Tod eines Magiers

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Lieber @Alexander2213
      Ich fand die Kampfszene stimmig. Jetzt kommen einige der Protagonisten zusammen. Ich bin gespannt. Katharina scheint ja ganz in Ordnung zu sein, zumindest läßt sie sich nicht einschüchtern.

      Spoiler anzeigen

      Alexander2213 schrieb:

      In den Geschichten kommt die Kavallerie immer rechtzeitig.
      Schau mal ob Kavallerie gut passt. Die taucht ja eher in Western auf.
      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz
    • Was ein langer Text. Ich muss zugeben, ich habe mich lang dazu überreden müssen, es zu lesen. Vielleicht findest du zukünftig eine Stelle, an der du solche langen Teile teilen kannst :)

      Ansonsten war das ein interessanter Teil und der Kampf war gut geschildert. An einigen Stellen hätte man sicherlich noch mehr daraus machen, gerade der Kampf von Thomas und Klaus endet doch sehr rasch. Dafür, dass zumindest einer von ihnen schon im Krieg war. Kurzer Auftritt der beiden :rofl: Auch die Tatsache, dass die Frau urplötzlich mitten im Text einen Namen bekam, hat mich etwas verwirrt und Gregori wie aus dem Nichts auftauchte. xD
      Aber schön, das zumindest ein Teil überlebt hat.
      Ingesamt fand ich den Teil gut geschrieben und auch stimmig und nachvollziehbar.
      Ich hoffe, im nächsten Teil tauschen die verschiedenen Charaktere ein paar Informationen aus. Das müsste theoretisch schon viel bringen, wenn alle genau wissen, mit wem sie es zu tun haben :hmm: Dieser Julius ist wirklich eine Kackmurmel. Wehe er hat Branko umgebracht! :fuck:

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!
    • @Sensenbach

      Das mit der Kavallerie habe ich mal zur Reiterei geändert. Die Anspielung auf die immer im letzten Moment auftauchende Wild-West-Lavallerie war zwar gewollt, sollte aber nicht ganz so direkt rüberkommen.

      @Kyelia

      Kleinere Teile kann ich gerne machen. Da ich meist eine größere Passage fertigmache, damit alles halbwegs schlüssig ist, bin ich dann immer versucht sie gelich vollständig reinzustellen. Aber kann ich ja auch ordentlich dosieren!

      Mit dem Namen der Frau ist es so eine Sache. Da bin ich noch unschlüssig. Branko kennt ihren Namen ja, von seiner Lauschaktion, die anderen allerdings nicht. Vielleicht sollte Julius sie beim vorpalaver mit Namen ansprechen, z.B. weil sie irgendetwas macht was ihm nicht passt.

      Gregori sollte auch scheinbar aus dem nichts kommen. Hoffe es war nicht zu überraschend. (Aufgrund seines Alters ist er langsamer als Ulrich, hat aber sein verspätetes eintreffen zum Überaschungsangriff genutzt).

      Für mehr blümchenpflückende Orks, blutrünstige Elfen und vegetarische Drachen!
    • Hier dann mal ein kleinerer Abschnitt. Ich habe auch mal die Schriftgröße etwas erhöht. Wie macht sich das beim lesen?

      Auf Messers Schneide

      „Stirb mir nicht weg, Lorentz“, sagte Jasira. Lorentz war immer noch halb weggetreten und stöhnte leicht. Sie hatte ihn auf den Bauch gedreht und betrachtete seinen blutenden Rücken.
      Ohne zu den Wachen aufzuschauen, die um sie herumstanden, sagte sie:
      „Ich brauche heißes Wasser, sauberes Leinen und wenn irgendwas an Heilkräutern da ist, auch das. In einem solchen Anwesen gibt es sicher jemanden, der was hat“, sagte Jasira rasch und ignorierte die Wache gleich wieder.
      Die Lederrüstung war von vielen kleinen Teilen zerfetzt worden. Aus einigen der Löcher quoll Blut heraus. Doch für Jasira hatte eine Wunde am Hals Priorität. Hier hatte ihn keine Rüstung geschützt. Sie fühlte die Stelle rasch mit der Hand ab. Da war ein Splitter, mit den Fingerspitzen griff sie in die Wunde. Behutsam zog sie ihn raus, während das Blut immer stärker herausfloss. Dann fühlte sie die Wunde rasch ab, während das helle Blut immer stärker herausschoss. Sie konnte mit den Fingern nichts spüren, sie hoffte nur, dass sie nichts übersehen hatte, doch jetzt musste es schnell gehen, sonst würde er verbluten.
      „Halte ihn fest“, befahl sie einer Wache, die mit weit geöffneten Augen die Behandlung verfolgte.
      Sie zog ihr schmales Messer, das sich beim Schnitzen und anderen handwerklichen Arbeiten schon oft bewährt hatte. Die leicht gebogene schwarze Klinge war mit elfischen Zeichen verziert und der rotbraune Griff war kunstvoll aus Holz geschnitzt.
      Sie fühlte die Magie in dem Messer, mit ihrem Talent aktivierte sie die Kraft und lenkte die Energie in die gewünschte Richtung.
      Die Klinge leuchtete und wurde heiß, die Symbole glühten und die Wache war drauf und dran, Lorentz loszulassen, um zurückzuweichen.
      „Festhalten, sofort“, schnauzte Jasira ihn an, kurz darauf hielt sie die Klinge an die Wunde am Hals. Lorentz bäumte sich auf, dann lag er ruhig, vermutlich hatte er das Bewusstsein verloren.
      Eine weitere Wache erschien: „Wir haben nach dem Heiler geschickt. Doch ich fürchte, es wird eine Weile dauern bis er da ist. Eine heilkundige Dienerin ist unterwegs.“
      Jasira nickte ohne innezuhalten. Sie hatte Lorentz auf den Bauch gedreht.
      Mit der Klinge versuchte sie die Lederrüstung aufzutrennen, um möglichst schonend an die Wunde auf seinem Rücken heranzukommen. Das robuste Leder hatte der scharfen Klinge kaum etwas entgegenzusetzen. Das Leinen seines Hemdes war mit dem Blut verklebt. Zahlreiche Splitter hatten Lorentz getroffen. Zum Glück hatte die Rüstung die meisten kleineren Stücke abfangen können. Doch an sechs Stellen war sie durchgedrungen.

      Die Wache erschien mit zwei Dienern im Schlepptau. Einer trug ein Holzgestell mit einem kleinen Kessel voller Wasser, das noch etwas dampfte. Die Andere, eine ältere Frau mit grauen Haaren, hatte ein paar Kräuter mitgebracht. Sie schien schnell zu verstehen, worauf es ankam. Sie warf ein paar Kräuter in den Topf. „Das Wasser wirkt gut gegen den Wundbrand.“ Jasira sah nur kurz auf und arbeitete dann rasch weiter.
      Sie entfernte das Hemd. Dann besah sie sich die Wunden genauer. Sie versuchte Leinenreste und Splitter rasch zu entfernen. Alles was zurückblieb, jedes kleinste Teilchen, konnte sich entzünden und Lorentz Leben kosten. Die ältere Dienerin reichte Jasira Leinen, das in das Wasser getaucht war. Sorgsam säuberte sie die Wunden, die daraufhin noch stärker zu bluten anfingen. Das war nicht grundsätzlich schlecht, schließlich spülten dadurch auch Kleinteile wie Fasern aus den Wunden. Doch der Blutverlust wurde langsam ernst. Jasira griff zu ihrem Messer und brannte zwei größere Stellen aus. Lorentz zuckte nur kurz, bevor er gleich wieder das Bewusstsein verlor. Bei den anderen kleineren Wunden hielt sie nur kurz die Spitze der Klinge an die Oberfläche, um den Blutfluss etwas zu verringern. Mit in das heilende Wasser getauchtem Leinen verbanden sie und die Dienerin Lorentz. Sie hatten alles getan, was in ihrer Macht stand.
      Furchtsam fühlte sie seinen Puls, er war schwach, sehr schwach. Er ist stark, er packt das, versuchte sie sich selber Mut zu machen. Warum nur musste ich das Kästchen gleich öffnen. Es ist alles meine Schuld.

      Für mehr blümchenpflückende Orks, blutrünstige Elfen und vegetarische Drachen!
    • Lieber @Alexander2213
      Gut geschriebener verständlicher Anschnitt. Mir kommt es entgegen, wenn die Abschnitte,wie jetzt, etwas kürzer sind (ein wenig länger ginge aber) und die Schriftgröße ist für mein Alter wie gemacht. ;)


      Spoiler anzeigen

      Alexander2213 schrieb:

      und wenn irgendwas an Heilkräutern da ist, auch das
      Irgendwas an Heilkräutern geht nicht. Du brauchst etwas, das die Blutung stillt und desinfizierend wirkt.

      Alexander2213 schrieb:

      Die Lederrüstung war von vielen kleinen Teilen zerfetzt worden.
      "Teile" vielleicht besser "Splitter"

      Alexander2213 schrieb:

      Aus einigen der Löcher quoll Blut heraus.
      "heraus" könnte weg

      Alexander2213 schrieb:

      Sie fühlte die Magie in dem Messer, mit ihrem Talent aktivierte sie die Kraft und lenkte die Energie in die gewünschte Richtung.
      "mit ihrem Talent" könnte weg.

      Alexander2213 schrieb:

      Die Wache erschien mit zwei Dienern im Schlepptau.
      "Schlepptau" ist ungewöhnlich für das mittelalterliche Setting, in dem sich auch der Erzähler bewegen sollte. "in Begleitung?"
      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz
    • Sehr gute Länge (vllt schon wieder etwas sehr kurz? Ich bin doch auch neugierig, wie es weiter geht) Aber mach du, wie es dir richtig erscheint. :)
      Ich drücke die Daumen, dass Lorentz nicht stirbt. Wäre ja schade um ihn und die Mühe, die sich Jasira um ihn gibt. :) Aber ich hoffe das Beste.
      Fakt ist, die Ermittler haben einen herben Rückschlag einstecken müssen. :hmm:

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!