Die Fesseln der Finsternis

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      Freut mich sehr das es bei euch gut angekommen ist,

      @Rainbow
      Puuh und ich hatte schon angst ich habe es etwas übertrieben mit den Beschreibungen, ist ja auch alles irgendwo Geschmacksache. Aber das war mir beim diesen Teil wichtig, aber ich hatte schon etwas sorgen das es die Story etwas ausbremst. Und eigentlich passiert ja auch nicht viel, weswegen ich eben es als ein Teil gepostet habe.
      Scheint so, als lag ich nicht falsch damit das es dir gut gefallen wird. Darüber freue ich mich sehr, wie immer sind deine Anmerkungen auch einfach Top. Das mit den Wortwiederholungen muss ich noch ein bisschen üben, dann also noch öfter als sonst das Wörterbuch aufschlagen.

      Windweber schrieb:

      Aus- und Anziehen - so detailliert!

      Ja da war ich mir zunächst unsicher, inwieweit das dienlich sein sollte. Wie sie die Sachen findet ist aber der wichtigste Part dieses Kapitels, mein Hauptaugenmerk lag ganz einfach da, Elena noch mal besonders hervorzuheben um den Gesamt Eindruck von ihr zu verstärken. Aber auch nicht nur im Aussehen. Auch in ihrer Gefühlswelt das habe ich aber nur beiläufig erwähnt sollte aber eine große Aussagekraft haben, es war mir an dieser Stelle besonders wichtig es nicht zu Dramatisieren, da ich es sonst selbst nicht geglaubt hätte.
      Vielleicht könnt ihr euch ja vorstellen was ich meinte?
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      Lieber @Night Sky

      ich hab es jetzt noch mal von Anfang an gelesen. Den Ersten Teil habe ich nicht kommentiert, weil ich die Stimmung zwar gut fand, aber es nicht wirklich gut lesbar war. Das ist jetzt sehr viel besser geworden.

      Du versteht es unheimlich gut Stimmung aufzubauen. Ich hatte so eine Art Final Fantasy felling (der Film). Ich könnte mir deine Geschichte unheimlich gut als animierten Film vorstellen. Ich liebe es, wie du Science Fiktion mit Fantasy verbindest, die Stimmen in Elena Kopf sind nah an genial.

      Es sind überall noch kleinere Fehler drin, aber das Coaching scheint Wunder zu wirken.

      Ich hoffe, dass Elena noch einige wahre Freunde findet und nicht mehr so allein (mit den Stimmen) ist.
      “Every artist is a cannibal, every poet is a thief. All kill for inspiration and then sing about the grief.”
      -Bono-
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      Hey, @Sensenbach
      Ha du hast recht, die ersten Kapitel sind vom schreiben nicht so, das werde ich aber auch noch ändern.
      Umso mehr freut es mich aber das dennoch reingefunden hast. Ich kenne Final Fantasy jetzt nicht besonders gut, da kann ich aber auch sagen das ich es schön finde wenn der Kopf mit spielt.
      Was mich aber richtig freut, dass ich es geschafft habe mit den Stimmen kein Wirrwarr zu erzeugen. Da es ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte ist. Da bin ich grade besonders froh über dein Feedback. Danke sehr.
      So das Coaching:
      Das Kompliment geht eindeutig an @Rainbow und @Windweber,
      Rainbow hat mir viel gezeigt und erklärt wofür ich ihr sehr dankbar bin und jeder kann sich glücklichschätzen ein Feedback von ihr zu bekommen.
      Darüber hinaus hat sie sich viel Zeit genommen. Wo ich denke, dass es sich in meinen Texten seitdem Widerspiegelt.
      Aber Windweber hat auch einiges dazu beigetragen, seine Kommentare waren nicht nur unheimlich motivierend sonder auch immer wieder sehr hilfreich.
      Wo ich die Kleinigkeiten zu beachten gelernt hab. Ich erinnere mich da so einen Kommentar wo er mich darauf hingewiesen hat, das "am"sehr umgangssprachlich ist. Oder wie heut als er mich aufklärte das man den Stab einens Speeres Schaft nennt.
      Natürlich freue ich mich über jeden, der anstoß nehmen mag und sich mit Hilfestellungen einbringen möchte.


      Das Wunder ist glaubig einfach, dass ich im Laufe der Zeit gelernt habe, das man nicht alles Wissen kann und das es guttun kann, wenn man mal auf Leute hört die es nun mal besser Wissen. (Ich hoffe mein neunmalkluger Satz jetzt, klang jetzt nicht abgehoben oder so was)

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      Ok, auch wenn ich mir vorher noch nicht ganz sicher war, doch, eindeutig

      LIRIS IST GENIAL. So ist jetzt meine Lieblingsfigur. Beste Stelle war eindeutig als sie nach langer Pause überaschent dazu kam als Elena die Waffe aus dem Holster nahm^^ Uiii dolles Ding :D Das hat herlich zu ihr gepasst.

      Aber mal von den Stimmen abgesehen fand ich am besten die Szene mit dem Spiegel und den Narben (oder auch die Brandnarbe an der Hand) Narben bleiben nun mal. Da kann man leider nichts dran ändern :( Sie zeugen hier von schrecklichen Erlebnissen und sorgen dafür das man diese nicht mehr vergessen wird. Deswegen finde ich es gut das die Narben nochmal erwähnt wurden. Sie sind halt kein Schmerz der irgendwann vergeht und sind immer noch da.
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      So,
      Obwohl ich die ganze Zeit wie durch eine Wand hindurch geschrieben habe, bin ich mit dem start von Kapitel 8 ganz zu frieden. Es gibt so ein paar dinge die mir gar nicht gefallen, leider schaffe ich es nicht es auszumachen was es mir nicht passt. Das einzige was ich, ziemlichsicher weiß das mir der Kapitel Namen nicht gefällt. Für neue Vorschläge bin ich bin zu habe. Ansonsten, wie immer freue ich mich über jede Art von Anregungen.
      Und habt Spaß, beim Lesen



      Kapitel 8

      Eleans lebendiger Albtraum
      Teil 1




      Die Gedanken Elenas sind verworren, sie fühlt die große Anziehungskraft zu Rezzahl. Das verlangen danach an seiner Seite zu sein, wächst stetig in ihr. Doch ein Teil von Elena würde sich gegen ihn zu wehr setzten wollen und zu ihrer Schwester finden. Sie fühlt aufgrund dessen, wie der Widerstand in ihrem Inneren wächst. Die Vorstellung was er mit ihr machen würde oder sogar schon tut, erzürnt Elena. Aufgebracht schlägt sie mit der Faust auf den Spiegel ein, der darauf komplett zerbricht.
      Die Spektrale Kugel von Elena, die um sie herum schwirrt knistert laut vor Energie. Sie hat ein elektrisierendes Blau bekommen, dabei bilden sich auf der heiß glühende Oberfläche Lichtbögen, die wie Blitze zucken.
      Wütend verlässt sie das Zimmer, mit energischen Schritten die durch die Halle schallen, marschiert sie auf die große Doppeltür zu. An der Statue der ersten Kaiserin vorbei gekommen, kämpft sie gegen den drang sich an den Menschen rächen zu wollen. Die Gegenwehr gegen diese Gedanken steigert Elenas durcheinander in ihrem Kopf. Immer mehr macht sich der Wunsch nach ihrer Schwester in ihr bemerkbar. »Ich werde sie finden! Koste es mich was es wolle!«, treibt sie sich selber an um sich den Einfluss von Rezzahl zuwidersetzen. Es ist so als würde dieser Kampf den sie in ihr mit Rezzahl austrägt, sie in der Luft zerreißen. Das schmerzliche Gefühl in ihrem Bauch dabei ist erdrückend, immer ist dieser andere Wunsch da, wo sie einfach aufgeben möchte und sich Rezzahl hingibt.
      »Hah ... Hallo?«, lacht Scarie aufgeheitert im sanften Echo durch Elenas Gedanken.
      »Sie will Kämpfen!«, flüstert Scarie, wie ein leiser Hauch des Windes durch den Wald in Elena. »Kann sie es denn Schaffen? Oder versagt sie schon wieder?«, muss Liris wissen und gesellt sich heimlich wieder dazu.
      »Sie hat uns nicht gehen lassen, Hallo ... Hallo, Elena.«, freut sich Lirs darüber. Die stimmen in Elena werden dabei immer lauter, wieder Deutlicher und Eindringlicher.
      »Es ist ihre Schwester die sie, vor ihm beschützt und nicht wir.«, setzt Scari an, doch wird sie schnell von Liris unterbrochen. »Als hättest du es jemals gekonnt.«, deutet Liris hämisch an.
      »Aber du oder?«, beleidigt, dreht sich Scarie im Kopf von Elena umher.
      »Christien, war schon immer Stark gar kein vergleich zu dir?«, trampelt Liris weiter auf Scarie herum. Scarie aber ist erschreckt davon das Liris den Namen von Elenas Schwester genannt hat. »Pssst, erwähne nicht ihren Namen!«, wispert sie Liris zu.
      »Arme Elena, sie will das nicht Glauben.«, murmelt Scarie weiter. »Schuldgefühle ... Sie konnte es ihre Schwester nicht sagen, als sie die Chance hatte.«, ergänzt Liris traurig.
      »Lasst mich in ruhe! Ich werde sie wiederfinden.«, tobt Elena vor sich her. Erbost über die Stimmen ist Elena inzwischen durch die große Tür, hinaus auf der Treppe zwischen den Statuen zum stehen gekommen. Ihr Blick richtet sich in den Himmel, ein ohrenbetäubendes Donnern, das unablässig in den Wolken trommelt erregt ihre Aufmerksamkeit.
      Die Asche in den Wolken, fliegt in turbulenten bahnen durch die Luft. Selbst die komprimierte Asche, die zu Stein geworden ist findet kein weg mehr nach unten. Langsam formieren sich die Wolken zu einem gigantischen Mahlstrom in der Luft. Aus den Armen des mächtigen Wirbels schlagen Blitze heraus, die wie von Göttern geschleudert auf den Erdboden einschlagen und ganze Ruinen sprengen. Zeitgleich erbebt die Erde unter Elenas Füßen heftig, ausgelöst von einem Vulkanausbruch der jetzt brennende Gesteinsbrocken, mit einem Feuerschweif auf die Stadt niedergehen lässt. Mit mühe kann Elena auf den Beinen bleiben, dabei stützt sie sich an der Statue der Kriegerin ab. Das grollen das durch den Boden geht und ihn, auf und ab bewegt, lässt die Asche von den Statuen rieseln. Auch bekommen die Bildnisse der Frauen splitternde Bruchstellen, dabei bricht der Arm der Kriegern zusammen mit dem Speer ab und krachen zu Boden. Das Bruchstück der Statue verfehlt Elena nur knapp, neben ihr aufgeschlagen bricht der Speer von der Hand und rutscht die Treppe hinab. Um den Tempel herum fallen viele Ruinen in graue Schuttwolken in sich zusammen, nur noch kleine Hügel aus Geröll bleiben zurück.
      In dem tosenden Lärm der Naturgewalten, ertönt aus den Himmel ein, markerschütterndes Signal. Wie der Klang einer tiefen Posaune schallt es über die Stadt hin weg, dabei geht ein schauriges Raunen durch die Stadt. Tausende wenn nicht sogar Zehntausende bejubeln die Ankunft Rezzahls.
      Das Signal zieht sich in die länge, jeder soll wissen das Rezzahl bereit ist Maaran für sich einzufordern. Selbst Elenas Knochen vibrieren schmerzhaft, von dem durchdringenden tiefen dröhnen. Schmerzverzerrt lässt sie von der Statue ab um sich mit den Händen die Ohren zu, zuhalten. Ohne sich abzustützen verliert Elena den halt, sie fällt sofort ungebremst die Treppe hinunter. Um sich selbst dabei drehend stürzt sie weiter hinunter, sie schlägt sich den Kopf an einer Stufe an und fällt weiter, bis sie unten an dem Treppenaufgang, nochmals auf den harten Naturstein des Platzes aufschlägt und auf dem Bauch liegen bleibt. Zugleich ist bei ihrem Fall von der Treppe, ihre Spektrale Energiekugel erloschen.
      Desorientiert dreht Elena sich auf den Rücken. In ihrer Wahrnehmung vom Sturz stark eingeschränkt, kann sie durch das Auge des Sturms den klaren Nachthimmel erkennen. Zwischen ihr und den blauen Sternen die im schwarzen Hintergrund des Alls funkeln, schiebt sich etwas dazwischen. Noch nicht in der Atmosphäre des Planeten eingedrungen, ist nur ein kleiner Teil der Unterseite eines gigantischen Schiffes zu sehen. In aller stille und wie von Geisterhand bewegt es sich weiter auf die Oberfläche hinzu.
      »Die Arche! Du musst aufstehen!«, treiben die Stimmen Elena an.
      Elena schafft es sich etwas zu fangen, sie stützt sich mit den Händen vom Boden ab um ihren Oberkörper hochzudrücken. Sie sitzt vor dem Treppenaufgang und ertastet mit einer Hand ihre Stirn. Zur Elenas glück ist beim Sturz nichts weiter passiert, erleichtert darüber steht sie wieder vom Boden auf. Elena schließt die Augen und schüttelt mit dem Kopf, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen.
      Grade als Elena wieder einigermaßen klar denken kann, zucken ihre Sinne wie Blitze durch ihre Gedanken. Sie kann deutlich fühlen, wie sich etwas tot geglaubtes ihr nährt. Ein leises Glockenläuten alarmiert Elena, worauf sie sich sofort umdreht um nach dem unwirklichen Läuten Ausschau zu halten. Aus den Rauchschwaden der Schuttwolken von den eingestürzten Ruinen, zeichnet sich eine heranrückende Silhouette ab. Zugleich wird es aus dem Schutze der Trümmerlandschaft, von brachialen in rhythmisch gesprochenen Schlachtrufen angefeuert und bejubelt. Nervös versucht Elena die Geräuschquellen ausfindig zu machen, jedoch sind die Staubwolken zu dicht als das sie, was Genaueres erkennen könnte. Es wird aber immer klarer, das sie von einer Horde umringt wird. Elena hört, wie die Massen mit etwas Metallischen auf das Geröll klopfen, dabei klingeln die Glocken immer lauter.
      »Der Fürst! Er hat bereits viele um sich versammelt!«, zittert Scaries Stimme. »Sie wollen dich, zu ihm bringen!«, flüstert sie weiter, verschwindet dabei tief in Elenas Inneren zurück.
      Elena konzentriert sich wieder auf die Silhouette, die einen widerlich, verwesenden Gestank verbreitet. »Du Ketzerin!«, brummelt es tief aus dem Rauch. In erwartung der Kreatur nimmt Elena einen festen stand ein, mit ihrem rasenden Herzen und ihrer pulsierenden Sicht hat sie, dieses anrückende Monster fest im Fokus. Größer als drei ausgewachsene Männer tritt es martialisch aus den Rauchschwaden hervor. Dabei verweht der Staub um im herum wie ein geisterhafter Umhang der das Ungetüm enthüllt. Für Elena ist er ein befremdlicher Anblick, dennoch kein Unbekannter für sie. Der Einäugige ist Wirklichkeit, auch wenn er sich stark verändert hat, spürt sie seine dunkle Seele in ihm. In Elena kommen zweifel und Angst hoch, es lässt sie einen Schritt zurückweichen. Für ein Augenblick kommen dabei ihr, die Erinnerungen an den hieben mit der Peitsche zurück. Sie kann auch sich selbst sehen, wie sie ihre Narben auf den Rücken im Spiegel gesehen hat. Es ist nur noch er, den sie in Gedanken hat, der Wunsch sich an den Menschen Rächen zu wollen verschwindet dabei völlig in ihrem Unterbewusstsein. Sie vergisst ihn ganz, stattdessen richtet sich ihr unkontrollierter Zorn gegen dieses Monster. Begleitet wird ihr Hass von dem Wunsch nach ihrer Schwester, es lässt Elena wieder einen festen Stand einnehmen. Um ihre Hände herum, glüht das warme Licht der Spektralen Energie auf. Von ihren geballten Fäusten tropft die weiß glühende Enerige die zur festen Materie geworden ist, wie zähes Magma aus Eis ab. Während sich die Tropfen zischend in den Naturstein einbrennen und dabei qualmen, geht Elena auf ihren lebendig gewordenen Albtraum zu.
      »Du widersetzt dich den Göttern, kehrst deinem Herren den Rücken!«, entgegnet ihr der Fürst drohend und stampft mit seinen braunen Hufen, ein Schritt nähr an Elena heran.
      »Sie kann ihn verstehen.«, wechseln sich die Stimmen nacheinander flüsternd ab.
      »Das ist Surugdar, dein Wärter.«, weist Liris, Elena darauf hin. »Die Fürsten können nicht sterben!«, mahnt Scarie aus dem Hintergrund leise.
      »Dann werde ich ihn eben verstümmeln!«, entschlossen suchen Elenas Augen nach Schwachstellen in seiner dicken Rüstung die er jetzt hat. Sie ist rostig braun mit grünen Verfärbungen und zeigt viele Brüche auf. An den scharfen Kanten hat er sich seine Kranke grüne Haut aufgerissen. Aus diesen offenen Wunden, die ihm nichts ausmachen, fließt der dickflüssige gelbe Eiter auf seine Rüstung. Zudem kriechen Insekten aus den Verwundungen heraus, sie fangen an zu fliegen und formieren sie zu einem Schwarm aus fliegenden Getier, der um Surugdar kreist.
      »Diese offenen Stellen in seiner Rüstung, das könnte es sein.«, überlegt Liris in Elena.
      Elena aber reagiert nicht drauf, vorsichtig führt sie ihr linkes Bein hinter dem rechten her und geht so einen Schritt seitwärts. Sie beobachtet dabei genau, wie Surugdar seinen dicken muskulösen Arm der nur zur hälfte geschützt ist, zu seiner Peitsche hinbewegt. Aus dem engen Zwischenraum zwischen seiner Haut und der Panzerung am Arm, quillt der zähflüssige Eiter heraus und setzt sich triefend an seinem Arm ab. Weiter führt er seine Hand an seinem verrotteten Ledergürtel, wo die Peitsche aufgerollt ist. Er umschließt den Griff fest mit seinen großen Fingern, dessen Fingernägel vergilbt und gerissen sind. »Kennst du sie noch?, er nimmt die Peitsche ab und schwingt sie locker nach vorne, sie rollt sich dabei auf. Um der Peitschenschnur, windet sich ein feiner Draht an dem der Strom fließt. An der Schnur selbst sitzen jetzt Widerhacken, die bei einem Treffer nicht nur die Hautaufreißen sondern sein Opfer auch an Surugdar heranziehen können. Surugdar der gehässig lacht, demonstriert im Versuch Elena damit einzuschüchtern, sein neues Mordinstrument. Jedoch ist Elena unbeeindruckt davon, sie fragt sich ob es sein Arm sein könnte.
      »Sein Arm! Schneide ihn von seinem Körper!«, hat Liris im Schadenfrohen Ton, die Idee.
      »Du machst mir keine Angst mehr, ich lass dich für all das Bluten!«, schreit Elena selbstsicher, Surugdar an. Darauf fiept seine Peitsche an seinem Griff und Elena muss sich doch einwenig erschrecken, als die Peitsche im knall unter Strom gesetzt wird. Sie kann aber den Schreck den sie bekommen hat, vor ihm verbergen. Langsam hebt Elena ihrem linken Arm vor ihrer Brust, sie drückt mit dem Mittelfinger sanft auf den grünen Stein, an ihrem Armreif. Kurz leuchtet der goldene Schild auf, der jetzt bereit ist Elena zu schützen.
      »Die spielerein der Arazei werden dir auch nicht helfen, tausende von ihnen haben die anderen Fürsten auf Rodhan bereits abschlachten lassen!«, wütend zieht Surugdar seine Peitsche über den Boden, durch die Asche wieder zurück zu sich.
      »Ich bin aber keine Arazai!«, fordert Elena ihn heraus. Gleichzeitig dreht sie nachdenklich den Kopf zur Seite. »Loren!«, murmelt Elena vor sich her.
      Aufgebracht von Elena stampft er mit einer Hufe zurück, er dreht Elena damit seinen anderen Arm entgegen. Dieser Ausgestreckte Arm der auf Elena gerichtet ist, ist nun völlig deformiert. Eine klobige Fleischmasse ist um seinen Knochen gewachsen, die Hand hat er ganz verloren. Nun ragen drei röhren aus gerillten Adern heraus, sie sind so dick wie ein normaler Menschlicher Arm. Zudem kann Elena an ihnen seinen Herzschlag pulsieren sehen. An seinen lebendigen Schusswaffen tropft das Blut auf den Boden, dort verklumpt es sich mit der Asche.
      »Eww ... Aber wenn du da was reinstopfst, explodiert er vielleicht.«, lacht Liris fröhlich vor sich her.
      Jetzt setzt Elena ihren rechten Fuß zurück, um ihn in der Asche etwas einzugraben, so kann sie sich abstoßen wenn sie los sprinten will.
      Durch den fliegenden Insektenschwarm, kann Elena seinen Kopf sehen. Durch sein vernarbtes Auge ist ein langes Horn gewachsen, gebogen läuft es spitz zu. Das andere Auge das nur so vor Eitriger-Flüssigkeit trieft, ist einwenig zur Mitte des Gesichtes gewandert.
      Mit jeder Bewegung seines Mundes schmatzt er, beim Sprechen fliegt ihm sein Speichel heraus, der teilweise an seinen Reißzähnen hängen bleibt.
      »Worauf wartest du noch? Du wolltest es doch so!«, provoziert Surugdar, damit reizt er Elena nur noch weiter.
      »Sein Auge, das Auge! Stech es ihm aus, reiß es ihm aus seinem hässlichem Schädel!«, feuert Liris an, die sich in einen tiefen Ton verzerrt.
      Im Hintergrund fangen die Massen wieder an rhythmisch mit den Glocken, zu läuten. Sie begleiten das schaurige Läuten der Glocken, mit ihren Schlachtrufen. Zusammen hallt dies über den Vorplatz des Temples und befeuert Surugdar zum Kampf gegen Elena.

      Die Sinne Elenas sind geschärft. Jede Faser ihres Körpers, sind auf ihr Ziel fixiert. Sie hat die Schwachstellen von Surugdar fest im Fokus, Elena ist bereit ihren Feind die größtmöglichen Schmerzen zu, zufügen. Die Haut um Elenas Augen spannt sich zu einem Hasserfühlten Blick, Ihre vernichtende Blicke Durchboren Surugdar. Das rasende Herz schießt das Blut durch ihre Venen, das kochende Blut findet dabei einen Weg heraus. Aus einem Auge läuft eine blutige Träne. Das warme Blut auf ihrer Wange, steigert Elenas Rausch nur noch mehr. Ihre Pulsierende Sicht ändert sich zu einem blutroten Tunnelblick. Ihre Hände werden immer heißer, insbesondere die Rechte.
      »Elena zügel dich etwas!«, warnt Scarie in Angst vor Elena.
      »Halt dich daraus! Ich mach das so, wie ich das will!«, verdrängt Elena die Stimme von Scarie schnell wieder.
      Aggressiv knurrt Elena auf, dabei geht sie vorwärts auch Surugdar zu. Ihre Arme sind zur ihren Seiten leicht gestreckt, mit gespreizten Fingern sind ihre Handflächen auf den Boden gerichtet. Sie konzentriert die Spektrale Energie in ihren Händen, dabei steigen strahlend weiße Lichtbögen vom Boden auf, die sich mit ihren Händen verbinden. Im schnellen Gang weiter vorwärts, werden die Lichtbögen dicker. Sie knistern dabei vor Energie und lassen kleinere Blitze an ihnen entlang zucken. In beiden Handflächen formen sich grelle, leuchtende Kugeln, die sich zu beiden Seiten ausdehnen. Aus der Fähigkeit der Telekinese heraus, bildet sie die Kugeln zu gleißenden Speeren aus Licht. Um diese kurzen Speere die zu beiden seiten wie ein Pfahl gespitzt sind, winden sich elektrisierende Blitze. Wie zuvor an ihren Händen, tropft von den Speeren die Energie, wie Magma aus Eis auf den Boden. Mit je einer Spektralen Waffe in beiden Händen, sprintet Elena jetzt auf Surugdar entschlossen zu. Mit einem kurzen Sprung nach vorn, stößt sich Elena bei der Landung erneut vom Boden ab. In einem hohen Bogen springt sie mit den Speeren über sich haltend auf Surugdar zu.
      Surugdar hingegen, verfolgt mit seiner lebendigen Waffe Elena, er festigt seinen Stand weiter und bereitet sich auf den Rückstoß des Schusses vor.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Night Sky ()

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      Hey, deine Rechtschreibung wird besser! Also deutlich! So schnelle Fortschritte sind echt beeindruckend. Und du zauberst ein tolles Kopfkino hin, wirklich eine apokalyptische Szene mit dem Vulkanausbruch, den Blitzen wie von Göttern geschleudert, den brennenden Felsen, die Gebäude zerschlagen. Und dann kommt die große Auseinandersetzung mit dem Peiniger. Elena selbst wird mir ja langsam zunehmend unheimlich. Gerade, als sie den Spiegel zerschlägt. Und die Stimmen in ihrem Kopf - puh! Ich würde ihr nicht nachts allein begegnen wollen. Dann endest du mit einem hübschen Cliffhanger. Du baust Spannung auf und genau am Höhepunkt brichst du ab. Gut gemacht! So muss das gemacht werden. ^^

      Night Sky schrieb:

      Peitschenschnur, windet sich ein feiner Draht an dem der Strom fließt. An der schnurr
      Hier hat mich etwas überrascht, dass du zwar Peitschenschnur richtig schreibst, Schnur ("schnurr") dann aber noch in der gleichen Zeile nicht mehr. :)

      Night Sky schrieb:

      sein neues Mordinstrument
      Achtung, motzen auf hohem Niveau - handelt es sich nicht eher um ein Folterinstrument? ;)
      Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
      -Mutter Teresa
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      Hey,
      Danke für das tolle Feedback.


      Windweber schrieb:

      Hey, deine Rechtschreibung wird besser! Also deutlich! So schnelle Fortschritte sind echt beeindruckend.

      Ich bin Schreibe jetzt seit Einerweile schon, mit einem speziellen Programm. Es hilft mir mich zu Konzentrieren, da es viele Visuelle reize hat.
      Z.b wird der Text grün unterlegt, wenn er gut lesbar ist. Die Rechtschreibkorrekturen macht es mit der Dudenprüfung. Was mir an dem Programm aber besonders gefällt, man kann sich den Text vorlesen lassen. Grade für mich ist das gut, da ich immer gerne Wörter vergesse beim Schreiben.
      Das ist sehr teuer aber einiget sich besonders gut für ambitionierte Autoren. Wenn jemand möchte, kann ich ein link dazu geben. Man kann es 30 tage kostenlos testen.

      Windweber schrieb:

      Achtung, motzen auf hohem Niveau - handelt es sich nicht eher um ein Folterinstrument?
      Jaaaaa.... ey da sagst du was, zum Thema, das ich Wörter vergesse, ich vergesse auch mal ganze Sätze. :D


      "»Kennst du sie noch?, er nimmt die Peitsche ab und schwingt sie locker nach vorne, sie rollt sich dabei auf. Um der Peitschenschnur, windet sich ein feiner Draht an dem der Strom fließt. An der Schnur selbst sitzen jetzt Widerhacken, die bei einem Treffer nicht nur die Hautaufreißen sondern sein Opfer auch an Surugdar heranziehen können. Surugdar der gehässig lacht, demonstriert im Versuch Elena damit einzuschüchtern, sein neues Mordinstrument."

      Da hätte irgendwo noch so was stehen müssen, wie "diese Peitsche ist nicht mehr zum Quälen gedacht sondern für das grausame dahin geschlachtet werden".

      So langsam fällt mir glaube alles wieder ein, was mir hier so nicht passt.
      Danke dir sehr für den denk anstoß.

      Windweber schrieb:

      Hier hat mich etwas überrascht, dass du zwar Peitschenschnur richtig schreibst, Schnur ("schnurr") dann aber noch in der gleichen Zeile nicht mehr.
      Ich würde sagen da habe, ich schlicht gepennt. :D
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      Hey,

      kann mich nur anschließen :) Der Teil war mal wieder ziemlich spannend. Hoffentlich macht Elena diesen widerlichen Surugdar fertig. Das wäre zumindest schon mal eine verdiente Rache für das, was er ihr während ihrer Gefangenschaft angetan hat.
      Da ich heute offensichtlich in Korrigier-Laune bin, habe ich dir mal ein paar Stellen herausgesucht, die mir so aufgefallen sind...Auf Rechtschreibung habe ich jetzt mal verzichtet...es sind noch ein paar Fehler drin, die ich jetzt aber nicht alle aufzählen will. Dein Programm ist in jedem Fall aber hilfreich...Schau einfach mal, was du so mit meinen Anmerkungen anfangen kannst

      Spoiler anzeigen


      Night Sky schrieb:

      Sie hat ein elektrisierendes Blau bekommen,
      Vorschlag: Sie hat ein elektrisierendes Blau angenommen


      Night Sky schrieb:

      Es ist so als würde dieser Kampf den sie in ihr mit Rezzahl austrägt, sie in der Luft zerreißen
      Es ist so, als würde dieser Kampf, den sie in sich mit Rezzahl austrägt, in der Luft zerreißen.


      Night Sky schrieb:

      Das schmerzliche Gefühl in ihrem Bauch dabei ist erdrückend, immer ist dieser andere Wunsch da, wo sie einfach aufgeben möchte und sich Rezzahl hingibt.
      das "wo" macht für mich hier keinen Sinn. Ich würde den Satz anders aufziehen: Das schmerzliche Gefühl in ihrem Bauch ist erdrückend. Der Wunsch, einfach aufzugeben und sich Rezzahl hinzugeben ist überwältigend...oder allgegenwärtig....oder so stark, dass sie sich kaum dagegen zu wehren vermag....(?)


      Night Sky schrieb:

      »Hah ... Hallo?«, lacht Scarie aufgeheitert im sanften Echo durch Elenas Gedanken.
      »Sie will Kämpfen!«, flüstert Scarie, wie ein leiser Hauch des Windes durch den Wald in Elena. »Kann sie es denn Schaffen? Oder versagt sie schon wieder?«, muss Liris wissen und gesellt sich heimlich wieder dazu.
      Ich weiß nicht, ob das durch die Formatierung verrutscht ist. Grundsätzlich würde ich, solange eine Perspn spricht, keinen neuen Absatz machen, da das sonst suggeriert, dass nun jemand anders spricht. Also, ich meine, es müsste so aussehen:

      »Hah ... Hallo?«, lacht Scarie aufgeheitert im sanften Echo durch Elenas Gedanken. »Sie will Kämpfen!«, flüstert sie, wie ein leiser Hauch des Windes durch den Wald in Elena.
      »Kann sie es denn Schaffen? Oder versagt sie schon wieder?«, muss Liris wissen und gesellt sich heimlich wieder dazu.


      Night Sky schrieb:

      Die stimmen in Elena werden dabei immer lauter, wieder Deutlicher und Eindringlicher.
      Dass du manche Nomen versehentlich klein schreibts, daran habe ich mich inzwischen gewöhnt. Aber Adjektive in groß hatten wir noch nicht :) ...beides klein bitte ;) (meine einzige Rechtschreib-Anmerkung)


      Night Sky schrieb:

      »Es ist ihre Schwester die sie, vor ihm beschützt und nicht wir.«, setzt Scari an, doch wird sie schnell von Liris unterbrochen. »Als hättest du es jemals gekonnt.«, deutet Liris hämisch an.
      Die Punkte sind hier zuviel ...also die markierten in der wörtlichen Rede (Davon gibt es einige Stellen im Text, die ich jetzt nicht alle aufzählen möchte...)


      Night Sky schrieb:

      »Christien, war schon immer Stark gar kein vergleich zu dir?.....
      Das Fragezeichen macht hier keinen Sinn, oder?


      Night Sky schrieb:

      Das grollen das durch den Boden geht und ihn, auf und ab bewegt, lässt die Asche von den Statuen rieseln. Auch bek
      erschüttern lässt ....oder vielleich erzittern lässt...oder erbeben lässt...(?)


      Night Sky schrieb:

      Wie der Klang einer tiefen Posaune schallt es über die Stadt hin weg, dabei geht ein schauriges Raunen durch die Stadt.

      Wortwiederholung


      Night Sky schrieb:

      Tausende wenn nicht sogar Zehntausende bejubeln die Ankunft Rezzahls.

      Wo kommen die plötzlich alle her? Ich dachte, die Straßen waren menschenleer? Oder habe ich mir das falsch vorgestellt?


      Night Sky schrieb:

      Um sich selbst dabei drehend stürzt sie weiter hinunter, sie schlägt sich den Kopf an einer Stufe an und fällt weiter
      Sie dreht sich um sich selbst, als sie hinunterstürzt, schlägt sich den Kopf an einer Stufe und fällt weiter....(nur so eine Idee)


      Night Sky schrieb:

      Elena schließt die Augen und schüttelt mit dem Kopf, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen
      ...um wieder klar zu werden (so könntest du das zweite "Kopf" verhindern.)


      Night Sky schrieb:

      Aus den Rauchschwaden der Schuttwolken von den eingestürzten Ruinen, zeichnet sich eine heranrückende Silhouette ab. Zugleich wird es aus dem Schutze der Trümmerlandschaft, von brachialen in rhythmisch gesprochenen Schlachtrufen angefeuert und bejubelt.
      auf was bezieht sich hier das "es"? Auf die heranrückende Shilouette? Dann müsstest du allerdings "sie" schreiben.

      Night Sky schrieb:

      Für ein Augenblick kommen dabei ihr, die Erinnerungen an den hieben mit der Peitsche zurück.
      Für einen Augenblick kommen hierbei die Erinnerungen an die Hiebe mit der Peitsche zurück...


      Night Sky schrieb:

      Sie kann auch sich selbst sehen, wie sie ihre Narben auf den Rücken im Spiegel gesehen hat.
      im Spiegel betrachtet hat (?)


      Night Sky schrieb:

      Surugdar der gehässig lacht, demonstriert im Versuch Elena damit einzuschüchtern, sein neues Mordinstrument.
      Surugdar, der gehässig lacht, demonstriert Elena sein neues Mordinstrument, versucht sie damit einzuschüchtern (?)


      Night Sky schrieb:

      »Sein Arm! Schneide ihn von seinem Körper!«, hat Liris im Schadenfrohen Ton die Idee.

      »Sein Arm! Schneide ihn von seinem Körper!«, verkündet Liris im schadenfrohen Ton ihre Idee.


      Night Sky schrieb:

      »Du machst mir keine Angst mehr, ich lass dich für all das Bluten!«, schreit Elena selbstsicher, Surugdar an.
      ...schreit Elena Surugdar selbstsicher an.


      Night Sky schrieb:

      Im Hintergrund fangen die Massen wieder an rhythmisch mit den Glocken, zu läuten. Sie begleiten das schaurige Läuten der Glocken, mit ihren Schlachtrufen.
      ....sie begleiten das schaurige Geräusch mit ihren Schlachtrufen...(was Besseres fällt mir auf die Schnelle auch nicht ein-aber dir vielleicht :) )...vielleicht die schaurige Melodie?


      Night Sky schrieb:

      Die Haut um Elenas Augen spannt sich zu einem Hasserfühlten Blick, Ihre vernichtende Blicke Durchboren Surugdar. Das rasende Herz schießt das Blut durch ihre Venen, das kochende Blut findet dabei einen Weg heraus. Aus einem Auge läuft eine blutige Träne. Das warme Blut auf ihrer Wange, steigert Elenas Rausch nur noch mehr. Ihre Pulsierende Sicht ändert sich zu einem blutroten Tunnelblick.
      du weißt schon... ;)



      So, das war`s. Schreib schnell weiter :thumbsup:

      LG,
      Rainbow
    • Neu

      Hey Danke Rainbow für deine Verbesserungen, wenn ich das Kapitel hier zu ende habe. Fange ich erstmal damit an die ersten Kapitel zu überarbeiten und 2 neue einzufügen. Ich hoffe ich kann, dann deine tollen Anregungen alle dabei auch umsetzen.
      Aber ich frage mich manchmal echt...? Wenn ich schon dieses Programm nutze und es doch nicht so recht klappen will, wie viel Sinn das alles macht. Naja ich schätze ich werde es wohl wissen, wenn ich mit der Korrektur dann fertig bin.