Die Drachen von Karint [Arbeitstitel]

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      Teil eins

      Schaffe von Drag schrieb:

      Stefan staunte nicht schlecht (Komma) als sich die Tore zur Hauptstadt Drag öffneten und er die wundervoll verzierten Häuser sah. Egal wo man in der Stadt hin sah (zusammen), man erblickte an jeder Ecke, (kein Komma) Verzierungen,(Leerzeichen)Dekorationen und Statuen von magischen Wesen.
      Als er den Weg entlang ging (Komma) überwältigte ihn der Anblick der Festung,(Leerzeichen)welche auf dem Drachenberg thronte.
      Einst hatten hier die Ältesten unter den Echsen ihren Sitz. Als diese jedoch begannen zu verschwinden, errichteten die Menschen, unter der Führung der Wächter (Komma? - bin unschlüssig, ob hier eines hin muss, oder das vor dem "unter" weg, aber glaube so müsste es richtig sein) die Festung, um im Gegensatz zu den anderen Königreichen, die starken Wesen zu ehren, welche einst über die Welt wachten.

      In(Leerzeichen)der Mitte der Stadt befand sich ein großer, runder Platz, in dessen Mitte sich ein wunderschöner, mit Ornamenten und Abbildern kunstvoll verzierter, dreistöckiger Brunnen erhob. (Wiederholung des Wortes Mitte. Vielleicht als Alternative: "in dessen Kern sich ein...") An der Spitze dieses Brunnens,(kein Komma) thronte die riesige Statue eines Drachen,(Leerzeichen)auf dessen Rücken man eine Frau erkennen konnte.
      Stefan wusste, dass es sich bei dieser Skulptur nur um die allererste unter den Hüterin,(Leerzeichen)sowie erste menschliche Königin von Karint handeln konnte, welche einst, gemeinsam mit ihren Verbündeten,(Leerzeichen)für Frieden in den, von Krieg überrannten, Reichen sorgte.
      Sein Vater hatte ihm viel über die alten Legenden und Geschichten Karint’s erzählt. Zum Teil musste er sie sogar auswendig lernen.
      Sinn sah Stefan zwar keinen darin, da es schließlich nur Legenden und Geschichten waren, aber die alten Legenden weckten schon lange Interessen in ihm und deshalb war es alles Andere als ein Dorn im Auge. (Wortwiederholung Legende: mögliche andere Worte: Erzählungen, Sagen, Gerüchte, Märchen.)


      Plötzlich durchfuhr es Stefan wie ein(en) Blitz. Wegen all der beeindruckenden Gebäude der Stadt,hatte er vergessen (Komma) weshalb er tatsächlich nach Drag gekommen war.

      Mit den Korrekturen habe ich mich einfach erstmal nur auf den ersten Teil beschränkt. Solltest du den Wunsch verspüren, das unbedingt noch für die anderen Teile haben zu wollen, dann immer raus mit der Sprache :rofl:

      Ein paar Sachen noch, die mir in den beiden anderen Beiträgen noch aufgefallen sind.
      1. Zahlen von 1-12 werden in Texten grundsätzlich ausgeschrieben. Alles darüber ist nach Gefühl würde ich sagen. Ich finde immer, es sieht besser aus und reißt einen nicht zu sehr aus dem Lesefluss, wenn die Zahlen ausgeschrieben sind. Es wirft ein "schöneres" Gesamtbild. ^^Aber das ist dir überlassen. Wichtig sind die ersten 12 Zahlen. xD

      2. Springst du einige Male in der Zeit.
      Beispiel:

      Schaffe von Drag schrieb:

      Stefan erinnerte sich noch gut an das Gesicht, welches der alte Mann dabei zog.
      gezogen hatte.
      denn in dem Moment zieht es der alte Mann ja nicht mehr, sondern ist nur eine Erinnerung, wie er es mal gemacht hat. ^^

      3. Es freut mich, dass du Anmerkungen der anderen schön so fleißig umgesetzt hast ;)


      Fehler und Hinweise sind im Spoiler. ^^

      So, ich dachte, ich lese nach langer Zeit auch mal wieder in eine der neueren Geschichten rein. ^^
      Ich finde den Einstieg in die Geschichte nicht einmal uninteressant. Das im Startbeitrag klingt zwar alles noch recht klassisch(und zugegeben sehr trocken), aber das muss ja nicht schlecht sein. Mich erinnert das irgendwie an Eragon XD Und das ist nicht schlecht: Ich mag Drachen. :love:
      Was mir noch etwas fehlt, ist das "Feingefühl". Es ist alles noch ein wenig nach dem Muster: dann passiert das, dann das, dann das. Lass dir mehr Zeit beim Schreiben, gib der Geschichte und den Figuren Zeit sich zu entwickeln. Sie werden dir nicht wegrennen, wenn du ihnen mehr Freiraum gibst. :)

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!
    • @Kyelia Vielen Dank für dein Feedback.
      Hab ja auch auf Drachenfans abgezielt, auch wenn es noch etwas dauern wird bis sie sich das erste Mal wirklich zeigen ;)

      Werde mich auch gleich an die Verbesserungen machen. Bzgl der weiteren Kapitel sind Korrekturen natürlich gerne gesehen. Muss ja schließlich wissen welche Fehler ich mache.

      Das mit den Zahlen ist mir auch bekannt, ich vergiss nur immer drauf :/

      Es gibt aber einen einfachen Grund wieso ich die Geschichte etwas antreibe: Und zwar will ich die Geschichte nicht zu lange ziehen, da ich die Kapitel immer in kurze abschnitte teile, ist das meiner Meinung nach die beste Option um die Neugierde der Leser aufrecht zu halten.

      Es kann aber gut sein, dass ich die ganze Geschichte im laufe des schreibens zum Teil noch überarbeite, beziehungsweiße, gewisse dinge in vorangegangenen Teilen ergänze. Natürlich werde ich aber so weiter schreiben, dass die Leser hier sich nicht irgendwann fragen: "Moment, wwas ist jetz los. Davon war ni die rede" :queen:

      Auf alle Fälle nochmal ein großes Dankeschön für die neugierde :golly:
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    • So, da ich dieses Wochenende nicht zuhause bin, gibt’s den nächsten Teil schon vorab.

      Viel Spaß mit Kapitel 2 :D der erste Teil ist etwas kürzer, dafür wird der nächste etwas läner

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      2. Ralis (Teil 1)

      Am nächsten Tag sah es jedoch nicht besser aus.
      Den gesamten Tag verbrachte Stefan damit, in der Stadt wahllos Leute auszufragen, ob diese vielleicht einen Weg wüssten, wie er sein Ziel erreichen könnte. Doch alles, was er erfuhr war, dass er wohl eine Art Empfehlung bräuchte, um außerhalb der Rekrutierungszeiten einberufen werden zu können.
      Aber wo sollte ein einfacher Bürger, wie er einer war, eine solche Empfehlung herbekommen?


      Da war es schon wieder. Dieses Gefühl, als würde ihm irgendetwas folgen. Vielleicht ein Schattenwesen? Es waren zwar nur Legenden, aber die Gerüchte um derartige Wesen vermehrten sich in letzter Zeit.

      Als die Sonne langsam unterging und dabei erneut die Stadt in einen rötlichen Schimmer tauchte, verwarf Stefan diesen Gedankten und entschied sich dafür es für diesen Tag dabei zu belassen und gegen Morgen einen Weg zu finden an eine Empfehlung zu kommen. Er hatte nur absolut keine Idee woher.


      Gerade als sich Magnus' Sohn über sein Abendessen hermachte, dabei genüsslich den dritten Krug Met leerte und neugierig die Leute im Gasthof beobachtete, entdeckte er eine einzelne Gestalt an der gegenüberliegenden Seite des Raumes. Stefan schätzten den Mann an die 25 Jahre, er stattlich gebaut und trug eine Rüstung des Königreichs, welche durch einen schwarzen Raben auf der Brust erkennbar war. Die goldenen Ränder ließen darauf schließen, dass der Mann einer der höheren Offiziere des Königs sein musste.
      Während Stefan seine Augen weiter auf den Offizier richtete, trat ein weiterer Mann in selbiger Rüstung hörbar in den Raum.
      „Hier versteckst du dich also, du Bastard!“, schrie dieser, als er mit festen Schritten auf den speisenden Mann zulief.
      Der dachte jedoch gar nicht daran auf den Unruhestifter zu reagieren. Er aß genüsslich weiter und trank aus seinem Krug, als eben jener vor ihm stehenblieb.
      Der Fremde packte seinen Tisch und warf diesen mitsamt Teller, Met-Krug und dem angelehnten Schwert des sitzenden Offiziers zur Seite. Damit nicht genug, ging er erneut einen Schritt auf den Mann zu, dessen Abendessen gerade so überaus freundlich abgeräumt wurde und packte ihn am Hals.
      „Ich werde dein jämmerliches Dasein hier und jetzt beenden!“ Damit warf er auch den Mann auf den Boden, zog sein Schwert und holte zu einem Schlag aus.


      Version 2.1


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      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von Schaffe von Drag ()

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      Schaffe von Drag schrieb:

      Am nächsten Tag sah es jedoch nicht besser aus.
      Den gesamten Tag verbrachte Stefan damit, in der Stadt wahllos Leute auszufragen, ob diese vielleicht einen Weg wüssten, wie er sein Ziel erreichen könnte. Doch alles (Komma) was er erfuhr war, dass er wohl eine Art Empfehlung bräuchte (Komma) um außerhalb der Rekrutierungszeiten einberufen werden zu können.
      Aber wo sollte ein einfacher Bürger, wie er einer war, eine solche Empfehlung herbekommen?

      Als die Sonne langsam unterging und dabei erneut die Stadt in einen rötlichen Schimmer tauchte, entschied sich Stefan dazu es für diesen Tag dabei zu lassen und gegen Morgen einen Weg zu finden. (- Da du in der Vergangenheit schreibst, passen solche Worte wie heute und morgen nicht in den Kontext, weil sie zeitlich auf etwas hinweisen. gegen Morgen klingt außerdem recht merkwürdig, die Aussage kenne ich gar nicht. Vorschlag: und am nächsten Tag/am nächsten Morgen einen Weg zu finden. )

      Gerade als sich Magnus' Sohn über sein Abendessen hermachte, dabei genüsslich den dritten Krug Met leerte und neugierig die Leute im Gasthof beobachtete, entdeckte er eine einzelne Gestalt an der gegenüberliegenden Seite des Raumes. Es war ein Mann, welchen er, vom Alter, an die 25 Jahre einschätzte, stattlich gebaut und er trug eine Rüstung des Königreichs, welche durch einem (einen) schwarzen Raben auf der Brust erkennbar war. Die goldenen Ränder ließen darauf schließen, dass der Mann einer der höheren Offiziere des Königs sein musste.
      Während Stefan seine Augen weiter auf den Offizier richtete, trat ein weiterer Mann in selbiger Rüstung, (kein Komma) hörbar in den Raum. (An der Stelle einen Absatz machen: Bei einer wörtlichen Rede beginnt man am besten immer eine neue Zeile, wenn eine neue Person zu sprechen beginnt. Das macht es übersichtlicher.) „Hier versteckst du dich also, du Bastard!“ (Komma) schrie dieser, als er die ersten Schritte auf den speisenden Mann tat. (Schritte tun, klingt in meinen Ohren irgendwie steif und stockend. Vorschlag: ... schrie dieser, als er mit festen Schritten auf den speisenden Mann zulief.)
      Der dachte jedoch scheinbar,(kein Komma) gar (Rot: eines der beiden Worte reicht. das sind Füllwörter und stopfen nur unnötig die Geschichte.) nicht daran auf den Unruhestifter zu reagieren. Er aß genüsslich weiter und trank aus seinem Krug, als eben jener vor ihm stehen blieb (zsm). Der Fremde packte seinen Tisch und warf diesen mitsamt Teller, Met-Krug und dem angelehnten Schwert,(ich glaube, das Komma kann auch weg?) des sitzenden Offiziers zur Seite. Damit nicht genug, ging er einen weiteren Schritt auf den Mann zu, dessen Abendessen gerade so überaus (ebenso freundlich? - ansonsten macht das für mich keinen Sinn ^^') freundlich abgeräumt wurde und packte ihn am Hals.
      „Ich werde dein jämmerliches Dasein hier und jetzt beenden!“, (kein Komma) d(groß)amit warf er auch den Mann auf den Boden, zog sein Schwert und holte zu einem Schlag aus.


      Schaffe von Drag schrieb:

      Der Fremde packte seinen Tisch und warf diesen mitsamt Teller, Met-Krug und dem angelehnten Schwert, des sitzenden Offiziers zur Seite. Damit nicht genug, ging er einen weiteren Schritt auf den Mann zu, dessen Abendessen gerade so überaus freundlich abgeräumt wurde und packte ihn am Hals.
      Das musst du mir erklären. Wessen Essen hat der Fremde heruntergeworfen? Weil den Tisch an dem der Offizier sitzt, hat er ja schon mit samt allem darauf umgeworfen. Sprich, das Essen liegt bereits auf dem Boden, und dann wirft er das Essen nochmal auf den Boden? In meinem Kopf wirft er das gleiche Essen jetzt zweimal zu Boden - so mit Rückspultaste. :rofl:

      Was ein Zufall, dass sich da eine Chance für Stefan auftut, wo er doch gerade verzweifelt nach einem Weg sucht, doch noch Rekrut zu werden. :hmm: Meiner Meinung nach ja schon ein bisschen zu viel des guten Zufalls...Aber ich warte erstmal ab, bevor ich mein Urteil fälle. ^^

      An diesem Kapitel-stück, merke ich gerade, dass mir die Beschreibung noch arg fehlt. Gerade hier, wo er sucht, Leute befragt, hätte man die Stadt, wo er sich gerade befindet, beschreiben können. In meinem Kopf will sich dazu nicht wirklich ein Bild auftun. Ich habe da nur ein schäbiges kleines Dorf mit Strohdächern im Kopf und ich glaube kaum, dass du das wolltest. xD Da ich denke, dass diese Stadt noch eine wichtige Rolle spielen wird, fände ich etwas mehr Beschreibung als nur "er lief durch die Stadt, fragte Menschen und ging am Abend zurück in die Taverne" ganz gut. :hmm:
      Aber das nur als unqualifizierter Beitrag von mir.

      LG, Kyelia

      EDIT: Verbesserungsvorschläge zu den anderen Teilen bekommst du im Laufe des Wochenendes per PN, will hier nichts zuspamen. ^^

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    • @Kyelia Danke, werde mich gleich mal an die überarbeitung machen.


      Kyelia schrieb:

      Das musst du mir erklären. Wessen Essen hat der Fremde heruntergeworfen? Weil den Tisch an dem der Offizier sitzt, hat er ja schon mit samt allem darauf umgeworfen. Sprich, das Essen liegt bereits auf dem Boden, und dann wirft er das Essen nochmal auf den Boden? In meinem Kopf wirft er das gleiche Essen jetzt zweimal zu Boden - so mit Rückspultaste.
      er packt den anderen offizier am hals und wirft ihn zum boden. nicht das Essen :D
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    • @Kyelia

      Als die Sonne langsam unterging und dabei erneut die Stadt in einen rötlichen Schimmer tauchte, entschied sich Stefan dazu es für diesen Tag dabei zu lassen und gegen Morgen einen Weg zu finden. (- Da du in der Vergangenheit schreibst, passen solche Worte wie heute und morgen nicht in den Kontext, weil sie zeitlich auf etwas hinweisen. gegen Morgen klingt außerdem recht merkwürdig, die Aussage kenne ich gar nicht. Vorschlag: und am nächsten Tag/am nächsten Morgen einen Weg zu finden. )

      Da ist der Zeitpunkt (am Morgen) gemeint und nicht der Tag (heute, morgen, übermorgen,...) ^^
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    • Dienstag! und passend unregelmäßig kommt der nächste Teil von Kapitel 2.

      Wie versprochen diesmal etwas länger. Und auch etwas lustiger. ;)
      Kommentieren und Verbessern wie immer erlaubt.

      Werde mich übrigens auch noch mal an einem Prolog versuch. Dieser wird der ganzen Geschichte noch nen gewaltigen Hintergrund verleihen, aber erst später relevant sein. :D

      Für die die nicht warten können, zu wissen worums in dem Prolog geht:
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      Drachenfans aufgepasst! :saint:


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      2. Ralis (Teil 2)

      Der in Rage geratene Soldat holte gerade mit seinem Schwert aus und zog es in Richtung Boden, auf dem sein, noch immer benommenes Gegenüber saß, als er ein metallisches Geräusch vernahm und nach hinten taumelte.
      Als der Angreifer sich wieder fasste, spürte er bereits Stefans Klinge, an seinem Hals und sah in die Augen des Mannes, gegen welchen er sich nun verteidigen musste.
      Jene Augen zeigten keinen Funken Erbarmen. Es war, als wäre er wie ausgewechselt. Niemals würde dieser Mann zusehen, wie ein Unbewaffneter vor seinen Augen stirbt.
      Du willst kämpfen? Dann kämpfe gegen mich!“

      Na wartet, euch werd' ich‘s zeigen!“, mischte sich plötzlich die Wirtin ein „Untersteht euch, auch nur daran zu denken, hier einen Kampf abzuhalten! Ihr habt sie doch nicht mehr alle, das ist hier keine Arena sondern ein anständiges Wirtshaus. Schert euch doch zum Teufel!“

      Die drei Beteiligten schauten, zur Herrin des Hauses um und sahen wie diese, Wutentbrannt und mit einem Besen in der Hand, in deren Richtung gestürmt kam.
      Egal wie stark sie auch waren, eines wusste jeder von ihnen, denn es wurde fast allen jungen Männern schon in Kindertagen beigebracht:
      „Egal wie viele wilde und tödliche Kreaturen oder Monster du bereits getötet hast, wenn du jemals das Pech haben solltest auf einen wütenden Wirt oder –Gott behüte – gar eine erzürnte Wirtin zu treffen. – Dann Lauf!“
      So dachten in diesem Moment wohl alle drei an ihre Vater, rappelten sich so schnell es ging auf und nahmen die Beine in die Hand.
      Egal wie stark sie auch waren, eines wusste jeder von ihnen, denn es wurde fast allen jungen Männern schon in Kindertagen beigebracht:
      „Egal wie viele wilde und tödliche Kreaturen oder Monster du bereits getötet hast, wenn du jemals das Pech haben solltest auf einen wütenden Wirt oder –Gott behüte – gar eine erzürnte Wirtin zu treffen. – Dann Lauf!“
      So dachten in diesem Moment wohl alle drei an ihre Vater, rappelten sich so schnell es ging auf und nahmen die Beine in die Hand.

      Zwar wusste jeder Stadtbewohner, dass ein Wirtsherr, oder wie in diesem Fall eine Wirtsfrau, ihr Heim niemals unbeaufsichtigt lassen würden, aber sicher war sicher. Denn niemand wollte sich mit dem wohl schrecklichsten Wesen in ganz Auri anlegen – Einer Wirtin mit Besen.

      Als sie weit genug weg waren, sah Stefan die beiden Offiziere plötzlich herzhaft miteinander lachen.
      Damit hab ich nicht gerechnet“, sprach jener, welcher gerade zuvor noch am Tisch gegessen hatte.
      So viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr, aber das Ganze ist ja mal gewaltig nach hinten losgegangen“, erwiderte der Angreifer.

      Da verstand er gar nichts mehr.
      „Wäre jemand so freundlich… und würde mich mal aufklären, was hier eigentlich gespielt wird!“, den letzten Teil schrie, der verwirrte Mann regelrecht.
      „Nun Ralis, erklär du‘s im mal. Ich muss jetzt wirklich los“, erklärte der vermeintliche Attentäter seinem Gegenüber.
      Während er weg ging, drehte dieser sich ein letztes Mal zu Ralis‘ Beschützer und lächelte: „Nettes Schwert das du da hast, aber noch ist es nicht perfekt.“
      Die Bedeutung dieses Satzes, sollte Stefan erst Jahre später verstehen.
      Klar, mach ich, wir sehen uns.“
      Damit wandte sich der Mann, welcher sich als Ralis erwies, zu Stefan und begann zu sprechen:
      Mein Name ist Graf Ralis von Tiefenberg, Hauptmann der Königlichen Garde.
      Der Mann den du zum Duell herausgefordert hast, nennt sich Lorenz, Graf von Karn und Hauptmann des fünften Korps, der königlichen Armee. Ich sollte dir wohl mal erklären was wir mit dem Ganzen bezwecken wollten.
      Jedes Mal, wenn die Einschreibungsphase für die Arme vorbei ist, machen wir uns in der Stadt auf die Suche nach verspätet eingetroffenen Talenten, um diese nachträglich in der Armee aufzunehmen.
      Ich beobachte dich bereits seit du durch die Tore kamst. Auch bei den Garnisonen und als du die Leute gefragt hast, waren ich und später auch Lorenz, in deiner Nähe.
      Also was sagst du, willst du immer noch der Armee beitreten, oder sind wir dir zu verkorkst?“
      Ehrlich gesagt, Ja! Ihr seid echt unheimlich“, lachte er seinen Beobachter an.
      Hör zu! Ich habe schon viele ehrgeizige Soldaten, nach der Anmeldung, beobachtet und getestet. Einige von ihnen fanden ihren Weg in die Armee, auf unterschiedliche Arten. Andere hingegen nicht.

      Doch du bist der Erste, der sich in einen Streit zwischen zwei Offizieren einmischen würde und es auch getan hat. Die Frage ist –Wieso?“

      Mir wurden gewisse Ideale beigebracht, welche ich stets versuche zu verfolgen“ antwortete Stefan, von der Frage wenig überrascht.

      Der Geprüfte erzählte seinem Gegenüber von den Dingen, welche sein Vater ihm beibrachte und der Kommandant reagierte sichtlich beeindruckt, während die beiden sich –in einer anderen Schenke – an einen Tisch setzten und je einen Krug Met bestellten.

      Einen einfachen Bauernsohn, der auch über Dinge gelehrt wird, welche normalerweise nur den alten Königen und Prinzen von Drag beigebracht wurden, ist überaus ungewöhnlich. Wie kommt es dazu?“, hakte der Soldat nach.
      Mein Vater war, schon seit ich denken kann, sehr an den alten Legenden und Geschichten interessiert. Ich habe dieses Interesse also wohl bereits in die Kinderkrippe gelegt bekommen.“

      Stefan und Ralis unterhielten sich noch eine ganze Weile an dem Tisch und tranken einen Krug nach dem anderen. Bald redeten die Beiden miteinander, als würden sie sich schon seit Jahren kennen. Sie hatten sogar das Gefühl, dass dies nicht ihre erste Begegnung war.
      Tatsächlich kannten sie sich bereits, doch keiner der beiden wusste dies. Lediglich Graf Ralis hatte einen Verdacht.

      Da es bereits wieder dunkel wurde, begannen sich die neuen Freunde zu verabschieden und waren bereits vor die Tür des Gasthofes getreten.
      Ralis schaute gen Himmel und beobachtete die Sterne, welche an diesem Tag besonders hell leuchteten.
      Das Schwert, die Geschichten und alles, was du mir erzählt hast…. Man könnte fast denken, du seist der rechtmäßige ...“
      Der rechtmäßige was?“ harkte Stefan nach.

      Doch bereits als sein neuer Freund diese Worte aussprach, hielt er inne, schüttelte den Kopf und drehte sich zu ihm zurück:
      Vergiss, was ich gerade gesagt habe. Meine Hoffnungen sind da wohl etwas mit mir durchgegangen. Hier!“
      Ralis hielt dem jungen Mann einen Brief entgegen, welchen er dankend annahm.
      Meine Empfehlung, schlaf dich aus und melde dich übermorgen bei den Garnisonen. Auf dass wir uns bald wiedersehen!“, rief er noch zum Gasthaus zurück als er sich bereits auf dem Weg in Richtung Festung befand.

      Stefan hingegen, ging zurück ins Wirtshaus, in welchem er sein Zimmer gemietet hatte. Er trat vor die Wirtin, verneigte sich und bat um Entschuldigung. Diese machte eine Ausnahme und ließ ihn für die nächsten zwei Tage verweilen, wenn er den entstandenen Schaden zahlen und beim Aufräumen helfen würde. Wieso sollte sie auch jemanden wegschicken, der sich entschuldigt hatte und – was noch viel wichtiger war – zahlte.
      Nach getaner Arbeit, tat er wie ihm der Gardekommandant geheißen hatte und schlief bis zur Mittagssonne des nächsten Tages.
      So trennten sich Ralis und Stefans Weg.

      Ihre Wege sollten sich erst an jenem Tag wieder kreuzen, an dem Drag den Göttern begegnen sollte.
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    • Wie versprochen, hier der Prolog. Ich hoffe er gefällt euch. Wie immer bitte ich um Feedback und eure meinungen dazu.

      Der Grund weshalb ich den Prolog erst jetz vervollständigt habe, liegt einfach daran, dass sich meine Geschichte, nun doch so weit von der Grundidee abgewandt hat (ist aber nix schlechtes), dass sich ganz neue Möglichkeiten eröffnet haben. und auch die Hintergrundgeschichte mittlerweile Hand und Fuß hat.

      Und damit wünsche ich viel Spaß :saint: <3
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      Prolog <- da drauf klicken :D


      Außerdem hab ich den Arbeitstitel mal geändert, da es in der Geschichte ja, hauptsächlich um den schutz von Karint und die Befreiung von Lypos geht, auch wenn es noch dauern wird bis wir dort ankommen :rolleyes: :love:
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    • So, @Schaffe von Drag,
      Ja, ich weiß, es ist manchmal etwas schwerfällig in diesem Forum. Aber ich denke jeder hat mal eine Phase, in der er einfach auch kaum Zeit findet, etwas zu den hier aufgeführten Themen zu schreiben. Ich hoffe, meine kleine Schreibblockade hat sich jetzt auch wieder gelegt (Ich bekomme grade keinen einzigen Satz auf Papier =O ).
      Die Zeit nutze ich dann mal um wieder als Kommentator für deine Geschichte zu dienen.
      Also:

      Zu deinem Post vom 17. Oktober: (Den Prolog lasse ich mal aus, da hatte ich vor einiger Zeit mal was geschrieben gehabt)

      Schreibstil:
      Im Vergleich zu deinem ersten Kapitel, machst du mir vor Allem in Sachen "Verständlichkeit" ein paar kleine Schritte zurück. Das heißt, deine Sätze führen den Leser gelegentlich in die Irre. Besonders am Anfang (Stefan und sein Gegenspieler) komme ich immer wieder aus dem Takt. Schau da nochmal drüber und versuch dich nicht zu sehr in schönen Sätzen zu verfangen. Dieses Aufeinandertreffen lässt sich auch etwas einfacher gestalten und der Leser hat es einfacher zu folgen.

      Handlung:
      Top, also was den roten Faden in diesem Kapitel angeht, kann ich dir kaum Kritik entgegenbringen. Was anfänglich wie eine Szene auf dem Schlachtfeld wirkt, wird zu einer Kneipenschlägerei. Finde ich super und es kam etwas unerwartet. Auch deine Charaktere sind farblich immer noch super abgegrenzt. Auch deine häufigen Anspielungen auf noch Zukünftiges behalten den Leser bei Laune. Trotzdem wird auch hier die Handlung immer wieder von deinen sehr verschwommenen Perspektiven gestört. Ich habe immer wieder Probleme damit, festzustellen, wer jetzt eigentlich mit wem redet und wer in diesem Kapitel jetzt eigentlich Handlungsträger ist.

      Rechtschreibung:
      Ich gehe normalerweise nicht explizit auf Fehler in diesem Segment ein. Auch dieses Mal werde ich das nicht tun, trotzdem solltest du deinen Text nochmal mit dem Rotstift überprüfen. Hier und da schleichen sich Fehler ein, die bei der Länge des Kapitels irgendwann als Störfaktor auftreten.

      Tipps:
      1. Vor dem Hochladen auf JEDEN Fall nochmal durchlesen (Verhindert den ein oder anderen Rechtschreibfehler und dir werden häufig selbst noch Formulierungsprobleme und Ungereimtheiten klar)
      2. Stell dir deine Szene einfach mal Bildlich dar und spiele sie einmal ganz neu im Kopf durch. Mach dir klar, wer jetzt mit wem redet und wenn du dir sicher bist, änder es im Text. (Ein einfaches "...sagte er zu Stefan." oder "Der Soldat wandte sich an Stefan" zeigt dem Leser schon genug um den Gesprächsverlauf nachzuvollziehen)
      3. Arbeite mit Absätzen. Dieser Tipp wird von vielen Mitgliedern im Forum sowohl positiv, als auch negativ betrachtet. Ich sage dazu nur: Man muss es mögen
      Die Absätze könnten dir ebenfalls helfen, dem Leser ein bisschen mehr Verständnis in sein Lesen zu bringen. Ich versuche dir das mal Beispielhaft zu zeigen:

      Schaffe von Drag schrieb:

      Der in Rage geratene Soldat, holte gerade mit seinem Schwert aus und zog es in Richtung Boden, auf dem sein, noch immer benommenes Gegenüber saß, als er ein metallisches Geräusch vernahm und nach hinten taumelte.
      Als der Angreifer sich wieder fasste, spürte er bereits Stefan‘s Klinge, an seinem Hals und sah in die Augen des Mannes, gegen welchen er sich nun verteidigen musste.
      Jene Augen, zeigten keinen Funken erbarmen. Es war, als wäre er wie ausgewechselt. Niemals würde dieser Mann zusehen, wie ein Unbewaffneter vor seinen Augen getötet wird.
      „Du willst kämpfen? Dann kämpfe gegen mich!“
      So hast du deine erste Szene beschrieben: Ich versuche sie ohne große Veränderung und nur mit Absätzen flüssiger darzustellen.

      "Der Soldat holte aus.
      Seine Augen zeigten keinerlei Erbarmen und sein Schwert sauste auf den benommenen Gegenüber nieder.
      Kling.
      Ein metallisches Klirren durchschnitt die angespannte Stille und der Angreifer taumelte nach hinten.
      Stefans Klinge schimmerte am Hals des Soldaten.
      Stefans Blick zeigte keine Regung, kein Zucken durchfuhr ihn, als er in die Augen des noch immer verdutzen Angreifers starrte.
      "Du willst kämpfen? Dann kämpf gegen mich!", fauchte Stefan den Soldaten an."

      So, das wars. :thumbsup: Hoffentlich hat dich die Stille aus dem Forum nicht verunsichert, schreib einfach weiter...

      LG Lehaidin
      "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
      - Gandalf -
    • Die Welt Mysthral(Version 2.3):

      Schaffe von Drag schrieb:

      und unendlichen Geheimnissen über mysteriöse Wesen, von dessen Existenz nur noch wenige wissen
      deren
      Mysthrals (Der Apostroph wird eigentlich nur im Englischen verwendet. Passiert mir auch immer)


      Der Anfang(Version 2.3):

      Schaffe von Drag schrieb:

      Legae im Süden war die Metropole
      Bei Metropole denke ich immer an eine (sehr große) Stadt. Ist Legae eine Stadt oder ein Land?

      Schaffe von Drag schrieb:

      größtes Reich Auri‘s
      Auris (Wieder der Apostroph)

      Schaffe von Drag schrieb:

      Zwar war die letzte große Jagd bereits vor 100 Jahren.
      Doch einzig die Könige von Karint, welche in der Hauptstadt Drag regierten, erzählten ihren Kindern noch die Geschichten und Legenden der alten Zeit.
      Du meintest wohl "erst vor 100 Jahren". Zwar...,doch.... (1Satz!)

      Schaffe von Drag schrieb:

      Zum einen hatte er mit den Reichen im Süden und Norden zwar einen Friedensvertrag und ein Handelsabkommen, wodurch die drei Reiche erblühten.
      Das "zwar" würde ich weglassen.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Doch als dieser in Drag ankam, war die Stadt bereits leer und der König – welcher bereits wusste, dass er den Kampf nicht gewinnen konnte – mit seinem Sohn und seinem obersten Berater Marcus geflohen
      Die Stadt war leer? Sind die Bürger aus Solidarität mit ihrem König auch geflohen, oder meintest du eher, dass der König weg war?


      Prolog:

      Schaffe von Drag schrieb:

      Der Pakt war das Einzige, das uns nun helfen könnte.“
      Entweder "wäre" oder (wahrscheinlich meinst du das:) "ist"

      Schaffe von Drag schrieb:

      Welt zu retten.
      Wir haben in der Vergangenheit
      Ich würde an dieser Stelle keinen Absatz machen.

      Schaffe von Drag schrieb:

      bewegte sich der Vater, zum letzten Mal auf den Balkon zu, welcher zum großen Platz vor dem Schloss zeigte.
      "der Vater (kein Komma) zum letzten Mal"

      Schaffe von Drag schrieb:

      rief er, so laut
      Auch hier kein Komma.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Bewohner Auri’s
      Wieder der Apostroph.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Doch sollte sich euch je, die Gelegenheit bieten
      kein Komma

      Schaffe von Drag schrieb:

      um sich dort in den entlegensten Winkel zu verstecken.
      Alle in einen Winkel? Das dürfte eng werden. Ich schätze du meinst "Winkeln".

      Schaffe von Drag schrieb:

      würde sich niemals Kampflos ergeben.
      "kampflos" (also kleingeschrieben)


      Gesamt:
      -Du schreibst sehr oft "welche". Ab und zu mal "die" schadet nicht
      -Versuch etwas weniger Zeilenumbrüche zu verwenden, die stören den Lesefluss und die Leser/ich kommen auch mit Fließtext zurecht. (Zeilenumbrüche sind für mich nicht das selbe wie Absätze. Die finde ich bei dir sehr angenehm)
      -Ich möchte unbedingt wissen wie es weitergeht!

      Bei Fragen zur Kritik einfach fragen. Ich weiß, dass ich bisweilen recht kompliziert denke/schreibe :D
    • @Lehaidin
      Danke für die ganzen Tipps und Verbesserungen
      Aber Bezüglich Tipp 2: Hätte ich dann wieder das Problem mit den Wiederholungen, wenn du verstehst was ich meine, oder verstehe ich dich jetzt falsch? ?(

      @Ryū Kira
      Dankeschön erstmal :thumbup: das mit den Apostroph wusste ich nicht, aber man lernt ja nie aus :D
      und nun zu deinen Fragen:
      Spoiler anzeigen

      Leagae ist ein Königreich, also hast du recht Metropole passt da vielleicht nicht ganz, aber ich wusste kein Wort mit der ich das sonst umschreiben hätte können

      Ne ich meinte bereits, mit Betonung darauf dass es schon lange her ist :D

      Leere Stadt 8| das muss ich noch mal umschreiben, hab ich wohl übersehen :S


      Danke für dein Feedback und es Geht auch bald weiter :D
      Nur Verrückte Hier
      Komm Einhorn wir gehen

      :jennagorn:

    • Spoiler anzeigen

      Schaffe von Drag schrieb:

      @Kyelia

      Als die Sonne langsam unterging und dabei erneut die Stadt in einen rötlichen Schimmer tauchte, entschied sich Stefan dazu es für diesen Tag dabei zu lassen und gegen Morgen einen Weg zu finden. (- Da du in der Vergangenheit schreibst, passen solche Worte wie heute und morgen nicht in den Kontext, weil sie zeitlich auf etwas hinweisen. gegen Morgen klingt außerdem recht merkwürdig, die Aussage kenne ich gar nicht. Vorschlag: und am nächsten Tag/am nächsten Morgen einen Weg zu finden. )

      Da ist der Zeitpunkt (am Morgen) gemeint und nicht der Tag (heute, morgen, übermorgen,...) ^^
      Dann entschuldige. :saint: Ich muss sagen, dass ich den Ausdruck bisher in diesem Zusammenhang noch nie gehört habe. Aber laut mehreren Quellen, passt das so wohl. In meinen Ohren klingt es immer noch seltsam. xD

      Schaffe von Drag schrieb:

      Der in Rage geratene Soldat,(kein Komma) holte gerade mit seinem Schwert aus und zog es in Richtung Boden, auf dem sein, noch immer benommenes Gegenüber saß, als er ein metallisches Geräusch vernahm und nach hinten taumelte.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Jene Augen,(kein Komma) zeigten keinen Funken erbarmen (groß).

      Schaffe von Drag schrieb:

      „Na wartet, euch wird ich‘s zeigen!“, mischte sich plötzlich die Wirtin ein
      werd' oder eben werde

      Schaffe von Drag schrieb:

      Egal wie stark sie auch waren, eines wusste jeder von ihnen, denn es wurde fast allen jungen Männern schon in Kindertagen beigebracht.
      So dachten in diesem Moment alle drei an ihre Vater und hörten diese dasselbe sagen:
      „Egal wie viele wilde und tödliche Kreaturen oder Monster du bereits getötet hast,wenn du jemals das Pech haben solltest auf einen wütenden Wirt oder –Gott behüte – gar eine erzürnte Wirtin zu treffen. – DANN LAUF!“
      Große Druckbuchstaben sehen im Text nie schön aus - das wirkt etwas - sagen wir - unprofessionell. Ein Ausrufezeichen zeigt, dass ein gewisser Nachdruck dahintersteht.
      Ich finde die Formulierung etwas unglücklich. Man glaubt nach dem ersten Satz: hä? da fehlt was.
      Wenn ich einen Vorschlag machen darf? Ich würde die Erkenntnis, die alle drei teilen vorschieben.

      Egal wie stark sie auch waren, eines wusste jeder von ihnen, denn es wurde fast allen jungen Männern schon in Kindertagen beigebracht: „Egal wie viele wilde und tödliche Kreaturen oder Monster du bereits getötet hast,wenn du jemals das Pech haben solltest auf einen wütenden Wirt oder –Gott behüte – gar eine erzürnte Wirtin zu treffen. – DANN LAUF!“
      So dachten in diesem Moment wohl alle drei an eben jene väterlichen Erfahrungen.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Als sie weit genug weg waren, sah Stefan die beiden Offiziere plötzlich, kein Komma herzhaft miteinander lachen.
      „Damit hab ich nicht gerechnet.(kein Punkt)“, sprach jener, welcher gerade zuvor noch am Tisch saß (falsche Zeitform) gesessen hatte und angegriffen wurde.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Niemals würde dieser Mann zusehen, wie ein Unbewaffneter vor seinen Augen getötet wird (falsche Zeitform) wurde.

      Schaffe von Drag schrieb:

      „Wäre jemand so freundlich… UND WÜRDE MICH MAL AUFKLÄREN, WAS HIER EIGENTLICH GESPIELT WIRD!“, den letzten Teil schrie, der verwirrte Mann regelrecht.
      Gleiches Prinzip wie oben. Große Druckbuchstaben sollen ausdrücken, dass etwas mit Nachdruck sein soll ... dass die Figur schreit. Aber das erfährt der Leser auch, wenn er weiterliest. Du hast ja dastehen, dass er schreit, sprich, die großen Buchstaben sind unnötig und stören das Schriftbild viel mehr, als was sie helfen. Außerdem fühle ich mich persönlich vom Text angebrüllt xD

      Schaffe von Drag schrieb:

      „Nun Ralis, erklär du‘s im mal. Ich muss jetzt wirklich los.kein Punkt“, erklärte der vermeintliche Attentäter, kein Komma seinem Gegenüber.
      ihm

      Schaffe von Drag schrieb:

      Jedes Mal, wenn die Einschreibungsphase für die Arme vorbei ist, machen wir uns in der Stadt auf die Suche nach verspätet eingetroffenen Talenten, um diese nachträglich in der Armee aufzunehmen.
      Armee
      Na welch ein Zufall xD

      Schaffe von Drag schrieb:

      „Ehrlich gesagt, Ja! Ihr seid echt unheimlich.kein Punkt“, lachte er seinen Beobachter an.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Doch du bist der erste(groß), der sich in einen Streit zwischen zwei Offizieren einmischen würde und es auch getan hat. Die Frage ist –Wieso?“

      Schaffe von Drag schrieb:

      „Mir wurden gewisse Ideale beigebracht, welche (ich) stets versuche zu verfolgen.kein PunktKomma antwortete Stefan, von der Frage wenig überrascht.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Stefan und Ralis unterhielten sich noch eine ganze Weile an dem Tisch und tranken einen Krug nach dem Anderen.
      klein, da es sich immer noch auf den Krug bezieht. Genauso gut könnte man schreiben: tranken einen Krug nach dem anderen Krug - macht nur keiner, weil es blöd klingt :P

      Schaffe von Drag schrieb:

      Tatsächlich kannten sie sich bereits, doch keiner der Beiden wusste dies. Lediglich Graf Ralis hatte einen Verdacht.
      klein

      Schaffe von Drag schrieb:

      „Das Schwert, die Geschichten und alles Komma was du mir erzählt hast…. Man könnte fast denken, du seist der rechtmäßige ...“

      Schaffe von Drag schrieb:

      „Vergiss (Komma) was ich gerade gesagt habe. Meine Hoffnungen sind da wohl etwas mit mir durchgegangen. Hier!

      Schaffe von Drag schrieb:

      Auf dass wir uns bald wiedersehen!“ Komma rief er noch zum Gasthaus zurück Komma als er sich bereits auf dem Weg in Richtung Festung befand.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Stefan hingegen, kein Komma ging zurück ins Wirtshaus, in welchem er sein Zimmer gemietet hatte.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Diese machte eine Ausnahme und ließ ihn für die nächsten zwei Tage verweilen, wenn er den entstandenen Schaden zahlt und beim Aufräumen hilft.
      falsche Zeitform
      zahlen und beim Aufräumen helfen würde

      Schaffe von Drag schrieb:

      Wieso sollte sie auch jemanden wegschicken, der sich entschuldigt hatte und – was noch viel wichtiger war – zahlt.
      falsche Zeitform - zahlte


      Erstmal ein Lob! Ich finde, der neue Teil ist dir um einiges besser gelungen, als die Teile zuvor. Ich habe das Gefühl, da steckt mehr Zeit drin und du weißt nun, wo es hingehen soll. Das macht schon mal einen guten Eindruck auf mich. ^^ Schön ausgebaut.
      Eine Sache noch:

      Schaffe von Drag schrieb:

      Dich beobachten wir bereits seit du durch die Tore kamst. Auch bei den Garnisonen und als du die Leute gefragt hast, waren wir in deiner Nähe.
      Das kommt mir an der Stelle zu plötzlich. Gerade das hätte man in dem vorherigen Teil einbauen können, als er durch die Stadt läuft. Und schon hättest du dort deine Beschreibungen. Dass Stefan etwas komisch vorkommt und er das Gefühl hat beobachtet zu werden. Damit hast du direkt etwas Spannung in der Geschichte, weil sich der Leser natürlich fragt, von wem oder ob er überhaupt beobachtet wird. Warum er beobachtet wird und der Teil wäre zudem nicht so runtergerattert. ^^
      Die müssen ja kein Hardcore Stalking betreiben, dass er sie aktiv bemerkt, aber an der Stelle kommt es einfach zu plötzlich.

      Die Stelle mit der Wirtin war schon echt witzig. Hüte dich vor dem wütenden Wirt, aber nimm die Beine in die Hand vor einer wütenden Wirtin :rofl: Da habe ich ein schönes Bild einer rundlichen alten Schrulle im Kopf, die da mit hochrotem Kopf herumrennt und mit ihrem Besen in der Luft herumwedelt, als würde sie lästige Tauben von ihrem Gemüsebeet verscheuchen wollen. :rofl:

      Weiter so!

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!
    • Eine sehr interessante Geschichte. Verspricht ja eine epische Story zu werden. Ich kann mich Kyelia nur anschließen. Die Passage mit der Wirtin war lustig, überraschend und hat dem Abschnitt genau die richtige Würze gegeben.

      Allerdings ist auch bei mir ein Fragezeichen bei der überraschenden Rekrutierung aufgetaucht. Sie suchen nach Ende der Frist immer nach verspäteten Rekruten? Klingt zwar nett, aber in meinen Augen auch nicht wirklich realistisch. Wie wäre es, wenn er Ralis vorher, durch eine besondere Aktion auffällt, was ihm aber garnicht bewusst wird. Z.B.: Er steht einer Frau bei, die von einer betrunkenen Stadtwache belästigt wird und schafft es die Situation friedlich beizulegen (was ja risikoreich ist, würde die Situation eskalieren, könnte er seine Aufnahme vermutlich vergessen)
    • @Kyelia Dankeschön :love: Wenn du so ein Bild von der Wirtin hast, hab ich mit sicherheit alles richtig gemacht, denn genau dieses Gefühl wollte ich vermitteln. Als ich den Teil geschrieben hatte, und dieses Klischee aufgriff, konnte ich mich selbst kaum zurückhalten vor lachen :rofl: :rofl:
      @Alexander2213 dankeschön auch dir, die idee ist nett, vielleicht schreibe ich den vorherigen teil tatsächlich noch um, so das es aber dann dennoch zu diesem Teil führt. Will die Wirtin nämlich keinesfalls missen :rofl: :rofl:

      So, letzte Woche hatte ich leider sehr viel zu tun. Dafür gibt's heute mal ein ganzes Kapitel ^^

      Spoiler anzeigen

      Neuerungen sind BLAU markiert
      3 Vor den Toren

      Mit lautem Knatschen, öffnete sich langsam das Südtor und jeder in Drag wusste, dass ein weiteres Mal eine Gruppe junger Männer durch das Haupttor marschierte.

      Dieses Mal war es jedoch anders.
      Nicht nur das Südtor, sondern auch das Nordtor, welches zum Truppenübungsplatz außerhalb der Stadt führte öffnete sich. Der Übungsplatz wurde in den letzten Wochen zum Truppenlager umfunktioniert um, die unter das Kommando des jüngst beförderten, General Lorenz, Graf von Karn, gestellte Streitmacht, unterzubringen.

      Der König wollte die Rebellen, welche im sein Leben zunehmend erschwerten und sich in den südwestlichen Gebieten des Königreiches rumtrieben, ein für alle Mal beseitigen.
      Als die Tore ein zweites Mal lärmten und sich damit wieder schlossen war die Armee von rund 10.000 Mann, vollständig durch die Stadt gezogen und machte sich nun auf den Weg in ihre erste Schlacht.



      Doch nicht nur Lorenz, auch Stefan hatte es in den vergangenen fünf Jahren weit gebracht.

      Während seiner Ausbildung wurde ihm nichts geschenkt. Er wurde weitaus härter und strenger trainiert, als die anderen Rekruten.
      Dies lag zum einen daran, dass Lorenz schon am Tag seiner Rekrutierung sein Potenzial sah, zum anderen an der Tatsache, dass sein Freund und Kamerad Ralis ihn bat sich um den jungen Mann, besonders zu kümmern.
      So schloss Stefan seine Ausbildung nicht nur als Bester ab, sondern begann außerdem die Ausbildung zum Heerführer – ebenfalls unter den Händen Lorenz‘.

      Als sich die Tore mit einem lauten Knall hinter ihnen schlossen, wurde der Lärm, den diese erzeugten, von einem weiteren Geräusch in den Hintergrund gedrängt.

      Alle Bewohner von Drag konnten dieses, welches sich für gewöhnliche Menschen, lediglich wie ein donnerndes Grollen anhörte, wahrnehmen.
      Doch es gab zumindest zwei Wesen in der Stadt, die etwas Anderes, viel Bedeutsameres vernahmen.

      „Hast du das auch gehört?“ fragte Stefan seinen Heerführer, welcher neben ihm ritt.
      Lorenz blickte zu ihm:
      „Den Donner? Ja, den hab ich gehört. Komisch, dabei ist keine einzige Wolke, weit und breit zu sehen.“
      „Donner? Nein, ich meinte die Stimme!“
      „Eine Stimme? Wovon zum Teufel sprichst du? Da war keine Stimme!“ erwiderte der Offizier. Danach begann er mit einem schälmischen Grinsen zu flüstern:
      „Oder hörst du schon wieder Geister?“
      „Sehr witzig. - Ich könnte schwören, etwas hat meinem Namen gerufen.“, antwortete der mittlerweile 21 jährige, wobei er den letzten Teil nur noch flüsterte.
      Stefan sah noch ein letztes Mal zurück in Richtung der Mauern, hinter welchen er die letzten drei Jahre verbrachte.
      Gute Jahre, aber auch mit den ein oder anderen Problemen.
      Die ständigen Menschen, welche von den Mauern „stolperten“, erschwerten das Leben in der Stadt. Einmal hätte ihn einer davon beinahe am Kopf getroffen, seitdem hält er stets einen gesunden Abstand zu den äußeren Wällen.
      Wie sehr er auch versuchte die vermeintliche Stimme zu vergessen – es gelang ihm nicht.
      So plagte er sich den gesamten Weg, dieses Tages mit der Frage, was da nach seinem Namen gerufen hatte.





      An anderer Stelle – in einer kleinen Zelle, im hintersten Winkel von Draks Kerkern – vernahm ein weiteres Geschöpf Auris diesen lautstarken Ruf.
      Eine junge, schlanke Frau, welche, in Lumpen gehüllt, für gewöhnlich den ganzen Tag nur in ihrer Zelle saß und den Kopf geduckt hielt.

      Ihr schwarzes Haar war dunkel wie die Nacht und reichte ihr mit Leichtigkeit bis zum Steiß.
      Als ihre Ohren, ihren Namen wahrnehmen konnten, horchte die Gefangene auf, erhob ihr blasses Gesicht, sah durch das kleine Zellenfenster und schluchzte, während eine Träne nach der Anderen ihre glasigen Augen verließ, welche in allen Farben schillerten:
      „Endlich werde ich frei sein. Er wird mich retten und vor dieser Ungerechtigkeit beschützen.“


      Die Armee machte sich der weilen, auf den Weg in Richtung Süden, dorthin wo die Rebellen, laut den Informationen des Königs, ihr Lager aufgeschlagen hatten.

      Zehn Tage waren sie durch die Ländereien marschiert, als der Graf zum wiederholten Mal, befahl die Lager zu errichten.

      Als Lorenz eine Versammlung der Kommandanten anordnete – bei welcher sich, neben ihm und seinem Schützling, noch weitere dreizehn Personen im großen Zelt einfanden – war es bereits dunkel geworden.

      Sie sprachen gerade über die Vorkommnisse des Tages, als Stefans Sicht zunehmend schlechter wurde. Er konnte immer weniger erkennen, bis er letztendlich mit verschwommener Sicht nur noch die Umrisse eines Gesichtes erkannte. Während die Stimmen des Geschehens um ihn herum langsam verstummten, wurden andere, aufgeregte Stimmen hörbar und immer lauter. Die letzten Worte, welche er vor seinem vollständigen Abdriften erhören konnte, waren Lorenzs:
      „Stefan? Stefan, was ist los? Ste…“



      Blitzschnell riss Stefan die Augen auf und schnellte hoch:
      „Wo bin ich?“
      „Stefan, du bist wach?“, fragte Lorenz nach. Der Heerführer war sichtlich erleichtert, als er seinen Stellvertreter im Feldbett sitzen sah.
      „Du hast uns vielleicht sorgen bereitet, als du plötzlich am Boden lagst.“
      Auch wenn sein erster Eindruck, es von anderen vielleicht nicht vermuten ließ, so war Lorenz ein überaus fürsorglicher Kommandant, welcher stets um seine Soldaten besorgt war.
      „Was ist passiert?“, fragte Stefan verwirrt nach.
      „Was passiert ist? Keine Ahnung, ich hatte eigentlich gehofft du könntest mir das beantworten. Es passiert nicht oft das jemand so mir nichts – dir nichts umkippt und zwei ganze Tage lang schläft!“



      „Scheiße…“, entwich ihm als er sich die Hand an den schmerzenden Kopf hielt.
      „Ich glaube ich erinnere mich!“, fluchte er, während das Pochen in seinem Kopf langsam verschwand, aber immer noch präsent war.
      „Da war... ein Traum!“, stotterte der 21 Jährige langsam und unsicher.
      „Worum ging es?“
      „Scheiße…“, entwich ihm als er sich die Hand an den schmerzenden Kopf hielt.
      „Ich glaube ich erinnere mich!“, fluchte er, während das Pochen in seinem Kopf langsam verschwand, aber immer noch präsent war.
      „Da war... ein Traum!“, stotterte der 21 Jährige langsam und unsicher.
      „Worum ging es?“

      „Ich war... ein Kind... aber nicht dort, wo ich aufgewachsen bin... ein Schloss... Vater... der Thron... Plötzlich wurde alles ganz hektisch... Wir mussten fliehen...“
      Er griff sich ein weiteres Mal an den Kopf, da die Schmerzen wieder stärker wurden, während er über das Geträumte nachdachte.
      „Wir flohen durch die Katakomben. Zuerst waren wir drei, danach nur noch zu zweit.
      Mehr weiß ich nicht.“

      Stefan erzählte alles nur in Bruchstücken, woraus er sich selbst keinen Reim machen konnte, als er Lorenz verwirrt ansah.
      Dieser erwiderte seinen Blick mit großen Augen und flüsterte vor sich hin:
      „Ralis hatte Recht!“

      Version 2.1


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      Nur Verrückte Hier
      Komm Einhorn wir gehen

      :jennagorn:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Schaffe von Drag ()

    • So, da ich jetz mal etwas Zeit habe das ganze zu korrigieren und die verbesserungsvorschläge noch mal genau zu betrachten habe ich das mal gemacht
      und noch eine frage an dich @Kyelia


      Kyelia schrieb:

      Niemals würde dieser Mann zusehen, wie ein Unbewaffneter vor seinen Augen getötet wird (falsche Zeitform) wurde.
      klingt das dann nicht irgendwie komisch? Bzw schließt dass das "würde" am anfang nicht schon mit ein? :/
      Muss erlich gesagt zugeben, dass ich es nicht so mit den Zeitformen habe :whistling:

      Und ja den roten faden habe ich tatsächlich endlich gefunden. der neue prolog hat da ungemein geholfen :saint:
      Nur Verrückte Hier
      Komm Einhorn wir gehen

      :jennagorn:

    • Hey @Schaffe von Drag,
      Habe mir dein nächstes Kapitel dann auch mal zu Herzen genommen und mir geht das einen winzigen Ticken zu schnell. :|
      Nicht, weil der du den Weggang des Heeres so schnell beschrieben hast, sondern eher, weil eigentlich so viele ,scheinbar wichtige, Dinge geschehen.
      Stefan hört Stimmen, Er bricht urplötzlich zusammen, hat einen Traum und erwacht nach ZWEI Tagen wieder? Hey, das sind super wichtige Infos, die du nur beiläufig und sehr knapp erwähnt hältst.
      Vom Stil her bleibt dein Kapitel den Vorgängern treu und auch was die Form betrifft habe ich eigentlich Nichts auszusetzen.
      Neben meinem Problem mit der Erzählgeschwindigkeit, hätte ich aber auch hier und da noch ein paar Verbesserungsvorschläge. ^^

      1. 80.000 Soldaten in einer mittelalterlichen Stadt? =O Das ist leider sehr, sehr unwahrscheinlich. Selbst bei Städten wie Minas Thirit (Herr der Ringe) würde die Maximale Anzahl an, in der Stadt stationierte, Soldaten nicht höher als 10.000 ausfallen. Dafür ist der Platz einfach zu beschränkt. Eine gewaltige Streitmacht von 80.000 Mann benötigt Platz. Lass sich das Heer doch zusammen bauen. Hier und da treffen neue Fürsten mit einer neuen Menge an Soldaten zu dem Hauptheer dazu. (Nebenbei gestaltest du dann auch den Weg des Heeres etwas spannender ;) )
      2. Schilder die Frau im Kerker ruhig noch etwas deutlicher. Das Alter beispielsweise würde ich eher dann einstreuen, wenn einer deiner Hauptpersonen auf sie trifft ("Sie war vielleicht gerade zwanzig, aber ihre schwarzen Augen durchbohrten....").
      Wenn sie jetzt so im Kerker liegt, beschreib ihre blasse Haut, die zerfetzten Kleider u.s.w. -> Lass sie noch mysteriöser wirken!! :thumbup:
      3.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Bald schon sollte die Streitmacht auf den Feind treffen!
      Mhh, das finde ich ehrlich gesagt etwas überflüssig. Und nimmt zudem auch etwas Spannung von den Schultern deiner Geschichte. Der Leser darf immer wieder auch mal im Dunkeln gelassen werden, wir wissen ja, dass die Armee nicht aufgebrochen ist um Blümchen zu pflücken. ;)

      4. Die Sitzung der Heerführer mit Lorenz darfst du ebenfalls etwas genauer schildern. Vor Allem den Part, in dem Stefan das Bewusstsein verliert. Der ist ungemein wichtig und vorallem kannst du die Überraschung in der Situation vielleicht etwas besser verpacken.
      Meine kleine Idee wäre, Stefan erstmal mit zuhören zu lassen und ihn nach und nach in seinen Traum abdriften zu lassen. Und dann, zack, ist er weg. Und dann wechselst du vielleicht kurz die Perspektive und zeigst uns die Reaktion der anwesenden Heerführer.

      Das wars, nicht falsch verstehen, dein Kapitel ist gut und das was ich jetzt hier einwerfe sind zudem sehr persönliche Ansichten und eine Kritik auf sehr pingeligem Niveau. :stick:
      Hoffentlich gehts bald weiter...

      LG Lehaidin
      "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
      - Gandalf -
    • ich sollte aufhören im müden Zustand zu lesen.

      Schaffe von Drag schrieb:

      klingt das dann nicht irgendwie komisch? Bzw schließt dass das "würde" am anfang nicht schon mit ein?
      Muss erlich gesagt zugeben, dass ich es nicht so mit den Zeitformen habe
      Klar. Passt dass so :patsch:
      Der Satz klingt in meinen Ohren aber dennoch irgendwie seltsam.
      Ich würde ihn so umstellen, dass nur noch eine Form von werden drin ist :hmm:

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!