Die Fesseln der Finsternis

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    • Windweber schrieb:

      "dass der Einäugige torkelt" - solche Formulierungen mit "am" würde ich vermeiden, ist sehr umgangssprachlich.

      Da hast du natürlich recht ich muss zugeben, dass mir das in dem Augenblick schwer viel das anständig zu beschreiben.
      Man muss sich ja vorstellen, dass Elena in ihrer Zelle hockt und gar nichts mehr sieht nach dem die Tür zu Bruch gegangen ist. Also sie hört das alles ja nur. Deswegen habe ich diesen Kampf auch erstmal recht kurz gehalten schon alleine, weil sie Waffen noch gar
      nicht kennt. Da wollte ich mich einfach nicht in Umschreibungen verlieren.


      Mit dem Surren warst du schon auf dem richtigen weg, alleine dieses Geräusch ist etwas sehr Prägendes für Elena. Weshalb sie eben so zusammen zuckt. Im 2.Teil wird das noch mal verdeutlicht. Dann versteht man das auch besser, also nein sie wird nicht getroffen.
      Ich fand selbst voll blöd mit Cliffhanger, es war aber leider die einzige Möglichkeit für einen Abschluss. Es wäre sonst einfach zu lang geworden.
    • Night Sky schrieb:

      Ich fand selbst voll blöd mit Cliffhanger, es war aber leider die einzige Möglichkeit für einen Abschluss.
      Um einem Missverständnis vorzubeugen - der Cliffhanger ist nicht schlecht und nichts Schlechtes! Im Gegenteil - gut dosiert eingesetzt ist er ein tolles Stilmittel. Gerade die Form hier im Forum gibt die Möglichkeit, es einzusetzen und diese Chance darf gerne genutzt werden. Deiner ist gelungen, also nur Mut dazu! Damit vergraulst du Leser nicht, du hälst sie am Ball (darum macht man das auch in modernen Serien so gern, wobei sich der Cliffhanger da stark abnutzt, weil er viel zu oft und regelmäßig verwendet wird). :)
      Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
      -Mutter Teresa
    • Auf die Rechtschreibung gehe ich nicht ein. Wenn du in Bezug darauf Hilfe möchtest, melde dich bei mir.

      Da sieht man mal wieder, dass man keine riesengroße Welt braucht, um eine spannende Geschichte zu schreiben. Eine Gefängniszelle reicht vollkommen aus.

      Nun hat sich die Tür geöffnet, man begegnet diesen anderen Wesen, die so fürchterlich entstellt sind. Da kommt schon die Frage auf, ob sie sich von Elenas Genen Heilung erhoffen. Oder jagen und hassen sie einfach alles, was anders aussieht?

      Möglich wäre auch, dass sie Elena fürchten, weil sie alle vernichten kann, es ihr aber noch nicht bewusst ist.

      Dieser Donnerschlag, hat die Stimme irgendetwas damit zu tun? Oder gibt es noch mehr wie Elena, die gekommen sind, um sie zu retten?

      Windweber schrieb:

      Um einem Missverständnis vorzubeugen - der Cliffhanger ist nicht schlecht und nichts Schlechtes! Im Gegenteil - gut dosiert eingesetzt ist er ein tolles Stilmittel. Gerade die Form hier im Forum gibt die Möglichkeit, es einzusetzen und diese Chance darf gerne genutzt werden. Deiner ist gelungen, also nur Mut dazu!
      Ich sehe das auch so.
      Auch wenn heute dein warmes Blut die Erde gierig trinkt,
      so bist du es, der tanzend auf den Knochen der Feinde singt.
    • Night Sky schrieb:

      Ich habe mir da echt Mühe gegeben auf viele dinge zu achten. Ist alles nur manchmal etwas demotivierend wenn, man seine Aussetzer hat und sich im Text wieder neu orientieren muss
      Ich finde, du hast eine wahnsinnig tolle Art, Dinge zu beschreiben, eine gewisse Atmosphäre und Spannung aufzubauen. Man merkt, dass du dir Mühe gegeben hast, zumindest soweit ich das beurteilen kann. Da ich nicht weiß, wie es ist, wenn man unter einer dissoziativen Wahrnehmungsstörung leidet, kann ich mich natürlich nicht wirklich in deine Situation hineinversetzen. (du brauchst dich aber auch nicht unter Druck zu setzen...wenn du mal einen schlechten Tag hast, dann quäl dich nicht. Wir können durchaus auch mal ein bisschen warten, bis es weitergeht)

      So, nun zum Inhalt: Diese Kreatur mit der Peitsche ist echt widerlich. Klingt wirklich ein wenig nach einer Deformierung durch Verstahlung oder so.Merkwürdig finde ich aber, dass die Finger der einen Hand mit dem Handschuh verwachsen sind... und dass diese Eiterpusteln aufplatzen ...ähhhh...vielleicht ist das auch eine Krankheit, irgendeine Seuche oder sowas...

      Ich habe allerdings den Verdacht, dass das, was da auf dem Flur sein Unwesen treibt und die Explosionen hervorgerufen hat, die Kavallerie ist, die Elena da rausholen wird. (zumindest hoffe ich das jetzt mal) :)

      Bin gespannt, auf was das hinauslaufen wird...

      Viele Grüße,
      Rainbow

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rainbow ()

    • Vielen lieben dank für deine Herzlichen Worte. @Rainbow
      Um dir vielleicht eine Idee davon zu geben,...man merkt meistens nicht was man da tut.

      So ich habe das 2.Kapitel umbenannt. Kreuzungen passt besser wie ich finde, es treten neue Charaktere auf und es geht auf den Story verlauf zu. So gesehen könnte man, dass 1.Kapitel auch als Prolog auffassen.


      Kreuzungen
      Teil 2


      Eine Frau betritt den kleinen Raum in der Elena ihr bisheriges da sein verbracht hat. Sie sieht Elena zuerst nicht, da sie neben der Tür kauert und sich ganz klein gemacht hat. Sie bleibt ihr aber nicht lange verborgen und dreht sich zu ihr.Sie schaut Elena prüfend an, ihre Mimik ist ernst „Bist du verletzt?“
      möchte sie von Elena wissen. Elena schüttelt zurückhaltend mit dem Kopf, die Frau schaut auf die Fußfessel weiter entlang der Kette bis zur Befestigung an der Wand. Elena beobachtet sie dabei genau. Ihr fällt die Kleidung auf, sie wirkt auf Elena sehr anmutig. Obwohl sie eine Hose trägt, hat sie darüber einen diagonal geschnitten, dunkelblauen Rock an. Als besonders elegant empfindet sie, den verschnörkelten goldenen Oberarmreif Schmuck. Oben herum macht die Kleidung, ähnlich wie die Hose
      einen metallischen Eindruck. Beides schmiegt sich betonend an ihr, zudem erkennt sie blaue Verzierungen. Ihre Schuhe die höher werdend zu Beinschienen werden, runden ihre elegante, anmutige Erscheinung ab. Da ist aber etwas besonders auffallend an ihr, ein schimmernden grünen Stein, der in einem Armreif gefasst ist.

      Die Frau wendet wieder sich zu Elena, dabei kniet sie sich auf einem Knie hin. Sie beugt sich leicht vor, Elena erkennt ihr Braunes zerzaustes Haar, die sie zu einem
      Zopf gebunden hat. Auf der Stirn hat sie eine leichte Schürfwunde, die etwas blutet. Elena empfindet ihren Blick immer noch, als ernst aber aus der Nähe ist da was Mitfühlendes in ihren dunkelbraunen Augen. Elena ist von ihrer anmutigen Erscheinung komplett eingenommen. Vorsichtig geht die unbekannte mit ihr Hand an Elena´s Wange. Elena schreckt etwas zurück, wird aber gleich ruhiger bei der warmen Berührung. Langsam wischt sie Elena etwas Staub mit ihrer weichen Hand aus dem Gesicht.
      Elena´s blick weicht nicht von ihr, noch nie hat sie jemand angelächelt.Sie empfindet es nicht als bedrohlich aber, als sehr ungewohnt.

      „Ich bin Loren.“, stellt sich die Frau vor. Loren „du brauchst keine Angst vor mir zu haben, wir sind hier um dir zu Helfen.“

      „Du darfst ihnen nicht vertrauen!“, drängt die Stimme in Elena flüsternd dazwischen.

      Hustend betritt ein Mann die Zelle „Loren, der Chef will hier bald wieder weg du...“ , Er gerät ins Stottern, er vergisst was er sagen wollte bei Elena´s Anblick. Die ihn selbst kurz eingeschüchtert ansieht. „Was soll ich?...Hajar! Hakt Loren nach.
      „Ist sie das?“ , richtet er sich leise fragend an Loren.
      Entnervt bejaht Loren das „Jetzt sag mir was er will!“ Hajar fängt sich wieder, er teilt Loren mit das der Chef gern gehen möchte. Da dieser dem Frieden hier nicht traut, es war ihm schlicht zu einfach. Loren stimmt dem zu und schickt Hajar wieder zurück. Sie zückt ein Messer, dessen Klinge kurz türkisblau aufleuchtet, sie versucht damit die Fußfessel auf zu bekommen. Ihr fallen die vielen kratz spuren dabei auf. Loren fängt an sich auszumalen, was Elena hier erlebt haben könnte. Besonders stellt sie sich ihr die frage, ob es denn das richtige sei. Was sie hier tun. Elena schaut Loren dabei zu wie sie versucht die Fessel aufzubekommen, sie zuckt dabei immer mal wieder zurück. Sie ist es einfach nicht gewohnt von anderen Menschen berührt zu werden. Loren fällt das auf, das dies Elena Unbehagen bereitet, sie versucht so behutsam wie möglich mit ihr zu sein. Loren möchte Elena ein paar Worte zu entlocken. „Hajar ist ungehobelt .... aber kann auch richtig liebenswürdig sein.“
      Elena kann dazu nichts sagen, denn ihr gehen ganz andere dinge durch den Kopf. Sie weiß noch gar nicht wie sie reagieren soll, wenn Loren die Fessel auf bekommt. Schließlich kennt sie ein Leben ohne dies nicht.Ihr wird allmählich bewusst, dass sie diese Zelle verlassen wird. Was vorher unvorstellbar war, es bereitet ihr große Sorge. Da sie keine Idee
      hat was sie erwarten könnte.

      Mit einem kurzen klick fällt die Fessel von ihrem Gelenk, Loren lächelt auf „Siehst du, jetzt bist du frei.“
      Elena kann es nicht glauben sie tastet die stelle, wo die fessel saß ungläubig ab. Es fühlt sich ungewohnt an, Elena ist den Tränen nahe, sie schaut Loren mit großen dankbaren Augen an. Loren steckt das Messer wieder weg und richtet sich wieder auf. Sie bietet Elena eine Hand, um ihr aufzuhelfen. Elena zögert nicht und
      nimmt die Hilfe an. Zusammen stehen sie in der Tür dabei macht Elena zum ersten Mal einen schritt heraus.
      „Wo müssen wir hin?“ , fragt Elena zaghaft „Nur den Flur entlang und dann nach rechts, dass hier ist nur ein ganz kleines Gebäude.“ , erklärt Loren ihr. „Es war mal ein kleines Versorgungslager des Aurelianischen Heere's.“

      Elena nimmt Loren´s Erklärungen gar nicht wahr sie muss nur daran denken, wie sich das frei bewegen anfühlt. Sie äußert sich dazu mit bedenken „Soweit bin ich noch nie gelaufen.“
      Aus Mitgefühl legt Loren ihren Arm um sie abzustützen, langsam führt sie Elena den Flur entlang. Elena ist sehr schwach auf den Beinen, zudem wankt sie etwas. Es kostet ihr
      einiges an Kraft auch wenn, sie von Loren gestützt wird. Elena kommt dem leblosen Körper des Einäugigen immer näher. Sie schafft es nicht ihren nervösen blick von, diesem zerfetzen Körper zu lösen. Loren möchte Elena zu verstehen geben, das alles in Ordnung ist. Doch Elena verliert immer mehr die Kontrolle über ihre Atmung, selbst Loren bleibt dies nicht verborgen. Vorsichtig schleift Elena ihre nackten Füße über den Boden an dem Körper vorbei, sie kann dabei die Peitsche sehen. Dies schnürt Elena die Luft ab ihr Herz pocht dabei, rast es bis zur Entkräftung. Elena verliert im schwindel das Gleichgewicht, nach Luft ringend fällt sie aus Loren´s Armen die noch versucht Elena zuhalten. Schmerzhaft verkrampft sich ihr Herz, schweißgebadet fast sie sich an die Brust.
      Loren beugt sich runter zu ihr, sie will mit ihrer Hand vorsichtig Elena´s Schulter berühren. Um sie etwas zu beruhigen. Doch kommt sie nicht drum herum durch Elena´s zerrissenes Hemd, die Narben sowie Wunden die grade am heilen sind zuerkennen. Loren erinnert sich, wie diese Kreatur mit der Peitsche ihre Waffe zerschlug und eine Furche in der Wand hinterließ. “Kann das sein?“ , überlegt Loren sich.
      Wieder stellt sie sich die Frage, ob es denn das richtige ist was sie hier tun. Loren ist zwiespältig, aber es hindert sie nicht daran etwas Mitgefühl zu zeigen. Sie hilft Elena wieder auf, die stark mit den Tränen kämpfen muss.

      Zusammen gehen sie um die Ecke, dass helle Licht von außen scheint Elena entgegen. Es löst bei ihr einen brennenden Schmerz aus, das ihre Augen tränen lässt. „Meine Augen sie tun weh.“ , Elena kneift ein Auge zu und blinzelt dem anderen Auge. Loren redet ihr beruhigend dabei zu „Lass dir Zeit, niemand hetzt dich hier.“ aber Hajar der zu ihnen zurück eilt, unterbricht den Moment „Loren der Chef!“
      Loren schnauft, die Augen verdrehend aus. Elena merkt die Anspannung Loren´s
      „Ist schon gut, ich glaub ich kann das schaffen.“ Tatsächlich gewöhnen sich Elena´s Augen schnell an das Licht, ihre Sicht wird immer klarer.
      Je näher sie dem Ausgang kommen, umso deutlicher hören sie schallenden Donnergrollen der durch die Luft hallt.

      Draußen angekommen schaut Loren entsetzt in den Himmel, während sich Elena noch orientieren muss. Fassungslos hält sich Loren eine Hand vor dem Mund.
      Durch die tief hängenden dunklen Wolken, die einen leichten Ascheregen herabrieseln lassen. Treten Feuerbälle in die Atmosphäre ein, die donnernd den Himmel beschallen. Dessen explosionsartigen Aufschläge die Luft bis zu ihnen vibrieren lassen.
      Elena die mit alldem gar nichts anfangen kann, verfolgt mit erstaunten Augen eine flocke aus Asche, die sie auf ihrer Hand gleiten lässt. Mit den Fingerspitzen der anderen
      Hand, erfühlt sie die Flocke, die sofort zu Staub wird. Es hinterlässt eine graue Verfärbung auf ihrer Hand, so wie die vielen Bäume um dem Ausgang herum. Sie sind
      ebenfalls von graue Asche bedeckt, kahl, nur noch Geäst ist übrig. Durch die ein lauer Wind weht.
      Ein angespannter bärtiger Mann kommt, zusammen mit Hajar auf Elena und Loren zu. Dabei hinterlassen sie tiefe Fußabdrücke mit ihren schweren Stiefeln, auf dem ausgedörrten Asche bedeckten Boden. Hajar übergibt Loren ihren blauen Mantel, den sie zuvor draußen hat liegen lassen. Liebevoll reicht sie ihn an Elena weiter und legt den Mantel behutsam um Elena. Instinktiv kuschelt sich Elena in den weichen warmen Stoff, gleichzeitig weist Loren darauf hin „Wir brauchen was zum Anziehen für sie, so kommt sie nicht weit.“

      „Im unserm Fahrzeug haben wir bestimmt was.“ , antwortet der bärtige Mann argwöhnisch.
      „Ich bin Leutnant Aron Colee,... du bist?.“ , richtet er sich förmlich fragend an Elena.
      Zögernd leise Antwortet sie „Elena.“
      „Gut dann weiß, ich ja jetzt nach wem ich rufen muss. Falls du mal verschwindest.“
      Aron macht auf die brennenden die Feuerbälle aufmerksam, die durch die Wolken hinweg das Licht in eine rote Dämmerung färben.
      „Das was da so spektakulär vom Himmel fällt, sind die Überreste der Argestia, eine Solaris Klasse.“ , deutet er im verärgerten unterton an.
      „Die Jägerbuchten waren voll mit evakuierten Menschen“ , fügt Hajar hin zu. „Das war es, wir haben keine Schiffe mehr im Orbit.“ , sagt Hajar weiter.

      Asche von der Kleidung abklopfend kommen zwei weitere Männer dazu „Wir haben nichts gefunden, wir sind völlig allein hier.“
      „Das gefällt mir alles nicht.“ grübelt Aron misstrauisch vor sich hin. Er nutzt den Moment die Männer, Elena vorzustellen. „Das sind Varn und Kargan.“ Da nun alle da sind, ist für Aron ein guter Augenblick alle aufzuklären.
      „Dieses Ding dass sich im Orbit um Maaran befindet hat, die Argestia zerstört dessen Trümmerteile nun auf Maaran herab stürzen. Gleichzeitig hat Aurelia´s Flotte alle Evakuierungen abgebrochen, sie haben den Planeten Maaran aufgegeben.“

      Bestürzt über diese Nachrichten tauschen die Männer sorgenvolle blicke aus. Doch Kargan der nur Elena anstarrt dreht seinen Kopf langsam zu Varn, der direkt neben ihm steht.
      „Wir hätten sie einfach erschießen sollen, meinetwegen hätte sie hier auch verrotten können!“ , flüstert er heimlich.
      Varn nickt leicht zustimmend. Hört aber auch Aron weiter zu, wie er vorschlägt nach Velocarin aufzubrechen.
      Loren schüttelt ablehnend mit dem Kopf, dringend davon abratend richtet sie sich an Aron „Die Stadt ist eine Bestie, dass ist zu gefährlich!“

      Aron weiß von den zuständen in der Stadt, schließlich war sie einer der ersten Städte auf Maaran die sich selbst überlassen worden sind. Er ist sich aber sicher, dass es ihre einzige Chance ist von diesem Planeten runter zukommen.
      „Velocarin hat einen großen Raumhafen, gut möglich, dass wir dort etwas finden was uns weiterhilft.“
      „Außerdem ist die Stadt von hier gut zu erreichen, andere Städte sind weiter weg.“ , stimmt Hajar zu aber auch er hat wie Loren starke bedenken.

      Elena verfolgt das Gespräch aufmerksam, sie kann sich langsam ein Bild machen. Vielleicht kann sie von ihnen Antworten bekommen, warum sie gefangen war. Sie ist dankbar dafür, dass sie von Aron und seinen Männern befreit wurde. Aber sie wird das Gefühl nicht los, dass sie in einer andere Art von Gefangenschaft geraten ist.
      Die Stimme in ihr bekräftigt ihr ungutes Gefühl.
      „Sie wissen etwas, sei nicht dumm Elena. Warum sollten sie in so einer Situation, an einem Ort wie diesem auftauchen?“
      „Was soll ich jetzt machen?“ , murmelt Elena im Mantel vor sich her.
      „Sobald du etwas erholt bist und was zum anziehen hast, schleiche dich davon. Laufe einfach weg!“ , schlägt die Stimme vor.
    • Okay, jetzt wird es interessant. Obwohl ich nach wie vor im Dunkeln tappe, ehrlich gesagt. Also nochmal kurz zusammengefasst:

      Loren, Hajar, Aaron, Varn und Kargan gehören offensichtlich einer Einheit an...das heißt, es herrschen kriegsähnliche Zustände, das Raumschiff die Argestia ist allem Anschein nach abgeschossen worden (war das deren Zufluchtsstätte?) sie sind auf einem Planeten gelandet, der Maaran heißt. Kargan und Varn äußern sich ziemlich abfällig über Elena und lassen durchblicken, dass sie sie ebenso gleich hätten erschießen können. (gar nicht nett!) Die Evakuierung wurde abgebrochen, das heißt, sie sind auf sich alleine gestellt und müssen zusehen, wie sie da wieder wegkommen. Sie müssen in die nächstgrößere Stadt nach Velocarin, wo es einen Raumhafen gibt, wenn sie eine Chance haben wollen, von diesem Planeten zu entkommen...
      Soweit zumindest habe ich es mir zusammengereimt :) Die arme Elena scheint irgendwie vom Regen in die Traufe gekommen zu sein. Aber alles ist erst mal besser, als diese Zelle mit diesen ekligen Kreaturen. Bin schon gespannt, was sich hinter alldem verbirgt....SPANNEND!

      Viele Grüße,
      Rainbow
    • Gut, deine Rechtschreibung mag ausbaufähig sein, deine Geschichte hat mich dennoch gepackt. Ich bin vielleicht froh, dass Elena da raus ist! Die Stimme mahnt zwar zur Vorsicht, ich bin mir aber alles andere als sicher, ob ihr zu trauen ist. Schlechter als bisher kann es ihr ja ohnehin nicht ergehen. Aber es bleibt spannend - du machst eindeutig klar, dass die Leute nicht außer Gefahr sind. Wenn Elena zurückmüsste, wäre das sicher schlimmer als der Tod... Loren ist auch interessant, ihre Kleidung klingt so gar nicht soldatisch oder für eine Rettungsaktion perfelt geeignet. Und dieser Kargan gefällt mir nicht - warum sollte er Elena erschießen? Was kann sie für den Angriff? So viele Fragen!

      Night Sky schrieb:

      Es kostet ihr
      einiges an Kraft auch wenn, si
      Da hast du mitten im Satz die Zeile gewechselt. :)
      Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
      -Mutter Teresa
    • So,
      Ich probiere es zurzeit mit einem anderem Schreibprogramm, zudem hat Rainbow Übriggebliebende Fehler rausgenommen und mir noch tolle Tipps gegeben.
      An der stelle noch mal ein Danke schön, an Rainbow. Wenn jetzt noch Fehler da sind, dann ist es meine Schuld. Da ich es selbst einfach nicht sehe.
      Ansonsten viel spaß beim Lesen.



      Kapitel 3
      In der Stille



      Nachdem Aron und Hajar die Verhältnisse klar gestellt haben, treten sie alle gemeinsam den Rückweg zu dem Fahrzeug an, das die Crew eine Stunde von dem Versorgungslager entfernt hat stehen lassen. Elena, die sich wie ´mitgeschleift` vorkommt, fängt an, sich tiefere Gedanken über ihre Situation zu machen.
      Der Weg führt durch den Wald, die Stille, die hier herrscht ist beängstigend. Unterstreicht wird dies von dem lautlos fallenden Ascheregen, der immer stärker zu werden scheint. Elena spürt genau, dass sich hinter dieser Stille etwas verbirgt, etwas, das sie beobachtet. Nur die sich im Wind bewegenden Äste der Bäume sind zu hören, wie sie klappernd aneinanderschlagen. Kargan und Varn liegen richtig damit, dass hier nichts ist. Hier lebt absolut nichts mehr. Elena fühlt deutlich die Anspannung der Männer. Sie sind genau das Gegenteil von Loren. Während sie so gut wie spurlos über die Ascheschicht hinwegschreitet, hinterlassen die Männer deutliche Spuren mit ihren schweren Stiefeln.

      Elena ist mittlerweile klar, dass sie Uniformen tragen, die von Kampfspuren gezeichnet sind. In den Monturen prangen Löcher und tiefe Risse. An den Ärmeln und Beinen sind sie ausgefranst. Ihre Westen sowie die Taschen am Gürtel, sind gefüllt mit allerhand nützlicher Gegenstände. Elena wird klar, dass sie bereits länger unterwegs sein müssen, denn ihre Waffen zeigen deutliche Gebrauchsspuren. Je mehr Elena sich mit den Männern beschäftigt, umso deutlicher fühlt sie die Ängste, die sich hinter deren Abgeklärtheit verbergen. Diese Gefühle verschlingen Elena, ihr Zustand ändert sich langsam, geht in eine Art dämmernde Trance über. Sie kann nur noch Kargan erkennen, der vor ihr läuft. Alle anderen verschwinden in einem schwarzen Schleier, der sich um ihn herumgelegt hat. Etwas ruft nach Kargan, der sich argwöhnisch zu ihr umdreht. Elena fallen die vielen Narben in seinem Gesicht auf, die zum Teil unter seinem stoppeligen Bart verschwinden. Sein Blick ist voller Zorn ihr gegenüber.

      »Er hasst dich!«, krächzt die Stimme aggressiv in Elena. »Er hasst dich, hasst dich,... Hasst dich!« Die Stimme wird immer lauter, kreischender. Wie ein Stromschlag fährt es durch Elena`s Körper, der im Kopf zu einem stechenden Schmerz wird.
      Durch diesen Schmerz wird Elena abrupt aus dem Zustand der Entrückung herausgerissen. Erschrocken fasst sie sich an den Kopf, massiert mit den Fingerspitzen ihre Schläfen.
      Loren bleibt dies nicht verborgen, sie hat beobachtet wie Elena´s Augen starr an Kargan festhielten.
      Mit Sorge wendet sie ihren Blick Aron zu. Er hat von alledem nichts mitbekommen, da er damit beschäftigt ist mit seinem Holokommunikator, der um seinen Arm geschnallt ist, ein Signal zur Flotte herzustellen. Fluchend tippt er auf die Buchstaben und Symbole, die ihm holografisch angezeigt werden.
      »Kein Signal, keine Nachricht, als wenn niemand mehr da wäre!«, meckert Aron vor sich her. »Das Kommando auf dem Mond Rohdan von Maaran muss doch noch da sein«, grübelt er laut weiter.
      Hajar, der zu ihm aufschließt, meint: »Kann sein, dass sie denken, wir seien tot.«
      Aron kann mit diesem Gedanken nichts anfangen, schickt ihn genervt zurück. Hajar dreht sich wütend um, geht zwischen Varn und Kargan hindurch. Indem Kargan seine Hand vor Hajar´s Brust hält, stoppt er ihn kurz ab. Mit einem verachtenden Grinsen im Gesicht flüstert er Hajar zu »Hättest du gedacht, dass sie noch so jung ist? Sie ist doch erst höchstens Zwanzig.«
      »Sei kein Arschloch!«, winkt Hajar ihn ab. Loren, die ein gutes Gehör hat, wirft Kargan drohende Blicke zu.

      Elena, die sich grade erst gefangen hat, erinnert sich nicht an die letzten Augenblicke.
      Die Stimme in ihr meldet sich »Ich habe gerade eine Idee für ein tolles Spiel gehabt.«
      In Gedanken fragt Elena nach »Was meinst du?«
      »Schau dir Kargan an, was er da macht«, weist die Stimme sie an.
      Ruhig schaut Elena dabei zu, wie Kargan stehen bleibt. Er versucht mit seinen nervösen Händen etwas Tabak anzuzünden, den er in altem Papier eingerollt hat.
      Als er sich etwas zu Elena dreht, fallen ihr seine Augen auf. Sie sind rot unterlaufen. Sie machen nicht nur den Eindruck von Müdigkeit, sie erkennt etwas Verlorenes in ihnen. Elena geht näher an Kargan heran, bis sie direkt vor ihm steht. Durchdringend schaut sie ihm tief in seine Augen. Ohne ihren Blick abzuwenden, nimmt sie ihm den Anzünder aus der Hand.
      So ruhig wie sie geworden ist, bekommt sie das Feuer mit einem Versuch an. Sie hält es ihm hin, damit er seine Zigarette anzünden kann. Die Flamme erleuchtet sein Gesicht. Elena fühlt jetzt deutlich seine Angst, seine Verzweiflung. Diese Gefühle fesseln Elena, sie fühlt sich geborgen darin. Es wärmt sie, wie der Mantel den sie von Loren bekommen hat. Sie lässt ihm Verzweiflung in Kargan hochkochen, bis es ihm eine Träne abringt. Elena hat sich tief in seine Gefühle verankert, die Kargan zu übermannen drohen.
      Elena´s Fokus auf Kargans Empfindungen, die sie grade zu steuern lernt reißt augenblicklich ab, sie verfällt selber in verzweifelnde Furcht. Hinter Kargan, an einem der leblosen Bäume, taucht eine schattenhafte Gestalt auf. Die energisch immer schneller auf Elena zusteuert.
      »Elena, er ist hier!«, warnt die Stimme eindringlich. »Sieh nicht hin!«
      Elena die sich vom Einfluss dieser Gestalt, angezogen fühlt, dreht sich von Kargan weg. Dabei lässt sie den Anzünder in die Asche auf dem Boden fallen. Sie beschleunigt ihre Schritte. Mit panischer Verzweiflung im Gesicht, sagt sie sich selber wiederholend im Inneren »Geh weg, du bist nicht echt!«

      Loren schaut ihr dabei irritiert hinterher. Es wird in Elena immer schwerer, dumpf vernimmt sie Aron´s Stimme. Sie hat nicht bemerkt, dass sie nun vor ihm steht.
      »Elena! Wo willst du denn hin?«, hält sie Aron misstrauisch auf.
      Elena schafft es, sich dank Aron´s Stimme diesem Einfluss zu entziehen. Die gestallt die auf Elena zu lief, verschwimmt in der Stille des Ascheregens. Kargan, der grade zu sich kommt, ist wie Loren völlig irritiert. Er erinnert sich nur daran, dass Elena ihm den Anzünder hingehalten und dann fallengelassen hat.
      Er wirft Elena einen argwöhnischen Blick zu, bevor er sich fluchend nach seinem Anzünder hinunterbeugt. »Dieses Miststück!«, schimpft er. Während er sich aufrichtet, stellt sich ihm Loren in den Weg.
      »Du solltest dich etwas zurückhalten!«, droht sie ihm.
      Kargan`s Worte gegen Loren sind spöttisch »Seit Langem habt ihr Schwestern der Arazei, an Orten wie diesem nichts mehr zu sagen! Sogar dein Orden hat erkannt, dass es hier nichts mehr zu retten gibt!«
      Loren gibt es ungern zu, dass in Kargarn´s Worten eine gewisse Wahrheit liegt.
      Ohne weiter darauf einzugehen, schließt sie zu Elena und Aron auf. Aron versucht, Elena zum Reden zubewegen. »Du bist doch nicht wie Varn der nur spricht, wenn es sein muss, oder?«
      Loren, die eben erst hinzukommt, entdeckt durch die lautlos fallende Asche, zwischen den Bäumen hindurch, das Fahrzeug auf dem Waldweg. Sie unterbricht Aron`s Vorhaben, sich mit Elena unterhalten zu wollen, und weist ihn darauf hin, dass sie am Ziel angekommen sind.

      Endlich haben sie ihr sechsrädriges schwarzes Gefährt erreicht, das durch die Asche grau gefärbt ist. Während Hajar und die anderen Aron zur Pause überreden wollen, öffnet Loren über einen Schalter auf dem Fahrersitz die Heckklappe. Zusammen mit Elena steigt sie ein. Es ist beengt darin, gerade genug Platzt für alle. Loren bittet Elena, sich zu setzten und kramt dann unter den Sitzen nach Kleidung für Elena. Zwischen Magazinen und Werkzeug findet sie einen grünen Overall, zusammen mit ein paar Schuhen. Gleichzeitig verschließt sie von innen die Heckklappe.
      Im dem Fahrzeug das Aron Tlkv nennt, tritt für Elena eine gewohnte Dunkelheit ein. Instinktiv will sie ihre Beine einziehen und tiefer in den Sitz rutschen. Loren schaltet noch das Rotlicht im Inneren ein. Beim Aufleuchten des Lichtes, blitzt Elena die Peitsche vor dem Auge auf, weshalb sie sich fürchterlich erschreckt. Tröstend setzt sich Loren zu ihr, um sie in den Arm zunehmen.
      Elena kann nicht verstehen warum sie Loren nicht trauen soll. Die ganze Zeit kümmert sie sich so liebevoll um sie. Loren legt den Overall auf Elena´s Schoß.
      »Du kannst dich umziehen, ich verdunkle die Fenster.«
      Elena zeigt sich schüchtern, sie wie will sich nicht vor Loren ausziehen.
      »Es ist okay, ich will dir nichts tun, sei unbesorgt«, gibt Loren sich verständnisvoll.
      Dabei legt sie den Mantel ab und deponiert ihn auf einem Sitz. Langsam zieht Loren Elena das zerrissene Hemd über den Kopf. Beschämt überkreuzt diese die Arme vor ihrer Brust. Erst jetzt erkennt Loren, was hinter ihrer Schüchternheit steckt. Nicht nur Elena´s Rücken ist mit Narben übersät, ihr ganzer Körper zeigt Spuren grausamer Gewalt. Loren gerät bei Elena´s Anblick in starke Zweifel. Die schwarzen Haare, die sich über Elena´s Schultern legen, und bis zur Mitte des Rückens reichen, verdecken ihre Weiblichkeit. Sie sind ein intensiver Kontrast zu ihrer blassen Haut. Beschämt und ängstlich schaut Elena mit ihren blauen Augen durch einzelne Strähnen ihres schwarzen Haars. Sie versucht Loren´s Blick auszuweichen, die in Gedanken mit sich selber redet. »Elena ist jung, sie weiß nichts. Das ist nicht richtig, was wir hier tun!«, kommt Loren mit sich selber überein. »Ich muss das stoppen!«

      Während Loren im Tlkv Elena beim Umziehen hilft, teilen die Männer draußen ihre letzten Essensrationen ein. Um das von ihnen entzündete Feuer haben sie hohle Baumstämme gelegt, damit sie sich darauf setzen zu können. Als sich die Heckklappe öffnet geraten sie alle in leichtes Schmunzeln.
      Elena zeigt sich neben Loren in dem grünen Overall. Auf der Schulter ist ein Abzeichen der Armee gut zu erkennen.
      »Na dann, herzlich Willkommen bei der Aurelianischen Armee«, gibt sich Araon spaßig. Hajar schließt sich ihm an, indem er vor Elena salutiert und sie höflich begrüßt.
      Loren freut sich darüber, dass die Stimmung etwas auflockert. Elena muss selbst über diese kleine Neckerei schmunzeln, dabei lässt sie sich von Hajar zum Feuer führen.
      Hungrig schaut sie auf das Essen, während sie sich zu den anderen setzt. Loren öffnet eine Dose für sie, während Aron aus dem Tlkv für alle etwas Wasser holt. Eilig verschlingt Elena das Essen, sie erinnert sich nicht daran, wann sie das letzte Mal etwas bekommen hat. Obwohl es nicht viel ist, zeigt sie sich unendlich dankbar dafür. Gierig trinkt sie das Wasser, das sie von Aron bekommt. Hajar, der gegenüber Elena so langsam auftaut, fängt an, seine Späße zu machen, so, wie er es früher gerne gemacht hat.
      Bis in den Abend hinein sitzen sie zusammen. Geraten zwischendurch in Erinnerungen und erzählen Anekdoten.

      Doch über dem allen steht die Stadt Velocarin, die die Männer immer mal wieder verstummen lässt. Elena hingegen muss, sich mit Kargan auseinandersetzen. Der sie oft genug, verachtend anschaut.
      »Siehst du ihn? Kargan wie er dich anschaut?« Meldet sich die Stimme in Elena. »Lass uns weiter spielen!«
      Elena lehnt aufgebracht ab »Nein, ich will das jetzt nicht!« Elena bricht kalter Schweiß aus, sie fühlt sich immer unwohler. Ein bedrückendes Gefühl breitet sich in ihr aus.
      Besorgt sieht Aron, wie sich Elena´s Zustand verschlechtert. Alle schauen Elena hinterher, als sie aufsteht. Dabei reagiert sie auf keine Ansprache, sie will nur zurück ins Fahrzeug um sich auszuruhen.
      Aron will ihr folgen, doch Loren hält ihn davon ab. »Lass sie, es ist besser so.« Aron gerät selber in Zweifel, bis in die späten Abendstunden denkt er darüber nach.
      Er geht zum Tlkv und schaut, über das offene Heck zu Elena hinein. Er sieht zu, wie sich Elena leicht vor - und zurückwippend am Fußgelenk kratzt. Ihm ist nicht klar, was mit ihr los ist. Ansprechbar ist sie nicht.
      Loren kommt hinzu, beide tauschen sorgenvolle, fragende Blicke aus.
      »Aron, wir müssen reden.«
      »Ich glaube, das müssen wir«, stimmt Aron zu. »Das ist echt gruselig«, fügt er hinzu und zeigt dabei ins Tlkv.
      »Es ist anders als wir es uns vorgestellt haben«, gibt Loren zu bedenken.
      Aron denkt kurz darüber nach, er nickt, ohne was zu sagen.
      »Lass uns Elena, zum Arazai Orden bringen. Sie müssen einfach wissen, was zu tun ist«, schlägt Loren vor.
      Aron weiß nicht, was er von dem Vorschlag halten soll. Schließlich handelt er im Namen der Flotte und der Befehl kam von der Kaiserin selbst.
      »Ich kann mich dem nicht verweigern, das weißt du Loren.«
      »Wenn wir ein Schiff haben, kann ich mit ein bisschen Glück Kontakt zum Orden herstellen. Die Kaiserin kann sich dem Orden nicht widersetzten«, erwidert Loren fest überzeugt.
      Aron ist unsicher. Wenn die Arazai dem nachkommen, könnte das mit der Flotte Konsequenzen nach sich ziehen.
      »Wenn wir es in`s All geschafft haben, können wir weiterschauen.«, so sein besonnener Vorschlag.
      Loren spricht Aron, noch auf Kargan an. Sie will begreiflich machen, dass es zwischen ihm und Elena Probleme geben könnte.«
      »Wir müssen auf Kargan achten. Er will Elena was antun!«, weist sie Aron daraufhin.
      Aron ist jemand der nie leichtfertig Entscheidungen getroffen hat. Oder sich von anderen hätte beeinflussen lassen. Loren muss einfach verstehen, dass sie sich alle gemeinsam auf diese Mission eingelassen haben.
      »Sei ehrlich Loren, niemand würde ihm das Übelnehmen, wenn er sie tötet,« sagt er schließlich.
      Loren schweigt kurz. »Wir müssen einfach einen anderen Weg finden!«
      Während Loren und Aron über ihr weiteres Vorgehen grübeln. Verliert sich Elena immer tiefer in ihren Träumen.
    • Du springst wahnsinnig schnell zwischen den Perspektiven. Aber irgendwie stört mich das erstaunlich wenig. Es kommt eine gewisse wirre Hektitk in das Geschehen. Oder aber die Perspektive ist die eines allwissenden Erzählers, die heutzutage nur noch selten eingenommen wird (aber auch das Präsenz ist ja eine eher ungewöhnliche Erzählzeit). Du hälst es spannend. Man will jetzt schon wissen, was sie von dem Mädchen eigentlich wollen. Was sie ihr antun wollen und warum. Es scheint, die Stimme ist nicht ganz falsch... Aber auch unter den Rettern/Entführern findet sich jemand mit Gewissen. Das macht Hoffnung. Aber warum sieht der Kerl ihr beim Umziehen zu? Er könnte ja zumindest wegschauen... Nun wird aber auch dem Leser noch einmal klar, wie übel sie misshandelt worden ist. Ich muss wohl bei meiner Einschätzung bleiben, dass es nur aufwärtz gehen kann.
      Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
      -Mutter Teresa
    • Windweber schrieb:

      Aber warum sieht der Kerl ihr beim Umziehen zu?
      @Windweber Ich glaube, da hast du was falsch verstanden. Aron schaut ihr nicht beim Umziehen zu. Er sieht nur, wie sie sich vor-und zurückwiegt...Er ist ihr aus Sorge hinterhergegangen. Die Szene mit dem Umziehen ist schon vorher, als Elena mit Loren in dem Fahrzeug ist...und da guckt keiner zu ;) (zumindest habe ich das so in Erinnerung)

      @Night Sky: Die kursiven Gedanken sind nicht übernommen worden :) Mist! Irgendwas ist ja immer... und ansonsten habe ich dir ja schon eine Rückmeldung gegeben. Die Sache mit den Perspektvwechseln war mir ebenfalls aufgefallen. Ich weiß halt nicht, ob du das bewusst machst, oder ob du das beim Schreiben überhaupt steuern kannst...Es macht keinen Sinn, dich auf Dinge hinzuweisen, die du nicht abstellen kannst. Vielleicht hast du das ja als stilistisches Mittel auch bewusst so gewählt? :hmm:

      Night Sky schrieb:

      »Sei ehrlich Loren, niemand würde ihm das Übelnehmen, wenn er sie tötet!"
      Ich finde dieser Satz am Ende bringt nochmal zusätzliche Spannung rein, weil endlich ausgesprochen wird, was man als Leser bisher nur zu vermuten glaubte. Man fragt sich zwangsläufig, was für einen Grund es dafür geben könnte. Von Elena scheint also irgendeine Bedrohung auszugehen. Da du das vorherige Kapitel "Kreuzungen " genannt hast, kam mir schon der Gedanke, ob sie vielleicht "gezüchtet" wurde. Das würde auch erklären, warum sie bisher nichts anderes kennt, als dieses Kellerloch. Vielleicht besitzt sie deshalb irgendwelche Fähigkeiten, die alle anderen nicht haben...keine Ahnung! ich spinne gerade ein bisschen rum. (vielleicht meintest du aber auch "Straßenkreuzungen" oder sowas :rofl: )

      In jedem Fall bleibt es interessant. Ich frage mich, wer oder was der Schatten war, der Elena verfolgt hat. Leidet sie einfach unter Verfolgungswahn oder werden sie vielleicht wirklich verfolgt?man weiß es nicht ... man weiß es nicht...

      LG,
      Rainbow
    • @Rainbow @Windweber

      Da habt ihr schon ganz recht mit der Perspektive, das ist mir in dem Kapitel etwas aus dem Ruder gelaufen. Meine Handlungen zu steuern ist bei mir immer schwierig, aber ich glaube hier, in dem Fall habe ich mich tatsächlich verrannt. Zum einen weil ich noch etwas auf die neuen Characktere eingehen wollte und zum anderen weil Elena eine neue Fähigkeit durch die Stimme entdeckt. Nämlich das sie in der Lage ist Gefühle/Empfindungen zu manipulieren.
      Das ist aber gut, dass ihr das angesprochen habt, so kann ich in Zukunft besser darauf achten. Bei der eigentlichen Handlung(Schreiben) fällt mir das schon schwer, mich zu steuern, es kommt halt immer darauf an was ich, hinterher bei den Korrekturen wahrnehme. Ich hatte heute mittag einen ausetzer wo mir 3std verloren gegangen sind wo ich absolut nicht weiss, was ich gemacht habe. Aber wenn ihr mir solche dinge sagt kann ich sie mir aufschreiben und sie zur meiner Roadmap hinzufügen, nach der ich gehe. Das ist also schon sehr hilfreich. Also immer schön raus damit was falsch lief. :D
      Ja Kreuzungen ist ziemlich mehrdeutig, ich fand den Titel einfach passender, weil eben neue Charaktere dazu kommen die eben auch das Geschehen ins Rollen bringen so wie kleinere Konflikte, wie mit Kargan das ja da schon angedeutet wurde. Er hätte sie ja am liebsten gleich erschossen.

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    • Kapitel 4

      Das Monster

      Teil 1




      Elena treibt in der Schwerelosigkeit daher, langsam schwindet sie dahin am Firmament der Sterne. In den kalten Weiten des All´s öffnen sich, schläfrig ihre Augen. Im Frost verfärben sich Elenas Lippen blau, ihre Haut wird bleicher, dabei bilden sich Kristalle aus Frost am ganzen Körper. Die auf ihrer Haut kalt brennen, immer mehr wird, ihr Körper im eisigen Frost eingehüllt. Klirrend gefriert ihre Luft, die sie ausatmet und sofort zu weißen glitzernden pulver wird.
      Starr blickt sie die funkelnden Sterne an, die sich im Tief des Weltraumes verlieren. Berührt von einer von etwas Unsichtbaren, noch Kälterem, dunklerem als der Kosmos. Dreht sie sich langsam, lautlos um. Sie erkennt den runden Planeten unter sich. Sie weiß, dass es Maaran ist.
      Maaran ist von Lavaströmen, der ausbrechenden Vulkanen durchzogen. Die ihre Aschewolken bis in die Atmosphäre schleudern. In den Wolken aus Asche, die sich drehen wie Wirbelstürme, entladen sich gewaltige Blitze.
      Elena fühlt die tiefe, Verzweiflung der Menschen. Sie hört die grausamen Schreie der sterbenden Menschen, sie brennen im Feuer. Ausgesetzt des erbarmungslosen Hasse´s, der sich über Maaran ausbreitet wie eine Krankheit.
      Ihr Herz stockt, ein gigantisches Schiff schwebt langsam treibend, zwischen ihr und Maaran. Es fehlen ganze Teile der Außenhülle, die klaffenden Bruchstellen legen ein Gerippe aus rostigem Stahl frei. Aus der eine dunkelblaue Aura ihren weg nach außen sucht.
      Die Fenster sind geborsten durch die, dass Vakuum des All´s hinein strömt. Dieses Schiff ist weder lebendig noch tot.
      Etwas beobachtet sie von der zerstörten Brücke des Schiffes. Sie fühlt den Schmerz, den es verursacht gemischt mit zweifel, die es in ihr sät. Eine tiefe Finsternis breitet sich in ihr aus. Eine sich nicht erklärende Präsenz ist auf diesem Schiff, etwas sehr Altes.
      Er spricht zu ihr, seine Stimme raubt ihr die wenige Luft, die sie noch übrig hat.

      »Ich reiße es aus dir aus der Seele, bis nichts mehr übrig ist. Alles werde ich dir nehmen. Du wirst tiefer fallen, als du es dir Vorstellen kannst, bis du nur noch im Leid winselst!«
      Gleichzeitig umschlingt ein spektraler weißer Rauch Elena, der sich zu einer Hand formt. Der Griff wird fester, bis Elena vor schmerzen schreit. Es zieht sie tief hinab, die funkelnde Sterne verzerren sich, der Planet und das Schiff ziehen sich auseinander und werden immer kleiner. Das einzige was bleibt, ist ein tiefes Schwarz.

      Verloren im Schwarzen nichts spricht er wieder eingehend zu ihr »Komm, sieh her!«

      Die unheimliche Kraft packt sie erneut und schleudert sie davon. Bis sie sich ächzend, tief einatmend unter einem Baum wieder findet. Es ist der Weg einer Allee, stellt Elena fest. Von den Bäumen tropft das kühle Nass, des Nieselregens, der den Boden aufgeweicht hat. Es ist nur noch ein schlammiger Untergrund, der einen Weg zu einem Hof abzeichnet.
      Nicht wissend wo sie ist, ruft sie mit zitteriger Stimme nach den anderen.
      »Loren,....Loren, Aron......Hajar!«
      Niemand antwortet ihr, niemand sucht nach ihr.
      Ihr wird kalt, vorsichtig schaut sie sich um, dabei verschränkt sie die Arme. Ihr fallen Fußspuren auf, die sich von alleine in matschigen Boden drücken. Elena erstarrt beim Zusehen, wie sich die Fußspuren langsam mit Blut voll saugen und kleine blutige Pfützen bilden.
      Etwas sagt ihr, dass sie diesen Blutigen spuren folgen soll. Sie hat nicht das Gefühl, als würde sie von sich aus gehen. Etwas zwingt sie, diesen Weg zu bschreiten. Je weiter sie kommt, umso deutlicher hallen ihr Grässliche schreie entgegen, begleitet von einem zischenden Geräusch, das abdampft.
      Sie entdeckt im Schlamm ein weinendes Baby, Elena hebt es vorsichtig vom Boden auf. Sie weiß nicht, wie sie es beruhigen kann, hat sie zuvor doch nie ein Baby in den Armen gehabt.
      Ein Mark erschütternder Schrei zieht ihre Aufmerksamkeit auf sich, schwer atmend folgt sie mit dem Baby im Arm den Weg weiter. Entsetzt bleibt sie stehen, ohne sich davon abzuwenden zu können. Von einem, in sich verdrehender, bewegender Haufen aus gequälter wimmernder nackter Menschen. Zieht eine stämmige, grässlich entstellte Kreatur die noch lebenden Körper heraus. Mit einer Qualmenden aufglühenden, Plasma-Nagelpistole nagelt er sie wahllos an einem verdorrten Baum daneben fest. Die feuerrot glühenden Nägel, die aus der Pistole geschossen kommen. Lassen die Körperstellen die sie durchlagen haben, schmoren. Dabei setzt es ein beißender Geruch aus Menschfleisch frei. Sein widernatürlicher Kopf dreht sich knurrend in Richtung Elena.
      In der Schockstarre erkennt Elena im Augenwinkel, eine Blonde junge Frau. Die junge Frau bewegt sich hastig vor Elena, verzweifelt schaut sie Elena an. Sie fängt an zu schreien, dabei faltet sie ihre Hände, als wolle sie Elena um etwas an flehen. Elena kann sie aber nicht hören. Mit dem Baby im Arm versucht Elena, zu verstehen, was die junge Frau ihr sagen will. Sogleich will Elena sie warnen, die Kreatur tritt martialisch von hinten an die Frau heran.
      Im selben Moment wird die Frau an den Schultern gepackt. Die Kreatur schleift sie schreiend zum Baum, wo er sie am Hals packt. Er drückt sie an den Baum, um sie wie die anderen festzunageln. Elena bricht fürchterlich schreiend in Tränen aus, sie ist haltlos gefangen in dieser Situation. Während die Kreatur nun auf Elena zugeht, verstummt das Baby in Elena´s Armen. Die darauf ihre aufgelösten Blicke auf das Baby richtet, mit der Kreatur immer näher kommend.
      Das Baby stirbt in ihren Armen, es fängt an zu verwesen, die Konturen der Knochen im Gesicht zeigen sich. Die Haut des kleinen Wesens, wird zu einer schleimigen Masse, von der sich kleines Getier nährt. Bis es austrocknet und nur noch Knochen übrig sind, die einzeln an Elena herunter fallen. Staubig zerfällt das Gerippe in ihren Armen, grade als die Kreatur nach Elena greifen will.
      Hört sie die leisen Rufe Loren´s.


      »Elena, wach auf, du träumst!«


      Wachgerüttelt von Loren, schreckt Elena auf. Wie so oft ist sie desorientiert und muss sich erst zurechtfinden. Durch das verdreckte Fenster ziehen die weiten, offenen Felder Maaran´s an Elena vorbei. Die einst blühende Landschaft dessen Agrarwirtschaft, Aurelia versorgte sind ausgetrocknet. Die Aschewolken der feuerspeienden Vulkane tauchen die weite Ebene in eine anhaltende Dunkelheit, die nur durch krachende Blitze für kurze Zeit erhellt wird.
      Auf der Staubigen, mit Schlaglöchern übersäten Straße, die das Tlkv immer wieder durchschütteln, nähren sie sich der Stadt Velocarin. Die immer deutlicher zu sehen ist, die vielen Brandherde in der Stadt lassen den Horizont, wie die Blitze hell im lodernden Rot der Flammen hell aufleuchten.
      Durch das monotone Motoren Geräusch wird Elena nicht so richtig wach, Loren die sie aus dem Albtraum holte, reicht ihr etwas Wasser. Dankbar trinkt Elena einen großen Schluck und versucht sich dabei zu besinnen. Sie erinnert sich an die Stimme, die mit ihr sprach. Es war eine ganz andere, als die sonst da ist.
      »War das er?«, fragt sie in Gedanken die Stimme.
      »Pssst, du musst leise sein, er verlangt nach dir, die Stadt gehört ihm.... Wir sind dort nicht sicher!«, flüstert die Stimme voller furcht.
      Schlagartig bremst das Tlkv ab, quietschend kommen die Räder zum Stillstand. Vor dem Fahrzeug breitet sich ein greller Lichtkegel aus, der das innere des Tlkv unvermittelt ausleuchtet, dabei alle stark blendet. Aus Vorsicht und um bereit zu sein, betätigen einer nach dem anderen, einen kleinen Knopf über den Abzug ihrer Waffen. Die Magazine der entsicherten Waffen, glimmen im rot der Geschosse, leise fiepend auf. Angespannt legt Harjar sein Gewehr an, die obendrauf montierte Zieloptik, erleuchtet sein Gesicht in einem schwachen Grün. Elena versucht, einen Blick durch die Frontscheibe zu erhaschen, aber Loren drück sie zurück in den Sitz. »Bleib unten, das ist zu gefährlich!«
      Vom Steuer aus, spricht Hajar nach hinten »Na, entweder wir sterben jetzt, oder wir haben einfach mal Glück.«
      »Glück muss man herausfordern«, erwidert ihm Varn trocken. Aron weist die Männer an, still zu sein. Im selben Moment schallt von außen über ein Lautsprecher eine auffordernde Stimme. »Zeigt euch! Wir wollen sehen, dass ihr normal seit!«
      »Ihr bleibt alle ganz ruhig!«, gibt Aron nach hinten durch. Gleichzeitig legt er seine Waffe beiseite und steigt mit erhobenen Händen aus.
      »Ist euch schon mal aufgefallen, dass Aron immer als erstes sterben will.«, merkt Hajar besorgt im sarkastischen Unterton an. Mit einem Auge schaut Elena zwischen die Sitze neugierig hindurch. So kann sie erkennen, dass sich Aron langsam mit erhobenen Händen in den Lichtkegel beweget und einen langen Schatten wirft. Sie kann aber nicht hören, was er sagt. Das grelle Licht dämmt sich, jetzt erkennen alle, das es sich um ein Antigra-Panzer handelt, der über den Boden schwebt. Dessen Geschütz bedrohlich auf das Tlkv gerichtet ist.
      Aus dem Antigra-Panzer, steigt von oben neben dem Geschütz durch eine Lucke ein Mann aus, der an dem Panzer herunter springt und auf Aron zu geht.
      Mit Unterhaltenden Gestiken stehen beide sich gegenüber, Elena kann nur erahnen, was die beiden besprechen. Das Gespräch zwischen den beiden macht auf Elena einen ruhigen Eindruck. Auch die Männer sind etwas entspannter geworden, stellt sie fest. Aron und der Fremde geben sich die Hand, dabei Sichern die Männer, erleichtert ihre Waffen. Sowie Aron zurückkommt, will sich Elena zurück in den Sitz lehnen, wird aber von Kargan´s abwertenden Blicken abgelenkt. Gleichzeitig wirft er ihr hämische Küsschen zu. Angewidert lässt sich Elena tiefer in den Sitz fallen, so kann sie sich neben Loren, besser vor ihm verbergen. Wieder weist Loren Kargan zurecht, dieses mal mischt sich sogar Varn mit ein, der sich auf Loren´s Seite stellt. Elena fragt sich grübelnd »Was habe ich ihm jemals getan?«
      In der Zwischenzeit steigt Aron mit guten Nachrichten wieder ein.
      »Aufgepasst, die Besatzung des Panzer´s wollen wie wir von dem Planeten runter.«, stellt Aron klar. »Sie haben aber keinen dabei, der fliegen kann, wenn wir sie mit nehmen helfen sie uns durch die Stadt.«, erzählt Aron weiter von der Abmachung.
      »Also Glück«, freut sich Hajar darüber.
      »Ich habe noch die Frequenz von ihnen bekommen, so können wir kontakt über den Holokommunikator halten.«, hängt Aron noch an.
      Während der Antigra-Panzer dreht und sich vor dem Tlkv setzt, um voraus, zu fahren. Brummt vibrierend der Motor des Tlkv auf, um die ungewisse Fahrt fortzusetzen auf der Elena sich befindet. Auffallend für Elena spielt Loren nachdenklich, mit ihrem Armreif, sie kratzt sich an der Stirn und nimmt den Armreif ab. Sie übergibt ihn an Elena.
      »Hier, Elena ich schenke ihn dir.«
      »Ein Geschenk für mich?«, fragt Elena gerührt. Loren erklärt es ihr genauer. »Der grüne Stein in der Mitte, wird aus alten Relikten gefertigt, die wir von einer Unbekannten Zivilisation haben, sie lebten auf Astia ein Mond Veferon´s. Dort können diese Relikte gefunden werden. Auch auf Scyla ein weiterer Mond Veferon´s wo ich im Arazai Orden lebe, gibt es Relikte.«
      »Was meinst du mit gefertigt?«, hackt Elena nach.
      »Wenn, du den grünen Stein drückst, ist es eingeschaltet. Wenn Gefahr droht, brauchst du nur noch deinen Arm in die Richtung heben und es materialisiert sich ein Schild, der Geschosse oder Schläge abblockt.«, erläutert Loren. Weiter gibt sie Elena den Tipp. »Nutze es instinktiv, es macht dich nicht unverwundbar, aber der Schild ist groß genug um die hälfte, einer normal großen Frau zu schützen.« Was für Elena ein Glücksfall ist, da sie nicht ganz so groß ist.
      Es macht Elena etwas stutzig, warum die Männer keinen Armreif haben. »Warum hast nur du einen, Loren?«, möchte sie wissen.
      Loren begründet es damit, dass es nur Frauen gestattet ist, dem Arazai Orden beizutreten. Sowie die Technologie, die so rar ist, weiterzuentwickeln und zu nutzen.
      »Sie wird dich verraten!«, warnt die Stimme in Elena flüsternd.
      Abgelenkt von der Warnung, legt Elena sich den Armreif an und lehnt sich nachdenklich mit dem Kopf ans Fenster. Sie schaut über die toten Felder und fragt, sich inwieweit sie der Stimme vertrauen kann.
      Derweil erreichen sie die Vororte von Velocarin, die auf Elena wie Särge der Lebenden wirken. Alles ist völlig zerbombt, zwischen den Trümmern beobachtet sie um herstreifende Menschen. Die nur noch Lumpen am Körper tragen, einige zeigen spuren der Entstellung, so wie sie es aus der Zelle oder ihren Träumen kennt. Sie machen einen reizbaren Eindruck.
      Über den Holokommunikator, kommt die Nachricht »Vorsicht der Wachposten da vorn, er wird von abtrünnigen Soldaten gehalten. Bleiben wir ruhig dann lassen sie uns durch.«
      »Velocarin, die Bestie«, mahnt Varn mit kühler Stimme.

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    • Was für ein wirrer, schlimmer Alptraum! Auch noch so lang. Allein im All treiben und dann ein so furchtbares Genetzel mit ansehen... Übel! Aber klar, dass sie schlecht träumt, nach allem, was sie erleben musste. Leider ist der Wachzustand dann auch nicht viel besser. Außer Gefahr sind unsere Helden noch lange nicht (hä? wieso ist das jetzt alles hochgestellt? Mal klicken[sup] ne, jetzt ist es noch schlimmer...) Nunja. Das verspricht Actionreich zu werden. Wer ist wohl dieser Velocarian, die Bestie? Das Ende war geschickt gewählt - viel Neugier auf das nächste Kapitel wird geweckt. Unten folgen noch ein paar Anmerkungen. Bitte nicht als böse verstehen, ist nur, damit die nächsten den Text noch besser genießen können als ich. Sind ein paar Kleinigkeiten durchgerutscht - passiert. ^^

      Night Sky schrieb:

      langsam dahin schwindet am Firmament der Sterne.
      Der Satz ergibt so keinen Sinn... Langsam schwindem am Firmament die Sterne?

      Night Sky schrieb:

      In den kalten Weiten des All´s öffnen sich, schläfrig ihre Augen.
      des Alls - im Deutschen kommt da kein ' hin. Und das Komma ist auch nicht richtig. :)

      Night Sky schrieb:

      dabei bilden sich Kristalle aus Frost am ganzen Körper. Die auf ihrer Haut kalt brennen,
      Komma statt dem Punkt und entsprechend klein weiter. Danach kannst du den Satz beenden.

      Night Sky schrieb:

      glitzernden pulver
      "Pulver" groß

      Night Sky schrieb:

      In den schwarzen Wolken, der Asche sind drehen sich die Wirbelstürme
      "Wolken aus Asche, die sich drehen wie Wirbelstürme" vielleicht? So macht es nicht viel Sinn...

      Night Sky schrieb:

      »Ich reiße es aus dir aus der Seele,
      "Ich reiße es aus dir" oder "Ich reiße es dir aus der Seele"

      Night Sky schrieb:

      Die feuerrot glühenden Nägel, die aus der Pistole geschossen kommen. Lassen die Körperstellen die sie durchlagen haben, schmoren.
      Den Punkt vor "Lassen" durch ein Komma ersetzen und entsprechend klein weitermachen. Der Satz ist da ja nicht zu Ende. Vor dem "die" (sie durchsclagen) muss aucz ein Komma hin.

      Night Sky schrieb:

      Glück muss man heraus fordern
      "herausfordern" zusammen. Ist aber sehr philosophisch, sich das Wort mal getrennt anzuschauen. ^^

      Night Sky schrieb:

      des Panzer´s
      Wieder ohne ' - ich finde es aber super, dass du den Genitiv benutzt. Der stirbt ja leider langsam aus...

      Anspruch auf Vollständigkeit kann ich leider nicht erheben. :)
      [/spoiler]
      Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
      -Mutter Teresa
    • Warum sollte ich Böse sein? Ich finde es immer interessant zu sehen, wo ich gepennt habe. So können Erinnerungen zurückkommen.
      Ich immer sehr dankbar fürs aufmerksam machen.

      Night Sky schrieb:

      Elena treibt in der Schwerelosigkeit daher, langsam dahin schwindet am Firmament der Sterne
      Da habe ich ein Wort vergessen, dann ist klar das der satz keinen Sinn ergibt, nur leider weiss ich nicht mehr welches Wort das war....
      Deine Lösung ist aber auch nicht verkehrt.

      Night Sky schrieb:

      »Ich reiße es aus dir aus der Seele, bis nichts mehr übrig ist.
      Da war es ähnlich,
      Den Satz habe ich gefühlt tausendmal geändert, bis die hälfte vom ursprünglichen stehen bleibt. Und vergessen was ich eigentlich schreiben wollte. Und noch so ein paar andere dinge, wie mit dem Wirbelsturm..... Das sind eben so dinge dich beim schreiben nicht steuern kann. So was kann echt demotivierend sein.
      Aber gut ich mag das aufjedenfall zu ende bringen.

      Die andere anmerkungen von dir finde ich auch sehr gut.
      Vor allem das mit dem Apostroph, war mir nie klar.
      Mal schauen wie der 2. Teil weiter gehen wird, ich hoffe einfach mal das immer ein bisschen was hängen bleibt.

      Achso und mit der Bestie ist die Stadt gemeint. Aber ja, laut meiner zusammenfassung wird es rund gehen, soviel kann ich verraten.
    • Hey Nightsky,

      ich dachte ich mache heute mal was anders und zeige dir keine Fehler auf, sondern sage dir, was mir positiv aufgefallen ist. Es gab viele Textstellen, die mir richtig gut gefallen haben, die neben ein paar kleinen Rechtschreibfehlern und ein paar falsch gesetzten Kommata, gut strukturiert waren, als wärst du hier voll bei dir gewesen. SUPER! Weiter so Nur drei Beispiele im Spoiler:

      Spoiler anzeigen



      Night Sky schrieb:

      Die unheimliche Kraft packt sie erneut und schleudert sie davon. Bis sie sich ächzend, tief einatmend unter einem Baum wieder findet. Es ist der Weg einer Allee, stellt Elena fest. Von den Bäumen tropft das kühle Nass, des Nieselregens, der den Boden aufgeweicht hat. Es ist nur noch ein schlammiger Untergrund, der einen Weg zu einem Hof abzeichnet.
      Nicht wissend wo sie ist, ruft sie mit zitteriger Stimme nach den anderen.
      »Loren,....Loren, Aron......Hajar!«
      Niemand antwortet ihr, niemand sucht nach ihr.

      Night Sky schrieb:

      Das Baby stirbt in ihren Armen, es fängt an zu verwesen, die Konturen der Knochen im Gesicht zeigen sich. Die Haut des kleinen Wesens, wird zu einer schleimigen Masse, von der sich kleines Getier nährt. Bis es austrocknet und nur noch Knochen übrig sind, die einzeln an Elena herunter fallen. Staubig zerfällt das Gerippe in ihren Armen, grade als die Kreatur nach Elena greifen will.
      Hört sie die leisen Rufe Loren´s.
      »Elena, wach auf, du träumst!«
      Wachgerüttelt von Loren, schreckt Elena auf. Wie so oft ist sie desorientiert und muss sich erst zurechtfinden. Durch das verdreckte Fenster ziehen die weiten, offenen Felder Maaran´s an Elena vorbei. Die einst blühende Landschaft dessen Agrarwirtschaft, Aurelia versorgte sind ausgetrocknet.

      Night Sky schrieb:

      Pssst, du musst leise sein, er verlangt nach dir, die Stadt gehört ihm.... Wir sind dort nicht sicher!«, flüstert die Stimme voller furcht.
      Schlagartig bremst das Tlkv ab, quietschend kommen die Räder zum Stillstand. Vor dem Fahrzeug breitet sich ein greller Lichtkegel aus, der das innere des Tlkv unvermittelt ausleuchtet, dabei alle stark blendet. Aus Vorsicht und um bereit zu sein, betätigen einer nach dem anderen, einen kleinen Knopf über den Abzug ihrer Waffen. Die Magazine der entsicherten Waffen, glimmen im rot der Geschosse, leise fiepend auf. Angespannt legt Harjar sein Gewehr an, die obendrauf montierte Zieloptik, erleuchtet sein Gesicht in einem schwachen Grün.Elena versucht, einen Blick durch die Frontscheibe zu erhaschen, aber Loren drück sie zurück in den Sitz. »Bleib unten, das ist zu gefährlich!«



      Der Albtraum von Elena am Anfang war schaurig und ganz gut beschrieben. Ebenfalls die Szene in dem Tlkv, als sie von dem Panzer aufgehalten werden. Ich blicke allerdings noch nicht so ganz durch, was das für Leute sind und was da genau abgeht...das Detail mit dem Armreif, den Loren Elena schenkt war auch ganz interessant...mal sehen, wie es weitergeht :)
    • Hey,
      Danke für das Kompliment und natürlich freue ich mich, wenn es gefällt.
      Dass es wohl doch irgendwie geklappt hat, liegt daran das mir eure Hilfestellungen und Ratschläge wirklich guttun. Ich blätter hier im Thema auch immer wieder zurück, um mir euer Feedback noch mal in Erinnerung zu rufen. Natrülich sind es auch die vielen andere Texte von den vielen schreiber/in im Forum, die nicht nur sehr gut sind sondern auch sehr hilfreich sein können.

    • Ich hoffe das ihre alle, einen guten Start in die neue Woche gehabt habt. Zu beginn der neuen Woche ist auch der 2.Teil des Kapitels fertig geworden.
      Wie immer hoffe ich einfach das beste und wünsche, viel spaß beim Lesen.



      Das Monster
      Teil 2


      Während sich der kleine Konvoi durch zerstörte Straßen, vorbei an Bergen aus Geröll und Schutt, dem Wachposten nähert, breitet sich in Elena ein großes Unbehagen aus. Sie fühlt, wie etwas nach ihr ruft, sie zu Dingen zwingt, die sie nicht will. Elena will sich gegen diese besitzergreifenden Rufe wehren, doch ihre Anspannung wird nur noch verstärkt, indem das Tlkv und der Panzer am Wachposten gestoppt werden. Männer, die sich durch auffälliges Schmücken ihrer Uniformen Aurelias Heer abgewendet haben, treten an die Fahrzeuge heran und umstellen diese. Sie haben eine ungewöhnliche Wirkung auf Elena, die plötzlich von einem Schwindelgefühl heimgesucht wird. Sie ist auf den Mann fixiert, der barfuß auf der mit Schutt bedecken Straße auf das Tlkv zuläuft. Näherkommend ist seine zerschnittene Uniform gut zu sehen, offenbar, damit seine eingeritzten Symbole auf der kranken Haut zu erkennen sind. Mit dem Finger am Abzug trägt er selbstsicher eine Blut beschmierte Waffe vor sich her, um diese er eine Kette aus abgetrennten Fingern gebunden hat.
      Erschöpft durch die Nase einatmend, wechselt Elenas Aufmerksamkeit zu Aron, dessen Holokommunikator piept und eine rauschend gesprochene Nachricht aus dem Panzer überträgt.
      »Okay Jungs, sie haben vor uns die Straße blockiert, die werden uns nicht, so einfach durch lassen, die sind schon viel zu lange hier.«
      »Verstanden, wir sind bereit!«, meldet Aron zurück. Nach hinten gibt er durch: »Fenster runter und Waffen bereit!« Dabei hält er einen fokussierten Blick auf den Mann, der inzwischen das Tlkv erreicht hat. Leicht streckt der Abtrünnige seinen fahlen Kopf Hajar auf dem Fahrersitz entgegen. Aus seinem Mund, dringt durch seine fauligen Zähne hindurch ein fauliger Geruch. »So so, ein Tlkv und ein Antigra-Panzer... Nett, was führt euch denn hier her?«
      Hajar verzieht vor Ekel das Gesicht, dabei weicht er dem Kopf des Mannes aus, der sich noch weiter hineinstreckt um nach hinten schauen zu können. Kurzerhand lenkt Aron ein. »Wir sind auf der Durchreise.« Schmatzend wendet sich der Mann zu Aron »Durchreise, ja?« Grinsend zieht er seinen Kopf zurück. Er wirft noch einen prüfenden Blick durch die offenen Fenster, bevor er zurück zu seinen Leuten geht. »Echt? Durchreise, tolle Ausrede!«, meckert Kargan von hinten. »Glaubst du ernsthaft wir können hier irgendetwas ausdiskutieren?«, erwidert Aron und zieht seinen Gewehrschaft an der Waffe ein Stück raus. »Wenn er wieder bei seinen Leuten steht, Feuer frei. Macht euch bereit!« Aron weist Loren an, Elena über die Heckklappe hinauszuführen, sobald sie anfangen zu schießen. »Das Tlkv ist zwar gut gepanzert, aber bei schweren Waffen, ist Ende«, schiebt Aron erklärend hinterher. Loren stimmt ihm zu, dabei greift sie nach Elenas Hand. Elena ist alles andere als anwesend, die Stimme in ihr warnt sie »Du musst weglaufen wenn ihr draußen seit, Loren und die anderen sind bei dir nicht sicher!«
      Erst, als Loren Elena`s Hand berührt, bemerkt sie ihre schlechte Verfassung. Loren will Aron noch darauf aufmerksam machen, doch legt er bereits sein Gewehr an und zögert nicht mehr lange. Sein angespannter Finger löst sich an dem Abzug seines Gewehrs und gibt den ersten Schuss ab. Wie ausgemacht öffnet Hajar die Heckklappe, der kurz darauf sofort wie alle anderen das Feuer eröffnet. Der Überraschungsmoment ist perfekt. Noch bevor die Abtrünnigen es in Deckung schaffen, werden die meisten von ihnen getroffen und sacken sterbend in sich zusammen. Die anderen schaffen es, sich in einem zerstörten Gebäude zurückzuziehen. Dabei tut sich eine Lücke auf, die Elena erkennt. Wie ferngesteuert springt sie auf und reißt sich von Loren los, die sie noch festzuhalten versucht. Ein weiterer Versuch, Elena aufzuhalten wird von Kargan vereitelt, indem er Loren mit seinem Ellbogen in die Seite stößt. Stattdessen nutzt er die Chance, Elena zu verfolgen.
      So schnell sie kann, läuft Elena bereits über die kleine offene Straße. An ihr flirren zischend die Geschosse vorbei, die peitschend neben ihr einschlagen und den Boden aufplatzen lassen. Sie rennt weiter in ausweichenden Kurven, bis sich ihr einer der Abtrünnigen in den Weg stellt, der seine Waffe auf sie richtet. Elena drückt den Stein auf dem Armreif. Umgehend schimmert der Schild auf. Wie Loren es ihr geraten hat, hält sie den Armreif schützend in Richtung der Waffe, die gerade mehrere Schüsse abgibt. Kniend versteckt sie sich hinter der unsichtbaren Schutzwand, die sich beim Auftreffen der Geschosse zu einem hellgoldenen Schild materialisiert und alle Einschläge abfängt. Im selben Augenblick wird der Abtrünnige vom Panzer aus, von einer Salve heiß zischender Projektile zu einer blutigen Dunstwolke zerschossen. Geistesgegenwärtig rennt Elena weiter, bis sie ein zerstörtes Haus erreichen kann. Durch eine kleine Explosion hinter ihr, fällt sie in die Eingangstür. Geduckt kriecht sie von dort weiter unter das Fenster neben der Tür. Sie glaubt hier für den Moment sicher zu sein. Sie holt kurz tief Luft und wagt es, über die Fensterbank hinweg auf das Tlkv zu schauen, dessen Inneres durch das Mündungsfeuer immer wieder aufblitzt. Schüsse prasseln auf das Tlkv ein, die von einer Häuserruine nebenan abgefeuert werden. Elena kann auch Loren sehen, die beim Versuch das Tlkv zu verlassen aufgehalten wird, da sie das Feuer auf sich zieht. Die Sicht auf Loren wird vom Panzer verdeckt, der zurückgesetzt hat. Dabei schwenkt er sein Geschütz über das Tlkv und feuert in das zerbombte Haus gegenüber, das darauf in einer krachenden Staubwolke in sich zusammenfällt. Die Druckwelle des Schusses, hat in der nahen Umgebung des Panzers die Luft weggedrückt. Selbst bei Elena ist die Atemluft weggepustet worden, weshalb sie sich nach Luftschnappend wieder unter dem Fenster versteckt.


      Während Elena zu Atem kommt, versucht sie, die Eindrücke des Schusswechsels zu ordnen. Derweil regt sich das Gefühl des Unbehagens in ihr erneut, der Schwindel wird stärker, verursacht einen gräulichen Tunnelblick. Sie droht, die Kontrolle über sich zu verlieren.
      »Du musst weiter gehen!«, fordert die Stimme sie auf. »Ich weiß was ich über Loren sage, aber er wird dich hier finden und sie töten!«, erklärt sich die Stimme weiter. Mit aller Kraft, die Elena zusammennehmen kann, stützt sie sich an der Wand auf. Langsam tastet sie sich an dem Mauerwerk entlang, das einmal die Innenwand war. Angeschlagen bahnt sie sich einen Weg, durch das zerstörte Haus, bis sie einen Durchgang auf der anderen Seite nach draußen findet. Vollkommen paralysiert findet sie eine lange Straße vor, die durch Schuttberge an den Seiten zu einer Gasse geworden ist. Dies ist jetzt der einzige Fluchtweg, den sie noch hat. Hinter ihr fallen noch Schüsse, deren Nachhall sie erreichen, sie zwingen, mit Schmerzen im Kopf weiterzugehen. Wankend folgt sie im Lichtschein der Flammen der Straße, die mit Rauchschwaden gefüllt ist. Aus den Ruinen brennt ihr die Hitze der vielen Feuer entgegen, die zugleich einen Funkenflug auf sie niedergehen lassen. Elena strauchelt, der aufgewirbelte Feinstaub setzt sich in ihre Lungen, erschüttert ihren schmächtigen Körper mit einem Hustenanfall. Auf der linken Seite sieht sie eine kleine Straße. Ein brennendes Fahrzeugwrack, über das eine Laterne gestürzt ist, steht unmittelbar davor. Sie entschließt sich, der Straße zu folgen, da hier der Rauch nicht so dicht ist. Der Weg hindurch ist nicht lang, doch stolpert sie immer wieder,, weshalb ihr das kurze Stück wie eine Ewigkeit vorkommt. Endlich hat sie es geschafft. Sie irrt durch die Trümmer, vorbei an kleinen Hügeln aus losem Gestein, die einst Häuser gewesen waren. In dem Geröll laufen vereinzelt Menschen umher, die wie im Wahn nach ihrem Hab und Gut suchen. Ein aufgelöster, verwirrter Mann in verdreckten Kleidungsfetzen hält Elena von der Seite an und hält sie am Arm fest. »Bitte, ich suche meine Familie, bitte hast du sie gesehen?«
      Elena weiß nicht was sie ihm sagen soll, daher schüttelt sie verneinend mit dem Kopf. Sie hat auch die grüne Verfärbung an seinem Kopf gesehen, weshalb sie sich lieber aus seinem schwachen Griff befreit und weitergeht.
      »Diese Stadt ist schon lange nur noch ein Sarg«, reagiert die Stimme auf die Begegnung.
      Orientierungslos läuft sie weiter durch die brennende Trümmerlandschaft, bis Elena ein kleines Häuschen findet, das wie durch ein Wunder halbwegs heile geblieben ist. Sie schafft es, die klemmende Eingangstür mit einem Ruck zu öffnen. Der Ohnmacht nahe betritt sie schwankend das Haus. Vorsichtig tastet sie durch den Eingangsbereich, dabei fallen ihr immer wieder die Augen vor Erschöpfung zu. Mit weichen Knien geht sie um eine Ecke herum, die in den Wohnbereich führt. Sie stützt sich an einem staubigen Tisch ab, der mitten im Raum steht. So schwach auf den Beinen wie sie ist, schlürft sie ihre Füße über den Boden, weiter zu einem großen Fenster. Elena hält kurz inne. Sie droht das Bewusstsein zu verlieren. Mit der flachen Hand und mit der Stirn ihres Kopfes lehnt sie sich gegen die kalte Scheibe. Ihr schwerer Atem lässt das Glas beschlagen, verschwommen nimmt sie einen ausgetrockneten Fluss wahr, sieht die die Innenstadt von Velocarin, die sich brennend im Fenster widerspiegelt.
      Die Hochhäuser haben tiefe Löcher, aus denen Flammen herausschlagen, zugleich sind sie zur Hälfte eingestürzt oder es fehlen die obersten Stockwerke. Zwischen den Häusern steigt schwarzer Rauch auf, in das sich die Funken der Brandherde mischen. Wie die Straße zuvor, ist die Stadt im Licht des Feuers in rötliche Farben getaucht. Untermalt wird der Anblick durch die Leuchtspuren der Schüsse, die sie mit bloßem Auge verfolgen kann.
      Bedenklich teilt die Stimme mit: »Er hat die Stadt fest in seiner Hand, sein Einfluss hier ist zu stark, deswegen geht es dir so schlecht.« Weiter hält sie Elena an: »Ich kann dich aber vor seinem Einfluss beschützen, du darfst mich nur nicht von dir stoßen.«
      »Hätte ich denn keine Gründe dafür? Schließlich hat Loren stets versucht mich vor Gefahren zu bewahren«, argumentiert Elena dagegen. »Du aber sagst, ich soll ihr nicht vertrauen!«, stellt sie klar.
      »Er spielt seine Spiele mit den Menschen, so wie mit dir«, äußert sich die Stimme dazu. »Denke nicht das ihr ihm einen Schritt voraus sein könnt, alles was du machst, alles was in deinem Umfeld passiert wird etwas nach sich ziehen.«
      Im Spiegelbild des Fensters erkennt sie den Hass erfüllten Ausdruck in ihrem Gesicht. Zeitgleich bilden sich von ihrer Hand aus splitternde Risse über das Glas, die sich durch Elenas Spiegelbild hinweg ziehen.
      »Elena ...«
      »Nein Stopp!«, unterbricht Elena. »Ich will jetzt Antworten!«
      Die Stimme zögert, was Elena ungeduldig macht. Dabei brodelt es in ihr mittlerweile vor Hass. Die Stimme rudert zurück und will Elena beruhigen, indem sie ihr schließlich doch antwortet. »Rezaahl, sein Name ist Rezaahl, er war es im Wald, im Traum sprach er auch zu dir. Er ist es, der eine Seuche über die Menschen gebracht hat, damit sie für ihn empfänglicher sind.«
      Elena will sich umdrehen, da trifft sie aus dem Nichts heraus ein Schlag mit einem Gewehrkolben gegen ihren Kopf.




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    • Hey @Night Sky,

      ich finde, du hast Elenas Flucht während der Kampfhandlung und die ganze Action in diesem Teil ziemlich gut rübergebracht. Okay, ich kann jetzt nicht sonderlich gut beurteilen, ob das strategisch durchdacht war von Aron. Schließlich mussten sie ja damit rechnen, aufgehalten zu werden...und der ganze Plan bestand nur darin, einfach draufloszuschießen. Aber ich habe dir das jetzt mal alles soweit abgekauft ;) ...und ob das gut ausgeht, weiß man ja noch nicht. Auch Elena ist noch nicht aus der Schusslinie und wir erhalten wieder ein kleines weiteres Puzzleteil von dir und zwar den Hinweis, dass es jemand namens Rezaahl ist, der eine Seuche über die Menschen gebracht hat und für alles Übel verantwortlich ist. Allem Anschein nach ist er auch noch hinter Elena her...hoffentlich ist es nicht er oder einer seiner Handlanger, der ihr da eins über den Kopf gibt...bin schon gespannt, was sich dahinter verbirgt und wer oder was Rezaahl nun genau ist.

      Es bleibt spannend!!!

      LG,
      Rainbow

      p.s.: Außer den üblichen Fehlern (Rechtschreibung, Kommata, fehlende Worte) habe ich nichts zu beanstanden. Ich werde die Sachen jetzt aber nicht alle einzelnd auflisten. Wenn du magst, gerne wieder über die Konversation :)
    • Hey, @Rainbow


      Mich würde sehr interessieren, wo die Fehler liegen. Ich hänge den Text, bei der Konversation mit dabei. Hab schon versucht fehler zu finden, das will sich mir aber nicht so wirklich erschließen.....


      Zur Geschichte,
      Aron hat aus der Not heraus gehandelt, da es für ihn klar war, dass es so oder so. Zu einer Auseinandersetzung kommen wird. Wer Rezaahl ist und was er genau von Elena will, versuche ich in jedem Kapitel, etwas aufzulösen.
    • Hier folgt der letzte Teil des Kapitels.


      Das Monster
      Teil 3



      Taumelnd dreht sich Elena mit der Hand am Hinterkopf um, kurz vordem zusammensacken wird sie, an den Schultern gepackt und vom jemanden festgehalten. Mit einem unvermittelten, nachsetzenden weiteren Faustschlag gegen ihren Kopf lässt ihre Nase stark Bluten. Verschwommen erkennt Elena noch das Gesicht eines Mannes, er zögert nicht, Elena umzudrehen um sie mit dem Kopf voraus durch die Fensterscheibe zu werfen. Die darauf laut klirrend, in viele scharfe Splitter und Scherben zerbricht. An denen, sie sich an der Wange schneidet. Benebelt vom Schlag sowie vom Sturz, stützt sie sich in den Scherben mit den Händen auf, die unter ihr zerbrechen. Grade als sie mit einer Hand den langen Schnitt an der Wange erfühlen will. Wird sie an den Haaren gepackt und ein Stück in den Wohnbereich gezerrt. Fest an den Haaren ziehend folgt ein starker, festzudrückender Griff in den Nacken, dabei wird sie hochgezogen und jemand presst sich an ihr. Der Bewusstlosigkeit nahe, greift Elena mit beiden Händen über sich um verzweifelt, das schmerzhafte ziehen an ihren Haaren zu lockern. Ihr Körper ist jedoch wie betäubt, sodass sie nicht genügend Kraft aufbringen kann, um sich zu wehren. Stattdessen wird sie in die Richtung des Tisches geführt und mit Schwung aus ihrem Nacken heraus, mit dem Kopf auf die Tischplatte geschleudert. Man lässt von ihr ab, dabei bleibt Elena regungslos auf dem Bauch liegen, mit dem Kopf auf der Seite liegend. Ihre Beine hängen taub vom Tisch herab und mit den Füßen berührt sie nur knapp den Boden. Der dunkle Rand des Tunnelblickes den sie zuvor schon hatte, verdichtet sich zu einem tiefen Schwarz, dass sich weiter über ihr ganzes Sichtfeld ausdehnt, bis nur noch das tiefe Schwarz da ist. Sie spürt, wie das warme Blut aus der Schnittwunde von ihrer Wange, an ihr herunter läuft. Es sammelt sich etwas von dem Blut in ihrem Mundwinkel, weiter fließt es zwischen ihre Ober-und Unterlippe hindurch, bis das Blut an ihrem Mund auf dem Tisch eine kleine blutige Lache bildet. Langsam schwindet ihr Herzschlag im unregelmäßigen Rhythmus dahin. Unweigerlich bleibt ihr ein Gefühl zurück, wie zu der Zeit in der Zelle, als sie hoffnungslos ausgeliefert war. Nur dumpf kann, sie schritte hinter sich vernehmen sowie eine rauchige Stimme, die ihr allzubekannt ist.

      »Das war nicht einfach dir aus dem Kampf zu folgen. Nach dem, der erste Angriff auf das Versorgungslager fehlgeschlagen ist, hätten wir dich in der Zelle einfach erschießen sollen.«, spricht Kargan ungehalten. Unbeherrscht geht er Elena, weiter an »Ich wollte es! Und hab extra in die Zelle reingeballert!«
      Wutentbrannt beschuldigt er Loren, ihn davon abgehalten zu haben, weiter in die Zelle zuschießen. »Typisch Arazai, wissen immer alles besser und sind dabei noch arrogant, meinte sie doch ernsthaft, das du uns, was über die Arche im Orbit sagen kannst, wenn wir dich am Leben lassen!«, im drohenden Monolog, gibt er weiter sein Vorhaben preis.
      »Ich mach es mir jetzt ganz einfach, Ich werde dich Töten, einen Weg mit deiner Leiche zum Raumhafen finden. Danach werde ich deinen toten Körper dem Stellarchor übergeben und mich anschließend von der Kaiserin feiern lassen. Am Ende werde ich als reicher Mann auf Aurelia, auf den tot warten, denn der wird kommen, wenn diese Arche mit Maaran und Rohdan fertig ist!«
      In einem verächtlichen Ton fügt er noch hinzu »So wie du grade da hängst, werde ich mir vorher noch was gönnen, wird mir zwar niemand glauben, aber was solls.«, lacht er abwertend vor sichher.

      In Elena regt sich, ein wiederkehrendes gewohntes Gefühl, es befreit sich aus den tiefen ihrer Seele. Wie ein entsetzlicher Schrei breitet es sich aus, sodass ihr Herz anfängt zu pochen. Ungezähmt geht es ihr durch jede Vene im Körper, bis in ihre Fingerspitzen, wo es zu einem elektrisierenden kribbeln wird. Während Kargan näher an sie herantritt, steigt der Druck auf Elenas Augen, die zu zucken beginnen. Schreckliche Bilder laufen ihr vor dem Geistiegenauge ab, begleitet von einer tief klingende hasserfüllten Stimme. In einer Sprache wie sie es, nur aus der Zelle kennt. Bis sie sich auf einen kleinen Hügel stehen sieht. Im Dämmerschein der Sonne blick sie dem Horizont entgegen, die Winde des Feuers streichen durch ihr schwarzes Haar. Nur kurz verdecken einzelne Haarsträhnen die sich im Wind bewegen ihre Augen, die voller Zorn sind, zugleich sind sie feucht von tiefem Kummer. Eine einzelne Träne aus Blut läuft an ihrer blassen Haut hinab, bis sie an ihrem Kinn hinunter auf ihre geballte Faust topft.
      Langsam senkt sich ihr Kopf mit dem Blick auf ihrer Faust, aus der es anfängt zu Bluten und zwischen ihren Fingern hindurch quillt. Sie fühlt etwas in ihrer Hand und will es sehen, noch bevor sie die Hand öffnen kann, gerät sie in einem Sog der sie zurück in die Realität befördert.
      Ihre Augen schlagen auf, dabei geht ein leichtes Beben durch das Zimmer, was die Reste der Fensterscheibe zerbrechen lässt. Ihr Herz pumpt unaufhörlich, das Blut im großem Tempo durch ihre adern, was ihre Sicht aggressiv, pulsieren lässt.

      Schnaufend stützt sie sich langsam vom Tisch auf, vor wutschnaubend mit tief sitzenden Hass in ihrer Stimme, spricht sie mit dem Rücken zu Kargan. »Ich werde dir die Kehle rausreißen!«
      Noch bevor Kargan die Flucht ergreifen kann, trifft ihn Elena aus der Drehung heraus mit einem heftigen Faustschlag gegen seinen Kiefer, der darauf bricht. Stolpernd fällt er ein paar Schritte zurück, während Elena aggressiv auf ihn zu läuft. Sie hebt ihr rechtes Bein an und setzt ihren Körper, in einen wuchtigen tritt gegen Kargans Schienbein ein. Sofort knackt sein Schienbein und bricht dabei laut durch, aufschreiend fällt er ungebremst auf den Fußboden. Vor schmerzen röchelnd versucht Kargan, davon zu kriechen, während Elena ruhig neben ihm herläuft. Sie beobachtet dabei ganz genau seine Todesangst, dazu fällt ihr seinen schwer atmenden, Brustkorb auf. Elena überlegt nicht lange und holt zu einem weiteren Tritt aus, dieses mal gegen Kargans Rippen. An ihrem Fuß fühlt sie wie die Rippen einzeln der Reihe nach durchbrechen. Kargan zieht sich darauf schmerz verzerrend zusammen. Dennoch versucht er mit einer Hand, nach seiner Waffe zu greifen, jedoch stell sich Elena mit der Ferse auf seinen Handrücken, sie erhöht den Druck, bis auch diese bricht. Vor schmerzen windend, liegt Kargan zu ihren Füßen, er fleht sie wimmernd an ihn Leben zu lassen. Sie ignoriert ihn aber, es befeuert sie erst recht, sein Leben zu beenden. Dabei zieht sie sein Messer aus seinem Stiefel, und stellt sich genau über ihn. Sie geht über ihm in die Hocke, gleichzeitig setzt sie die Spitze des Messers an der Seite seines Halses an, zugleich bohrt sie die Spitze leicht in seine Haut, bis das Blut an seinem Hals hinab fließt. Leicht neigt Elena ihren Kopf zur Seite und schaut ihm tief seine Augen. Ohne weiter nachzudenken, sticht sie ihm das Messer tief in seinen Hals und zieht es mit einem Ruck wieder raus. In derselben Bewegung drück sie ihr Knie auf seinen Bauch, dabei entweicht seine Luft aus den Lungen durch das Loch im Hals, was das hinausfließende Blut, schaumige Bläschen schlagen lässt. Das Messer schleudert Elena zur Seite weg, damit sie mit der freien Hand, Kargans Hals packen kann. Zwei Finger dringen in seine offene Wunde ein, die andern durchbohren seine Haut samt Gewebe mühelos, bis sie seine Kehle umschließen. Elena reißt sie den gesamten blutigen Fleischklumpen aus ihm heraus und schleudert ihn emotionslos nach hinten gegen die Wand weg.

      Kargans Herz schlägt noch, dabei gurgelt es Blut aus seinem offenen Hals. Langsam werden seine Augen trübe, Elena sieht ihm dabei genau zu wie sich das Weiß in seinen Augen gräulich verfärbt, bis kein Leben mehr in ihnen zu sehen ist. Sie legt ihren Kopf in den Nacken und atmet tief durch die Nase ein, sie genießt dabei den Moment der Stille.
      Doch die Stille, wird schnell durch einen Überschallknall, der über die Stadt hinweg donnernd unterbrochen. Ein aufmerksamer, fokussierender Blick Elenas, richtet sich durch das zerbrochene Fenster. Sie steht aus ihrer Hocke auf und geht über die Glasscherben hinweg durch das Fenster. Dort erkennt sie, wie etwas durch die tief hängenden Aschewolken bricht. Mit einem Feuerschweif kracht es durch ein Hochhaus, das darauf einstürzt. Sowie das Gebäude in einer gewaltigen Staubwolke in sich zusammenfällt, schlägt das Objekt in ein weiteres Gebäude ein, das ebenfalls krachend in einer Staubwolke einstürzt. Beim Einschlag auf dem Boden lässt es die Erde, bis zu Elenas Füßen erbeben. Die wenigen Lichter die in der Stadt noch brannten, fallen flackernd nacheinander aus.

      Darauf reagiert in Elena, eine weibliche Stimme im gehässigen Unterton.
      »Na, so was! Das ging aber grade noch mal gut, hast dir ja jetzt genug Zeit gelassen, Die andere hätte gejammert,... oh nein, verlass mich nicht, ich kann dich vor ihm beschützen. Fakt ist Rezaahl, kriegt dich früher oder später und jetzt hat er erstmal jemanden nach dir geschickt!«

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