Winterlyrik 1/2

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    • Winterlyrik 1/2

      Hey, hier ein kleines Gedicht (das Erste von Zweinen).
      Viel Spaß beim Lesen!

      Winter


      Der Wind bläst kalt auf weiter Flur,
      zieh ich hinaus, auf unbestimmte Spur,
      das Grase raschelt, die Raben krähen,
      was tät ich nur, wenn mich die Wölfe sähen,
      ich würde rennen, laufen, hasten,
      niemals, nirgens rasten.

      Doch nun steh ich alleine dort,
      in dieser Welt, alles andre fort,
      nur ein Specht schlägt langsam und bedächtig,
      an des Baumes Schale nächtig.
      Doch ich ziehe weiter, immer weiter,
      werde aber niemals heiter.


      LG Basti
      Die Nacht ist dunkel, unsere Seele ist dunkel.
      Wir sollte die Nacht lieben, denn sie ist uns ähnlich.
      Doch wir fürchten die Nacht, wie wir die Abgründe unserer Seele fürchten.
      Ich liebe die Nacht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sarius ()

    • Ein kleiner Tipp zunächst: Wenn du vor dem Reinkopieren erstmal den BBCode aktivierst (kleines Quadrat links über dem Textfeld) werden keine Zeilen frei, wo sie nicht sollen.
      Sonst aber sehr hübsch. Eine romantische, wenn auch düstere Naturbeschreibung. Der Winter des Lebens, wenn Krankheiten wie der graue Star zuschlagen, die ewige Wanderung, bis man doch vom Tod erwischt wird. Die scheinbare Sinnlosigkeit, die einem die Freude nimmt. Gerade dieses "niemals, nirgends rasten" finde ich gut - es bricht aus dem Versmaß aus und zeigt so die Atemlosigkeit...
      Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
      -Mutter Teresa
    • Schönes Gedicht mit einigen schon sehr guten Stellen und auch noch ein paar, wo man eventuell noch nachbessern kann. :)

      Sarius schrieb:

      in der Welt, überzogen von grauem Star,
      An dieser Stelle versteh ich den Reim nicht ganz. Meinst du damit die Augenerkrankung? Es klingt etwas gezwungen an dieser Stelle und es würde sich wahrscheinlich lohnen, diese Zeile nochmal zu überarbeiten.

      Sarius schrieb:

      zieh ich hinaus, mit einem Stocke nur,
      Inversionen sind ja immer so eine Sache. Ich für meinen Teil versuch sie ja eher zu vermeiden, aber das ist natürlich jedermanns eigene Sache, allerdings kommt es mir so vor, als hätte man es hier etwas mit der Satzumstellung übertrieben. Wenn dir ein Reim fehlt, könnte man auch irgendetwas mit "Stock und Schnur" nehmen.

      Sarius schrieb:

      ich würde rennen, laufen, hasten,

      niemals, nirgens rasten.
      Das klingt wirklich sehr, sehr schön! :thumbsup: Ich habe nichts daran auszusetzen, aber ich will in meinen Kommentaren ja auch nicht nur rummeckern :whistling: Gerade das "niemals, nirgens" klingt sehr aufgewühlt und atmosphärisch.
      "Vem har trampat mina svampar ner?!"
    • Hey,
      Entschuldigung , dass der 2. Teil nicht kommt ich bin familiär grade ziemlich beschäftigt mit u.a. dem Geburtstag meinen Vaters :bday:
      Aber der 2. Teil wird kommen, sobald ich Zeit hab.

      LG Basti
      Die Nacht ist dunkel, unsere Seele ist dunkel.
      Wir sollte die Nacht lieben, denn sie ist uns ähnlich.
      Doch wir fürchten die Nacht, wie wir die Abgründe unserer Seele fürchten.
      Ich liebe die Nacht.