Magische Welten Band 1, Gerechtigkeit

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Magische Welten Band 1, Gerechtigkeit

      Vorwort


      Ich habe lange gebraucht um zu überlegen welche Geschichte ich zuerst aus Erun erzählen soll. Es ist eine Geschichte die ich zusammen mit meiner Schwester entwickelt habe und die zu großen Teilen schon auf virtuellem Papier, von mir, niedergeschrieben wurde. Es handelt sich hier um den Jungen Daisuke Kagayaki. Wie man vieleicht hören kann sind hier mehr oder weniger japanische Elemente vorhanden. Falls jemand mit den Namen garnichts anfangen kann tut es mir Leid, die Geschichte enstand halt als wir im Animewahn waren. Ich denke mehr gibt es nicht zu sagen ausser, dass vieleicht noch andere Geschichten aus Erun folgen werden die einfach in einer anderen Zeit spielen. Die Story ist recht lang und ich weiss nicht ob ich sie ganz niederschreiben werde. Ich beschränke mich einfach erstmal mit dem ersten Arc der sollte schon genug Lesestoff bieten. Ach ja bevor ich es vergesse, wie gesagt die geschichte existiert schon auf meinem Pc was aber NICHT heisst das alles in Stein gemeißelt ist. Über verschiedene Vorschläge, Korrektur oder sonstiges habe ich immer ein offenes Ohr.
      So jetzt aber genug los gehts


      Prolog

      "Gerechtigkeit. Ein so einfaches Wort, nicht? Man lernt es schon in Kindertagen. Immerhin ist es eine Tugend. Gerecht ist wer Gerechtes tut. Gleiches wird gleich behandelt und Ungleiches ungleich. Doch gerade in dieser Definition liegt schon der Fehler. Denn es gibt Ungleichheiten, die auf gar keinen Fall verschieden behandelt werden sollten. Mann und Frau ist hier das einfachste Beispiel. Ein weiteres Problem ist das Maß, mit dem gerichtet wird. Denn es ist unmöglich zu berechnen wie groß eine Strafe sein muss. Lange wurde diese Entscheidung dem Menschen abgenommen, indem man einfach die Götter entscheiden ließ. Denn Götter waren die absolute Gerechtigkeit und sorgten für Ordnung. Die Gerechtigkeit kann letztendlich auch nicht auf nur eine Tat oder einen Umstand begrenzt werden. Es zählt die Summe aller Handlungen. Diese wiederum sind jedoch aus der Sicht eines jeden anders zu beurteilen. Und wenn wir schon mal dabei sind, ist es überhaupt gerecht, über andere zu urteilen? Kein Mensch besitzt so viel wie der andere. Es gibt immer Unterschiede. Was bedeutet, dass diese Menschen anders beurteilt werden und, das darf man nicht vergessen, auch selber anders beurteilen. Sieht also ein Armer die Gerechtigkeit anders als ein Reicher? Ein Wort, das eigentlich so klar wie Glas und so fest wie Stein sein sollte, hat doch so viele Winkel und Kanten. Mir bleibt aber noch eine Frage. Angenommen, es wäre gerecht zu urteilen, stünde dann die Notwendigkeit einer Handlung über der Gerechtigkeit?" ~ Der Meister




      Das erste Kapitel (Daisuke Kagayaki) würde ich dann am Freitag posten










      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Etiam ()

    • Das die Story recht lang ausfallen kann, wundert mich gar nicht. Auch wenn der Prolog recht kurz ist, so stellt er schwierige Fragen.
      Über die man nächtelang streiten kann und am Ende würde man doch zu keinem gemeinsamen Ergebnis kommen.
      Ich frag mich was du daraus machst.
      Ich freu mich schon das erste Kapitel lesen zu können.
    • Etiam schrieb:

      Prolog

      "Gerechtigkeit. Ein so einfaches Wort, nicht? Man lernt es schon in Kindertagen. Immerhin ist es eine Tugend. Gerecht ist, wer Gerechtes tut. Gleiches wird gleich behandelt und Ungleiches ungleich. Doch gerade in dieser Definition liegt schon der Fehler. Denn es gibt Ungleichheiten, die auf gar keinen Fall verschieden behandelt werden sollten. Mann und Frau ist hier das einfachste Beispiel. Ein weiteres Problem ist das Maß, mit dem gerichtet wird. Denn ist es ist unmöglich zu berechnen, wie groß eine Strafe sein muss. Lange wurde diese Entscheidung dem Menschen abgenommen, in_dem man einfach die Götter entscheiden ließ. Denn Götter waren die absolute Gerechtigkeit und sorgten für Ordnung. Die Gerechtigkeit kann letzt_endlich auch nicht auf nur eine Tat oder einen Umstand begrenzt werden. Es zählt die Summe aller Handlungen. Diese wiederum sind jedoch aus der Sicht eines jeden anders zu beurteilen. Und wenn wir schon mal dabei sind, ist es überhaupt gerecht, über andere zu urteilen? Kein Mensch besitzt soLeerzeichenviel wie der andere. Es gibt immer Unterschiede. Was bedeutet, dass diese Menschen anders beurteilt werden und, und das darf man nicht vergessen, auch selber anders beurteilen. Sieht also ein Armer die Gerechtigkeit anders als ein Reicher? Ein Wort, das eigentlich so klar wie Glas und so fest wie Stein sein sollte, hat doch so viele Winkel und Kanten. Mir bleibt aber noch eine Frage. Angenommen(,) es wäre gerecht zu urteilen, stünde dann die Notwendigkeit einer Handlung über der Gerechtigkeit?" ~ Der Meister
      Vorweg: Ich bin jemand, der ausführlich korrigiert, es aber sein lässt, wenn das nicht erwünscht ist. Allerdings ist meine Zeit momentan ohnehin sehr begrenzt, sodass dies nach Lust und Laune geschehen würde.
      Was ich dir rate: Schau dir noch einmal Kommaregeln an. Genauso solltest du auf Groß- und Kleinschreibung achten. Manchmal ergeben sich sonst so ganz andere Sinneinheiten, die von dir nicht gewollt sind und den Leser am Ende für einen Moment stutzen lassen und verwirren.

      Ansonsten: Für einen Prolog zwar recht kurz, aber nicht minder uninteressant. Es wirkt im ersten Moment recht philosophisch. Wenn die Geschichte in die Richtung geht, bin ich gern dabei.
      Wobei ich schon arg zuckte, als du anfangs schriebst, die Geschichte ist zu einer Zeit entstanden, als ihr im Animewahn wart. Was hindert dich (euch) daran, die Namen zu ändern oder anzupassen? Verstehe mich nicht falsch, ich möchte niemandem etwas vorschreiben, aber ... Na ja, weiß nicht recht, ich zucke bei japanischen Namen außerhalb einer japanischen Umgebung in Geschichten doch arg mit dem Fuß. Nur als Tipp vielleicht.
      Jedenfalls: Wohin die Reise gehen wird, erschließt sich aus dem winzigen Text natürlich noch nicht, deswegen lehne ich mich vorerst zurück und harre wohl der Dinge.
      "Don't worry, Xavier's on the job," said Sharon. We heard a squeak and looked down to see the rat in question with a piece of cheese in its mouth. Sharon picked him up and scolded him. "Keys, I said, not cheese!"

      Library of Souls - Ransom Riggs
    • Night Sky schrieb:

      Das die Story recht lang ausfallen kann, wundert mich gar nicht. Auch wenn der Prolog recht kurz ist, so stellt er schwierige Fragen.
      Über die man nächtelang streiten kann und am Ende würde man doch zu keinem gemeinsamen Ergebnis kommen.
      Ich frag mich was du daraus machst.
      Ich freu mich schon das erste Kapitel lesen zu können.
      Danke, ich glaube auch nicht, dass es darauf auch eine richtige Antwort gibt also schon gar nicht in der Story. Bin auch schon gespannt das erste Kapitel zu releasen (bin immer mal wieder am rumdoktern) Generell wird das ganze aber ne Reise in der die Gerechtigkeit von mehreren Seiten zu sehen sein wird.


      Kitsune schrieb:

      Vorweg: Ich bin jemand, der ausführlich korrigiert, es aber sein lässt, wenn das nicht erwünscht ist.
      Doch doch. Hau rein ^^

      Kitsune schrieb:

      Schau dir noch einmal Kommaregeln an. Genauso solltest du auf Groß- und Kleinschreibung achten.
      Wird gemacht. Hier schimmert noch meine 5 in Deutsch durch. Aber ich arbeite drann

      Kitsune schrieb:

      Wobei ich schon arg zuckte, als du anfangs schriebst, die Geschichte ist zu einer Zeit entstanden, als ihr im Animewahn wart. Was hindert dich (euch) daran, die Namen zu ändern oder anzupassen? Verstehe mich nicht falsch, ich möchte niemandem etwas vorschreiben, aber ... Na ja, weiß nicht recht, ich zucke bei japanischen Namen außerhalb einer japanischen Umgebung in Geschichten doch arg mit dem Fuß.
      Ich weiß was du meinst und ich habe auch überlegt ob ich die Namen ändern soll. Um das vieleicht nochmal zu erkklären, wir haben diese Geschichte als Manga gestartet. Sprich, wir haben die Bilder gezeichnet und lediglich nur Text für Sprechblasen gehabt (Keine Sorge, durch das wegfallen der Bilder hab ich den Text natürlich erweitert). Ich kenne die Personen jetzt bereits mit diesen Namen. Keine Ahnung was wirklich besser wäre. Von dem was ich bis jetzt in dem Forum gelesen habe wären andere Namen natürlich angebrachter. Bis Freitag werd ich mir das noch durch den Kopf gehen lassen. Sollte dies jedoch ein ausdrücklicher Wunsch sein werde ich die Änderungen übernehmen. Wenn die Geschichte jedoch erst einmal angelaufen ist, wird dies natürlich schwer zu realisieren sein.

      BlueRosesInMyHeart schrieb:

      Der Prolog klingt mega interessant und wirft wirklich einige tiefgründige Fragen auf.
      Ich werde auf jeden Fall mitlesen und bin gespannt, wohin die Reise geht.
      Danke^^ Wobei ich finde es fängt noch sehr harmlos an.

      BlueRosesInMyHeart schrieb:

      Bei mir kannst du dich auch auf Futzelarbeit gefasst machen, ich liebe sowas xD
      Hab ich schon gemerkt/gesehen^^ Auch hier, tob dich aus :D
    • So, wie angekündigt, kommt hier das erste Kapitel zu unserer Geschichte.

      Kapitel 1, Daisuke

      Spoiler anzeigen



      Majiku war ein bereits in die Tage gekommener Magier. Wobei das noch nett ausgedrückt ist. Sein 113er Geburtstag stand kurz bevor und der Zauberer ging schon in sein siebzigstes Jahr als Lehrer der magischen Künste. Er unterrichtete seine Schüler in einem riesigen Baum, den er mit Magie errichtet hatte. Dieser war bekannt als der Lehrenbaum und ist eine der drei Akademien in Erun, welche Magie lehren und das mystische Mahona studieren. Der Baum war so hoch und so breit, dass in ihm nicht nur die Zimmer der Schüler Platz fanden, sondern auch eine Bibliothek und verschiedene Höhrsäle. Majiku, der die Rolle des Dekans einnahm, war ein Arasi und somit größer als ein durchschnittlicher Mensch. Bei seinen Schülern war er trotz seiner altmodischen Art sehr beliebt. Einer seiner Schüler machte ihm jedoch seit längerem Sorgen. Um genau zu sein, war dieser Junge kein richtiger Schüler von ihm. Eher so etwas wie ein Ziehsohn. Als er also mit seinem heutigen Unterricht endete suchte er diesen auf.

      Der alte Magier fand seinen Schützling in der Eingangshalle. Er war gerade dabei sich seine Schuhe zu binden.Auch heute trug er wieder dieselben braunen Stiefel, so wie auch immer die gleiche blaue Hose, deren rotes Wappen an der Seite von seinen Zeiten als Rekrut beim Orden der Strahlen zeugte. Ein Rucksack lehnte neben dem Baumstamm, auf dem er saß.


      "Du hast dich also entschieden?", fragte Majiku der hinter ihm stehen blieb. Der Junge drehte sich nicht um und schnürte weiter seine Schuhe.

      "Majiku, ich habe mich schon lange entschieden. Und das weißt du auch."

      "Aber es ist dumm! Hörst du? Dumm sage ich. Gerade jetzt wo Kriegsgefahr herrscht. Die Spannungen sind gewaltig. Siran oder Anzem müssen sich nur schräg angucken und es wird eskalieren."
      "Also ist es doch gerade jetzt am besten, Majiku."
      Der Junge stand auf und drehte sich zu Majiku um. Er schaute ihn mit seinen eisblauen Augen ernst an. "Schließlich hab ich vor Söldner zu werden, wann könnten die Zeiten also
      besser sein als jetzt."

      Der alte Mann schloss die Augen und wuselte mit einer Hand in seinem langen weißen Bart. Das tat er immer, wenn er nachdachte.
      "Dein Vater würde nicht wollen, dass du so unehrenhaft handelst" brachte er schließlich hervor. Der Junge hielt inne und sah Majiku tief in die Augen.
      "Unehrenhaft? Gäbe es noch Ehre auf dieser Welt, wäre es nicht so weit gekommen." Er nahm seinen Rucksack und wandte sich von Majiku ab.
      "Und es ist die einzige Möglichkeit, meinen Vater aus dem Gefängnis zu befreien."

      "Ach Junge, sagte Majiku ruhig. "Wenn du nun wirklich gehen willst, werde ich dich nicht aufhalten. Ich hab deinem Vater versprochen, dass ich dich immer unterstütze, bei dem was du tust. Auch wenn er damit wahrscheinlich nicht gemeint hat-"
      "Majiku", unterbrach er den Magier, der nun wieder seine Augen öffnete.
      "Ja ja, nun gut. Ich werde dir immer zur Seite stehen, Junge. Ich möchte, dass du das hier nimmst." Majiku holte nun aus seiner Tasche einen kleinen blauen Stein und hielt diesem dem Jungen entgegen, der ihn zögernd annahm.
      "Aber Majiku ... Ist das nicht dein heiliger Naturstein, mit dem du imstande bist, die mächtigsten Naturzauber in Anzem zu wirken? Die ... Die Stirn des Waldes?"

      Majiku riss seine Augen weit auf "BIST DU DENN DES WAHNSINNS?"

      Der Junge erschrak und duckte sich etwas.

      "Dies ist lediglich ein ganz normaler Glücksbringer, den jeder meiner Schüler bekommt, wenn er seine Ausbildung hier beendet. Du bist zwar keiner meiner Schüler und noch lange nicht am Ende deiner Ausbildung UND noch nicht mal ein Magier. Aber ... Ich habe mehrere Jahre für dich gesorgt und dir alles beigebracht, was ich dir beibringen konnte. Also denke ich, das kommt dem gleich." Majiku lächelte nun, während der Junge ihn so anschaute, wie er es immer tat, wenn er von Majiku erst hinters Licht geführt wurde. Dann trat er an die Tür und öffnete diese.
      "Warte noch, ich hol dir eine Schnur. Dann kannst du ihn dir um den Hals hängen." Majiku verschwand die Treppe hinauf, die zu seinen Gemächern führt.
      Der Wind blies über die Felder und zerzauste die kurzen schwarzen Haare des Jungen die nun noch unordentlicher aussahen als sonst.
      Majikus Haus lag weit weg von den großen Städten Anzems. Seinem Schützling wurde bewusst, dass nur wenige Schüler jemals in der Hauptstadt Barlick [b]waren, geschweige denn das Königreich verlassen haben. Er war da keine Ausnahme. Dennoch wusste man was sich jenseits der großen Grenzmauern von Anzem befand. Freies Land. Es gehörte auf dem Papier zwar dem Königreich Siran, doch sind hier nur wenige ihrer Wachen unterwegs. Erst hinter den Mauern Sirans, welche als die stärksten Mauern der Menschheit gelten, findet man die bedeuntensten Städte dieses Königreiches. Das Land zwischen den Mauern, wohin er sich auf den Weg machen will, ist auf den Karten, welche sie im Unterricht studierten, als Münzland bezeichnet. Dort ist schon so mancher Söldner reich geworden durch Aufträge aller Art. Nach den besten Söldnern wird selbst in den Königreichen gefahndet. Eine stattliche Belohnung winkt jedem, der es schaffen sollte, einen dieser Vogelfreien auszuliefern. Tod oder lebendig. Im Falle des ersten Krieges jedoch zwischen Anzem und Siran wurden die Söldner aufgrund ihrer immensen Fähigkeiten selbst von den Königen angeheuert. Gerade als er darüber nachdachte selber mal ein so großer Söldner zu sein, wurde er durch Majiku aus seinen Gedanken gerissen.
      [/b]
      "So, also dann häng dir den Stein um den Hals damit du ihn nicht verlierst." Majiku nahm den Stein und machte diesen an der Schnur fest. "Und entfern dich nicht zu weit vom Königreich. Und schau, dass du immer genug Geld hast für ein Bett in den Gasthäusern rund um Anzem. Und-"
      "Ist ja gut", lachte der Junge, "du tust ja so, als ob ich nie wiederkommen würde, ich werde wahrscheinlich öfter vorbeikommen als dir lieb ist." Die Tasche geschultert und mit festem Schritt durch die Tür, drehte er sich noch einmal um. "Majiku, ich danke dir für alles. Du warst wie ein Vater für mich und das zwölf Jahre lang. Du hättest das nicht tun müssen."

      Majiku war gerührt und schaute zur Seite während er ihn mit der Hand weg winkte "Nun aber los, es wird schon bald dunkel und es ist alleine schon weit bis zur Mauer. Mach das du los kommst." Sie lächelten sich noch einmal zu. Der Junge drehte sich schließlich um und machte sich auf den Weg.
      Majiku schloss die Tür des Baumes "Viel Glück, Daisuke"


      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Etiam ()

    • Neu

      Dein Worldbuilding hat mir so gut gefallen, dass ich glatt hier mal vorbeischauen musste! ^^
      Ok, ein recht ruhiger Einstieg - der Held bricht ins Abenteuer auf. Kein Hadern bisher, du handelst den (oft ja etwas zähen) EInstieg schnell und effizient ab. Ungewohnt, aber nicht schlecht.

      Etiam schrieb:

      Er unterrichtete seine Schüler in einem riesigen Baum, den er mit Magie errichtete.
      "errichtet hatte" - Plusquamperfekt, weil er ja erst den Baum erschaffen und dann seine Schüler darin unterrichtet.

      Etiam schrieb:

      Der Baum ist so hoch und breit das in ihm nicht nur die Zimmer der Schüler platz finden, sondern auch eine Bibliothek und verschiedene Hörsäle.
      "Baum war so hoch" - Tempus in der Vergangenheit halten, "und so breit, (Komma) dass" mit zwei ss, "Platz" groß, "Höhrsäle" mit h :)

      Auf jeden Fall fühlt es sich schon mal, wie erhofft, exotisch an. Die Namen, der Riesenbaum...
      Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.
      -Mutter Teresa
    • Neu

      Daisuke will also in den Krieg ziehen, bzw. Söldner werden. Als Söldner ist es wohl nicht der ehrenhafteste weg in den Krieg, da fallen mir ganz spontan die Söldnerheere aus dem 30 Jährigen Krieg ein und der Begriff Magdeburgisieren.
      Ich hoffe einfach mal das der Daisuke keinen ähnlichen weg einschlägt, aber wie der Prolog schon durchblicken gelassen hat. Wird er sich wohl viele moralische Fragen, stellen müssen.
    • Neu

      Night Sky schrieb:

      die Söldnerheere aus dem 30 Jährigen Krieg ein und der Begriff Magdeburgisieren.
      Hab mir das grad mal im Netz angeschaut da ich den Begriff vorher nicht kannte...
      Ist schon stark behindert gewesen. Aber naja Krieg ist halt abscheulich.

      Night Sky schrieb:

      Ich hoffe einfach mal das der Daisuke keinen ähnlichen weg einschlägt, aber wie der Prolog schon durchblicken gelassen hat.
      Wir werden sehen...
    • Neu

      Etiam schrieb:

      Hab mir das grad mal im Netz angeschaut da ich den Begriff vorher nicht kannte...
      Ist schon stark behindert gewesen. Aber naja Krieg ist halt abscheulich.
      Hab das auch mal irgendwo aufgeschnappt, da kam auch eine sehr eindrückliche Beschreibung mit daher weswegen, mir das auch nicht aus dem Kopf geht. Und das ging mir auch sofort im Zusammenhang mit deinen Prolog durch den Kopf.
      Ich finde es immer gut, wenn etwas geschrieben wird, was zum weiter denken anregt.
    • Neu

      Hey @Etiam,
      Ich bin dann natürlich auch mal über deine Geschichte gestolpert und habe mir zunächst mal deinen Prolog durchgelesen.
      Ich muss sagen, der Prolog ist wirklich etwas sehr Interessantes. Du gehst nicht auf deine Welt ein, nicht auf deine Handlung, die vielleicht folgen wird, aber du hast es dennoch geschafft mich mit der Definition der Gerechtigkeit durch den "Meister" wirklich anzusprechen.
      Deine Sprache, deine Erkenntnisse, die du in den Prolog gesteckt hast sind wirklich sehr aufschlussreich und gleichzeitig für mich völlig logisch.
      Zwar habe ich natürlich keine Ahnung, wie sich diese Erkenntnis in deiner Geschichte wiederspiegeln wird, aber alleine dein Schreibstil und die Art und Weise wie du ein so einfaches Wort wie Gerechtigkeit in seine Bestandteile zerlegst, macht mich doch sehr neugierig.
      ich denke, ich werde deine Geschichte mal etwas verfolgen. :thumbsup:

      LG Lehaidin

      PS: Zu Kapitel 1 komme ich dann morgen. Muss mal langsam schlafen :D
      "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
      - Gandalf -


    • Neu

      Lehaidin schrieb:

      Deine Sprache, deine Erkenntnisse, die du in den Prolog gesteckt hast sind wirklich sehr aufschlussreich und gleichzeitig für mich völlig logisch.
      Zwar habe ich natürlich keine Ahnung, wie sich diese Erkenntnis in deiner Geschichte wiederspiegeln wird, aber alleine dein Schreibstil und die Art und Weise wie du ein so einfaches Wort wie Gerechtigkeit in seine Bestandteile zerlegst, macht mich doch sehr neugierig.
      Danke @Lehaidin, ich hoffe nur, dass ich den Erwartungen die der Prolog geschürt hat, gerecht werden kann.
    • Neu

      Da ich den Kopf etwas freibekommen muss, heute eine ganze Korrektur. (siehe Spoiler)

      Positiv: Im Grunde gefällt mir deine Wortwahl, auch wenn sie noch etwas ungeschliffen ist. Lesefluss ist durchaus in Ordnung und ich bin gespannt, was sich hieraus entwickeln wird. ^^

      Was mir an deinem Abschnitt aufgefallen ist, dass du hier einen sehr nüchternen Stil aufweist. Was an sich nicht schlimm ist, allerdings zauberst du so keine bis kaum Bilder im Kopf. Nicht alles muss haarklein beschrieben werden und dem einen liegt das mehr als dem anderen (ich bin, was Umgebungen angeht, auch eine kleine Null manchmal in ersten Entwürfen). Aber ein paar Details mehr ... Das ist allerdings auch eine Übungssache.
      Beispiel zum Abschnitt wäre, dass du zwar den Ansatz hast, wie Daisuke auf dem Baum hockt und sich die Schuhe bindet, die Beschreibungen sich dann aber sehr aufs Wesentliche beschränken. Gerade hier kann gerne etwas ausgeholt werden. Der Abschied ist sehr ruhig und auch, das kommt zumindest ansatzweise rüber, sehr emotional. (Ich meine, hey, Daisuke war für den alten Mann so etwas wie ein Sohn, da darf ruhig auch mal auf die Tränendrüse gedrückt werden. ^^)

      Was mir auch besonders ins Auge sprang, waren die vielen unnötigen Leerzeilen. Diese werden oftmals als Mittel eingesetzt, um einen Szenenwechsel anzudeuten. Es wird dem Leser leichter gemacht, indem er sieht - ah, okay, Wechsel. Achte da vielleicht auch mal beim Lesen eines Buches drauf. :)
      Was Absätze angeht: Dafür bekommt man mit der Zeit selbst ein Gefühl und es gibt keine einheitlichen Regeln dafür. Paar Tipps hab ich dir unten gegeben.

      Inhaltlich: Joah, kurzgefasst bricht Daisuke auf zu Abenteuern. Ist, muss ich gestehen, etwas altbacken und bekannt. Ist nicht schlimm, aber haut mich als Leser jetzt nicht vom Hocker. Da war dein Gedankengang im Prolog fesselnder, weil philosophisch. Hat man auch nicht immer.

      Ich könnte noch etwas schreiben (z.B. dass du Majiku auch ruhig einmal anders bezeichnen darfst), aber das sind jetzt nur noch Kleinigkeiten, auf die ich jetzt auch nicht jedes Mal eingehen werde. Gleiches gilt für die Anmerkungen davor, die nur dieses Mal so üppig ausfallen.

      So, dann gern weiter.

      Spoiler anzeigen

      Etiam schrieb:

      Majiku war ein bereits in die Tage gekommener Magier. Wobei das noch nett ausgedrückt ist. Sein 113er Geburtstag stand kurz bevor und der Zauberer ging schon in sein 70. Jahr als Lehrer der magischen Künste. (Zahlen sehen ausgeschrieben immer etwas schöner aus. Sicher mag eine Zahl wie einhundertunddreizehn(ter) im ersten Moment etwas merkwürdig und erschlagend wirken, aber es hat noch einmal einen anderen Charme. Ist aber kein Fehler an sich.) Er unterrichtete seine Schüler in einem riesigen Baum, den er mit Magie errichtet hatte. Dieser war bekannt als der Lehrenbaum und ist eine der drei Akademien in Erun, welche Magie lehren und das mystische Mahona studieren. Der Baum war so hoch und so breit, dass in ihm nicht nur die Zimmer der Schüler Platz finden (fanden; wenn du zuvor im Präteritum schreibst, sollte hier in dem Satz der Tempus nicht umherspringen), sondern auch eine Bibliothek und verschiedene Höhrsäle. Majiku, der die Rolle des Dekans einnahm, ist (war) ein Arasi und somit größer als ein durchschnittlicher Mensch. Bei seinen Schülern ist (war) er trotz seiner altmodischen Art sehr beliebt. Einer seiner Schüler machte ihm jedoch seit längerem Sorgen. Um genau zuLeerzeichensein(,) war dieser Junge kein richtiger Schüler von ihm. Eher so etwas wie ein Ziehsohn. Als er also mit seinem heutigen Unterricht beendete, suchte er diesen auf.

      Er fand seinen Schützling in der Eingangshalle. Er war gerade dabei sich seine Schuhe zu binden. Er trug immer die_selben braunen Stiefel, so wie er auch immer die gleiche blaue Hose trug, deren rotes Wappen an der Seite, von seinen Zeiten als Rekrut beim Orden der Strahlen zeugte. Ein Rucksack lehnte neben dem Baumstamm, auf dem er saß. [Absatz; quasi neue Sinneinheit]"Du hast dich also entschieden?", fragte Majiku der hinter ihm stehen blieb. [Absatz; es spricht jemand anderes, macht das Ganze übersichtlicher]Der Junge drehte sich nicht um und schnürte weiter seine Schuhe. "Majiku, ich habe mich schon lange entschieden. Und das weißt du auch." [Absatz]"Aber es ist dumm! Hörst du? Dumm sage ich. Gerade jetzt wo Kriegsgefahr herrscht. Die Spannungen sind gewaltig. Siran oder Anzem müssen sich nur schräg angucken und es wird eskalieren."
      "Also ist es doch gerade jetzt am besten, Majiku."
      Der Junge stand auf und drehte sich zu Majiku um. Er schaute ihn mit seinen eisblauen Augen ernst an.
      [Warum hier eine Leerzeile? Du wechselst die Szene nicht oder ähnliches. =] Zudem kann die anschließende wörtliche Rede gerne noch hinter dem Satz davor stehen, da ja der "Junge" spricht.]
      "Schließlich hab ich vor Söldner zu werden, wann könnten die Zeiten also
      besser sein als jetzt." [Hier kann ruhig wieder ein Absatz hinein. Dein Leser denkt sonst im ersten Moment, Majiku spricht.]Der alte Mann schloss die Augen und wuselte mit [kein Absatz] einer Hand in seinem langen weißen Bart. Das tat er immer, wenn er
      nachdachte.
      [keine Leerzeile]
      "Dein Vater würde nicht wollen, dass du so unehrenhaft handelst", brachte er schließlich hervor. Der Junge hielt inne und sah Majiku tief in die Augen.
      [keine Leerzeile]
      "Unehrenhaft? Gäbe es noch Ehre auf dieser Welt, wäre es nicht so weit gekommen." Er nahm seinen Rucksack und wandte sich von Majiku ab.
      [k.L.]
      "Und es ist die einzige Möglichkeit, meinen Vater aus dem Gefängnis zu befreien." [Absatz; Sprecherwechsel]"Ach Junge", sagte Majiku ruhig.
      [k.L.; schieb den Satz am besten hinter den vorherigen, Majiku spricht weiter und weiter, da musst du nichts "räumlich" trennen]
      "Wenn du nun wirklich gehen willst, werde ich dich nicht aufhalten.
      [k.L., direkte Rede geht weiter ...]
      Ich hab deinem Vater versprochen, dass ich dich immer unterstütze, bei dem was du tust. Auch wenn er damit wahrscheinlich nicht gemeint hat-"
      [k.L.]
      "Majiku", unterbrach er den Magier, der nun wieder seine Augen öffnete.
      [k.L.]
      "Ja ja, nun gut. Ich werde dir immer zur Seite stehen, Junge. Ich möchte, dass du das hier nimmst." Majiku holte nun aus seiner Tasche einen kleinen blauen Stein und hielt diesem dem Jungen entgegen, der ihn zögernd annahm.
      [k.L.]
      "Aber Majiku[Leerzeichen]... Ist das nicht dein heiliger Naturstein, mit dem du imstande bist, die mächtigsten Naturzauber in Anzem zu wirken? Die ... Die Stirn des Waldes?" [Absatz, sonst verwirrst du den Leser, denn nicht Majiku spricht hier]Majiku riss seine Augen weit auf.
      [k.L., direkte Rede an Satz zuvor]

      "BIST DU DENN DES WAHNSINNS?" Der Junge erschrak und duckte sich etwas. "Dies ist lediglich ein ganz normaler Glücksbringer, den jeder meiner Schüler bekommt, wenn er seine Ausbildung hier beendet. Du bist zwar keiner meiner Schüler und noch lange nicht am Ende deiner Ausbildung UND noch nicht mal ein Magier. Aber ... Ich habe mehrere Jahre für dich gesorgt und dir alles beigebracht, was ich dir beibringen konnte. Also denke ich, das kommt dem gleich."
      Majiku lächelte nun, während der Junge ihn so anschaute, wie er es [kein Absatz] immer tat, wenn er von Majiku erst hinters Licht geführt wurde. Dann [kein Absatz] trat er an die Tür und öffnete diese.
      [k.L.]
      "Warte noch, ich hol dir eine Schnur. Dann kannst du ihn dir um den Hals hängen." Majiku verschwand die Treppe hinauf, die zu seinen Gemächern führt.
      [k.L.]
      Der Wind blies über die Felder und zerzauste die kurzen schwarzen Haare [kein Absatz] des Jungen, die nun noch unordentlicher aussahen als sonst.

      [Ratsam: keine Leerzeile, du springst unten sofort wieder zum eigentlichen Geschehen zurück]
      Majikus Haus lag weit weg von den großen Städten Anzems. Nur wenige Schüler waren jemals in der Hauptstadt Barlick, geschweige denn haben das Königreich verlassen. Jenseits der großen Grenzmauern von Anzem lag freies Land. Es gehörte, auf dem Papier, zwar dem Königreich Siran, doch sind hier nur wenige ihrer Wachen unterwegs. Erst hinter den Mauern Sirans, welche als die stärksten Mauern der Menschheit gelten, findet man die bedeuntensten Städte von Siran. Das Land zwischen diesen beiden Mauern wird Münzland genannt. Hier ist schon so einiger Söldner reich geworden durch Aufträge aller Art. Nach den besten Söldnern wird selbst in den Königreichen gefahndet. Eine stattliche Belohnung winkt jedem, der es schaffen sollte, einen dieser Vogelfreien auszuliefern. Tod oder lebendig. Im Falle des ersten Krieges jedoch zwischen Anzem und Siran wurden die Söldner aufgrund ihrer immensen Fähigkeiten selbst von den Königen angeheuert.
      [Kurze Pause. Du schiebst hier eine wahnsinnig zusammengefasste Infoflut dazwischen, wo sich mir der Sinn dahinter nicht ganz erschließt. Abgesehen davon, dass du hier wieder ins Präsens hüpfst, was hier mehr irritiert als hilfreich ist. Was hat das im ersten Moment mit Majikus Haus zu tun? Wieso ist das hier wichtig? Denkt der Junge gerade darüber nach? Dann mach dies kenntlich, zum Beispiel in dem du wirklich sagst, dass seine Gedanken abschweifen, während er auf den alten Mann wartet. Oder ähnliches. Ansonsten wirkt es wirklich etwas deplatziert.]
      "So, also dann häng dir den Stein um den Hals, damit du ihn nicht verlierst." Majiku nahm den Stein und machte diesen an der Schnur fest. "Und entfern dich nicht zuLeerzeichenweit vom Königreich. Und schau, dass du immer genug Geld hast für ein Bett in den Gasthäusern rund um Anzem. Und-"
      "Ist ja gut", lachte der Junge, "du tust ja so, als ob ich nie wieder_kommen würde, ich werde wahrscheinlich öfter vorbeikommen als dir lieb ist." Die Tasche geschultert und mit festem Schritt durch die Tür(,) drehte er sich noch einmal um. "Majiku, ich danke dir für alles. Du warst wie ein Vater für mich und das zwölf Jahre lang. Du hättest das nicht tun müssen." [Absatz]Majiku war gerührt und schaute zur Seite, während er ihn mit der Hand weg_winkte.
      "Nun aber los, es wird schon bald dunkel und es ist alleine schon weit bis zur Mauer. Mach, dass du los kommst." Sie lächelten noch einmal einander zu, als sich der Junge schließlich sich umdrehte und seines Weges ging.
      Majiku schloss die Tür des Baumes. "Viel Glück, Daisuke."
      "Don't worry, Xavier's on the job," said Sharon. We heard a squeak and looked down to see the rat in question with a piece of cheese in its mouth. Sharon picked him up and scolded him. "Keys, I said, not cheese!"

      Library of Souls - Ransom Riggs
    • Neu

      Kitsune schrieb:

      Positiv: Im Grunde gefällt mir deine Wortwahl, auch wenn sie noch etwas ungeschliffen ist. Lesefluss ist durchaus in Ordnung und ich bin gespannt, was sich hieraus entwickeln wird.
      Danke, ich denke mal das kommt mit der Zeit wenn man sich ans schreiben gewöhnt.

      Kitsune schrieb:

      Was mir an deinem Abschnitt aufgefallen ist, dass du hier einen sehr nüchternen Stil aufweist. Was an sich nicht schlimm ist, allerdings zauberst du so keine bis kaum Bilder im Kopf. Nicht alles muss haarklein beschrieben werden und dem einen liegt das mehr als dem anderen (ich bin, was Umgebungen angeht, auch eine kleine Null manchmal in ersten Entwürfen). Aber ein paar Details mehr ... Das ist allerdings auch eine Übungssache.
      Ich hasse Beschreibungen weil die bei mir immer klingen wie langweilige Aufzählungen. Wie gesagt, die Übung machts.

      Kitsune schrieb:

      Inhaltlich: Joah, kurzgefasst bricht Daisuke auf zu Abenteuern. Ist, muss ich gestehen, etwas altbacken und bekannt. Ist nicht schlimm, aber haut mich als Leser jetzt nicht vom Hocker.
      Das ist auch etwas woran ich mich schwer tue. Am Anfang ist halt noch alles friede freude Eierkuchen und erst die Entwicklung wird komplikationen bringen die dann (hoffentlich) für Spannung sorgen. Und genau darauf bezeiht sich dann auch der Prolog. Ich muss jetzt nur schauen, dass ich die nächsten Kapitel überstehe und versuche ein bisschen fahrt rein zu bekommen.

      So danke nochmal für die ausführliche Korrektur^^
    • Neu

      Hi @Etiam!

      Zunächst mal:

      Etiam schrieb:

      [...]wären andere Namen natürlich angebrachter. Bis Freitag werd ich mir das noch durch den Kopf gehen lassen. Sollte dies jedoch ein ausdrücklicher Wunsch sein werde ich die Änderungen übernehmen.
      Da gibt es, meiner Meinung nach, eigentlich gar nichts zu Überlegen.
      Du hast die Namen so gewählt und das ist von der Leserschaft zu akzeptieren.

      Nun zum Eigentlichen:
      Der Prolog ist, wie schon mehrfach erwähnt, stark.
      Er regt zum Nachdenken an und schraubte bei mir direkt mal die Erwartungen in die Höhe.
      Ich entnehme dem Ganzen, dass die Bewohner deiner Welt mittlerweile so weit sind, dass sie sich von den Göttern abgewendet haben bzw. zumindest gerade eine Bewegung in diese Richtung stattfindet?
      Speziell letzteres Szenario bietet, im Zusammenhang mit der Gerechtigkeits-Frage, großes erzählerisches Potenzial, liefert es doch "weltintern" eine Menge Zündstoff.

      Mit dem ersten Kapitelabschnitt werde ich leider noch nicht so ganz warm.
      Gerade der erste Absatz hat soviel Luft, um noch ein paar Informationen unterzubringen. Die Vorstellung von Majiku geht, für meinen Geschmack, viel zu schnell vonstatten. Hier hätte ich mir, an deiner Stelle, ein wenig mehr Zeit genommen und bspw. seinen Werdegang/Geschichte oder aber auch die Akademie an sich etwas näher beleuchtet.
      Jedoch muss ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass ich ziemlich oft von meinen Kritikern zu hören bekomme, dass ich zu viele Informationen in meinen Text mit einwebe. Übertreiben solltest du es demnach also auch wieder nicht ;)

      Doch auch im weiteren Text fehlt es mir ein wenig an Detailreichtum und eingestreuten Hintergrundinformationen.
      So sprichst du etwa einen "Orden der Strahlen" an, doch lässt du dies einfach so im Raum stehen. Nicht mal ein winziger Hinweis, was es damit auf sich haben könnte, lässt du mir da. Wie schon oben erwähnt, du musst ja nicht gleich mit Erklärungen um dich werfen, aber ein kurzes Anreißen wäre in dem Fall wünschenswert gewesen. Gleiches gilt bspw. auch für "das mystische Mahona".

      Versteh mich bitte nicht falsch, deine Welt wirkt gerade durch solche Dinge individuell und durchdacht, was man spätestens dann merkt, wenn du das Königreich etwas näher beleuchtest. Ich denke das Worldbuilding dürfte eine Stärke von dir sein und deshalb bin ich da auch gespannt, inwieweit du uns deine Ländereien noch ausbreiten wirst.

      Ansonsten kann man nur zur eigentlichen Story zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht sonderlich viel sagen.
      Das hebe ich mir dann für später auf, denn mit mir hast du, aller kritischen Worte zum Trotz, einen neuen Leser gewonnen :)

      LG
      Rika
    • Neu

      Rika schrieb:

      Da gibt es, meiner Meinung nach, eigentlich gar nichts zu Überlegen.
      Du hast die Namen so gewählt und das ist von der Leserschaft zu akzeptieren.
      Ja, hab ich mir im Endeffekt auch gedacht... Jetzt ist es eh nicht mehr zu ändern

      Rika schrieb:

      Der Prolog ist, wie schon mehrfach erwähnt, stark.
      Er regt zum Nachdenken an und schraubte bei mir direkt mal die Erwartungen in die Höhe.
      Ich entnehme dem Ganzen, dass die Bewohner deiner Welt mittlerweile so weit sind, dass sie sich von den Göttern abgewendet haben bzw. zumindest gerade eine Bewegung in diese Richtung stattfindet?
      Speziell letzteres Szenario bietet, im Zusammenhang mit der Gerechtigkeits-Frage, großes erzählerisches Potenzial, liefert es doch "weltintern" eine Menge Zündstoff.
      Mmh, also jetzt muss ich gucken, dass ich nicht Spoiler... Es stimmt aber in sofern das die "Welt" sich in einem Umbruch befindet. Und das Thema Gerechtigkeit einen großen Teil in der Geschichte einnimmt. Insbesondere im ersten Band. Während einige sich die Gerechtigkeit zurecht biegen, werden andere Chars ganz schöne Kopfschmerzen bekommen, wenn sie mit dieser konfrontiert werden.

      Und zum Prolog muss ich echt sagen, dass ich nihct gedacht hätte das der so krass ankommt. Aber ok, die Erwartungen sind jetzt da, also müssen diese auch erfüllt werden.

      Rika schrieb:

      Die Vorstellung von Majiku geht, für meinen Geschmack, viel zu schnell vonstatten. Hier hätte ich mir, an deiner Stelle, ein wenig mehr Zeit genommen und bspw. seinen Werdegang/Geschichte oder aber auch die Akademie an sich etwas näher beleuchtet.
      Ok, verstehe ich. Jetzt ist es aber so (keine Ahnung ob das gut ist oder nicht. Dies ist auch meine erste Geschichte), dass wenn die Geschichte um ist, Majiku alles andere als ein leeres Buch sein wird. Jetzt nicht nur auf ihn bezogen auch allgemein. Die Charaktere werden Stück für Stück an den Leser ran gebracht. Also es ist nicht geplant den jetzigen Informationsstand über Char X oder Organisation Y auf dem jetzigen Level beizubehalten.
      Falls das eher untypisch ist, wie gesagt, wird das in Zukunft geändert. Bin ja auch hier um zu lernen^^

      Rika schrieb:

      So sprichst du etwa einen "Orden der Strahlen" an, doch lässt du dies einfach so im Raum stehen. Nicht mal ein winziger Hinweis, was es damit auf sich haben könnte, lässt du mir da. Wie schon oben erwähnt, du musst ja nicht gleich mit Erklärungen um dich werfen, aber ein kurzes Anreißen wäre in dem Fall wünschenswert gewesen.
      ja^^ Das gleiche wie oben :D Über den Orden wird es z.B. später eine ganze Flut an Kapiteln geben. Einfach aus dem Grund da anscheinend eine Vergangenheit zu diesem besteht. Aber ich weiss schon was du meinst. Der Leser fühlt sich in diesem Moment natürlich allein gelassen. Wie gesagt mein System wird da mal überdacht.

      Rika schrieb:

      Versteh mich bitte nicht falsch, deine Welt wirkt gerade durch solche Dinge individuell und durchdacht, was man spätestens dann merkt, wenn du das Königreich etwas näher beleuchtest. Ich denke das Worldbuilding dürfte eine Stärke von dir sein und deshalb bin ich da auch gespannt, inwieweit du uns deine Ländereien noch ausbreiten wirst.
      Stimmt schon, die Welt an sich liegt mir schon sehr am Herzen.

      Rika schrieb:

      Ansonsten kann man nur zur eigentlichen Story zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht sonderlich viel sagen.
      Das hebe ich mir dann für später auf, denn mit mir hast du, aller kritischen Worte zum Trotz, einen neuen Leser gewonnen
      Ja cool. Dann bedanke ich mich erstmal sowohl für die zwei letzten Zeilen als auch für deinen gesamten Beitrag :thumbsup: Gerade am Anfang ist das glaube ich unheimlich wichtig.

      Danke sehr^^
    • Neu

      Ich habe mich dann auch mal hier durchgelesen.

      Der Titel hat mich angelockt und der Prolog hat mich fasziniert. Das erste Kapitel las sich noch etwas schleppend. Aber ich kenne die Problematik des Anfangs und diesbzgl. Hast du ja schon echt gute Tipps bekommen.

      Dass die Charaktere japanische Namen tragen ist natürlich erstmal - für uns europäer- befremdlich, eben weil wir damit direkt Animes assoziieren und vermutlich die kleinen, bunten Superhelden mit den riesigen Augen sehen. Aber an Namen gewöhnt man sich, und man entwickelt im Laufe der Geschichte sowieso sein eigenes Bild von den Charakteren. Geformt von den Beschreibungen zwischendurch und den Charaktereigenschaften.

      Namen sollte man nur ändern wenn man selbst unzufrieden damit ist und irgendwie nicht zum Charakter passt. Aber nicht weil er anderen nicht gefallen könnte und untypisch für das Genre ist - denn der Name gehört zum Charakter und ist ebenfalls Teil seines Seins. Der Name trägt viel zur Charakterbildung bei (meiner Meinung nach).

      Ich werde jedenfalls dran bleiben. Die Geschichte hat definitiv Potential und macht neugierig. Noch dazu werden auch wir Leser eine positive Entwicklung des Autors sehen - Die Anfänge von damals zu den Kapiteln von heute - da bin ich mir sicher :)
    • Neu

      Ruka schrieb:

      Ich werde jedenfalls dran bleiben. Die Geschichte hat definitiv Potential und macht neugierig. Noch dazu werden auch wir Leser eine positive Entwicklung des Autors sehen - Die Anfänge von damals zu den Kapiteln von heute - da bin ich mir sicher
      Danke^^ Ich freu mich schon darauf wenn ich irgendwann mal auf meine ersten Kapitel zurückblicken werde... wobei ich vieleicht vorhabe das erste Kapitel nch mal zu überarbeiten (mit hoher wahrscheinlich)



      So, morgen kommt das nächste Kapitel aus Erun

      Magische Welten Band 1, Gerechtigkeit


      Kapitel 2, Jäger und Dämonen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Etiam ()