, das Lösegeld für sie zu bezahlen. Er will nur das Pferd zurück (einen nigelnagelneuen Mustang Kaltblut mit 4-Bein-Antrieb und Kuhledersattelausstattung), das während der Entführung mitgenommen wurde.
      Wird Ainslee zu ihrem Vater zurückkehren müssen? Wird Gabel die Tochter des verfeindeten Clans heiraten? Und am allerwichtigsten: Wer kann so grausam sein und einen Hund Ugly taufen??

      Übrigens bekommt Gabel von mir den Titel „Vollhorst des Monats“ verliehen. Er spricht in Anwesenheit seiner beiden Cousins laut aus, dass er mit Ainslee das Heu durchgemistet hat und fragt sich dann, woher die beiden das nur wissen können. Tja. Woher nur. Schlussfolgerungen!

      Ich konnte das Buch btw nicht zu Ende lesen... Es ist zu stinklangweilig und trocken geschrieben <.<
    • Connie Brockway – Die Braut Arabiens

      Lasst die Plaids und den Dudelsack im Schrank, Leute, und holt stattdessen Pluderhose und Fes raus! Dieses Mal verschlägt es uns ins heiße Ägypten *g*

      Kairo, 1890
      Desdemona Carlisle, aka Diz aka Dizzy aka Ramona, lebt seit dem Tod ihrer Eltern vor fünf Jahren bei ihrem Großvater in Kairo. Seit je her gilt sie als Wunderkind für altertümliche Sprachen und wurde bereits als Kind nicht nur in ihrer Heimat England, sondern in ganz Europa herumgezeigt. Ihre Kindheit bestand aus Kongressen, Tagungen und dem Lernen jeder denkbaren altertümlichen Sprache: Latein, Hebräisch, Griechisch, Ägyptisch, Schwedisch, Deutsch... ja ja, diese antiken Sprachen, die heutzutage kein Mensch mehr spricht. Trotz der verlorengegangen Kindheit ist aus Dizzy eine Romantikerin geworden, die gerne schnulzige Romanzen und erotische Texte liest. Ihr Traum ist es, eines Tages von einem wackeren Ritter zurück nach England geführt zu werden. Schade, dass sie keinen Schotten will. Diesen Crossover hätte ich gern gelesen.
      Heimweh hin oder her – in den letzten Jahren hat sich Dizzy in Ägypten, seine Kultur und die Menschen verliebt. Durch ihren Großvater Robert, Kurator des britischen Museums in Kairo, ist sie fester Bestandsteil der britischen Gemeinschaft und hat regen Kontakt mit Archäologen, Historikern und was noch so in der Wüste im Sand buddelt. Nebenbei nutzt sie ihr Sprachtalent und bessert die Haushaltskasse des Herrn Großvaters als Übersetzerin für alte Texte auf. Zum Beispiel für ihren Freund Harry.
      Harry Braxton wird nicht umsonst „Prinz der Schakale“ genannt. Denn Harry ist ein Abenteurer. Ein wagemutiger Wüstenforscher! Kenner und Beschaffer alter Relikte! Nehmen Sie bitten Ihren Hut und Ihre Peitsche, Dr. Jones. Sie werden hier nicht mehr benötigt, Mister O'Connell. Und lassen sie die Mumie hier, die wird noch gebraucht. Spielt den Jingle ein, Leute! Da-da-da-daaaa da da da! Beziehungsweise wie Opa Robert Harrys Profession auf den Punkt bringt: Harry ist Grabräuber. Wir brauchen halt alle unsere Talente.
      Jedenfalls war Dizzy einmal wahnsinnig in Harry verliebt. Vor drei Jahren hatte sie ihm sogar ihre Liebe gestanden, aber er hat sie zurückgewiesen. Seitdem sind die beiden nur noch Freunde. Natürlich sind sie das. Die Sextagträume, die sie von Harry hat, sprechen für ihre platonische Beziehung. Harry findet es übriges voll okay, trotzdem nachts in Dizzys Schlafzimmer zu schleichen und ihre Kommoden zu durchsuchen. Das scheint er außerdem öfter zu machen, denn als Opa Robby in die Szene rein platzt und unseren Helden in flagranti am Bett seiner Enkelin erwischt, hat er nur ein paar genervte Worte übrig. Tja. Selbst Oppa weiß, da ist Hopfen und Malz verloren.
      Doch dann bekommt Harry Besuch von seinem Cousin aus England: Lord Blake Ravenscroft. Und der bringt die Beziehung zwischen Harry und Dizzy mächtig zum aufkochen. Der Lord ist nämlich augenblicklich von unserer Distel-... äh Dizzy eingenommen und macht ihr den Hof. Das Interesse beruht auf Gegenseitigkeit und Opi bestellt schon mal die Trauzeugen. Harry hingegen findet das dezent ungeil, denn eigentlich ist er schon immer in Dizzy verliebt. Sogar damals, als er sie abgewiesen hat. Aber Harry hat ein Geheimnis: Er leidet an Dyslexie. Sprich: Harry kann nicht lesen. So, und wieso das eine Rolle spielt, erkläre ich euch jetzt. Spitzt die Stifte an, es könnte sein, dass ihr mitschreiben müsst:
      Mit seiner Einschränkung sind Harry in England sämtliche Türen der feinen Gesellschaft verschlossen. Dizzy wünscht sich aber, nach England zurückzukehren und in dieser Gesellschaft zu leben. Das kann Harry ihr nicht bieten, also hat er sie abgewiesen, weil er nicht der strahlende Ritter sein kann, den sie sich wünscht. Daraufhin denkt Dizzy, er würde nichts von ihr wollen, hält ihn für einen gefühllosen Schuft. Gleichzeitig verrät sie aber nicht, dass sie hauptsächlich nur deshalb zurück nach England will, um ihren Großvater zu helfen. Sie selbst würde lieber in Ägypten bleiben. Also genau wie Harry. Der sie nur deshalb abweist, weil er nicht nach England kann. Wohin sie nicht will. Klar soweit? Man könnte auch einfach mal miteinander reden. Allerdings wäre das Buch dann etwa 300 Seiten kürzer. Egal, machen wir weiter:
      Als hätte Harry mit Cousin Blake nicht schon genug um die Ohren, wird er eines Tages auf der Straße überfallen. Er erfährt, dass Dizzy seinetwegen in Gefahr ist! Spannung! Drama! Davon bemerkt besagte Jungfer in Not aber erst mal nichts. Sie amüsiert sich lieber mit ihrem stattlichen Ritter Blake. Einige Skarabäen kackende Hühner und ein nackter Harry im Sarkophag später, schiebt eben jeder Ritter unserer Heldin seine Zunge in den Hals. Das kann unser Harry nicht auf sich sitzen lassen und tut es seinem Cousin gleich. Dizzy findet es übrigens in keiner Weise irritierend, binnen zehn Minuten mit gleich zwei verschiedenen Kerlen Speichel ausgetauscht zu haben. Stattdessen ist sie happy, dass der Mann ihrer Träume sie endlich ran nimmt. Immerhin ist Harry derjenige, auf den sie ihr Leben lang gewartet hat. Mit ihren betagten 22 Jahren weiß die Frau, wovon sie spricht.
      Unser Harry macht Dizzy also den Sonnengott und zeigt ihr, wie sich sein Obelisk aufstellt, während sie ihm anschaulich eine Nilflut zwischen den Beinen simuliert, gegen die selbst der Assuan-Stausee trocken aussieht. Hachja! Am nächsten Morgen findet Dizzy allerdings Unterlagen aus denen hervorgeht, dass Cousin Blake von seinem Großvater enterbt und stattdessen Harry als Erbe eingesetzt wurde. Madame schließt die einzig logische Schlussfolgerung und wirft Harry vor, seinen Cousin um sein Erbe zu betrügen. So viel Vertrauen! Für Dizzys waghalsige Behauptung gibt es zwar keine Anhaltspunkte, außer Harrys ausgefuchste Persönlichkeit, aber irgendwie musste die Autorin ja noch einmal Spannung in das letzte Drittel des Buches bringen.
      Doch dann wird Dizzy plötzlich entführt! Und sowohl Blake, als auch Harry eilen zu ihrer Rettung. Welcher der beiden Cousins wird sie zuerst erreichen? Werden sie Dizzy retten können? Und was macht Opa Robert eigentlich die ganze Zeit?
    • Skadi schrieb:

      Unser Harry macht Dizzy also den Sonnengott und zeigt ihr, wie sich sein Obelisk aufstellt, während sie ihm anschaulich eine Nilflut zwischen den Beinen simuliert, gegen die selbst der Assuan-Stausee trocken aussieht.
      :rofl: yess!

      Ich möchte dir, liebste Skadi, mal ein grosses Dankeschön für die geniale Arbeit hier aussprechen :D Wenn ich traurig bin, finde ich in diesem inzwischen schon 4-seitigen Thread immer Aufmunterung <3

      "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."

      - Twelve

    • Ich musss sagen, Ägypten bringt ganz neue Möglichkeiten der Wortspiele mit sich :rofl: den von Klim zitierten Satz feier ich so sehr :rofl:


      Sometimes, you read a book and it fills you with this weird evangelical zeal, and you become convinced that the shattered world will never be put back together unless and until all living humans read the book.
    • Amy J. Fetzer – In der Glut der Leidenschaft
      Heißt im Original übrigens „Rebel Heart“ und hat damit wenigstens einen Bezug zur Handlung. Ich weiß auch nicht, was diese deutschen Titel immer sollen.

      Liebe Lesefreunde, in dieses Buch werden wir so rasant hineingeworfen, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Unsere Heldin flieht vor unserem Helden. Der prescht auf seinem pechschwarzen Rappen auf sie zu. Verzweifelt versucht sie, ein paar Entenbabys in Sicherheit zu bringen. Doch der Held kommt immer näher, wird er seinerseits von üblen Schergen verfolgt. Die Entenbabys schnattern aufgeregt. Die Heldin zieht eine Pistole. Peng! Unser Held ist in der Schulter getroffen und blutet stark. Panisch flattern die Entenbabys mit den kleinen Flügeln. Die Schergen kommen immer näher. Sie werden unsere Heldin töten, denkt sich der Held, und will sie retten. Der Angstschweiß steht mir auf der Stirn. Hoffentlich passiert nichts den Entenbabys, schießt es durch meine Gedanken. Dann nimmt unser Held unsere Heldin mit auf sein Pferd, doch oh nein! Die Entenbabys sind runter gefallen! Schnell alle einsammeln und zum nahegelegenen Teich bringen, während unser Held am verbluten ist. Die Schergen haben derweil aufgeholt und der wilde Ritt beginnt, bis unser Duo im letzten Augenblick das Schiff des Helden erreicht. Er stirbt beinahe doch unsere Heldin operiert ihm die Kugel aus der Schulter. Doch dann muss sie ihrerseits flüchten und verzweifelt schreit unser Held ihren Namen: „ADRIAAAAAAN!“ - Oh Moment, falscher Film: „MICHAEEEELAAAAA!“ An dieser Stelle bin ich bereits fix und fertig mit den Nerven, die Spannung bringt mich um, weil ich nicht weiß ob die Entenbabys überhaupt schon richtig schwimmen können. Wie froh bin ich, dass diese ersten, aufwühlenden 30 Seiten rum sind.
      Zum Glück gibt uns die Autorin die nächsten hundert Seiten eine Verschnaufpause von so viel Nervenkitzel und wir haben Gelegenheit, unsere beiden Protagonisten näher kennen zu lernen. Wir befinden uns in England, im Jahre 1778. Michaela Denton hat frühzeitig ihre Eltern verloren und lebt seitdem unter der Vormundschaft ihres Onkels, einem höherrangigen Mitglied der britischen Armee. Mit ihren fortgeschrittenen 25 Jahren hat sie jede Hoffnung auf einen Ehemann aufgegeben und muss machtlos mit ansehen, wie ihr fieser Onkel ihre Erbschaft und ihre Mitgift verschleudert. So ein fieser Fiesling! Heimlich sympathisiert sie mit den amerikanischen Rebellen, die für ihre Unabhängigkeit von der britischen Krone kämpfen und da sich ihr Onkel gern bei den Militärs einschleimt, sammelt sie wertvolle Informationen. Die Autorin gibt sich viel Mühe, Michaelas Tätigkeiten mehrere Kapitel möglichst rätselhaft zu halten. Leider hat sie nicht die Rechnung mit dem Klappentexter gemacht, der das ganze schon mit den ersten drei Worten seines Machwerks spoilert. Echt dufte gemacht, Herr Klappentexter. Jedenfalls sind Michaelas Informationen so hilfreich, dass sie unter den Rebellen ihren eigenen Spitznamen hat: Der Schutzengel.
      Natürlich ist sie ganz hin und weg von unserem Helden, den sie im rasanten Intro bereits kennen gelernt hat: Rein Montegomery. Ja Rein. Der Mann heißt Rein. Rein wie Reinstecken, Reinbeißen oder Reinlegen. Laut meiner Internetrecherchen stammt dieser Name aus dem Deutschen und Belgischen. Aha. Na dann.
      Rein hat sich als Händler für Kaffee und Tee ein kleines Vermögen erarbeitet. Unter seinem Kommando steht eine ganze Flotte an Schiffen und Matrosen und die meiste Zeit seines Lebens verbringt er auf hoher See. Während der Standard 0815 Seefahrer sich mit Papageien und Affen als Haustiere begnügt, legt unser Held die Messlatte etwas höher. Auf seinem Schiff hält er sich ein Pferd und einen schwarzen Panther. Na gut. Okay. Greenpeace gab es damals schließlich noch nicht. Und solange er ordentlich Heu unter Deck hat, ist ja alles gut.
      Auch Rein gehört zum Vollwaisenclub, denn seine leiblichen Eltern – ein Engländer und eine Inderin – hat er nie kennen gelernt. Dafür hat er unter der Obhut seiner Pflegeeltern den Großteil seines Lebens in Indien verbracht. Und da unser Reinfall staatsbürgerschaftsrechtlich kein Engländer ist, kann ihm der ganze Hickhack von wegen Unabhängigkeitskriege mit den Amis herzlich Wurscht sein.
      Immer wieder laufen er und Michaela sich über den Weg: Bei einer Feier, vor dem Theater oder einfach so auf der Straße. Die romantisch veranlagte Leserin spürt bereits das schicksalshafte Band zwischen den beiden! Die Luft knistert heftiger, als Brausepulver auf der Zunge. Huihuihui! Schließlich passiert es und unsere beiden entflammten Helden teilen in einer regnerischen Nacht vor Michaelas Hinterttür leidenschaftliche Küsse miteinander. Der Micha werden davon sogar so die Schenkel weich, das ihre Schamlippen wie die Segel an Reins Schiff bei Sturm flattern und sie Sexphantasien bekommt. Aber weil man sich, zumindest nicht vor Seite 120, einander hingeben darf, verschwindet Madame nach oben in ihr Zimmer. Zu ihren Füßen hat sich sowieso bereits eine Pfütze gebildet. Schreibt die Autorin. Moment. Achso. Es hat ja geregnet. Na dann ist ja alles tuffi. Dann brauch sich unser Held keine Sorgen darum machen, dass seine Herzensdame vor Erregung ausläuft, wie die Schleusen der nächsten Talsperre. Dafür befürchtet er kurzzeitig, sie beide könnten Vetter und Kusine sein. Was, um ehrlich zu sein, zu der Zeit auch keine Sau interessiert hätte. Schließlich hat Edgar Allan Poe auch seine Kusine geheiratet und was bei Jane Austen abgeht, definiert den Begriff Vetternwirtschaft völlig neu. Aber gut, machen wir weiter.
      Plötzlich geschieht das Drama: Eine Adlige und ehemalige Affäre unseres Reinheitsgebots wird ermordet! Nicht nur das, es stellt sich heraus, dass sie genau wie Michaela für die amerikanischen Rebellen gespitzelt hat. Drama! Aufregung! Action! Bringt die Entenbabys in Sicherheit, schnell! In dem ganzen Chaos fliegt Michaelas Tarnung auf und auf einmal ist ihr Leben in Gefahr. Einzig ihr amerikanischer Kontaktmann weiß zu helfen und bittet den Sohn seines leider verstorbenen besten Freundes um Hilfe. Na? Wer ist das wohl? Na?? Richtig, Captain Rein Montegomery! Der findet besagtes Fräulein auch recht bald. Nämlich nach zwei Wochen in einem Puff und es gibt eine Diana und einen Franzosen und ich habe keine Ahnung, wer die sind oder woher sie auf einmal kommen und überhaupt wtf? Als Rein Michaela schließlich durch ein geschicktes Täuschungsmanöver rettet, bin ich darüber fast noch glücklicher, als alle Figuren zusammen.
      Um sein Versprechen gegenüber Papas Buddy zu halten, bringt Rein Micha in sein Haus, wo sie sich die nächsten Wochen versteckt halten soll. Der Plan ist, ihre Entführung vorzutäuschen, damit ihr Angreifer die Suche nach ihr aufgibt. Nett gedacht, mal schauen, ob es funktioniert. Achso. Und sie müssen heiraten. Klar. Weil das ist ja dann so, dass Reins schlechter Ruf bei den Engländern auf Michaela abfährt und man sie in Ruhe lässt. Klingt logisch, nicht wahr? Nicht wahr?! Jedermann findet diese Idee vernünftig. Die Micha, Reinholdmessner, die Crew, der Priester, einfach alle. Die beiden einzigen, die das ganze einfach nur dämlich finden, bin ich und Michaelas schottischer Kumpel aus den Highlands. Sie sind einfach überall, die Schotten.
      Eine Hochzeit ist also beschlossene Sache und wenigstens kann Rein Michaela jetzt vorbehaltlos demonstrieren, wie tief er seinen Anker ins feuchte Meer versenken kann. Zumindest versuchen die beiden es. Irgendwas kommt doch immer dazwischen und zwingt Rein dazu, seine Latte Macchiato mit Eiswasser zu strecken. Der arme Mann, man leidet doch irgendwie mit ihnen mit. Übrigens schaffen es die beiden binnen eines Tages von „Oh eine Vernunftehe“ zu „Oh mein armer Schnutziwutzi ich hab dich so vermisst und mir Sorgen gemacht bitte verlass miCH NIE MEHR ICH WILL FÜR IMMER DEIN EHEMANN/-FRAU SEIN!“ und machen damit sogar Niall und Eslpeth Konkurrenz.
      Doch dann findet Michaels Verfolger sie in Reins geheimen Haus! Kann Rein sie retten? Wird Rein jemals erfahren, wer sein leiblicher Vater ist? Wann kommt er endlich zum Stich und was am wichtigsten ist: Was ist aus den Entenbabys geworden?
    • Skadi schrieb:

      und was am wichtigsten ist: Was ist aus den Entenbabys geworden?
      ... ich bin so froh, dass Du das fragst! Wärest Du bitte so freundlich, uns aufzuklären, wenn Du mit dem nervernzerfetzenden Thriller durch bist? Ich mach mir schon so Sorgen...


      Liebe @Skadi , ich habe mich immer gefragt, warum und wofür derart üppig viele Bücher diesen Inhaltes geschrieben werden (und noch viel schlimmer: veröffentlicht!). Nun weiß ich es: Damit jemand wie Du die kostbaren Perlen erkennt und die hehren Stelen literarischer Kunstwerke an Banausen wie mich übersetzen kann ... Ich bin froh, dass es Menschen wie Dich gibt, die mir die filigrane Zartheit menschlicher Beziehungen so gekonnt nahebringt.

      Ich warte händeringend auf mehr.

      :thumbsup:
      Aus aktuellem Anlass:

      Ich möchte bitte keine LIKEs mehr haben! ^^
      Wenn Dir mein Beitrag hier und anderswo gefällt, schreibs mir einfach. :danke:
    • Cory Thain schrieb:

      ... ich bin so froh, dass Du das fragst! Wärest Du bitte so freundlich, uns aufzuklären, wenn Du mit dem nervernzerfetzenden Thriller durch bist? Ich mach mir schon so Sorgen...
      Sobald ich mehr weiß, werde ich unverzüglich berichten! Ich halte euch auf den Laufenden :aikido:

      Und freut mich, dass dich meine Zusammenfassungen so gut unterhalten :D Hihi!
    • Skadi schrieb:

      das ihre Schamlippen wie die Segel an Reins Schiff bei Sturm flattern und sie Sexphantasien bekommt.
      Ein Kumpel hatte dazu mal einen sehr passenden Terminus: Intimflughund.

      Jetzt hab ich irgendwie das Bedürfnis, den nächsten Band zu lesen. Scheint ja eigentlich eine recht lustige Geschichte zu sein ... Außerdem ist der Cliffhanger mit den Entenbabys echt fies! (gabs eigentlich einen Grund dafür, warum die Jute hinter Entenbabys hergerannt ist, oder macht die das hobbymäßig? :hmm: )
      "Vem har trampat mina svampar ner?!"
    • Also, ich habe mir schon öfter vorgenommen, hier mal rein zu schnuppern. Meine Zeit lässt leider nur deine letzte Zusammenfassung(?) zu. Ich musste zugegebenermaßen die ganze Zeit über grinsen, weil mich deine Erzählweise so... aufgemuntert hat...

      Skadi schrieb:

      An dieser Stelle bin ich bereits fix und fertig mit den Nerven, die Spannung bringt mich um, weil ich nicht weiß ob die Entenbabys überhaupt schon richtig schwimmen können.
      Den Satz hab ich gefeiert! :)

      Finde ich auf jeden Fall cool, was du hier machst :thumbup:
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Skadi schrieb:

      Was das mit den Entenbabys sollte, kann ich dir nicht sagen. Vielleicht sollte das die Fürsorglichkeit der Figur darstellen.
      Tatsächlich war ich anfangs nicht sicher, ob das jetzt ein Witz deinerseits war :rofl: Zudem scheint dieses Buch für die Protagonistin relativ wenig ... Action ... zu beinhalten wennduweisstwasichmeine. Obwohl ... was im Puff passiert, bleibt wohl im Puff :hmm:

      "You know what the big problem is in telling fantasy and reality apart? They're both ridiculous."

      - Twelve

    • Skadi schrieb:

      Die Autorin gibt sich viel Mühe, Michaelas Tätigkeiten mehrere Kapitel möglichst rätselhaft zu halten. Leider hat sie nicht die Rechnung mit dem Klappentexter gemacht,
      FACEPALM... Meine Fresse wie blöde... Ich hätte so gerne mitgerätselt

      Skadi schrieb:

      Rein Montegomery.
      Der Typ heißt jetzt nicht wirklich Rein oder?

      Skadi schrieb:

      Ja Rein. Der Mann heißt Rein.
      :rofl: Das tut ja schon fast weh im Kopf
      Da ich nen bärtigen immer nach Alk richenden (und leider immer mit kurzer Hose rumlaufenden) Typen kenne, der so heißt... macht es diese Geschichte noch schwieriger für mcih

      Skadi schrieb:

      wer sein leiblicher Vater ist?
      FCk, die haben dafür nen extra Handlungsstrang geöffnet??

      Was soll man dazu sagen...? Ich weiß es nicht... Ein weiteres Meisterwerk hast du da gefunden. Einfach wundervoll...
    • Klimbim schrieb:

      Zudem scheint dieses Buch für die Protagonistin relativ wenig ... Action ... zu beinhalten wennduweisstwasichmeine.
      Tatsächlich ist der Fummelfaktor in dieser Geschichte ziemlich hoch :hmm: Die beiden geilen sich durchweg seit dem 1. Kapitel gegenseitig an und bei jeder Begegnung wird erwähnt, was für ne geile Bumsschnecke der jeweils andere doch sei. Nur wird elegant der Part mit der zärtlichen Annäherung übersprungen und man landet gleich in Reinigungsmittels Koje zur Wellengangsimulation.

      Etiam schrieb:

      :rofl: Das tut ja schon fast weh im Kopf
      Mich persönlich hat eher irritiert, dass der Mann einen Vokuhila-Haarschnitt trägt. Zum Glück hatte mein Kopf schon sein eigenes, festgefahrenes Bild entwickelt, bevor dieser Fakt erwähnt wurde.
      Und es gibt mehr als nur den einen Handlungsstrang um Rein und Michaela ;) Reins Herkunft ist nur einer davon und das ist auch gut so.
    • Klimbim schrieb:

      Obwohl ... was im Puff passiert, bleibt wohl im Puff
      Ich war auch schon enttäuscht, aber gut, Skadi hat das unten ja dann erklärt XD

      Skadi schrieb:

      Reinigungsmittels
      :rofl: Ich liebe deine Rein-Wortspiele XD
      Menschen, die von sich behaupten, sie seien "positiv bekloppt", sind meistens einfach nur negativ grenzdebil.
      Patrick Salmen

      Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber nicht jeder ist Schmied.
      Till Reiners
    • Ich möchte an der Stelle auch nochmal in aller Deutlichkeit sagen, dass meine Zusammenfassungen weder bösartig, noch als Verriss gemeint sind. Die Bücher sind nicht per se schlecht. Im Gegenteil, sie sind auf ihre Weise sehr unterhaltsam, schreibtechnisch solide, haben ihre Zielgruppe und ihre Daseinsberechtigung. Schließlich gibt es in den anderen Genres genau so den größten Humbug ;) Oft geht zugunsten der Romantik die Logik flöten, weshalb ich in Rahmen dieses Formats meine Gedanken dazu zusammen fasse - was ich übrigens auch für andere Genre in den "Was lest ihr gerade"-Threads mache, nur eben nicht so detailiert. Trotzdem lese ich diese Liebesgeschichten gern.

      Man muss natürlich offen dafür sein und darf nicht pauschal voreingenommen an Liebesschnulzen heran gehen. Mir geht es hier einzig darum, das ganze ein bisschen spaßig aufzuziehen. Ja, das Genre ist wegen seiner Fixierung auf Liebesbeziehungen oft seicht. Pauschal aber alle Geschichten als schlecht und mies hinzustellen, raubt mir ehrlich gesagt den Spaß an meinem Format. Daher die Bitte: Geht spaßig an meine Texte heran. Seht sie bitte nicht als ernstgemeinte Rezensionen, denn das sind sie auf gar keinen Fall!

      Nur ganz spontan als Einwurf, aus gegebenen Anlass ^^ ... .
    • Um dazu mal was zu sagen,
      ich persönlich kenne diese Art von Büchern nicht. Ich hab also keinen Plan was gut oder was schlecht ist in diesem Genre. Ich finde es halt einfach nur witzig. ZUm Beispiel... Der Herr Rein (Nachname entfallen). Ich gehe mal davon aus das der/die Autor/in nicht deutsch ist ... die Namensgebung also absoluter Zufall war. Aber dennoch fand ich es lustig, im wissen das es ungewollt ist (wahrscheinlich deswegen noch lustiger)

      Ich sag mal so, so wie du diese Art von review machst, könnte man auch gestandene Werke a la Star Wars, Herr der Ringe oder wat weiß ich durch den Kakao ziehen.

      Ich habe diese Bücher bis jetzt nie als schlecht angesehen.
      (Außer das eine mit dem Geist in der Burg und dem Killer Ex Ehemann :hmm: ja, den fand ich zugegebender Maßen kacke.)
      Aber die reviews immer als gut.
    • Etiam schrieb:

      Ich sag mal so, so wie du diese Art von review machst, könnte man auch gestandene Werke a la Star Wars, Herr der Ringe oder wat weiß ich durch den Kakao ziehen.
      Stimmt, ich habe neulich sogar darüber nachgedacht, in diesem Thread über einen Fantasyroman zu schreiben, der mir (allerdings in negativer Hinsicht) den letzten Nerv geraubt hat.

      Mit meinem Post wollte ich nicht mit dem Finger auf jemand speziellen zeigen ;) Nur noch mal darauf hinweisen, wie ich meine Zusammenfassungen meine. Ich hab in letzter Zeit den Eindruck bekommen, dass meine Motivation vom ein oder anderen falsch verstanden wird. Nicht speziell in diesem Thread, sondern auch im Chat oder der Shoutbox ^^

      Von daher, alles chillig 8)