Magische Welten Band 1, Gerechtigkeit

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    • Dann versuche ich jetzt auch mal wieder rasch aufzuholen. Paar kleine Anmerkungen habe ich noch, die du wie immer im Spoiler findest.
      Zu deinem Schreibstil an sich sag ich bis auf kleine Ausnahme nicht viel, du steigerst dich, aber Luft nach oben ist immer. :]

      Kapitel 13:
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      Das Ding da wurde gebaut, kurz bevor Tukajashi zu einer Geisterstadt wurde; eigentlich soll es sich drehen, während Leute in den Kutschen sitzen.

      Doch seitdem die Banditen hier regelmäßig rum_gaunern, bleiben die goldbringenden Gäste leider aus.

      „Du weißt doch, ihm geht es nicht ums Geld“, imitierte Tadashi Daisuke überspitzt. [Absatz]Talor zog aus seiner Hosentasche einen kleinen Beutel. „Hier.“

      „Heute sollten wir lieber zahlen“, flüsterte er ihm zu. [Absatz]Zähneknirschend holte Daisuke die zwanzig Eru hervor, wurde dabei jedoch von einem der Banditen sofort gebremst.

      Er schien leicht angetrunken zu sein […] Wie zeigt sich das? Schwankt er? Lallt er? Sind seine Augen glasig? Sein Blick nicht fest?
      Natürlich weiß die Mehrheit, wie ein angetrunkener Mensch ausschaut. Allerdings ist angetrunken für jeden eine andere Definition bzw. hat andere Auswirkungen. Zeige es, anstatt es rein zu sagen.

      Mit eher schlurfendem Gang kamen die beiden nun im Zentrum Tukajashis an.

      Das sogenannte Riesenrad quietschte im Wind ein lautes Heulen [Quietscht oder heult es nun? Wie kann man ein lautes Heulen quietschen? Hier passt etwas nicht.] über den Platz hinweg und sorgte für eine noch unangenehmere Stimmung, als sie ohnehin schon war.

      Die beiden, konnten bis zur gläsernen Decke des vierstöckigen Hauses sehen.

      Das grüne Geländer, dass dafür sorgen sollte, dass man nicht in die Eingangshalle fiel, wies viele Lücken auf und wirkte auch sonst nicht sehr vertrauenswürdig.

      Ein recht entspanntes Kapitel. Viel zu meckern habe ich nicht, außer dass mir einige Beschreibungen zu mager waren, insbesondere als sie ankommen in dieser Stadt, deren Namen sich nicht in mein Gehirn brennen mag. Du hast gute Ansätze drin, aber gerade Handlung und Umgebung sind sehr aufs Wesentliche noch beschränkt. Das als Hinweis, stress dich nicht.
      Dass sie den ungerechten Zoll entrichten mussten, ist verständlicherweise mehr als ärgerlich. Anderseits fand ich Daisukes Selbstvertrauen (oder was auch immer das war, was ihn dazu veranlasste, Tadashi zu fragen, ob sie zwei schaffen etc.) hier etwas – weiß nicht. Der Junge muss aufpassen, nicht Oberwasser zu haben. Irgendwann bricht ihm das das Genick.

      Kapitel 14:
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      Durch ihre Spenden für unzählige Bedürftige jedoch, waren sie beim einfachen Volk recht beliebt geworden.

      „Wie ich sehe, seid Ihr rechtzeitig erschienen. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Krähenfeder, unsere Abgesandte, erst in einer Woche zu Euch stoßen kann. Weiterhin müssen wir abwarten, wie sich die Aktivitäten der Banditen unter Rädelsführer Garr Funkelauge innerhalb dieser Zeit entwickeln. Sollten sie weiterhin Präsenz in Tukajashi zeigen, so ist uns dieses Treffen zu heikel.
      Während Ihr von dem ehrenwertem Schmied Talor Ekutsi über den Tiru geschifft wurdet, habe ich es mir gestattet, das Zimmer 339 zu reservieren, damit kein anderer dies tut. Euch wurde das Zimmer 338 zur Verfügung gestellt. Ich komme selbstredend für die Kosten auf.

      ~Der Rabe“
      [Pass hier mit der Anrede auf.]

      Bevor Tadashi komplett in seine Vergangenheit abzudriften drohte, holte ihn Daisuke mit einem kleinen Schubser zurück in die Realität.

      „Na[]ja, Fakt ist auf jeden Fall, helfen wir ihnen nicht … helfen sie uns nicht.“

      Tja, was soll ich sagen … Brief – Banditenproblem – kein Treffen mit jenem Problem vor Ort – Schlussfolgerung der Jungs: Das ist ein Job für uns.
      Hm. Okay, irgendwo nachvollziehbar, aber welch ein Zufall … Da sind zwei wichtige Persönlichkeiten direkt in der Herberge. Sie gehört ihnen sogar. Mensch.
      Sorry, wenn ich etwas ruppig klinge. Ich möchte nur einen Denkanstoß geben, was mir etwas zu viel Zufall ist. Wahrscheinlich ist das sogar gewollt, aber ich kann dann doch mein Kläppchen nicht halten. Sorry.

      Ein Kapitel mache ich für heute noch.

      Kapitel 15:
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      Die Leute, die aus dem Zimmer kamen, waren allesamt gut gekleidet. [Gut gekleidet ist nicht für jeden gut gekleidet. Zeigen. Muss nicht mal übertrieben sein, aber es scheint ja insofern wichtig zu sein, dass du es überhaupt erwähnst. :]]

      Die Letzten, die aus dem Zimmer traten, waren zwei ältere Männer und eine Dame im ungefähr gleichen Alter. [Ehm … Kann man mein Fragezeichen sehen? xD‘]

      Auch die Blicke [Impliziert, dass sie mehrfach aufschaut, um dann erneut einen Blick zu senken. Oder so ähnlich.] der alten Frau sanken zu Boden.

      Osendu antwortete mit einer tiefen Verbeugung, ehe er sich von den beiden entfernte. [Absatz]Kaum war er weg, folgte ein weiterer Mann aus dem Besprechungszimmer.

      Die Touristen bleiben wegen der Banditen aus und somit auch das Geld.

      „Genau, er will außerdem das private Militär vom Ärztestab hierherschicken, um wieder für Frieden zu sorgen.

      Nun aber scheint die Lage in den Augen Kiridus, nicht mehr so kritisch zu sein.

      Hm, ja, okay. Unsere beiden Jungs haben nun also den Auftrag, etwas gegen die Banditen zu tun – und wenn mehr bei rumkommt, wäre das auch nicht schlecht. Ich bin ja immer wieder fasziniert, wie schnell Unbekannte, die sich Söldner bezeichnen, solche Aufgaben mir nichts, dir nichts erhalten. Klar, scheint verzwickt zu sein alles und irgendwann nimmt man jeden Strohhalm, der sich einem bietet.

      An dieser Stelle klinke ich mich wie gesagt jetzt erst einmal wieder aus. Hoffe, ich konnte ein paar Denkanstöße für Verbesserung geben, den Rest haben die anderen zu den Kapiteln schon erwähnt. =)
    • Willkommen zurück @Kitsune


      Kitsune schrieb:

      Der Junge muss aufpassen, nicht Oberwasser zu haben. Irgendwann bricht ihm das das Genick.
      Deswegen, war es auch gut so früh schon einen Dämpfer zu bekommen. Er wird aber noch lernen die Situationen richtig einschätzen zu können.

      Kitsune schrieb:

      Da sind zwei wichtige Persönlichkeiten direkt in der Herberge. Sie gehört ihnen sogar. Mensch.
      Naja, das die Besitzer selber vor Ort sind, sehe ich nicht als großen Zufall.

      Kitsune schrieb:

      Sorry, wenn ich etwas ruppig klinge. Ich möchte nur einen Denkanstoß geben, was mir etwas zu viel Zufall ist. Wahrscheinlich ist das sogar gewollt, aber ich kann dann doch mein Kläppchen nicht halten. Sorry.

      Kitsune schrieb:

      Hm, ja, okay. Unsere beiden Jungs haben nun also den Auftrag, etwas gegen die Banditen zu tun – und wenn mehr bei rumkommt, wäre das auch nicht schlecht. Ich bin ja immer wieder fasziniert, wie schnell Unbekannte, die sich Söldner bezeichnen, solche Aufgaben mir nichts, dir nichts erhalten. Klar, scheint verzwickt zu sein alles und irgendwann nimmt man jeden Strohhalm, der sich einem bietet.
      Schon ok, schreib auf, was dir auffällt. Auf eine Sache hast du mich tatsächlich aufmerksam gemacht. Die lässt sich aber zum Glück gut "beheben" und passt sehr gut zu späteren Kapiteln.

      Und warum, etwas so und so geschehen ist, wird sich in späteren Kapiteln auch noch auflösen.

      Den großteil der Korrekturen hab ich übernommen. Danke dafür^^
    • Magische Welten Band 1, Gerechtigkeit

      Banditen-Ark

      Kapitel 19 Geschäfte

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      Münzland,
      Vor einem Banditen Fort

      „Unmöglich!“, dachte Daisuke, dessen Herz es immer noch nicht wagte weiter zu schlagen. „Wir sind viel zu gut versteckt, als dass …“
      Immer noch lagen die zwei in guter Entfernung in einem dichten Gebüsch. Sie mussten selber genau hinsehen, um sich einen Überblick über das Fort zu verschaffen.

      Doch die funkelnden Augen des Dinori schienen sich nicht zu täuschen. Weiterhin starrten sie Daisuke an.
      Langsam bewegte Tadashi seine Hand zu Daisukes Schulter, um ihn kurz anzutippen. „Vielleicht ist das der richtige Zeitpunkt, um wegzulaufen.“

      Doch der Junge harrte nur aus, und auch seine blauen Augen fixierten den großen Banditenlord vor dem Tor.
      Was würde jetzt geschehen? Würde er seine Leute auf ihn loslassen? Würde er sich die zwei selbst vornehmen?
      Doch dann brach der Kontakt ab. Als ob nichts gewesen wäre, schaut Garr einfach weiter in der Gegend herum.
      „Was war das eben? Hat er uns jetzt gesehen oder nicht?“, flüsterte Tadashi so leise, dass man seine Worte fast gar nicht wahrnahm.
      Ein Bandit kam aus dem Fort getorkelt und näherte sich Garr. Er stammelte nur irgendwas von einer Entschuldigung, doch der Dinori würdigte ihn nicht eines Blickes.
      „Taraki, du interessiert gerade nicht. Enttäuscht jemand anderen.“ Die dunkle Stimme des Banditenlords war äußert ruhig. Man hörte zwar, dass er etwas angespannt war, aber Zorn erwartete Taraki nicht. Dennoch schlich der betrunkene Bandit mit gesenktem Kopf wieder zurück ins Fort.
      Nun kam eine zweite Person aus dem Fort, und erst jetzt wandten sich Garrs Blicke von dem waldigen Umfeld ab und starrten auf den dürren Mann runter. Er trug eine weiße Robe und schien nicht zu den Banditen zu gehören. Sein Gang war gebeugt und die magere Figur ließ seine Wirbelsäule kleine Hügel auf dem Stoff abzeichnen. Er gab Garr überhastig die Hand und wackelte so sehr beim Händeschütteln, dass sein dünnes braunes Haar zu tanzen begann. Garr selber zeigte nur wenig Elan bei dieser Begrüßung.
      „Aha, schön, dass wir uns auf Euch verlassen können“, sagte die Fistelstimme des gebeugten Mannes.
      Zwei weitere Männer zogen den Tork nun aus dem Fort, der bereitwillig folgte, und doch hing immer noch eine schwere Kette um seinen Hals.

      „Wieso verlangte Padon nach meiner Anwesenheit, wenn er selbst nicht persönlich vorbeikommt?“, wollte Garr wissen und achtete gleichzeitig darauf, dass seine Männer alles richtig machten.
      Die zwei Banditen mit dem Tork blieben schließlich draußen stehen und eine Kutsche, gezogen von vier Pferden, kam aus dem Wald gerollt. Bei genauerem Betrachten fiel auf, die Kutsche war eher eine große Box aus Holz und Stahl.

      „Aha, ich verstehe Ihren Unmut, edler Garr. Aber mein Meister hat Wichtiges zu erledigen daheim. Außerdem muss er doch alles für die Ankunft des Torks vorbereiten.“ Der Arzt lächelte den großen Dinori an und wollte sich gerade umdrehen, doch der Banditenlord war noch nicht fertig mit dem Gespräch der beiden.
      „Was will er da vorbereiten? Er verlangt doch schon seit Längerem nach Torks.“
      „Und jeder einzelne bedarf einer besonderen Fürsorge“, sagte das Gerippe, so sanft, wie es konnte.
      „Wie viele will er noch? Dieser Deal war nicht für die Ewigkeit gedacht.“ Garr lehnte sich mittlerweile an die Holzwand neben dem Arzt und blickte auf ihn herab.
      „Werter Garr, lasst das mal unsere Sorge sein. Und ist es nicht so, dass wir alle aus diesem wunderschönen Geschäft profitieren?“
      Kurz herrschte Ruhe zwischen den beiden. Garr wandte sich schließlich mit einem Grunzen von dem Arzt ab und meinte nur noch: „Das nächste Mal wird Padon persönlich kommen, wir haben einiges zu besprechen.“

      „Aha, ich werde ihm Eure Bitte vorbringen“, meinte der Arzt und wollte sich nun ebenfalls auf den Weg machen, da wurde Garr auf einmal lauter.
      „Das war keine Bitte, Artis. Ich fordere es! Haben Sie verstanden?“
      Der Mann im Kittel versuchte die Situation zu deeskalieren. „Das nächste Mal wird uns Gazo begleiten, reicht Euch das nicht?“
      „Diese Missgeburt von einem Dinori?“, blaffte Garr.
      Artis kicherte in sich hinein. „So würde ich aber nicht mit ihm reden, wenn Ihr seine Waffen kaufen wollen.“
      Der Tork war inzwischen in die Box verfrachtet worden und die Pferde waren abmarschbereit. Der Arzt kletterte mit etwas Mühe eine kleine Leiter hinauf, um auf das Dach der Box zu gelangen. „Es war mir wie immer eine überaus große Freude, Lord der Banditen.“ Dann gab er seinen Pferden das Signal und sie setzten sich in Bewegung.
      Die zwei Banditen, die eben noch den Tork gezogen hatten, gesellten sich nun zu ihrem Anführer und wurden direkt mit dem nächsten Auftrag belegt.
      „Macht das Schiff bereit. Ich reise heim.“

      „Ehm, Schiff? Lord, ich verstehe nicht …“, stotterte einer der beiden.
      „Wie komme ich denn über den Tiru ohne Schiff?“, sagte Garr, während er seine Untergebenen ernst ansah. Dennoch schienen diese nicht zu verstehen.
      „Aber Sir, Ihr könnt doch einfach die …“
      „Jetzt macht das verdammte Schiff klar“, schrie der Koloss sie an. Die beiden stolperten daraufhin schnell ins Fort zurück.
      Noch einmal ließ Garr seinen Blick schweifen. Diesmal fixierte er jedoch nicht Daisuke und Tadashi. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, kehrte auch er ins Fort zurück.
      Nun war es wieder ruhig.
      „Die Himas hatten recht“, stellte Daisuke fest.
      „Schön und gut, aber was machen wir jetzt? Folgen wir dem hässlichen Arzt oder warten wir, bis Garr davonsegelt?“
      „Wir kehren nach Tukayashi zurück.“

      „Was?“ Tadashi gefiel die Idee gar nicht.
      „Wir werden die Himas nach einem Boot fragen und segeln ebenfalls über den Tiru“, erklärte Daisuke seinen Plan.
      Dennoch hatte der Dieb Fragen. „Ach ja, und wo willst du hinsegeln? Garr wird schon über alle Berge … Wellen sein, wenn wir grad mal ins Wasser kommen.“

      Daisuke nickte. „Das glaub ich auch. Wie viele große Lager hat seine Banditenbande auf der anderen Seite des Tiru?“
      Tadashi überlegte kurz. „Eine Menge auf jeden Fall. Aber am bekanntesten ist wohl der Torkwald wegen der Angst, die er ausstrahlt“, gab Tadashi seine Vermutung wieder.
      „Nach dieser Begegnung hier wissen wir, dass die Torks noch eine weitaus wichtigere Rolle spielen als nur zur Abschreckung. Vielleicht sollten wir dem Wald noch mal einen kleinen Besuch abstatten. Insbesondere den Uferregionen.“ Daisuke stand bereits wieder und klopfte sich den Dreck von seinen Sachen.
      Dabei fiel Tadashis Blick wieder auf das rote Symbol des Ordens auf Daisukes Hose.
      „Hat man euch beim Orden gelehrt, wie man solche Nester aufspürt?“
      „Es waren zwar Dämonenhorte … Aber ja“, sagte Daisuke und erinnerte sich an seine früheren Lehrstunden zurück.
      „Gut, hat man euch auch gelehrt, wie man solche Nester aushebt?“, wollte Tadashi nun wissen.
      Schon das verlegene Schmunzeln seines jungen Partners hätte als Antwort vollkommen ausgereicht.
      „Ich denke, ich habe den Orden gerade verlassen, als das im Lehrplan auftauchte.“
    • Magische Welten Band 1, Gerechtigkeit

      Banditen-Ark

      Kapitel 20 Chamäleon

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      Anzem,
      Hauptstadt Barlick in der Villa des verstorbenen Lord Ewaki


      Kahiko hätte niemals gedacht, dass die Villa von Lord Ewaki gleichzeitig das Hauptquartier eines Geheimbundes mit dem Namen Chamäleon war. Allerdings hatte er auch nicht gewusst, dass besagter Lord der Kopf dieser Organisation war.
      Nun stand er in einem großen Zimmer, das bis auf einen einfachen Holzstuhl und einen genauso hölzernem Tisch komplett leer stand. Anhand der vielen sauberen Vierecke an den Wänden konnte man sehen, dass hier vor nicht allzu langer Zeit noch viele Bilder gehangen haben mussten.
      Der Captain stellte sich an das breite Fenster hinter den klapprigen Stuhl und schaute den vielen Gartenarbeitern bei ihrer Arbeit zu. General Venek gesellte sich dazu und legte ihm seine Hand auf die Schulter. „Chamäleon ist die richtige Entscheidung, Captain. Ich bin gespannt, wie Ihr Euch hier einleben werden. Seht nur, dieses Zimmer ist viel größer als das, was Ihr am Grenztor habt. Ihr und Euer Partner werdet genug Platz hier drin haben.“
      Abrupt wandte Kahiko seine Aufmerksamkeit dem alten Mann zu. „Partner?“
      „Ach, wurdet Ihr darüber noch nicht unterrichtet?“, spielte Venek überrascht. „Da Ihr neu bei Chamäleon seid, wird Euch ein Partner zur Seite gestellt. Er wird Euch über die aktuellen Aufgaben aufklären und zusammen mit Ihnen an diesen arbeiten.“
      Wie aufs Wort klopfte es an der Tür des großen Raumes und ein dunkelblonder Mann stand im Rahmen. Er war kleiner als die beiden Krieger und trug eine braune Weste, unter der man die weißen Ärmel seines Hemdes sehen konnte. Sowohl Hemd als auch Weste waren bis obenhin zugeknöpft. Und die Haare ordentlich zur Seite gekämmt. Dennoch fielen ihm die vorderen Strähnen immer in die Stirn.
      „Wenn man vom Teufel spricht. Darf ich Euch vorstellen. Das ist Enzo Shidaa, Euer Partner im Kampf gegen das Böse in Anzem.“
      Der Mann verbeugte sich nach dieser Vorstellung kurz. Nachdem er sich die Haare aus der Stirn nach hinten gestrichen hatte, trat er auf die beiden zu. „Danke, General. Aber es wird Shida ausgesprochen. Das ‚da‘ am Ende wird schnell gesprochen.“
      Er ging so aufrecht, dass es schon fast steif wirkte, und behielt dabei seinen Blick immer auf den rothaarigen Krieger gerichtet, mit dem er nun künftig zusammenarbeiten würde.
      Venek nickte den beiden noch kurz zu, ehe er sich verabschiedete. „Meine Herren, ich habe noch eine Audienz mit Gareth Loan. Ihr entschuldigt mich?“ Dann verließ er das Zimmer.
      Mit einem Mal streckte Enzo dem Captain seine Hand entgegen, und als ob er die Vorstellung von Venek schon vergessen hätte, wiederholte er diese. „Seid gegrüßt, mein Name ist Enzo Shida.“
      Seine grünen Augen wanderten ungeduldig vom Gesicht des Captains zu seiner Hand und zurück.
      Zögerlich erwiderte Kahiko den Händedruck.
      „Zu Beginn misstrauisch … Gefällt mir“, gab der kleine Mann von sich. Aus seiner Hosentasche holte er einen Zettel und warf ihn auf den Tisch. „Das Objekt unserer Begierde.“
      Kahiko beugte sich darüber und konnte einen Namen lesen ‚Saki Etuhane‘.
      „Sagt Ihnen der Name was?“, fragte Enzo.
      Natürlich sagte ihm der Name etwas. Saki war einer seiner Wachen am Grenztor. War er vielleicht nur deswegen hier?
      „Ich sag es nicht gerne, Captain, aber Ihr ehemaliger Kollege steht im Verdacht ein Verräter zu sein. Momentan ist eine große Menge an gefälschten Wächterkarten im Umlauf … Er könnte der Grund dafür sein.“ Ungeduldig wippte er von seiner Ferse auf die Zehenspitzen.
      „Und wie kommen SIe auf diesen Verdacht?“, wollte Kahiko wissen.
      „Dass gefälschte Exemplare existieren, das wissen wir sicher. Jetzt ist nur die Frage, wo die Lücke in unserem System ist. Deswegen haben wir zuerst die Verantwortlichen an der Grenze genauer beleuchtet. So sind wir übrigens auch auf Sie gekommen. Eine beeindruckende Vergangenheit haben Sie da aufzuweisen, Captain Tazanu. Aber zurück zum Thema. Saki ist direkt mehrfach aufgefallen. Zuallererst stammt er nicht gebürtig aus Anzem. Er kommt aus Siran und lebte früher selber im Münzland. Schließlich fing er als Späher an und geleitete unsere Truppen sicher durch dieses barbarenverseuchte Drecksloch. Später führte sein Weg ihn dann zur Grenzwache. Des Weiteren ist er Mitglied einer ominösen Gruppierung, die sich der ‚Schwarze Lotus‘ nennt. Wir wissen nichts Genaueres über diese Leute … scheint wohl eine Sekte zu sein. Östlich der Berge werden ihre Anhänger von den Königreichen geächtet. Richtig aufmerksam hat uns allerdings erst der letzte Punkt gemacht. Er trifft sich in letzter Zeit öfters heimlich mit einem fliegenden Händler in verschiedenen Gasthäusern hier in Anzem. Das wäre die perfekte Möglichkeit für die Verbreitung der Karten. Und ich würde nur zu gerne wissen an wen sie weiterverkauft werden. Irgendwelche Söldner, Banditen oder sogar Spione aus Siran. Wer weiß … vielleicht ist er selber einer.“
      „Tut mir leid, wenn ich Sie unterbreche.“ Kahiko räusperte sich erst mal und ordnete die Informationen, die er eben bekommen hatte. „Was meint Ihr mit ‚heimlich‘?“
      „Sie meinen Sakis Treffen mit den Händlern? Zum einen finden sie hinter verschlossenen Türen statt. Es sind immer unterschiedliche Zeiten. Sakis Wege sind nie gerade, seine Zeiten stets unregelmäßig.“
      Kahiko legte seinen Zeigefinger an sein Kinn.
      Wieder wippte Enzo vor und zurück und wartete gespannt auf die Worte des Captains.
      „Und das reicht Chamäleon schon um jemanden als Verräter abzustempeln?“ Kahiko verschränkte die Arme vor der Brust.
      „Ruhig Blut“, sagte Enzo und versuchte den Krieger zu beschwichtigen. „Mir ist schon klar, dass es einer ihrer Männer ist und Sie ihn in Schutz nehmen wollen. Aber wir müssen unvoreingenommen an die Sache ran gehen.“
      Kahiko hob eine Augenbraue und schüttelte leicht den Kopf. „Unvoreingenommen? Haben sie nicht gerade den Gedanken geäußert, dass er ein Spion sein könnte? Das klingt nicht als beobachten Sie diese Sache neutral. Anders als Sie, sehe ich hier nämlich keine Beweise das er ein Maulwurf oder des gleichen sein könnte.“
      Der schlanke Mann vor ihm klatsche auf einmal in die Hände und fing an zu grinsen. „Na ich doch auch nicht. Und deswegen untersuchen wir die ganze Sache ja. Wenn es kein Verrat ist, dann sollen sich die Stadtwachen weiter darum kümmern, denn irgendwas Kriminelles geht da bestimmt vor sich. Doch solange es auch nur den kleinsten Verdacht gibt, kümmert sich Chamäleon darum. Wir müssen die Sache überprüfen. Und wenn es Ihnen besser geht, dürfen sie auch gerne Beweise dagegen finden. Uns ist alles recht, solange wir Klarheit bezüglich dieses Mannes bekommen.“
      Kahiko setzte sich auf den Tisch und merkte, wie sein Gegenüber ruhiger wurde und seine Hände in den Hosentaschen vergrub. „Ich verstehe … Abteilung für Feststellung und Bekämpfung von Eindringlingen … Ihr kümmert euch also nicht nur um Verräter, sondern diese auch zu entlarven.“
      „‘Wir‘ kümmern uns darum.“, korrigierte Enzo. „Sie sind nun Teil des Teams.“
      „Und wie gehen wir nun weiter vor?“, fragte Kahiko.
      Enzo drehte sich auf der Ferse um und marschierte schon aus dem Zimmer, als er sagte: „Soweit ich weiß, müsste Saki gerade arbeiten und vor Ihrem hübschen Grenztor stehen.“
      Überrascht von diesem schnellen Aufbruch eilte Kahiko dem kleinen Mann hinterher und lauschte ihm weiter. Ihre Schritte hallten über den Marmorboden als sie in durch den Flur schritten.
      „Er hat keine Kinder und auch keine Frau, die jetzt zu Hause sein könnten … Ein Ort voller möglicher Beweise steht uns also zur Verfügung.“
      „Sie wollen, dass wir bei ihm einbrechen?“
      Enzo machte so schnell eine Kehrtwende, dass Kahiko fast in ihn hineingelaufen wäre, als er sich zu ihm umdrehte. Mit dem Zeigefinger schnippte er dem Krieger kurz gegen die Brust. „Erstaunlich kombiniert, Captain. Macht das gleich auch so, wenn wir seine Wäsche durchwühlen.“
      Während Kahiko versuchte den Finger Enzos wie eine Fliege wegzuwischen, suchte dieser schon wieder den Ausgang des Hauses und ging schnellen Schrittes voran.
      „Aber, brauchen wir dafür nicht eine Genehmigung von Minister Loan?“, meinte Kahiko nur, als er widerwillig zu folgen begann.
      Diesmal drehte sich Enzo nicht um, als er sagte: „Ich merke, Sie müssen sich erst noch an Chamäleon gewöhnen. Solange wir nicht entdeckt werden, kommt das einer Genehmigung gleich.“
      „Aber natürlich“, murmelte Kahiko vor sich hin.
    • So, nach zwei neuen Parts sollst du auch wiedermal von mir was hören, @Etiam.

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      Der erste Part gefällt mir gut. Die unterwürfige Haltung des Arztes hast du super aufzeigen können und trotzdem kam da eine gewisse Verschlagenheit kurz zum Aufblitzen. Ich denke, er ist ein interessanter Charakter und wir werden ihm wiederbegegnen.
      Garr als Figur gefällt mir auch. Der regiert seinen Haufen mit eiserner Hand. Merkt man schon an der Anrede, die seine Leute verwenden. "Lord" lässt auf Respekt schließen, wenn nicht sogar auf Furcht.
      Schön, dass wir auch einen Einblick erlangen konnten, was da für Geschäfte laufen. Bin schon gespannt, was Gazo mit den Tork vorhat.

      Mit dem zweiten Teil hast du nicht so meinen Geschmack getroffen. Kahiko hab ich schätzen gelernt in dem Part, in dem General Venek ihn zu Hause besucht. Hier gerade wurde mein Bild vom Captain der Grenzwache in kleine Fetzen zerrissen von einem (sorry) Schnösel, der ihn von oben herab behandeln durfte, als wäre Kahiko nur ein dummes Kind. Mal sehen, was du daraus machst, ob der sich das auf Dauer gefallen lässt.
      Muss dich aber nicht kümmern, wenn ich mal einen deiner Protas nicht mag. Das ist sowas wie Salz in der Suppe, denk ich, wenn einer nicht so richtig in das Bild eines sympathischen Kampfgefährten passt (schon mal weil er bis obenhin zugeknöpft ist, und das wahrscheinlich im wahrsten Sinne des Wortes :rofl: )
      Mein Wunsch wäre jetzt: Go, Kahiko, zeig's diesem Fatzke! :dwarf:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • Sodele,

      ich geselle mich mal in deine lustige Leserrunde :)

      Ich habe jetzt die erste Seite gelesen und würde dir gerne Feedback geben. Du hattest mir ja schon gesagt, dass du diese Kapitel ohnehin noch überarbeiten willst, aber wie besprochen habe ich jetzt mal trotzdem alles aufgeschrieben, was mir aufgefallen ist - und ich hoffe es hilft dir. Kann aber sein, dass was doppelt ist, denn die anderen Kommis habe ich nicht gelesen, nur überflogen.

      Grundsätzlich erstmal zum Prolog. Der ist etwas ungewöhnlich, aber deswegen nicht schlecht. Er weckt Neugier und genau darauf kommt es an. :thumbsup:

      Beim ersten Kapitel hatte ich etwas Schwierigkeiten reinzukommen. Liegt denke ich auch daran, dass du viele Informationen aus dem Weltenbau recht früh einbaust. Das ist immer die Gefahr beim Weltenbau - ich habe die gleichen Fehler gemacht damals. Ein Tipp von mir: Wenn du etwas aus dem Weltenbau einbaust, frag dich immer "Braucht der Leser diese Information jetzt wirklich um den Text zu verstehen, oder kann das später kommen?" Weltenbau soll untermalen, nicht erschlagen. Ich wusste manchmal nicht, ob der Name jetzt die Stadt war, in der sie sind - oder die Stadt, in die er hinwill, oder war es doch der Name des Königreiches? Gepart mit den Erklärungen zu der mystischen Magie, wo wieder neue Worte auftauchten - war es etwas zu viel.

      Ich glaube trotzdem nicht, dass die Informationsfülle am Anfang schlecht gesetzt ist. Ich glaube sogar, dass du sie in dieser Fülle genauso brauchst. Aber dann liegt das Problem nicht in der Fülle an Information, sondern an der Kürze des Kapitels. Es hat ja auch niemand behauptet, dass man aus Teil 1 nicht zwei Teile machen kann. Und das würde ich dir sogar empfehlen, denn es hätte noch einen guten Aspekt.
      --> Die Beziehung zwischen Ziehvater und Ziehsohn. Widme dem mehr Zeit (deswegen auch 2 Kapitel mindestens!). Der Leser muss verstehen, warum er jetzt aufbricht (war für mich nicht klar) und die Abschiedsszene darf ruhig emotional werden (Innenleben!) immerhin scheinen die sich ja zu mögen.

      Die Beschreibung des Baumes und allem, fand ich übrigens genial. Tolle Idee, super beschrieben und fügt sich in mein Fantasy-Hirn klasse ein :D Tolle Idee ! :thumbsup:
      Generell kommt der alte Magier recht herzlich rüber, wohingegen Daisuke noch recht flach wirkt. Gerade der Anfang ist deine Chance, den Prota zu erklären und so eine "Ich breche aus meiner gewohnten Umgebung aus" Szene muss auch vermitteln, warum er das tut. Weil du hier Motivation zeichnest und genau diese ist wichtig, um sein Handeln zu verstehen. Da würde ich dir empfehlen nochmal drüberzugehen und genau diese Motivation auch deutlich zu machen.

      Zu dem generellen Aufbau, ein direktes Feedback - du bist zu schnell. Man merkt förmlich, dass dein Held aus seiner gewohnten Umgebung raussoll. Mach langsamer. (Aber habe ja schon geschrieben, lass den Aufbruch ruhig länger dauern - gib deiner Welt Zeit sich zu entfalten und gib deinen Lesern die Chance sie kennenzulernen.)

      Das Setting finde ich sehr interessant. Wir haben einen Konflikt, der angedeutet wird (Der Krieg im Hintergrund). Wir haben einen Prota, der Söldner werden will und das bei einer Einleitung zum Thema Gerechtigkeit. Das kann nur äußerst interessant werden. Insofern, sehr gut gesetzte Eckpunkte, die Lust machen weiter zulesen. Du müsstest es nur noch etwas ausschmücken, bzw. die kleinen Logiklücken schließen, die es hier und dort noch gibt :)

      Ich hoffe mein Feedbck hilft dir weiter, mehr im Spoiler. Und ich les dann später weiter :)

      Spoiler anzeigen

      Etiam schrieb:

      "Aber Majiku ... Ist das nicht dein heiliger Naturstein? Mit dem du imstande bist die mächtigsten Naturzauber zu wirken? Der Stein der damals von Malderon, dem größten Magier aller Zeiten persönlich verzaubert wurde? Die ... Die Stirn des Waldes?"
      Diese Aussage ist für den Leser, um dem zu erklären, was er für nen tollen Stein hat. Kein Mensch redet so!
      Wenn diese Information zwingend fallen soll, dann besser nicht im Dialog, sondern in Gedanken.

      Etiam schrieb:

      Dies ist lediglich ein ganz normaler Glücksbringer, den jeder meiner Schüler bekommt, wenn er seine Ausbildung hier beendet. Du bist zwar keiner meiner Schüler und noch lange nicht am Ende deiner Ausbildung UND noch nicht mal ein Magier. Aber ... Ich habe mehrere Jahre für dich gesorgt und dir alles beigebracht, was ich dir beibringen konnte. Also denke ich, das kommt dem gleich.
      Hier sagt er, dass er nicht sein Schüler war. Aber 2 Zitate weiter unten, hat er seine Fähigkeiten bei Majiku trainiert. ?!? Was genau hat er trainiert, wenn er kein Magier ist?

      Etiam schrieb:

      Auf längeren Reisen war er bisher nur mit dem Orden der Strahlen gewesen. Doch den Orden, welcher sich der Ausrottung der Dämonen widmete, verließ Daisuke schon vor vier Jahren als er gerade dreizehn wurde. Während der Ausbildung beim Orden wurden Gruppen von Rekruten des öfteren auf längere Reisen geschickt um, unter anderem ihre Koordination und Zielstrebigkeit zu verbessern.
      In meinem Kopf ist Daisuke irgendwie grad mal 12. Wie kann man da in einem Orden gedient haben, Erfahrung haben etc. gegen Dämonen gekämpft haben? Hier fehlen Informationen, die das Bild um Daisuke noch etwas runder machen würden.

      Etiam schrieb:

      Nachdem er den Orden schließlich verlassen hatte, trainierte er seine Fähigkeiten nur noch bei Majiku und in der Nähe des Lehrenbaumes.
      Siehe oben.

      Etiam schrieb:

      Daisuke reichte ihm seinen Ausweis auf dem ein magisches Abbild von seinem Gesicht und ein paar Hintergrundinformationen standen, unter anderem auch seine Angehörigkeit zum Königreich Anzem.
      Hier hatte ich Harry Potter im Kopf. So nen Perso mit nem bewegten Bild darauf XD Ka warum, kann es nicht erklären, aber für mich passt es nicht in die Welt - oder ich habs net gerafft (kann ja auch sein^^)

      Etiam schrieb:

      Kahiko drehte sich wieder zu Daisuke und erklärte ihm: "Mit einer solchen Karte ist es dir möglich, zu jeder Zeit durch diese Tore gelassen zu werden. Eigentlich bekommen nur Personen mit einer hohen Prioritätsstufe eine solche Karte."
      So, ganz ehrlich? Hier habe ich ein großes Logikproblem.
      Man kriegt eine solche Karte / eine Art Passierschein also nur bei einer hohen Prioritätsstufe und die wollen die ihm geben, wenn er ihnen ein Wildschwein besorgt? Sei mir nicht böse, aber das nehme ich dir nicht ab.
      Auch Soldaten an einem Tor werden mit Nahrung versorgt, oder haben "Schichtdienst" verhungern müssen die sicherlich nicht.

      Meine Frage ist eher, was ist hier für dich wichtiger.
      1.) Muss der Prota Storytechnisch in den Wald? (easy - kann man anders lösen - lass ihn einfach da lang gehen^^)
      2.) Braucht der Prota diese Karte im späteren Verlauf der Story? (Dann brauchst du nen glaubhafteren Storyaufbau vom Plotting her. Wenn diese Karte so geil ist und die nicht jeder einfach so bekommt, dann muss unser Prota bitte auch was dafür tun. // Z.b. eine Lebensschuld er rettet den General da vor irgendwas das Leben, dafür lässt er ihn passieren?... ka...
      Keine Ahnung, ob ich das grad zu hart sehe, aber bei mir kam es halt so an, dass man so ein "Schriftstück" nicht leicht aus der Hand gibt. Von daher wäre hier ein logischr Aufbau zielführender.

      Etiam schrieb:

      Nach einigen Schritten, blieb der alte Zauberer stehen. "Dein Vater ist heute morgen zurückgekehrt."
      Daisuke strahlte. Er konnte sich sein breites Lächeln nicht verkneifen. "Juhu, Papa ist zurück." Er sprang einmal kurz vor Freude auf. Doch mit einem Blick in Majikus Gesicht, verging ihm jegliche Heiterkeit. "Was ist denn, Majiku?"
      Eins Vorweg. Die gesamte Szene mit den Kids war klasse. Ich fand es wunderschön zu lesen und habe in dem spielerischen miteinander sogar noch etwas über die Dämonen und den Orden lernen können. Hier machst du alles das richtig, was du in Kapitel 1 nicht gut hinbekommen hast. Du baust Weltenbau information im Text ein, aber tust es auf eine so selbstverständliche Art und Weise, dass es jeder rafft und es hängen bleibt. Sehr geil! :thumbsup:
      Und auch der Nachsatz läd zum weiterlesen ein, denn ich will wirklich wissen, was jetzt mit seinem Vater passiert ist .... :)


      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Heut nur ein Kapitel (16) von mir.

      Spoiler anzeigen
      Leise, aber schnell stand Kahiko auf, um dem Störenfried die Tür zu öffnen, ehe dieser noch dafür sorgte, dass seine geliebte Siu ebenfalls geweckt wurde.
      Hastig eilte er die Stufen hinunter und öffnete einem älteren Mann mit langem weißem Haar die Tür.
      ~
      In mehreren Schubladen suchte der Captain nach einer Kerze und als er endlich eine fand, stellte er sie in die Mitte des Tisches und zündete diese an.
      ~
      Es ist eine Spionagegruppe Anzem. [Fehlt da was? So klingt der Satz merkwürdig.]
      ~
      Der General war mit der Antwort zufrieden wie ein Lehrer mit den guten Leistungen eines Schülers. [Möglichkeit, auch hier zu zeigen, wie es sich ausdrückt. Da reicht eine kurze, zutreffende Umschreibung.]
      ~
      Das beweist schon allein die Tatsache, wie viele Jahre Siran damit beschäftigt ist, die Kuro zu fassen.
      ~
      Eine Untergruppe, die für die Feststellung und Bekämpfung von Eindringlingen [?].
      ~
      Es war kurz still in der Küche, und erst jetzt bemerkten die beiden, dass sich eine Frau zu ihnen gesellt hatte und verschlafen in die Küche blickte. […] Siu blinzelte in den dunklen Raum und es dauerte eine Weile, bis sie den Mann in der Küche identifizieren konnte.


      Interessantes Kapitel, das ein paar Informationen liefert. Kahiko soll also eine neue „Stellung“ beziehen – und er ist gar nicht begeistert von. Das kam bei mir auch an. Wie es scheint, hat er keine andere Wahl, als das „Angebot“ anzunehmen, ne. Das kann ja was werden.
      Viel zu sagen habe ich dieses Kapitel nicht – oder sagen wir, ich hatte mir ein paar Logiksachen aufgeschrieben, die haben sich für mich aber bereits nach nochmaligem Lesen geklärt. War nichts Weltbewegendes.

      Alle Fehlerchen habe ich, glaube ich, nicht erwischt, aber sicher nicht tragisch. *ermahnt sich selbst*
      Manchmal umschreibst du Dinge, die nicht notwendig sind, da sich der Kontext auch gerne aus den gesprochenen Worten ergeben (bspw. wenn der General beschwichtigt), aber das sind keine Fehler an sich. Wie bereits gesagt, mit der Zeit bekommt man das Gefühl, wo Informationen notwendig sind und wo sie gerne auch mal im Kontext verschwinden können. Und ob man das überhaupt möchte.
    • Sooooo, mein dritter Anlauf jetzt. Immer wenn ich dachte, ich hätte jetzt mal Zeit zu lesen und zu kommentieren, kam was/jemand dazwischen :/

      @Kapitel 18

      Ach gott, ich mag die zwei Burschen. Vor allem Tadashi. Der hat so schön einen an der Klatsche :D

      Etiam schrieb:

      Einige Sekunden schien er seine Ruhe gehabt zu haben, doch da zog ihm Tadashi den warmen Stoff vom Bett.
      Ehrlich: Bei mir wäre er da gestorben :D

      Etiam schrieb:

      „Können die auch mal was machen? Ich bekomm schon Hornhaut am Bauch.“
      :rofl: :rofl:

      Etiam schrieb:

      „Und wenn euch dieser Bengel mit den Eiszapfen nochmal über den Weg läuft, dann knipst ihm das Licht aus“
      Licht ausknipsen? Haben die denn Elektrizität? Müsste jetzt echt nochmal zum Anfang zurück, da zu Beginn ja schon einige Irritationen bzgl Zeitalter auftraten - falls ich dieses Detail also nicht mehr in Erinnerung habe, verzeih mir bitte :hail: Also, falls es keine Elekrizität gibt, ist das "ausknipsen" schon etwas fehl ^^ "(...), dann blast ihm seine mikrige Flamme vom Docht" oder so ähnlich. Darf ja ruhig ein dummer Spruch bleiben ^^.

      @Kapitel 19:

      Etiam schrieb:

      Immer noch lagen die zwei in guter Entfernung in einem dichten Gebüsch. Sie mussten selber genau hinsehen, um sich einen Überblick über das Fort zu verschaffen.
      Doch die funkelnden Augen des Dinori schienen sich nicht zu täuschen. Weiterhin starrten sie Daisuke an.
      Langsam bewegte Tadashi seine Hand zu Daisukes Schulter, um ihn kurz anzutippen. „Vielleicht ist das der richtige Zeitpunkt, um wegzulaufen.“
      Doch der Junge harrte nur aus, und auch seine blauen Augen fixierten den großen Banditenlord vor dem Tor.
      Was würde jetzt geschehen? Würde er seine Leute auf ihn loslassen? Würde er sich die zwei selbst vornehmen?
      Doch dann brach der Kontakt ab. Als ob nichts gewesen wäre, schaut Garr einfach weiter in der Gegend herum.
      Die Szene fand ich besonders schön. Der Böse starrte genau dahin und du lässt lange nicht wissen, ob er sie nun sieht oder nicht. Wenn auch nicht beschrieben, habe ich die Schweißperlen auf Daisukes Stirn gesehen. War eine "anspannende" Szene.

      Etiam schrieb:

      Er trug eine weiße Robe und schien nicht zu den Banditen zu gehören. Sein Gang war gebeugt und die magere Figur ließ seine Wirbelsäule kleine Hügel auf dem Stoff abzeichnen. Er gab Garr überhastig die Hand und wackelte so sehr beim Händeschütteln, dass sein dünnes braunes Haar zu tanzen begann.
      Toll! Kann mir den klapprigen Alten bildlich richtig gut vorstellen :D

      @Kapitel 20

      Etiam schrieb:

      Diesmal drehte sich Enzo nicht um, als er sagte: „Ich merke, Sie müssen sich erst noch an Chamäleon gewöhnen. Solange wir nicht entdeckt werden, kommt das einer Genehmigung gleich.
      „Aber natürlich“, murmelte Kahiko vor sich hin.
      Geile Philosophie xD. Das macht das Leben doch direkt leichter :rofl:

      ---

      Eine kleine Anmerkung noch: In formalen Gesrpächen wechselst du die Anreden. Mal "Euch/Ihr" und dann wieder "Sie/Ihnen", glaube, das wurde aber schonmal angesprochen. ;hmm: Ist mir nur in Kapitel 20 stark aufgefallen.


      ----
      The tiger and the lion may be more powerful...
      ... but the Wolf does not perform in the circus.
    • Puh, da hab ich wohl was schleifen lassen. Na dann ran ans beantworten...
      Da @Rael Erst am Anfang der Geschichte steht, hab ich hier mal alles in Spoiler gesetzt.

      @Tariq
      Spoiler anzeigen

      Tariq schrieb:

      Schön, dass wir auch einen Einblick erlangen konnten, was da für Geschäfte laufen. Bin schon gespannt, was Gazo mit den Tork vorhat.
      Der Tork wird hier an Padon geliefert. Der Typ mit der Narbe, der bei der Besprechung mit der Königin dabei war und in Tukajashi für das Amt des Bürgermeisters kandidiert.
      Gazo (missgeratener Dinori), war der Wafffenhändler, der ebenfalls bei der Königin dabei war (Mit seiner Erfindung, der Pistole)

      Freut mich aber,dass dir dieser Einblick in die Geschäfte der kirmminellen Unterwelt gefallen hat^^

      Tariq schrieb:

      Kahiko hab ich schätzen gelernt in dem Part, in dem General Venek ihn zu Hause besucht. Hier gerade wurde mein Bild vom Captain der Grenzwache in kleine Fetzen zerrissen von einem (sorry) Schnösel,
      Hab hier schon versucht das ganze etwas zu entschärfen und Kahiko mehr Kontra geben zu lassen. Aber ich denke das beste Mittel ist hier einfach abwarten. Immerhin wurde der gute Captain hier (in einer neuen Umgebung und Tätigkeit) von einem bereits eingesessenen Fremden überrascht. Aber das wird sich was legen wenn Kahiko sich eingewöhnt hat^^
      Bei Enzo muss ich dich enttäuschen. Der wird sich wohl nicht mehr all zu viel ändern.

      Ich finde es aber sehr gut auch mal zu Äußern was einem nicht gefällt. Es regt mich tatsächlich dazu an nochmal darüber nachzudenken. Kritik besteht nun mal nicht nur aus Lob. Und lernen kann ich auch noch was dabei^^
      Generell gilt aber, sobald einer meiner Chars out of Charakter wirkt, bitte sofort melden.


      @Rael
      Spoiler anzeigen

      Rael schrieb:

      frag dich immer "Braucht der Leser diese Information jetzt wirklich um den Text zu verstehen, oder kann das später kommen?"
      Ich denke, ich hatte am Anfang wirklcih einfach nur vor meine Welt zu presentieren. Sachen, wie das Mahona, werde ich glaub ich erst zu gegebeneren Zeiten einfliessen lassen und werde sie aus diesem Part hier noch streichen können.

      Rael schrieb:

      Es hat ja auch niemand behauptet, dass man aus Teil 1 nicht zwei Teile machen kann. Und das würde ich dir sogar empfehlen, denn es hätte noch einen guten Aspekt.
      Ich glaube sogar das ich das tun werde. Die ersten Kapitel sind auch länger als die späteren. Ich werde hier etwas aufsplitten aber auch neues hinzu schreiben. Ich denke mal, ich werde den ganzen Start ein bisschen umgestalten.

      Rael schrieb:

      Der Leser muss verstehen, warum er jetzt aufbricht (war für mich nicht klar
      Im ersten Kapitel wird erwähnt, dass er dies tut um seinen Vater zu befreien.

      Rael schrieb:

      wohingegen Daisuke noch recht flach wirkt.
      Auch dies soll in der überarbeitung dann beseitigt werden. Er ist ein sehr entschlossener Charakter der Stur seinen Plänen folgt. Das kommt in der Story erst viel zu spät dran. Damals erschien mir das als richtig so (Kerngedanke: man lernt ihn auf der Reise erst kennen). Aber jetzt, will ich auch, dass der Leser diretk vom ersten Kapitel weiß mit wem er es hier zu tun hat.

      Rael schrieb:

      Generell kommt der alte Magier recht herzlich rüber, wohingegen Daisuke noch recht flach wirkt. Gerade der Anfang ist deine Chance, den Prota zu erklären und so eine "Ich breche aus meiner gewohnten Umgebung aus" Szene muss auch vermitteln, warum er das tut. Weil du hier Motivation zeichnest und genau diese ist wichtig, um sein Handeln zu verstehen. Da würde ich dir empfehlen nochmal drüberzugehen und genau diese Motivation auch deutlich zu machen.
      Der genaue Plan wird nicht erwähnt das stimmt. Die Motivation allerdings ist vorhanden (Vater aus dem Gefängnis zu holen).
      Warum er das jetzt genau zu diesem Zeitpunkt macht und nicht erst morgen oder schon vor einem Jahr, wird in den anschließenden Kapiteln erklärt.

      Wird aber nach der Überarbeitung dann wahrscheinlich schon am Anfang erwähnt.

      Rael schrieb:

      Zu dem generellen Aufbau, ein direktes Feedback - du bist zu schnell. Man merkt förmlich, dass dein Held aus seiner gewohnten Umgebung raussoll. Mach langsamer.

      Rael schrieb:

      lass den Aufbruch ruhig länger dauer
      Ich hab leider ein Problem mit Anfängen. Die sind mir meist zu langweilig und so will ich diese meist schnell abklappern. Es stimmt, ich bin hier zu schnell und dadurch geht tiefe verloren. Das muss ich noch verbessern. Aber egal wie ich es gedreht und gebogen habe, mir gefiel mein Einstieg nicht. Deswegen wollte ich ihn schnell hinter mich bringen.
      Klar, das war jetzt alles sehr flott, aber meine Einleitung ist immer noch so lang, das erst nach dem 16 Kapitel oder so, alle wichtigen Charaktere (für den ersten Ark) positioniert waren. Das kombiniert mit meiner Ungeduld und dem langsamen, häppchenweise Posting hier im Forum, hat dem ganzen wohl nicht gut getan am Anfang

      Mittlerweile geht es gemächlicher voran wie ich finde.

      Rael schrieb:

      die kleinen Logiklücken schließen, die es hier und dort noch gibt
      Würde mich freuen wenn du mir die Logiklücken nennen würdest^^ Wie viele andere Schreiber, bin ich leider manschmal blind für sowas in der eigenen Geschichte^^

      Rael schrieb:

      Diese Aussage ist für den Leser, um dem zu erklären, was er für nen tollen Stein hat. Kein Mensch redet so!
      Wenn diese Information zwingend fallen soll, dann besser nicht im Dialog, sondern in Gedanken.
      Dies diente lediglich nur dem darauf folgendem Gag. Niemand würde so normal sprechen, das ist mir schon klar^^

      Rael schrieb:

      Hier sagt er, dass er nicht sein Schüler war. Aber 2 Zitate weiter unten, hat er seine Fähigkeiten bei Majiku trainiert. ?!? Was genau hat er trainiert, wenn er kein Magier ist?
      Ja, muss ich eindeutig überarbeiten. Es ist von mir unverständlcih erklärt. Hier mal die Aufklärung:
      Majiku unterrichtet Magier.
      Daisuke ist kein Magier.
      Majiku unterrichtet somit auch nicht "direkt" Daisuke. Das was er ihn lehrt ist lediglich, das was ein Vater seinen Sohn lehren würde.
      Daisuke war vorher bei einem Orden, der ganz anders kämpft als es Magier tun. Diesen "Weg" des Kampfes, folgt Daisuke weiterhin. Er trainiert nur bei (hier ist das eher Örtlich gemeint) Majiku. Der Magier selber, hat mit den Fähigkeiten die sich der Junge aneignet wenig bis garnichts zu tun.

      Rael schrieb:

      In meinem Kopf ist Daisuke irgendwie grad mal 12. Wie kann man da in einem Orden gedient haben, Erfahrung haben etc. gegen Dämonen gekämpft haben? Hier fehlen Informationen, die das Bild um Daisuke noch etwas runder machen würden.
      Darf ich fragen, was ihn n deinem Kopf als 1 Jährigen da stehen lässt? :D Das sollte ich dann gegebenenfalls ändern.

      Auch hier muss ich vielleicht nochmal besser erläutern wie das ganze gemeint war:
      Daisuke befand sich gerade noch in der Ausbildung. Er war also kein vollwertiges Mitglied, sondern Rekrut. Auch hat er selbst, noch nie einen Dämon gesehen.
      Der Orden beschäftigt sich schon sehr früh mit ihren Potentiellen Mitgliedern und ist für seinen Umgang sorgsamen Umgang mit Kindern bekannt. Da der Orden um einiges gefährlicher ist als so ne Stadtwache... und viel Glaube (statt gute Bezahlung) hier mitschwingt, muss dieser früh vermittelt werden und von Anfang an auf Loyalität getrimmt werden.

      Rael schrieb:

      Hier hatte ich Harry Potter im Kopf. So nen Perso mit nem bewegten Bild darauf XD Ka warum, kann es nicht erklären, aber für mich passt es nicht in die Welt - oder ich habs net gerafft (kann ja auch sein^^)
      Hahaha Da bist du nicht die einzige XD Aber nein es sind keine lustigen Wackelbildchen. Es ist eher ein Miniprotrait. Nichts bewegbares.
      Der Perso an sich, ist nur dazu da um langsam aber sicher die Paranoia des Königreichs Anzem zu vermitteln.

      Rael schrieb:

      So, ganz ehrlich? Hier habe ich ein großes Logikproblem.
      Man kriegt eine solche Karte / eine Art Passierschein also nur bei einer hohen Prioritätsstufe und die wollen die ihm geben, wenn er ihnen ein Wildschwein besorgt? Sei mir nicht böse, aber das nehme ich dir nicht ab.
      Auch Soldaten an einem Tor werden mit Nahrung versorgt, oder haben "Schichtdienst" verhungern müssen die sicherlich nicht.
      Ich HASSE diese Stelle. Ich kann dazu leider noch nichts sagen, da sich "vieles" im nächsten Kapitel klärt. Wenn du das gelesen hast, würde ich mich gerne nochmal über dieses Logikproblem unterhalten. Denn es steckt schon Logik dahinter. Aber meine Lösung gefällt mir selber nicht. Und von allen Lösungen (von der ganzen Geschichte mit allem drum und dran) ist das mein Hasspunkt. Wie gesagt... Anfänge wollen mir einfach nicht gelingen.

      Rael schrieb:

      Eins Vorweg. Die gesamte Szene mit den Kids war klasse.
      Danke sehr^^ Sie wurde eigentlich recht kurzfristig noch eingefügt. Und ich wusste nicht ob mir eine so "knuffige" Szene gelingt. Momentan find ich sie aber auch recht gut und freue mich, dass sie gefällt

      Rael schrieb:

      Hier machst du alles das richtig, was du in Kapitel 1 nicht gut hinbekommen hast. Du baust Weltenbau information im Text ein, aber tust es auf eine so selbstverständliche Art und Weise, dass es jeder rafft und es hängen bleibt. Sehr geil!
      Wenn ich mal so richtig drüber nachdenke, wird das auch so wie im ersten Kapitel nicht mehr vorkommen :hmm:
      Es ist zumindest gerade die einzige Stelle im Band die mir einfällt, in der der Erzähler Sachen erklärt. Im nachhinein werden solche Sachen von Personen innerhalb der Geschichte übernommen.

      Hier nochmal ein Danke für diesen Ausführlichen Kommentar^^


      @Kitsune
      Spoiler anzeigen


      Freut mich, dass dir das Kapitel an sich gefallen hat. Auch gut das sich alle Lücken anscheinend wieder geschlossen haben.

      Kitsune schrieb:

      *ermahnt sich selbst*
      Übernehmen ja vielleicht noch andere :D

      Kitsune schrieb:

      Manchmal umschreibst du Dinge, die nicht notwendig sind, da sich der Kontext auch gerne aus den gesprochenen Worten ergeben (bspw. wenn der General beschwichtigt), aber das sind keine Fehler an sich. Wie bereits gesagt, mit der Zeit bekommt man das Gefühl, wo Informationen notwendig sind und wo sie gerne auch mal im Kontext verschwinden können. Und ob man das überhaupt möchte.
      Ich weiß auch woran das liegt. Weil ich nicht immer schreiben will:
      , sagte Venek
      oder andere gleiche Endungen. Ich versuche dann Dialoge neu einzuleiten oder so und verfalle dann leider manchmal in das Muster. Das ist dann natürlich doppelt gemoppelt. Auch blöd. Aber ich finde es momentan noch schwer, gerade bei langen Passagen, die Dialoge aufrecht zu erhalten ohne das sie monoton wirken.

      Für Tipps bin ich also gerne zu haben^^
      Danke auf jeden Fall fürs drüber schauen.


      @Ruka
      Spoiler anzeigen

      Ruka schrieb:

      Ehrlich: Bei mir wäre er da gestorben
      Hahaha XD

      Ruka schrieb:

      Licht ausknipsen? Haben die denn Elektrizität? Müsste jetzt echt nochmal zum Anfang zurück, da zu Beginn ja schon einige Irritationen bzgl Zeitalter auftraten - falls ich dieses Detail also nicht mehr in Erinnerung habe, verzeih mir bitte Also, falls es keine Elekrizität gibt, ist das "ausknipsen" schon etwas fehl "(...), dann blast ihm seine mikrige Flamme vom Docht" oder so ähnlich. Darf ja ruhig ein dummer Spruch bleiben ^^.
      Oh mein Gott... Als ich das gelesen habe... Wait a second ... ... ... JA STIMMT.
      Daran hab ihc gar nicht gedacht XD Die Metapher macht so natürlich überhaupt keinen Sinn. :dash:
      BLIND
      Ich denke mal ich werde es in ein "[...] dann pustet ihm das Licht aus" umändern.

      Gut aufgepasst.

      Ruka schrieb:

      Die Szene fand ich besonders schön. Der Böse starrte genau dahin und du lässt lange nicht wissen, ob er sie nun sieht oder nicht. Wenn auch nicht beschrieben, habe ich die Schweißperlen auf Daisukes Stirn gesehen. War eine "anspannende" Szene.
      Hat auch Spaß gemacht die Szene zu schreiben^^
      Außerdem, wollte den Cliffhanger des letzten Parts nicht einfach mit einem Satz abwatschen. Ich ahsse sowas.

      Ruka schrieb:

      Geile Philosophie xD. Das macht das Leben doch direkt leichter
      Stimmt wohl. Er sollte sich mit diesem Gedanken mal mit Tadashi austauschen. Auch wenn der eine für und der andere gegen die Justiz handelt, denke ich sie würden schon auf einen Nenner kommen was das angeht :D

      Ruka schrieb:

      Eine kleine Anmerkung noch: In formalen Gesrpächen wechselst du die Anreden. Mal "Euch/Ihr" und dann wieder "Sie/Ihnen", glaube, das wurde aber schonmal angesprochen. ;hmm: Ist mir nur in Kapitel 20 stark aufgefallen.
      Ja... meine Achillessehne. Das ist etwas blöd ja. Ich hatte vor, das die beiden sich mit "Sie" ansprechen. Der General ebenfalls. Allerdings, da er höher im Rang steht, reden ihn die beiden mit "Euch" an. Da muss ich nochmal drüber gehen. Ich versteh nicht warum aber mein gehirn findet das gar nicht verwirrend. Und ich höre da auch klangtechnisch keinen Fehler raus. Das macht es umso schwerer für mich die richtigen Anreden zu benutzen :( Aber das wird schon noch.


      So, nochmal ein Danke an alle.
      Die Kommis kamen doch alle recht zügig hintereinander. Aber jetzt sind alle abgearbeitet. Euch noch einen schönen Feiertag^^
    • Etiam schrieb:

      Der genaue Plan wird nicht erwähnt das stimmt. Die Motivation allerdings ist vorhanden (Vater aus dem Gefängnis zu holen).
      Ja, aber dann würde ich die Motivation noch ein bissl verstärken. Hast recht, es stand da, aber es war nicht deutlich genug. :)

      Etiam schrieb:

      Ich hab leider ein Problem mit Anfängen. Die sind mir meist zu langweilig und so will ich diese meist schnell abklappern. Es stimmt, ich bin hier zu schnell und dadurch geht tiefe verloren. Das muss ich noch verbessern. Aber egal wie ich es gedreht und gebogen habe, mir gefiel mein Einstieg nicht. Deswegen wollte ich ihn schnell hinter mich bringen.
      Ach da mach dir mal keine Sorgen. Da biste in bester Gesellschaft.
      Mein erstes Kapitel hier im Forum war um längen schlechter als deines. Ich habe nen Gauklerzug beschrieben, und war der Meinung ich müsste dem Leser alles erklären. Inklusive der Anzahl der Wage und Tiere sowie die ganze Hintergrundgeschichte dieses Gauklerzugs. 2 Kapitel später war meine Prota plötzlich auf dem Weg iwo hin ohne Sinn und Verstand (Aber Hauptsache der Leser wusste, wieviele Ochsen da mitreisen - Facepalm xD ) Mein Anfang ist immernoch scheisse (auch nach x mal neuschreiben), ich kenne also dein Problem sehr gut.

      Etiam schrieb:

      Würde mich freuen wenn du mir die Logiklücken nennen würdest^^ Wie viele andere Schreiber, bin ich leider manschmal blind für sowas in der eigenen Geschichte^^
      Ich habe die eigentlich soweit alle zitiert. Die Ausbildungssache, die Vatersache, Die "Karten Sachen"...

      Etiam schrieb:

      Darf ich fragen, was ihn n deinem Kopf als 1 Jährigen da stehen lässt? Das sollte ich dann gegebenenfalls ändern.
      Keine Ahnung, es war irgendwo ein Satz. (Finde den grad nicht) Da stand, dass er seit 12Jahren oder so sein Ziehvater ist. Das ist hängen geblieben.

      Etiam schrieb:

      Ich HASSE diese Stelle. Ich kann dazu leider noch nichts sagen, da sich "vieles" im nächsten Kapitel klärt. Wenn du das gelesen hast, würde ich mich gerne nochmal über dieses Logikproblem unterhalten. Denn es steckt schon Logik dahinter. Aber meine Lösung gefällt mir selber nicht. Und von allen Lösungen (von der ganzen Geschichte mit allem drum und dran) ist das mein Hasspunkt. Wie gesagt... Anfänge wollen mir einfach nicht gelingen.
      Ich les mal weiter und vl. fällt mir ja was nettes ein, das die helfen kann :) Mal sehen.

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Magische Welten Band 1, Gerechtigkeit

      Banditen-Ark

      Kapitel 21, früher Winter


      Spoiler anzeigen


      Münzland,
      Auf dem Weg zum Torkwald über den Fluss Tiru.

      Nachdem Daisuke und Tadashi den Himas von ihrer Entdeckung im Wald erzählt hatten, waren diese sofort bereit den beiden ein Boot bereitzustellen. Mit Paddeln bestückt machten sich die beiden also daran zurück ans andere Ufer zu gelangen. Laut Tadashi sollte der Torkwald sich bis zum Tiru erstrecken. Dort wollten sie anlegen.

      „Glaubst du, wir finden Garr am Ufer des Torkwaldes?“, fragte der Dieb, der mittlerweile das Paddeln übernommen hatte.
      „Keine Ahnung. Ich frage mich echt, wie sie sein Boot verstecken wollen. Kann mir nicht vorstellen, dass er mit so einem kleinen Boot wie dem unseren über den Fluss segelt.“
      „Stimmt, dafür ist der Typ auch viel zu fett. Was machen wir, wenn wir das Versteck finden sollten? Ich meine, wir haben schließlich nur einen von meiner Sorte dabei … Kann mir nicht vorstellen, dass das reicht.“
      Daisuke überlegte kurz und kaute dabei auf seiner Unterlippe. „In der Tat eine sehr gute Frage. Zuerst dachte ich mir, dass wir den Standort ihres Lagers an die Wachen hier im Münzland weitergeben. Aber die Himas baten mich um Diskretion. Sie befürchten, dass vielleicht auch einige der wenigen Wachen Sirans, die hier im Münzland patrouillieren, von Padon bezahlt werden. Sollte dem so sein, wäre es natürlich fatal, wenn wir ihnen unsere Entdeckung präsentieren.“
      Tadashi legte die Ruder kurz zur Seite und beugte sich etwas nach vorn zu seinem Partner. „Padon hat Einfluss, daran gibt es nichts zu rütteln. Und gerade hier in den Gebieten, die zu Siran gehören, könnte jeder von ihm geschmiert sein. Wer weiß schon, wie viel er wirklich kontrolliert.“
      Daisuke verschränkte die Arme vor der Brust und musterte seinen Kollegen. „Du scheinst viel über Siran zu wissen. Sagtest du nicht, dass du damals in der Hauptstadt Kiridu warst, als der Rabe hingerichtet werden sollte? Wie kam es dazu? Bist du etwa dort groß geworden?“
      Tadashi schloss die Augen und begann zu grinsen. „Ertappt. Ich wurde nicht weit weg von Kiridu geboren. Der schönsten Stadt der Welt. Doch seit dem letzten Brüderkrieg von vor zwanzig Jahren und dem Tod des Alt-Königs befindet das Königreich politisch in der Schwebe. Wie du vielleicht weißt, ist Regentin Aiu nur eine Marionette. Den wahren Herrscher über Siran bildet ein kleiner Rat. Er besteht aus den Reichen und Adligen des Landes. Nicht, dass Aiu nichts zu sagen hätte. Die Prinzessin der Arasi ist immer noch in der Lage, Gesetze zu erlassen und Befehle zu erteilen. Gleichwohl ist der Rat von Kiridu wohl nicht darauf aus, Zillest, die Arasische Krone, zu verärgern. Wenn man ein bisschen Ahnung hat, merkt man schnell, wer ganz oben sitzt. Kein Bürger von Siran kann mir weismachen wollen, dass sie nicht insgeheim abhängig von den Arasi sind. Schon allein die Umbenennung der Hauptstadt … Kiridu … Es ist ein Arasisches Wort. Es bedeutet Diadem. Diese arroganten Strippenzieher benennen die Städte in ihrem Königreich immer nach Kopfbedeckungen. Und Padon hat einen guten Ruf am Hofe der Arasi. Kein Wunder, dass er immer höher und höher im Rat von Kiridu steigt.“ Als Tadashi schließlich die Augen öffnete, merkte er, wie Daisuke der Mund offenstand. „Was ist?“
      Der Junge schüttelte kurz den Kopf und fand dann wieder zu sich. „Ich wusste gar nicht, dass du dich so gut in der Politik und dem Weltgeschehen rund um Siran und den Arasi auskennst. Du kannst sogar ein bisschen Arasisch.“
      Ein bisschen eingeschnappt zog Tadashi den Kopf zurück. „Na, ich bin doch nicht blöd. Immerhin bin ich in diesem Königreich aufgewachsen. Gut, dazu kam vielleicht, dass meine Eltern wollten, dass wir sowas wissen. Vielleicht wollten sie, dass ich irgendwann mal selbst zu den Mächtigen gehöre.“
      „Ich dachte, euch wird in Siran von Geburt an eine Bestimmung zugewiesen.“ Daisuke übernahm nun die Ruder und paddelte weiter.
      „Ne, ganz so schlimm ist es nicht. Nach deinem vierzehnten Winter wird dir von dem Rat eine Berufung empfohlen. Meist etwas, das nach der Meinung der Oberen in ein paar Jahren wichtig sein könnte für das Königreich. Gehst du dieser Empfehlung nach, so musst du weniger Steuern abdrücken“, erklärte ihm Tadashi.
      „Ich glaube kaum, dass sie dir empfohlen haben Söldner zu werden“, grinste Daisuke.
      Der Dieb lachte kurz. „Nein, so war es nicht. Meine Empfehlung war … Barbier … Kannst du dir das vorstellen? Ich als Barbier?“
      Daisuke schmunzelte kurz, während Tadashi an seinen eigenen Haaren zog.
      „Aber dir merkt man auch an, dass du aus Anzem bist.“
      „Echt? Woran denn?“, wollte Daisuke den Grund wissen.
      „Klar. Du erfüllst alle Vorurteile perfekt. Du hast keine Ahnung von der Außenwelt. Du wusstest nicht mal, was ein Tork ist, oder hattest auch nur irgendeine Ahnung von den Problemen in Tukajashi. Ach, ihr seid schon ein komisches Volk. Ihr wollt frei sein und euch von Siran abgrenzen. Unser System mit der Empfehlung des Rates würde bei euch gar nicht aufgehen. Es würde eure Unabhängigkeit einschränken. Und doch igelt ihr euch immer mehr ein. Große Mauern, Passierscheine und Ausweise. Man muss sagen, ihr seid schon ein bisschen paranoid.“
      „Mmh, stimmt schon.“ Daisuke schaute verträumt ins Wasser und betrachtete sein verschwommenes Spiegelbild im Fluss. „Die Menschen in Anzem lieben die Freiheit … und doch setzen sich so wenige dafür ein.“
      „Apropos Einsatz, zeig mal welchen. Es ist nicht mehr weit bis zum Ufer.“
      Die Worte des Diebes ignorierend, blickte Daisuke weiterhin ins Wasser. Irgendwas stimmte nicht. Genauer schaute er sich die Spiegelung im Wasser an und kniff die Augen dabei zusammen. Ein Schauer lief ihm über den Rücken, als er merkte, dass es gar nicht sein Gesicht war, das ih dort entgegenstarrte. Vor Schreck schnellte Daisuke nach oben und aus dem Wasser schossen plötzlich kleine Eiszapfen. Haarscharf verfehlten sie Daisukes Auge und flogen nach oben in die Luft. Als der Junge nach hinten zurück aufs Boot fiel, sah er, wie die Splitter aus Eis auf ihn hinunter rasten. Schnell zog er sein Schwert und wehrte die frostigen Nadeln ab.
      „Was war das?“, schrie Tadashi, der sich mittlerweile aufgerichtet hatte. Eine unangenehme Stille bereitete sich aus und in der Zwischenzeit stand auch Daisuke wieder auf den Beinen. Allerdings nicht für lange, denn das Boot schoss auf einmal ruckartig in die Höhe. Ein kleiner Eisberg der aus dem Fluss kam, verfrachtete das Boot auf dessen zwei Mann hohe Spitze. Schließlich begann der gefrorene Koloss sich in der Mitte zu teilen, und das Boot krachte in den immer breiter werdenden Spalt hinein, bis es fast wieder auf Höhe des Wasserspiegels war. Unfähig, sich zwischen den zwei Hälften des Eisberges zu bewegen. Daisuke und Tadashi lagen beide auf dem Boden des Schiffes und sammelten erst mal wieder ihre Waffen auf, als eine Hand aus dem Wasser kam und den Bug des Bootes erfasste. Mit einem Ruck sprang ein Junge aus dem Fluss und landete auf dem Boot. Seine Haare waren blau gefärbt. An seinen Augenbrauen erkannte man aber, dass sie eigentlich blond sein mussten. Über sein rechtes Auge verlief eine ebenfalls blaue Markierung, vielleicht ein Tattoo. Er war noch jung und etwas kleiner als die beiden, die sich gerade wieder aufrichteten.
      Daisuke erblickte den Jungen als erstes. „Der Magier aus dem Torkwald … Was willst du von uns?“ Bei genauerem Hinsehen erkannte Daisuke, dass der junge Magier wohl seit Tagen nicht mehr geschlafen haben musste. Große Augenringe untermalten seine blutunterlaufenen Augen. Auch das Stehen schien ihm schwerzufallen. Dennoch sammelte er genug Kraft, um aus dem Wasser erneut kleine Eiszapfen auf Daisuke schießen zu lassen. Mit einer ruckartigen Bewegung der Arme fanden die kalten Nägel ihren Weg. Rasch zog Tadashi seinen Partner zur Seite und die Geschosse flogen ins Leere. Mit einem Tritt gegen eine der Eiswände neben dem Boot holte der Messerjongleur Schwung und sprang auf den Magier zu, als eine eisige Säule ausderselben Wand schoss und ihn an der gegenüberliegenden fixierte. Tadashi wurde so stark gegen die Hälfte des Berges gedrückt, dass er sich nicht allein zu befreien vermochte. Und wieder fixierte der Magier Daisuke, welcher sich nun langsam sicher war, dass er das Ziel dieses Angriffes war. Er wusste nur noch nicht, warum. Mit dem Schwert in der Hand schaffte er es, den nächsten zwei unterkühlten Geschossen auszuweichen und die frostige Blockade von Tadashi zu zerschmettern. Während der Dieb zu Boden sank, stürmte Daisuke weiter auf den Zaubernden zu. Die beiden Handflächen des Jungen waren nun auf ihn gerichtet und jegliches Eis, dass auf dem Boot zwischen den beiden lag, wurde nun in Form von Pulverschnee in Daisukes Richtung gewirbelt. Zu spät hob er seine Hände schützend vors Gesicht, so dass ihm große Mengen in die Augen flogen. Halbblind taumelte er auf dem Boot, als er ebenfalls seine Handfläche in die vermutete Richtung des Magiers hielt.
      „Das kann ich auch, Lichtblitz!“
      Das grelle Licht, das daraufhin Daisukes Handfläche verließ, durchbrach den kleinen Schneeschauer und blendete den Magier komplett. Er wankte zurück und drohte vom Boot zu fallen, als Tadashi von der Seite angehechtet kam und ihn mit zu Boden riss. Etwas außer Atem versuchte der Dieb den geblendeten Magier so gut es ging festzuhalten. Eine Zeitlang versuchte sich der junge Zauberer von dem Gewicht des älteren zu befreien, musste jedoch einsehen, dass er keinen Erfolg damit hätte.
      So langsam konnte auch Daisuke wieder sehen. Noch immer rieb er sich die roten Augen und kam langsam auf die beiden zu.
    • Kapitel 17

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      Das Geräusch kam wieder und genau in dem Moment, fing Tadashi an laut zu schnarchen.
      ~
      Mit den nackten Füßen huschte er über die Holzdielen schnell zur Zimmertür [...] Huschen impliziert bereits, dass es schnell ist und nicht in langsamem Trott.
      ~
      Unten war es stockdüster und die Empfangsdame schlief bestimmt tief und fest, dachte sich Daisuke.
      ~
      Langsam schlich er an die Zimmertür zu seiner Rechten.
      ~
      Das Zimmer glich dem ihrigen.
      ~
      Vom Boden waren jeweils nur wenige beleuchtete Zentimeter vor einem vergönnt gewesen.
      ~
      Selbst, in schwarze Kleider gehüllt, [...]
      ~
      „Was machen Sie schon hier? […]“
      ~
      Den Blick zu Boden gerichtet, meinte er nun doch eine Bewegung des Kuro vor sich zu vernehmen. [Erscheint mir für eine Bewegung das falsche Wort. Man kann Schritte/Geräusche vernehmen, aber eine Bewegung kann man eher wahrnehmen.]
      ~
      Die Tür, die vorher noch zur Lobby geführt hatte, gewährte nun den Einblick in eine kleine Zelle.
      ~
      Daisuke krabbelte langsam näher und konnte schließlich seinen, an die Wand geketteten, Vater sehen. Sein Kopf hing schon fast leblos herunter und seine langen schwarzen Haare machten es unmöglich für Daisuke, das Gesicht zu sehen. Aber er konnte sehen, wie die Tränen auf den harten Gefängnisboden [Hier komm ich mit der Umschreibung nicht ganz zurecht. Was ist für dich ein „harter Gefängnisboden“?] tropften.
      ~
      Zielstrebig näherte er sich der Kuro und hielt ihr die Spitze seiner Klinge entgegen. Mit seiner anderen Hand wischte er sich seine verschwitzten Haare aus der Stirn und konnte sehen, dass die Frau vor ihm ihn nur gelangweilt anstarrte. Wütend darüber schrie er ihr ins Gesicht. „Rede!“
      Und dann begann sie sich zu bewegen. Ihr Erscheinungsbild waberte und bebte. [Du hast bereits davor geschrieben, dass es sich zu bewegen beginnt. Da kannst du die Dopplung mit "begann" also streichen.] Langsam wurde ihre Gestalt immer größer und verlor an Kontur. Starke Kopfschmerzen kamen in Daisuke auf, und er ließ das Schwert fallen, um sich mit beiden Händen den Kopf zu halten. Als er wieder nach vorne schaute, war die seltsame Transformation abgeschlossen. Ein schwarzer Schatten hatte sich vor ihm aufgebaut.
      ~
      Angestrengt, nutzte Daisuke alle Konzentration, um dem Wesen nicht in die Augen zu sehen.
      ~
      Und dann, ertönte ein Flüstern durch den mittlerweile grenzenlosen Raum.
      ~
      Die drohende Dunkelheit beugte sich nun komplett über ihn und drohte ihn wie einen Tsunami zu überrollen, als es das letzte Wort flüsterte.
      ~
      Tadashi schlief noch immer, bemerkte Daisuke.

      Paar Anmerkungen wie immer im Spoiler. Kapitel 17 war von den Beschreibungen her sehr angenehm zu lesen, weitestgehend auch flüssig. Hier und da sind deine Sätze sich noch zu ähnlich in ihrer Struktur, was einen etwas eintönigen Lesefluss hervorruft, aber das ist die Ausnahme. Wenn ich im nächsten Kapitel wieder über so eine Stelle stolpere, dann gebe ich dir konkrete Beispiele.
      Was mir jedenfalls sehr gefallen hat, war Daisukes Beklemmung, seine Gefühle, die auch ankamen und nicht bloße Aufzählung waren. Gerne mehr in der Art.
      Inhaltlich war es auch ein interessantes Kapitel, da es einige Fragen aufwirft. Dieses wabernde Ding ist irgendwo spannend. Ausgeburt von Daisukes Fantasie oder etwas anderes? Wie viel Realität steckt dahinter? Hm, hm, hm. Traum oder doch kein Traum?

      Kapitel 18

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      Einige Sekunden schien er seine Ruhe gehabt zu haben, doch da zog ihm Tadashi den warmen Stoff vom Bett.
      ~
      Er machte die paar Schritte dorthin und blieb vor der roten Holztür stehen. Er legte seine Hand auf die Türklinke und dachte an den ersten Moment in seinem Traum, als er das Zimmer betreten hatte.

      [Beispiel für Sätze, die sich aufeinander zu sehr in ihrer Struktur ähneln und zumindest mich als Leser kurz ins Stocken bringen. Es ist mehr eine Empfehlung als eine Tatsache, die unbedingt von dir hier an dieser Stelle oder auch allgemein geändert werden muss. Du hast schon viel Varianz in deinen Sätzen. Ich möchte dich nicht schlecht machen. :)
      Vorschlag:
      […] und blieb vor der roten Holztür stehen, bevor er die Hand auf die Türklinke legte. Augenblicklich dachte er an den ersten Moment in seinem Traum, als er das Zimmer betreten hatte.
      Keine Glanzleistung, aber vielleicht wird deutlich, was ich meinte.]

      ~
      „Na, wie gehen wir denn jetzt vor?“, wollte Tadashi nun aber endlich wissen.
      ~
      Als Hobbyentwender,, zog er es eh vor, im Schatten zu arbeiten.
      ~
      Einer der beiden Ganoven war ziemlich betrunken und so vernahm man sein lautes Grölen noch mehrere Meter entfernt war.
      ~
      Daisuke fand als Erster die Worte.
      ~
      „Oh Mann, dass wäre gar nicht gut“, stellte der Dieb fest.
      ~
      Es war dasselbe, dass er damals am Grenztor auf dem Steckbrief gesehen hatte. Vor ihnen stand Garr Funkelauge. Nun ergab auch sein Name Sinn. Die gelbe Iriden des Banditenlords, leuchteten wie die blitzenden Augen einer Katze.

      So, so, da schleichen sie also den Banditen hinterher. Und wer ist vor Ort? Ui, ui, das könnte bös ins Auge gehen. Hö. Ins Auge gehen …
      … Sorry, hab mich wieder eingekriegt. Wo war ich?
      Daisukes Trägheit am Morgen hat mich derbe an meinen Freund erinnert. Den muss man morgens auch aus dem Bett treten. Ich leide mit Tadashi.
      Da wir gerade von Tadashi sprechen: Mittlerweile mag ich den Deppen. Er und Daisuke könnten hier und da auch als Komikerduo auftreten. Das ist überhaupt die Idee. So kommt Daisuke ehrlich an Geld. Mehr oder weniger. xD‘
      Die anderen Kapitel dann das nächste Mal. :)
    • Hi @Kitsune

      Kitsune schrieb:

      harten Gefängnisboden [Hier komm ich mit der Umschreibung nicht ganz zurecht. Was ist für dich ein „harter Gefängnisboden“?]
      Hiermit wollte ich nur den Unterschied zwischen dem "normalen" Boden im Zimmer hin zum grauen, kalten Boden in der Zelle beschreiben. Setze mich da nochmal dran, dass es klarer wird.

      Kitsune schrieb:

      Hier und da sind deine Sätze sich noch zu ähnlich in ihrer Struktur, was einen etwas eintönigen Lesefluss hervorruft, aber das ist die Ausnahme. Wenn ich im nächsten Kapitel wieder über so eine Stelle stolpere, dann gebe ich dir konkrete Beispiele.
      Interessant. Genau das gleiche ist mir vor 2-3 Kapiteln auch aufgefallen. Ich hab mal wieder ein paar Kapitel revue gelesen und dann fiel es mir auf.

      Kitsune schrieb:

      Inhaltlich war es auch ein interessantes Kapitel, da es einige Fragen aufwirft. Dieses wabernde Ding ist irgendwo spannend. Ausgeburt von Daisukes Fantasie oder etwas anderes? Wie viel Realität steckt dahinter? Hm, hm, hm. Traum oder doch kein Traum?
      Schön zu hören, dass ich dir etwas Spannung liefern konnte^^ Ich hoffe, du verzeihst mir, wenn ich auf das Thema erst wieder in späteren Kapiteln aufnehme... ^^

      Kitsune schrieb:

      [Beispiel für Sätze, die sich aufeinander zu sehr in ihrer Struktur ähneln und zumindest mich als Leser kurz ins Stocken bringen. Es ist mehr eine Empfehlung als eine Tatsache, die unbedingt von dir hier an dieser Stelle oder auch allgemein geändert werden muss. Du hast schon viel Varianz in deinen Sätzen. Ich möchte dich nicht schlecht machen.
      Vorschlag:
      […] und blieb vor der roten Holztür stehen, bevor er die Hand auf die Türklinke legte. Augenblicklich dachte er an den ersten Moment in seinem Traum, als er das Zimmer betreten hatte.
      Keine Glanzleistung, aber vielleicht wird deutlich, was ich meinte.]
      Das klingt auf jeden Fall besser wie vorher. Es hat halt doch was monoton aufzählendes an sich. Ich glaube es liegt an den kurzen Sätzen... Dann beginnen noch beide mit "Er". Nicht gut gewählt.


      Kitsune schrieb:

      So, so, da schleichen sie also den Banditen hinterher. Und wer ist vor Ort? Ui, ui, das könnte bös ins Auge gehen. Hö. Ins Auge gehen …
      … Sorry, hab mich wieder eingekriegt. Wo war ich?
      XD

      Kitsune schrieb:

      Da wir gerade von Tadashi sprechen: Mittlerweile mag ich den Deppen.
      Das freut mich zu hören. Er hatte ja seine Startschwierigkeiten.

      Komikerduo? So humoristisch bin ich doch noch gar nicht ran gegangen^^ Warte, wenn die beiden sich erst mal richtig kennen...
    • Bevor ich zu den restlichen Kapiteln komme:

      Spoiler anzeigen

      Etiam schrieb:

      Das klingt auf jeden Fall besser wie vorher. Es hat halt doch was monoton aufzählendes an sich. Ich glaube es liegt an den kurzen Sätzen... Dann beginnen noch beide mit "Er". Nicht gut gewählt.
      Es liegt auch daran, dass du beide Male die Satzglieder mit „und“ verbindest – und diese vom Prinzip her (fast) gleichrangige Hauptsätze sind. Manchmal ist es weniger schlimm, wenn zwei Sätze hintereinander mit einem Subjekt beginnen, weil es anders zu konstruiert klänge. Hier bietet sich aber eine andere Wahl an, ja.


      Kapitel 19

      Spoiler anzeigen

      Etiam schrieb:

      „Unmöglich!“, dachte Daisuke, dessen Herz es immer noch nicht wagte weiterzuschlagen.
      ~
      Sie mussten selbst genau hinsehen, um sich einen Überblick über das Fort zu verschaffen.
      ~
      Als ob nichts gewesen wäre, schaute Garr einfach weiter in der Gegend herum.
      ~
      Nun kam eine zweite Person aus dem Fort, und erst jetzt wandten sich Garrs Blicke von dem waldigen Umfeld ab und starrten auf den dürren Mann herunter.
      ~
      Der Arzt lächelte den großen Dinori an […] [Wieso plötzlich Arzt? Wurde das vorher aus irgendetwas deutlich? Hab ich was überlesen? *kratzt sich am Kopf*]
      ~
      „Und jeder einzelne bedarf einer besonderen Fürsorge“, sagte das Gerippe, so sanft, wie es konnte.
      ~
      Und ist es nicht so, dass wir alle von diesem wunderschönen Geschäft profitieren?“ [Oder: … aus diesem wunderschönen Geschäft Profit schlagen …]
      ~
      „So würde ich aber nicht mit ihm reden, wenn Sie seine Waffen kaufen wollen.“ [Oder: … Ihr seine Waffen kaufen wollt.]


      Dieses Kapitel war wieder wesentlich angenehmer geschrieben, ich bin zumindest über nichts gestolpert, bis auf das, was ich im Spoiler angemerkt habe – und das war eher inhaltlich.
      Dieser Arzt ist so kriecherisch. Ich mag solche Typen nicht, da steckt immer mehr dahinter. Wuäh. Seine Beschreibung(en) waren auf jeden Fall super. Ich hatte richtige Bilder vor Augen. Mehr als ich wollte. xD
      Da fühlen sich die Jungs ja mehr als bestätigt. Daisuke ist ganz schön kühn, dem großen Banditen nun folgen zu wollen – zwar mit etwas Abstand, aber immerhin. Aber was ist jetzt mit dem Banditenproblem vor Ort, um dass sie sich kümmern sollten? Oder hecheln die ihrem Anführer hinterher? Hm, mal schauen. Ich lass mich überraschen. *liest weiter*

      Kapitel 20

      Spoiler anzeigen

      Etiam schrieb:

      Chamäleon [Ich hab mich bei Kapitel 16 dazu nicht geäußert, aber da du es jetzt so schreibst, sag ich doch noch etwas. Dort hast du nämlich jedes Mal Chameleon geschrieben. Wollte ich schon ankreiden und fragen, ob das so gewollt ist, bis ich an die englische Schreibweise dachte … Worauf ich eigentlich hinausmöchte: Achte da bei der Überarbeitung drauf. :)]
      ~
      […] das bis auf einen einfachen Holzstuhl und einen genauso hölzernen Tisch komplett leer stand.
      ~
      Der Captain stellte sich an das breite Fenster hinter dem klapprigen Stuhl […]
      ~
      Sowohl Hemd als auch Weste waren bis obenhin zugeknöpft, die Haare ordentlich zur Seite gekämmt.
      ~
      Der Mann verbeugte sich nach dieser Vorstellung kurz.
      ~
      Kahiko beugte sich darüber und konnte einen Namen lesen: ‚Saki Etuhane‘.
      ~
      „Und wie kommen Sie auf diesen Verdacht?“, wollte Kahiko wissen.
      ~
      Deswegen haben wir zuerst die Verantwortlichen an der Grenze genauer durchleuchtet.

      [Nebenbei kurz erwähnt: Du springst hier und da wieder mit den Anredeformen Sie/Ihr. Schau da noch einmal drüber, nicht nur in diesem Kapitel.]
      ~
      Und ich würde nur zu gerne wissen, an wen sie weiterverkauft werden.
      ~
      Kahiko räusperte sich erst mal und ordnete die Informationen, die er eben bekommen hatte.
      ~
      „Und das reicht Chamäleon schon, um jemanden als Verräter abzustempeln?“
      ~
      […] dass es einer Ihrer Männer ist und Sie ihn in Schutz nehmen wollen.
      ~
      Haben Sie nicht gerade den Gedanken geäußert, dass er ein Spion sein könnte? Das klingt nicht, als beobachteten Sie diese Sache neutral. Anders als Sie, sehe ich hier nämlich keine Beweise, dass er ein Maulwurf oder dergleichen sein könnte.“
      ~
      Und wenn es Ihnen besser geht, dürfen Sie auch gerne Beweise dagegen finden.
      ~
      Überrascht von diesem schnellen Aufbruch, eilte Kahiko dem kleinen Mann hinterher und lauschte ihm weiter. Ihre Schritte hallten über den Marmorboden, als sie in durch den Flur schritten.
      ~
      Enzo machte so schnell eine Kehrtwende, dass Kahiko fast in ihn hineingelaufen wäre, als er sich zu ihm umdrehte. [Ist eigentlich selbsterklärend.]


      Enzo ist genial. xD Ich weiß nicht, warum, aber irgendwie hab ich den zugeknöpften (hö, danke @Tariq für die Bilder im Kopf) Kerl in mein Herz geschlossen. Der ist so von oben herab, dass ich mich schon freue, wenn er in ein Fettnäpfchen tritt. Muss Tariq allerdings recht geben, dass ich mich auch frage, wie lang Kahiko sich die Behandlung gefallen lässt. Nur, weil er neu in dieser Runde ist, heißt das nicht, dass er ein Dümmling ist, zumal er so nie herüberkam. Oder so. Abwarten.

      Endspurt:

      Kapitel 21

      Spoiler anzeigen

      Etiam schrieb:


      […] waren diese sofort bereit, den beiden ein Boot bereitzustellen. Mit Paddeln bestückt machten sich die beiden also daran, zurück ans andere Ufer zu gelangen.
      ~
      Daisuke übernahm nun die Ruder und paddelte weiter. [Kurze Anmerkung, weil es gerade wieder auffällt: Mit Rudern rudert man, mit einem Paddel paddelt man. Das sind zwei unterschiedliche Dinge. :)]
      ~
      „Ich glaube kaum, dass sie dir empfohlen haben, Söldner zu werden“, grinste Daisuke.
      ~
      Er schaute sich die Spiegelung im Wasser genauer an und kniff die Augen dabei zusammen. Ein Schauer lief ihm über den Rücken, als er merkte, dass es gar nicht sein Gesicht war, das ihm dort entgegenstarrte.
      ~
      Eine unangenehme Stille bereitete sich aus […]
      ~
      Ein kleiner Eisberg, der aus dem Fluss kam […]
      ~
      Daisuke und Tadashi lagen beide auf dem Boden des Schiffes und sammelten erst mal wieder ihre Waffen auf, als eine Hand aus dem Wasser kam und den Bug des Bootes erfasste.
      ~
      […] als eine eisige Säule aus derselben Wand schoss und ihn an der gegenüberliegenden fixierte.
      ~
      […] und jegliches Eis, dass auf dem Boot zwischen den beiden lag […]


      Du machst es aber spannend. Der Wechsel von der ruhigen (und informativen) Unterhaltung hin zur Action mit dem plötzlich auftauchenden Jungen (ich hab jetzt 'nen supertalentierten zehnjährigen Zwutsch vor Auge) ist dir gut gelungen.
      Bei Tadashis Redeschwall blieb mir auch der Mund offen. xD‘ Aber eher, weil ich mich fragte, ob der zwischendurch auch geatmet hat.
      Wobei ich ein bisschen Probleme hatte, war mir vorzustellen, wie sie gegen Ende auf diesem „künstlichen“ Eisberg kämpften. Aber das ist ein allgemeines Problem von mir. .-.
      So, aufgeholt. Puh.
    • Neu

      So dann geh ich auch mal wieder ans Aufholen:
      Spoiler anzeigen

      Etiam schrieb:

      Es war stockdunkel … konnte das überhaupt sein? Alle Zimmer hier im Hotel schienen gleich zu sein. Also gab es ein Fenster … und es schien der Vollmond.
      Ich würde das rote ins Präsens verfrachten. Ich nehme an, da dieser Satz kursiv war, sind das Daisukes Gedanken und die Zimmer sind ja noch immer alle gleich genauso wie es womöglich immer noch ein Fesnter gibt.

      Etiam schrieb:

      meinte Tadashi nur, während er Daisuke Platz machte, der anscheinend mit der Empfangsdame reden wollte.
      Das "anscheinend" ist eventuell etwas überflüssig, da er ja tatsächlich zur Empfangsdame geht.

      Etiam schrieb:

      Bei genauerem Betrachten fiel auf, die Kutsche war eher eine große Box aus Holz und Stahl.
      Das klingt irgendwie seltsam, finde ich. Ich würde die Kutsche vielleicht von Anfang an als Käfig bezeichnen, denn der Unterschied sollte auch auf die Entfernung relativ offensichtlich sein :hmm:

      Ansonsten hab ich leider gerade nicht so viel Zeit und muss gleich los. Aber die beiden Teile haben mir gut gefallen. Vor allem da dein Schreibstil mittlerweile an einigen Stellen ziemlich ironisch wirkt. Das ist mir zu Beginn der Geschichte nirgens aufgefallen, doch wie gesagt, es passt wunderbar. :)
      "Vem har trampat mina svampar ner?!"
    • Neu

      Kitsune schrieb:

      Es liegt auch daran, dass du beide Male die Satzglieder mit „und“ verbindest – und diese vom Prinzip her (fast) gleichrangige Hauptsätze sind. Manchmal ist es weniger schlimm, wenn zwei Sätze hintereinander mit einem Subjekt beginnen, weil es anders zu konstruiert klänge.
      Ich hab den nächsten Part nu geschrieben. Er wird dann auch bald gepostet. Hab da mal ein bisschen drauf geachtet. Deswegen mal schauen wie es geworden ist.

      Kitsune: [Wieso plötzlich Arzt? Wurde das vorher aus irgendetwas deutlich? Hab ich was überlesen? *kratzt sich am Kopf*]

      Ja, das ist eigentlich schon bei der Korrektur aufgefallen... Hab es nur vergessen rauszunehmen/ zu ersetzen.


      Kitsune schrieb:

      Dieser Arzt ist so kriecherisch. Ich mag solche Typen nicht, da steckt immer mehr dahinter. Wuäh. Seine Beschreibung(en) waren auf jeden Fall super. Ich hatte richtige Bilder vor Augen. Mehr als ich wollte. xD
      Nice^^ Schön, dass es funktioniert hat.

      Kitsune: Chamäleon [Ich hab mich bei Kapitel 16 dazu nicht geäußert, aber da du es jetzt so schreibst, sag ich doch noch etwas. Dort hast du nämlich jedes Mal Chameleon geschrieben. Wollte ich schon ankreiden und fragen, ob das so gewollt ist, bis ich an die englische Schreibweise dachte … Worauf ich eigentlich hinausmöchte: Achte da bei der Überarbeitung drauf. :)]

      Wird gemacht. Da war sich das Korrektur Programm auch nicht ganz einig... Aber mittlerweile gehe ich (besonders bei dem Wort) nochmal per Hand drüber. Ist mir auch erst später aufgefallen ^^*

      Kitsune schrieb:

      Enzo ist genial. xD
      Interessant... Einer mag den Charakter überhaupt nicht... ein anderer findet ihn "genial" XD
      Irgendwie finde ich das grad mega cool, dass es so unterschiedliche Meinungen über Enzo gibt^^


      Kitsune schrieb:

      Nur, weil er neu in dieser Runde ist, heißt das nicht, dass er ein Dümmling ist, zumal er so nie herüberkam.
      Das war ja auch @Tariq s Anmerkung. Aber ich denke, dass ich damit in Zukunft sehr gut umgehen werde.
      Ein Dümmling ist er so wie so nicht, sonst würde er nicht für diesen Posten Probearbeiten^^


      Kitsune schrieb:

      (ich hab jetzt 'nen supertalentierten zehnjährigen Zwutsch vor Auge)
      So viel kann ich sagen:
      Talentiert: Ja durchaus. Das ist bei weitem nicht normal. Aber darauf wird später eingegangen.
      Zehnjährig: Also hier auf meinem Charakterblatt steht 12-13 Jahre^^
      Zwutsch: Das Wort kenne ich leider nicht. Hört sich aber genial an xD


      Kitsune schrieb:

      Wobei ich ein bisschen Probleme hatte, war mir vorzustellen, wie sie gegen Ende auf diesem „künstlichen“ Eisberg kämpften. Aber das ist ein allgemeines Problem von mir. .-.
      Ich fand die Szene auch extremst schwer zu beschreiben. Das ist so ein Szenario, dass im Kopf super funktioniert und wenn es dann aufs Blatt muss, bricht man sich die Finger...
      WEnn du sagst, dass du allgemein damit Probleme hast, dann warte ich mal ab was der Rest dazu zu sagen hat.



      Xarrot schrieb:

      Das klingt irgendwie seltsam, finde ich. Ich würde die Kutsche vielleicht von Anfang an als Käfig bezeichnen, denn der Unterschied sollte auch auf die Entfernung relativ offensichtlich sein
      KÄFIG... Das wäre natürlich ein Wort gewesen... Ich muss nur klar machen, dass man keinen Einblick gewährt bekommt. Niemand soll sehen, dass sich ein Tork im inneren befindet.


      Xarrot schrieb:

      Vor allem da dein Schreibstil mittlerweile an einigen Stellen ziemlich ironisch wirkt. Das ist mir zu Beginn der Geschichte nirgens aufgefallen, doch wie gesagt, es passt wunderbar.
      Schön zu hören, dass sich meiin Schreibstil langsam formt. Das mit der Ironie ist dann wohl eher so ein unbewusstes Ding. Mir zumindest ist es selber nicht aufgefallen^^ Aber wenn es passt, ist ja alles supi.

      Gut, dann bedanke ich mich bei euch beiden fr die Kommis und mach mich wieder an den nächsten Part^^
    • Neu

      Herrje, ich hab Herzrasen von der letzten Szene, ohne scheiß xD

      Gab zwar hier und da kleine Holprer, die ein bisschen merkwürdig klingen (z.b. dass sie sich auf einem Boot -welches als Nussschale bezeichnet wird- auf jedemanden stürmen können :huh: Wenn das Boot so ne Nussschale ist, wie die in der ich mal saß, reicht ne Armlänge xD
      Hier und da kleine Leerzeichen-Fehler und vergessene Buchstaben (suche sie dir gerne raus, wenn du magst). Aber alles in allem, informativ und actionreich. In Tadashi steckt definitiv mehr, als man glaubt :whistling:

      Etiam schrieb:

      Ich meine, wir haben schließlich nur einen von meiner Sorte dabei … Kann mir nicht vorstellen, dass das reicht.
      Diesen Satz allerdings habe ich nicht verstanden :hmm: Was meint er damit? Mir erschließt sich das nicht aus dem Kontext, bzgl. Versteck finden.

      zum neuen Charakter: Bin gespannt, was er von Daisuke will.... aber ich hab da so ne Ahnung 8) vor allem auch, dass die zwei Kerlchens bald zu dritt unterwegs sind.

      Achja, was ich auch etwas "stöhrend" fand war:

      Etiam schrieb:

      „Das kann ich auch, Lichtblitz!“
      Ich weiß nicht... irgendwie... erinnert das so an... Harry Potter... oder Bibi Blocksberg... Ich denke der Lichtblitz kommt auch, ohne dass er ihn erwähnen muss, oder? Oder müssen die "Magier" eine Fähigkeit stimmlich rufen? Also kann ja sein, dass es durchaus so gewollt ist und zwingend erforderlich ist - dann habe ich nichts gesagt... mein ja nur :rofl:

      Aber alles in Allem: gutes Kapitel! :)
      The tiger and the lion may be more powerful...
      ... but the Wolf does not perform in the circus.
    • Neu

      Spoiler anzeigen

      Ruka schrieb:

      Herrje, ich hab Herzrasen von der letzten Szene, ohne scheiß xD
      oha... Ich hoffe ich muss nicht für bleibende Schäden aufkommen.

      Spaß beiseite. cool, dass es dir gefallen hat^^


      Ruka schrieb:

      z.b. dass sie sich auf einem Boot -welches als Nussschale bezeichnet wird- auf jedemanden stürmen können Wenn das Boot so ne Nussschale ist, wie die in der ich mal saß, reicht ne Armlänge xD
      Jap... das hat mir meine Schweseter auch schon vor den Kopf geschlagen^^


      Ruka schrieb:

      (suche sie dir gerne raus, wenn du magst)
      Danke für das Angebot, aber ich gehe später selber nochmal drüber :thumbsup:

      Ruka schrieb:

      Diesen Satz allerdings habe ich nicht verstanden Was meint er damit? Mir erschließt sich das nicht aus dem Kontext, bzgl. Versteck finden.
      Der Satz setzt ja den vorherigen vorraus... Also WENN sie das Versteck gefunden haben, weiß er nicht ob es reicht nur einen SO STARKEN Kämpfer wie sich dabei zu haben... N classical Tadashi


      Ruka schrieb:

      Ich weiß nicht... irgendwie... erinnert das so an... Harry Potter... oder Bibi Blocksberg... Ich denke der Lichtblitz kommt auch, ohne dass er ihn erwähnen muss, oder? Oder müssen die "Magier" eine Fähigkeit stimmlich rufen? Also kann ja sein, dass es durchaus so gewollt ist und zwingend erforderlich ist - dann habe ich nichts gesagt... mein ja nur
      Ja, ja und nochmals ja... wird rausgenommen. Immerhin muss der kleine Magier dort auch nicht die ganze Zeit brabbeln und der zaubert ja nun um einiges mehr.

      Ruka schrieb:

      In Tadashi steckt definitiv mehr, als man glaubt
      Ach hinter den meisten steckt ein ganzer Batzen an Background Story. Aber ja, bei Tadashi ist diese eher versteckt.

      Ruka schrieb:

      Aber alles in Allem: gutes Kapitel!
      Danke, Ruka^^


      Magische Welten Band 1, Gerechtigkeit

      Kapitel 22, Früher Winter Teil 2

      Spoiler anzeigen


      Siran, Münzland
      Auf dem Fluss Tiru


      Der junge Magier unternahm nur noch wenige Versuche sich von Tadashi zu befreien. Daisuke kniete sich neben den beiden nieder und schaute dem Zauberling in die Augen. Sie waren blutunterlaufen und von dunklen Augenringen umgeben. Abwechselnd musterten sie seine beiden Feinde. Daisuke konnte Wut und Verzweiflung in ihnen erkennen.
      „Wieso hast du uns angegriffen?“, wollte Daisuke wissen. Als Antwort bekam er jedoch nur einen weiteren zornigen Blick zugeworfen.
      Tadashi zerrte kurz an dem Jungen und befahl ihm zu antworten.
      Langsam öffneten sich die Lippen des Magiers und begannen stotternd: „I… ich werde mit keinem von euch mie… miesen Ordenstypen reden.“
      Kurz war Daisuke irritiert. Meinte er etwa den Orden der Strahlen? Er musste wegen des Wappens auf seiner Hose denken, das er oder auch Tadashi dazugehören würden. „Glaubst du das etwa wegen des Sonnensymbols hier?“
      Tadashi schaute zu seinem Partner auf, ließ den Griff, der den Magier fixierte, aber nicht locker und wartete auf die notwendige Erklärung.
      „Wenn Mitglieder des Ordens dein Ziel waren, dann muss ich dich leider enttäuschen. Ich habe noch als Rekrut meine Ausbildung damals abgebrochen“, versuchte Daisuke dem Kleinen zu erklären.
      „Lüge!“, zischte dieser wütend. „Wieso solltest du dann weiter die Ausrüstung dieser Ehrenlosen tragen?“
      Daisuke setzte sich auf den Rand des Bootes und versuchte ihm die Sache verständlich zu machen. „Na, als ich den Orden verließ, nahm ich die Ausrüstung einfach mit. Unter dem Stoff ist diese durchaus gepanzert. Und als Söldner ist es nun mal wichtig, geschützt zu sein. Dabei ist es mir egal, welches Wappen ich nun dabei trage.“
      Auf einmal fingen die Augen des Magiers an zu funkeln. „Super, du bist Söldner? Und kennst dich mit dem Orden aus? Das ist perfekt.“ Freude packte ihn und ein zufriedenes, breites Lächeln legte sich auf sein Gesicht.
      Ist das wirklich sein Ernst?, wunderte sich Daisuke. Eben noch hätte er uns beinahe umgebracht und nun das? Ist er wirklich so naiv? Gut, in diesem Fall stimmt es, dass wir Söldner sind und keiner von uns beiden dem Orden angehört … Aber wir sind im Münzland … Hier lügt doch für gewöhnlich jeder.
      Genau so wenig wie Daisuke verstand auch Tadashi den plötzlichen Sinneswandel des Jungen nicht. Und so führte seine kurze Unachtsamkeit dazu, dass sich der quirlige Magier unter dem Dieb befreien konnte und schnell auf allen Vieren zu Daisuke krabbelte, um vor ihm auf den Knien Halt zu machen.
      „Ich will euch anheuern.“ Schnell griff der Zauberling in seine Taschen, kramte ein paar Münzen hervor und hielt sie abwartend Daisuke hin.
      „Halt, stopp, warte … was?“ Tadashi, der nun in der Mitte des Bootes stand, ging das alles anscheinend zu schnell. „Könnte mir mal bitte jemand erklären, was hier gerade passiert ist?“, fragte er und fuchtelte wild mit den Händen. Dabei schaute er sich das kleine Schlachtfeld nochmal an.
      Doch auch Daisuke schüttelte nur langsam den Kopf. Als er langsam Worte zu finden schien, drehte sich der blauhaarige Junge zu Tadashi um und begann selbstständig zu erklären. „Ihr seid Söldner … und ich zahle euch Geld, damit ihr für mich arbeitet … so funktioniert das doch, oder?“
      Mit offenem Mund stand Tadashi da, und bevor er anfing sich dazu zu äußern, fuhr er sich mit den Händen nochmal durch Gesicht und Haare. „Also zuallererst ist das, was du da Geld nennst, viel zu wenig. Du musst verstehen, wir zwei sind zwei absolute Top-Söldner und die Besten hier um Münzland. Zweitens, gerade weil wir so großartig sind, haben wir bereits eine Mission. Bei der du uns übrigens gerade behinderst. Es gibt hier überall im Münzland Söldner, nerv jemand anderen und damit zur Hölle drittens, warum wolltest du uns umbringen? Für deine weitere Reise schlage ich dir dringend vor, einen anderen Weg der Rekrutierung zu wählen!“
      Ein bisschen verlegen schaute der junge Magier zu Boden und murmelte nur: „Also für die Besten habe ich euch aber ziemlich schwitzen lassen.“
      Ein weiteres Mal stand der Dieb mit versteinerter Miene da. „Das war nur Glück. Immerhin hattest du die Überraschung auf deiner Seite“, knurrte er leise.
      „Jungs, ich will euch ja nicht stören, aber - “ Daisuke zeigte auf den Rumpf des Schiffes, der sich durch die im Kampf entstandenen Schäden langsam mit Wasser füllte. Der Eisberg begann sich langsam aufzulösen und das Boot fing an zu sinken.


      Nachdem die drei es dank einer herbeigezauberten Eisscholle geschafft hatten, ans rettende Ufer zu kommen, machten sie sich daran, mehr voneinander zu erfahren.
      Tadashi machte keinen Hehl daraus, dass ihm die ganze Situation und vor allem der Zeitverzug missfiel. Er drängte Daisuke immer öfter weiterzureisen. Schließlich musste er einsehen, dass sein Partner viel mehr Interesse an dem Gespräch mit dem Magier fand als an ihrer Mission. Ein letztes Mal versuchte er es noch: „Dafür, dass wir keinen richtigen Plan haben, was wir mit Garr anstellen, lässt du dir aber viel Zeit. Du weißt, dass wir eine Frist haben, oder?“
      „Jaja“, winkte Daisuke ab. „Ich denke an nichts anderes, glaub mir.“ Wieder wandte er sich dem Jungen mit den blauen Haaren und dem Mal im Gesicht zu. „Dein Name ist also Taki und du stammst aus einem kleinen Dorf aus den Bergen, sagtest du?“
      „Ja, wenn man es genau betrachtet, befindet es sich sogar noch innerhalb Anzems. Es liegt weit oben im Reißergebirge, da, wo die Bergspitzen weiße Hüte tragen.“
      „Aber der Orden ist in Anzem hoch angesehen … Woher kommt also dein Hass gegen diese Organisation?“, fragte Daisuke.
      „Wie schon gesagt. Krovak, das Dorf, in dem ich lebe, ist so weit am Rande von Anzem, dass wir nichts von den Menschen außerhalb des Gebirges mitkriegen. Aber umgekehrt ist es wahrscheinlich genauso. Sonst wüsstet ihr nämlich, dass wir schon seit längerem terrorisiert und versklavt werden.“
      Daisuke hob eine Augenbraue. Er konnte sich das beim besten Willen nicht vorstellen. Sklaverei war in Anzem strikt verboten und die Krone musste doch ein Auge auf ihre Ländereien haben, selbst wenn sie so weit außerhalb lagen. Hilfesuchend blickte er zu Tadashi, doch dieser lief etwas abseits von ihnen nur auf und ab. Das ganze Gespräch schien an ihm vorbeizugehen. „Ehm, gut. Und du glaubst, es ist der Orden, der euch das alles eingebrockt hat, oder wie darf ich das jetzt verstehen?“
      „So ist es. Die Ordensmitglieder sind es sogar höchstpersönlich. Sie und ihr Major, Razok.“ Taki schaute zu Boden und seine Stimme brach ab. Die Emotionen des Jungen konnten sich anscheinend im Sekundentakt ändern. Nun saß er da und Daisuke konnte sehen, wie Tränen über seine Wangen rollten.
      „Sie kamen vor circa einem halben Jahr in unser Dorf. Zwei Dämonen hatten sich bei uns eingenistet. Sie waren riesig und verbreiteten Angst und Schrecken. Unsere Magier im Dorf versuchten, uns so gut es ging zu beschützen. Wir schafften es, einen Boten nach Barlick zu schicken, um dort Hilfe vom Orden anzufordern. Und diese kam auch. Es gelang ihnen, die Dämonen zurückzuschlagen und zu vertreiben aber nicht zu besiegen. Sie meinten sie müssten noch länger bleiben, bis die Sicherheit des Dorfes komplett wiederhergestellt wäre. Wir stellten ihnen alles bereit, gaben ihnen Essen und Trinken. Ich weiß noch, wie mein Großvater ihnen Jacken anfertigte, um ihnen zu ermöglichen sich gegen die Kälte in den Bergen zu schützen. Wir waren alle so dankbar für ihre Hilfe. Und dann kamen die Dämonen wieder, und erneut wurden sie vertrieben. Diesmal verfolgten einige des Ordens die zwei Verjagten auf ihrer Flucht. Razok höchstpersönlich nahm an dieser Jagd teil. Nach einigen Tagen kehrte er ganz allein zurück. Er erzählte, dass sein Trupp ausgelöscht wurde und der Orden mit mehr Härte gegen die Dämonen vorgehen würde. Von diesem Tag an änderte sich einiges. Razok sammelte wöchentlich Spenden ein, die den Kampf gegen die Dämonen unterstützen sollten. Er redete oft mit unserem Bürgermeister und schon bald wurden die freiwilligen Spenden zu pflichtigen Steuern. Immer mehr Bewohnern missfiel dies. Dazu kamen Sperren rund ums Dorf, keiner von uns durfte den Ort verlassen oder betreten. Irgendwann fingen ein paar von uns an zu rebellieren. Ich weiß nicht genau wie, aber anscheinend ist es außer Kontrolle geraten und es floss viel Blut. Seitdem ist die Kluft zwischen den zwei Lagern so groß wie noch nie. Und der Orden erklärte, dass die Getöteten den Spielchen der Dämonen zu Opfer gefallen wären. Kurz darauf wurden die Steuern drastisch erhöht. Mein Großvater meinte, sie täten dies aus Rache. Jeder, der die Steuern nicht mehr zahlen konnte, wurde weggeschleppt. Sie seien Verräter, und wenn sie nicht den Orden unterstützen würden, so unterstützten sie die Dämonen. Als mein Opa mir sagte, dass unser Geld für die nächste Zahlung nicht mehr reichen würde, bin ich losgezogen. Ich schaffte es, aus dem Dorf zu fliehen, reiste nach Barlick und erzählte von den Untaten Razoks, trat sogar vor das Hauptquartier des Ordens in Anzem … aber niemand wollte mich anhören … Sie dachten, ich erzähle Märchen … Als ich auf dem Heimweg dann dich im Torkwald sah, hatte ich die Idee, dich gefangenzunehmen und als Druckmittel zu benutzen … Ich bin verzweifelt und weiß einfach nicht mehr, was ich tun soll, um meinem Opa zu helfen.“
      Nachdem sich Daisuke die ganze Geschichte angehört hatte, schaute er über seine Schulter zu Tadashi. Auch dieser hatte das Gespräch mit verfolgt und hockte mittlerweile auf dem Boden.
      Ein weiteres Mal hielt ihm der Junge die paar Eru hin, die er noch übrighatte, und schaute ihn flehend an.
      „Tut mir leid, Taki. Aber wir sind da schon an einer Sache dran“, sagte Daisuke, ohne ihm dabei in die Augen zu schauen. Eine Zeitlang war es still und als Tadashi sich gerade für den Abmarsch bereit machen wollte und aufsprang, legte Daisuke eine Hand auf Takis Schulter. Jetzt schaute er ihm in die Augen, als er ihm sagte: „Aber ich würde 'dich' gerne anheuern.“
    • Neu

      Hey @Etiam,
      Nun muss ich doch auch Mal wieder Etwas zu deiner prominenten Geschichte hier sagen (Über 5000 Aufrufe, Gratulation!! ^^ )
      Vorweg natürlich wieder ein allgemeines Lob für die klare Struktur und das neueste Kapitel. Daisuke und Tadashi sind inzwischen aufeinander eingespielt und man merkt, wie du diese Chemie zwischen beiden Freunden spannst. Auch Taki kommt in diesem Kapitel schön raus und als Leser hat man das Gefühl, der junge Magier sei einfach nur enorm verzweifelt, während sein bisheriges Leben doch eher unglücklich verlaufen war.
      Natürlich habe ich auch zwei Kleinigkeiten gefunden, die mir spontan ins Auge gefallen sind. Überwiegend finde ich, du machst es dir bei beiden Punkten etwas zu leicht...

      Etiam schrieb:

      Sie kamen vor circa einem halben Jahr in unser Dorf. Zwei Dämonen hatten sich bei uns eingenistet. Sie waren riesig und verbreiteten Angst und Schrecken.
      Da wäre eine kleine Beschreibung ganz cool gewesen... Taki erzählt das aus seiner Erinnerung. Verpass den Dämonen ruhig etwas Farbe.
      So ein bisschen nach dem Motto: "Die Dämonen waren teuflisch, niemand sah sie kommen, niemand hörte sie, aber das Letzte, was man spürte, bevor die Dämonen mit Jemandem fertig waren, war ein kalter Hauch. Ein Hauch des Todes"
      Das hätte für mich die Stimmung ein wenig stärker gemacht. ;)

      Etiam schrieb:

      Nachdem die drei es dank einer herbeigezauberten Eisscholle geschafft hatten, ans rettende Ufer zu kommen, machten sie sich daran, mehr voneinander zu erfahren.
      Hier hätte ich es gerne einfach etwas ausführlicher gehabt. Dein Schiff geht unter und du hast die Seelenruhe eine Eisscholle herbeizuzaubern, dich drauf zu setzen und ans Ufer zu paddeln. Ein wenig mehr hätte mir hier gefallen. (Die drei werden nass, Ein Ausruf - "Kalt!" (oder sowas), Mühsame Arbeit eine Eisscholle ans Ufer zu paddeln u.s.w)

      Ansonsten ein super Kapitel ^^ Macht wirklich Spaß deiner Geschichte zu folgen, bitte weiter so :thumbup:

      LG Lehaidin
      "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
      - Gandalf -


    • Neu

      Lehaidin schrieb:

      Hey @Etiam,
      Nun muss ich doch auch Mal wieder Etwas zu deiner prominenten Geschichte hier sagen (Über 5000 Aufrufe, Gratulation!! )
      Oh lol, ist mir gar nicht aufgefallen. Cool^^


      Lehaidin schrieb:

      Da wäre eine kleine Beschreibung ganz cool gewesen... Taki erzählt das aus seiner Erinnerung. Verpass den Dämonen ruhig etwas Farbe.
      So ein bisschen nach dem Motto: "Die Dämonen waren teuflisch, niemand sah sie kommen, niemand hörte sie, aber das Letzte, was man spürte, bevor die Dämonen mit Jemandem fertig waren, war ein kalter Hauch. Ein Hauch des Todes"
      Das hätte für mich die Stimmung ein wenig stärker gemacht.
      Lässt sich einrichten, hatte nur irgendwie das Gefühl, dass es hier zuviel Gelaber von Taki sein könnte. Aber anscheinend geht ja noch was.

      Lehaidin schrieb:

      Hier hätte ich es gerne einfach etwas ausführlicher gehabt. Dein Schiff geht unter und du hast die Seelenruhe eine Eisscholle herbeizuzaubern, dich drauf zu setzen und ans Ufer zu paddeln. Ein wenig mehr hätte mir hier gefallen. (Die drei werden nass, Ein Ausruf - "Kalt!" (oder sowas), Mühsame Arbeit eine Eisscholle ans Ufer zu paddeln u.s.w)
      Hier muss ich allerdngs gucken wie ich es mache. Das Schiff geht recht langsam unter, und die Scholle sollte nicht all zu lange dauern.
      Geplant war die Szene halt als Cut, damit ich danach auf dem Festland fortfahren konnte.

      Lehaidin schrieb:

      Ansonsten ein super Kapitel Macht wirklich Spaß deiner Geschichte zu folgen, bitte weiter so
      Danke, schön dass es nach sovielen Parts immer noch so ist^^