Magische Welten Band 1, Gerechtigkeit

    • So, hey @Etiam,
      Habe nun nach all den Feiertagen und dem Raketenfeuer von Silvester endlich mal Zeit für dein drittes Kapitel gefunden. Gefällt mir auf jeden Fall sehr gut und die Handlung führst du super fort :)
      Nur habe ich ein paar Kleinigkeiten gefunden, die mich etwas stören:

      1.

      Etiam schrieb:

      Etwas knackste laut und riss Daisuke aus seinen Erinnerungen. Blitzschnell nahm er das Schwert in die Hand und hielt es kampfbereit vor sich. Er starrte angestrengt in die Richtung aus der er das Geräusch vermutete. Und tatsächlich, Aus dem Gebüsch kam ein Wildschwein gestapft. Es schnaubte und schabte mit seinen Hinterläufen auf den Waldboden. Als Daisuke gerade einen Schritt auf das Biest zu machen wollte rannte es auch schon los. Daisuke ergriff ebenfalls die Initiative und rannte auf das Untier zu. Im richtigen Moment rollte er sich zur Seite und das Schwein grub seine Hauer in den Boden. Gerade als es den Kopf wieder hob und sich schütteln wollte stach ihm Daisuke mit seinem Schwert in den Nacken. Ein letztes Grunzen und die Bestie war erlegt. Ein vergleichsweise einfacher Kampf. Während er sich bei Majiku doch mit kämpfen gegen angehende Magier in Form hielt. Er holte ein Seil aus seinem Rucksack und band es um die Hauer des mächtigen Tiers. Jetzt musste er es nur noch bis zum Tor schleppen...
      Das geht mir etwas zu schnell, zumal Wildschweine ziemlich scheue Tiere sind, die nicht einfach mal auf den Menschen zustürmen. Die meisten Vorfälle, bei denen Wildschweine Menschen angreifen, sind wegen Jungtieren (Wildschweinmutter). Ein einzelnes Wildschwein würde wegrennen und wäre einem Menschen deutlich zu schnell. Die gesamte Jagt hättest du deutlich komplizierter gestalten können. Mehr ausschmücken, mehr Probleme, mehr Spannung. Damit würde dein Kapitel direkt zu beginn deutlich mehr Interesse wecken. ;)

      2.
      Jetzt eigentlich nur noch ein paar Rechtschreibfehler. Schau noch mal drüber, manchmal vergisst du einen Buchstaben oder ein Wort. Das stört ein wenig den Lesefluss.

      Der Rest ist super und gefällt mir sehr gut, auch die Erklärungen, die du dem Leser zu den Söldnern gibst und wie du uns die Geschichte von ihnen offenbarst. Es ist durchaus interessant und als Leser erhalten wir viel Hintergrundinformationen (Schiff verschwunden, Räuberbande, "Kralle"). Gefällt mir gut ;) :thumbup:
      Also Fazit: Der Anfang hätte ruhig etwas ausführlicher und problematischer gestaltet werden und dein Kapitel generell dann vielleicht aufgeteilt werden können. Es ist dann doch etwas länger geraten und der Batzen an Text könnte manchmal abschrecken.

      LG Lehaidin
      "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
      - Gandalf -


    • Normalerweise kommentiere ich immer in einem Rutsch zu jedem verpassten Abschnitt, aber heute beschränke ich mal nur auf Kapitel 2, zumal es auch nicht gerade wenig ist.

      Einen Großteil meiner Anmerkungen findest du in der Korrektur.
      Daisukes Erinnerungen sind ein klein wenig niedlich. Allerdings reißen sie mich persönlich alles andere als mit. Versteh mich nicht falsch, sie sind durchaus ehrlich und auch deine Beschreibungen gefallen mir hier weitestgehend. Aber es wirkt so ... altbekannt auf mich. Das ist mein Problem, nicht deines. Ich kann nicht wirklich mitfiebern.
      Was mir allerdings gefallen hat, war das kurze Gespräch über die Dämonen. Du greifst damit herrlich deinen Prolog wieder auf.
      Und da mir nun die Zeit davoneilt: Nächste Woche dann Kapitel 3. :]

      Spoiler anzeigen

      Etiam schrieb:

      Zum ersten Mal in seinem Leben war Daisuke auf sich allein gestellt. Auch würde er zum ersten Mal Anzem, das Land in dem er geboren wurde, verlassen. Auf längeren Reisen war er bisher nur mit dem Orden der Strahlen gewesen. Doch den Orden, welcher sich der Ausrottung der Dämonen widmete, verließ Daisuke schon vor vier Jahren als er gerade dreizehn wurde [Zeitform; es ist bereits vorbei]. Während der Ausbildung beim Orden wurden Gruppen von Rekruten des öfteren auf längere Reisen geschickt um, unter anderem, um ihre Koordination und Zielstrebigkeit zu verbessern. Nachdem er den Orden schließlich verlassen hatte, trainierte er seine Fähigkeiten nur noch bei Majiku und in der Nähe des Lehrenbaumes. Diesen hatte er inzwischen jedoch hinter sich gelassen und konnte schon die große Grenzmauer sehen. Die Mauer war so lang, dass er dessen Enden nicht ausmachen konnte, da diese hinterm Horizont verschwanden.[Leerzeichen]Es war die letzte bewachte Bastion, die es zu durchqueren galt, bevor man das Land Anzem endgültig verlassen konnte. Es dämmerte bereits und als Daisuke sah, wie die letzten Händler durch die Tore gelassen wurden und die Wachen Anstalten machten diese zu schliessen, rannte er sofort los.
      "HALT, STOP [versuche so etwas zu vermeiden, immerhin beschreibst du deutlich, wie Daisuke etwas ruft, das reicht, um so etwas deutlich zu machen und sieht zudem schöner aus]", rief Daisuke ihnen entgegen. Das Tor war in einer sieben Meter dicken Mauer eingelassen. Im Gemäuer des sechs Meter tiefen Torbogens war ein Raum eingelassen, in dem der Aufseher wichtige Dokumente aufbewahrte.
      Außer Atem am Tor angelangt, kam ihm bereits eine Wache entgegen. "Kein Durchgang, komm morgen wieder."[Absatz] Daisuke rang nach Atem. Einige Wachen die auf der Mauer patroulierten, schauten zu ihnen. Daisuke fiel auf, dass mehr Wachen als sonst auf der Mauer [Vorschlag: auf der Mauer = dort zugegen] waren. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass Kriegsgefahr herrschte.
      "Ich muss da durch!", keuchte Daisuke und blickte die Straße entlang, die er gekommen war. "Sonst muss ich den ganzen Weg wieder zurücklaufen."
      "Das tut mir leid, aber hier kommt heute keiner mehr durch.", gab ihm die Wache(,) mit vorgehaltener Hand(,) zu verstehen.
      Daisuke versuchte die Wache [ihn] zu überreden: "Verdammt, ich versteh ja, dass ihr keinen mehr rein_lasst, aber ich will doch nur raus. Ich muss morgen eine Fähre erwischen."
      Der Soldat schien leicht genervt. [Tipp: Mache durch ein kurzes Beschreiben von Mimik oder Gestik deutlich, dass er genervt wirkt. Zum Beispiel, indem er das Gesicht verzieht oder Daisuke misstrauisch von oben bis unten mustert und dann mit der Zunge schnalzt. Das ist ein Teil des "show, don't tell" Prinzips. Es macht Erzählungen lebendiger, aber das Gefühl hierfür entwickelt sich mit der Zeit und es ist kein unabdingbares Muss für einen Stil.] "Das macht keinen Unterschied und wenn du jetzt weiter nervst dann-"
      "Was ist hier los?" Eine weitere Wache kam aus dem Büro und näherte sich den beiden. Aufgrund seiner edleren Rüstung, wirkte er rang_höher als der Soldat, der vor Daisuke stand. Im Gegensatz zu den anderen, besaß er nicht nur einen roten Umhang, sondern zusätzlich ein Schulterstück, das im gleichen Silber wie die restliche Rüstung glänzte. Optisch war der Rahmen des Schulterstücks durch eine rote Linie getrennt. Den Helm trug er, anders als die anderen Wachen, nicht auf dem Kopf, sondern hielt ihn unterm Arm. Während die Helme der normalen Wachen, oben eine Pieke aufwiesen, thronte auf dem seinen, ein Kamm, dessen Haare den gleichen Rotton hatten wie die seinen. Diese hatte er zu einem wilden Zopf zusammen_gebunden. Als er bei den beiden ankam, stellte er sich Daisuke vor. "Captain Kahiko Tazanu. Ihren Ausweis bitte." [Wie von Xarrot bereits angesprochen, finde auch ich, dass du dich hier in zu vielen unnötigen Details verlierst. Weniger ist manchmal mehr und vieles ist einfach irrelevant. Überlege, was wichtig ist zu wissen und beschränke dich darauf.]
      Daisuke reichte ihm seinen Ausweis, auf dem ein magisches Abbild von seinem Gesicht und ein paar Hintergrundinformationen standen, unter anderem auch seine Angehörigkeit zum Königreich Anzem.
      Kahiko nahm diesen entgegen und betrachtete ihn kurz. Dann drängte sich die Wache, die Daisuke zuvor noch anhielt [Zeitform, es ist bereits passiert], wieder in den Vordergrund und berichtete stolz: "Ich habe diesem Bengel bereits gesagt, dass er keine Möglichkeit hat, das Königreich jetzt noch zu verlassen."
      Kahiko gab den Ausweis zurück und wandte sich seiner Wache zu. "Aber Tanaoki, es gibt doch einen Weg."
      "Aber Sir, Sie können diesem Jungen doch nicht einfach eine Wächterkarte geben."
      Kahiko lachte kurz. "Nein, einfach so geht das natürlich nicht."
      Daisuke verstand nicht ganz. [Wie macht sich das beispielsweise in seiner Körpersprache deutlich?] "Was, wovon redet ihr? Was ist eine Wächterkarte?", fragte er mit großen Augen. [Absatz]Kahiko drehte sich wieder zu Daisuke und erklärte ihm: "Mit einer solchen Karte ist es dir möglich, zu jeder Zeit durch diese Tore gelassen zu werden. Eigentlich bekommen nur Personen mit einer hohen Prioritätsstufe eine solche Karte."
      "Exakt", grinste Tanaoki, "und du hast leider gar keine Priorität!"
      Daisuke sah ihn mit giftigem Blick an.
      Unbeeindruckt sagte die Wache: "Da brauchst du garnicht so zu gucken, Junge!"
      Der Captain legte seiner Wache eine Hand auf die Schulter "Na, Tanaoki. Geben wir diesem Jungen doch Priorität."
      "Was? Wie meinen sie das, Sir?"
      Kahiko sah zu Daisuke. "Weißt du, wir stehen hier schon seit langer Zeit und bewachen das Tor. Ich und meine Männer sind hungrig, verstehst du?"
      Daisuke hob eine Augenbraue und fragte ungläubig: "Ich soll euch etwas zu Essen besorgen? Gut, wenn ich dafür die Karte bekomme." [Ernsthaft? xD Ich komm mir gerade wie in einem alten Rollenspiel vor. "Besorge mir das und du bekommst das. Überhaupt erscheint mir das doch ein wenig seltsam. Ich schließe mich damit wohl auch der Meinung der anderen an, was das betrifft.]
      Tanaoki fuchtelte mit den Armen. "Was? Aber Captain!?"
      "Tanaoki, hast du etwa keinen Hunger?", schaute er ihn fragend an. [Man kann gesprochene Worte nicht schauen. Genauso wie man sie nicht grinsen kann usw. Man kann sie knurren, murren, murmeln, brüllen, kreischen, lallen und nicht zu guter Letzt auch einfach sagen.]
      "Doch schon[Leerzeichen]... Aber schaut nur, wie widerwärtig mich dieses Balg jetzt angrinst", stellte er verärgert fest.
      In der Tat, konnte sich Daisuke ein Grinsen nicht verkneifen.
      Kahiko wies in die Richtung eines nahe_gelegenen Waldes, der sich noch innerhalb der Grenzmauern befand. "Schau da! In dem Wald dort gibt es Wildschweine. Ich würde dir unseren Dank in Form einer Wächterkarte zeigen." [...]
      "Abgemacht", stimmte Daisuke ihm zu. "Ich werde euch ein Schwein besorgen."
      Das orange Licht der untergehnden Sonne drang durch das spärliche Geäst. Daisuke lief nun schon eine ganze Weile in dem dicht bewachsenen Wald umher. [Huch? Eben steht er noch bei den Wachen und nun läuft er bereits eine ganze Weile durch den Wald? Der Sprung ist doch etwas zu plötzlich. Da fehlt ein gewisser Übergang.] Als er an einer Lichtung ankam, machte er halt und setzte sich auf eine Wurzel eines stämmigen Baumes, welche aus dem Boden ragte [erklärt sich irgendwie von selbst]. Er konnte beim besten Willen keines der Biester finden, wobei Wildschweine doch gerade zur Dämmerung richtig aktiv wurden. [Aber scheu sind wie Wölfe.] Er legte sein Schwert neben sich ab und lehnte sich gegen den Baum, dessen Rinde tiefe Furchen zogen, die nicht gerade der Bequemlichkeit dienten. Er schaute nach oben in die Wipfel und genoss kurz den Wind, der leicht durch den Wald wehte. Seine Augenlieder wurden schwer, doch er durfte jetzt nicht einschlafen. Er hatte einen strikten Zeitplan, an den er sich halten musste, und sollte sich beeilen, bevor es zu düster wurde und man im Wald gar[Leerzeichen]nichts mehr sehen könne. Doch im Moment war er viel zu abgelenkt durch das Licht, das durch die Bäume fiel. [Absatz]Eher unfreiwillig musste er an diesen einen Tag denken. Auch damals war er bei Dämmerung im Wald gewesen und das Licht schien genau_so wie jetzt durch die Bäume. Doch damals war er nicht allein gewesen. Sein bester Freund aus Kindertagen war bei ihm. Dean. Er war ein Stück größer als Daisuke und hatte sehr kurzes blondes Haar. Und Kairi, genau, Kairi war auch noch da. Sie war die beste Freundin der beiden und war mit ihren damals acht Jahren, ein Jahr älter als die beiden Jungs. Sie waren damals fast jeden Tag zusammen. So auch an diesem Tag, als sie Jäger und Dämonen spielten. Sie benutzten Stöcke als Schwerter und kämpften gegeneinander. Daisuke errinnerte sich so gut daran, als ob es erst gestern gewesen wäre.
      Daisuke rannte ein paar Schritte vor den beiden weg, ehe er sich mit einem Sprung zu Dean und Kairi umdrehte. Als er landete sagte er: "Dumme Menschen, ihr könnt mich nicht aufhalten." Mit seinem Stock fuchtelnd, rannte er auf die beiden zu.
      Dean stellte sich vor Kairi: "Los, bleib hinter mir.", schrie er, während er seinen Stock schützend vor sich hielt. Und schon entbrannte ein Kampf. Nach wenigen Schlägen jedoch, gab der Stock von Dean nach und brach in der Mitte durch.
      "Hahaha", lachte Daisuke. [Einfach zu schreiben, dass er lacht, reicht.] "Vielleicht solltest DU dich lieber hinter IHR verstecken."
      Dean schaute seinen abgebrochenen Ast entgeistert an. "Das ist unfair", meckerte er.
      Ehe Kairi hinter ihm hervor_kam und auf Daisuke zu stürmte. Es waren nur ein paar Hiebe nötig, bevor Daisuke den Halt verlor und nach hinten in eine Menge Pusteblumen fiel. Durch die aufgewirbelten Samen der Blume musste Daisuke staunen, es sah so schön aus, wie sie alle durch die Luft wirbelten und zuerst keine Anstalten machten, wieder auf den Boden zurückzukehren. Dean musste lachen, als er sah, wie sein Freund in die Blumen fiel. Doch dann sprang Kairi durch die umher fliegenden Samen hindurch und landete auf Daisuke. Sie hielt ihm den Stock an den Hals und für einen Moment sah es so aus, als ob sie es todernst meinen würde. Aber dann fing sie plötzlich doch an zu grinsen, so, dass man sehen konnte, dass ihr ein Milchzahn fehlte. Ihre langen dunkelbraunen Haare fielen Daisuke ins Gesicht. "Gewonnen." Ihre bernstein_farbenden Augen strahlten zufrieden.
      Wieder in der Rolle des Dämons, knurrte Daisuke sie an. "Grrr, Verdammt, lass mich los." Er versuchte sich vergeblich zu befreien, doch Kairi war zu stark.
      Kairi schaute über ihre Schulter und rief Dean zu: "Los, beende es!"
      "Hä, wieso ich? Du bist doch an seiner Kehle", fragte Dean.
      "Die brennende Buße", rief Kairi ihm eindringlich zu.
      "Stimmt", da fiel es Dean wieder ein, die brennende Buße eine Fähigkeit, die der Orden der Strahlen entwickelt hatte, um alles zu tilgen, was nicht von dieser Welt stammte. Der Orden verwendete diese Fähigkeit sehr gerne, mit einem zusätzlichen Spruch, der als Ritual diente und den die Rekruten auswendig lernen müssen [mussten], um einen Dämon hinzurichten.
      Doch leider fiel dieser Spruch Dean gerade nicht ein.
      Doch da zitierte schon Kairi: "Kreatur aus der Hölle, lange genug habt Ihr auf unserer Welt verweilt. Man wird Eure Taten nicht vergeben, man wird Eure Taten nicht vergessen. Das Leid, dass Ihr uns zugefügt habt, wird nun das Eure." Während sie das sagte, wirkte sie wieder sehr ernst, so_dass Daisuke kurz völlig vergaß, dass sie nur am spielen waren [grammatikalisch ein Unding; spielten].
      "So, und jetzt du!", rief sie erneut Dean zu.
      Dieser rannte nun auf die beiden zu und sprang in die Luft. Als er vor ihnen landete, schlug er mit der Faust auf den Waldboden und rief abschließend "Brennende Buße". Darauf_hin machte er ein paar Explosionsgeräusche mit dem Mund nach und Daisuke tat mit seinem laienhaften Schauspiel so, als ob er verbrennen würde.
      Kairi stand zufrieden auf und umarmte Dean kurz. "Ja, wir habens geschafft. Wir haben die Welt gerettet." Dann ging sie zu Daisuke und reichte ihm die Hand, um ihm hoch_zu_helfen. Sie kletterten auf einen Stein, der doppelt so hoch war wie sie, und setzten sich auf diesen. Kairi holte kleine Brote aus ihrem roten Rucksack, den sie mit auf den Stein nahm. "Will jemand was zu essen haben? Die hab ich selbst gemacht." Zufrieden und auch ein bisschen gierig, griffen die Jungs nach den Broten und begannen zu essen.
      "Hey,", begann Dean. "Das war echt cool, wie du die brennende Buße zitiert hast." Dean spielte verlegen mit seinen Fingern.
      "Danke, aber hätte ich sie nicht auswendig gelernt, hätte mich mein Papa wahrscheinlich gar[Leerzeichen]nicht raus zum Spielen gelassen.", sagte Kairi, während sie nun selber in ein Brot biss. [Absatz]Daisuke sagte, mit vollem Mund: "In ein paar Tagen werd ich ihn auch können!"
      Dean schluckte die letzten Reste seines Brotes hinunter und sagte: "Ich wäre auch gerne so cool wie du, Kairi[Lerzeichen]..."
      Diese meinte nur: "Ach, das wirst du auch bald drauf haben, wenn du genug trainierst."
      "Glaubst du wirklich?", starrte [Worte kann man nicht starren] er sie mit großen Augen an.
      "Natürlich! Wenn man genug trainiert, kann man alles schaffen!"
      Daisuke stand auf und verkündete: "Ich werde so hart trainieren, dass ich wie mein Papa ein Held beim Orden der Strahlen werde."
      Kairi schloss sich ihrem Freund an. "Ich werde mal ein Obersankt, so wie mein Papa. Und den Orden mit_führen." Sie grinste und schaute zu Dean. [Absatz, jemand neues spricht]"Und ich[LZ]... ich werde beides." Er sprang vom Stein, hob seinen Stock auf und hielt ihn in die Luft. "Und zusammen werden wir alle Dämonen töten."
      Daisuke folgte seiner Geste und hielt auch einen Stock empor. "Ja(,) das werden wir."
      Auch Kairi gesellte sich zu ihnen. "Ja, zumindest alle bösen."
      Dean sah seine Freundin ungläubig an. "Alle Dämonen sind böse"
      Daisuke nickte zustimmend,[kein Absatz] doch Kairi schien damit nicht einverstanden. "Woher willst du das wissen?"
      "Na weil sie aus der Hölle kommen", warf Daisuke ein.
      Kairi jedoch sagte nur: "Ja, aber es gibt doch auch böse Menschen. Warum sollte es dann ncht auch gute Dämonen geben?"
      Dean schien etwas verwirrt. Doch er fing sich wieder. "Nein, Dämonen sind böse Monster. Frag deinen Papa! Es gibt keine guten Dämonen. Sie sind böse und müssen getötet werden! Gerade du müsstetst das doch wissen. Sonst würden wir sie doch nicht jagen, oder?" Dean schaute sie mit seinen braunen Augen eindringlich an.
      Irgendwas in Kairi sagte ihr, dass sie ihrem Freund jetzt zustimmen sollte. [Du schreibst aus Daisukes Erinnerung, da kannst du nicht plötzlich mit Kairis Innenleben kommen.] Er wirkte irgendwie verletzt, dass jemand der Annahme sein könnte, Dämonen seien nicht abgrundtief böse.
      "Ja, da hast du natürlich recht", sagte sie.
      Aus der Ferne hörte man auf[LZ]einmal eine bekannte Stimme rufen. "Daisuke."
      "Majiku?" Daisuke drehte sich schnell um. Tatsache, hinten zwischen den Bäumen sah er wie Majiku schnellen Schrittes auf ihn zu kam. Er schien es recht eilig zu haben und sah besorgt aus. "Hier seid ihr also. Komm Daisuke, wir müssen gehen." Er nahm Daisuke so plötzlich mit sich, dass dieser den Stock einfach fallen ließ.[Absatz] "Was ist denn los Majiku?", fragte Daisuke.
      Nach einigen Schritten, blieb der alte Zauberer stehen. "Dein Vater ist heute morgen zurückgekehrt."
      Daisuke strahlte. Er konnte sich sein breites Lächeln nicht verkneifen. "Juhu, Papa ist zurück." Er sprang einmal kurz vor Freude auf. Doch mit einem Blick in Majikus Gesicht, verging ihm jegliche Heiterkeit. "Was ist denn, Majiku?"
      Der Magier kniete sich zu dem Jungen nieder. "Dein Vater wurde festgenommen."
      Von hinten hörte man Dean rufen: "Was ist denn los, Daisuke?"
      "Dean", der alte Magier drehte sich zu dem Jungen um, "bring bitte Kairi nach hause."
      Daisuke starrte Majiku verständnislos an. "Was? Wieso?"
      "Don't worry, Xavier's on the job," said Sharon. We heard a squeak and looked down to see the rat in question with a piece of cheese in its mouth. Sharon picked him up and scolded him. "Keys, I said, not cheese!"

      Library of Souls - Ransom Riggs
    • Sry erstmal das ich so spät auf eure Beiträge antworte. Ich versuche etwa Montag den nächsten Teil zu releasen und diesen hier bis dahin korrigiert zu haben.

      Sensenbach schrieb:

      Es geht interessant weiter. Für meinen Geschmack erzählt Daisuke dem Wächter viel zu viel. Der ist schliesslich ein Fremde
      Ah mist. In der Rohfassung war das noch schlimmer. Hab versucht das ganze etwas runter zu schrauben. Naja muss ich halt nochmal ran.

      Rika schrieb:

      Man merkt, dass du, @Etiam, im Weihnachtsstress warst, denn da haben sich wirklich so einige, z.T. haarsträubende Fehler eingeschlichen
      Ups, sry^^ Ja, ich merk schon das ich mit dem Part nicht so geglänzt habe.

      Rika schrieb:

      Du verwendest sehr oft die Bezeichnung "Captain". In manchen Teilabschnitten gar derart gehäuft, dass es m.M.n. negativ auffällt.
      Ich kenne das Problem und muss es selbst oft genug umschiffen, indem ich mit alternativen Bezeichnungen oder gar Umschreibungen arbeite.
      Ich bin schon am überlegen welche Wörter als Ersatz geeignet wären... Vielleicht sowas wie "Truppenführer" oder so.

      Rika schrieb:

      Da es sich ja um die Grenzmauern handelt, fallen Kahiko & Co. da überhaupt noch unter die Stadtwache? Oder ist damit explizit eine Stadtwache gemeint? Wenn ja, welche? Barlick? Ich hab es ja so verstanden, dass die Grenzmauern von Anzem mehrere Städte umschließen, somit müsste es ja auch mehrere, eigenständige Stadtwachen geben, oder?
      Da hast du vollkommen recht. Ich hab mich wohl mehrmals im Kreis gedreht. Das war ja auch schon in den letzten Kapiteln ein Thema.
      Also, das Wort Stadtwache ist hier definitiv fehl am Platz. Kahiko und seine eute fallen, wie du bereits sagtest, nicht mehr unter diese Bezeichnung. Ich glaube auch nicht dass wenn man einen Banditen zum Grenztor schleppt die sagne würden "Nö, sorry dafür sind wir nicht zuständig. Lauf noch bitte bis in die nächste Stadt..." :D
      Wird also überarbeitet...


      Rika schrieb:

      Wie kommt Daisuke zu dieser Schlussfolgerung? Es war ja schließlich vom "gefährlichsten" Söldner die Rede, was ja nicht zwingend ein Synonym für den "Besten" sein muss.
      Guter Punkt. Hab ich im Moment des schreibens wohl anders gesehen ist aber durchaus korrekt aus deiner Sichtweise.


      Rika schrieb:

      Auch das deine Welt nicht steril ist und nur um und für deinen Prota zu existieren scheint, finde ich gut.
      Das ist mir sogar sehr wichtig das die Welt lebendig wirkt und sich selbst zu stützen weiss. Gerade als Weltenbastler wäre es für mich blöd wenn der Prota die einzige Säule dieser wäre.
      Ich muss aber zugeben das ich es doch schwer finde diese "Informationsschnipsel" unterzubringen ohne das sie wie infodump rüberkommen.


      Xarrot schrieb:

      Ein an sich guter Teil, allerdings muss ich @Sensenbach zustimmen. Daisuke und Kahiko verhalten sich eher wie zwei alte Freunde und nicht wie ein Junge und der Kommandant irgendeiner Garde, die sich gerade zum ersten Mal begegnet sind. Selbst wenn Kahiko Daisukes Vater kennt, würde ich die Kommunikation zwischen den beiden vielleicht etwas einseitiger gestalten. Sodass eventuell Kahiko ein paar Versuche startet, Näheres über Daisukes Vorhaben herauszufinden und dieser natürlich recht abweisend reagiert.
      Ja, stimmt wohl. Ich glaube ich muss Kahiko hier eine dominantere Rollte im Part geben. Allerdings will ich auch nicht das der Großteil des Dialogs einfach ins leere läuft weil man keine Infos bekommt.


      Xarrot schrieb:

      Darüber müssen wir auch nochmal reden: Warum wechselst du bei solchen Passagen immer ins Präsens? Bleib bei der Vergangenheitsform, denn ansonsten ist es eine gute kleine Zusammenfassung der Rasse
      AAAAAAAAAAAH verdammt! Ich habe so drauf geachtet und dann bei der zusammenfassung hab ich großteil copy paste benutzt. Da war mein Brain wohl wieder mal kurz AFK.


      Xarrot schrieb:

      Von daher großes Lob meinerseits. Vor allem mit der "patriotischen Einrichtung" und der Erwähnung der Flaggen hast du schon mal gleich ein gutes Gesamtbild des Raumes vermittelt.
      Danke^^ Ich habe die Beschreibung des Raumes auch nochmal in einer Fassung wie ich auch die Rüstung Kahikos beschrieben habe :D Aber das wollt ich dir nicht antun.^^ Ne, liest sich natürlich auch besser


      Xarrot schrieb:

      Außerdem hat es mich am Anfang ein wenig erstaunt wie leicht Daisuke mit einem Wildschwein fertig wird
      Ich weiß von einem Jäger, dass manchmal nicht mal ein Treffer mit dem Jagdgewehr ausreicht, um die Tiere zu Fall zu bringen und mit kleineren Waffen ist sogar nahezu unmöglich. Aber wie man solche Sachen regelt ist ohnehin Geschmackssache, also will ich dir da auch gar nicht reinreden. Immerhin kloppt sich Daisuke sonst für gewöhnlich mit Magiern, die klingen jetzt auch nicht eben ungefährlich.
      Ich war auch am Überlegen wie ich diesen "Kampf" angehen soll. Aber ich wollte noch nicht die großen Geschütze auspacken. Grund ist einfach das wenn es zu schwer wäre, würde Daisuke anders an die Sache ran gehen und um darauf den ersten Blick zu werfen, hab ichmir ein anderes Szenario ausgesucht. Ich kann das nochmal erwähnen wenn wir denn irgendwann an der Stelle angekommen sind. Ich habe auch noch eine andere Fassung auf dem PC inklusieve kleiner "ich sitze auf dem Wildschwein und es hüpft durch den Wald" Session, gefiel mir aber nicht sooo gut und hätte auch glaube ich den Rahmen dieses Kapitels gesprengt. Bin aber schon gespannt wie meine Beschreibungen eines Kampfes auf auch wirken. Gerade bei dir, der ganze Schlachten inszeniert^^

      Lehaidin schrieb:

      Das geht mir etwas zu schnell, zumal Wildschweine ziemlich scheue Tiere sind, die nicht einfach mal auf den Menschen zustürmen. Die meisten Vorfälle, bei denen Wildschweine Menschen angreifen, sind wegen Jungtieren (Wildschweinmutter). Ein einzelnes Wildschwein würde wegrennen und wäre einem Menschen deutlich zu schnell. Die gesamte Jagt hättest du deutlich komplizierter gestalten können. Mehr ausschmücken, mehr Probleme, mehr Spannung. Damit würde dein Kapitel direkt zu beginn deutlich mehr Interesse wecken
      Das gleiche was ich schon bei @Xarrot schrieb. Allerdings muss ich sagen das ich Wildschweine als sehr Aggresiv eingestuft habe. Erstens wegen der Jungtiere, und zweitens sind die doch gerade bei Dämmerung aktiv. Aber ich bin bei weitem kein Experte auf dem Gebiet.

      Lehaidin schrieb:

      Es ist durchaus interessant und als Leser erhalten wir viel Hintergrundinformationen (Schiff verschwunden, Räuberbande, "Kralle"). Gefällt mir gut
      Danke, wie ich schon bei @Rika geschrieben habe, sind mir gerade solche Sachen recht wichtig. Vorallem liebe ich es (auch in anderen Geschichten) wenn später Themen aufgegriffen werden, von denen man schon was weiss. Die also nicht auf einmal aus dem NICHTS erscheinen. Ich finde das vermittelt auch mehr den Eindruck das um einen herum auch Sachen geschehen.


      Lehaidin schrieb:

      Es ist dann doch etwas länger geraten und der Batzen an Text könnte manchmal abschrecken.
      Was empfielst du wie viele DinA4 Seiten soll ein Part hier im Forum ungefähr haben?

      Kitsune schrieb:

      Aber es wirkt so ... altbekannt auf mich. Das ist mein Problem, nicht deines. Ich kann nicht wirklich mitfiebern.
      Ne, ist aber wirklich so. Ich habe immer noch ein Problem mit Anfängen von Geschichten. Und meiner Meinung nach sind wir noch voll in der Einleitung (Ist ja noch nichts passiert). Diese Muster sind für mich schwer zu durchbrechen. Auch bei anderen ist der Anfang oft schwer für mich zu lesen. Erst wenn sich ales ein bisschen aufsplittet und entfaltung bietet, wenn alles möglich wird, dann glaub ich werd ich auch Überraschungen leifern können. Natürlich versuch ich auch jetzt schon mein eigenes Ding gross zu ziehen^^ Aber das Fundament ist leider immer altbekannt bei mir. Wenn du Tipps hast wie man das umgeht, gerne her damit :D


      Obiana schrieb:

      Etiam, sei gegrüßt.
      bis jetzt war ich nur stiller Mitleser, aber an deiner Geschichte hänge ich schon seit Tagen. Stück für Stück. Die hat etwas. Besonders dein Prolog zur Gerechtigkeit hat mir sehr sehr gut gefallen. Das war ja schon absolutes Top Niveau.
      Mir gefällt an deiner Geschichte bislang, dass du viele Welten miteinander verbindet bzw diese Einfluss genommen haben, du dabei aber dennoch eine ganz eigene Welt erschaffen hast, erschaffen willst.

      viel glück dir noch und ich lese gerne mehr über Daisuke und deine ganz eigene erschaffene Welt. Zum reinen Handwerk möchte ich nichts sagen, da ich selbst noch totaler Laie bin und so viel Inhalt wie du, erstmal selber auf die Beine stellen muss.
      Oh, fast vergessen Ups

      Erst mal, hi. Schön einen weiteren Leser zu haben.
      Ich bin imernoch überrascht wie gut der Prolog ankommt um ehrlich zu sein. Ich hoffe das wenn der "Meister" irgendwann in erscheinung tritt, nicht alle enttäuscht.
      Danke aber da ich selber erst seit einem Jahr anfange Ideen in Text form zu bannen, bin ich auch noch nicht sehr bewandert. Aber dazu gibt es ja zum Glück die Leute im Forum hier^^


      So, das war jetzt viel zum nachholen. Danke nochmal an alle fürs Lesen. Auch wenn meine Fehler euch ins stolpern bringen. Ich werde weiter fleißig dran arbeiten.

      Ps. ganz vergessen. Ich hatte noch eine Frage an @Sensenbach
      Ich hatte mal in der Geschichte eine Stelle die ungefähr so aussah "blablabla-" und dann wurde diese Person beim Sprechen unterbrochen. Du hast das wie folgt korrigiert "Blablabla..."
      Jetzt ist meine Frage aber, deuten die drei Punkte nicht auf eine Pause hin? Wenn dem so ist, dann ist das aber nicht was ich an dieser Stelle bezwecken will. Ich möchte ja darstellen das die Person aprupt unterbrochen wird. Deswegen hab ich dies mit einem "-" versucht zu symbolisieren. Ich hab keine Ahnung was richtig ist, deswegen frag ich ja nochmal nach.

      Danke
    • Hey @Etiam,
      Na da hattest du ja viel zu Beantworten ;) Nun zu deinen Punkten, die mal meinen Kommentar betreffen:

      1.

      Etiam schrieb:

      Das gleiche was ich schon bei @Xarrot schrieb. Allerdings muss ich sagen das ich Wildschweine als sehr Aggresiv eingestuft habe. Erstens wegen der Jungtiere, und zweitens sind die doch gerade bei Dämmerung aktiv. Aber ich bin bei weitem kein Experte auf dem Gebiet.
      Oh Gott, nein, ich habe wirklich keine Ahnung von Wildschweinen. Aber ich weiß so die Grundlagen: Tiere generell greifen nur dann an, wenn sie sich bedroht fühlen oder sie ihre Jungtiere schützen wollen. Man sollte das auch eher mit Selbstverteidigung oder Schutzinstinkt vergleichen, als mit purer Aggressivität. Insofern hätte ich jetzt eher mal eine richtige "Jagd" aus diesem Aufeinandertreffen gemacht. Was du zu Xarrot schon geschrieben hast, Kämpfe sind extrem kompliziert darzustellen. Für mich persönlich hätte es hier noch ein Ticken mehr sein können, ein Ticken komplizierter, aber hey, deine Geschichte, deine Regeln. ^^

      2.

      Etiam schrieb:

      Was empfielst du wie viele DinA4 Seiten soll ein Part hier im Forum ungefähr haben?
      Mhh, das ist sehr Unterschiedlich. Je nach Schriftgröße, Textformatierung, Absatzmuster und der Menge an Zeilenumbrüchen. Für mich gibt es so ein paar Sachen, die mir etwas besser gefallen beim Lesen:
      - Zeilenumbrüche und Wörtliche Rede
      Das heißt, dass man Versucht jeder Wörtlichen Rede eine eigene Zeile zuzugestehen:
      "Wörtiche Rede", sagte Person A.
      "Wörtliche Rede", antwortete B.
      "Wörtliche Rede", warf C ein und fuhr fort: "Wörtliche Rede"
      "Wörtliche Rede", stellte B fest

      (Verstehst du was ich meine?) :/

      - Absätze an richtigen Stellen (Ortswechsel, Personenwechsel, Zeit überspringen u.s.w)


      Wenn du es beispielsweise mit diesen beiden Tipps mal versuchst, verlierst du schon viel Platz und deine Kapitel an sich werden schon etwas länger. Bei reiner Blockschrift und so, wie du es bisher gemacht hast würde ich nicht über die zwei DIN A 4 Seiten hinweg gehen. Eher weniger. Mundgerechte Häppchen schmecken genau so gut ;) Probier ein bisschen rum. Das letzte Kapitel war natürlich auch nur privat fürs erste zu lang. :|

      LG Lehaidn
      "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
      - Gandalf -


    • Etiam schrieb:

      Ps. ganz vergessen. Ich hatte noch eine Frage an @Sensenbach
      Ich hatte mal in der Geschichte eine Stelle die ungefähr so aussah "blablabla-" und dann wurde diese Person beim Sprechen unterbrochen. Du hast das wie folgt korrigiert "Blablabla..."
      Jetzt ist meine Frage aber, deuten die drei Punkte nicht auf eine Pause hin? Wenn dem so ist, dann ist das aber nicht was ich an dieser Stelle bezwecken will. Ich möchte ja darstellen das die Person aprupt unterbrochen wird. Deswegen hab ich dies mit einem "-" versucht zu symbolisieren. Ich hab keine Ahnung was richtig ist, deswegen frag ich ja nochmal nach
      Das hatte ich auch so verstanden, es gibt dieses Satzzeichen meines Wissens nur nicht!
      Ich bin mir auch nicht sicher, was man am besten bei einem unterbrochenem Satz sagt.
      Wahrscheinlich würde ich aber die drei ... nehmen.

      "Aber...", begann er und wurde abrupt von dem grünen Schleimmonster unterbrochen.

      Die Elfe sprang durch den Park fing an zu singen. "Die Sonne scheint heute besond..."
      "Du spinnst wohl, es regnet aus Kübeln", schnaufte die Orkmutter unwirsch.

      @Lehaidin du bist doch beinahe schon Deutschlehrer. Kannst du helfen?
      “Every artist is a cannibal, every poet is a thief. All kill for inspiration and then sing about the grief.”
      -Bono-
    • @Sensenbach @Lehaidin @Etiam
      Muss kurz mitmischen zu dem Thema. Ein Gedankenstrich anstelle der drei Punkte ist durchaus zulässig.

      Duden schrieb:

      In manchen Texten zeigt der Gedankenstrich an, dass die Rede abgebrochen wurde, sodass etwas unausgesprochen bleibt.
      • »Sei still, du –!«, schrie er ihn wütend an.

      "Don't worry, Xavier's on the job," said Sharon. We heard a squeak and looked down to see the rat in question with a piece of cheese in its mouth. Sharon picked him up and scolded him. "Keys, I said, not cheese!"

      Library of Souls - Ransom Riggs
    • In diesem Fall @Kitsune, aber leider Falsch. Ich weiß was du meinst. Beispielsweise bei Beleidigungen, die der Charakter nicht ausspricht, sondern sie "runterschluckt" (bewusst nicht ausspricht) ;)
      Bei Etiam ging es ja wirklich ausschließlich um eine bewusste Unterbrechung eines anderen Charakters.
      LG Lehaidin
      "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
      - Gandalf -


    • So, erstmal danke an @Kitsune, @Sensenbachund @Lehaidin. Jetzt weiss ich wie ich das in Zukunft Handhaben werde mit den " ... " und dem " - ".

      Und hier nochmal ein perönliches 'Entschuldigung' an Kitsune... Ich habe eben meinen 2. Part korrigiert und dazu in deinen Spoiler den du diesbezüglich verfasst hast reingeguckt. OMG das muss ja Jahre gedauert haben :/
      Trotzdem vielen Dank das du dir die Mühe gemacht hast

      @Rika :D Na, dass freut mich doch dir 'diese' Sorge nehmen zu können^^

      So Part Numero 4 erscheint dann morgen ("Kontakt")
    • Magische Welten Band 1, Gerechtigkeit


      Kapitel 4, Kontakt

      Spoiler anzeigen


      Es war bereits stockfinster geworden und beinahe hätte Daisuke das Ortsschild von Tenzen nicht mehr erkennen können. Die Straßen Tenzens lagen verlassen vor ihm. Nicht mal das vertraute Klackern der Hufe war zu hören, welches in Anzem immer durch die Gassen hallte wenn die Stadtwache abends mit ihren Pferden patrouillierte. Nachdem Daisuke weiter ins Dorfinnere drang, kam er an einer Taverne vorbei, aus welcher selbst noch zu so später Stunde laute fröhliche Musik schallte. Aus den Fenstern, bis auf denen der oberen Etage, drang warmes Licht auf den gepflasterten Weg. Nach kurzem Überlegen, entschied sich Daisuke hier die Nacht zu verbringen und trat ein. Während die Musik, die auf einem kleinen Podium von mehreren Dudelsäcke und Laute spielenden Barden fabriziert wurde, ihn herzlichst empfing, schien keiner von den Gästen Notiz von ihm zu nehmen. Es war ganz anders als in den Gasthäusern Anzems. Hier wurde ausgelassen gefeiert. Auch gab es keine Rücksicht auf Verluste. Dort hinten lag ein kaputter Krug, neben Daisuke hatte wohl einer der Männer zu tief ins Glas geguckt woraufhin dieser mit dem Kopf auf den Tisch schlug und nur noch ein Schnarchen zu hören war. Daisuke drängelte sich durch das Gemenge nach hinten, wo ein paar Stufen zu weiteren Tischen hinunter führten. Auch hier schien alles belegt. Als Daisuke aber sah wie sich zwei Männer gerade schwankend von einem der Tische entfernten, schlenderte er zügig über den klebrigen, von Bier getränkten Boden, auf diesen zu und setzte sich. Der Stuhl war zwar wacklig und der Tisch voller Flecken, aber dennoch war er zufrieden. Kaum saß er, kam auch schon eine Kellnerin zu ihm.
      "Willkommen im 'Lachenden Löwen' ", begrüßte sie ihn mit einem aufgesetzten Lächeln. "Ihre Bestellung bitte."
      "Einmal das Gericht des Tages und ein Zimmer für eine Nacht, bitte", antwortete Daisuke
      "Da haben Sie aber nochmal Glück gehabt, mein Herr. Grad ist noch ein Zimmer frei geworden. Gericht des Tages: Einmal Schweinshaxe. Kommt sofort", sagte die Kellnerin und eilte davon. Angesichts der Tatsache das Tenzen am Fluss lag und somit einen wichtigen Knotenpunkt bildete, von dem man schnell zu den verschiedensten Orten des Münzlandes gelangen konnte, dachte sich Daisuke, dass diese Taverne hier bestimmt ein beliebter Anlaufpunkt für Händler und auch Söldner darstellte. Aus seiner Hosentasche zog er einen kleinen Zettel. 'Fähre "Seestich" im Morgengrauen, Hotel Tukajashi Zimmer 339' stand darauf. Er faltete das Stück Papier und steckte es in seinen Geldbeutel, den er vor sich niederlegte. Als er seine Wächterkarte darin erblickte, nahm er sie heraus und betrachtete sie stolz. Er grinste breit und lobte sich in Gedanken selbst, für seinen ersten erfüllten Auftrag. Unterbrochen wurde er durch seinen Magen, der vor Hunger schon laut knurrte. Zum Glück kam schon die junge Dame mit einem Tablett auf dem sich sein Essen befand.
      "Bitte sehr, mein Herr. Einmal Schweinshaxe. Ihren Schlüssel bringe ich Ihnen sofort", sagte sie während sie den gut gefüllten Teller vor Daisuke abstellte.
      "Danke", brachte Daisuke noch hervor, ehe er sich ein großes Stück in den Rachen schob. Während er so das Essen in sich hinein schaufelte, merkte er garnicht wie ein Mann sich ihm gegenüber gesetzt hatte. Er war etwas größer als Daisuke und schien auch ein paar Jahre älter als er zu sein. Dieser beobachtete den Jungen, wie er gierig über seinem Teller hing, eine Weile und räusperte sich, als er sah das Daisuke ihn nicht bemerkte. Daisuke schaute mit übervollem Mund zu dem Fremden auf. Er schluckte alles mit einme Mal herunter und fragte; "Guten Abend... kann ich Ihnen irgendwie helfen?"
      "Daisuke Kagayaki, nicht wahr?" fragte der Fremde. Er hatte schwarzes schulterlanges Haar und seine dunklen Augen musterten ihn mit einem leicht arroganten Blick.
      Daisuke wich mit dem Kopf etwas zurück und hob fragend die Augenbrauen. Woher kannte dieser Mann nur seinen Namen?
      Doch da löste er das Geheimnis auch schon auf: "Ich habs auf deiner Karte gelesen... der da, auf dem Tisch. Das ist eine Wächterkarte, nicht wahr? Du scheinst ja mächtig stolz darauf zu sein. Du weißt schon, dass das nichts Besonderes ist?" Er schaute sich in der Taverne um und deutete mit einer Handbewegung auf die anderen Gäste "Hier hat wahrscheinlich jeder Zweite so eine."
      Daisuke sah ihn ungläubig mit zusammengekniffenen Augen an.
      "Du glaubst mir nicht? Guck, hier... ich hab auch eine" ,Aus seiner schwarzen Lederjacke zog er eine Wächterkarte. Er hielt die Karte so, dass Daisuke den Namen nicht lesen konnte. "Bei der richtigen Wache braucht man nur ein paar Eru um an das Ding zu kommen."
      Daisuke wandte sich wieder seinem Essen zu und versuchte den Fremden mit wenigen Worten abzuspeisen "So eine Karte kann man sich nicht einfach kaufen. Die werden von ranghohen Mitgliedern der Wache ausgestellt."
      Sein Gegenüber lehnte sich amüsiert zurück: "Ich merke du bist noch neu im Münzland. Hier kann man sich nur jede erdenkliche Dienstleistung erwerben, solange das Geld stimmt. So ein Halbstarker wie du sollte sich hier nicht alleine rumtreiben."
      Aus der Menschenmenge drängte sich die Kellnerin zu ihnen:
      "Hier ist Ihr Schlüssel, mein Herr." Sie gab Daisuke den Schlüssel und wandte sich dann zu seinem Gesprächspartner: "Kann ich Ihnen auch was bringen?"
      "Nein, danke", lächelte er der jungen Dame entgegen.
      Daisuke eröffnete wieder das Gespräch: "Was soll das heißen 'halbstark'?"
      Der Fremde, der bis jetzt der Bedienung hinterher schaute, drehte sich mit einem Lächeln zu Daisuke um "Die steht auf mich", sagte er und schloss siegessicher die Augen.
      Wenig beeindruckt bekam er die Antwort: "Die lächelt hier jeden an, ist ihr Job"
      Für eine Sekunde war sein Gegenüber eingeschnappt.
      Daisuke schob seinen Teller beiseite und beugte sich vor: "Du glaubst also DU bist gut genug um im Münzland zurechtzukommen?"
      "Hm, ja, das glaube ich. Ich glaube sogar, dass ich von all den Leuten die du hier siehst der Beste bin", sagte er selbstsicher.
      "Der beste was?", fragte Daisuke und bekam prompt die Antwort
      "Na, der beste Söldner."
      "Und was macht dich da so sicher?", hakte er nach.
      Doch der dunkel gekleidete Mann ignorierte seine Frage und wurde nun direkter. Wie Daisuke lehnte er sich nun auf dem Tisch vor: "Ich hab morgen eine Mission, die ich erledigen muss. Und ich könnte noch einen Partner gebrauchen."
      "Aha! Und weswegen bist du dann hier bei mir?", fragte Daisuke schon gelangweilt.
      "Ach weißt du, keine Ahnung... Ich finde dich irgendwie sympathisch, Kleiner"
      "Ah! ... Ich dich aber nicht", gab er barsch zurück
      Die Beiden musterten sich eine Weile und erst schien es so, als ob der Fremde endlich gehen wolle, doch da setzte er nochmal an: "In Ordnung, dann leg ich mal die Karten auf den Tisch. Der Dorfschmied, der mir einen Auftrag gab, will Zwei für den Job. Er denkt es wäre zu gefährlich für einen alleine. Warum ich dann ausgerechnet dich ausgewählt habe? Weil ich denke, dass du der Einzige hier bist, der auf eine gute Kampfausbildung zurückgreifen kann. Zumindest laut deiner Hose. Wenn mich nicht alles täuscht, ist dies doch das Wappen vom Orden der Strahlen."
      "Ich bin schon seit längerem nicht mehr beim Orden. Bin ausgetretten bevor meine Ausbildung beendet war", murmelte Daisuke.
      "Das ist egal. Wenn man gut ist, verlernt man Gelerntes nicht mehr. Erst recht nicht Sachen die einem ein Orden wie der deinige einem beibringt", gab sein Gegenüber ihm zu verstehen. Doch Daisuke lehnte ab: "Selbst wenn ich wollen würde, hab ich eigene Pläne und momentan keine Zeit."
      Endlich erhob sich der Fremde und rückte seine Jacke zurecht:
      "Falls du deine Meinung noch ändern solltest, du findest mich morgen beim Schmied, Talor Ekutsi."
      "Mach dir da mal keine Hoffnungen." Trotz dieser Worte von Daisuke grinste der Mann selbstsicher:
      "Morgen ist ein neuer Tag. Mal sehen, was sich ergibt." Er zwinkerte nochmal der Kellnerin zu, die gerade an den Tisch kam, und verließ dann zügig das Gasthaus.
      "Sind Sie fertig? Das macht dann 39 Eru", sagte die junge Dame.
      Während Daisuke sich sammelte, fragte er noch:
      "Entschuldigen Sie, können Sie mir bitte sagen an welchem Dock die Fähre 'Seestich' nach Tukajashi abfährt?"
      "Das müsste Dock C sein", sagte die Bedienung freundlich, während Daisuke nach seinem Geldbeutel suchte. Aber er war nicht aufzufinden. Nachdem er in alle seine Taschen gegriffen hatte, fiel ihm ein, dass er ihn doch auf den Tisch gelegt hatte, oder? "Verdammt", murmelte er und schluckte.
      "warten Sie kurz!" Er schob die Dame zur Seite und stürmte zum Ausgang .
      "Warten Sie! Sie müssen noch bezahlen!"
      Daisuke rannte auf die Straße vor dem Gasthaus, doch es war mittlerweile so dunkel, dass man seine eigene Hand vor Augen nicht mehr sehen konnte. "Scheiße, dieser dreckige Dieb", sagte er in die Finsternis hinein. Da kam aus der Taverne auch schon die Kellnerin mit zwei breiten Männern im Schlepptau:
      "Sie müssen zurückkommen, mein Herr."
      "Aber ich wurde ausgeraubt. Verstehen Sie? Der Mann, der vor mir saß, hat meinen Geldbeutel gestohlen", versuchte Daisuke zu erklären.
      "Dann gehen Sie morgen zu einer Wache. Aber Sie müssen jetzt wieder reinkommen. Mein Chef wird sonst wütend."
      Daisuke schaute sich noch ein letztes Mal um, doch der Fremde in Schwarz schien von der Dunkelheit verschluckt worden zu sein. Schließlich ging er mit gesenktem Haupt langsam wieder in die Taverne.

      So, ich habe versucht den Part zu kürzen wollte aber ungern das Gespräch der beiden mittendrin unterbrechen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von Etiam ()

    • Nach ein paar Tagen Abstinenz kommentiere ich auch mal.

      Auf die einzelnen Fehler (Satzzeichen, Fehlende/verdrehte Buchstaben, Satzbildung usw.) werde ich nicht genauer eingehen, das haben die anderen ja schon getan und/oder werden es noch tun. Aber lies dir das letzte Kapitel nochmal langsam durch - du wirst zumindest die verdrehten Buchstaben finden ;-P

      Generell ein Tipp bei Satzbildung (insbesondere wenn es ein längerer Satz mit Kommas ist): sich selbst laut vorlesen. Oft merkt man dann selbst dass es sich komisch liest/anhört.

      Ansonsten: Inhaltlich gefällt mir deine Geschichte sehr. Sie ist interessant und man will wissen wohin Daisukes Reise führt und was er erleben oder wem er begegnen wird.

      Vor allem bin ich auf die Entwicklung seines Charakters gespannt, denn darüber konnte ich mir noch kein klares Bild machen. Auf der einen Seite wirkt er noch sehr naiv und wie ein Grünschnabel, auf der anderen Seite ist er doch sehr selbstbewusst und straight. Wackelt immer mal ein wenig (aus meiner Sicht) - das ist nix schlimmes, gerade bei jungen Charakteren - darum bin ich gespannt wie er am Ende der Geschichte sein wird, bzw wie er sich weiter entwickelt :)

      Wo ich noch ein wenig Probleme habe: kannst du in etwa eine Zeit bestimmen? Die Gegebenheiten sind irgendwie gemischt. Irgendwie noch alt und "mittelalterlich" und manchmal doch recht neuzeitlich. Weisst du was ich meine? Oder ist es gar eine "Mischwelt"? Also mit zeitlich meinte ich jetzt keine Jahreszahl an sich, viel mehr welche Epoche.

      Achja und Ich mag die Welt die du gebaut hast. Mit den verschiedenen Zonen und "Rassen". :)

      Liebe grüsse und frohes neues ^^
    • Ruka schrieb:

      Generell ein Tipp bei Satzbildung (insbesondere wenn es ein längerer Satz mit Kommas ist): sich selbst laut vorlesen. Oft merkt man dann selbst dass es sich komisch liest/anhört.
      Glaub mir das hab ich öfter gemacht. Nur irgendwann frag ich mich dann immer ob der Satz jetzt behindert klingt oder ob ich behindert bin^^


      Ruka schrieb:

      Ansonsten: Inhaltlich gefällt mir deine Geschichte sehr. Sie ist interessant und man will wissen wohin Daisukes Reise führt und was er erleben oder wem er begegnen wird.
      Danke das freut mich und ist gut zuhören. Es wird noch einiges geschehen keine Sorge

      Ruka schrieb:

      Vor allem bin ich auf die Entwicklung seines Charakters gespannt, denn darüber konnte ich mir noch kein klares Bild machen. Auf der einen Seite wirkt er noch sehr naiv und wie ein Grünschnabel, auf der anderen Seite ist er doch sehr selbstbewusst und straight. Wackelt immer mal ein wenig (aus meiner Sicht) - das ist nix schlimmes, gerade bei jungen Charakteren - darum bin ich gespannt wie er am Ende der Geschichte sein wird, bzw wie er sich weiter entwickelt
      Ich muss zugeben das ich schon dachte, dass aufgrund dieses noch "unfertigen" Charakters er ein wenig blass aussehen wird. Während schon bald die Charaktere um ihn herum meist einen festen und stabilen Charakter mit sich bringen. Aber ich wollte halt das all diese auf Daisuke über die Zeit einwirken können und dadurch sein Weg bestimmt wird. Ich selber bin aber noch nicht ganz zufrieden mit dem wie es momentan aussieht. Vielleicht wird das ja noch in den kommenen Kapiteln.

      Ruka schrieb:

      Wo ich noch ein wenig Probleme habe: kannst du in etwa eine Zeit bestimmen? Die Gegebenheiten sind irgendwie gemischt. Irgendwie noch alt und "mittelalterlich" und manchmal doch recht neuzeitlich. Weisst du was ich meine? Oder ist es gar eine "Mischwelt"? Also mit zeitlich meinte ich jetzt keine Jahreszahl an sich, viel mehr welche Epoche.
      ok, hab eigentlich gedacht diese Sache kommt schon früher. Die Sache ist die das ich nicht weiss wo ich das am besten erklären kann außer Schritt für Schritt in der Geschichte. An der Stelle aber auch die Frage, was verwirrt dich denn genau? Ich kann so viel Sagen das sich das ganze an das Mittelalter "orientiert". Aber so ist die Welt in manschen Dingen schon weiter. Wie z.B. die Pässe die ja schon vorkamen. In, ich glaube, drei Kapiteln wird noch mal was kommen was es im Mittelalter gar nicht gab. Also ist diese Welt wohl eher eine Hybrid-Welt. MIR persönlich gefällt dies aber sehr gut denn so kann ich auch neue Ideen reinbringen die sonst eher mäßig möglich währen. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Fakt ist, das sich die Welt in diesem Band wohl am meisten weiterentwickelt, sowohl teschnich als auch Organisatorisch.

      Ruka schrieb:

      Achja und Ich mag die Welt die du gebaut hast. Mit den verschiedenen Zonen und "Rassen".
      Und nochmal danke^^ Dabei sind noch garnicht soviele Zonen und "Rassen" vorgekommen ^^

      Ach und dir natürlich auch frohes Neues :D
    • Neu

      Magische Welten Band 1, Gerechtigkeit


      Kapitel 5, der Dorfschmied


      Spoiler anzeigen

      Die Sonne stand schon seit gut einer Stunde am Himmel und in dem kleinen Dorf Tenzen regte sich langsam wieder das Leben auf den Straßen. Der Mann der am Abend zuvor noch Daisuke in der Taverne aufsuchte klopfte nun energisch an die Tür eines kleinen Hauses.
      "Komm schon alter Mann. Mach die Tür auf.", während es im Inneren der Hütte rumpelte und pumpelte band er sich zwei Gürtel, die als Helterung für seine Messer dienten, an Oberschenkel und Schienbein. Endlich ging die klapprige Holztür auf und ein etwas dickerer aber auch kräftiger Mann öffnete ihm. Er legte eine Hand auf seine Halbglatze und wusste anscheinend nicht was er mit seinem Besuch anfangen sollte
      "Was machst du denn hier, Tadashi?"
      "Na, du hast doch von einem Auftrag gesprochen" grinste er den graubärtigen Schmied an.
      Das markante Gesicht des Mannes schaute ihn nun noch grimmiger an "Ich hab dir doch schon gesagt, keinen Partner, keinen Auftrag!"
      "Aber Talor ...", versuchte es Tadashi
      "Kein 'Aber', Tadashi! Es ist zu gefährlich, punkt aus Ende." Der Schmied schien seinen Standpunkt klar gemacht zu haben, doch Tadashi wollte nicht locker lassen.
      "Klar, du hast recht. Und entschuldigung, dass ich dich schon zu so früher Stunde geweckt habe...?" er schloss darauf weil der Schmied nur im Unterhemd und Schlafhose vor ihm stand.
      "Aber, so wie ich meinen Partner kenne, wird er jeden Moment hier auftauchen." lächelte Tadashi stolz und neigte vergnügt den Kopf zur Seite. Der Schmied war zunächst jedoch noch in seinem monotonem Kopfschütteln gefangen
      "Ach, Tadashi es ist immer das Gleiche mit dir. Ich sage dir doch- ... Warte was? Du hast einen Freu- ehm Partner gefunden?" Der alte Mann machte vor verwunderung grosse Augen und seine Mundwinel gingen nun merklich nach oben. Auch die Müdigkeit schien ihm nun von der Seele als er einen Schritt, aus dem Türrahmen raus, auf Tadashi zu machte. Tadashi verschränkte stolz die Arme vor der Brust
      "Ja, und er wird auch gleich hier sein. Mach dir da keine Sorgen. Also sag mir einfach was ich tun soll um dir zu helfen" Talor allerdings war immer noch so glücklich und konnte es noch gar nicht fassen. Während er beide Arme freudig nach vorne ausschlagen lies sagte er "Das freut mich für dich. Endlich redest du mal mit Menschen. Versuchst Kontakte zu knüpfen. Ich bin stolz auf dich" Auf einmal ertönte ein lauter Ruf unweit von ihnen
      "Du!" rief Daisuke anklagend dem schwarz gekleideten Dieb entgegen. Talors Blick wurde mit einem mal wieder düsterer
      "Was hast du getan?"
      Tadashi, der kurz in eine Art Schockstarre gefangen war und seinen linken Mundwinkel nach unten verzog murmelte zuerst "Mist, ein bisschen zu früh, kleiner" Dann drehte er sich jedoch zu Talor um
      "Ich? Ich hab gar nichts gemacht. Nichts angestellt. Das ist mein Partner von dem ich dir erzählt habe" Daisuke indes kam die Strasse lang gerannt und schrie:
      "Gib mir sofort mein Geld zurück"
      Talor drehte sich von Tadashi weg und rieb mit Daumen und Mittelfinger seine Augen "Ich werd zu alt dafür! Das kann doch nicht dein Ernst sein", er drehte sich wieder zu Tadashi um und sein Gesicht nahm schon eine leichte rote Farbe an "Verdammt Tadashi"
      "Hey, alles in Ordnung" versuchte er diesen zu beruhigen doch Daisuke der inzwischen etwas außer Puste bei ihnen ankam sah dies anscheinend nicht so
      "Du! Wegen dir hab ich meine Fähre verpasst und musste die ganze Nacht in dieser Taverne den Abwach tätigen um meine Schulden zurück zuzahlen. Du wirst mir mein Geld zurück geben und mir eine Überfahrt besorgen"
      "Wie soll ich das denn anstellen?" fragte Tadashi während er mit den Schultern zuckte. Außerdem fügte er noch hinzu:
      "Ich hab kein Geld für sowas... Ok, das ist gelogen, ich hab ja dein Geld"
      "Gib es mir sofort wieder" sagte Daisuke und hielt ihm auffordernd die Hand hin.
      "Ruhig Blut, hier hast du es" Er zog Daisukes Geldbeutel aus seiner Jacke und warf ihm diesen zu. Hastig zählte Daisuke ob auch alles da war. Talor wandte sich besorgt zu diesem
      "Und, ist auch noch alles da? Oder hat dieser Stümper hier was für sich behalten" bei dem letzten Satz schaute er Tadashi wieder grimmig an.
      "Nein, es scheint alles da zu sein..." Als er das sagte legte Tadashi einen Arm um ihn "Dann ist doch alles wieder geklärt oder?" Daisuke befreite sich schnell von diesem
      "Nichts ist geklärt! Ich hab wegen dir meine Fähre verpasst."
      "Also, hast du doch... jetzt Zeit oder?" fragte Tadashi ihn mit großen Augen. Doch dieser schien nur verwirrt und zog seine Augenbrauen zusammen
      "Was?"
      Auch der Schmied sah Tadashi vorwurfsvoll an "Das ist doch nicht dein Ernst oder?" Doch Tadashi schien sehr gefasst und stolzierte zwischen den beiden hin und her "Na sicher doch. Ich meine, hey, du brauchst doch noch wen für diesen 'ach so schweren Auftrag', und du... keine Ahnung, willst wahrscheinlich Geld verdienen. Wieso solte man sonst im Münzland sein?" fragte er Daisuke
      "Ich will nur jemanden treffen" sagte dieser kurz angebunden.
      "Ah, du willst also Kontakte sammeln. Dann bist du im Münzland genau richtig. Ich als bester Söldner habe Haufenweise Kontakte"gab ihm Tadashi zu verstehen, doch Talor funkte dazwischen "Das klang eher so, als ob er schon einen Kontakt hätte"
      "Ach was, man kann nie genug haben. Du bist neu im Münzland, komm schon das ist der nächste Schritt" versuchte er es weiter.
      "Tukajashi wäre der nächste Schritt gewesen" sagte ihm Daisuke während ihn seine Augen böse anfunkelten.
      "Tukajashi?" fragte der Mann in schwarz "Bis auf den still gelegten Park ist da doch nichts.", Solangsam gingen Tadashi die Argumente aus, weshalb er sich hilfe suchend zu Talor wandt
      "Komm schon, immerhin brauchst du hier die Hilfe... Außerdem könnte sich auf diesem Abenteuer eine echte Freundschaft zwischen mir und dem Knirps entwickeln" Tadashi faltete spielerisch die Hände ineinander und klimperte leicht mit den Augen während er ihn um hilfe flehte. Doch der Schmied lies nur ein langes brummen von sich während er überlegte. Um noch etwas mehr Nachdruck zu vereihen, setzte Tadashi nochmal an
      "und wer weiß, vielleicht bin ich dann auch wieder schneller unterwegs und gehe einem anderen Schmied, in einem anderen Dorf auf die Nerven."
      Talor drehte sich direkt zu Daisuke "Ich habe ein Boot." Daisuke, völlig aus der Konzentration gerissen, schüttelte kurz den Kopf und schaute zu Talor während dieser fort fuhr:
      "Ich habe ein Boot und kann dich damit nach Tukajashi schiffen wenn du mir hilfst etwas für mich zurück zu holen" Tadashi war äußerst zufrieden "Danke alter Mann. Also was sagst du, Kleiner?"
      Daisuke schaute skeptisch "Und Sie können mich heute noch rüberfahren?"
      "Solange du mir heute noch hilfst" gab ihm der Alte zu verstehen. Daisuke verschränkte die Arme "Erst mal will ich wissen was es überhaupt zu tun gilt"
      Auch Tadashi schloss sich dem an
      "ja, Talor. Jetzt musst du mir sagen worum es geht"
      "Nun gut" brummte der Schmied "Ich habe nicht umsonst gewollt das Tadashi einen Partner mit nimmt. Es geht nämlich in den Torkwald" Talor wollte diese Pause wirken lassen doch Daisuke schien dies nicht zu verschrecken
      "In einen Wald also. Und warum brauchst du dafür hilfe?" fragte er Tadashi. Dieser schob seinen Kopf nach vorne und schaute Daisuke mit zusammen gekniffenen Augen an
      "Ehm, hallo... Hast du ihm nicht zugehört? Er sagte Torkwald"
      "Ja und?" sagte Daisuke und zuckte mit den Achseln.
      "Aus welchem Loch bist du denn gekrochen? " regte sich Tadashi auf "weißt du etwa nicht was ein Tork ist?"
      "Doch doch, das sind doch diese... Also die einen mit.. ehm die komischen halt da"
      Tadashi schlug sich an den Kopf "Bei Kuren, wen hab ich mir da angelacht" fragte Tadashi kurz während er in den Himmel starrte "Torks sind zwei bis drei Mann hohe, immer übel gelaunte, nach Dung riechende, hungrige Missgestalten die dir die Knochenbrechen wenn du in ihr Revier kommst. Vorrausgesetzt sie kloppen sich grad nicht gegenseitig"
      Talor nickte zustimmend
      "Genau und dieser Wald heißt nun mal nicht umsonst so. Aber es sind auch Banditen in diesem Wald heimisch. Und die haben mir wichtige Schwerter geklaut, die ich für einen Adligen und seine Leute hergestellt habe... Und der kommt in zwei Tagen um die Ware abzuholen"
      Daisuke hielt beide Hände vor sich
      "Halt stop, warum leben denn an so einem Ort Banditen. Das ist mit den Torks doch viel zu gefährlich" Tadashi schüttelte mit dem Kopf
      "Nein, im Gegenteil. Sie nutzen sie als Schutzschild" Anstatt mehr zu verstehen, blickte Daisuke nun gar nicht mehr durch. Tadashi schien dies zu bemerken und half ihm
      "Na, also so genau weiss das niemand. Es geht seit längerem das Gerücht um, dass die Torks den Banditenanführer so sehr fürchten, das sie seine Männer in Ruhe lassen. Wenn du mich fragst, völliger Schwachsinn. Torks sind viel zu blöd um Angst zu haben"
      "Ein großer Banditenanführer!?" murmelte Daisuke "Könnte es sich dabei um Garr Funkelauge handeln" Tadashi hob anerkennent den Kopf
      "Na sieh mal einer an. Anscheinend bist du doch nicht auf den Kopf gefallen. Ja, seine Männer sind momentan überall. Und wenn du wirklich nach Tukajashi willst, wirst du auch verstehen was ich mit 'überall' meine. Gut, dann scheint ja alles geklärt. Dann lass uns deine Schwerter zurückholen"




      Ich habe vor ab nun nach einem Kapitel immer ein Bild von einem Charakter anzuhängen. Natürlich auch in einem seperatem Spoiler falls sich jemand seine Vorstellungen nicht zerstören lassen will. Ich werde immer drüber schreiben um welchen Charakter es sich handelt. Der erste wird wahrscheinlich Daisuke Kagayaki sein. Entweder bald unter diesem Kapitel oder unter dem nächsten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Etiam ()

    • Neu

      Hey @Etiam,
      Bin dann auch mal wieder auf den aktuellsten Stand vorgerückt und Kapitel 5.... gefällt mir...

      Und noch ein paar Kleinigkeiten:
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      Nein, jetzt wieder Ernst: Hier mal dann schnell noch ein paar Anmerkungen

      1. Dein Kapitel ist wieder etwas länger geraten. Nicht soo schlimm, aber es ist wieder etwas viel Text.

      2. Es sind wieder oft so kleine Fehlerchen drin. Buchstaben werden manchmal in Worten vergessen oder du hast irgendwo falsche Verben drinnen. Lies vielleicht nochmal drüber, das fällt dir denke ich selbst auf.

      Zur Handlung generell: Ist dir wieder gut gelungen. Du führst die Geschichte gut fort und mir gefällt die amüsant, lustige Verbindung zwischen dem Schmied und Tadashi. Die beiden sind fast wie ein altes Ehepaar, sie streiten sich und bringen dem Kapitel eine aufmunternde Wirkung. Bin gespannt, wie es weiter geht ;)


      LG Lehaidin
      "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
      - Gandalf -


    • Neu

      Hey,

      habe mir jetzt zunächst Mal nur das 4. Kapitel zu Gemüte geführt.
      Gar nicht so unclever von dem Fremden, Daisuke durch einen Diebstahl zu dem Treffen zu zwingen.

      Mich wundert nur, dass alles so gesittet abläuft, nachdem Letzterer völlig kopflos, ohne zu zahlen, aus der Taverne gestürmt ist.
      Das zieht in Fantasywelten ja zumeist sehr drastische Konsequenzen nach sich.
      Ein unerwarteter Klischeebruch bislang ;)

      Ich habe mich im Übrigen mal daran versucht, nach bestem Wissen und Gewissen, die Fehlerchen in deinem Text zu markieren.
      Falls ich meine lektorischen Fähigkeiten damit überschätzt habe, soll man mich bitte darauf hinweisen :P

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      Etiam schrieb:

      Es war bereits stockfinster geworden und beinahe hätte Daisuke das Ortsschild von Tenzen nicht mehr erkennen können. Die Straßen Tenzens lagen verlassen vor ihm. Nicht mal das vertraute Klackern der Hufe war zu hören, welches in Anzem immer durch die Gassen hallte, wenn die Stadtwache abends mit ihren Pferden patrouillierte. Nachdem Daisuke weiter ins Dorfinnere drang, kam er an einer Taverne vorbei, aus welcher selbst noch zu so später Stunde laute, fröhliche Musik schallte. Aus den Fenstern, bis auf denen der oberen Etage, drang warmes Licht auf den gepflasterten Weg. Nach kurzem Überlegen, entschied sich Daisuke hier die Nacht zu verbringen und trat ein.

      Während die Musik, die auf einem kleinen Podium von mehreren Dudelsäcke und Laute spielenden Barden fabriziert wurde, ihn herzlichst empfing, schien keiner von den Gästen Notiz von ihm zu nehmen. Es war ganz anders als in den Gasthäusern Anzems. Hier wurde ausgelassen gefeiert. Auch gab es keine Rücksicht auf Verluste. Dort hinten lag ein kaputter Krug, neben Daisuke hatte wohl einer der Männer zu tief ins Glas geguckt, woraufhin dieser mit dem Kopf auf den Tisch schlug und nur noch ein Schnarchen zu hören war. Daisuke drängelte sich durch das Gemenge nach hinten, wo ein paar Stufen zu weiteren Tischen hinunter führten. Auch hier schien alles belegt. Als Daisuke aber sah wie sich zwei Männer gerade schwankend von einem der Tische entfernten, schlenderte er zügig über den klebrigen, von Bier getränkten Boden, auf diesen zu und setzte sich. Der Stuhl war zwar wacklig und der Tisch voller Flecken, aber dennoch war er zufrieden. Kaum saß er, kam auch schon eine Kellnerin zu ihm.
      "Willkommen im 'Lachenden Löwen' ", begrüßte sie ihn mit einem aufgesetzten Lächeln. "Ihre Bestellung bitte."
      "Einmal das Gericht des Tages und ein Zimmer für eine Nacht, bitte", antwortete Daisuke
      "Da haben Sie aber nochmal Glück gehabt, mein Herr. Grad ist noch ein Zimmer frei geworden. Gericht des Tages: Einmal Schweinshaxe. Kommt sofort", sagte die Kellnerin und eilte davon. Angesichts der Tatsache das Tenzen am Fluss lag und somit einen wichtigen Knotenpunkt bildete, von dem man schnell zu den verschiedensten Orten des Münzlandes gelangen konnte, dachte sich Daisuke, dass diese Taverne hier bestimmt ein beliebter Anlaufpunkt für Händler und auch Söldner darstellte. Aus seiner Hosentasche zog er einen kleinen Zettel. 'Fähre "Seestich" im Morgengrauen, Hotel Tukajashi Zimmer 339' stand darauf. Er faltete das Stück Papier und steckte es in seinen Geldbeutel, den er vor sich niederlegte. Als er seine Wächterkarte darin erblickte, nahm er sie heraus und betrachtete sie stolz. Er grinste breit und lobte sich in Gedanken selbst für seinen ersten erfüllten Auftrag. Unterbrochen wurde er durch seinen Magen, der vor Hunger schon laut knurrte. Zum Glück kam schon die junge Dame mit einem Tablett auf dem sich sein Essen befand.
      "Bitte sehr, mein Herr. Einmal Schweinshaxe. Ihren Schlüssel bringe ich Ihnen sofort", sagte sie während sie den gut gefüllten Teller vor Daisuke abstellte.
      "Danke", brachte Daisuke noch hervor, ehe er sich ein großes Stück in den Rachen schob. Während er so das Essen in sich hinein schaufelte, merkte er gar nicht wie ein Mann sich ihm gegenüber gesetzt hatte. Er war etwas größer als Daisuke und schien auch ein paar Jahre älter als er zu sein. Dieser beobachtete den Jungen, wie er gierig über seinem Teller hing, eine Weile und räusperte sich, als er sah das Daisuke ihn nicht bemerkte. Daisuke schaute mit übervollem Mund zu dem Fremden auf. Er schluckte alles mit einem Mal herunter und fragte: "Guten Abend... kann ich Ihnen irgendwie helfen?"
      "Daisuke Kagayaki, nicht wahr?" fragte der Fremde. Er hatte schwarzes schulterlanges Haar und seine dunklen Augen musterten ihn mit einem leicht arroganten Blick.
      Daisuke wich mit dem Kopf etwas zurück und hob fragend die Augenbrauen. Woher kannte dieser Mann nur seinen Namen?
      Doch da löste er das Geheimnis auch schon auf: "Ich habs auf deiner Karte gelesen... der da, auf dem Tisch. Das ist eine Wächterkarte, nicht wahr? Du scheinst ja mächtig stolz darauf zu sein. Du weißt schon, dass das nichts Besonderes ist?" Er schaute sich in der Taverne um und deutete mit einer Handbewegung auf die anderen Gäste: "Hier hat wahrscheinlich jeder Zweite so eine."
      Daisuke sah ihn ungläubig mit zusammengekniffenen Augen an.
      "Du glaubst mir nicht? Guck, hier... ich hab auch eine."
      Aus seiner schwarzen Lederjacke zog er eine Wächterkarte. Er hielt die Karte so, dass Daisuke den Namen nicht lesen konnte. "Bei der richtigen Wache braucht man nur ein paar Eru um an das Ding zu kommen."
      Daisuke wandte sich wieder seinem Essen zu und versuchte den Fremden mit wenigen Worten abzuspeisen: "So eine Karte kann man sich nicht einfach kaufen. Die werden von ranghohen Mitgliedern der Wache ausgestellt."
      Sein Gegenüber lehnte sich amüsiert zurück: "Ich merke du bist noch neu im Münzland. Hier kann man sich nur jede erdenkliche Dienstleistung erwerben, solange das Geld stimmt. So ein Halbstarker wie du sollte sich hier nicht alleine rumtreiben."
      Aus der Menschenmenge drängte sich die Kellnerin zu ihnen: "Hier ist Ihr Schlüssel, mein Herr."
      Sie gab Daisuke den Schlüssel und wandte sich dann zu seinem Gesprächspartner: "Kann ich Ihnen auch was bringen?"
      "Nein, danke", lächelte er der jungen Dame entgegen.
      Daisuke eröffnete wieder das Gespräch: "Was soll das heißen: halbstark?"
      Der Fremde, der bis jetzt der Bedienung hinterher schaute, drehte sich mit einem Lächeln zu Daisuke um.
      "Die steht auf mich", sagte er und schloss siegessicher die Augen.
      Wenig beeindruckt bekam er die Antwort: "Die lächelt hier jeden an, ist ihr Job"
      Für eine Sekunde war sein Gegenüber eingeschnappt.
      Daisuke schob seinen Teller beiseite und beugte sich vor: "Du glaubst also DU bist gut genug um im Münzland zurechtzukommen?"
      "Hm, ja, das glaube ich. Ich glaube sogar, dass ich von all den Leuten die du hier siehst der Beste bin", sagte er selbstsicher.
      "Der beste was?", fragte Daisuke und bekam prompt die Antwort.
      "Na, der beste Söldner."
      "Und was macht dich da so sicher?", hakte er nach.
      Doch der dunkel gekleidete Mann ignorierte seine Frage und wurde nun direkter. Wie Daisuke lehnte er sich nun auf dem Tisch vor: "Ich hab morgen eine Mission, die ich erledigen muss. Und ich könnte noch einen Partner gebrauchen."
      "Aha! Und weswegen bist du dann hier bei mir?", fragte Daisuke schon gelangweilt.
      "Ach weißt du, keine Ahnung... Ich finde dich irgendwie sympathisch, Kleiner"
      "Ah! Ich dich aber nicht", gab er barsch zurück
      Die Beiden musterten sich eine Weile und erst schien es so, als ob der Fremde endlich gehen wolle, doch da setzte er nochmal an: "In Ordnung, dann leg ich mal die Karten auf den Tisch. Der Dorfschmied, der mir einen Auftrag gab, will Zwei für den Job. Er denkt es wäre zu gefährlich für einen alleine. Warum ich dann ausgerechnet dich ausgewählt habe? Weil ich denke, dass du der Einzige hier bist, der auf eine gute Kampfausbildung zurückgreifen kann. Zumindest laut deiner Hose. Wenn mich nicht alles täuscht, ist dies doch das Wappen vom Orden der Strahlen."
      "Ich bin schon seit längerem nicht mehr beim Orden. Bin ausgetreten bevor meine Ausbildung beendet war", murmelte Daisuke.
      "Das ist egal. Wenn man gut ist, verlernt man Gelerntes nicht mehr. Erst recht nicht Sachen, die einem ein Orden wie der deinige einem beibringt", gab sein Gegenüber ihm zu verstehen. Doch Daisuke lehnte ab: "Selbst wenn ich wollen würde, hab ich eigene Pläne und momentan keine Zeit."
      Endlich erhob sich der Fremde und rückte seine Jacke zurecht: "Falls du deine Meinung noch ändern solltest, du findest mich morgen beim Schmied, Talor Ekutsi."
      "Mach dir da mal keine Hoffnungen."
      Trotz dieser Worte von Daisuke grinste der Mann selbstsicher: "Morgen ist ein neuer Tag. Mal sehen, was sich ergibt."
      Er zwinkerte nochmal der Kellnerin zu, die gerade an den Tisch kam, und verließ dann zügig das Gasthaus.
      "Sind Sie fertig? Das macht dann 39 Eru", sagte die junge Dame.
      Während Daisuke sich sammelte, fragte er noch: "Entschuldigen Sie, können Sie mir bitte sagen, an welchem Dock die Fähre 'Seestich' nach Tukajashi abfährt?"
      "Das müsste Dock C sein", sagte die Bedienung freundlich, während Daisuke nach seinem Geldbeutel suchte. Aber er war nicht aufzufinden. Nachdem er in alle seine Taschen gegriffen hatte, fiel ihm ein, dass er ihn doch auf den Tisch gelegt hatte, oder? "Verdammt", murmelte er und schluckte, "warten Sie kurz!"
      Er schob die Dame zur Seite und stürmte zum Ausgang .
      "Warten Sie! Sie müssen noch bezahlen!"

      Daisuke rannte auf die Straße vor dem Gasthaus, doch es war mittlerweile so dunkel, dass man seine eigene Hand vor Augen nicht mehr sehen konnte. "Scheiße, dieser dreckige Dieb", sagte er in die Finsternis hinein. Da kam aus der Taverne auch schon die Kellnerin mit zwei breiten Männern im Schlepptau: "Sie müssen zurückkommen, mein Herr."
      "Aber ich wurde ausgeraubt. Verstehen Sie? Der Mann, der vor mir saß, hat meinen Geldbeutel gestohlen", versuchte Daisuke zu erklären.
      "Dann gehen Sie morgen zu einer Wache. Aber Sie müssen jetzt wieder reinkommen. Mein Chef wird sonst wütend."
      Daisuke schaute sich noch ein letztes Mal um, doch der Fremde in Schwarz schien von der Dunkelheit verschluckt worden zu sein. Schließlich ging er mit gesenktem Haupt langsam wieder in die Taverne.
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      Hi @Lehaidin,
      Ich verspreche ich versuch ja die Parts kürzer zu halten... aber die Personen darin haben immer soviel zu sagen^^ Ich find dann einfach nie einen cut im Dialog

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      So sollte es rüber kommen. Es sollte Tadashi in eine eher lustige Situation rücken da ich finde, das er bis jetzt nicht sehr viele Sympathiepunkte gesammelt hat. Gut, er kam auch nicht wirklich oft vor



      Wegen den Fehlern,
      Ich muss mir mal eine neue Tastatur besorgen. Momentan schreibe ich nur mit einer Funk Tastatur. Das erklärt vielleicht die manschmal verschluckten Buchstaben innerhalb eines Wortes.

      @Rika

      Danke, werde die Korrektur sofort beginnen :thumbsup:
    • Neu

      So, da bin ich auch mal wieder, habe noch ein paar Minuten Zeit, mich zu Kapitel 3 zu äußern. Paar Fehlerchen habe ich noch gefunden, findest du wieder im Spoiler. Allerdings werde ich die nächsten beiden Kapitel nicht ausführlich korrigieren, dazu fehlt mir momentan schlichtweg wirklich die Zeit. Aber andere sind hier ja genauso fleißig und einige Fehler kannst du bei erneutem Korrekturlesen sicher auch selbst finden. (Fehlende Buchstaben, Punkte etc.) Deine Schwachstelle ist größtenteils wirklich die Zeichensetzung, hier und da Groß- und Kleinschreibung. Manchmal auch die Vergangenheit von Verben. Ansonsten halten sich deine Fehler eigentlich in Grenzen. Daumen hoch.

      Inhaltlich kann ich zu dem Kapitel kaum noch etwas sagen, was die anderen nicht auch schon angemerkt haben. Kahiko erzählt zu viel. Er plaudert einfach viel zu offen aus dem Nähkästchen. Selbst wenn er Daisukes Vater kennt - interessant ist ja, woher weiß er überhaupt, dass Daisuke der Sohn seines alten Freundes ist? Immerhin schein Dai ihn ja nicht zu kennen (klar, gibt mehrere Möglichkeiten, trotzdem).
      Die Sache mit dem Wildschwein ging mir ebenfalls zu schnell, so leicht sind die dann auch nicht zu erlegen. Und so ein Keiler ist auch nicht gerade ohne. Schon mal so ein Tier vor dir gehabt? Da wird dir schon anders. xD' Ich hatte damals immerhin 'nen Zaun zwischen mir und dieser Erscheinung.


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      Etiam schrieb:


      [...] Er starrte angestrengt in die Richtung, aus der er das Geräusch vermutete. [...] Es schnaubte und scharte mit seinen Hinterläufen auf dem Waldboden. Als Daisuke gerade einen Schritt auf das Biest zu machen wollte, rannte es auch schon los. [...] Gerade als es den Kopf wieder hob und sich schütteln wollte, stach ihm Daisuke mit seinem Schwert in den Nacken. [...] Während er sich bei Majiku doch mit Kämpfen gegen angehende Magier in Form hielt [Zeit, er tut es ja nicht mehr, demnach ist es vollendete Vergangenheit alias Plusquamperfekt]. [...]
      [Eine Leerzeile reicht. Nebenbei ist der Zeitsprung echt heftig ...]

      Es war bereits dunkel geworden, als Kahiko von einer der Wachen erfuhr, dass Daisuke mit ihrem Abendessen zurückgekehrt sei. Nachdem die Wachen das Schwein gerne an sich nahmen, lud der Captain den vermeintlichen [falsche Wortwahl; vermeintlich bedeutet, dass etwas z.B. irrtümlich angenommen wird] Helden des Abends in die Wachstube ein. Hinter einem großen Tisch setzte sich der Rotschopf [unglücklich formuliert; "Der Rotschopf setzte sich hinter einen großen Tisch ..."] und gab Daisuke das Zeichen, es ihm gleich zu tun. [...] Hinter dem Hauptmann hing eine große Flagge, Sie [entweder Punkt und neuer Satz, dann kann sie groß bleiben, ansonsten klein und etwas umformulieren] bedeckte die gesamte Wand. Auf ihr prangte das Logo [falsches Wort] Anzems, ein in vier_geteiltes Schild. Links, über einer langen Komode, waren mehrere Steckbriefe auf einem Brett angebracht. [...] Auf dem ersten Bild sah Daisuke einen Dinori. [Absatz]Er kannte dieses Volk. [...] Dinori waren recht friedfertige Wesen und von einem Krieg in den eigenen Reihen gab es nichts zu berichten. Ihre gesamte Rasse zog an einem Strang und sie verschrieben sich der Aufgabe, die Schöpfungsgeschichte aufzudecken und den Sinn ihrer Existenz herauszufinden. Dieser hier jedoch schien da wohl einer der wenigen Ausnahmen zu sein. [Absatz]Garr Funkelauge, las Daisuke unter dem Bild und wie alle Dinori schien er von mächtiger Statur zu sein. [...] Zweihundertfünfzigtausend Eru, die Währung in Erun, würde es dem_jenigen einbringen, der Garr LEBENDIG [man kann Wörter auch anders hervorheben] den Wachen übergeben würde. [Absatz, neuer Gedankengang]Das zweite Bild war lediglich eine schlechte Skizze eines Phantoms. [...] Kahiko bemerkte, wie Daisuke die Bilder an der Wand anstarrte. [...]
      Während der Captain die Wächterkarte für Daisuke fertig machte, begann er zu erklären. [kein Absatz] "Der Fette da links, ist Garr Funkelauge. [...] Heute allerdings, führt er eine ganze Bande dieser Ehrenlosen an. [...][Absatz] Daisuke hatte davon gehört. Es ging durch das ganze Königreich, dass eines der Marineschiffe von Anzems Armee spurlos verschwunden sei. Gerade in gefährlichen Zeiten wie dieser geriet die Armee dadurch unter heftige Kritik des Volkes. [Absatz]Dann zeigte Daisuke auf das Phantombild rechts von Garr. "Und wer ist dieser hier? Wie will man nach jemanden öffentlich fahnden, wenn man sein Gesicht nicht kennt?"
      "Hm(,) das ist wohl der gefährlichste Söldner, der momentan in Erun auf freiem Fuß ist. Wir haben vor kurzem Hinweise auf seine bloße Existenz bekommen. [...]
      "Der gefährlichste Söldner der Welt also?", murmelte Daisuke vor sich hin. Er blickte nun wieder zu Kahiko. "Aber was ist mit Daote, Burok, Sia oder Ricon? Ich dachte die vier sind das Gefährlichste, was momentan auf den Straßen herumläuft." [Absatz]Kahiko stand auf und ging zu den Steckbriefen, die an der Wand hingen. [kein Absatz]"Stimmt schon, dass sind alles gefährliche Leute. Doch weißt du, warum man ihre Namen kennt und dieser hier nur als 'Kralle' bekannt ist?" Noch bevor Daisuke darüber nachdenken konnte gab Kahiko selbst die Antwort: "Sie haben es verbockt[LZ]... Alle wurden mal erwischt oder haben zumindest ihre Tarnung auffliegen lassen. Sie haben Fehler gemacht, verstehst du? Dieser hier jedoch scheint unfehlbar zu sein und das schon seit geraumer Zeit." [Absatz]Darauf wusste Daisuke allerdings schnell zu antworten: [kein Absatz]"Der Schein trügt." Kahiko drehte sich zu dem Jungen um. "Niemand ist unfehlbar, gerade nicht in dieser Branche[LZ]... Irgendwann, ecken sie bei jemandem an[LZ]... und dieser jemand, scheint Ihnen nun wohl wichtige Hinweise gegeben zu haben. Söldner machen sich Feinde und leben eher von Kontakten als von Freunden."
      Kahiko war sichtlich überrascht über diese Äußerung. Er hielt ihm die fertige Wächterkarte hin und meinte: [kein Absatz]"Da hast du wohl recht. Du scheinst dich gut über sie informiert zu haben. Vorbereitung ist gut, wenn man ins Münzland will!" Doch gerade, als Daisuke die Wächterkarte entgegen_nehmen wollte, zog Kahiko sie wieder zurück. Als Daisuke zu ihm aufschaute, merkte er, wie der Hauptmann ihn mit prüfendem Blick beobachtete.
      "Oder, hast du vor, selber Söldner zu werden? Die Vorteile des Krieges auszunutzen, um irgendwo für schnelles Geld anzuheuern?"
      Daisuke sah dem Captain in die Augen. "Geld interessiert mich nicht." Als er merkte, dass Kahiko immer noch die Karte zurückhielt und ihn weiter musterte, fügte er noch hinzu: "Und ich will auch kein Söldner werden.". Schließlich reichte Kahiko ihm erneut die Karte und Daisuke nahm sie rasch an sich. [Absatz]Dennoch gab sich der rothaarige Krieger nicht zufrieden. "Wenn es dich nicht nach Geld verlangt? Wieso willst du dann ins Münzland? Dort gibt es nichts Gutes[LZ]... [...]
      "Ich suche auch keine Freunde[LZ]... Auch brauche nur die richtigen Leute für mein Vorhaben." Mit einem Mal konnte Daisuke sehen, wie Kahiko etwas klar wurde. Er wusste nur noch nicht, welche Erkenntnis den Truppenführer gerade ereilte.
      Mit ernstem Blick, schaute er Daisuke nun an. "Hör zu, was du vorhast ist viel zu gefährlich"
      "Sie wissen doch gar[LZ]nicht[LZ]-"
      Kahiko unterbrach Daisuke direkt wieder: "Die Leute mit denen du dich treffen willst und für deine Sache gewinnen willst hängen nicht umsonst an dieser Wand." Er verwies auf die Steckbriefe, ehe er fort_fuhr: "Auch wenn dein Vorhaben noch so nobel scheint, du schlägst den falschen Weg ein." [...]
      Daisuke schwieg, bevor er wieder den Satz wiederholte, den er vorher angesetzt hatte. "Sie wissen doch gar[LZ]nicht, was mein Ziel ist."
      Kahiko lehnte sich nach vorne und stützte sich mit seinen beiden Händen an der Tischkante ab. "Dann sag es mir!"
      [...] Ansonsten käme ich wohl nicht durch diese Tore."
      [...] Er sah, wie sich der Hauptmann trotz dieser 'Drohung' jedoch wieder auf seinem Stuhl zurücklehnte. "Ich weiß, dass Sie das könnten. Aber ich glaube(,) Sie tuen es nicht. [...] Sollten Sie sich aber meiner Lage bewusst sein, dann schätze ich Sie so ein, dass Sie mich jetzt durch diese Tür und durch dieses Tor ziehen lassen werden." [Absatz]Daisuke wartete noch einen Moment, doch Kahiko blieb einfach regungslos auf seinem Stuhl sitzen und starrte ihn an. Schließlich richtete Daisuke seinen Blick nach draußen und verließ das Zimmer. Durch den Luftzug, der durch das Schließen der Tür kurz durchs Zimmer blies, flackerte die Kerze auf Kahikos Tisch für einen Moment heftig. [Absatz]Es war still in der Stube und Kahiko starrte noch eine Zeitlang auf die Tür. Er atmete erschöpft aus und senkte seinen Kopf dabei kurz. Nachdem er einige Momente über das gerade Geschehene nachdachte, öffnete er eine Schublade seines Schreibtisches. [...] Er nahm einen weit_aus kleineren aus der Schublade heraus und betrachtete diesen. Der Orden wahr rund und mit drei Streifen verziert, die die Strahlen der Hoffnung darstellen sollten. Es war das gleiche Symbol, das Daisuke auf seiner Hose trug. Das Wappen vom Orden der Strahlen. [ruhig hier einen Absatz machen]"Masao, dein Sohn war heute bei mir[LZ]...", begann Kahiko den leisen Monolog. "Ich wollte ihm einen Gefallen tun, doch jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ich das Richtige getan habe, alter Freund."
      "Don't worry, Xavier's on the job," said Sharon. We heard a squeak and looked down to see the rat in question with a piece of cheese in its mouth. Sharon picked him up and scolded him. "Keys, I said, not cheese!"

      Library of Souls - Ransom Riggs
    • Neu

      Bezogen auf Daisukes Gesprächsverhalten hast du es diesmal deutlich besser gemacht. Von daher wirkt es auch gleich viel glaubhafter, wie er mit Tadashi spricht und auch die Idee mit dem geklauten Geldbeutel gefällt mir gut.
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      Etiam schrieb:

      Aus den Fenstern, bis auf denen der oberen Etage, drang warmes Licht auf den gepflasterten Weg.
      Ich würde vielleicht einfach schreiben: "Aus den Fenstern der unteren Etage drang warmes Licht auf den gepflasterten Weg"

      Etiam schrieb:

      Die Straßen Tenzens lagen verlassen vor ihm. Nicht mal das vertraute Klackern der Hufe war zu hören, welches in Anzem immer durch die Gassen hallte wenn die Stadtwache abends mit ihren Pferden patrouillierte
      Diese beiden Sätze könnte man durch ein "und" verbinden, dann wirkt der erste nicht so stumpf. Wobei ich dir raten würde, einfach nur zu schreiben, dass nicht mal Patrouillen auf den Straßen unterwegs sind. Die Information mit den Pferden dürfte hier eher überflüssig sein.

      Etiam schrieb:

      Während die Musik, die auf einem kleinen Podium von mehreren Dudelsäcke und Laute spielenden Barden fabriziert wurde, ihn herzlichst empfing, schien keiner von den Gästen Notiz von ihm zu nehmen.
      Auch hier kann man den Satz etwas umstellen, damit der störende Nebensatz verschwindet. Der unterbricht einen sonst etwas im Lesefluss und zudem ist "fabrizieren" in diesem Zusammenhang nicht die beste Wortwahl. Es klingt so, als würden die beiden Musiker kompletten Bockmist auf ihren Instrumenten spielen. Wie wäre es mit: "Während ihn die von zwei Barden auf Dudelsack und laute gespielte Musik herzlichst empfing ..."
      Zuletzt würde ich noch "keiner der Gäste" schreiben, um die Wiederholung von "von" zu vermeiden.

      Etiam schrieb:

      Hier wurde ausgelassen gefeiert. Auch gab es keine Rücksicht auf Verluste.
      Auch diese Sätze würde ich verbinden: "Hier wurde ausgelassen gefeiert und keinerlei Rücksicht auf Verluste genommen."

      Etiam schrieb:

      Angesichts der Tatsache das Tenzen am Fluss lag und somit einen wichtigen Knotenpunkt bildete, von dem man schnell zu den verschiedensten Orten des Münzlandes gelangen konnte, dachte sich Daisuke, dass diese Taverne hier bestimmt ein beliebter Anlaufpunkt für Händler und auch Söldner darstellte.
      Etwas seltsamer und zusammenhangsloser Gedankengang von Daisuke an dieser Stelle. Man könnte es hier so gestalten, dass sich Daisuke zum Beispiel nochmal im ziemlich überfüllten Raum umsieht, um dann etwas in der Art einzufügen: "Während er auf seine Bestellung wartete, lies Daisuke nochmals ein wenig den Blick durch den Raum schweifen. Das Wirtshaus war tatsächlich ziemlich voll. Jedoch stellte das am Fluss gelegene Tenzen auch einen wichtigen Knotenpunkt dar, von dem man schnell zu den verschiedensten Orten des Münzlandes gelangen konnte. Für Händler und auch Söldner war es deshalb ein äußerst beliebter Anlaufpunkt."
      Das "dachte Daisuke" würde ich auch eher weglassen. Sowas wirkt meistens ein wenig unschön.

      Etiam schrieb:

      Nachdem er in alle seine Taschen gegriffen hatte, fiel ihm ein, dass er ihn doch auf den Tisch gelegt hatte, oder?
      Daisuke ist aber auch echt naiv in solchen Dingen :rofl: Das der Beutel danach weg ist, hab ich mir schon fast gedacht. Aber es gefällt mir gut, wie du Tadashis Charakter hier eingeführt hast. :)

      Etiam schrieb:

      Um noch etwas mehr Nachdruck zu vereihen, setzte Tadashi nochmal an
      "Um seinen Worten etwas mehr Nachdruck zu verleihen, setzte Tadashi nochmals an." - Dadurch müsstest du nicht 2x "noch" benutzen und der Bezug zum Gesprochenen käme auch besser heraus.

      Etiam schrieb:

      Talor wollte diese Pause wirken lassen doch Daisuke schien dies nicht zu verschrecken
      Ich finde die Formulierung irgendwie seltsam :hmm: Eine Alternative: "Talor wollte die beiden mit seiner Pause eigentlich einschüchtern, doch zumindest Daisuke schien es in keinster Weise zu verschrecken"

      Eine letzte, kleine Anmerkung vielleicht noch: Du hast in deinem Text häufig Sätze mit "dieser" oder "welcher". Ich würde diese beiden eigentlich immer so gut es geht umgehen, da sie meistens schlichtweg etwas gekünstelt klingen.

      "Vem har trampat mina svampar ner?!"

      "Spem sine corpore amat, corpus putat esse, quod unda est." - Ovid, Metamorphosen