Die Fesseln der Finsternis

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    • Die Fesseln der Finsternis

      Hallo,
      Liebe Freunde.

      Zu erst möchte ich noch einmal sagen,das ich mich sehr darüber freue unter so vielen Kreativen Köpfen zu sein.
      Eigentlich wollte ich noch etwas damit warten aber ich habe das Gefühl wenn ich schon mal anfange meine Story zum Lesen hergebe,dann fällt es mir leichter mich ins Forum ein zu bringen.
      Ich hoffe sehr das es euch gefällt,selbstverständlich bin ich auch für Verbesserungsvorschläge zu haben.

      Kapitel 1
      Die Stimme und ihre Spiele
      Teil 1



      „Hallo...? Elena...?“
      Sie muss es geträumt haben denn sonst ist niemand hier.
      In dieser von einem beißenden Geruch und stickigen Luft gefüllten Zelle. Dieses Loch ist ihre Welt, sie ist kalt und wäre es nicht so dunkel wäre sie wenigstens überschaubar. So lange ist sie nun schon hier, war sie denn jemals woanders? Sie erinnert sich nicht daran.
      Ihre blasse Gestalt erinnert durch das in fetzen gerissene, verdreckte Hemd das bis zu den Knien reicht, doch mehr an etwas anderes als an was Lebendiges.

      Ihre Haut juckt stark unter der Fußfessel, sie kratzt es mit ihren dreckigen Fingernägeln immer wieder blutig.
      Durch das Kratzen entsteht ein lebendiges Gefühl in ihr, wie ihr scheint. An einem Ort wo sonst nichts ist. Nur nackte mit rissen durchzogene Wände. Sie wagt es nicht vom tristen kühlen Fußboden aufzustehen. Die Kette der Fußfessel, die an der Wand befestigt ist könnte dabei zu laut sein. Sie mögen es gar nicht wenn, sich in der Zelle was bewegt. Nur manchmal traut sich Elena vom Boden hoch zu drücken, mit
      dem Rücken langsam an der Wand entlang hoch rutschend. Wankend müde lehnt sie sich an, die Angst ist zu groß sich weiterzubewegen. Nur in der Panik rennt sie in die Ecken. Die einzigen verstecke, die sie hier kennt. Ängstliche, nervöse Blicke wandern zur Tür, zum Sehschlitz. Sie hört etwas grummelnd an der Tür vorbeistampfen.

      „Kommt es herein, wie so oft?“, muss sie sich fragen

      Nein, dieses Mal nicht, stellt sie erleichtert fest. Das vorbeilaufende etwas verdeckt kurz das Licht, das durch den Sehschlitz dringt. Die einzige Farbe, die sie wohl kennt. Ein rotes flackerndes Licht das den Flur außerhalb der Zelle beleuchtet. Oft hört sie, wie sich dieses etwas da draußen mit seines gleichen unterhält. Sie verfolgt die Gespräche aufmerksam, sie hat gelernt am Ton zu erkennen, ob sie nun zu ihr rein kommen wollen oder nicht. Sie fürchtet sich davor, sie versteht diese unwirklich gesprochene Sprache einfach nicht.
      Welche antworten könnte sie schon haben?

      Jedoch kommt es ihr immer wieder so vor, als wäre ihr diese Sprache doch gar nicht so fremd. Etwas daran klingt ihr doch vertraut, obgleich es daran liegen könnte das sie nun schon so lange hier ist. Es sind wirre Momente, an denen sie über ihr da sein zweifelt. Sich lieber wieder am Fußgelenk kratzt bis es Blutet, sie will vergessen was sie hört, was sie sieht, was sie erleiden muss. Jedes Mal treibt sie ihre Fingernägel tief in die Haut und kratzt sich fest. In diesem Wahn vergisst sie schnell ihre Umgebung. Dieses Mal hört aber sie etwas dabei
      „Elena...?“ Sie unterbricht das kratzen. Heraus gerissen aus diesem Wahn schaut sie auf, sie blickt mit wachen Augen durch die Zelle, ihre Hand ist immer noch am Fußgelenk. Zitternd drückt sie ihre Fingernägel unbemerkt tiefer ins Fleisch, bis ein Nagel bricht und stecken bleibt. Sie fühlt den Schmerz, er tut ihr gut.

      Aufgewühlt lauscht sie um her, doch hört sie nichts mehr. In der stille spürt sie deutlich ihren Herzschlag, sie glaubt, dass es von außerhalb der Zelle kam und konzentriert ihren Blick auf den Sehschlitz. Sie will ruhiger werden, um den Herzschlag runter zubekommen, für Augenblicke hält sie sogar die Luft an. Hören tut sie aber immer noch nichts. Sie überlegt, ob sie durch den Sehschlitz schauen soll. Dabei hat sie jedoch starke bedenken es riskieren zu wollen. Aber Elena will es unbedingt wissen, wer da ihren Namen sagte.

      Zaghaft, ganz vorsichtig steht sie auf und stützt sich dabei mit ihren Händen vom Boden ab. Die Kette gibt laute klirrende Geräusche von sich, so wie sie über den Boden gezogen wird. Elena bleibt sofort stehen, sie will nicht zu laut sein. Die Kreaturen draußen mögen
      es gar nicht wenn, sie in der Zelle herum läuft. Sie hält kurze inne, findet aber den Mut sich langsam Schritt für Schritt nach vorn zur Tür zu wagen. Jede Regung zieht die Kette nach und jede Unachtsamkeit birgt die Gefahr, dass eine dieser Kreaturen von der lauten Kette aufgeschreckt wird. Doch ist es ihr dieses Mal egal.
      Wenn da tatsächlich noch jemand wäre, dann würde sie nicht mehr alleine sein. Auch wenn, sie niemanden wünsche würde hier zu sein.
      Elena schafft es bis zur Tür, ohne dabei die Aufmerksamkeit auf sich gezogen zu haben. Sie lehnt gegen die Tür, um sich abzustützen. Dieser kurze weg kostete ihr doch einiges an Überwindung und Kraft. Sie strengt sich noch mal an, um sich vorsichtig auf die Zehenspitzen zu stellen.

      Sie entdeckt einen langen Flur, der völlig verwahrlost ist, er führt grade aus, am Ende brennt auch ein rotes Licht. Elena erkennt, dass der Flur nach rechts abbiegt. Ein prägendes Bild für sie, hatte sie zuvor noch nie durch das kleine rechteckige Fenster geschaut. Lose Deckenplatten, die kurz vorm Fallen sind, mache liegen sogar schon am Boden. Funken schlagende Kabel hängen von der Decke herab, die funken erleuchten diesen Gang etwas mehr.

      „Ob das alles durch die Donnerschläge von neulich kaputtgegangen ist?“ , fragt sie sich selbst im inneren.

      Sie bemerkt, dass es von ihrer Tür aus nach links geht, Elena versucht dort entlang zuschauen, doch viel sehen kann sie nicht. Sie kann nur die Wand direkt vor ihr erkennen. Elena ist so sehr in Gedanken versunken, dass sie unvorsichtig wird. Sie hält sich am Sehschlitz fest
      so das ihre Finger von außen zu sehen sind. Ein schrilles, aufladendes Geräusch das einen surrenden Ton beibehält, reißt Elena aus
      den Gedanken, erst jetzt fällt ihr auf, wie unvorsichtig sie war, gleichzeitig packt etwas ihre Finger, sie schreit vor Angst laut auf. In
      diesem Moment zeigt sich ihr ein Augenpaar mit krank wirkender Haut drum herum.
      Sie hat diese Augen noch nie so nah gesehen. Das eine ist zu gewachsen zugleich ist es vernarbt, das andere aggressiv, Gelb und vereitert, kleines Getier krabbelt darauf herum.Der griff an Elenas Finger wird fester, es drückt ihr fest auf die Knochen. Seine Stimme ist tief brummend, der bedrohliche Ton erschüttert sie bis ins Mark.Elena stößt, quälende schreie aus dabei versucht sie sich loszureißen. Es
      gelingt ihr mit den Finger durch seinen festen griff zu rutschen, der Ruck bringt sie dabei aus dem Gleichgewicht. Stolpernd fällt sie
      rückwärts auf den Boden. Elena schlägt mit dem Hinterkopf auf, es hinterlässt ihr nur eine verschwommene trübe Sicht, begleitet von einem
      pfeifenden summen. Während Elena versucht sich zu besinnen, verstummt der surrende Ton und die Kreatur stampft wieder davon.

      Elena wird müde, in sich zusammensackend fallen ihr immer wieder die Augen zu. Sie hat diesen klang, im Kopf sie weiß genau was da so surrte. Sie fürchtet diese spannungsgeladene Peitsche mehr als diese Monster. Ihr Rücken brennt immer noch vom letzten Mal. Es treibt ihr die Tränen in die Augen, doch hemmungslos laut weinen tut sie nicht, das hat sie hier noch nie getan. Stattdessen legt sie sich auf die Seite und zieht die Beine ein, ihre Hand tastet sich zitternd an ihrem Bein zum Fußgelenk runter.
      Benommen wie sie ist, verliert sie beim Kratzen das Bewusstsein.

      Elena´s rechte Hand zuckt im schlaf, ihr Körper bebt vor Angst. Zum Schaudern sind ihre Träume, die kalte Schweißperlen auf der Stirn zurücklassen.
      „Elena,... Elena, wach auf!“
      Ihr bleibt die Luft weg und schreckt aus ihren Träumen auf. Sie atmet panisch und hektisch, Elena kneift die Augen immer mal wieder zu, um ein wenig ruhiger zu werden.

      „Ruhig, atme ruhig.“

      Sie rappelt sich etwas auf und kriecht erschöpft an die Wand, entkräftet lässt sie sich dagegen fallen. Elena bleibt auf knien mit der Schulter angelehnt an der Wand. Sie reibt sich mit einer Hand langsam die feuchten Augen. „Was ist passiert?“ , fragt Elena in die dunkle Zelle.
      „Du hast das Bewusstsein verloren.“ , die Stimme klingt fürsorglich, wie eine gute Freundin. „Erinnerst du dich?“ , möchte die Stimme gerne wissen.
      „Nein, was ist passiert?“ , reagiert Elena darauf. Es ist bleibt einen Moment lang still.
      „Das passiert dir öfter das du es vergisst.“ , weiter sagt die Stimme „Aber keine Sorge jetzt bin ich da, in Zukunft wird dir das nicht mehr passieren.“
      Elena schaut auf und sieht sich um, erst jetzt realisiert sie, dass niemandhier ist. Fassungslos schaut sie in der Zelle um her.
      „Wer redet da mit mir?“ , will sie wissen.
      „Ich“ , dringt es aus den Schatten.
      Elena drückt sich in ihre Ecke und zieht dabei ihre Beine ein, sie macht sich so klein wie möglich. Da sie sich hier nicht verstecken kann bleibt ihr nur das übrig. Nur zögerlich und widerwillig geht Elena darauf ein.
      „Was bist du?“
      „Was ich bin?...Ich bin du und du bist ich.“ , erklärt ihr die Stimme „Ich bin das was du nie sein durftest... Er hat Fehler gemacht, die er nicht wiederholen wird, er braucht dich und fürchtet dich zugleich.“

      Elena fängt an sich zu kratzen, diese Stimme überfordert sie. Doch kann sie eine gewisse Verbundenheit mit ihr fühlen. Etwas ist da in ihr erwacht, etwas was ihr den Eindruck vermitteln will, dass es ihr guttun würde. Aber es hinterlässt fragen.
      „Er? Wer ist er? Und was für Fehler meinst du?“
      Wieder lässt sich die Stimme etwas Zeit

      „Dufragst wie ein Uhrwerk funktioniert, das ist alles nicht so einfach.“ Die Stimme schlägt vor „Lass und erst einmal die Zeit im Auge behalten, ich kann dir jetzt aber sagen lass dich nicht noch mal von ihm erwischen!“
      Elena reagiert etwas verdutzt darauf „Ich bin irgendwo gefangen, hat er mich nicht schon längst?“
      Die Stimme entgegnet ihr klar und deutlich „Vertrau mir das hier ist nur die Spitze, eines Alptraumes der Realität geworden ist.“

      Elena und die Stimme unterhalten sich eine ganze weile, ihr ist nicht klar wie sie mit der Stimme um gehen soll, sie fühlt sich echt an, dann wieder auch nicht. Dabei wird Elena bewusst, dass sie hier nicht mehr allein ist. Zum aller ersten Mal empfindet sie so etwas wie Freude. Die
      Gedanken daran, machen es der Stimme einfach sich weiter in Elena zu verfestigen. Sie glaubt fest an Elena und ist entschlossen ihr zu
      helfen.

      Elena kauert mittlerweile nicht mehr in ihrer Ecke,sondern sitzt für ihre Verhältnisse ruhig da. Sie folgt aufmerksam die
      Anleitung eines Spiels, wie es die Stimme nennt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Night Sky ()

    • Hey @Night Sky,

      an sich klingt der Anfang deiner Geschichte schon mal nicht schlecht, obwohl ich das Gefühl nicht loswerde, dass mir das irgendwie bekannt vorkommt. Aber egal!

      Deine Beschreibungen gefallen mir zum Teil ganz gut. Du hast es geschafft, dass ich mich in diese Zelle hineinversetzt gefühlt habe und das Grauen nachvollziehen konnte, dem Elena da offensichtlich ausgesetzt ist. Soweit das Lob :)

      Nun kommt noch etwas Kritik: Deine Rechtschreibung ist, wenn ich das so offen sagen darf, eine Katastrophe.Vor allem die Groß-und Kleinschreibung irritiert mich total. Dann der Infinitiv mit "zu", das ist übrigens eine Sache, die ich früher auch nie kapiert habe. Inzwischen weiß ich, dass alle Verben, die in der Grundform zusammengeschrieben werden, auch im Infinitiv mit "zu" zusammengeschrieben werden. Also: hochzuladen, weiterzugehen, vorbeizulaufen....(nur so als Tipp)

      Night Sky schrieb:

      Ihre Haut juckt stark unter der Fußfessel,sie kratzt es mit ihren dreckigen Fingernägeln immer wieder blutig.
      Durch das kratzen (Kratzen) entsteht ein lebendiges Gefühl in ihr,wie ihr scheint.An einem Ort wo sonst nichts ist.Nur nackte mit rissen durchzogene Wände.Sie wagt es nicht vom tristen kühlen Fußboden auf zu stehen (aufzustehen) .Die Kette der Fußfessel die an der Wand befestigt ist könnte dabei zu laut sein.Sie mögen es gar nicht wenn sich in der Zelle was bewegt.Nur manchmal traut sich Elena vom Boden hoch zu drücken (hochzudrücken) ,mit dem Rücken langsam an der Wand entlang hoch rutschend.Wankend müde lehnt sie sich an,die Angst ist zu groß sich weiter zu bewegen (weiterzubewegen) .Nur in der Panik rennt sie in die Ecken.Die einzigen verstecke (Verstecke) die sie hier kennt.
      Das hier ist nur ein kleiner Auszug. Der ganze Text ist allerdings voll davon...

      Night Sky schrieb:

      „Kommt es herein,wie so oft?“Muss sie sich fragen

      In diesem Fall machst du nach der wörtlichen Rede ein Komma und schreibst danach klein weiter. Also: "Kommt es herein, wie so oft?", muss sie sich fragen.

      Night Sky schrieb:

      „Ob das alles durch die Donnerschläge von neulich kaputt gegangen ist?“ Fragt sie
      hier genauso: „Ob das alles durch die Donnerschläge von neulich kaputt gegangen ist?“, fragt sie sich selbst im Inneren.

      Manche Formulierungen sind vielleicht nicht ganz so glücklich gewählt, was aber sicher reine Übungssache ist. Ich würde mich an deiner Stelle als Allererstes darauf konzentrieren, dass du die Fehlerquote in deinen Texten reduzierst, weil das den Lesegenuss schon erheblich beeinträchtigt. Ich habe früher mit dem Duden-online-Programm (Beta-Rechtschreibprüfung) gearbeitet. Hier kannst du Abschnitt für Abschnitt eingeben und die Fehler werden dir direkt markiert. Oder du gibst den Text jemand anders zum Korrekturlesen, bevor du ihn postest :)

      Viele Grüße,
      Rainbow

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rainbow ()

    • Die Geschichte an sich klingt interessant, ich habe sie bis zum Ende gelesen. Ich möchte nicht mit Elena tauschen.
      Wie sie sich fühlt, hast du gut formuliert.
      Manches ist etwas außergewöhnlich ausgedrückt, doch wenn dies dein erstes Werk ist, dann ist das ok. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

      Und doch, sie wäre besser gewesen, ohne den vielen Fehlern. Warst du aufgeregt und hast sie nicht erkannt?

      Mir fiel auf, dass du teilweise lange Sätze hast. Das ist nicht schlimm, habe ich auch. Doch du reißt auch einige Sätze auseinander.

      Der untere Satz kann nicht alleine stehen, da fehlt etwas.

      Night Sky schrieb:

      Sie muss es geträumt haben denn sonst ist niemand hier.
      In dieser von einem beißenden Geruch und stickigen Luft gefüllten Zelle.

      Für mich ist das keine wörtliche Rede, denn sie fragt sich das in Gedanken.

      Night Sky schrieb:

      „Ob das alles durch die Donnerschläge von neulich kaputt gegangen ist?“ Fragt sie sich selbst im inneren.
      Ob das alles durch die Donnerschläge von neulich kaputt gegangen ist, fragt sie sich.

      Sie fragt sich, ob das alles durch die Donnerschläge von neulich kaputt gegangen ist? (Das gefällt mir besser, hört sich runder an.)


      Rainbow schrieb:

      Deine Rechtschreibung ist, wenn ich das so offen sagen darf, eine Katastrophe.
      Das stimmt, leider. Gerne hätte ich all diese Fehler behoben, doch das ist nicht meine Aufgabe.

      Lass dich davon nicht ermutigen, schreibe deine Geschichte.
      Es kann nur besser werden!
      Auch wenn heute dein warmes Blut die Erde gierig trinkt,
      so bist du es, der tanzend auf den Knochen der Feinde singt.
    • Danke für eure Anregungen,
      Das mit der Rechtschreibung ist mir natürlich bewusst,mir war auch klar das es so kommen wird.

      @Sandlov
      Ob ich aufgerget war?
      Das ist eine sehr gut frage auf die ich dir gerne eine ehrliche Antwort geben möchte.
      (wird ein bisschen ernst)Ich leide unter einer Form der Dissoziative Störung,das macht es sehr schwer für mich,mich zu Konzentrieren und zeigt sich halt besonders beim Schreiben und Lesen.
      Um ein Beispiel zu geben,ich muss manchmal 5 mal einen Satz lesen um zu begreifen das ich überhaupt was gelesen habe.So brauche ich auch eine weile,bis ein Satz den ich schreiben möchte aus meinen Kopf kommt und noch mal eine weile bis ich ihn formuliert habe.
      Das ist mal so im groben.

      Ich arbeite da sehr viel an mir und bin auch sehr froh darüber,so wie jetzt das ich aufgezeigt bekomme wo die Fehler liegen.
    • Hey @Night Sky,

      das lässt natürlich alles in einem anderen Licht erscheinen. Du hättest das gerne von vornherein sagen können, dass du Probleme mit der Konzentration bzw. mit der Rechtschreibung hast. Klingt jetzt vielleicht blöd, aber ich kenne das ansatzweise von meinem Sohn, der allerdings so frustriert darüber ist, dass er sich niemals daran begeben würde, einen längeren Text zu verfassen. Da setzen dann eher irgendwelche Vermeidungsstrategien ein :) Insofern finde ich es toll, dass du deine Leidenschaft für`s Schreiben nicht davon abhängig machst...und wie gesagt: Das sind Dinge, die behoben werden können. Wenn es dir hilft, schaue ich mir den Text gerne noch einmal hinsichtlich der Fehler an und zeige sie dir auf, wenn dir das irgendwie weiterhilft. Profi bin ich allerdings selber auch nicht.

      Also, weiter so und Hut ab!

      Viele Grüße,
      Rainbow
    • Danke sehr @Rainbow

      Ich freue mich über jeden der/die sich die Zeit dafür nimmt,ich bin der letzte der wegen aufgezeigte Fehler eingeschnappt ist.Es soll sich nur niemand gezwungen fühlen oder so etwas.
      In meiner Vorstellung hatte ich es schon mit einem Handicap angedeutet,nur wollte ich nicht so genau darauf eingehen.
      Wie dem auch sei...
      Ich schaue mal wann ich den nächsten Teil zeigen kann,ich würde die Geschichte schon gerne zum Abschluss bringen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Night Sky ()

    • Night Sky schrieb:

      Ich schaue mal wann ich den nächsten Teil zeigen kann,ich würde die Geschichte schon gerne zum Abschluss bringen.
      Na, das will ich doch sehr hoffen :) Bin gespannt, wie es weitergeht...

      Night Sky schrieb:

      Ich freue mich über jeden der/die sich die Zeit nimmt dafür nehmen würde,ich bin der letzte der wegen aufgezeigte Fehler eingeschnappt ist.Es soll sich nur niemand gezwungen fühlen oder so etwas.
      Ich finde es immer hilfreich, zu wissen, welche Form von Unterstützung sich der andere wünscht. Das macht es mir dann auch leichter, ein Feedback zu geben. Schließlich möchte man ja auch nicht als Klugscheißer dastehen :)

      Viele Grüße,
      Rainbow
    • Habe mich auch mal reingelesen. Da verliert wohl jemand den Verstand, verständlicherweise. Angekettet im Finstern und als würde das noch nicht reichen, das Verbot sich zu bewegen, Geräusche zu machen. Furchtbar!
      @Rainbow Wir haben gerade einige Zellen-Geschichten im Forum, vielleicht fühlst du dich an eine davon erinnert? Schatten der Magie, eine von @BraveLion s Kurzgeschichten (glaube ich) usw.
      @Night Sky aktivierst du den BBCode, bevor du etwas reinkopierst? Dir scheinen manchmal Leerzeichen abhanden zu kommen, der Code verhindert das. Einfach auf das kleine Quadrat neben dem Rückgängig-Pfeil oben links über dem Textfeld drücken, bevor du Text einfügst.
      Fünf Ausrufezeichen, das sichere Zeichen für einen wahnsinnigen Geist!!!!!

      -Terry Pratchett
    • Night Sky schrieb:

      Ich leide unter einer Form der Dissoziative Störung,das macht es sehr schwer für mich,mich zu Konzentrieren und zeigt sich halt besonders beim Schreiben und Lesen.
      So in die Richtung habe ich schon gedacht, es dann wieder verworfen. Da war es mutig von dir, den Text zu posten. Dass du darüber berichtest, finde ich auch mutig.

      Dass du trotzdem Geschichten schreibst, finde ich toll.
      Auch wenn heute dein warmes Blut die Erde gierig trinkt,
      so bist du es, der tanzend auf den Knochen der Feinde singt.
    • Danke für eure lieben Kommentare,

      @WindweberDu hast recht ist mir gar nicht aufgefallen obwohl, ich den bbc code benutzt habe.Ich muss aber nur schauen, dass ich es für mich in ein paar Absätzen unterteile.Damit das kein Buchstabensalat für mich ergibt,wahrscheinlich hab ich beim Teilen einfach nicht mehr drüber nach gedacht.

      Ich habe jetzt den 2.Teil des 1.Kapitels fertig ich hoffe es ist ein wenig besser geworden.

      Die Stimme und ihre Spiele
      Teil 2

      Die Stimme erklärt, dass kleine Steine dafür notwendig sind. Elena schnauft überlegend aus. „Wozu?“
      „Lass dich überraschen, du wirst dich wundern.“ , meint die Stimme vorfreudig, kichernd.
      Elena fragt nicht weiter nach, sie ist jetzt neugierig worauf die Stimme aus ist.
      Elena beugt sich vor, dabei starrt sie auf den dunklen Boden. Zögerlich tastet sie mit ihren Handflächen den Boden der Zelle ab, um ein paar kleine Steine sammeln zu können. In der Dunkelheit fällt ihr das schwer, dazu kommt noch das sie wegen der Kreatur draußen leise sein muss.
      „Das ist schwer, ich sehe kaum was.“ , klagt Elena leise und lässt kurz den Kopf hängen.
      Die Stimme rät ihr „Dann verlasse dich auf dein Gefühl, du siehst doch eh nichts.“

      Elena versucht ihre Gedanken freizubekommen, je mehr ihr das gelingt um so besser zeichnet sich die Zelle deutlicher vor ihrem geistigen Auge ab. Sie ist dabei ruhig, als wäre sie unerreichbar für diese Kreaturen. Elena ist für einen Moment gelöst, von diesem Grauen. Neben sich am Boden in einer Kante wo die Wand anfängt, erkennt sie ein aufleuchtendes weißes Licht. Elena´s Augen folgen dem Licht, bis zu der von ihr gegenüberliegende Ecke. Dort strahlt es hell auf, es teilt sich dabei in zwei auf. Eines fährt in der Kante nach oben hin zur Decke, dass andere zieht seine Bahn unten am Boden entlang weiter. In jeder Ecke des Raumes funkeln sie auf, bis sie sich wieder hinter Elena verbinden. Elena bekommt den Eindruck, als würde sie im Inneren eines Würfels sitzen, dessen Ecken sowie die Kanten beleuchtet sind. So eine Lichtfarbe hat sie zuvor noch nie gesehen. Im Bann gezogen von diesem Lichtspiel, freut sie sich sehr darüber, es ringt ihr ein Lächeln ab. Doch ein kurzer heftiger Schmerz, der durch ihren Kopf zieht, lässt das Bild immer wieder verblassen. Es taucht die Zelle wieder in die bekannte Dunkelheit. Besonders dann wenn, ihr zwang nach Vorsicht und Zurückhaltung Einzug erhält. Nach einigen Versuchen, in denen es ihr gelingt, sich die Zelle vor ihrem geistigen Auge abzuzeichnen, schafft sie es sieben kleine Steine zu sammeln. Obwohl sie sehr erschöpft davon ist, will sie weiter machen. „Ich habe Sieben gefunden, reicht das?“, wispert sie in die Zelle und setzt sich auf die Knie.

      Die Stimme kichert wieder „Ja,.. ja... jetzt bilde aus Sechsen einen Kreis mit dem Siebten in der Mitte.“

      Elena grübelt kurz, bekommt es aber hin. „Und was nun?“, neugierig fragend.

      „Jetzt wird es ganz einfach. Du schließt die Augen und zählst die Steinchen der Reihe nach, den in der Mitte immer zuletzt.“ , erklärt die Stimme trocken.

      „Das ist alles?“, möchte Elena enttäuscht wissen.
      „Du musst die Steinchen, immer miteinander verbinden . So wie die Lichter, die du gesehen hast“ , die Stimme weist noch darauf hin. „Am Ende werden sie Tanzen, du wirst schon sehen.“

      Elena gibt sich doch recht stutzig, aber was hat sie schon zu verlieren. Sie lehnt sich an die Wand an und zählt mit geschlossenen Augen die Steine, so läuft sie wenigstens nicht Gefahr der Kreatur aufzufallen. Sie gibt sich der Idee des seltsamen Spiels hin, Elena zählt es immer wieder durch. Es gelingt ihr immer besser, dabei lobt die Stimme Elena. Sie merkt dabei an das Elena schnell lernt. Jedoch wird ihr das zu Anstrengend zudem ist das auf eine seltsame Art innerlich sehr aufwühlend für sie. Ihre Hand wandert von alleine zu ihrem Fußgelenk, sie kratzt unaufhörlich. Es verschafft ihr etwas Entspannung, sodass sie schon kurz darauf einschläft.

      Ihre Träume bilden ein enges Geflecht aus Kummer und Wahnsinn. Tiefer fallend in die lachende Finsternis , die mit ihrer Grotesken Fratze nach ihr trachtet. Sie mit eisigen Griffen umschlingt, bis nichts mehr von ihr übrig ist. So kalt die Finsternis auch ist, ihre Hand brennt erbarmungslos im Feuer. Sie hält den Hass in ihrer Hand, der seinen Preis fordert. Sie kann es deutlich fühlen. Elena gehört ihm, er lässt sie nicht gehen. Sie hört diese Stimme in ihren Träumen, die Zweifel in ihr säen. Sie windet sich im Schlaf von der Pein getrieben umher, sie hält sich an Dingen fest die nicht existieren. Elena keucht vor Erschöpfung, ihr Herz will rasend aus der Brust platzen. Mit Schrecken wird sie aus dem Schlaf gescheucht. Elena ist orientierungslos, sie drückt sich rückwärts zurück an die Wand und zieht die Beine ein. Sie kann sich eine Träne nicht verkneifen, es fällt ihr schwer ihre Empfindungen zu kontrollieren. Die unausweichliche Erkenntnis, dass sie verloren ist wird jedes Mal stärker. Schemenhaft fallen ihr die Steine auf, die sie zuvor gelegt hat. Ihre Aufmerksamkeit geht wiederum schnell zur Tür, er stampft und flucht um her.

      "Was macht ihn so wütend?" , muss sie sich fragen.

      Prustend kommt er mit schweren Schritten zur Tür heran. Das wenige Licht in der Zelle, dass von außen hereinscheint, verschwindet ganz so, wie er davor steht und wachend hereinblickt. Elena kneift die Augen fest zu, beängstigt fängt sie an die Steine zu zählen. So kann sie sich von der Kreatur ablenken.

      Er verliert auch schnell wieder das Interesse an ihr, er stampft genauso schnell wieder davon wie es gekommen ist. Das wenige Licht, dass sie hat kann wieder zu ihr rein, Elena selbst öffnet wieder ihre Augen. Lauschend schaut sie zur Tür ob er noch, in der Nähe ist. Erleichtert haucht sie aus als sie merkt, dass draußen sich nichts mehr rührt.

      „Lass deine Augen geschlossen, wir machen weiter und lassen sie tanzen.“, Elena erstarrt kurz vor Schreck.

      „Wo warst du? Er war wieder hier!“ , prangert Elena ängstlich an.

      Die Stimme entschuldigt sich bei Elena. Sie verspricht von jetzt an immer da zu sein, wenn Elena sie brauchen würde. Sie bewegt Elena aber auch dazu mit dem Spiel weiter zumachen. Elena merkt, dass es der Stimme mit dem Spiel wichtig ist. Etwas widerspenstig geht Elena darauf ein. Sie versucht ruhiger zu atmen, sich wieder von dem schlechten Schlaf und der Kreatur, emotional zu befreien.

      „Konzentriere dich Elena, die Steinchen liegen gleich dort.“

      Elena sitzt mit geschlossenen Augen da „Ich kann sie sehen, aber es passiert nichts“ , behutsam erklärt die Stimme „Stell dir vor, wenn du die Steinchen verbindest, ergibt es ein ganzes. Hebe es auf, dann gib es einen Schwung damit sie sich drehen.“

      Elena fällt tief in sich selbst, sie fokussiert ihre Sinne auf die Steine. Sie bemerkt nicht das die Steine sich langsam um sich selbst drehend vom Boden heben. Nun fangen sie auch an, sich als ganzes im Kreis zu drehen. Elena ist so tief in sich selbst gefangen, dass ihre kleine Welt nicht mehr zu existieren scheint. Ihr wird heiß, sie hat das Gefühl zu brennen. Sie empfindet aber keine schmerzen dabei. Sie kann sich selbst sehen, stehend in Ruinen, einen Ascheregen der ihr schwarzes Haar grau werden lässt.

      „Elena, wach auf, komme wieder zu dir... lass es los!“, drängt die Stimme. „Du gehst zu weit!"

      Sie kann die Stimme hören und schafft es ihr aus diesem Traum zu folgen. Sowie sie die Augen öffnet fallen die kleinen Steine zurück auf den Boden. Sie kann hören wie sie aufprallen und sich in allen Richtungen wieder verteilen. Ihr ist nicht bewusst gewesen, was sie da sah in ihrem Traum. Weder zeigt sie sich beunruhigt noch besorgt deswegen, so als wäre es nie geschehen. Elena freut sich, aber darüber das sie es ihr gelungen ist die Steine in der Luft Tanzen zu lassen.

      Zu tiefst erschreckt sie sich als ihr auffällt, dass sie von außen wieder beobachtet wird. Wütend stampft es davon, schreit und schlägt gegen die Wände, sie hört wie andere hinzukommen. Elena verfällt in Panik, kauert sich zurück in die Ecke. Zwanghaft suchen ihre Augen nach einem versteck.

      Sie weiß was sie erwartet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Night Sky ()

    • Es war spannend und ich frage mich, was es mit den Steinen auf sich hat. Dazu kommt, dass Elena aus ihrer Eintönigkeit gerissen wird, das ist gut.
      Das Nachfolgende ist nur ein Vorschlag von mir.

      Night Sky schrieb:

      „Lass dich überraschen,du wirst dich wundern.“ ,gibt sich dieStimme vorfreudig,kichernd.
      Elena fragt nicht weiter nach, sie ist jetzt selbst neugierigworauf die Stimme aus ist.
      Elena beugt sich vor, dabei starrt sie auf den dunklenBoden. Zögerlich tastet sie mit ihren Handflächen den Boden derZelle ab, um ein paar kleine Steine sammeln zu können.
      „Lass dich überraschen, du wirst dich wundern“ , meint die Stimme vorfreudig kichernd.
      Elena fragt nicht weiter nach, sie ist jetzt neugierig und beugt sich vor, starrt auf den dunklen Boden. Zögernd tastet sie ihn mit ihren Handflächen ab, um ein paar kleine Steine zu sammeln.


      Night Sky schrieb:

      Sie kann hören wie sieaufprallen und sich in allen Richtungen wieder verteilen. Ihr istnicht bewusst gewesen, was sie da sah in ihrem Traum. Weder zeigt siesich beunruhigt noch besorgt deswegen, so als wäre es niegeschehen. Elena freut sich aber darüber das sie es ihr gelungen istdie Steine in der Luft Tanzen zu lassen.
      Sie kann hören, wie sie aufprallen und sich wieder in alle Richtungen verteilen. Ihr war nicht bewusst, was sie in ihrem Traum sah. Weder zeigt sie sich deswegen beunruhigt, noch besorgt, freut sich aber darüber, dass es ihr gelungen ist, die Steine in der Luft tanzen zu lassen.

      (Tanzen ist eine Tätigkeit und wird klein geschrieben. Ich tanze, sie tanzen )


      Night Sky schrieb:

      Zu tiefst erschreckt siesich als ihr auffällt, dass sie von außen wieder beobachtetwird. Wütend stampft es davon, schreit und schlägt gegen dieWände, sie hört wie andere hinzukommen. Elena verfällt inPanik, kauert sich zurück in die Ecke.Zwanghaft suchen ihre Augennach einem versteck.
      Sie weiß was sie erwartet.

      Sie erschreckt sich zutiefst, als ihr auffällt, dass sie wieder beobachtet wird. Wütend stampft es davon, schreit und schlägt gegen die Wände. Sie hört, wie andere hinzukommen und verfällt in Panik, kauert sich in die Ecke. Zwanghaft suchen ihre Augen nach einem Versteck.
      Sie weiß, was sie erwartet.

      Ich habe nur den Anfang und das Ende genommen, alles andere kommt vielleicht später, wenn du möchtest. Wie schon erwähnt, es ist nur ein Vorschlag.
      LG Sandlov
      Auch wenn heute dein warmes Blut die Erde gierig trinkt,
      so bist du es, der tanzend auf den Knochen der Feinde singt.
    • Ach ja, die Technik.
      Das Programm hat auch einige Leerstellen gekillt, denke ich mal.
      Mein PC spinnt auch manchmal.

      Night Sky schrieb:

      .ob wohl ich es vor dem Absenden noch mal gelesen habe....
      Macht es nicht mehr Sinn, die Geschichte hier noch mal zu lesen?
      Auch wenn heute dein warmes Blut die Erde gierig trinkt,
      so bist du es, der tanzend auf den Knochen der Feinde singt.
    • Brrr, da verliert jemand den Verstand. Ist vielleicht auch das Beste, in der Situation... Hat sie Wahnvorstellungen (was nicht unwahrscheinlich scheint, gehalten in Einsamkeit, Langeweile und Dunkelheit) oder wirkt sie eine Art Magie, die ihr zur Flucht verhelfen wird? Ich bin gespannt. Fast so gespannt, wie ich auf die Wächter bin, die das draußen lauern. Sie scheint sie ja nicht als Menschen wahrzunehmen. Vielleicht erfahren wir ja im nächsten Kapitel mehr, obwohl ich es Elena nicht wünsche!
      Fünf Ausrufezeichen, das sichere Zeichen für einen wahnsinnigen Geist!!!!!

      -Terry Pratchett
    • @Sandlov
      Bevor ich es hier absende, lese ich es bestimmt noch 2mal sowohl in der Vorschau als auch beim bearbeiten durch.Wie oft ich es im Open office lese mag ich lieber nicht sagen.
      Ich denke mal, ich habe da einfach gepennt.
      @Windweber
      Magie ist ein interessantes Stichwort. Magie ist ja mehr was für das Klassische Fantasy.Ich denke da jetzt an so jemanden wie Gandalf z.b.
      Aber ich würde gerne in dieser Science Fiction Geschichte, ein paar klassische Fantasy Elemente mit einbauen. Wie z.b eben diese Peitsche vor der Elena sich so fürchtet.
      Wie es weiter geht? Mal schauen wie weit ich heute mit dem überarbeiten noch komme.
    • Okay, habe den nächsten Teil nun auch gelesen. Gefällt mir gut :) Es ist ein interessanter Ort, an dem sich Elena da aufhält. Vor allem die Sache mit den grellweißen Linien, die an die Form eines Würfels erinnern, hast du gut beschrieben. In jedem Fall ergibt sich wahnsinnig viel Raum für Spekulationen, was ich super finde. Ich liebe es, wenn ich anfange tausende von Theorien aufzustellen und als Leser erstmal selber herumfantasieren kann, bevor sich nach und nach das Geheimnis lüftet. Also...ich bin weiterhin gespannt.

      Die Sache mit den Steinen klingt ebenfalls verheißungsvoll...ich würde auch vermuten, dass Elene irgendwelche magischen Fähigkeiten besitzt...vielleicht ist sie aber auch an einem Ort gelandet, an dem andere physikalische Gesetze gelten? (wieder so eine verrückte Idee, die mir beim Lesen kam :rofl: )

      Da gerade bei mir mal wieder die Technik versagt und ich keine Zitate mehr einfügen kann, fällt meine Korrektur jetzt ziemlich mau aus...grrr! Die paar Zitate, beid denen es noch geklappt hat, packe ich dir in den Spoiler:


      Spoiler anzeigen



      Night Sky schrieb:

      Elena schnauft überlegend aus. „Wozu?“
      überlegen

      Night Sky schrieb:

      „Lass dich überraschen,du wirst dich wundern.“ ,gibt sich die Stimme vorfreudig, kichernd.
      Punkt und Komma würde ich an der Stelle eher weg lassen


      Night Sky schrieb:

      dazu kommt noch das sie wegen der Kreatur draußen leise sein mus
      dass

      Night Sky schrieb:

      „Das ist schwer, ich sehe kaum was.“ ,klagt Elena leise und lässt kurz den
      Punkt zuviel

      Spoiler anzeigen


      Viele Grüße,
      Rainbow
    • Ich freue mich das es gefällt.Ich bin auch sehr dankbar für die Verbesserungsvorschläge, dass hilft mir wirklich weiter.


      Ich finde das auch immer sehr spannend, irgendwo rein geworfen zu werden
      und keinen plan zu haben.(ich kenne es ja nicht anders).Deswegen habe ich auch auf einem Prolog verzichtet,natürlich weiß ich, dass es nicht jedermanns Sache ist.Weswegen ich anfangs stark über einen Prolog nach gedacht habe.Besonders weil, ich in der Gegenwart schreibe.


      Im 2.Kapitel wird es aufgelöst, wo sich Elena befindet, soviel mag ich verraten. Ich kann aber gleich sagen, dass die Entwicklung Elena´s sich
      eng um den Roten faden schlängelt.
    • Hey,

      die Technik funktioniert wieder. Habe mal ein bisschen weitergemacht und noch ein paar Fehlerchen herausgesucht :) Auf die Satzzeichen bin ich jetzt gar nicht groß eingegangen. ich wollte auch nicht, dass es zu unübersichtlich wird. Ich hoffe, du kannst was damit anfangen.

      LG,
      Rainbow

      Spoiler anzeigen



      Night Sky schrieb:

      Elena versucht ihre Gedanken frei zu bekommen (freizubekommen), je mehr ihr das gelingt um so besser zeichnet sich die Zelle deutlicher vor ihrem geistigen Auge ab. Sie ist dabei ruhig,als wäre sie unerreichbar für diese Kreaturen. Elena ist für einen Moment gelöst, von diesem Grauen. Neben sich am Boden in einer Kante wo dieWand (Leerzeichen) anfängt, erkennt sie ein aufleuchtendes weißes Licht. Elena´s Augen folgen dem Licht, bis zu der von ihr gegenüberliegende Ecke. Dort strahlt es hell auf, es teilt sich dabei in zwei auf. Eines fährt in der Kante nach oben hin zur Decke, dass andere zieht seine Bahn unten am Boden entlang weiter. In jeder Ecke des Raumes funkelnsie (Leerzeichen) auf, bis sie sich wieder hinter Elena verbinden. Elena bekommt den Eindruck als würde sie im inneren (Inneren) eines Würfels sitzen, dessen Ecken sowie die Kanten beleuchtet sind. So eine Lichtfarbe hat sie zuvornoch (Leerzeichen) nie gesehen. Im Bann gezogen von diesem Lichtspiel, freut sie sich sehr darüber,es ringt ihr ein Lächeln ab. Doch ein kurzer heftiger Schmerz, der durch ihren Kopf zieht. Lässt (Komma statt Punkt, danach klein weiter) das Bild immer wieder verblassen, es taucht die Zelle wieder in die bekannte Dunkelheit. Besonders dann wenn, ihr zwang (Zwang) nach Vorsicht und Zurückhaltung Einzug erhält. Nach einigen versuchen (Versuchen) in denen es ihr gelingt, sich die Zelle vor ihrem geistigen Auge abzuzeichnen. Schafft (komma statt Punkt, danach klein weiter) sie es sieben kleine Steine zu sammeln,obwohl (Hinter sammeln würde ich einen Punkt machen) sie sehr erschöpft davon ist will sie weiter machen. „Ich habe Sieben gefunden,reicht das?“,wispert sie in die Zelle und setzt sich auf die Knie.
      Die Stimme kichert wieder „Ja,..ja... jetzt bilde aus Sechsen ein (einen) Kreis mit dem Siebten in die (der) Mitte.“
      Elena grübelt kurz, bekommt es aber hin (hier fehlt ein Punkt) „Und was nun?“,neugierig fragend.(fragt sie neugierig)

      „Jetzt wird es ganz einfach

      Night Sky schrieb:

      „Jetzt wird es ganz einfach, (ich würde hier den Satz beenden) du schließt die Augen und zählst die Steinchen der reihe (Reihe) nach, den in der Mitte immer zuletzt.“ ,erklärt die Stimme trocken.
      „Das ist alles?“,möchte Elena enttäuscht wissen.
      Weiter erklärt die Stimme „Du musst die Steinchen, immer mit einander (miteinander) verbinden .So wie du (das du kommt mir an der Stelle zuviel vor) die Lichter die du gesehen hast“ ,(weist) die Stimme weist noch darauf hin. „Am Ende werden sie Tanzen (tanzen),du wirst schon sehen.“

      Elena gibt sich doch recht stutzig, aber was hat sieschon Leerzeichen) zu verlieren.Sie lehnt sich an die Wand an und zählt mit geschlossenen Augen die Steine, so läuft sie wen

      Night Sky schrieb:

      Sie lehnt sich an die Wand an und zählt mit geschlossenen Augen die Steine, so läuft sie wenigstens nicht Gefahr der Kreatur aufzufallen. Sie gibt sich der Idee des seltsamen Spiels hin, Elena zählt es immer wieder durch. Es gelingt ihr immer besser, dabei lobt die Stimme Elena. Sie merkt dabei an das Elena schnell lernt. Jedoch wird ihr das zu Anstrengend (anstrengend) zudem ist das aufeine (Leerzeichen) seltsame Art innerlich sehr aufwühlend für sie.Ihre Hand wandert von alleine zu ihrem Fußgelenk,wo sie anfängt sich zukratzen.Es verschafft ihr etwas Entspannung, so das (sodass) sie schon kurz darauf einschläft.

      Ihre Träume bilden ein enges Geflecht aus Kummer und Wahnsinn. Tiefer fallend in die lachende Finsternis ,die mit ihrer Grotesken (grotesken) Fratze nach ihr trachtet. Sie mit eisigen griffen (Griffen) umschlingt, bis nichts mehr von ihr übrig ist. So kalt die Finsternis auch ist, ihre Hand brennt erbarmungslos im Feuer. Sie hält den Hass in ihrer Hand, der seinen Preis fordert.Sie kann e

      Night Sky schrieb:

      Sie kann es deutlich fühlen. Elena gehört ihm, er lässt sie nicht gehen. Sie hört diese Stimme in ihren Träumen, die zweifel (Zweifel) in ihr säen. Sie windet sich im Schlaf von der Pein getrieben um her (umher), sie hält sich an dingen (Dingen) fest die nicht existieren. Elena keucht vor Erschöpfung, ihr Herz will rasend aus der Brust platzen. Mit schrecken (Schrecken) wird sie aus dem Schlaf gescheucht. Elena ist orientierungslos, sie drückt sich rückwärts zurück an die Wandund (Leerzeichen) zieht die Beine ein. Sie kann sich eine Träne nicht verkneifen, es fällt ihr schwer ihre Empfindungen zu kontrollieren. Die unausweichliche Erkenntnis das (Erkenntnis, dass) sie verloren ist,wird jedes Mal stärker. Schemenhaft fallen ihr die Steine auf, die sie zuvor gelegt hat.Ihre Aufmerksamkeit geht wiederum schnell zur Tür, er stampft und flucht um her.
      "Was macht ihn so wütend?",muss sie sich fragen.

      Night Sky schrieb:

      Prustend kommt er mit schweren Schritten zur Tür heran.Das wenige Licht in der Zelle das (Zelle, dass) von außen herein scheint (hereinscheint), verschwindet ganz so wie er davor steht und wachend ein blickt (hereinblickt) . Elena kneift die Augen fest zu, beängstigt fängt sie an die Steine zu zählen. So kann sie sich von der Kreatur ablenken.
      Er verliert auch schnell wieder das Interesse an ihr, es (zuerst scheibst du "er", dann "es") stampft genauso schnell wieder davon wie es gekommen ist. Das wenige Licht was (Licht, das sie hat) sie hat kann wieder zu ihr rein, Elena selbst öffnet wieder ihre Augen. Lauschend schaut sie zur Tür ob er noch in der nähe (Nähe) ist. Erleichtert haucht sie aus als ... (sie) merkt das draußen sich nichts mehr rührt. (merkt, dass sich draußen nichts mehr rührt)

      „Lass deine Augen geschlossen, (hier könnte man ein Ausrufezeichen machen und danach groß weiter) wir machen weiter und lassen sie Tanzen (tanzen).“,Elena ist daskurz vor Schreck erstarrt.(Elena erstarrt kurz vor Schreck)

      Du hast mich erschreckt,wo warst du? Er war wieder hier!“,prangert Elena ängstlich an.

      Die Stimme entschuldigt sich bei Elena. Sie verspricht von jetzt an immer da zu sein, wenn Elena sie brauchenwürde (Leerzeichen). Sie bewegt Elena aber auch dazu mit dem Spiel weiter zumachen (weiterzumachen). Elena merkt,dass es der Stimme mit dem Spiel wichtig ist. Etwas widerspenstig geht Elena darauf ein. Sie versucht ruhiger zu atmen, sich wieder von dem schlechten schlaf (Schlaf) und der Kreatur,emotional zu befreien.
      „Konzentriere dich Elena,die Steinchen liegen gleich dort.


      Night Sky schrieb:

      Elena sitzt mit geschlossenen Augen da (hier fehlt ein Punkt) „Ich kann sie sehen,aber es passiert nichts(.),behutsam erklärt die Stimme „Stell dir vor,wenn du die Steinchen verbindest,ergibtes (Leerzeichen) ein ganzes (Ganzes). Hebe es auf, dann gib es (ihm) einen Schwung damit sie sich drehen(.)“ (das "ihm" bezieht sich auf "das Ganze")

      Elena fällt tief in sich selbst, sie fokussiert ihre Sinne auf die Steine. Sie bemerkt nicht das (nicht, dass) die Steine sich langsam um sich selbst drehend vom Boden heben.Nun fangen sie auch an,sich als ganzes im Kreis zu drehen. Elena ist so tief in sich selbst gefangen,das (dass) ihre kleine Welt nicht mehr zu existieren scheint. Ihr wird heiß,sie hat das Gefühl zu brennen. Sie empfindet aber keine schmerzen (Schmerzen) dabei. Sie kann sich selbst sehen,stehend in Ruinen,einen Ascheregen der ihr Schwarzes (schwarzes) Haar grau werden lässt.

      „Elena,wach auf,..komme wieder zu dir...lass es los!“,drängt die Stimme. „du gehst zu weit!"
      Sie kann die Stimme hören und schafft es ihr aus diesem Traum zu folgen. Sowie sie die Augen öffnet fallen die kleinen Steine zurück auf den Boden. Sie kann hören wie sie aufprallen und sich in allen Richtungen wieder verteilen. Ihr ist nicht bewusst gewesen, was sie da sah in ihrem Traum. Weder zeigt sie sich beunruhigt noch besorgt deswegen, so als wäre es nie geschehen. Elena freut sich aber darüber das sie (darüber, dass es ihr) es ihr gelungen ist die Steine in der Luft Tanzen (tanzen) zu lassen.


    • So...... Ich habe das erste Kapitel noch mal komplett überarbeitet. Das mit den Leerzeichen war echt lustig, da habe ich einfach bei der Formatierung gepennt.Ich schätze mal, dass die meisten Fehler jetzt raus sind. Zumindest ist es jetzt leserlicher.

      Jetzt habe ich den 1.Teil des 2.Kapitel fertig.Ich glaube es wird aus 3 Teilen bestehen. Ich habe mir da echt Mühe gegeben auf viele dinge zu achten. Ist alles nur manchmal etwas demotivierend wenn, man seine Aussetzer hat und sich im Text wieder neu orientieren muss.

      Ich hoffe einfach mal, dass es irgendwie gelungen ist.





      Kapitel 2
      Kreuzungen
      Teil 1


      „Elena,...das wird vorbeigehen, ich bleib bei dir!“ , verspricht ihr die Stimme.

      Elena kann es sich nicht vorstellen, sie zuckt zusammen mit dem schrillen Geräusch der Peitsche, die sich auflädt. Der Surrende Ton der am ende bleibt,treibt Elena in die völlige verzweiflung. Sie kriecht in die andere Ecke, "vielleicht ist diese ja besser?" , so ihr hoffnungsloser Einfall. Das Stampfen und die Stimmen von außen werden immer lauter.
      Sie schreit laut „Lasst mich, ich habe nichts getan!“ Ächzend sitzt sie in der Ecke, nicht wissend wohin mit ihr, auch die Stimme schafft es nicht sie beruhigen. Sie sieht den immer heller werdenden Lichtschein der Peitsche unter der Tür der immer näher kommen.

      „Elena du wirst das nicht durchleben müssen, vertraue mir du bist nicht alleine.“ , die Stimme versucht ihr das bewusst zu machen. „Wer soll mich denn hier retten?“ , wendet sich Elena aufgelöst an die Stimme „Wer?“ , wiederholt sie laut stark. Mit Tränen in den Augen schaut sie zur Tür, die grade aufgeschlossen wird.

      Der Schlüssel dreht sich schleifend im rostigen Türschloss, bis ein lautes hallendes klack die Tür öffnet. Quietschend, krächzend schlägt die Tür auf, im Licht der geladene Peitsche zeigt sich Elena eine bleiche Muskelöse Kreatur. Die zum Teilen mit ihrer Rüstung verwachsen ist. Körper stellen die frei liegen, sind blutig und eitrig, dessen Flüssigkeit vermischt sich mit seinem Schweiß der an ihm herunterläuft. Was mal Ohren waren, sind jetzt nur noch kleine Stummel. An einem Ohr sind lauter kleine eitrige Pusteln. Sie
      ziehen sich immer größer werdend über die gesamte Gesichtshälfte. Er knurrt Elena aggressiv an. Einige dieser Pusteln platzen dabei auf, dessen schleimige flüssigkeit, Nass von ihm weg spritzt oder an seiner Wange herunterläuft, dabei über einen fauligen aber dafür spitzen Zahn, der aus seiner Wange wächst. Aus einer pulsierende grün angehauchte gelbe blase an der schulter, tropft es auch stark heraus. Es fließt ungehindert über den Muskel am Arm, weiter hindurch zu seinem sich zersetzenden
      Unterarm. Von dem sich mit Eiter voll gesogene Haut fetzen lösen, klatschend Nass auf dem Boden fallen. Die Flüssigkeiten die nicht an
      ihm heruntertropfen oder sich im zersetzenden Unterarm sammeln fließen weiter, bis zu seiner völlig deformierten Hand. An der noch drei haarige
      Finger sind, die anderen sind verwachsen in dem was, einst ein Handschuh war. In dieser Hand hält er die Peitsche und greift sie fester, entschlossen Elena damit schmerzhafte wunden zu bereiten. Elena dreht sich wimmernd in ihrer Ecke, in Erwartung der hiebe die auf ihren Rücken nieder gehen werden. .
      Voller Zorn reißt er sein, eines übrig gebliebenes Auge auf. Er hebt die Peitsche, die noch mal laut aufsurrt. Zielgerichtet schwingt er die Peitsche, der einen unmittelbaren schlag nach sich ziehen soll.

      Zwei kurze hintereinander heftige Donnerschläge, die das Gebäude erbeben lassen unterbrechen ihn jedoch. Wild gestikuliert der Einäugige um her, eine kleinere noch fast menschlich aussehende Kreatur kommt her bei geeilt. Wie der Einäugige ist auch er übersät mit Eiterbläschen. Nur ist dieser nicht so entstellt.
      Es entbrennt eine hitzige Unterhaltung zwischen diesen Kreaturen, in ihrer unwirklichen, abscheulichen Sprache. Dessen Stimmen durch die
      Zelle tief brummen. Es ist klar, dass der Einäugige hier das sagen hat.Es herrscht eine völlige Aufruhr zwischen den beiden. Der Einäugige droht dem kleineren mit einem Schlag.
      Ein dritter noch stärkerer Donnerschlag erschüttert den Raum, sowie den Flur außerhalb. Dabei rieselt es Staub von der Decke, entstehende Risse lassen kleinere brocken von oben auf Elena herab fallen. Dieser ist ganz nah gewesen, es bahnt sich eine Rauchschwade ihren weg durch den langen Flur. Eilig drängen die Kreaturen aus der Zelle, schließen sie aber nicht wieder ab.

      Elena ist noch völlig verstört von dem Einäugigen, begreift aber das diese Donnerschläge ihr vor schlimmeres bewahrt haben.
      „Hörst du das?... Das war schon mal so laut“ , geht Elena auf die Stimme ein, diese wiederum erklärt ihr das es Explosionen sind.
      „Woher weißt du das?“ , fragt Elena erstaunt.
      „Nein du weißt es, wir sind doch beide eins.“ , augmentiert die Stimme.

      Schwankend steht Elena aus ihrer Ecke auf, vorsichtig läuft sie zur Tür, die halb offen steht. Mit einem Auge schaut sie sich versteckend, am Türrahmen
      vorbei. Eine dieser Kreaturen rennt schreiend den Flur entlang, zugleich erkennt Elena eine Kontur einer Person am Ende des Flurs, die wie sie versteckt um die Ecke schaut. Die Kreatur rennt darauf zu, laute Blitze donnern durch den Gang, es reißt die Kreatur nieder, die von glühenden Geschossen durchschlagen wird. Röchelnd liegt es am Boden, kurz darauf verliert es jede Regung. Ebenso durchschlagen sie die Tür neben Elena. Die geistesgegenwärtig weiter, in die Ecke neben
      der Tür gerutscht ist. Sie entdeckt qualmende Löcher an der Wand gegenüber von ihr, schnell davon abgelenkt hört sie die surrende Peitsche, die durch den Flur schlägt. Eine menschliche Stimme, die schreit „Du hässliche Missgeburt!“ , vernimmt sie ebenso sehr deutlich.

      Draußen im Flur treibt der Wahnsinn sein spiel, wildes Geschrei zwischen den bersten von Metall so wie das knallende aufschlagen der Peitsche. Durch den Flur hindurch donnern die Geschosse, ein Hagel aus geschossen durchschlägt die Tür zur Elena´s Zelle weiter. Schließlich schlägt sie ganz auf und bricht krachend aus den Angeln, mit voller Wucht prallt sie auf den Boden. Dabei wird Elena von dem aufgewirbelten Staub eingehüllt. Elena hält sich ihre Ohren zu, in diesem tödlichen Lärm des Mordens. Sie fängt an aufgelöst zu schreien, tiefer zwängend in ihre Ecke. Sie zuckt stark zusammen, als die Peitsche durch die Luft schwingend, kurz in Elena´s Zelle auftaucht. Sofort aber wieder mit Schwung aus der Zelle schleudert. Draußen schlägt sie auf etwas ein,
      dass etwas zerbrechen lässt. Ein laut schreiende Stimme ruft „Arazai jetzt!“

      Elena bemerkt, dass der Einäugige am torkeln ist, es rumpelt stark gegen die Außenwand der Zelle. Aber Elena traut sich nicht einmal mehr die Augen zu öffnen, sie lässt es einfach geschehen. In der Hoffnung das es bald vorbei ist.
      Es vergeht eine ganze weile, bis das surren der Peitsche verstummt und es still wird. Die Stimme in ihr tröstet Elena „Es ist vorbei, du bist jetzt sicher.“
      Elena kann das aber nicht glauben, schließlich hört sie schritte die näher kommen. Schritte außerhalb dieser Zelle sind für sie immer etwas Beunruhigendes.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Night Sky ()

    • Puh, diese Kreaturen sind ja ganz schön entstellt! Da hast du eine sehr eindrückliche Beschreibung hinbekommen. Man gerät auch gleich ins Spekulieren. Waren es mal Menschen, durch Atomwaffen o.ä. verseucht, die am Volk des Feindes Rache nehmen?

      Night Sky schrieb:

      Elena bemerkt, dass der Einäugige am torkeln ist,
      "dass der Einäugige torkelt" - solche Formulierungen mit "am" würde ich vermeiden, ist sehr umgangssprachlich. :)

      Interessant finde ich auch, dass du den Schmerz, den die Peitsche verursacht, nicht erwähnst oder beschreibst, nur das Surren. Fast wie in einem guten, alten Film, in dem man nur Schatten sieht oder auch gar nichts und alles über die Geräusche vermittelt wird. Oder trifft sie Elena gar nicht, als sie in die Zelle hereinzuckt?
      Nun wirfst du abschließend, mit einem Cliffhanger, die Frage auf - kommt Rettung oder Untergang? Der Kampf davor lässt ja hoffen... ^^
      Fünf Ausrufezeichen, das sichere Zeichen für einen wahnsinnigen Geist!!!!!

      -Terry Pratchett