Der Gott, der nicht sein sollte

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    • Hi @Rebirz
      Ich hab heute sturmfreie Bude und plane in der Nacht noch mindestens 20 Seiten zu schreiben. Aber erstmal...

      Ein sehr schöner Action Anteil in diesem Kapitel. Es hat mir sehr gut gefallen.

      Unten etwas Textarbeit.

      Spoiler anzeigen

      Rebirz schrieb:

      direkt aus, um zum nächsten Schlag anzusetzen. Diesmal kommt er von oben. Mit einer flinken Rolle flüchte ich aus der Todeszone. Die Erde erzittert unter der Gewalt des Aufschlags. Frustriert brüllt mich der Stier an und der Geruch von fauligen Eiern schlägt mir entgegen.
      Wiederkäuer. Sowas von widerlich!
      Sein Frust wandelt sich direkt in einen Schmerzensschrei. Yu hat sich von hinten an das Monster herangeschlichen und ist an den Lederriemen, welche um die Beine gewickelt sind,
      Zweimal direkt. Beide können eigentlich direkt weg. (Kann das weg oder ist das Kunst? Sorry, frühes Hefeweizen)

      Rebirz schrieb:

      Er arbeitet die Wunde am Rücken weiter aus, bis er durch das wilde Zappeln seines Opfers den Halt verliert und abspringt. Der blitzschnelle
      Ungewöhnliche Formulierung "arbeitet die Wunde am Rücken..."

      Rebirz schrieb:

      Schwert als Hammer und
      Vorschlag: Schwert als Beil (oder Hackebeil)?

      Rebirz schrieb:

      Eine regelrechte Blutwelle strömt mir entgegen
      Vorschlag: "Eine Welle von Blut strömt mir entgegen"

      Rebirz schrieb:

      langsam die Erde überschwemmt
      "langsam" in der Kombi mit "überschwemmt" fand ich seltsam.
      langsam in die Erde sickert
      oder ohne "langsam" ?

      Rebirz schrieb:

      Ab sofort bestelle ich meine Burger nicht mehr medium, sondern nur noch durch. Zweimal tot!“
      Super! :D

      Rebirz schrieb:

      Sämtliche Augen sind auf den jetzt völlig verkohlten Kadaver gerichtet. Niemand wagt es, sich auch nur einen Millimeter von der Stelle zu rühren. Innerlich bete ich jedes Gebet, das ich jemals aufgeschnappt habe, doch dann bemerke ich, wie der Arm des Kolosses zu zucken beginnt.
      Wenn der Kadaver völlig verkohlt ist, wie kann man dann einen Arm erkennen?

      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz
    • Rebirz schrieb:

      Äh, ich bin ebenfalls verwirrt. Wenn man in Fahrtrichtung einer Straße schaut, ist die Grünfläche doch eigentlich seitlich oder? Also links oder rechts. Ich kann deiner Schlussfolgerung leider nicht folgen. Wie kommst du darauf, das Yu VOR Marc ist?
      Das mit ziehen und stoßen ist denke ich fast egal, allerdings gefällt mir dein Ziehen nun fast etwas besser.
      Ich habe mir die betroffene Stelle noch einmal angesehen und der Riss/Schnitt taucht ja an einem Baum neben der Autobahn auf, dort wo später auch der Unfall passiert.
      Würde Yu Marc also, von besagter Grünfläche kommend, stoßen, so würde dieser entweder auf der Mittel- bzw. Überholspur oder gar in der Mittelleitplanke landen.
      Möglicherweise bin ich ja auch wieder etwas korinthenkackerisch, aber vielleicht könntest du einfach "von der Fahrbahn" statt "von der Straße stoßen" verwenden.

      3.1/3.2
      Speziell der Einstieg in dieses Kapitel hat es mir angetan. Den "Zwischenraum" hast du wirklich wunderbar beschrieben.

      Wenn auch mit diesem kleinen Fauxpas am Ende ;)

      Rebirz schrieb:

      Stattdessen spuckt mich der Himmel aus und ich lande nach einigen Metern freien Falls unsanft auf einem Grashügel, rolle ein Stück weit den Berg hinunter und bleibe mit dem Gesicht am Boden liegen. Hustend spucke ich Gras und Dreck aus.
      Was dann passiert, kommt wirklich sehr unerwartet, auch wenn man ja, vom Prolog ausgehend, schon wusste, dass es noch in eine andere Richtung gehen wird. Aber gerade da hatte ich eher das Gefühl, es könnte sich um ein futuristisches Setting handeln.

      Als Marc dann Lizzy zur Hilfe kommt und gegen die Ghule kämpft, habe ich mich schon gefragt, weshalb sie ihn nicht im Kampf unterstützt.
      Klar, sie will Louis beschützen, aber glaubt sie denn wirklich, dass Marc mit allen Gegnern alleine fertig wird, wenn ja scheinbar nicht mal sie selbst es kann?

      Und da bin ich dann auch schon bei der nächsten Frage: Was passierte mit den übrigen beiden Ghulen? Es war ja von Achten die Rede. Am Ende zähle ich aber nur sechs Tote.
      Ich kann mir ja vorstellen, dass Lizzy diese inzwischenzeit zur Strecke gebracht hat, aber weshalb findet das dann keine Erwähnung, zumal sich Marc ja mitten im Geschehen befand und es daher gar keinen Grund dafür gibt, den Leser über so etwas spekulieren zu lassen?

      Und wie meine Vorschreiber war ich auch zunächst etwas verwundert, dass Marc sich einfach blindlings alleine weiterschlägt.
      Ich schreibe das aber, nach so einem nervenaufreibenden Gemetzel, eher mal dem vermutlich sehr hohen Adrenalinpegel zu :D

      4.1
      Und direkt ein Bosskampf :)
      Hast du am Anfang noch gemächlich erzählt, lässt du mir mittlerweile kaum noch Luft zum Atmen, was aber eine willkommene Abwechslung ist. Und da ist er ja, der gute Yu, aber wieso lebt er am Ende denn noch, der Yu?

      Wie @Kyelia schon anklingen ließ, wirkt es fast schon ein wenig hollywoodesk, dass nur seine Begleiter aus der Formation heraus gekillt werden und ausgerechnet er nicht. Da funkelt schon sehr stark die Plotarmor durch.

      Auch geht mir das Ausschalten des Muskelberges fast schon ein wenig zu einfach.
      Wo wir beim Stichwort "Superkrieger" wären.
      Ja, es wirkt ein wenig überzogen, was aber nicht heißt, dass ich mich jetzt daran störe.
      Da wir noch relativ am Anfang sind und ich praktisch noch gar nichts über diese neue Welt weiß, vermute ich mal, dass du dafür noch eine plausible Erklärung liefern wirst.

      Ich jedenfalls bin, nach wie vor, gut unterhalten. Die vielen Sprüche mit denen du jede noch so ernste Situation auflockern kannst, wirken wie aus einem guten Buddymovie. Und Marc und Yu haben auf jeden Fall das Potenzial die Geschichte weiter zu tragen.

      Btw:
      Hast du bereits entsprechend vorgearbeitet oder schreibst du wirklich so schnell?

      LG
      Rika

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rika ()

    • Ein schöner Teil. Da haben die dieses Monstrum also besiegt. Oder auch nicht? Zuckende Gliedmaßen sind bei eigentlich toten Geschöpfen eher ein schlechtes Zeichen. Wobei ich mich frage, wie ein völlig verkohlter Körper noch zucken kann, ohne zu Asche zu zerfallen. :hmm:
      Aber zumindest haben sie jetzt etwas Verstärkung, die hoffentlich helfen kann. Mal sehen, was als nächstes passiert. ^^
      Was mir jetzt noch aufgefallen ist. Sowohl Arc als auch Yu sind (so glaube ich zumindest) das erste Mal in eine Schlacht mit diesem Ausmaß verwickelt und ich nehme nicht an, dass einer von beiden schon einmal einen anderen getötet hat. Mich wundert etwas, dass keiner von beiden auch nur zögert auf das Vieh loszugehen. Gut, sie befinden sich in einem Kampf und wenn nicht ich, dann du, aber mir fehlt da etwas das Zögern, ein kurzer Gedanke: Mache ich das Richtige? Leben nehmen?

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!
    • Hey,

      den Kampf hast du meiner Meinung nach ganz gut beschrieben. Natürlich ist das nach wie vor irgendwie absurd, dass die zwei dieses Ungetüm mit links fertig machen, aber immerhin schilderst du ja ein paar Erschöpfungerscheinungen bei Marc...ganz so leicht geht es ihm dann offensichtlich doch nicht von der Hand :) Aber was ist mit Yu? Vielleicht könntest du ihn zwischendurch auch zumindest mal schnaufen oder nach Luft ringen lassen? (oder verliert das Ganze dann an Heldencharakter? :rofl: )

      Ansonsten habe ich nicht viel anzumerken...was ich gefunden habe oder mir aufgefallen ist, packe ich in den Spoiler:

      Spoiler anzeigen



      Rebirz schrieb:

      Der blitzschnelle Hieb gegen die Ferse gelingt ihm gerade noch und ... weicht im allerletzten Moment zurück, bevor ihn der Tritt erwischt, den das Vieh einfach blind gesetzt hatte.
      er (?)

      Rebirz schrieb:

      Für einen Moment starrt auch sie nur auf uns herunter, doch dann hebt sie ihr Schwert zum Himmel empor und stößt einen lauten Kriegsschrei aus. Die Menge stimmt mit ein, jubelt und tobt ausgiebig. Yus Gesichtsausdruck sagt mir, dass auch er nicht weiß, was er davon halten soll. Mich braucht er nicht fragen. Ich bin genauso schlau. Lizzy hebt erneut ihre Waffe und bringt die Leute damit zum Schweigen.
      in meinen Augen hat Lizzy die Waffe gar nicht sinken lassen...deshalb war ich irritiert, als sie sie erneut hob...vielleicht kann sie auch ein anderes Signal geben, um die jubelnde Meute zur Ruhe zu bringen?


      Rebirz schrieb:

      Innerlich bete ich jedes Gebet, das ich jemals aufgeschnappt habe, doch dann bemerke ich, wie der Arm des Kolosses zu zucken beginnt.
      An Gott glauben ist und bleibt einfach etwas Unnützes!
      Ein sehr cooles Ende für diesen Abschnitt :D Bin sehr gespannt, wie es weitergeht...



      LG,
      Rainbow
    • Guten Morgen / Nachmittag ... Gott, mir brummt der Schädel || Ich sollte weniger trinken und mehr schreiben!

      Erst mal wieder Danke für die vielen Anmerkungen!

      Rika schrieb:

      Möglicherweise bin ich ja auch wieder etwas korinthenkackerisch, aber vielleicht könntest du einfach "von der Fahrbahn" statt "von der Straße stoßen" verwenden.
      Wenn damit das Problem für dich behoben ist, werde ich das so umschreiben, da ich das Problem immer noch nicht ganz verstehe. ;)

      Rika schrieb:

      Als Marc dann Lizzy zur Hilfe kommt und gegen die Ghule kämpft, habe ich mich schon gefragt, weshalb sie ihn nicht im Kampf unterstützt.
      Klar, sie will Louis beschützen, aber glaubt sie denn wirklich, dass Marc mit allen Gegnern alleine fertig wird, wenn ja scheinbar nicht mal sie selbst es kann?
      Also sie kämpft in der Zwischenzeit gegen die übrigen zwei Ghule, die ja bereits vermisst werden. Das dies nicht beschrieben ist, liegt an meiner Erzählperspektive. Ich schreibe ja alles aus Marcs Sicht und obendrein auch noch in der Gegenwart. Der Fokus muss also auf ihm liegen. Es wäre denke ich unrealistisch, dass er neben seinem eigenen Kampf auch noch Lizzys Schritte mitverfolgt. Würde ich in der Vergangenheit schreiben, wäre es passender, aber so finde ich nicht.

      Rika schrieb:

      Hast du am Anfang noch gemächlich erzählt, lässt du mir mittlerweile kaum noch Luft zum Atmen, was aber eine willkommene Abwechslung ist. Und da ist er ja, der gute Yu, aber wieso lebt er am Ende denn noch, der Yu?
      Schön das die Action wirkt :D
      Was hat dir denn den Eindruck gegeben, dass er tot sein sollte? Oder meinst du den Stier?

      Rika schrieb:

      Wie @Kyelia schon anklingen ließ, wirkt es fast schon ein wenig hollywoodesk, dass nur seine Begleiter aus der Formation heraus gekillt werden und ausgerechnet er nicht. Da funkelt schon sehr stark die Plotarmor durch.
      Ich habe das mittlerweile etwas verändert, aber noch nicht hier hochgeladen. Die Truppe ist jetzt vormarschiert, Yu und der Junge jedoch zurückgeblieben. Ergo befinden sie sich jetzt nicht mehr direkt in der Formation, was das Hollywood etwas aus der Szene nehmen sollte :D
      Das die Plot Armor hier offenbar stark auffällt, finde ich um ehrlich zu sein sogar recht gut. Warum, sage ich jetzt aber nicht. :D

      Rika schrieb:

      Hast du bereits entsprechend vorgearbeitet oder schreibst du wirklich so schnell?
      Das Buch / der erste Teil ist bereits fertig geschrieben. Ebenso wie der zweite. Aktuell arbeite ich an Nr. 3
      Jetzt brauche noch das letzte bisschen Feintuning, was bisher hier wunderbar funktioniert! :)


      Kyelia schrieb:

      Was mir jetzt noch aufgefallen ist. Sowohl Arc als auch Yu sind (so glaube ich zumindest) das erste Mal in eine Schlacht mit diesem Ausmaß verwickelt und ich nehme nicht an, dass einer von beiden schon einmal einen anderen getötet hat. Mich wundert etwas, dass keiner von beiden auch nur zögert auf das Vieh loszugehen. Gut, sie befinden sich in einem Kampf und wenn nicht ich, dann du, aber mir fehlt da etwas das Zögern, ein kurzer Gedanke: Mache ich das Richtige? Leben nehmen?
      Marc habe ich mittlerweile ein paar mehr Gedanken hinzugefügt. Ich werde die veränderte Version noch hochladen, sobald ich 100% damit zufrieden bin. Was Yu betrifft folgt das, wenn ich aus seiner Sicht schreibe.


      Rainbow schrieb:

      Aber was ist mit Yu? Vielleicht könntest du ihn zwischendurch auch zumindest mal schnaufen oder nach Luft ringen lassen? (oder verliert das Ganze dann an Heldencharakter? )
      Selbes Thema wie oben wegen den Ghulen die Lizzy tötet. Es ist Marcs Sichtweise und er hat den Fokus aktuell auf etwas anderes. In der kurzen Verschnaufpause, wo sich die beiden endlich wieder getroffen haben, hatte ich z.B. ja bei Yu eine Verletzung beschrieben. Ich versuche nur während der Kampfszenen mich auf das zu konzentrieren, was ich denke, dass man in einer solchen Situation auch wirklich wahrnimmt.
      Ich weiß, dass es ungewöhnlich ist die Ich-Perspektive mit dem Präsens zu verbinden und daher werdet ihr wohl auch diese Probleme damit haben. Ich werde aber auf jeden Fall mal schauen, wo mir der ein oder anderen Einschub evtl. gefällt.

      So, jetzt gibts noch ein Aspirin und dann die Couch ...

      Gruß
      Rebirz
    • Hey,

      okay, ich bin jetzt vielleicht nicht prädestiniert, mich über die" Erzähl-Perspektive" auszulassen, weil mir das Thema auch schon oft genug Kopfzerbrechen bereitet hat...ABER: ich beziehe mich jetzt mal auf das unten Gesagte

      Rebirz schrieb:

      Also sie kämpft in der Zwischenzeit gegen die übrigen zwei Ghule, die ja bereits vermisst werden. Das dies nicht beschrieben ist, liegt an meiner Erzählperspektive. Ich schreibe ja alles aus Marcs Sicht und obendrein auch noch in der Gegenwart. Der Fokus muss also auf ihm liegen.

      Rebirz schrieb:

      Selbes Thema wie oben wegen den Ghulen, die Lizzy tötet.Es ist Marcs Sichtweise und er hat den Fokus aktuell auf was anderes.
      ... deine Erklärung würde ich nur zur Häfte unterstützen. Klar berichtest du aus Marcs Sichtweise, aber deshalb sollten trotzdem keine Logiklücken entstehen. Die Tatsache, dass Lizzy in der Zwischenzeit gegen die anderen beiden Ghule kämpft finde ich für den Leser nicht ganz unerheblich, weil man sich sonst tatsächlich fragt, was da gerade passiert. Du erwähnst das aber mit keiner Silbe. Marc könnte das zumindest aus dem Augenwinkel kurz zur Kenntnis nehmen...ebenso, wie er seinen Freund im Auge haben wird und durchaus feststellen könnte, wenn dieser nach Luft ringt oder mal ins Straucheln gerät. Weißt du, was ich meine? Du sollst ja nicht über etwas berichten, was sich in meilenweiter Entfernung abspielt, sondern direkt vor seiner Nase. Soviel Freiraum sollte auch die Ich-Perspektive zulassen, finde ich. Ist aber nur meine persönliche Meinung :D ... habe wohlgemerkt noch nie versucht, in der Ich-Perspektive und dann auch noch in der Gegenwart zu schreiben, aber schon mal ein Buch gelesen, bei dem diese Erzählform gewählt wurde. Alopex zum Beispiel hat sein Buch auf die Weise geschrieben. Vielleicht kannst du dich mit ihm bei Gelegenheit mal austauschen. Wäre vielleicht hilfreich für dich.

      LG,
      Rainbow
    • @Rainbow
      Dankeschön! So habe ich es auch gemeint :)
      Genauso gut kann diese Information ja auch noch im Nachgang vermittelt werden, sollte Marc es wirklich überhaupt nicht mitbekommen haben, während seines Kampfes. Auf jeden Fall sollte diese, doch wichtige Information, dem Leser nicht vorenthalten werden.

      Rebirz schrieb:

      Was hat dir denn den Eindruck gegeben, dass er tot sein sollte? Oder meinst du den Stier?
      Ich meinte das scherzhaft im Bezug auf die erwähnte Attacke auf die Formation ;)
      So wie du es jetzt gelöst hast bzw. lösen wirst, wirkt es jedenfalls authentischer.

      Interessant finde ich deine Aussage bzgl. der Plotarmor. Da bin ich ja mal auf den Fortgang der Story gespannt :D

      Rebirz schrieb:

      Ich bin völlig gefasst. Die Ruhe selbst. Warum bereitet mir diese Tatsache mehr Kopfzerbrechen als die rasende Bestie vor mir?
      Ha, und ich bin nach wie vor der Meinung, dass es sich hier nicht um zwei ungewollte Gary Stus handelt ;)

      Und was zum Geier ist das am Ende von 4.2 ?
      Da hat es praktisch ewig gedauert, den Baum zu fällen und jetzt zuckt er schon wieder rum?
      Nun, in Anbetracht der herbeigeeilten kriegerischen Massen sollte es, bei einem erneuten Kampf, ja keine großen Probleme mehr geben. :P
    • Dann schließe ich mal noch dieses Kapitel ab. Auch habe ich ein paar Änderungen in der Vorherigen hochgeladen.

      Kapitel 4.2

      Marc Gray

      Spoiler anzeigen
      Die zuvor roten Augen sind allerdings verschwunden. Stattdessen schlagen aus den Augenhöhlen wilde Flammen hervor. Als hätte die Hölle ihn wieder ausgespuckt, bevor er überhaupt richtig angekommen ist. Das Monster beugt sich in unsere Richtung und stößt einen ohrenbetäubenden Schrei aus, der jetzt mit einer unerträglichen Hitze verbunden ist, welche uns aus seinem Maul entgegenschlägt. Eigentlich rechnete ich damit, jeden Moment überrannt zu werden, doch stattdessen streckt das Ungetüm nur den Kopf in alle Himmelsrichtungen, als würde es überlegen, was es am besten zuerst niederstampft.
      Hinter ihm bringen sich die Krieger von Lizzy in eine neue Formation und schlagartig wendet der Koloss sich ihnen zu. Ich verstehe sofort, was los ist.
      „Er ist blind“, flüstere ich Yu zu.
      „Und er verursacht ein Gewitter“, ergänzt er mich.
      Fragend blinzle ich ihn an. Er deutet zum Himmel hinauf und tatsächlich formen sich dort dunkle Gewitterwolken zu einem Strudel. Interessanterweise scheint dieser sich nur über dem Minotaurus zu bewegen. Doch irgendwas passt nicht zusammen. Ich kann nicht erklären, was mich daran stört, aber erneut folge ich dem eigenartigen Gefühl in mir, drehe mich um und sehe den schweigsamen Jungen, mit beiden Armen zum Himmel hinauf erhoben. Um seine Füße herum hat sich ein kleiner Wirbelsturm gebildet. Die Augen hat er weit aufgerissen. Seine Pupillen sind ... nicht normal. Sie wechseln zwischen Weiß, Grau und Schwarz, vermischen sich zu wilden Formen.
      „Was zum ...“, stammelt Yu. Wenn es sogar einem Plappermaul wie ihm die Sprache verschlägt, heißt das was.
      Der Junge hat uns bemerkt. „Ich brauche mehr Zeit!“
      Was er tut, weiß ich nicht und es macht auch kaum einen Sinn, jetzt darüber nachzudenken, also tue ich das, was ich tun kann. Ich packe Yu am Arm und laufe dem Koloss nach. Er ist schon fast bei Lizzy angekommen und er wird ihre Truppe mit Gewissheit einfach niedertrampeln. Seiner Masse haben sie absolut nichts entgegenzusetzen.
      Sämtliche Beleidigungen die mir einfallen werfe ich ihm an den Kopf und auch Yu hat wohl mittlerweile verstanden, was ich versuche zu erreichen. Er brüllt irgendwas von verbrannten Würstchen. Das Gehör des Monsters scheint das Einzige zu sein, das den Brand unbeschadet überstanden hat, denn der Minotaurus wendet sich prompt von den Kämpfern ab und stampft grunzend auf uns zu.
      „Wir teilen uns wieder auf“, ruft Yu und läuft sofort in die entgegengesetzte Richtung von mir davon.
      Zuerst sieht es so aus, als würde unser Monster Pingpong tatsächlich funktionieren. Ich beleidige es auf der einen Seite und es stapft mir nach. Bevor es jedoch zu nahe kommt, verhalte ich mich vollkommen still und Yu wirft ihm von hinten seine Grillfleisch Sprüche an den Kopf. Zwei Mal können wir es so verwirren, doch das dritte Mal stürmt es einfach weiter auf mich zu. Ich flüchte, soweit es möglich ist, aber als ich mit dem Rücken zur Klippe stehe, werfe ich einen flehenden Blick in Richtung des Jungen und seinen Gewitterwolken.
      „Egal, was du vorhast! Jetzt wäre der perfekte Moment es zu tun!“
      Die Faust des Minotaurus kracht über mir in die Felswand. Ich versuche den herunterfallenden Steinbrocken auszuweichen, doch einer trifft mich hart im Rücken und reißt mich zu Boden. Plötzlich fühle ich, wie sich sämtliche Haare an mir aufstellen. Eine seltsame Spannung liegt in der Luft. Mit ohrenbetäubendem Donnern krachen vier Blitze vom Himmel und schlagen mit voller Wucht in den Minotaurus ein. Der stolpert rückwärts, aber die Gewitterwolke klebt an ihm wie eine Klette. Wieder und wieder schlagen Blitze in den sowieso schon völlig verbrannten Körper ein und zwingen den Koloss in die Knie. Mit einem letzten lauten Brüllen scheidet er erneut aus dem Leben.
      Absolute Stille hängt über der Schlucht. Asche vom Körper des Monsters fällt wie schwarzer Schnee zu Boden und die dunklen Wolken lösen sich auf. Die Sonne legt wieder ihre warmen Strahlen auf uns.
      Nicht zu fassen! Wir haben es geschafft!
      Mein Versuch aufzustehen wird sogleich bestraft. Ein stechender Schmerz fährt mir durch den Rücken und ich falle mit dem Gesicht voraus in den Dreck. Der Gewitterjunge, läuft auf mich zu. Seine Beine scheinen ihm nicht mehr richtig zu gehorchen. Er strauchelt einige Male von links nach rechts. Egal, was er gerade gemacht hat, es scheint ihn eine Menge Kraft gekostet zu haben.
      Obwohl er wesentlich weiter entfernt war, ist Yu vor ihm an meiner Seite. Noch aus dem Lauf heraus rutscht er neben mir auf die Knie und legt die Hand auf meinen Rücken. Es war mit Sicherheit nicht seine Absicht, aber ein bedrohliches Knacken ist zu hören. Ich schreie auf, was sogleich noch mehr Schmerzen verursacht.
      Ein Teufelskreis!
      Yu reißt seine Hand vor Schreck zurück. „Scheiße! Tut mir leid! Wo tut es weh?“
      „Gebrochene Rippen, schätze ich“, grummle ich durch zusammengepresste Zähne. Wieder schießt ein unerträglicher Schmerz durch den gesamten Körper und treibt mir die Tränen in die Augen. Um mich haben sich mittlerweile Lizzy und ihre Krieger versammelt. Sie kniet neben Yu und will gerade meine Wunden untersuchen, aber er hält ihre Hand zurück.
      „Nicht anfassen! Er hat gebrochene Rippen oder vielleicht sogar Schlimmeres!“, schreit er sie an. Lauter, als er vermutlich wollte, denn er senkt sofort den Blick und murmelt eine Entschuldigung.
      „Dimitri! Komm schnell! Wir brauchen einen Heiler!“, ruft Lizzy in die Menge und ein muskelbepackter Mann bahnt sich seinen Weg durch die Kämpfer.
      Dimitris Kopf ist kahl geschoren. Dafür hat er einen dichten, schwarzen Vollbart. Die Augen liegen tief in seinem großen Schädel, der auf einem muskulösen Hals sitzt. Er trägt eine mittelalterliche Robe. Seiner Erscheinung nach zu urteilen, bin ich überzeugt, dass er Ghule mit bloßen Händen in der Luft zerreißen könnte. Lizzy hat jedoch andere Pläne.
      „Bring ihn wieder in Ordnung, Dimitri“, fordert sie ihn auf und macht Platz, sodass er sich über mich beugen kann.
      Yu teilt meine Sorgen, was den Hünen angeht und hält schützend seinen Arm zwischen uns.
      „Bitte lass ihn Marcs Verletzungen ansehen“, versucht ihn Lizzy zu beschwichtigen. „Er kann helfen. Versprochen.“
      Die beiden starren sich einen Moment tief in die Augen, dann lässt Yu den Arm fallen und tritt zur Seite. Dimitri geht wortlos in die Knie, zückt ein Messer aus einer kleinen Tasche an seiner Hüfte und zerschneidet mir vorsichtig das Shirt. Mit seinem dicken Zeigefinger tastet er meinen Hinterkopf ab und fährt den Rücken, entlang der Wirbelsäule hinunter. Ein seltsames Kribbeln entsteht dort, wo sein Finger die Haut berührt, aber Schmerzen spüre ich keine. Dimitri presst seine Handflächen zusammen und murmelt einige unverständliche Worte. Fast so, als würde er beten. Mein Kopf liegt auf der Seite und ich kann aus dem Augenwinkel nicht genau erkennen was passiert, doch als er seine Hände über mir ausbreitet, entsteht dort ein schimmerndes Gebilde. Dimitri studiert es intensiv und als er die Arme wieder fallen lässt, verblasst das Leuchten auf der Stelle. Ich kann Yu scharf einatmen hören. Er zweifelt wohl auch gerade an seinem Verstand.
      Dimitri wendet sich an Lizzy „Ich erkenne Prellungen und Blutungen, welche ich sofort heilen könnte, aber das Hauptproblem ist die angebrochene Wirbelsäule.“
      Plötzlich packt Yu seine weite Robe, hebt ihn vom Boden weg und zieht ihn so nahe zu sich heran, dass er ihm die Nase abbeißen könnte, wenn er wollte. Dimitri, der etwas kleiner ist als Yu, baumelt hilflos in der Luft. Ein erschrockener Aufschrei geht durch die Runde. Woher hat Yu urplötzlich eine solche Kraft? Er ist zwar nicht der Schwächste, aber ein Muskelpaket mit der Masse von Dimitri, liegt definitiv nicht in seiner Gewichtsklasse.
      „Du wirst ihn jetzt sofort heilen! Sie hat dich einen Heiler genannt, oder etwa nicht? Tu was!“
      Lizzy versucht Dimitri aus Yus Griff zu befreien, doch der stößt sie zur Seite und brüllt ihn weiter an. „Er ist verwundet worden, als er dich und den Haufen Freaks hier beschützt hat, also bring ihn wieder in Ordnung, verdammt! Jetzt! Sofort!“ Das letzte Wort fauchte er dermaßen bedrohlich, dass selbst ich erschaudere.
      Ich weiß nicht, ob es an der aggressiven und angespannten Stimmung liegt, oder an den fürchterlichen Schmerzen, aber es wird hier auf einmal furchtbar heiß. Es treibt mir den Schweiß aus allen Poren.
      „Bitte beruhige dich“, fleht Lizzy. „Du bist Yu, richtig? Ich weiß, dass Marc nach dir gesucht hat. Er hat mir und einem Freund auf dem Weg das Leben gerettet und du hast recht. Gerade eben habt ihr all unsere Köpfe aus der Schlinge gezogen. Ein Minotaurus, der direkt wieder vom Tartarus ausgespuckt wurde, ist kein Feind, den wir auf herkömmliche Weise und gewiss nicht ohne Verluste besiegt hätten. Lass uns diese Schuld begleichen! Wir können helfen!“
      Yu fixiert sie mit seinem Blick, hat Dimitri aber noch immer fest im Griff. Lizzy hält den Blickkontakt und fleht ihn mit überzeugter Stimme an. „Bitte lass uns helfen.“
      Ich bringe so viel Kraft auf, wie ich kann, und versuche den Schmerz auszublenden. „Ist in Ordnung, Yu. Lass ihn runter“, krächze ich.
      Prompt fällt Dimitri zu Boden. Fast so, als wäre schlagartig sämtliche Kraft aus seinem Körper entwichen. Lizzy lächelt dankend und Yu geht neben mir auf die Knie.
      „Bringt ihn einfach wieder in Ordnung“, stammelt er mit gesenktem Blick.
      Dimitri ist zurück an meiner Seite. „Das werde ich, aber wir müssen ihn nach Terra bringen. Ich habe hier nicht die nötige Ausstattung, um einen so komplizierten Bruch zu heilen. Holt eine Trage!“
      Zwei junge Männer breiten ein Leinentuch neben mir aus und heben mich vorsichtig darauf. Dimitri berührt meinen Rücken an einigen Stellen mit seinem magischen Finger, woraufhin sich ein seltsames Kribbeln unter der Haut ausbreitet. Der Schmerz lässt nach und ich stoße ein erleichtertes Stöhnen aus.
      „Das sollte die Schmerzen etwas lindern, aber wir dürfen keine Zeit verlieren und ihn auf dem schnellsten Weg in die Stadt bringen.“
      „Dann los. Wir brechen auf!“, befiehlt Lizzy, die hier eindeutig die Befehlshaberin ist.
      Die Männer, welche die Trage gebracht haben, transportieren mich in der Mitte der Gruppe und Yu läuft zu meiner Rechten. Die Bewegungen durch das Laufen sind nicht gerade Balsam für meinen Rücken, also schließe ich die Augen und beiße die Zähne zusammen. Der Aufstieg aus der Schlucht heraus dauert lange und jedes Mal, wenn ich die Augen für einen Moment öffne, muss ich bedauerlicherweise feststellen, dass wir kaum Strecke zurückgelegt haben. Gelegentlich erhasche ich einen Blick auf niedergemetzelte Ghule und Bäume, deren Stämme durch das ungewöhnlich gefärbte Blut, fast grüner geworden sind, als ihre Krone. Die Schmerzen werden immer unerträglicher. Meine Sinne schwinden. Ich verliere das Bewusstsein und wache kurz darauf wieder wegen einem höllischen Stechen im Rücken auf.
      Ein Perpetuum mobile aus Schmerzen.
      „Wir sind da. Öffnet das Tor!“, ruft Lizzy. Ihre Stimme scheint auf einmal weit entfernt zu sein. Mein Blick verschwimmt. Erneut drifte ich in Dunkelheit ab. Immer wieder Dunkelheit.


      Viel Spaß damit! In den nächsten Kapiteln ist dann Yu an der Reihe. Mal schauen, wie euch seine Perspektive gefällt. :)

      Gruß
      Rebirz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rebirz ()

    • Hey,

      hat Spaß gemacht zu lesen :)
      Auch, wenn es mir für Marc leid tut, so bin ich doch erleichtert, dass er kein "unbesiegbares Überwesen" ist und offensichtlich verletzt werden kann. Ich finde, den Kampf und seine Verletzung, ebenso wie die Auseiandersetzung zwischen Yu und dem Hünen hast du gut beschrieben. Zwischendurch habe ich zwar mal kurz gestutzt, weil ich mir den "Hünen" eben doch größer und viel kräftiger als Yu vorgestellt hatte...aber okay, in deiner Welt nimmt man ja inzwischen so einiges hin ;)
      Bin mal gespannt, was sie in der Stadt erwartet und ich hoffe natürlich, dass sie Marc wieder hinbekommen...Außerdem interessiert mich natürlich, was sich hinter dem mysteriösen Jungen verbirgt, der über magische Fähigkeiten verfügt.

      Meine Gedanken zum Text:
      Spoiler anzeigen


      Rebirz schrieb:

      Die zuvor roten Augen sind allerdings verschwunden. Stattdessen schlagen aus den Augenhöhlen wilde Flammen hervor.
      Entweder würde ich das zuvor an dieser Stelle ganz streichen oder schreiben: Das Rot ist aus den Augen gewichen....stattdessen schlagen wilde Flammen daraus hervor.... (so könntest du auch 2 x Augen vermeiden)


      Rebirz schrieb:

      Stattdessen schlagen aus den Augenhöhlen wilde Flammen hervor. Als hätte die Hölle ihn wieder ausgespuckt, bevor er überhaupt richtig angekommen ist. Das Monster beugt sich in unsere Richtung und stößt einen ohrenbetäubenden Schrei aus, der jetzt mit einer unerträglichen Hitze verbunden ist, welche uns aus seinem Maul entgegenschlägt. Eigentlich rechnete ich damit, jeden Moment überrannt zu werden, doch stattdessen streckt das Ungetüm....
      das zweite "stattdessen" kann man vielleicht streichen...


      Rebirz schrieb:

      „Wir teilen uns wieder auf“, ruft Yu und läuft sofort in die entgegengesetzte Richtung von mir davon.
      "von mir" würde ich sreichen. Ist denke ich klar, dass er seinen eigenen Standort meint :)


      Rebirz schrieb:

      wirft ihm von hinten seine Grillfleisch Sprüche an den Kopf.
      ´Grillfleisch-Sprüche` (würde ich mit Bindestrich schreiben und zusätzlich irgendwie kenntlich machen, also in Anführungsstriche setzen, weil es deine eigene Wortkreation ist)- übrigen sehr geil :rofl:

      Rebirz schrieb:

      Zwei Mal können wir es so verwirren
      Zweimal (wird denke ich zusammengeschrieben)





      LG,
      Rainbow
    • Dann geselle ich mich auch mal der Schaar der erlauchten Kritiker hinzu :fox: Ich hab bisher nur den Anfang gelesen. Ich gebe dann Rückmeldung zu den jeweiligen Teilen, dann kann ich genauer kommentieren.

      Formsachen Prolog



      Rebirz schrieb:

      Sein nachdenkliches Zupfen an der Unterlippe verrät mir, dass sein Gehirn bereits auf Hochtouren arbeitet.
      Erwischt xD Witzig, das ich das gerade in der PN schon erwähnt habe. Ist natürlich ein Standartvergleich, aber einen davon mal (und ich betone mal) ist nicht schlimm. Man benutzt sie ja häufig, weil sie gut sind. Würde aber am Anfang einer Geschichte drauf verzichten, dass ist nämlich das, was der Leser als erstes liest.




      Formsachen Kapitel 1.0

      Rebirz schrieb:

      Ein Blick auf den mattgrün leuchtenden Wecker bestätigt die Vermutung. Kurz vor drei Uhr.
      Auch wenn es richtig ist - mir stößt das "Uhr" beim lesen immer ziemlich auf, weil es niemand sagt. Jeder sagt "es ist kurz vor drei". Es wirkt dadurch sehr gekünstelt, gerade, weil der Part ja sonst etwas umgangssprachlicher auch gehalten ist.

      Rebirz schrieb:

      Die Sonne treibt die Temperatur im Laufe des Tages immer extrem in die Höhe und durch das kleine Bullauge von Fenster bringt man nachts unmöglich genügend frische Luft ins Zimmer, um ein erträgliches Raumklima schaffen zu können. Dafür hält sich im Winter zum Ausgleich dann die Kälte umso besser.
      bringe ich - wobei das ja eigentlich auch nicht wirklich der Prota macht. Man bringt ja keine Luft irgendwohin ?( deswegen Vorschlag "kommt". Das macht die Luft von alleine.

      Abgesehen davon ... woher kennst du mein Zimmer? xD

      Rebirz schrieb:

      Schnell muss ich einsehen, dass es das für heute mit dem Schlaf war.
      Hier bin ich etwas gestolpert, obwohl der Satz eigentlich passt.

      Vorschlag " ... muss ich einsehen, dass sich das mit dem Schlaf für heute erledigt hat."

      Rebirz schrieb:

      Bier plus Pudding. Seltsame Kombination. Sollte wohl besser niemand zu Gesicht bekommen.
      Finde ich gut :D Hier lässt du geschickt Informationen übe den Prota einfließen - und diese Combo ist durchaus ... unique :rofl:

      Rebirz schrieb:

      Der Fahrer drückte auf die Lichthupe und blendete mich mit sämtlichen Lichtern.
      Schlimmer ist noch, wenn sie das machen, kurz bevor sie an dir vorbei sind :rolleyes:

      Rebirz schrieb:

      Dank des ungewollten Rampenlichts konnte ich den Vollidioten nicht erkennen, aber ich hörte Partymusik und laute Schreie.
      :thumbsup: schöne Beschreibung

      Rebirz schrieb:

      Mittlerweile war ich bei mehreren Augenärzten, die jedoch nichts feststellen konnten. Außer, dass ich verdammt hart austrete, wenn sie mir mit ihren Taschenlampen direkt in die Pupillen leuchten.
      Das finde ich auch super :D Das kommt unerwartet und ist deswegen lustig :thumbup:



      Du startest sehr klassisch, Prolog bei dem der Leser direkt ins Getümmel gewofen wird, gefolgt vom normalem Alltag an einem anderen Ort. Funktioniert super! Du erwähnst Halbgötter, damit lockst du mich ja schon :D Ich frage mich natürlich,. ob du jetzt auf die Antke oder eigene Götter eingehst, jedenfalls ist das immer ein Thema, was mich catched, kann ich immer wieder lesen. Bin gespannt, was du drauß machst :)

      Angenehm wenig Rechtschreibfehler ... also keine xD Jedenfalls hab ich keine gesehen, aber ich bin auch nicht allsichtig xD Auch stilistisch liest sich die Geschichte abwechslungsreich und hält einen konstanten Lesefluss aufrecht.

      Freue mich auf mehr ^^

      LG, Alopex

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Hey @Rainbow

      Schön, dass ich deine Sorgen bezüglich des übermächtigen Helden wieder etwas beruhigen konnte! :)
      Was hat dich denn bei der Auseinandersetzung zwischen Yu und Dimitri stolpern lassen? Kannst du da etwas bestimmtes nennen?
      Deine Korrekturen gefallen mir und werde ich übernehmen! Danke!

      Hey @Alopex Lagopus!

      Freut mich, dass du dich so schnell hier reinschaust! :)

      Alopex schrieb:

      Erwischt xD Witzig, das ich das gerade in der PN schon erwähnt habe. Ist natürlich ein Standartvergleich, aber einen davon mal (und ich betone mal) ist nicht schlimm. Man benutzt sie ja häufig, weil sie gut sind. Würde aber am Anfang einer Geschichte drauf verzichten, dass ist nämlich das, was der Leser als erstes liest.
      Tatsache! xD Gleich mal wieder mein Hirn nach etwas untypischen zermartern! :D

      Deine Verbesserungsvorschläge sind ebenfalls super! Auch das man mal hört, welche Formulierungen besonderen Anklang gefunden haben ist mal schön zu lesen. :thumbsup:

      Alopex schrieb:

      Angenehm wenig Rechtschreibfehler ... also keine xD Jedenfalls hab ich keine gesehen, aber ich bin auch nicht allsichtig xD Auch stilistisch liest sich die Geschichte abwechslungsreich und hält einen konstanten Lesefluss aufrecht.
      Da wurde auch schon ordentlich gehobelt, gefeilt und poliert, dass die Fehler sich minimieren :D
      Ansonsten schön dass es dir gefällt! Freue mich auf mehr! :D

      Gruß
      Rebirz
    • Rebirz schrieb:

      Deine Verbesserungsvorschläge sind ebenfalls super! Auch das man mal hört, welche Formulierungen besonderen Anklang gefunden haben ist mal schön zu lesen.
      Gehört auch zur Kritik dazu ^^ Dinge, die besonders gut sind, sollten ebenfalls erwähnt werden, damit sie keiner Überarbeitung zum Opfer fallen :D

      Kapitel 1.1



      Rebirz schrieb:

      Als ich mich zurück ins Badezimmer wage, bin ich vorsichtiger. Ein Handtuch über der Glühbirne sorgt für Sicherheit.
      Wollte ich eigentlich schon im letzten Kapitel anmerken ... wenn er das schon kennt, wieso läuft er dann trotzdem so mir nichts dir nichts ins Bad? Müdigkeit? Gewohnheit? Dazu könntest du einen Satz schreiben.

      Rebirz schrieb:

      Schnell noch Handy mit Kopfhörer, sowie Sonnenbrille plus Schlüssel vom Schreibtisch geschnappt und dann raus aus der stickigen Wohnung.
      sowie wirkt wie ein und, da kommt also kein Komma vor, es sei denn davor endet ein eingeschobener Nebensatz.

      Rebirz schrieb:

      Bergstedt hat einfach nichts zu bieten, weshalb es jemanden hierher ziehen würde.
      finde ich etwas ungeschickt. Nimm einfach "das"

      Rebirz schrieb:

      Nun, vielleicht ändert sich das ja, wenn das neue Einkaufszentrum fertiggestellt ist, dass hier zurzeit aus dem Boden gestampft wird.
      das - bezieht sich ja aufs Einkaufszentrum

      Rebirz schrieb:

      Schlechte Lage, schlechte Anbindungen und noch viel schlechtere Kundschaft. Ich weiß, welcher überbezahlte Investmentberater bald seinen Job verlieren wird.
      Das war auch wieder so schön nüchtern wie im letzten Abschnitt mit den Ärzten hinterhergesetzt, sehr gut :thumbsup:

      Rebirz schrieb:

      „Hoffentlich hat Doktor Frank heute eine Lösung für mich, oder ich reiß mir die verdammten Dinger selbst raus!“, grummle ich zähneknirschend.
      die Augen? Es geht doch nur um eines, oder? Vermutlich willst du hier bewusst Verwirrung stiften, und es geht um irgendeine Nervoperation, die vielleicht geplant ist :hmm:

      Rebirz schrieb:

      Mittlerweile geht die Sonne auf und warmes Licht legt sich auf die Stadt, was mich daran erinnert, dass meine Sonnenbrille noch bei meinem Naturboxsack, dem Baum, liegt.
      Schöne Wortneuschöpfung, gefällt mir ^^



      Ich vermute mal, da hat es einen Ghul in unsere Welt gerissen xD Da wäre ich auch erstmal weggerannt. Sowas gibt immer nur Ärger und frisst Zeit xD Und einer solchen Beobachtung glaubt ja eh keiner xD
      Ich wette mal, das wird nicht der erste mysteriöse Zwischenfall in Marcs Leben bleiben - besonders, da das mit dem Fleck schon ziemlich merkwürdig ist.

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


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    • @Rebirz

      Hat mir gut gefallen dieser Abschnitt. Ich würde jetzt gerne mehr von dieser Welt erfahren und wie das Mädel aussieht und wer da sonst noch so lebt. Nach all der Aktion!
      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz
    • Zu Kapitel 2.1

      Rebirz schrieb:

      Daher die etwas außergewöhnliche japakanische Mischung.
      Unter einer japanischen Mischung stelle ich mir das vor, was ich in die Pfanne tue, wenn ich japanisches Curry mache :hmm:
      EDIT: Scheiß Kurzsichtigkeit, sehe jetzt erst beim Markieren, dass du hier ne Wortneuschöpfung hast, womit sich meine Kritik hier erledigt :D

      Rebirz schrieb:

      Marc Gray. Klingt wie der Fantasiename eines schlechten Autors.
      Wie du dich hier selbst auf die Schippe nimmst - kein Grund so tief zu stapeln :D
      Auch wenn ich an Fifty Shades of Grey denken muss ... und tröste dich, in einem meiner Romane gibt es auch einen Grey xDIst halt ein verbreiteter Name.

      Rebirz schrieb:

      Ich tippe auf Annehmen. „Moin! Was gibt's?“
      Laut deinem Profil kommst du aus Niederbayern. Wundert mich, dass ich hier einen Norddeutschen Gruß finde :D

      Rebirz schrieb:

      „Aber natürlich. Ich seh dich schon laufen. Da hinten. Ganz weit weg. Weit in der Ferne ... Ferne ... Ferne ...“ Übertrieben künstlich lässt er die Worte immer leiser werden, bevor die Verbindung unterbrochen wird.
      Ich mag Yu.

      Rebirz schrieb:

      In einem Tempo, für das mich jeder Soldat in der Grundausbildung beneiden würde,
      Schöner Vergleich :thumbsup:

      Rebirz schrieb:

      „Ach das. Hab mich mit Mutter Natur angelegt.“
      „Wer hat gewonnen?“
      „Fahr und frag nicht so dumm“, grunze ich.
      Yup, ich mag Yu :D

      Rebirz schrieb:

      „Wenn alle Stricke reißen, kaufen wir dir ´ne Augenklappe, aye?“
      „Arrr, schau auf die Straße, du Komiker.“
      Hab ich erwähnt, dass ich Yu mag?

      Rebirz schrieb:

      Das Lachen kann ich mir trotzdem nicht verkneifen. Auch wenn achtzig Prozent seiner Witze flach und wirklich einfach nur schlecht sind,
      Uh, das erinnert mich an mich selbst :rofl: Kein wunder, dass ich Yu mag xD

      Rebirz schrieb:

      Er hat eher einen Drang zu härteren Klängen, denen ich prinzipiell nicht abgeneigt bin, aber gelegentlich wird es mir doch etwas zu utopisch.
      Sicher, dass das hier das richtige Wort ist? :huh: Ich weiß, was utopisch ist, aber hier gibt es für mich wenig Sinn.

      Rebirz schrieb:

      Entweder sind meine Augen wirklich total im Arsch oder es ist mein Gehirn.
      Das klingt so nach Goethe ... wäre nicht "am Arsch" korrekt?

      Rebirz schrieb:

      Doktor Franks Praxis ist eine von vielen, in einem nagelneuen Gebäudekomplex, in dem man das riesige Einkaufszentrum von Bergstedt fast zweimal unterbringen könnte. Das ganze Ding schaut etwas futuristisch aus.
      Es ergibt sich zwar aus dem Kontext, aber für einen Moment habe ich mich doch gewundert, wieso sie über die Autobahn fahren müssen, wenn Bergstedt so ein kleines Kaff ist xD Vielleicht kannst du mit einem Satz vorher sagen, dass sich die Praxis des Doktor Frank in der nächstgrößeren Stadt oder so befindet.

      Rebirz schrieb:

      „Du hast Glück, Marc. Doktor Frank hat einen freien Termin in etwa einer halben Stunde. Bitte setzt euch.“, sagt sie schließlich.
      Oh, sie duzt die beiden gleich? Funktionieren solche Sprüche tatsächlich? xD

      Der Pukt in der wörtlichen Rede muss weg.


      Die seltsamkeiten ziehen sich weiter durch, da wird schon ordentlich Erwartung geschürt, gut so. Die Einführung von Yu und die Beziehungen der beiden ist gut gelungen. Du gibst genügend Info, dass man weiß, woran man ist und nicht so viel, dass es eine langweilige Informationsflut ist.
      Dann mal schauen, was gleich bei Doktor Frank passiert. Obwohl Ich bezweifle irgendwie, dass Mister Spezialist in Marcs Auge etwas finden wird xD

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


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    • @Alopex Lagopus

      Alopex schrieb:

      Wie du dich hier selbst auf die Schippe nimmst - kein Grund so tief zu stapeln
      Sowas wirst du nicht das letzte mal lesen. Keine Ahnung warum, aber der Gag hat sich durchgezogen xD

      Alopex schrieb:

      Auch wenn ich an Fifty Shades of Grey denken muss ... und tröste dich, in einem meiner Romane gibt es auch einen Grey xDIst halt ein verbreiteter Name.
      Ich hatte Gray ursprünglich mal mit E geschrieben, bis ich dann doch mal in dieses gehypte Shades Dings reingeschaut hab ... und gleich mal den Namen abgeändert xD Tatsächlich habe ich den Namen so aber bereits vor dem Release von 50 Shades als Nik im World of Warcraft verwendet. Ich war also zuerst da! :P

      Alopex schrieb:

      Das klingt so nach Goethe ... wäre nicht "am Arsch" korrekt?
      Also ich sage "am Arsch", wenn ich quasi meine, dass mich jemand an den Eiern hat. Ich also in einer scheiß Situation gelandet bin.
      "im Arsch" heißt für mich eigentlich "kaputt" oder auch "total fertig sein (Erschöpfung).
      ... wow, ich glaube das war die schrägste Erklärung die ich jemals niedergeschrieben habe. xD

      Alopex schrieb:

      Oh, sie duzt die beiden gleich? Funktionieren solche Sprüche tatsächlich? xD
      Ah, das war eigentlich mal als kleiner Witz von Anna gedacht, dass sie Marc duzt und Yu nicht, obwohl er es ihr ja angeboten hatte. Allerdings muss ich feststellen, dass durch die Korrekturen, der dazugehörige Teil vorher flöten gegangen ist. Wird geändert!


      @Sensenbach
      Dein Wunsch sei mir Befehl! :D
      Nächstes Kapitel kommt bald. Ich wollte die bisherigen jetzt nur etwas sitzen lassen, dass ich hier nicht alles so schnell voll spamme. Ich könnte ja rein theoretisch gleich 1000+ Seiten posten, was jedoch etwas suboptimal wäre. :)

      Gruß
      Rebirz
    • Also gut, dann doch noch heute der nächste Teil :)

      Kapitel 5.0

      Yuji Bennet

      Spoiler anzeigen
      Wenn man einen Minotaurus in Stücke gehackt hat, der dann aus reiner Lust und Laune heraus als verbranntes Steak von den Toten zurückkehrt, nur um von einer scheinbar lebendigen Gewitterwolke in die Luft gesprengt zu werden, die ein kleiner Junge auf eine mir unerklärliche Art und Weise kontrolliert hat, möchte man meinen, dass einen nichts und absolut gar nichts mehr auf dieser Welt noch in Staunen versetzten könnte. Faszinierend, wie oft ein Mensch, an nur einem Tag falsch liegen kann.
      Marc ist schwer verletzt und jetzt marschiere ich mit einer Gruppe Freaks in Römerrüstungen und mittelalterlichen Roben, an einen mir unbekannten Ort, den sie Terra nennen, damit dieses Muskelpaket von Dimitri ihn heilen kann. Mal ernsthaft ... Dimitri sieht aus, als wäre die einzige Heilung, die er beherrscht, die Erlösung von sämtlichen irdischen Schmerzen. Und zwar für immer! Mit seinen prankenähnlichen Händen könnte er höchstwahrscheinlich, ohne auch nur für eine Sekunde ins Schwitzen zu kommen, Marcs Kopf zerquetschen.
      Ein kalter Schauer jagt mir über den Rücken, wenn ich daran denke, dass ich diesen Kerl durch die Luft geworfen und angebrüllt habe. Keine Ahnung, wie ich überhaupt die Kraft dazu aufbringen konnte. Der Russe wiegt sicherlich mehr als das Doppelte von mir. Muss wohl das Adrenalin gewesen sein.
      Dimitri sagte zwar, er hätte Marcs Schmerzen gelindert, allerdings sehe ich davon reichlich wenig. Er wird von Minute zu Minute schwächer, verliert regelmäßig das Bewusstsein, nur um kurz darauf mit einem schmerzhaften Stöhnen wieder aufzuwachen.
      Als Lizzy unsere Ankunft verkündet, stelle ich prompt eine meiner letzten Behauptungen in Frage. Gerade noch meinte ich, dass mich nichts mehr überraschen kann. Falsch gedacht.
      Das, was sie und Dimitri eine Stadt nennen, ist weit mehr. Auf einer Anhöhe sitzt eine gigantische Kugel, die so groß ist, dass ich ihren vollen Umfang erst erkenne, als ich die letzten Bäume des Waldes hinter mir lasse und somit ein freies Sichtfeld habe. Im Schätzen bin ich nie gut gewesen, aber dieses Ding hat etwa einen Durchmesser von 500 Metern und ist zu gut einem Drittel im Boden versenkt. Verhindert wohl das Wegrollen.
      Die Oberfläche ist glatt und zeigt die verschiedensten Bilder, welche sich in regelmäßigen Abständen verändern. Wälder, Berge, Flüsse und vieles mehr. Auch das sich gerade öffnende Tor ist nicht gewöhnlich, sondern eine Erdspalte in der Kugel. Es sieht aus, als hätte Dimitri seine Pranken in die Außenwand gerammt und sie aufgerissen.
      Als sich die Spalte vollständig geöffnet hat, ändert sich erneut die Oberfläche und wir stehen plötzlich vor einer Miniaturausgabe des Planeten Erde. Es ist eine perfekte Darstellung, wie man sie auf keinem Globus dieser Welt finden könnte. Nach unserem Betreten schließt sich das Tor und hinterlässt nicht den kleinsten Hinweis darauf, dass es sich dort befindet. Die Hülle ist absolut glatt. Kein Riss, kein Spalt, ja nicht einmal eine feine Unebenheit. Als wäre dort nie etwas gewesen.
      Die äußere Größe war schon beeindruckend, aber das Innere schlägt dem Fass den Boden aus. Der Raum kann unmöglich zu den Ausmaßen der Kugel passen. Er ist mehr als doppelt, oder sogar dreimal so groß. In der Mitte der Stadt reicht eine gewaltige, verspiegelte Säule von unten bis nach ganz oben. Als wäre sie aus der Erde herausgeschossen und sich dabei exakt durch das Zentrum gebohrt. Von ihr aus reichen mehrere Wege in sämtliche Richtungen an die Außenhülle. Allerdings ist der einzige, der geradlinig verläuft, der unter meinen Füßen. Alle anderen sind seltsam gewunden, verdreht oder viel zu steil, um sie zu begehen. Was die Leute jedoch nicht davon abhält, gemütlich darüber zu schlendern. Von physikalischen Gesetzen sind die offenbar nicht sonderlich beeindruckt.
      Mehrmals drehe ich mich um die eigene Achse, um mir ein vollständiges Bild der Stadt machen zu können, aber was ich sehe, verschlägt mir die Sprache. Auf der gesamten Innenseite der Kugel befinden sich Häuser, kleine und große. Ganze Parkanlagen mit Seen, Bergen und Wasserläufen. Auf den Straßen laufen überall Menschen umher, in den Gärten spielen Kinder. Niemanden scheint es zu interessieren, dass sie eigentlich kopfüber hängen. Aber warum sollten sie auch? Sie kleben ja offensichtlich an der Oberfläche fest, wie Kletten am Wollpullover. Selbst die Wasserfälle fließen in die Seen und regnen nicht auf mich herab. Als hätte die Außenseite ihre eigene Anziehungskraft. Wie ein wirklicher Planet. Nur verdreht. Die Kugel ist vollkommen geschlossen, also dürfte eigentlich kein Sonnenlicht ins Innere fallen, dennoch fühle ich, wie warme Strahlen auf meine Haut treffen.
      Dimitri reißt mich aus der Fassungslosigkeit heraus, als er sich mit seiner tiefen Stimme räuspert. „Zeit zum Staunen hast du später noch genügend. Folge mir“, brummelt er.
      Der Rest der Gruppe ist schon fast an der großen Säule angekommen. Ihm muss aufgefallen sein, dass ich noch immer wie angewurzelt am Eingang stehe, und ist zurückgelaufen, um mich zu holen.
      „Tut mir leid, aber das ist einfach unglaublich. Um nicht zu sagen unmöglich. Was ist das für ein Ort?“
      „Wir werden euch beiden alles erklären, wenn die Zeit gekommen ist“, erwidert Dimitri. „Die Gesundheit deines Freundes hat jetzt erst einmal Vorrang.“
      Über diese Antwort kann ich nicht streiten. Mit schnellen Schritten eilen wir hinter den anderen her. Auch das Innere der Säule ist wesentlich größer, als es eigentlich sein könnte und obwohl sie von außen vollkommen verspiegelt ist, findet man hier nur massive Steinwände und Säulen. In der Mitte des runden Raumes befindet sich ein breiter Marmorsockel, auf dem drei gigantische Statuen stehen, welche bis weit nach oben hinauf reichen. Sie sind so groß, dass ich von hier unten nicht erkennen kann, wen oder was sie darstellen sollen.
      Der ganze Bau wirkt eigentlich antik, doch die Säulen und Marmorplatten glänzen, als wären sie gerade erst errichtet worden. Überall an den Wänden sind Zeichnungen und Statuen, die aussehen, als würden sie aus einem Museum stammen. Auf beiden Seiten der großen Halle befindet sich jeweils eine goldene Wendeltreppe. Wie Schlangen winden sie sich um je eine Säule bis nach oben und verbinden so die zahllosen Ebenen miteinander.
      Die Vergoldung muss das Budget für den Bau aufgefressen haben, denn einen Aufzug kann ich nicht entdecken. Wie viel Blasen man sich wohl gelaufen hat, wenn man im obersten Stockwerk angekommen ist? Das herauszufinden landet gewiss nicht auf meiner To-do-Liste.
      Dimitris Helfer steuern, angeführt von Lizzy, auf ein Marmortor zu, auf dem eine Schlange eingraviert ist, die sich um einen Stab windet.
      Erinnert mich an ein Apotheken Logo.
      Dimitri ruft dem Schlangentor etwas in einer unverständlichen Sprache zu und plötzlich erwacht das Tier zum Leben.
      Ruhig bleiben, Yu. Ist doch nur ´ne versteinerte, lebendige Schlange.
      Sie schlängelt sich von ihrem Stab herunter auf die rechte Torhälfte, wo sie sich zischend zusammenrollt. Das Tor schwingt lautlos auf und die Gruppe marschiert hindurch. Ich eile ihnen hinterher, halte mich aber beim Durchqueren des Torbogens vorsichtshalber auf der linken Seite auf. Als Snack will ich schließlich nicht enden. Hinter mir klackt hörbar das Schloss. In diesem Zimmer ist Bett an Bett gereiht, Regale sind mit seltsam leuchtenden und blubbernden Mixturen vollgestopft und merkwürdige Apparaturen liegen auf den Tischen. Für mich sieht es nicht so aus, aber das soll wohl das Krankenhaus sein.
      Als ich wieder an Marcs Seite bin, wird er gerade von Dimitris Helfern auf einen Untersuchungstisch gelegt und dort mit Lederriemen an Armen und Beinen fixiert. Sein Kopf hängt in einem Ring, sodass er ihn nicht schräg legen kann. Trotzdem wird er noch zusätzlich mit einem weiteren Riemen gesichert. So wie Marc jetzt da auf dem Tisch liegt, mit den Armen von sich gestreckt, könnte man meinen, sie würden ihn kreuzigen wollen. Sofort werden wieder die Zweifel an den Heilkünsten unseres russischen Freundes laut.
      „Ist das wirklich notwendig?“, frage ich mürrisch.
      „Knochen heilen nicht gerade schmerzfrei und schon gar nicht ein so komplizierter Bruch, wie dein Freund ihn hat. Wenn du allerdings willst, dass er sich durch ruckartige Bewegungen auch noch das Genick bricht, kann ich ihn gerne wieder losmachen“, erwidert Dimitri, der dabei ist, einige der leuchtenden Mixturen in einem Tontopf zusammen zu mischen.
      Meine andauernden Zweifel scheinen ihm langsam auf die Nerven zu gehen. Es gefällt mir nicht, aber ich werde mich wohl damit abfinden müssen, dass ich im Moment keine anderen Optionen habe, als ihm zu vertrauen. Aus dem Topf steigt goldener Dampf auf und Dimitri platziert ihn unter Marcs Gesicht. Er riecht süßlich. Gleichzeitig aber auch nach Kuhfladen.
      „Ambrosia-Nebel“, wird mir erklärt. „Entspannt den Körper und versetzt ihn in einen trance-ähnlichen Zustand.“
      „Sowas wie Morphium?“
      „Besser.“
      „Er wird doch wieder, oder? Ich meine, er wird keine bleibenden Schäden davontragen? Könnte er danach irgendwie gelähmt sein?“ Mein Herz rast wie verrückt, so nervös bin ich.
      Lizzy klopft mir aufmunternd auf den Rücken. „Nur keine Sorge. Dimitri ist einer unserer besten Heiler. Marc wird wieder vollkommen gesund. Versprochen.“
      Fast hätte ich gefragt, wo denn der beste Arzt ist und verlangt, dass er gefälligst seinen Arsch auf der Stelle hier her schwingen soll. Ich verkneife es mir. Schließlich habe ich beschlossen, Dimitri zu vertrauen. Zumindest so lange, bis er mir einen triftigen Grund liefert, dies zu überdenken.
      „Wir sollten jetzt gehen und die Heiler ihre Arbeit machen lassen. Ich habe Marc versprochen, dass ihr Antworten von mir bekommt und ich halte meine Versprechen“, sagt Lizzy.
      Eigentlich möchte ich ihr widersprechen und darauf bestehen, dass ich hier erst weggehe, wenn Marc wieder auf den Beinen ist, aber andererseits muss ich akzeptieren, dass ich ihm im Moment absolut nichts nütze. Er sagte, man kann Lizzy vertrauen und bis jetzt war Marcs Menschenkenntnis immer zuverlässig. Manchmal kommt es mir so vor, als könnte er in Menschen hineinsehen und sofort feststellen, wie dieser gestrickt ist.
      „Also gut, dann erklär mir, was hier eigentlich los ist. Und zwar im Detail“, fordere ich und folge Lizzy aus dem Krankenzimmer hinaus.
      Sie führt mich zu einer der goldenen Wendeltreppen. Gerade, als ich die ersten Stufen betrete und sie fragen will, in welches Stockwerk wir uns denn hoch schleppen müssen, macht sich ein merkwürdiges Gefühl in meinem Magen breit. Es fühlt sich an wie Bungee-Jumping ... Nur rückwärts. Für eine Sekunde bewegt sich die Umgebung rasend schnell und alles verzerrt sich, als würde man ein altes Video vorspulen. Nach einem kurzen Ruck findet die Welt zurück zu ihrer üblichen Geschwindigkeit.
      „Du kannst jetzt wieder loslassen“, schmunzelt Lizzy.
      Unbewusst habe ich mich mit aller Kraft an das Geländer gekrallt. Meine Knöchel treten bereits weiß hervor. „Was zur Hölle war das denn?“
      „Sieh nach unten“, fordert sie mich grinsend auf.
      Warum soll ich nach unten schauen? Ich bin doch nur ein paar Stufen nach oben gestiegen?
      Wieder falsch gedacht, Yu!
      Als ich mich umdrehe, bin ich einmal mehr baff. Wir sind mindestens fünf Stockwerke höher als vor wenigen Sekunden.
      „Aber das waren doch nur zwei, drei kleine Stufen“, stammle ich fassungslos.
      „Dieser Ort ist etwas speziell, wie du vielleicht schon bemerkt hast. Aber eins nach dem anderen. Folge mir“, lacht Lizzy und geht den Gang hinunter, vorbei an Statuen und weiteren, prächtigen Kunstwerken.
      „Eine kleine Warnung wäre nett gewesen“, grummle ich, trotte ihr hinterher und massiere mir den Bauch, um das verdrehte Gefühl loszuwerden.


      Also hier schon mal etwas mehr Einblick in meine Welt. Im nächsten Teil wird es dann für mich spannend. Die große Frage, ob ich meinen Weltenaufbau sinnig niederschreiben konnte. :/

      Aber erst mal viel Spaß mit diesem Teil.

      Gruß
      Rebirz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rebirz ()

    • Zu Kapitel 2.2

      Rebirz schrieb:

      Dort hatte der Doktor die meisten Untersuchungen an mir durchgeführt, von denen ich mir jetzt erhoffe, dass sie zumindest nicht vollkommen umsonst waren.
      hat - das ist das Schöne an Geschichten im Präsenz, du brauchst niemals PQP :D

      Rebirz schrieb:

      Das scheint ihn in die Realität zurückgeholt zu haben und sein Blick normalisiert sich.
      zurückzuholen - er ist ja noch nicht ganz da, wenn sich der Blick noch normalisieren muss

      Rebirz schrieb:

      Das ganze Spiel wir mir jetzt endgültig zu bunt.
      wird

      Rebirz schrieb:

      Auf der rechten Spur kommt ein Lkw direkt auf mich zugerast. Der Fahrer hat den Unfall wohl bereits bemerkt, ist jedoch viel zu schnell unterwegs, um noch rechtzeitig bremsen zu können.
      Lkws sind jetzt nicht soo schnell unterwegs. Sowieso - in der Zeit müssen längst andere Fahrer den Unfall gemerkt und Warnblink eingeschaltet haben. Sowieso wirkt die ganze Unfallszene auf mich stark gestellt. Dass Yu als erster am Unfallort ist - von der gegenüberliegenden Fahrbahn aus - ist schon verwunderlich. Dafür hätte er den Unfall beobachten oder hören müssen, ansonsten sind die Fahrer von der anderen Spur viel schneller dort. Bei sowas fährt man dort nicht vorbei - wahrscheinlicher ist, dass Yu vorbeifährt - ist ja nicht auf seiner Seite passiert. Sowieso ... Wieso hat noch niemand anderes angehalten? Da muss doch Verkehr sein - es sei denn, es ist 3 Uhr Nachts, aber dann hätte der Doktor keine Sprechstunde.


      Der Doktor weiß garantiert mehr, als er verrät. Sein Verhalten deutet stark darauf hin, dass er nun genau weiß, was mit Marc los ist - vielleicht hat er selber schon eine ähnliche Erfahrung gemacht. Jetzt frage ich mich nur, ob er wirklich nichts geunden hat oder Marx über die Testergebnisse belügt.

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Alopex schrieb:

      Lkws sind jetzt nicht soo schnell unterwegs. Sowieso - in der Zeit müssen längst andere Fahrer den Unfall gemerkt und Warnblink eingeschaltet haben. Sowieso wirkt die ganze Unfallszene auf mich stark gestellt. Dass Yu als erster am Unfallort ist - von der gegenüberliegenden Fahrbahn aus - ist schon verwunderlich. Dafür hätte er den Unfall beobachten oder hören müssen, ansonsten sind die Fahrer von der anderen Spur viel schneller dort. Bei sowas fährt man dort nicht vorbei - wahrscheinlicher ist, dass Yu vorbeifährt - ist ja nicht auf seiner Seite passiert. Sowieso ... Wieso hat noch niemand anderes angehalten? Da muss doch Verkehr sein - es sei denn, es ist 3 Uhr Nachts, aber dann hätte der Doktor keine Sprechstunde.
      Guter Punkt. :/ Ich habe zwar beschrieben, dass wenig los ist, aber so wenig ist wohl wirklich seltsam.
      Hmm, vielleicht schreibe ich noch dazu, dass der Unfall hinter einer unübersichtlichen Kurve stattfindet und lasse den Lkw schleudern und umkippen. Das würde auch etwas Spielraum für mehr Details über andere Verkehrsteilnehmer bringen.
    • Hey,

      also,...ich muss sagen...ich bin ganz begeistert von diesem Teil. Der ist dir wirklich gut gelungen, wie ich finde. Deshalb gibt es auch heute eigentlich keine Kritik. Ich habe nichts gefunden, was ich beanstanden könnte...
      Ich bin Yu wirklich sehr gerne durch diese wundersame Stadt gefolgt. Seine Gedankengänge fand ich authentisch und es hat für mich einfach alles gepasst. Gut, ich bin jetzt nicht der Weltenbau-Profi- da gibt es sicher andere Leute hier, die viel mehr Ahnung davon haben. Ich für meinen Teil finde deine Idee bis hierhin ziemlich cool und ich konnte mir diese abgedrehte Kugel mit dem außergewöhnlichen Innenleben sehr gut vorstellen.

      Was mir so beim Lesen durch den Kopf gegangen ist, packe ich in den Spoiler:

      Spoiler anzeigen

      Rebirz schrieb:

      Wenn man einen Minotaurus in Stücke gehackt hat, der dann aus reiner Lust und Laune heraus als verbranntes Steak von den Toten zurückkehrt, nur um von einer scheinbar lebendigen Gewitterwolke in die Luft gesprengt zu werden, die ein kleiner Junge auf eine mir unerklärliche Art und Weise kontrolliert hat, möchte man meinen, dass einen nichts und absolut gar nichts mehr auf dieser Welt noch in Staunen versetzten könnte.
      Schön zusammengefasst und auf den Punkt gebracht :)

      Rebirz schrieb:

      Der Russe wiegt sicherlich mehr als das Doppelte von mir.
      Hier bin ich kurz hängengeblieben. Natürlich suggeriert der Name "Dimitri" irgendwie schon russische Wurzeln, doch hatte ich das bis dahin überhaupt nicht wirklich in Erwägung gezogen, weil wir uns ja in einer "anderen Welt" befinden, in der ich jetzt irgendwie keine Russen erwartet hatte :hmm: Es sei denn, Dimitrie ist auch auf wundersame Weise dorthin geraten und kommt ursprünglich von der Erde...wir werden es sicher noch erfahren...


      Rebirz schrieb:

      Dimitri sieht aus, als wäre die einzige Heilung, die er beherrscht, die Erlösung von sämtlichen irdischen Schmerzen. Und zwar für immer! Mit seinen prankenähnlichen Händen könnte er höchstwahrscheinlich, ohne auch nur für eine Sekunde ins Schwitzen zu kommen, Marcs Kopf zerquetschen.
      Übrigens eine sehr schöne Beschreibung mit Schmunzelpotenzial...ich sehe ihn förmlich vor mir :rofl:

      Rebirz schrieb:

      Die Vergoldung muss das Budget für den Bau aufgefressen haben, denn einen Aufzug kann ich nicht entdecken.
      Schöner Einschub :)


      Rebirz schrieb:

      Sie schlängelt sich von ihrem Stab herunter auf die rechte Torhälfte, wo sie sich zischend zusammenrollt. Das Tor schwingt lautlos auf und die Gruppe marschiert hindurch.
      Coole Idee :thumbsup:


      Rebirz schrieb:

      Gerade, als ich die ersten Stufen betrete und sie fragen will, in welches Stockwerk wir uns denn hoch schleppen müssen, macht sich ein merkwürdiges Gefühl in meinem Magen breit. Es fühlt sich an wie Bungee-Jumping ... Nur rückwärts. Für eine Sekunde bewegt sich die Umgebung rasend schnell und alles verzerrt sich, als würde man ein altes Video vorspulen. Nach einem kurzen Ruck findet die Welt zurück zu ihrer üblichen Geschwindigkeit.
      Die Beschreibung ist dir gut geglückt, wie ich finde. "Bungee-Jumping" nur rückwärts konnte ich mir sehr gut vorstellen



      LG,
      Rainbow
    • Meine Güte @Rebirz

      Das ist jetzt echt Geil. Ich geh morgen noch mal drüber und schau ob ich Fehler finde. Aber erstmal. Respekt.
      Sowas hab ich in dieser Art kaum gelesen! Ich sehe es schon in 3D auf der Leinwand vor mir. Und ich so: "Kenn den Autor, hab ihm ein bisschen geholfen. Hat schon Talent" (Weist was ich mein) :)

      Rebirz schrieb:

      Mal ernsthaft ... Dimitri sieht aus, als wäre die einzige Heilung, die er beherrscht, die Erlösung von sämtlichen irdischen Schmerzen. Und zwar für immer!
      Sehr schön.

      Das war für mich bisher der beste Abschnitt!

      PS: Yu ist doch ein Frauentyp. Was sagt er denn zu Lizzy. Soviel Zeit muss sein!
      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz