Magische Welten Band 1, Gerechtigkeit

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    • Du hast einige Fehler im Text. Zu viele Kommas, zu wenige Kommas, falsche Kommas xD

      hier und da ein paar opfer von Korrekturen (vermute ich mal) - heisst: Worte oder teile eines Wortes die nicht in den Satz gehören.

      Und dann schwankst du in der Zeit. Mal Gegenwart und mal Vergangenheit. Und auch die Zeit der errinerung muss nochmal überarbeitet werden.

      Da ich gerade vom Handy aus antworte und der PC schon aus ist, kann ich jetzt leider nicht die Textpassagen zitieren. Das mache ich dann morgen, falls keiner schneller ist ^^'

      Das Büro kannst du ja umschreiben mit Raum der Wachen, Wächterraum oder ähnlich.

      Der Torbogen war sechs Meter tief, so das an seiner rechten Seite platz für ein Zimmer war, welches dem Aufseher als Büro diente.

      Könntest du auch anders beschreiben:

      Der Torbogen war sechs Meter tief. Im rechten Gemäuer befand sich der Raum des Aufsehers.

      Oder:

      Im Gemäuer des sechs Meter tiefen Torbogens war ein Raum eingelassen, in dem der Aufseher wichtige Dokumente aufbewahrte.


      Dass du Daisuke in Erinnerungen schwelgen lässt gefällt mir, und ich habe da so die Vermutung dass diese Erinnerung auf ein baldiges Wiedersehen hindeutet. Bin mal gespannt in welche Richtung es sich wendet.

      Jetzt noch eine kleine Logikfrage:
      Warum sucht er ganz artig nach einem Wildschwein anstatt zur Fähre zu gehen? Er ist doch jetzt draussen oder? Oder befindet sich der Wald noch innerhalb der Mauern? (Oder hab ich das Jetzt irgendwie überlesen? xD)

      Da ich jetzt Krämpfe in den Fingern kriege: morgen mehr, mich richtiger Tastatur 8)
    • Das war ein sehr schöner Teil, gerade das Spiel der Kinder hat mir gut gefallen. Wie eines Explosionsgeräusche nachahmt - einfach süß! ^^ Wenn ich etwas Kritik anbringen dürfte, so wäre es an deinem "Fantasydeutsch". Hier gibt es einen Thread dazu: Fantasydeutsch , allerdings würde ich sagen, du fährst sehr gut damit, wenn du so formulierst, wie es deine Großeltern täten. ;)

      Etiam schrieb:

      ihre Teamfähigkeit
      Den Anglizismus Team würde ich ich durch "Koordination", Abstimmung oder Zusammenarbeit ersetzen. Also z.B. "Fähigkeit zur Zusammenarbeit".

      Etiam schrieb:

      und du hast leider Null Priorität
      Besser vielleicht "Keine Priorität"

      Etiam schrieb:

      Pusteblumen fiel. Durch die aufgewirbelten Pollen der Blume
      Jammern auf hohem Niveau: Von Pusteblumen fliegen Samen an Schirmchen weg, keine Pollen. ;)

      Etiam schrieb:

      Bitte, Bitte gebt mir ein anderes Wort für "Büro" dass in den Kontext passt. Danke im voraus.
      Wachstube würde hier in meinen Augen sehr gut passen.

      Ich mag deine Welt und deinen Stil! Dass es Ausweise gibt, hat mich zunächst etwas irritiert, aber irgendwie passt es. Es ist ja gerade kein ganz klischeehaftes Mittelalter-Setting. Bin schon gespannt, wie es weitergeht! ^^
      Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
      -Mutter Teresa
    • Etiam schrieb:

      Die Charaktere werden Stück für Stück an den Leser ran gebracht. Also es ist nicht geplant den jetzigen Informationsstand über Char X oder Organisation Y auf dem jetzigen Level beizubehalten.
      Falls das eher untypisch ist, wie gesagt, wird das in Zukunft geändert. Bin ja auch hier um zu lernen^^
      Ich habe mir schon gedacht, dass du den Background der Protas noch etwas ausleuchten wirst ;)
      Nur, wie bereits erwähnt, ich persönlich würde es wünschenswert finden, wenn ich zu Beginn der Einführung eines Charakters etwas mehr Hintergrundwissen erhalte.

      "Schwerwiegender" wird es eigentlich bei den Begriffen, die einem ohne jeglichen Kontext vorgesetzt werden. Stichwort: "mystisches Mahona".
      Es muss ja nicht gleich in eine Infodump-Orgie ausarten, manchmal reichen ja schon wenige Worte.

      Als Beispiel:
      "Dieser war bekannt als der Lehrenbaum und ist eine der drei Akademien in Erun, welche Magie lehren und das mystische Mahona studieren, Reste einer uralten Kraft, die einst die Götter für ihre Schöpfung benutzt haben sollen."

      Damit kann sich der Leser eher vorstellen, um was es sich dabei handelt bzw. handeln könnte, ohne das du es entmystifizierst.

      Aber nun zum zweiten Abschnitt:
      Auch mir gefällt das Flashback gegen Ende sehr gut, wobei ich dem Ganzen wohl eher ein kleines Foreshadowing auf Späteres entnehmen kann und damit meine ich nicht das Wiedersehen von Vater und Sohn ;)

      Wie meine Fast-Namensvetterin @Ruka bereits erwähnt hat, haben sich einige Fehler in den Text eingeschlichen. Groß- und Kleinschreibung, Kommasetzung, Zusammenschreibung, etc.
      Ich bin jetzt niemand, der eine ausführliche Liste von Rechtschreibfehlern erstellt, denn das können andere wesentlich besser. Ich denke aber, wenn du in aller Ruhe noch einmal über den Text gehst, wird dir das Gröbste sowieso ganz von alleine auffallen.

      Es gibt zwei Stellen, wo mir kurz aufeinander folgende Wortwiederholungen ins Auge gesprungen sind.
      Einmal ziemlich am Anfang:
      "[...]konnte schon die große Grenzmauer sehen. Die Mauer war so lang, dass er dessen Enden nicht sehen konnte[...]"
      Und einmal am Ende:
      "Er sprang einmal kurz vor Freude. Doch mit einem Blick in Majikus Gesicht, verging im jegliche Freude."

      Was mir ebenfalls aufgefallen ist, ist deine Bezeichnung des einzelnen Soldaten als "Miliz".
      Kann natürlich sein, dass ich mich da irre, aber meines Wissens nach wird dies ausschließlich für eine bestimmte Gesamtheit (an Soldaten) verwendet.

      Zwei weitere Punkte, die ich jetzt mal nicht unbedingt als Logikfehler bezeichnen möchte, aber bei denen ich zumindest stutzig geworden bin:

      - Die Ausweise mit Lichtbild. Existiert in deiner Welt denn die Fotografie? Oder sind das magisch erstellte Porträts? Vielleicht bin ich ja hier auch einfach nur ein wenig zu kleinlich :P

      - Richtig suspekt war mir allerdings, wie meiner Vorschreiberin, die Existenz eines Waldes hinter den Stadtmauern, also innerhalb der Stadt, wenn ich das so richtig interpretiert habe. In meinen Augen ergibt es zunächst nämlich wenig Sinn eine solch anarchische Umgebung in meinen Safe Space, und genau das ist ja der Gedanke einer von Mauern umringten Stadt, zu integrieren.
      Ein Wald, der zudem noch unbewacht scheint, also nicht unter Kontrolle der Stadtwache steht, wäre in dem Fall doch eine Brutstätte der Kriminalität. Von den wilden Tieren, die dort leben, will ich gar nicht erst sprechen.

      LG
      Rika
    • Ok, ich wollte eigentlich bis zum Abend warten um hier rauf zu Antworten, aber es kommen doch mehr als ich gedacht hatte. Also los


      Ruka schrieb:

      Und dann schwankst du in der Zeit. Mal Gegenwart und mal Vergangenheit. Und auch die Zeit der errinerung muss nochmal überarbeitet werden.
      Ja, damit tu ich mich auch echt schwer. Ich grübel meist herum wie ich das jetzt schreiben muss. Und dann verkack ich in ner 50/50 Chance^^

      Ruka schrieb:

      Im Gemäuer des sechs Meter tiefen Torbogens war ein Raum eingelassen, in dem der Aufseher wichtige Dokumente aufbewahrte.
      Dies gefällt mir als umschreibung doch ziemlich gut muss ich sagen. Danke^^

      Ruka schrieb:

      Warum sucht er ganz artig nach einem Wildschwein anstatt zur Fähre zu gehen? Er ist doch jetzt draussen oder? Oder befindet sich der Wald noch innerhalb der Mauern? (Oder hab ich das Jetzt irgendwie überlesen? xD)
      Das hab ich anscheinend nicht gut genug dargestellt.

      Kahiko wies in die Richtung eines nahe gelegenen Waldes "Schau da! In dem Wald dort gibt es Wildschweine.[...]"


      Er zeigt hier auf einen Wald der innerhalb der Stadtmauern ist. Habe mir gedacht, dass die Mauer so hoch ist, dass man nicht drüber schauen kann. Also kann er nur auf einen Wald zeigen den beide sehen. Und da sie sich innerhalb der Mauern befinden...


      So, auf zu @Windwebers Beitrag



      Windweber schrieb:

      Hier gibt es einen Thread dazu: Fantasydeutsch , allerdings würde ich sagen, du fährst sehr gut damit, wenn du so formulierst, wie es deine Großeltern täten.
      Stimmt, daran hab ich um ehrlich zu sein garnicht gedacht. Aber ja sehr guter Beitrag werd mir das gleich mal durchlesen. Ich muss auch gestehen das ich bei dem was ich geschrieben habe auch schon mega zurück geschraubt habe, was die Umgangssprache angeht. Wenn ich das so schreiben würde wie ich im Alltag rede, würde das nicht mal annähernd hier rein passen XD Der Vergleich mit den Großeltern ist auch recht witztig

      Windweber schrieb:

      Jammern auf hohem Niveau: Von Pusteblumen fliegen Samen an Schirmchen weg, keine Pollen.
      Wenn du wüsstest wie lange ich an dem Wort Pollen hing O.o Manschmal ist man einfach BrainAFK

      Windweber schrieb:

      Dass es Ausweise gibt, hat mich zunächst etwas irritiert, aber irgendwie passt es. Es ist ja gerade kein ganz klischeehaftes Mittelalter-Setting.
      Ich weiss genau was du meinst. Dieser Aspekt sollte allerdings nicht irritieren sondern eher nur auffallen. Das mit den Ausweisen beschränkt sich auch stark auf das Land Anzem. Diese haben sich nämlich sehr von der paranoia ihres Alt-Königs anstecken lassen und sind extrem vorsichtig. Aber dazu später mehr...

      Und weiter


      Rika schrieb:

      "Schwerwiegender" wird es eigentlich bei den Begriffen, die einem ohne jeglichen Kontext vorgesetzt werden. Stichwort: "mystisches Mahona".
      Es muss ja nicht gleich in eine Infodump-Orgie ausarten, manchmal reichen ja schon wenige Worte.
      Da geb ich dir vollkommen recht. Bei Welt elementaren Dingen sollte wohl doch eine Beschreibung direkt nach der nennung dieser stattfinden. Ich glaube ich weiss wie ich sowas in der Zukunft angehen werde. Ich denke es sollte in den meisten Fällen funktionieren wenn ich Dinge soweit erkläre, wie es die allgemeine Bevölkerung dieser Welt auch tuen könnte. Also, dass sich der Wissensstand des Lesers mit dem der Bewohner Eruns deckt. Mal schauen wie ich das umsetzen werde.

      Rika schrieb:

      ohne das du es entmystifizierst
      Ja, genau. Das ist der Knackpunkt. Man darf auch nicht zuviel verraten... Aber nichts ist auch blöd^^


      Toll, jetzt spinnt irgendwie die Funktion mit dem zitieren. Naja egal dann so


      "Auch mir gefällt das Flashback gegen Ende sehr gut, wobei ich dem Ganzen wohl eher ein kleines Foreshadowing auf Späteres entnehmen kann und damit meine ich nicht das Wiedersehen von Vater und Sohn" ~Rika


      Also umsonst ist die Szene nicht gewesen ;) Bin mal gespannt ob du auf der richtigen Spur bist.
      Aber ich muss euch vorwarnen. Manchmal werdem auch Sachen angeteasert die lange auf sich warten lassen können.


      Rika schrieb:

      Es gibt zwei Stellen, wo mir kurz aufeinander folgende Wortwiederholungen ins Auge gesprungen sind.
      Einmal ziemlich am Anfang:
      "[...]konnte schon die große Grenzmauer sehen. Die Mauer war so lang, dass er dessen Enden nicht sehen konnte[...]"
      Und einmal am Ende:
      "Er sprang einmal kurz vor Freude. Doch mit einem Blick in Majikus Gesicht, verging im jegliche Freude."

      Jetzt funktioniert das zitieren wieder? ?( fantasy-geschichten-Forum... du verwirrst mich

      Oh ja, das klingt ziemlich dämlich wenn ich es jetzt nochmal lese :D Ich denke ich sollte einen Tag nachdem ich einen Part geschrieben habe, ihn nochmal lesen. Einmal drüber schlafen und so...


      Rika schrieb:

      Was mir ebenfalls aufgefallen ist, ist deine Bezeichnung des einzelnen Soldaten als "Miliz".
      Kann natürlich sein, dass ich mich da irre, aber meines Wissens nach wird dies ausschließlich für eine bestimmte Gesamtheit (an Soldaten) verwendet.
      Puh keine Ahnung. Wird recherchiert!


      Rika schrieb:

      Die Ausweise mit Lichtbild. Existiert in deiner Welt denn die Fotografie? Oder sind das magisch erstellte Porträts? Vielleicht bin ich ja hier auch einfach nur ein wenig zu kleinlich
      Es gab wirklich kein Deatil über das ich mehr nachgedacht habe als über dieses (Nur in diesem Part natürlich). :D In der Tat sind es KEINE Lichtbilder^^ Die fotografie gibt es nicht... oder noch nicht? Nein, es sollen magische Bilder sein die sich auch etwas Bewegen bzw. bewegen lassen. Mir kam das allerdings bei der Beschreibung so vor als ob ich aufeinmal im Harry Potter Univers wäre. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll.

      Rika schrieb:

      - Richtig suspekt war mir allerdings, wie meiner Vorschreiberin, die Existenz eines Waldes hinter den Stadtmauern, also innerhalb der Stadt, wenn ich das so richtig interpretiert habe. In meinen Augen ergibt es zunächst nämlich wenig Sinn eine solch anarchische Umgebung in meinen Safe Space, und genau das ist ja der Gedanke einer von Mauern umringten Stadt, zu integrieren.
      Ein Wald, der zudem noch unbewacht scheint, also nicht unter Kontrolle der Stadtwache steht, wäre in dem Fall doch eine Brutstätte der Kriminalität. Von den wilden Tieren, die dort leben, will ich gar nicht erst sprechen.
      So kommen wir zu meinem wahrscheinlich größten Fehler. Die klarstellung dieser Mauer. Das hät ich irgendwie anders machen müssen. Ich arbeite mich da jetzt Stück für Stück durch


      Rika schrieb:

      den Stadtmauern, also
      Es sind keine Stadtmauern. Ich schrieb Grenzmauern, werd mir aber wohl ein anderes Wort überlegen müssen. Unterschied: Sie umringen nicht die Stadt (Barlick) sondern das Land (Anzem)

      Rika schrieb:

      der Stadt, wenn
      Somit ist der Wald also nicht innerhalb der Stadt, sondern innerhalb eines Landes. Wirkt schonmal etwas logischer.

      Und was du sagtest mit dem Wald und der Kriminalität, klar Räuber, Banditen oder sonstiges finden hier natürlich einen geeigneten Ort um sich zu verstecken. Doch ist dieser Wald nahe eines Postens der Miliz und befindet sich im Landes inneren in dem es (zumindest habe ich so immer gedacht) sicherer ist.

      Gerade in Zeiten in denen die Kriegsgefahr droht, werden die Landesgrenzen penibel überwacht. Um das ganze vieleich ein bisschen besser zu visualisieren, ich habe mir in etwa das Konzept "Zoll" mit der "Chinesischen Mauer" vorgestellt. Natürlich in nur viel kleiner.


      So, ich denke das war es erstmal.

      Danke @Ruka @Windweber und @Rika fürs Feedback bis hierhin.
    • @Etiam bzgl. Grenzmauern: hab jetzt grad nochmal ins Kapitel geguckt. Natürlich: so ergibt das Sinn. Habe unter Grenzmauer tatsächlich die Grenzmauer der Stadt verstanden.
      Vielleicht da noch ne Umschreibung rein packen a la "Grenzmauer des Landes Anzem" oder "Die Grenzmauer, die das Land Anzem schützend umschloss" oder so in die Richtung. :)

      Gehirne verarbeiten manche Texte einfach so blöd dass man ein bisschen nachhelfen muss xD
    • Etiam schrieb:

      Nein, es sollen magische Bilder sein die sich auch etwas Bewegen bzw. bewegen lassen. Mir kam das allerdings bei der Beschreibung so vor als ob ich aufeinmal im Harry Potter Univers wäre. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll.
      Einfach mal machen, die Parallele ist ja so oder so da ;)

      Und bzgl. der Grenzmauern:
      Für mich klingt das, nach deiner Erklärung, nach einem typischen "Allwissenheits"-Fauxpas.
      Du als Autor weißt ja selbstverständlicherweise wo sich dein Prota gerade befindet.
      Habe mir jetzt nochmal den Übergang zwischen den beiden Abschnitten genauer betrachtet. Es fehlt für den unwissenden Leser ein klarer Hinweis, dass Daisuke die Stadt bereits hinter sich gelassen hat. Ist aber jetzt auch nichts, was sich nicht mit einem simplen, eingeschobenen Nebensatz beheben ließe.

      LG
      Rika
    • Ich hab bisher nur den Prolog und den ersten Post gelesen. Zu ersterem hab ich keinerlei Verbesserungsvoschläge, der ist einfach nur super, zu letzterem hab ich hier ein paar Anmerkungen:
      Spoiler anzeigen

      Etiam schrieb:

      Bei seinen Schülern war er trotz seiner altmodischen Art sehr beliebt. Einer seiner Schüler machte ihm jedoch seit längerem Sorgen. Um genau zu sein, war dieser Junge kein richtiger Schüler von ihm.
      Ein paar Alternative Bezeichnungen für Schüler wären ganz nützlich, um solche Wortwiederholungen zu vermeiden (soetwas wie Schützling o.ä. würde mir da noch einfallen).

      Etiam schrieb:

      Wobei das noch nett ausgedrückt ist. Sein 113er Geburtstag stand kurz bevor und der Zauberer ging schon in sein siebzigstes Jahr als Lehrer der magischen Künste.
      Das ist eine von mehreren Stellen, wo du in der Zeitform springst. Auch wenn es eventuell sogar geplant ist, würde ich mich für eine entscheiden. Als Stilmittel ist das leider höchst unschön und verwirrend für den Leser obendrein.

      Etiam schrieb:

      Ein Rucksack lehnte neben dem Baumstamm, auf dem er saß.
      Den Satz müsste man vielleicht noch ein bisschen mit den vorherigen verbinden, wenn du verstehst was ich meine. Ein simples "Zudem" oder "Außerdem" würden am Satzanfang schon reichen, damit er nicht ganz so hintendran geklascht wirkt.

      Etiam schrieb:

      "Aber Majiku ... Ist das nicht dein heiliger Naturstein, mit dem du imstande bist, die mächtigsten Naturzauber in Anzem zu wirken? Die ... Die Stirn des Waldes?"

      Majiku riss seine Augen weit auf "BIST DU DENN DES WAHNSINNS?"
      Diese Informationen würde ich entweder weglassen, oder zumindest anders verpacken, sonst wirkt das wie der Infodumb of doom. Ich denke allerdings, dass man das markierte auch einfach weglassen könnte und die wichtige Bedeutung des Steines trotzdem noch deutlich genug wäre.
      Außerdem ist die Reaktion von Majiko echt überraschend und einfach nur grandios :rofl:

      Sonst fällt deine Beschreibung vom Baum leider relativ kurz aus. Ein Baum als Ausbildungsort klingt doch recht interessant, da könnte man noch mehr beschreiben. Wie sieht er von innen und außen aus (evtl Baumart)? Wie sieht es darum herum aus? Ist er prächtig, mächtig? So etwas eben.

      Und zum Ende noch ein kleines Lob:

      Etiam schrieb:

      Majikus Haus lag weit weg von den großen Städten Anzems. Seinem Schützling wurde bewusst, dass nur wenige Schüler jemals in der Hauptstadt Barlick waren, geschweige denn das Königreich verlassen haben. Er war da keine Ausnahme. Dennoch wusste man was sich jenseits der großen Grenzmauern von Anzem befand. Freies Land. Es gehörte auf dem Papier zwar dem Königreich Siran, doch sind hier nur wenige ihrer Wachen unterwegs. Erst hinter den Mauern Sirans, welche als die stärksten Mauern der Menschheit gelten, findet man die bedeuntensten Städte dieses Königreiches. Das Land zwischen den Mauern, wohin er sich auf den Weg machen will, ist auf den Karten, welche sie im Unterricht studierten, als Münzland bezeichnet. Dort ist schon so mancher Söldner reich geworden durch Aufträge aller Art. Nach den besten Söldnern wird selbst in den Königreichen gefahndet. Eine stattliche Belohnung winkt jedem, der es schaffen sollte, einen dieser Vogelfreien auszuliefern. Tod oder lebendig. Im Falle des ersten Krieges jedoch zwischen Anzem und Siran wurden die Söldner aufgrund ihrer immensen Fähigkeiten selbst von den Königen angeheuert. Gerade als er darüber nachdachte selber mal ein so großer Söldner zu sein, wurde er durch Majiku aus seinen Gedanken gerissen.
      Diese Stelle gefällt mir gut. Die Erklärung ist vorne und hinten stimmig in den restlichen Text eingefügt, mit sinnvollen Übergängen zur gerade stattfindenden Handlung. Die Sache mit den Zeitformen solltest du aber eventuell trotzdem noch beheben xD

      "Vem har trampat mina svampar ner?!"

      "Spem sine corpore amat, corpus putat esse, quod unda est." - Ovid, Metamorphosen
    • So, hey @Etiam,
      Bin dann auch mal weitergekommen und jetzt bis zum aktuellsten Kapitel gekommen. Also, erstmal: An sich, sehr interessante Story, die Charaktere reißen mich durchaus mit. Dein Schreibstil ist super, eigentlich...
      Nur hier und da unterlaufen dir immer wieder so Fehler in Sätzen, bei denen einfach mal ein paar Wörter fehlen. Das stört den Lesefluss ungemein, schau da vielleicht nochmal drüber. :huh:
      Dann zu deinen Charakteren. Zuerst einmal ist mir aufgefallen, dass deine Namen alle sehr in die Asiatische Richtung gehen (Daisuke, Kahiko u.s.w.) Rein interessehalber, woher kommt die eher japanische Namensgebung? (Mangas?)
      Ansonsten ist Daisuke eine sehr gute Hauptperson, Du lichtest die Vergangenheit schön aus, Daisuke ist durchaus interessant und bereits jetzt ein sehr sympatischer Protagonist.
      Mich interessiert natürlich immer noch sehr, warum Daisukes Vater jetzt im Knast sitzt, aber ich nehme an, das wirst du dir zumindest mal für den ersten Höhepunkt aufsparen. Leider... X( :D
      Zum zweiten Kapitel habe ich ein winziges Persönliches Anliegen. Und zwar: Die Länge :/
      Das Kapitel ist ziemlich groß und kann den ein oder anderen Leser vielleicht etwas überwältigen. Hier hätte eine Aufteilung sicher auch helfen können. Ansonsten ist dir auch dieses Kapitel gut gelungen, wobei auch hier wieder kleine Fehler in den Sätzen unterlaufen, die den Lesefluss etwas stören, lies einfach nochmal drüber, das fällt dir dann selbst auf ;)
      So, das wars schon, ich lese natürlich weiterhin mit.
      LG Lehaidin
      "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
      - Gandalf -


    • Danke @Xarrot die verbessurungen werden morgen übernommen.

      Xarrot schrieb:

      Diese Informationen würde ich entweder weglassen, oder zumindest anders verpacken, sonst wirkt das wie der Infodumb of doom. Ich denke allerdings, dass man das markierte auch einfach weglassen könnte und die wichtige Bedeutung des Steines trotzdem noch deutlich genug wäre.
      Außerdem ist die Reaktion von Majiko echt überraschend und einfach nur grandios
      Ja, das mit dem letzten Part des Natursteins war vieleicht ein bisschen too much.

      Ich finde, die Szene mit Majikus Reaktion sieht auch in den Zeichnungen funny aus^^

      Xarrot schrieb:

      Sonst fällt deine Beschreibung vom Baum leider relativ kurz aus. Ein Baum als Ausbildungsort klingt doch recht interessant, da könnte man noch mehr beschreiben. Wie sieht er von innen und außen aus (evtl Baumart)? Wie sieht es darum herum aus? Ist er prächtig, mächtig? So etwas eben.
      Das ist so ein Ding was in der überarbeiteten Version des 1. Kapitels noch verbessert wird.

      Xarrot schrieb:

      Diese Stelle gefällt mir gut. Die Erklärung ist vorne und hinten stimmig in den restlichen Text eingefügt, mit sinnvollen Übergängen zur gerade stattfindenden Handlung. Die Sache mit den Zeitformen solltest du aber eventuell trotzdem noch beheben xD
      Ja, danke. Der Part wurde auch öfters überarbeitet. Ein positives Opfer des Feedbacks^^



      Lehaidin schrieb:

      Bin dann auch mal weitergekommen und jetzt bis zum aktuellsten Kapitel gekommen. Also, erstmal: An sich, sehr interessante Story, die Charaktere reißen mich durchaus mit. Dein Schreibstil ist super, eigentlich...
      Dangö. Hätte nicht gedacht das die Charaktere schon so früh zünden.

      Lehaidin schrieb:

      Nur hier und da unterlaufen dir immer wieder so Fehler in Sätzen, bei denen einfach mal ein paar Wörter fehlen. Das stört den Lesefluss ungemein, schau da vielleicht nochmal drüber.
      Jo, habe vieleicht auch in Zukunft einen zusätzlichen Lektor ('n Freund) der die Texte überfliegt bevor sie released werden.

      Lehaidin schrieb:

      Dann zu deinen Charakteren. Zuerst einmal ist mir aufgefallen, dass deine Namen alle sehr in die Asiatische Richtung gehen (Daisuke, Kahiko u.s.w.) Rein interessehalber, woher kommt die eher japanische Namensgebung? (Mangas?)
      Meine Schwester und ich wollten eigentlich einen Manga machen aber das dauert recht lange und so habe ich die Texte schonmal zu Papier gebracht. joa... und jetzt sind sie hier^^

      Lehaidin schrieb:

      Ansonsten ist Daisuke eine sehr gute Hauptperson, Du lichtest die Vergangenheit schön aus, Daisuke ist durchaus interessant und bereits jetzt ein sehr sympatischer Protagonist.
      Wobei Daisuke in diesem Rückblick erst zum Schluss die Hauptaufmerksamkeit bekommt. Aber cool das du schon was mit ihm anfangen kannst. :D

      Lehaidin schrieb:

      Mich interessiert natürlich immer noch sehr, warum Daisukes Vater jetzt im Knast sitzt, aber ich nehme an, das wirst du dir zumindest mal für den ersten Höhepunkt aufsparen. Leider...
      Wie? Also eigentlich hab ich dafür keinen Plot vorgesehen
      ...
      Ne spaß. Aber du hast recht, wirst dich noch was gedulden müssen.

      Lehaidin schrieb:

      Zum zweiten Kapitel habe ich ein winziges Persönliches Anliegen. Und zwar: Die Länge
      Ja, das lag vor allem daran, dass ich den Teil vor dem Tor als eher schwachen Part gesehen habe und den mit der Rückblende noch aufwerten wollte. Das ganze an der Grenzmauer ist mein Hasspart in der ganzen Story.

      Und wieder mal

      Danke euch beiden
    • So, die beiden wurden nochmal ein Stück überarbeitet.

      Nochmal ein paar Anmerkungen zu denen ich in der Woche leider nicht kam oder sie einfach vergessen habe:


      Ruka schrieb:

      Dass du Daisuke in Erinnerungen schwelgen lässt gefällt mir, und ich habe da so die Vermutung dass diese Erinnerung auf ein baldiges Wiedersehen hindeutet. Bin mal gespannt in welche Richtung es sich wendet.

      Rika schrieb:

      Auch mir gefällt das Flashback gegen Ende sehr gut, wobei ich dem Ganzen wohl eher ein kleines Foreshadowing auf Späteres entnehmen kann und damit meine ich nicht das Wiedersehen von Vater und Sohn
      Tatsächlich habe ich hier alle drei Charaktere mit ihren zukünftigen oder gegenwärtigen "Problemen" kurz beleuchtet. Allerdings sind die eher versteckt. Und ich glaube wenn man die Story noch nicht kennt auch nicht zu finden. Mein Versuch ist es, dass wenn man IRGENDWANN mal durch ist und wieder in alte Szenen einsteigt, man direkt merkt "Ah, hier hätte man schon das und das erahnen können etc."




      ~"Aber Majiku ... Ist das nicht dein heiliger Naturstein, mit dem du imstande bist, die mächtigsten Naturzauber in Anzem zu wirken? Die ... Die Stirn des Waldes?"
      Majiku riss seine Augen weit auf "BIST DU DENN DES WAHNSINNS?" ~

      Xarrot schrieb:

      Diese Informationen würde ich entweder weglassen, oder zumindest anders verpacken, sonst wirkt das wie der Infodumb of doom. Ich denke allerdings, dass man das markierte auch einfach weglassen könnte und die wichtige Bedeutung des Steines trotzdem noch deutlich genug wäre.
      Außerdem ist die Reaktion von Majiko echt überraschend und einfach nur grandios
      Beim wiederholten lesen ist es mir wieder aufgefallen. Ich hab es jetzt heraus genommen aber in der Tat sollte das eine künstlich gestreckte Szene bilden. Wäre mir noch mehr zu dem Zeitpunkt eingefallen, hätte ich sogar noch nen Satz drangehengt.
      Ich wollte es erst künstlich aufbauschen um dann mit der Pointe des Magiers die ganze Blase zum platzen bringen. Ich hoffe du verstehst wie ich das meine.



      Morgen folgt dann Kapitel 3: Die Söldner Eruns

      Und dann sollte ich nach dieser Horrorwoche auch mal Zeit haben mal wieder in die Geschichten des Forums zu tauchen.
    • Etiam schrieb:

      Beim wiederholten lesen ist es mir wieder aufgefallen. Ich hab es jetzt heraus genommen aber in der Tat sollte das eine künstlich gestreckte Szene bilden. Wäre mir noch mehr zu dem Zeitpunkt eingefallen, hätte ich sogar noch nen Satz drangehengt.
      Das ist tatsächlich eine gute Idee! Hau am besten noch einen dritten Satz, voll mit sinnlosen Gebrabbel des ehemaligen Lehrlings hintendran, damit die Situation erst recht übertrieben wirkt. Die kurze Info im Nebensatz hat zum Aufbauschen noch nicht ganz ausgereicht. Wenn du aber wirklich an dieser Stelle Richtung Komik gehen willst, würde ich es einfach noch viel mehr auf die Spitze treiben. :D

      "Vem har trampat mina svampar ner?!"

      "Spem sine corpore amat, corpus putat esse, quod unda est." - Ovid, Metamorphosen
    • Erstmal Hallo @Etiam !

      Etiam schrieb:

      Doch im Moment war er viel zu abgelenkt durch das Licht das durch die Bäume fiel. Eher unfreiwillig musste er an diesen einen Tag denken. Auch damals war er bei Dämmerung im Wald gewesen und das Licht schien genau so wie jetzt durch die Bäume. Doch damals war er nicht allein. Sein bester Freund aus Kindertagen war bei ihm.
      Hier machst du eine Rückblende, wenn ich es richtig verstehe. Das hat mich völlig rausgehauen, ich weiss nicht, wie es den anderen ergeht. Es wird nicht ganz klar warum er gerade jetzt an früher denkt.
      Aber eine schöne Diskussion darüber, ob Dämonen alle Böse sind!

      Er bekommt wirklich eine Wächterkarte für ein Wildschwein? Das ist ja ziemlich korrupt. Bei Kriegsgefahr kann das für die Wächter schnell unangenehm werden. Und, warum wartet er nicht einfach auf morgen?

      Büro: Wachstube, Unterstand ?

      Mein Gesamteindruck ist, dass sich hier eine interessante Geschichte entwickelt, du aber schnell voran kommen möchtest (siehe unten)
      Spoiler anzeigen

      Etiam schrieb:

      Diesen hatte er inzwischen jedoch hinter sich gelassen und konnte schon die große Grenzmauer sehen. Die Mauer war so lang, dass er dessen Enden nicht ausmachen konnte, da diese hinterm Horizont verschwanden.Es war die letzte bewachte Bastion, die es zu durchqueren galt bevor man das Land Anzem endgültig verlassen konnte.

      Das ist natürlich Geschmacksache, aber du könntest noch mehr beschreiben wie du diese Mauer siehst.
      grosse Grenzmauer: zeige es uns, wie gross die Mauer ist
      Versuch: Diesen hatte er inzwischen jedoch hinter sich gelassen und konnte schon die Grenzbefestigung sehen, die von allen nur die Mauer genannt wurde. Die Mauer war aus behauenen Felsblöcken errichtet, die sich beinahe nahtlos ineinander fügten. Scheinbar endlos schien sie von Horizont zu Horizont zu reichen, auf ihr patrouillierten die schwer bewaffneten Soldaten des Imperiums. Sie war die letzte Bastion die Anzem von der feindlichen Aussenwelt trennte. Wer hier durchbrach, konnte bis ins Herz des Reiches dringen.

      Etiam schrieb:

      dicken Mauer eingelassen. Im Gemäuer des sechs Meter tiefen Torbogens war ein Raum eingelassen
      eingelassen ist doppelt

      Etiam schrieb:

      der bequemlicheit
      der Bequemlichkeit (sind noch ein paar Schreibfehler drin, ich nehme immer das hier duden.de/rechtschreibpruefung-online)

      Etiam schrieb:

      wenn du jetzt weiter nervst dann-"
      dann ..."
      “Every artist is a cannibal, every poet is a thief. All kill for inspiration and then sing about the grief.”
      -Bono-

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sensenbach ()

    • Ich hab Kapitel 2 dann mal gelesen und mir ist etwas an deiner Art Dinge oder Personen zu erklären und zu beschreiben aufgefallen. Du konzentrierst dich glaube ich etwas zu sehr manchmal auf Details. Um dem Leser aber richtig schön ins Kopfkino abtauchen lassen zu können, ist der allgemeine Eindruck wichtiger. Hier mal ein Beispiel:

      Etiam schrieb:

      Aufgrund seiner edleren Rüstung, wirkte er Rang höher als der Soldat der vor Daisuke stand. Im Gegensatz zu den anderen, besaß er nicht nur einen roten Umhang, sondern zusätzlich ein Schulterstück das im gleichen Silber wie die restliche Rüstung glänzte. Optisch war der Rahmen des Schulterstücks durch eine rote Linie getrennt. Den Helm trug er, anders als die anderen Wachen, nicht auf dem Kopf, sondern hielt ihn unterm Arm. Während die Helme der normalen Wachen, oben eine Pieke aufwiesen, thronte auf dem seinen, ein Kamm dessen Haare den gleichen Rotton hatten wie die seinen. Diese hatte er zu einem wilden Zopf zusammen gebunden.
      Das rot markierte ist definitiv etwas zu genau beschrieben und allgemein würde ich die Beschreibung des Captains ein wenig herunterbrechen. Etwa so:
      "Mit seiner edlen Silberrüstung, sowie dem roten Umhang stach er sofort zwischen den restlichen Wachen hervor. Zudem zierte seinen Helm nicht einfach nur eine schnöde Pieke, sondern ein roter Kamm von der gleichen Farbe wie seine Haare, die er sich zu einem wilden Zopf zusammen gebunden hatte."

      Ich hab im Prinzip nicht so viel anders gemacht, als vor allem das blau markierte wegzulassen. Freilich willst du deutlich machen, dass er sich von den anderen Soldaten abhebt. Allerdings wird das dem Leser auch schon allein durch das Beschreiben seiner edlen Rüstung klar. Andernfalls verstrickst du dich eher in Nebensätzen, die das ganze dann nochmal in die Länge ziehen.
      Mit der Zeit kann man solche Sachen, wie ausführlich eine Beschreibung sein sollte, aber dann auch besser einschätzen und man merkt, bei dir wird das schon. Also schön fleißig weiter schreiben und üben :)

      "Vem har trampat mina svampar ner?!"

      "Spem sine corpore amat, corpus putat esse, quod unda est." - Ovid, Metamorphosen

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Xarrot ()

    • Sensenbach schrieb:

      Hier machst du eine Rückblende, wenn ich es richtig verstehe. Das hat mich völlig rausgehauen, ich weiss nicht, wie es den anderen ergeht. Es wird nicht ganz klar warum er gerade jetzt an früher denkt.
      Aber eine schöne Diskussion darüber, ob Dämonen alle Böse sind!
      berechtigter Kritikpunkt. Sobald ich weitere parallelen finde, werd ich sie noch einfügen. Der Übergang ist in der tat ausbaufähig.

      Sensenbach schrieb:

      Er bekommt wirklich eine Wächterkarte für ein Wildschwein? Das ist ja ziemlich korrupt. Bei Kriegsgefahr kann das für die Wächter schnell unangenehm werden. Und, warum wartet er nicht einfach auf morgen?
      Keine Sorge, das mit der Wächterkarte ist nicht einfach nur plump. Das wird noch erklärt. Das ist das Problem wenn man immer nur so kurze Parts schreibt. Ich bin mir grad nicht sicher (werds aber gleich sehen) aber es kann sein, dass schon im nächsten Kapitel die Erklärung folgt WARUM das so einfach ist.



      Sensenbach schrieb:

      Mein Gesamteindruck ist, dass sich hier eine interessante Geschichte entwickelt, du aber schnell voran kommen möchtest
      Zu schnell? Oder was wolltest du damit sagen? Oder war das eine allgemeine Wahrnehmung?

      Die anderen Sachen die du nanntest, korrigiere ich gleich




      Xarrot schrieb:

      "Mit seiner edlen Silberrüstung, sowie dem roten Umhang stach er sofort zwischen den restlichen Wachen hervor. Zudem zierte seinen Helm nicht einfach nur eine schnöde Pieke, sondern ein roter Kamm von der gleichen Farbe wie seine Haare, die er sich zu einem wilden Zopf zusammen gebunden hatte.
      Finde deine Beschreibung sehr gut :thumbup:

      Xarrot schrieb:

      Also schön fleißig weiter schreiben und üben
      Wird gemacht.

      Edit: Ok, werde die Korrekturen wohl erst morgen schaffen.

      Edit: Edit: Och man. Die Geschichte wird wohl auch erst morgen folgen können. :€

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Etiam ()

    • Etiam schrieb:

      Zu schnell? Oder was wolltest du damit sagen? Oder war das eine allgemeine Wahrnehmung?
      Naja, das ist ja ziemliche Geschmacksache.
      Erst wollte ich schreiben, es ginge mir zu schnell und du könntest dir mehr Zeit lassen die Figuren und die Umgebung zu entwickeln. Andererseits passiert dann nicht sehr viel konkretes und das kann auch stören.
      Lass dich mal nicht verunsichern und schau nach ein zwei weiteren Kapiteln noch mal drüber, ob es so ist wie du dir es denkst.
      “Every artist is a cannibal, every poet is a thief. All kill for inspiration and then sing about the grief.”
      -Bono-
    • Etiam, sei gegrüßt.
      bis jetzt war ich nur stiller Mitleser, aber an deiner Geschichte hänge ich schon seit Tagen. Stück für Stück. Die hat etwas. Besonders dein Prolog zur Gerechtigkeit hat mir sehr sehr gut gefallen. Das war ja schon absolutes Top Niveau.
      Mir gefällt an deiner Geschichte bislang, dass du viele Welten miteinander verbindet bzw diese Einfluss genommen haben, du dabei aber dennoch eine ganz eigene Welt erschaffen hast, erschaffen willst.

      viel glück dir noch und ich lese gerne mehr über Daisuke und deine ganz eigene erschaffene Welt. Zum reinen Handwerk möchte ich nichts sagen, da ich selbst noch totaler Laie bin und so viel Inhalt wie du, erstmal selber auf die Beine stellen muss.
    • Magische Welten Band 1, Gerechtigkeit



      Kapitel 3, Die Söldner Eruns



      Spoiler anzeigen

      Etwas knackste laut und riss Daisuke aus seinen Erinnerungen. Blitzschnell nahm er das Schwert in die Hand und hielt es kampfbereit vor sich. Er starrte angestrengt in die Richtung aus der er das Geräusch vermutete. Und tatsächlich, aus dem Gebüsch kam ein Wildschwein gestapft. Es schnaubte und scharte mit seinen Hinterläufen auf den Waldboden. Als Daisuke gerade einen Schritt auf das Biest zu machen wollte rannte es auch schon los. Daisuke ergriff ebenfalls die Initiative und stürmte auf das Untier zu. Im richtigen Moment rollte er sich zur Seite und das Schwein grub seine Hauer in den Boden. Gerade als es den Kopf wieder hob und sich schütteln wollte stach ihm Daisuke mit seinem Schwert in den Nacken. Ein letztes Grunzen und die Bestie war erlegt. Ein vergleichsweise einfacher Kampf. Während er sich bei Majiku doch mit kämpfen gegen angehende Magier in Form hielt. Er holte ein Seil aus seinem Rucksack und band es um die Hauer des mächtigen Tiers. Jetzt musste er es nur noch bis zum Tor schleppen...



      Es war bereits dunkel geworden als Kahiko von einer der Wachen erfuhr das Daisuke mit ihrem Abendessen zurückgekehrt sei. Nachdem die Wachen das Schwein gerne an sich nahmen, lud der Captain den vermeintlichen Helden des Abends in die Wachstube ein. Hinter einem großen Tisch setzte sich der Rotschopf und gab Daisuke das Zeichen es ihm gleich zu tun. Während der Truppenführer noch einige Dokumente sortierte und Platz auf dem Tisch schuf, schaute sich Daisuke in dem großen Zimmer um. Nur durch zwei Fackeln an der Wand und einer einzelnen Kerze auf dem Tisch des Captains, wurde der Raum mit Licht versorgt. Es war sehr patriotisch eingerichtet. Überall waren die Farben Anzems zu sehen, rot und gold. Hinter dem Hauptmann hing eine große Flagge, Sie bedeckte die gesamte Wand. Auf ihr prangte das Logo Anzems, Ein in vier geteiltes Schild. Links, über einer langen Komode, waren mehrere Steckbriefe auf ein Brett angebracht. Zwei davon waren größer als die anderen und wurden jeweils mit einem Messer an die Wand geheftet. Auf dem ersten Bild sah Daisuke einen Dinori. Er kannte dieses Volk. Sie lebten für gewöhnlich weit hinter dem Reißergebirge im Osten und waren mit den Menschen verbündet. Dinori sind recht friedfertige Wesen und von einem Krieg in den eigenen Reihen gab es nichts zu berichten. Ihre gesamte Rasse zieht an einem Strang und sie verschrieben sich der Aufgabe die Schöpfungsgeschichte aufzudecken und den Sinn ihrer Existenz herauszufinden. Dieser hier jedoch scheint da wohl einer der wenigen Ausnahmen zu sein. Garr Funkelauge, las Daisuke unter dem Bild und wie alle Dinori schien er von mächtiger Statur zu sein. Dass die Dinori auch noch ein oder mehrere Hörner auf dem Kopf trugen, machte sein Erscheinungsbild nicht gerade harmloser. Zweihundertfünfzigtausend Eru, die Währung in Erun, würde es dem jenigen einbringen der Garr LEBENDIG den Wachen übergeben würde. Das zweite Bild war lediglich eine schlechte Skizze eines Phantoms. Eine Millionen Eru und der Name 'Kralle', mehr stand nicht auf dem Zettel. Kahiko bemerkte wie Daisuke die Bilder an der Wand anstarrte "Kennst du einen dieser Leute?"
      "Nein, keinen einzigen. Wer sind sie?", fragte Daisuke.
      Während der Captain die Wächterkarte für Daisuke fertig machte, begann er zu erklären.
      "Der fette da links, ist Garr Funkelauge. Früher war er nur ein räudiger Bandit. Heute allerdings, führt er eine ganze Bande dieser Ehrenlosen an. Vieleicht ist er sogar für das Verschwinden eines unserer Schiffe auf See verantwortlich." Daisuke hatte davon gehört. Es ging durch das ganze Königreich, dass eines der Marine Schiffe von Anzems Armee spurlos verschwunden sei. Gerade in gefährlichen Zeiten wie dieser gerat die Armee dadurch unter heftige Kritik des Volkes. Dann zeigte Daisuke auf das Phantom Bild rechts von Garr "Und wer ist dieser hier? Wie will man nach jemanden öffentlich fahnden wenn man sein Gesicht nicht kennt?"
      "Hm das ist wohl der gefährlichste Söldner der momentan in Erun auf freiem Fuß ist. Wir haben vor kurzem Hinweise auf seine blosse Existenz bekommen. Allein das hat uns schon viele Fragen geklärt. Leider ist unser 'Informant' verdeckt unterwegs. Wir müssen also aufpassen, dass uns keine Finte vorgelegt wird", erklärte Kahiko.
      "Der gefährlichste Söldner der Welt also?" murmelte Daisuke vor sich hin. Er blickte nun wieder zu Kahiko "Aber was ist mit Daote, Burok, Sia oder Ricon? Ich dachte die vier sind das Gefährlichste was momentan auf den Straßen herumläuft." Kahiko stand auf und ging zu den Steckbriefen die an der Wand hingen.
      "Stimmt schon, dass sind alles gefährliche Leute. Doch weißt du warum man ihre Namen kennt und dieser hier nur als 'Kralle' bekannt ist?" Noch bevor Daisuke darüber nachdenken konnte gab Kahiko selbst die Antwort "Sie haben es verbockt... Alle wurden mal erwischt oder haben zumindest ihre Tarnung auffliegen lassen. Sie haben Fehler gemacht verstehst du? Dieser hier jedoch scheint unfehlbar zu sein und das schon seit geraumer Zeit." Darauf wusste Daisuke allerdings schnell zu Antworten,
      "Der Schein trügt" Kahiko drehte sich zu dem Jungen um "Niemand ist unfehlbar, gerade nicht in dieser Branche... Irgendwann, ecken Sie bei jemanden an... und dieser jemand, scheint Ihnen nun wohl wichtige Hinweise gegeben zu haben. Söldner machen sich Feinde und leben eher von Kontakten als von Freunden"
      Kahiko war sichtlich überrascht über diese Äußerung. Er hielt ihm die fertige Wächterkarte hin und meinte

      "Da hast du wohl recht. Du scheinst dich gut über sie Informiert zu haben. Vorbereitung ist gut wenn man ins Münzland will!" Doch gerade als Daisuke die Wächterkarte entgegen nehmen wollte, zog Kahiko sie wieder zurück. Als Daisuke zu ihm aufschaute merkte er wie der Hauptmann ihn mit prüfendem Blick beobachtete,
      "Oder, hast du vor selber Söldner zu werden? Die Vorteile des Krieges auszunutzen um irgendwo für schnelles Geld anzuheuern?"
      Daisuke sah dem Captain in die Augen, "Geld interessiert mich nicht" als er merkte das Kahiko immer noch die Karte zurückhielt und ihn weiter musterte, fügte er noch hinzu "Und ich will auch kein Söldner werden". Schließlich reichte Kahiko ihm erneut die Karte und Daisuke nahm sie rasch an sich. Dennoch gab sich der rothaarige Krieger nicht zufrieden "Wenn es dich nicht nach Geld verlangt? Wieso willst du dann ins Münzland? Dort gibt es nichts gutes... Die Mauer steht schließlich nicht umsonst hier. Freunde wirst du da drüben nicht finden."
      "Ich suche auch keine Freunde... Auch brauche nur die richtigen Leute für mein Vorhaben" Mit einem mal konnte Daisuke sehen wie Kahiko etwas klar wurde. Er wusste nur noch nicht welche Erkenntnis den Truppenführer gerade ereilte.
      Mit ernstem Blick, schaute er Daisuke nun an "Hör zu, was du vorhast ist viel zu gefährlich"
      "Sie wissen doch garnicht-"
      Kahiko unterbrach Daisuke direkt wieder "Die Leute mit denen du dich treffen willst und für deine Sache gewinnen willst hängen nicht umsonst an dieser Wand." Er verwies auf die Steckbriefe ehe er fort fuhr "Auch wenn dein Vorhaben noch so Nobel scheint, du schlägst den falschen Weg ein" Die grünen Augen des Captains durchbohrten Daisuke schon fast. Schließlich wandte sich Kahiko langsam von ihm ab. Er ging um seinen Tisch herum und setzte sich wieder auf seinen Stuhl. "Du bist noch sehr jung, was würden deine Eltern denken?"
      Daisuke schwieg, bevor er wieder den Satz wiederholte den er vorher ansetzte "Sie wissen doch garnicht was mein Ziel ist"
      Kahiko lehnte sich nach vorne und stützte sich mit seinen beiden Händen an der Tischkante ab "Dann sag es mir!"
      Daisuke stand auf und blickte kurz zur Tür. "Das kann ich nicht. Ansonsten käme ich wohl nicht durch diese Tore"
      "Ich kann dich schon allein aus Verdacht hier festhalten", sagte der Captain trocken.
      Daisuke öffnete die Tür der Wächterstube. Er sah wie sich der Hauptmann trotz dieser 'Drohung' jedoch wieder auf seinem Stuhl zurücklehnte. "Ich weiß, dass sie das könnten. Aber ich glaube sie tuen es nicht. Ich weiß nicht genau wieviel Sie wissen und woher, aber ich werd ganz sicher nicht das Risiko eingehen und Ihnen zu viel erzählen. Sollten Sie aber meiner Lage bewusst sein, dann schätze ich Sie so ein, dass Sie mich jetzt durch diese Tür und durch dieses Tor ziehen lassen werden" Daisuke wartete noch einen Moment, doch Kahiko blieb einfach regungslos auf seinem Stuhl sitzen und starrte ihn an. Schließlich richtete Daisuke seinen Blick nach draußen und verliess das Zimmer. Durch den Luftzug, der durch das schließen der Tür kurz durchs Zimmer blies, flackerte die Kerze auf Kahikos Tisch für einen Moment heftig. Es war still in der Stube und Kahiko starrte noch eine Zeitlang auf die Tür. Er atmete erschöpft aus und sank seinen Kopf dabei kurz. Nachdem er einige Momente über das grad Geschehene nachdachte, öffnete er eine Schublade seines Schreibtisches. Darin befanden sich einige Dokumente. Auf ihnen lagen vereinzelt ein paar Orden. Einer von ihnen war besonders groß und hatte die Form eines goldenen Dolches auf rotem Tuch. Doch dieser interessierte Kahiko nicht. Er nahm einen weit aus kleineren aus der Schublade heraus und betrachtete diesen. Der Orden wahr rund und mit drei Streifen verziert die die Strahlen der Hoffnung darstellen sollen. Es war das gleiche Symbol das Daisuke auf seiner Hose trug. Das Wappen vom Orden der Strahlen. "Masao, dein Sohn war heute bei mir...", begann Kahiko den leisen Monolog. "ich wollte ihm einen Gefallen tun doch jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher ob ich das richtige getan habe alter Freund."



      Ich habe den Weihnachtsstress minimal unterschätzt, wieso dieser Part nun eine Woche verspätung hatte. Generell war dieser Part sehr schwer für mich da ich DIaloge überhaupt nicht kann und sonst eigentlich nur Welten bastle (Da wird meist nicht soviel gesprochen^^)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Etiam ()

    • Es geht interessant weiter. Für meinen Geschmack erzählt Daisuke dem Wächter viel zu viel. Der ist schliesslich ein Fremder.


      Spoiler anzeigen

      Es sind einige Fehler drin. Die werden teilweise schon von der Word Rechtschreibkontrolle angezeigt. Ich habe einiges unterstrichen, es ist aber nicht alles. Insbesondere bei den Kommas musst du noch mal dran.

      Etwas knackste laut und riss Daisuke aus seinen Erinnerungen. Blitzschnell nahm er das Schwert in die Hand und hielt es kampfbereit vor sich. Er starrte angestrengt in die Richtung aus der er das Geräusch vermutete.

      Und tatsächlich, Aus dem Gebüsch kam ein Wildschwein gestapft. Es schnaubte und schabte (was meinst du damit) mit seinen Hinterläufen auf den Waldboden. Als Daisuke gerade einen Schritt auf das Biest zu machen wollte rannte es auch schon los. (Es greift also an?)

      Daisuke ergriff ebenfalls die Initiative und rannte auf das Untier zu. Im richtigen Moment rollte er sich zur Seite und das Schwein grub seine Hauer in den Boden. Gerade als es den Kopf wieder hob und sich schütteln wollte stach ihm Daisuke mit seinem Schwert in den Nacken. Ein letztes Grunzen und die Bestie war erlegt. Ein vergleichsweise einfacher Kampf. Während er sich bei Majiku doch mit kämpfen gegen angehende Magier in Form hielt. Er holte ein Seil aus seinem Rucksack und band es um die Hauer des mächtigen Tiers. Jetzt musste er es nur noch bis zum Tor schleppen...

      (der wird aber nicht schmecken so ein alter Eber)


      Es war bereits dunkel geworden als Kahiko von einer der Wachen erfuhr das Daisuke mit ihrem Abendessen zurückgekehrt sei. Nachdem die Wachen das Schwein gerne an sich nahmen, lud der Captain den vermeidlichen Helden des Abends in die Wachstube ein. Hinter einem großen Tisch setzte sich der Rotschopf und gab Daisuke das Zeichen es ihm gleich zu tun. Während der Captain noch einige Dokumente sortierte und Platz auf dem Tisch schuf, schaute sich Daisuke derweil in dem großen Zimmer um. (Während und Derweil in einem Satz => doppelt)



      Es war sehr patriotisch eingerichtet.

      (Ungewöhnliche Formulierung. Der Raum war voller patriotischer Gegenstände?)

      Überall waren die Farben Anzems zu sehen, rot und gold. Hinter dem Captain hing eine große Flagge. Sie bedeckte die ganze Wand (um die die zu vermeiden)

      die die gesamte Wand bedeckte.

      Auf ihr prangte das Logo Anzems, Ein in vier geteiltes Schild (in vier was?).

      Links, über einer langen Komode, hingen mehrere Steckbriefe. Zwei davon waren größer als die anderen und wurden jeweils mit einem Messer an die Wand geheftet. Auf dem ersten Bild sah Daisuke einen Dinori. Er kannte dieses Volk. Sie leben (hier wechselst du auf einmal die Zeit)

      für gewöhnlich weit hinter dem Reißergebirge im Osten und sind mit den Menschen verbündet. Es sind recht friedfertige Wesen und von einem Krieg in den eigenen Reihen ist nichts zu berichten. Ihre gesamte Rasse zieht an einem Strang und sie verschrieben sich der Aufgabe die Schöpfungsgeschichte aufzudecken und den Sinn ihrer Existenz herauszufinden. Dieser hier jedoch scheint da wohl einer der wenigen Ausnahmen zu sein. Garr Funkelauge, las Daisuke unter dem Bild und wie alle Dinori schien er von mächtiger Statur zu sein. Dass die Dinori auch noch ein oder mehrere Hörner auf dem Kopf trugen, machte sein Erscheinungsbild nicht gerade harmloser. Zweihundertfünfzigtausend Eru, die Währung in Erun, würde es dem jenigen einbringen der Garr LEBENDIG der Stadtwache übergeben würde. Das zweite Bild war lediglich eine schlechte Skizze eines Phantoms. Eine Millionen Eru und der Name 'Kralle', mehr stand nicht auf dem Zettel. Kahiko bemerkte wie Daisuke die Bilder an der Wand anstarrte "Kennst du einen dieser Leute?"
      "Nein, keinen einzigen. Wer sind sie?", fragte Daisuke (Komma).
      Während der Captain die Wächterkarte für Daisuke fertig machte, begann er zu erklären.
      "Der fette da links, ist Garr Funkelauge. Früher war er nur ein räudiger Bandit. Heute allerdings, führt er eine ganze Bande dieser Ehrenlosen an. Vieleicht ist er sogar für das Verschwinden eines unserer Schiffe auf See verantwortlich." Daisuke hatte davon gehört. Es ging durch das ganze Königreich, dass eines der Marine Schiffe von Anzems Armee spurlos verschwunden sei. Gerade in gefährlichen Zeiten wie dieser gerat die Armee dadurch unter heftige Kritik des Volkes. Dann zeigte Daisuke auf das Phantom Bild rechts von Garr "Und wer ist dieser hier? Wie will man nach jemanden öffentlich verhanden (fahnden?) wenn man sein Gesicht nicht kennt?"
      "Hm das ist wohl der gefährlichste Söldner der momentan in Erun auf freiem Fuß ist. Wir haben vor kurzem Hinweise auf seine blosse Existenz bekommen. Allein das hat uns schon viele Fragen geklärt. Leider ist unser 'Informant' verdeckt unterwegs. Wir müssen also aufpassen, dass uns keine Finte vorgelegt wird", erklärte Kahiko.
      "Der beste Söldner der Welt also?", murmelte Daisuke vor sich hin. Er blickte nun wieder zu Kahiko "Aber was ist mit Daote, Burok, Sia oder Ricon? Ich dachte die vier sind das Gefährlichste was momentan auf den Straßen herumläuft." Kahiko stand auf und ging zu den Steckbriefen die an der Wand hingen.
      "Stimmt schon, dass sind alles gefährliche Leute. Doch weißt du warum man ihre Namen kennt und dieser hier nur als 'Kralle' bekannt ist?" Noch bevor Daisuke darüber nachdenken konnte gab Kahiko selbst die Antwort. "Sie haben es verbockt... Alle wurden mal erwischt oder haben zumindest ihre Tarnung auffliegen lassen. Sie haben Fehler gemacht verstehst du? Dieser hier jedoch scheint unfehlbar zu sein und das schon seit geraumer Zeit." Darauf wusste Daisuke allerdings schnell zu Antworten,
      "Der Schein trügt" Kahiko drehte sich zu dem Jungen um "Niemand ist unfehlbar Captain, gerade nicht in dieser Branche... Irgendwann, eckst du bei irgendjemanden an... und dieser jemand, scheint ihnen nun wohl wichtige Hinweise gegeben zu haben. Söldner machen sich Feinde und leben eher von Kontakten als von Freunden"
      Kahiko war sichtlich überrascht über diese Äußerung. Er hielt ihm die fertige Wächterkarte hin und meinte
      "Da hast du wohl recht. Du scheinst dich gut über sie Informiert zu haben. Vorbereitung ist gut wenn man ins Münzland will!" Doch gerade als Daisuke die Wächterkarte entgegen nehmen wollte, zog Kahiko sie wieder zurück. Als Daisuke zu ihm aufschaute merkte er wie der Captain ihn mit prüfendem Blick beobachtete,
      "Oder, hast du vor selber Söldner zu werden? Die Vorteile des Krieges auszunutzen um irgendwo für schnelles Geld anzuheuern?"
      Daisuke sah dem Captain in die Augen. "Geld interessiert mich nicht" als er merkte das Kahiko immer noch die Karte zurückhielt und ihn weiter musterte, fügte er noch hinzu "Und ich will auch kein Söldner werden". Schließlich reichte Kahiko ihm erneut die Karte und Daisuke nahm sie rasch an sich. Dennoch gab sich der rothaarige Krieger nicht zufrieden "Wenn es dich nicht nach Geld verlangt? Wieso willst du dann ins Münzland? Dort gibt es nichts gutes... Die Mauer steht schließlich nicht umsonst hier. Freunde wirst du da drüben nicht finden."
      "Ich suche auch keine Freunde... Auch brauche nur die richtigen Leute für mein Vorhaben." Mit einem mal konnte Daisuke sehen wie Kahiko etwas klar wurde. Er wusste nur noch nicht welche Erkenntnis den Captain gerade ereilte.
      Mit ernstem Blick, schaute er Daisuke nun an "Hör zu, was du vorhast ist viel zu gefährlich"
      "Sie wissen doch garnicht-"
      Kahiko unterbrach Daisuke direkt wieder "Die Leute mit denen du dich treffen willst und für deine Sache gewinnen willst hängen nicht umsonst an dieser Wand." Er verwies auf die Steckbriefe ehe er fort fuhr "Auch wenn dein Vorhaben noch so Nobel scheint, du schlägst den falschen Weg ein" Die grünen Augen des Captains durchbohrten Daisuke schon fast. Schließlich wandte sich der Captain langsam von ihm ab. Er ging um seinen Tisch herum und setzte sich wieder auf seinen Stuhl. "Du bist noch sehr jung, was würden deine Eltern denken?"
      Daisuke schwieg, bevor er wieder den Satz wiederholte den er vorher ansetzte "Sie wissen doch garnicht was mein Ziel ist"
      Kahiko lehnte sich nach vorne und stütze sich mit seinen beiden Händen an der Tischkante ab "Dann sag es mir!"
      Daisuke stand auf und blickte kurz zur Tür. "Das kann ich nicht. Ansonsten käme ich wohl nicht durch diese Tore"
      "Ich kann dich schon allein aus Verdacht hier festhalten", sagte der Captain trocken.
      Daisuke öffnete die Tür der Wächterstube. Er sah wie sich der Captain trotz dieser 'Drohung' jedoch wieder auf seinem Stuhl zurücklehnte. "Ich weiß, dass sie das könnten. Aber ich glaube sie tuen es nicht. Ich weiß nicht genau wieviel sie wissen und woher, aber ich werd ganz sicher nicht das Risiko eingehen und ihnen zu viel erzählen. Sollten sie aber meiner Lage bewusst sein, dann schätze ich sie so ein, dass sie mich jetzt durch diese Tür und durch dieses Tor ziehen lassen werden" Daisuke wartete noch einen Moment, doch Kahiko blieb einfach regungslos auf seinem Stuhl sitzen und starrte ihn an. Schließlich richtete Daisuke seinen Blick nach draußen und verliess das Zimmer. Durch den Luftzug, der durch das schließen der Tür kurz durchs Zimmer blies, flackerte die Kerze auf Kahikos Tisch kurz heftig. Es war still in der Stube und Kahiko starrte noch eine Zeitlang auf die Tür. Er atmete erschöpft aus und sank seinen Kopf dabei kurz. Nachdem er einige Momente über das grad Geschehene nachdachte, öffnete er eine Schublade seines Schreibtisches. Darin befanden sich einige Dokumente. Auf ihnen lagen vereinzelt ein paar Orden. Einer von ihnen war besonders groß und hatte die Form eines goldenen Dolches auf rotem Tuch. Doch dieser interessierte Kahiko nicht. Er nahm einen weit aus kleineren aus der Schublade heraus und betrachtete diesen. Der Orden wahr rund und mit drei Streifen verziert die die Strahlen der Hoffnung darstellen sollen. Es war das gleiche Symbol das Daisuke auf seiner Hose trug. Das Wappen vom Orden der Strahlen. "Masao, dein Sohn war heute bei mir...", begann Kahiko den leisen Monolog. "Ich wollte ihm einen Gefallen tun doch jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher ob ich das richtige getan habe alter Freund."

      “Every artist is a cannibal, every poet is a thief. All kill for inspiration and then sing about the grief.”
      -Bono-
    • Vorweg mal Kompliment an @Sensenbach für die Riesenmühe den gesamten Text auf Rechtschreibfehler abzuklopfen!

      Man merkt, dass du, @Etiam, im Weihnachtsstress warst, denn da haben sich wirklich so einige, z.T. haarsträubende Fehler eingeschlichen. Das war bei den vorherigen Teilen nicht so.

      Was mir jedenfalls noch aufgefallen ist:
      - Du verwendest sehr oft die Bezeichnung "Captain". In manchen Teilabschnitten gar derart gehäuft, dass es m.M.n. negativ auffällt.
      Ich kenne das Problem und muss es selbst oft genug umschiffen, indem ich mit alternativen Bezeichnungen oder gar Umschreibungen arbeite.

      - Anredepronomen in wörtlicher Rede, werden beim "Siezen" großgeschrieben.
      Bsp.: "Ich weiß nicht genau wie viel Sie wissen und woher, aber ich werde ganz sicher nicht das Risiko eingehen und Ihnen zu viel erzählen."

      - Wortwiederholung:
      "Durch den Luftzug, der durch das schließen der Tür kurz durchs Zimmer blies, flackerte die Kerze auf Kahikos Tisch kurz heftig"

      - "Zweihundertfünfzigtausend Eru, die Währung in Erun, würde es dem jenigen einbringen der Garr lebendig der Stadtwache übergeben würde."
      Da es sich ja um die Grenzmauern handelt, fallen Kahiko & Co. da überhaupt noch unter die Stadtwache? Oder ist damit explizit eine Stadtwache gemeint? Wenn ja, welche? Barlick? Ich hab es ja so verstanden, dass die Grenzmauern von Anzem mehrere Städte umschließen, somit müsste es ja auch mehrere, eigenständige Stadtwachen geben, oder?

      - "Der beste Söldner der Welt also?"
      Wie kommt Daisuke zu dieser Schlussfolgerung? Es war ja schließlich vom "gefährlichsten" Söldner die Rede, was ja nicht zwingend ein Synonym für den "Besten" sein muss.

      ===
      Auch wenn du zumindest beantwortest, weshalb Daisuke die Möglichkeit bekam, so leicht an eine Wächterkarte zu gelangen, so wirfst du doch viele weitere Fragen auf, die den Leser bei der Stange halten.
      Auch das deine Welt nicht steril ist und nur um und für deinen Prota zu existieren scheint, finde ich gut.
      Besser gesagt, sind es winzige Informationsschnipsel, wie das verschwundene Schiff der Marine, welche erst einmal irrelevant für die Story sind, mir als detailverliebter Gans aber durchaus Freude bereiten ;)

      LG
      Rika
    • Ein an sich guter Teil, allerdings muss ich @Sensenbach zustimmen. Daisuke und Kahiko verhalten sich eher wie zwei alte Freunde und nicht wie ein Junge und der Kommandant irgendeiner Garde, die sich gerade zum ersten Mal begegnet sind. Selbst wenn Kahiko Daisukes Vater kennt, würde ich die Kommunikation zwischen den beiden vielleicht etwas einseitiger gestalten. Sodass eventuell Kahiko ein paar Versuche startet, Näheres über Daisukes Vorhaben herauszufinden und dieser natürlich recht abweisend reagiert.

      Etiam schrieb:

      Als Daisuke gerade einen Schritt auf das Biest zu machen wollte rannte es auch schon los. Daisuke ergriff ebenfalls die Initiative und rannte auf das Untier zu.
      Hin und wieder hast du bei den Verben so ein paar Wiederholungsfehlerchen drin, aber allgemein finde ich das es besser ist, als bei den vorherigen Teilen.

      Etiam schrieb:

      Sie leben für gewöhnlich weit hinter dem Reißergebirge im Osten und sind mit den Menschen verbündet. Es sind recht friedfertige Wesen und von einem Krieg in den eigenen Reihen ist nichts zu berichten. Ihre gesamte Rasse zieht an einem Strang und sie verschrieben sich der Aufgabe die Schöpfungsgeschichte aufzudecken und den Sinn ihrer Existenz herauszufinden.
      Darüber müssen wir auch nochmal reden: Warum wechselst du bei solchen Passagen immer ins Präsens? :rofl: Bleib bei der Vergangenheitsform, denn ansonsten ist es eine gute kleine Zusammenfassung der Rasse. :)

      Etiam schrieb:

      Hinter dem Captain hing eine große Flagge, die die gesamte Wand bedeckte. Auf ihr prankte das Logo Anzems, Ein in vier geteiltes Schild. Links, über einer langen Komode, hingen mehrere Steckbriefe.
      Erneut ein kleiner Wiederholungsfehler. Allerdings ist mir aufgefallen, dass deine Beschreibung diesmal tatsächlich nicht so viele unwichtige Details aufgreift. Von daher großes Lob meinerseits. Vor allem mit der "patriotischen Einrichtung" und der Erwähnung der Flaggen hast du schon mal gleich ein gutes Gesamtbild des Raumes vermittelt. :thumbsup:

      Etiam schrieb:

      "Niemand ist unfehlbar Captain, gerade nicht in dieser Branche... Irgendwann, eckst du bei irgendjemanden an... und dieser jemand, scheint ihnen nun wohl wichtige Hinweise gegeben zu haben.
      Ich würde hier die militärische Anrede weglassen, immerhin ist Daisuke kein Soldat. Einfach "Niemand ist unfehlbar, gerade nicht in dieser Branche ..." klingt authentischer. Dennoch sollte er Kahiko auch nicht gerade mit "du" ansprechen, sondern eher mit "sie".

      Allgemein fand ich den Text besser als die vorherigen. Lediglich über Daisukes Umgang mit dem Hauptmann müsste man wie gesagt vielleicht nochmal nachdenken. Außerdem hat es mich am Anfang ein wenig erstaunt wie leicht Daisuke mit einem Wildschwein fertig wird :|
      Ich weiß von einem Jäger, dass manchmal nicht mal ein Treffer mit dem Jagdgewehr ausreicht, um die Tiere zu Fall zu bringen und mit kleineren Waffen ist sogar nahezu unmöglich. Aber wie man solche Sachen regelt ist ohnehin Geschmackssache, also will ich dir da auch gar nicht reinreden. Immerhin kloppt sich Daisuke sonst für gewöhnlich mit Magiern, die klingen jetzt auch nicht eben ungefährlich. :whistling:

      "Vem har trampat mina svampar ner?!"

      "Spem sine corpore amat, corpus putat esse, quod unda est." - Ovid, Metamorphosen