Die Drachen von Karint [Arbeitstitel]

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    • Hey,
      ich finde, dass es an sich wieder ein gutes Kapitel geworden ist.

      Eins ist mir aber schon aufgefallen:

      Schaffe von Drag schrieb:

      Die Art, wie sie zu kämpfen wusste, war einzigartig. Es kam einem Bändertanz gleich, aber anstatt der Bänder, waren es Wasserschwaden, die ihren Gesten folgten und um sie durch die Luft tänzelten.
      "(...) aber anstatt der Bänder (kein Komma) waren es Wasserschwaden, (...)

      Mehr möchte ich an Fehlern auch gar nicht melden, das haben die anderen Beiden ja schon getan.

      Ich finde auch deine Wortwahl oft auch echt schön, vor allem eben bei Manas Kampfstil. Und ich find´s gut, dass du deinem Schreibstil so treu bleibst. Den mag ich.

      LG,
      Blue
      I will do what QUEENS do. I will RULE.


      Mutant
      Vaalanur












    • Danke Euch ^^

      @Lehaidin Du wirst lachen aber das mit dem Namen hatte ich zuerst sogar so wie du es jetzt vorschlägst :rofl:
      Gut dann eben: "Back to the Roots"

      @Kyelia Die länge der Teile habe ich absichtlich etwas kürzer gemacht, da ich so meine 2 Parts pro Woche besser einhalten kann, deswegen versuche ich immer zirka eine A4 seite zu posten. Zugegeben der ein oder andere Teil ist vielleicht etwas kürzer, aber dafür kommen auch hin und wieder etwas längere.
      Ich werde aber nach Kapitel 6 höchstwahrscheinlich eh eine Pause mit der Geschichte einlegen und im Weltenbau-Bereich an Karint selbst arbeiten. :D
      Damit ich mir dann bei der Geschichte auch leichter tue.

      @BlueRosesInMyHeart Freut mich dass dir mein Schreibstil so gefällt :love:

      EDIT: @Kyelia beeüglich der 2000 Männer, war es ja eigentlich so gedacht. Lorenz und die anderen Kommandanten wussten, dass sie keine Chance haben, aber was willst den machen in so einer Situation? Fahnenflucht? (Witzig dass mir das jetz einfällt, denn dazu kommt noch was) Rückkehr nach Hause? (Da würde ich sie wahrscheinlich alle Köpfen lassen und dass will ich nicht :girl_devil: )
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    • So, diesmal sage ich nicht viel außer:

      Viel Spaß mit dem Höhepunkt des Kapitels, auf den auch die vorherigen hinarbeiteten. Man könnte fast sagen Kapitel 5 ist das Ende der ersten Arc :D


      Das Erwachen des Prinzen (3/5)

      Als Stefan Mana erspähte, begannen seine Kopfschmerzen zurückzukehren. Doch – so schmerzvoll es auch war – ließ er sich davon nicht beirren.
      Der stellvertretende Kommandant der Armee schnappte sich seinen Bogen und wollte ihn gerade spannen. Durch den enormen Zug, den er aufbringen musste um die weit entfernte Fremde zu treffen, brach dieser jedoch in zwei Teile und fiel zu Boden.


      Als die Ablenkung durch das Spannen der Waffe verflog, ergriffen ihn die Schmerzen erneut. Diesmal kamen sie derart stark, dass er zusammen brach und in die Knie ging.
      Nach einer gefühlten Ewigkeit, welche tatsächlich nur an die 5 Sekunden ausmachte, verschwanden die Schmerzen plötzlich.
      Er spürte gar nichts mehr, alle Schmerzen und Sorgen, waren innerhalb eines Momentes wie weggefegt.
      Die Atmung viel im so leicht wie noch nie und er hatte ein komisches Gefühl. Es fühlte sich nach Freiheit an, aber gleichzeitig auch, als wäre er in einen Käfig gezwängt.
      Als würde er wissen was passiert, griff Stefan nach seiner Klinge und hielt sie waagerecht vor sich hin. Während seine rechte Hand den Schwertgriff fest umschloss, begann sich die linke Hand langsam vom Knauf, über den Drachen und den Mythrilliumstein, bis zur Spitze der Klinge zu wandern.
      Wie in Trance machten seine Gliedmaßen alles von selbst und als die Linke sich über seine Waffe bewegte, begann diese sich zu verändern. Aus dem einfachen Kurzschwert, formte sich ein himmelsblauer Bogen, welcher mit feinen goldenen Linien verziert war. Oben und Unten am Griffstück, bildeten sich, an den Verbindungen zu den Wurfarmen, welche Drachenschwingen ähnelten, zwei kleinere Mythrilliumsteine.


      Es war ein Schauspiel, das beinahe zu schön war als dass es nur er alleine sehen konnte. Niemand sah ihn während der Verwandlung, denn alle waren auf die Schlacht konzentriert.

      Als die Verwandlung vollendet war, spannte er seinen neuen Bogen. Mit einer Kraft die ihm selbst fremd war, zog er den Pfeil nach hinten.
      Als er seinen Griff löste, schnellte der Pfeil nach vorne. Mit Windmagie verstärkt, erreichte er eine Geschwindigkeit, welch sogar Stefan, Lorenz und Ralis, als sie vor drei Jahren vor der Wirtin flüchteten, übertraf.
      Der wirbelnde Kegel, welcher sich hinter dem Geschoss bildete, bestand aus reinster Luft und riss eine Schneise zwischen die Armeen.
      Den dieses Mal zielte er nicht auf die feindliche Anführerin, sondern in einer geraden Linie über das Schlachtfeld, um die Kämpfe zu unterbrechen.
      „Genug!“, hallte es durch die Reihen der Soldaten und Magier. So laut dass es jeder hören konnte, denn der Wind verstärkte seine Stimme.


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    • Ja, @Schaffe von Drag,
      Das nenne ich einen sehr guten Abschuss deines ersten Aktes. Wirklich schön geschrieben. Ich entdecke so gut wie keinen Fehler, den ich dir nur zu gerne ankreiden würde. :D Nein, im Ernst, wirklich ein sehr schönes Kapitel. Stefans Erinnerungen kommen ja scheinbar etwas zurück und wow, also das nenne ich mal einen Selbstbewussten Auftritt :thumbsup:
      Hoffentlich geht es bald weiter, möchte doch jetzt zu gerne hören, was Stefan zu sagen hat, nachdem er mal schnell eine Schlacht pausiert hat. ;)

      LG Lehaidin
      "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
      - Gandalf -


    • wow... also ich hab gerade die Welt, den Anfang und den Prolog gelesen...
      ich weis noch nicht ob alle drei Abschnitte der Prolog sind? oder wie die drei Abschnitte so zusammengehören... das hab ich nicht so gecheckt..
      aber ich fand sie alle drei sehr schön =)
      Sehr gute Schreibweise... man kann es schön lesen... es entsteht so ein bisschen was im Kopf =) und man möchte wissen was da jetzt los ist..
      vorallem diese dramatische und aussichtslose Situation in der die Drachen sich befinden fand ich super =)
      (ich liebe Drama! ich finde es gut immer mit sowas anzufangen :D )
      daher will ich unbedingt wissen was da jetzt passiert ist und wie sie jetzt klar kommen werden... welchen Schritt sie jetzt gehen
    • @cell Es freut mich das dir die Geschichte gefällt. Zur Erklärung

      "Die Welt Mysthral" war mein erster Versuch eines Prologes, den ich dann aber nur als kurze Weltbeschreibung hergenommen habe.
      (Eine genauere und ausführliche Beschreibung der Welt findest du im Weltenbau-Forum.

      Der Prolog soll einen einblick in die aktuellen Geschehnisse zeigen. Wobei ich dazu sagen muss, dass der Prolog erst etwas später in der Geschichte spielt. :whistling:

      Der Anfang soll einen Einblick vor der Zeit geben zu der die Geschichte beginnt. Also vor Stefans Ankunft in Drag Man könnte es aber auch als eine Art zweiter Prolog sehen. :hmm:

      Zu den Drachen: Tatsächlich habe ich die "Geschichte" der Drachen nach dem Prolog im Grunde schon fertig. Jetzt muss ich diese nur noch in die Hauptgeschichte einarbeiten :this:
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    • so zu Teil 1 =)

      Schaffe von Drag schrieb:

      Stefan staunte nicht schlecht, als sich die Tore zur Hauptstadt Drag öffneten und er die wundervoll verzierten Häuser sah. Egal wo man in der Stadt hinsah, man erblickte an jeder Ecke Verzierungen, Dekorationen und Statuen von magischen Wesen.
      Die Straßen waren überfüllt mit Menschen. Noch nie hatte er derart viele an einem ort getroffen. Abgesehen vom Trubel direkt auf dem Hauptweg, war auch in allen Seitengassen und vor den einzelnen Gebäuden allerhand los.
      Während der Reisende sich durch das Gemenge quetschte entging ihm nicht der überwältigende Anblick der Festung, welche auf dem Drachenberg thronte.
      Einst hatten dort die Ältesten unter den Echsen ihren Sitz. Als diese jedoch begannen zu verschwinden, errichteten die Menschen, unter der Führung der Wächter, die Festung, um im Gegensatz zu den anderen Königreichen, die starken Wesen zu ehren, welche einst über die Welt wachten.
      ich finds sehr sehr gut wie du alles beschreibst, das kann man sich echt gut vorstellen! ich wünschte ich könnte das auch so gut =)
      du kannst das ausschmücken echt gut und das projeziert mir ein Bild in Kopf. Super!

      Und hammer gut fand ich hier den Begriff "die Ältesten der Echsen" xD xD xD das ist echt toll.... davor im Prolog und so geht es um die großen und mächtigen Drachen... und hier einfach nur Echsen xD ich habs zumindest gefeiert! ich fand das sympatisch =)


      Schaffe von Drag schrieb:

      Wieso, das hatte der alte Mann, mal wieder nicht verraten. Lediglich etwas in der Art wie:
      „Es ist wichtig für das Königreich und ich bin dein Vater! Also tust du was ich sage!“
      auch dieser Teil, hat mir sehr gefallen!! xD -> sympathie

      Schaffe von Drag schrieb:

      Es schrie gerade nach einem Scherz und doch war es keiner.
      phu okay... sagt man das wirklich so? "schrie nach einem Scherz".... hört sich komisch an... aber gut, ich hab auch nen Migrationshintergrund xD xD xD kann also auch daran liegen

      Schaffe von Drag schrieb:

      Der knapp 45 Jahre alte Mann von 1,87, welcher einen Ziegenbart trug – den Stefan am liebsten mal mitten in der Nacht abgeschnitten hätte, so hässlich wie er diesen fand – hatte ihn bereits einmal auf eine drei-wöchige Reise geschickt.
      ahahahah -> sympathie

      Schaffe von Drag schrieb:

      Ziel war es einen „speziellen“ Kochtopf aus einem Dorf, des Nachbar-Königreichs holen, an dessen Grenze die beiden lebten.
      Auf dem Rückweg, entdeckte der erschöpfte Junge, in einem kleinen Dorf mit Marktplatz, welches gerade mal zwei Tage von ihrem Heim entfernt war, den gleichen Topf.
      -> sympathie :D

      Schaffe von Drag schrieb:

      'Sofern es sich nicht um ein Wolfsrudel handelt'
      handelte..


      also dein Schreibstil ist mir bis jetzt echt sehr sympathisch =)
      sehr gut!
    • okay ich hab tatsächlich was gefunden, was nicht so toll klingt...

      Schaffe von Drag schrieb:

      Es war ein Mann, welchen er, vom Alter, an die 25 Jahre einschätzte, stattlich gebaut und er trug eine Rüstung des Königreichs, welche durch einen schwarzen Raben auf der Brust erkennbar war.
      irgendwas an diesem Satz ist ungewöhnlich, die Kommas... oder die Länge... oder die Verschachtelung... keine Ahnung... aber es liest sich bissl komsich...

      Schaffe von Drag schrieb:

      „Na wartet, euch werd' ich‘s zeigen!“, mischte sich plötzlich die Wirtin ein „Untersteht euch, auch nur daran zu denken, hier einen Kampf abzuhalten! Ihr habt sie doch nicht mehr alle, das ist hier keine Arena sondern ein anständiges Wirtshaus. Schert euch doch zum Teufel!“
      wieder die Sympathie xD

      Schaffe von Drag schrieb:

      „Egal wie viele wilde und tödliche Kreaturen oder Monster du bereits getötet hast, wenn du jemals das Pech haben solltest auf einen wütenden Wirt oder –Gott behüte – gar eine erzürnte Wirtin zu treffen. – Dann Lauf!“
      und wieder! xD
      echt witzig zu lesen :D
    • @cell Danke habe es etwas umformuliert, klingt jetzt denke ich besser.

      Und für dich und alle anderen jetzt der 4. teil von Kapitel 5 Viel Spaß ^^

      Das Erwachen des Prinzen (4/5)

      Lorenz und Mana, welche dem Pfeil und seinem Luftwirbel gerade noch ausweichen konnten blickten mit großen Augen in Richtung des Schützen, welcher sich nun ebenfalls in Bewegung setzte und auf die beiden Anführer zukam.
      Die Beiden und ihre Heere verfolgten sprachlos die Schritte des Mannes, welcher soeben eine Schlacht mit einem einzigen Pfeil angehalten hatte.
      Als Stefan bei den beiden ankam begann er zu rufen:
      „Was ist eigentlich Los mit Euch?"
      Gerade wollten Mana und sein Kommandant etwas sagen, doch er ließ sie nicht:
      "Haltet den Mund!", schrie er "merkt ihr denn gar nicht, dass wir alle hier das selbe Ziel verfolgen?"
      Die Armeen blickten verwirrt durch ihre Reihen als er fortfuhr:
      "Soldaten des Thronräubers! Diese Rebellen, wie ihr sie nennt, versuchen das Land von der Unterdrückung eures Heerschers zu befreien. Euch zu befreien! Und dennoch kämpft ihr gegen sie?“
      Getuschel ging durch die Reihen der Soldaten, welche ihren stellvertretenden Kommandanten nicht wiedererkannten.
      „Und ihr“, begann er erneut an die Magierarmee gewandt „Wieso kämpft ihr gegen jene Menschen die ihr eigentlich befreien wollt? Glaubt ihr wirklich sie hätten eine Wahl? Ihre Familien leben im Königreich und benötigen Essen! Ihr wollt ihnen helfen, dennoch schlachtet ihr sie ab. Auf jeden Mann den ihr hier tötet folgen weitere, die in der Hauptstadt verhungern, weil ihnen niemand mehr ein Essen auf den Tisch bringt.“
      Nun wandte er sich wieder an alle: "Ihr wollt das Königreich befreien? Wieso seid dann ihr es die dem im Weg stehen?"

      Nun begannen auch die Rebellen über ihre Taten nachzudenken. Allen voran bereuten jedoch Mana und Lorenz ihre Taten.
      Lorenz war einst Soldat in der Armee des letzten Königs. Aufgrund, dass er sein ganzes Leben Soldat war, hatte er keine andere Wahl, als die auch weiterhin zu bleiben.

      "Wer bist du?", fragte Lorenz und brach das Schweigen.
      "Jetzt steht er schon vor Euch und Ihr erkennt Euren Prinzen immer noch nicht?", schob Mana ein.
      "Prinz?"
      Stefan räusperte und begann sich vorzustellen:

      "Prinz Stefan der Erste, Einziger Sohn Magnus, des Vierten, genannt 'der Gütige' und rechtmäßiger Erbe des Drachenthrones von Karint.
      Mana strahlte:
      "Du erinnnerst dich!"
      „Ja. Ich erinnere mich. An alles. Ich habe stets zu dir aufgesehen Schwester, doch nun enttäuschst du mich und entehrst das Andenken an unseren Vater. Du handelst unüberlegt und vorschnell. Nicht wie Vater es uns gelehrt hat.“
      Während er diese Worte von sich gab starrte er ihr mit ernster Miene in ihre Azurblauen Augen, die von ihrem Talent das Wasser zu manipulieren zeugten.

      Ohne auf ihre Reaktion zu warten richtete er sein Wort wieder an die Magier und Soldaten:
      „Diese Schlacht ist vorbei! Hier wird heute niemand mehr Kämpfen! Begebt euch zurück in eure Lager und wartet bis eure Anführer zu euch sprechen."
      Lorenz und die Prinzessin, nickten ihren Hauptmännern zu und befahlen ihnen damit, bis auf weiteres, den Rückzug.

      Nachdem die Fronten sich in ihre Lager zurückgezogen hatten, traffen sich Mana, in Begleitung eines weiteren Mannes, sowie Lorenz und Stefan im Lager der königlichen Armee zum Kriegsrat.

      Zwar vertraute Mana dem Prinzen, doch ihre Berater bestanden darauf, dass sie zumindest einen Mann als Geleitschutz mitnahm.
      So versammelten sich die Drei und Manas erster Berater, an einem abgelegenen Lagerfeuer und begannen ungestört zu sprechen.
      „Dieser Bogen“, begann Lorenz die Unterhaltung „Ist das der für den ich ihn halte?"

      Version 2.0


      Ok ich muss hinzufügen das ich die zweite Hälfte des Partes abgeändert habe. (Formulierungen, Satzstellungen und einzelne Passagen umgeschrieben, hinzugefügt oder gestrichen.

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    • So, eigentlich wollte ich diesen Teil schon Montag veröffentlichen, aber ich habe leider keine Zeit gefunden, deshalb kommt das ganze einfach jetzt.


      Viel Spaß mit dem letzten Teil von Kapitel 5
      (Ehrlich gesagt bin ich nicht ganz zufrieden mit dem Teil, weshalb ich über euer Feedback sehr Dankbar wäre)


      Das Erwachen des Prinzen (5/5)


      „Ich bin erstaunt, dass ihr darüber Bescheid wisst, General“, klinkte sich Mana verwundert in die Frage, die eigentlich an Stefan gerichtet war ein.
      „Natürlich, jeder Soldat, der dem letzten König diente, kennt diesen Bogen. Sowie auch die anderen legendären Waffen von Karint, welche nur den Mitgliedern der königlichen Familie vorbehalten sind. Den Zweihänder mit gewellter Klinge, Eures Vaters durfte ich vor einigen Jahren selbst in Aktion erleben."
      "Ja, aber nicht jeder hat die Ehre eine der legendären Waffen führen zu dürfen. Niemand weiß wieviele es tatsächlich gibt, nur dass sie in den Drachenkriegen benutzt wurden um den Sieg zu erringen."
      "Es gibt fünf!", sprach Stefan nun dazwischen, "Fünf Waffen, fünf Königreiche! Sie als Waffen Karints zu bezeichnen ist also falsch. Ihr verwechselt sie mit jenen Waffen, welche das magische Potenzial der königlichen Familie erkennt und dieses unterstützen, indem sie sich in die geeignetste Waffe verwandeln. Wie die unseres Vaters"
      „Richtig, jedoch ist diese Verwandlung endgültig und kann nicht rückgängig gemacht werden, auch kann sich die Waffe kein zweites Mal verwandeln“, fügte Mana noch hinzu.

      „Prinzessin, entschuldigt aber wir haben immer noch keine Beweise, dass es sich bei diesem Mann tatsächlich um euren Bruder handelt!“, mischte sich Manas Berater ein.
      „Das stimmt, aber es gibt einen einfachen Weg das herauszufinden."
      "Wie meinen?"
      "Seit jeher tragen die Mitglieder unserer Familie mehr als einen Namen. Der Erste wird als öffentlicher Name gehandhabt den jeder kennt, dann gibt es noch die verborgenen Namen, welche das Schicksal der Person preisgeben, so sagt man. Diese verborgenen Namen, bleiben den Mitgliedern der Königsfamilie vorbehalten und wie ein Schatz gehütet, für genau solche Fälle. So können sich die Familienmitglieder jederzeit untereinander sicher sein, dass sie nicht mit einem Hochstapler reden.“
      Der vermeintliche Prinz, welcher sich bisher zurückgehalten hatte, nickte zustimmend.
      Also nennt mir meinen Namen! Stephanos Miles Lorica“, forderte Mana ihn auf.
      Wie Ihr wünscht, Mana Aavaa Azolla, oder besser gesagt: Wassernixe von Karint“, antwortete Stefan, während er spöttisch die Zunge rausstreckte. Im selben Moment sprang Mana ihm um den Hals.
      „Endlich habe ich die wiedergefunden, kleiner Prinz“, flüsterte sie ihm ins Ohr, während ihr eine Träne über das Gesicht streifte und auf Stefans Schulter tropfte.
      „Vielleicht hast du’s nicht bemerkt aber so klein bin ich nicht mehr“, entgegnete er fröhlich, als er sie langsam zurückdrückte.
      „Für mich wirst du immer mein kleiner Bruder sein“, lächelte sie ihn überglücklich an.
      Lorenz räusperte sich.
      „Es freut mich ja das ihr euch wiedergefunden habt, aber könnten wir dennoch zurück zum Thema kommen?“
      „Ja, entschuldigt“, antwortete Stefan und Mana nickte zustimmend.
      „Ich gehe davon aus ihr wollt den König stürzen, Hab ich recht?“
      Diesmal nickte Stefan.
      „Nun als General seiner Streitkräfte kann ich das nicht gut heißen. Doch als Soldat eures Vaters und Heerführer, der an die Bedürfnisse und Wünsche seiner Männer denkt, von denen niemand den aktuellen Stand der Dinge gutheißen kann, muss ich euch helfen“, zwinkerte Lorenz den beiden zu, „Wie sieht der Plan aus?“
      „Zuerst müssen wir die Armee vergrößern. Selbst mit den verbleibenden 6.500 Soldaten und 5.000 Magiern, haben wir gegen die vereinte Streitmacht des Königs nicht den Hauch einer Chance“
      "Aber wie?"
      „Gute Frage.“
      Plötzlich riss Mana ihre Augen auf:
      „Der Wald!“

      Version 2.0


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    • So, @Schaffe von Drag,
      War etwas länger nicht mehr so aktiv, hab derzeit viel um die Ohren. Aber jetzt hab ich doch tatsächlich mal ein paar Minütchen Zeit für deine Geschichte gefunden und mir Teil 4/5 und 5/5 durchgelesen.
      Zuerst: Gute Fortführungen, wenngleich auch etwas zügiges Erzähltempo. Ich persönlich bin ja bekanntlich ein Fan von Ausschweifungen und Detailreichtum. ;)

      Zu 4/5:
      Was mir zu Beginn schon mal gefällt, ist die Idee, wie du das Problem mit den beiden Armeen angehst und die starken Worte von Stefan verwendest um klar zu machen: <Hey, wir könnten uns zusammentun und uns nicht gegenseitig abschlachten.>
      "Alle haben das gleiche Ziel" Finde ich ganz gut und es ist mal was neues. Erst hatte ich damit gerechnet, dass sich beide Armeen einfach nur abmetzeln und irgendwann einer gewonnen hat und seinen Siegeszug fortsetzt, aber hey, mal was Neues.
      Dann bin ich ein riesen Fan von diesem Bogen, die Hintergrundgeschichte gefällt mir gut und schließt irgendwie bei mir zu Parallelen zu Herr der Ringe (Fünf Ringe wurden den Zwergen gegeben in ihren Hallen aus Stein). Artefakte einer längst vergessenen Welt, die damals in den Drachenkriegen benötigt wurden um den Sieg zu erringen.
      Um bei dem Kapitel 4/5 zu bleiben, hier gefällt er mir einfach durch seine Wirkung mal eben eine Schlacht zu unterbrechen und einen gewaltigen Windstoß durch die Reihen der Kämpfer zu fräsen. Nebenbei dient er ja noch als sehr gefährliches Megafon :D
      Der Rest des Kapitels ist jetzt eher unauffällig und ich habe ansonsten auch kaum Negatives bemerkt. Trotzdem ist auch hier immer wieder meine persönliche Ansicht präsent, dass dir ein bisschen Detail gut tun könnte.
      Übrigens:
      Den Einschnitt mit der dünnen Schrift als "Background" hat mir sogar ganz gut gefallen (Hatten ja auch mal ein Privatgespräch über das Hintergrundwissen deiner Geschichte)

      Zu 5/5:
      Mana hat also eine "weiche" Seite. :D Freut mich, dass die Geschwister jetzt wieder vereint sind.
      Dem Gespräch kann man gut folgen, du wiederholst dich selten. Was mich etwas wundert sind die Waffen, die die königliche Familie unterstützen. Also das Potential eines Familienmitglieds erkennt und sich in das verwandelt, was das Familienmitglied eben am besten kann. Diese Vorstellung fand ich jetzt etwas komisch und vielleicht auch nicht zwingend notwendig. Magische Waffen sind ja irgendwie immer auf den der sie führt angepasst (Ein Eismagier würde zum Beispiel nie einen Feuerstab verwenden). Das du hier auf den Waffentyp eingehst ist mir natürlich schon klar, finde das jetzt aber eher zu kompliziert. Ein paar uralte und mächtige Waffen, die seit Jahrhunderten im Besitz der Königsfamilie sind, hätten es vielleicht auch getan, aber das ist deine Geschichte ^^
      Trotzdem hätte ich vielleicht grade hier nochmal ein bisschen den Bogen rausgeholt und ihn genauer beschrieben. (Du weißt, ich liebe Details ;) )
      Die Namensidee von Mana und Stefan ist zwar simpel, aber passt mir hier wirklich gut, zumal du direkt das Band der Geschwister mit Sticheleien verzierst (Wassernixe :D ). Das hat mir gut gefallen.
      Lorenz Anschluss an das Heer ist denke ich ziemlich logisch. Stefan hat ja schon auf dem Schlachtfeld ein paar überzeugende Argumente liefern können.
      Alles in Allem finde ich das Kapitel gut und weiß nicht so recht, warum du selbst nicht so zufrieden damit bist. Es geht nahtlos in der Form weiter, in der deine vorigen Kapitel auch geschrieben wurden und ich finde nicht, dass es in irgend einer Form negativ auffällt.
      Hat mir gut gefallen. :thumbsup:

      LG Lehaidin
      "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
      - Gandalf -


    • @Lehaidin schön das es dir weiter so gefällt.

      Spoiler anzeigen

      Lehaidin schrieb:

      Aber jetzt hab ich doch tatsächlich mal ein paar Minütchen Zeit für deine Geschichte gefunden
      Ein paar Minuten, aber der Kommentar ist beinahe länger als mein gesammtes fünftes Kapitel :rofl:

      Lehaidin schrieb:

      Erst hatte ich damit gerechnet, dass sich beide Armeen einfach nur abmetzeln und irgendwann einer gewonnen hat und seinen Siegeszug fortsetzt, aber hey, mal was Neues.
      Um ehrlich zu sein, bin ich nicht so der große Schlachten erzähler, weshalb ich mir auch noch nicht sicher bin wie ich das ganze mit dem Finale angehen werde. Aber hey, das dauert eh noch, darüber mach ich mir dann mal sorgen XD

      Lehaidin schrieb:

      Dann bin ich ein riesen Fan von diesem Bogen
      Mir auch :D

      Lehaidin schrieb:

      Mana hat also eine "weiche" Seite.
      Nun dazu muss ich sagen, bei Mana ist mir wohl das eine oder andere daneben gegangen. Sie war eigentlich als "Weiche" Frau geplant, die aber dennoch gewaltig auf den Putz hauen kann und nicht als "Harte" Kriegerin, die auch mal ihre nette Seite zeigt. :/
      Aber hey, das beste passiert bekanntlich durch zufall.

      Lehaidin schrieb:

      Was mich etwas wundert sind die Waffen, die die königliche Familie unterstützen. Also das Potential eines Familienmitglieds erkennt und sich in das verwandelt, was das Familienmitglied eben am besten kann. Diese Vorstellung fand ich jetzt etwas komisch und vielleicht auch nicht zwingend notwendig. Magische Waffen sind ja irgendwie immer auf den der sie führt angepasst (Ein Eismagier würde zum Beispiel nie einen Feuerstab verwenden). Das du hier auf den Waffentyp eingehst ist mir natürlich schon klar, finde das jetzt aber eher zu kompliziert. Ein paar uralte und mächtige Waffen, die seit Jahrhunderten im Besitz der Königsfamilie sind, hätten es vielleicht auch getan, aber das ist deine Geschichte
      Den Teil werde ich wahrscheinlich tatsächlich noch mla überarbeiten, war ja auch einer der Teile die mir nicht gepasst haben.
      Dort habe ich meine erste Idee (Die Familienwaffen), mit einer weiteren (den legendären Waffen) vermischt.
      Ich weiß nur noch nicht ganz welche Idee ich im endeffekt weglassen werde.

      Lehaidin schrieb:

      Alles in Allem finde ich das Kapitel gut und weiß nicht so recht, warum du selbst nicht so zufrieden damit bist. Es geht nahtlos in der Form weiter, in der deine vorigen Kapitel auch geschrieben wurden und ich finde nicht, dass es in irgend einer Form negativ auffällt.
      Deshalb hab ich das ganze ja trotz allem veröffentlicht, da ihr da neutraler ran könnt, ich habe meist noch nadere Ideen die ees nicht hinein schaffen und dann kommt es mir so vor als würde etwas fehlen.
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    • Ich will auf "Zum nächsten Teil" klicken ;(

      Ich muss zugeben ich hab gedacht Lorenz stirbt in diesem Kapitel (Ich weiss, wäre was früh aber man weiss ja nie). Ansonsten gerne mehr davon, fehlt ja nur noch eine im Bunde der Königlichen Familie wenn ich mich nicht irre.

      Und ja ich fand Mana nach ihrer Einführung in die Geschichte auch ziemlich gut aber Stephanos Miles Lorica (genialer zweitname übrigens, und das sage ich nicht nur weil ich den gleichen zweitnamen besitze :rolleyes: ) Aktion mit dem Pfeil + seine starken Worte danach machen ihn bei mir momentan zum lieblings Char. Kann sich aber immer ändern :)

      Nun noch eine Frage
      Du sagtest das wäre der erste Arc, hast du schon eine ungefähre Ahnung auf wie viele es hinaus laufen wird?

      Schaffe von Drag schrieb:

      Nun dazu muss ich sagen, bei Mana ist mir wohl das eine oder andere daneben gegangen. Sie war eigentlich als "Weiche" Frau geplant, die aber dennoch gewaltig auf den Putz hauen kann und nicht als "Harte" Kriegerin, die auch mal ihre nette Seite zeigt.
      Aber hey, das beste passiert bekanntlich durch zufall.
      Oh, gerade erst gelesen. Aber ich muss sagen gerade diese Power Frau Mana hat mir ziemlich cool gefallen. Wie sie sich die rüstung anlegt und nen scheiss auf die Sabernden Männer gibt die nur die Fassade aus "Hey ist Prinzessin und sieht gut aus" sehen. Aber ja wie du schon sagtest, Beste-Zufall und so nh
    • @Etiam Danke, freut mich das dir die Geschichte gefällt :D


      Fehlt ja nur noch eine im Bunde der Königlichen Familie wenn ich mich nicht irre.

      Weißt du mehr als ich? Wer soll den noch fehlen in der Familie :huh:


      Cooler zweitname, finde ich auch. Im nächsten Kapitel (oder wars das übernächste) kommt da noch was zu.


      Wie viele "Arcs" es werden kann ich dir nicht sagen. War ja eigentlich nur ein Vergleich.
      Aber ich weiß bis jetzt noch nicht mal was in 4 Kapitel passiert, bis aufs Ende der Geschichte und die kernstelle schreibe ich ja alles spontan :D
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    • Schaffe von Drag schrieb:

      Fehlt ja nur noch eine im Bunde der Königlichen Familie wenn ich mich nicht irre.

      Weißt du mehr als ich? Wer soll den noch fehlen in der Familie
      Ah ok, kann sein das ich hier was durch einander bringe^^ Habe deinen Prolog nicht zu anfang sondern zwischen drin gelesen und da war ja die rede von einem Sohn und 2 Töchtern. Das in Kombi mit der noch "unbekannten Dame" im Verließ hat mich dann wohl vollends abdriften lassen^^

      Ich werd es mir gleich nochmal in ruhe durchlesen. Gestern war ich einfach erschlagen von der Menge die das Forum bietet
    • So meine Lieben.

      Da ich meine kleine Schreibblockade endlich überbrückt habe, wird es doch nicht wie geplant eine Pause nach Kapitel 6 geben sondern weitergehen. :thumbup:
      Ich glaube ich habe eine gute Lösung für mein Dilemma mit dem Übergang von einem Ort zu einem anderen gut hinbekommen, aber seit gespannt :D

      Dafür werde ich allerdings den Weltenbau nur sporadisch weitermachen und mich vorwiegend auf die Geschichte konzentrieren, eventuell noch mal überarbeiten und ausschmücken. (Weltenbau liegt mir nicht so wie ich bemerkt habe, zumindest nicht wenn ich mich auf die Geschichte konzentriere :P )

      Ihr dürft also gespannt bleiben. 8o

      Nun dürfen die Sterblichen zurückgehen, ihr bescheidenes Leben leben und mir der Prinzessin huldigen :queen:

      Edit: Da ich Montag und Dienstag viel zu tun habe folgt der nächste Teil wahrscheinlich erst am Mittwoch ;(
      Nur Verrückte Hier
      Komm Einhorn wir gehen

      :jennagorn: