Die Poetry-Challenge

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    • Okay. Schweres Thema. Aber ich guck mal, ob ichs hinbekomme.

      Es gibt große Leute und auch kleine
      Menschen sind auch nur Geschichten
      Der erste Blick verbirgt meist mehr
      Als er zeigt

      Es liegt nur an dir alleine
      Darauf zu hören, was sie berichten
      Denn keine Geschichte setzt sich zu Wehr
      Und schweigt

      Nicht die Anzahl der Worte
      Nicht die Länge ihrer Sätze
      Nicht die Vielzahl ihrer Orte
      Zeigt die Menge ihrer Schätze

      Manche Geschichte endet plötzlich
      In tausenden von Fragen
      Manche Geschichte scheint unendlich
      Ohne dabei viel mehr zu sagen

      Vielleicht ist eine Geschichte kurz
      Zieht dich trotzdem in den Bann
      Stößt dich abrupt durch die Wand
      Stürzt unvermittelt ins Geschehen

      Und wie bei jedem andren Sturz
      Fällst man nicht, weil man es kann
      Man führt dich nicht mehr an der Hand
      Wichtig ist es zu verstehen


      So viel zum Thema.

      Jetzt mal @Jennagon mit dem Thema Weihnachten :P .

      LG TiKa444
      Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.

      Aldous Huxley
    • TiKa444 schrieb:

      Jetzt mal @Jennagon mit dem Thema Weihnachten .
      Oh mann, weil ich ja so eine Dichterin bin.

      Weihnachten, o welch ein Spaß,
      ich freu mich schon auf fett´gen Fraß.
      Die Familie sehen ist nicht so toll,
      die meisten sind alljährlich voll.

      Die Kinder schreien voller Ungeduld,
      daran sind nur die Eltern Schuld.
      Verwöhnt, verzogen, so sind sie heut,
      von Respekt und Freundlichkeit keinen Deut.

      Selbst Oma hat die Schnauze voll,
      und wirkt am Fest wie ein bekannter Troll.
      Opa ist da toleranter
      und geht in Puff zu Esmeralda.

      Vater will schon hinterher,
      doch Mutter findet das gar nicht fair.
      Denn Julio war nicht eingeladen,
      der hübsche Mann vom Haushaltsladen.

      Die Kinder schrei´n, das Bäumchen brennt,
      ein jeder aus dem Hause rennt.
      Diese Challange gibt mir heut den Rest,
      Ich wünsch der Com ein schönes Fest.


      So, ich habe fertig. Und ich nominiere mit dem Thema "Neues Jahr, neues Glück" @Nicole Doll
      Sie scheint ja häufiger Gedichte zu schreiben als ich. ;)

      Liebe Grüße
      Jenna
    • Hallo @Jennagon,

      zum Thema Weihnachten und Advent habe ich letztlich noch was verfasst. Ich setze es jetzt einfach mal hier rein, auch wenn es so gegen die Spielregel verstößt. :D

      Meiner Freude an alten, geheimen und fremden Sprachen (die der Elfen, auf einem Planeten des Sirius, beim Aldebaran) möchte ich hier mit Masematte zum Ausdruck bringen. Darauf bin ich bei einer Wilsberg-Folge (spielt in Münster) im Fernsehen gestoßen und habe dann ein wenig gegoogelt.

      Sonst hoffe ich nur, dass ich keinen Ärger wegen Loriot bekomme, von dem ich die letzte Strophe abgeschrieben habe. Hoffentlich gilt das jetzt so als Zitat. ^^

      LG Nicole

      Advent

      - Olf (1): -
      Advent, Advent, die Zeit, die rennt.

      - Bes (2): -
      Da kann ich ständig nur noch laufen,
      für jeden noch Geschenke kaufen.

      - Kimmel (3): -
      Für'n Opa einen Wanderstock,
      der soll mal raus, der alte Bock.
      So möcht' ich den nach draußen treiben,
      doch wird der schön zu hause bleiben.

      - Dollar (4): -
      Für den Mann noch 'ne Krawatte,
      der brüllt dann laut auf Masematte:
      Jetzt maloch mich doch am Tokus,
      wat soll der schofle Hokus Pokus.

      - Hei (5): -
      Fürs Töchterchen 'ne schöne Puppe.
      Dann koch ich uns noch eine Suppe.
      Die Tochter macht die Puppe fein,
      und schmeißt sie in die Suppe rein.

      - Woff (6): -
      So muss ich mit den schönen Sachen
      doch allen eine Freude machen.

      - Sögen (7) -
      Die Zeit, die rennt. Ein Lichtlein brennt.
      Dann wird es still. Es ist Advent.
    • :| Hm... das Spiel "Ich habe ein Gedicht geschrieben und möchte es Euch zeigen" findet eigentlich wonanders statt, gleicher Gang, zweite Tür rechts...

      Möchtest Du der Challenge noch entsprechen @Nicole Doll, wenn nicht, nominiere wenigstens den nächsten Part und gib ein Thema vor.
      Aus aktuellem Anlass:

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    • Hallo @Cory Thain,

      ich habe irgendwie gar nicht richtig registriert, dass ich da direkt aufgefordert wurde. Also versuche ich es einfach mal:

      Neues Jahr, neues Glück.
      Ich weiß nicht vor und nicht zurück.
      Wenn's so wird wie jetzt zuletzt,
      bin ich einfach nur entsetzt.
      Wieder nur im Kreis sich drehen?
      Und wirklich nichts will voran gehen.
      Immer nur die selbe Leier,
      Stillstand oder 'rum Geeier.
      Was bringt er denn, der neue Start?
      Für viele wird's doch wieder hart.
      Keinen Job und wenig Geld,
      wer braucht denn eine solche Welt?

      Mir muss das ja jetzt nicht gefallen,
      doch neues Glück wünsch' ich Euch allen.

      Nun wieder irgendwie nur Chaos und Schnauze voll!? - Na ja, aber es reimt sich. Dann gebe ich jetzt mit "Schöne Bescherung" an @Cory Thain weiter.

      LG Nicole
    • :huh: DAS.... is ja man schwer!


      Oh nein, oh nein!
      Mir fällt nichts ein!
      Was für ne Sch...öne Bescherung!

      Wenn ich nicht bring
      ein gereimigtes Ding,
      krieg ich nicht nur "auf Bewährung"!

      Beworfen mit Watte,
      nie wieder Chai Latte
      bis zu meiner reu'gen Bekehrung.

      Ich hock mich jetzt hin,
      schmiede Reime mit Sinn
      und hoff auf ne schöne Bescherung...


      (oh, jessas, was fürn Schmarrn. Aber hey, es reimt sich. Und schon Pumuckl wußte: Was sich reimt, ist guuut. ^^ )

      Ich hab den @Asni
      hier lang nicht geseh'n.
      Ein Reim zu "Silvester"
      hätt ich gern hier steh'n...


      PS: Ich weiß, dass "gereimigt" kein echtes dudisches Wort ist. Aber hier musste die Korrektheit dem Reimschema weichen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cory Thain ()

    • @Cory Thain

      Vieleicht sowas ?

      Silvester
      Silvester das ist laut
      Da wird nichts gebaut

      Nur einmal im Jahr
      Da sitzt man in der Bar

      Feiert man den Jahres Abschluss
      Und gibt seinen liebsten ein Kuss

      Doch dieses eine Jahr
      Da wünsche ich mir eines ganz klar

      Das alle die das Lesen
      Keinen kaputten, alten Besen

      Nein sondern nur das alle beste
      Und nun stoßen wir an zum feste

      Und zählen die letzen Tage
      Da stellt sich noch die eine Frage

      Was wünscht ihr euch für das nächste Jahr
      Was auch immer es ist es wird wahr

      Nun Beende ich mal dies Gedicht
      Und wünsche jeden ein Hoffnungs Licht

      Es soll helfen bei der Not
      Und ausserdem gefällt mir die Farbe Rot
    • Spontan

      Ich soll ganz spontan
      hier zum großen Dichter werden.
      Doch wie fang ich an
      ich kleines Licht auf Erden?

      Man dichtet mit Kitt
      bei einem Fenster die Scheiben.
      Da mache ich mit!
      doch? - ich soll ja was schreiben.

      Nur weiß ich nicht,
      muss es jetzt hier so sagen,
      wie geht ein Gedicht?
      ach, wie muss ich mich plagen!

      Was nur macht ihr mit mir?
      So was ist doch nicht fair!
      Und spontan will ich hier
      überhaupt gar nicht her.

      Nun fällt mir spontan
      überhaupt nichts mehr ein.
      also Abschied, bis dann.
      und jetzt bleib ich allein.

      Jetzt ist es aber gut! Sonst komme ich hier noch mit Goethes „Dr Errlgäänich” in einer völlig dialektfreien Fassung frei nach Gert Fröbe: „Guud, dass mir Sachsen geen Dialekt ham.”

      Gert Fröbe habe ich noch mit Schillers Glocke im Kopf:

      Rinnen muss dr Schweeß
      von dr Stirrne heeß,
      soll das Weark dn Meestr loubn,
      doch dr Sääschn gommd von oubn.

      Erlkönig ist aus dem dänischen Ellerkonge oder Elverkonge abgeleitet - also richtig: Elfenkönig. Also dann greife ich doch einfach mal Goethes „Erlen” auf und gebe mit „Im Reich der Elfen” an @Tariq weiter.

      LG Nicole
    • „Im Reich der Elfen”

      Ein Wanderer, der sehr in Hast,
      will nicht im Gasthaus bleiben.
      Obwohl die Nacht schon nahe ist,
      tut es ihn weitertreiben.
      Nur halb hört er des Wirtes Rat,
      den Wald weit zu umgehen
      und keinen Schritt hinein zu tun,
      egal was er sollt sehen.

      Er winkt nur ab, nimmt sein Gepäck
      und trinkt noch leer den Humpen.
      Dann zahlt er, was er schuldig ist,
      lässt sich dabei nicht lumpen.
      Die andren Gäste und der Wirt
      seh’n, wie er geht davon.
      Dass er dem Rat nicht folgen wird,
      das ahnt so mancher schon.

      Der Wanderer sieht bald den Wald,
      der Weg führt steil bergab
      Der Abend naht und es wird kühl,
      die Sonne sinkt herab.
      Da kommt die Kreuzung, die der Wirt
      erwähnt hat, als er riet
      den Wald zu meiden, unbedingt,
      egal, was man dort sieht.

      Er bleibt kurz stehen, denn er weiß,
      das kostet ihn viel Zeit.
      Folgt er dem Wirt, dann hat er es
      fast noch einmal so weit.
      Kurz zögert er, dann schlägt er stracks
      den Weg zum Wald hin ein.
      Er ist ein Mann, hat keine Angst.
      Was soll darin schon sein?

      Des Waldes Schwärze nimmt ihn auf.
      Der Mond scheint freundlich hell.
      Der Wanderer folgt treu dem Weg
      und kommt voran recht schnell.
      Dann wird es dunkler rings um ihn,
      die Bäume ragen auf
      wie Türme links und rechts von ihm.
      Leicht bang schaut er hinauf.

      Die Schritte werden langsamer.
      Die Dunkelheit verschlingt
      das letzte Mondlicht, das nun nicht
      mehr durch die Kronen dringt.
      Da sieht er ein Stück weiter vorn
      ein kleines helles Licht.
      Er läuft nun schneller, geht drauf zu,
      doch näher kommt er nicht.

      Der Boden, er verändert sich,
      ist weicher als zuvor.
      Kein Tritt, kein Knacken, gar kein Laut
      dringt nun noch an sein Ohr.
      Er folgt dem Licht, das ihm verheißt,
      er ist hier nicht allein.
      Denn wo ein Licht sich fortbewegt,
      da muss wohl jemand sein.

      Nun nimmt er leises Klingen wahr
      von Tönen, lieblich zart,
      Er bleibt kurz steh’n und lauscht gebannt,
      wo es zu hören war.
      Und in der Nähe von dem Licht
      erklingt es wiederum,
      die Melodie weht sanft und lockend
      um den Mann herum.

      Er zögert nicht. Er folgt gebannt
      den Tönen und dem Licht.
      Die Mahnung, die der Wirt ihm gab,
      an die denkt er da nicht.
      Es wird nun heller, während er
      sich durch den Wald bewegt.
      Er hört Musik, die ihm ganz sacht
      der Wind entgegenträgt.

      Und dann - mit einem Schritt tritt er
      heraus nun aus dem Wald
      auf eine Lichtung, die geschmückt
      und hell erleuchtet strahlt.
      Die Wesen, die im Tanz sich dreh‘n,
      hat er noch nie geseh’n.
      Auch ihre bunten Kleider sind
      so zart und wunderschön.

      Sie nötigen zum Bleiben ihn
      und bieten Trank und Speis,
      und während er es dankbar nimmt,
      hört er im Ohr ganz leis
      des Wirtes Stimme, die ihn mahnt,
      den Wald weit zu umgeh’n.
      Der Wanderer ward seit der Nacht
      von keinem mehr geseh’n.


      Vielleicht kann @Tom Stark uns etwas über "Feuerwerk" schreiben?
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • Neu

      Aus Alt wurd Neu

      Das Jahr klang aus, aus Alt wurd Neuer,
      was für eine Show, welch Werk aus Feuer!
      Und unter lautem Ach und Hach,
      dachte mancher still übers Leben nach.


      Wie sich ein Vorsatz nach und nach erweichte,
      wie man trotzdem auch was erreichte.
      Was man Erhofftes doch nicht schaffte,
      wann man weinte, wann man lachte,
      wenn man es anders macht, ob man dann,
      auch höher gesteckte Ziele erreichen kann?

      Man blickte zurück auf Bekannte, Verwandte.
      die man kennenlernte oder so nicht kannte.
      Auch fiel der Blick endlich auf sich:
      Will ich so bleiben, mag ich so mich?
      Und sah in der Explosion einer Rakete,
      ein Bild von sich, was ihm besser täte.

      Zuletzt kam ihm die Welt in Sinn.
      Wo kommt sie her, wo geht sie hin.
      Krieg, Hungersnot, Klimakatastrophen.
      Wohin man sieht, man kann nur hoffen:
      Auch andere wären da nicht nur am Flennen,
      wollen es anpacken, etwas ändern können.


      Unter lautem Zisch, Knall und Kawumm
      krempelte er ganz leise sein Leben (ein bisschen?) um.
      Das Neujahr begann, es endete, das Alte,
      immer eine Show, wie es funkte, wie es knallte!






      edit: danke für die Erinnerung @Kleiner Liki
      magst du weitermachen mit dem Thema: Alltag ?
      -------------------
      Tom Stark
      zum Lesen geeignet

      delectare et prodesse

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